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	<title>Katastrophenfilm - lauterfilme.de</title>
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	<title>Katastrophenfilm - lauterfilme.de</title>
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		<title>Serienkritik: Invasion</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Oct 2021 12:50:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Fiese Aliens liegen wieder im Trend. So gab es in den vergangenen Jahren gleich zwei Neuauflagen von H.G. Wells&#8216; Klassiker &#8222;War of the Worlds&#8222;. In Filmen wie &#8222;The Tomorrow War&#8220; waren ebenfalls bösartige Außerirdische zu sehen, die sich die Erde als neue Heimat auserkoren hatten und die Menschheit vernichten wollte. Nun schlägt auch Apple TV+ in die gleiche Kerbe und lässt den ehemaligen &#8222;X-Men&#8220;-Autor und Regisseur Simon Kinberg eine neue Alien-Bedrohung auf unseren Planeten los. Wie sich &#8222;Invasion&#8220; von den [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Fiese Aliens liegen wieder im Trend. So gab es in den vergangenen Jahren gleich zwei Neuauflagen von H.G. Wells&#8216; Klassiker &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-krieg-der-welten/">War of the Worlds</a>&#8222;. In Filmen wie &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/the-tomorrow-war-kritik-film-amazon/">The Tomorrow War</a>&#8220; waren ebenfalls bösartige Außerirdische zu sehen, die sich die Erde als neue Heimat auserkoren hatten und die Menschheit vernichten wollte. Nun schlägt auch Apple TV+ in die gleiche Kerbe und lässt den ehemaligen &#8222;X-Men&#8220;-Autor und Regisseur Simon Kinberg eine neue Alien-Bedrohung auf unseren Planeten los. Wie sich &#8222;Invasion&#8220; von den anderen Angriffen unterscheidet und ob sich das Einschalten der neuen Apple-Serie überhaupt lohnt, verrät die Kritik.</p>
<figure id="attachment_11218" aria-describedby="caption-attachment-11218" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-11218 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/10/inv-1.jpg" alt="Invasion" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/10/inv-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/10/inv-1-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/10/inv-1-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/10/inv-1-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/10/inv-1-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-11218" class="wp-caption-text">Aneesha tut alles für das Überleben ihrer Kinder.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Die Erde wird von Alien angegriffen &#8211; und niemand merkt es! Aus fünf verschiedenen Perspektiven erzählt die Serie das Geschehen:</p>
<p>Der alternde Sheriff John Bell Tyson (Sam Neill) erlebt ausgerechnet an seinem letzten Tag vor der Rente eine böse Überraschung in den Kornfeldern eines Farmers.</p>
<p>Die JASA-Ingenieurin Mitsuki (Shiori Kutsuna) muss erleben, dass sich ihre Geliebte nicht mehr meldet. Die ist auf Japans erstem Raumschiff im All und verstummt plötzlich. Mitsuki vermutet als einzige keine technische Panne, sondern etwas anderes &#8230;</p>
<p>Der US-Soldat Trevante Ward (Shamier Anderson) wird bei einem Einsatz in Afghanistan mit einem noch nie gesehenen Objekt konfrontiert und scheint als einziger einen Angriff überlebt zu haben. Verzweifelt macht er sich auf die Suche nach seinen Kameraden, findet aber etwas viel Gefährlicheres in der Wüste &#8230;</p>
<p>Der kränkliche Schüler Caspar (Billy Baratt) macht mit seiner Klasse einen Ausflug mit dem Bus in die Natur. Auf dem Weg dorthin wird der Bus von Trümmern aus dem Himmel getroffen und stürzt in einen Steinbruch in der Nähe. Und aus diesem Loch scheint es kein Entkommen zu geben &#8230;</p>
<p>Die zweifache Mutter Aneesha (Golshifteh Farahani) erwischt ihren Mann beim Seitensprung. Gerade als das Paar sich zuhause aussprechen will, wird ihr Wohnviertel im Nordosten der USA von einer geheimnisvollen Kraft attackiert. Die kleine Familie muss fliehen und gerät immer tiefer in einem knallharten Überlebenskampf &#8230;</p>
<p><iframe title="Invasion — Official Trailer | Apple TV+" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/DlaHxL3mHAU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Grandiose Optik</h2>
<p>Das Offensichtliche zuerst: Wie die meisten Apple-Serien sieht auch <strong>Invasion</strong> wieder unglaublich gut aus. Wenn der Streaming-Service etwas in Auftrag gibt, dann wird das stets auf Goldkante genäht und darf sichtbar etwas kosten. Bei der neuen Serie von Simon Kinberg und David Weil (&#8222;<a href="https://lauterfilme.de/solos-kritik-serie-amazon-prime/">Solos</a>&#8222;) gab Apple angeblich 200 Millionen Dollar für die erste Staffel frei &#8211; und das sieht man auch. So gibt es gleich in der ersten Folge das Ende des japanischen Raumschiffs zu sehen &#8211; und das hat ebenso Kino-Niveau wie alles, was danach folgt. Zwar ist nicht jede Erzählung gleich aufwändig, der Dreh im Steinbruch dürfte deutlich günstiger gewesen sein als die Szene im All, aber <strong>Invasion</strong> macht stets dein Eindruck, dass das Drehbuch den Takt der Story vorgibt &#8211; und nicht das Budget.</p>
<p>Auch der Look ist typisch für Apple, die entsättigten Farben kennen Nutzer des Streaming-Dienstes auch aus Serien wie &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-foundation/">Foundation</a>&#8220; oder &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-liseys-story/">Lisey&#8217;s Story</a>&#8222;. Und wer einen entsprechenden Bildschirm nutzt, bekommt <strong>Invasion</strong> in knallscharfem 4k zu sehen &#8211; eine echte Augenweide! Allerdings gilt die Empfehlung nur für die Optik der Serie uneingeschränkt. Denn das Drehbuch offenbart durchaus Schwächen. So ist das Sci-Fi-Setting in den ersten Folgen eine Mogelpackung. Mehr als fliehende Menschen gibt es kaum zu sehen. Dass hier tatsächlich Außerirdische am Werk sind, hat die Menschheit noch nicht bemerkt &#8211; und der Zuschauer hat auch Mühe. Denn weder Aliens noch deren Schiffe nehmen in den frühen Episoden einen sonderlich breiten Raum ein.</p>
