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	<title>Sci-Fi - lauterfilme.de</title>
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		<title>Filmkritik: Terrified</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Oct 2023 20:54:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Besonders bei Horrorfilmen gibt es immer wieder kuriose Fälle. So kam vor einigen Jahren &#8222;The Autopsy of Jane Doe&#8220; nicht einmal in die deutschen Kinos, weil sich kein Verleih fand. Und dass, obwohl Andre Ovredals Film zu den besten Horrorstreifen gehörte, die in dem Jahr überhaupt zu sehen waren. Auch dem argentinischen &#8222;Terrified&#8220; geht ein ähnlicher Ruf voraus, lief er doch mit durchgehend wohlwollenden Kritiken in Deutschland auf dem Fantasy-Filmfest. Doch wurde auch dieser Film danach nicht mehr im Kino [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Besonders bei Horrorfilmen gibt es immer wieder kuriose Fälle. So kam vor einigen Jahren &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-the-autopsy-of-jane-doe/">The Autopsy of Jane Doe</a>&#8220; nicht einmal in die deutschen Kinos, weil sich kein Verleih fand. Und dass, obwohl Andre Ovredals Film zu den besten Horrorstreifen gehörte, die in dem Jahr überhaupt zu sehen waren. Auch dem argentinischen &#8222;Terrified&#8220; geht ein ähnlicher Ruf voraus, lief er doch mit durchgehend wohlwollenden Kritiken in Deutschland auf dem Fantasy-Filmfest. Doch wurde auch dieser Film danach nicht mehr im Kino gezeigt. Schlimmer noch, er war offiziell überhaupt nicht zu sehen. Das ändert sich jetzt. Steht Horrorfans damit ein echter Leckerbissen ins Haus? Das klärt die Kritik.</p>
<figure id="attachment_14636" aria-describedby="caption-attachment-14636" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-14636 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-1.webp" alt="Terrified" width="1024" height="640" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-1-300x188.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-1-768x480.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-1-750x469.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14636" class="wp-caption-text">Clara hörte Geräusche in der Spüle. Wenig später nimmt ihr Leben ein tragisches Ende.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Eine ruhige Wohngegend in Buenos Aires. Clara (Natalia Senorales) hört seltsame Geräusche aus dem Abfluss. Ihr Mann Juan (Augustin Rittano) schiebt das auf die alten Rohre, die überall im Viertel noch verbaut sind. Doch eines Nachts, nachdem Clara ins Bad verschwunden ist, hört auch er Geräusche. Klopfgeräusche, die sich anhören, als kämen sie von seinem Nachbarn Walter (Demian Salomon), der seit einigen Wochen sein Haus renoviert. Wütend geht Juan zum Nachbarhaus, doch Walter reagiert nicht auf sein Klopfen und Schimpfen. Wieder zuhause muss er feststellen, dass die Klopfgeräusche einen weitaus schlimmeren Grund aufweisen, als eine Renovierung.</p>
<p>Weil sich die merkwürdigen Vorfälle in der Straße häufen, schaltet Commissioner Funes (Maximilliano Ghione) seinen Freund Jano (Robert Gonzalo) ein, einen Experten für unerklärbare Phänomene. Und der sieht sich nicht nur mit der Leiche eine Jungen konfrontiert, die offenbar allein vom Friedhof wieder nach Hause gekommen ist, sondern auch mit weiteren Ereignissen, die er nicht zuordnen kann. Bald taucht mit Dr. Mora Albreck (Elvira Onetto) eine weitere Parapsychologin auf, weil sie einige verstörende Fotos von Walter erhalten hat. Gemeinsam mit einem dritten Fachmann durchsuchen die drei in Begleitung von Funes die betreffenden Häuser genauer. Mit furchterregenden Ergebnissen &#8230;</p>
<p><iframe title="TERRIFIED | Trailer Deutsch German HD | Horrorfilm" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/Y03CHX3Ev3M?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Starker Beginn</h2>
