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	<title>Familientauglich - lauterfilme.de</title>
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		<title>Filmkritik: The Sleepover</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Aug 2020 18:17:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In letzter Zeit hat Netflix viele Filme für Teenager produzieren lassen und sie ins Programm genommen. Ob Liebesgeschichten wie &#8222;The Kissing Booth&#8220; oder Tanzfilme wie &#8222;Work It&#8220; oder &#8222;Feel The Beat&#8220; &#8211; die Zielgruppe wird gut bedient. Mit &#8222;The Sleepover&#8220; greift der Streamingdienst nun auch ein Segment an, in dem er bisher noch nicht so aktiv war: die familienfreundliche Komödie. Denn die Abenteuer der Familie Finch in &#8222;The Sleepover&#8220; dürfen schon Sechsjährige miterleben. Ist der Film dennoch auch für Erwachsene [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In letzter Zeit hat Netflix viele Filme für Teenager produzieren lassen und sie ins Programm genommen. Ob Liebesgeschichten wie <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-the-kissing-booth/">&#8222;The Kissing Booth&#8220;</a> oder Tanzfilme wie <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-work-it/">&#8222;Work It&#8220;</a> oder <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-feel-the-beat/">&#8222;Feel The Beat&#8220;</a> &#8211; die Zielgruppe wird gut bedient. Mit &#8222;The Sleepover&#8220; greift der Streamingdienst nun auch ein Segment an, in dem er bisher noch nicht so aktiv war: die familienfreundliche Komödie. Denn die Abenteuer der Familie Finch in &#8222;The Sleepover&#8220; dürfen schon Sechsjährige miterleben. Ist der Film dennoch auch für Erwachsene sehenswert?</strong></p>
<p>Mit harmlosen Familienkomödien und Serien hat Disney in den USA einen höchst lukrativen Markt fest im Griff. Statt auf die Teenies zu setzen, holt Disney bereits die 8-12-jährigen an die TV-Geräte und bindet sie so schon in jungen Jahren an die typischen Inhalte des Mäuse-Konzerns. Weil es aber auf diese Herangehensweise kein Patent gibt, machen sich nun auch andere Anbieter die Idee zunutze. Mit <em>The Sleepover</em> zielt jetzt auch Netflix deutlich auf diese junge Zuschauergruppe &#8211; und verzichtet auf F-Wörter und Blut. Macht der Film trotzdem Spaß?</p>
<figure id="attachment_9422" aria-describedby="caption-attachment-9422" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-9422 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/08/sleep-1.jpg" alt="The Sleepover" width="1024" height="703" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/08/sleep-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/08/sleep-1-300x206.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/08/sleep-1-768x527.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-9422" class="wp-caption-text">Margo und Ron scheinen die perfekten Eltern zu sein, doch sie hat ein Geheimnis.</figcaption></figure>
<h3>The Sleepover: Die Handlung</h3>
<p>Auf den ersten Blick ist die Familie Finch ganz normal. Vater Ron (Ken Marino) ist Bäcker und führt erfolgreich sein eigenes Geschäft. Margo (Malin Akerman) ist Hausfrau und Mutter, Tochter Clancy (Sadie Stanley) eine tolle Cello-Spielerin und verliebt in den Schulschwarm und ihr Bruder Kevin (Maxwell Simkins) eine typische, nervtötende Quasselstrippe mit zuviel Phantasie. Dass die Kinder kein Handy haben dürfen und Margo älteren Schülern schon einmal einen grässlichen Tod androht, sollten sie ihren Sohn weiter ärgern, ist da schon seltsamer.</p>
<p>Als eines Abends ein Paar bei den Finchs auftaucht und die Eltern entführt, werden Clancy und Kevin allerdings hellhörig. Denn die Ereignisse passen so gar nicht zu dem Bild, das sie von ihren Eltern haben. Als kurze Zeit später Henry (Erik Griffin) auftaucht, sich als US-Marshall zu erkennen gibt und erklärt, dass Mama Margo im Zeugenschutzprogramm steckt, wollen die Kinder ihre Eltern unbedingt retten. Mit Clancys Freundin Mim (Cree Cicchino) und Kevins Sleepover-Besuch Lewis (Lucas Jaye) machen sie sich auf den Weg &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/zqhfd79fbFs" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Coole Kids, doofe Erwachsene</h3>
<p>Obwohl der Film mit Malin Akerman (&#8222;Watchmen&#8220;) und Joe Manganiello (&#8222;True Blood&#8220;) durchaus prominent besetzt ist, bringen es die beiden Schauspieler nur zu Nebenrollen. Die eigentlichen Stars des Films sind Clancy und Kevin. Dementsprechend ist hier auch der Humor &#8211; kindgerecht und harmlos. Was gar nicht immer schlecht ist. So gelingt Drehbuchautorin Sarah Rothschild einige durchaus gelungene wiederkehrende Gags um den extrem behüteten Lewis und Clancys flippige Freundin Mim. Die erwachsenen Figuren liegen ihr dafür weniger.</p>
<p>Am schlimmsten hat es Ken Marino als trotteliger Ehemann Ron erwischt. Für ihn hat Rothschild keinen einzigen brauchbaren Gag geliefert, stattdessen muss er sich mit Kotzwitzen und ständigen Ungeschicklichkeiten über Wasser halten &#8211; ein Clown für ganz junge Zuschauer, bei dem nicht einmal die Wortgefechte mit dem muskelbepackten Ex-Verlobten seiner Frau zünden. Malin Akermans Rolle ist nur wenig besser geraten. Als toughe Super-Diebin und knallharte Kämpferin persifliert sie fast ihre Watchmen-Rolle &#8211; aber eben nur fast.</p>
<figure id="attachment_9423" aria-describedby="caption-attachment-9423" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-9423 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/08/sleep-2.jpg" alt="The Sleepover" width="1024" height="731" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/08/sleep-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/08/sleep-2-300x214.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/08/sleep-2-768x548.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-9423" class="wp-caption-text">Sleepover-Besuch Lewis, Clancy und Freundin Mim entdecken ein Verbrechen &#8211; und sind unsicher, was sie tun sollen.</figcaption></figure>
<h3>Spy Kids stand Pate</h3>
<p>Für die Kids hat sich Rothschild dagegen deutlich an Filmen wie &#8222;Spy Kids&#8220; orientiert und schreibt sie als kleine Superhirne, die in &#8222;Goonies&#8220;-Manier den Spuren folgen müssen, die ihre Mutter für sie zurückgelassen hat. Dazu bekommen sie nicht nur Bond-artige Gadgets, sondern auch abenteuerliche Schlussfolgerungen in den Mund gelegt. Glaubwürdig ist das Ganze keinen Moment lang, aber das lag hier auch nicht im Fokus. Stattdessen will Regisseurin Trish Sie hier eine möglichst rasante und spritzige Abenteuer-Komödie erzählen. Es gelingt leidlich.</p>
<p>Was zum großen Teil an den jungen Darstellern liegt. Während Sadie Stanley als große Schwester noch halbwegs vernünftig agieren muss, darf ihr kleiner Bruder nach Herzenlust seinen Charme sprühen lassen. Und davon hat er so viel, dass The Sleepover bei aller Vorhersehbarkeit und Harmlosigkeit immer wieder niedliche oder sogar witzige Momente aufweist. Denn der aufgeweckte Junge dreht als Agent voll auf. Und kann sein Talent, sich in andere Personen zu verwandeln, nutzbringend einsetzen. Sehr zur Freude des vornehmlich jungen Publikums.</p>
<p>Gemeinsam mit Cree Cicchino und Lucas Jayem, die in ihren Rollen ebenfalls komödiantisches Talent beweisen, reißt Maxwell Simkins so gut wie jede Szene an sich. Dass die Handlung hauptsächlich auf lustigen Szenen ausgebaut ist und weniger auf Logik oder Glaubwürdigkeit, kann man dem Film sicher vorwerfen, muss man aber nicht. Denn der Kernzielgruppe dürfte das herzlich egal sein, solange sie ihren Spaß hat. Und für die dürften die zum Teil hemmungslosen Blödeleien genau das Richtige sein. Erwachsene werden den Film sicher anstrengender finden.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p><em>The Sleepover</em> hat die klare Ausrichtung, in die Fußstapfen von Spy Kids und ähnlichen gelagerten Filmen zu treten. Und das macht er für die Zielgruppe auch ganz ansprechend. Die cleveren Kids können durchaus schauspielern und verfügen auch über das richtige Timing für Pointen. Die erwachsenen Kollegen sind allerdings weitgehend schmückendes Beiwerk. Und einen Film, in dem die Erwachsenen mehr nerven als die Kinder, sieht man ja auch nicht alle Tage. Für große Zuschauer eher anstrengend, für kleinere dafür wohl ein großer, spannender Spaß.</p>
<p><strong>The Sleepover läuft ab dem 21. August 2020 bei Netflix.</strong></p>
