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		<title>Hellboy erhält weiteren Reboot</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Feb 2023 12:44:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Er kann es nicht lassen! Nachdem Mike Mignola, Comiczeichner und Autor und Erfinder des Hellboy-Universums, sich nach zwei Filmen mit Guillermo del Toro verkrachte, kündigte er vor einigen Jahren ein Reboot an. Doch der Film &#8222;Hellboy &#8211; Call of Darkness&#8220; floppte hart. Und war im Vergleich zu del Toros Vision, die Mignola immer zu weit weg von seiner Vorlage war, auch nicht wirklich besser. Da soll es nun ein weiteres Reboot richten. Regisseur Brian Taylor, der in seiner Karriere so [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Er kann es nicht lassen! Nachdem Mike Mignola, Comiczeichner und Autor und Erfinder des Hellboy-Universums, sich nach zwei Filmen mit Guillermo del Toro verkrachte, kündigte er vor einigen Jahren ein Reboot an. Doch der Film &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-hellboy-call-of-darkness/">Hellboy &#8211; Call of Darkness</a>&#8220; floppte hart. Und war im Vergleich zu del Toros Vision, die Mignola immer zu weit weg von seiner Vorlage war, auch nicht wirklich besser. Da soll es nun ein weiteres Reboot richten. Regisseur Brian Taylor, der in seiner Karriere so qualitativ unterschiedlich Filme wie &#8222;Crank&#8220; und &#8222;Jonah Hex&#8220; drehte, soll &#8222;Hellboy: The Crooked Man&#8220; inszenieren. Die Dreharbeiten sollen bereits im März 2023 beginnen, auch wenn bislang noch kein Darsteller für die Titelfigur bekannt gegeben wurde.</p>
<h2>Kein dritter Teil</h2>
<figure id="attachment_13818" aria-describedby="caption-attachment-13818" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-13818 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/hell-aufmacher1.webp" alt="Ron Perlman als Hellboy" width="1200" height="831" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/hell-aufmacher1.webp 1200w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/hell-aufmacher1-300x208.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/hell-aufmacher1-1024x709.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/hell-aufmacher1-768x532.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/hell-aufmacher1-750x519.webp 750w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-13818" class="wp-caption-text">Wohl kein Wiedersehen: Ron Perlman hat noch immer Interesse, den dritten Teil der del Toro-Trilogie zu drehen. Mike Mignola offenkundig nicht.</figcaption></figure>
<p>Damit sinken die Chancen, je den dritten Teil von del Toros geplanter Trilogie zu bekommen, wohl weiter. Immerhin schrieb Mignola erstmals das Drehbuch, gemeinsam mit Christopher Golden, sodass die Chance besteht, dass der neue Film tatsächlich die eigentliche Figur aus den Comics wiedergibt. Die beiden Film von del Toro, so gut sie sind, haben sich da durchaus einige Freiheiten erlaubt. Golden ist ein vielbeschäftigter Autor für Comics und Romane und hat bereits an del Toros erstem Film mitgewirkt. Die Story basiert auf der gleichnamigen, dreiteiligen Comicsaga von Mignola. Darin verschlägt es Hellboy und einen jungen Agenten der BPRD (Bureau of Paranormal Research and Defense) in den 50er Jahren in ein Dorf in den Appalachen, in dem ein finsterer Dämon herrscht.</p>
<p>laut der Produktionsfirme Milennium soll Hellboy: The Crooked Man erstmals dicht an der Vorlage bleiben und die Comic-Version des Titelhelden unverfälscht auf die Leinwand bringen. Sollte der Film erfolgreich sein, plant die Firma weitere Filme mit dem dunklen Helden. Ob Regisseur Taylor seine Sache aber wirklich besser macht als Neil Marshall, der den Vorgänger zu verantworten hat, bleibt abzuwarten. Zudem war bislang kein Hellboy-Film ein wirklicher Kassenschlager, wobei das Reboot hier am schlechtesten abschnitt und bei Kosten von etwa 50 Millionen Dollar nur 55 Millionen einspielte.</p>
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		<title>Serienkritik: Tales of the Walking Dead</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2023 20:33:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Serien Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Anthologie]]></category>
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		<category><![CDATA[Serie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Walking Dead-Universum hat während seiner fast 13-jährigen Geschichte schon so einiges erlebt. Unfassbare Quoten-Hochs ebenso wie extrem schwache Spin-Offs, ausgestiegene Darsteller und einen ständigen Schlingerkurs zwischen dem Nacherzählen der Comic-Vorlage und dem Verändern wichtiger Plots. Nun ist die Hauptserie vorbei, auch das langjährige Spin-Off &#8222;Fear the Walking Dead&#8220; verabschiedet sich und neue Mini-Serien stehen an. Eine davon ist &#8222;Tales of the Walking Dead&#8220;, die im August 2022 in den USA zu sehen war und jetzt zu Magenta TV nach [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Walking Dead-Universum hat während seiner fast 13-jährigen Geschichte schon so einiges erlebt. Unfassbare Quoten-Hochs ebenso wie extrem schwache Spin-Offs, ausgestiegene Darsteller und einen ständigen Schlingerkurs zwischen dem Nacherzählen der Comic-Vorlage und dem Verändern wichtiger Plots. Nun ist die Hauptserie vorbei, auch das langjährige Spin-Off &#8222;Fear the Walking Dead&#8220; verabschiedet sich und neue Mini-Serien stehen an. Eine davon ist &#8222;Tales of the Walking Dead&#8220;, die im August 2022 in den USA zu sehen war und jetzt zu Magenta TV nach Deutschland kommt. Wie gut ist die Anthologie-Serie im Walking Dead-Universum? Das klärt die Kritik.</p>
<figure id="attachment_13772" aria-describedby="caption-attachment-13772" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13772 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/tales-1.webp" alt="Olivia Munn" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/tales-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/tales-1-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/tales-1-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/tales-1-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/tales-1-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/tales-1-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/tales-1-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13772" class="wp-caption-text">Evie und Joe unternehmen eine gemeinsame Reise durch das Land der Untoten.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Sechs Folgen erzählen jeweils eine andere Geschichte, die allerdings alle im gleichen Universum angesiedelt sind.</p>
<p><strong>Evie/Joe</strong></p>
<p>Der Prepper Joe (Terry Crews) verlässt seinen Bunker, nachdem sein geliebter Hund gestorben ist und macht sich auf den Weg zu Sara, einer anderen Prepperin, mit der er schon vor der Apokalypse in Kontakt stand. Auf dem Weg begegnet er der esoterisch angehauchten Evie (Olivia Munn), mit der ihn ein gemeinsames Ziel verbindet. So reisen die beiden für eine Weile zusammen durch das Land der Untoten &#8230;</p>
<p><strong>Blair/Gina</strong></p>
<p>Die fiese Maklerin Blair (Parker Posey) und ihre Angestellte Gina (Jillian Bell) geraten an einer Tankstelle in eine Zeitschleife und sind dazu verdammt, immer wieder gemeinsam zu sterben &#8230;</p>
<p><strong>Dee</strong></p>
<p>Ein bekanntes Gesicht taucht auf! Die Episode erzählt einen Teil der Vorgeschichte von Dee alias Alpha (Samantha Morton). Dee tut alles, um ihre Tochter Lydia am Leben zu halten, als es zwischen ihrer Gruppe und einer anderen Bande zum Kampf kommt &#8230;</p>
<figure id="attachment_13776" aria-describedby="caption-attachment-13776" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13776 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/tales-5.webp" alt="Tales of the Walking Dead" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/tales-5.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/tales-5-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/tales-5-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/tales-5-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/tales-5-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/tales-5-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/tales-5-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13776" class="wp-caption-text">Dee will ihre Tochter retten. Jahre später macht Dee als Alpha Karriere bei den Whisperers.</figcaption></figure>
<p><strong>Amy/Dr. Everett</strong></p>
<p>Der Wissenschaftler Chauncey Everett (Anthony Edwards) untersucht schon viele Jahre lang den Homo Mortus, wie er die Untoten nennt. Bei einer seiner Feldstudien beobachtet er den Überlebenskampf von Amy (Poppy Liu), die sich gegen eine Gruppe Untoter zur Wehr setzt. Everett greift ein, allerdings nicht aus den Gründen, die Amy vermutet &#8230;</p>
<p><strong>Davon</strong></p>
<p>Davon (Jesse T. Usher, &#8222;The Boys&#8220;) erwacht in einer Kleinstadt mit einer Kopfverletzung, Gedächtnisschwund und einer toten Frau neben ihm. Hat er sie getötet? Und ist er auch für das Verschwinden einiger Kinder verantwortlich? Um sein Leben zu retten, muss Davon seine eigenen Spuren verfolgen &#8230;</p>
<p><strong>La Dona</strong></p>
<p>Idalia (Daniella Pineda) und Eric (Danny Ramirez) retten sich auf der Flucht vor Untoten in ein mit Mauern umsäumtes Haus, in dem eine ältere Frau lebt. Die lädt beide zum Essen ein, macht aber klar, dass sie danach wieder verschwinden müssen. Doch Eric hält das Haus für einen guten Ort zum Überleben und weigert sich zu gehen &#8230;</p>
<p><iframe title="MagentaTV Exclusive | Tales of the Walking Dead | Pre-Trailer" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/XI13HSzZ45E?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Wilder Genre-Mix</h2>
<p>So grotesk es sich im ersten Moment anhören mag, aber <strong>Tales of the Walking Dead</strong> erinnert von der Machart ein wenig an die Comedy-Crime-Serie &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/the-afterparty-kritik-serie-appletvplus/">The Afterparty</a>&#8222;. Denn hier wie dort werden die Geschichten in verschiedenen Genres erzählt. Während die Apple TV+-Serie allerdings dabei eine lange Story erzählt, sind die sechs Episoden von <strong>Tales of</strong> weitgehend autark, lediglich Dee bildet ein Prequel zur Hauptserie. Während aber bei <strong>The Afterparty</strong> jedes Genre ein Volltreffer ist, gibt es bei der Zombie-Anthologie doch Ausfälle zu beklagen &#8211; obwohl es ohnehin nur sechs Folgen sind. So hat Dee dem Publikum eigentlich nicht viel Neues über Alpha zu erzählen. Und auch La Dona, die das Zombiethema mit Hexen-Horror mischt, funktioniert so gut wie gar nicht. Das Wiedersehen mit Julie Carmen (Fright Night 2) ist immerhin nett.</p>
<p>Evie/Joe hingegen ist ein herzliches, mitunter sogar witziges Roadmovie-Setting, das weder mit seiner Story noch mit seinen Darstellern enttäuscht und zu den besseren Episoden gehört. Auch Blair/Gina ist in seiner Art niedlich, allerdings wirkt die Zeitschleifen-Thematik sehr aufgesetzt, diese Story hätte keinen Walking Dead-Hintergrund benötigt, um gut zu funktionieren. Die Folge um Dr. Everett und Amy dreht sich in erster Linie um moralische Fragen, beinhaltet reichlich Zombies und passt daher am besten zur Hauptserie, gut gespielt ist sie außerdem. Für viele mag es auch ein Wiedersehen nach längerer Zeit mit Anthony Edwards sein, der mit der Serie &#8222;Emergency Room&#8220; in den 90ern zum Weltstar wurde. Die ordentliche Psycho-Thriller-Folge Davon rundet das vielfältige Angebot der Serie dann ab.</p>
<figure id="attachment_13773" aria-describedby="caption-attachment-13773" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13773 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/tales-2.webp" alt="Parker Posey" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/tales-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/tales-2-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/tales-2-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/tales-2-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/tales-2-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/tales-2-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/tales-2-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13773" class="wp-caption-text">Blair und Gina können sich nicht leiden, müssen aber zusammenarbeiten.</figcaption></figure>
<h2>Wenig Verbindung zur Hauptserie</h2>
<p>Aufgrund dieser speziellen Eigenheiten der Serie könnte sich <strong>Tales of the Walking Dead</strong> tatsächlich für ein Publikum eignen, das mit der Hauptserie aufgrund der Brutalität und des Horrors nicht so viel anfangen kann. Denn hier fließt zwar auch mal Blut, insgesamt kommen die Geschichten aber leichtfüßiger daher als in den langen Serien. Zwar ist die Qualität ebenso variabel wie die Themen. Aber drei bis vier der sechs Episoden sollten den meisten Fans der Serie ebenso gefallen wie Neulingen im Universum der wandelnden Toten. Getrickst ist das wie immer ordentlich. Die typischen Wald-Kulissen der Mutterserie müssen aber auch hier wieder in einigen Folgen herhalten . Und langjährige Fans dürften die mittlerweile wirklich oft genug gesehen haben.</p>