<figure id="attachment_11219" aria-describedby="caption-attachment-11219" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-11219 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/10/inv-2.jpg" alt="Invasion" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/10/inv-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/10/inv-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/10/inv-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/10/inv-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/10/inv-2-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-11219" class="wp-caption-text">Mitsuki versucht herauszufinden, was mit dem Japanischen Raumschiff geschehen ist.</figcaption></figure>
<h2>Mehr Drama als Sci-Fi</h2>
<p>Stattdessen ist <strong>Invasion</strong> zu Beginn eine waschechte Katastrophen-Serie mit allen typischen Inhalten. Eine Familie auf der Flucht. Menschen in Gefahr. Helden und Feiglinge. Neugierige Wissenschaftler, die sich die Ereignisse genau ansehen. Das alles kennt der Fan solcher Stoffe von vielen anderen Filmen und Serien. Kinberg und Weil bringen hier etwas Abwechslung hinein, weil sie fünf verschiedene Perspektiven zeigen und dabei inhaltlich ebenfalls weit auseinander liegen. So ist Japan am Anfang nicht von der Attacke der Aliens betroffen, deshalb lässt sich dort eine ganz andere Geschichte erzählen als in den USA, wo der Angriff auf die Menschheit bereits rollt. Oder Afghanistan, wo der Zuschauer in Episode 4 einen ersten flüchtigen Blick auf ein Alien werfen darf.</p>
<p>Und hier liegt die Krux von <strong>Invasion</strong>. Das Tempo der Serie ist alles andere als hoch. Die neue <strong>War of the Worlds</strong>-Serie hatte das Setting nach einer Episode etabliert, bei <strong>Invasion</strong> wartet man nach der halben Staffel noch immer darauf, dass man erfährt, worauf man hier eigentlich wartet. Richtig langweilig wird das aufgrund der durchgehend guten Darsteller und gelungener Dialoge zwar nie, aber richtig packend eben auch nur selten. Wenn Trevante um sein Leben kämpft oder Aneesha ihren Sohn sucht, geht das Adrenalin durchaus einmal nach oben. Aber dauerhafte Spannung sieht anders aus. Zumal das Publikum bei kaum einem Protagonisten den Eindruck bekommt, er oder sie könnte mit dem Kampf gegen die Eindringlinge wirklich etwas zu tun haben.</p>
<figure id="attachment_11220" aria-describedby="caption-attachment-11220" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-11220 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/10/inv-3.jpg" alt="Invasion" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/10/inv-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/10/inv-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/10/inv-3-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/10/inv-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/10/inv-3-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-11220" class="wp-caption-text">Caspar wird zum Anführer wider Willen, als es darum geht, seine Mitschüler zu retten.</figcaption></figure>
<p>Und so bleibt momentan noch ein zwiespältiger Eindruck zurück. Sci-Fi-Fans dürften sich von <strong>Invasion</strong> mehr versprochen haben als sie zu Beginn bekommen. Wer sich gerne Drama-Serien ansieht, kommt hingegen deutlich mehr auf seine Kosten. Denn vor allen in den zwischenmenschlichen Beziehungen kann <strong>Invasion</strong> punkten. Wenn beispielsweise Trevante mit seinem arabischen Retter spricht und beide, ohne den anderen zu verstehen, von ähnlichen Dingen reden, dann packt die Serie emotional zu und lässt so bald nicht wieder los. Ob das irgendwann in eine ebenso spannende Serie mündet, bleibt noch abzuwarten.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Mit <strong>Invasion</strong> liefert Apple TV+ die nächste Serie ab, die unfassbar gut aussieht. Der Look, die Qualität der Bilder, vor allen in hoher Auflösung, sind allein schon fast das Einschalten wert. Inhaltlich hingegen befindet sich die Serie eher auf dem Pfad von Katastrophen-Filmen und entsprechenden Dramen, als echte Science-Fiction zu zeigen. Und das ist nicht durchgehend spannend, auch wenn die Serienmacher Simon Kinberg und David Weil immer wieder emotional packende Momente erschaffen. Was nach der halben Staffel noch fehlt, ist die durchgehende Spannung, die eine Serie mit einer solchen Prämisse eigentlich haben sollte. Auch da gibt es gute Ansätze, das sehr langsame Erzähltempo bremst diese aber immer wieder aus. <strong>Invasion</strong> ist bereits gut, hat aber noch Luft nach oben.</p>
<p><strong>Invasion startet am 22. Oktober 2021 mit drei Folgen bei Apple TV+, jeden Freitag erscheint eine weitere Folge.</strong></p>
<figure id="attachment_11221" aria-describedby="caption-attachment-11221" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-11221 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/10/inv-4.jpg" alt="Invasion" width="1024" height="681" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/10/inv-4.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/10/inv-4-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/10/inv-4-768x511.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/10/inv-4-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/10/inv-4-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-11221" class="wp-caption-text">Soldat Ward will seine Vorgesetzten über das informieren, was er gesehen hat.</figcaption></figure>
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		<title>Es geht weiter: Greenland 2 kommt!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jun 2021 12:20:54 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Film News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kritiker und Zuschauer waren sich im Herbst weitgehend einig. &#8222;Greenland&#8220;, der Katastrophen-Thriller mit Gerard Butler, war der beste Film mit dem schottischen Darsteller seit Jahren. Statt beinhartem Actionhelden gab Butler den Durchschnitts-Typen, der alles versucht, um seine Familie vor einer globalen Katastrophe in einem Bunker auf Grönland in Sicherheit zu bringen. Das Echo blieb nicht unbemerkt. Das Studio hat nun offiziell eine Fortsetzung bestellt, Greenland 2 soll im kommenden Jahr gedreht werden. Butler wird darin erneut den Architekten John Garrity [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/greenland-2-fortsetzung-kommt/">Es geht weiter: Greenland 2 kommt!</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kritiker und Zuschauer waren sich im Herbst weitgehend einig. &#8222;Greenland&#8220;, der Katastrophen-Thriller mit Gerard Butler, war der beste Film mit dem schottischen Darsteller seit Jahren. Statt beinhartem Actionhelden gab Butler den Durchschnitts-Typen, der alles versucht, um seine Familie vor einer globalen Katastrophe in einem Bunker auf Grönland in Sicherheit zu bringen. Das Echo blieb nicht unbemerkt. Das Studio hat nun offiziell eine Fortsetzung bestellt, <strong>Greenland 2</strong> soll im kommenden Jahr gedreht werden. Butler wird darin erneut den Architekten John Garrity spielen, Morena Baccarin ist als seine Frau dabei, auch Autor (Chris Sparling) und Regisseur (Ric Roman Waugh) bleiben an Bord.</p>