<p>Zu Beginn von <strong>Terrified</strong> wundert die Begeisterung nicht, die viele dem Film entgegenbringen, die ihn vor Jahren gesehen haben. Denn die ersten Minuten des Films sind absolut furios und zeigen Szenen, die eben nicht schon dutzende Male von anderen Storys genutzt wurden. Stattdessen wirkt das ganze Setting, wenngleich nicht komplett neu, doch relativ frisch und innovativ. Allerdings weist <strong>Terrified</strong> auch zu Beginn schon Schwingungen auf, die an die Original-&#8222;The Grudge&#8220;-Filme erinnern. Auch wenn hier, im Gegensatz zu den japanischen Filmen, nicht schon zu Beginn eine Erklärung für die Vorkommnisse geliefert wird. Das kommt erst relativ spät.</p>
<p>Und auch nach einer kleinen Auszeit in Sachen Spannung dreht <strong>Terrified</strong> in Sachen Atmosphäre und Nervenkitzel mit einem toten Kind noch einmal auf. Die Szenen, in denen sich zwei Männer über dem am Tisch sitzenden Leichnam über die Vorgänge unterhalten, sind handwerklich erlesen gut. Und strapazieren das Nervenkostüm. Lieder geht es aber ab diesem Moment auch schon langsam, aber stetig bergab. Wiederholungen schleichen sich ein und wirken beim zweiten Mal längst nicht mehr so stark wie zuvor. Dazu gesellen sich Charaktere, die einfach nicht sonderlich gut geschrieben sind. Denn das in vielen Filmen auftauchende Phänomen von völlig unwissenschaftlich arbeitenden Wissenschaftlern bekommt leider auch hier breiten Raum.</p>
<figure id="attachment_14637" aria-describedby="caption-attachment-14637" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14637 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-2.webp" alt="Terrified" width="1024" height="640" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-2-300x188.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-2-768x480.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-2-750x469.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14637" class="wp-caption-text">Auch Nachbar Walter erhält Besuch, den er nicht hereingebeten hatte.</figcaption></figure>
<h2>In der Mitte ein Bruch</h2>
<p>So treffen die drei angeblichen Spezialisten dermaßen dumme Entscheidungen, dass hier eine Menge Horror schlicht liegenbleibt, weil man sich als Zuschauer so über diese lächerlich agierenden Figuren ärgert. Zudem verliert das Drehbuch in der zweiten Hälfte des Films ein wenig den roten Faden und tendiert dazu, Schock an Schock zu reihen, ohne den Ideen die notwendige Zeit zu geben, sich entwickeln zu können. Auch die Erklärung für all die Vorkommnisse ist, wenn sie denn endlich erfolgt, nur wenig überzeugend. Auch, weil sie eben nicht gezeigt, sondern nur gesagt wird. Hier mag auch das Budget dem Regisseur und Autor Grenzen gesetzt haben, was er zeigen kann &#8211; und was nicht.</p>
<p>Denn bei dem, was er zeigen kann, haben seine Spezialeffekte-Spezialisten einen ordentlichen Job abgeliefert. Die Kreaturen sind unheimlich, ohne jemals albern oder überzogen zu wirken. Und die Kamera setzt diese Momente auch sehr gut in Szene. Allerdings hat <strong>Terrified</strong> einen guten Teil seiner Schocks auch einer ausgezeichneten Tonspur zu verdanken. Die unheimlichen Geräusche tragen erheblich zur insgesamt bedrohlichen Atmosphäre der Häuser bei. Und auch die Musik, die immer wieder leichte John-Carpenter-Anleihen nimmt, kann im Gesamtkontext überzeugen. Die deutsche Tonspur ist hingegen weniger beeindruckend, die deutschen Texte klingen oft seltsam gestelzt und hin und wieder auch merkwürdig gelangweilt.</p>
<figure id="attachment_14638" aria-describedby="caption-attachment-14638" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14638 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-3.webp" alt="Terrified" width="1024" height="640" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-3-300x188.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-3-768x480.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-3-750x469.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14638" class="wp-caption-text">Als ein toter Junge den Weg nach Hause findet, ist für die Polizei das Maß voll &#8211; es muss etwas passieren!</figcaption></figure>