<p>Bislang ist unklar, ob es mit dieser Serie weitegeht, da sie schon einige Monate alt ist, stehen die Chancen wohl nicht gut. Auch die Tatsache, dass keiner der großen Streamingdienste die Serie für Deutschland lizensiert hat, so dass sich letztlich bei Magenta TV landete, spricht scheinbar gegen <strong>Tales of the Walking Dead</strong>. Allerdings ist das Grundkonzept mit der Möglichkeit, hier eigentlich alle möglichen Geschichten erzählen zu können, durchaus nicht ohne Reiz und in einigen der sechs Episoden blitzen diese Möglichkeiten gut auf. Auch wenn nun eine Comedy- oder Musical-Folge nicht wirklich notwendig wären, ist doch die denkbare Vielfalt dieser Anthologie-Serie im Prinzip eine coole Sache. Und Staffel eins ist definitiv gut genug, um eine weitere mit neuen Episoden zu rechtfertigen. Auch wenn es die wohl leider nicht geben wird.</p>
<figure id="attachment_13774" aria-describedby="caption-attachment-13774" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13774 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/tales-3.webp" alt="Anthony Edwards" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/tales-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/tales-3-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/tales-3-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/tales-3-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/tales-3-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/tales-3-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/tales-3-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13774" class="wp-caption-text">Dr. Everett erforscht das Verhalten der Untoten und lässt sich dabei nur ungern von Lebenden stören.</figcaption></figure>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Nett ist ja bekanntlich der kleine Bruder von Scheiße, wie es im Volksmund heißt. Doch man täte <strong>Tales of the Walking Dead</strong> Unrecht, würde man das Prädikat nett, das auf die Serie gut zutrifft, so negativ auslegen. Denn ein paar der sechs Episoden können sich wirklich gut sehen lassen und machen im Rahmen der vorgegebenen Welt das Beste aus ihrer Prämisse. Die Zeitschleifenfolge etwa, oder auch die Episode mit dem moralischen Dilemma eines Wissenschaftlers. Daneben gibt es aber eher enttäuschende Experimente wie der Versuch, die Untoten mit anderem Horror zu kreuzen. Unter dem Strich sind die sechs Episoden als kleiner Zombie-Happen für zwischendurch und in verschiedenen Geschmacksrichtungen durchaus empfehlenswert.</p>
<p><strong>Tales of the Walking Dead startet am 19. Februar 2023 bei Magenta TV.</strong></p>
<figure id="attachment_13775" aria-describedby="caption-attachment-13775" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13775 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/tales-4.webp" alt="Tales of the Walking Dead" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/tales-4.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/tales-4-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/tales-4-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/tales-4-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/tales-4-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/tales-4-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/tales-4-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13775" class="wp-caption-text">Idalia und Eric finden eine scheinbar perfekte Bleibe für die Apokalypse. Doch der erste Eindruck täuscht.</figcaption></figure>
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		<title>Serienkritik: Sandman</title>
		<link>https://lauterfilme.de/sandman-kritik-serie-netflix/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Aug 2022 13:41:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neil Gaiman ist heute bei vielen Fantasy-Fans ein bekannter Name. So ist sein Roman &#8222;American Gods&#8220; zu einer Serie geworden, auch &#8222;Good Omens&#8220; wurde verfilmt und wird fortgesetzt. Doch begonnen hat Neil Gaimans Weltruf als begnadeter Fantasy- und Horrorautor mit &#8222;Sandman&#8220; (1989-96). Mit 75 Ausgaben, auch bei DCs Unterlabel Vertigo, hat die abgeschlossene Saga mehr Eisner-Awards (eine Art Comic-Oscar) bekommen als die meisten anderen Comics der vergangenen 50 Jahre, allein von 1991 bis 1994 gewann Gaiman als bester Autor viermal [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Neil Gaiman ist heute bei vielen Fantasy-Fans ein bekannter Name. So ist sein Roman &#8222;American Gods&#8220; zu einer Serie geworden, auch &#8222;Good Omens&#8220; wurde verfilmt und wird fortgesetzt. Doch begonnen hat Neil Gaimans Weltruf als begnadeter Fantasy- und Horrorautor mit &#8222;Sandman&#8220; (1989-96). Mit 75 Ausgaben, auch bei DCs Unterlabel Vertigo, hat die abgeschlossene Saga mehr Eisner-Awards (eine Art Comic-Oscar) bekommen als die meisten anderen Comics der vergangenen 50 Jahre, allein von 1991 bis 1994 gewann Gaiman als bester Autor viermal in Folge. Seit Jahrzehnten wurde bereits versucht, die Story um den unsterblichen Herrscher des Traumreiches zu verfilmen, nun ist es als Serie bei Netflix endlich gelungen. Wie magisch ist die erste Staffel geworden? Das verrät die Kritik.</p>
<figure id="attachment_12775" aria-describedby="caption-attachment-12775" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-12775 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/08/sandman-1.webp" alt="Tom Sturridge" width="1024" height="583" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/08/sandman-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/08/sandman-1-300x171.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/08/sandman-1-768x437.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/08/sandman-1-750x427.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-12775" class="wp-caption-text">Dream sitzt ein Jahrhundert in einem Gefängnis fest &#8211; mit Auswirkungen auf die Menschheit.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Dream (Tom Sturridge) ist der Herr der Träume und regiert sein Reich mit  der ihm gegebenen Ruhe und Umsicht. Er ist einer der sieben Ewigen, der nicht altert und nicht stirbt und mit seinen Geschwistern verschiedene Aufgaben für die Menschheit verrichtet. Doch eines Tages wird Dream von einem britischen Magier (Charles Dance) gefangen genommen. Der wollte eigentlich Dreams Schwester Death (Kirby Howell-Baptiste) in die Finger bekommen, um sie zur Herausgabe seines geliebten Sohnes zu zwingen. Doch durch einen Fehler im Ritual landete Dream in seinem Käfig. Nachdem der Magier dem Ewigen seine Utensilien der Macht weggenommen hat &#8211; einen Beutel Sand, einen Traumrubin und einen unheimlichen Helm &#8211; will der Dream dazu bringen, ihm zu helfen. Doch der sagt kein Wort.</p>
<p>Mehr als 100 Jahre lang nicht. Erst dann gelingt es Dream, oder Lord Morpheus, wie seine Untertanen ihn bisweilen nennen, endlich die Flucht und er jagt erst seine Peiniger und sucht dann nach seinen verlorenen Gegenständen. Denn die richten, wie Dream nur zu gut weiß, in den Händen von Sterblichen möglicherweise großen Schaden an. Auf seiner Suche trifft er die Magierin Joanna Constantine (Jenna Coleman) in London und Lucifer (Gwendoline Christie) in der Hölle. Aber die Rückerlangung seiner Utensilien sind nicht sein einziges Problem, wie er feststellen muss. Auch einige seiner Träume und Alpträume haben in seiner Abwesenheit das Traumreich verlassen und sich auf der Erde versteckt. Und einer davon wurde zum Serienkiller &#8230;</p>
<p><iframe title="Sandman | Offizieller Trailer | Netflix" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/Mh2ieN4V5Hg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Keine pubertierenden Vampire</h2>
<p>Wer <strong>Sandman</strong> für eine typische Netflix-Fantasy-Serie hält, in der sich junge Feen, Hexen, Vampire oder andere magische Wesen sich mit bösen Gegnern, der ersten Liebe und den fiesen Hormonen herumschlagen müssen, und die Netflix gerade sehr regelmäßig bereits nach einer Staffel beerdigt, muss umdenken. Denn diese Serie ist etwas völlig anderes &#8211; in fast jeder Hinsicht. Die meisten der auftauchenden Figuren sind unsterblich und schon tausende Jahre alt. Es sind meist keine Menschen und waren auch nie welche. Und sie haben Aufgaben zu erledigen, die sie die Menschheit an sich in einem ganz anderen Licht betrachten lassen als die meisten anderen Wesen in Fantasy-Stoffen. <strong>Sandman</strong> hat seine zahlreichen Preise als Comic nicht umsonst gewonnen &#8211; und ist auch nie kopiert worden. Zu eigen war Neil Gaimans Serie.</p>
<p>Und weil Netflix sich nach etlichen misslungenen Versuchen anderer, <strong>Sandman</strong> als Film oder Serie umzusetzen, die Mithilfe von Neil Gaiman selbst gesichert hat und der Autor ein gewichtiges Wort mitsprechen durfte, werden Comic-Leser ihre Storys problemlos wiedererkennen. Die Autoren haben sich recht eng an die Vorlage gehalten und nur wenige Änderungen vorgenommen. Die allerdings wieder Netflix-typisch. Denn der Cast wurde in Sachen Geschlecht ein wenig modernisiert und der fast reine Herrenclub der Vorlage etwas femininer. So ist Jenna Colemans Figur im Original der recht bekannte John Constantine (aus &#8222;Constantine&#8220; und &#8222;Legends of Tomorrow). Und Lucienne (Vivienne Acheampong) im Comic noch ein Lucien. Allerdings sind beide Schauspielerinnen fantastisch und somit eine sehr gute Wahl.</p>
<figure id="attachment_12776" aria-describedby="caption-attachment-12776" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-12776 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/08/sandman-3.webp" alt="Jenna Coleman" width="1024" height="684" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/08/sandman-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/08/sandman-3-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/08/sandman-3-768x513.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/08/sandman-3-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/08/sandman-3-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/08/sandman-3-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/08/sandman-3-750x501.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-12776" class="wp-caption-text">Joanne Constantine ist nicht sonderlich scharf darauf, Dream zu helfen.</figcaption></figure>
<h2>Hochwertige Serie voller Qualitäten</h2>
<p>Es werden sich zwar sicher wieder selbst ernannte &#8222;Woke&#8220;-Wächter finden, die die Serie deshalb verteufeln (Apropos, Gwendolin Christies Lucifer ist im Original auch deutlich ein Mann), gern, ohne die Comics überhaupt zu kennen. Aber wem das egal ist, der bekommt mit beiden Charakteren großartige Szenen zu sehen, in denen sich die Damen sogar gegen den grandios gut gecasteten Tom Sturridge behaupten können. Seltsam ist auch, dass Netflix, das sonst gern Staffel nochmal in zwei Teile hackt (&#8222;<a href="https://lauterfilme.de/lupin-teil-2-kritik-serie-netflix/">Lupin</a>&#8222;, &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/stranger-things-4-kritik-serie-netflix/">Stranger Things 4</a>&#8222;) ausgerechnet bei <strong>Sandman</strong> davon ablässt, obwohl es sich hier geradezu angeboten hätte. Denn die erste Staffel erzählt die beiden ersten Comic-Sagas und hätten sich gut in zweimal fünf Folgen teilen lassen.</p>
<p>Aber es ist natürlich gut für die Fans, diese richtig gute Dark-Fantasy-Horror-Staffel komplett sehen zu können. Denn Gaiman und das Team aus Produzenten und Autoren erzählen hier eine Story, die nicht nur untypische Figuren aufweist, sondern auch Erzählstrukturen nutzt, wie sie sonst in (möglichst leicht zu konsumierenden) Netflix-Serien selten auftauchen. Hier steht die Action nicht im Vordergrund, tatsächlich passiert selten etwas, dass Zuschauer mit Action in Verbindung bringen würden. So ist Dream, obwohl erstmals bei DC erschienen, kein Superheld, nicht mal ein Held im eigentlichen Sinn. Denn er ist kein Mensch und menschliche Maßstäbe an ihn anzulegen, passt selten. Mal ist er grausam, mal mitfühlend, mal gnädig, mal abweisend. Aber nie vorhersehbar.</p>
<figure id="attachment_12777" aria-describedby="caption-attachment-12777" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-12777 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/08/sandman-2.webp" alt="Sandman" width="1024" height="684" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/08/sandman-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/08/sandman-2-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/08/sandman-2-768x513.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/08/sandman-2-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/08/sandman-2-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/08/sandman-2-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/08/sandman-2-750x501.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-12777" class="wp-caption-text">Der Korinther töten Menschen der Augen wegen. Kann Dream den Alptraum wieder einfangen?</figcaption></figure>