<h2>Greenland 2: Reise aus dem Eis</h2>
<p>Auch erste Story-Details sind schon durchgesickert. So müssen sich die Garrítys, nachdem sie die Katastrophe im Bunker überlebt haben, eine neue Heimat suchen. Und somit den Schutz der Einrichtung verlassen. Ihr Weg führt sie durch die vereisten Flächen Europas auf der Suche nach einem neuen Zuhause, in dem sie weiterhin überleben können. Dabei lauern natürlich etliche Gefahren auf John und seine Familie.</p>
<figure id="attachment_9959" aria-describedby="caption-attachment-9959" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-9959 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/greenland-4.jpg" alt="Greenland 2" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/greenland-4.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/greenland-4-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/greenland-4-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/greenland-4-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/greenland-4-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-9959" class="wp-caption-text">John Garrity konnte seine Familie in den Bunker bringen, nun muss er für sie eine neue Heimat finden.</figcaption></figure>
<p>Als Greenland im vergangenen Herbst in die Kinos kam, sah es trotz guter Kritiken erst nicht nach einem Erfolg aus. In den Kinos spielte der 35 Millionen Dollar teure Film etwa 523 Millionen ein &#8211; kein echter Hit. Doch eine Ausstrahlung auf HBO Max und gute Zahlen beim Leihen und Kaufen bescherten dem Studio doch noch einen Gewinn von etwa 60 bis 80 Millionen Dollar. Und das ist ein mehr als ausreichender Grund, die Geschichte weiterzuerzählen. Ob <strong>Greenland 2</strong> noch 2022 in die Kinos kommt, ist unklar, da der Drehbeginn bislang nur mit 2022 benannt wurde. Aber die Chance besteht.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Serienkritik: Into the Night</title>
		<link>https://lauterfilme.de/serienkritik-into-the-night/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 May 2020 10:06:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Netflix hat schon vor längerer Zeit verkündet, ihr Programm internationaler gestalten zu wollen. Dazu gehört für die Kalifornier auch, mehr Inhalte aus kleineren Ländern zu bestellen, um die dortige Bevölkerung mit bekannten Gesichtern und Stoffen zu unterhalten. Mit &#8222;Into the Night&#8220; ist nun auch unser Nachbarland Belgien unter die Serienproduzenten gegangen. Und schlägt einen ähnlichen Weg ein wie vor ihnen schon die Dänen mit &#8222;The Rain&#8220;. Wie gut ist die Apokalypse-Version aus dem Land der Waffeln und Fritten geworden? Weltuntergang [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-into-the-night/">Serienkritik: Into the Night</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Netflix hat schon vor längerer Zeit verkündet, ihr Programm internationaler gestalten zu wollen. Dazu gehört für die Kalifornier auch, mehr Inhalte aus kleineren Ländern zu bestellen, um die dortige Bevölkerung mit bekannten Gesichtern und Stoffen zu unterhalten. Mit &#8222;Into the Night&#8220; ist nun auch unser Nachbarland Belgien unter die Serienproduzenten gegangen. Und schlägt einen ähnlichen Weg ein wie vor ihnen schon die Dänen mit <a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-the-rain/">&#8222;The Rain&#8220;</a>. Wie gut ist die Apokalypse-Version aus dem Land der Waffeln und Fritten geworden?</strong></p>
<p>Weltuntergang ist angesagt! Dänemark packte einen todbringenden Virus in den namensgebenden Regen, Sky ließ vor einigen Monaten in <a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-acht-tage/">&#8222;Acht Tage&#8220;</a> einen Meteor auf Europa fallen. Und Belgien macht nun die Sonne zum tödlichen und unbesiegbaren Gegner der Menschheit. In knackig-kurzen sechs Teilen ließ Netflix den Serienmacher Jason George (&#8222;Der nackte Regisseur&#8220;, &#8222;Dschinn&#8220;) die Story vom möglichen Ende der Zivilisation erzählen &#8211; und holt dabei aus engem Raum ein Maximum an Handlung heraus. Aber ist die auch gut?</p>
<figure id="attachment_8580" aria-describedby="caption-attachment-8580" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-8580 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/night-1.jpg" alt="Into the Night" width="1024" height="512" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/night-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/night-1-300x150.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/night-1-768x384.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/night-1-480x240.jpg 480w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-8580" class="wp-caption-text">Der italienische Soldat Terenzio weiß etwas, was sonst keiner weiß &#8211; und will Brüssel unbedingt Richtung Westen verlassen.</figcaption></figure>
<h3>Into the Night: Die Handlung</h3>
<p>Aufgeregt versucht der italienische Soldat Terenzio (Stefano Cassetti), auf dem Brüsseler Flughafen in ein Flugzeug zu gelangen. Schließlich erpresst er sich mit Waffengewalt einen Weg in die Maschine, die in bald nach Moskau abheben soll. Weil das Boarding aber noch nicht offiziell begonnen hat, befinden sich nur wenige Passagiere an Bord. Darunter ein kleiner Junge mit seiner Mutter und ein alter Mann mit seiner Pflegerin. Dazu kommen der Copilot Matthieu (Laurent Capelluto), eine Stewardess und einige Männer vom Bodenpersonal. Als der Soldat eindringt, kommt es zum Kampf.</p>
