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	<title>Dark Fantasy - lauterfilme.de</title>
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	<title>Dark Fantasy - lauterfilme.de</title>
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		<title>Hellboy erhält weiteren Reboot</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Feb 2023 12:44:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Er kann es nicht lassen! Nachdem Mike Mignola, Comiczeichner und Autor und Erfinder des Hellboy-Universums, sich nach zwei Filmen mit Guillermo del Toro verkrachte, kündigte er vor einigen Jahren ein Reboot an. Doch der Film &#8222;Hellboy &#8211; Call of Darkness&#8220; floppte hart. Und war im Vergleich zu del Toros Vision, die Mignola immer zu weit weg von seiner Vorlage war, auch nicht wirklich besser. Da soll es nun ein weiteres Reboot richten. Regisseur Brian Taylor, der in seiner Karriere so [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Er kann es nicht lassen! Nachdem Mike Mignola, Comiczeichner und Autor und Erfinder des Hellboy-Universums, sich nach zwei Filmen mit Guillermo del Toro verkrachte, kündigte er vor einigen Jahren ein Reboot an. Doch der Film &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-hellboy-call-of-darkness/">Hellboy &#8211; Call of Darkness</a>&#8220; floppte hart. Und war im Vergleich zu del Toros Vision, die Mignola immer zu weit weg von seiner Vorlage war, auch nicht wirklich besser. Da soll es nun ein weiteres Reboot richten. Regisseur Brian Taylor, der in seiner Karriere so qualitativ unterschiedlich Filme wie &#8222;Crank&#8220; und &#8222;Jonah Hex&#8220; drehte, soll &#8222;Hellboy: The Crooked Man&#8220; inszenieren. Die Dreharbeiten sollen bereits im März 2023 beginnen, auch wenn bislang noch kein Darsteller für die Titelfigur bekannt gegeben wurde.</p>
<h2>Kein dritter Teil</h2>
<figure id="attachment_13818" aria-describedby="caption-attachment-13818" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-13818 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/hell-aufmacher1.webp" alt="Ron Perlman als Hellboy" width="1200" height="831" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/hell-aufmacher1.webp 1200w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/hell-aufmacher1-300x208.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/hell-aufmacher1-1024x709.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/hell-aufmacher1-768x532.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/hell-aufmacher1-750x519.webp 750w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-13818" class="wp-caption-text">Wohl kein Wiedersehen: Ron Perlman hat noch immer Interesse, den dritten Teil der del Toro-Trilogie zu drehen. Mike Mignola offenkundig nicht.</figcaption></figure>
<p>Damit sinken die Chancen, je den dritten Teil von del Toros geplanter Trilogie zu bekommen, wohl weiter. Immerhin schrieb Mignola erstmals das Drehbuch, gemeinsam mit Christopher Golden, sodass die Chance besteht, dass der neue Film tatsächlich die eigentliche Figur aus den Comics wiedergibt. Die beiden Film von del Toro, so gut sie sind, haben sich da durchaus einige Freiheiten erlaubt. Golden ist ein vielbeschäftigter Autor für Comics und Romane und hat bereits an del Toros erstem Film mitgewirkt. Die Story basiert auf der gleichnamigen, dreiteiligen Comicsaga von Mignola. Darin verschlägt es Hellboy und einen jungen Agenten der BPRD (Bureau of Paranormal Research and Defense) in den 50er Jahren in ein Dorf in den Appalachen, in dem ein finsterer Dämon herrscht.</p>
<p>laut der Produktionsfirme Milennium soll Hellboy: The Crooked Man erstmals dicht an der Vorlage bleiben und die Comic-Version des Titelhelden unverfälscht auf die Leinwand bringen. Sollte der Film erfolgreich sein, plant die Firma weitere Filme mit dem dunklen Helden. Ob Regisseur Taylor seine Sache aber wirklich besser macht als Neil Marshall, der den Vorgänger zu verantworten hat, bleibt abzuwarten. Zudem war bislang kein Hellboy-Film ein wirklicher Kassenschlager, wobei das Reboot hier am schlechtesten abschnitt und bei Kosten von etwa 50 Millionen Dollar nur 55 Millionen einspielte.</p>
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		<title>Serienkritik: The Witcher Staffel 2</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Dec 2021 11:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Serien Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Dark Fantasy]]></category>
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		<category><![CDATA[Literaturverfilmung]]></category>
		<category><![CDATA[Netflix]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Saga geht weiter. Nachdem die erste Staffel von &#8222;The Witcher&#8220; vor zwei Jahren weltweite Erfolge beim Netflix-Publikum feuerte, haben sich die Macher um Showrunnerin Lauren Schmidt Hissrich viel Zeit gelassen (sicher auch coronabedingt), um neue Folgen zu drehen. In The Witcher Staffel 2 endet nun die Zeit der adaptierten Kurzgeschichten und die Serie beginnt mit dem ersten Band der fünfteiligen Saga um Geralt, Ciri und Yennefer &#8211; &#8222;Das Blut der Elfen&#8220;. Leser dürften hier also erneut viel wiedererkennen, aber [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Saga geht weiter. Nachdem die erste Staffel von &#8222;The Witcher&#8220; vor zwei Jahren weltweite Erfolge beim Netflix-Publikum feuerte, haben sich die Macher um Showrunnerin Lauren Schmidt Hissrich viel Zeit gelassen (sicher auch coronabedingt), um neue Folgen zu drehen. In The Witcher Staffel 2 endet nun die Zeit der adaptierten Kurzgeschichten und die Serie beginnt mit dem ersten Band der fünfteiligen Saga um Geralt, Ciri und Yennefer &#8211; &#8222;Das Blut der Elfen&#8220;. Leser dürften hier also erneut viel wiedererkennen, aber auch Gamer werden die eine oder andere Figur zumindest namentlich kennen. Können die acht neuen Folgen den Hype für die Serie weiter befeuern? Oder enttäuschen die Episoden? Das klärt die Kritik.</p>
<p><a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-the-witcher/">Die Kritik zu The Witcher Staffel 1 gibt es hier.</a></p>
<p><a href="https://lauterfilme.de/the-witcher-nightmare-of-the-wolf-kritik-film-netflix/">Die Kritik zu The Witcher: Nightmare of the Wolf gibt es hier.</a></p>
<figure id="attachment_11648" aria-describedby="caption-attachment-11648" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-11648 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/12/w2-1.jpg" alt="The Witcher Staffel 2" width="1024" height="793" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/12/w2-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/12/w2-1-300x232.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/12/w2-1-768x595.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-11648" class="wp-caption-text">Vater, Mutter, Kind: Aus Geralt, Ciri und Yennefer wird in der zweiten Staffel eine Art seltsamer Familie.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Nach der Schlacht, bei der Yennefer (Anya Chalotra) die Truppen von Nilfgaard mit Feuermagie in die Flucht schlug, ist erst ein paar Stunden vorüber, als Geralt (Henry Cavill) und Ciri (Freya Allan) dort ankommen. Als der Witcher mitbekommt, dass Yennefer nicht aufzufinden ist und auch Magierin Tissaia (MyAnna Buring) keine Hoffnung mehr hat, sie lebend zu finden, nimmt Geralt an, dass seine Geliebte die Schlacht nicht überlebt hat. Doch beide irren sich: Yennefer geriet nach dem Kampf in Gefangenschaft der Nilfgaarder und wird nun durch ihre einstige Freundin Fringilla (Mimi M. Khayisa) nach Süden verschleppt. Doch die Reise verläuft nicht so, wie die Magierin sich das vorgestellt hat &#8230;</p>
<p>Geralt und Ciri landen nach einem Abstecher bei einem alten Freund schließlich in Kaer Morhen, der Festung der Witcher. Und damit auch bei Vesemir (Kim Bodnia), dem ältesten, noch lebenden Witcher und Ziehvater von Geralt. Der hält wenig von Ciris Wunsch, den Schwertkampf zu erlernen und selbst ein Witcher zu werden, doch die junge Frau trainiert unermüdlich. So erwirbt sie sich nicht nur den Respekt der anderen Witcher in Kaer Morhen, sondern findet auch mehr über ihre geheimnisvollen Fähigkeiten und ihre Herkunft heraus. Allerdings rufen diese Informationen auch andere Mächte auf den Plan, die eigene Agendas verfolgen und dabei über Leichen gehen &#8230;</p>
<p><iframe title="The Witcher Season 2 | Official Trailer | Netflix" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/TJFVV2L8GKs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Mehr Budget, mehr Spektakel</h2>
<p><strong>The Witcher Staffel 2</strong> merkt man an, dass sich im Vergleich zur ersten Auflage einiges geändert hat. So hat Netflix der Serie nach dem Mega-Erfolg offenkundig mehr Budget bewilligt &#8211; und das sieht man. Wieder gibt es spektakuläre Monster zu sehen, aber auch viele Handlungsorte wie die Witcherfestung Kaer Morhen sind edel ausgestattet und wirken daher sehr real. Neben der besseren Ausstattung und besseren Effekten öffnet die zweite Staffel aber auch das Witcher-Universum wesentlich stärker. Was bislang nur die Leser der Bücher und mit Abstrichen die Gamer wussten, wird in <strong>The Witcher Staffel 2</strong> nun auch für die Zuschauer klarer &#8211; das unübersichtliche Gespinst der Macht, das den Kontinent in einem brüchigen Gleichgewicht hält. Und genau das wird durch Ciris Existenz gefährdet.</p>
<p>Auch die Erzählweise ändert sich, was der Vorlage geschuldet ist. Schließlich basiert die erste Staffel auf einer Reihe von Kurzgeschichten, die nur lose miteinander verbunden waren. <strong>The Witcher Staffel 2</strong> merkt man aber schon zu Beginn an, dass nun die eigentliche Saga um Geralt, Ciri und Yennefer startet. Die Handlung wird stringenter erzählt, viel mehr Nebenstorys greifen ineinander und immer mehr Figuren tauchen in der Handlung auf, die ihre eigenen Interessen vertreten und im Kampf Gut gegen Böse oftmals keiner Seite zugeschlagen werden können. Das erinnert ein wenig an Spionagefilme, da hier eher ein kalter Krieg der Geheimdienste tobt, als das sich die Königreiche des Kontinents offen an die Gurgel gehen.</p>
<figure id="attachment_11649" aria-describedby="caption-attachment-11649" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-11649 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/12/w2-2.jpg" alt="MyAnna Buring" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/12/w2-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/12/w2-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/12/w2-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/12/w2-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/12/w2-2-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-11649" class="wp-caption-text">Nach der Schlacht gegen Nilfgaard betrauern die Überlebenden die hohen Verluste. Auch Yennefer gilt als tot.</figcaption></figure>
<h2>Eine seltsame Familie</h2>
<p>Im Zentrum dieser Staffel steht aber die Familie oder das, was sich in Abwesenheit einer solchen entwickelt. Geralt steht dabei im Mittelpunkt als Vaterfigur für Ciri und Sohn für Vesemir. Yennefer steht ebenfalls am Scheideweg zwischen ihrem Appetit an Macht und dem Beschützen der Leben, die ihr wichtig sind. Ciri schließlich muss sich in The Witcher Staffel 2 endgültig mit ihren Fähigkeiten auseinandersetzen, auch wenn sie Angst davor hat. Das Zusammenwachsen dieser drei Figuren zu einer neuen Familie ist der Kern, um den sich die gesamte restliche Handlung rankt. Das funktioniert auch deshalb so gut, weil die Schauspieler mittlerweile ihre Rollen besser kennen und sehr viel sicherer darin agieren.</p>