<p>Und auch die Storys von entflohenen Alpträumen, die auf einem Serienkiller-Kongress auftauchen oder einer menschlichen Anomalie, die in andere Träume eindringen kann, sind keine Geschichten von der Fantasy-Stange. Sondern oft derart originell und anders als die Masse, dass sie Aufmerksamkeit erfordern, um sie würdigen zu können. Und sich zum Wegbingen zwischen Telefonaten und Abendessen eher wenig eignen. Optisch ist das Ganze Projekt ebenfalls auf Goldrand genäht und sieht einfach umwerfend aus. Ob Traumreich, Hölle oder Mittelalter, die Sets sind zum Niederknien schön &#8211; oder schauerlich, die Dialoge oft philosophisch und kurz, die Atmosphäre erfrischend anders als die meisten anderen Fantasy-Projekte. Wer wirklich etwas Neues sehen will, kommt an <strong>Sandman</strong> nicht vorbei.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Mit <strong>Sandman</strong> liefert Netflix tatsächlich eine der besten Dark Fantasy-Serien seit langer Zeit. Denn nicht nur wurde Autor Neil Gaiman eng in die Planung miteinbezogen, auch das Casting ist fast perfekt gelungen. Und schließlich hatten die Macher den Mut, Gaimans Vision der Comics fast unverändert auf den Bildschirm zu bringen, statt mit eigenen Ideen die künstlerische Signatur Gaimans zu verwässern. Daher lässt sich für <strong>Sandman</strong> wirklich sagen: Wer die Serie nicht mag, sollte auch die Finger von den Comics lassen. Anspruchsvolle Fantasy-Fans, die von Vampiren und Co. langsam die Nase voll haben, können hingegen mit <strong>Sandman</strong> eine Serie sehen, die großartig aussieht und auch noch bis in die Fingerspitzen originell ist. Ein großer Wurf, dem hoffentlich noch vier Staffeln folgen.</p>
<p><strong>Sandman startet am 5. August 2022 bei Netflix.</strong></p>
<figure id="attachment_12778" aria-describedby="caption-attachment-12778" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-12778 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/08/sandman-4.webp" alt="Sandman" width="1024" height="768" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/08/sandman-4.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/08/sandman-4-300x225.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/08/sandman-4-768x576.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/08/sandman-4-750x563.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-12778" class="wp-caption-text">Lucienne ist als Bibliothekarin das Gedächtnis des Traumreichs &#8211; und eine gute Beraterin für Lord Morpheus.</figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/sandman-kritik-serie-netflix/">Serienkritik: Sandman</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
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		<title>Filmkritik: Thor Love and Thunder</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jul 2022 16:50:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Comic]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>
		<category><![CDATA[Marvel]]></category>
		<category><![CDATA[Superhelden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mehr als 850 Millionen Dollar spielte &#8222;Thor: Tag der Entscheidung&#8220; 2017 in den Kinos weltweit ein. Selbst für einen Marvel-Film kein alltägliches Ergebnis. Weil sowohl Star Chris Hemsworth als auch Regisseur Taika Waititi Interesse an einem weiteren Abenteuer des Donnergottes zeigten, machte Disney den Deal schnell perfekt und gab &#8222;Thor Love and Thunder&#8220; in Auftrag, der nun in den deutschen Kinos startet. Viele Marvel-Fans mochten den Vorgänger ob seines Humors sehr, nur viele Comic-Leser konnten mit dem allzu spaßigen Umgang [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mehr als 850 Millionen Dollar spielte &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-thor-tag-der-entscheidung/">Thor: Tag der Entscheidung</a>&#8220; 2017 in den Kinos weltweit ein. Selbst für einen Marvel-Film kein alltägliches Ergebnis. Weil sowohl Star Chris Hemsworth als auch Regisseur Taika Waititi Interesse an einem weiteren Abenteuer des Donnergottes zeigten, machte Disney den Deal schnell perfekt und gab &#8222;Thor Love and Thunder&#8220; in Auftrag, der nun in den deutschen Kinos startet. Viele Marvel-Fans mochten den Vorgänger ob seines Humors sehr, nur viele Comic-Leser konnten mit dem allzu spaßigen Umgang mit eigentlich sehr ernsten und dramatischen Storylines nicht so viel anfangen. Ist das beim neuen Film auch wieder so? Das und mehr klärt die Kritik.</p>
<figure id="attachment_12654" aria-describedby="caption-attachment-12654" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-12654 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/07/thunder-1.webp" alt="Chris Hemsworth" width="1024" height="643" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/07/thunder-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/07/thunder-1-300x188.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/07/thunder-1-768x482.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/07/thunder-1-750x471.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-12654" class="wp-caption-text">Thor als Guru? Im All entdeckt der Donnergott ungeahnte Seiten an sich selbst.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Auf den ersten Blick hat Thor (Chris Hemsworth) eine gute Zeit mit seinen neuen Kumpels von den Guardians of the Galaxy. Doch tief im Inneren sieht es anders aus. Der Donnergott kämpft noch immer mit den Verlusten in seinem Leben. Der Tod von Odin, Freya und Loki, die Vernichtung Asgards und sein vermeintliches Versagen im Kampf gegen Thanos haben ihre Spuren auf der Seele des Asen hinterlassen. Und so wird Thor trotz seiner vielen Kämpfe tief im All nicht wirklich glücklich. Als er dann auf Beweise dafür stößt, dass eine Waffe wieder aufgetaucht ist, mit der ihr Träger Götter töten kann, sieht er sein Volk bedroht und macht sich auf den Weg zurück zur Erde, um Neu Asgard zu beschützen.</p>
<p>Hier trifft er nicht nur auf erwartete Verbündete wie die neue Königin Valkyrie (Tessa Thompson), sondern auch auf echte Überraschungen. Seine große Liebe Jane Foster (Natalie Portman) lebt mittlerweile auch in Neu Asgard &#8211; und sie wurde durch die Kräfte von Thors altem Hammer Mjölnir zum neuen Donnergott! Um alte und neue Gefühle auszuloten, bleibt aber nur wenig Zeit. Denn ein Wesen namens Gorr (Christian Bale) hat es sich in den Kopf gesetzt, mit seinem neuen Schwert alle Götter des Universums zu töten. Und so machen sich Thor, Jane und Valkyrie auf, um unter den Bedrohten Mitstreiter für einen Kampf gegen Gorr zu finden. Das gestaltet sich aber gar nicht so einfach &#8230;</p>
<p><iframe title="Marvel Studios&#039; Thor: Love and Thunder | Official Trailer" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/Go8nTmfrQd8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Ragnarök Teil 2</h2>
<p>Würde Disney nach 850 Millionen Dollar wirklich ein Wagnis eingehen und den neuen Thor-Film deutlich anders werden lassen als den erfolgreichen Vorgänger? Die Antwort ist ein klares Nein. <strong>Thor Love and Thunder</strong> ist quasi die Kopie von <strong>Thor Tag der Entscheidung</strong>. Wieder nimmt Regisseur Waititi eine bekannte Comic-Saga aus dem Comic-Universum von Thor, die eigentlich alles andere als lustig ist. Und dreht sie derart auf links, dass von der eigentlich Story nur noch ein paar Knochen übrig bleiben. Dann ordnet er diese Reste dramaturgisch noch ein paar Lachern unter. Vielen Zuschauern weltweit hat das sehr gefallen &#8211; und die dürften auch im neuesten Marvel-Film wieder voll auf ihre Kosten kommen.</p>
<p>Wer aber zur zugegeben kleinen Gruppe treuer Comic-Leser gehört, dürfte mit dem MCU-Thor spätestens seit dem dritten Solo-Film auf Kriegsfuß stehen. Dass Marvel wohl der Überzeugung war, die sehr ernsten und oft epischen Kämpfe des edlen Asen gegen mächtige Gegner seien im Kino nicht passend und müssten durch einen blonden, leicht trotteligen Muskelberg ersetzt werden, lässt sich verstehen. Aber warum Waititi ausgerechnet wirkliche Meilensteine der Comic-Historie völlig verfremden und sinnentleeren muss, wird der Neuseeländer wohl nur selbst wissen. Denn ein witziger Film mit eigentlich tragischer Handlung, der dennoch emotional berührt, das gelingt dem Regisseur und Co-Autor auch im zweiten Versuch nicht.</p>
<figure id="attachment_12655" aria-describedby="caption-attachment-12655" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-12655 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/07/thunder-2.webp" alt="Christian Bale" width="1024" height="655" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/07/thunder-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/07/thunder-2-300x192.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/07/thunder-2-768x491.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/07/thunder-2-750x480.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-12655" class="wp-caption-text">Als Gorr, der Götter-Schlächter auftaucht, muss Thor wieder zum Helden werden.</figcaption></figure>
<h2>Lustig, aber emotional flach</h2>
<p>Klar, <strong>Thor Love and Thunder</strong> hat ein paar wirklich lustige Szenen gerade zu Beginn, wenn Thor noch im All unterwegs ist. Doch nachdem sich die Guardians aus der Story verabschiedet haben und Thor wieder auf der Erde weilt, wird die Handlung melancholisch, gar tragisch. Was Waititi nicht daran hindert, weiterhin lustige Szenen einzubauen. Nun ist das MCU grundsätzlich ein wenig witziger und selbstironischer als beispielsweise viele bierernste DC-Filme, speziell die von Zack Snyder. Dennoch gelang es anderen Regisseuren, auch Momente der Trauer oder des Verlusts zu generieren, nicht zuletzt den Russo-Brüdern in ihren Avengers-Filmen. Der Tod von Tony Stark oder Natascha, da hat so mancher Zuschauer im Saal eine Träne verdrückt. Genau das schafft <strong>Thor Love and Thunder</strong> nicht.</p>
<p>Denn trotz zum Teil wirklich trauriger Ereignisse bleibt der Film eine Komödie und der emotionale Einschlag bei den tragischen Momenten völlig aus. Und es kann eigentlich nicht viel Schlimmeres geben, als wenn eine echte Bedrohung für die Helden emotional überhaupt nicht funktioniert. Der Grund dafür ist die Mischung, die auch beim zweiten Versuch nicht aufgeht. Eine tragische Story wird nicht emotional, wenn man sie möglichst lustig erzählt. Wenn Taika Waititi unbedingt Thor-Comedy drehen möchte, dann hätte es dafür durchaus Comic-Vorlagen gegeben, wenn auch nicht unfassbar viele. So wäre der Walt Simonson-Run von 1983-87 mit einem Frosch-Thor eigentlich genau Waititis Kragenweite gewesen. Leider hat er das nicht genutzt.</p>
<figure id="attachment_12656" aria-describedby="caption-attachment-12656" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-12656 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/07/thunder-3.webp" alt="Thor Love and Thunder" width="1024" height="681" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/07/thunder-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/07/thunder-3-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/07/thunder-3-768x511.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/07/thunder-3-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/07/thunder-3-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/07/thunder-3-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/07/thunder-3-750x499.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-12656" class="wp-caption-text">Kommen sich Thor und Jane Foster wieder näher?</figcaption></figure>
<p>Dass <strong>Thor Love and Thunder</strong> handwerklich und tricktechnisch ein guter Film ist, darüber muss man nicht streiten. Und wer keinen anderen Thor kennt als den leicht unterbelichteten Muskelprotz, wird auch hier möglicherweise wieder viel Spaß haben. Wer sich aber eher einen anderen Thor wünscht, der in seinem ersten MCU-Abenteuer von Kenneth Branagh auch noch erkennbar war, für den dürfte <strong>Love and Thunder</strong> einen neuen Tiefpunkt darstellen. Es ist eigentlich eine gute Sache, dass Marvel sich nicht auf Lorbeeren ausruht. Und jedes Jahr ein zweites Endgame in die Kinos bringt, bis sich die Nummer totgelaufen hat. Aber Thor zum Clown des MCU zu machen, ist kreativ sicher nicht die bisher beste Idee. Selbst wenn die Kasse stimmt.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Mit <strong>Thor Love and Thunder</strong> kommt ein Marvel-Film in die deutschen Kinos, der in Sachen Humor und Slapstick direkt an den Vorgänger Tag der Entscheidung anschließt. Erneut erzählt Regisseur und Co-Autor Taika Waititi eine im Kern tragische Story. Und das tut er so lustig und albern wie eben möglich. Lacher erzeugt er damit durchaus, aber das Schicksal der zum Teil seit Jahren bekannten Figuren wird dadurch auch schnell relativ egal. Der Satz &#8222;Thor will return&#8220; am Ende deutet an, dass Waititi wohl noch einen fünften Teil plant. Zumindest ein Teil der Fans des Comic-Thor werden darüber nicht uneingeschränkt begeistert sein. Dass Waititi ein großartiger Regisseur ist, bewies er mit Filmen wie &#8222;Jojo Rabbit&#8220;. Es wäre schön, er würde zu solchen Projekten zurückkehren und Thor einem anderen überlassen.</p>
<p><strong>Thor Love and Thunder startet am 6. Juli 2022 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_12657" aria-describedby="caption-attachment-12657" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-12657 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/07/thunder-4.webp" alt="Thor Love and Thunder" width="1024" height="681" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/07/thunder-4.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/07/thunder-4-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/07/thunder-4-768x511.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/07/thunder-4-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/07/thunder-4-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/07/thunder-4-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/07/thunder-4-750x499.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-12657" class="wp-caption-text">Und fordert der Sohn Odins seinen Thron von Valkyrie zurück?</figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/thor-love-and-thunder-kritik-film/">Filmkritik: Thor Love and Thunder</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