<p>Dabei schießt Terenzio Matthieu in die Hand. Dennoch verlangt er, dass das Flugzeug sofort abhebt &#8211; und zwar in Richtung Westen. Weil die Ex-Soldatin Sylvie (Pauline Etienne) an Bord ist, die Hubschrauber fliegen und somit dem Piloten helfen kann, gelingt der Start. In der Luft klärt Terenzio die beiden Piloten über seine Tat auf. Er ist bei der Nato stationiert und bekam dort zufällig mit, dass sich die Strahlung der Sonne verändert haben soll. Wer einen Sonnenaufgang sieht, wird sterben. Die einzige Chance: mit dem Flugzeug immer in die Nacht fliegen &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/ZGosoC7q_po" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Into the Night: Gute Bilder zum Untergang</h3>
<p>Wie bei jeder Sci-Fi-Story, die sich mit dem Untergang der Erde beschäftigt, braucht man entweder ein großes Budget, um die Bedrohung in ihrem ganzen Ausmaß zu zeigen &#8211; oder gute Ideen. Geld für massenhaft Hollywood-reife Effekte hatten die Macher von <em>Into the Night</em> nicht zur Verfügung, also mussten andere Bilder her, um die Katastrophe zu visualisieren. Und die Szenen mit einem Krankenhausflur voller toter Körper oder brennenden Landebahnen aus dem Cockpit beobachtet, erfüllen ihren Zweck recht gut, ohne die große Apokalypse zu zeigen. Das erinnert ein wenig an <a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-krieg-der-welten/">&#8222;Krieg der Welten&#8220;</a>, die im vergangenen Jahr zu sehen war.</p>
<p>Auch die in einem Flugzeug erwartbare Mischung aus Menschen verschiedenster Herkunft bildet <em>Into the Night</em> gut ab. So finden sich natürlich ein paar Russen in der Maschine nach Moskau, dazu ein Türke, ein Marokkaner, einige Belgier und ein Pole. Das führt zu sprachlichen Problemen, die in der Serie auch glaubhaft wiedergegeben werden. Die Verständigung ist in einer solchen Stress-Situation ebenso wichtig wie schwierig, das macht <em>Into the Night</em> mehr als deutlich. Damit läutet die Serie aber auch eine ihrer Schwächen ein.</p>
<figure id="attachment_8582" aria-describedby="caption-attachment-8582" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-8582 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/night-3.jpg" alt="Into the Night" width="1024" height="512" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/night-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/night-3-300x150.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/night-3-768x384.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/night-3-480x240.jpg 480w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-8582" class="wp-caption-text">Bloggerin Inez sieht kurz vor dem Abflug auf ihrem Smartphone beunruhigende Bilder. Was passiert auf der Welt?</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Into the Night: Zu viel Testosteron</h3>
<p>Denn viele der Charaktere sind zwar durchaus glaubwürdig, dass es aber in einer solchen Situation tatsächlich derart viel unwidersprochenes Alpha-Männchentum geben könnte wie hier, ist doch recht schwer zu glauben. Vor allem die Rolle des Terenzio nervt mit jeder Folge mehr. Allerdings ist er nicht die einzige Figur, der das Publikum nur wenig Sympathie entgegenbringen dürfte. Katastrophen-Szenarien funktionieren aber nur dann richtig gut, wenn der Zuschauer mit den Figuren mitfiebert, weil er sie mag &#8211; zumindest einige davon. Das wird hier eng.</p>
<p>Denn im Bemühen, jeder der sechs Figuren, die eine eigene Schwerpunkt-Folge bekommen, einen möglichst komplexen Charakter zu erschaffen, kommen auch dunkle Seiten zutage. Und die Zeit reicht kaum, um sie trotzdem zu Helden ihrer Geschichte zu machen. Das weist Parallelen zur Netflix-Serie <a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-black-summer/">&#8222;Back Summer&#8220;</a> auf, in der die Charakterzeichnung jedoch ein wenig besser gelang als hier. Als Beispiel dient hier der deutsche Schauspieler Mehmet Kurtulus, der als zwielichtiger Geschäftsmann eine nur wenig glaubhafte Läuterung durchmacht.</p>
<p>Was <em>Into the Night</em> allerdings sehr gut gelingt, ist das Aufrechterhalten einer ständigen akuten Bedrohung der Überlebenden im Flugzeug. Immer passiert etwas Unerwartetes oder Schlimmes, das die Gruppe wieder vor schier unlösbare Probleme stellt, Was den Autoren hier für sechs Folgen eingefallen ist, kann sich durchaus sehen lassen. Und so ist die kurze Serie (die Folgen sind meist etwa 35 Minuten lang) zwar sicher nicht die innovativste Dystopie der vergangenen Monate, aber dafür sehr kurzweilig und durchgehend unterhaltsam,</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p><em>Into the Night</em> erfindet in Sachen Weltuntergang das Rad nicht neu. Und auch die wenig sympathischen Hauptfiguren machen Zuschauern das Mitfiebern nicht immer leicht. Dafür bemüht sich die Serie aber um Charaktere mit Tiefgang statt Archetypen und hält ihre Protagonisten über die sechs Episoden ständig unter Strom. Wer sich auch für Serien wie <em>Black Summer</em> oder <em>Krieg der Welten</em> begeistern konnte, sollte hier ruhig mal einen Blick riskieren. Die belgische Produktion ist kein Highlight, aber durchaus ansehnlich geworden, mit Luft für eine Fortsetzung.</p>
<p><strong>Into the Night läuft ab dem 1. Mai 2020 bei Netflix.</strong></p>
<p><em>Gesehen: Sechs von sechs Folgen. Die Serie hat deutsche Sprachausgabe.</em></p>
<figure id="attachment_8581" aria-describedby="caption-attachment-8581" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-8581 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/night-2.jpg" alt="Into the Night" width="1024" height="512" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/night-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/night-2-300x150.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/night-2-768x384.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/night-2-480x240.jpg 480w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-8581" class="wp-caption-text">Ex-Soldatin Sylvie und Pilot Matthieu übernehmen das Kommando über die Maschine. Doch das passt nicht jedem an Bord.</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: Die Farbe des Horizonts</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Jul 2018 12:32:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophenfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Love-Story]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn ein Film verschiedene Themen behandelt, kommt der Verleih schon einmal in Entscheidungsnot, welcher Aspekt wichtiger ist. Während das US-Studio mit &#8222;Adrift&#8220; die Katastrophe in den Vordergrund stellt, setzt der deutsche Verleih auf Gefühl und bringt den Film als &#8222;Die Farbe des Horizonts&#8220; in die Kinos. Welcher Titel trifft den Inhalt besser? Wahre Geschichten zu verfilmen ist ein Trend, den Hollywood schon lange verfolgt. Unter dem Deckmäntelchen der Authentizität lässt sich dem Publikum so die eine oder andere recht abstruse [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wenn ein Film verschiedene Themen behandelt, kommt der Verleih schon einmal in Entscheidungsnot, welcher Aspekt wichtiger ist. Während das US-Studio mit &#8222;Adrift&#8220; die Katastrophe in den Vordergrund stellt, setzt der deutsche Verleih auf Gefühl und bringt den Film als &#8222;Die Farbe des Horizonts&#8220; in die Kinos. Welcher Titel trifft den Inhalt besser?</strong></p>
