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		<title>Filmkritik: Black Friday</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Nov 2021 21:26:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Bruce Campbell ist ohne Zweifel eine Ikone des Horrorfilms und machte mit seinem trockenen bis albernen Humor auch die Horror-Komödie salonfähig. In seiner neuesten Rolle ist er zwar nicht die Hauptperson, sorgt aber dennoch wieder für Lacher. Seit heute läuft &#8222;Black Friday&#8220; bei Amazon Prime. Und schon ist die Wertung des Films bei IMDB im Keller &#8211; nicht einmal fünf Punkte bekommt der schräge Streifen auf der Filmdatenbank von den Nutzern zugesprochen &#8211; aber ist er wirklich so schlecht? Warum [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Bruce Campbell ist ohne Zweifel eine Ikone des Horrorfilms und machte mit seinem trockenen bis albernen Humor auch die Horror-Komödie salonfähig. In seiner neuesten Rolle ist er zwar nicht die Hauptperson, sorgt aber dennoch wieder für Lacher. Seit heute läuft &#8222;Black Friday&#8220; bei Amazon Prime. Und schon ist die Wertung des Films bei IMDB im Keller &#8211; nicht einmal fünf Punkte bekommt der schräge Streifen auf der Filmdatenbank von den Nutzern zugesprochen &#8211; aber ist er wirklich so schlecht? Warum die kleine Trash-Perle vielleicht für manche Zuschauer doch eine gute Wahl sein könnte, verrät die Kritik.</p>
<figure id="attachment_11507" aria-describedby="caption-attachment-11507" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-11507 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/11/friday-1.jpg" alt="Black Friday" width="1024" height="612" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/11/friday-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/11/friday-1-300x179.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/11/friday-1-768x459.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-11507" class="wp-caption-text">Kaum hat der Spielzeugladen zum Black Friday geöffnet, werden manche Kunden buchstäblich zu Monstern. Ein Fall für den kreativen Archie.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Es ist Black Friday in den USA &#8211; zu Thanksgiving. Und während die meisten Amerikaner bei Truthahn und Preiselbeer-Sauce zusammensitzen und danach Football schauen, müssen einige Menschen an diesem Tag arbeiten. Polizisten, Feuerwehrleute &#8211; und die Angestellten des Spielzeug-Discounters &#8222;We love Toys&#8220;. Der zweifache Vater Ken (Devon Sawa) ist einer davon, die junge Marnie (<a href="https://lauterfilme.de/shannara-chronicles-staffel-2-bei-amazon-prime/">Ivana Banquero</a>) eine andere. Und auch der hochintelligente Chris (Ryan Lee) ist bislang dort hängengeblieben, obwohl er mehr aus seinem leben machen möchte. Dennoch ist er dem fiesen Bryan (Stephen Peck) ein Dorn im Auge. Denn der will den jetzigen Manager Jonathan (Bruce Campbell) beerben und sieht in Chris die größte Konkurrenz. Sie alle treffen sich zum Dienstbeginn im laden, vor dem die Kunden schon mit den Hufen scharren.</p>
<p>Doch dieses Jahr läuft alles noch ein bisschen schlimmer als sonst. Den ein schleimiger Meteorit aus dem All ist in der Nacht vom Himmel gefallen und infiziert nun die Kunden mit einer seltsamen Krankheit, die sie zu wilden Bestien mutieren lässt. Doch die aufgeweckte Verkäufer-Truppe bemerkt die Veränderung recht schnell und beginnt, sehr zum Missfallen von Jonathan, die gefährliche Brut zu bekämpfen. Vor allem Kollege Archie (Michael Jai White) zeigt sich ungeahnt kreativ, wenn es ums Töten der mutierten Kundschaft geht. Dennoch lassen sich die Monster auf Dauer nicht aufhalten und jagen die Überlebenden immer weiter in die Tiefen der Lagerhalle. Nun wird es Zeit für selbstlose Helden &#8211; und fiese Vorgesetzte &#8230;</p>
<p><iframe title="Black Friday - Official Trailer" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/M3H5Ye2BvUk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Reichlich Genre-Stars an Bord</h2>
<p>Ein Meilenstein ist Regisseur Casey Tebo, bislang hauptsächlich als Regisseur von Musikvideos und Konzertfilmen in Erscheinung getreten, mit <strong>Black Friday</strong> sicher nicht gelungen. Ein paar gelungene Spitzen, die in Andy Greskowiaks Drehbuch stecken, bringt Tebo aber an den Zuschauer. So sind die schnäppchenjagenden Kunden, die sich auf den ersten Blick kaum verändern, nachdem sie vom Schleim infiziert wurden, eine gut sitzende Pointe &#8211; und es ist nicht die einzige. Dennoch ist das Low Budget-Projekt natürlich in erster Linie Edeltrash. Aber das muss ja nicht heißen, dass es auch ein schlechter Film ist. Denn Tebo wusste, was er da zu drehen beabsichtigte. Und was er tun könnte, um <strong>Black Friday</strong> trotz wenig Geld zu einem Erfolg zu machen: die richtigen Stars holen.</p>
<p>So bedeutet der Film für ältere Horrorfans ein Wiedersehen mit beliebten Gesichtern. Devon Sawa war nicht nur der Star in &#8222;Die Killerhand&#8220;, sondern auch im ersten &#8222;Final Destination&#8220;-Film. Ivana Baquero spielte mit zwölf Jahren die Hauptrolle in Guillermo del Toros Meisterwerk &#8222;Pan&#8217;s Labyrinth&#8220;. Und über Bruce Campbells denkwürdige Auftritte in der &#8222;Evil Dead&#8220;-Trilogie und Serie muss man wohl kein weiteres Wort verlieren. Dazu kommt mit Michael Jai White noch der Darsteller von &#8222;Spawn&#8220;. Das sorgt für viel Wiedersehensfreude beim genreaffinen Publikum. Und im Gegensatz zu manch anderen Stars, die lustlos durch Billproduktionen chargieren, haben hier alle augenscheinlich Spaß am Dreh und geben ihre Bestes.</p>
<figure id="attachment_11508" aria-describedby="caption-attachment-11508" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-11508 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/11/friday-2.jpg" alt="Bruce Campbell" width="1024" height="539" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/11/friday-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/11/friday-2-300x158.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/11/friday-2-768x404.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-11508" class="wp-caption-text">Manager Jonathan ist dagegen, die Kunden zu töten. Es geht so einfach zu viel Umsatz flöten!</figcaption></figure>
<h2>Handgemachte Tricks und schlechtes CGI</h2>
<p>Dazu kommen immerhin ansehnliche handgemachter Tricks &#8211; und weniger ansehnliche CGI-Effekte. Und immer wieder Anspielungen auf die Klassiker des Horrorfilms. So beginnt der Film mit einem Ding, das dem &#8222;Blob&#8220; recht ähnlich sieht. Im Finale gibt es eine doppelgesichtige Verbeugung vor Carpenters &#8222;Ding aus einer anderen Welt&#8220; und die Zombie-Referenzen sind ebenso unübersehbar wie die Verbeugung für Chucky, der ja nun auch wirklich in einen Film gehört, der in einem Spielzeugladen spielt. Das kann zwar nicht überdecken, dass dem anfangs durchaus gelungenen Script im ohnehin nur 80 Minuten langen Film nach zwei Dritteln langsam die Ideen ausgehen. Aber es macht Spaß, nach weiteren Anspielungen und Easter Eggs zu suchen.</p>
<p>So hat <strong>Black Friday</strong> deutlich mehr Charme als Klasse, lässt sich aber aufgrund der vielen netten Kleinigkeiten durchaus genießen. Auch wenn der Hauptgang nichts Besonderes ist, so gleichen das die vielen Leckereien am Rand ein wenig aus. Schade nur, dass die zu Beginn angeschobenen Beziehungsgeflechte der Angestellten untereinander sich auch durch Zeitmangel in Wohlgefallen auflösen, statt weiterhin thematisiert zu werden. Das hätte <strong>Black Friday</strong> sicherlich noch ein wenig interessanter gemacht.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p><strong>Black Friday</strong> besticht weniger durch seine lustige, aber sehr vorhersehbare Handlung und auch nicht durch besonders gelungene Effekte, auch wenn die handgemachten Tricks durchaus Charme haben. Dafür umso mehr durch seine Stars, die zum Teil Ikonen der Horror-Szene darstellen. Zwar geht der Story trotz der kurzen Laufzeit von 80 Minuten zum Ende hin ein wenig der Saft der originellen Ideen aus, bis dahin macht der Film aber vor allem denen Spaß, die sich mit einem liebevoll gemachten Trashfilm plus Zitate-Raten gut anfreunden können. Amazon Prime hat definitiv schlechtere Horrorfilme mit Comedy-Einschlag im Programm als diesen hier.</p>
<p><strong>Black Friday startet am 24. November 2021 bei Amazon Prime.</strong></p>
<figure id="attachment_11510" aria-describedby="caption-attachment-11510" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-11510 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/11/friday-3.jpg" alt="Black friday" width="1024" height="592" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/11/friday-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/11/friday-3-300x173.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/11/friday-3-768x444.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-11510" class="wp-caption-text">Bald verschanzt sich das überlebende Personal im Lager. Eine Dauerlösung ist das aber auch nicht.</figcaption></figure>
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		<title>Last One Laughing 3: Teilnehmer stehen fest</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Nov 2021 09:30:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die LOL 3 Teilnehmer stehen fest: Amazon Prime gab die Namen samt Bild jetzt bekannt. Mit dabei sind ein paar Neulinge, aber auch alte Bekannte, die bereits LOL-Erfahrung sammeln konnten. Prominenteste Rückkehrerin ist Anke Engelke, die bereits zum dritten Mal teilnimmt und offensichtlich so lange weitermachen will, bis sie das Format endlich gewonnen hat. Auch Carolin Kebekus, die in der ersten Staffel dabei war, traut sich erneut in die Comedy-Runde, um diesmal noch besser abzuscheiden als bei ihrem Debüt. Wer [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die LOL 3 Teilnehmer stehen fest: Amazon Prime gab die Namen samt Bild jetzt bekannt. Mit dabei sind ein paar Neulinge, aber auch alte Bekannte, die bereits LOL-Erfahrung sammeln konnten. Prominenteste Rückkehrerin ist Anke Engelke, die bereits zum dritten Mal teilnimmt und offensichtlich so lange weitermachen will, bis sie das Format endlich gewonnen hat. Auch Carolin Kebekus, die in der ersten Staffel dabei war, traut sich erneut in die Comedy-Runde, um diesmal noch besser abzuscheiden als bei ihrem Debüt.</p>
<figure id="attachment_11459" aria-describedby="caption-attachment-11459" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-11459 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/11/anke-neu.jpg" alt="Anke Engelke" width="1024" height="579" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/11/anke-neu.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/11/anke-neu-300x170.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/11/anke-neu-768x434.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-11459" class="wp-caption-text">Gewinnt sie diesmal? Anke Engelke ist zum dritten Mal dabei.</figcaption></figure>