<p>Weitere <a href="https://lauterfilme.de/netflix-filmkritik-im-ueberblick/">Kritiken von Netflix-Filmen</a> gibt es hier.&nbsp;</p>
<figure id="attachment_9424" aria-describedby="caption-attachment-9424" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-9424 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/08/sleep-3.jpg" alt="The Sleepover" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/08/sleep-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/08/sleep-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/08/sleep-3-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/08/sleep-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/08/sleep-3-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-9424" class="wp-caption-text">Kevin hingegen findet sich in seiner Rolle als Agent im Schlafanzug schnell zurecht.</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: Togo</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Mar 2020 14:22:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Disney]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jetzt ist es soweit: Disney+ startet in Deutschland. Riesig ist die Auswahl an exklusiven Filmen zum Start von Disney+ noch nicht. Ist sie dafür fein? Einer der Start-Titel heißt &#8222;Togo&#8220;, basiert auf einer wahren Geschichte und kann mit Willem Dafoe in der Hauptrolle aufwarten. Wie gut ist die Story vom tapferen Schlittenhund, der wirklich existierte und mit seinem Herrchen waghalsige Abenteuer erlebte? Das verrät die Kritik. Für Freunde von gepflegten Schießereien und reichlich Blut dürfte Disney+ eine einzige Enttäuschung sein. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Jetzt ist es soweit: Disney+ startet in Deutschland. Riesig ist die Auswahl an exklusiven Filmen zum Start von Disney+ noch nicht. Ist sie dafür fein? Einer der Start-Titel heißt &#8222;Togo&#8220;, basiert auf einer wahren Geschichte und kann mit Willem Dafoe in der Hauptrolle aufwarten. Wie gut ist die Story vom tapferen Schlittenhund, der wirklich existierte und mit seinem Herrchen waghalsige Abenteuer erlebte? Das verrät die Kritik.</strong></p>
<p>Für Freunde von gepflegten Schießereien und reichlich Blut dürfte Disney+ eine einzige Enttäuschung sein. Denn der Mäuse-Konzern machte unmissverständlich klar, dass die Freigabe ab 12 Jahren die höchste Einstufung ist, die beim neuen Streaming-Dienst zu sehen sein wird. Ob es zu einem Angebot von Hulu, dem Angebot für ältere Zuschauer, auch in Deutschland kommen wird, ist momentan noch unklar. Da müssen die familienfreundlichen Inhalte von Disney+ umso mehr überzeugen. Macht <em>Togo</em> da einen guten Anfang?</p>
<figure id="attachment_8331" aria-describedby="caption-attachment-8331" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-8331 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/togo-1.jpg" alt="Togo" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/togo-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/togo-1-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/togo-1-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/togo-1-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/togo-1-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-8331" class="wp-caption-text">Musher Leonhard Seppala und sein Leithund Togo sind in Nome ein legendäres Gespann.</figcaption></figure>
<h3>Togo: Die Handlung</h3>
<p>Nome in Alaska, 1925. Als Leonhard Seppala (Willem Dafoe) von einer Reise nach Hause zurückkehrt, sind fast alle Kinder der Stadt an Diphterie erkrankt. Sie werden sterben, wenn nicht jemand aus dem 700 Meilen entfernten Fairbanks ein Heilmittel abholt. Durch einen mächtigen Wintersturm sind Lieferungen per Flugzeug nicht möglich und für eine reise mit einem Motorschlitten reicht der Sprit für die Strecke nicht aus. Obwohl seine Frau Constance (Julianne Nicholson) nicht begeistert ist, erklärt sich &#8222;Sepp&#8220; bereit, die Medikamente zu holen.</p>
<p>Denn er weiß, dass er mit Togo den besten Schlittenhund besitzt, den sich ein Musher (Hundeschlitten-Führer) nur wünschen kann. Auf dem strapaziösen Trip erinnert sich Sepp an Momente aus den vergangenen zwölf Jahren, die für Togo und ihn prägend waren. Um rechtzeitig das Heilmittel zu besorgen, riskiert Sepp aber nicht nur sein eigenes Leben, sondern auch das seiner Tiere. Zudem führt die Dauerbelastung bei Mensch und Tier zu einer chronischen Erschöpfung, so dass Sepp an manchen Tagen die Augen kaum aufhalten kann. Und das wird gefährlich &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/HMfyueM-ZBQ" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Togo: Tolle Optik</h3>
<p>Ob Disney von Anfang an plante, diesen Film exklusiv für Disney+ zu produzieren, ist nicht bekannt. Fest steht, dass <em>Togo</em> auch im Kino seine Chance gehabt hätte. Denn Regisseur und Kameramann Ericson Core fängt die Natur Alaskas in bei Disney schon gewohnter Qualität ein und begeistert seine Zuschauer mit atemberaubenden Aufnahmen der Landschaften und Jahreszeiten Alaskas. Und weil die Kamera auch häufig auf dem Schlitten Platz nimmt, vermitteln viele der Aufnahmen die beeindruckende Dynamik des Hunde-Rennens.</p>
<p>Die Darsteller können sich aber gegen die schöne Landschaft jederzeit behaupten. Dauer-Arbeiter Willem Dafoe, der in den vergangenen Jahren stets mindestens in vier Filmen zu sehen war, spielt seine Rolle des norwegischen Mushers Seppala nach realem Vorbild mit gewohntem Können. Und legt auch ohne viel Dialog die Emotionen der Figur offen. Die Liebe zu seiner Frau, seinen Hunden und dem rauen Land um ihn herum strömt Dafoe in jeder Szene aus allen Poren. Und so lächelt der Zuschauer davon angesteckt mehr als nur einmal mit ihm mit.</p>
<figure id="attachment_8332" aria-describedby="caption-attachment-8332" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-8332 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/togo-2.jpg" alt="Togo" width="1024" height="709" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/togo-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/togo-2-300x208.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/togo-2-768x532.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-8332" class="wp-caption-text">Dabei war Togo als Welpe derart wild und undiszipliniert, dass Seppala ihn mehrfach loswerden wollte.</figcaption></figure>
<h3>Togo: Witzig und spannend</h3>
<p>Aber damit nicht genug: Die tollkühn Rettungsaktion im hohen Norden der USA, in den Geschichtsbüchern des Landes als &#8222;Great Race of Mercy&#8220; verewigt, ist nicht nur extrem spannend erzählt, sie hat sich tatsächlich zu großen Teilen auch so ereignet. Mit seinen Flashbacks, die Core gerne nach besonders aufregenden Momenten auf der Reise einschiebt, spielt er gekonnt mit den Gefühlen des Publikums. Während das bei den gefährlichen Passagen der Reise mitfiebert, hat es beim Kennenlernen von <em>Togo</em> und Sepp eine Menge Spaß.</p>
<p>Denn der junge Hund hat derart viele Lacher auf seiner Seite, dass <em>Togo</em> mit vielen guten Disney-Filmen mithalten kann, was die Bandbreite der ausgelösten Emotionen angeht. Wenn es ein Filmstudio gibt, dass die Auflösung von Spannung durch ein befreiendes Lachen zur Perfektion gebracht hat, dann ist es Disney. <em>Togo</em> bildet diesbezüglich keine Ausnahme. Und so vergehen die immerhin zwei Stunden Film wie im Flug. Besonders angenehm: Die Handlung hält sich dicht an die Wahrheit und baut nicht der Dramatik wegen noch fiktive Szenen mit ein.</p>
<p>So beschert Disney+ seinen Kunden einen Abenteuerfilm, wie er sein soll. Der sticht qualitativ nicht nur &#8222;Ruf der Wildnis&#8220; aus, den Disney aus dem Fox-Fundus übernahm und vor wenigen Wochen in die Kinos brachte. <em>Togo</em> verfügt auch über echte Hunde, die nicht aus dem Computer stammen und daher s<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-mia-und-der-weisse-loewe/">ehr viel glaubwürdiger sind</a>, als jede CGI-Kreatur das sein könnte. Der Start von Disney+ kann also in Sachen Film in jedem Fall schon überzeugen. Das Duo <em>Togo</em> und Willem Dafoe ist absolut sehenswert.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Wunderschöne und beeindruckende Bilder der Natur Alaskas, eine spannender und wahre Geschichte, gute Schauspieler und großartige Tier-Darsteller &#8211; das ist <em>Togo</em>. Ohne den neuen Streaming-Dienst Disney+ hätte diese Produktion möglicherweise sogar den Weg auf die Kinoleinwand gefunden. Verdient hätte es der Film von Regisseur und Kameramann Ericson Core jedenfalls. So können sich die Disney+-Abonnenten freuen, die mit jedem Zoll TV-Größe an diesem tollen Film mehr Spaß haben dürften.</p>