<p>Auch schauspielerisch bietet <strong>Terrified</strong> eher Durchschnitt, was auch durch die deutschen Stimmen verstärkt wird. Zumindest wirken viele Szenen, in denen Charaktere selbst nicht zu wissen scheinen, warum sie gerade etwas tun, eher seltsam als gruselig. Allerdings setzt Regisseur Demian Rugna auch mehr auf seine Inszenierung als auf seinen Cast, um das Publikum zu erschrecken. Zwar ist keiner der Darsteller in irgendeiner Weise auffallend schwach, aber es bleibt auch keines der Gesichter wirklich im Gedächtnis.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Mit <strong>Terrified</strong> gelingt Regisseur und Autor Demian Rugna ein sehr ordentlicher Beitrag zum Haunted House-Sub-Genre des Horrorfilms. Die Effekte sitzen, die Inszenierung ist gut und vor allem in der ersten Hälfte macht der Film sehr viel richtig. Und dürfte auch erfahreneren Horrorfans eine hochgezogene Augenbraue entlocken. Leider schwächelt das Drehbuch ab der Hälfte merkbar und vieles wirkt ab diesem Zeitpunkt unlogisch und erzwungen, um die Story noch zu  einem vernünftigen Ende zu bringen. Immerhin ist die letzte Szene wieder so gut wie der Anfang &#8211; hier schließt sich der Kreis. Insgesamt vor allem für Fans von Spukfilmen eine Empfehlung. Vielleicht kein Meisterwerk, aber definitiv gut genug, um endlich in Deutschland sichtbar zu werden.</p>
<p><strong>Terrified ist seit dem 1. Oktober 2023 digital zu haben und erscheint am 20. Oktober auf Blu-Ray.</strong></p>
<figure id="attachment_14639" aria-describedby="caption-attachment-14639" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14639 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-4.webp" alt="Dr. Albrack" width="1024" height="640" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-4.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-4-300x188.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-4-768x480.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-4-750x469.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14639" class="wp-caption-text">Kann die Wissenschaftlerin Dr. Albreck etwas Licht ins Dunkel bringen?</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: They cloned Tyrone</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jul 2023 22:11:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Aller guten Dinge sind drei? Nach &#8222;Project Power&#8220; und &#8222;Night Shift&#8220; steht Jamie Foxx mit &#8222;They cloned Tyrone&#8220; zum dritten Mal für eine Sci-Fi-Action-Thriller-Komödie bei Netflix vor der Kamera. Offenbar hat der mittlerweile 55-jährige Gefallen an dieser Art Filmen gefunden. Während er beim ersten Mal Joseph Gordon-Lewitt an seiner Seite hatte und im Kampfe gegen Vampire auf Unterstützung von Dave Franco und Snoop Dog setzen konnte, hat er sich für den dritten Streich John Boyega und Teyonah Parris (Wandavision&#8220;) als [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Aller guten Dinge sind drei? Nach &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-project-power/">Project Power</a>&#8220; und &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/day-shift-kritik-film-netflix/">Night Shift</a>&#8220; steht Jamie Foxx mit &#8222;They cloned Tyrone&#8220; zum dritten Mal für eine Sci-Fi-Action-Thriller-Komödie bei Netflix vor der Kamera. Offenbar hat der mittlerweile 55-jährige Gefallen an dieser Art Filmen gefunden. Während er beim ersten Mal Joseph Gordon-Lewitt an seiner Seite hatte und im Kampfe gegen Vampire auf Unterstützung von Dave Franco und Snoop Dog setzen konnte, hat er sich für den dritten Streich John Boyega und Teyonah Parris (Wandavision&#8220;) als Verstärkung geholt. Und startet auf die vielleicht schrägste Reise durch, die Foxx bislang für den Streamingdienst abgeliefert hat. Ist sie auch gut? Das klärt die Kritik.</p>
<figure id="attachment_14407" aria-describedby="caption-attachment-14407" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14407 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-1.webp" alt="John Boyega in They cloned Tyrone" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-1-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-1-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-1-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-1-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-1-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-1-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14407" class="wp-caption-text">Dealer Tyrone will eigentlich nur seine Ruhe. Doch dann läuft einiges aus dem Ruder.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Drogendealer Tyrone (John Boyega) hat keinen sonderlich guten Tag. Erst macht ihm ein anderer Gangster das Revier streitig, dann bringt ihm sein Kurier viel weniger Geld als erwartet. Und als Tyrone selbst zu Zuhälter Slim Charles (Jamie Foxx) und dessen bestem Pferd im Stall, Yo-Yo (Teyonah Parris), fährt, um seine Kohle einzutreiben, wird er beim Verlassen des Zimmer auch noch über den Haufen geschossen. Dennoch wacht er am nächsten Morgen in seinem Bett auf, als wäre nichts gewesen. Hat  er das alles nur geträumt? Oder ist gestern doch etwas passiert, das sich mit gesundem Menschenverstand nicht erklären lässt?</p>
