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		<title>Filmkritik: It Lives Inside</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Oct 2023 16:56:37 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Horrorstorys aus anderen Kulturen können durchaus reizvoll sein. Auch wenn sich die Begriffe Gut und Böse nicht unbedingt deutlich von westlichen Mythologien unterscheiden, gibt es doch anderen Wendungen, Kreaturen und somit auch Möglichkeiten, etwas Neues in den Horror-Almanach einzufügen. Der indisch-stämmige US-Regisseur und Autor Bishal Dutta, der als Vierjähriger Indien verließ und nach Amerika kam, wollte genau diese Chance nutzen. Und dem westlichen Publikum ein dämonisches Wesen vorführen, dass es so in der christlichen Kultur und den alten Geschichten und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Horrorstorys aus anderen Kulturen können durchaus reizvoll sein. Auch wenn sich die Begriffe Gut und Böse nicht unbedingt deutlich von westlichen Mythologien unterscheiden, gibt es doch anderen Wendungen, Kreaturen und somit auch Möglichkeiten, etwas Neues in den Horror-Almanach einzufügen. Der indisch-stämmige US-Regisseur und Autor Bishal Dutta, der als Vierjähriger Indien verließ und nach Amerika kam, wollte genau diese Chance nutzen. Und dem westlichen Publikum ein dämonisches Wesen vorführen, dass es so in der christlichen Kultur und den alten Geschichten und Sagen nicht gibt. Hat er das mit &#8222;It Lives Inside&#8220; geschafft? Das klärt die Kritik.</p>
<figure id="attachment_14734" aria-describedby="caption-attachment-14734" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-14734 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/lives-1.webp" alt="It lives inside" width="1024" height="535" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/lives-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/lives-1-300x157.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/lives-1-768x401.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/lives-1-750x392.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14734" class="wp-caption-text">Sam erkennt ihre einstige Freundin Tamira nicht wieder, seit die ein Einmachglas mit sich herumträgt.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Die junge Samidha, genannt Sam (Megan Suri) lebt mit ihren Eltern in einer US-Kleinstadt und möchte einfach nur dazugehören. Daher hat sie sich auch von ihrer einst besten Freundin Tamira (Mohana Krishnan) losgesagt und versucht, sich mit ihren weißen Mitschülern gutzustellen &#8211; besonders mit Russ (Gage Marsh). Als Tamira plötzlich völlig verschreckt mit einem schwarzen Einmachglas durch die Schule läuft, bestärkt das Sam nur, den Kontakt nicht wieder aufzunehmen. Doch auch Sams Mutter Poorna (Neru Bajwa) ist enttäuscht, dass Sam die indischen Sitten und Gebräuche zunehmend ignoriert und sich lieber mit Freunden auf Partys trifft. Sams Vater Inesh (Vik Sahay) sieht das hingegen weniger eng als seine Frau.</p>
<p>Als sich Tamira eines Tages voller Panik mit der Bitte um Hilfe an Sam wendet, reagiert die junge Frau nicht sehr entgegenkommend. Sie zerstört das Glas, das Tamira so wichtig ist und hält ihre ehemalige Freundin für leicht verrückt, als sie ihr etwas über eine dunkle Macht erzählt, die in dem Glas lebt und ständig gefüttert werden muss. Weil Tamira aber kurze Zeit später spurlos verschwindet, macht sich Sam doch Vorwürfe und stellt Nachforschungen zu den unglaublichen Behauptungen Tamiras an. Schon bald beginnt sie, sich beobachtet zu fühlen. Immer häufiger scheint eine unsichtbare böse Kraft in ihrer Nähe zu agieren. Lange ist sich Sam nicht sicher, ob sie sich das alles nur einbildet, doch dann gibt es den ersten Toten &#8230;</p>
<p><iframe title="IT LIVES INSIDE - Official Trailer #2" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/FrPYOf5RmYI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Fremde Kultur = mehr Horror?</h2>
<p>In den vergangenen Jahren sind einige Horrorfilme entstanden, die sich mit anderen Kulturen, Religionen oder Mythologien beschäftigt haben. In &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-the-vigil-die-totenwache/">The Vigil</a>&#8220; geht es beispielsweise um eine jüdische Totenwache. &#8222;His House&#8220; zeigt, wie eine afrikanische Familie von einem Wesen aus ihrer Sagenwelt bis nach London verfolgt wird. Und &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-antlers/">Antlers</a>&#8220; beschäftige sich mit einem Monster, das im Glauben der amerikanischen Ureinwohner zuhause ist. Zwar geht keiner dieser Filme als Meisterwerk durch, interessante Ansätze gab es aber allemal. Auch <strong>It Lives Inside</strong> zeigt diese Ansätze. Allerdings setzt Dutta in seinem Debüt als Autor und Regisseur in Personalunion zu sehr auf Sicherheit und Gewohntes, um Fans des Genres mit etwas wirklichem Frischem zu begeistern.</p>
<p>So kopiert Dutta in einigen Momenten Szenen aus anderen Horrorfilmen sehr deutlich. Einmal ist er verdächtig nah am &#8222;Ring&#8220;-Klassiker, ein anderes Mal fällt dem Horrorfan schnell &#8222;Lights Out&#8220; ein, auch &#8222;Nightmare on Elm Street&#8220; kommt zu Ehren. Sogar mit Simon Verhoevens &#8222;Unfriend&#8220; zeigt der Film Parallelen. Das ist alles handwerklich ordentlich gemacht, erst recht für einen Debütfilm. Aber es fehlt (noch) eine klare, eigene Handschrift, die den Horror von <strong>It Lives Inside</strong> über den meist generischen Eindruck erheben würde. Denn vieles, was der Film zu bieten und zu zeigen hat, hat man so oder ähnlich schon Dutzende Male gesehen. Und Dutta gelingt es nicht, für seine ähnliche Story neue Bilder oder Stilmittel zu finden, um frische Akzente zu setzen.</p>
<figure id="attachment_14735" aria-describedby="caption-attachment-14735" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14735 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/lives-2.webp" alt="It lives inside" width="1024" height="426" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/lives-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/lives-2-300x125.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/lives-2-768x320.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/lives-2-750x312.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14735" class="wp-caption-text">Sam vertraut sich ihrem neuen Freund Russ an &#8211; ein Fehler?</figcaption></figure>
<h2>Solide Spannung</h2>
<p>Das heißt aber nicht, dass <strong>It Lives Inside</strong> keine Qualitäten mitbringt. So machen die Schauspieler, allen voran Megan Suri, einen durchweg guten Eindruck und transportieren sowohl die psychische wie auch die physische Belastung glaubhaft auf die Leinwand. Und auch sonst zeigt Duttas Erstling viele gute Ansätze, die ihn zu einem ernstzunehmenden Kandidaten für zukünftige, weitere Horrorfilme küren. So hat er definitiv ein gutes Händchen für Atmosphäre. Auch wenn manche Szene geborgt wirkt, man muss sie dennoch erst einmal so inszenieren, dass sie auch eine ähnliche Wirkung zeigt wie das Original. Und das gelingt Dutta in den meisten Fällen recht gut. Zwar hätte es sicher nicht geschadet, der Film wäre nicht auf die Freigabe PG-13, sondern auf ein R gegangen, aber auch ohne viel Blut verbreitet <strong>It Lives Inside</strong> durchaus Spannung.</p>
<p>Dazu kommt der immerhin gute Ansatz, auch gesellschaftliche Faktoren in die Story einzubinden. Das erdet den Film nicht nur, sondern steigert auch die Spannung. Denn durch Sams Herkunft und ihre Freundschaft zu Tamira ist die junge Frau gleich doppelt belastet, was Kontakte und Freundschaften angeht. Und ihre schnelle Isolierung daher auch glaubhaft. Auch Sams Gespräche mit ihrer Mutter, die an einem traditionell indischen Weltbild festhält, gehören zu den besseren Momenten in Duttas Drehbuch. Hier zeigt sich, dass er als Autor bereits sehr gut ist, als Regisseur jedoch nach Luft nach oben hat. Denn so ordentlich der Film handwerklich ist, so konventionell ist er auch erzählt. Hier fehlte offenkundig entweder ein wenig Mut, um neue Wege zu gehen. Oder die kreativen Ideen dazu.</p>
<figure id="attachment_14736" aria-describedby="caption-attachment-14736" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14736 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/lives-3.webp" alt="Indischer Horror" width="1024" height="573" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/lives-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/lives-3-300x168.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/lives-3-768x430.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/lives-3-750x420.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14736" class="wp-caption-text">Ring lässt grüßen! Sams Visionen und Alpträume werden stetig schlimmer.</figcaption></figure>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Inhaltlich und optisch hat <strong>It Lives Inside</strong> leider zu wenig Eigenes, um als origineller neuer Horrorfilm durchzugehen. Denn den Hintergrund der indischen Mythologie nutzt Regisseur und Autor Bishal Dutta nicht konsequent genug, um sich vom durchschnittlichen US-Horror der vergangenen Jahre wirklich abzuheben. Auf der Haben-Seite stehen gute Schauspieler, eine Story ohne Längen und für ein Regie-Debüt eine erstaunliche Sicherheit in der Erzählung, auch wenn sie etwas zu konventionell ausfällt. Zudem ist die Kreatur gut gelungen und der Film baut durchaus Spannung und Atmosphäre auf, ohne dafür besonders derbe Effekte zu benötigen. Kein echtes Highlight, aber ein Film, der für Horrorfans doch einiges zu bieten hat.</p>
<p><strong>It Lives Inside startet am 2. November 2023 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_14737" aria-describedby="caption-attachment-14737" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14737 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/lives-4.webp" alt="It Lives inside" width="1024" height="622" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/lives-4.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/lives-4-300x182.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/lives-4-768x467.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/lives-4-750x456.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14737" class="wp-caption-text">Kann sich Sam dem Grauen stellen und es überleben? Bald hat sie keine Wahl mehr.</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: Konferensen</title>
		<link>https://lauterfilme.de/konferensen-kritik-film-netflix/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Oct 2023 13:52:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mats Strandberg gilt als der &#8222;Stephen King&#8220; Schwedens. Zwar hat er, auch altersbedingt, noch ein paar Dutzend Bücher Rückstand auf den US-Horrorautoren, aber mehrere seiner Werke haben bereits den Weg auf deutsche Bestsellerlisten gefunden. Zeit also, auch mal einen davon zu verfilmen. Netflix hat sich den bislang neuesten Roman ausgesucht und ihn vom schwedischen Regisseur Patrik Eklund mit schwedischen Schauspielern adaptieren lassen. Allerdings hat der Streamingdienst &#8222;Konferensen&#8220; eine deutsche Tonspur gegönnt, sodass sich niemand mit Untertiteln beschäftigen muss. Schon der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mats Strandberg gilt als der &#8222;Stephen King&#8220; Schwedens. Zwar hat er, auch altersbedingt, noch ein paar Dutzend Bücher Rückstand auf den US-Horrorautoren, aber mehrere seiner Werke haben bereits den Weg auf deutsche Bestsellerlisten gefunden. Zeit also, auch mal einen davon zu verfilmen. Netflix hat sich den bislang neuesten Roman ausgesucht und ihn vom schwedischen Regisseur Patrik Eklund mit schwedischen Schauspielern adaptieren lassen. Allerdings hat der Streamingdienst &#8222;Konferensen&#8220; eine deutsche Tonspur gegönnt, sodass sich niemand mit Untertiteln beschäftigen muss. Schon der Trailer verspricht einen klassischen Slasher-Film alter Schule &#8211; ist das so? Und wie elegant wandelt der Film auf den Spuren von Michael und Jason? Das klärt die Kritik.</p>
<figure id="attachment_14699" aria-describedby="caption-attachment-14699" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14699 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-1.webp" alt="Konferensen" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-1-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-1-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-1-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-1-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-1-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-1-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14699" class="wp-caption-text">Teambuilding inmitten unberührter Natur &#8211; nicht jedermanns Sache. Aber perfektes Terrain für Serienkiller!</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Eine kleine schwedische Gemeinde hat es geschafft, genug Interessenten für ein Einkaufszentrum zu finden, um es zu bauen. Morgen soll der erste Spatenstich sein und der Gemeindeangestellte Jonas (Adam Lundgreen), der das Projekt mit aller Macht durchgedrückt hat, soll dabei Hand anlegen. Vorher will die kleine Gruppe der Gemeindeangestellten aber noch auf einem Seminar ihren Zusammenhalt stärken. Zwar ist nicht jeder davon begeistert, aber die Chefin Ingela (Maria Sid) hat sich mit der Idee durchgesetzt. Wieder mit dabei ist nach längerer Krankheit wegen Überarbeitung auch Lina (Katia Winter), die mit Jonas nicht das beste Verhältnis hat.</p>
<p>Bei der Besprechung des kommenden Tages bemerkt Lina tatsächlich Ungereimtheiten in den Unterlagen. Es finden sich Verträge darunter, die ihre Unterschrift tragen, die sie aber nicht unterschrieben hat. Oder doch? Immerhin hatte sie ja nervliche Probleme. Während also die Team-Building-Maßnahmen weitergehen, kommt die kleine Crew des Veranstaltungsorts mitten im Wald langsam in Schwierigkeiten. Denn Koch Karl (Jimmy Lindström) ist seit einiger Zeit verschwunden, weil er eine neue Gasflasche zum Kochen besorgen will. und auch ein weiterer Mitarbeiter ist nicht aufzufinden. Was noch niemand vor Ort weiß: Ein geheimnisvoller Killer ist in der Nähe und scheint vorzuhaben, niemanden am Leben zu lassen &#8230;</p>