<p><strong>Togo startet am 24. März bei Disney+.</strong></p>
<figure id="attachment_8333" aria-describedby="caption-attachment-8333" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-8333 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/togo-3.jpg" alt="Togo" width="1024" height="624" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/togo-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/togo-3-300x183.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/togo-3-768x468.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-8333" class="wp-caption-text">Doch nun sind Togo und Sepp die einzige Hoffnung für die todkranken Kinder von Nome. Werden sie den Trip durch die Eishölle Alaskas überstehen?</figcaption></figure>
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		<title>Serienkritik: Der Brief für den König</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Mar 2020 22:24:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Serien Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Familientauglich]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturverfilmung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In den Niederlanden kennt &#8222;Der Brief für den König&#8220; jedes Kind. Denn die Autorin Tonke Dragt schrieb den Roman 1962 für die Kinder des Landes. Doch es sollte bis zum Jahr 2008 dauern, ehe das Abenteuer des jungen Knappen Tiuri auch die Leinwand erblickte. Doch die Verfilmung erwies sich als Flop. Dennoch hat sich nun Netflix die Rechte an Dragts Roman gesichert und die Geschichte als sechsteilige Serie verfilmt. Wie gut ist die Fantasy-Saga für die ganze Familie, gespickt mit [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In den Niederlanden kennt &#8222;Der Brief für den König&#8220; jedes Kind. Denn die Autorin Tonke Dragt schrieb den Roman 1962 für die Kinder des Landes. Doch es sollte bis zum Jahr 2008 dauern, ehe das Abenteuer des jungen Knappen Tiuri auch die Leinwand erblickte. Doch die Verfilmung erwies sich als Flop. Dennoch hat sich nun Netflix die Rechte an Dragts Roman gesichert und die Geschichte als sechsteilige Serie verfilmt. Wie gut ist die Fantasy-Saga für die ganze Familie, gespickt mit einigen Stars, nun ausgefallen?</strong></p>
<p>Viel näher kann ein Fantasy-Fan der &#8222;Herr der Ringe&#8220;-Saga kaum kommen. Denn <em>Der Brief für den König</em> wurde nicht nur in Teilen in Neuseeland gedreht, wie schon Peter Jacksons Trilogie. Mit David Wenham (Faramir) und Andy Serkis (Gollum) konnten die Macher auch zwei Stars aus den Filmen für kleine Auftritte verpflichten. Serkis&#8216; Tochter Ruby erhielt sogar eine der Hauptrollen. Hat das auf die Qualität der Serie abgefärbt? Können hier Eltern und Kinder gemeinsam eine spannende Fantasy-Story erleben?</p>
<figure id="attachment_8308" aria-describedby="caption-attachment-8308" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-8308 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/brief-1.jpg" alt="Der Brief für den König" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/brief-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/brief-1-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/brief-1-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/brief-1-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/brief-1-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-8308" class="wp-caption-text">So sehr sich Tiuri auch abmüht, ein Kämpfer-Gen kann er in sich nicht auftreiben.</figcaption></figure>
<h3>Der Brief für den König: Die Handlung</h3>
<p>Der junge Tiuri (Amir Wilson) wächst bei Lord Tiuri dem Tapferen (Davi Wenham) auf, nachdem der seien mutter und ihn vor vielen Jahren als neue Familie annahm. Tiuri soll ein Ritter werden wie sein Vater, doch der Junge aus dem Süden der Welt ist nicht wirklich begabt für den Schwertkampf. Weil seinem neuen Vater so viel daran liegt, probiert er es dennoch &#8211; und übersteht sogar die ersten Tage der Auslese. Als er mit vier anderen, angehenden Rittern als letzte Prüfung die Nacht im Grab seiner Vorgänger verbringen soll, geschieht es.</p>
<p>Eine Hilferuf dringt herein und Tiuri ist der einzige, der ihm folgt. Ein sterbender Ritter (Ben Chaplin), den er im Wald findet, nimmt Tiuri des Versprechen ab, einen Brief zu König Favian zu bringen, dem Herrscher des Nachbarlandes. Das treue Pferd des Ritters trägt Tiuri daraufhin in sein größtes Abenteuer, bei dem nicht nur die Roten Reiter des bösen Prinzen Viridian hinter ihm her sind, sondern auch seine ehemaligen Gefährten aus dem Grab. Doch mit seiner neuen Freundin Lavinia (Ruby Ashborune Serkis) findet er heraus, dass mehr in ihm steckt als gedacht &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/Oo7DUkvrei4" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Der Brief für den König: Fantasy ohne Blut</h3>
<p>Natürlich kann man eine Fantasy-Saga so erzählen, wie &#8222;Game of Thrones&#8220; das getan hat, mit finsteren Intrigen, einer Menge Sex und Unmengen von Blut. Dass es aber auch ohne geht, beweist <em>Der Brief für den König</em> in eindrucksvoller Weise. Natürlich ist das nur etwa vierstündige Abenteuer nicht mit GoT oder dem Herrn der Ringe vergleichbar. Aber es enthält viele der Zutaten, die Fantasy-Fans von einer guten Geschichte erwarten. Und ein Roman wird nicht Teil einer Kultur, wenn die darin erzählte Geschichte nicht gut ist.</p>
<p>Natürlich ist ein großer Teil davon inzwischen zum Standard für Fantasy geworden. Der Held wieder Willen, in dem mehr steckt, als er selber glaubt. Treue Freunde, die ihm zur Seite stehen. Und ein Schurke, dem es vor allem anderen um die eigene Macht geht. Aber Tonke Dragt schuf in ihrem Buch auch Charaktere mit Witz und der einen oder anderen Überraschung für Leser und damit jetzt auch Zuschauer. Und ließ sich für die Handlung, wenn auch die große Story bald klar ist, im Detail einige schöne Wendungen einfallen.</p>
<figure id="attachment_8309" aria-describedby="caption-attachment-8309" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-8309 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/brief-2.jpg" alt="Der Brief für den König" width="1024" height="684" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/brief-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/brief-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/brief-2-768x513.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/brief-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/brief-2-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-8309" class="wp-caption-text">Und doch muss er zum Helden werden, denn der finstere Prinz Viridian will die Welt zu einem besseren Ort machen &#8211; mit rabiaten Mitteln.</figcaption></figure>
<h3>Der Brief für den König: Mit Witz und Spannung erzählt</h3>
<p>Allerdings nimmt sich Autor Will Davies etliche Freiheiten in der Nacherzählung des Romans, führt neue Figuren ein und würzt die Story, die ursprünglich ohne klassische Fantasy-Elemente auskam, mit Magie nach. Das tut dem Spaß an dieser kurzen Serie, nicht nur, aber auch für Kinder, keinen Abbruch. Die Darsteller erledigen ihren Job sehr gut und lassen trotz der eigentlich ernsten Story immer wieder auch Humor aufblitzen. Und Amir Wilson und Ruby Serkis sind gemeinsam ein wundervolles Team, dem man ihre wachsende Zuneigung füreinander stets glaubt.</p>
<p>Aber auch der Schurke, der seinerseits glaubt, der Gute zu sein, ist mit Gijs Blom toll besetzt. Blom gelingt es, seine Rolle trotz der bösen Dinge, die sein Prinz Viridian tut, stets menschlich zu halten. Und so die Bedrohung für die jungen Helden noch wachsen zu lassen. Dazu finden sich auch hier wieder Anleihen beim Herrn der Ringe, den Davies ganz offensichtlich kennt. Denn statt Tiuri weitgehend allein seine Abenteuer bestehen zu lassen, wie im Roman, stellt der Autor ihm in der Serie einen Haufen Helfer zur Seite, die allesamt wunderbar geraten sind.</p>