<p>Slim Charles bestätigt ihm jedenfalls bei seinem zweiten Besuch in zwei Tagen, dass er von jemandem niedergeschossen wurde. Und so macht sich Tyrone mit Charles im Schlepptau auf den Weg, um Yo-Yo zu finden. Die kann die Story bestätigen, worauf sich Tyrone auf die Suche nach Spuren macht, die erklären könnten, was in seinem Viertel und mit ihm gerade passiert. Tatsächlich findet er eine Leiche, die ihm bis aufs Haar gleicht. Aber damit fangen die seltsamen Ereignisse erst an. Denn offenbar ist nicht nur Tyrone von merkwürdigen Dingen umgeben. Das ganze Viertel The Glen scheint langsam verrückt zu spielen. Haben die Insassen der schwarzen SUVs damit zu tun, die scheinbar an jeder Ecke stehen?</p>
<p><iframe title="They Cloned Tyrone | Official Trailer | Netflix" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/2S3M1xFVdVg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Wilder Mix, der Spaß macht</h2>
<p>Regisseur und Co-Autor Juel Taylor hat mit <strong>They cloned Tyrone</strong> wahrhaftig einen merkwürdigen Film abgeliefert. Denn das Ganze scheint in der Jetztzeit zu spielen. Allerdings stammt der Plot aus den 50er oder frühen 60er Jahren, der großen Zeit der Sci-Fi-Verschwörungsthriller. Musik, Look des Films und die Garderobe passen perfekt zum Blaxploitation-Kino der frühen und mittleren 70er Jahre. Und die Schauspieler sind von heute. Warum Taylor seine Story so und nicht anders umgesetzt hat, bleibt dabei sein Geheimnis. Gut möglich, dass er der großen Zeit des schwarzen Kinos in den USA seinen Respekt zollen wollte. Oder der Look für seinen Geschmack gut zur Handlung passte. Für Cineasten hebt das in jedem Fall <strong>They cloned Tyrone</strong> über das typische Niveau des Netflix-Unterhaltungsfilm.</p>
<p>Denn die Ausstattung des Films, liebevoll und detailreich den 70ern nachempfunden, machen alleine schon viel Spaß. Besonders die Frisuren heben die Stimmung nur vom Zusehen schon garantiert. Aucg bei der Besetzung bewies Taylor ein gutes Händchen. Der minimalistische John Boyega als harter Kerl überzeugt ebenso wie die sich ständig streitenden Foxx und Parris, die mit sichtlichem Spaß Overacting betreiben und sich Dialoge um die Ohren hauen, bis die Ohren bluten. Und Freunde von Soul und Funk-Music sowie angejazzten Klängen dürften mit dem Soundttrack ebenfalls eine gute Zeit haben. Dennoch kann <strong>They cloned Tyrone</strong> nicht auf ganzer Linie überzeugen.</p>
<figure id="attachment_14408" aria-describedby="caption-attachment-14408" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14408 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-2.webp" alt="They cloned Tyrone" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-2-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-2-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-2-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-2-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-2-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-2-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14408" class="wp-caption-text">Als er dann seine eigene Leiche findet, obwohl er noch am Leben ist, beschließt er, der Sache auf den Grund zu gehen.</figcaption></figure>
<h2>Zu lang für die Story-Idee</h2>
<p>Dazu ist der Film mit knapp zwei Stunden viel zu lang geraten. Während er zu Beginn noch mit gutem Tempo und flotter Inszenierung überzeugt und trotzdem Zeit für ruhige Momente findet, hängt das Werk in der Mitte doch ziemlich durch und verliert unnötig an Tempo und Biss. Zwar hat es hin und wieder fast etwas Hitchcockhaftes, wie die Protagonisten von einer Gefahr in die nächste stolpern, bis Taylor langsam beginnt, den Schleier des Geheimnisses zu lüften &#8211; in einer der stärksten Szenen des Films, in dem auch noch ein illustrer Stargast auftritt. Auch eine Kirchenszene ist sehr gelungen, in der David Alan Grier als schräger Reverend ein klein wenig dem unvergessenen James Brown aus &#8222;Blues Brothers&#8220; huldigen darf.</p>