<p><iframe title="The Conference | Official trailer | Netflix" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/B9hpl8e-lQ4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Im Norden nichts Neues</h2>
<p>Mats Strandbergs Story hat weniger mit Jason und Michael zu tun als man meint. Stattdessen standen eher Filme wie Hitchcocks &#8222;Psycho&#8220; oder der erste &#8222;Freitag, der 13.&#8220; Pate für Konferensen. Denn übernatürliche Phänomene wie Unverwundbarkeit sucht man hier vergeblich. Hier ist ein sehr irdischer Killer unterwegs, dessen Identität lange ein Geheimnis bleibt. Denn die klassische Maske darf natürlich nicht fehlen. Ebenso wenig wie eine ordentliche Portion Blut. Zwar ist Konferensen sicher kein zweiter &#8222;Terrifier&#8220;, aber komplett harmlos ist die Darstellung von Gewalt auch nicht. Netflix vergab eine Freigabe ab 18. Dennoch ist der Film kein reines Blutbad, in dem wahllos Teenager abgeschlachtet werden. Strandberg will um die Morde eine Geschichte erzählen.</p>
<p>Und das tut auch der Film. Allerdings sollte man hier keine tiefgründigen Gedanken wie in &#8222;Das Schweigen der Lämmer&#8220; oder ähnliches erwarten. Strandberg streut mehrere Motive aus, um eine möglichst große Zahl an Verdächtigen zu haben. Regisseur Eklund kassiert allerdings schon in den ersten 20 Minuten die meisten davon wieder ein, sodass eine wirklich große Spannung um das Gesicht unter der Maske gar nicht erst aufkommt. Es läuft schnell auf zwei mögliche Täter hinaus. Und obwohl der Film den Mörder nicht wirklich genau zeigt, ahnt das Publikum doch recht genau, um wen es sich dabei handelt. In Sachen Slasher ist <strong>Konferensen</strong> letztlich ein Genre-typischer Film von der Stange.</p>
<figure id="attachment_14700" aria-describedby="caption-attachment-14700" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14700 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-2.webp" alt="Katia Winter" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-2-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-2-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-2-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-2-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-2-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-2-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14700" class="wp-caption-text">Lina hat wenig Lust auf ihre Kollegen, denn sie vermutet illegale Geschäfte bei den Plänen fürs Einkaufszentrum.</figcaption></figure>
<h2>Immerhin: Archetypen mit Herz</h2>
<p>Ein wenig mehr Mühe gibt sich das Drehbuch hingegen bei den Protagonisten. Zwar sind auch die Konstellationen innerhalb der Gruppe nichts Neues und erinnern nicht nur einmal an &#8222;Severance&#8220; von Christopher Smith, aber zumindest sind die Archetypen mit guten Dialogen bestückt und auch ansprechend gespielt. Ob die feige Eva, der alte Torbjörn, der eigentlich nur an Alkohol und Essen interessiert ist oder die umweltbewusste Anette, die wegen ihrer Sorge um den Planeten immer wieder zum Ziel von Spott wird. Die Charaktere geben tatsächlich, mal mehr, mal weniger flach, dem Publikum einen Grund, über ihren Tod entweder erfreut oder traurig zu sein. Mehr, als viele andere Slasher der letzten Jahre geschafft haben.</p>
<p>Dennoch bleibt <strong>Konferensen</strong> ein typischer Vertreter seiner Zunft, der in keinen Moment auch nur versucht, etwas wirklich Neues zu erzählen oder auch nur eine interessante Variante des mordenden Maskenträgers zu etablieren. Eine neue Maske, dazu die betont menschliche Charakterisierung des Killers on Form von Ausrutschern oder der Fähigkeit zu bluten, wie etwa in &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-scream/">Scream</a>&#8222;. Und ein Dutzend potenzieller Opfer, von denen dem Publikum vor allem die frühen abtretenden relativ egal sind &#8211; mangels Zeit zur Charakterisierung. Möglicherweise ist das Slasher-Genre inzwischen dort angekommen, wie sich Exorzismus-Filme schon länger befinden: Neue Ideen gibt es nicht mehr. Wem es aber genügt, wenn Menschen möglichst blutig mit diversen Klingen und anderen Werkzeugen ermordet werden, wird hier fündig.</p>
<figure id="attachment_14701" aria-describedby="caption-attachment-14701" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14701 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-3.webp" alt="Konferensen" width="1024" height="646" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-3-300x189.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-3-768x485.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-3-750x473.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14701" class="wp-caption-text">Bald tritt der Killer in Erscheinung und Überlebenskampf ist angesagt.</figcaption></figure>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Strandberg mag ein aufstrebender Horrorautor sein, die Verfilmung seines neuesten Werks beweist das nicht. Denn <strong>Konferensen</strong> ist ein Slasher von der Stange. Durchaus blutig, wenn auch nicht in der Oberliga der Brutalitäten angesiedelt. Ordentliche Schauspieler, aber keine sonderlich stark ausgearbeiteten Figuren, stattdessen Archetypen. Und ein Story, die zwar zunächst eine große Anzahl möglicher Killer anbietet, aber auch schnell wieder die meisten Angebote zurückzieht und sich auf lediglich zwei Optionen fokussiert. Das ist handwerklich in Ordnung, leidlich spannend und dürfte alle unterhalten, denen die gefühlte 25. Version eines Maskenkillers genügt, um Spaß zu haben. Wer nach frischen Ideen sucht, wird hier allerdings nichts finden.</p>
<p><strong>Konferensen startet am 13. Oktober 2023 bei Netflix.</strong></p>
<figure id="attachment_14702" aria-describedby="caption-attachment-14702" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14702 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-4.webp" alt="Konferensen" width="1024" height="733" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-4.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-4-300x215.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-4-768x550.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-4-750x537.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14702" class="wp-caption-text">Der fiese Jonas hat schon einmal besser ausgesehen.</figcaption></figure>
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		<title>Serienkritik: Der Untergang des Hauses Usher</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Oct 2023 16:22:41 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Serien Reviews]]></category>
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		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturverfilmung]]></category>
		<category><![CDATA[Netflix]]></category>
		<category><![CDATA[Serie]]></category>
		<category><![CDATA[spannend]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Er gehört zu den großen Pionieren der phantastischen Literatur, ist aber mittlerweile gerade bei jüngeren Horrorfans nur noch wenig mehr als ein Name, den man schon einmal gehört hat: Edgar Allan Poe. Der Amerikaner, der 1849 unter mysteriösen Umständen starb, gilt als Meister der Kurzgeschichte. Neben Gedichten schrieb er fast ausschließlich Short Storys, weil die sich damals besser an Zeitungen und Magazine verkaufen ließen. Mike Flanagan, einer der neuen Meister des Horrors, setzt dem unsterblichen Dichter nun ein eigenwilliges Denkmal. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/der-untergang-des-hauses-usher-kritik-serie-netflix/">Serienkritik: Der Untergang des Hauses Usher</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Er gehört zu den großen Pionieren der phantastischen Literatur, ist aber mittlerweile gerade bei jüngeren Horrorfans nur noch wenig mehr als ein Name, den man schon einmal gehört hat: Edgar Allan Poe. Der Amerikaner, der 1849 unter mysteriösen Umständen starb, gilt als Meister der Kurzgeschichte. Neben Gedichten schrieb er fast ausschließlich Short Storys, weil die sich damals besser an Zeitungen und Magazine verkaufen ließen. Mike Flanagan, einer der neuen Meister des Horrors, setzt dem unsterblichen Dichter nun ein eigenwilliges Denkmal. Denn in &#8222;Der Untergang des Hauses Usher&#8220; kommen zwar viele berühmte Geschichten Poes vor, dennoch erzählt die Serie eine weitgehend neue Story. Wie gut die ist, klärt die Kritik.</p>
<figure id="attachment_14669" aria-describedby="caption-attachment-14669" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14669 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/usher-2.webp" alt="Der Untergang des Hauses Usher" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/usher-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/usher-2-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/usher-2-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/usher-2-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/usher-2-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/usher-2-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/usher-2-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14669" class="wp-caption-text">Noch sind Rodericks Kinder am Leben, doch das ändert sich innerhalb weniger Tage komplett.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Das Familien-Imperium von Roderick Usher (Bruce Greenwood) und seiner Schwester Madeline (Mary McDonnell) liegt in Trümmern. Alle sechs Kinder Rodericks sind innerhalb weniger Tage gestorben. Und das mitten in einem Gerichtsprozess, den Rodericks Intimfeind Auguste Dupin (Carl Lumbly) nach jahrelanger Vorbereitung nun endlich auf den Weg gebracht hat. Der Familienanwalt Arthur Gordon Pym (Mark Hamill) versucht zwar alles, um die Verhandlung auszuhebeln. Doch Roderick scheint kein Interesse mehr daran zu haben, aus der Sache als Sieger hervorzugehen. Er bestellt Dupin für den Abend an eine bestimmte Adresse mit dem Versprechen, dem Gesetzesdiener alles zu erzählen, was er wissen will.</p>
<p>Als Dupin später am Abend zur angegebenen Adresse fährt, staunt er nicht schlecht. Es ist das seit Jahren leerstehende Geburtshaus von Roderick und Madeline. Der Gastgeber empfängt ihn mit teurem Cognac und einigen Geschichten, die Dupin kaum glauben kann. Denn obwohl die Todesursache bei allem Kindern Rodericks klar festgestellt wurde, besteht der darauf, dass er seinen Nachwuchs allesamt auf dem Gewissen hat. Die Dinge, die Roderick ihm erzählt, lassen dann schließlich sogar den erfahrenen Staatsanwalt erzittern. In allen spielt eine geheimnisvolle Frau namens Verna (Carla Gugino) eine wichtige Rolle. Und so erfährt Dupin die wahre Geschichte des Untergangs des Hauses Usher &#8230;</p>
<p><iframe title="The Fall of the House of Usher | Official Trailer | Netflix" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/yvuAWVzP6wI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Großartige Modernisierung von Poes Werk</h2>
<p>Mit &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-spuk-in-hill-house/">Spuk in Hill House</a>&#8220; lieferte Mike Flanagan sein erste Serie für Netflix ab. <strong>Der Untergang des Hauses Usher</strong> ist nun voraussichtlich seine letzte. Der 45-jährige hat einen langfristigen Vertrag mit Amazon Prime Video abgeschlossen. Ob es daran lag, dass Netflix seine Serie &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/gaensehaut-um-mitternacht-kritik-serie-netflix/">Midnight Club</a>&#8220; nach einer Staffel absetzte, was Flanagan angeblich sehr geärgert hat, oder ob es andere Gründe gab, bleibt Spekulation. Wichtiger ist auch ,dass er sich auf ebenso hohem Niveau von Netflix verabschiedet, wie er in Sachen Serien dort begann. Denn vor allem für Fans von Edgar Allan Poe ist Flanagans Adaption eine Offenbarung. Denn alles zeugt von Respekt und Liebe an den Autor sowie einer genauen Auseinandersetzung Flanagans mit dem Original-Material.</p>
<p>Jede der acht Folgen, bis auf die erste, trägt den Titel eines berühmten Werkes von Poe wie Morde in der Rue Morgue, die schwarze Katze oder Das Verräterische Herz. Und die Kernthemen dieser Kurzgeschichten spielen in den entsprechenden Episoden dann auch wichtige Rollen. So wird in Das verräterische Herz Schuld und Wahnsinn zum wichtigen Faktor. Auch wenn sie die Episoden letztlich nur wenige Minuten mit der titelgebenden Storyline beschäftigt und in weiten Teilen die Hauptgeschichte weitererzählt. Doch Flanagan nutzt die Vorgaben der Storys klug, um seine eigenen Interpretationen zu schaffen. Und Poes beeindruckendes Werk für eine neue Generation gründlich zu entstauben. Lovecraft ist mittlerweile wieder ein Liebling vieler junger Horrorfans &#8211; Poe hätte das Gleiche verdient.</p>
<figure id="attachment_14670" aria-describedby="caption-attachment-14670" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14670 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/usher-3.webp" alt="Bruce Greenwood" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/usher-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/usher-3-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/usher-3-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/usher-3-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/usher-3-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/usher-3-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/usher-3-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14670" class="wp-caption-text">Patriarch kann nur ohnmächtig zusehen und schließlich bei seinem Erzfeind eine Beichte ablegen.</figcaption></figure>
<h2>Optisch und schauspielerisch oberste Liga</h2>