<p>So ist Henry Cavill als Geralt nicht mehr ganz so brummig wie in den ersten Folgen und darf auch ein wenig Emotionen zeigen. Seine Kampf-Fähigkeiten vor der Kamera sind dagegen noch genauso stark wie in Staffel eins. Ciri wird vom mitunter leicht nervtötenden Kind auf der Flucht zum Spielball verschiedener Mächte und wehrt sich dagegen, was Freya Alan eindrucksvoll auf den Bildschirm bringt. Anya Chalotras Yennefer, deren Kinderwunsch bereits in Staffel eins ein großes Thema war, wird in Staffel zwei auf eine andere Art Mutter als sie wollte. Chalotra verkörpert diese emotionale Anspannung ihrer Figur stark und lässt das Publikum so an ihren Konflikten teilhaben. Wie schon in den ersten Episoden ist sie damit auch hier wieder die facettenreichste und damit spannendste Figur.</p>
<h2>Weniger Serie, mehr Film</h2>
<figure id="attachment_11650" aria-describedby="caption-attachment-11650" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-11650 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/12/w2-3.jpg" alt="Henry Cavill" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/12/w2-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/12/w2-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/12/w2-3-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/12/w2-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/12/w2-3-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-11650" class="wp-caption-text">Geralt hat geschworen, Ciri zu beschützen. Doch das kostet ihn mehr, als er erwartet hatte.</figcaption></figure>
<p>War Staffel eins der Serie noch stark damit beschäftigt, die Charaktere einzuführen und erste Blicke auf die Welt zu schaffen, in der die Saga spielt, so ist in The Witcher Staffel 2 keine Erklärung mehr notwendig. Dementsprechend mehr Zug weisen die neuen Folgen auf, keine Szene wirkt mehr überflüssig, alles läuft früher oder später auf einen bestimmten Zweck zu, bevor die Staffel dann mit einem Knall endet. Den episodischen Charakter legt die Serie immer stärker ab, wirkt gerade in der zweiten Hälfte der Staffel eher wie ein langer Film. Dazu bleibt sich eine Mischung aus verschiedenen Fantasy-Stilen, die sich aber sehr gut zu etwas Neuem ergänzen. Achtung! Die letzte Folge präsentiert als Post-Credit-Szene erste Bilder aus der kommenden Serie &#8222;The Witcher: Blood Origin&#8220;. Und: Staffel 3 ist bereits bestellt!</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p><strong>The Witcher Staffel 2</strong> ist der ersten in fast jeder Hinsicht überlegen. Showrunnerin Lauren Schmidt Hissrich gelingt es, trotz einiger Änderungen in der Handlung die Essenz des ersten Romans der fünfteilige Kern-Saga um Geralt eindrucksvoll auf den Bildschirm zu bringen. Die Handlung entwickelt sich schneller und ist deutlich spannender, da nun die wichtigsten Figuren bereits bekannt sind. Auch in Sachen Tricks und Ausstattung ist Staffel 2 deutlich stärker als der Vorgänger. Zudem tritt ein Stärke der Vorlage immer stärker hervor: das Fehlen von Gut und Böse. Die Grauzonen, die Sapkowski schon in den Büchern seinen Charakteren zugestand, sind auch essentieller Bestandteil der Serie geworden. Und das ist auch genau richtig so.</p>
<p><strong>The Witcher Staffel 2 startet am 17. Dezember 2021 bei Netflix.</strong></p>
<figure id="attachment_11651" aria-describedby="caption-attachment-11651" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-11651 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/12/w2-4.jpg" alt="Anya Chalotra" width="1024" height="682" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/12/w2-4.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/12/w2-4-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/12/w2-4-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/12/w2-4-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/12/w2-4-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-11651" class="wp-caption-text">Yennefer hat ihre Kräfte verloren. Bezahlt sie einen hohen Preis, um sie zurückzubekommen?</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: The Witcher &#8211; Nightmare of the Wolf</title>
		<link>https://lauterfilme.de/the-witcher-nightmare-of-the-wolf-kritik-film-netflix/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Aug 2021 15:57:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
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		<category><![CDATA[Dark Fantasy]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als im Dezember 2019 die erste Staffel der Netflix-Serie &#8222;The Witcher&#8220; zu sehen war, wurde die Serie mit Henry Cavill als titelgebender Hexer Geralt von Riva ein weltweiter Hit. Dementsprechend schnell legte Netflix mit weiteren Plänen für das vom polnischen Schriftsteller Andrzej Sapkowksi geschaffene Dark Fantasy-Universum nach. Beide Pläne werfen einen Blick in die Vergangenheit. Für eine weitere Serie namens &#8222;The Witcher: Blood Origin&#8220;, die den Beginn der Witcher-Orden vor mehr als 1000 Jahren zum Thema hat, läuft zurzeit noch [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/the-witcher-nightmare-of-the-wolf-kritik-film-netflix/">Filmkritik: The Witcher &#8211; Nightmare of the Wolf</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Als im Dezember 2019 die erste Staffel der Netflix-Serie &#8222;The Witcher&#8220; zu sehen war, wurde die Serie mit Henry Cavill als titelgebender Hexer Geralt von Riva ein weltweiter Hit. Dementsprechend schnell legte Netflix mit weiteren Plänen für das vom polnischen Schriftsteller Andrzej Sapkowksi geschaffene Dark Fantasy-Universum nach. Beide Pläne werfen einen Blick in die Vergangenheit. Für eine weitere Serie namens &#8222;The Witcher: Blood Origin&#8220;, die den Beginn der Witcher-Orden vor mehr als 1000 Jahren zum Thema hat, läuft zurzeit noch das Casting. Für den Anime-Film &#8222;The Witcher: Nightmare of the Wolf&#8220;, der die Jugend und ein paar einschneidende Ereignisse im Leben von Geralts Lehrer Vesemir beleuchtet, ist bereits die Zeit gekommen, seit heute ist er bei Netflix zu sehen. Wie gut er ist, verrät die Kritik.</p>
<figure id="attachment_10680" aria-describedby="caption-attachment-10680" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-10680 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/wolf-1.png" alt="The Witcher Nightmare of the Wolf" width="1024" height="576" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/wolf-1.png 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/wolf-1-300x169.png 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/wolf-1-768x432.png 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-10680" class="wp-caption-text">Als Junge träumt Vesemir davon, dem Dasein als Diener zu entfliehen.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Vesemir gehört zu den erfolgreichsten und stärksten Hexern des Landes. Obwohl die Menschen seinesgleichen nicht mögen, bezahlen sie ihn gut dafür, dass er ihnen gefährliche Monster vom Hals schafft. Als eine adlige Familie im Wald von einem Waldschrat attackiert wird, kann Vesemir zwar nur noch den Sohn vor dem Tod bewahren, lässt sich dafür aber fürstlich bezahlen. Das bringt ihm das Interesse der Magierin Tetra Gilchrist ein, die am Hof des Königs als Zauberin lebt und Hexer fanatisch hasst. Dennoch wird ausgerechnet sie dazu bestimmt, mit dem Hexer in die Wälder zu reiten. Und herauszufinden, wer diese Angriffe zu verantworten hat.</p>
<p>Viele Jahre früher: Der junge Vesemir gerät als Diener bei einer adligen Familie zum ersten Mal in direkten Kontakt mit Monstern. Die Hausherrin scheint von einem Dämon besessen zu sein. Doch statt die Medizin auf dem Markt zu holen, vergnügt sich Vesemir lieber mit seiner Freundin Iliyana, ebenfalls Dienerin im Haushalt. Dabei werden die beiden von Deglan, einem Hexer, erwischt. Und ausgerechnet Vesemir soll dem Mutanten helfen, seine Herrin vom Fluch des Dämonen zu befreien. Das bringt den jungen Mann auf den Geschmack, selbst ein Monsterjäger zu werden &#8230;</p>
<p><iframe title="The Witcher: Nightmare of the Wolf | Offizieller Trailer | Netflix" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/XL7kjNKNu_A?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Serien-Chefin auch hier am Werk</h2>
<p>Mit <strong>The Witcher Nightmare of the Wolf</strong> versammeln sich hinter der Kamera alte Bekannte. Lauren Schmidt-Hissrich, Showrunnerin für die Hauptserie, produzierte auch diesen Film. Und mit Drehbuchautor Beau DeMajo holte sie einen Autoren ins Boot, der bereits eine Folge der Witcher-Serie geschrieben hatte. Nur der Mann auf dem Regiestuhl ist neu: Kwang Il Han gehört zum südkoreanischen Animationsstudio Mir, das den Film grafisch umsetzte. Und zwar exakt so, wie auch schon die Hauptserie gestaltet ist . mit viel Blut und Gewalt. Dieser Film ist zwar animiert, aber dennoch absolut nichts für Kinder.</p>
<p>The <strong>Witcher Nightmare of the Wolf</strong> ergänzt dabei die Historie der Serie, bevor in der zweiten Staffel Vesemir, gespielt von Kim Bodnia, offiziell Teil davon wird. So erfahren Fans hier mehr über die Hintergründe der Witcher-Burg Kaer Morhen. Und warum sie heute so aussieht, wie sie aussieht. Andere Infos, die für Zuschauer auch interessant gewesen wären, bleiben hingegen im Dunkeln. So ist Vesemir Mitglied der Wolfsschule, weswegen sein Schüler Geralt auch &#8222;der weiße Wolf&#8220; genannt wird. Es gibt im Witcher-Universum aber auch andre Schulen (Katzen, Greifen). Der Schwerpunkt des Films liegt aber auf der für die Romanreihe und die Spiele (und Serie) typischen Fantasy-Story, die im Vergleich zu vielen anderen kein klares Gut-und Böse-Schema aufweist.</p>
<figure id="attachment_10681" aria-describedby="caption-attachment-10681" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-10681 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/wolf-2.png" alt="Vesemir" width="1024" height="576" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/wolf-2.png 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/wolf-2-300x169.png 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/wolf-2-768x432.png 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-10681" class="wp-caption-text">Er überlebt die harte Ausbildung und wird zu einem der erfolgreichsten Monsterjäger des Landes.</figcaption></figure>
<h2>Eine Welt ohne Schwarz-Weiß-Denken</h2>
<p>So tauchen hier am Rande die Elfen auf, die einst von den Menschen fast ausgerottet wurden, weil sie anders waren. Aber auch die Hexer werden nicht in strahlendem Licht beschrieben, sondern deren manchmal durchaus unlautere Geschäftspraktiken thematisiert. Ohne hier weiter zu spoilern, passt die Geschichte gut in die Welt, die Sapkowski schuf, ist aber kein Muss für das weitere Verständnis der Hauptserie. Zwar ließe sich zu <strong>The Witcher Nightmare of the Wolf</strong> sicher auch noch eine Fortsetzung drehen, sollte der Film erfolgreich genug sein, aber elementare Dinge, die man unbedingt wissen muss, behandelt er nicht. Die Erzählweise, Handlungen aus zwei Zeitebenen zu nutzen, kennen die Fans ja schon.</p>
<p>Deshalb wird er genau die Fans abholen, die sich in der Welt der Witcher wohl fühlen. Und genau den hohen Gewaltgrad und die dreckige, unfaire Welt schätzen, in der die Storys angesiedelt sind. Die Zeichnungen sind auf hohem Niveau, die Story gut erzählt und zumindest im englischen Original gibt es auch einige Stars als Sprecher zu hören. So leiht Theo James (&#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-how-it-ends/">How it ends</a>&#8222;, &#8222;Underworld: Awakening&#8220;) Vesemir die Stimme, Mary McDonell (&#8222;Battlestar Galactica&#8220;) spricht Lady Zerbst, Graham McTavish, (Dwalin aus der &#8222;Hobbit&#8220;-Trilogie) ist Deglan und Tetra wird von Lara Pulver (&#8222;Sherlock: Ein Skandal in Belgravia&#8220;) synchronisiert. Auf deutsch sind die Namen nicht so bekannt, aber alles hochgradig professionelle und gute Sprecher.</p>