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		<title>Serienkritik: Ms. Marvel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jun 2022 10:48:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Serien Reviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kaum ist &#8222;Moon Knight&#8220; auf Disney+ vorbei, da kommt schon die nächste sechsteilige Marvel-Serie zum Streamingdienst. Diesmal darf &#8222;Ms. Marvel&#8220; ihr Debüt geben. Der Teenager mit muslimischem Hintergrund wird im kommenden Jahr auch Teil des zweiten Captain Marvel-Films &#8222;The Marvels&#8220; sein. Erstmalig kennenlernen können die Fans die Figur aber in ihrer eigenen Serie. Und die ist noch deutlich stärker auf eine junge Zielgruppe abgestellt als beim letzten Teeanger-Helden Kate Bishop in &#8222;Hawkeye&#8222;. Wovon die Serie genau handelt und was Marvel-Fans [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum ist &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/moon-knight-kritik-serie-disneyplus/">Moon Knight</a>&#8220; auf Disney+ vorbei, da kommt schon die nächste sechsteilige Marvel-Serie zum Streamingdienst. Diesmal darf &#8222;Ms. Marvel&#8220; ihr Debüt geben. Der Teenager mit muslimischem Hintergrund wird im kommenden Jahr auch Teil des zweiten Captain Marvel-Films &#8222;The Marvels&#8220; sein. Erstmalig kennenlernen können die Fans die Figur aber in ihrer eigenen Serie. Und die ist noch deutlich stärker auf eine junge Zielgruppe abgestellt als beim letzten Teeanger-Helden Kate Bishop in &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-hawkeye/">Hawkeye</a>&#8222;. Wovon die Serie genau handelt und was Marvel-Fans hier erwarten dürfen, außer, dass die Serie nicht mit der Marvel-Fanfare, sondern mit einem Song von &#8222;The Weeknd&#8220; startet, verrät die Kritik.</p>
<figure id="attachment_12530" aria-describedby="caption-attachment-12530" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-12530 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/06/miss-1.webp" alt="Ms. Marvel" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/06/miss-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/06/miss-1-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/06/miss-1-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/06/miss-1-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/06/miss-1-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/06/miss-1-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/06/miss-1-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-12530" class="wp-caption-text">Kamalas Familie lebt traditionell nach religiösen Werten und hat für das Hobby ihrer Tochter wenig Verständnis.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Kamala Khan (Iman Vellani) lebt schon seit ihrer Geburt in Jersey Coty in der Nähe von New York. Aber ihre Familie stammt aus Pakistan und hält mithilfe der muslimischen Gemeinde in der Stadt die alten Traditionen am Leben. Und so darf auch Kamala als 16-jähriges Mädchen lange nicht alles, was ihre gleichaltrigen Schulkameradinnen dürfen. Allerdings liegt das nicht an ihrem Vater Yusuf (Mohan Kapur), der recht entspannt bleibt, sondern an ihrer strengen Mutter Muneeba (Zenobia Shroff). Die trägt noch dunkle Erinnerungen an ihre zeit in der alten Heimat mit sich herum und erlaubt Kamala kein normales US-Teenager-Leben. Für das Mädchen ist das besonders hart, weil sie der größte Fan von Captain Marvel ist und auch die Avengers sehr verehrt.</p>
<p>Doch die große Avenger-Con, die bald in New York stattfindet und auf der Kamala unbedingt den Cosplay-Wettbewerb für Captain Marvel gewinnen möchte, scheint in unerreichbarer Ferne. Denn ihre Mutter hält von knappen Superhelden-Outfits gar nichts. Kamalas bester Kumpel Bruno (Matt Lintz), ein fähiger Bastler und findiger Elektronik-Experte, will Kamala dennoch helfen, ihren Traum zu leben. Zudem empfiehlt er ihr, das Kostüm mit einer persönlichen Note auszustatten. Da kommt der alte Armreif, den ihre Großmutter neulich an sie schickte, doch gerade richtig. Allerdings läuft die Veranstaltung komplett aus dem Ruder, weil sich Kamala direkt auf der Bühne zum ersten Mal in ihrem Leben in eine Superheldin verwandelt &#8230;</p>
<p><iframe title="Marvel Studios’ Ms. Marvel | Official Trailer | Disney+" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/m9EX0f6V11Y?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Sehr frei nach dem Comic</h2>
<p>Wie schon häufiger in den vergangenen Jahren dürften Comic-Leser von einer Umsetzung ihrer Lieblingsheldin enttäuscht sein. Und das hat gar nichts mit Hauptdarstellerin Iman Vellani zu tun. Denn im MCU bekommt Kamala Kahn völlig andere Kräfte als in ihrer Heftserie. Statt eine Inhuman mit ähnlichen Kräften wie Mr. Fantastic zu sein, kann Khan im MCU kristalline Strukturen erschaffen und kontrollieren &#8211; und scheint das einem magischen Armreif zu verdanken. Abgesehen von dieser großen Änderung hält sich <strong>Ms. Marvel</strong> aber an die Comic-Story und präsentiert dem Zuschauer die erste muslimische Heldin des MCU. Die hat allerdings mehr mit der ersten Liebe, strengen Eltern und anderen Konflikten zu tun als mit Superschurken. Folgerichtig taucht in den zwei vorab gezeigten Folgen auch gar keiner auf.</p>
<p>Der Bösewicht mit dem Namen Red Dagger wird also wohl erst in der zweiten Hälfte der Staffel in Erscheinung treten. Aber das passt zur deutlich anderen Ausrichtung der Serie im Vergleich zu den anderen Marvel-Shows bei Disney+. Die Kernzielgruppe sind hier eindeutig Teenager, die sich in die Probleme Kalamas prächtig hineinversetzen können. Und den Schwerpunkt setzt die pakistanische Showrunnerin Bisha K. Ali klar auf die Schwierigkeiten, die mit dem Glauben und der Lebensweise der Familie zu tun haben. Die unterschiedlichen Sichtweisen nutzt die Serie allerdings nie zu plumpen Stimmungsmache, sondern zeigt die Probleme zwar mit durchweg leichter Hand auf, aber immer auch mit dem nötigen Respekt vor der anderen Kultur.</p>
<figure id="attachment_12531" aria-describedby="caption-attachment-12531" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-12531 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/06/miss-2.webp" alt="Iman Vellani" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/06/miss-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/06/miss-2-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/06/miss-2-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/06/miss-2-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/06/miss-2-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/06/miss-2-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/06/miss-2-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-12531" class="wp-caption-text">Doch die 16-jährige ist der größte Fan von Captain Marvel und will unbedingt einen Cosplay-Wettbewerb als ihr Idol gewinnen.</figcaption></figure>
<h2>Nicht frei von Klischees</h2>
<p>Und so weit entfernt von den Sorgen und Nöten anderer Teenager ist Kamala Khan dann auch gar nicht entfernt. Leider schleichen sich dadurch aber auch ein paar Klischees in die Serie. So ist Bruno natürlich heimlich in Kamala verliebt oder zumindest eifersüchtig auf andere Jungs, die ihr Interesse wecken. In der Schule ist sie selbstverständlich eine Außenseiterin, was allerdings bei Marvel seit Jahrzehnten zum beliebten Background für Helden zählt. Zudem ist Kamala auch ein wenig ungeschickt und zerstreut, was gerade in den beiden ersten Folgen ein wenig zu oft im Drehbuch landet und mitunter etwas gezwungen lustig wirkt. Hier setzen die Autoren ein wenig zu sehr auf den Niedlichkeitsfaktor der Hauptdarstellerin und verpassen es, ihr ein wenig mehr spannendes Profil zu verleihen.</p>
<p>Dafür strahlt Vellani mit den bunten Farben der Serie und den immer wieder eingefügten Zeichnungen um die Wette. Das wirkt ein wenig so, als hätte Marvel aus Sorge um mögliche Beschwerden Kamalas Welt besonders farbenfroh gemalt, um jeden Vorwurf religiöser Diskriminierung auszuschließen. Dass Thema ist da und als Rebellin gegen das System haben die Autoren daher Kamalas beste Freundin Nakia (Yasmeen Fletcher) eingeführt, die an Stelle der Heldin um einen angemessenen Platz in der Gemeinde kämpft.</p>
<figure id="attachment_12532" aria-describedby="caption-attachment-12532" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-12532 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/06/miss-3.webp" alt="Ms Marvel" width="1024" height="558" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/06/miss-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/06/miss-3-300x163.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/06/miss-3-768x419.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/06/miss-3-750x409.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-12532" class="wp-caption-text">Nicht geplant war, dass Kamala genau dort Superkräfte entwickeln würde.</figcaption></figure>
<p>Ob einem Zuschauer <strong>Ms. Marvel</strong> gefällt oder nicht, hängt weitgehend davon ab, ob er sich auf die neue Serie einlassen und auf Superhelden-Action verzichten kann oder nicht. Denn Kamalas Kräfte sind nur eines von mehreren Themen der ersten Folgen. Und da steht die Lebenssituation der neuen Heldin zu Beginn eher im Fokus als ihre neuen Kräfte. Zudem ist eine klassische Origin-Story wie diese immer auch ein wenig ausgebremst, da die Entstehung ein wenig Vorlauf braucht. Und der gehört nicht unbedingt zu den spannendsten Momenten der gesamten Story. Die Serie könnte also in den weiteren Folgen durchaus noch an Tempo und Action zulegen.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Mit <strong>Ms. Marvel</strong> begibt sich Marvel im Seriensektor durchaus auf neues Terrain. Und entsprechend vorsichtig agiert das Studio thematisch. Um sich wenig angreifbar zu machen, ist die Showrunnerin eine pakistanische Autorin, dazu sind die ersten beiden Folgen so farbenfroh und leicht inszeniert, wie es nur geht. Dennoch thematisiert <strong>Ms. Marvel</strong> durchaus die Lebenssituation einer jungen Muslimin in einem traditionellen Haushalt. Es bleibst allerdings abzuwarten, ob die Macher das auch in letzter Konsequenz beibehalten oder hier noch auf einen windschnittigeren Kurs umschwenken. Uneingeschränktes Plus der Serie ist allerdings Hauptdarstellerin Iman Vellani, deren überschäumender Lebensfreude man sich kaum entziehen kann.</p>
<p><strong>Ms. Marvel startet am 8. Juni 2022 mit einer Folge pro Woche bei Disney+.</strong></p>
<figure id="attachment_12533" aria-describedby="caption-attachment-12533" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-12533 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/06/miss-4.webp" alt="Iman Vellani und Matt Lintz" width="1024" height="648" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/06/miss-4.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/06/miss-4-300x190.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/06/miss-4-768x486.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/06/miss-4-750x475.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-12533" class="wp-caption-text">Gemeinsam mit Kumpel Bruno versucht Kamala nun, mehr über den Ursprung ihrer Fähigkeiten zu ergründen.</figcaption></figure>
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		<title>Serienkritik: The Boys Staffel 3</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jun 2022 12:58:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Serien Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Action]]></category>
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		<category><![CDATA[Blutig]]></category>
		<category><![CDATA[Comic]]></category>
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		<category><![CDATA[Serie]]></category>
		<category><![CDATA[Superhelden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ring frei zur nächsten Runde! Erneut veröffentlicht Amazon Prime &#8222;The Boys Staffel 3&#8220; mit drei Folgen zum Start und weiteren Episoden jeden Freitag, wie auch schon bei Staffel 2. Das wird sicher nicht jedem Fan der Serie gefallen. Der Presse stellte der Streamingdienst immerhin sechs der acht neuen Folgen vorab zur Sichtung zur Verfügung, stellte dafür aber alle wichtigen Handlungsstränge unter Embargo. Fakt ist: Das Kreativteam um Serienschöpfer Eric Kripke, der bereits &#8222;Supernatural&#8220; vor vielen Jahren aus der Teufe hob, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ring frei zur nächsten Runde! Erneut veröffentlicht Amazon Prime &#8222;The Boys Staffel 3&#8220; mit drei Folgen zum Start und weiteren Episoden jeden Freitag, wie auch schon bei Staffel 2. Das wird sicher nicht jedem Fan der Serie gefallen. Der Presse stellte der Streamingdienst immerhin sechs der acht neuen Folgen vorab zur Sichtung zur Verfügung, stellte dafür aber alle wichtigen Handlungsstränge unter Embargo. Fakt ist: Das Kreativteam um Serienschöpfer Eric Kripke, der bereits &#8222;Supernatural&#8220; vor vielen Jahren aus der Teufe hob, hat nicht nur einen der Stars aus seiner ehemaligen Hit-Serie für <strong>The Boys</strong> verpflichtet. Die Story nimmt auch nach wie vor keinerlei Rücksicht auf zartbesaitete Zuschauer. Warum das immer noch viel Spaß macht, klärt die Kritik.</p>