<p>Es ist also sicher so, dass Poe-Kenner an dieser Serie noch mehr Spaß haben werden als Neulinge in der Welt des dunklen Poeten. Aber auch völlig ohne Vorkenntnisse ist <strong>Der Untergang des Hauses Usher</strong> ein Genuss. Und das liegt an vielen Faktoren. Da ist das Bild. Was die Serie optisch auf den Bildschirm bringt, ist von einer morbiden Schönheit, die ihresgleichen sucht. Wenn sich Dupin und Usher in den harten Schatten eines Kaminfeuers gegenübersitzen, dann ist das in scharfem 4k einfach grandios anzusehen. Auch die Sets wie die diversen Designer-Wohnungen der Usher-Kinder oder die Party in Episode 2 sind optische Leckerbissen. Doch den Schrecken mit Leben erfüllen, das erledigen die großartigen Schauspieler.</p>
<p>Hier greift Flanagan fast ausschließlich auf Darsteller zurück, mit denen er bereits gearbeitet. Die Hauptrolle geht dabei an Bruce Greenwood (&#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-das-spiel/">Das Spiel</a>&#8222;), der nach dem Rauswurf von Frank Langella die Rolle des Roderick Usher übernahm. Und eine grandiose Darbietung zeigt. Auch Carla Gugino, Stammgast in Flanagans Serien und Filmen, spielt die geheimnisvolle Verna, die mit dem Todesfällen zu tun zu haben schient, mit großer Präsenz und einer derart eiskalten Aura, dass einem beim Zusehen fröstelt. Letztlich lässt sich aber kaum jemand herausheben, so gut sind sie alle. Und doch wird kaum jemand mit einem davon mitfiebern. Denn Flanagan schreibt seine Protagonisten ganz in Poe-Tradition derart fies und abstoßend, dass man wenig Mitleid verspürt. Obwohl einige davon es verdient hätten.</p>
<figure id="attachment_14671" aria-describedby="caption-attachment-14671" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14671 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/usher-4.webp" alt="Der Untergang des Hauses Usher" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/usher-4.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/usher-4-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/usher-4-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/usher-4-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/usher-4-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/usher-4-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/usher-4-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14671" class="wp-caption-text">Eine schicksalhafte Nacht: Roderick und seine Schwester Madeline begegnen Silvester 1980 der geheimnisvollen Verna.</figcaption></figure>
<p>Die acht Folgen greifen nicht nur perfekt ineinander und lüften erst zum Schluss die ganzen Geheimnisse rund um den Tod von Rodericks Kindern. Sie sind auch immer wieder ziemlich unheimlich. Weitgehend ohne Jump-Scares, nur mit der stetig bedrohlicher werdenden Atmosphäre, erwächst so ein ebenso dunkles wie faszinierendes Bild einer Familie, die für Macht über Leichen geht und dafür den Preis zahlt. Mike Flanagan ist mit dieser Serie auf der bisherigen Höhe seines Könnens. Man kann sich wirklich nur auf seine nächsten Projekte, die Verfilmung der Stephen King-Novelle &#8222;Life of Chuck&#8220; und danach die Umsetzung von Kings Opus Magnum &#8222;The Dark Tower&#8220; freuen. Großes Kino für den Bildschirm!</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p><strong>Der Untergang des Hauses Usher</strong> ist nicht nur Flanagans letzte Netflix-Serie, sondern gemeinsam mit seiner ersten auch die beste. Eine großartige Grundidee, tolle Drehbücher, herausragende Schauspieler und eine permanent wachsende Spannung adelt die Serie zum Horror-Glanzlicht 2023 bei Netflix. Die Art, wie Flanagan Edgar Allan Poes berühmte Geschichten in einen neuen Kontext webt und dennoch die wichtigsten Grundzüge der Storys beibehält, ist brillant. Die Serie ist sicher für Poe-Fans noch besser als für andere, weil die die zahlreichen Anspielungen und Verweise erkennen (&#8222;Das Fass Amontillado&#8220;, &#8222;Annabelle Lee&#8220; und viele mehr). Aber auch Poe-unkundige Horrorfans sollten hier voll auf ihre Kosten kommen.</p>
<p><strong>Der Untergang des Hauses Usher startet am 12. Oktober 2023 bei Netflix.</strong></p>
<figure id="attachment_14672" aria-describedby="caption-attachment-14672" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14672 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/usher-5.webp" alt="Mark Hamill" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/usher-5.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/usher-5-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/usher-5-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/usher-5-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/usher-5-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/usher-5-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/usher-5-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14672" class="wp-caption-text">Arthur Gordon Pym, der skrupellose Anwalt der Ushers, jagt ein Phantom.</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: Terrified</title>
		<link>https://lauterfilme.de/terrified-kritik-film/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Oct 2023 20:54:35 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
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		<category><![CDATA[Horror]]></category>
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		<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Besonders bei Horrorfilmen gibt es immer wieder kuriose Fälle. So kam vor einigen Jahren &#8222;The Autopsy of Jane Doe&#8220; nicht einmal in die deutschen Kinos, weil sich kein Verleih fand. Und dass, obwohl Andre Ovredals Film zu den besten Horrorstreifen gehörte, die in dem Jahr überhaupt zu sehen waren. Auch dem argentinischen &#8222;Terrified&#8220; geht ein ähnlicher Ruf voraus, lief er doch mit durchgehend wohlwollenden Kritiken in Deutschland auf dem Fantasy-Filmfest. Doch wurde auch dieser Film danach nicht mehr im Kino [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Besonders bei Horrorfilmen gibt es immer wieder kuriose Fälle. So kam vor einigen Jahren &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-the-autopsy-of-jane-doe/">The Autopsy of Jane Doe</a>&#8220; nicht einmal in die deutschen Kinos, weil sich kein Verleih fand. Und dass, obwohl Andre Ovredals Film zu den besten Horrorstreifen gehörte, die in dem Jahr überhaupt zu sehen waren. Auch dem argentinischen &#8222;Terrified&#8220; geht ein ähnlicher Ruf voraus, lief er doch mit durchgehend wohlwollenden Kritiken in Deutschland auf dem Fantasy-Filmfest. Doch wurde auch dieser Film danach nicht mehr im Kino gezeigt. Schlimmer noch, er war offiziell überhaupt nicht zu sehen. Das ändert sich jetzt. Steht Horrorfans damit ein echter Leckerbissen ins Haus? Das klärt die Kritik.</p>
<figure id="attachment_14636" aria-describedby="caption-attachment-14636" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14636 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-1.webp" alt="Terrified" width="1024" height="640" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-1-300x188.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-1-768x480.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-1-750x469.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14636" class="wp-caption-text">Clara hörte Geräusche in der Spüle. Wenig später nimmt ihr Leben ein tragisches Ende.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Eine ruhige Wohngegend in Buenos Aires. Clara (Natalia Senorales) hört seltsame Geräusche aus dem Abfluss. Ihr Mann Juan (Augustin Rittano) schiebt das auf die alten Rohre, die überall im Viertel noch verbaut sind. Doch eines Nachts, nachdem Clara ins Bad verschwunden ist, hört auch er Geräusche. Klopfgeräusche, die sich anhören, als kämen sie von seinem Nachbarn Walter (Demian Salomon), der seit einigen Wochen sein Haus renoviert. Wütend geht Juan zum Nachbarhaus, doch Walter reagiert nicht auf sein Klopfen und Schimpfen. Wieder zuhause muss er feststellen, dass die Klopfgeräusche einen weitaus schlimmeren Grund aufweisen, als eine Renovierung.</p>
<p>Weil sich die merkwürdigen Vorfälle in der Straße häufen, schaltet Commissioner Funes (Maximilliano Ghione) seinen Freund Jano (Robert Gonzalo) ein, einen Experten für unerklärbare Phänomene. Und der sieht sich nicht nur mit der Leiche eine Jungen konfrontiert, die offenbar allein vom Friedhof wieder nach Hause gekommen ist, sondern auch mit weiteren Ereignissen, die er nicht zuordnen kann. Bald taucht mit Dr. Mora Albreck (Elvira Onetto) eine weitere Parapsychologin auf, weil sie einige verstörende Fotos von Walter erhalten hat. Gemeinsam mit einem dritten Fachmann durchsuchen die drei in Begleitung von Funes die betreffenden Häuser genauer. Mit furchterregenden Ergebnissen &#8230;</p>
<p><iframe title="TERRIFIED | Trailer Deutsch German HD | Horrorfilm" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/Y03CHX3Ev3M?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Starker Beginn</h2>
<p>Zu Beginn von <strong>Terrified</strong> wundert die Begeisterung nicht, die viele dem Film entgegenbringen, die ihn vor Jahren gesehen haben. Denn die ersten Minuten des Films sind absolut furios und zeigen Szenen, die eben nicht schon dutzende Male von anderen Storys genutzt wurden. Stattdessen wirkt das ganze Setting, wenngleich nicht komplett neu, doch relativ frisch und innovativ. Allerdings weist <strong>Terrified</strong> auch zu Beginn schon Schwingungen auf, die an die Original-&#8222;The Grudge&#8220;-Filme erinnern. Auch wenn hier, im Gegensatz zu den japanischen Filmen, nicht schon zu Beginn eine Erklärung für die Vorkommnisse geliefert wird. Das kommt erst relativ spät.</p>
<p>Und auch nach einer kleinen Auszeit in Sachen Spannung dreht <strong>Terrified</strong> in Sachen Atmosphäre und Nervenkitzel mit einem toten Kind noch einmal auf. Die Szenen, in denen sich zwei Männer über dem am Tisch sitzenden Leichnam über die Vorgänge unterhalten, sind handwerklich erlesen gut. Und strapazieren das Nervenkostüm. Lieder geht es aber ab diesem Moment auch schon langsam, aber stetig bergab. Wiederholungen schleichen sich ein und wirken beim zweiten Mal längst nicht mehr so stark wie zuvor. Dazu gesellen sich Charaktere, die einfach nicht sonderlich gut geschrieben sind. Denn das in vielen Filmen auftauchende Phänomen von völlig unwissenschaftlich arbeitenden Wissenschaftlern bekommt leider auch hier breiten Raum.</p>
<figure id="attachment_14637" aria-describedby="caption-attachment-14637" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14637 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-2.webp" alt="Terrified" width="1024" height="640" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-2-300x188.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-2-768x480.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-2-750x469.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14637" class="wp-caption-text">Auch Nachbar Walter erhält Besuch, den er nicht hereingebeten hatte.</figcaption></figure>
<h2>In der Mitte ein Bruch</h2>
<p>So treffen die drei angeblichen Spezialisten dermaßen dumme Entscheidungen, dass hier eine Menge Horror schlicht liegenbleibt, weil man sich als Zuschauer so über diese lächerlich agierenden Figuren ärgert. Zudem verliert das Drehbuch in der zweiten Hälfte des Films ein wenig den roten Faden und tendiert dazu, Schock an Schock zu reihen, ohne den Ideen die notwendige Zeit zu geben, sich entwickeln zu können. Auch die Erklärung für all die Vorkommnisse ist, wenn sie denn endlich erfolgt, nur wenig überzeugend. Auch, weil sie eben nicht gezeigt, sondern nur gesagt wird. Hier mag auch das Budget dem Regisseur und Autor Grenzen gesetzt haben, was er zeigen kann &#8211; und was nicht.</p>
<p>Denn bei dem, was er zeigen kann, haben seine Spezialeffekte-Spezialisten einen ordentlichen Job abgeliefert. Die Kreaturen sind unheimlich, ohne jemals albern oder überzogen zu wirken. Und die Kamera setzt diese Momente auch sehr gut in Szene. Allerdings hat <strong>Terrified</strong> einen guten Teil seiner Schocks auch einer ausgezeichneten Tonspur zu verdanken. Die unheimlichen Geräusche tragen erheblich zur insgesamt bedrohlichen Atmosphäre der Häuser bei. Und auch die Musik, die immer wieder leichte John-Carpenter-Anleihen nimmt, kann im Gesamtkontext überzeugen. Die deutsche Tonspur ist hingegen weniger beeindruckend, die deutschen Texte klingen oft seltsam gestelzt und hin und wieder auch merkwürdig gelangweilt.</p>
<figure id="attachment_14638" aria-describedby="caption-attachment-14638" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14638 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-3.webp" alt="Terrified" width="1024" height="640" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-3-300x188.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-3-768x480.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-3-750x469.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14638" class="wp-caption-text">Als ein toter Junge den Weg nach Hause findet, ist für die Polizei das Maß voll &#8211; es muss etwas passieren!</figcaption></figure>
<p>Auch schauspielerisch bietet <strong>Terrified</strong> eher Durchschnitt, was auch durch die deutschen Stimmen verstärkt wird. Zumindest wirken viele Szenen, in denen Charaktere selbst nicht zu wissen scheinen, warum sie gerade etwas tun, eher seltsam als gruselig. Allerdings setzt Regisseur Demian Rugna auch mehr auf seine Inszenierung als auf seinen Cast, um das Publikum zu erschrecken. Zwar ist keiner der Darsteller in irgendeiner Weise auffallend schwach, aber es bleibt auch keines der Gesichter wirklich im Gedächtnis.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Mit <strong>Terrified</strong> gelingt Regisseur und Autor Demian Rugna ein sehr ordentlicher Beitrag zum Haunted House-Sub-Genre des Horrorfilms. Die Effekte sitzen, die Inszenierung ist gut und vor allem in der ersten Hälfte macht der Film sehr viel richtig. Und dürfte auch erfahreneren Horrorfans eine hochgezogene Augenbraue entlocken. Leider schwächelt das Drehbuch ab der Hälfte merkbar und vieles wirkt ab diesem Zeitpunkt unlogisch und erzwungen, um die Story noch zu  einem vernünftigen Ende zu bringen. Immerhin ist die letzte Szene wieder so gut wie der Anfang &#8211; hier schließt sich der Kreis. Insgesamt vor allem für Fans von Spukfilmen eine Empfehlung. Vielleicht kein Meisterwerk, aber definitiv gut genug, um endlich in Deutschland sichtbar zu werden.</p>