<figure id="attachment_10682" aria-describedby="caption-attachment-10682" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-10682 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/wolf-3.png" alt="The Witcher Nightmare of the Wolf" width="1024" height="576" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/wolf-3.png 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/wolf-3-300x169.png 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/wolf-3-768x432.png 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-10682" class="wp-caption-text">Das Wesen, das im Wald Jagd auf Menschen macht, scheint mit einem alten Elfenfluch zu tun zu haben.</figcaption></figure>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Endlich Nachschub! Wer sich als echter Fans des Witcher-Universums sieht und auch mit blutigem Anime kein Problem hat, der wird sich mit <strong>The Witcher Nightmare of the Wolf</strong> sicher gut amüsieren. Eine interessante Story, die thematisch und erzählerisch gut zur Serie passt und ein wenig Hintergrund-Wissen über eine Figur liefert, die in Staffel 2 der Hauptserie eine größere Rolle spielen soll: Geralts Ausbilder Vesemir. Ein paar Berührungspunkte zur Serie weist der Film zwar auf, die aus Spoilergründen hier nicht erwähnt werden, zum Verständnis des gesamten Universums ist der Film aber keine Pflicht. Wer Anime nicht mag, wird hier auch nicht zum Fan.&nbsp;</p>
<p><strong>The Witcher Nightmare of the Wolf startet am 23. August 2021 bei Netflix.</strong></p>
<figure id="attachment_10683" aria-describedby="caption-attachment-10683" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-10683 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/wolf-4.png" alt="Kaer Morhen" width="1024" height="576" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/wolf-4.png 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/wolf-4-300x169.png 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/wolf-4-768x432.png 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-10683" class="wp-caption-text">Vesemir findet heraus, dass wichtige Informationen möglicherweise in der Burg der Witcher in Kaer Morhen liegen.</figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/the-witcher-nightmare-of-the-wolf-kritik-film-netflix/">Filmkritik: The Witcher &#8211; Nightmare of the Wolf</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
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		<title>Serienkritik: Cursed &#8211; Die Auserwählte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jul 2020 07:12:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Serien Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Blutig]]></category>
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		<category><![CDATA[Netflix]]></category>
		<category><![CDATA[Serie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das neue &#8222;Game of Thrones&#8220;! Nach dem Mega-Erfolg der Serie von HBO bekam so gut wie jede folgende Serie, die auch nur ein wenig mit Fantasy zu tun hatte, diesen Stempel aufgedrückt, gern mit einem Fragezeichen im Titel, Hauptsache GoT fand Erwähnung. Meist hatte das mit Fakten wenig zu tun, wie beispielsweise &#8222;The Witcher&#8220; eindrücklich bewies, dessen Ähnlichkeit mit George R.R.Martins Idee nun wirklich marginal ist. Hat ausgerechnet Netflix&#8216; neue Serie &#8222;Cursed &#8211; Die Auserwählte&#8220; jetzt dieses Prädikat verdient? Das [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das neue &#8222;Game of Thrones&#8220;! Nach dem Mega-Erfolg der Serie von HBO bekam so gut wie jede folgende Serie, die auch nur ein wenig mit Fantasy zu tun hatte, diesen Stempel aufgedrückt, gern mit einem Fragezeichen im Titel, Hauptsache GoT fand Erwähnung. Meist hatte das mit Fakten wenig zu tun, wie beispielsweise <a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-the-witcher/">&#8222;The Witcher&#8220;</a> eindrücklich bewies, dessen Ähnlichkeit mit George R.R.Martins Idee nun wirklich marginal ist. Hat ausgerechnet Netflix&#8216; neue Serie &#8222;Cursed &#8211; Die Auserwählte&#8220; jetzt dieses Prädikat verdient? Das verrät die Kritik.</strong></p>
<p>Die Artussage gehört zu den ältesten Geschichten, die heute noch bekannt sind. Ihr Ursprung reicht vermutlich ins fünfte Jahrhundert n. Chr. zurück, die Vorlage des mythischen Königs war möglicherweise ein römischer Feldherr, der in Britannien erfolgreich zu Zeiten der großen Völkerwanderung mehrere eindringende Stämme besiegt hat. Genau lässt sich das heute nicht mehr sagen. Sicher ist, dass mehr als 500 Jahre später die ersten Geschichten um Artus aufgeschrieben wurden. Und diese im Mittelalter zum Kulturgut des Ritterstandes gehörten.</p>
<p>2018 tat sich Autor Tom Wheeler mit Comic-Legende Frank Miller (&#8222;Sin City&#8220;) zusammen, um diese 1500 Jahre alte Story neu zu erzählen &#8211; aus der Sicht einer jungen Frau. Schon bevor der Roman, den Wheeler schrieb und Miller illustrierte, in den Handel kam, sicherte sich Netflix die Rechte für eine Serie. Die war bereits abgedreht, als der Roman im Herbst 2019 in den USA erschien. Und nun startet <em>Cursed &#8211; Die Auserwählte</em> mit zehn Folgen der ersten Staffel. Wie gut ist diese Umsetzung geworden?</p>
<h4>Die wichtigsten Charaktere der Serie in der Gallerie:</h4>
<p>[ngg src=&#8220;galleries&#8220; ids=&#8220;10&#8243; display=&#8220;basic_slideshow&#8220;]</p>
<h3>Cursed: Die Handlung</h3>
<p>Vor vielen Jahrhunderten in England: Nimue (Katherine Langford) ist eine junge Frau, die zu einem der Stämme der magischen Völker gehört, welche von den Menschen &#8222;Fey&#8220; genannt werden. Seit sie als Kind von einem Dämonen angegriffen wurde und schwer verletzt überlebte, gilt sie selbst bei ihren Leuten als verflucht. Dennoch wird Nimue von den Göttern der Fey, den Hidden, als Trägerin ihrer Macht auserwählt. Viel Zeit, sich darüber aufzuregen haben die Fey aber nicht, denn ihr Dorf wird von den Roten Paladinen der katholischen Kirche unter Führung von Pater Carden (Peter Mullen) angegriffen und fast komplett ausgelöscht.</p>
<p>Nimue findet ihre sterbende Mutter, die ihr den größten Schatz des Dorfes anvertraut &#8211; das Schwert der ersten Könige! Sie soll die mächtige Klinge dem Magier Merlin (Gustav Skarsgard) bringen. Obwohl Nimue das Schwert unheimlich ist, will sie den letzten Wunsch ihrer Mutter erfüllen und macht sich auf den Weg. Dabei lernt sie nicht nur den Söldner und Vagabunden Arthur (Devon Terrell) kennen, sondern hört auch vom grausamen &#8222;Weinenden Mönch&#8220; (Daniel Sharman), der für die Roten Paladine ganze Dörfer der Fey niedergemäht hat. Und nicht nur der ist ihr auf den Fersen &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/zN0Szex13WY" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Cursed: Mäßiger Start, aber dann &#8230;</h3>
<p>In den US-Buchhandlungen wird <em>Cursed</em> als Young Adult-Novel geführt, gehört für die Händler also in den Bereich der &#8222;Tribute von Panem&#8220; oder &#8222;Twilight&#8220;.&nbsp; Und zu Beginn der Serie gibt es auch wenig Grund, an dieser Einschätzung zu zweifeln. Eine leicht zickige Hauptfigur mit Mädchenträumen, die ihrer scheinbar so langweiligen Dorfidylle entkommen will. Zwar fällt auch hier schon auf, dass die Bilder ein wenig blutiger und grausamer sind als bei anderen Serien, aber noch weist nichts darauf hin, dass <em>Cursed</em> mehr ist als eine weitere Fantasy-Teenie-Serie bei Netflix.</p>
<p>Das liegt auch daran, dass Katherine Langfords Charakter zu Beginn nicht sonderlich spannend ist und andere Figuren kaum auftauchen. Doch spätestens, wenn Gustav Skarsgard als Merlin erscheint und jede Szene mit seiner Präsenz an sich reißt, wenn er mit Tod und Teufel um Macht und Gefallen feilscht, wird aus <em>Cursed</em> eine Fantasy-Saga, wie sie so noch nicht oft zu sehen war. Und Peter Mullen, sonst eher Charakterkopf in Sozialdramen von Ken Loach, spielt den Schurken derart fies, dass hier die Erinnerungen an einen Ramsay Bolton schnell wach werden.</p>
<figure id="attachment_9086" aria-describedby="caption-attachment-9086" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-9086 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/cursed-t1.jpg" alt="Cursed" width="1024" height="674" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/cursed-t1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/cursed-t1-300x197.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/cursed-t1-768x506.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-9086" class="wp-caption-text">Zwischen Nimue und Arthur bleibt es nicht bei Freundschaft.</figcaption></figure>
<h3>Rasant erzählte Reise in die Dunkelheit</h3>
<p>Dazu legt <em>Cursed</em> ein Tempo an den Tag, das man anderen Serien wünschen würde. Ohne langes Zögern werfen Wheeler, der die Hälfte aller Drehbücher schrieb, und sein Autorenteam neue Charaktere in die Story, dass es eine Freude ist. Keine lange Einführung, keine langes Gerede. Mit wenigen Dialogsätzen ist eine Figur umrissen und funktioniert glänzend im stetig wachsenden Gefüge der Story. Ob die tödliche &#8222;Witwe&#8220; oder der listig-fiese Gesandte des Papstes, ob magische Wesen der Fay oder Arthurs Schwester Igraine &#8211; der Cast spielt glänzend.</p>
<p>In der zweiten Hälfte, wenn der Überlebenskampf der Fey zum Politikum zwischen mehreren starken Machtblöcken wird, ist die Ähnlichkeit zu <em>GoT</em> nicht mehr wegzudiskutieren. Der verschlagene Uther Pendragon und seine grausame Mutter kochen ebenso ihr eigenes Süppchen wie der nordische Eiskönig Culver&nbsp; und seine blutgierigen Töchter. Und die Roten Paladine bleiben ebenso im Spiel, wenn es um das Töten der Fey geht. Zwischen diesen mächtigen Kräften droht Nimue unterzugehen und sie ist zu großen Opfern bereit, um ihr Volk vor der Auslöschung zu bewahren.</p>
<figure id="attachment_9090" aria-describedby="caption-attachment-9090" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-9090 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/cursed-t2.jpg" alt="Cursed" width="1024" height="634" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/cursed-t2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/cursed-t2-300x186.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/cursed-t2-768x476.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-9090" class="wp-caption-text">Die Fey leben seit Jahrhunderten versteckt in den Wäldern, doch nun sollen sie alle sterben.</figcaption></figure>
<h3>Cursed: Statt nackter Haut abgetrennte Köpfe</h3>
<p>Ebenso wie Langford sich in ihrer Rolle vom unwissenden Mädchen zur verantwortungsvollen Anführerin mausert, entwickelt sich <em>Cursed</em> zunehmend von einer locker-leichten Teenie-Serie wie <a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-chilling-adventures-of-sabrina/">&#8222;Sabrina&#8220;</a> zu einem immer düster werdenden Drama mit blutigen Kämpfen und grausamen Momenten. Lediglich bei Sexszenen gibt es keine Ähnlichkeeit zu <em>GoT</em>, denn <em>Cursed</em> hält sich hier extrem zurück und zeigt die wenigen intimen Momente sehr züchtig. In Sachen Gewalt kann die Serie dem großen Vorgänger jedoch durchaus das Wasser reichen &#8211; wie auch in Sachen Gemeinheit.</p>