<p><a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-the-boys/">Hier gibt es die Kritik zu The Boys Staffel 1.</a></p>
<p><a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-the-boys-staffel-2-amazon/">Hier gibt es die Kritik zu The Boys Staffel 2.</a></p>
<figure id="attachment_12516" aria-describedby="caption-attachment-12516" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-12516 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/06/b3-1.webp" alt="The Boys Staffel 3" width="1024" height="697" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/06/b3-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/06/b3-1-300x204.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/06/b3-1-768x523.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/06/b3-1-750x510.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-12516" class="wp-caption-text">The Boys machen diesmal einen kleinen Ausflug nach Russland. Was kann da schon passieren?</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Ein Jahr ist vergangen. Butcher (Karl Urban) trauert immer noch um seine Frau und hält den Kontakt zu ihrem Sohn. Hughie (Jack Quaid) arbeitet mit der Kongress-Abgeordneten Victoria Neumann (Claudia Dounit) zusammen, die mit legalen Mitteln gegen die Supes kämpfen will. Dafür hat er die Boys verlassen. Er weiß nicht, dass Neumann in Wirklichkeit der Killer ist, der etliche Menschen durch Explosion ihrer Körper umbrachte &#8211; und somit selbst ein Supe. Annie alias Starlight (Erin Moriarty) lebt inzwischen mit Hughie zusammen. Und bildet mit Queen Maeve (Dominique McElligott) eine Widerstandszelle innerhalb der Seven, um den immer  unkontrollierter agierenden Homelander (Anthony Starr) im Auge zu behalten und rechtzeitig gegen seine Pläne agieren zu können.</p>
<p>Doch der Anführer des Teams ist zwar paranoid, aber nicht dumm. Immer wieder testet er aus, wie weit er beim Vought-Boss Edgar (Giancarlo Esposito) gehen kann, bevor der Maßnahme ergreift. Immer häufiger droht der wohl mächtigste Supe des Planeten Straight offen mit einem Putsch, um die ganze Erde unter seine Herrschaft zu zwingen. Währenddessen bleibt Meave nicht untätig und stattet Butcher mit einer neuen Droge aus, die den Nutzer zum Superhelden macht &#8211; allerdings nur für 24 Stunden. Mit dieser neuen Droge machen sich Butcher und die anderen Boys auf die Suche nach einer Waffe, mit der man Homelander umbringen könnte. Und ausgerechnet in Russland findet sich eine heiße Spur &#8230;</p>
<p><iframe title="THE BOYS – Season 3 Official Trailer | Prime Video" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/K-8VYKUZYiw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Noch blutiger als früher</h2>
<p>Eric Kripke behält als Showrunner seinen Kurs bei. Auch <strong>The Boys Staffel 3</strong> ist megabrutal, vielleicht sogar noch etwas derber als früher. Und lässt selbst Filme wie <strong>Deadpool</strong> dagegen harmlos aussehen. Der Comic-Story des irischen Autors Garth Ennis (&#8222;Preacher&#8220;) dient der Serie weiterhin eher als lose Vorlage denn als genaue Blaupause. Entscheidend dabei ist, dass die klare Botschaft von Ennis, dass alle Superhelden in <strong>The Boys</strong> mehr oder weniger stark geisteskrank und potenziell extrem gefährlich sind, auch in der TV-Umsetzung um keinen Deut schwammiger wird. Subtil war Ennis nie, und auch Kripke setzt seine Story mit dem Holzhammer um. Damit möglichst kein Zuschauer im Unklaren darüber bleibt, wer hier die wahren Helden sind.</p>
<p>Und wie Ennis nutzt auch Kripke mit seinem Autorenteam die Möglichkeit, in der Maske einer Sci-Fi-Superhelden-Serie den USA den Spiegel vorzuhalten. Und die bigotte Politik, den extremen Einfluss der Medien und die total Geldgier in ebenso drastischen wie schwarzhumorigen Nebenplots zu attackieren. Das werden Zuschauer, je nach Humorverständnis, entweder sehr lustig finden. Oder darüber aufgrund der bösartigen Story nicht mehr darüber lachen können. Allerdings war <strong>The Boys</strong> wie die Comicvorlage schon seit der ersten Staffel eine extreme Geschmackssache. Wer die beiden ersten Staffeln mochte, und das waren weltweit sehr viele Zuschauer, wird mit <strong>The Boys Staffel 3</strong> nun noch tiefer in den Kaninchenbau des blutigen Irrsinns geführt.</p>
<figure id="attachment_12517" aria-describedby="caption-attachment-12517" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-12517 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/06/b3-2.webp" alt="The Deep" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/06/b3-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/06/b3-2-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/06/b3-2-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/06/b3-2-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/06/b3-2-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/06/b3-2-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/06/b3-2-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-12517" class="wp-caption-text">The Deep ist wieder da &#8211; dank einer extrem ehrgeizigen Gattin.</figcaption></figure>
<h2>Duell der Psychopathen</h2>
<p>Schon von Beginn an baut die Serie dabei Homelander und Butcher als zwei Seiten einer Medaille auf, deren letztliche Auseinandersetzung immer klar war. Kripke zeigt in der aktuellen Staffel aber vor allem, wie schnell der eigene moralische Kompass sich verstellen kann, wenn das Ziel nah vor Augen liegt. Wie bereits in den vorherigen Staffeln ist es wieder Starlight, deren Moralverständnis nach normalen Maßstäben noch funktioniert, während ihr Freund erneut den Versuchungen erliegt. Um die acht neuen Folgen mit möglichst viel Handlung zu füllen, hat Kripke diesmal ungewohnt viele Nebenplots beigefügt. So bekommt Frenchie (Tomer Capon) unliebsamen Besuch aus der Vergangenheit. Und auch Mother&#8217;s Milk (Laz Alonso) kann seine Kindheitstraumata nicht abschütteln.</p>
<p>Schauspielerisch ist <strong>The Boys Staffel 3</strong> gewohnt gut. Anthony Starr ist als Homelander nach wie vor grandios. Karl Urban als Billy Butcher eine wunderbare Parodie auf den harten Kerl, der so oft flucht, dass er es schon gar nicht mehr merkt. Neuzugang Jensen Ackles als Soldier Boy wurde durch Kripke in Supernatural zum Star. Und zahlt seinem Mentor hier durch eine tolle Leistung einiges zurück. Der als böse Parodie auf Captain America gemeinte Held, der hier als feuchter Traum jedes strammrechten Republikaners agiert, macht dabei eine Menge Spaß. Und schürt so die Hoffnung, dass der Charakter der Serie in einer möglichen vierten Staffel erhalten bleiben möge.</p>
<figure id="attachment_12518" aria-describedby="caption-attachment-12518" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-12518 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/06/b3-3.webp" alt="Jensen Ackles" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/06/b3-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/06/b3-3-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/06/b3-3-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/06/b3-3-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/06/b3-3-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/06/b3-3-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/06/b3-3-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-12518" class="wp-caption-text">Soldier Boy war einst der größte Held der Welt. Das hatte seine Schattenseiten.</figcaption></figure>
<p>Die Fans ließ im Vorfeld besonders die Nachricht aufmerken, dass in <strong>The Boys Staffel 3</strong> die polarisierende Mini-Serie &#8222;Herogasm&#8220; Teil der Story werden sollte. Zwar müssen sich die Zuschauer noch bis Episode sechs gedulden, aber Kripke hat auch hier geliefert. Ganz so pornographisch wie der Comic ist die Szene zwar nicht ausgefallen. Aber für eine TV-Serie liefert <strong>The Boys</strong> eine beachtliche Menge an Perversionen und Hemmungslosigkeit. Zudem muss man <strong>The Boys Staffel 3</strong> attestieren, dass im Lauf der Handlung so etwas wie ein Abschiedsgefühl aufkommt und Kripke ein Ende in den Fokus nimmt. Das kann gut noch zwei Staffeln dauern. Aber deutlich mehr als fünf werden die Antihelden wohl nicht bekommen &#8211; zumindest nicht von Kripke.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Keine Gefangenen! Auch in <strong>The Boys Staffel 3</strong> geht Serienschöpfer weder vom Gas. Noch erzählt er die Story etwas weniger ruppig und blutig als vorher &#8211; ganz im Gegenteil! Wenn der derbe Humor und die wenig zimperliche Darstellung von expliziter Gewalt bereits in den Vorgänger-Staffeln nicht ansprach, der wird hier auch keinen Grund finden, sich die Serie anzusehen. Wer aus diesen Gründen bereits Fan ist, bekommt genau das, was er sehen will. Und die auf den Punkt gebrachte Satire über die USA, deren Medien und das politische System dahinter, sind auch in der dritten Runde noch genauso sehenswert wie zu Beginn. Das darf gerne noch ein bis zwei Jahre weitergehen.</p>
<p><strong>The Boys Staffel 3 starten am 3. Juni 2022 bei Amazon Prime Video mit drei Folgen, danach wöchentlich freitags eine weitere.</strong></p>
<figure id="attachment_12519" aria-describedby="caption-attachment-12519" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-12519 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/06/b3-4.webp" alt="The Boys Staffel 3" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/06/b3-4.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/06/b3-4-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/06/b3-4-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/06/b3-4-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/06/b3-4-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/06/b3-4-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/06/b3-4-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-12519" class="wp-caption-text">Nanu, ein Musical? Was es mit dieser Szene auf sich hat, wird noch nicht verraten.</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: The Kings Man</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Jan 2022 20:07:16 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Action]]></category>
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		<category><![CDATA[Drama]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vom Schurken zum Helden. Ralph Fiennes hat in seiner Karriere schon einige der verabscheuungswürdigsten Charaktere gespielt, die die Leinwand zu bieten hatte. So glänzte er als KZ-Aufseher Amon Göth in Steven Spielbergs &#8222;Schindlers Liste&#8220; oder als finsterer Zauberer Voldemort in der Harry-Potter-Reihe. Als neuer &#8222;M&#8220; durfte er dann in den späten Bondfilmen mit Daniel Craig immerhin eine sympathische Rolle spielen. Und nun steht mit einem der Helden in &#8222;The Kings Man &#8211; The Beginning&#8220; sogar ein echter Held auf dem [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Vom Schurken zum Helden. Ralph Fiennes hat in seiner Karriere schon einige der verabscheuungswürdigsten Charaktere gespielt, die die Leinwand zu bieten hatte. So glänzte er als KZ-Aufseher Amon Göth in Steven Spielbergs &#8222;Schindlers Liste&#8220; oder als finsterer Zauberer Voldemort in der Harry-Potter-Reihe. Als neuer &#8222;M&#8220; durfte er dann in den späten Bondfilmen mit Daniel Craig immerhin eine sympathische Rolle spielen. Und nun steht mit einem der Helden in &#8222;The Kings Man &#8211; The Beginning&#8220; sogar ein echter Held auf dem Plan des 59-jährigen Briten. Der Dritte Teil der Reihe ist gleichzeitig das erste Prequel, das Regisseur, Drehbuchautor und Produzent Matthew Vaughn in Szene setzt. Wie gut tut dem Stoff der Ausflug in die Vergangenheit? Das verrät die Kritik.</p>
<figure id="attachment_11694" aria-describedby="caption-attachment-11694" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-11694 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/01/king-1.jpg" alt="Ralph Fiennes" width="1024" height="542" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/01/king-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/01/king-1-300x159.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/01/king-1-768x407.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-11694" class="wp-caption-text">Als echter Gentleman hat Orlando eigentlich kein Interesse an Abenteuern. Aber diesmal hat er keine Wahl.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Als Orlando, Duke von Oxford (Ralph Fiennes), 1902 bei einem Besuch in Südafrika durch einen Heckenschützen seine Frau verliert, will er danach nicht nur seinen Sohn Conrad vor weitere Gewalt beschützen, sondern auch Konflikte auflösen, bevor sie zu solchen Situationen führen, in denen unschuldige Frauen sterben müssen. Zwölf Jahre später, kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs, hat Orlando eine schlagkräftige kleine Truppe um sich versammelt, mit denen der im Geheimen operiert. Der afrikanische Elitekrieger Shola (Djimon Hounsou) und die schlagfertige Schützin Polly (Gemma Arterton) unterstützen Orlando in seinen Bemühungen, den Krieg zu verhindern und den geheimnisvollen Drahtzieher, der sich selbst &#8222;Shepard&#8220; nennt, endlich zu enttarnen und auszuschalten. Doch das Team scheitert.</p>