<p><strong>Terrified ist seit dem 1. Oktober 2023 digital zu haben und erscheint am 20. Oktober auf Blu-Ray.</strong></p>
<figure id="attachment_14639" aria-describedby="caption-attachment-14639" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14639 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-4.webp" alt="Dr. Albrack" width="1024" height="640" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-4.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-4-300x188.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-4-768x480.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-4-750x469.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14639" class="wp-caption-text">Kann die Wissenschaftlerin Dr. Albreck etwas Licht ins Dunkel bringen?</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: A Haunting in Venice</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Sep 2023 23:00:16 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Disney]]></category>
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		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sind aller guten Dinge drei? Zum dritten Mal übernimmt Kenneth Branagh in Personalunion Regiestuhl und Hauptrolle in einer Agatha Christie-Verfilmung mit deren Lieblingsdetektiv Hercule Poirot. Im Gegensatz zu den beiden ersten Filmen, die Remakes bekannter Verfilmungen waren, setzte Branagh diesmal auf ein unbekannteres Werk der Autorin und versetzte zudem die Handlung von &#8222;Die Schneewittchen Party&#8220; von England nach Venedig. Nun heißt das Ganze &#8222;A Haunting in Venice&#8220; und zeigt den belgischen Meisterdetektiv in einer mit Gruselelementen verzierten Mörderjagd. Kann Branagh [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Sind aller guten Dinge drei? Zum dritten Mal übernimmt Kenneth Branagh in Personalunion Regiestuhl und Hauptrolle in einer Agatha Christie-Verfilmung mit deren Lieblingsdetektiv Hercule Poirot. Im Gegensatz zu den beiden ersten Filmen, die Remakes bekannter Verfilmungen waren, setzte Branagh diesmal auf ein unbekannteres Werk der Autorin und versetzte zudem die Handlung von &#8222;Die Schneewittchen Party&#8220; von England nach Venedig. Nun heißt das Ganze &#8222;A Haunting in Venice&#8220; und zeigt den belgischen Meisterdetektiv in einer mit Gruselelementen verzierten Mörderjagd. Kann Branagh nach dem gelungenen Erstling und dem  schwächeren zweiten Film mit dem dritten Einsatz als Poirot wieder zu Hochform auflaufen? Das verrät die Kritik.</p>
<figure id="attachment_14482" aria-describedby="caption-attachment-14482" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14482 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-2.webp" alt="Tina Fey" width="1024" height="554" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-2-300x162.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-2-768x416.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-2-750x406.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14482" class="wp-caption-text">Eigentlich war Poirot im Ruhestand, doch ein Besuch seiner alten Freundin Ariadne führt zu einem neuen Fall.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>1947. Der berühmte Meisterdetektiv Hercule Poirot (Kenneth Branagh) hat sich in Venedig zur Ruhe gesetzt, genießt das Leben und lässt die zahlreichen Bittsteller vor seiner Haustür links liegen. Poirot hat mit seinem alten Leben scheinbar abgeschlossen. Doch das ändert sich, als seine alte Freundin, die Bestsellerautorin Ariadne Oliver (Tiny Fey) bei ihm auftaucht und ihn überredet, an einer Seance teilzunehmen und bei dieser Gelegenheit gleich das angebliche Medium Joyce Reynolds (Michelle YeoH9 auffliegen zu lassen. Eingeladen hat die einstmals gefeierte Opernsängerin Rowena Drake (Kelly Reilly), die allerdings seit dem Tod ihrer Tochter Alicia (Rowan Robinson) keinen Ton mehr gesungen hat. Sie will unbedingt Kontakt zum Geist ihrer toten Tochter aufnehmen.</p>
<p>Schon bei der Ankunft wird Poirot von Hausdame Olga (Camille Cottin) darüber in Kenntnis gesetzt, dass es im Palazzo schon seit vielen Jahren spukt. Einst ein Waisenhaus, hatten Ärzte und Nonnen das Haus in schweren Zeiten aufgegeben und die Kinder allein dem Hungertod überlassen. Seitdem sollen in dem Gemäuer schon einige Ärzte und Schwestern zu Tode gekommen sein. Poirot tut dies als Aberglaube ab, muss allerdings einräumen, dass der Palazzo von Rowena Drake eine durchaus morbide Ausstrahlung besitzt. Als die Seance beginnt, ist sich der Meisterdetektiv schnell sicher, die Tricks von Miss Reynolds durchschaut zu haben. Doch wenig später gibt es eine Leiche und der brillante Geist des Hercule Poirot muss beweisen, dass seine kleinen grauen Zellen noch nicht in Rente gegangen sind &#8230;</p>
<p><iframe title="A Haunting In Venice | Official Trailer | In Theaters Sept 15" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/yEddsSwweyE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Optisch gelungen</h2>
<p>Dem Vorgänger &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/tod-auf-dem-nil-kritik-film/">Tod auf dem Ni</a>l&#8220; hatten viele Kritiker vorgeworfen, zu künstlich auszusehen, da weite Teile während der Corona-Zeit im Studio gedreht worden waren. Das wollte Branagh diesmal besser machen &#8211; und es ist ihm gelungen. Kameramann Haris Zambarloukos, mit dem Branagh auch die beiden ersten Poirot-Abenteuer umsetzte und der bereits zum neunten Mal mit Branagh als Regisseur arbeitet, fängt Venedig als klassisch-morbide Schönheit ein. Die wundervollen Paläste und Bauten einerseits, die dunklen Kanäle und der stetige Verfall der Stadt andererseits. Zambarloukos gelingt es dabei, sowohl Venedig selbst als auch den Palazzo, in dem fast der gesamte Film spielt, als eigenen Charakter in den Film einzubringen. Optisch liefert Branagh mit A Haunting in Venice voll ab.</p>
<p>Allerdings auch nur optisch. Zwar hält Branagh sein Versprechen, mit dem dritten Film einiges anders zu machen. Und sich mit anderen Genre-Versatzstücken zu umgeben als in den beiden Vorgängern. Allerdings stehen dem belgischen Detektiv die Geisterbahn-Momente des Films nur bedingt. Zwar ist A Haunting in Venice in Teilen durchaus atmosphärisch gelungen. Aber das Wichtigste an einem Whodunnit ist nun einmal die Jagd nach dem Mörder. Und die gestaltet sich hier ähnlich fade wie schon in Tod auf dem Nil. Michael Greens Drehbuch, der ebenfalls zum dritten Mal als Autor dabei ist, schafft es kaum, auch nur ein paar glaubwürdige Verdächtige zu etablieren. Die meisten Figuren, die als Täter in Frage kommen sollen, bleiben erschreckend blass.</p>
<figure id="attachment_14483" aria-describedby="caption-attachment-14483" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14483 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-3.webp" alt="Kenneth Branagh" width="1024" height="554" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-3-300x162.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-3-768x416.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-3-750x406.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14483" class="wp-caption-text">Geister als Mörder? Bald traut der Meisterdetektiv seine eigenen Augen nicht mehr.</figcaption></figure>
<h2>Schwache Story</h2>
<p>Es wird sicher Gründe haben, warum die Romanvorlage nicht zu den großen Storys der englische Krimi-Königin gezählt wird. Zwar ist das Motiv des Killers letztlich nachvollziehbar, großartige Spannung liefert <strong>A Haunting in Venice</strong> trotz diverser Geistererscheinungen und Jump Scares aber kaum. Und so plätschert die Spurensuche, nur selten gewürzt mit ein paar trockenen Kommentaren von Tina Feys Charakter, wenig aufregend vor sich hin. Dazu präsentiert die Handlung fast durchgehend völlig nichtssagende und langweilige Figuren, deren Namen man sich kaum merken kann, weil sie so wenig Substanz aufweisen. Bei einigen dieser Charaktere lassen sich auch die Darsteller nicht gänzlich von Schuld freisprechen.</p>
<p>Wobei auch das zu einem guten Teil auf Branaghs Deckel geht. Denn der Regisseur sollte schon eine groben Kurs vorgeben, wie weit der Grad an Realismus oder Übertreibung gehen sollte. Und an diese Vorgabe sollten sich tunlichst alle Mitwirkenden halten. Während aber Tina Fey sich offenkundig sicher war, in einer sarkastischen Krimikomödie mitzuwirken, hatten Kelly Reilly und Jamie Dornan sich eindeutig in einem leicht kitschigen Melodram verortet &#8211; und so spielen sie dann auch. Die größte Schwäche aber bleibt der Fall. Poirot Aufklärung ist fadenscheinig, die Zufälle wie so oft bei Agatha Christie deutlich überstrapaziert. Das ist es gut, dass es zumindest Spaß macht, Branagh als Poirot spielen zu sehen. Er trifft erneut den richtigen Ton aus mitunter recht grobem Verhalten und ausgesuchter Höflichkeit, wenn es ihm hilft.</p>
<figure id="attachment_14484" aria-describedby="caption-attachment-14484" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14484 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-4.webp" alt="A Haunting in Venice" width="1024" height="554" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-4.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-4-300x162.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-4-768x416.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-4-750x406.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14484" class="wp-caption-text">Mit großer Show lässt sich das Medium in den Palazzo bringen. Wartet dort ein totes Mädchen auf sie?</figcaption></figure>
<p>Und trägt so weitgehend allein den Film gerade noch akzeptabel über die Ziellinie. Doch trotz erlesener Bilder werden sich nicht wenige Krimifans im Kino wünschen, Branagh hätte sich doch eine bekannteren &#8211; und besseren &#8211; Fall für seinen dritten Film ausgesucht. Denn die Geisterbahn wirkt nie überzeugend und der Charme Venedigs ist bald aufgebraucht. Uneingeschränkt können sich bei <strong>A Haunting in Venice</strong> nur die Setdesigner den Lorbeer an die Brust heften. Die liefern zum dritten Mal sehenswert ab. Branagh hatte bereits vor Kinostart kundgetan, im Falle eines Erfolgs weitere Poirot-Verfilmungen angehen zu wollen. Diese Hoffnung wird er wohl begraben müssen. Dass der seltsam schlaff wirkende Film genug Gewinn für einen vierten Teil macht, ist nur schwer vorstellbar.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p><strong>A Haunting in Venice</strong>, Kennath Branaghs dritter Fall als Hercule Poirot geht mit viel gutem Willen gerade noch so als solide durch. Mehr ist hier aber beim besten Willen nicht zu holen. Außer Branagh selbst fällt keiner der Schauspieler positiv auf. Die Story ist die bislang mit Abstand schwächste, der Roman ist offenbar nicht grundlos eher unbekannt. Zwar zaubert Kameramann Hareis Zambarloukos erneut schöne und morbide Bilder, passend zum Drehort, auf die Leinwand. Und auch die Sets sind wieder ein Traum aus Detailverliebhteit und coolem Design. Aber das Rückgrat des Films &#8211; eine spannende Krimi-Geschichte &#8211; hängt hier leider arg durch. Christie-Fans, die die beiden ersten mochten, werden wohl auch hier halbwegs ordentlich unterhalten, aber ein großer Wurf sieht definitiv anders aus.</p>
<p><strong>A Haunting in Venice startet am 14. September 2023 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_14485" aria-describedby="caption-attachment-14485" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14485 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-5.webp" alt="A Haunting in Venice" width="1024" height="554" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-5.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-5-300x162.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-5-768x416.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-5-750x406.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14485" class="wp-caption-text">Und so wartet am Ende der unvermeidliche Agatha Christie-Showdown &#8211; wer ist der Killer? Alle Fotos: Disney</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: Oppenheimer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Jul 2023 16:42:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Christopher Nolan]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Historisch]]></category>
		<category><![CDATA[politisch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Er war ohne Zweifel sowohl ein brillanter Wissenschaftler als auch eine durchaus schillernde Persönlichkeit. In seinem gleichnamigen Film interessiert sich Star-Regisseur Christopher Nolan nach seinem Sci-Fi-Ausflug &#8222;Tenet&#8220; nun für historisch verbürgte Fakten und das Leben von J. Robert &#8222;Oppenheimer&#8220;, im Volksmund auch Vater der Atombombe genannt. Der dreistündige Film begleitet den Physiker dabei von seinen jungen Jahren als Student bis zu seinen letzten öffentlichen Auftritten vor seinem Tod. Cillian Murphy, ein von Nolan bereits häufig besetzter Schauspieler, bekommt mit diesem [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Er war ohne Zweifel sowohl ein brillanter Wissenschaftler als auch eine durchaus schillernde Persönlichkeit. In seinem gleichnamigen Film interessiert sich Star-Regisseur Christopher Nolan nach seinem Sci-Fi-Ausflug &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/beckett-kritik-film-netflix/">Tenet</a>&#8220; nun für historisch verbürgte Fakten und das Leben von J. Robert &#8222;Oppenheimer&#8220;, im Volksmund auch Vater der Atombombe genannt. Der dreistündige Film begleitet den Physiker dabei von seinen jungen Jahren als Student bis zu seinen letzten öffentlichen Auftritten vor seinem Tod. Cillian Murphy, ein von Nolan bereits häufig besetzter Schauspieler, bekommt mit diesem Film nun seinen längst verdienten großen Auftritt in einem potenziellen Blockbuster, der auch auf Oscars schielt. Zurecht? Das klärt die Kritik.</p>