<p>Wer sich bereits Sorgen gemacht hat, die dritte Staffel können eigentlich keine guten Comedians mehr bieten, da alle Großen der Branche schon da waren, kann aufatmen. Denn mit <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-der-vorname/">Christoph Maria Herbst</a> zieht ein Komödien-Schwergewicht unter den Schauspielern in die WG. Unvergessen ist er als Alfons Hatler in den &#8222;Wixxer&#8220;-Filmen. Kollege Axel Stein hat ebenfalls in diversen Rollen sein komödiantisches Talent bewiesen. Auch Palina Rojinski hat in ihren bisherigen Rollen eher das lustige Fach gewählt und bewies dort Gespür für Timing. Mit Mirco Nontchev kehrt auch ein männlicher Teilnehmer aus Staffel eins nochmal zurück an den Ort des Lachens. Abdelkarim, Hazel Brugger und Olaf Schubert kennen die meisten Zuschauer hingegen aus regelmäßigen Auftritten in der &#8222;heute-Show&#8220;, wo sie ihren Wortwitz und ihre Schlagfertigkeit schon unter Beweis gestellt haben. Vor allem Schuberts Garderobe wird seinen Mitstreitern Selbstbeherrschung abverlangen.</p>
<p>Lediglich die Entscheidung, Michelle Hunziker einzuladen, erstaunt ein wenig. Denn die Moderatorin ist zwar sicher nicht auf den Mund gefallen, bislang aber auch nicht durch übermäßiges, komödiantisches Talent aufgefallen. Starten wird die neue Staffel im Frühjahr 2022, ein genauerer Termin steht bislang nicht fest. Ob die LOL 3 Teilnehmer auch diesmal wieder für Mega-Quoten sorgen werden?</p>
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		<title>Serienkritik: Sex Education Staffel 3</title>
		<link>https://lauterfilme.de/sex-education-staffel-3-kritik-serie-netflix/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2021 14:20:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
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		<category><![CDATA[Drama]]></category>
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		<category><![CDATA[Netflix]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Teenager aus Moordale sind wieder zurück! Nach mehr als eineinhalb Jahren Pause meldet sich die Erfolgsserie für Netflix mit acht neuen Folgen zurück.  &#8222;Sex Education Staffel 3&#8220; beginnt mit dem neuen Schuljahr, das für Otis, Eric, Maeve und die anderen eine Menge Überraschungen bereithält. Die vergangenen Staffeln durften sich rühmen, nicht nur bei den Kritikern, sondern auch beim Publikum gut anzukommen. Allein die erste Staffel hatte 40 Millionen Zuschauer weltweit in ihrem ersten Monat auf Sendung. Warum Serienschöpferin Laurie [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Teenager aus Moordale sind wieder zurück! Nach mehr als eineinhalb Jahren Pause meldet sich die Erfolgsserie für Netflix mit acht neuen Folgen zurück.  &#8222;Sex Education Staffel 3&#8220; beginnt mit dem neuen Schuljahr, das für Otis, Eric, Maeve und die anderen eine Menge Überraschungen bereithält. Die vergangenen Staffeln durften sich rühmen, nicht nur bei den Kritikern, sondern auch beim Publikum gut anzukommen. Allein die erste Staffel hatte 40 Millionen Zuschauer weltweit in ihrem ersten Monat auf Sendung. Warum Serienschöpferin Laurie Nunn und ihr Kreativ-Team aus Regisseuren und Autoren auch mit den neuen Episoden auf Traumquoten hoffen dürfen, klärt die Kritik.</p>
<p><a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-sex-education/">Die Kritik zu Sex Education Staffel 1.</a><br />
<a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-sex-education-staffel-2/">Die Kritik zu Sex Education Staffel 2.</a></p>
<figure id="attachment_10927" aria-describedby="caption-attachment-10927" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-10927 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/09/edu3-1.jpg" alt="Asa Butterfield" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/09/edu3-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/09/edu3-1-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/09/edu3-1-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/09/edu3-1-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/09/edu3-1-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-10927" class="wp-caption-text">Weil Maeve auf Otis&#8216; Liebeserklärung der Telefon nicht reagiert hat, stürzt sich der 17-jährige in eine hochinoffizielle Affäre mit Schulschwarm Ruby.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Es ist ganz schön viel, was da emotional auf Otis (Asa Butterfield) einprasselt. Mutter Jean (Gillian Anderson) ist hochschwanger, hat sich aber von Kindsvater Jakob (Mikael Persbrandt) getrennt. Maeve (Emmy Mackay) hat auf seine Liebeserklärung per Sprachnachricht nicht reagiert und Otis weiß nicht, dass Maeve diese nie erhalten hat. Und sein Sex-Abenteuer mit Ruby (Mimi Keene) hat sich zu einem beständigen Casual-Sex-Ding entwickelt, mit dem der 17-jährige ganz gut zurechtkommt, obwohl Ruby in der Öffentlichkeit nach wie vor nichts von ihm wissen will. Eric (Ncuti Gatwa) und Adam (Connor Swindells) versuchen, ihre Beziehung zueinander auf einen gemeinsamen Nenner zu bekommen, doch Eric muss mit seinem unerfahrenen neuen Freund noch sehr geduldig sein, was ihm nicht immer leicht fällt &#8230;</p>
<p>Weil das Sex-Musical zum Ausklang des vergangenen Schuljahres hohe Wellen geschlagen und den Schulleiter Michael Groff (Alistair Petrie) den Job gekostet hat, setzen die Förderer der Schule nun die junge Hope Haddon (Jemima Kirke) als neue Rektorin ein, die sich bei den Schülern zu Beginn zwar beliebt macht, sich aber sehr bald als Dolores Umbridge der Moordale High entpuppt und immer abstrusere Möglichkeiten entwickelt, um die Schüler vom Interesse am Sex abzuhalten. Dazu versöhnen sich Jakob und Jean und wollen eine Familie werden. Was für Otis und seine Ex-Freundin Ola (Patricia Allison) nicht gerade einfach ist. Denn plötzlich leben sie unter einem Dach zusammen. Und dann erfährt Otis auch noch die Wahrheit darüber, warum Maeve sich nie gemeldet hat &#8230;</p>
<p><iframe title="Sex Education | Season 3 | Official Trailer | Netflix" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/zmgYlYw7Uwk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>So stark wie zuvor</h2>
<p>Die Serie steht seit ihrer ersten Episode für eine seltene Mischung aus Komödie, Drama, Coming-of-Age-Themen und sozialkritischen Aspekten. Und auch <strong>Sex Education Staffel 3</strong> ändert an diesem Konzept nichts. So erwarten den Zuschauer in den acht neuen Folgen brüllend komische, aber auch anrührende, traurige und zornig machende Momente. Zwar steht wie immer die Comedy im Fokus. Doch gerade die seltenen düsteren Szenen machen aus der Serie etwas ganz Besonderes. Wenn Maeve darunter leidet, dass ihre Mutter nach Maeves Eingreifen zugunsten ihrer kleinen Schwester Elsie nicht mehr mit ihr sprechen will, dann lässt das beim Zusehen wohl nur wenige kalt.</p>
<p>Und auch Hopes ständig schlimmer werdenden Bemühungen kippen von anfangs eher belustigenden Momenten gegen Ende der Staffel in ungewohnt bittere Szenen, in denen einige der Lieblingsfiguren vieler Zuschauer einiges zu erleiden haben. Dafür entfernt sich die Erzählstruktur immer wieder von der recht zentralen Sicht auf Otis, Maeve und Eric und gibt auch anderen Charakteren mehr Raum. So ist in Staffel 3 die schräge Lily (Tanya Reynolds) eine wichtige Figur, Ex-Schulleiter Groff bekommt einen sehr anrührend geratenen Handlungsbogen und auch Jean und Jakob werden zu Hauptfiguren dieser Staffel. Dennoch bekommt man als Zuschauer nie den Eindruck, man würde von Otis, Maeve und Eric zu wenig erfahren. Dafür gebührt den Autoren ein großes Kompliment.</p>
<figure id="attachment_10928" aria-describedby="caption-attachment-10928" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-10928 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/09/edu-2.jpg" alt="Aimee Lou Wood" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/09/edu-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/09/edu-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/09/edu-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/09/edu-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/09/edu-2-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-10928" class="wp-caption-text">Maeve, die Otis&#8216; Nachricht Nachricht nie erhalten hat, verbringt ihre Zeit nun hauptsächlich mit ihrer besten Freundin Aimee.</figcaption></figure>
<h2>Hot Talk, aber prüde Bilder</h2>
<p>Auffällig ist allerdings die Entfernung zwischen Bildern und thematischer Tonalität der Serie. Während die Dialoge eher expliziter werden, was den Sex angeht, so inszenieren die Regisseure der Serie die optischen Sexszenen mittlerweile US-TV-tauglich, blanke Haut gibt es im Vergleich zur ersten Staffel fast gar nicht mehr zu sehen. Sex findet jetzt grundsätzlich in Unterwäsche statt. Warum die Serienmacher sich letztlich dafür entschieden haben, bleibt ein Geheimnis. Hier gab der Beginn der Serie in jedem Fall ein deutlich passenderes und stimmigeres Bild ab, was den Umgang mit dem Hauptthema angeht, als jetzt in <strong>Sex Education Staffel 3</strong>. Hier dürfte eine mögliche vierte Staffel gern nachjustieren, um die angestrebte Offenheit im Umgang mit Sex selbst wieder besser umzusetzen.</p>
<p>Was die Spielarten der Liebe angeht, bleibt Nunn hingegen auf Kurs. Die Probleme zwischen Ola und Lily stehen ebenso im Zentrum wie die zwischen Adam und Eric. Hetero-Beziehungen wie zwischen Otis und Rubs, Jean und Jakob kommen aber ebenfalls vor. Und mit Jackson Interesse an einer non-binäre Mitschülerin gesellt sich nun noch ein neuer Aspekt von Sexualität hinzu. Der allerdings nie erzwungen oder aufgesetzt wirkt, sondern sich perfekt in die bisherige Story einfügt. Wie immer erzählt die Serie ihre Geschichten mit leichter Hand, sodass die gelegentlichen ernsten Momente umso stärker wirken. Zuschauer aber auch ohne dauernde Schenkelklopfer mit dem großen Rest ihren Spaß haben können. Auch wenn die Musik in dieser Staffel erstmals nicht mehr so brillant als Witzgarant eingesetzt wird wie zuvor.</p>
<figure id="attachment_10929" aria-describedby="caption-attachment-10929" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-10929 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/09/edu3-3.jpg" alt="Sex Education Staffel 3" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/09/edu3-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/09/edu3-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/09/edu3-3-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/09/edu3-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/09/edu3-3-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-10929" class="wp-caption-text">Eric und Adam sind verliebt, müssen aber noch einige Probleme in ihrer Beziehung lösen.</figcaption></figure>
<h2>Langsam unglaubwürdig</h2>
<p>Schauspielerisch hingegen stößt <strong>Sex Education Staffel 3</strong> langsam an seine Grenzen. Das liegt nicht am Können der Beteiligten, sondern an ihrem Aussehen. Mag man Asa Butterfield den 17-jährigen gerade noch abnehmen, obwohl der Schauspieler 24 ist, so sieht die 25-jährige Emma Mackay definitiv nicht mehr wie eine Schülerin aus. Und der bereits 28-jährige Ncuti Gatwa wirkt beim besten Willen nicht mehr wie ein 17-jähriger. Dadurch neigt sich die Serie vermutlich einem natürlichen Lebensende zu, auch wenn die Autoren genug Material und Cliffhanger liefern, um eine vierte Staffel mit Inhalt zu füllen. Spätestens eine fünfte Staffel müsste wohl an der Universität spielen, um noch glaubhaft zu sein. Dass es auch in diesem Alter noch genug Fragen zum Thema Sex gibt, die dann beleuchtet werden, dürfte als sicher gelten.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Auch <strong>Sex Education Staffel 3</strong> hält das hohe Niveau der Vorgänger und bietet erneut eine unwiderstehliche Mischung aus viel Humor, gewürzt mit packendem Drama und einem Hauch von Melancholie. Dazu bewahrt sich die Serie bei allen abstrusen Ideen rund um das Thema Sex die Wärme, die schon die beiden ersten Staffeln zu Publikumsmagneten machten. Der einzige echte Kritikpunkt ist die immer prüder werdende Optik der Serie, die im deutlichen Widerspruch zur Offenheit der Themen steht. Zuschauern zu suggerieren, Menschen hätten alle Sex in Unterwäsche ist nicht gerade die feine englische Art. Ob die dritte Staffel der Serie daher neue Fans gewinnt, ist schwer zu sagen. Wer bereits Fan ist, wird aber auch die acht neuen Episoden lieben.</p>