<p>Aber unter dem Strich passiert in der mittleren Stunde zu wenig, um die Laufzeit zu rechtfertigen. Zudem verliert <strong>They cloned Tyrone</strong> trotz einiger pfiffiger Drehbuch-Einfälle im letzten Drittel fast komplett die Spannung und kann erst in den leicht absurd anmutenden finalen Minuten wieder punkten. Immerhin verliert Taylor die herrlich schräge Grundidee nie aus den Augen und baut dazu immer wieder starke Szenen ein. Doch aus den einzelnen guten Momenten wird kein starkes Ganzes. Dazu ist der Film als Thriller nicht spannend genug, als Sci-Fi-Story nicht originell genug, als Komödie nicht durchgehend witzig und für eine mögliche Gesellschaftskritik schlicht zu flach. So bleibt als einzig wirklich gelungener Teil die Hommage an das Blaxploitation-Kino. Wem das genügt, hat aber eine richtig gute Zeit.</p>
<figure id="attachment_14409" aria-describedby="caption-attachment-14409" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14409 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-3.webp" alt="Teyonah Parris" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-3-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-3-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-3-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-3-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-3-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-3-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14409" class="wp-caption-text">Während Slim Charles und Tyrone Pläne machen, behält Yo-Yo den Blick fürs Wesentliche.</figcaption></figure>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Auch wenn die einzelnen Teile seines wilden Genre-Mix-Film <strong>They cloned Tyrone</strong> nicht durchgehend überzeugen, gelingt Regisseur und Mitautor Juel Taylor doch ein ansehnlicher Film, der vor allem durch die Verehrung des großen schwarzen Kinos der 70er punkten kann. Die drei Hauptdarsteller liefern alle gut ab, die Musik passt ebenfalls &#8211; und schön schräg ist das Ganze auch noch. Aber Taylors Werk bleibt ein Film, auf den sich das Publikum schon sehr einlassen muss, um Spaß zu haben. Denn letztlich ist die wilde Mischung vielleicht einen Hauch zu abgedreht, um zu einer homogenen Erzählung zu verschmelzen. Ob man da wirklich eine zumindest angedeutete Fortsetzung braucht?</p>
<p><strong>They cloned Tyrone startet am 21. Juli 2023 bei Netflix.</strong></p>
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		<title>Serienkritik: Strange New Worlds Staffel 2</title>
		<link>https://lauterfilme.de/strange-new-worlds-staffel-2-kritik-serie-paramountplus/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jun 2023 10:00:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Es war eine kleine Sensation. Nachdem das Star Trek-Universum jahrelang nur noch lange Storys über eine ganze Staffel erzählt hat wie in &#8222;ST: Discovery&#8220; und &#8222;ST: Picard&#8222;, besannen sich die Macher mit der neuesten Serie wieder auf die Ursprünge. Und erzählen auch &#8222;Strange New Worlds Staffel 2&#8220; wie den Vorgänger an in sich abgeschlossenen Episoden, die hin und wieder ein paar Handlungsstränge früherer Folgen aufnehmen und neben der Haupthandlung weitererzählen. Damit bewegt sich die Serie erzählerisch irgendwo zwischen der Next [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es war eine kleine Sensation. Nachdem das Star Trek-Universum jahrelang nur noch lange Storys über eine ganze Staffel erzählt hat wie in &#8222;ST: Discovery&#8220; und &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-star-trek-picard-staffel-3/">ST: Picard</a>&#8222;, besannen sich die Macher mit der neuesten Serie wieder auf die Ursprünge. Und erzählen auch &#8222;Strange New Worlds Staffel 2&#8220; wie den Vorgänger an in sich abgeschlossenen Episoden, die hin und wieder ein paar Handlungsstränge früherer Folgen aufnehmen und neben der Haupthandlung weitererzählen. Damit bewegt sich die Serie erzählerisch irgendwo zwischen der Next Generation und Deep Space Nine &#8211; und war in ihrer ersten Staffel ein Riesenerfolg. Kann die zweite Staffel da mithalten? Das klärt die Kritik.</p>