<figure id="attachment_14384" aria-describedby="caption-attachment-14384" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14384 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-1.webp" alt="Kenneth Branagh als Nils Bohr in Oppenheimer" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-1-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-1-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-1-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-1-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-1-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-1-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14384" class="wp-caption-text">Nils Bohr bringt den jungen Oppenheimer auf die richtige Bahn. Sie sollen sich viele Jahre später noch einmal begegnen.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Der jüdisch-stämmige J. Robert Oppenheimer (Cillian Murphy) ist eher ein Theoretiker denn ein Praktiker, das wird ihm schon im Studium klar, als Laborversuche regelmäßig in einem Fiasko enden. Doch er ist ein brillanter Kopf, stellt kluge Fragen. Und kann sogar den damals bereits legendären Physiker Nils Bohr (Kenneth Branagh) beeindrucken, der ihm zu weiteren Studien bei Kollegen in ganz Europa rät. Zurück in den USA sieht er die wachsende Bedrohung Europas durch die Nazis zunehmend mit Sorge. Zudem ist Oppenheimer politisch eher links eingestellt, was auch die Amerikaner mit mäßiger Begeisterung zur Kenntnis nehmen. Bei einer Party der Kommunisten trifft Oppenheimer seine erste große Liebe Jean (Florence Pugh).</p>
<p>Seine Vorlesungen in Berkeley erfreuen sich großer Beliebtheit, bald gilt Oppenheimer als einer der größten Köpfe in der Quantenphysik. Und weil der Wettkampf darum, wer als erster eine Atomwaffe einsetzen kann, zwischen den USA und Nazi-Deutschland in eine entscheidende Phase tritt, holt das Militär in der Person von Lt. General Leslie Groves (Matt Damon) den politisch eher unbequemen, aber fachlich grandiosen Oppenheimer zum Manhattan Project. In der Wüste von New Mexiko entsteht Los Alamos, ein Dorf, das nur einem Zweck dient: der Erschaffung einer Atombombe, die den Krieg entscheiden kann. Oppenheimer und seine Crew gewinnen schließlich das Rennen gegen Hitler, doch die US-Regierung hat inzwischen einen weiteren Feind &#8211; Japan &#8230;</p>
<p><iframe title="Oppenheimer | New Trailer" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/uYPbbksJxIg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Ein starkes Stück Zeitgeschichte</h2>
<p>Mit <strong>Oppenheimer</strong> wagt Regisseur und Autor Christopher Nolan einen neuen Schritt in seiner Karriere. Konnte der mittlerweile 52-jährige Brite bislang vor allem mit rein fiktionalen Stoffen begeistern, so drehte er nun nach dem Kriegsdrama &#8222;Dunkirk&#8220; einen weiteren historischen Stoff mit real existierenden Personen. War aber die Rettung britischer Soldaten vom Festland eher eine Momentaufnahme mit nur wenig bekannten Figuren und hauptsächlich fiktiven Helden, steigt Nolan mit Oppenheimer tief in die jüngere Geschichte der USA ein. Und beleuchtet die Causa Oppenheimer von verschiedenen Seiten. Nicht alle davon sind schmeichelhaft für den Wissenschaftler selbst oder die Regierung, für die er arbeitete.</p>
<p>Nolan, der auch das Drehbuch verfasste, ist dabei klug genug, die wissenschaftliche Seite des Projekts dabei weitgehend zu ignorieren. Allerdings nur, um das Publikum nicht mit einer Physik zu überfordern, die ohne Studium kaum zu verstehen ist. Stattdessen verlegt er sich auf die Beobachtung der Ereignisse, die mit dem Einsatz der Bombe auf Hiroshima und Nagasaki noch längst nicht auserzählt sind. Nolan interessiert sich für den Wandel, der in Oppenheimer vorgeht und die Art, wie sein Land ihn vor und nach der Fertigstellung der Atombombe behandelt. Dazu nutzt er klug einen Ansatz mit viel Zeitkolorit. Denn Oppenheimer geriet aufgrund seiner Vergangenheit in den Fokus der hysterisch-antikommunistischen McCarthy-Ära. Einige der besten Momente des Films erzählen davon.</p>
<figure id="attachment_14385" aria-describedby="caption-attachment-14385" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14385 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-2.webp" alt="Florence Pugh als Jean Tatlock" width="1024" height="672" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-2-300x197.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-2-768x504.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-2-750x492.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14385" class="wp-caption-text">War Oppenheimer Kommunist? Zumindest war er schwer in eine Kommunistin verliebt.</figcaption></figure>
<h2>Gefühlvolles Portrait einer komplexen Persönlichkeit</h2>
<p>Für Nolan, dem Kritiker immer wieder nicht völlig zu Unrecht vorwerfen, recht kühle Filme zu inszenieren, hat mit Oppenheimer vielleicht seinen emotionalsten Film seit &#8222;Memento&#8220; gedreht. Seine Charaktere fühlen unverkennbar, sind weder Superhelden noch Agenten, sondern Menschen. Und dieser Aspekt gelingt Nolan in Anbetracht seiner bisherigen Defizite auf diesem Gebiet ausnehmend gut. Was sicher zu einem guten Teil an den Schauspielern liegt, die er für das Projekt gewinnen konnte. Murphy spielt den ambivalenten Titelhelden mit viel Gespür für einen abgehobenen, genialen Verstand, der dennoch vor allem für die fleischlichen Gelüste viel übrig hatte, mit einer klugen Mischung aus Zurückhaltung und gelegentlichen Gefühlsausbrüchen. Und holt so den fast normalen Menschen hinter dem Denkmal hervor.</p>
<p>Ein heißer Kandidat für einen Oscar für die beste männliche Nebenrolle ist Robert Downey Jr.. Er brilliert als Senator, der zum Erzfeind Oppenheimers wird und alles in die Waagschale wirft, um ihn zu vernichten. Downeys Spiel eines durchtriebenen Machtmenschen schwebt über den durchgehend starken Auftritten diverser großer Namen wie der Geist über dem Wasser. Sein Gesicht in Schwarz-Weiß (die Nachkriegs-Szenen sind alle ohne Farbe gedreht) bleibt hängen, seine Blicke voller verhaltenem Zorn dringen durch. Neben Murphy und Downey Jr. bleiben für Stars wie Josh Hartnett, Emily Blunt, Florence Pugh, Jason Clarke, Matt Damon, Casey Affleck und viele andere nur einzelnen Szenen, in denen sie sich auszeichnen können.</p>
<figure id="attachment_14386" aria-describedby="caption-attachment-14386" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14386 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-3.webp" alt="Cillian Murphy als Oppenheimer" width="1024" height="716" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-3-300x210.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-3-768x537.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-3-750x524.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14386" class="wp-caption-text">Seine Bombe beendet den Zweiten Weltkrieg &#8211; und erst lässt sich Oppenheimer dafür feiern.</figcaption></figure>
<p>Und neben dieser imposanten Liste hat Nolan weitere kluge Entscheidungen getroffen. So zeigt er kein einziges Bild der zerstörten japanischen Städte. Er belässt es bei der visuell eindrucksvollen Testzündung in New Mexiko, Tage vor dem Abwurf. Den Schrecken, der bald Oppenheimers Wesen beeinflusst, nachdem er den Geist aus der Flasche ließ, braucht diese Bilder nicht, um zu funktionieren. Die Gefahr, die der Wissenschaftler durch seinen eigentlich ehrenhaften Versuch, die Nazis zu stoppen, auf die Welt losließ, findet auch so den Weg zum Publikum. Lediglich bei der Tonspur hat Nolan entgegen seiner sonstigen Gepflogenheiten nicht überzeugt &#8211; die ist an vielen Stellen so laut, dass der gesprochene Text dahinter verschwindet. Das mag allerdings in der deutschen Version besser sein.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Christopher Nolan meldet sich mit <strong>Oppenheimer</strong> nach <strong>Dunkirk</strong> nochmals als Chronist echter Geschichte zurück. Und überzeugt diesmal auch auf einer emotionalen Basis. War sein Kriegsfilm technisch und optisch aufregender als inhaltlich, so zeigt er mit dieser Erzählung, dass ihm auch solche Stoffe liegen. Denn er stellt als Regisseur und Autor viele Weichen richtig, bringt seine Geschichte früh ins Rollen und bremst sie auch durch diverse Zeitsprünge niemals aus. Die Bombe fällt nach zwei Stunden und Nolan gelingt es eine weitere Stunde, die Handlung spannend zu fesselnd zu halten. Und deckt dabei viele Aspekte der komplexen Geschichte ab, wertet aber selbst zurückhaltend. Großes Erzählkino nach Tatsachen, das nie langweilt und mit großen Bildern und Schauspielern auftrumpft.</p>
<p><strong>Oppenheimer startet am 20. Juli 2023 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_14387" aria-describedby="caption-attachment-14387" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14387 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-4.webp" alt="Robert Downey Jr. als Lewis Strauss." width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-4.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-4-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-4-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-4-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-4-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-4-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-4-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14387" class="wp-caption-text">Doch als Oppenheimer später öffentlich an der Bombe als Problemlöser zweifelt, macht er sich den Senator Lewis Strauss zum Erzfeind.</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: Mission Impossible Dead Reckoning</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Jul 2023 17:08:39 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Action]]></category>
		<category><![CDATA[Fortsetzung]]></category>
		<category><![CDATA[spannend]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Tom Cruise]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem die Rückkehr von Indiana Jones zwar aufgrund des 80 Jahre alten Stars Harrison Ford für viel Furore, aber nicht für volle Kassen sorgte, soll es nun Tom Cruise richten. Der mittlerweile auch schon 61-jährige Superstar des Actionkinos soll für die Kinos in aller Welt einen echten Blockbuster liefern. Und nach Möglichkeit an der Milliarden-Schallmauer kratzen. Mit &#8222;Top Gun: Maverick&#8220; gelang ihm das mit 1,4 Milliarden Dollar locker, der vorherige Mission Impossible-Teil Fallout lag immerhin bei knapp 800 Millionen. Kann [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem die Rückkehr von Indiana Jones zwar aufgrund des 80 Jahre alten Stars Harrison Ford für viel Furore, aber nicht für volle Kassen sorgte, soll es nun Tom Cruise richten. Der mittlerweile auch schon 61-jährige Superstar des Actionkinos soll für die Kinos in aller Welt einen echten Blockbuster liefern. Und nach Möglichkeit an der Milliarden-Schallmauer kratzen. Mit &#8222;Top Gun: Maverick&#8220; gelang ihm das mit 1,4 Milliarden Dollar locker, der vorherige <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-mission-impossible-fallout/">Mission Impossible-Teil Fallout</a> lag immerhin bei knapp 800 Millionen. Kann also Tom Cruise mit &#8222;Mission Impossible Dead Reckoning Part 1&#8220; nicht nur die Welt, sondern auch die Kinos im Sommer 2023 retten? Das klärt die Kritik.</p>
<figure id="attachment_14363" aria-describedby="caption-attachment-14363" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14363 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/MIDR-1.webp" alt="Dead Reckoning" width="1024" height="612" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/MIDR-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/MIDR-1-300x179.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/MIDR-1-768x459.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/MIDR-1-750x448.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14363" class="wp-caption-text">Hunts kleines Team muss wieder einmal die Kastanien aus dem Feuer holen.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Ein russisches U-Boot testet eine neue Erfindung &#8211; eine Tarnkappe, mit der das Schiff für den Gegner unsichtbar wird. Die Technik scheint zu funktionieren, bis sich aus einer merkwürdigen Situation schnell ein Untergangsszenario entwickelt. Kurze Zeit später erhält Ethan Hunt (Tom Cruise) den Auftrag, sich um diese Situation zu kümmern, Offenbar hat eine Weltmacht die ultimative KI entwickelt. Und diese &#8222;Entität&#8220; genannte Macht versucht nun, die Welt aufeinander zu hetzen. Hunt und sein Team sollen das verhindern. Dabei spielt sowohl Hunts Freundin Lisa Faust (Rebecca Ferguson) eine Rolle, als auch eine junge Frau, mit der Hunt bislang nie zu tun hatte und die augenscheinlich auch nicht mehr als eine begabte Diebin ist &#8211; Grace (Hayley Atwell).</p>
<p>Die soll einen Gegenstand für ihren Auftraggeber stehlen &#8211; und dieser Gegenstand entpuppt sich als das, was auch Ethan jagt. Im Verlauf der Jagd auf dieses Ziel, bei dem auch Benji (Simon Pegg) und Luther (Ving Rhames) wieder mit von der Partie sind, begegnet Hunt nicht nur alten Freunden, sondern mit Gabriel (Esai Morales) auch einem alten Feind. Offenbar steht er in Diensten der Entität und will um jeden Preis verhindern, dass Ethan an den Gegenstand gelangt, der der Entität Angst macht. Dafür gehen Gabriel und seine Killerin Paris (Pom Klementieff) brutal über Leichen. Waffenhändlerin Alanna (Vanessa Kirby) wird ebenso in Gabriels Spiel verstrickt wie Hunts Team. Und diesmal steht die gesamte Welt auf dem Spiel &#8230;</p>