<p><strong>Sex Education Staffel 3 startet am 17. September 2021 bei Netflix.</strong></p>
<figure id="attachment_10930" aria-describedby="caption-attachment-10930" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-10930 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/09/edu3-4.jpg" alt="Sex Education staffel 3" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/09/edu3-4.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/09/edu3-4-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/09/edu3-4-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/09/edu3-4-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/09/edu3-4-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-10930" class="wp-caption-text">Währenddessen macht die neue Schulleiterin Hope den Jugendlichen das Leben immer mehr zur Hölle.</figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/sex-education-staffel-3-kritik-serie-netflix/">Serienkritik: Sex Education Staffel 3</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
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		<title>Serienkritik: Space Force</title>
		<link>https://lauterfilme.de/serienkritik-space-force/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2020 10:41:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Serien Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Comedy]]></category>
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>
		<category><![CDATA[Netflix]]></category>
		<category><![CDATA[Serie]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf dem Papier ist es eine Bombe. Steve Carell, Hauptdarsteller aus dem erfolgreichen Format &#8222;The Office&#8220; und bekannter Schauspieler, nicht nur in komischen Rollen, tut sich zusammen mit Autor Greg Daniels (&#8222;Parks and Recreation&#8220;, &#8222;Upload&#8220;), der ebenfalls schon bei The Office mit im Team war. Gemeinsam entwickelten sie für Netflix die Comedy-Serie &#8222;Space Force&#8220;, die sich über Donald Trumps Vorgabe lustig macht, dass die USA den Weltraum kontrollieren müsse. Wie witzig ist das geworden? Dass Hollywood kein Fan des aktuellen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Auf dem Papier ist es eine Bombe. Steve Carell, Hauptdarsteller aus dem erfolgreichen Format &#8222;The Office&#8220; und bekannter Schauspieler, nicht nur in komischen Rollen, tut sich zusammen mit Autor Greg Daniels (&#8222;Parks and Recreation&#8220;, <a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-upload/">&#8222;Upload&#8220;</a>), der ebenfalls schon bei <em>The Office</em> mit im Team war. Gemeinsam entwickelten sie für Netflix die Comedy-Serie &#8222;Space Force&#8220;, die sich über Donald Trumps Vorgabe lustig macht, dass die USA den Weltraum kontrollieren müsse. Wie witzig ist das geworden?</strong></p>
<p>Dass Hollywood kein Fan des aktuellen Präsidenten der USA ist, lässt sich an zahllosen Aussagen, Filmen und Serien belegen. So schießen die Oscar-Gewinner in ihren Reden vehement gegen Trump, &#8222;Saturday Night Live&#8220; zieht die Politik des 73-jährigen seit Jahren durch den Kakao und auch Serien wie <a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-the-good-fight/">&#8222;The Good Fight&#8220;</a> haben sich ausführlich mit Trumps Auswirkungen auf die USA beschäftigt. Ins gleiche Horn stößt jetzt <em>Space Force</em>, eine Serie, die die teilweise hanebüchenen Aussagen Trumps für bare Münze nimmt. Ist das auch für das deutsche Publikum lustig?</p>
<figure id="attachment_8783" aria-describedby="caption-attachment-8783" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-8783 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/space-1.jpg" alt="Space Force" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/space-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/space-1-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/space-1-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/space-1-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/space-1-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-8783" class="wp-caption-text">So hatten sich die Nairds die Beförderung zum Vier-Sterne-General nicht vorgestellt. Mark soll die Space Force leiten.</figcaption></figure>
<h3>Space Force: Die Handlung</h3>
<p>Als US-General Mark Naird (Steve Carell) seinen vierten Stern erhält, geschieht das nur im kleinen Kreis. Offenbar rechnete die Regierung schon damit, dass Naird den damit verbundenen, neuen Job nicht wirklich feiern will &#8211; den Oberbefehl über die neue Space Force des Präsidenten. Denn der wünscht in wenigen Jahren Stiefel auf dem Mond, in denen nach Möglichkeit amerikanische Soldaten stecken sollen. Den mit der neuen Aufgabe verbundenen Umzug aus Washington D.C. ins Hinterland von Colorado findet Nairds Familie auch eher mäßig.</p>
<p>Ein Jahr später sitzt Nairds Frau Maggie (Lisa Kudrow) aus nicht bekannten Gründen im Knast, Tochter Erin (Diana Silvers, <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-ma-sie-sieht-alles/">&#8222;Ma&#8220;</a>) hasst das Kuhkaff, in dem sie nun leben muss. Und Naird selbst muss sich mit aus seiner Sicht widerspenstigen Wissenschaftlern herumschlagen, die Fakten wichtiger nehmen als die nationale Sicherheit. Außerdem machen sich seine General-Kollegen regelmäßig über seine kleine Behörde lustig. Und dann sind da noch die Chinesen, die andauernd versuchen, seine Projekte zu torpedieren &#8211; meist mit Erfolg &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/CJc4afFg7o4" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Space Force: Können die USA nicht über sich selber lachen?</h3>
<p>In den USA bezog die Serie ordentlich Prügel, als die ersten Kritiken veröffentlicht wurden. Liegt es am Nationalstolz der Amerikaner, dass man sich selbst über idiotische Projekte des POTUS nicht lustig machen darf? Oder sind die Kritiker enttäuscht, dass trotz der Mitwirkung von Carell und Daniels kein zweites <em>The Office</em> dabei herausgekommen ist? Schlecht ist Space Force nämlich keineswegs. Klar, nirgendwo ist der persönliche Geschmack so entscheidend wie beim Humor. Aber bei Licht betrachtet, bringt die neue Serie einiges an Potenzial mit.</p>
<p>Da wäre beispielsweise John Malkovich als Chef-Wissenschaftler Dr. Mallory, mit dem Naird immer wieder aneinander gerät. Weil er beispielsweise die Gelder für die Untersuchung zu Durchfall bei Ratten im Weltraum nicht freigeben will. Allein Malkovichs dauergenervtes Gesicht lohnt schon das Einschalten, ebenso wie seine Hassliebe zu seinem Vorgesetzten Naird, die allerdings beidseitig ist. Sein ständiger Kampf mit dem militärischen Drill, der ihn zutiefst abstößt, ist ein wunderbarer Running Gag in <em>Space Force</em>.&nbsp;</p>
<figure id="attachment_8784" aria-describedby="caption-attachment-8784" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-8784 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/space-2.jpg" alt="Space Force" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/space-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/space-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/space-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/space-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/space-2-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-8784" class="wp-caption-text">Und dort muss er sich nicht nur mit dem faktenversessenen Dr. Mallory herumschlagen &#8230;</figcaption></figure>
<h3>Space Force: Absurder Humor</h3>
<p>Malkovich ist allerdings der einzige, der neben Carell bestehen kann, sämtliche anderen Rollen dienen lediglich als Stichwortgeber für einen der beiden Stars. Und denen schreiben die Autoren ein paar wunderbare Momente auf den Rollen-Leib. So ist Episode zwei, in der es um eine Rettungsaktion für einen beschädigten Satelliten geht, ein erstes Highlight der Serie. Wenn Naird mit einem ins All geschossenen Schimpansen kommuniziert und dabei alle ihm zur Verfügung stehenden Gefühlslagen auslebt (wütend und euphorisch), ist das schon sehr witzig.</p>
<p>Das hat natürlich mit <em>The Office</em> und der dort zelebrierten Erhöhung typischer Alltagsprobleme im Job nur wenig zu tun. <em>Space Force</em> wartet mit deutlich absurderem Humor auf, der allerdings auch deutlich absurderer Politik geschuldet ist. Wenn beispielsweise die First Lady der <em>Space Force</em> eigene Uniform-Entwürfe angedeihen lässt oder Naird hinter jedem Busch einen chinesischen oder russischen Spion vermutet, ist das ein anderer Stil als der, den die Fans von der Serie vielleicht erwartet haben. Und das muss man auch nicht lustig finden. Aber man kann.</p>
<p>Dass sich das Generals-Treffen verhält wie der Kindergeburtstag eines Siebenjährigen, Soldaten so hohl sind, dass sie sogar in Milch schwimmen und Naird sich manchmal nur durch das Singen eines Beach Boys-Hits wieder ins Gleichgewicht bringen kann, ist natürlich albern. Aber das ist ja gerade die Grundaussage von <em>Space Force</em>. Hier ist ein Präsident, der unglaublich alberne und dumme Dinge tut &#8211; und ein ganzes Land macht mit. Wer sich also von Steve Carell als Michael Scott verabschieden und Mark Naird umarmen kann, wird hier sicher Spaß haben.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Ja, <em>Space Force</em> ist so ganz anders als Steve Carells Erfolgs-Serie <em>The Office</em>, aber deshalb nicht so schlecht, wie US-Medien sie schreiben. Chefautor Greg Daniels bewies jüngst bei <em>Upload</em>, wie gut er Pointen auf den Punkt schreiben kann und das tut er auch hier. Und Steve Carell ist nicht nur ein guter Schauspieler, sondern eben auch ein ausgezeichneter Comedian, der als Hauptfigur der Serie alle Register zieht. Den absurden Humor der Serie wird nicht jeder Zuschauer mögen, aber lustig ist der beißende Kommentar auf die Trump-Politik schon.</p>
<p><strong>Space Force startet am 29. Mai 2020 bei Netflix.</strong></p>
<p><em>Gesehen: Fünf von zehn Folgen.</em></p>
<figure id="attachment_8785" aria-describedby="caption-attachment-8785" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-8785 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/space-3.jpg" alt="Space Force" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/space-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/space-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/space-3-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/space-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/space-3-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-8785" class="wp-caption-text">&#8230; sondern auch mit den Tücken der Technik, die sich dem Willen des Präsidenten einfach nicht beugen will.</figcaption></figure>