<p>Was die Serie an Verrat, Mord und irren Killern aufbieten kann, steht so garantiert in keiner Sagensammlung. <em>Cursed</em>, das aufgrund der blutigen Bilder noch am meisten Ähnlichkeiten mit John Boormans Artus-Version &#8222;Excalibur&#8220; von 1981 aufweist, geht hier neue Wege und setzt bekannte Figuren der Saga in ein völlig neues Licht. Hier liefert Tom Wheeler großartige Arbeit ab und erweitert die Story um viele interessante Aspekte. Natürlich darf man hier die Frage stellen, wer sich hier von wem hat inspirieren lassen. Fakt ist, dass alle großen Fantasywerke sich bei Artus bedient haben.</p>
<figure id="attachment_9091" aria-describedby="caption-attachment-9091" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-9091 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/cursed-t3.jpg" alt="Cursed" width="1024" height="606" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/cursed-t3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/cursed-t3-300x178.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/cursed-t3-768x455.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-9091" class="wp-caption-text">Mondschwinge Yeva kennt viele Geheimnisse &#8211; und befiehlt über die Vögel.</figcaption></figure>
<h3>Was zu GoT noch fehlt</h3>
<p>Dass der Vergleich mit <em>GoT</em> dennoch ein wenig hinkt, hat mehrere Gründe. So sieht <em>Cursed</em> zwar gut aus und ist liebevoll und detailliert ausgestattet, mit dem Mega-Budget von <em>GoT</em> kann die Serie aber nicht mithalten &#8211; und das sieht man. So kämpfen hier eben nicht 2000, sondern nur 200 Statisten gegeneinander. Das macht das Sterben nicht schöner, die Wucht eines &#8222;Battle of the Bastards&#8220; erreicht <em>Cursed</em> so aber nie. Und auch die Tiefe und die Anzahl der Charaktere kann die Serie nicht in zehn Folgen erschaffen. Dafür brauchte auch <em>GoT</em> mehrere Staffeln.</p>
<p>Dafür erzählt Wheelers Serie mehr Story in zehn Folgen als <em>GoT</em> in drei Staffeln und bringt viele der angerissenen Storylines bereits in der ersten Staffel zu einem befriedigenden Ende. Und wer sich in der Artussaga ein wenig auskennt, darf noch zusätzlich mitraten, hinter welcher scheinbar neuen Figur sich in Wirklichkeit ein bekannter Charakter der Sage verbirgt. Einige davon lüften ihr Geheimnis erst in der letzten Folge. Die hoffentlich nicht die letzte Folge bleiben wird. Denn <em>Cursed</em> hat das Zeug zum echten Hit für Netflix &#8211; und muss einfach verlängert werden.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>In den ersten Minuten von <em>Cursed</em> ahnt der Zuschauer noch nicht, dass er mit dieser Serie tatsächlich eine düstere Fantasy-Saga bekommt, die dem Überflieger <em>Game of Thrones</em> in vielen Aspekten erstaunlich nahe kommt. Immer gut, zum Teil herausragend gespielte Charaktere, ein sehr viel höheres Tempo als in <em>GoT</em> und eine Story, die viel düsterer, blutiger und grausamer wird, als man das im Vorfeld hätte ahnen können. Ein starker Auftakt zu hoffentlich weiteren Staffeln und definitiv eine der besten Netflix-Eigenproduktionen seit längerer Zeit. Unbedingt ansehen!</p>
<p><strong>Cursed &#8211; Die Auserwählte startet am 17. Juli 2020 bei Netflix.</strong></p>
<p><em>Gesehen: Zehn von zehn Folgen.</em></p>
<figure id="attachment_9092" aria-describedby="caption-attachment-9092" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-9092 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/nimue-aufmacher.jpg" alt="Cursed" width="1024" height="666" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/nimue-aufmacher.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/nimue-aufmacher-300x195.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/nimue-aufmacher-768x500.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-9092" class="wp-caption-text">Nimue muss als Trägerin des magischen Schwertes immer mit Angriffen rechnen.</figcaption></figure>
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		<title>Serienkritik: Warrior Nun</title>
		<link>https://lauterfilme.de/serienkritik-warrior-nun/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2020 15:12:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ob an der Spitze der Programm-Planung von Netflix ein ausgemachter Comicfan sitzt oder die Erfolge von Marvel und DC an den Kinokassen dafür verantwortlich sind, weiß man nicht. Aber es ist auffällig, wie viele Comic-Adaptionen sich der Streamingdienst zurzeit leistet. Ob &#8222;Umbrella Academy&#8220;, der bald erscheinende &#8222;The Old Guard&#8220; oder Serien wie &#8222;October Faction&#8220; &#8211; sie alle basieren auf Comics &#8211; wie auch die neue Serie &#8222;Warrior Nun&#8220;, die sich verdächtig nach &#8222;Buffy&#8220; anhört. Ist das so &#8211; und ist [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ob an der Spitze der Programm-Planung von Netflix ein ausgemachter Comicfan sitzt oder die Erfolge von Marvel und DC an den Kinokassen dafür verantwortlich sind, weiß man nicht. Aber es ist auffällig, wie viele Comic-Adaptionen sich der Streamingdienst zurzeit leistet. Ob <a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-the-umbrella-academy/">&#8222;Umbrella Academy&#8220;</a>, der bald erscheinende &#8222;The Old Guard&#8220; oder Serien wie <a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-october-faction/">&#8222;October Faction&#8220;</a> &#8211; sie alle basieren auf Comics &#8211; wie auch die neue Serie &#8222;Warrior Nun&#8220;, die sich verdächtig nach &#8222;Buffy&#8220; anhört. Ist das so &#8211; und ist sie auch so gut?</strong></p>
<p>Auf dem Papier ist <em>Warrior Nun</em> eine US-Serie. Aber die Macher haben nicht nur in Europa gedreht, sondern auch jede Menge Schauspieler von dort verpflichtet. Daher kann die neue Netflix-Serie kaum mit bekannten Namen aufwarten, wenn man &#8222;Desperado&#8220;-Bösewicht Joaquim de Almeida einmal ausnimmt. Wie schlägt sich das Ensemble in einer Serie, die sich nach Kurzbeschreibungen nicht sehr viel anders anhört als viele Netflix-Serien, in denen schöne junge Darsteller mit übernatürlichen Phänomenen zu tun haben?</p>
<figure id="attachment_8956" aria-describedby="caption-attachment-8956" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-8956 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/nun-1.jpg" alt="Warrior Nun" width="1024" height="512" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/nun-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/nun-1-300x150.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/nun-1-768x384.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/nun-1-480x240.jpg 480w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-8956" class="wp-caption-text">Eben noch tot, nun im Kampf gegen das Böse: Für die junge Ava kommt es knüppeldick.</figcaption></figure>
<h3>Warrior Nun: Die Handlung</h3>
<p>Ava (Alba Baptista) ist tot. Die 19-jährige, querschnittsgelähmte Frau, die mehr als ihr halbes Leben in einem Kinderheim verbrachte, starb im Schlaf und liegt nun auf der Bahre in den Katakomben einer Kirche im spanischen Malaga. Doch das Schicksal hat anderes mit Ava vor, als sie endgültig sterben zu lassen. Bei einem Kampf Gut gegen Böse versteckt eine Nonne in der Leiche den Heiligenschein eines Engels, den Halo. Der sorgt dafür, dass Ava wieder zum Leben erwacht &#8211; und plötzlich laufen kann. Zuerst kann sie ihr Glück kaum fassen, noch am Leben zu sein.</p>
<p>Doch schon bald lernt sie den Preis kennen, den dieses Geschenk mit sich bringt. Ein geheimnisvoller, Jahrhunderte alter Orden der katholischen Kirche bildet Nonnen zu knallharten Kämpferinnen gegen Dämonen aus &#8211; und die Trägerin des Halo ist traditionell die Anführerin dieser klerikalen Eingreiftruppe. Doch Alba hat weder Erfahrung im Kampf, noch damit, Verantwortung für andere Menschen zu übernehmen. Und so amüsiert sie sich lieber mit dem attraktiven JC (Emilio Sakraya) und dessen Freunden, als zu kämpfen. Aber kann das gut gehen?<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/An0bZpuhiBE" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Warrior Nun: Jeder Zoll ein Comic</h3>
<p>Wo eine Comic-Adaption angekündigt wird, steckt &#8211; zumindest in diesem Fall &#8211; auch eine drin. Während als Graphic Novel gehandelte Stories oft durchaus Tiefgang mitbringen, will <em>Warrior Nun</em> offenkundig nie mehr, als das Publikum möglichst durchgehend zu unterhalten. Glaubwürdigkeit, komplexe Charaktere oder starke Dialoge sucht das Publikum hier vergeblich. Dafür konzentriert sich die Serie aus der Feder des Showrunners Simon Barry (&#8222;Ghost Wars&#8220;, &#8222;Van Helsing&#8220;) auf andere Tugenden der Unterhaltung. Und das gar nicht mal schlecht.</p>
<p>Denn auch wenn es hier durchaus einiges zu kritisieren gibt, so stimmen doch andere wichtige Zutaten für eine gute Serie. Angefangen mit Alba Baptista. Die 23-jährige Portugiesin, die einem internationalen Publikum bisher weitgehend unbekannt sein dürfte, spielt ihre Hauptrolle mit derart viel Charme und Einsatz, dass sie den Zuschauer fast schon allein dazu nötigt dranzubleiben. Zudem bringt sie genau die richtige Portion Selbstironie mit, um einer Serie den richtigen Ton vorzugeben, deren Helden Namen wie &#8222;Shotgun Mary&#8220; tragen.</p>
<figure id="attachment_8957" aria-describedby="caption-attachment-8957" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-8957 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/nun-2.jpg" alt="Warrior Nun" width="1024" height="682" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/nun-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/nun-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/nun-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/nun-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/nun-2-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-8957" class="wp-caption-text">Da geht sie doch lieber mit ihren neuen Freunden um den gut aussehenden JC feiern.</figcaption></figure>
<h3>Warrior Nun: Horror light mit Augenzwinkern</h3>
<p>So ganz biter ernst ist <em>Warrior Nun</em> nicht gemeint, das lässt sich an vielen Stellen feststellen. Dazu gelingt es Barry und seinen Autoren-Kollegen auch immer wieder, popkulturelle Referenzen unterzubringen &#8211; die Serie darf schon deshalb ruhig mit Buffy verglichen werden. So meisterhaft wie einst Joss Whedon und seinem Team gelingt das hier zwar nicht, für ein paar Schmunzler sind die Anspielungen aber allemal gut. Und die Idee, Ava ihre Erlebnisse aus dem Off kommentieren zu lassen, funktioniert ebenfalls recht ordentlich und ist für witzige Momente gut.</p>
<p>Abzüge gibt es, wie häufig bei Netflix-Fantasy-Serien, für die Tricks, die im offenbar doch recht knappen Budget vielleicht auch nicht besser zu machen waren. Was <em>Warrior Nun</em> dem Publikum hier als Dämon auftischt, ist aber nicht sonderlich gelungen. Wer das als Teil des leicht trashigen Charmes der Serie wahrnimmt, wird sich daran aber kaum stören. Ebenso wenig wie an den optisch durchaus ansprechenden, dramaturgisch aber oft sehr merkwürdigen Kampfszenen. Wenn sie zwei Kriegernonnen kreuz und quer über ein Fährschiff prügeln, hat das schon etwas Skurriles.</p>
<p>Ordentlich ist hier bei aller Vorhersehbarkeit auch die Story, denn den Autoren gelingt es, verschiedene Machtgruppen als Gegner aufzubauen und sie zumindest bis zur Hälfte der Serie so undurchsichtig zu halten, das fast jeder Twist in die eine oder andere Richtung noch möglich scheint. Und das ist mehr, als manch deutlich höher gehandelte Serie zustande bringt. <em>Warrior Nun</em> ist zwar letztlich eine recht flache Comic-Adaption, macht genau deshalb für Fans solcher Storys aber einfach eine Menge Spaß. Und genau die sollten auch einschalten.</p>
<h3>&nbsp;Fazit:</h3>