<p><iframe title="Mission: Impossible – Dead Reckoning Part One | Official Trailer (2023 Movie) - Tom Cruise" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/avz06PDqDbM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Düsterer als gewohnt</h2>
<p>Obwohl Regisseur Christopher McQuarries Drehbuch sich alle Mühe gibt, sich einen apokalyptischen Anstrich zu geben, fühlt sich <strong>MI Dead Reckoning Part 1</strong> nicht viel anders an als die Vorgänger. Es gibt eine Bedrohung und Hunt und sein Team müssen Schlimmeres verhindern. Diesmal allerdings zieht das Script sämtliche Register, um deutlich zu machen, wie gefährlich der neue Gegner tatsächlich ist. Esai Morales spielt diesen nihilistischen Killer in den ruhigen Momenten ebenso bravourös wie in den Actionsequenzen. Und kann so die großen Fußstapfen des vorherigen Bösewichts Henry Cavill durchaus füllen.</p>
<p>Auch McQuarrie geht im möglicherweise vorletzten Auftritt von Cruise als Ethan Hunt neue Wege. So inszeniert er eine Verfolgungsjagd auf einem Flughafen mit vielen Anleihen an Hitchcocks Suspense-Humor-Mischung. Dabei fungiert das Duo Shea Whigham und Greg Tarzan Davis als Militärcops an Hunts Fersen als witzige Auflockerung des mitunter arg düsteren Plots sehr gut. Und auch für Cruise und seine neue Partnerin Hayley Atwell sind McQuarrie einige sehr gelungenen Szenen eingefallen, in denen es mächtig knistert. Angeblich sollen Atwell und Cruise während der Dreharbeiten sogar eine kurze Affäre gehabt haben. Wenn man die beiden gemeinsam vor der Kamera sieht, man würde es auf jeden Fall für möglich halten.</p>
<figure id="attachment_14364" aria-describedby="caption-attachment-14364" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14364 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/MIDR-2.webp" alt="Rebecca Ferguson" width="1024" height="718" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/MIDR-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/MIDR-2-300x210.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/MIDR-2-768x539.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/MIDR-2-750x526.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14364" class="wp-caption-text">Ilsa unterstützt Ethan so gut sie kann, doch auch sie hat Probleme, denen sie sich stellen muss.</figcaption></figure>
<h2>Auf den Spuren von James Bond &#8211; mehr denn je</h2>
<p>So richtig weit auseinander waren beide Reihen ja nie. Aber <strong>Mission Impossible Dead Reckoning Part 1</strong> fühlt sich immer wieder extrem an wie ein Bond-Film. Ob die durchgeknallte Killerin, der Sci-Fi-Plot oder die Action-Sequenzen &#8211; hier weht mehr als einmal der Geist von 007 über die Leinwand. Das steht Ethan Hunt allerdings sehr gut. Denn durch die dunkle Story erhält der Film ein wenig mehr Gravitas als das bei den letzten Auftritten Hunts der Fall war. Und ähnelt dadurch den Bondfilmen der Craig-Ära in einigen Momenten sehr stark. Zwar erhält sich McQuarrie mit witzigen Momenten auch immer wieder eine leichtere Stimmung. Doch insgesamt ist der neue Film wohl der morbideste und dunkelste der Reihe.</p>
<p>Das Highlight jedes Films sind die Actionsequenzen und da bildet Dead Reckoning keine Ausnahme. Ob Cruise mit einem Motorrad über eine Klippe fährt und ins Tal fällt, durch einen Sandsturm reitet oder wilde Dinge in einem Auto ohne Türen veranstaltet &#8211; die Action lässt dem Publikum immer wieder den Mund offenstehen. Zum einen, weil die Stunts alle sichtbar handgemacht sind und Cruise diese Dinge (scheinbar) wirklich alle tut. Zum anderen, weil McQuarrie mit seiner Erfahrung diese besonderen Momente auch virtuos in Szene setzt. Mehr dann je verabschiedet sich <strong>Dead Reckoning</strong> allerdings auch von halbwegs glaubwürdigen Szenen. Wenn man sich mit jedem neuen Film selbst übertreffen muss, ist irgendwann der Verlust der Realität eben nicht zu verhindern. Das Publikum wird es kaum stören.</p>
<figure id="attachment_14365" aria-describedby="caption-attachment-14365" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14365 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/MIDR-4.webp" alt="Dead Reckoning" width="1024" height="561" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/MIDR-4.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/MIDR-4-300x164.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/MIDR-4-768x421.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/MIDR-4-750x411.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14365" class="wp-caption-text">Action satt &#8211; dieses Versprechen löst auch der neueste Teil der Reihe ein &#8211; und wie!</figcaption></figure>
<p>Denn es bekommt erneut einen derart furiosen, niemals langweiligen und mit interessanten Charakteren gefüllten Plot, der sich zwar als besonders komplex aufplustert, eigentlich aber sehr leicht zu verstehen und zu verfolgen ist. Cruise zeigt wieder einmal, dass er entweder der &#8222;hardest working man in business&#8220; ist oder zumindest nicht weit davon entfernt. Die Szenen mit Pegg und Rhames haben fast schon etwas Wehmütiges. Ahnt man doch, dass das bald ein Ende haben könnte. Und Hayley Atwell nutzt die Chance, endlich einmal eine große Hauptrolle in einem Blockbuster ergattert zu haben, mit jeder Faser ihres Körpers und ist als eine Art emanzipiertes Bond-Girl in jeder Szene großartig. Keine Frage: <strong>Mission Impossible Dead Reckoning Part 1</strong> liefert. Viel besser kann man einen Action-Thriller nicht machen.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Das Duo McQuarrie/Cruise packt mit<strong> Mission Impossible Dead Reckoning Part 1</strong> erneut einen Actionthriller aus, der so gut wie allen anderen Filmen des Jahres die Hacken zeigt. Flottes Tempo, trotz 169 Minuten Laufzeit, starke alte und neue Schauspieler, furiose Actionmomente, die mit ihrer Authentizität noch immer beeindrucken. Und ein Plot, der sich mehr denn je wie ein James Bond-Film anfühlt &#8211; im besten Sinne. Dazu endet der Film versöhnlich mit einem guten Moment. Und lässt das Publikum nicht mit einem fiesen Cliffhanger in die Wartezeit auf Teil 2 (28. Juni 2024) gehen. Alles richtig gemacht, Mr. Hunt! Wer Actionfilm des Jahres werden will, muss an diesem erst einmal vorbei!</p>
<p><strong>Mission Impossible Dead Reckoning Part 1 startet am 13. Juli 2023 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_14366" aria-describedby="caption-attachment-14366" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14366 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/MIDR-3.webp" alt="Esai Morales" width="1024" height="516" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/MIDR-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/MIDR-3-300x151.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/MIDR-3-768x387.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/MIDR-3-750x378.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14366" class="wp-caption-text">Gabriel ist nicht nur ein eiskalter Killer, er hat auch eine gemeinsame Vergangenheit mit Ethan Hunt.</figcaption></figure>
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		<title>Serienkritik: The Witcher Staffel 3</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jun 2023 21:59:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Serien Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Blutig]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Netflix]]></category>
		<category><![CDATA[Serie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Da ist er nun, der erste Teil vom Ende der Witcher-Saga mit Henry Cavill. Für die beiden bereits bestellten nächsten Staffeln wird Liam Hemsworth Schwert und Perücke übernehmen. Warum nun Cavill seinen Hut nahm, bleibt Spekulation. Spannender ist es, sich anzusehen, was er den Fans zum Abschied hinterlassen hat. Wie schon bei der letzten &#8222;Stranger Things&#8220;-Staffel hat sich Netflix auch hier entscheiden, die neuen Folgen in zwei Blöcke zu teilen &#8211; fünf kommen am 29. Juni zu Netflix, die fehlenden [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Da ist er nun, der erste Teil vom Ende der Witcher-Saga mit Henry Cavill. Für die beiden bereits bestellten nächsten Staffeln wird Liam Hemsworth Schwert und Perücke übernehmen. Warum nun Cavill seinen Hut nahm, bleibt Spekulation. Spannender ist es, sich anzusehen, was er den Fans zum Abschied hinterlassen hat. Wie schon bei der letzten &#8222;Stranger Things&#8220;-Staffel hat sich Netflix auch hier entscheiden, die neuen Folgen in zwei Blöcke zu teilen &#8211; fünf kommen am 29. Juni zu Netflix, die fehlenden drei einen Monat später. Geht die Story in The Witcher Staffel 3 spannend weiter? Wie dicht bleiben die Autoren diesmal an den Romanvorlagen? Und welche Figuren spielen eine größere Rolle? Das klärt die Kritik.</p>
<figure id="attachment_14347" aria-describedby="caption-attachment-14347" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14347 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/witcher3-1.webp" alt="Henry Cavill als Witcher Geralt" width="1024" height="659" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/witcher3-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/witcher3-1-300x193.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/witcher3-1-768x494.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/witcher3-1-750x483.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14347" class="wp-caption-text">Es heißt Abschied nehmen: Staffel 3 ist der letzte Auftritt von Henry Cavill.</figcaption></figure>
<p><em>Die Kritik zu Staffel 1<a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-the-witcher/"> findest du hier</a>.</em></p>
<p><em>Die Kritik zu Staffel 2 <a href="https://lauterfilme.de/the-witcher-staffel-2-kritik-serie-netflix/">ist hier</a>.</em></p>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Mittlerweile ist Geralt (Henry Cavill) und Yennefer (Anya Chalotra) klar: Ciri (Freya Allen) ist fast überall in großer Gefahr. Denn es sind so viele verschiedene Interessensgruppen aus unterschiedlichen Motiven hinter ihr her, das hinter jeder Ecke der nächste Attentäter lauern könnte. Zudem rumoert es im Norden des Kontinents. Das Königreich Nilfgaard schielt ganz offen über die Grenzen anderer Reiche und will sich weiteres Gebiet einverleiben. Yennefer will diese Krieg unbedingt verhindern, träumt von einem friedlichen Norden &#8211; und hofft auf Geralts Unterstützung. Doch der Witcher hat ihr ihren Verrat noch nicht verziehen. Und so ziehen sie als ungewöhnliches Trio durch das Land, finden immer wieder für eine kurze Zeit Verstecke, in denen Yennefer Ciri in Magie unterweisen kann &#8211; mit wenig Erfolg.</p>
<p>Geralt weiß, dass der Feuermagier Rience (Chris Fulton) noch immer hinter Ciri her ist und nicht aufgeben wird. Allerdings hat er keine Ahnung, welche mächtige Magier hinter dem Angreifer steckt. Denn Rience hat einen Herren, so viel hat Geralt bereits herausgefunden. Die nächste Attacke von Rience macht Geralt und Yennefer dann klar, dass sie sich trennen müssen. Yennefer will Ciri nach Aretuza bringen, damit die Magier dort ihren Schutz übernehmen können, während Geralt sich auf die Jagd nach Rience und dessen Hintermännern machen will. Doch die nördlichen Königreiche haben ihre eigenen Pläne und bringen das Gefüge des Kontinents gehörig ins Wanken. Das hat auch Einfluss auf das Geschehen um Ciri &#8230;</p>
<p><iframe title="The Witcher: Season 3 | Official Trailer | Netflix" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/SzS8Ao0H6Co?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Aus einem Guss</h2>
<p>Es geht nahtlos weiter! In manchen Serien merkt der Zuschauer sehr deutlich einen Sprung zwischen Staffeln, manchmal als gewolltes Stilmittel, manchmal nicht, aber <strong>The Witcher Staffel 3</strong> fühlt sich an, als sei Staffel 2 erst vor wenigen Minuten beendet worden. Vordergründig geht es weiter um Ciri und ihre Bedeutung für viele Königreiche und Völker. Und die Autoren geben sich alle Mühe, diese ständige Bedrohung für das Heldentrio in entsprechende Szenen zu kleiden. Bereits die erste Folge hat eine spektakuläre Kampfszene zu bieten, in der Henry Cavill erneut die Messlatte für seinen Nachfolger in Sachen Schwertkampf sehr hoch legt. Und auch die mitunter etwas mühevoll in die Handlung geschriebenen Monster sind erneut gelungen und ein Spaß für Fantasy-Fans.</p>
<p>Aber <strong>The Witcher Staffel 3</strong> hat in seinen ersten fünf Folgen mehr zu bieten als das. Die Autoren zeichnen auch ein sehr gelungenes Bild von den wahren Sehnsüchten der Figuren und holen einiges an plausibler Handlung heraus. So steht die Patchwork-Familie aus Geralt, Yennefer und Ciri in der ersten Hälfte der Staffel stark im Fokus. Papa Geralt gibt Ciri seine unbeirrbaren moralischen Kompass mit auf den Weg, der ihr noch viel Ärger bereiten wird. Und mit Mama Yennefers politischen Geschicken mehr als einmal kollidiert. Und die Menge an Emotionen, die beide hier auf Ciri projizieren, weil sie selbst als ungeliebte Kinder in die Welt kamen, wirkt in den stärksten Szenen des Trios so authentisch, dass man hier deutlich sieht, welch gute Schauspieler am Werk sind.</p>
<figure id="attachment_14349" aria-describedby="caption-attachment-14349" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14349 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/witcher3-2.webp" alt="The Witcher Staffel 3" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/witcher3-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/witcher3-2-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/witcher3-2-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/witcher3-2-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/witcher3-2-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/witcher3-2-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/witcher3-2-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14349" class="wp-caption-text">Eine seltsame Familie: Geralt, Ciri und Yennefer.</figcaption></figure>
