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	<title>Drama - lauterfilme.de</title>
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		<title>Filmkritik: Fair Play</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Oct 2023 13:42:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wie in der Tierwelt gibt es auch beim Film manches, was sehr häufig vorkommt. Und anderes, das wirklich selten ist. Der Erotik-Thriller ist so ein rares Pflänzchen, das nur sehr unregelmäßig einmal zu sehen ist. Vielleicht kommt einer pro Jahr, vielleicht sind es auch mal zwei. Aber im Vergleich zu Horror, Komödien oder Dramen ist die Mischung aus spannender Handlung, oft ein Krimi, und wirklich erotischen Sex-Szenen nicht oft zu erleben. Die Regisseurin und Drehbuchautorin Chloe Domont verarbeitet nach in [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie in der Tierwelt gibt es auch beim Film manches, was sehr häufig vorkommt. Und anderes, das wirklich selten ist. Der <a href="https://lauterfilme.de/deep-water-kritik-film-amazon-prime/">Erotik-Thriller</a> ist so ein rares Pflänzchen, das nur sehr unregelmäßig einmal zu sehen ist. Vielleicht kommt einer pro Jahr, vielleicht sind es auch mal zwei. Aber im Vergleich zu Horror, Komödien oder Dramen ist die Mischung aus spannender Handlung, oft ein Krimi, und wirklich erotischen Sex-Szenen nicht oft zu erleben. Die Regisseurin und Drehbuchautorin Chloe Domont verarbeitet nach in &#8222;Fair Play&#8220; eigene Erlebnisse zu einem dieser seltenen Genre-Auftritte. Kann ihr Langfilm-Debüt, das zu Netflix kommt, wirklich überzeugen? Das verrät die Kritik.</p>
<figure id="attachment_14604" aria-describedby="caption-attachment-14604" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-14604 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-1.webp" alt="Fair Play" width="1024" height="428" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-1-300x125.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-1-768x321.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-1-750x313.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14604" class="wp-caption-text">Frischverliebt mit Heiratsplänen: Das sind Emily und Luke zu Beginn.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Emily (Phoebe Dynevor) und Luke (Alden Ehrenreich) sind schwer verliebt. Das müssen sie in der Finanzfirma, in der sie beide arbeiten, allerdings streng geheim halten, da es dort nicht erlaubt ist und zu Kündigung führen kann. Dennoch macht Luke seiner Traumfrau einen Heiratsantrag, den sie glücklich annimmt. In ihrem Job als Analysten bei einem Hedgefonds tun sie allerdings weiter so, als seien sie nur flüchtig bekannte Kollegen. Die &#8222;Hire and Fire&#8220;-Mentalität des Fondsbosses Campbell (Eddie Marsan) führt immer wieder zu freien Stellen über dem Paar. Und als eines Tages ein Portfoliomanager gehen muss &#8211; und dabei sein Büro komplett zertrümmert &#8211; hört Emily das Gerücht, Luke solle sein Nachfolger werden.</p>
<p>Freudestrahlend erzählt sie ihm abends von der guten Nachricht. Doch noch in der gleichen Nacht erhält sie einen Anruf von einem Kollegen, der sie bittet, in eine Bar zu kommen &#8211; es sei wichtig. Dort wartet Campbell auf sie, der ihr verkündet, dass sie die neue Managerin wird. Wieder zuhause gratuliert Luke ihr scheinbar von Herzen. Doch Emily wird den Verdacht nicht los, dass er mit dieser Beförderung deutlich schlechter umgehen kann, als er es vorgibt. Bald zeigt sich, dass sie mit ihrem Verdacht Recht hatte. Luke nimmt ihre Beförderung als eigene Zurückweisung und reagiert zunehmend toxisch auf sie. Findet das Paar wieder zusammen?</p>
<p><iframe title="FAIR PLAY | Official Trailer #2 | Netflix" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/Vw9fgeNoTDU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Mehr Drama als Erotik</h2>
<p>Chloe Domont gab in einem Interview zu Protokoll, dass dieser Film auf ihren eigenen, persönlichen Erfahrungen beruht. Und das merkt man. Denn <strong>Fair Play</strong> ist ein wütender Film, der sehr viel mehr Fokus auf diese Wut und die toxische Beziehung legt, als auf den Erotik-Teil. Gleich zu Beginn setzt Domont mit einer Sex-Szene, in der Menstruationsblut eine Rolle spielt, einen geplanten und etwas konstruiert wirkenden Schock-Moment, um danach das Thema Sex immer mehr in den Hintergrund treiben zu lassen. Denn in dem Maße, wie sich die Beziehung zwischen Emily und Luke abkühlt, werden auch die Sex-Szenen zurückgefahren. Von einem Erotik-Thriller zu sprechen, wirkt angesichts der wenigen Szenen schon ein wenig übertrieben. Beziehungsdrama gibt den Inhalt von <strong>Fair Play</strong> eigentlich genauer wieder.</p>
<p>Und dieses Drama wird konsequent aus Emilys Sicht erzählt. Domont wählt dabei geschickt Stilmittel, um das Auseinanderdriften des Paares zu verdeutlichen. Sind die beiden am Anfang des Films nur zusammen zu sehen, bricht das bald auf und bleibt für den Rest des Films auch gleich. Das Publikum sieht Luke kaum einmal allein. Und wenn, wird Lukes Figur dadurch nicht klarer. Ganz im Gegensatz zu Emily. Hier wird in fast jeder Szene, in der sie ohne Luke agiert, ein Detail ihres Charakters oder ihrer Hintergrundgeschichte hinzugefügt. Emily wächst, Luke tut das nicht. Zumindest nicht für das Publikum sichtbar. Und auch seine Reaktionen auf die Situation kommen deshalb aus heiterem Himmel &#8211; für Emily wie für die Zuschauer.</p>
<figure id="attachment_14605" aria-describedby="caption-attachment-14605" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14605 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-2.webp" alt="Eddie Marsan" width="1024" height="681" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-2-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-2-768x511.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-2-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-2-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-2-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-2-750x499.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14605" class="wp-caption-text">Doch als ihr gemeinsamer Boss Campbell (rechts) entscheidet, dass Emily befördert wird, gerät Sand ins Getriebe der Beziehung.</figcaption></figure>
<h2>Starke Darsteller</h2>
<p>Gespielt ist das alles stark. Alden Ehrenreich ist überaus glaubhaft in der Rolle des gekränkten Mannes, der eine Zurücksetzung, selbst zugunsten der Frau, die er angeblich liebt, nicht ertragen kann. Denn es gelingt ihm, trotz seines Verhaltens auch immer wieder Momente zu erzeugen, in denen er so geläutert und verständnisvoll wirkt, dass man Emily Zweifel, ob er wirklich die alleinige Schuld an der Situation trägt, gut nachvollziehen kann. Und Phoebe Dynevor zeigt nicht nur, dass sie durch &#8222;Bridgerton&#8220; viel Erfahrung bei Sex-Szenen gesammelt hat, sondern auch, dass sie die emotional fordernde Rolle der Emily ohne Probleme meistern kann. Und Regisseurin Domont setzt ihre besonderen Vorzüge dabei so in Szene, dass sie die beabsichtigte Wirkung des Films maximal verstärkt.</p>
<p>Die schlanke und zierlich, fast verletzlich wirkende Dynevor wird immer wieder im starken Kontrast zu einer unruhigen, manchmal bedrohlichen Umwelt gefilmt. Ob leicht eingeschüchtert wirkend in der U-Bahn oder auch im Büro, wo sie als einzige Frau sich schon optisch deutlich von allen anderen abhebt. Die optische Isolation ihrer Figur geht dabei Hand in Hand mit der emotionalen. Den auch andere Männer gehen mit ihr letztlich nicht besser um. Als sie einen Fehler macht, bezeichnet sie ihr Chef als &#8222;dumme Schlampe&#8220; und entschuldigt so nur halbherzig, als sie diese Scharte wieder auswetzt. Stattdessen erhält sie als Bonus mehr, als die meisten Menschen in fünf Jahren verdienen. Was direkt zu einem weiteren Kritikpunkt an <strong>Fair Play</strong> führt.</p>
<figure id="attachment_14606" aria-describedby="caption-attachment-14606" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14606 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-3.webp" alt="Phoebe Dynevor" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-3-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-3-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-3-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-3-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-3-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-3-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14606" class="wp-caption-text">Bald fühlt sich Emily nicht mehr von Luke unterstützt.</figcaption></figure>
<p>Die Story spielt in der Hochfinanz ist ist derart mit Klischees vollgestopft, dass man manchmal fast lächeln muss, so plump werden Stereotype verbraten. Stripclubs, weinende Kerle in teuren Anzügen, nachdem sie gefeuert wurden, ständige Telefonate, um an Insiderwissen zu gelangen. All das wirkt genau so, wie sich jemand die Hochfinanz vorstellt, der nie etwas Dokumentarisches darüber gesehen hat. Und das zieht die durchaus packende und emotional ansprechende Geschichte einer Beziehungskrise eben auch manchmal in die Nähe von Klischees. Obwohl sie wesentlich glaubhafter ist. Dennoch: Als Regiedebüt kann sich <strong>Fair Play</strong> durchaus sehen lassen, wenn auch eine ausgeglichene Sicht auf das Geschehen fehlt. Die Schuldfrage stellt sich dennoch nicht. Die Antwort ist klar.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Mit <strong>Fair Play</strong> betreibt Netflix ein wenig Etikettenschwindel, denn von der angekündigten Erotik eines Erotikthrillers bleibt unterm Strich nicht viel. Stattdessen bietet der Film eine interessantes Psychogramm einer jungen Liebensbeziehungen unter dem Druck der Umwelt und der eigenen Erwartungen. Und die ist, komplett aus weiblicher Sicht erzählt, durchaus sehenswert. Denn Phobe Dynevor erfüllt die weibliche Hauptrolle mit Leben, sowohl körperlich wie auch emotional. Und Alden Ehrenreich bildet als zunehmend toxisch werdender Lover einen ansprechenden Gegenpart. Leider nutzt Debüt-Regisseurin Chloe Domont zu viele Klischees für ihre Handlung, um sie wirklich real wirken zu lassen, als kühler Beziehungs-Thriller liefert der Film aber durchaus ab.</p>
<p><strong>Fair Play startet am 6. Oktober 2023 bei Netflix.</strong></p>
<figure id="attachment_14607" aria-describedby="caption-attachment-14607" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14607 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-4.jpg" alt="Alden Ehrenreich" width="1024" height="681" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-4.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-4-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-4-768x511.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-4-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-4-480x320.jpg 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-4-720x480.jpg 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-4-750x499.jpg 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14607" class="wp-caption-text">Können Luke und Emily ihre Beziehung noch retten? Oder ist die Liebe bereits tot?</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: They cloned Tyrone</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jul 2023 22:11:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aller guten Dinge sind drei? Nach &#8222;Project Power&#8220; und &#8222;Night Shift&#8220; steht Jamie Foxx mit &#8222;They cloned Tyrone&#8220; zum dritten Mal für eine Sci-Fi-Action-Thriller-Komödie bei Netflix vor der Kamera. Offenbar hat der mittlerweile 55-jährige Gefallen an dieser Art Filmen gefunden. Während er beim ersten Mal Joseph Gordon-Lewitt an seiner Seite hatte und im Kampfe gegen Vampire auf Unterstützung von Dave Franco und Snoop Dog setzen konnte, hat er sich für den dritten Streich John Boyega und Teyonah Parris (Wandavision&#8220;) als [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Aller guten Dinge sind drei? Nach &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-project-power/">Project Power</a>&#8220; und &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/day-shift-kritik-film-netflix/">Night Shift</a>&#8220; steht Jamie Foxx mit &#8222;They cloned Tyrone&#8220; zum dritten Mal für eine Sci-Fi-Action-Thriller-Komödie bei Netflix vor der Kamera. Offenbar hat der mittlerweile 55-jährige Gefallen an dieser Art Filmen gefunden. Während er beim ersten Mal Joseph Gordon-Lewitt an seiner Seite hatte und im Kampfe gegen Vampire auf Unterstützung von Dave Franco und Snoop Dog setzen konnte, hat er sich für den dritten Streich John Boyega und Teyonah Parris (Wandavision&#8220;) als Verstärkung geholt. Und startet auf die vielleicht schrägste Reise durch, die Foxx bislang für den Streamingdienst abgeliefert hat. Ist sie auch gut? Das klärt die Kritik.</p>
<figure id="attachment_14407" aria-describedby="caption-attachment-14407" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14407 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-1.webp" alt="John Boyega in They cloned Tyrone" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-1-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-1-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-1-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-1-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-1-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-1-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14407" class="wp-caption-text">Dealer Tyrone will eigentlich nur seine Ruhe. Doch dann läuft einiges aus dem Ruder.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Drogendealer Tyrone (John Boyega) hat keinen sonderlich guten Tag. Erst macht ihm ein anderer Gangster das Revier streitig, dann bringt ihm sein Kurier viel weniger Geld als erwartet. Und als Tyrone selbst zu Zuhälter Slim Charles (Jamie Foxx) und dessen bestem Pferd im Stall, Yo-Yo (Teyonah Parris), fährt, um seine Kohle einzutreiben, wird er beim Verlassen des Zimmer auch noch über den Haufen geschossen. Dennoch wacht er am nächsten Morgen in seinem Bett auf, als wäre nichts gewesen. Hat  er das alles nur geträumt? Oder ist gestern doch etwas passiert, das sich mit gesundem Menschenverstand nicht erklären lässt?</p>