<p>Wahre Geschichten zu verfilmen ist ein Trend, den Hollywood schon lange verfolgt. Unter dem Deckmäntelchen der Authentizität lässt sich dem Publikum so die eine oder andere recht abstruse Story unterjubeln, die meist nur lose auf den tatsächlichen Ereignissen beruht. Für Horrorfans ist der Satz &#8222;Basierend auf wahren Begebenheiten&#8220; schon längst zur Lachnummer verkommen, so häufig wird er genutzt. <em>Die Farbe des Horizonts</em> ist anders, denn viel Raum für dramaturgisch passende Verfremdung bleibt in dieser Story nicht &#8211; aber ist sie auch gut?</p>
<figure id="attachment_4374" aria-describedby="caption-attachment-4374" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-4374 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/07/farbe-1-1024x682.jpg" alt="Farbe des Horizonts" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/07/farbe-1-1024x682.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/07/farbe-1-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/07/farbe-1-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/07/farbe-1-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/07/farbe-1-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/07/farbe-1.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-4374" class="wp-caption-text">Leben ohne Plan ist für die junge Tami das Maß aller Dinge.</figcaption></figure>
<h3><strong>Die Farbe des Horizonts: Die Handlung</strong></h3>
<p>Die junge Tami (Shailene Woodley) lässt sich einfach treiben, fährt in der Südsee von Insel zu Insel und hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser. Bis ihr auf Tahiti der junge Richard (Sam Claflin) begegnet, in den sie sich Hals über Kopf verliebt. Bald beschließen die beiden, gemeinsam auf Richards Segelboot um die Welt zu reisen. Doch dann kommt dem jungen Paar das lukrative Angebot eines reichen US-Ehepaares in die Quere. Weil die schnell nach Hause fliegen müssen, sollen Tami und Richard deren Luxusboot nach Kalifornien segeln &#8211; für viel Geld.</p>
<p>Doch das Glück lässt die beiden bald im Stich. Auf ihrer Reise nach Norden geraten sie in einem Jahrhundertsturm, der die Yacht weitgehend manövrierunfähig macht und Richard über Bord spült. Erst nach stundenlanger Suche kann Tami ihren schwer verletzten Freund bergen und muss nun weitgehend auf sich gestellt dafür sorgen, dass der Segeltörn nicht mit zwei Toten endet. Aber die Chancen, mehr als 2000 Meilen bis zur Inselgruppe von Hawaii zu kommen, stehen schlecht &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/HdMP4sWc71M" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Die Farbe des Horizonts: Hinkender Hybrid</h3>
<p>Regisseur <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Baltasar_Korm%C3%A1kur" target="_blank" rel="noopener">Baltasar Kormákur</a> kennt sich mit Naturgewalten aus. Sein Film &#8222;Everest&#8220; begeisterte vor allem mit seinen brillanten Bildern und brachte die ganze Wucht der Natur auf die Leinwand. Ähnliches vollbringt Kormákur auch in Die Farbe des Horizonts. Die Szenen des Sturms sorgen dafür, dass man sich unwillkürlich am Kinosessel festhält, so dynamisch und packend inszeniert er mithilfe seines Kameramannes Robert Richardson (Oscar für &#8222;Hugo Cabret&#8220;) die Gewalt des Meeres.</p>
<p>Für die Love-Story zwischen Woodley und Claflin zeigt Kormákur allerdings weit weniger Gespür. So richtig springt der Funke zwischen beiden nie über. Zwar vermittelt der Regisseur die Botschaft von zwei jungen Liebenden, die alles füreinander tun würden, sehr deutlich, den Bauch des Zuschauers erreicht sie aber nicht immer. Daher hat die Farbe des Horizonts auch ein wenig Schlagseite, was die Intensität der Ereignisse angeht. Tamis Überlebenskampf und ihr Fight um Richards Leben sind deutlich packender als die Liebesgeschichte.&nbsp;</p>
<figure id="attachment_4375" aria-describedby="caption-attachment-4375" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-4375 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/07/farbe-2-1024x682.jpg" alt="Farbe des Horizonts" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/07/farbe-2-1024x682.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/07/farbe-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/07/farbe-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/07/farbe-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/07/farbe-2-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/07/farbe-2.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-4375" class="wp-caption-text">Das ändert sich, als der junge Richard in Tamis Leben segelt.</figcaption></figure>
<h3>Die Farbe des Horizonts: Gut erzählter Plot</h3>
<p>Um in die eigentlich wenig abwechslungsreiche Story Abwechslung zu bekommen, erzählt das von einem Trio verfasste Drehbuch die Handlung nicht streng chronologisch, sondern springt immer wieder zwischen der Kennenlernphase des Paares und dem Kampf ums Überleben hin und her. Weil so wichtige oder interessante Details erst spät im Film thematisiert werden, hält <em>Die Farbe des Horizonts</em> die Spannung recht gut aufrecht, zumal der Twist kurz vor Ende wohl nur sehr aufmerksame Zuschauer nicht überraschen dürfte.</p>
<p>Dazu kommt die schauspielerische Leistung von Shailene Woodley, die sehr glaubhaft die junge, unerfahrene Frau verkörpert, die angesichts der tödlichen Bedrohung über sich selbst hinauswachsen muss. In manchen Szenen gelingt es ihr, den Schmerz derart gut zu transportieren, dass es kaum jemanden im Kino kalt lassen dürfte. Sam Claflin hat dagegen eine weitaus undankbarere Rolle, die er jedoch auch auf den Punkt bringt.</p>