<p>So entsteht die spannende Story, die deshalb so familientauglich ist, weil hier die Probleme meist ohne Waffen gelöst werden. Dennoch ist Der Brief für den König deshalb nicht langweilig oder weniger spannend. Gerade für jüngere Zuschauer, die noch nicht die Erfahrung haben, eine Storywendung vorauszusehen, dürfte die Serie richtig aufregend sein. Aber auch ältere Fantasy-Fans werden an diesem niederländischen Klassiker im frischen Outfit sicher ihre Freude haben. Wenn es denn ohne Blut und Sex abgehen darf.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Mit der Serie <a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-ares/">&#8222;Ares&#8220;</a> haben sich unsere niederländischen Nachbarn nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Das machen sie mit der wundervollen Familien-Fantasy-Serie <em>Der Brief für den König</em> aber wieder wett. Denn hier stimmt so gut wie alles. In sechs Folgen knackig erzählt, mit gelungenen Wendungen in der Story und viel Spannung, auch ohne derbe Gewaltspitzen. Eine kleine High-Fantasy-Perle, die Netflix da nach dem niederländischen Jugendbuch-Klassiker produziert hat. Und Autor Will Davies war klug genug, Stoff für eine mögliche zweite Staffel anzuteasern. Die hoffentlich kommt.</p>
<p><strong>Der Brief für den König startet am 20. März 2020 bei Netflix.</strong></p>
<figure id="attachment_8310" aria-describedby="caption-attachment-8310" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-8310 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/brief-3.jpg" alt="Der Brief für den König" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/brief-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/brief-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/brief-3-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/brief-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/brief-3-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-8310" class="wp-caption-text">Deshalb muss Tiuri mit seinen Freunden einen Weg finden, den abgefangenen Brief von Viridian zu König Favian zu bringen.</figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-der-brief-fuer-den-koenig/">Serienkritik: Der Brief für den König</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
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		<title>Serienkritik: Lost in Space Staffel 2</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Dec 2019 15:29:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Serien Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Coming of Age]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Familientauglich]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Netflix]]></category>
		<category><![CDATA[Sci-Fi]]></category>
		<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Serie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit &#8222;Lost in Space Staffel 2&#8220; haben viele Kritiker gar nicht gerechnet. Denn die Serie, die auf einer alten TV-Serie aus den 60er Jahren beruht, bekam zumindest in den USA nur durchschnittliche Rezensionen. Doch Netflix kümmert sich bekanntermaßen weniger um Kritiken als um Einschaltquoten. Und dort hat die familienfreundliche Sci-Fi-Serie offenbar gut genug funktioniert, um zehn neue Folgen produzieren zu lassen. Die legt Netflix den Fans nun als Weihnachtsgeschenk unter den Baum. Wie gut sind sie? Die erste Staffel der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-lost-in-space-staffel-2/">Serienkritik: Lost in Space Staffel 2</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit &#8222;Lost in Space Staffel 2&#8220; haben viele Kritiker gar nicht gerechnet. Denn die Serie, die auf einer alten TV-Serie aus den 60er Jahren beruht, bekam zumindest in den USA nur durchschnittliche Rezensionen. Doch Netflix kümmert sich bekanntermaßen weniger um Kritiken als um Einschaltquoten. Und dort hat die familienfreundliche Sci-Fi-Serie offenbar gut genug funktioniert, um zehn neue Folgen produzieren zu lassen. Die legt Netflix den Fans nun als Weihnachtsgeschenk unter den Baum. Wie gut sind sie?</strong></p>
<p>Die erste Staffel der Serie legte furios los, verlor aber im Lauf der Story immer mehr an Tempo. Kann <em>Lost in Space Staffel 2</em> das jetzt besser machen? Denn technisch war der Auftakt höchst sehenswert, die Tricks überzeugten. Nur beim Drehbuch war noch ein wenig Luft nach oben. Können die neuen Episoden, die mit den selben Showrunnern wie vorher produziert wurden, ihre Story ein wenig flotter und packender erzählen? Oder versinkt auch die zweite Staffel der Sci-Fi-Serie wieder in erzählerischem Treibsand? Das klärt die Kritik.</p>
<p><em>Die Kritik zu Lost in Space Staffel eins <a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-lost-in-space/">finden Sie hier</a>.</em></p>
<figure id="attachment_7522" aria-describedby="caption-attachment-7522" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-7522 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/Space-1.jpg" alt="Lost in Space Staffel 2" width="1024" height="559" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/Space-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/Space-1-300x164.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/Space-1-768x419.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-7522" class="wp-caption-text">Um von der Wasserwelt zu entkommen, brauchen die Robinsons kein Raumschiff, sondern erst ein Segelboot.</figcaption></figure>
<h3>Lost in Space Staffel 2: Die Handlung</h3>
<p>Am Ende der ersten Staffel strandeten die Robinsons allein auf einer Wasserwelt. Dazu ging auch noch Will Robinsons (Maxwell Jenkins) neuer Freund, der außerirdische Roboter, in den Weiten des Alls verloren. Nun sitzt die Familie um die beiden Eltern Maureen (Molly Parker) und John (Toby Stephens) schon sieben Monate auf der schmalen Insel inmitten scheinbar endloser Wassermassen fest, denn ihr Jupiter-Schiff hat keine Energie mehr. Doch ein Naturphänomen scheint eine Lösung für dieses Problem zu sein.</p>
<p>Dazu müssen die Robinsons und ihre Passagiere, der Soldat Don (Ignacio Sericchio) und die verschlagene Dr. Smith (Parker Posey), allerdings die Jupiter zu einem Segelboot umbauen. Denn die Wirbelstürme, von denen Maureen sich die Aufladung der Schiffsbatterien erhofft, sind weit draußen auf dem Ozean. Und die Probleme sind mit dem erfolgreichen Wassern des Raumschiffes noch lange nicht gelöst. Immer wieder tauchen neue Hürden auf, die die Flucht vom Wasserplaneten stetig unwahrscheinlicher machen &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/Zdgt-JzJ6b0" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Lost in Space Staffel 2: Guter Start</h3>
<p>Wie es sich für Fortsetzungen gehört, die nichts mehr erklären müssen, geht <em>Lost in Space Staffel 2</em> deutlich schneller und spannender los als der Auftakt der Serie vor gut einem Jahr. Der Überlebenskampf auf der Wasserwelt ist optisch und dramaturgisch gut gemacht, die Mischung aus actionreichen Gefahrensituationen und Charakter-Entwicklung über Dialoge gut austariert. Dazu bekommen die Charaktere bald alle ihre kleinen oder großen Probleme, an denen sie sich über den Verlauf der Staffel abarbeiten.</p>
<p>Geschickt weben die Autoren typische Geschwistersorgen in den Plot. Wenn beispielsweise Penny (Mina Sundwall) Ihre Fähigkeiten im Vergleich zur toughen Judy und dem brillanten Will für minderwertig hält, ist das für den Zuschauer stets glaubhaft und nachvollziehbar. Besonders die Entwicklung der drei Robinson-Kinder steht nach den Eheproblemen zwischen Maureen und John in Staffel eins diesmal stärker im Fokus. Und das sorgt für immer wieder unterhaltsame, aber auch emotional gelungene Momente in den neuen Episoden.</p>
<figure id="attachment_7523" aria-describedby="caption-attachment-7523" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-7523 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/space-2.jpg" alt="Lost in Space Staffel 2" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/space-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/space-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/space-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/space-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/space-2-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-7523" class="wp-caption-text">Familie Robinson kommt auch in der zweiten Staffel nicht zur Ruhe.</figcaption></figure>
<h3>Lost in Space Staffel 2: Alte Fehler</h3>
<p>Leider machen die Showrunner aber auch in der neuen Staffel alter Fehler. Sobald weitere Charaktere aus den sieben Kernfiguren auf dem Schiff dazukommen, bremst das Erzähltempo der Serie deutlich ab. Die verdienten Pausen der Helden zwischen zwei Abenteuern füllen die Autoren einfach nicht sonderlich interessant. Zwar gibt es hier und da etwas zu schmunzeln. Etwa wenn Penny und ihr Freund aus Staffel eins im Müll herum kriechen wie einst Luke, Leia, Chewie und Han auf dem Todesstern. Und sich dabei über den ersten Kuss austauschen, den sie vor Monaten teilten.</p>