<p>Slim Charles bestätigt ihm jedenfalls bei seinem zweiten Besuch in zwei Tagen, dass er von jemandem niedergeschossen wurde. Und so macht sich Tyrone mit Charles im Schlepptau auf den Weg, um Yo-Yo zu finden. Die kann die Story bestätigen, worauf sich Tyrone auf die Suche nach Spuren macht, die erklären könnten, was in seinem Viertel und mit ihm gerade passiert. Tatsächlich findet er eine Leiche, die ihm bis aufs Haar gleicht. Aber damit fangen die seltsamen Ereignisse erst an. Denn offenbar ist nicht nur Tyrone von merkwürdigen Dingen umgeben. Das ganze Viertel The Glen scheint langsam verrückt zu spielen. Haben die Insassen der schwarzen SUVs damit zu tun, die scheinbar an jeder Ecke stehen?</p>
<p><iframe title="They Cloned Tyrone | Official Trailer | Netflix" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/2S3M1xFVdVg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Wilder Mix, der Spaß macht</h2>
<p>Regisseur und Co-Autor Juel Taylor hat mit <strong>They cloned Tyrone</strong> wahrhaftig einen merkwürdigen Film abgeliefert. Denn das Ganze scheint in der Jetztzeit zu spielen. Allerdings stammt der Plot aus den 50er oder frühen 60er Jahren, der großen Zeit der Sci-Fi-Verschwörungsthriller. Musik, Look des Films und die Garderobe passen perfekt zum Blaxploitation-Kino der frühen und mittleren 70er Jahre. Und die Schauspieler sind von heute. Warum Taylor seine Story so und nicht anders umgesetzt hat, bleibt dabei sein Geheimnis. Gut möglich, dass er der großen Zeit des schwarzen Kinos in den USA seinen Respekt zollen wollte. Oder der Look für seinen Geschmack gut zur Handlung passte. Für Cineasten hebt das in jedem Fall <strong>They cloned Tyrone</strong> über das typische Niveau des Netflix-Unterhaltungsfilm.</p>
<p>Denn die Ausstattung des Films, liebevoll und detailreich den 70ern nachempfunden, machen alleine schon viel Spaß. Besonders die Frisuren heben die Stimmung nur vom Zusehen schon garantiert. Aucg bei der Besetzung bewies Taylor ein gutes Händchen. Der minimalistische John Boyega als harter Kerl überzeugt ebenso wie die sich ständig streitenden Foxx und Parris, die mit sichtlichem Spaß Overacting betreiben und sich Dialoge um die Ohren hauen, bis die Ohren bluten. Und Freunde von Soul und Funk-Music sowie angejazzten Klängen dürften mit dem Soundttrack ebenfalls eine gute Zeit haben. Dennoch kann <strong>They cloned Tyrone</strong> nicht auf ganzer Linie überzeugen.</p>
<figure id="attachment_14408" aria-describedby="caption-attachment-14408" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14408 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-2.webp" alt="They cloned Tyrone" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-2-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-2-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-2-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-2-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-2-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-2-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14408" class="wp-caption-text">Als er dann seine eigene Leiche findet, obwohl er noch am Leben ist, beschließt er, der Sache auf den Grund zu gehen.</figcaption></figure>
<h2>Zu lang für die Story-Idee</h2>
<p>Dazu ist der Film mit knapp zwei Stunden viel zu lang geraten. Während er zu Beginn noch mit gutem Tempo und flotter Inszenierung überzeugt und trotzdem Zeit für ruhige Momente findet, hängt das Werk in der Mitte doch ziemlich durch und verliert unnötig an Tempo und Biss. Zwar hat es hin und wieder fast etwas Hitchcockhaftes, wie die Protagonisten von einer Gefahr in die nächste stolpern, bis Taylor langsam beginnt, den Schleier des Geheimnisses zu lüften &#8211; in einer der stärksten Szenen des Films, in dem auch noch ein illustrer Stargast auftritt. Auch eine Kirchenszene ist sehr gelungen, in der David Alan Grier als schräger Reverend ein klein wenig dem unvergessenen James Brown aus &#8222;Blues Brothers&#8220; huldigen darf.</p>
<p>Aber unter dem Strich passiert in der mittleren Stunde zu wenig, um die Laufzeit zu rechtfertigen. Zudem verliert <strong>They cloned Tyrone</strong> trotz einiger pfiffiger Drehbuch-Einfälle im letzten Drittel fast komplett die Spannung und kann erst in den leicht absurd anmutenden finalen Minuten wieder punkten. Immerhin verliert Taylor die herrlich schräge Grundidee nie aus den Augen und baut dazu immer wieder starke Szenen ein. Doch aus den einzelnen guten Momenten wird kein starkes Ganzes. Dazu ist der Film als Thriller nicht spannend genug, als Sci-Fi-Story nicht originell genug, als Komödie nicht durchgehend witzig und für eine mögliche Gesellschaftskritik schlicht zu flach. So bleibt als einzig wirklich gelungener Teil die Hommage an das Blaxploitation-Kino. Wem das genügt, hat aber eine richtig gute Zeit.</p>
<figure id="attachment_14409" aria-describedby="caption-attachment-14409" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14409 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-3.webp" alt="Teyonah Parris" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-3-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-3-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-3-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-3-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-3-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-3-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14409" class="wp-caption-text">Während Slim Charles und Tyrone Pläne machen, behält Yo-Yo den Blick fürs Wesentliche.</figcaption></figure>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Auch wenn die einzelnen Teile seines wilden Genre-Mix-Film <strong>They cloned Tyrone</strong> nicht durchgehend überzeugen, gelingt Regisseur und Mitautor Juel Taylor doch ein ansehnlicher Film, der vor allem durch die Verehrung des großen schwarzen Kinos der 70er punkten kann. Die drei Hauptdarsteller liefern alle gut ab, die Musik passt ebenfalls &#8211; und schön schräg ist das Ganze auch noch. Aber Taylors Werk bleibt ein Film, auf den sich das Publikum schon sehr einlassen muss, um Spaß zu haben. Denn letztlich ist die wilde Mischung vielleicht einen Hauch zu abgedreht, um zu einer homogenen Erzählung zu verschmelzen. Ob man da wirklich eine zumindest angedeutete Fortsetzung braucht?</p>
<p><strong>They cloned Tyrone startet am 21. Juli 2023 bei Netflix.</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/they-cloned-tyrone-kritik-film-netflix/">Filmkritik: They cloned Tyrone</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
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		<title>Filmkritik: Oppenheimer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Jul 2023 16:42:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Christopher Nolan]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Historisch]]></category>
		<category><![CDATA[politisch]]></category>
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		<category><![CDATA[Wahre Geschichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Er war ohne Zweifel sowohl ein brillanter Wissenschaftler als auch eine durchaus schillernde Persönlichkeit. In seinem gleichnamigen Film interessiert sich Star-Regisseur Christopher Nolan nach seinem Sci-Fi-Ausflug &#8222;Tenet&#8220; nun für historisch verbürgte Fakten und das Leben von J. Robert &#8222;Oppenheimer&#8220;, im Volksmund auch Vater der Atombombe genannt. Der dreistündige Film begleitet den Physiker dabei von seinen jungen Jahren als Student bis zu seinen letzten öffentlichen Auftritten vor seinem Tod. Cillian Murphy, ein von Nolan bereits häufig besetzter Schauspieler, bekommt mit diesem [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Er war ohne Zweifel sowohl ein brillanter Wissenschaftler als auch eine durchaus schillernde Persönlichkeit. In seinem gleichnamigen Film interessiert sich Star-Regisseur Christopher Nolan nach seinem Sci-Fi-Ausflug &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/beckett-kritik-film-netflix/">Tenet</a>&#8220; nun für historisch verbürgte Fakten und das Leben von J. Robert &#8222;Oppenheimer&#8220;, im Volksmund auch Vater der Atombombe genannt. Der dreistündige Film begleitet den Physiker dabei von seinen jungen Jahren als Student bis zu seinen letzten öffentlichen Auftritten vor seinem Tod. Cillian Murphy, ein von Nolan bereits häufig besetzter Schauspieler, bekommt mit diesem Film nun seinen längst verdienten großen Auftritt in einem potenziellen Blockbuster, der auch auf Oscars schielt. Zurecht? Das klärt die Kritik.</p>
<figure id="attachment_14384" aria-describedby="caption-attachment-14384" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14384 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-1.webp" alt="Kenneth Branagh als Nils Bohr in Oppenheimer" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-1-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-1-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-1-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-1-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-1-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-1-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14384" class="wp-caption-text">Nils Bohr bringt den jungen Oppenheimer auf die richtige Bahn. Sie sollen sich viele Jahre später noch einmal begegnen.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Der jüdisch-stämmige J. Robert Oppenheimer (Cillian Murphy) ist eher ein Theoretiker denn ein Praktiker, das wird ihm schon im Studium klar, als Laborversuche regelmäßig in einem Fiasko enden. Doch er ist ein brillanter Kopf, stellt kluge Fragen. Und kann sogar den damals bereits legendären Physiker Nils Bohr (Kenneth Branagh) beeindrucken, der ihm zu weiteren Studien bei Kollegen in ganz Europa rät. Zurück in den USA sieht er die wachsende Bedrohung Europas durch die Nazis zunehmend mit Sorge. Zudem ist Oppenheimer politisch eher links eingestellt, was auch die Amerikaner mit mäßiger Begeisterung zur Kenntnis nehmen. Bei einer Party der Kommunisten trifft Oppenheimer seine erste große Liebe Jean (Florence Pugh).</p>
<p>Seine Vorlesungen in Berkeley erfreuen sich großer Beliebtheit, bald gilt Oppenheimer als einer der größten Köpfe in der Quantenphysik. Und weil der Wettkampf darum, wer als erster eine Atomwaffe einsetzen kann, zwischen den USA und Nazi-Deutschland in eine entscheidende Phase tritt, holt das Militär in der Person von Lt. General Leslie Groves (Matt Damon) den politisch eher unbequemen, aber fachlich grandiosen Oppenheimer zum Manhattan Project. In der Wüste von New Mexiko entsteht Los Alamos, ein Dorf, das nur einem Zweck dient: der Erschaffung einer Atombombe, die den Krieg entscheiden kann. Oppenheimer und seine Crew gewinnen schließlich das Rennen gegen Hitler, doch die US-Regierung hat inzwischen einen weiteren Feind &#8211; Japan &#8230;</p>
<p><iframe title="Oppenheimer | New Trailer" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/uYPbbksJxIg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Ein starkes Stück Zeitgeschichte</h2>
<p>Mit <strong>Oppenheimer</strong> wagt Regisseur und Autor Christopher Nolan einen neuen Schritt in seiner Karriere. Konnte der mittlerweile 52-jährige Brite bislang vor allem mit rein fiktionalen Stoffen begeistern, so drehte er nun nach dem Kriegsdrama &#8222;Dunkirk&#8220; einen weiteren historischen Stoff mit real existierenden Personen. War aber die Rettung britischer Soldaten vom Festland eher eine Momentaufnahme mit nur wenig bekannten Figuren und hauptsächlich fiktiven Helden, steigt Nolan mit Oppenheimer tief in die jüngere Geschichte der USA ein. Und beleuchtet die Causa Oppenheimer von verschiedenen Seiten. Nicht alle davon sind schmeichelhaft für den Wissenschaftler selbst oder die Regierung, für die er arbeitete.</p>
<p>Nolan, der auch das Drehbuch verfasste, ist dabei klug genug, die wissenschaftliche Seite des Projekts dabei weitgehend zu ignorieren. Allerdings nur, um das Publikum nicht mit einer Physik zu überfordern, die ohne Studium kaum zu verstehen ist. Stattdessen verlegt er sich auf die Beobachtung der Ereignisse, die mit dem Einsatz der Bombe auf Hiroshima und Nagasaki noch längst nicht auserzählt sind. Nolan interessiert sich für den Wandel, der in Oppenheimer vorgeht und die Art, wie sein Land ihn vor und nach der Fertigstellung der Atombombe behandelt. Dazu nutzt er klug einen Ansatz mit viel Zeitkolorit. Denn Oppenheimer geriet aufgrund seiner Vergangenheit in den Fokus der hysterisch-antikommunistischen McCarthy-Ära. Einige der besten Momente des Films erzählen davon.</p>
<figure id="attachment_14385" aria-describedby="caption-attachment-14385" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14385 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-2.webp" alt="Florence Pugh als Jean Tatlock" width="1024" height="672" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-2-300x197.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-2-768x504.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-2-750x492.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14385" class="wp-caption-text">War Oppenheimer Kommunist? Zumindest war er schwer in eine Kommunistin verliebt.</figcaption></figure>
<h2>Gefühlvolles Portrait einer komplexen Persönlichkeit</h2>