<p>So bleibt <em>Die Farbe des Horizonts</em> eher ein Film für Fans von Survival-Dramen als für <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-zwischen-zwei-leben-the-mountain-between-us/">Nicholas Sparks-Freunde</a>. Der Punkt für den passenderen Titel geht also an &#8222;Adrift&#8220;.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Die Mischung aus Love-Story und Überlebensdrama in <em>Die Farbe des Horizonts</em> funktioniert trotz einiger leichter Anwandlungen von Kitsch überraschend gut. Allerdings ist der Kampf gegen die Naturgewalten deutlich fesselnder als die Liebesgeschichte. Für Romantiker bietet der Film daher auch deutlich weniger als für Fans von Survival-Filmen. Als wahre Geschichte packt&nbsp;<em>Die Farbe des Horizonts</em>&nbsp;durch die extrem sympathischen Darsteller dennoch und ist allein durch seine großartigen Bilder des Meeres schon sehenswert.</p>
<p><strong>Die Farbe des Horizonts startet am 12. Juli 2018 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_4376" aria-describedby="caption-attachment-4376" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-4376 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/07/farbe-3-1024x566.jpg" alt="Farbe des Horizonts" width="750" height="415" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/07/farbe-3-1024x566.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/07/farbe-3-300x166.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/07/farbe-3-768x425.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/07/farbe-3.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-4376" class="wp-caption-text">Ein furchtbarer Sturm schleudert die Liebenden unvermittelt in einen erbarmungslosen Überlebenskampf.</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: No Way Out &#8211; Gegen die Flammen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 May 2018 13:41:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophenfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Wahre Geschichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn sich ein Drama nach wahren Begebenheiten ankündigt, ist grundsätzlich erst einmal Vorsicht geboten. Oftmals nehmen clevere Drehbuch-Autoren ein mehr oder weniger beliebiges Unglück, um daraus eine schmalzige Dramolette zu fabrizieren. Auch &#8222;No Way Out &#8211; Gegen die Flammen&#8220; basiert auf tatsächlich geschehenen Ereignissen. Kann sich das Katastrophen-Drama aus der Welt der Waldbrand-Bekämpfer vom üblichen Herz-Schmerz abheben? Bislang hatte Regisseur Joseph Kosinski mit seinen Projekten wenig Glück. 2010 drehte er mit &#8222;Tron: Legacy&#8220; die langerwartete Fortsetzung eines Kultfilms der 80er [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-no-way-out-gegen-die-flammen/">Filmkritik: No Way Out &#8211; Gegen die Flammen</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wenn sich ein Drama nach wahren Begebenheiten ankündigt, ist grundsätzlich erst einmal Vorsicht geboten. Oftmals nehmen clevere Drehbuch-Autoren ein mehr oder weniger beliebiges Unglück, um daraus eine schmalzige Dramolette zu fabrizieren. Auch &#8222;No Way Out &#8211; Gegen die Flammen&#8220; basiert auf tatsächlich geschehenen Ereignissen. Kann sich das Katastrophen-Drama aus der Welt der Waldbrand-Bekämpfer vom üblichen Herz-Schmerz abheben?</strong></p>
<p>Bislang hatte Regisseur Joseph Kosinski mit seinen Projekten wenig Glück. 2010 drehte er mit &#8222;Tron: Legacy&#8220; die langerwartete Fortsetzung eines Kultfilms der 80er &#8211; ohne großen Erfolg. 2013 brachte er dann Tom Cruise in &#8222;Oblivion&#8220; ins Kino &#8211; und hatte erneut Pech, dass ein eigentlich ganz guter Film an der Kasse floppte. In den USA schmierte mit <em>No Way Out</em> auch sein dritter Versuch gnadenlos ab &#8211; aber zu Recht?</p>
<figure id="attachment_3972" aria-describedby="caption-attachment-3972" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-3972 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/Noway-1-1024x541.jpg" alt="No Way Out" width="750" height="396" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/Noway-1-1024x541.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/Noway-1-300x158.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/Noway-1-768x405.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/Noway-1.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-3972" class="wp-caption-text">Die Hotshots sind näher am Feuer als jede andere Feuerwehr-Einheit.</figcaption></figure>
<h3>No Way Out: Die Handlung</h3>
<p>Der ehrgeizige Feuerwehr-Chef Eric Marsh (Josh Brolin) will aus seinem Team unbedingt Stars formen. Bislang dürfen seine Männer aus einer Kleinstadt in Arizona immer nur in sicherem Abstand zum Waldbrand Hilfsarbeiten verrichten. Doch Marsh will aus seiner Truppe unbedingt &#8222;Hotshots&#8220; machen. Das sind die Spezialisten, die direkt an der Front des Brandherdes Schneisen schlagen und Gegenfeuer legen, um den Brand einzudämmen. Und tatsächlich: nach einem waghalsigen, aber erfolgreichen Einsatz werden Marsh und sein Team die &#8222;Granite Mountain Hotshots&#8220;.</p>
<p>Einer dieser Männer ist der Ex-Junkie Brendan (Miles Teller), der für sich und seine neu geborene Tochter endlich ein vernünftiges Leben führen will. Nach hartem Drill schafft er es, zum Team zu stoßen und erfährt in den Reihen seiner Kameraden neben Sticheleien und Geringschätzung auch bald echte Freundschaft und Anerkennung. Doch als er nach einem vermeintlichen Routine-Einsatz im Krankenhaus landet, beginnt er, den Job zu hinterfragen und entschließt sich, nach der Waldbrand-Saison aufzuhören. Da werden die Granite Mountain Hotshots zu einem scheinbar harmlosen Feuer gerufen &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/y791T87YN-4" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>No Way Out: Starker Abgang</h3>
<p>Er habe den tapferen Feuerwehrmännern ein Denkmal setzen wollen, lässt Regisseur Kosinski über diesen Film wissen. Und das merkt man No Way Out in der ersten Stunde leider auch an. Denn dort strapaziert Kosinski die Mär von den harten Kerlen, die wie Pech und Schwefel zusammenhalten, deutlich über Gebühr. Aber schon hier gelingen Kosinski gelegentlich auch ruhige Momente, die einzelnen Figuren mehr Tiefe verliehen und glaubwürdig die kleinen und großen Probleme thematisiert, die so ein Job mit sich bringt.</p>