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		<title>Serienkritik: Medical Police</title>
		<link>https://lauterfilme.de/serienkritik-medical-police/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jan 2020 15:06:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Serien Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[albern]]></category>
		<category><![CDATA[Ärzteserie]]></category>
		<category><![CDATA[Comedy]]></category>
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>
		<category><![CDATA[Parodie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Ärzteteam als Geheimagenten? Das ist die Grundidee der neuen Netflix-Serie &#8222;Medical Police&#8220;. Was für den deutschen Zuschauer komplett neue Charaktere sind, die sich hier um das Wohl der Menschheit bemühen, ist für das amerikanische Publikum allerdings ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Ein großer Teil der Figuren stammt aus der US-Serie &#8222;Children&#8217;s Hospital&#8220;, einer Parodie auf Ärzteserien wie &#8222;Grey&#8217;s Anatomy&#8220;, die von 2008 bis 2016 lief. Funktioniert das Parodie-Konzept auch im Spionage-Bereich? Eigentlich ist die große Zeit der Parodiefilme- und [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein Ärzteteam als Geheimagenten? Das ist die Grundidee der neuen Netflix-Serie &#8222;Medical Police&#8220;. Was für den deutschen Zuschauer komplett neue Charaktere sind, die sich hier um das Wohl der Menschheit bemühen, ist für das amerikanische Publikum allerdings ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Ein großer Teil der Figuren stammt aus der US-Serie &#8222;Children&#8217;s Hospital&#8220;, einer Parodie auf Ärzteserien wie &#8222;Grey&#8217;s Anatomy&#8220;, die von 2008 bis 2016 lief. Funktioniert das Parodie-Konzept auch im Spionage-Bereich?</strong></p>
<p>Eigentlich ist die große Zeit der Parodiefilme- und Serien schon lange vorbei. Was in den 80er Jahren das Team Zucker-Abrams-Zucker mit &#8222;Eine unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug&#8220; begann und mit &#8222;Die nackte Kanone&#8220; beendete, fand zwar noch mäßig lustige Nachfolger wie die &#8222;Scary Movie&#8220;-Reihe. Aber so richtig erfolgreich waren Nachzügler wie &#8222;Meine Frau, die Spartaner und ich&#8220; nicht mehr.&nbsp; Kann <em>Medical Police</em> mit dem Ansatz, sowohl Agenten- als auch Ärzteserien zu veralbern, dennoch überzeugen?</p>
<figure id="attachment_7632" aria-describedby="caption-attachment-7632" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-7632 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/01/medical-1.jpg" alt="Medical Police" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/01/medical-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/01/medical-1-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/01/medical-1-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/01/medical-1-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/01/medical-1-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-7632" class="wp-caption-text">Ein unbekannter Virus scheucht Dr. Lola Spratt und ihre Kollegen in einem brasilianischen Krankenhaus auf.</figcaption></figure>
<h3>Medical Police: Die Handlung</h3>
<p>Die Ärzte Lola Spratt (Erinn Hayes) und Dr, Owen Maestro (Rob Huebel) arbeiten in einem Krankenhaus in Sao Paulo. Dort kommt es eines Tages zu einem folgenschweren Ausbruch einer Seuche. Lola fällt als erster Ärztin auf, dass hier etwas Gefährliches im Gange ist, kann aber nicht mit dem eigenen Auto zur Universität fahren, wo das Virus zuerst auftrat. Also bittet sie Kollege Maestro, sie zu chauffieren &#8211; was der für ein paar Dollar Belohnung auch tut. Vor Ort kommen die beiden zwar nicht mit dem Virus in Kontakt, dafür aber mit einer geheimen Gesundheitsorganisation.</p>
<p>Weil direkt danach weitere Krankheitsfälle in Berlin gemeldet werden, ernennt die Leiterin der Abteilung Lola und Owen kurzerhand zu Agenten und nimmt sich mit auf den Flug nach Deutschland. Doch es zeigt sich, dass die Terroristen, die hinter dem Anschlag stecken, auch an Bord der Maschine ihre Leute eingeschleust haben. Nur durch einen großen Zufall erreichen Loa und Owen lebendig den Boden von Berlin. Doch damit fangen ihre Probleme erst an, die sie auf eine Jagd quer über den ganzen Erdball führen &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/bXXTjaDsbMM" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Medical Police: Albern bis zur Schmerzgrenze</h3>
<p>Filme und Serien sind immer auch Geschmackssache. Was dem einen gefällt, findet der andere furchtbar. Nirgendwo ist das so extrem wie beim Humor. Während Deutschland beispielsweise an jedem letzten Tage des Jahres über &#8222;Dinner for One&#8220; lacht, ist der Sketch in seiner Heimat England fast unbekannt &#8211; und dementsprechend wenig beliebt. Auch der typische US-Humor, der gern derb und übertrieben zum Einsatz kommt, ist in vielen sehr unterschiedlichen Spielarten vertreten. <em>Medical Police</em> gehört hierbei klar zur flacheren Sorte Gaglieferant.</p>
<p>Übertreibung macht anschaulich, ist hier das Motto. Wer sich alte Ausschnitte der vorherigen Serie Children&#8217;s Hospital bei Youtube ansieht, kann schnell einschätzen, welche Art Humor ihn oder sie bei <em>Medical Police</em> erwartet. Die Autoren finden zwar immer wieder auch einmal einen anspruchsvolleren Witz, das Gros des Humors hier ist aber irgendwo im Bereich leicht bis extrem albern angesiedelt. Die Handlung verkommt dementsprechend auch zur Staffage für Gags, auch wenn die zehnteilige Serie eine lange Story erzählt.</p>
<figure id="attachment_7633" aria-describedby="caption-attachment-7633" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-7633 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/01/medical-2.jpg" alt="Medical Police" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/01/medical-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/01/medical-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/01/medical-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/01/medical-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/01/medical-2-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-7633" class="wp-caption-text">Owen staunt nicht schlecht: Dieser Berliner Pantomime ist auf alles vorbereitet.</figcaption></figure>
<h3>Medical Police: Ohne Vorwissen unlustig</h3>
<p>Immer wieder vermitteln die Autoren dabei den Eindruck, dass bestimmte Witze offenkundig auf der Vorgänger-Serie beruhen. Und als Running-Gag nun auch bei <em>Medical Police</em> laufen. Für Neulinge in der Welt von Lola und Owen ist das aber nur bedingt lustig, weil oftmals unverständlich. Wer daher die sieben Staffeln der Krankenhaus-Parodie nachholen will, hat aber Pech. Momentan bietet kein deutscher Sender oder Streaming-Dienst die Serie an. Das macht die Netflix-Serie fürs deutsche Publikum leider eine ganze Ecke unlustiger.</p>
<p>Hin und wieder findet sich zwischen den meist albernen Dialogen aber auch eine gelungene Spitze auf schlechte Dramaturgie oder Kommissar Zufall, den viele Serien einfach zu oft einsetzen. Wenn Lola und Owen auf der Fahrt zur Uni den bisherigen Plot dreimal laut wiederholen, erinnert das an mäßig geschriebene Serien, in denen eigentliche wichtige Teile der Handlung, die vielleicht zu langwierig oder zu teuer in der Umsetzung gewesen sind, einfach erzählt werden. In solchen Momenten zeigt <em>Medical Police</em> sein mögliches Potenzial auf.</p>
<p>Leider passiert das aber deutlich zu selten, um von einer gelungenen Comedy oder Parodie zu sprechen. Positiv fällt immerhin auf, dass die Serie auf <a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-merry-happy-whatever/">Gelächter vom Band</a> verzichtet, das sonst gern eingesetzt wird, um auch noch dem Dümmsten zu vermitteln, wo er lachen soll. Und die Schauspieler machen allesamt den Eindruck, an dem harmlosen Blödsinn viel Spaß gehabt zu haben. Wer grundsätzlich gern lacht und einen breit aufgestellten Humor besitzt, kann also ruhig mal nachsehen, ob die Ärzte-Cops das Humorzentrum treffen.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p><em>Medical Police</em> ist eindeutig für den US-Markt produziert, denn die Serie ist die Nachfolge-Show einer dort bekannten Comedy-Serie. Und so mancher Gag ist wohl auch nur dann lustig, wenn das Publikum die dazu gehörende Figur und deren Eigenheiten bereits kennt. Wer mit der Parodie-Serie auf Ärzteshows und Spionageserien hingegen Neuland betritt, muss einfach testen, ob der meist eher tiefer gelegte Humor Erfolge zeigt. Klar kann man <em>Medical Police</em> lustig finden. Wer das nicht tut, muss sich aber nicht humorlos fühlen. Humor ist eben Geschmackssache &#8211; und hier erst recht!</p>
<p><strong>Medical Police startet am 10. Januar 2020 bei Netflix.</strong></p>
<p><em>Gesehen: Vier von zehn Folgen</em></p>
<figure id="attachment_7634" aria-describedby="caption-attachment-7634" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-7634 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/01/medical-3.jpg" alt="Medical Police" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/01/medical-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/01/medical-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/01/medical-3-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/01/medical-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/01/medical-3-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-7634" class="wp-caption-text">Die Gegner der beiden Agenten-Ärzte bleiben Lola und Owen auf den Fersen, egal wohin die beiden auch reisen.</figcaption></figure>
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		<title>Serienkritik: Merry Happy Whatever</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Nov 2019 21:39:38 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Serien Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[amerikanisch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei Comedy-Serien hat sich Netflix deutlich von anderen US-Sendern unterschieden und weitgehend auf klassische Sitcoms verzichtet &#8211; bis jetzt. Denn die mit Dennis Quaid prominent besetzte Serie &#8222;Merry Happy Whatever&#8220; tritt in die Fußstapfen eines &#8222;Last Man Standing&#8220; oder &#8222;Immer wieder Jim&#8220;. Was nicht weiter überrascht, wenn man weiß, dass Serienschöpfer Tucker Cawley bereits &#8222;Alle lieben Raymond&#8220; erschuf. Ist die Familien-Comedy zu den Weihnachtstagen gelungen? Früher galt es als Karriere-Knick, wenn Kinostars plötzlich in TV-Serien auftauchen. Das lässt sich in [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bei Comedy-Serien hat sich Netflix deutlich von anderen US-Sendern unterschieden und weitgehend auf klassische Sitcoms verzichtet &#8211; bis jetzt. Denn die mit Dennis Quaid prominent besetzte Serie &#8222;Merry Happy Whatever&#8220; tritt in die Fußstapfen eines &#8222;Last Man Standing&#8220; oder &#8222;Immer wieder Jim&#8220;. Was nicht weiter überrascht, wenn man weiß, dass Serienschöpfer Tucker Cawley bereits &#8222;Alle lieben Raymond&#8220; erschuf. Ist die Familien-Comedy <a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-zeit-der-geheimnisse/">zu den Weihnachtstagen</a> gelungen?</strong></p>