<p>Für Nolan, dem Kritiker immer wieder nicht völlig zu Unrecht vorwerfen, recht kühle Filme zu inszenieren, hat mit Oppenheimer vielleicht seinen emotionalsten Film seit &#8222;Memento&#8220; gedreht. Seine Charaktere fühlen unverkennbar, sind weder Superhelden noch Agenten, sondern Menschen. Und dieser Aspekt gelingt Nolan in Anbetracht seiner bisherigen Defizite auf diesem Gebiet ausnehmend gut. Was sicher zu einem guten Teil an den Schauspielern liegt, die er für das Projekt gewinnen konnte. Murphy spielt den ambivalenten Titelhelden mit viel Gespür für einen abgehobenen, genialen Verstand, der dennoch vor allem für die fleischlichen Gelüste viel übrig hatte, mit einer klugen Mischung aus Zurückhaltung und gelegentlichen Gefühlsausbrüchen. Und holt so den fast normalen Menschen hinter dem Denkmal hervor.</p>
<p>Ein heißer Kandidat für einen Oscar für die beste männliche Nebenrolle ist Robert Downey Jr.. Er brilliert als Senator, der zum Erzfeind Oppenheimers wird und alles in die Waagschale wirft, um ihn zu vernichten. Downeys Spiel eines durchtriebenen Machtmenschen schwebt über den durchgehend starken Auftritten diverser großer Namen wie der Geist über dem Wasser. Sein Gesicht in Schwarz-Weiß (die Nachkriegs-Szenen sind alle ohne Farbe gedreht) bleibt hängen, seine Blicke voller verhaltenem Zorn dringen durch. Neben Murphy und Downey Jr. bleiben für Stars wie Josh Hartnett, Emily Blunt, Florence Pugh, Jason Clarke, Matt Damon, Casey Affleck und viele andere nur einzelnen Szenen, in denen sie sich auszeichnen können.</p>
<figure id="attachment_14386" aria-describedby="caption-attachment-14386" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14386 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-3.webp" alt="Cillian Murphy als Oppenheimer" width="1024" height="716" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-3-300x210.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-3-768x537.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-3-750x524.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14386" class="wp-caption-text">Seine Bombe beendet den Zweiten Weltkrieg &#8211; und erst lässt sich Oppenheimer dafür feiern.</figcaption></figure>
<p>Und neben dieser imposanten Liste hat Nolan weitere kluge Entscheidungen getroffen. So zeigt er kein einziges Bild der zerstörten japanischen Städte. Er belässt es bei der visuell eindrucksvollen Testzündung in New Mexiko, Tage vor dem Abwurf. Den Schrecken, der bald Oppenheimers Wesen beeinflusst, nachdem er den Geist aus der Flasche ließ, braucht diese Bilder nicht, um zu funktionieren. Die Gefahr, die der Wissenschaftler durch seinen eigentlich ehrenhaften Versuch, die Nazis zu stoppen, auf die Welt losließ, findet auch so den Weg zum Publikum. Lediglich bei der Tonspur hat Nolan entgegen seiner sonstigen Gepflogenheiten nicht überzeugt &#8211; die ist an vielen Stellen so laut, dass der gesprochene Text dahinter verschwindet. Das mag allerdings in der deutschen Version besser sein.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Christopher Nolan meldet sich mit <strong>Oppenheimer</strong> nach <strong>Dunkirk</strong> nochmals als Chronist echter Geschichte zurück. Und überzeugt diesmal auch auf einer emotionalen Basis. War sein Kriegsfilm technisch und optisch aufregender als inhaltlich, so zeigt er mit dieser Erzählung, dass ihm auch solche Stoffe liegen. Denn er stellt als Regisseur und Autor viele Weichen richtig, bringt seine Geschichte früh ins Rollen und bremst sie auch durch diverse Zeitsprünge niemals aus. Die Bombe fällt nach zwei Stunden und Nolan gelingt es eine weitere Stunde, die Handlung spannend zu fesselnd zu halten. Und deckt dabei viele Aspekte der komplexen Geschichte ab, wertet aber selbst zurückhaltend. Großes Erzählkino nach Tatsachen, das nie langweilt und mit großen Bildern und Schauspielern auftrumpft.</p>
<p><strong>Oppenheimer startet am 20. Juli 2023 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_14387" aria-describedby="caption-attachment-14387" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14387 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-4.webp" alt="Robert Downey Jr. als Lewis Strauss." width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-4.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-4-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-4-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-4-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-4-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-4-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-4-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14387" class="wp-caption-text">Doch als Oppenheimer später öffentlich an der Bombe als Problemlöser zweifelt, macht er sich den Senator Lewis Strauss zum Erzfeind.</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: No Hard Feelings</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jun 2023 11:19:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Coming of Age]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Jennifer Lawrence]]></category>
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hollywoods Liebling Jennifer Lawrence war eine Weile weg. Nach mäßigen Einspielergebnissen pausierte die Schauspielerin einige Zeit, heiratete, wurde Mutter eines Sohnes. Nun ist sie wieder da &#8211; und das ausgerechnet in einem Genre, dass der 32-jährigen bislang eher unwichtig zu sein schien &#8211; einer Komödie. Was genau sie dazu bewog, in der neuen schlüpfrigen Sex-Comedy von Gene Stupnitsky (&#8222;Good Boys&#8220;) mitzuwirken, ist unklar. Allerdings scheint ihr &#8222;No Hard Feelings&#8220; auf den Leib geschneidert zu sein, ist Lawrence doch dafür bekannt, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hollywoods Liebling Jennifer Lawrence war eine Weile weg. Nach mäßigen Einspielergebnissen pausierte die Schauspielerin einige Zeit, heiratete, wurde Mutter eines Sohnes. Nun ist sie wieder da &#8211; und das ausgerechnet in einem Genre, dass der 32-jährigen bislang eher unwichtig zu sein schien &#8211; einer Komödie. Was genau sie dazu bewog, in der neuen schlüpfrigen Sex-Comedy von Gene Stupnitsky (&#8222;Good Boys&#8220;) mitzuwirken, ist unklar. Allerdings scheint ihr &#8222;No Hard Feelings&#8220; auf den Leib geschneidert zu sein, ist Lawrence doch dafür bekannt, zumindest in früheren Jahren gern mal Spaß mit Alkohol und Freundinnen gehabt zu haben. Ob sie daher in ihrem neuen Film überzeugt, verrät die Kritik.</p>
<figure id="attachment_14316" aria-describedby="caption-attachment-14316" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14316 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/hard-2.webp" alt="No hard feelings" width="1024" height="682" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/hard-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/hard-2-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/hard-2-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/hard-2-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/hard-2-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/hard-2-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/hard-2-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14316" class="wp-caption-text">Maddie hat Schulden und braucht dringend ein Auto. Da kommt eine schräge Anzeige sehr passend.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Maddie (Jennifer Lawrence&#8220; ist schon über 30 und hält sich noch immer mit Gelegenheitsjobs über Wasser. Männer wechselt sie oft schneller als Unterwäsche und wenn es doch mal einer länger mit ihr aushält, bereut er das schnell. Auch Gary (Ebon Moss-Bachrach) geht es so, als er Maddies Auto beschlagnahmen muss, weil sie die Grundteuer auf ihr Haus nicht bezahlt hat. Denn der gut gebaute Adonis, den Maddie als ihren Cousin ausgibt, entpuppt sich schnell als neuer Lover, so dass Gary keine Gnade zeigt. Weil Maddie eigentlich als Uber-Fahrerin das meiste Geld verdient, muss dringend ein neues Auto her. Da kommt eine sehr schräge Kleinanzeige gerade recht.</p>
<p>Ein reiches Paar sucht eine Frau, die ihren Sohn Percy (Andrew Barth Feldman) aus seinem Schneckenhaus herausholt und ihm erste sexuelle Erfahrungen ermöglicht. Als Preis loben die Eltern ein gebrauchtes Auto aus. Maddie fackelt nicht lange und bewirbt sich auf den Job. Erst sind Percys Eltern von ihrem Alter abgeschreckt, doch Maddie hat überzeugende Argumente. Und so wirft sich Maddie bald mit Feuereifer in die neue Aufgabe, Percy von seiner Jungfräulichkeit zu befreien. Allerdings muss sie bald feststellen, dass der sensible und leicht schräge Junge ihren Reizen auf die Holzhammermethode nicht so leicht verfällt. Tatsächlich möchte er Maddie besser kennenlernen, bevor er mit ihr Sex will. Doch Maddie rennt die Zeit weg, denn die Steuern werden fällig &#8230;</p>
<p><iframe title="NO HARD FEELINGS - Official Red Band Trailer #2" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/W3-slBOV84w?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Trailer zeigt nur die halbe Wahrheit</h2>
<p>No Hard Feelings ist einer dieser Filme, bei dem man nach Ansicht des Trailers nur die halbe Wahrheit kennt. Denn die Szenen dort stammen alle aus der ersten Hälfte des Films. Der erfüllt den Anspruch zotigen, schlüpfrigen Humors durchaus und sorgt auch für einige Lacher, selbst wenn nicht jeder Gag sitzt. Die erste Stunde erinnert dennoch sehr stark an dir frühen Filme der Farrelly-Brüder wie etwa &#8222;Verrückt nach Mary&#8220;. Mit übertriebenem Drang, dahin zu gehen, wo es so richtig peinlich wird, arbeitet auch Stupnitzky in den frühen Szenen, schließlich gilt es zunächst, Jennifer Lawrences Charakter Maddie als wenig liebenswerte und durchtriebene Egoistin darzustellen.</p>
<p>Das fällt dem Publikum aber bereits zu Anfang recht schwer. Denn Lawrence ist einfach liebenswert, selbst wenn sie einige fiese Dinge tut. Und das Drehbuch lässt auch bald durchblicken, dass Maddie für ihr Verhalten wohl ihre Gründe hat. Natürlich wird das nicht tiefgehend thematisiert, schließlich ist Nor Hard Feelings eine Komödie und kein Psychogramm. Aber es wird doch deutlich, dass die junge Frau ihre Gründe hat, warum sie ist, wie sie ist und tut, was sie tut. Und dafür nimmt Lawrcence so einiges auf sich. Ob eine skurrile <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-red-sparrow/">Nacktszene</a> oder anzügliche Bewegungen und Witze, man glaubt der Schauspielerin alles. Was daran liegen mag, dass sie sich seit Beginn ihrer Karriere in Interviews und Talkshows als unfassbar lustige Frau präsentiert hat. Dass sie viel für eine gute Pointe tut, ist also keine Überraschung.</p>
<figure id="attachment_14317" aria-describedby="caption-attachment-14317" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14317 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/hard-3.webp" alt="Matthew Broderick" width="1024" height="682" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/hard-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/hard-3-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/hard-3-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/hard-3-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/hard-3-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/hard-3-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/hard-3-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14317" class="wp-caption-text">Percys Eltern suchen eine junge Frau, die ihrem Sohn die ersten sexuellen Erfahrungen verpasst. Belohnung: ein Auto!</figcaption></figure>
<h2>Von Sex-Zoten zu Gefühl</h2>
<p>Überraschender dürfte für manche hingegen sein, dass trotz der Farrelly-Attitüde, die Protagonisten möglichst häufig bis ins Schmerzhafte lächerlich zu machen, Stupnitzkys Film nach einer Stunde langsam in einer andere Richtung abbiegt. Und sich von der derben Zotenkomödie in eine deutlich warmherzigere Dramedy verwandelt. Das kommt nicht gänzlich unerwartet, denn dass Maddie keine so schlechte Person ist wie zu Beginn suggeriert, deutet sich an und ihre Entwicklung ist daher auch nachvollziehbar. Jenifer Lawrence bleibt trotz starker Konkurrenz das Rückgrat des Films, hält No Hard Feelings mit ihrem untrüglichen Gespür für das richtige Gesicht, den richtigen Blick und der richtigen Geste im perfekten Moment am Laufen.</p>
<p>Aber auch Andrew Barth Feldman gebührt Respekt dafür, dass er den durchaus spannenden Charakter des Percy mit so viel Leben erfüllt, dass sein Schicksal den meisten Zuschauern nicht egal bleibt. Und die Figur trotz einiger Peinlichkeiten nie die Würde verliert. Als eigentlicher moralischer Kompass der Story fungiert Feldman souverän und lässt das Publikum durchaus die eine oder andere Szene hinterfragen, statt nur für Lacher zu sorgen. Matthew Broderick und Laura Benanti als Helikopter-Eltern haben zwar nur wenige Szenen, die nutzen sie allerdings ebenfalls, um überzeugende Momente zu schaffen. Und so wird No Hard Feelings nach krudem STart doc h noch so etwas wie eine Rom-Com, die allerdings den Mut hat, manche Dinge nicht geschehen zu lassen.</p>