<p><em>Warrior Nun</em> ist nicht Shakespeare. Da sich die Serie dessen aber durchaus bewusst ist und exakt das sein will, was sie ist &#8211; lockere Unterhaltung im Fahrwasser von <em>Buffy</em> oder <em>October Faction</em> &#8211; macht das gar nichts. Zwar sind die Tricks nicht auf Kino-Niveau und auch die Dialoge lassen durchaus noch Luft nach oben. Dafür punktet die Serie mit einer tollen Hauptdarstellerin, einem schön wilden Plot und jeder Menge Möglichkeiten, wie dieses flott erzählte Dark-Fantasy-Spektakel wohl zu Ende gehen könnte. Das hat Netflix schon deutlich schlechter gemacht als hier.</p>
<p><strong>Warrior Nun startet am 2. Juli 2020 bei Netflix.</strong></p>
<p><em>Gesehen: Fünf von zehn Folgen</em></p>
<figure id="attachment_8958" aria-describedby="caption-attachment-8958" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-8958 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/nun-3.jpg" alt="Warrior Nun" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/nun-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/nun-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/nun-3-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/nun-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/nun-3-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-8958" class="wp-caption-text">Doch das Böse schläft nicht. Trägt es das Gesicht der Konzernchefin Jillian Salvius?</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: Baba Yaga</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2020 09:54:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Dark Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Märchen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Russland spielt im Westen als Filmproduktionsland kaum eine Rolle. Nur selten schafft es ein Film auf den deutschen Markt &#8211; und dann in aller Regel nur als Heimkino-Premiere. Dass ein russischer Film in die deutschen Kinos kommt &#8211; wie 2004 &#8222;Wächter der Nacht&#8220; von Timur Bekmambetov &#8211; ist eine Seltenheit. Auch &#8222;Baba Yaga&#8220; hat es hierzulande nur auf die silberne Scheibe geschafft. Aber ist das düstere Märchen nach der in Osteuropa bekannten Figur deshalb schlecht? Das klärt die Kritik. Dass [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Russland spielt im Westen als Filmproduktionsland kaum eine Rolle. Nur selten schafft es ein Film auf den deutschen Markt &#8211; und dann in aller Regel nur als Heimkino-Premiere. Dass ein russischer Film in die deutschen Kinos kommt &#8211; wie 2004 &#8222;Wächter der Nacht&#8220; von Timur Bekmambetov &#8211; ist eine Seltenheit. Auch &#8222;Baba Yaga&#8220; hat es hierzulande nur auf die silberne Scheibe geschafft. Aber ist das düstere Märchen nach der in Osteuropa bekannten Figur deshalb schlecht? Das klärt die Kritik.</strong></p>
<p>Dass Horrorfilme ihre Wurzeln oft in Folklore und alten Geschichten haben &#8211; ganz wie Märchen &#8211; dürfte den meisten Kinofans durchaus bekannt sein. Die unheimlichen Gestalten, die heute über die Kinoleinwände huschen, sind oft sehr viel älter, als manche wissen. Das gilt auch für das Monster in Baba Yaga, einer Figur, die zuletzt auch im unsäglich schlechten <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-hellboy-call-of-darkness/">&#8222;Hellboy&#8220;-Remake</a> auftauchte, und noch zu den erträglicheren Momenten des Films gehörte. Kann der russische Regisseur Svyatoslaw Podgaevsky das besser machen?</p>
<figure id="attachment_8869" aria-describedby="caption-attachment-8869" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-8869 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/06/hexe-1.jpg" alt="Baba Yaga" width="1024" height="614" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/06/hexe-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/06/hexe-1-300x180.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/06/hexe-1-768x461.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-8869" class="wp-caption-text">Egor hat seine Mutter verloren und ist in eine neue Umgebung gezogen &#8211; ganz schön hart für ein Kind.</figcaption></figure>
<h3>Baba Yaga: Die Handlung</h3>
<p>Der junge Egor (Oleg Chugunov) hat keine einfache Zeit. Seine Mutter ist vor einer Weile gestorben, sein Vater hat erneut geheiratet und mit seiner neuen Frau Yuliya eine kleine Tochter. Und seit dem Umzug in eine Trabantenstadt am Rande einer Metropole hat Egor auch keine Freunde mehr. Immerhin steht er seiner Mitschülerin Dascha (Glafira Golubeva) zur Seite und freundet sich mit ihr an, muss sich danach allerdings immer wieder der Attacken einer Kinderbande erwehren, die ihm die Einmischung übel nehmen.</p>
<p>Als eines Tages ein neues Kindermädchen in der Wohnung auftaucht, ist Egor bald misstrauisch, denn er hört und sieht seltsame Dinge. Schwarze Krallenhände, die nach seiner kleinen Schwester greifen und die Geräusche einer Frau mit Metallspitze als Bein, die nachts durch die Wohnung stapft. Schließlich muss Egor feststellen, dass seine Schwester verschwunden ist und sein Vater und seine Stiefmutter sich nicht an sie zu erinnern scheinen. Mit Dascha und Schläger Anton begibt sich Egor auf die verzweifelte Suche nach dem Baby &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/Q8c5ubHneuM" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Baba Yaga: Mehr Fantasy als Horror</h3>
<p>So richtig viel Mut hatten die Macher des Films nicht. Denn gleich zu Beginn tun sie etwas, das eigentlich mittlerweile vermieden wird: Sie erzählen dem Publikum, was sie erwartet, erklären die Legende von Baba Yaga. Das mag dem Publikum zwar bei der Orientierung dessen helfen, was es zu sehen bekommt, nimmt aber auch eine Menge Spannung aus der Story. Denn so ist der Gedankensprung zwischen dem neuen Kindermädchen und der bösen Hexe wahrlich nicht weit. Und der Film verschenkt hier einige Möglichkeiten für gruselige Szenen.</p>
<p>So richtiger Horror ist Baba Yaga denn auch nicht, will es aber wohl auch gar nicht sein. Denn der Film arbeitet ganz bewusst mit starken Märchen-Motiven und serviert dem Zuschauer eher eine düstere Fantasy-Geschichte als echten Horror. Denn die böse Hexe, die Kinder verschlingt, erinnert in ihrem Hexenhaus tatsächlich mehr an &#8222;Hänsel und Gretel&#8220; als an Gestalten wie Freddy Krueger. Aber auch eine Dark Fantasy-Story kann ja durchaus unterhaltsam sein. Und genau das kann man Baba Yaga auch nicht absprechen.</p>
<figure id="attachment_8870" aria-describedby="caption-attachment-8870" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-8870 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/06/hexe-2.jpg" alt="baba Yaga" width="1024" height="614" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/06/hexe-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/06/hexe-2-300x180.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/06/hexe-2-768x461.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-8870" class="wp-caption-text">Deswegen glaubt ihm auch niemand, als er herausfindet, dass seine kleine Schwester in tödlicher Gefahr schwebt.</figcaption></figure>
<h3>Baba Yaga: Flott erzählt, gut gespielt</h3>
<p>Denn Regisseur Podgaevsky legt ein ordentliches Tempo vor und erzählt seine gar nicht so simple Geschichte in gut 90 Minuten zu Ende. Und beweist dabei auch erstaunliches Geschick im Zeigen oder Nicht-Zeigen der Hexe. Lange bleibt sein Monster im Dunkeln und macht dort eine bessere Figur als im Finale, wo das fehlende Budget für eine leichte Enttäuschung sorgt. Doch der Regisseur macht aus dieser Not oft eine Tugend und erzeugt seine unheimliche Stimmung mit Licht und Farbe, die dem Film eine ganz eigene Note verleihen.</p>
<p>Außerdem hat Podgaevsky ausgezeichnete Kinderdarsteller gefunden, die ihre Rollen glaubhaft verkörpern, ohne dem Zuschauer auf die Nerven zu gehen. Vor allem Oleg Chugunov ist dabei eine Art Tom Sawyer im Monsterland und fängt das Publikum mit seinem Charme schnell ein, ähnlich wie die zarte Glafira Golubeva als Dascha, die an Becky Thatcher erinnert. Gemeinsam mit dem ruppigen Artyom Zhigulin als Huck Finn-Verschnitt Anton ist die Verbeugung vor Mark Twains Jugendbuch-Klassiker perfekt. Auch wenn der Indianer-Joe hier bedeutend unheimlicher ist.</p>
<p>Schwächen hat der Film hingegen bei Drehbuch, dessen Taktung nicht immer überzeugt und das manche scheinbare Nebenhandlung im Sande verlaufen lässt. Das stört den sonst guten Eindruck ein wenig und sorgt für Szenen, die weder so richtig in die Handlung passen, noch sonderlich unheimlich oder spannend ausfallen. Dennoch: Was der Regisseur hier für etwa eine Million Euro auf den Bildschirm bringt, kann sich in den meisten Bereichen mehr als sehen lassen. Die Freigabe ab 18 Jahren weckt allerdings möglicherweise Erwartungen an den Blutgehalt, den der Film nicht einlöst.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Baba Yaga ist ein stets solider, manchmal sogar richtig guter Märchen-Grusler, der mit starken Kinder-Darstellern, flotter Story und einem unheimlichen Monster aufwarten kann. Abzüge gibt es für ein mitunter schlampiges Drehbuch und das fehlende Budget, das besonders im Finale für Enttäuschung sorgt. Wer aber auf düstere Märchenwelten und sanften Horror steht, der dürfte mit diesem Film durchaus seinen Spaß haben. Bei Erfolg steht dann auch inhaltlich einer Fortsetzung nichts im Wege. Dark Fantasy mit frischer Farbe!</p>
<p><strong>Baba Yaga ist ab dem 12. Juni 2020 auf Blu-Ray und DVD im Handel.</strong></p>
<figure id="attachment_8871" aria-describedby="caption-attachment-8871" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-8871 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/06/hexe-3.jpg" alt="Baba Yaga" width="1024" height="614" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/06/hexe-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/06/hexe-3-300x180.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/06/hexe-3-768x461.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-8871" class="wp-caption-text">Mit seinen Freunden Anton und Dascha macht sich Egor auf den Weg ins Reich der Hexe, um seine Schwester zu holen.</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Lucifer Staffel 6: Netflix angeblich interessiert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Feb 2020 17:28:31 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Serien News]]></category>
		<category><![CDATA[Amazon Prime]]></category>
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		<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für Fans der Serie wären das sowohl großartige, als auch völlig überraschende Nachrichten. Wie eine US-Website meldet, verhandelt Netflix angeblich mit Warner Television über die Produktion von &#8222;Lucifer Staffel 6&#8220;, obwohl die kommende fünfte Staffel eigentlich als Ende der Serie angekündigt wurde. Eine offizielle Bestätigung steht allerdings von beiden Seiten noch aus, daher sollten die Fans die guten Neuigkeiten noch mit Vorsicht behandeln. Obwohl Lucifer mit Tom Ellis eine grandiose Besetzung gefunden hatte, stand die Serie nach Motiven aus Neil [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Für Fans der Serie wären das sowohl großartige, als auch völlig überraschende Nachrichten. Wie eine US-Website meldet, verhandelt Netflix angeblich mit Warner Television über die Produktion von &#8222;Lucifer Staffel 6&#8220;, obwohl die kommende fünfte Staffel eigentlich als Ende der Serie angekündigt wurde. Eine offizielle Bestätigung steht allerdings von beiden Seiten noch aus, daher sollten die Fans die guten Neuigkeiten noch mit Vorsicht behandeln.</strong></p>