<h2>Serie mit komplexer Handlung</h2>
<p>Zugleich geht die Reise weg von einzelnen Folgen und hin zu einer großen, alles überspannenden Handlung in <strong>The Witcher Staffel 3</strong> ebenfalls weiter. Wer hier erst einsteigen will, hat keine Chance, die zahlreichen Könige, Schurken, Magier und andere Charaktere in einen Kontext zu bekommen. Aber das ist auch richtig so. Schließlich befinden wir uns fast in der Mitte einer Saga, die für ihre Komplexität und ihren Einfallsreichtum so geschätzt wird. Das wird in der fünften Folge besonders klar. Die nicht nur mit einem fiesen Cliffhanger endet, sondern auch zeigt, wie viele unterschiedliche Gruppierungen hier am Werk sind, um die Dinge in ihrem Sinne zu beeinflussen. Denn es sind nicht einmal alle dabei und dennoch haben Geralt und Yennefer reichlich zu tun, nur mit den Anwesenden zu sprechen.</p>
<p>In der Umsetzung fällt auf, dass sich die Serie im Vergleich zur ersten Staffel in Sachen expliziter Sex-Szenen deutlich zurückgenommen hat. War beispielswiese Anya Chalotra dort mehrfach nackt zu sehen, sind solche Szene in <strong>The Witcher Staffel 3</strong> nicht mehr Teil der Erzählung. Stattdessen bekommen die Momente zwischen Geralt und Yennefer eine gänzlich andere Schwingung als früher. Alles ist intimer, entspannter, aber auch deutlich emotional tiefergehend als in früheren Folgen. Und man kommt nicht umhin, jetzt bereits um über den Abgang Cavills zu trauern. Selbst wenn noch drei Episoden mit ihm ausstehen. Denn die Chemie zwischen Chalotra und ihm, eine der wichtigsten Zutaten für eine gelungene Serie, die passt einfach.</p>
<figure id="attachment_14350" aria-describedby="caption-attachment-14350" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14350 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/witcher3-3.webp" alt="Joey Batey als Rittersporn" width="1024" height="627" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/witcher3-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/witcher3-3-300x184.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/witcher3-3-768x470.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/witcher3-3-750x459.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14350" class="wp-caption-text">Bleibt der lustige Side-Kick: Rittersporn.</figcaption></figure>
<h2>Absichtlicher Aufreger?</h2>
<p>Showrunnerin Lauren Schmidt Hissrich hat für Ritttersporn (Joey Batey) einen Story-Arc in die Staffel schreiben lassen, der die Bekämpfer liberaler Werte wieder auf die Barrikaden treiben wird. Auch die Musik ist in einigen Szenen fast eine Parodie auf das, was man eigentlich zu sehen und zu hören erwartet. Wie bereits in früheren Staffeln kämpft die Serie immer noch mit dem richtigen Ton, wenn es um Humor geht. Die kurzen One-Liner Geralts sitzen. Wenn es aber um andere Charaktere oder Situationen geht, haben die Autoren noch immer keinen roten Faden gefunden. Dennoch unterhält der erste Teil der dritten Staffel ebenso gut wie die Vorgänger und legen in Sachen komplexer Handlung noch einen ordentlichen Schritt zu. So darf das gern weitergehen.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Die ersten fünf Folgen  von <strong>The Witcher Staffel 3</strong> lassen Fans leiden. Denn es wird deutlich, wie sehr Henry Cavill diese Rolle prägt. Seine körperliche Präsenz, sein Talent in den Kampfszenen, aber auch sein Auftreten als Machtfaktor wider Willen in einer sich schnell verändernden Welt ist einfach gut. Sein Nachfolger tritt ein schweres Erbe an. Fans der Bücher wird es freuen, dass sich die dritte Staffel recht dicht an die Vorlage hält. Aber auch an einer besonders fiesen Stelle abbricht und das Publikum einen Monat warten lässt. Insgesamt bleibt die Serie als düstere Fantasy mit interessanten Figuren und Konstellationen auf einem hohen Niveau und dürfte allen Spaß machen, die bereits vorher mit der Serie zufrieden waren.</p>
<p><strong>The Witcher Staffel 3 startet am 29. Juni 2023 bei Netflix</strong> (5 von 8 Folgen, der Rest kommt am 27. Juli).</p>
<figure id="attachment_14351" aria-describedby="caption-attachment-14351" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14351 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/witcher3-4.webp" alt="Anya Chalotra als Yennefer" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/witcher3-4.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/witcher3-4-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/witcher3-4-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/witcher3-4-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/witcher3-4-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/witcher3-4-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/witcher3-4-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14351" class="wp-caption-text">Yennefer muss sich Geralts Vertrauen erst zurückerobern.</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: Tyler Rake Extraction 2</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jun 2023 16:48:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>2020 gelang dem Team um Regisseur Sam Hargrave und Star Chris Hemsworth, zu dem auch die Russo-Brüder als Produzenten und Autoren zählten, mit &#8222;Tyler Rake -Extraction&#8220; ein kleines Kunststück. Obwohl deutlich günstiger produziert als vergleichbare Filme wie &#8222;Red Notice&#8220; oder &#8222;The Gray Man&#8220;, schnitt das brachiale Action-Paket auf IMDB besser ab als die anderen Action-Blockbuster von Netflix. Da war es keine große Überraschung, dass Netflix trotz des Finales von Film eins ein weiteres Abenteuer um den todessehnsüchtigen Söldner in Auftrag [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>2020 gelang dem Team um Regisseur Sam Hargrave und Star Chris Hemsworth, zu dem auch die Russo-Brüder als Produzenten und Autoren zählten, mit &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-tyler-rake-extraction/">Tyler Rake -Extraction</a>&#8220; ein kleines Kunststück. Obwohl deutlich günstiger produziert als vergleichbare Filme wie &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-red-notice/">Red Notice</a>&#8220; oder &#8222;The Gray Man&#8220;, schnitt das brachiale Action-Paket auf IMDB besser ab als die anderen Action-Blockbuster von Netflix. Da war es keine große Überraschung, dass Netflix trotz des Finales von Film eins ein weiteres Abenteuer um den todessehnsüchtigen Söldner in Auftrag gab. Nun ist es fertig und startet am 17. Juni 2023 bei Netflix. Kann &#8222;Tyler Rake Extraction 2&#8220; das Niveau des ersten Film halten? Das verrät die Kritik.</p>
<figure id="attachment_14299" aria-describedby="caption-attachment-14299" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14299 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/rake2-1.webp" alt="Exraction 2" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/rake2-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/rake2-1-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/rake2-1-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/rake2-1-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/rake2-1-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/rake2-1-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/rake2-1-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14299" class="wp-caption-text">Kaum ist Tyler Rake wieder auf den Beinen, muss er erneut in den Einsatz.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Eigentlich müsste Tyler Rake (Chris Hemsworth) tot sein. Von Kugeln durchsiebt siukt sein Körper auf den Grund des Flusses. Doch wie durch ein Wunder wird er nicht nur angespült und von seiner Auftraggeberin Nik (Golshifteh Faharani) gefunden, sondern kann auch in aufwendigen Operationen vor dem Tod bewahrt werden. Allerdings ist sein Körper nach monatelangem Liegen kaum noch in der Lage zu gehen, geschweige denn, mit der Waffe in der Hand Menschen zu retten. In einer Hütte in der österreichischen Natur soll Tyler wieder zu Kräften und in Form kommen &#8211; und eigentlich seine Frührente genießen. Doch es kommt ganz anders. Denn eines Tages sitzt ein geheimnisvoller Fremder (Idris Elba) auf der Bank vor seinem Haus und erteilt ihm einen Auftrag, den er nicht ablehnen kann.</p>
<p>In Georgien haben zwei Brüder jahrelang unter ihrem tyrannischen Vater gelitten, doch als Erwachsene selbst den falschen Weg eingeschlagen. Als Köpfe eines verschworenen Verbrecher-Clans beherrschen sie die Unterwelt, obwohl einer von beiden eine lange Haftstrafe absitzen muss. Weil die Familie so mächtig ist, darf &#8211; oder vielmehr muss- dessen  Frau (Tinatin Dalakishvili) und die beiden Kinder mit ihm im Knast leben. Rake soll die drei aus dem Gefängnis befreien und in Sicherheit bringen. Doch der Arm der Brüder reicht deutlich weiter, als sich die Befreier das gedacht hatten. Es kommt zum gnadenlosen Kampf im georgischen Winter &#8230;</p>
<p><iframe title="Tyler Rake: Extraction 2 | Offizieller Trailer | Netflix" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/HE_8fXXo41s?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Handwerklich überzeugend</h2>
<p>Zweite Teile sind ihren Vorgängern häufig in Sachen Story und Spannung unterlegen. Das Drehbuch ist oft ein Schnellschuss und variiert lediglich die Ideen des ersten Teils. Und die Action ist meist ebenfalls ein Abklatsch der ersten Variation. Zumindest eines von beiden stimmt bei Extraction 2 nicht. Denn die Action ist nicht nur handwerklich bestechend, sondern sogar noch einen Hauch stärker als im ersten Film. Prunkstück des handwerklichen Könnens von Regisseur Hargrave und Kameramann Greg Baldi ist eine gefühlt 20 Minuten lange Plansequenz ohne sichtbaren Schnitt, in der Rake und seine Mitstreiter ins Gefängnis eindringen und anschließend ihre Flucht durchziehen. Das sieht man auch im internationalen Actionkino auf der Leinwand nicht beeindruckender als hier.</p>
<p>Denn Hargrave und sein Team erzählen diesen Teil des Films nicht nur mit perfektem Spannungsaufbau, sondern auch mit dem nötigen Schuss brutaler Authentizität. Auch das zweite lange Setpiece, eine Art Belagerung eines Hochhauses, hält geschickt die Spannung noch und bleibt bei aller Übertreibung zugunsten von Adrenalinkicks noch halbwegs realistisch. Erst im Finale gehen den Drehbuchautoren die Pferde ein wenig durch und sie lassen ausgerechnet den Gaul mit Namen Logik ausbüchsen. Zu diesem Zeitpunkt spielt das ohnehin keine großer Rolle mehr, denn das Publikum ist längst auf den großen Showdown eingestimmt, auf den es sich seit einer Stunde schon freut. Und Tyler Rake Extraction 2 liefert.</p>
<figure id="attachment_14300" aria-describedby="caption-attachment-14300" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14300 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/rake2-2.webp" alt="Chris Hemsworth" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/rake2-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/rake2-2-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/rake2-2-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/rake2-2-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/rake2-2-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/rake2-2-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/rake2-2-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14300" class="wp-caption-text">Doch auch bei seinem zweiten Einsatz geht einiges gehörig schief. Und Rake muss improvisieren.</figcaption></figure>
<h2>Hemsworth glänzt als schweigsamer Kämpfer</h2>
<p>Ein weiteres Mal lebt der Film vor allem von der physischen Präsenz das Hauptdarstellers. Der muskelbepackte Hüne Chris Hemsworth bewegt sich in seiner Rolle als Tyler Rake so glaubwürdig, dass es im Film niemals Szenen gibt, die man dem Australier nicht abnimmt. Wohltuend selten tischt Drehbuchautor Joe Russo dem Publikum lange Dialoge auf, denn die sind meist nicht sonderlich überzeugend. Die emotionalen Knackpunkte der Handlung sind schnell gesetzt und schnell abgearbeitet, die Motive klargestellt. Und dann regiert die Action. Hemsworth nimmt man den emotional verkrüppelten Kämpfer auch deshalb ab, weil er erfreulich wenig darüber reden muss. Sein Gesicht beim Anblick von Kindern genügt auch.</p>
<p>Das gilt leider nicht für alle Charaktere. Bei einigen der Figuren kleben die Autoren bereits in deren erster Szene einen Totenkopf auf die Stirn, so sicher ist der Zuschauer sofort, dass dieser Charakter die Handlung nicht überleben wird. Das trägt nicht unbedingt zu einer originellen Handlung bei, und auch hier sorgt das eher für Schulterzucken als echte emotionale Anteilnehme, wenn es denn soweit ist. Auch der Schurke des Plots bleibt blass, was man allerdings dem georgischen Darsteller Tornike Gogrichiani kaum anlasten kann. Es gibt schlicht keine Szene, in der sich Gogrichiani als etwas anderes als ein Monster etablieren darf. Auch Graustufen bei der Charakterzeichnung legt Tyler Rake Extraction 2 schlicht keinerlei Wert. Und das unterscheidet ihn letztlich in Nuancen von Actionbrettern wie der John Wick-Reihe, die die interessanteren Schurken zu bieten hat.</p>
<figure id="attachment_14301" aria-describedby="caption-attachment-14301" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14301 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/rake2-3.webp" alt="Extraction 2" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/rake2-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/rake2-3-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/rake2-3-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/rake2-3-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/rake2-3-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/rake2-3-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/rake2-3-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14301" class="wp-caption-text">Rake hat sich mit einem mächtigen georgischen Gangster angelegt, der auf Rache sinnt.</figcaption></figure>