<p>Vor allem Jennifer Connolly glänzt als Marshs Gattin, die mehr vom Leben will als nur die Frau eines Feuerwehrmannes zu sein. Und in etlichen Kämpfen mit ihrem Mann immer wieder ihren Standpunkt klar macht, bis der Eisenschädel endlich sieht, worum es ihr geht. Wenn sich der Film seinem Finale nähert, trumpft Kosinski dann groß auf. Denn was er er in den letzten 30 Minuten auf das Publikum abfeuert, trifft härter, als manch einer es zu Beginn des Films für möglich gehalten hätte.</p>
<figure id="attachment_3973" aria-describedby="caption-attachment-3973" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-3973 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/Noway-2-1024x684.jpg" alt="No Way Out" width="750" height="501" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/Noway-2-1024x684.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/Noway-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/Noway-2-768x513.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/Noway-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/Noway-2-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/Noway-2.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-3973" class="wp-caption-text">Amanda Marsh ist die Gefahr leid, in die sich ihr Mann immer wieder begibt.</figcaption></figure>
<h3>No Way Out: Wissen hilft wenig</h3>
<p>Selbst dann, wenn man als Zuschauer früh ahnt, dass die heile Welt der Hotshots möglicherweise einen tödlichen Haken hat &#8211; oder es aufgrund vorheriger Google-Recherchen sogar weiß: Es hilft nur wenig. Kosinski inszeniert die Katastrophe so derart hart und gnadenlos, dass der Film unweigerlich an die Nieren geht. Was auch an der sehr guten Leistung der Schauspieler liegt. <em>No Way Out</em> bleibt durch den Schluss nachhaltig in Erinnerung.</p>
<p>Und bei den Brandeinsätzen macht Kameramann Claudio Miranda (&#8222;Life of Pi&#8220;) einen guten Job. Die Bilder, mit denen er das Feuer einfängt, machen stets deutlich, welch ungeheure Macht in diesen Bränden steckt und wie wenig man sie unterschätzen darf. Weil Kosinski mit seiner Inszenierung dem Zuschauer suggeriert, dass seine Helden dennoch stets alles unter Kontrolle haben, ist der Schluss umso schlimmer.</p>
<p>Warum diesen Film über tragische Helden in den USA niemand sehen wollte, ist unklar. An der Qualität liegt es sicher nicht, das sahen auch die US-Kritiker so. Geholfen hat es Kosinski wieder nicht. Vielleicht finden sie ja bei uns ein paar Freunde packender Dramen und sehen sich <em>No Way Out</em> an &#8211; verdient hätte er es.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Spektakuläre Bilder von Feuersbrünsten wechseln sich in dieser <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-7-tage-in-entebbe/">wahren Geschichte</a> mit Eheproblemen, Drogensucht und wilden Feiern ab &#8211; bevor <em>No Way Out</em> das Publikum im Finale emotional ganz hart erwischt. Stars wie Josh Brolin, Jennifer Connolly, Miles Teller und Jeff Bridges spielen ihre Rollen so stark, dass im Kinosaal wohl die eine oder andere Träne fließen dürfte. Dass der Film dabei gelegentlich den Kult um wahre Männerfreundschaften und Kameraderie ein wenig übertreibt, ist deshalb verzeihlich.</p>
<p><strong>No Way Out &#8211; Gegen die Flammen startet am 3. Mai 2018 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_3974" aria-describedby="caption-attachment-3974" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-3974 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/Noway-3-1024x684.jpg" alt="No Way Out" width="750" height="501" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/Noway-3-1024x684.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/Noway-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/Noway-3-768x513.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/Noway-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/Noway-3-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/Noway-3.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-3974" class="wp-caption-text">Harter Drill fürs Überleben: Eine spezielle Folie soll im Fall der Fälle das Leben der Männer retten.</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: Geostorm</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Oct 2017 09:18:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Action]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In &#8222;Geostorm&#8220; kontrolliert die Menschheit das Wetter &#8211; bis das Projekt plötzlich Fehler produziert, die Menschen das Leben kosten. Kann Gerard Butler die Katastrophe noch aufhalten? Und sollte man im Kino dabei sein, wenn er es tut? Seit die Tricktechnik es zulässt, gehören Katastrophenfilme als eigenes Genre zu Hollywood. Und kaum einer hat sich dabei je so hervorgetan, wie der deutsche Regisseur Roland Emmerich. Dessen Handschrift vermeint man auch in Geostorm zu erkennen und das verwundert nicht, denn es ist [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In &#8222;Geostorm&#8220; kontrolliert die Menschheit das Wetter &#8211; bis das Projekt plötzlich Fehler produziert, die Menschen das Leben kosten. Kann Gerard Butler die Katastrophe noch aufhalten? Und sollte man im Kino dabei sein, wenn er es tut?</strong></p>
<p>Seit die Tricktechnik es zulässt, gehören Katastrophenfilme als eigenes Genre zu Hollywood. Und kaum einer hat sich dabei je so hervorgetan, wie der deutsche Regisseur Roland Emmerich. Dessen Handschrift vermeint man auch in <em>Geostorm</em> zu erkennen und das verwundert nicht, denn es ist das erste Regieprojekt seines langjährigen Partners <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Dean_Devlin" target="_blank" rel="noopener">Dean Devlin</a>. Kann auch Mr. Devlin sehenswert kaputtmachen?</p>
<figure id="attachment_2981" aria-describedby="caption-attachment-2981" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-2981 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/10/geo-1-1024x682.jpg" alt="Geostorm" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/10/geo-1-1024x682.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/10/geo-1-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/10/geo-1-768x511.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/10/geo-1-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/10/geo-1-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/10/geo-1.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-2981" class="wp-caption-text">Max ist nicht nur US-Chef von Dutch Boy, sondern auch heimlich mit der Leibwächterin des Präsidenten (Abbie Cornish) liiert? Ob das im Film wohl noch nützlich wird?</figcaption></figure>