<p>Conrad (Harris Dickinson) ist mittlerweile zum jungen Mann gereift und wünscht sich nichts sehnlicher, als selbst für sein Vaterland in den Krieg zu ziehen, dessen Ausbruch sein Vater nicht verhindern konnte. Das kann Orlando natürlich nicht zulassen. Und so stellt er seinen Sohn in den Dienst seiner kleinen Geheimorganisation, um ihn wenigstens im Auge zu haben. Außerdem zieht Orlando weiter diplomatische Hebel, denn der Kaiser von Deutschland, der Zar von Russland und der britische König (alle Tom Hollander) sind Cousins und so könnte der Appell an die Familie die blutigen Schlachten vielleicht beenden. Doch der Shepard gibt noch lange nicht auf &#8230;</p>
<p><iframe title="Final Trailer | The King&#039;s Man | 20th Century Studios" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/_0vKejp3rvA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Nicht Komödie, nicht Drama</h2>
<p>Der erste Kings Men, basierend auf einem Comic von Mark Millar, war an den Kinokassen ein Riesenerfolg. Dennoch hatte er ein Problem, das auch Millars andere Werke wie &#8222;Kick-Ass&#8220; zum Teil aufweisen. Von einer Komödie kippen seine Storys immer wieder in brutale, zum Teil zynische Geschichten, die mit dem vorherigen, witzigen Ton nicht so recht zusammenpassen wollen. Der Start der Kinoserie bewies das ebenfalls, denn das Pu8blikum konnte sich nie sicher sein, was noch lustig gemeint war und wo es ernsthaft wurde. Teil 2, der ähnlich erfolgreich war wie Teil 1, machte das deutlich besser und präsentierte Agenten-Klamauk aus einem Guss. Der neue Film <strong>The Kings Man</strong> macht nun wieder einen Rückschritt und mischt komödiantische Elemente mit bitteren Bildern des Ersten Weltkriegs.</p>
<p>So schwankt die Tonalität zwischen witzigen, manchmal fast albernen Momenten und tiefem Ernst angesichts der Kriegstoten auf den Schlachtfeldern Europas. Dieses emotionale Chaos, in das der Zuschaue gestürzt wird, funktioniert als Film nicht sonderlich gut. Und sorgt dafür, dass nie klar wird, wer hier nun eigentlich der titelgebende, erste Kings Man ist. Und ob das Publikum über den Film lachen oder in Trauer versinken soll. Diese unentschiedene Haltung, was der Film nun genau beim Zuschauer auslösen soll, ist das Hauptproblem von Kings Man &#8211; aber es ist nicht sein einziges.</p>
<figure id="attachment_11695" aria-describedby="caption-attachment-11695" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-11695 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/01/king-2.jpg" alt="Rhys Ifans" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/01/king-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/01/king-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/01/king-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/01/king-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/01/king-2-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-11695" class="wp-caption-text">Denn ein geheimnisvoller Drahtzieher hat seine Leute strategisch in allen Königshäusern platziert. Wie den charismatischen Rasputin in Russland.</figcaption></figure>
<h2>Wenig Überraschungen</h2>
<p>Der geheimnisvolle Bösewicht Shepard hat viele Auftritte, doch sein Gesicht wird nie gezeigt. Dadurch macht Vaughn schnell klar: Der Zuschauer kennt die Person, die dahintersteckt, bereits. Und dann liefert das Script im Verlauf der Handlung genau eine Figur, die für die Rolle des Schurken wirklich infrage kommt. Das ist deutlich zu wenig, um ein aufmerksames Publikum zu überraschen. Und eines von mehreren Ärgernissen des Drehbuches. Denn der schwache Schurke umgibt sich mit Handlangern, die sich Vaughn aus der echten Historie ausleiht. So ist Rhys Ifans als Rasputin, der den russischen Zaren für Shepard beeinflussen soll, die vielleicht albernste Figur des Films, aber nicht die einzig mäßige. Auch Daniel Brühl als Wahrsager Hanussen, der im Dienste Shepards steht, hat wenig zu tun &#8211; und wirkt eher gelangweilt als bei der Sache.</p>
<p>Auch die Schauspieler machen häufig den Eindruck, als irrten sie eher ziellos in einem heillos überfrachteten Plot herum, in dem einzelne Charaktere kaum Platz zum Atmen bekommen, von Ralph Fiennes&#8216; Figur einmal abgesehen. Und so ist der Brite denn auch der einzige, der ein paar starke Szenen für sich verbuchen kann. Darsteller wie Gemma Arterton, Charles Dance oder Aaron Taylor-Johnson wirken hingegen völlig verschenkt, weil sie so gut wie nichts zu tun bekommen. Die Action hingegen kann sich, wie in den beiden anderen Filmen der Reihe, absolut sehen lassen. Und steht anderen Blockbustern in Nichts nach. Auch wenn die gelegentlich übertrieben ausfällt, geht sie als Augenfutter für die Fans in jedem Fall in Ordnung.</p>
<figure id="attachment_11696" aria-describedby="caption-attachment-11696" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-11696 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/01/king-3.jpg" alt="Gemma Arterton" width="1024" height="465" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/01/king-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/01/king-3-300x136.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/01/king-3-768x349.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-11696" class="wp-caption-text">Polly ist die einzige Frau in Orlandos Team &#8211; und eine gute Scharfschützin.</figcaption></figure>
<p>Erfreulich für deutsche Filmfans sind die Cameo-Auftritte bekannter Schauspieler. So ist Alexandra Maria Lara als Gattin von Orlando zu sehen, August Diel spielt den Politiker Lenin. Und David Kross ist in einer ganz speziellen Rolle zu sehen, die erst in der Post-Credit-Szene geklärt wird &#8211; dann aber auch nicht sonderlich überrascht. Doch auch diese netten Momente aus deutscher Sicht machen <strong>The Kings Man &#8211; The Beginning</strong> nicht zu einem guten Film.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Schade eigentlich! Nachdem die Reihe mit &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-kingsmen-the-golden-circle/">Kings Men &#8211; Der goldene Kreis</a>&#8220; zu einem komödiantischen Grundton gefunden hatte, wirft Regisseur, Drehbuchautor und Produzent Matthew Vaughn dieses stimmige Konzept mit <strong>The Kings Man &#8211; The Beginning</strong> wieder über Bord. Und präsentiert dem Publikum einen kruden Mix aus witzigen, albernen, tragischen und überdrehten Szenen, die zusammen nicht nur viel zu viel Story erzählen wollen, um allen Figuren gebührend Platz zu lassen, sondern auch keinen stimmigen Film ergeben. Daher ist der dritte Teil und das rste Prequel der Reihe auch gleich der Tiefpunkt. Obwohl sich Ralph Fiennes alle Mühe gibt, den englischen Gentlemen bis zur Perfektion zu verkörpern.</p>
<p><strong>The Kings Man &#8211; The Beginning startet am 6. Januar 2022 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_11697" aria-describedby="caption-attachment-11697" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-11697 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/01/king-4.jpg" alt="The Kings Man" width="1024" height="575" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/01/king-4.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/01/king-4-300x168.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/01/king-4-768x431.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-11697" class="wp-caption-text">Conrad kann seinen Mut im Krieg doch noch beweisen &#8211; aber zu welchem Preis?</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: Eternals</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Nov 2021 22:21:32 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Action]]></category>
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		<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
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		<category><![CDATA[Sci-Fi]]></category>
		<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach dem furiosen Ende von Marvels Phase 3, aus der mit &#8222;Avengers: Endgame&#8220; auch gleich der erfolgreichste Film aller Zeiten hervorging, setzte Kevin Feige, Mastermind des MCU, auf Wandel. So unterschied sich die TV-Serie &#8222;Wandavision&#8220; deutlich von anderen Marvel-Storys. Und auch mit &#8222;Shang-Chi&#8220; setzten die Macher auf andere Wege, obwohl die Verbindung zum MCU immerhin noch zu erkennen war. Doch damit nicht genug. &#8222;Eternals&#8220;, den neuesten Streich der Marvel-Studios, inszenierte mit Chloe Zhao nicht nur eine Arthouse-Filmerin, auch die Comicvorlage [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem furiosen Ende von Marvels Phase 3, aus der mit &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-avengers-endgame/">Avengers: Endgame</a>&#8220; auch gleich der erfolgreichste Film aller Zeiten hervorging, setzte Kevin Feige, Mastermind des MCU, auf Wandel. So unterschied sich die TV-Serie &#8222;Wandavision&#8220; deutlich von anderen Marvel-Storys. Und auch mit &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-shang-chi/">Shang-Chi</a>&#8220; setzten die Macher auf andere Wege, obwohl die Verbindung zum MCU immerhin noch zu erkennen war. Doch damit nicht genug. &#8222;Eternals&#8220;, den neuesten Streich der Marvel-Studios, inszenierte mit Chloe Zhao nicht nur eine Arthouse-Filmerin, auch die Comicvorlage kam nie über den Status eines Geheimtipps hinaus. Kann daraus wirklich ein guter Film werden? Das klärt die Kritik.</p>
<figure id="attachment_11311" aria-describedby="caption-attachment-11311" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-11311 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/11/eternals-1.jpg" alt="Eternals" width="1024" height="429" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/11/eternals-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/11/eternals-1-300x126.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/11/eternals-1-768x322.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/11/eternals-1-600x250.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-11311" class="wp-caption-text">Die Eternals kämpfen seit 7000 Jahren auf der Erde gegen die monströsen Deviants.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Die Eternals, eine Gruppe von Superwesen, leben seit 7000 Jahren auf der Erde. Ihre weise Anführerin Ajak (Salma Hayek) hat die Gruppe in den Jahrtausenden zusammengehalten. Und darauf geachtet, dass die den Auftrag erfüllen, den ihnen ihr Schöpfer, ein gottgleiches Wesen namens Arishem erteilt hatte. Das bedeutete für die Eternals aber auch, sich in die Belange der Menschen nicht einmischen zu dürfen. Selbst den Angriff von Thanos durften sie nicht zurückschlagen und mussten sich im Verborgenen halten. Denn ihr Job ist es seit Jahrtausenden, die monströsen Deviants zu besiegen, die immer wieder auf der Erde auftauchen, um sie zu vernichten.</p>
<p>Doch seit Jahrhunderten sind keine dieser Monster mehr aufgetaucht und die Eternals haben begonnen, sich eigene Leben aufzubauen. Sersi (Gemma Chan) lebt mit Sprite (Lia McHugh) in London, Ajak hat sich in die USA zurückgezogen. Und auch die anderen Eternals haben sich über den Erdball verstreut. Doch dann werden Sersi und ihr Freund Dane (Kit Harrington) mitten in der Stadt von einem ungewöhnlich mächtigen Deviant attackiert &#8211; und kommen nur durch die Hilfe von Sersis ehemaligen Liebhaber Ikaris (Richard Madden) ohne Schaden davon. Die Eternals ahnen eine große Bedrohung und reisen daraufhin zu Ajak. Doch was sie dort entdecken, ist viel schlimmer, als sie es erwartet hätten. Die Welt ist in Gefahr &#8230;</p>
<p><iframe title="Marvel Studios’ Eternals | Final Trailer" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/x_me3xsvDgk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Kein Glanzstück des MCU</h2>
<p>Wenn es dem Esel zu gut geht, dann geht er aufs Eis, so sagt ein Sprichwort. Diese Motivation darf man Marvel sicher nicht unterstellen. Stattdessen dürfte das Studio nach Endgame über neue Richtungen für das MCU nachgedacht haben. Die bislang mutigste neue Richtung ist dabei eindeutig <strong>Eternals</strong>. Denn Regisseurin Chloe Zhao muss in gut 150 Minuten nicht nur etliche neue Helden einführen, sondern auch eine ganz neue Mythologie innerhalb des MCU aufbauen. Und das ist ihr, bei allem Respekt für ihren Job, nur ansatzweise gelungen. Denn Marvel wusste in Phase eins noch, wie sinnvoll es ist, die Helden einzeln vorzustellen, bevor das Studio sie in einen gemeinsamen Film macht. Deshalb hat Avengers so gut funktioniert &#8211; und <strong>Eternals</strong> kämpft damit.</p>
<p>Denn viele der Helden im Film sind dem Zuschauer am Ende noch fast genauso fremd wie zu Beginn, die Zeit reicht einfach nicht, um allen einen vernünftigen Hintergrund zu geben und sie damit auch emotional ansprechend zu gestalten. Dazu kommt die vorher völlig unbekannte Dimension der Celestials, die das gesamte, bisher bekannte Marvel-Cinematic-Universe zumindest infrage stellen. Und doch hat <strong>Eternals</strong> keine echten Berührungspunkte mit dem MCU und könnte auch gut für sich stehen. Auch mit dieser Loslösung hat sich das Drehbuch-Autorentrio, zu dem auch die Regisseurin gehört, nicht unbedingt einen Gefallen getan. Selbst mit den Mid- und Post-Credit-Szenen lässt Zhao alle Zuschauer, die sich nicht im Comic-Universum auskennen, ziemlich im Regen stehen.</p>
<figure id="attachment_11312" aria-describedby="caption-attachment-11312" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-11312 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/11/eternals-2.jpg" alt="Eternals" width="1024" height="504" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/11/eternals-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/11/eternals-2-300x148.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/11/eternals-2-768x378.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-11312" class="wp-caption-text">Und dabei riskieren auch die mächtigen Eternals immer wieder ihr Leben.</figcaption></figure>