<p>Früher galt es als Karriere-Knick, wenn Kinostars plötzlich in TV-Serien auftauchen. Das lässt sich in den momentan goldenen Jahren der TV-Serien so pauschal sicher nicht mehr sagen. Zumindest für die beiden bekanntesten Darsteller Dennis Quaid und Ashley Tisdale dürfte es kein Problem darstellen. Quaid ist gut im Geschäft &#8211; auch im Kino. Und Tisdale, um die es zuletzt etwas ruhiger wurde, wird sich gegen diese Rolle sicher nicht gewehrt haben. Aber kann sich das Ergebnis auch sehen lassen?</p>
<figure id="attachment_7347" aria-describedby="caption-attachment-7347" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-7347" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/happy-1.jpg" alt="Merry Happy Whatever" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/happy-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/happy-1-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/happy-1-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/happy-1-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/happy-1-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-7347" class="wp-caption-text">Sternensingen mit der ganzen Quinn-Sippe &#8211; für Matt eine erste Herausforderung.</figcaption></figure>
<h3>Merry Happy Whatever: Die Handlung</h3>
<p>Emmy (Bridgit Mendler) bringt zu den Feiertagen erstmals ihren langjährigen Freund Matt (Brent Morin) mit nach Hause. Vater Don (Dennis Quaid) führt dort ein liebevolles, aber eisernes Regiment über seine drei anderen Kinder Kayla (Ashley Tisdale), Sean (Hayes MacArthur) und Patsy (Siobhan Murphy) samt dazu gehörenden Partnern. Während der Rest der Familie Matt freundlich aufnimmt, ist Don der Rock-Musiker ein Dorn im Auge. Er wünscht sich etwas Besseres für sein kleines Mädchen.</p>
<p>Und so werden die Weihnachtstage im Haus der Quinns für Matt zum ständigen Spießrutenlaufen zwischen alten Familientraditionen und dem offen zur Schau getragenen Misstrauen. Dabei wollte er doch seiner Emmy im Kreise ihrer Lieben endlich den schon lange geplanten Heiratsantrag machen. Und dazu hatte er auf Dons Segen gehofft. Da er sich das nun abschminken kann, sinnt er auf andere Möglichkeiten, den Patriarchen vom alten Schrot und Korn auf seine Seite zu ziehen. Was mächtig schiefgeht &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/pgEehnImErc" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Merry Happy Whatever: Typische US-Sitcom</h3>
<p>Harmlose Gags, Lachen vom Band: Netflix lässt bei <em>Merry Happy Whatever</em> wenig aus, was in die klassische Sitcom hineingehört. Und macht schnell klar, dass die Serie von Cawley gar nichts anderes sein soll als extrem leichte Unterhaltung nach dem Vorbild vieler erfolgreicher Vorgänger. Der erfolgreiche Sitcom-Autor, der bereits Episoden für etliche Serien geschrieben hat, versucht auch gar nicht erst, hier irgendetwas Neues zu schaffen. Wenn man von der abgeschlossenen Story in acht Episoden einmal absieht.</p>
<p>In jeweils knapp 30 Minuten bleibt Cawley auch keine Zeit, um jeder Figur mehr als zwei oder drei Eigenschaften zuzuordnen. Die müssen dann reichen, um daraus die Gas zu entwickeln, die sich wie ein roter Faden durch die Episoden ziehen. Bei knapp einem Dutzend Charaktere bleibt da aber dennoch genug Material, um nicht ständig auf den gleichen Witzen herumreiten zu müssen. Leider tut Cawley das aber viel zu oft. Und stellt seinen Star Dennis Quaid auch zu prominent in den Mittelpunkt des Geschehens.</p>
<figure id="attachment_7348" aria-describedby="caption-attachment-7348" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-7348" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/happy-2.jpg" alt="Merry Happy Whatever" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/happy-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/happy-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/happy-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/happy-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/happy-2-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-7348" class="wp-caption-text">Don hat ein Auge auf Krankenschwester Nancy geworfen, traut sich aber nicht so richtig.</figcaption></figure>
<h3>Merry Happy Whatever: Weitgehend überraschungsfrei</h3>
<p>Denn ausgerechnet Quaids Rolle ist den Episoden-Autoren arg flach geraten. Don Quinn steht für Tradition und wacht als Witwer seit drei Jahren mit Argusaugen über seine vier Kinder. Mehr darf der erfahrene Schauspieler hier nicht zeigen. Und das ist selbst bei acht Episoden auf Dauer schon etwas eintönig. Dabei zeigt Cawley bei weniger wichtigen Figuren, dass er eigentlich schöne Ideen hat, die aber deutlich zu wenig Zeit bekommen, um wirklich zu glänzen.</p>
<p>So ist der heimliche Club oder besser die Selbsthilfegruppe der mit einem Quinn-Familienmitglied Verheirateten eine wirklich witzige Idee, die mehr Platz verdient gehabt hätte. Die im gleichen Leid zusammengeschweißten Partner haben ein paar der besten Gags der ganzen Serie auf ihrer Seite. Wie es in der Sitcom auch Tradition ist, weiß der Zuschauer allerdings nach Folge eins eigentlich schon exakt, wie die Geschichte weitergehen und enden wird. Nun muss eine Sitcom sicher keine Twists am laufenden Band liefern. Aber ein paar Überraschungen wären schon nett gewesen.</p>
<p>Zudem ist das Weihnachtsfest im Hause Quinn derart amerikanisch geprägt, dass deutsche Zuschauer wohl eine Zuckerschock angesichts des ganzen Kitsches erleiden könnten. Wer mehr erwartet, als routinierte Halbstünder-Episoden mit vielen bekannten Witzen, wird in <em>Merry Happy Whatever</em> wohl nicht fündig, was gute Unterhaltung angeht. Wer oben genannte Comedy-Serien mag und auf die ganz leichte Unterhaltung mit sympathischen und gut gespielten Klischee-Rollen steht, könnte hier aber seinen Spaß haben.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Die Sitcom <em>Merry Happy Whatever</em> sieht zwar auf den ersten Blick nach einer halbwegs originellen Idee aus, entpuppt sich aber schnell als routiniert bis mäßig erzählte klassische Sitcom mit den altbekannten Figuren der durchschnittlichen US-Familie. Die Stars Dennis Quaid als rumpeliger und fies manipulierender Übervater und Ashley Tisdale als hysterische Egomanin fallen ein wenig auf, der Rest geht zu oft im familienfreundlichen Sitcom-Allerlei unter. Beinharte Sitcom-Fans könnten es dennoch mögen.</p>
<p><strong>Merry Happy Whatever läuft ab dem 28. November 2019 bei Netflix.</strong></p>
<figure id="attachment_7349" aria-describedby="caption-attachment-7349" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-7349" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/happy-3.jpg" alt="Merry Happy Whatever" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/happy-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/happy-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/happy-3-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/happy-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/happy-3-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-7349" class="wp-caption-text">Die drei Quinn-Schwestern sind sehr unterschiedlich, halten aber zusammen.</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: Zombieland &#8211; Doppelt hält besser</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Nov 2019 20:29:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Comedy]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Rom-Com]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als Peter Jackson 1992 seinen Film &#8222;Braindead&#8220; auf die Welt losließ, konnte er nicht ahnen, dass sein Beispiel Schule machen würde. Doch seitdem gab es viele Versuche, Horror und Humor zu vereinen &#8211; und ab und zu hat das sogar ganz gut geklappt. 2009 konnte Ruben Fleischer mit seiner lustigen Apokalypse &#8222;Zombieland&#8220; die Fans überzeugen und schuf einen kleinen Kulthit. Kein Wunder also, dass nach langen Jahren des Wartens nun doch noch ein zweiter Teil kommt: &#8222;Zombieland &#8211; Doppelt hält [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Als Peter Jackson 1992 seinen Film &#8222;Braindead&#8220; auf die Welt losließ, konnte er nicht ahnen, dass sein Beispiel Schule machen würde. Doch seitdem gab es viele Versuche, Horror und Humor zu vereinen &#8211; und ab und zu hat das sogar ganz gut geklappt. 2009 konnte Ruben Fleischer mit seiner lustigen Apokalypse &#8222;Zombieland&#8220; die Fans überzeugen und schuf einen kleinen Kulthit. Kein Wunder also, dass nach langen Jahren des Wartens nun doch noch ein zweiter Teil kommt: &#8222;Zombieland &#8211; Doppelt hält besser&#8220;. Was kann der?</strong></p>
<p>Gleich zwei Mal versuchten clevere Produzenten, aus Fleischers Erfolg fürs TV Kapital zu schlagen. Doch zuerst scheiterte der Versuch einer Serie bei CBS. Später fiel ein Pilotfilm bei den Zuschauern von Amazon Prime durch, eine Serie wurde nicht bestellt. Und so dauerte es zehn Jahre, bis erneut ein Kinofilm in die Welt der Untoten und ihrer lässigen Jäger zurückkehrt &#8211; in Originalbesetzung von damals. Funktioniert die Chemie zwischen den Kleeblatt immer noch?</p>
<figure id="attachment_7102" aria-describedby="caption-attachment-7102" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-7102 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/zombieland-1-1024x682.jpg" alt="Zombieland Doppelt hält besser" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/zombieland-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/zombieland-1-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/zombieland-1-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/zombieland-1-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/zombieland-1-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-7102" class="wp-caption-text">Auch zehn Jahre nach dem Beginn von Zombieland ist die Gang noch zusammen.</figcaption></figure>
<h3>Zombieland &#8211; Doppelt hält besser: Die Handlung</h3>
<p>Zehn Jahre nach den Ereignissen aus Teil eins sind die vier Überlebenden Tallahassee (<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-three-billboards-outside/">Woody Harrelson</a>), Columbus (Jesse Eisenberg), Wichita (<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-the-favourite-intrigen-und-irrsinn/">Emma Stone</a>) und Little Rock (Abigail Breslin) echte Experten im Töten von Zombies geworden. Grund genug für das Quartett, sich zu Beginn der Story im Weißen Haus niederzulassen und die Vorzüge des üppig ausgestatteten Gebäudes zu nutzen. Doch das langjährige Paar Columbus und Wichita hat eine Krise. Während er sie fest an sich binden will, braucht sie Abstand. Und so verschwinden die beiden Frauen bei Nacht und Nebel.&nbsp;</p>
<p>Wochen später trifft Columbus in einem Einkaufszentrum die Blondine Madison (<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-set-it-up/">Zoey Deutch</a>), die sich ihm gleich an den Hals wirft und wenig später eine Beziehung mit ihm beginnt. Das macht die Rückkehr von Wichita für Columbus nicht ganz so erfreulich. Doch die ist gar nicht seinetwegen zurückgekehrt, sondern braucht Hilfe. Little Rock hat einen jungen Mann kennengelernt und ist mit ihm durchgebrannt. Das verbliebene Trio bricht also auf, um ihr viertes Gruppenmitglied vor einer großen Dummheit zu bewahren &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/ZlW9yhUKlkQ" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Zombieland &#8211; Doppelt hält besser: Wenig Neues im Untotenland</h3>