<p>Am Samstag startet Netflix seinen großen Tudum-Event, bei dem auch Chris Hemsworth als Stargast angekündigt ist. Es wäre wenig verwunderlich, würde er dort Extraction 3 als weiteren Teil bestätigen.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Mit der Story wird <strong>Tyler Rake Extraction 2</strong> sicher keine Preise gewinnen. Mit der furios und hart inszenierten Action dürfte er hingegen die Fans des ersten Films der Reihe weitgehend abholen. Denn eine großartige Plansequenz zur Mitte des Films ist zwar das Highlight, aber längst nicht die einzige stark gemachte Actionsequenz. Chris Hemsworth pflügt sich erneut mit einer ungeheuren körperlichen Präsenz durch Gegnermassen und wirkt in jedem Moment glaubhaft &#8211; wenn man das Finale einmal ausspart. Bei Netflix dürfte der FIlm zum Abräumer der kommenden Wochen werden. Da ist die Verkündung eines dritten Teils in der Filmreihe eigentlich nur noch Formsache.</p>
<p><strong>Tyler Rake Extraction 2 startet am 16. Juni 2023 bei Netflix.</strong></p>
<figure id="attachment_14302" aria-describedby="caption-attachment-14302" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14302 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/rake2-4.webp" alt="Extraction 2" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/rake2-4.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/rake2-4-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/rake2-4-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/rake2-4-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/rake2-4-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/rake2-4-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/rake2-4-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14302" class="wp-caption-text">Allerdings hat Elitesöldner Rake selbst noch ein paar Asse im Ärmel.</figcaption></figure>
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		<title>Serienkritik: Der Pass Staffel 3</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 May 2023 13:37:43 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Serien Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Blutig]]></category>
		<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[Serie]]></category>
		<category><![CDATA[Sky]]></category>
		<category><![CDATA[spannend]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In ihrer Kälte, schauspielerischen Brillanz und starker Charakterzeichnung bietet die Sky-Serie &#8222;Der Pass&#8220; schon seit der ersten Staffel außerordentlich gutes Fernsehen. Grandios besetzt und großartig geschrieben hat die Serie, die mit &#8222;Der Pass Staffel 3&#8220; nun zu Ende geht, eine Ausnahmestellung, mit der sich höchstens noch &#8222;Babylon Berlin&#8220; messen kann. Doch vor den letzten Episoden hat die Serie ihre Stammschreiber verloren. Haben die neuen Autoren eine gelungene Abschluss-Staffel zu Papier gebracht? In der die neue Feindschaft zwischen den Protagonisten entsprechenden [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In ihrer Kälte, schauspielerischen Brillanz und starker Charakterzeichnung bietet die Sky-Serie &#8222;Der Pass&#8220; schon seit der ersten Staffel außerordentlich gutes Fernsehen. Grandios besetzt und großartig geschrieben hat die Serie, die mit &#8222;Der Pass Staffel 3&#8220; nun zu Ende geht, eine Ausnahmestellung, mit der sich höchstens noch &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/babylon-berlin-staffel-4-kritik-serie/">Babylon Berlin</a>&#8220; messen kann. Doch vor den letzten Episoden hat die Serie ihre Stammschreiber verloren. Haben die neuen Autoren eine gelungene Abschluss-Staffel zu Papier gebracht? In der die neue Feindschaft zwischen den Protagonisten entsprechenden Raum bekommt? Oder fällt das Ende der Geschichte deutlich ab? Das klärt die Kritik.</p>
<p><a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-der-pass/">Die Kritik zu Der Pass Staffel 1 gibt es hier.</a></p>
<p><a href="https://lauterfilme.de/der-pass-staffel-2-kritik-serie-sky/">Die Kritik zu Der Pass Staffel 2 gibt es hier.</a></p>
<figure id="attachment_14236" aria-describedby="caption-attachment-14236" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14236 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/pass3-1.webp" alt="Julia Jentsch als Ellie Stocker" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/pass3-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/pass3-1-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/pass3-1-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/pass3-1-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/pass3-1-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/pass3-1-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/pass3-1-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14236" class="wp-caption-text">Ellie Stocker sucht weiterhin nach Beweisen, um ihren Kollegen Gedeon Winter zu überführen.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Ellie Stocker (Julia Jentsch) ist noch immer wütend. Ihr Kollege Gedeon Winter (Nicholas Ofczarek) hat ein wichtiges Beweismittel im Fall der toten Kollegin Yela Antic verschwinden lassen und damit dem Täter die Flucht ermöglicht. Dass Gedeon dadurch eine Spur zu einem verschwundenen Maler bekam, der ihn als Kind missbraucht hatte, weiß Ellie nicht. So setzt sie all ihre Kräfte ein, um den ehemaligen Freund und Lebensretter ans Messer zu liefern. Doch das muss zurückstehen, als im Grenzgebiet zwischen Deutschland und Österreich ein Serienmörder grausam zuschlägt. Und seine Opfer unsagbaren Qualen aussetzt, bevor sie sterben.</p>
<p>Und so müssen sich Gedeon Winter und Ellie Stocker noch einmal zusammenraufen, um den Killer zu stoppen, bei dem selbst Profiler kaum ein Motiv erkennen können. Mit jedem weiteren Opfer gerät die Sonderkommission weiter unter Druck. Erste Spuren scheinen in eine Richtung zu deuten, die normalerweise in Ermittlungen keine Rolle spielen: das Reich der Mythen und Sagen. Offenbar orientiert sich der Mörder an einer Gestalt, die angeblich im Mittelalter in der Gegend lebte. Und sich gegen die Herrschenden stellte. Während Gedeon Winter somit gleich zwei Verbrecher jagt, muss sich Ellie schließlich entscheiden, wo ihre Prioritäten liegen &#8230;</p>
<p><iframe title="Der Pass Staffel 3 | First Look Trailer |  Sky Österreich" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/eFkFjPmvI4k?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Neue kreative Köpfe</h2>
<p>Für die finale Staffel wurden die Showrunner und Autoren Cyril Boss und Philipp Steinert abgelöst. Christopher Schier und Thomas W. Kiennast, Macher der &#8222;Ibiza-Affäre&#8220; wurden von Sky zu den neuen kreativen Chefs gemacht, um die Geschichte um Winter und Stocker zu einem Ende zu bringen. Auch neue Autoren wurden verpflichtet. Wer die bisherigen Staffeln gesehen hat, wird die Veränderungen auch bemerken. Sie sind aber nicht so groß, dass aus <strong>Der Pass Staffel 3</strong> eine grundlegend andere Serie werden würde. Die grundlegende, düstere Atmosphäre bleibt bestehen, wird sogar fast noch dunkler als zuvor. Das führt manchmal sogar dazu, dass es in einigen Momenten fast wie eine Parodie wirkt. Hier wäre weniger vielleicht mehr gewesen.</p>
<p>Denn in einigen Szenen wirkt die Brutalität der Serie, die in den beiden ersten beiden Staffeln als sparsames Stilmittel eingesetzt wurde, diesmal eher wie ein Selbstzweck, um zu vermitteln, wie grausam der Killer vorgeht. Das wird sicher nicht jedem gefallen, denn die vorherigen Showrunner erreichten die manchmal eiskalte Stimmung der Serie auch ohne expliziten Einsatz von blutigen Bildern. Während die erste Staffel sich mit einem glaubhaften Psychopathen beschäftigte, schlug die zweite Staffel als Psychogramm einer dysfunktionalen Familie eine andere Saite an, die ebenfalls gut funktionierte. <strong>Der Pass Staffel 3</strong> schielt hingegen mehr auf Vorbilder wie &#8222;Sieben&#8220;, ohne ganz dessen Qualität zu erreichen.</p>
<figure id="attachment_14237" aria-describedby="caption-attachment-14237" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14237 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/pass3-3.webp" alt="Der Pass Staffel 3" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/pass3-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/pass3-3-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/pass3-3-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/pass3-3-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/pass3-3-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/pass3-3-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/pass3-3-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14237" class="wp-caption-text">Wer sind die seltsamen Kinder, die immer wieder auftauchen?</figcaption></figure>
<h2>Grandios gespielt &#8211; schon wieder</h2>
<p>Dennoch bleibt die Serie auch in ihrer finalen Staffel auf hohem Niveau. Denn Julia Jentsch und der nach wie vor grandios aufspielende Nicholas Ofczarek spielen ihre Rollen mit einer Intensität, die es so im deutschen Fernsehen nicht oft zu sehen gibt. Die innere Zerrissenheit, die der körperlich kernige Ofczarek hier zeigt und die Art und Weise, wie er sich in einigen Szenen wieder in ein verängstigtes Kind verwandelt, bleibt auch nach Ende der Staffel noch lange im Gedächtnis. Schauspielerisch gibt es aber auch in <strong>Der Pass Staffel 3</strong> keinen einzigen Ausfall. Besonders erwähnenswert sind Lucas Gregorowicz als schmieriger Journalist. Und August Diehl als undurchsichtiger Einsiedler.</p>
<p>Auch inszenatorisch können die neuen  Folgen überzeugen. So fängt die Kamera Gedeon Winter, dessen Schicksal sich in dieser Staffel anhand von Gemälden entwickelt, immer wieder in einer Art Rahmen ein. Mal sind es schroffe Felswände, mal sind es Türrahmen, aber immer steht Winter auf eine falsche Art im Zentrum eines mehr oder weniger bizarren Bildes. Das ist wohltuend subtil gemacht. Eine Eigenschaft, die man <strong>Der Pass Staffel 3</strong> leider nicht durchgehend attestieren kann. Gerade der Beginn vieler Episoden, in der das Publikum Kinder zu sehen  bekommt, die seltsame Rituale vollziehen, ist eher redundant als verstörend. Und bringt auch die Handlung nicht wirklich voran. Auch die Suche nach dem Killer wird durch einige sehr unglaubwürdige Kandidaten nicht spannender.</p>
<figure id="attachment_14238" aria-describedby="caption-attachment-14238" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14238 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/pass3-bild.webp" alt="Nicholas Ofczarek als Gedeon Winter" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/pass3-bild.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/pass3-bild-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/pass3-bild-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/pass3-bild-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/pass3-bild-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/pass3-bild-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/pass3-bild-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14238" class="wp-caption-text">Ein Gefangener in seinem Kopf: Gedeon Winter.</figcaption></figure>
<p>Denn erstmals haben die Autoren tatsächlich die Auflösung nicht in die Mitte der Staffel gesetzt, sondern ans Ende. Und sind damit der klassischen Mörderjagd deutscher Krimis einen großen Schritt näher gekommen. Spannender als die Vorgänger ist die finale Staffel dadurch zwar nicht. Aber zumindest wirkt sie anders als die Vorgänger, was auch einen gewissen Grad an Frische durch die nach wie vor nachtschwarzen Wälder der Grenzregion wehen lässt. Und so ist <strong>Der Pass Staffel 3</strong> inhaltlich vielleicht die schwächste, emotional aber vielleicht auch die stärkste Staffel dieser zu kurzen, aber stets fulminanten Serie.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Mit <strong>Der Pass Staffel 3</strong> hält die großartige Serie nicht mehr ganz das Niveau ihrer Vorgänger, punktet dafür aber mit besonders emotional ergreifenden Momenten. Bleibende Elemente wie die entsättigten Farben und die wilde, gefährliche Natur, die das zarte Pflänzchen Zivilisation umgibt, prägen erneut das Erscheinungsbild, während die letzte Staffel inhaltlich etwas bekanntere Pfade wählt, ohne deshalb zu langweilen. Denn die abermals großartigen Schauspieler machen auch aus der etwas weniger innovativen Story noch ein Fest für Serienfans. Auch mit den finalen Folgen verteidigt <strong>Der Pass</strong> den Ruf als eine der besten Thriller-Serien, die je in Deutschland entstanden sind. Chapeau!</p>
<p><strong>Der Pass Staffel 3 startet am 4. Mai 2023 bei Sky und WOW.</strong></p>
<figure id="attachment_14239" aria-describedby="caption-attachment-14239" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14239 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/pass3-4.webp" alt="Der Pass Staffel 3" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/pass3-4.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/pass3-4-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/pass3-4-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/pass3-4-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/pass3-4-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/pass3-4-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/pass3-4-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14239" class="wp-caption-text">Der Reichsbürger und Ex-Polizist Hass ist ein echter Unsympath &#8211; aber ist er auch der Killer?</figcaption></figure>
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