<h3>Geostorm: Die Handlung</h3>
<p>Vor einigen Jahre drohte das Wetter, die Erde zu entvölkern. In der Not schlossen sich die großen Nationen zusammen uns stemmten gemeinsam das Projekt &#8222;Dutch Boy&#8220;, ein gigantisches Netz von Satelliten rund um die Erde mit einer großen Raumstation als Kontrollzentrale im All. Geleitet hat das Ganze der Amerikaner Jake Lawson (Gerard Butler), doch der disziplinlose, rebellische Typ wird nun nach Ansicht des US-Senats nicht mehr gebraucht und ausgerechnet Lawsons kleiner Bruder Max (Jim Sturgess) muss ihn feuern.&nbsp;</p>
<p>Doch ein paar Jahre später spielt Dutch Boy plötzlich verrückt und Max&#8216; Vorgesetzter Leonard Dekkom (Ed Harris) verlangt von seinem Mitarbeiter, Jake Lawson zu überreden, sich die Sache anzusehen. Natürlich fliegt der Draufgänger zur Station &#8211; und erscheint gerade rechtzeitig, um den Anfang vom Ende der Menschheit zu sehen. Denn Dutch Boy ist dabei, einen planetenweiten <em>Geostorm</em> zu erzeugen, den niemand überleben würde. Kann Lawson die Katastrophe noch aufhalten?<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/aCKmczOOnlE" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Geostorm: Wenig Neuland</h3>
<p>Coole Bilder, spektakuläre Zerstörungen, spannender Überlebenskampf: Die Strickmuster für einen Katastrophenfilm sind denkbar einfach. Das dachte sich wohl auch das Studio und holte sich statt Emmerich, der offenbar keine Lust mehr auf diese Art Filme hat, seinen langjährigen Partner Dean Devlin &#8211; der sollte ja auch wissen, wie es geht. Damit lag Warner richtig, tatsächlich unterscheiden sich die Bilder von Eiswellen an der Copacabana oder Lavaströmen in Hongkong in ihrer Qualität nicht von früheren Katastrophenfilmen von Emmerich/Devlin. Leider unterscheiden sich auch die Figuren nicht sonderlich von denen früherer Filme.</p>
<p>Mann muss Devlin zugute halten, dass er das erkannt hat und versuchte, so gut wie möglich gegenzusteuern. Am Klischee, Butler als raubeinigen Helden zu inszenieren, konnte er wohl nichts machen, aber mit Charakteren wie der deutschen Leiterin der Station, Ute Fassbinder (Alexandras Maria Lara), steuert Devlin zumindest ein wenig gegen ein Abziehbild von einem Film an. Insgesamt ist das aber zu wenig, um <em>Geostorm</em> von früheren Werken deutlich unterscheidbar zu machen.</p>
<figure id="attachment_2982" aria-describedby="caption-attachment-2982" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-2982 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/10/geo-2-1024x682.jpg" alt="Geostorm" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/10/geo-2-1024x682.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/10/geo-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/10/geo-2-768x511.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/10/geo-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/10/geo-2-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/10/geo-2.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-2982" class="wp-caption-text">Auf welcher Seite steht der US-Präsident (Andy Garcia) in diesem Moment?</figcaption></figure>
<h3>Geostorm: Im Ansatz gut</h3>
<p>Schon einmal hat das Duo Emmerich/Devlin die Menschheit mit Klima und Wetter fast vernichtet, doch Devlin hat aus dem unbefriedigenden &#8222;The Day After Tomorrow&#8220; zumindest gelernt, dass man den Höhepunkt nicht in die Mitte des Films packt. Er sorgt mit straffer Inszenierung dafür, dass der Film immerhin spannender wird, je länger er läuft. Um am Ende eine dem Genre angemessene Zerstörungsorgie zu präsentieren. Und auch bei der Handlung hat Devlin zumindest versucht, neue Wege zu gehen.</p>
<p>Devlin liefert im eigenen Script zwar den aus &#8222;Independence Day&#8220; bekannten Familienkonflikt als Aufhänger, bietet aber statt einer Ansammlung von Einzelschicksalen einen High-Tech-Thriller. Und das funktioniert am Anfang erstaunlich gut. Die Jagd nach den Ursachen für Dutch Boys Versagen ist deutlich interessanter als die typischen Überlebenskämpfe einzelner Figuren zu zelebrieren. Denn zumindest die Mischung aus Katastrophenfilm und Thriller-Verschwörung ist neu. Leider verlässt Devlin aber der Mut, je länger der Film läuft und er biegt doch wieder in die bereits ausgiebig befahrene Straße heroischer Taten angesichts der Bedrohung ein, zeigt Kinder und Hunde, die um ihr Leben kämpfen und einen Helden, der alles zu opfern bereit ist.&nbsp;</p>
<p>Wie viel nun tatsächlich Devlin selbst entschied und wie weit auch das Studio ein Wort mitgesprochen hat, um den Film massentauglich zu halten, weiß man nicht. Fest steht, dass <em>Geostorm</em> mit etwas mehr Mut zum Risiko sicher besser geworden wäre. So gibt es einen leidlich spannenden, optisch durchaus gelungenen Katastrophenfilm nach Schema F zu sehen. So schlimm, wie die US-Presse den Film macht, ist er aber nicht.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Schade eigentlich! Gute Ideen und ein paar frische Ansätze waren da, werden aber selbst ein Opfer des Films. Besonders die letzte Viertelstunde langweilt mit bekannten Klischees und unterscheidet sich wenig von anderen Exemplaren des gleichen Genres. Da wäre nach der guten ersten Stunde mehr möglich gewesen. Ein ganz unterhaltsamer, optisch gelungener Film bleibt <em>Geostorm</em> dennoch, wer frühere Emmerich/Devlin-Werke kennt, könnte sich aber etwas langweilen.</p>
<p><strong>Geostorm startet am 19. Oktober 2017 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_2983" aria-describedby="caption-attachment-2983" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-2983 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/10/geo-3-1024x663.jpg" alt="Geostorm" width="750" height="486" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/10/geo-3-1024x663.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/10/geo-3-300x194.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/10/geo-3-768x498.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/10/geo-3.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-2983" class="wp-caption-text">Wer fliegt denn da? Natürlich löst der Held das Problem nicht an der Tastatur eines Computers, sondern muss sich in Lebensgefahr begeben.</figcaption></figure>
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