<p>Ein paar neue Ideen hat das Autorenteam &#8211; für Teil zwei vom Duo zum Trio erweitert &#8211; schon gehabt. Aber das hält sich doch in engen Grenzen. Viel mehr als durch Innovation punktet die Fortsetzung mit dem Wiedersehen von guten alten Freunden. Regisseur Ruben Fleischer hat das erkannt und den Film entsprechend inszeniert. Geschickt knüpft er an Running Gags aus dem ersten Teil an und zelebriert <em>Zombieland &#8211; Doppelt hält besser</em> als eine Art Klassentreffen zwischen dem Zombiekiller-Quartett und dem Publikum.</p>
<p>Und dass dieses Anliegen so gut funktioniert, liegt an seinen tollen und gut aufeinander eingespielten Darstellern. Obwohl &#8211; auch in der Filmhandlung &#8211; viele Jahre zwischen den beiden Abenteuern liegen, spielt sich das Quartett die Bälle so sicher und selbstverständlich zu, dass man meint, sie hätten erst vor Wochen zum letzten Mal miteinander gearbeitet. Was schon den ersten Film zum Erfolg gemacht hat, funktioniert also auch im zweiten Anlauf noch genauso gut. Und ist erneut das Zentrum des ganzen Films.</p>
<figure id="attachment_7103" aria-describedby="caption-attachment-7103" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-7103 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/zombieland-2-1024x682.jpg" alt="Zombieland Doppelt hält besser" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/zombieland-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/zombieland-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/zombieland-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/zombieland-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/zombieland-2-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-7103" class="wp-caption-text">Doch Little Rock hat die Nase voll von Familie &#8211; und sucht nach Abwechslung.</figcaption></figure>
<h3>Zombieland &#8211; Doppelt hält besser: Humor passt, Handlung egal</h3>
<p>Denn bei der ohnehin dünnen Handlung haben die Autoren nicht gezaubert. Zwar sind ihnen ein paar wirklich lustige neue Figuren eingefallen, darunter Elvis-Fan Nevada (Rosario Dawson), die für Tallahassee zum Love-Interest wird. Und auch ein Männer-Duo, das erstaunlich Ähnlichkeit mit den beiden bekannten Helden aufweist, sorgt für ein paar grandiose Szenen im Film. Der Hauptplot, die Jagd nach Little Rock und die Folgen davon, sind aber bestenfalls durchschnittlich geraten. Den Spaß kann das aber Fans des ersten Films nicht verderben.</p>
<p>Denn schon der bestach nicht unbedingt durch einen einfallsreichen Plot mit vielen Wendungen, sondern diente nur als Gerüst für möglichst viele witzige Szenen. Dieses Erfolgsrezept haben Fleischer und sein Team erneut genutzt. Und treffen damit drei Mal ins Schwarze. Denn Harrelson, Stone und Eisenberg haben sich nicht nur optisch kaum verändert, sondern brillieren auch sofort wieder in ihren Charakteren. Abigail Breslin, die sich als damals 13-jährige naturgemäß am meisten verändert hat, hat hingegen eine undankbar kleine Rolle. Und kommt kaum zur Geltung.</p>
<p>Wäre <em>Zombieland &#8211; Doppelt hält besser</em> zwei Jahre nach Teil eins in die Kinos gekommen, der Erfolg wäre möglicherweise ausgeblieben. Dazu ist Teil zwei einfach zu sehr eine Blaupause vom ersten. Nach der langen Wartezeit aber gehen die Fans offenkundiger gnädiger mit dem neuen Film um, trotz seiner offensichtlichen Schwächen. Fleischer hat begriffen, welche beiden Dinge essentiell sind: der gallig-schräge Humor und der ordentliche Blutgehalt, auf den er auch in der Neuauflage nicht verzichtet.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Viel Neues hat<em> Zombieland &#8211; Doppelt hält besser</em> nicht zu bieten. Aber die Wiederholung eines erfolgreichen Rezeptes nach ausreichend langer Zeit macht trotzdem fast genauso viel Spaß wie beim ersten Mal. Zumal seine Stars in Spiellaune sind, die Gags mit hinreißendem Timing servieren und nochmal beweisen, wie gut sie zusammenpassen. Es hat einfach nie mehr Spaß gemacht, Leuten beim Untote killen zuzusehen, als in <em>Zombieland</em> &#8211; auch im zweiten Anlauf. Wer Teil eins mochte, kommt deshalb auch am zweiten Teil nicht vorbei.</p>
<p><strong>Zombieland &#8211; Doppelt hält besser startet am 7. November 2019 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_7104" aria-describedby="caption-attachment-7104" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-7104 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/zombieland-3-1024x682.jpg" alt="Zombieland Doppelt hält besser" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/zombieland-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/zombieland-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/zombieland-3-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/zombieland-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/zombieland-3-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-7104" class="wp-caption-text">Kann das Quartett mit Unterstützung von Neuzugang Nevada den Tag retten?</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: Pets 2</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Jun 2019 14:22:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Animation]]></category>
		<category><![CDATA[Comedy]]></category>
		<category><![CDATA[Illumination]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderfilm]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit &#8222;Pets&#8220; bewiesen die Illumination Studios, das Animationsteam von Universal, das sie mehr können als nur die Minions. Die waren der Hauptgrund, warum &#8222;Ich &#8211; einfach unverbesserlich&#8220;, die Debütarbeit von Illumination, so ein Hit wurden. Doch die Story um die Haustiere in einem New Yorker Wohnblock wurde ebenfalls ein großer Erfolg und hob Illumination in die erste Riege der computergenerierten Filme. Kann die Fortsetzung &#8222;Pets 2&#8220; auch wieder überzeugen? Wie schlagen sich Max und Kumpel im zweiten Teil? Dass Pixar [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit &#8222;Pets&#8220; bewiesen die Illumination Studios, das Animationsteam von Universal, das sie mehr können als nur die Minions. Die waren der Hauptgrund, warum &#8222;Ich &#8211; einfach unverbesserlich&#8220;, die Debütarbeit von <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-der-grinch/">Illumination</a>, so ein Hit wurden. Doch die Story um die Haustiere in einem New Yorker Wohnblock wurde ebenfalls ein großer Erfolg und hob Illumination in die erste Riege der computergenerierten Filme. Kann die Fortsetzung &#8222;Pets 2&#8220; auch wieder überzeugen? Wie schlagen sich Max und Kumpel im zweiten Teil?</strong></p>
<p>Dass Pixar sich den Kuchen computeranimierter Filme ganz allein schnappt, wollten die anderen großen Hollywood-Studios nicht zulassen. Warner, Sony, Universal und Fox zogen bald nach, wobei die Fox-Studios mittlerweile, ebenso wie Pixar, zu Disney gehören. Damit dürften bald 50 Prozent aller animierten Film im Jahr vom Mäusekonzern stammen. Doch die Minions geben nicht auf &#8211; neben den <em>Pets</em> konnte auch &#8222;Sing&#8220; überzeugen. Kann sich auch <em>Pets 2</em> gegen die starke Konkurrenz des Entertainment-Riesen behaupten?</p>
<figure id="attachment_6357" aria-describedby="caption-attachment-6357" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-6357 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/06/p2-2-1024x553.jpg" alt="Pets 2" width="750" height="405" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/06/p2-2-1024x553.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/06/p2-2-300x162.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/06/p2-2-768x415.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/06/p2-2.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-6357" class="wp-caption-text">Der kleine Liam erobert die Herzen von Max und Duke im Sturm.</figcaption></figure>
<h3>Pets 2: Die Handlung</h3>
<p>Seit dem letzten Abenteuer sind ein paar Jahre vergangen. Max&#8216; Frauchen Katie hat Chuck geheiratet und ein Baby bekommen, den kleinen Liam. Erst ist Max (dt. Stimme Jan Josef Liefers) von der neuen Konkurrenz um Katies Gunst nicht begeistert. Aber bald verliebt auch er sich rettungslos in den Säugling und weicht ihm von da an kaum von der Seite. Aber der Stress, auf ein kleines Kind aufzupassen, macht Max zu schaffen und so entwickelt er einen nervösen Tic, der ihm einem Tierarzt-Besuch einhandelt &#8211; und eine Halskrause. Ein Urlaub auf dem Land soll zudem helfen.</p>
<p>&nbsp;Während Max weg ist, soll Spitzdame Gidget auf dessen Lieblings-Spielzeug aufpassen &#8211; und verliert es prompt an eine Bande Katzen. Und Kaninchen Snowball (Stimme Fahri Yardim) hat als neuer Superheld Captain Snowball alle Hände voll zu tun, als Hundedame Daisy ihn um Hilfe bittet. Ein seltener weißer Tiger wird von einem skrupellosen Tierhändler gefangen gehalten und braucht Hilfe. Ehrensache, dass Snowball das in die Pfoten nimmt. Doch der Gegner ist gerissen und hat ein paar überaus gewalttätige Helfer &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/zDLyUIZuoI8" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Pets 2: Kurzgeschichten-Sammlung</h3>
<p>Während der erste Teil zwar eine mitunter wüste, aber doch stringente Story erzählte, gehen Regisseur Chris Renaud und Drehbuchautor Brian Lynch in Pets 2 andere Wege. Denn sie erzählen mehrere Geschichten parallel. Max&#8216; Ausflug aufs Land. Gidgets Kampf mit den Katzen. Und Snowballs Rettungsmission für den Tiger, in die alle anderen Storylines am Ende einfließen. Das sorgt zwar für viele Lacher, zerfasert aber ein wenig die Konsistenz des Erzählflusses. Für die Gagdichte sind die kurzen Abenteuer allerdings durchaus förderlich.</p>
<p>Denn gerade Revolver-Mundwerk Snowball (im Original von Kevin Hart gesprochen) sorgt vor allem bei jüngeren Zuschauern garantiert für Lacher. Zudem ist die Superhelden-Parodie recht gut gelungen und wird auch Marvel-Fans zum Grinsen bringen. Und in der Urlaubs-Story mit Max erweist sich Farmhund Rooster als Quelle spritueller Weisheiten &#8211; und erinnert sicher nicht ganz unabsichtlich an die Rolle von Jack Palance in &#8222;City Slickers&#8220;. So ist auch <em>Pets 2</em> wie sein Vorgänger ein Film, der für jüngere und ältere Zuschauer gleichermaßen gut funktioniert.</p>
<figure id="attachment_6358" aria-describedby="caption-attachment-6358" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-6358 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/06/p2-1-1024x551.jpg" alt="Pets 2" width="750" height="404" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/06/p2-1-1024x551.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/06/p2-1-300x161.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/06/p2-1-768x413.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/06/p2-1.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-6358" class="wp-caption-text">Bei der Rettungsmission muss sich Captain Snowball gegen einen fiesen Affen zur Wehr setzen.</figcaption></figure>
<h3>Pets 2: Gute Gags, mäßige Story</h3>