<p>Obwohl Lucifer mit Tom Ellis eine grandiose Besetzung gefunden hatte, stand die Serie nach Motiven aus Neil Gaimans preisgekrönter Comic-Serie &#8222;Sandman&#8220; von Beginn an unter keinem guten Stern. Grund: Warner Television produzierte die Serie für den Sender FOX. Was die Abenteuer des Teufels in L.A. teurer machte als bei einer eigenen Fox-Produktion. Und so brauchte die Serie im Vergleich zu anderen höhere Quoten, um noch als Erfolg zu gelten. Nach drei Staffeln warf Fox daher das Handtuch &#8211; und Netflix sprang ein, um die Show zu retten.</p>
<figure id="attachment_8011" aria-describedby="caption-attachment-8011" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-8011 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/lucy6-1.jpg" alt="Lucifer Staffel 6" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/lucy6-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/lucy6-1-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/lucy6-1-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/lucy6-1-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/lucy6-1-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-8011" class="wp-caption-text">Auch Chloe scheint es noch nicht so recht glauben zu können: Geht Lucifer tatsächlich in eine sechste Staffel?</figcaption></figure>
<h3>Lucifer Staffel 6: Netflix-Entscheidung offenbar vorschnell</h3>
<p>Der Streaming-Dienst bezahlte Warner für die Produktion einer vierten Staffel. Und gab wenig später bekannt, eine fünfte und letzte Staffel zu bestellen. Obwohl die Fans damit nicht glücklich waren, beeilten sich die Showrunner zu versichern, dass sie der Serie nun ein gutes und rundes Ende schreiben könnten. Doch offenbar entwickelten sich die Zahlen der Serie seitdem stetig nach oben. Denn Netflix verlängert etablierte Serien eigentlich nur, wenn sie genug neue Kunden bringt, um die Fortsetzung zu rechtfertigen. Dass die Kalifornier nun schon vor Ausstrahlung der fünften Staffel, die in zwei Blöcken zu je acht Folgen ins Programm kommen wird, über eine sechste nachdenken, zeigt, wie stark sich die Programmmacher von Netflix bei Lucifer verschätzt haben.&nbsp;</p>
<p><a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-lucifer/">Die Kritik zu Lucifer finden Sie hier.</a></p>
<p><a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-lucifer-staffel-2/">Hier geht es zur Kritik von Staffel 2.</a></p>
<p><a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-lucifer-staffel-3/">Staffel 3 von Lucifer wird hier besprochen.</a></p>
<p><a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-lucifer-staffel-4/">Und Lucifer Staffel 4 können sie hier nachlesen.</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/lucifer-staffel-6-netflix-angeblich-interessiert/">Lucifer Staffel 6: Netflix angeblich interessiert</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
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		<title>Serienkritik: Castle Rock Staffel 2</title>
		<link>https://lauterfilme.de/serienkritik-castle-rock-staffel-2/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Feb 2020 14:58:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Serien Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Dark Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Serie]]></category>
		<category><![CDATA[Stephen King]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit &#8222;ES&#8220; ist Stephen King bei Filmen und Serien wieder ein gefragter Mann. Die Idee zu dieser Serie stammt allerdings von J.J. Abrams, und das aus einer Zeit, bevor die zweiteilige Verfilmung des mörderischen Clowns ein Welterfolg wurde. In &#8222;Castle Rock Staffel 2&#8220; treffen King-Fans eine gute, alte Bekannte wieder. Annie Wilkes aus &#8222;Misery&#8220;, im Kinohit oscarprämiert gespielt von Kathy Bates, ist in der neuen Staffel der Anthologie-Serie der Star. Ist das hauptsächlich für King-Fans interessant oder können auch andere [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-castle-rock-staffel-2/">Serienkritik: Castle Rock Staffel 2</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seit <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-es-kapitel-2/">&#8222;ES&#8220;</a> ist Stephen King bei <a href="https://lauterfilme.de/stephen-king-alle-film-und-serienprojekte-im-ueberblick/">Filmen und Serien</a> wieder ein gefragter Mann. Die Idee zu dieser Serie stammt allerdings von J.J. Abrams, und das aus einer Zeit, bevor die zweiteilige Verfilmung des mörderischen Clowns ein Welterfolg wurde. In &#8222;Castle Rock Staffel 2&#8220; treffen King-Fans eine gute, alte Bekannte wieder. Annie Wilkes aus &#8222;Misery&#8220;, im Kinohit oscarprämiert gespielt von Kathy Bates, ist in der neuen Staffel der Anthologie-Serie der Star. Ist das hauptsächlich für King-Fans interessant oder können auch andere Horror-Freund einschalten?</strong></p>
<p>Die Grundidee von Castle Rock mutet ein wenig seltsam an. Obwohl Stephen King inzwischen mehr als 60 Romane und gut 200 Kurzgeschichten geschrieben hat, basiert die Serie auf keinem Werk speziell. Stattdessen schwebte Abrams pro Staffel eine neue Story vor, die den Geist von King atmet und sich aus seinem Werk bedient, was Orte, Personen und Ideen angeht. So spielt in der ersten Staffel Sheriff Pangborn eine Rolle, außerdem das Gefängnis Shawshank aus &#8222;Die Verurteilten&#8220;. Was haben sich die Macher der Serie für Staffel 2 überlegt?</p>
<figure id="attachment_8001" aria-describedby="caption-attachment-8001" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-8001 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/castle-1.jpg" alt="Castle Rock Staffel 2" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/castle-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/castle-1-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/castle-1-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/castle-1-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/castle-1-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-8001" class="wp-caption-text">Annie und ihre Tochter Joy sind seit Jahren auf der Flucht, was das Mädchen aber nicht weiß.</figcaption></figure>
<h3>Castle Rock Staffel 2: Die Handlung</h3>
<p>Annie Wilkes (Lizzie Caplan) ist mit ihrer Tochter Joy (Elsie Fisher) auf der Flucht vor etwas und wechselt daher seit Jahren ständig den Wohnort. In der Nähe von Castle Rock baut Annie einen Unfall, der sie zwingt, eine Weil in der kleinen Stadt zu bleiben. So quartieren sie sich im Häuserpark von Ace Merill (Paul Sparks) ein und Annie versucht, in ihrem Job als Krankenschwester Arbeit im Hospital von Castle Rock zu finden. Sie brauchen das Geld, und Annie zusätzlich Medikamente, um ihre Angstzustände und Wahnvorstellungen zu kontrollieren.</p>
<p>Aces Onkel Reginald, aber von allen nur Pop genannt (Tim Robbins), versucht mittlerweile, den Streit zwischen Ace und dessen Adoptivbruder Abdi (Barkhad Abdi) zu schlichten. Pop zog Ace und dessen Bruder Chris, seine Neffen, gemeinsam mit Abdi und dessen Schwester Nadia (Yusra Warsama) auf, zwei Waisen aus Somalia, die Pop adoptiert hat. Durch einen Zufall gerät Annie bald in Kontakt mit einigen Mitgliedern der Familie und sorgt unabsichtlich für Streit. Denn Abdi macht im Nachbarort Salem&#8217;s Lot eigene, dunkle Geschäfte &#8230;</p>
<h3>Castle Rock Staffel 2: Wilder Mix aus King-Werken</h3>
<p>Für traditionelle King-Fans ist <em>Castle Rock Staffel 2</em> sicher erst einmal ein Schock. Denn die Autoren um die Showrunner Dustin Thomason und Sam Shaw mischen hier Werke des Meisters, die eigentlich wenig Berührungspunkte haben. Der Psycho-Thriller <em>Misery</em>, in dem die ältere Annie Wilkes den Schriftsteller Paul Sheldon gefangen hält, hat nichts mit dem Örtchen Jerusalem&#8217;s (Salem&#8217;s) Lot zu tun, deren hauptsächlich untote Einwohner in einigen von Kings Werken vorkommen, darunter dem Roman gleichen Namens und auch einigen Kurzgeschichten.</p>
<p>Dazu packen die Autoren den Castle Rock-Schläger Ace Merill, den sie diesmal gleich mit einer ganzen kriminellen Sippe versehen. Und natürlich dürfen auch Orte wie die Mellow Tiger-bar oder das Marsten-Haus nicht fehlen. Aber lässt sich aus diesen Versatzstücken tatsächlich eine neue Story erzählen, die den Geist der diversen Vorlagen ehrt und trotzdem funktioniert? Möglicherweise ja, denn vorab wurden nicht alle Folgen zur Verfügung gestellt. Der Anfang lässt zumindest auf einiges hoffen, was auch an den guten Schauspielern liegt.</p>
<figure id="attachment_8002" aria-describedby="caption-attachment-8002" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-8002 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/castle-2.jpg" alt="Castle Rock Staffel 2" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/castle-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/castle-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/castle-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/castle-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/castle-2-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-8002" class="wp-caption-text">Als die beiden ungeplant in Castle Rock stranden, kommen sie bei Ace Merill unter. Doch der vermietet nicht nur Hütten &#8230;</figcaption></figure>
<h3>Castle Rock Staffel 2: Eine würdige Annie Wilkes</h3>
<p>Lizzie Caplan spielt die Annie Wilkes bereits weitgehend so, wie sie später auch von Kathy Bates interpretiert wurde. Die freundliche, stille Person, die bei passender Gelegenheit zur Wutfurie werden kann, meistert Caplan mühelos. Und versetzt schreckhafte Zuschauer vermutlich allein damit schon in Angst. Dazu liefert die Serie viel (fiktiven) Background zur Figur, denn offizieller King-Kanon dürfte <em>Castle Rock Staffel 2</em> wohl nicht sein. Welche Gründe sich die Serien-Autoren für Annies Zustand ausgedacht haben, ist dennoch sehenswert.</p>
<p>Und auch die Mischung aus Psycho-Horror und übernatürlichen Elementen geht, wenn überhaupt, noch am wahrscheinlichsten in einer von Stephen King inspirierten Story auf. So auch hier: Die Idee, dass Annie Dinge sieht, die sie für Halluzinationen hält, obwohl es keine sind, hat ihren Reiz und in den ersten Folgen nutzen die Macher diese Idee auch sehr gut. Und heizen damit die ohnehin schwierige Mutter-Tochter-Beziehung noch weiter an. Gut möglich, dass die Story bis zum Ende so spannend bleibt, wie sie anfängt.</p>
<p>Wer noch nie etwas von Stephen King gelesen hat, kann <em>Castle Rock Staffel 2</em> dennoch genießen, denn die zahlreichen Anspielungen sind dann zwar unverständlich, aber auch nicht notwendig, um die Geschichte zu verstehen. Denn die funktioniert auch, wenn man Annie Wilkes noch nicht kennt und nicht weiß, welche Kreaturen in Salem&#8217;s Lot zuhause sind. Mehr Spaß haben aber natürlich die Kenner der Materie, die nicht nur die spannende und straff erzählter Handlung mögen werden, sondern auch andauernd nach Easter-Eggs suchen können.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p><em>Castle Rock Staffel 2</em> ist keine herausragende Serie, aber eine gute. Für King-Fans sind die vielen Verbeugungen vor den Werken des Meisters schon der halbe Spaß. Die Story um die psychisch kranke Annie Wilkes, die im Zentrum der Handlung steht, ist aber auch für Neulinge spannend und sehenswert. Das liegt an einer tollen Lizzie Caplan, die den unberechenbaren Vulkan von einer Frau großartig spielt. Aber auch das Wiedersehen mit Tim Robbins dürfte nicht nur King-Fans freuen. Castle Rock ist jedenfalls eine Serien-Reise wert.</p>
<p><strong>Castle Rock Staffel 2 startet am 13. Februar 2020 bei Starzplay (Amazon Video Channel)</strong></p>
<p><em>Gesehen: Drei von zehn Folgen</em></p>