<figure id="attachment_14318" aria-describedby="caption-attachment-14318" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14318 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/hard-4.webp" alt="No hard feelings" width="1024" height="682" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/hard-4.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/hard-4-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/hard-4-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/hard-4-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/hard-4-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/hard-4-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/hard-4-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14318" class="wp-caption-text">Maddie lässt sich einiges einfallen, um Percy ins Bett zu kriegen, doch der junge Mann hat eigene Vorstellungen vom ersten Mal.</figcaption></figure>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Ein Meilenstein ist <strong>No Hard Feelings</strong> sicher nicht geworden. Aber Jennifer Lawrence darf hier eindrucksvoll ihr komödiantisches Talent zeigen. Und auch mal dahingehen, wo es wehtut. Regisseur und Mit-Autor Gene Stupnitzky wandelt sichtbar in den Spuren alter Farrelly-Filme, findet zum Ende hin aber immer mehr eine eigene Stimme. Und die erzählt offenkundig lieber anrührende, schöne Geschichten als derbe Zoten. So zerfällt der Film etwas in zwei Hälften. Die erste ist die lustigere, die zweite ist die bessere. Denn auch, wenn die Pointendichte in der zweiten Hälfte sinkt, steigt dafür der emotionale Impact der Figuren. Und damit auch die Qualität und Hintersinnigkeit des Humors.</p>
<p><strong>No Hard Feelings startet am 22. Juni 2023 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_14319" aria-describedby="caption-attachment-14319" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14319 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/hard-5.webp" alt="Jennifer Lawrence" width="1024" height="682" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/hard-5.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/hard-5-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/hard-5-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/hard-5-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/hard-5-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/hard-5-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/hard-5-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14319" class="wp-caption-text">Percy will die Frau kennen, mit der er das erste Mal Sex hat. Und so muss Maddie mehr Zeit investieren, als sie wollte.</figcaption></figure>
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		<title>Serienkritik: Strange New Worlds Staffel 2</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jun 2023 10:00:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Serien Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Love-Story]]></category>
		<category><![CDATA[Sci-Fi]]></category>
		<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Serie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es war eine kleine Sensation. Nachdem das Star Trek-Universum jahrelang nur noch lange Storys über eine ganze Staffel erzählt hat wie in &#8222;ST: Discovery&#8220; und &#8222;ST: Picard&#8222;, besannen sich die Macher mit der neuesten Serie wieder auf die Ursprünge. Und erzählen auch &#8222;Strange New Worlds Staffel 2&#8220; wie den Vorgänger an in sich abgeschlossenen Episoden, die hin und wieder ein paar Handlungsstränge früherer Folgen aufnehmen und neben der Haupthandlung weitererzählen. Damit bewegt sich die Serie erzählerisch irgendwo zwischen der Next [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es war eine kleine Sensation. Nachdem das Star Trek-Universum jahrelang nur noch lange Storys über eine ganze Staffel erzählt hat wie in &#8222;ST: Discovery&#8220; und &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-star-trek-picard-staffel-3/">ST: Picard</a>&#8222;, besannen sich die Macher mit der neuesten Serie wieder auf die Ursprünge. Und erzählen auch &#8222;Strange New Worlds Staffel 2&#8220; wie den Vorgänger an in sich abgeschlossenen Episoden, die hin und wieder ein paar Handlungsstränge früherer Folgen aufnehmen und neben der Haupthandlung weitererzählen. Damit bewegt sich die Serie erzählerisch irgendwo zwischen der Next Generation und Deep Space Nine &#8211; und war in ihrer ersten Staffel ein Riesenerfolg. Kann die zweite Staffel da mithalten? Das klärt die Kritik.</p>
<figure id="attachment_14275" aria-describedby="caption-attachment-14275" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14275 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/snw2-1.webp" alt="Paul Wesley als James T. Kirk" width="1024" height="576" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/snw2-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/snw2-1-300x169.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/snw2-1-768x432.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/snw2-1-750x422.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14275" class="wp-caption-text">La&#8217;an Noonien Singh erlebt ein ungewöhnliches Abenteuer mit dem jungen Jim Kirk.</figcaption></figure>
<h3>Die Handlung</h3>
<h2>The Broken Circle</h2>
<p>Während Captain Pike (Anson Mount) einem Crewmitglied zur Seite stehen muss, erwartet Interims-Captain Spock (Ethan Peck) ein riskantes Abenteuer. Die Enterprise muss sich dabei auf diplomatisches Glatteis begeben &#8230;</p>
<h2>Ad Astra per Aspera</h2>
<p>Una Chin-Riley (Rebecca Romijn) muss sich für eine Tat vor Gericht verantworten, die bereits einige Jahrzehnte zurückliegt. Captain Pike hat alle Hände voll zu tun, um für seinen Ersten Offizier die richtige Verteidigung zu finden &#8230;</p>
<h2>Tomorrow and tomorrow and tomorrow</h2>
<p>Die Sicherheitschefin La&#8217;an Noonien Singh (Christina Chong) gerät durch einen skurrilen Unfall in eine andere Zeitebene &#8211; und nimmt aus Versehen eine sehr bekannte Figur mit &#8230;</p>
<h2>Among the Lotus Eaters</h2>
<p>Offenbar gibt es auf einer Welt, die Pike vor Jahren besuchte, nun ein Problem mit der Ersten Directive. Der Check auf dem Planeten erweist sich aber  als weit gefährlicher als gedacht &#8230;</p>
<h2>Charades</h2>
<p>Nach einem bizarren Shuttle-Unfall ist Spock nicht mehr derselbe. Doch ausgerechnet jetzt besteht die Familie seiner Verlobten auf der Durchführung traditioneller Hochzeits-Rituale &#8230;</p>
<h2>Lost in Translation</h2>
<p>Beim Bau einer Station in einem Nebel hat Fähnrich Uhura (Celia Rose Gooding) plötzlich unerklärliche Sinnesstörungen. Sie leidet unter grausamen Visionen, die immer schlimmer werden &#8230;</p>
<p><iframe title="Star Trek: Strange New Worlds Series 2 | Official Trailer | Paramount+" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/oJYPXuM-3JA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Der Höhenflug geht weiter</h3>
<p>Sechs der zehn neuen Folgen von <strong>Strange New Worlds Staffel 2</strong> stellte Paramount+ vorab zur Sichtung zur Verfügung. Und nach denen lässt sich sagen: Die Serie hält ihr hohes Niveau aus der ersten Staffel. Auch diesmal erfinden die Autoren das Rad nicht neu und nutzen Ideen, die bereits so oder ähnlich in der Original-Serie oder in TNG vorkamen. Aber sie tun das so clever und kompetent, dass selbst Zuschauer, die so gut wie alle jemals gedrehten Star Trek-Folgen präsent haben, vermutlich nicht sofort sagen können, woher ihnen die Geschichte bekannt vorkommt. Das schließt ausdrücklich Gastauftritte bekannter Figuren mit ein. So wiederholt Paul Wesley seine Rolle als junger James T. Kirk, die er bereits im ersten Staffelfinale gespielt hat. Und auch von Star Trek: Lower Decks schauen zwei Charaktere vorbei.</p>
<p>Denn was das Star Trek-Universum schon immer meisterlich beherrschte, war die emotionale Klaviatur in ihrer Gänze. Ein gruselige Folge folgt auf eine philosophische Episode, danach gibt es eine witzige Story, bevor es unerwartet romantisch wird. All das brachten die Autoren in der besten Zeit des Franchise großartig zu Papier &#8211; und auch <strong>Strange New Worlds Staffel 2</strong> hat keine Probleme, diese ganz besondere Tugend zu kultivieren. Und weil es nur einige Nebenhandlungen gibt, die gelegentlich fortgesetzt werden und sonst in jeder Folge eine komplett neue Story erzählt wird, ist diese Abwechslung so hoch wie lange nicht im Star Trek-Universum. Ob es die beste Serie ist, die es je gab, wie manch überschwänglicher Fan bereits behauptete, ist wohl Geschmackssache. Eine sehr gute ist es in jedem Fall.</p>
<figure id="attachment_14276" aria-describedby="caption-attachment-14276" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14276 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/snw2-2.webp" alt="Star Trek Lower Decks" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/snw2-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/snw2-2-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/snw2-2-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/snw2-2-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/snw2-2-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/snw2-2-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/snw2-2-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14276" class="wp-caption-text">Besuch von der USS Cerritos: Beckett Mariner und Brad Boimler landen auf der Enterprise.</figcaption></figure>
<h3>Reichlich Fanservice</h3>
<p>Und das liegt tatsächlich zu einem guten Teil an den Drehbüchern, die nicht nur handwerklich stark sind, sondern auch von Leuten mit genug Lore-Wissen geschrieben wurden. <strong>Strange New Worlds Staffel 2</strong> spielt im herkömmlichen Star Trek-Universum &#8211; und das bringt eine mittlerweile mehr als 50 Jahre alte Historie mit sich. Da gilt es, viel zu beachten und zu wissen. Die Autoren haben hier definitiv ihre Hausaufgaben gemacht. Und sorgen so für Szenen, die langjährigen Trekkies die Freudentränen in die Augen treiben dürften. Schließlich sind bereits drei Charaktere dabei, die später zur Besatzung der klassischen Enterprise gehören werden. Epische Momente sind damit natürlich vorprogrammiert &#8211; und <strong>Strange New Worlds Staffel 2</strong> liefert.</p>
<p>Der Erfolg der Serie wäre allerdings undenkbar ohne die Schauspieler. Das Casting erweist sich erneut als perfekt. Allein Ethan Pecks Leistung als Spock ist derart gut, dass man Folgen ohne ihn kaum sehen möchte. Anson Mount überzeugt ein weiteres Mal als Captain Christopher Pike, der sich als Vorgänger von Kirk auf dem Kommandostuhl der Enterprise so ganz anders zeigt als sein Nachfolger &#8211; und dessen allen Fans bekanntes Schicksal in vielen Momenten wie ein Damoklesschwert über ihm hängt. Die Tragik seiner Existenz und die Tapferkeit, mit der er damit umgeht, ist immer wieder ein Grund, emotional tief in einzelne Folgen hineingezogen zu werden. Aber auch zwei zarte Love-Storys, die ebenso stark geschrieben sind wie der Rest der Folgen, passen perfekt in die bittersüße Stimmung der Serie.</p>
<figure id="attachment_14277" aria-describedby="caption-attachment-14277" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14277 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/snw2-3.webp" alt="Ethan Peck als Spock" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/snw2-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/snw2-3-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/snw2-3-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/snw2-3-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/snw2-3-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/snw2-3-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/snw2-3-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14277" class="wp-caption-text">Dafür, dass Vulkanier wenig Emotionen zulassen, ist Spocks Liebesleben ganz schön wild.</figcaption></figure>
<p>Und so präsentiert sich <strong>Strange New Worlds Staffel 2</strong> wie die erste auch als eine Art &#8222;Best of&#8220; einer früheren TNG-Staffel, aus der sämtliche Episoden, die nicht wirklich großartig sind, herausgestrichen wurden. Denn &#8211; und so ehrlich sollte man sich machen &#8211; hätten TNG oder DS9 nur zehn Episoden pro Staffel erzählen müssen und dabei ein ähnliches Budget gehabt wie jetzt <strong>Strange New Worlds</strong>, die Staffeln wären keinen Deut schlechter gewesen. Das Niveau der Autoren ist heute nicht höher als damals. Sie haben nur mehr Zeit, sich auf wirklich ausgefeilte Plots zu konzentrieren. Und nutzen diesen Fokus für mindestens sechs weitere großartige Folgen Star Trek. Die Chancen stehen gut, dass die nächsten 14 &#8211; noch vier aus Staffel 2 und zehn weitere der bestellten dritten Staffel &#8211; ähnlich hochwertig ausfallen.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Keine Frage, die weitgehend für sich stehenden Einzelfolgen von <strong>Strange New Worlds Staffel 2</strong> stehen den großartigen Episoden der ersten Staffel in nichts nach. In Sachen Produktionswertigkeit erneut auf Kinoniveau ist jede einzelne Story absolut sehenswert. Füller-Episoden, wie es sich früher bei den weit über 20 Folgen pro Staffel gab, sind hier nicht zu sehen. Die Crew hat sich, soweit nötig, in den neuen Storys noch mehr aufeinander eingespielt als in Staffel 1, sodass die Gags zünden, aber auch die emotionalen Momente zu Herzen gehen. Dabei halten sich Humor und Tragik in den ersten sechs Folgen der neue Season geschickt die Waage. Die Abenteuer der Enterprise unter Captain Christopher Pike bleiben also absolut großartig für Fans des Star Trek Universums.</p>
<p><strong>ST: Strange New Worlds startet am 15. Juni 2023 bei Paramount+.</strong></p>