<p>Autor Brian Lynch schrieb auch schon den ersten Teil sowie den schrägen &#8222;Minions&#8220;-Solofilm. Und behält auch hier seinen bisweilen leicht hektischen Stil bei. Aber er setzt auch immer wieder wunderbare Pointen in seinen Geschichten. In Sachen Humor ist Lynch klar stärker als im Erzählen von interessanten oder besonders wendungsreichen Storys. Und so wimmelt auch Pets 2 wieder vor kurzen und sehr trockenen Gags über die merkwürdigen Haustiere und ihre zum Teil noch seltsameren Eigenheiten und Rituale.</p>
<p>Daher ist es auch schade, dass die Hauptstory um den weißen Tiger kaum relevante oder originelle Ideen beinhaltet, sonst wäre <em>Pets 2</em> sicherlich noch stärker ausgefallen. Denn die Charakterzeichnung funktioniert gut und über genug schräge Ideen verfügt Lynch auch. Nur setzt er sie eben nicht zum Wohl der Geschichte(e) ein, sondern ausschließlich für bissige Pointen. Gerade für jüngere Zuschauer ist der Film dennoch ein Riesenspaß, auch weil sich Regisseur Renaud mit seinen Szenen an der YouTube-Generation orientiert und mundgerechte Häppchen serviert.</p>
<p>Für ältere Zuschauer sind es meist die knackigen One-Liner von Nebenfiguren, die Lacher garantieren. Die kurzen, trockenen Kommentare sind für diese Zielgruppe deutlich das Beste am ganzen Film. Denn trotz einiger subversiver Gags ist <em>Pets 2</em> im Kern doch auch ein typischer Animationsfilm, der die gleichen Werte feiert wie jeder Disney-Streifen der vergangenen Jahrzehnte. Von einem Film, der hauptsächlich für Kinder gedacht ist, sollte man aber auch nichts anders erwarten.&nbsp;</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p><em>Pets 2</em> ist ein würdiger Nachfolger des ersten Teils, der seine Erzählstringenz allerdings zugunsten mehrerer Plotlines aufgibt, von denen keine übermäßig neu oder spannend ist. Dafür passt der Humor. Sowohl die jüngeren Zuschauer, die mit Kaninchen Snowball ihren Spaß haben werden, als auch erwachsene Begleiter, die über trockene One-Linder lachen dürfen, kommen hier auf ihre Kosten. Und so bleibt Illumination Studios auch ohne Minions-Einsatz ein Garant für richtig witzige Animationsfilme.</p>
<p><strong>Pets 2 startet am 27. Juni 2019 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_6359" aria-describedby="caption-attachment-6359" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-6359 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/06/p2-3-1024x554.jpg" alt="Pets 2" width="750" height="406" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/06/p2-3-1024x554.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/06/p2-3-300x162.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/06/p2-3-768x415.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/06/p2-3.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-6359" class="wp-caption-text">Landei Rooster hat ein paar gute Tipps für den gestressten Stadthund Max.</figcaption></figure>
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		<title>Serienkritik: Lucifer Staffel 4</title>
		<link>https://lauterfilme.de/serienkritik-lucifer-staffel-4/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 May 2019 11:28:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Serien Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Amazon]]></category>
		<category><![CDATA[Comedy]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[Netflix]]></category>
		<category><![CDATA[Serie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Teufelskerl ist zurück! Nachdem Fox der Serie nach Staffel 3 den Laufpass gab, sprang Netflix ein und rettete die Show. &#8222;Lucifer Staffel 4&#8220; läuft weltweit dort &#8211; außer in Deutschland und Österreich. Dort bleibt die Fantasy-Serie beim bisherigen Anbieter Amazon Prime. Kann Lucifer in der kürzesten Staffel bisher (nur zehn Folgen) erneut begeistern und den Briten Tom Ellis in der Titelrolle weiterhin überzeugend in Szene setzen? Network-Serien haben es inzwischen schwer. Gerade bewiesen die neuesten Meldungen, dass heutzutage Serien, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Teufelskerl ist zurück! Nachdem Fox der Serie nach Staffel 3 den Laufpass gab, sprang Netflix ein und rettete die Show. &#8222;Lucifer Staffel 4&#8220; läuft weltweit dort &#8211; außer in Deutschland und Österreich. Dort bleibt die Fantasy-Serie beim bisherigen Anbieter Amazon Prime. Kann <em>Lucifer</em> in der kürzesten Staffel bisher (nur zehn Folgen) erneut begeistern und den Briten Tom Ellis in der Titelrolle weiterhin überzeugend in Szene setzen?</strong></p>
<p>Network-Serien haben es inzwischen schwer. Gerade bewiesen die neuesten Meldungen, dass heutzutage Serien, die eigentlich solide Quoten bringen, keine weitere Staffel mehr bekommen. Auch <em>Lucifer</em> ereilte im vergangenen Jahr dieses Schicksal. Da Sender FOX die Serie nicht selbst produzierte, sondern von Warner einkaufte, musste <em>Lucifer </em>gute Einschaltergebnisse vorweisen &#8211; und die waren den FOX-Verantwortlichen angesichts der Kosten eben nicht hoch genug. Netflix sprang zum Glück für die Fans als Retter ein.</p>
<figure id="attachment_6108" aria-describedby="caption-attachment-6108" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-6108 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/lucif-1-1024x682.jpg" alt="Lucifer Staffel 4" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/lucif-1-1024x682.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/lucif-1-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/lucif-1-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/lucif-1-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/lucif-1-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/lucif-1.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-6108" class="wp-caption-text">Nach den Ereignissen aus Staffel 3 ist das Verhältnis zwischen Lucifer und Chloe schwierig.</figcaption></figure>
<h3>Lucifer Staffel 4: Die Handlung</h3>
<p>Seit Chloe Decker (Lauren German) das wahre Gesicht von Lucifer (Tom Ellis) gesehen hat und nun endlich weiß, dass der smarte Nachtclub-Besitzer tatsächlich der Teufel ist, ist sie verschwunden. Zu Beginn der ersten Folge taucht sie zwar wieder auf &#8211; aber das Verhältnis zu Lucifer ist erst einmal gestört. Erst im Lauf der Staffel wird klar, wie sehr Chloe durch dieses Wissen verändert wurde. Denn in den Wochen, in denen sie nicht in L.A. war, hat Chloe ein paar wichtige Dinge getan, an denen Lucifer zu knabbern hat.</p>
<p>Linda (Rachael Harris) muss feststellen, dass ihre Affäre mit Amenadiel (D.B. Woodside) nicht ohne Folgen geblieben ist &#8211; sie ist schwanger. Das freut zwar den Vater und selbst Dämonin Mazakeen (Leslie-Ann Brandt) ist begeistert, aber weil das Baby zur Hälfte ein Unsterblicher ist, hat das ungeahnte Folgen für das Gefüge zwischen Himmel und Hölle. Und schließlich taucht mit Eve (Inbar Lavi) Lucifers alte Flamme auf, die er einst mit dem Apfel verführte und dafür sorgte, dass sie aus dem Paradies flog. Ist die Dame noch sauer auf den Teufel?<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/KRQb74Cr9N0" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Lucifer Staffel 4: Eingedampft</h3>
<p>Die vierte Staffel der Serie bietet inhaltlich die vielleicht größten Umstellungen bisher. Durch die niedrige Episodenanzahl von nur zehn &#8211; die dritte hatte noch 26 &#8211; gibt es keine Füller. Jede Folge bringt die Hauptstory um Lucifer, Eve und Chloe weiter und beleuchtet auch die Nebenhandlungen wie Lindas Baby oder Ellas (Aimee Garcia) Glaubenskrise nach dem Tod von Charlotte. Und die Mordfälle der Folgen stehen nun ganz im Dienste der Charakterentwicklung. Lucifers Befindlichkeiten zu Beginn geben vor, mit welcher Art von Verbrechen sich die Episode beschäftigt.</p>
<p>Hat der Herr der Hölle mit Fragen zu seinen Emotionen zu kämpfen, hat der aktuelle Fall garantiert mit eben diesen Emotionen zu tun. Das ist zwar ein wenig vorhersehbar, bedeutet aber gleichzeitig, dass die Krimi-Elemente sich den in der Regel besseren Hauptplots unterordnen und Episoden, in der mehr oder weniger lahme Fälle aufgeklärt werden, in Staffel 4 nicht stattfinden. Stattdessen fokussiert sich die Geschichte immer mehr auf die Dreieicksbeziehung zwischen Lucifer, Chloe und Eve. Und das bietet mehr als genug Spannung.</p>
<figure id="attachment_6109" aria-describedby="caption-attachment-6109" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-6109 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/lucif-2-1024x683.jpg" alt="Lucifer Staffel 4" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/lucif-2-1024x683.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/lucif-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/lucif-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/lucif-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/lucif-2-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/lucif-2.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-6109" class="wp-caption-text">Das Auftauchen von Eve, dem ersten Opfer von Lucifers Verführungskünsten, macht die Lage auch nicht einfacher.</figcaption></figure>
<h3>Lucifer Staffel 4: Macht Netflix alles neu? Nein!</h3>
<p>Das Budget hat Netflix offenbar leicht erhöht, denn Lucifers Teufelsfratze gibt es in den zehn Episoden häufiger zu sehen als in den vorigen Staffeln zusammen. Dazu darf Tom Ellis sein knackiges Hinterteil einige Male nackt in die Kamera halten. Sonst hat sich aber an der Machart mit dem Wechsel zu Netflix nichts geändert. Es gibt weder blanke Brüste zu sehen, obwohl sich das gerade bei dieser Serie anbieten würde, noch werden Sex- oder Gewaltszenen expliziter als vorher bei FOX. Bis auf die reduzierte Folgenzahl ist also das meiste noch wie früher.</p>
<p>Wie bisher schon trägt auch in <em>Lucifer Staffel 4</em> Tom Ellis die Hauptlast und meistert das wie gewohnt. Sein charismatischer, hedonistischer Teufel sprüht nach wie vor vor Leben und reißt das Publikum jederzeit mit. Die Spielfreude ist dem Briten nach wie vor anzumerken und das überträgt sich beim Zusehen. Aber auch&nbsp; der restliche Cast hat seine Rollen mittlerweile verinnerlicht und greift deshalb perfekt ineinander wie eine gut geölte Maschine. Qualitativ ist <em>Lucifer Staffel 4</em> wohl die beste bislang &#8211; wenn man sich mit der Hauptstory anfreunden kann.</p>
<p>Denn die Liebe spielt hier eine zentrale Rolle &#8211; und das sorgt immer wieder dafür, dass der wunderbare Humor der Serie ein wenig in den Hintergrund gerät. In den früheren Staffeln waren bissige Wortgefechte und schräg-dreiste Monologe von Lucifer weitaus häufiger zu sehen als in Staffel 4, die sich deutlich romantischer zeigt. Man merkt den Autoren an, dass sie das Ende sowohl als Staffel- wie auch als Serienfinale konzipiert haben &#8211; und errichten einen Status Quo, mit dem sich Lucifer in die TV-Rente verabschieden könnte. Auch wenn das hoffentlich nicht passiert.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Sehr viel kürzer und ein wenig ernster präsentiert sich<em> Lucifer Staffel 4</em> den Fans nach dem Umzug zu Netflix (außer in Deutschland und Österreich, wo die Serie bei Amazon Prime bleibt). Aber Tom Ellis&#8216; Spaß an der Rolle ist ungebrochen und so wirbelt der charmante Teufel auch im vierten Jahr wundervoll dreist durch die Storys, die die Autoren dem Briten auf den ansehnlichen Leib schreiben. Von dieser Qualität hätte man sich ein paar Folgen mehr gewünscht. Wer <em>Lucifer</em> bisher mochte, der wird auch hier glücklich, neue Fans wird die Serie aber kaum gewinnen.</p>