<p>Aber insgesamt geht der zweiten Staffel nach furiosen ersten drei Folgen danach wieder ein wenig die Luft aus. Was daran liegt, dass die großen Themen der Serie ins Stocken geraten. Dass Will in Folge eins seinen Roboter vermisst, ist verständlich. Dass sich an diesem Plot bis Folge vier aber nicht viel ändert, ist unglücklich. Denn so verliert der Zuschauer irgendwann das Interesse an eigentlich guten Ideen. Dafür treten die Macher ab Folge sieben wieder ordentlich aufs Gas und bescheren dem Publikum ein grandioses Finale &#8211; mit fiesem Cliffhanger!.</p>
<p>Bei aller Kritik über den Durchhänger in der Mitte bietet die Serie aber auch in ihrer zweiten Staffel wieder tolle Bilder von fremden Welten, gute Effekte und ordentliche bist gute Schauspieler-Leistungen. Allerdings wird man beim Zusehen das Gefühl nicht los, eine verkappte Horrorserie zu sehen, die sich wegen der Zielgruppe zurückhalten muss. Denn einige der Gefahren, die die Autoren hier heraufbeschwören, würden mit etwas härterer Gangart auch einen guten Stoff für Sci-Fi-Horror in der Tradition von &#8222;Alien&#8220; abgeben. Vielleicht sollte Netflix die <em>Lost in Space</em>-Macher mal an Serien wie <a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-another-life/">&#8222;Another Life&#8220;</a> oder <a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-nightflyers/">&#8222;Nightflyers&#8220;</a> lassen.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Die eigentlich gelungene Mischung aus der Bedrohung der Folge und länger andauernden Plots kommt auch in Lost in Space Staffel 2 bei der Hälfte wieder aus dem Tritt und geht ein wenig mehr vom Gas, zieht zum Ende aber furios wieder an. Im Vergleich zur ersten Staffel ist die zweite aber schneller, runder und deutlich spannender. Dazu sorgt sie mit typischen Pubertätsproblemen für ein paar witzige, aber auch anrührende Momente. Wer Staffel eins schon mochte, dürfte hier auch wieder zufrieden sein.</p>
<p><strong>Lost in Space Staffel 2 startet am 24. Dezember 2019 bei Netflix.</strong></p>
<p><em>Gesehen: Zehn von zehn Folgen.</em></p>
<figure id="attachment_7524" aria-describedby="caption-attachment-7524" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-7524 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/space-3.jpg" alt="Lost in Space Staffel 2" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/space-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/space-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/space-3-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/space-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/space-3-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-7524" class="wp-caption-text">Dr. Smith kocht erneut ihr eigenes Süppchen und bringt dadurch immer wieder die Robinson-Kinder in Gefahr.</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Filmkritik: Plötzlich Familie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jan 2019 19:39:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Familientauglich]]></category>
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Komödien mit Kindern sind meist eine zweischneidige Sache. Ab und zu sind die lieben Kleinen tatsächlich saukomisch, manchmal nerven sie aber auch massiv &#8211; und nicht im lustigen Sinne. Welche Sorte Kinder es in &#8222;Plötzlich Familie&#8220; zu sehen gibt, wie sich die Stars Rose Byrne und Mark Wahlberg dabei schlagen und ob sich für diese Familienkomödie der Gang ins Kino lohnt, erfahren Sie hier. Veränderungen im Leben sind das Salz in der Suppe &#8211; und Stoff für unzählige Komödien. Ob [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-ploetzlich-familie/">Filmkritik: Plötzlich Familie</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Komödien mit Kindern sind meist eine zweischneidige Sache. Ab und zu sind die lieben Kleinen tatsächlich saukomisch, manchmal nerven sie aber auch massiv &#8211; und nicht im lustigen Sinne. Welche Sorte Kinder es in &#8222;Plötzlich Familie&#8220; zu sehen gibt, wie sich die Stars Rose Byrne und Mark Wahlberg dabei schlagen und ob sich für diese Familienkomödie der Gang ins Kino lohnt, erfahren Sie hier.</strong></p>
<p>Veränderungen im Leben sind das Salz in der Suppe &#8211; und Stoff für unzählige Komödien. Ob der neue Kerl, die neue Freundin, ein zugelaufenes Haustier oder &#8211; wie in diesem Fall &#8211; drei Kinder, in der Regel zeigen die Filme die Vor- und Nachteile der neuen Lebenssituation. Während bei der klassischen Rom-Com die Fronten aber meist klar sind, wird das im Fall von Tieren oder Kindern diffuser. Wenn sie tun, was sie nun mal eben tun &#8211; ist das dann ok oder doch schon eine Zumutung? Dieser Frage widmet sich auch <em>Plötzlich Familie</em>.</p>
<figure id="attachment_5499" aria-describedby="caption-attachment-5499" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-5499 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/01/familie-2-1024x682.jpg" alt="Plötzlich Familie" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/01/familie-2-1024x682.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/01/familie-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/01/familie-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/01/familie-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/01/familie-2-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/01/familie-2.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-5499" class="wp-caption-text">Eigentlich sind Ellie und Pete Wagner ein glückliches Paar &#8211; doch irgendetwas fehlt.</figcaption></figure>
<h3>Plötzlich Familie: Die Handlung</h3>
<p>Weil die Familie mit Fragen nach Nachwuchs mächtig nervt, denkt das Ehepaar Pete (Mark Wahlberg) und Ellie (Rose Byrne) Wagner über eine Adoption nach. Erst noch halb im Scherz, aber bald wird es immer konkreter und schließlich entscheiden sich die beiden, einen Kurs mitzumachen, an dessen Ende die Möglichkeit steht, ein Kind zu adoptieren. Weil es so konkret wird, hat die Familie plötzlich wieder Einwände. Doch Pete und Ellie kämpfen nur umso verbissener darum, die Chance auf ein Adoptivkind zu bekommen.</p>
<p>Schließlich ist es soweit. Die beiden haben den Kurs bestanden und sehen sich nun auf dem ersten Kennenlern-Tag nach geeigneten Kindern um. Und prompt kommt ihnen der rotzige Teenie Lizzy (Isabela Moner) in die Quere, die ihnen knallhart die Meinung geigt. Pete und Ellie sind sich schnell einig, dass sie Lizzy ein neues Zuhause geben wollen. Das Problem ist nur: Lizzy gibt es nur in der Familienpackung, denn ihre beiden kleinen Geschwister Juan und Lita sind im Preis mit drin. Die Wagners nehmen die Aufgabe dennoch an &#8211; und verzweifeln bald daran &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/IUfZq3DUd3Y" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Plötzlich Familie: Vorhersehbar, aber charmant</h3>
<p>Das Genre der Komödie, besonders der familientauglichen, steht nicht unbedingt für Storys mit wilden Twists oder faustdicken Überraschungen. In der Regel weiß man hier zu Beginn des Films bereits, wie die Sache ausgeht. Und freut sich eher auf die Reise als auf die Ankunft im Ziel. Und so ist es natürlich auch bei <em>Plötzlich Familie</em>. Was da auf Pete und Ellie in Form des aufmüpfigen Teenagers, des trotteligen Zehnjährigen und der anstrengenden Sechsjährigen zukommt, ist vorhersehbar. Deshalb zählt die Art und Weise, wie der Film das erzählt.</p>
<p>Und das macht Regisseur Sean Anders (&#8222;Wir sind die Millers&#8220;) nach eigenem Drehbuch sehr charmant. Denn er umgibt die fünfköpfige Neu-Familie mit allerlei skurrilen Nebenfiguren, die einen Großteil der Gagdichte auf sich vereinigen. So sind die beiden Sozialarbeiterinnen Karen (Octavia Spencer) und Sharon (Tig Notaro, <a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-star-trek-discovery-staffel-2/">&#8222;Star Trek: Discovery Staffel 2&#8220;</a>), die alle Probleme der frischen Eltern mit wissenden Blicken weitgehend emotionslos begleiten, schon die halbe Miete. Aber auch die Mitglieder der Adoptiveltern-Selbsthilfegruppe bieten wundervolle Momente.</p>