<figure id="attachment_14248" aria-describedby="caption-attachment-14248" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14248 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/SNW2-aufmacher.jpg" alt="Anson Mount in Strange New Worlds Staffel 2" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/SNW2-aufmacher.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/SNW2-aufmacher-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/SNW2-aufmacher-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/SNW2-aufmacher-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/SNW2-aufmacher-480x320.jpg 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/SNW2-aufmacher-720x480.jpg 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/SNW2-aufmacher-750x500.jpg 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14248" class="wp-caption-text">Allein auf fremden Welten: Pike muss einen alten Fehler korrigieren.</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: The Mother</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 May 2023 13:25:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Action]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Netflix]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Netflix macht es möglich! Offenbar hatte Jennifer Lopez nach vielen verschiedenen Komödien- und Dramarollen Lust, sich auch einmal im Actionthriller-Genre zu versuchen. Und der Streamingdienst erfüllte ihr diesen Wunsch. Nun kann die Schauspielerin und Pop-Ikone zeigen, ob sie auch als knallharte Killerin ihre Frau steht. Das Projekt &#8222;The Mother&#8220;, für das Netflix bereits seit gut einem Jahr Werbung macht, kann neben Lopez noch ein paar Hochkaräter aufweisen. Joseph Fiennes als Schurke vor, Misha Green, Produzentin von grandiosen Serien wie &#8222;Lovecraft [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Netflix macht es möglich! Offenbar hatte Jennifer Lopez nach vielen verschiedenen Komödien- und Dramarollen Lust, sich auch einmal im <a href="https://lauterfilme.de/ghosted-kritik-film-appletvplus/">Actionthriller-Genre</a> zu versuchen. Und der Streamingdienst erfüllte ihr diesen Wunsch. Nun kann die Schauspielerin und Pop-Ikone zeigen, ob sie auch als knallharte Killerin ihre Frau steht. Das Projekt &#8222;The Mother&#8220;, für das Netflix bereits seit gut einem Jahr Werbung macht, kann neben Lopez noch ein paar Hochkaräter aufweisen. Joseph Fiennes als Schurke vor, Misha Green, Produzentin von grandiosen Serien wie &#8222;Lovecraft Country&#8220; hinter der Kamera. Ob das Ganze auch zu einen guten Ergebnis geführt hat, klärt die Kritik.</p>
<figure id="attachment_14138" aria-describedby="caption-attachment-14138" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14138 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/mother-1.webp" alt="Jennifer Lopez in The Mother" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/mother-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/mother-1-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/mother-1-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/mother-1-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/mother-1-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/mother-1-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/mother-1-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14138" class="wp-caption-text">Einst war sie Elitesniper der Army, doch dann verliebte sie sich in den falschen Kerl.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Sie (Jennifer Lopez) bleibt namenlos. Eine Elitesoldatin, die sich mit den falschen Leuten eingelassen und die nun an die Behörden verraten hat &#8211; weil sie schwanger ist und die Angst um ihr Baby sie dazu treibt. Doch die Idee erweist sich als nur mäßig gelungen. Der FBI-Unterschlupf, in dem sie befragt wird, wird von den Gangstern überfallen und bis auf den Agenten Cruise (Omari Hardwick), dem sie das leben rettet, sterben alle Agenten dort im Kugelhagel. Sie selbst entkommt knapp mit schweren Verletzungen. ALs sie im Krankenhaus erwacht, erfährt sie, dass es ihrer inzwischen geborenen Tochter gut geht. Doch die Mutter muss eine Entscheidung treffen, denn die Gangster sind noch immer hinter ihr her.</p>
<p>Und so erklärt sie sich bereit für den härtesten Verlust ihres Lebens &#8211; sie gibt ihre neugeborene Tochter auf, damit nichts auf eine Verbindung zwischen ihr und dem Kind hinweist und sie so sicher ist. Dann zieht sich die Mutter nach Alaska zurück und wartet dort in einer völligen Einöde darauf, ob die Killer sie aufspüren oder nicht. Und nur Agent Cruise weiß, wo sie ist und teilt ihr einmal im Jahr mit, dass es ihrer Tochter gutgeht. Nach zwölf Jahren schlägt Cruise aber Alarm. Offenbar haben die Killer herausgefunden, dass die Tochter existiert und planen möglicherweise eine Entführung. Und so muss die Mutter aus ihrem selbsterwählten Exil zurück in die Zivilisation. Das geht nicht ohne Leichen ab &#8230;</p>
<p><iframe title="The Mother | Jennifer Lopez | Offizieller Trailer | Netflix" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/zp5uZRKeRzw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Wenig Charakter</h2>
<p>Ob einem <strong>The Mother</strong> gefällt oder nicht, steht und fällt mit Jennifer Lopez. Wer der 53-jährigen die Rolle als Eiltesoldatin und Killerin abnimmt, der kann durchaus auf seine Kosten kommen. Wer sich hingegen schwer tut, die Tänzerin und Sängerin als knallharte Kämpferin zu sehen, der dürfte mit The Mother wohl nicht warm werden. Dabei sind das längst nicht die einzigen Probleme des Films. Gute Helden brachen meistens gute Schurken, damit der Zuschauer die Geschichte spannend findet. Und da geizt das Script nicht nur mit Charakteren, sondern auch mit Möglichkeiten. Gael Garcia Bernal (&#8222;<a href="https://lauterfilme.de/werewolf-by-night-kritik-special-disneyplus/">Werewolf By Night</a>&#8222;) bekommt lediglich eine Szene, um sich sich als Widerling zu profilieren, was wirklich nicht viel ist. Und Joseph Fiennes als finalem Gegner ergeht es nicht wesentlich besser.</p>
<p>Beide bleiben halbgare Figuren, deren wirkliche Motivation das Drehbuch nie herausarbeitet. Das ist umso schlimmer, weil beide der Vater des Kindes sein könnten, wegen dem die Lopez-Figur das alles auf sich nimmt. Da wäre es schön gewesen, das Publikum hätte erkennen können, aus welchem Grund beide interessant genug fand, um mit ihnen im Bett zu landen. Die mäßige Charakterzeichnung ist vielleicht da schwächste Seite des Films, der aber auch gute Anlagen aufweist. So ist Omari Hardwicks Charakter Cruise eine grundsolide Sidekick-Figur, der der Zuschauer schnell ins Herz schließt. Und auch Lopez darf in einigen Szenen durchaus zeigen, dass sie schauspielern kann und ihrer Figur damit ein paar interessante Ecken und Kanten verleiht.</p>
<figure id="attachment_14139" aria-describedby="caption-attachment-14139" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14139 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/mother-2.webp" alt="Gael Garcia Bernal" width="1024" height="741" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/mother-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/mother-2-300x217.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/mother-2-768x556.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/mother-2-750x543.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14139" class="wp-caption-text">Dessen Partner Hector ist auch zwölf Jahre später noch sauer &#8211; und entführt ihre Tochter.</figcaption></figure>
<h2>Action oder Drama?</h2>
<p>Und auch die Actionsequenzern gelingen ordentlich, wenn man The Mother nicht mit Krachern wie John Wick oder Mission Impossible vergleicht. Eine schönes Set-Piece auf Kuba gehört ebenso dazu wie einige ordentlichen zusammengefügten Szenen einer Hausstürmung. Im Vergleich zur Spitze der Actionwelt ist das dennoch alles ein wenig bieder. Immerhin erinnert das Finale stark an Willi Bogner-Sequenzen aus alten Bond-Filmen und sorgt so für ein wenig Retro-Feeling im Schnee. Aber die Zuschauer wirklich vom Hocker fegen, das gelingt <strong>The Mother</strong> leider zu keinem Zeitpunkt. Dazu ist die Inszenierung zu behäbig, Regisseurin Niki Caro hat bislang hauptsächlich Dramen gedreht &#8211; und das merkt man.</p>
<p>Und auch die Dramaturgie ist aufgrund der fehlenden Motive der Schurken etwas holprig. Stark wie <strong>The Mother</strong> eigentlich immer nur dann, wenn sich die Mutter mit ihrer Tochter Zoe auseinandersetzen muss und von knallharten Killer zum völlig verschüchterten, schuldbeladenen Eisschrank wird, der die Nähe zwar will, aber keine Ahnung hat, wie sie herzustellen wäre. In diesen Momenten ist auch Jennifer Lopez am besten in ihrer Rolle. Leider kommt dieser Aspekt der Geschichte trotz zweistündiger Laufzeit deutlich zu kurz und hätte breiteren Raum verdient. Auch weil die junge Lucy Paez als Zoe einen richtig guten Job macht und dem Zuschauer Emotionen entlocken kann.</p>
<figure id="attachment_14140" aria-describedby="caption-attachment-14140" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14140 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/mother-3.webp" alt="The MOther" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/mother-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/mother-3-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/mother-3-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/mother-3-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/mother-3-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/mother-3-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/mother-3-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14140" class="wp-caption-text">Zwar kann die Mutter ihre Tochter kurzfristig retten &#8230;</figcaption></figure>
<p>So zeigt<strong> The Mother</strong> immer wieder durchaus interessante Ansätze, die aber in dem Willen, einen Actionthriller zu drehen, zu oft auf der Strecke bleiben. Und die Thriller-Anteile sind zwar solide, aber eben auch nicht mehr. Für die abendliche Berieselung, während man nebenbei am Smartphone beschäftigt ist, bietet der Film aber ausreichend gute Unterhaltung und auch eine Handlung, die selbst mit zehn Minuten geistiger Pause nicht zu Verwirrungen führt. Wem das genügt, der hat hier seinen Spaß.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Schade, dass sich <strong>The Mother</strong> nie entscheiden kann, ob nun der Thriller-Teil oder der Drama-Aspekt im Vordergrund stehen soll. So nehmen sich beide Genres ein wenig die Luft zum Atmen und machen aus einem möglicherweise sonst guten Film nur einen ganz soliden. Die Action ist in Ordnung, aber nicht weltbewegend. Jennifer Lopez hat ein paar starke Szenen als Schauspielerin, die aber die nächste Actionszene kaum überdauern. Als Actionthriller mit einigen schönen Kulissen, Bond-Anleihen und genug Verfolgungsjagden und Schusswechseln dürfte der Film aber zumindest bei Fans des Genres Pluspunkte sammeln. Mit einem besseren Script und mehr Finesse hätte es aber ein deutlich besserer Film werden können.</p>
<p><strong>The Mother startet am 12. Mai 2023 bei Netflix.</strong></p>
<figure id="attachment_14141" aria-describedby="caption-attachment-14141" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14141 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/mother-4.webp" alt="Joseph Fiennes" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/mother-4.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/mother-4-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/mother-4-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/mother-4-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/mother-4-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/mother-4-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/mother-4-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14141" class="wp-caption-text">&#8230; doch der gefährlichste Killer wartet bereits auf seine Chance.</figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/the-mother-kritik-film-netflix/">Filmkritik: The Mother</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
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		<title>Filmkritik: Crater</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 May 2023 00:04:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Coming of Age]]></category>
		<category><![CDATA[Disneyplus]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>
		<category><![CDATA[Sci-Fi]]></category>
		<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>1986 geschah etwas Ungewöhnliches. Ein Werk des bereits damals als König des Horrors betitelten Autors Stephen King wurde verfilmt. Und &#8222;Stand By Me &#8211; das Geheimnis eines Sommers&#8220; hatte so gar nichts von dem, was Zuschauer erwarteten, die King ausschließlich mit blutigen Gruselgeschichten in Verbindung gebracht hatten. Stattdessen erzählte der Film von Regisseur Rob Reiner von vier Jungs, die sich auf eine Wanderung machten, um einen toten Jungen zu finden &#8211; und dabei sehr viel mehr entdeckten. Nun kommt mit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>1986 geschah etwas Ungewöhnliches. Ein Werk des bereits damals als König des Horrors betitelten Autors Stephen King wurde verfilmt. Und &#8222;Stand By Me &#8211; das Geheimnis eines Sommers&#8220; hatte so gar nichts von dem, was Zuschauer erwarteten, die King ausschließlich mit blutigen Gruselgeschichten in Verbindung gebracht hatten. Stattdessen erzählte der Film von Regisseur Rob Reiner von vier Jungs, die sich auf eine Wanderung machten, um einen toten Jungen zu finden &#8211; und dabei sehr viel mehr entdeckten. Nun kommt mit &#8222;Crater&#8220; ein Film zu Disney+, in dem manche US-Kritiker eine Art Stand By Me im Weltraum sehen &#8211; zu Recht? Das klärt die Kritik.</p>