<p><strong>Lucifer Staffel 4 läuft seit dem 9. Mai 2019 bei Amazon Prime.</strong></p>
<p><em>Gesehen: Zehn von zehn Folgen</em></p>
<p>Die Kritik zu <a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-lucifer/">Lucifer Staffel 1</a></p>
<p>und zu <a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-lucifer-staffel-2/">Lucifer Staffel 2</a></p>
<p>sowie zu <a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-lucifer-staffel-3/">Lucifer Staffel 3</a></p>
<p>und <a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-lucifer-staffel-5/">Lucifer Staffel 5</a></p>
<figure id="attachment_6110" aria-describedby="caption-attachment-6110" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-6110 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/lucif-3-1024x683.jpg" alt="Lucifer Staffel 4" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/lucif-3-1024x683.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/lucif-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/lucif-3-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/lucif-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/lucif-3-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/lucif-3.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-6110" class="wp-caption-text">Um Schlimmeres zu verhindern, müssen Himmel und Hölle diesmal zusammenarbeiten.</figcaption></figure>
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		<title>Serienkritik: Dead To Me</title>
		<link>https://lauterfilme.de/serienkritik-dead-to-me/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 May 2019 08:22:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Serien Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Comedy]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Netflix]]></category>
		<category><![CDATA[Serie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ist der plötzliche Tod tatsächlich ein Thema für Komödien? Nach Ricky Gervais&#8216; großartiger Serie &#8222;After Life&#8220; hebt Netflix mit &#8222;Dead To Me&#8220; gleich die nächste Show ins Programm, die sich auf humorige Weise mit dem frühen Ableben eines Menschen und den Konsequenzen daraus beschäftigt. Und dazu haben die Macher mit Christina Applegate, Linda Cardellini und James Marsden gleich drei Stars verpflichtet. Kann die neue Serie mit After Life konkurrieren? Will sie das überhaupt? Oder geht Dead To Me ganz andere [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ist der plötzliche Tod tatsächlich ein Thema für Komödien? Nach Ricky Gervais&#8216; großartiger Serie <a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-after-life/">&#8222;After Life&#8220;</a> hebt Netflix mit &#8222;Dead To Me&#8220; gleich die nächste Show ins Programm, die sich auf humorige Weise mit dem frühen Ableben eines Menschen und den Konsequenzen daraus beschäftigt. Und dazu haben die Macher mit Christina Applegate, Linda Cardellini und James Marsden gleich drei Stars verpflichtet. Kann die neue Serie mit <em>After Life</em> konkurrieren? Will sie das überhaupt? Oder geht <em>Dead To Me</em> ganz andere Wege?</strong></p>
<p>An Comedy-Power herrscht bei <em>Dead To Me</em> kein Mangel. Liz Feldman, die sich die Serie ausgedacht hat, war vorher als Autorin bei Serien wie &#8222;2 Broke Girls&#8220; und schrieb jahrelang Texte für die &#8222;Ellen DeGeneres Show&#8220;. Und als Produzenten konnte CBS, die die Serie für Netflix umsetzten, Adam McKay und Will Ferrell gewinnen, die gemeinsam viele Komödien drehten. McKay als Autor und Regisseur und Ferrell als Star vor der Kamera. Bringen sie auch <em>Dead To Me</em> auf einen guten Weg?</p>
<figure id="attachment_6059" aria-describedby="caption-attachment-6059" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-6059 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/dead-1-1024x684.jpg" alt="Dead To Me" width="750" height="501" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/dead-1-1024x684.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/dead-1-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/dead-1-768x513.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/dead-1-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/dead-1-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/dead-1.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-6059" class="wp-caption-text">Jen hat ihren Mann durch einen Unfall verloren und ist nun wütend auf die ganze Welt.</figcaption></figure>
<h3>Dead To Me: Die Handlung</h3>
<p>Jen (Christina Applegate), Immobilienmaklerin und Mutter zweier Söhne, hat vor ein paar Wochen ihren Ehemann Ted durch einen Autounfall mit Fahrerflucht verloren. Voller Trauer und Zorn lässt sie ihre Gefühle nun an ihrer Umwelt aus. Und sucht schließlich Rat bei einer Selbsthilfegruppe für Trauernde. Dort lernt sie Judy (Linda Cardellini) kennen, die sich als Gesprächspartnerin anbietet. Die Altenpflegerin hat selbst gerade einen schmerzlichen Verlust erlitten und gibt Jen das Gefühl, verstanden zu werden.</p>
<p>Was mit langen, nächtlichen Telefonaten beginnt, wird bald zu einer Zweck-WG in Jens Haus. Denn Judy hat ihren Verlobten Steve (James Marsden) nicht mehr, wie sie der Gruppe erzählt. Dass sie aber mitnichten ihren Gatten in spe an den Sensenmann verloren hat, sondern der sich einfach nur von ihr getrennt hat, verschweigt sie bei den Treffen &#8211; und auch später in der Freundschaft mit Jen. Und das ist nicht das einzige Geheimnis, das Judy für sich behält. Allerdings ist auch Jen nicht ganz ohne dunkle Flecken auf ihrer Seele &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/BwYBw1raC2o" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Dead To Me: Kein After Life</h3>
<p>Der Tod eines nahestehenden Menschen und die damit verbundene Trauerarbeit ist immer ein schwieriges Thema für Filme und Serien. Für Komödien gilt das aber im Besonderen. Denn hier zu übertreiben und sich damit über Hinterbliebene lustig zu machen, ist schnell passiert. Ricky Gervais hat das Gleichgewicht mit <em>After Life</em> perfekt gehalten: Mal sehr witzig, mal böse, mal traurig, aber immer hochemotional geht er auf das Thema Trauerarbeit los &#8211; und liefert damit eine der besten Serien des Jahres. Das gelingt <em>Dead To Me</em> nicht.</p>
<p>Allerdings geht es in dieser Serie auch nur vordergründig um Trauer und Schuld. Tatsächlich dienen diese Dinge nur als Aufhänger, zwei Frauen in einer sehr skurrilen Situation zusammenzubringen. Und dann einfach mal zu schauen, was so passiert. Über das Thema macht sich die Serie allerdings nicht lustig &#8211; was eines ihrer Probleme ist. Denn als Dark Comedy, als die sie Netflix anpreist, geht sie kaum durch. Dazu ist sie in vielen Momenten schlicht viel zu traurig und auch unheimlich. Psycho-Thriller-Dramedy wäre ein passenderes Genre für <em>Dead To Me</em>.</p>
<figure id="attachment_6060" aria-describedby="caption-attachment-6060" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-6060 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/dead-2-1024x682.jpg" alt="Dead To Me" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/dead-2-1024x682.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/dead-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/dead-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/dead-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/dead-2-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/dead-2.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-6060" class="wp-caption-text">Judy, die ebenfalls trauert, bietet sich Jen als Gesprächspartnerin an, denn sie trauert ebenfalls um ihren Verlobten.</figcaption></figure>
<h3>Dead To Me: Keine echte Comedy</h3>
<p>Denn besonders die ersten Folgen können zwar mit ein paar gut sitzenden One-Linern punkten, wirken aber die meiste Zeit wie eine auf Comedy umgeschriebene Psycho-Thriller-Serie. Der Charakter der Judy ist zu Beginn derart undurchsichtig und gruselig, dass ein Schwenk hin zur irren Stalkerin, die sich mit bösen Absichten in eine Familie einschleicht, absolut glaubwürdig wäre. Soweit kommt es zwar nicht, aber eine wohlig-witzige Stimmung will sich bei dieser Konstellation auch nicht einstellen.</p>
<p>Nun darf man einem Profi wie Liz Feldman sicher unterstellen, dass sie sich mit <em>Dead To Me</em> absichtlich genau zwischen zwei komfortable Genrestühle wie schwarze Komödie und Thriller gesetzt hat, aber wie eigentlich zu erwarten war, ist dieser Platz nicht sonderlich gemütlich. Lange verbereitet die Serie Unsicherheit darüber, wie lustig das Ganze denn nun gemeint ist. Und kann dementsprechend auch keine sonderlich hohe Gagdichte liefern. Obwohl sich die Schauspieler hier durchaus Mühe geben und ihren Job auch sehr gut machen.</p>
<p>Linda Cardellini, die gerade mit <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-lloronas-fluch/">&#8222;Lloronas Fluch&#8220;</a> und <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-avengers-endgame/">&#8222;Avengers: Endgame&#8220;</a> gleichzeitig in den Kinos zu sehen ist, spielt die emotionale Judy als eigentlich guten Menschen, die durch widrige Umstände in furchtbare Situationen gerät. Und Christina Applegate, den älteren als Kelly &#8222;Dumpfbacke&#8220; Bundy aus &#8222;Eine schrecklich nette Familie&#8220; noch gut bekannt, gibt hier ihre wohl düsterste Comedy-Serienrolle bislang als Kratzbürste mit viel Spaß an Wutausbrüchen und fiesen Monologen. Aber auch wenn die Story gegen Ende immer mehr fesselt: Das Experiment, einen sehr dunklen Stoff als Hintergrund einer Komödien-Serie nehmen zu wollen, ist nicht gänzlich geglückt.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Mit <em>Dead To Me</em> haben sich die Macher bewusst entschieden, ein sehr düsteres Thema zum Motor ihrer schwarzhumorigen Serie zu machen. Und das funktioniert nur bedingt. Denn die beiden Hauptdarstellerinnen spielen neben den witzigen Momenten auch die traurigen so gut, dass hier viele Lacher schlicht auf der Strecke bleiben. Und <em>Dead To Me</em> in manchen Folgen kaum einmal wirklich lustig ist. Als reine Comedy funktioniert die Serie daher auch nicht sonderlich, als Dramedy hingegen etwas besser. Aber so richtig wollen sich Mitleid und Humor hier nie die Hand reichen.&nbsp;</p>
<p><strong>Dead To Me startet am 3. Mai 2019 bei Netflix.</strong></p>
<p><em>Gesehen: Fünf von zehn Folgen</em></p>
<figure id="attachment_6061" aria-describedby="caption-attachment-6061" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-6061 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/dead-3-1024x684.jpg" alt="Dead To Me" width="750" height="501" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/dead-3-1024x684.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/dead-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/dead-3-768x513.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/dead-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/dead-3-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/dead-3.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-6061" class="wp-caption-text">Allerdings ist ihr Ex-Verlobter Steve gar nicht tot, sondern erfreut sich bester Gesundheit.</figcaption></figure>
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