<figure id="attachment_5500" aria-describedby="caption-attachment-5500" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-5500 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/01/familie-1-1024x682.jpg" alt="Plötzlich Familie" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/01/familie-1-1024x682.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/01/familie-1-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/01/familie-1-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/01/familie-1-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/01/familie-1-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/01/familie-1.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-5500" class="wp-caption-text">Mithilfe der Sozialarbeiterinnen finden Ellie und Pete schließlich gleich drei Geschwister, die ein Zuhause brauchen.</figcaption></figure>
<h3>Plötzlich Familie: Comedy mit ernstem Anteil</h3>
<p>Dass neben dem Spaß aber auch die emotionale Seite nicht zu kurz kommen, dafür sorgt der Hauptcast mit Mark Wahlberg, Rose Byrne und Isabela Moner. Das Trio trägt den kompletten Film immer dann, wenn es einmal nicht um Lacher geht, sondern um ernstere Probleme, die mit einer Adoption einhergehen. Und die <em>Plötzlich Familie</em> bei allem Humor auch nicht totschweigt. Wenn Ellie es beim Bemuttern übertreibt, oder Pete seine Frau aus Unfähigkeit ständig im Regen stehen lässt, ist das durchaus auch witzig &#8211; aber eben nicht immer.</p>
<p>Dass es dennoch eine Komödie bleibt, dafür sorgen die kleinen Übertreibungen und Überspitzungen, die Anders in den Plot schrieb. Und die sitzen nicht nur deshalb so gut, weil Anders hier die eigene Biographie einbrachte, sondern auch, weil er einfach ein gutes Gespür für Witz hat. Viele der besten Momente des Films leben von Kleinigkeiten wie dem genau richtigen Augenaufschlag oder dem perfekten Timing. Ein Mark Wahlberg, der als unsicherer Vater einer Teenager-Tochter sicherheitshalber jeden Jungen wegbeißt, der in der Nähe von Geschlechtsreife sein könnte, ist schon sehr sehenswert.</p>
<p>Heimlicher Star ist aber Isabela Moner (<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-sicario-2/">&#8222;Sicario 2&#8220;</a>), die als anstrengender Teenie Himmel und Hölle in Bewegung setzt, um den treudoofen neuen Eltern zu zeigen, wer hier eigentlich das Sagen hat. Und dabei sowohl in den lustigen wie auch in den traurigen Momenten absolut überzeugt. Rose Byrne, die schon in hinreißenden Filmen wie <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-juliet-naked/">&#8222;Juliet, Naked&#8220;</a> bewiesen hat, dass sie über komödiantisches Talent verfügt, darf hier außer zunehmender Hysterie wenig zeigen. Das macht sie aber immerhin sehr gut. Die stärkeren Momente mit der rebellischen Tochter hat aber Mark Wahlberg.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Wenn in einer Familienkomödie wie <em>Plötzlich Familie</em> die Kinder tatsächlich witzig sind und zu Herzen gehen, und auch die Eltern mehr dürfen als nur von einer peinlichen Situation in die nächste zu stolpern, dann kann man als Zuschauer einen guten Film erwarten. Und genau der ist Sean Anders&#8216; Arbeit auch geworden. Der mit der hinreißenden Isabela Moner auch einen ganz besonders sehenswerten kleinen Star gecastet hat. Obwohl der Film größtenteils gute Laune versprüht, spart er dunkle Seite des Stoffes dabei nicht gänzlich aus.</p>
<p><strong>Plötzlich Familie startet am 31. Januar 2019 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_5501" aria-describedby="caption-attachment-5501" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-5501 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/01/familie-3-1024x682.jpg" alt="Plötzlich Familie" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/01/familie-3-1024x682.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/01/familie-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/01/familie-3-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/01/familie-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/01/familie-3-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/01/familie-3.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-5501" class="wp-caption-text">In den ersten Tagen läuft alles toll. Doch dann fangen die ersten Kleinkriege an. Besonder die 15-jährige Lizzy dreht richtig auf.</figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-ploetzlich-familie/">Filmkritik: Plötzlich Familie</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
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		<title>Filmkritik: Mia und der weiße Löwe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jan 2019 10:53:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Familientauglich]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Tiere]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn Filme reifen dürfen! Drei Jahre lang drehte Regisseur Gilles de Maistre seinen Film &#8222;Mia und der weiße Löwe&#8220;, um ganz ohne Computereffekte auszukommen und das Tier und das Mädchen in der Geschichte aufwachsen zu sehen. War die Story den Aufwand wert? Ist mit der Unterstützung des &#8222;Löwenflüsterers&#8220; Kevin Richardson ein spannender und sehenswerter Familienfilm dabei herausgekommen? Mit wilden Tieren zu drehen, davor haben selbst gestandene Regisseur und Stars gehörigen Respekt. Denn trotz Training und vielen Sicherheitsmaßnahmen &#8211; ein Restrisiko [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-mia-und-der-weisse-loewe/">Filmkritik: Mia und der weiße Löwe</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wenn Filme reifen dürfen! Drei Jahre lang drehte Regisseur Gilles de Maistre seinen Film &#8222;Mia und der weiße Löwe&#8220;, um ganz ohne Computereffekte auszukommen und das Tier und das Mädchen in der Geschichte aufwachsen zu sehen. War die Story den Aufwand wert? Ist mit der Unterstützung des &#8222;Löwenflüsterers&#8220; <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kevin_Richardson_(Zoologe)" target="_blank" rel="noopener">Kevin Richardson</a> ein spannender und sehenswerter Familienfilm dabei herausgekommen?</strong></p>
<p>Mit wilden Tieren zu drehen, davor haben selbst gestandene Regisseur und Stars gehörigen Respekt. Denn trotz Training und vielen Sicherheitsmaßnahmen &#8211; ein Restrisiko bleibt immer, dass etwas schief geht und Mensch oder Tier dabei zu Schaden kommen. Regisseur de Maistre hat einen beeindruckenden Weg gewählt, um seinen Film zu machen. Er holte sich einen Experten und ein Löwenbaby ans Set. Und drehte in großen Abständen immer dann, wenn der Löwe alt genug für die Szene geworden war. Ist aus der coolen Idee auch ein cooler Film geworden?</p>
<figure id="attachment_5462" aria-describedby="caption-attachment-5462" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-5462 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/01/loewe-1-1024x821.jpg" alt="Mia und der weiße Löwe" width="750" height="601" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/01/loewe-1-1024x821.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/01/loewe-1-300x240.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/01/loewe-1-768x615.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/01/loewe-1.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-5462" class="wp-caption-text">Gruppenbild mit Löwe: Erst als Charlie zur Familie Owen stößt, beginnt die elfjährige Mia, sich in Südafrika heimisch zu fühlen.</figcaption></figure>
<h3>Mia und der weiße Löwe: Die Handlung</h3>
<p>Als die Familie Owen von London nach Südafrika zieht, um eine Löwen-Aufzuchtstation zu übernehmen, tut sich die elfjährige Mia (Daniah de Villers) mit der Veränderung am schwersten. Obwohl ihr Vater John (Langley Kirkwood) und ihre Mutter Alice (Melanie Laurent) sich alle Mühe geben, bleibt ihre Tochter abweisend und spricht nur mit ihrem kleinen Bruder Mick (Ryan Mac Lennan). Doch dann wird auf der Farm ein weißes Löwenbaby geboren, dass den Namen Charlie erhält und unter den Einheimischen als Glückssymbol gilt.</p>
<p>Die kleine Raubkatze erobert Schritt für Schritt Mias Herz und nach einigen Wochen sind die beiden unzertrennlich. Doch die Liebe geht irgendwann selbst dem Vater zu weit. Weil sich Mia über alle Regeln hinwegsetzt und den Löwen in Haus und Zimmer lässt, obwohl er längst ein gefährliches Raubtier geworden ist, tritt er die Entscheidung, dass sich etwas ändern muss. Und setzt damit Ereignisse in Gang, die nicht nur die Familie Owen betreffen, sondern zum Medienereignis im ganzen Land wird &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/z83ETjh8Y3g" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Mia und der weiße Löwe: Die Angst vergeht nicht</h3>