<h2>Erfolgsrezept klappt nicht immer</h2>
<p>Das Grundübel des Films mag dabei in der Vorlage liegen. Denn neben Stan Lee war Zeichner Jack Kirby in den Anfangstagen von Marvel für den immensen Erfolg verantwortlich, fühlte sich damals aber nicht so recht gewürdigt und ging 1970 sogar zum Konkurrenten DC. Als er 1976 zurückkehrte, durfte er seine eigene Serie schreiben und zeichnen &#8211; die <strong>Eternals</strong>. Und die haben als göttliche Superwesen eine ganz andere Gravitas als die Helden von nebenan &#8211; wie etwa Spider-Man. Bierernst und von kosmischer Größe getragen, war der Comic nie ein Hit, wurde bestenfalls für beinharte Kirby-Fans zum Kultcomic. Die erste Serie kam auf gerade einmal 19 Ausgaben &#8211; und ist damit noch immer die erfolgreichste, weitere Versuche verliefen noch schlechter.</p>
<p>Gut, mit den &#8222;Guardians of the Galaxy&#8220; machte das MCU schon einmal aus einem eher unbekannten Team einen Mega-Hit &#8211; aber es klappt eben nicht immer. <strong>Eternals</strong> holte sich bislang die schwächsten Kritiken aller MCU-Filme ab &#8211; und gehört auch am wenigsten dazu. Was manche feiern, ist für andere der Grund, den Film nicht zu mögen. Denn er zeigt neben lauter neuen Helden, die nicht alle einfach zugänglich sind, auch Vorgänge, die selbst ein MCU-Fan zurzeit überhaupt nicht einzuordnen weiß. Wohin das Ganze führen soll und wer für die Zukunft der Reihe noch relevant wird, das kann nach Ansicht des Films einfach niemand sagen. Fans, die sich auf ein weiteres Marvel-Abenteuer gefreut haben, wie sie es kennen, werden hier nicht glücklich.</p>
<h2>Menschlich oder nicht?</h2>
<figure id="attachment_11313" aria-describedby="caption-attachment-11313" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-11313 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/11/eternals-3.jpg" alt="Eternals" width="1024" height="682" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/11/eternals-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/11/eternals-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/11/eternals-3-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/11/eternals-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/11/eternals-3-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-11313" class="wp-caption-text">Auf der Suche nach den anderen Mitgliedern des Teams treffen Sersi und Sprite auch auf den charismatischen Kingo.</figcaption></figure>
<p>Das liegt vor allem am Drehbuch. Denn während ein Captain America nach 70 Jahren im Eis echte Probleme hat, sich mit den neuen Gegebenheiten anzufreunden, wirken die <strong>Eternals</strong> nach 7000 Jahren sehr menschlich und in keiner Weise wie die uralten Wesen, die sie sind. Es ist sicher schwer, sie einerseits als ganz besondere Wesen zu schildern und sie gleichzeitig sympathisch menschlich zu machen. Dem Script gelingt das auch nicht bei allen Helden. Und so ist <strong>Eternals</strong> ein Film, der zwar optisch auf hohem Niveau überzeugt, emotional aber nicht wirklich berührt. Und dafür dann auch noch viel zu lang ist. Im Rückblick in einigen Jahren, wenn die Fans wissen, was der Film tatsächlich angestoßen hat, mag <strong>Eternals</strong> noch gewinnen, momentan ist der Versuch einer komplett neuen epischen Story im Schnelldurchlauf eher misslungen.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Mit <strong>Eternals</strong> verbucht Marvel nach langen Jahren zum ersten Mal wieder einen Dämpfer. Der Film kam bislang bei den Kritikern nicht gut an und auch die ersten Reaktionen der Fans sind verhalten. Offenkundig hat sich Regisseurin und Mit-Autorin Chloe Zhao mit ihrem Marvel-Debüt etwas zu viel vorgenommen. Das gleichzeitige Einführen von zehn neuen Helden und einer ganzen Kosmos-Mythologie funktioniert trotz zweieinhalb Stunden Laufzeit nicht sonderlich gut. Viele Charaktere bleiben blass, einige wichtige Momente im Film sind glatt unlogisch. Und emotional holen die <strong>Eternals</strong> den Zuschauer über lange Strecken des Films auch nicht ab. Eine Fortsetzung wird von Marvel bereits jetzt als nicht unbedingt nötig bezeichnet. Es bleibt abzuwarten, welche Teile des Films fürs MCU tatsächlich noch relevant werden.</p>
<p><strong>Eternals startet am 3. November 2021 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_11314" aria-describedby="caption-attachment-11314" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-11314 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/11/eternals-4.jpg" alt="Richard Madden" width="1024" height="574" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/11/eternals-4.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/11/eternals-4-300x168.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/11/eternals-4-768x431.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-11314" class="wp-caption-text">Ikaris und Sersi verbindet eine Jahrtausende alte Liebe.</figcaption></figure>
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		<title>Serienkritik: The Walking Dead Staffel 11</title>
		<link>https://lauterfilme.de/serienkritik-the-walking-dead-staffel-11/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Aug 2021 13:57:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Serien Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Comic]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Zombies]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Abschied ist ein scharfes Schwert. Und doch heißt es nach elf Staffeln Abschied nehmen von &#8222;The Walking Dead&#8220;. Natürlich nicht so ganz, denn &#8222;Fear the Walking Dead&#8220; geht weiter. Auch neue Projekte aus der Welt der Untoten sind bereits angekündigt. Dennoch endet mit den finalen 24 Folgen ein Phänomen, dessen Erfolg so wohl niemand vorhergesagt hätte. Eine blutige Zombie-Serie im TV, die vor 30 Jahren so wohl nicht einmal im Kino hätte laufen dürfen, basierend auf einer Comic-Vorlage &#8211; das [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Abschied ist ein scharfes Schwert. Und doch heißt es nach elf Staffeln Abschied nehmen von &#8222;The Walking Dead&#8220;. Natürlich nicht so ganz, denn &#8222;Fear the Walking Dead&#8220; geht weiter. Auch neue Projekte aus der Welt der Untoten sind bereits angekündigt. Dennoch endet mit den finalen 24 Folgen ein Phänomen, dessen Erfolg so wohl niemand vorhergesagt hätte. Eine blutige Zombie-Serie im TV, die vor 30 Jahren so wohl nicht einmal im Kino hätte laufen dürfen, basierend auf einer Comic-Vorlage &#8211; das muss Heimsender AMC erstmal einer nachmachen. Doch die Quoten töten selbst Zombies und so endet die Gammelfleisch-Gala irgendwann im Jahr 2022. Die ersten beiden Folgen hat Disney+, die neue Heimat der Serie, bereits vorab gezeigt &#8211; wie gut wird <strong>The Walking Dead Staffel 11</strong>?</p>
<figure id="attachment_10644" aria-describedby="caption-attachment-10644" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-10644 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/dead-1.jpg" alt="Melissa McBride" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/dead-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/dead-1-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/dead-1-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/dead-1-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/dead-1-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-10644" class="wp-caption-text">Wird ein Stützpunkt der Armee für die Überlebenden zur Goldgrube &#8211; oder zur Todesfalle?</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Nachdem die Whisperer unter großen Opfern besiegt wurden, ist die Gruppe um Maggie (Lauren Cohan), Carol (Melissa McBride) und Daryl (Norman Reedus) auf der Suche nach Nahrung. Daher rückt ein Team aus, um in einer alten Militärbasis nach haltbaren Rationen zu suchen. Mit Seilzügen werden die Frauen der Gruppe nach unten in einen Hubschrauber-Hangar abgelassen. Dort liegen zahlreiche Untote in einer Art Dämmerzustand, so dass die&nbsp; Gruppe sich größte Mühe gibt, möglichst keinen Lärme zu machen &#8230;</p>
<p>Später machen sich Maggie, Daryl und einige Überlebende von Maggies ehemaliger Siedlung Meridian auf den Weg dorthin. Sie wollen sie von einer Bande zurückzuerobern, die Maggies Gruppe überfallen hat. Mit dabei ist auch Negan, zu dem Maggie noch immer ein mehr als gespanntes Verhältnis hat. Durch einen Sturm wird die Gruppe auf dem Weg durch Washington D.C. dabei von der Straße in die U-Bahn-Tunnel getrieben, um weiter voranzukommen. Das erweist sich als gefährlicher Plan &#8230;</p>
<p>Gleichzeitig wird die kleine Gruppe um Eugene (Josh McDermitt) und Ezekiel (Khary Payton) noch immer vom Commonwealth festgehalten. In endlosen Befragungen müssen sich die Ankömmlinge erklären, ihre Gründe darlegen, warum sie gekommen sind. Besonders Eugene macht das mit der Zeit sehr zu schaffen &#8230;</p>
<p><iframe title="The Walking Dead Season 11 - Official Trailer (2021) Norman Reedus, Lauren Cohan" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/qwOWJ8pPgk8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Horror unter der Erde</h2>
<p>Zum Start in die finale Staffel legen sich die Macher um Showrunnerin Angela Kang noch einmal richtig ins Zeug. Denn mit der Militärbasis und den Tunneln unter der Stadt erschaffen sie gleich zwei Alptraum-Szenarien für die Gruppe um Maggie und Daryl. Zwar arbeitet die Serie noch immer mit den gleichen Situationen: Mitglied der Gruppe träumt vor sich hin oder ist so abgelenkt, dass er den Walker nicht kommen hört oder sieht und in Gefahr gerät. Aber das funktioniert auch im elften Jahr der Serie immer noch ausreichend gut, um für Spannung zu sorgen. Und während die Armee-Basis quasi als Aufgalopp dient, wird der Überlebenskampf im U-Bahn-Tunnel zum Kern der ersten beiden Folgen, die als lange Doppel-Episode angelegt ist.</p>
<p>In der eigentlichen Hauptgeschichte von Walking Dead Staffel 11, den Geschehnissen im Commonwealth, geht es hingegen schleppend los. Denn viel mehr als Interviews der Charaktere und der Einführung des neuen Hauptcharakters Mercer (Michael James Shaw), Befehlshaber der Commonwealth-Truppen, gibt es in den beiden ersten Folgen nicht zu sehen. Gegen die teilweise in Hochform agierenden Schauspieler im anderen Handlungsstrang kann diese Story (noch) nicht mithalten. Auch den Namen dürften die beiden Folgen dem Tunnel-Segment verdanken. Denn &#8222;Archeron (Teil 1 und 2)&#8220; war in der griechischen Mythologie einer der fünf Flüsse, die in die Unterwelt führten. Das Bild macht angesichts der Ströme von Untoten unter der Erde auch absolut Sinn.</p>
<figure id="attachment_10645" aria-describedby="caption-attachment-10645" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-10645 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/dead-2.jpg" alt="Walking Dead Staffel 11" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/dead-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/dead-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/dead-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/dead-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/dead-2-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-10645" class="wp-caption-text">Eugene, Yumiko, Ezekiel und Princess bleiben Gefangene des Commonwealth. Und werden ständig befragt.</figcaption></figure>
<h2>Die Abnutzung ist nicht zu leugnen</h2>
<p>So zeigen die beiden ersten Folgen auch sehr deutlich, warum die Serie nach einigen extrem erfolgreichen Jahren immer mehr an Beliebtheit verlor. Die vielen Szenen, in denen nur geredet wird, und deren Dialoge manchmal leider alles andere als gut geschrieben waren, fesseln nur sehr bedingt. Und der Überlebenskampf gegen Zombiehorden in immer neuen Situationen und mit dem stets gleichen Ergebnis ist zwar noch immer spannend und wird auch diesmal wieder sehr blutig inszeniert, neu ist das nach elf Jahren aber eben nicht mehr. Serien-Erfinder Robert Kirkman bemerkte früh die eher geringe Halbwertzeit von Untotenangriffen. Und schuf daher Figuren wie den Gouvernor oder Negan. Von ihm stammt auch die Vorlage für die kommenden Geschehnisse mit dem Commonwealth. Mit dem übrigens auch d<a href="https://lauterfilme.de/the-walking-dead-comic-serie-beendet/">ie Comic-Serie nach 193 Ausgaben endete</a>.</p>
<p>Leider wurde bald deutlich, dass die menschlichen Gegner der Helden um Rick, Michonne und Maggie das TV-Publikum nicht so fesselten wie die Leser der Comics. Ein nicht unbeträchtlicher Teil des Publikums akzeptiert eine Folge ohne Zombies kaum, selbst wenn sie dennoch unterhaltsam ist. Und da die Variationen bei den Untoten traditionell eher gering ist, machen die Massen von schlurfenden Stöhnern vielen auch kaum noch Angst. Mit <strong>Walking Dead Staffel 11</strong> zu enden, scheint daher folgerichtig, ein erneuter Quoten-Höhenflug stand einfach nicht zu erwarten. Das immer noch Leben in der Thematik steckt, zeigt Kang, die beide Folgen auch als Co-Autorin betreute, aber sehr anschaulich.&nbsp;</p>