<figure id="attachment_14119" aria-describedby="caption-attachment-14119" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14119 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/crater-1.webp" alt="Crater" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/crater-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/crater-1-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/crater-1-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/crater-1-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/crater-1-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/crater-1-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/crater-1-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14119" class="wp-caption-text">Calebs Vater ist für den Jungen nur noch Erinnerung, Um die zu ehren, will Caleb unbedingt den letzten Wunsch seines Vaters erfüllen.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Die Zukunft. Der Mond ist mittlerweile besiedelt, dort werden in Minen wichtige Rohstoffe gewonnen. Außerdem geht von dort der Flug über 75 Jahre zur neuen Kolonie in den Tiefen des Alls, den die Kolonisten im Tiefschlaf verbringen. Auch der junge Caleb (Isaiah Russell-Bailey) wird auf dem nächsten Flug dabei sein, weil er nicht nur vor Jahren seine Mutter, sondern auch vor einigen Tagen seinen Vater bei einem Unfall verloren hat und damit einen Neustart bekommen soll. Doch vorher muss der Junge unbedingt noch etwas erledigen. Sein Vater hatte ihm immer wieder vom Lieblingsplatz der Mutter erzählt und ihm versprochen, diesen Ort mit ihm auszusuchen, bevor er den Mond verlassen würde.</p>
<p>Caleb will unbedingt diesen Krater besuchen, bevor er das heimatliche Sonnensystem für immer verlässt. Und dazu braucht er die Hilfe seiner Freunde, denn allein darf er natürlich nicht hinaus auf die Mond0berfläche, um einen ganzen Tag lang mit einem Mond-Rover zu einem weit entfernten Mondkrater zu fahren. Und so bezirzt Dylan (Billy Barratt) die frisch von der Erde eingetroffene Addison (McKenna Grace), um an einen Code zu kommen, der die Tore der Mondbasis lange genug öffnet, um mit dem Fahrzeug aufbrechen zu können. Die besteht im Gegenzug allerdings darauf, die Jungs zu begleiten. Und so machen sich kurze Zeit später fünf Jugendliche auf den Weg zu einem weit entfernten Ort, der für Calebs Eltern so wichtig war &#8230;</p>
<p><iframe title="Crater | Official Trailer | Disney+" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/nWIeQmRNZEY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Gutes Script &#8211; guter Film?</h2>
<p>Das Drehbuch zu <strong>Crater</strong> hatte Autor John Griffin bereits 2015 verfasst. Seitdem stand es auf der so genannten Black List in Hollywood, was schlimmer klingt, als es ist. Denn diese Black List ist nichts Schlechtes, sondern sammelt die besten bislang unverfilmten Scripts der Traumfabrik. Ordentliche Vorschusslorbeeren also für das Projekt, das schlussendlich bei Disney+ landete. Den Regiejob übernahm Kyle Patrick Alvarez, der zuletzt vor allem als Serien-Regisseur aktiv war, unter anderem für &#8222;13 Reasons Why&#8220;. Hat er mit dem starken Drehbuch etwas anfangen können? Absolut! Auch wenn die Trauben im Vergleich zu <strong>Stand By Me</strong> definitiv zu hoch hängen, so gelang Alvarez dennoch ein ansehnliches Coming of Age-Drama, das für Disney-Verhältnisse recht melancholisch ausfällt.</p>
<p>Das liegt aber nur zum Teil an der Story, die eher in Details und den Dialogen überzeugt als in der Erzählung. Denn hier ist die Ähnlichkeit zum großen Vorbild am deutlichsten und der Film hat trotz starker Optik der Mondlandschaft am wenigsten Neues zu bieten. Besser macht es Griffin bei der Charakterzeichnung seiner jungen Helden. Der kämpferische Waisenjunge Caleb, die zur Zickigkeit neigende Addison und der lebenslustige, aber auch höchste empathische Dylan erweckt Griffin durch solide und und teilweise richtig starke Szene zum Leben. Allerdings bleiben die beiden restlichen Mitglieder der Gruppe dafür eher Stichwortgeber und sorgen für den typischen Sidekick-Humor, als dass sie viel zur Handlung beitragen würden. Im Fokus steht das Trio.</p>
<figure id="attachment_14120" aria-describedby="caption-attachment-14120" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14120 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/crater-2.webp" alt="Crater" width="1024" height="509" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/crater-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/crater-2-300x149.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/crater-2-768x382.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/crater-2-750x373.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14120" class="wp-caption-text">Doch dazu muss er ein Fahrzeug leihen und ungesehen aus der Station entkommen.</figcaption></figure>
<h2>Junge Stars, die überzeugen</h2>
<p>Und dieses Trio wird von den jungen Darstellern stark verkörpert. Isaiah Russell-Bailey ist als trauernder Anführer der kleinen Gruppe eine perfekte Besetzung, weil er das Publikum in der ersten Szene bereits von sich einnimmt &#8211; und nicht mehr loslässt. Die erfahrene McKenna Grace (&#8222;<a href="https://lauterfilme.de/ghostbusters-legacy-kritik-film/">Ghostbusters Legacy</a>&#8222;, &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-spuk-in-hill-house/">Spuk in Hill House</a>&#8222;) ist so gut wie immer und spielt sich als einzige weibliche Figur fast spielend in die Herzen junger Zuschauer. Aber Billy Barratt, der bereits in der Apple-Serie &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/invasion-kritik-serie-appletvplus/">Invasion</a>&#8220; sehr überzeugend war, ist der heimliche Star des Films. Er steht am ehesten für die Rolle, die River Phoenix in <strong>Stand By Me</strong> innehatte und spielt sie großartig. Die meisten Szenen, in denen er ein wenig Text hat, gehen an ihn.</p>
<p>Dass <strong>Crater</strong> nicht ganz an <strong>Stand By Me</strong> herankommt, liegt sicher nicht an seinen Darstellern. Vielmehr bleibt der Film im Kern ein Disney-Projekt für ein jüngeres Publikum &#8211; und das war Rob Reiners Film eben nicht. Zwar geht es auch hier einmal spannend zu, aber die Tiefe, die Kings Geschichte über das Ende der Kindheit birgt, erreicht <strong>Crater</strong> nicht. Denn die dazu nötigen dunkleren Aspekte sind hier schlicht nicht zu finden. Allerdings schwingt auch hier von Beginn an eine leichte Schwermut mit, die der Film bis zum Ende halten kann, was neben der Handlung der Hauptgrund für die Vergleiche mit <strong>Stand By Me</strong> sein dürften. Dass <strong>Crater</strong> hier auf Zuckerguss verzichtet, ist dem Film hoch anzurechnen. Und die letzten Minuten werden nah am Wasser gebaute Zuschauer garantiert erwischen.</p>
<figure id="attachment_14121" aria-describedby="caption-attachment-14121" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14121 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/crater-3.webp" alt="Kinder auf dem Mond" width="1024" height="509" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/crater-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/crater-3-300x149.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/crater-3-768x382.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/crater-3-750x373.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14121" class="wp-caption-text">Der Ausflug ist gefährlich, schenkt den Kids aber unvergessliche Momente.</figcaption></figure>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Nein, mit dem großartigen <strong>Stand By M</strong>e kann es die neue Disney-Produktion <strong>Crater</strong> nicht ganz aufnehmen, aber in manchen Momenten kommt er der großen Vorlage doch relativ nah. Die Geschichte vom Waisen, der mithilfe seiner Freunde den letzten Wunsch seines Verstorbenen Vaters umsetzt, ist manchmal unerwartet witzig, um kurze Zeit später wieder in andere Emotionen zu kippen. Dank seiner guten Darsteller gelingt ihm das auch glaubwürdig. Und so ist die Odyssey fünf Jugendlicher auf dem Mond eine durchgehend unterhaltsame und manchmal sogar packende Reise geworden, auch wenn hier eine deutlich jüngere Zielgruppe im Fokus steht als es bei der King-Verfilmung der Fall war. Und gut getrickst ist das Ganze auch noch. Als Familienfilm am Sonntag definitiv eine Empfehlung!</p>
<p><strong>Crater startet am 12. Mai 2023 bei Disney+.</strong></p>
<figure id="attachment_14122" aria-describedby="caption-attachment-14122" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14122 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/crater-4.webp" alt="Kinder im Raumanzug" width="1024" height="506" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/crater-4.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/crater-4-300x148.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/crater-4-768x380.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/crater-4-750x371.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14122" class="wp-caption-text">Doch ihr Ziel bietet die größte Überraschung von allen.</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: Der denkwürdige Fall des Mr. Poe</title>
		<link>https://lauterfilme.de/der-denkwuerdige-fall-des-mr-poe-kritik-film-netflix/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Dec 2022 13:31:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Bale]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Historisch]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturverfilmung]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bereits 2017 arbeitete Regisseur Scott Cooper mit Christian Bale zusammen, heraus kam der großartige &#8222;Hostiles &#8211; Feinde&#8222;. Wenig überraschend also, dass Cooper nach seinem Ausflug ins Horror-Genre mit &#8222;Antlers&#8220; nun bei seinem eiskalten Thriller erneut auf Bales Schauspielkunst setzt. Dabei tritt der Regisseur in diesem von Netflix in Auftrag gegebenen Film auch als Drehbuchautor und Produzent auf. Allerdings stammt die Idee nicht von Cooper selbst, der Film basiert auf dem Roman &#8222;The Pale Blue Eye&#8220; von Louis Bayard. Der hat [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits 2017 arbeitete Regisseur Scott Cooper mit Christian Bale zusammen, heraus kam der großartige &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-hostiles-feinde/">Hostiles &#8211; Feinde</a>&#8222;. Wenig überraschend also, dass Cooper nach seinem Ausflug ins Horror-Genre mit &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-antlers/">Antlers</a>&#8220; nun bei seinem eiskalten Thriller erneut auf Bales Schauspielkunst setzt. Dabei tritt der Regisseur in diesem von Netflix in Auftrag gegebenen Film auch als Drehbuchautor und Produzent auf. Allerdings stammt die Idee nicht von Cooper selbst, der Film basiert auf dem Roman &#8222;The Pale Blue Eye&#8220; von Louis Bayard. Der hat sich darauf spezialisiert, in seinen Romanen fiktive und echte historische Figuren zu verwenden. Im Fall von &#8222;Der denkwürdige Fall des Mr. Poe&#8220; hat sich Bayard einen berühmten Schriftsteller vorgenommen. Wie gut die Verfilmung ausgefallen ist, verrät die Kritik.</p>
<figure id="attachment_13621" aria-describedby="caption-attachment-13621" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13621 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/poe-1.webp" alt="Christian Bale" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/poe-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/poe-1-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/poe-1-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/poe-1-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/poe-1-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/poe-1-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/poe-1-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13621" class="wp-caption-text">Der erfahrene Ermittler Augustus Landor soll für die Westpoint-Militärakademie einen brisanten Fall lösen.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Winter 1830. Auf der Westpoint-Militärakademie im US-Bundesstaat New York kommt es zu einem Todesfall, dessen Bergleitumstände so ungewöhnlich sind, dass Kommandeur Player (Timothy Spall) den eigentlich im Ruhestand befindlichen, erfahrenen Detektiv Augustus Landor (Christian Bale) hinzuzieht. Der Leiche eines Kadetts, der sich vermutlich in der Nacht selbst tötete, wurde nach der Aufbahrung im Krankenzimmer von einem Unbekannten das Herz entfernt. Player und sein leitender Offizier Hitchcock (Simon McBurney) befürchten einen Skandal, der den guten Ruf zieht. Und so lassen sie dem grantigen Detektiv weitgehend freie Hand in seinen Ermittlungen, solange die nur schnell zum Ziel führen.</p>
<p>Bald fällt dem erfahrenen Ermittler ein junger Kadett auf, der offenbar großes Interesse an dem Fall hegt. Der junge Mann hört auf den Namen Edgar Allan Poe (Harry Melling), bezeichnet sich selbst ungewöhnlicherweise als Poeten und bietet Landor seine Hilfe an. Schnell bemerkt der, dass Poe über einen scharfen Verstand und eine gute Beobachtungsgabe verfügt und ihm tatsächlich nützlich sein könnte. Bald konzentriert Landor seine Ermittlungen auf die Familie des Akademie-Arztes Dr. Daniel Marquis (Toby Jones). Dessen Gattin Julia (Gillian Anderson) scheint merkwürdig nervös, während Sohn Artemus (Harry Lawtey) auffällig um das Wohl seiner Schwester Lea (Lucy Boynton) bemüht ist. Schließlich bringt sein alter Freund Jean-Pepe (Robert Duvall) Landor auf die Spur einer okkulten Sekte &#8230;</p>
<p><iframe title="The Pale Blue Eye | Official Trailer | Netflix" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/ddbL9jvg77w?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Thriller ohne Thrill</h2>
<p>Die Erwartung an <strong>Der denkwürdige Fall des Mr. Poe</strong> war groß. Ein optisch interessantes Setting. Spannende Charaktere. Und dazu möglicherweise noch den makabren Einschlag der besten Poe-Kurzgeschichten wie &#8222;Das verräterische Herz&#8220;, an die Poe-Fans aufgrund der Film-Handlung vermutlich sofort denken müssen. Coopers neuer Film kann davon allerdings nicht alles einlösen. Das Gute zuerst: Optisch legt der Regisseur einen ähnlich furiosen Film hin wie in <strong>Hostiles</strong> und <strong>Antlers</strong>. Die Natur des winterlichen New York, die Kälte, die fast durch den Bildschirm auf den Zuschauer übergeht und sich mit den Charakteren der Story deckt, ist beeindruckend eingefangen und lohnt schon fast allein das Ansehen. Abgesehen davon wird die Luft aber schnell dünn.</p>