<p>Regisseur Gilles de Maistre gelingt ein Kunststück, dass im Kino eine absolute Seltenheit ist. In diesem Film werden sich Eltern vermutlich mehr gruseln und erschrecken als ihre Kinder. Denn während die bald klaglos hinnehmen, dass Charlie ein nettes Tier ist und niemanden etwas tut, ist es für Erwachsene jedes Mal eine Höllenqual, dabei zuzusehen, wie Daniah de Villers zu einem ausgewachsenen Löwen ins Gehege klettert und mit ihm herumtobt. Klar, das ist ein Familienfilm und so wird schon nichts passieren &#8211; aber das mulmige Gefühl bleibt.</p>
<p>Diese Sequenzen sind aber gleichzeitig auch das Besondere an <em>Mia und der weiße Löwe. </em>Denn die wären per CGI nicht machbar gewesen. Und so führte der Experte Kevin Richardson die beiden Kinder an den Löwen heran und zu viert verbrachten sie viel Zeit zusammen &#8211; kein anderer näherte sich diesem Quartett am Set. Aus dieser Vertrautheit, die über Jahre aufgebaut wurde, bezieht der Film seine einzigartigen Bilder. Und auch ein Gefühl des gegenseitigen Respekts, den man in anderen Tierfilm-Produktionen so stark nicht spürt.</p>
<figure id="attachment_5463" aria-describedby="caption-attachment-5463" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-5463 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/01/loewe-2-1024x682.jpg" alt="Mia und der weiße Löwe" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/01/loewe-2-1024x682.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/01/loewe-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/01/loewe-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/01/loewe-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/01/loewe-2-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/01/loewe-2.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-5463" class="wp-caption-text">Ihr Vater, der in Südafrika aufwuchs, zeigt seiner Tochter die Schönheit des Landes und der Tiere, die darin leben.</figcaption></figure>
<h3>Mia und der weiße Löwe: Starke Darsteller, starke Story</h3>
<p>Aber de Maistre überzeugt nicht nur mit atemberaubenden Bildern von Löwe und Mädchen und der wunderschönen Natur Südafrikas, er erzählt auch eine gute Geschichte. Glaubhaft und ohne falsche Romantik zeigt er die Schwierigkeiten eines Neuanfangs, die Sorgen der Eltern um ihre Kinder und die Zukunft der Geschäftsidee. Dabei spart das Drehbuch auch dunklere Aspekte des Raubtier-Tourismus nicht aus und bezieht klar Stellung. Und schließlich baut de Maistre einen starken Aspekt seines Films um die Vater-Tochter-Beziehung und den Verlust von Vertrauen auf.</p>
<p>Dass dabei spannende Momente entstehen, verdankt der Film seinem starken Ensemble. Vor allem die Szenen mit de Villers und Kirkwood sind intensiv und realistisch. Und haben mit klassischem <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-chaos-im-netz/">Kinder-Wohlfühl-Kino</a> nur noch wenig zu tun. Weshalb hier das Prädikat &#8222;Familienfilm&#8220; wirklich verdient ist, denn für Eltern bietet <em>Mia und der weiße Löwe</em> weit mehr als einen gelegentlichen Lacher, wenn man mit den Kindern ins Kino geht. Von dieser Story werden auch Erwachsene emotional mitgenommen.</p>
<p>Gilles de Maistre setzt zwar durchaus auf Humor und schafft auch sehr witzige Momente, wenn der junge Charlie beispielsweise den heimischen Essenstisch kapert. Aber im Kern ist de Maistres Story ernst und melancholisch &#8211; und das überträgt sich auch aufs Publikum Auch wenn man stets auf ein gutes Ende hofft, so kann man sich doch nicht sicher sein, dass hier alles glimpflich ausgeht, dazu ist <em>Mia und der weiße Löwe</em> zu ambivalent erzählt. Und deshalb ist er auch so spannend.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Ganz starkes (Kinder)-Kino! Was Regisseur Gilles de Maistre mit für einen Kinofilm absolut unüblichen Zeitaufwand von drei Jahren geschaffen hat, begeistert optisch ebenso wie emotional. Weil sich der Regisseur nicht mit tollen Bildern von Kind und Löwe aufhält, sondern eine emotional berührende Geschichte erzählt, gehört<em> Mia und der weiße Löwe</em> schon jetzt zu den Highlights des Jahres für Kinder und Eltern abseits der Animationsfilme. Denn die Nähe zwischen Mensch und Tier, die man hier sieht, ist echt und nicht getrickst.</p>
<p><strong>Mia und der weiße Löwe startet am 31. Januar in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_5464" aria-describedby="caption-attachment-5464" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-5464 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/01/loewe-3-1024x726.jpg" alt="Mia und der weiße Löwe" width="750" height="532" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/01/loewe-3-1024x726.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/01/loewe-3-300x213.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/01/loewe-3-768x545.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/01/loewe-3.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-5464" class="wp-caption-text">Doch als Charlie ausgewachsen ist, muss Mia um das Leben ihres Freundes fürchten. Kann sie ihn retten?</figcaption></figure>
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		<title>Serienkritik: Lost in Space</title>
		<link>https://lauterfilme.de/serienkritik-lost-in-space/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Apr 2018 14:28:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Serien Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Familientauglich]]></category>
		<category><![CDATA[Netflix]]></category>
		<category><![CDATA[Remake]]></category>
		<category><![CDATA[Sci-Fi]]></category>
		<category><![CDATA[Serie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In den USA war die TV-Serie &#8222;Lost in Space&#8220; Mitte der 60er Jahre ein Hit und brachte es auf drei Staffeln, die von 1965 bis 1968 über die Bildschirme flimmerte. 1998 folgte eine Neubelebung als Kinofilm, der jedoch hinter den Erwartungen zurückblieb. Nun nimmt sich Netflix der Idee einer im All verschollenen Familie erneut an und präsentiert eine erste Staffel mit zehn Folgen. Sollte man sich das ansehen? Ein Comic der &#8222;Space Family Robinson&#8220; und auch ein wenig der Roman [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In den USA war die TV-Serie &#8222;Lost in Space&#8220; Mitte der 60er Jahre ein Hit und brachte es auf drei Staffeln, die von 1965 bis 1968 über die Bildschirme flimmerte. 1998 folgte eine Neubelebung als Kinofilm, der jedoch hinter den Erwartungen zurückblieb. Nun nimmt sich Netflix der Idee einer im All verschollenen Familie erneut an und präsentiert eine erste Staffel mit zehn Folgen. Sollte man sich das ansehen?</strong></p>
<p>Ein Comic der &#8222;Space Family Robinson&#8220; und auch ein wenig der Roman &#8222;Die Schweizer Familie Robinson&#8220; aus dem späten 18. Jahrhundert sollen der Originalserie als Vorbild gedient haben. Die Netflix-Neuauflage hält sich jedoch weitgehend an die Serienvorlage, so sind die Kinder und die anderen Hauptfiguren identisch mit der 60er Jahre-Version. Allerdings haben die Showrunner Matt Sazama und Burk Sharpless diverse Modernisierugnen vorgenommen. Dennoch werden auch Kenner des Originals die Serie wiedererkennen. Aber stimmt die Qualität?</p>
<figure id="attachment_3816" aria-describedby="caption-attachment-3816" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-3816 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/04/lost-1-1024x512.jpg" alt="Lost in Space" width="750" height="375" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/04/lost-1-1024x512.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/04/lost-1-300x150.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/04/lost-1-768x384.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/04/lost-1-480x240.jpg 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/04/lost-1.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-3816" class="wp-caption-text">Nur knapp überlebt Familie Robinson den Absturz ihres Schiffes auf einen fremden Planeten.</figcaption></figure>
<h3>Lost in Space: Die Handlung</h3>