<figure id="attachment_10646" aria-describedby="caption-attachment-10646" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-10646 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/dead-3.jpg" alt="Walking Dead Staffel 11" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/dead-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/dead-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/dead-3-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/dead-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/dead-3-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-10646" class="wp-caption-text">Die U-Bahn-Tunnel unter der Stadt halten für Maggies Gruppe böse Überraschungen bereit.</figcaption></figure>
<h2>Endlich: Maggie gegen Negan</h2>
<p>Vor allem, weil sie endlich zum ersten Mal Maggie und Negan im Dunkel der Tunnel aufeinanderprallen lässt, worauf die Fans schon lange warten. Und diese Szenen gehören zum Besten, was Walking Dead seit langer Zeit präsentiert hat. Auch die Konsequenzen daraus, die einen fiesen Cliffhanger nach Episode eins zur Folge haben, versprechen einiges für die kommenden Wochen. Jeffrey Dean Morgan beweist einmal mehr, was er für ein Segen für die Serie ist. Und Lauren Cohans Rückkehr ist ebenfalls ein spürbarer Qualitätssprung. Zudem ist von den zum Teil quälend langsam erzählten Storylines zu Beginn auch nichts zu merken. <strong>Archeron 1 und 2</strong> erzählen so viel Story wie lange nicht.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Die ersten beiden Folgen von <strong>Walking Dead Staffel 11</strong> machen einen guten Eindruck. Zwar ist die Aufbauarbeit für die Haupthandlung der finalen Staffel manchmal wenig packend, muss aber für den hoffentlich spannenden Rest der Staffel gemacht werden. Und was Angela Kang dafür im anderen Handlungsstrang erzählt, kann sich mehr als sehen lassen. Ein hoher Ekelfaktor und einige der intensivsten Momente der jüngeren Serienvergangenheit sollten treue Fans erfreuen. Und das Warten auf die nächste Folge endlich mal wieder zur Qual machen. Wenn die letzten 22 Episoden die Qualität der ersten beiden halten, wird sich The Walking Dead jedenfalls mit einem Knall verabschieden, anstatt leise zu vergehen.</p>
<p><strong>The Walking Dead Staffel 11 startet am 23. August 2021 bei Disney+ Star.</strong></p>
<figure id="attachment_10647" aria-describedby="caption-attachment-10647" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-10647 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/dead-4.jpg" alt="Walking Dead Staffel 11" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/dead-4.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/dead-4-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/dead-4-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/dead-4-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/dead-4-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-10647" class="wp-caption-text">Vorbildlich: Auch die Untoten nutzen öffentlichen Nahverkehr.</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: The Suicide Squad</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Aug 2021 16:12:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Action]]></category>
		<category><![CDATA[Blutig]]></category>
		<category><![CDATA[Comic]]></category>
		<category><![CDATA[DC]]></category>
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Welch großen Unterschied kann ein kleines Wort machen? Mit &#8222;The Suicide Squad&#8220; ist nur der Artikel dazugekommen und dennoch schaut sich der mögliche zweite Teil von &#8222;Suicide Squad&#8220; (so richtig eindeutig ist das nicht) wie ein völlig anderer Film. Woran das liegt und ob sich der Gang ins Kino lohnt, klärt die Kritik. Die Handlung Amanda Waller (Viola Davis) ist noch immer die Chefin der Suicide Squad, in der kriminelle Superschurken einen Teil ihrer Strafe erlassen bekommen, wenn sie auf [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Welch großen Unterschied kann ein kleines Wort machen? Mit &#8222;The Suicide Squad&#8220; ist nur der Artikel dazugekommen und dennoch schaut sich der mögliche zweite Teil von &#8222;Suicide Squad&#8220; (so richtig eindeutig ist das nicht) wie ein völlig anderer Film. Woran das liegt und ob sich der Gang ins Kino lohnt, klärt die Kritik.</strong></p>
<figure id="attachment_10465" aria-describedby="caption-attachment-10465" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-10465 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/squad-1.jpg" alt="The Suicide Squad" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/squad-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/squad-1-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/squad-1-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/squad-1-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/squad-1-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-10465" class="wp-caption-text">Savant wird auf seinen Einsatz in der Squad vorbereitet &#8211; mit einem Sprengsatz im Nacken!</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Amanda Waller (Viola Davis) ist noch immer die Chefin der Suicide Squad, in der kriminelle Superschurken einen Teil ihrer Strafe erlassen bekommen, wenn sie auf besonders gefährliche Missionen für die US-Regierung gehen. Diesmal zwingt sie neben den bereits bekannten Charakteren wie Harley Quinn (Margot Robbie), Flag (Joel Kinnaman) und Captain Boomerang (Jai Courtney) auch ein paar neue Rekruten ins Team. Da ist der tierische King Shark (Sylvester Stallone), ein weißer Hai auf Beinen. Der psychopathische Savant (Michael Rooker), der jedes Objekt zielsicher wirft. Ratcatcher II (Daniela Melchior), eine junge Frau, die Ratten kontrollieren kann. Und der Elitekiller Peacemaker (John Cena), der keine Gnade kennt.</p>
<p>Befehlen soll diese illustre Runde nach Wallers Wunsch der Söldner Bloodsport (Idris Elba), den sie mit fiesen Mitteln zum Mitmachen zwingt. Und so landen zwei Teams der Squad auf dem kleinen Inselstaat Corto Maltese, um dort eine von den Nazis gebaute Forschungsstation namens Jotunheim zu vernichten, in der die Regierung Potenzial für einen Terroranschlag auf US-Gebiet sieht. Doch Bloodsport weiß nicht, dass eines der Teams nur zur Ablenkung dient und mit wenigen Ausnahmen nach ein paar Minuten ausradiert oder gefangen wird. Mit einer abgespeckten Truppe muss er nun die Mission erledigen. Doch weil der Superschurke The Thinker (Peter Capaldi) seine Finger im Spiel hat, wird das alles andere als ein Kinderspiel &#8230;</p>
<p><iframe title="THE SUICIDE SQUAD – Official “Rain” Trailer" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/eg5ciqQzmK0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Lachsalven zwischen den Explosionen</h2>
<p>Regisseur James Gunn wurde unlängst in einem Interview dazu befragt, wie viele Vorschriften Disney ihn eigentlich für seinen Marvel-Hit &#8222;Guardians of the Galaxy&#8220; gemacht habe. Und Gunn antwortete, dass lediglich die Thanos-Szene und das PG-13 als Freigabe von Disney vorgegeben waren, sonst habe er völlig freie Hand gehabt. Wer wissen will, was Gunn macht, wenn er einen harten R-rated Film ganz ohne Beschränkungen machen darf, muss sich <strong>The Suicide Squad</strong> ansehen. Lange gab es keinen Film mehr, der so sehr die unverfälschte Handschrift seines Machers trug wie dieser. Austoben konnte sich Gunn als Autor und Regisseur früher schon, wie beispielsweise in &#8222;Slither&#8220; &#8211; aber er hatte dabei noch nie ein derart hohes Budget, das ihm auch die verrücktesten Ideen möglich machte.</p>
<p>Und das sieht man <strong>The Suicide Squad</strong> jederzeit an. Gunn entfacht hier eine Zerstörungswut sondergleichen und überrascht selbst Veteranen des Over-The-Top-Superheldenfilms. Warum ein Haus kaputtmachen, wenn du einen ganzen Stadtteil in Schutt und Asche legen kannst. Das scheint eines von Gunns Mottos gewesen zu sein. Allerdings wäre es höchst unfair, Gunns Bemühungen nur in diesem Bereich zu würdigen. Denn der 55-jährige, der nach der Begnadigung durch Disney nun am dritten Guardians-Film arbeitet, bietet auch als Autor schräger Dialoge und saukomischer Situationen wieder sein ganzes Können auf. Schon die erste Viertelstunde ist für Fans von blutigem und schwarzen Humor ein absolutes Fest.</p>
<figure id="attachment_10466" aria-describedby="caption-attachment-10466" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-10466 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/squad-2.jpg" alt="Margot Robbie" width="1024" height="545" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/squad-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/squad-2-300x160.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/squad-2-768x409.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/squad-2-750x400.jpg 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-10466" class="wp-caption-text">Versteht nicht bei allen Dingen Spaß: Harley Quinn.</figcaption></figure>
<h2>Konsequenter Wahnsinn</h2>
<p>Dass Gunn mit <strong>The Suicide Squad</strong> konsequent sein Ding macht, sieht man allein am Umgang mit Harley Quinn. Sie ist durch die großartige Margot Robbie ein starker Charakter und wird gebührend in Gunns Film gewürdigt. Allerdings hat sich nicht annähernd so viel Screentime wie in &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-birds-of-prey/">Birds of Prey</a>&#8222;. Der deshalb auch von der ursprünglichen Tea-Idee nicht mehr viel in den fertigen Film gerettet hat. Gunn macht das hier deutlich besser und inszeniert die durchgeknallte Schurkin als wichtiges, aber dennoch nicht einziges Mitglied der Squad. Alle wichtigen Figuren bekommen ihre Szenen, die, wenn nötig, auch kurz durchaus ernsthaft werden können. Und so glänzen in <strong>The Suicide Squad</strong> eben nicht nur Elba und Robbie, sondern auch andere Darsteller.</p>
<p>So ist David Dastmalchian als Polka-Dot-Man für ein paar der schrägsten Bilder im Film verantwortlich. Stallone arbeitet als Stimme für King Shark mit lustigen Punchlines. Und selbst die Kurzauftritte von Gunns Buddies Michael Rooker und Nathan Fillion sind eine Schau. Gunn hat bei allen schrägen Ideen immer das Gefühl für einen Team-Film, bei dem alle Elemente wichtig sind. Unter dem Einfluss welcher Substanzen er allerdings den Plot verfasste, bleibt im Dunkeln. Denn derart irre Filme sieht man im Kino selten und mit einem derartigen Aufwand noch viel seltener. <strong>The Suicide Squad</strong> ist so verrückt, dass die Story selbst als Comicheft möglicherweise beim zuständigen Redakteur hängengeblieben wäre. Warner war clever genug, Gunn dennoch komplett von der Leine zu lassen.</p>
<h2>Der Braindead des Superhelden-Genres?</h2>
<figure id="attachment_10467" aria-describedby="caption-attachment-10467" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-10467 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/squad-3.jpg" alt="The Suicide Squad" width="1024" height="673" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/squad-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/squad-3-300x197.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/squad-3-768x505.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-10467" class="wp-caption-text">Auf einen Drink und ein Schwätzchen in der Kneipe: Der Thinker und Bloodsport.</figcaption></figure>
<p>Und das Ergebnis ist ein so konsequent irrsinniges Kinoerlebnis. wie man es nur alle paar Jahre oder noch seltener zu Gesicht bekommt. Vergleiche mit Peter Jacksons &#8222;Braindead&#8220; drängen sich da auf, auch wenn <strong>The Suicide Squad</strong> kein Horror ist. In Sachen Blut und Gewalt ist aber ebenfalls derartig überzogen, dass manch ein Zuschauer angesichts des Gorefaktors wohl sprachlos in die Sitze sinken dürfte. Und es dürfte auch durchaus Publikum geben, für den Gunns Vision eines abgedrehten und harten Superhelden-Actioners einfach etwas zuviel des Guten darstellt. Das ist tatsächlich auch komplett nachvollziehbar. Wem es im Kino aber gar nicht schräg genug zugehen kann und wer die bisherigen Filme von James Gunn mochte, kommt an <strong>The Suicide Squad</strong> nicht vorbei.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Mit <strong>The Suicide Squad</strong> präsentiert Regisseur und Autor James Gunn vor seiner wohl letztmaligen Rückkehr ins MCU seine Vision eines ebenso brutalen und blutigen wie unfassbar lustigen Superhelden-Films, der sich selbst keine Sekunde ernst nimmt. Und mit vielen schrägen Ideen, Figuren und Dialogen einen Drogentrip-ähnlichen 130-Minuten-Ritt auf die Leinwand zaubert, den vor allem genre-Fans lange nicht vergessen werden. Dieser Film ist der absolute Gegenentwurf eines Films mit Botschaft und serviert am laufenden band blutiges Popcorn-Kino vom Feinsten. Allerdings geht Gunn mit seinem überlangen Monster so lange nicht vom Gas, dass es manch einem Zuschauer schon zu viel werden könnte.&nbsp;</p>
<p><strong>The Suicide Squad startet am 5. August 2021 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_10468" aria-describedby="caption-attachment-10468" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-10468 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/squad-4.jpg" alt="The Suicide Squad" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/squad-4.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/squad-4-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/squad-4-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/squad-4-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/squad-4-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-10468" class="wp-caption-text">Schon jeder für sich gefährlich, sind die Mitglieder der Squad gemeinsam eine hochexplosive Mischung.</figcaption></figure>
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