<p>Denn Cooper gelingt es kaum, aus der Vorlage einen spannenden Thriller zu inszenieren. Zu kühl bleiben viele der Figuren, zu wenige Verdächtige werden dem Zuschauer präsentiert. Und so plätschert die Handlung nach starkem Beginn schnell vor sich hin, ohne wirkliche Höhepunkte setzen zu können. Der Plot ergeht sich in vagen Hinweisen auf geheimnisvolle Kulte und fokussiert sich allzu schnell und auch eigentlich eher grundlos auf die Familie des Arztes. Und hier gelingt Cooper das zweifelhafte Kunststück, sonst vor Energie sprühende Schauspielerinnen wie Gillian Anderson und Lucy Boynton derart farblos und eindimensional in Szene zu setzen, dass man keinerlei Anteil an deren Schicksal nimmt.</p>
<figure id="attachment_13622" aria-describedby="caption-attachment-13622" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13622 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/poe-2.webp" alt="Der denkwürdige Fall des Mr. Poe" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/poe-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/poe-2-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/poe-2-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/poe-2-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/poe-2-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/poe-2-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/poe-2-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13622" class="wp-caption-text">Bald lernt Landor den Kadetten Edgar Allan Poe kennen und spannt ihn in seine Ermittlungen ein.</figcaption></figure>
<h2>Sehenswert: Bale und Melling</h2>
<p>Auch weitere Nebenrollen bleiben blass, ob Toby Jones oder Timothy Spall, ohne dass die Schauspieler sonderlich viel dafür könnten. Denn in den wenigen Momenten, in denen sie die Chance haben, zeigen sie ihr Können durchaus. Doch Coopers Script dreht sich so offenkundig nur um Landor und Poe, dass der Rest einfach keinen Platz bekommt um zu glänzen. Für Fans von Christian Bale und dessen mitunter minimalistischen Spiels ist <strong>Der denkwürdige Fall des Mr. Poe</strong> daher in jedem Fall zu empfehlen. Und auch Harry Potter-Fans, die an den Karrieren sämtlicher Schauspieler der Reihe interessiert sind, können sich hier ansehen, was aus Harrys Cousin Dudley geworden ist. Harry Melling bietet hier eine interessante Interpretation des jungen Dichters, der erst später zu Ruhm kommen sollte.</p>
<p>Die Szenen, in denen die beiden Schauspieler gemeinsam agieren, gehören daher auch zu den Höhepunkten des Films. Leider sind sie zu selten, um dem Film genug Spannung zu verleihen. Was auch darin liegt, dass Cooper schnell eine Richtung der Ermittlungen vorgibt, ohne dass das Publikum dabei mitgenommen wird. Es fehlt die innere Logik, mit der Landor seine Untersuchung betreibt und so wird bald schmerzlich ein roter Faden vermisst, der die verschiedenen Handlungsstränge zusammenhält. Viele Szenen finden keine Verbindung zu vorherigen und nachfolgenden, immer wieder verlieren sich Spuren im Schnee der Landschaft und kommen nicht wieder vor. Erst im Finale des Films wird einiges geklärt, bis dahin ist die Spannungskurve aber im Keller gelandet.</p>
<figure id="attachment_13623" aria-describedby="caption-attachment-13623" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13623 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/poe-3.webp" alt="Gillian Anderson" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/poe-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/poe-3-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/poe-3-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/poe-3-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/poe-3-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/poe-3-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/poe-3-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13623" class="wp-caption-text">Hat das Ehepaar Marquis etwas mit den verschwundenen Herzen zu tun?</figcaption></figure>
<h2>Fazit</h2>
<p>Ohne den Vergleich mit dem Roman zu haben, ist <strong>Der denkwürdige Fall des Mr. Poe </strong>einer der schwächeren Filme von Scott Cooper, der nach dem grandiosen <strong>Hostiles</strong> und dem guten <strong>Antlers</strong> hier weitgehend enttäuscht. Lediglich Bale und Melling bekommen die Chance zu glänzen, weitere Stars wie Gillian Anderson oder Robert Duvall haben zu eindimensionale Rollen dafür. Und die Handlung zerfasert nach starken Anfangsminuten bis zum Finale derart deutlich, dass so gut wie keine Spannung aufkommt. Cooper gelingen zwar viele starke Bilder, die im Gedächtnis bleiben. Sein Versuch, den Roman in ein spannendes Script zu übertragen, bleiben aber in Ansätzen stecken. Fans von Christian Bale kommen auf ihre Kosten, wer einen spannenden, düsteren Thriller erwartet, geht hingegen weitgehend leer aus.</p>
<p><strong>Der denkwürdige Fall des Mr. Poe startet am 23. Dezember 2022 limitiert in den deutschen Kinos und ist ab dem 6. Januar 2023 bei Netflix zu sehen. </strong></p>
<figure id="attachment_13624" aria-describedby="caption-attachment-13624" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13624 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/poe-4.webp" alt="Der denkwürdige Fall des Mr. Poe" width="1024" height="705" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/poe-4.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/poe-4-300x207.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/poe-4-768x529.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/poe-4-750x516.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13624" class="wp-caption-text">Oder weiß deren Tochter Lea mehr, zu der sich Poe sehr hingezogen fühlt?</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: Emancipation</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Dec 2022 19:07:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Historisch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Ohrfeige für Chris Rock war eine Tat, die Will Smith nicht nur in aller Munde brachte, denn so etwas war in der ehrwürdigen Geschichte der Academy Awards noch nicht vorgekommen. Viele munkelten auch, die Attacke auf den Comedian könnte ihn den nächsten Oscar kosten, den er für seinen neuesten Film &#8222;Emancipation&#8220; anpeilen würde. Der exklusiv für AppleTV+ gedrehte Film nach einer wahren Geschichte kam deshalb sogar kurz in die US-Kinos. Apple würde mit der Auszeichnung zum Besten Film das [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ohrfeige für Chris Rock war eine Tat, die Will Smith nicht nur in aller Munde brachte, denn so etwas war in der ehrwürdigen Geschichte der Academy Awards noch nicht vorgekommen. Viele munkelten auch, die Attacke auf den Comedian könnte ihn den nächsten Oscar kosten, den er für seinen neuesten Film &#8222;Emancipation&#8220; anpeilen würde. Der exklusiv für AppleTV+ gedrehte Film nach einer wahren Geschichte kam deshalb sogar kurz in die US-Kinos. Apple würde mit der Auszeichnung zum Besten Film das Kunststück vom vergangenen Jahr wiederholen, als &#8222;CODA&#8220; gewann. Aber ist Antoine Fuquas Sklavendrama nach wahren Ereignissen überhaupt so gut, dass er ins Oscar-Rennen eingreifen kann? Das klärt die Kritik.</p>
<figure id="attachment_13549" aria-describedby="caption-attachment-13549" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13549 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/eman-1.webp" alt="Will Smith" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/eman-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/eman-1-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/eman-1-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/eman-1-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/eman-1-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/eman-1-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/eman-1-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13549" class="wp-caption-text">Mit einer zarten Geste nimmt Peter Abschied von seiner Familie. Er muss für die Armee jetzt Eisenbahnlinien bauen.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Es ist das Jahr 1863, wenige Wochen, nachdem US-Präsident Abraham Lincoln die Sklaverei offizielle aufgehoben hat und der Bürgerkrieg bereits im dritten Jahr im Lande tobt. Der Sklave Peter (Will Smith) wird von seinem Herrn für den Bau der Eisenbahn-Linie abgegeben und muss seine Frau Dodienne (Charmaine Bingwa) und seine Kinder verlassen. Im Lager der Eisenbahnbauer gibt es viele Südstaaten-Soldaten und die tuscheln, ohne die lauschenden Sklaven zu bemerken, von den Entscheidungen Lincolns und der Nähe der Nordstaaten-Armee. Und so reift in Peter der Entschluss, durch die Sümpfe Louisanas nach Norden zu fliehen, um die Armee des Nordens zu finden und frei zu werden.</p>
<p>Im richtigen Moment zettelt Peter einen Tumult an, in dessen Verwirrung es ihm und drei weiteren Sklaven gelingt, aus dem Lager in die naheliegenden Sümpfe zu fliehen. Allerdings ist ihnen der ebenso erfahrene wie sadistische Sklavenjäger Fassel (Ben Foster) auf den Fersen. Und treibt die Entflohenen mit zwei weiteren Männern sowie einigen Bluthunden vor sich her. Bald trennt sich das Quartett und Peter versucht alleine, durch die gefährlichen Sümpfe zu kommen, sich gegen hungrige Krokodile und Schlangen zu verteidigen. Doch Fassel sieht es als eine Art heilige Pflicht an, den Sklaven nicht entwischen zu lassen. Und so kommt es tief in den Sümpfen zum tödlichen Duell &#8230;</p>
<p><iframe title="Emancipation - Official Trailer" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/0xjWPiLnyO0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Farblose Gemälde</h2>
<p>Die erste Frage, die dem Publikum nach wenigen Augenblicken durch den Kopf schießen dürfte, lautet: Ist das ein Schwarz-Weiß-Film? Denn Regisseur Antoine Fuqua entsättigt seine Bilder derart stark, dass manche Aufnahmen tatsächlich so aussehen. Und der Fokus umso stärker auf wichtigen Farben liegt, wie dem blutigen Rot, das in <strong>Emancipation</strong> eine große Rolle spielt. Allerdings nutzt Fuqua hier nicht die grellen Kontraste wie das in &#8222;Sin City&#8220; getan wurde, sondern setzt auf zarte Pastellfarben, die aus der grauen Masse dennoch stark genug hervorstechen. Die Optik, die Kameramann Robert Richardson (mehrfacher Oscar-Gewinner) hier einfängt, ist in der Tat spektakulär und wirkt in den besten Momenten wie die umwerfenden Aufnahmen in &#8222;Roma&#8220;.</p>
<p>Es sind Bilder wie Gemälde, in denen an verschiedenen Orten gerade Dinge passieren, nicht nur in der Mitte. Zusammen mit einer wechselnden Tiefenschärfe schafft Richardson Momente, die sich ins Gedächtnis brennen. Und die zwischen der urwüchsigen Schönheit der Sumpflandschaften samt wolkigem Himmel und den Grausamkeiten, zu denen Menschen fähig sind, immer wieder hin- und herschalten. Schönheit und Hässlichkeit geben sich in <strong>Emancipation</strong> die Klinke in die Hand. Dazu passen die Leistungen der beiden Hauptdarsteller Will Smith und Ben Foster. Wenn die beiden aufeinandertreffen, versteht man, warum der Film früh für Oscar-Würden gehandelt wurde.</p>
<figure id="attachment_13550" aria-describedby="caption-attachment-13550" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13550 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/eman-2.webp" alt="Emancipation" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/eman-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/eman-2-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/eman-2-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/eman-2-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/eman-2-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/eman-2-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/eman-2-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13550" class="wp-caption-text">Mit einigen Leidensgenossen kann Peter den Soldaten entkommen &#8211; vorerst.</figcaption></figure>
<h2>Wenig originelle Story</h2>
<p>Das Drehbuch hingegen kann mit diesem Spiel nicht mithalten. Denn die Botschaften und Erklärungen, die William N. Collage hier aussendet, sind deutlich flacher als das, was die Schauspieler zu bieten haben. So erzählt Fosters Figur Fassel, wie er vom Freund der Sklaven zu deren Jäger wurde. Und sein Blick sagt dabei viel mehr als der Text, den er spricht. Denn der ist leider alles andere als tiefsinnig oder originell. Ähnlich ergeht es dem Publikum mit der Rolle von Will Smith, die einen tatsächlich existierenden Mann namens Gordon nachempfunden wurde. Smith spielt die Rolle mit allem, was er hat, dennoch erfährt man so gut wie Nichts über den Charakter, wie er wurde, wie er ist, und was in seinem Inneren wirklich vorgeht. Abgesehen von seinem Wunsch, seine Familie wiederzusehen.</p>
<p>Ein Vergleich mit Steve McQueens &#8222;12 Years a Slave&#8220; drängt sich auf, ebenso zu <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-moonlight/">Barry Jenkins&#8216;</a> Serie &#8222;The Railroad Underground&#8220;. Beide verhandeln wichtige Aspekte des Themas besser als Actionspezialist Fuqua. Der sorgt zwar für furiose Verfolgungsjagden und spannende Momente in seinem historischen Survival-Thriller, über die Menschen hinter dem unmenschlichen System aber erfährt der Zuschauer nichts. Alle Südstaatler waren rassistische Sadisten. Mehr hat Fuquas Film letztlich nicht zu sagen. Das mag man so sehen oder nicht, zu glaubwürdigen Figuren macht das kaum jemanden im Film. Selbst Fassel bleibt ein eiskalter Killer, der sich im Recht fühlt und darüber hinaus offenbar nichts. Für einen interessanten Bösewicht ist das etwas wenig.</p>