<p>John Robinson (Toby Stevens, &#8222;Black Sails&#8220;) und seine Frau Maureen (Molly Parker, <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-1922/">&#8222;1922&#8220;</a>) wollten eigentlich mit den drei Kindern Judy (Taylor Russell), Penny (Mina Sundwall) und Will (Maxwell Jenkins) ein neues Leben auf einer Erdkolonie beginnen, doch das Jupiter-Trägerschiff gerät in Schwierigkeiten und die zahlreichen, kleinen Jupiterraumschiffe werden ins All geschleudert. Den Robinsons gelingt eine Notlandung auf einem unbekannten Planeten, der der Erde nicht ganz unähnlich ist.</p>
<p>Dort müssen sie aber sofort um ihr Überleben kämpfen, denn sie sind in einem See gelandet, der aufgrund der Witterung bald zufriert. Als Judy tatsächlich bei einer Bergungsmission im Eis einfriert und nur ihr Raumanzug sie vor dem sicheren Tod bewahrt, ziehen John uns Sohn Will los, um in der Nähe Magnesium zu sammeln. Damit will John das Eis wegschmelzen und seine Tochter befreien. Doch auf dem Weg werden Vater und Sohn getrennt. Will entdeckt im Wald einen Roboter, der nicht von der Erde stammt und rettet ihm das Leben. Aber kann er der anhänglichen Maschine wirklich trauen? Das Ende der Pilotfolge sagt etwas anderes &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/fzmM0AB60QQ" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Lost in Space: Familientauglich, aber düster</h3>
<p>Das Original war eine familienfreundlich Serie und an diese Vorgabe haben sich auch Sazama und Sharpless gehalten. Zwar geht es hier durchaus auch unheimlich zu, aber das bleibt stets in einem Rahmen, der auch für ältere Kinder ab 12 Jahren genießbar bleibt. Was schon deshalb erstaunlich ist, da einige der Folgen von Horror-Spezialist <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Neil_Marshall" target="_blank" rel="noopener">Neil Marshall</a> (&#8222;The Descent&#8220;, &#8222;Doomsday&#8220;) inszeniert wurden, der auch bei ein paar der besten &#8222;Game of Thrones&#8220;-Folgen als Regisseur arbeitete.</p>
<p>Und so ganz kann Marshall seine Herkunft auch nicht verleugnen. Denn die spannenden Momente der Serie sind stets auch die Besten. Wenn Will im Pilotfilm den Roboter entdeckt und sich nach anfänglichem Misstrauen mit ihm anfreundet, hat das auch ein paar intensive Momente. Auch deshalb, weil die Serie von Netflix deutlich sichtbar mit einem ordentlichen Budget ausgestattet wurde. Die Tricks, mit denen Lost in Space den fremden Planeten zum Leben erweckt, haben Top-Niveau und können mit gängigen Kinoproduktionen mithalten.</p>
<figure id="attachment_3817" aria-describedby="caption-attachment-3817" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-3817 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/04/lost-2-1024x512.jpg" alt="Lost in Space" width="750" height="375" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/04/lost-2-1024x512.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/04/lost-2-300x150.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/04/lost-2-768x384.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/04/lost-2-480x240.jpg 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/04/lost-2.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-3817" class="wp-caption-text">Tricktechnisch kann die Serie mit Kinoproduktionen mithalten.</figcaption></figure>
<h3>Lost in Space: Keine heile Welt mehr</h3>
<p>Auch inhaltlich geht Lost in Space mit der Zeit. Statt liebevolle heile Welt zu präsentieren, wie es die Vorlage tat, geht es hier mit deutlich mehr Realismus zur Sache. So ist die Ehe der Robinsons keineswegs intakt und stand vor der Abreise schon kurz vor dem Ende. Die Autoren thematisieren diesen Umstand regelmäßig und bedrohen damit die Familie bereits aus dem Inneren. Und auch die Kinder haben untereinander ihre Probleme, die häufig eine Rolle spielen. So leidet Penny, das mittlere Kind, oft unter ihrer scheinbar perfekten großen Schwester, die ihrerseits mehr Probleme hat, als sie zugeben will.</p>
<p>Auch Dr. Smith, im Original ein eher unfähiger als bösartiger Wissenschaftler, wird hier als weibliche Version von Parker Posey (&#8222;Blade 3&#8220;) sehr mysteriös und potenziell gefährlich gespielt. In Rückblenden erfahren wir, dass mit der vermeintlich so netten Psychologin nicht gut Kirschen essen ist. Was auch Gaststar Selma Blair (&#8222;Hellboy&#8220;) deutlich zu spüren bekommt. Und dem ambivalenten Alien-Roboter ist gleich gar nicht zu trauen. Eine Menge Bedrohungen also, die der Familie Robinson neben dem Problem der Woche, das in jeder Folge gelöst wird, auch noch ins Haus stehen.</p>
<figure id="attachment_3818" aria-describedby="caption-attachment-3818" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-3818 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/04/lost-3-1024x511.jpg" alt="Lost in Space" width="750" height="374" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/04/lost-3-1024x511.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/04/lost-3-300x150.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/04/lost-3-768x383.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/04/lost-3-480x240.jpg 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/04/lost-3.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-3818" class="wp-caption-text">Die einheimische Fauna ist ebenfalls bald eine Bedrohung für die Robinsons.</figcaption></figure>
<h3>Lost in Space: Starker roter Faden</h3>
<p>Während das Original tatsächlich ein Problem pro Folge erledigte, ist das neue Lost in Space serieller angelegt. Viele Storys werden nicht in knapp 60 Minuten abgehandelt, sondern ziehen sich durch mehrere Episoden. Dazu gibt es viel mehr Überlebende auf dem Planeten, was der Zuschauer aber erst aber der vierten Folge so richtig wahrnimmt. Dadurch kommen aber auch mehr potenzielle Nebenfiguren, Love Interests und andere Möglichkeiten ins Spiel, die das Original nie hatte.</p>
<p>In den ersten fünf Folge, die Netflix vorab zeigte, wird das zwar nur angedeutet. Aber dass hier mehr passieren kann, als das jede Folge ein Familienmitglied in Gefahr gerät, zeigen sie bereits. Die einzige Schwäche, die <em>Lost in Space</em> offenbart, sind dennoch die Storys. Die Showrunner Sazama und Sharpless haben als Autoren bislang &#8222;Dracula: Untold&#8220;, &#8222;The Last Witch Hunter&#8220; und &#8222;Gods of Egypt&#8220; zu verantworten. Da ist immerhin eine Steigerung zu erkennen und tatsächlich funktionieren einige der Ideen des Duos sehr gut. Allerdings sind die einzelnen Folgen nicht immer durchgehend packend und das Tempo, in dem die Hauptstory vorangeht, ist auch nicht wirklich mitreißend. Auch mancher Konflikt wirkt noch sehr an den Haaren herbeigezogen und so mancher Dialog hätte auch noch Bearbeitung bedurft.</p>
<p>Dafür können sich aber die Darsteller sehen lassen. Hin und wieder blitzt recht intelligenter Humor auf und das ganze Setting wirkt plausibel und bedrohlich genug, um dran zu bleiben und das weitere Schicksal der leicht dysfunktionalen und daher umso interessanteren Familie Robinson weiterzuverfolgen.&nbsp;</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Kein Meisterstück, aber eine gut und edel gemachte Serie mit Potenzial. Die Serie ist deutlich realistischer und glaubhafter als der mitunter arg alberne Kinoausflug des Stoffes, gut besetzt und optisch durchgehend beeindruckend. So kann <em>Lost in Space</em> in den ersten Folgen zumindest immer wieder andeuten, wie packend der Überlebenskampf der Familie Robinson und ihrer Mit-Schiffbrüchigen noch werden könnte. Mal sehen, ob Netflix ihm die Chance dazu gibt und die Serie um eine Staffel verlängert.</p>
<p><strong>Lost in Space ist mit der kompletten ersten Staffel ab dem 13. April 2018 bei Netflix zu sehen.</strong></p>
<p>Mehr Kritiken zu Sci-Fi auf Netflix gibt es <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-ausloeschung/">hier</a> und <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-mute/">hier</a>.</p>
<figure id="attachment_3819" aria-describedby="caption-attachment-3819" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-3819 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/04/lost-4-1024x508.jpg" alt="Lost in Space" width="750" height="372" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/04/lost-4-1024x508.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/04/lost-4-300x149.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/04/lost-4-768x381.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/04/lost-4.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-3819" class="wp-caption-text">Die undurchsichtige Dr. Smith und der junge Will teilen bald ein Geheimnis.</figcaption></figure>
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