<p><strong><em>Achtung: Mit einem Klick auf das Banner unten können Sie als Prime-Mitglied Starzplay drei Monate lang für 99 Cent im Monat testen. King-Fans bekommen damit nicht nur beide Staffeln von Castle Rock zu sehen, sondern auch alle drei Staffeln von &#8222;Mr Mercedes&#8220;. Und einige andere, sehr sehenswerte Serien wie beispielsweise &#8222;Killing Eve&#8220;. Lauterfilme.de erhält dafür eine Prämie von Amazon.</em></strong></p>
<p><iframe style="border: none;" src="https://rcm-eu.amazon-adsystem.com/e/cm?o=3&amp;p=48&amp;l=ur1&amp;category=channels&amp;banner=056BAFCN038JMRW57C82&amp;f=ifr&amp;linkID=91cd765385e69d0f5e8919565cb21113&amp;t=lauterfilme05-21&amp;tracking_id=lauterfilme05-21" width="728" height="90" frameborder="0" marginwidth="0" scrolling="no"></iframe></p>
<figure id="attachment_8003" aria-describedby="caption-attachment-8003" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-8003 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/castle-3.jpg" alt="Castle Rock Staffel 2" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/castle-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/castle-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/castle-3-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/castle-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/castle-3-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-8003" class="wp-caption-text">So muss Annie schon bald drastische Maßnahmen ergreifen, um ihr Geheimnis zu wahren.</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Serienkritik: Locke and Key</title>
		<link>https://lauterfilme.de/serienkritik-locke-and-key/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Feb 2020 10:07:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Serien Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Comic]]></category>
		<category><![CDATA[Coming of Age]]></category>
		<category><![CDATA[Dark Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Netflix]]></category>
		<category><![CDATA[Serie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit &#8222;Nos4a2&#8220; hat Amazon Prime bereits eine Serie von Joe Hill im Programm. Netflix holt nun den von Hill geschriebenen Comic &#8222;Locke and Key&#8220; auf die Bildschirme. Damit baut der Streaming-Dienst sein Angebot an Comic-Adaptionen nach Serien wie &#8222;The Umbrella Academy&#8220; oder &#8222;October Faction&#8220; weiter aus. Und zeigen Mut, denn ihre Version des preisgekrönten Comics ist bereits der dritte Versuch, den Stoff zu verfilmen. Zweimal ging es bereits in die Hose, sind aller guten Dinge tatsächlich drei? Viele werden es [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit <a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-nos4a2/">&#8222;Nos4a2&#8220;</a> hat Amazon Prime bereits eine Serie von Joe Hill im Programm. Netflix holt nun den von Hill geschriebenen Comic &#8222;Locke and Key&#8220; auf die Bildschirme. Damit baut der Streaming-Dienst sein Angebot an Comic-Adaptionen nach Serien wie <a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-the-umbrella-academy/">&#8222;The Umbrella Academy&#8220;</a> oder <a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-october-faction/">&#8222;October Faction&#8220;</a> weiter aus. Und zeigen Mut, denn ihre Version des preisgekrönten Comics ist bereits der dritte Versuch, den Stoff zu verfilmen. Zweimal ging es bereits in die Hose, sind aller guten Dinge tatsächlich drei?</strong></p>
<p>Viele werden es mittlerweile wissen. Hinter Joe Hill verbirgt sich tatsächlich Joseph Hillstrom King, der älteste Sohn des Horror-Papstes Stephen King. Wie sein Vater schreibt auch Hill vorwiegend Horror-Geschichten, auch<em> Locke and Key</em> läuft als Comicversion eher unter diesem Label. Netflix wollte jedoch offenbar eine Serie, die auch für jüngere Teenager gut geeignet ist und setzte die Story eher als Dark Fantasy-Story mit einer Freigabe ab 12 Jahren um. Schadet das der Atmosphäre dieser speziellen Geschichte oder bleibt <em>Locke and Key</em> trotzdem gruselig?</p>
<figure id="attachment_7923" aria-describedby="caption-attachment-7923" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-7923 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/key-1.jpg" alt="Locke and Key" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/key-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/key-1-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/key-1-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/key-1-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/key-1-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-7923" class="wp-caption-text">Bode entdeckt auf dem, Grund des Brunnens ein Wesen, das sehr neugierig auf seine Familie zu sein scheint.</figcaption></figure>
<h3>Locke and Key: Die Handlung</h3>
<p>Nach der Ermordung von Vater Rendell zieht Familie Locke in das alte Elternhaus Rendells in der Kleinstadt Matheson. Anfangs fühlen sich Tyler (Connor Jessup), seine Schwester Kinsey (Emilia Jones, <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-ghostland/">&#8222;Ghostland&#8220;</a>) und der kleine Bode (Jackson Robert Scott, <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-es-kapitel-2/">&#8222;ES&#8220;</a>, <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-the-prodigy/">&#8222;The Prodigy&#8220;</a>) sehr unwohl in der neuen Umgebung. Doch durch den Einsatz von Mutter Nina (Darby Stanchfield) und Onkel Duncan (Aaron Ashmore) leben sich die Geschwister in dem riesigen, alten Haus bald ein. Und auch in der Schule findet besonders Sport-Ass Tyler schnell neue Freunde.</p>
<p>Bode ist es aber, der zuhause einem seltsamen Flüstern nachgeht und bald auf äußerst merkwürdige Dinge stößt. Im Armband seiner Schwester entdeckt er einen seltsam geformten Schlüssel, den er ins Schloss eines Kleiderschranks steckt. Und hinter der Tür ist plötzlich die Eisdiele, an die er gerade gedacht hatte. Und dann lernt er in dem kleinen Pavillon neben dem Haus auch noch eine Frau kennen, die auf dem Grund des alten, ausgetrockneten Brunnens haust und sehr neugierig ist, was seine Familie angeht. Ob ihm das seine älteren Geschwister glauben?<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/EaLCklWl-m8" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Locke and Key: Grandiose Sets</h3>
<p>Dass die mehr als 40 Hefte umfassende Comic-Serie nicht so leicht zu verfilmen ist, bewiesen die vorherigen Versuche. 2011 wollte FOX eine Serie daraus machen, bestellte aber nach dem Piloten doch keine weiteren Folgen. Und 2014 war Universal an einer Kino-Trilogie interessiert, die ebenfalls nicht zustande kam. Denn manche Ideen aus den Comics sind alles andere als einfach optisch umsetzbar. Doch gerade in diesem Punkt kann die Netflix-Umsetzung weitgehend überzeugen. Auch wenn das Budget offenbar noch bessere CGI-Effekte verhinderte.</p>
<p>So sieht der eine oder andere Computertrick nicht perfekt aus, dafür punktet <em>Locke and Key</em> beim Bau der Sets mit Einfallsreichtum und innovativer Umsetzung. Der Kopfschlüssel ermöglicht es beispielsweise, sein eigenes Bewusstsein aufzuschließen und durch eine Tür ganz in der Nähe zu betreten. Was die Setbauer dabei abgeliefert haben, ist schon extrem sehenswert und bewunderungswürdig. Dass die erste Staffel der Serie &#8211; eine zweite ist noch nicht bestellt, aber bereits in Arbeit &#8211; nicht immer komplett überzeugt, liegt an anderen Dingen.</p>
<figure id="attachment_7924" aria-describedby="caption-attachment-7924" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-7924 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/key-2.jpg" alt="Locke and Key" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/key-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/key-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/key-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/key-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/key-2-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-7924" class="wp-caption-text">Bald entdecken die Locke-Kinder magische Schlüssel in ihrem neuen Haus, die über erstaunliche Kräfte verfügen.</figcaption></figure>
<h3>Locke and Key: Handlung mit Löchern</h3>
<p>So haben die Autoren die Handlung der Comic-Saga nur grob übernommen und lassen in ihrer Version immer wieder Logik vermissen, die eigentlich auf der Hand läge. Charaktere müssen sich wider besseres Wissen sehr unklug verhalten, damit bestimmte Teil der Story überhaupt funktionieren. Hier zeigt <em>Locke and Key</em> deutliche Schwächen, die das Dranbleiben nicht immer leicht machen. Klar, Fantasy und Horror müssen nicht unbedingt logisch sein, aber Figuren sollten sich innerhalb ihres erdachten Universums schon halbwegs clever verhalten.</p>
<p>Zudem verträgt die Serie die Freigabe ab 12 Jahren nur bedingt. Denn viele Momente, die eigentlich richtig gruselig hätten ausfallen können, wirken seltsam zurückgenommen und manchmal unglaubwürdig. So agiert das Böse in der Serie immer wieder reichlich harmlos und unbeholfen, weil es eben nicht zu blutig oder grausam werden darf. Und auch der Showdown kommt nach einem recht guten Start nicht wirklich auf Betriebstemperatur und plätschert eher dahin, als wirklicher Höhepunkt der Staffel zu sein.</p>
<p>Überzeugend sind dafür die Schauspieler, die selbst dann noch interessant sind, wenn ihre Storylines zumindest im Moment noch nirgendwo hinführen. Darby Stanchfield nervt absichtlich als fragile Mutter Nina, Emilia Jones spielt die rebellische, eigenbrötlerische Kinsey sehr stark und Jackson Robert Scott, der schon als Georgie in <em>ES</em> und böses Kind in <em>The Prodigy</em> überzeugen konnte, ist auch hier ausgezeichnet. Und so dürften zumindest Fantasy-Fans und Freunde von sanftem Grusel in der Tradition von &#8222;Gänsehaut&#8220; auf ihre Kosten kommen.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Die erste Staffel der Umsetzung des preisgekrönten Comics von King-Sohn Joe Hill überzeugt noch nicht komplett. Grandiose Sets stehen mäßigen Computer-Effekten gegenüber und viele der Storylines holpern noch ein wenig und enttäuschen manchmal mit arg unlogischem Verhalten der Figuren. Die Atmosphäre des Hauses ist aber ebenso beeindruckend wie einige der Schauspieler-Leistungen. Für Fans des Genres ist <em>Locke and Key</em> daher auf jeden Fall einen Blick wert, auch wenn die Serie noch Luft nach oben hat.</p>
<p><strong>Locke and Key startet am 7. Februar 2020 bei Netflix.</strong></p>
<p><em>Gesehen: Zehn von zehn Folgen.</em></p>
<figure id="attachment_7925" aria-describedby="caption-attachment-7925" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-7925 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/key-3.jpg" alt="Locke and Key" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/key-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/key-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/key-3-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/key-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/key-3-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-7925" class="wp-caption-text">Und diese Schlüssel möchte die geheimnisvolle Frau aus dem Brunnen unbedingt in die Hände bekommen.</figcaption></figure>
<p><iframe style="width: 120px; height: 240px;" src="//ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;OneJS=1&amp;Operation=GetAdHtml&amp;MarketPlace=DE&amp;source=ac&amp;ref=qf_sp_asin_til&amp;ad_type=product_link&amp;tracking_id=lauterfilme05-21&amp;marketplace=amazon&amp;region=DE&amp;placement=3741603015&amp;asins=3741603015&amp;linkId=6eae3e71d27e00626e3287bcc4501217&amp;show_border=false&amp;link_opens_in_new_window=false&amp;price_color=333333&amp;title_color=0066c0&amp;bg_color=ffffff" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"><br />
</iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Serienkritik: The Witcher</title>
		<link>https://lauterfilme.de/serienkritik-the-witcher/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Dec 2019 11:48:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Serien Reviews]]></category>
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		<category><![CDATA[Netflix]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nun ist es soweit. Mit &#8222;The Witcher&#8220; startet eine der am meisten erwarteten Serien des Jahres bei Netflix. Die Abenteuer des Hexers Geralt von Riva in einer düsteren Fantasy-Welt begeisterte bereits viele Leser. Weltbekannt wurde die Figur allerdings durch die drei Spiele, von denen das dritte und letzte eines der besten Rollenspiele der vergangenen Jahre war. Hohe Erwartungen also für die acht Episoden der ersten Staffel &#8211; wie gut ist The Witcher tatsächlich geworden? Als der polnische Schriftsteller Andrzej Sapkowski [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nun ist es soweit. Mit &#8222;The Witcher&#8220; startet eine der am meisten erwarteten Serien des Jahres bei Netflix. Die Abenteuer des Hexers Geralt von Riva in einer düsteren Fantasy-Welt begeisterte bereits viele Leser. Weltbekannt wurde die Figur allerdings durch die drei Spiele, von denen das dritte und letzte eines der besten Rollenspiele der vergangenen Jahre war. Hohe Erwartungen also für die acht Episoden der ersten Staffel &#8211; wie gut ist The Witcher tatsächlich geworden?</strong></p>
<p>Als der polnische Schriftsteller Andrzej Sapkowski 1993 den ersten Band seiner Witcher-Saga veröffentlichte, blieb der Erfolg hauptsächlich auf Polen beschränkt. Erst das erste Spiel der polnischen Entwickler CD-Project Red erhöhte den Bekanntheitsgrad von Geralt von Riva deutlich. Aber erst das dritte Spiel &#8222;The Witcher: Die wilde Jagd&#8220; wurde zum weltweiten Megahit und machte Sapkowskis düsteren Einzelgänger zum Superstar. Kann die Serie da mithalten?</p>
<figure id="attachment_7491" aria-describedby="caption-attachment-7491" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-7491 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/Witcher-Renfri.jpg" alt="The Witcher" width="1024" height="576" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/Witcher-Renfri.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/Witcher-Renfri-300x169.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/Witcher-Renfri-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-7491" class="wp-caption-text">Geralt gerät mit Renfri aneinander, nachdem er ein Kopfgeld für sie angeboten bekam. Sie will, dass er stattdessen den Auftraggeber tötet.</figcaption></figure>
<h3>The Witcher: Die Handlung</h3>
<p>Geralt von Riva (Henry Cavill) ist ein Hexer, geschaffen für die Jagd auf Monster und deshalb mit großartigen Kampf-Fähigkeiten und einigen magischen Talenten ausgestattet. Nachdem er im Sumpf ein gefährliches Monster besiegt hat und die wertvollen Teile der Kreatur im nächsten Ort an einen Magier oder Alchemisten verkaufen will, gerät er in einen Streit zwischen zwei Partien. Beide wollen, dass Geralt den Anführer der jeweils andere Gruppe tötet. Obwohl Geralt sich nicht einmischen will, fließt schließlich Blut &#8230;</p>
<p>Prinzessin Cirilla (Freya Allan), genannt Ciri, ist der ganze Stolz von Königin Calanthe (Jodhi May), der Herrscherin über das Reich Cintra. Als das Reich vom Nachbarland überfallen und erobert wird, muss das Mädchen fliehen. Und gerät so immer tiefer in die Wälder, in denen die von den Menschen vertrieben alten Kreaturen wie Elfen und Dryaden nun leben. Anderswo wird eine junge missgestaltete Frau namens Yennefer (Anya Chalotra) von ihrer Familie an eine mächtige Zauberin verkauft &#8211; mit extremen Folgen &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/eb90gqGYP9c" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>The Witcher: Zum Hexer geboren?</h3>
<p>Die Legende besagt, dass Henry Cavill ein großer Fan des dritten Spiels war und sich schon sehr frühzeitig um die Rolle des Geralt bemüht hätte. Showrunnerin Lauren Schmidt Hissrich habe ihn vertrösten müssen, da es zu dem Zeitpunkt noch keine Drehbücher gab, aus denen Cavill hätte vorsprechen können. Doch letztendlich entscheiden sich die Macher von <em>The Witcher</em> für ihn. Und zu dieser Entscheidung kann man sie nur beglückwünschen. Denn es scheint, als sei der Brite für die Rolle geboren, Henry Cavill ist Geralt von Riva, ohne Wenn und Aber.</p>
<p>Neben seinen körperlichen Vorzügen durch das harte Training für frühere Filme wie &#8222;Man of Steel&#8220; oder &#8222;Krieg der Götter&#8220;, gelingt es Cavill auch perfekt, den Charakter Geralts einzufangen und den wortkargen, stets misstrauischen Kämpfer mit eigenem moralischen Kompass absolut glaubwürdig darzustellen. Ihm steht Anya Chalotra als Geralts große Liebe Yennefer in nichts nach. Mit vollen Körpereinsatz spielt sie die scheinbar kühle und doch so leidenschaftliche Zauberin als Femme Fatale und Streiterin für das, was sie für richtig hält.</p>
<figure id="attachment_7492" aria-describedby="caption-attachment-7492" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-7492 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/Witcher-Yennefer.jpg" alt="The Witcher" width="1024" height="576" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/Witcher-Yennefer.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/Witcher-Yennefer-300x169.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/Witcher-Yennefer-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-7492" class="wp-caption-text">Um zur Schönheit zu werden, nimmt Zauberin Yennefer Höllenqualen auf sich.</figcaption></figure>
<h3>The Witcher: Zweigleisige Serie</h3>
<p>Sapkowski hat in seinen Geschichten um Geralt immer wieder Fragen nach Moral und dem Sinn von Gut und Böse gestellt. Das haben sowohl die Spiele sehr gut umgesetzt als auch jetzt die Serie, die ausschließlich auf Sapkowskis Büchern und nicht auf den Games beruht. Die Serienmacher greifen dieses Thema schon in der Pilotfolge auf und zeigen, wie schwer es manchmal sein kann, das Richtige zu tun, wenn einfach niemand das zulassen will. Mit klassischer High-Fantasy hat <em>The Witcher</em> daher auch nur sehr wenige Gemeinsamkeiten, Schwarz und Weiß gibt es hier nicht.</p>
<p>Stattdessen zeigen die Macher dem Zuschauer einen düsteren, namenlosen Kontinent, auf dem verschiedene Königreiche um Macht und Einfluss und andere deshalb um ihr Überleben kämpfen. Geralt will sich als einfacher Monsterjäger nicht in diese Intrigen verwickeln lassen, scheitert aber immer wieder daran. Und wird wider Willen zum Kämpfer für eine Sache, hinter der er eigentlich gar nicht steht. Doch das Pferd will gefüttert, seine Rüstung ausgebessert und auch seine Libido ausreichend gepflegt werden. Also muss Geld her, so oder so.</p>
<p>Schmidt Hissrich folgt dabei zwei Prämissen. Zum einen erzählt sie die Kurzgeschichten, die Sapkwoski im ersten Witcher-Band zusammenfasste und gibt der Serie dadurch einen durchaus seriellen Anstrich. Denn jede Folge hat für sich genommen ein (nicht immer gutes) Ende. Gleichzeitig beginnt sie aber auch schon die große Saga, die Sapkowski in fünf Romanen erzählte. Und die sich um Geralt, Ciri und Yennefer dreht. Alle Figuren führt <em>The Witcher</em> gut ein, das große Abenteuer startet in Staffel eins der Serie aber (noch) nicht.</p>
<figure id="attachment_7493" aria-describedby="caption-attachment-7493" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-7493 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/Witcher-Ciri.jpg" alt="The Witcher" width="1024" height="576" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/Witcher-Ciri.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/Witcher-Ciri-300x169.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/Witcher-Ciri-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-7493" class="wp-caption-text">Prinzessin Ciri wird durch ihre Flucht in ein komplett neues, ihr unbekanntes Leben gestoßen.</figcaption></figure>
<h3>Reiches Universum, aber kein Game of Thrones</h3>
<p>Der leidige Vergleich mit der Fantasy-Übermacht begleitet die Serie schon, seit sie zum ersten Mal angekündigt wurde. Wird <em>The Witcher</em> das neue <em>Game of Thrones</em>, war da in jedem zweiten Artikel zu lesen. Wer Romane und/oder Spiele kennt, wusste die Antwort darauf schon lange. Nein, die parallelen sind dünn. Zwar sind beide Serien recht blutig und scheuen sich auch nicht, nackte Haut zu zeigen. Aber damit hören die Gemeinsamkeiten dann auch schon auf. Während in Westeros der Kampf zwischen den großen Häusern tobt, hat Geralt in seiner Heimat mindestens so oft mit einfachen Menschen wie mit Königen zu tun.</p>
<p>Dazu ist Magie in Geralts Welt Alltag, viele sind dazu fähig, sie zu nutzen. Während Game of Thrones außer den Drachen und den Priestern des Lichts wenig Fantasy-Inhalte bot, ist The Witcher voll davon. Trotzdem steht Geralts Universum der Realität in vielen Bereichen näher als Westeros das tut. Denn der Hexer erlebt alltäglichen Rassismus (hier gegen Elfen, Zwerge und andere nichtmenschliche Rassen), Sexismus und Gewalt in seiner Welt &#8211; und das Publikum mit ihm. Das macht <em>The Witcher</em> aktueller und realistischer als viele Zuschauer vielleicht erwarten. Das erinnert mitunter stark an Amazon Serie <a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-carnival-row/">&#8222;Carnival Row&#8220;</a>.</p>
<p>Dennoch verliert die Serie nie den Fantasy-Touch. Und sorgt so für ein faszinierendes Seh-Erlebnis, bei dem das Publikum mit fremden und doch nur allzu bekannten Kreaturen und Menschen konfrontiert wird. Wenn <em>The Witcher</em> eine Schwäche hat, dann ist es der Eindruck des Aufgalopps, den die Serie in den ersten fünf Folgen nie ganz ablegen kann. Da stellt Schmidt Hissrich die Figuren aufs Schachbrett, aber die Partie hat noch nicht wirklich begonnen. Gut, dass die Macher die Serie bereits auf sieben Staffeln durchgeplant haben, eine zweite ist bereits bestellt. Und das grandiose Finale zeigt, was alles möglich ist, wenn im Erfolgsfall das Budget steigt und die Story anfängt, sich zu entwickeln.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Das Warten hat sich gelohnt. Für Fans ist <em>The Witcher</em> genau das, was sie erwarten durften: dreckige, erdige Fantasy mit viel Bezug zur aktuellen Realität. Wer sich in der Welt von Geralt bisher nicht auskennt, bekommt hier einen guten Einblick und kann sich an zahlreichen, Hollywood-reif inszenierten Monstern, tollen Schwertkämpfen und sehr erwachsenen Themen erfreuen. Nur wer hier ein zweites Game of Thrones erwartet, wird möglicherweise enttäuscht. Das war aber auch sichtbar nicht das Ziel der Serienmacher.</p>
<p><strong>The Witcher startet am 20. Dezember 2019 bei Netflix.</strong></p>
<p><em>Gesehen: Achtvon acht Folgen</em></p>
<figure id="attachment_7494" aria-describedby="caption-attachment-7494" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-7494 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/Witcher-Streit.jpg" alt=" " width="1024" height="576" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/Witcher-Streit.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/Witcher-Streit-300x169.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/Witcher-Streit-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-7494" class="wp-caption-text">Wenn es um die richtige Entscheidung geht, legt sich Geralt sogar mit Königinnen an.</figcaption></figure>
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