<figure id="attachment_13551" aria-describedby="caption-attachment-13551" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13551 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/eman-3.webp" alt="Ben Foster" width="1024" height="576" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/eman-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/eman-3-300x169.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/eman-3-768x432.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/eman-3-750x422.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13551" class="wp-caption-text">Denn der grausame Sklavenjäger Fassel heftet sich an ihre Fersen.</figcaption></figure>
<p>Erst spät im Film erfährt das Publikum, warum die Figur des Peter überhaupt Bekanntheit erlangte. Denn erst dann entsteht das Foto von seinem unfassbar vernarbten Rücken, der von etlichem Misshandlungen zeugt. Dieses Foto zeigte damals klar auf, dass die Behauptungen der Südstaaten, den Sklaven würde eine ordentliche Behandlung zuteil, ein Ammenmärchen war. Und ging um die Welt. Noch heute ist es eines der bekanntesten Zeugnisse der damaligen Zeit. Dass Fuqua und Smith diesem Mann nun ein filmisches Denkmal setzen, ist ehrenhaft. Aber diese Verehrung geht mit einem Pathos einher, der in einigen Szenen deutlich zu dick aufgetragen ist. Kamera und Schauspieler, diese Oscar-Nominierungen sind denkbar, das Drehbuch hingegen hat leider keine Auszeichnung verdient.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Obwohl Will Smith in <strong>Emancipation</strong> eine überzeugende Vorstellung gibt und er mit Ben Foster einen kongenialen Partner gefunden hat, bleibt der Film im Vergleich zu anderen thematischen Beiträgen von schwarzen Filmemachern ein wenig hinter den Erwartungen zurück. Kameramann Robert Richardson kleidet die Story zwar in brillante Bilder, die ein wenig an Alfonso Cuarons Meisterstück Roma erinnern, aber der Inhalt fällt gegenüber der Optik deutlich ab. Regisseur Antoine Fuqua inszeniert hier einen Survival-Thriller, der zwar während der Zeit der Sklaverei spielt, zu dem Thema aber letztlich nichts wirklich Neues zu sagen hat. Aufgrund der Schauspieler und der Optik gibt es aber dennoch eine Empfehlung.</p>
<p><strong>Emancipation startet am 9. Dezember 2022 bei AppleTV+.</strong></p>
<figure id="attachment_13552" aria-describedby="caption-attachment-13552" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13552 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/eman-4.webp" alt="Emancipation" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/eman-4.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/eman-4-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/eman-4-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/eman-4-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/eman-4-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/eman-4-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/eman-4-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13552" class="wp-caption-text">Der Kampf für die Freiheit ist möglich! Peter will nun seine Familie befreien.</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: Fall</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Dec 2022 18:03:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[spannend]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Frauen in Not, damit lässt sich an den Kinokassen ordentlich Geld verdienen. So kam vor fünf Jahren der Unterwasser-Hai-Horrorfilm &#8222;47 Meters Down&#8222;, eigentlich nur für den Heimkinomarkt produziert, in die US-Kinos &#8211; und wurde zum Hit. Mehr als 60 Millionen Dollar spielte der nur fünf Millionen teure Film ein. Die Fortsetzung &#8222;47 Meters Down Uncaged&#8220; war teurer, aber weniger erfolgreich. Dennoch glaubten einige der Produzenten weiter an die Idee und präsentieren nun einen inoffiziellen dritten Teil. Der heißt aber nicht [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Frauen in Not, damit lässt sich an den Kinokassen ordentlich Geld verdienen. So kam vor fünf Jahren der Unterwasser-Hai-Horrorfilm &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-47-meters-down/">47 Meters Down</a>&#8222;, eigentlich nur für den Heimkinomarkt produziert, in die US-Kinos &#8211; und wurde zum Hit. Mehr als 60 Millionen Dollar spielte der nur fünf Millionen teure Film ein. Die Fortsetzung &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-47-meters-down-uncaged/">47 Meters Down Uncaged</a>&#8220; war teurer, aber weniger erfolgreich. Dennoch glaubten einige der Produzenten weiter an die Idee und präsentieren nun einen inoffiziellen dritten Teil. Der heißt aber nicht 600 Meters Up, wie es eigentlich passend wäre, sondern nur &#8222;Fall&#8220;. Er kommt hierzulande als VoD und Blu-Ray auf den Markt. Kann der Überlebensthriller überzeugen? Das klärt die Kritik.</p>
<p><a href="https://lauterfilme.de/the-bayou-neuer-film-der-fall-macher/">Das nächste Projekt der Macher von Fall: The Bayou.</a></p>
<figure id="attachment_13521" aria-describedby="caption-attachment-13521" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13521 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/fall-1.webp" alt="Virginia Gardner" width="1024" height="576" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/fall-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/fall-1-300x169.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/fall-1-768x432.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/fall-1-750x422.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13521" class="wp-caption-text">Hunter überredet ihre Freundin Becky nach dem Tod ihres Mannes wieder zu klettern.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Die Freunde Becky (Grace Caroline Currey), Gatte Dan (Mason Gooding) und Hunter (Virginia Gardner, &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-halloween/">Halloween</a>&#8222;) sind Adrenalinjunkies und gehen gerne Klettern. Doch bei einer dieser Touren stürzt Dan in den Tod. Becky kommt über diesen Verlust nicht hinweg und ist ein Jahr später ein alkoholabhängiges Wrack ohne großen Lebenswillen. Auch ihr Vater (Jeffrey Dean Morgan) kommt nicht mehr an sie heran. Doch dann meldet sich nach langer Pause Hunter wieder bei ihr und will sie dazu überreden, mit ihr eine gefährliche Klettertour zu machen: auf die Spitze eines stillgelegten, 600 Meter hohen Fernsehturms. Dort soll Becky dann Dans Asche verstreuen, die noch immer in ihrer Wohnung steht, um endlich Abschied von ihm nehmen zu können.</p>
<p>Hunter will dort drehen und bei Youtube mit diesem Video so richtig durchstarten. Erst hält Becky wenig von der Idee, doch um der alten Zeiten willen &#8211; und weil ihr Lebensfunke langsam wieder erwacht &#8211; willigt sie schließlich doch ein. So machen sich die beiden jungen Frauen auf die sechs Stunden lange Fahrt bis zum Turm und beginnen ihr Abenteuer. Tatsächlich erreichen sie nach einer langwierigen Klettertour das kleine Podest an der Spitze des Turms. Doch beim Abstieg macht ihnen der baufällige und verrostete Turm einen Strich durch die Rechnung: Die Leiter, die auf den letzten 60 Metern außen angebracht wurde, bricht komplett weg. Nun sitzen Becky und Hunter ohne Wasser, Nahrung und Handy-Empfang auf der Spitze des Turms fest &#8230;</p>
<p><iframe title="FALL Trailer (2022)" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/-TYL3uPqYhE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Nichts für Akrophobiker</h2>
<p>Eine Warnung gleich vorweg: Leute mit Höhenangst werden mit <strong>Fall</strong> nur dann ihren Spaß haben, falls man davon reden kann, wenn sie den Film aus therapeutischen Gründen ansehen. Denn Regisseur Scott Mann und sein Kameramann Miguel Olaso setzen die Höhe hier äußerst effektiv in Szene und dürften mit manchen Perspektiven sogar Zuschauer einschüchtern, die eigentlich gar keine Probleme damit haben. In der vielleicht stärksten Szene des Films, wenn Hunter einen etwa 20 Meter tiefer liegenden Rucksack holen will, ohne dessen Inhalt eine Rettung nicht möglich scheint, baut <strong>Fall</strong> mittels der Bilder einen Spannungspegel auf, der sich Minuten lang nicht entlädt und das Publikum wirklich in Atem hält.</p>
<p>Allerdings hält Mann die Spannung nicht über den gesamten Film, immer wieder nimmt sich das Drehbuch, an dem Mann mitschrieb, kleine Auszeiten, in denen wenig bis gar nichts passiert oder in denen bereits bekannte Informationen nochmals durchgekaut werden. Die größte Enttäuschung für Kenner von <strong>47 Meters Down</strong> dürfte allerdings die Tatsache sein, dass <strong>Fall</strong> nicht nur Plottwists kopiert, sondern ganze Szenen trotz 647 Metern Höhenunterschied sich ganz ähnlich anfühlen. Zwar gehören diese Momente durchaus zu den besseren des Films, aber sie sind für einen Teil des Publikums eben nicht mehr neu. Daher dürfte hier die Prognose stimmen: Wer <strong>47 Meters Down</strong> nicht kennt, wird mit <strong>Fall</strong> mehr Spaß haben als ein Zuschauer, der den Hai-Reißer gesehen hat.</p>
<figure id="attachment_13522" aria-describedby="caption-attachment-13522" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13522 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/fall-2.webp" alt="Fall" width="1024" height="576" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/fall-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/fall-2-300x169.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/fall-2-768x432.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/fall-2-750x422.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13522" class="wp-caption-text">Die Aussicht ist umwerfend, der Platz aber gefährlich &#8211; das müssen Hunter und Becky bald feststellen.</figcaption></figure>
<h2>Emotionaler Trip</h2>
<p>Schauspielerisch gibt es bei <strong>Fall</strong> wenig zu beanstanden. Der wohl bekannteste Name, Jeffrey Dean Morgan, dürfte bei seiner kleinen Rolle wohl mit einem oder zwei Drehtagen ausgekommen sein. Und macht in seinen kurzen Auftritten nichts falsch. Virginia Garner und Grace Caroline Currey, die beiden Hauptrollen, spielen die Angst angesichts der fast hoffnungslosen Situation, aber auch den Willen zum Überleben beide sehr glaubhaft. Und schaffen es früh im Film, das Publikum auf ihren Horrortrip mitzunehmen und emotional einzubinden. Da ist es kein Wunder, dass <strong>Fall</strong> die meisten Zuschauer trotz der übersichtlichen Optik und der dialoglastigen Szenen nicht kalt lassen dürfte. Das Schicksal der beiden jungen Frauen, die clever mit ihren wenigen Möglichkeiten jonglieren, ist dafür einfach zu tragisch.</p>
<p>Natürlich darf man nicht allzu sehr über die Story nachdenken, denn was hier an Zufällen und nicht sonderlich klugem Verhalten zusammenkommen muss, damit die beiden Frauen in exakt diese Situation geraten, hält einem Glaubwürdigkeits-Check kaum stand. Doch es ist erstaunlich, wie schnell das in den Hintergrund gerät, sobald Mann seine beiden Protagonistinnen der Gefahr aussetzt. Zwar schlägt das Script hier und da definitiv einen Haken zu viel (Geier!), aber es verfehlt seine Wirkung nicht. Mann, der bislang eher im Actionbereich inszenierte, zeigt hier, dass er auch einen Slowburner beherrscht, der seine Spannung langsamer aufbaut, dann aber weitgehend halten kann.</p>
<figure id="attachment_13523" aria-describedby="caption-attachment-13523" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13523 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/fall-3.webp" alt="Virginia gardner" width="1024" height="576" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/fall-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/fall-3-300x169.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/fall-3-768x432.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/fall-3-750x422.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13523" class="wp-caption-text">Hunter sucht den Horizont nach Hilfe ab, doch die Wüste scheint menschenleer zu sein &#8211; vor allen nachts.</figcaption></figure>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Mit <strong>Fall</strong> erfindet Regisseur und Mitautor Scott Mann das Genre des Survival-Thrillers nicht neu. Dazu bedient er sich zu schamlos bei <strong>47 Meter Down</strong>, dessen wichtigsten Twist man hier wiederfindet. Aber er verfügt über zwei starke Hauptdarstellerinnen und eine wirkliche gruselige Location, die Leuten mit Höhenangst den Schweiß auf die Stirn treiben dürfte. Dazu findet Kameramann Miguel Olaso einige furchterregende Blickwinkel, die den Turm nochmals schlimmer machen, als er eigentlich ist. Wer sich nicht zu tief in die am Ende leicht ins Absurde abdriftende Story hineindenkt und die Hauptfiguren mag, bekommt mit <strong>Fall</strong> aber einen soliden Film, der in seinen besten Momenten erstaunlich effektiv funktioniert.</p>
<p><strong>Fall startet am 1. Dezember 2022 als VoD und kommt am 15. Dezember 2022 als Blu-Ray in den Handel.</strong></p>
<figure id="attachment_13524" aria-describedby="caption-attachment-13524" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13524 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/fall-4.webp" alt="Grace Caroline Currey" width="1024" height="576" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/fall-4.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/fall-4-300x169.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/fall-4-768x432.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/12/fall-4-750x422.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13524" class="wp-caption-text">Im Angesicht des Todes kommt es zwischen den Freundinnen zu einer Aussprache.</figcaption></figure>
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