<figure id="attachment_14275" aria-describedby="caption-attachment-14275" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14275 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/snw2-1.webp" alt="Paul Wesley als James T. Kirk" width="1024" height="576" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/snw2-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/snw2-1-300x169.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/snw2-1-768x432.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/snw2-1-750x422.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14275" class="wp-caption-text">La&#8217;an Noonien Singh erlebt ein ungewöhnliches Abenteuer mit dem jungen Jim Kirk.</figcaption></figure>
<h3>Die Handlung</h3>
<h2>The Broken Circle</h2>
<p>Während Captain Pike (Anson Mount) einem Crewmitglied zur Seite stehen muss, erwartet Interims-Captain Spock (Ethan Peck) ein riskantes Abenteuer. Die Enterprise muss sich dabei auf diplomatisches Glatteis begeben &#8230;</p>
<h2>Ad Astra per Aspera</h2>
<p>Una Chin-Riley (Rebecca Romijn) muss sich für eine Tat vor Gericht verantworten, die bereits einige Jahrzehnte zurückliegt. Captain Pike hat alle Hände voll zu tun, um für seinen Ersten Offizier die richtige Verteidigung zu finden &#8230;</p>
<h2>Tomorrow and tomorrow and tomorrow</h2>
<p>Die Sicherheitschefin La&#8217;an Noonien Singh (Christina Chong) gerät durch einen skurrilen Unfall in eine andere Zeitebene &#8211; und nimmt aus Versehen eine sehr bekannte Figur mit &#8230;</p>
<h2>Among the Lotus Eaters</h2>
<p>Offenbar gibt es auf einer Welt, die Pike vor Jahren besuchte, nun ein Problem mit der Ersten Directive. Der Check auf dem Planeten erweist sich aber  als weit gefährlicher als gedacht &#8230;</p>
<h2>Charades</h2>
<p>Nach einem bizarren Shuttle-Unfall ist Spock nicht mehr derselbe. Doch ausgerechnet jetzt besteht die Familie seiner Verlobten auf der Durchführung traditioneller Hochzeits-Rituale &#8230;</p>
<h2>Lost in Translation</h2>
<p>Beim Bau einer Station in einem Nebel hat Fähnrich Uhura (Celia Rose Gooding) plötzlich unerklärliche Sinnesstörungen. Sie leidet unter grausamen Visionen, die immer schlimmer werden &#8230;</p>
<p><iframe title="Star Trek: Strange New Worlds Series 2 | Official Trailer | Paramount+" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/oJYPXuM-3JA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Der Höhenflug geht weiter</h3>
<p>Sechs der zehn neuen Folgen von <strong>Strange New Worlds Staffel 2</strong> stellte Paramount+ vorab zur Sichtung zur Verfügung. Und nach denen lässt sich sagen: Die Serie hält ihr hohes Niveau aus der ersten Staffel. Auch diesmal erfinden die Autoren das Rad nicht neu und nutzen Ideen, die bereits so oder ähnlich in der Original-Serie oder in TNG vorkamen. Aber sie tun das so clever und kompetent, dass selbst Zuschauer, die so gut wie alle jemals gedrehten Star Trek-Folgen präsent haben, vermutlich nicht sofort sagen können, woher ihnen die Geschichte bekannt vorkommt. Das schließt ausdrücklich Gastauftritte bekannter Figuren mit ein. So wiederholt Paul Wesley seine Rolle als junger James T. Kirk, die er bereits im ersten Staffelfinale gespielt hat. Und auch von Star Trek: Lower Decks schauen zwei Charaktere vorbei.</p>
<p>Denn was das Star Trek-Universum schon immer meisterlich beherrschte, war die emotionale Klaviatur in ihrer Gänze. Ein gruselige Folge folgt auf eine philosophische Episode, danach gibt es eine witzige Story, bevor es unerwartet romantisch wird. All das brachten die Autoren in der besten Zeit des Franchise großartig zu Papier &#8211; und auch <strong>Strange New Worlds Staffel 2</strong> hat keine Probleme, diese ganz besondere Tugend zu kultivieren. Und weil es nur einige Nebenhandlungen gibt, die gelegentlich fortgesetzt werden und sonst in jeder Folge eine komplett neue Story erzählt wird, ist diese Abwechslung so hoch wie lange nicht im Star Trek-Universum. Ob es die beste Serie ist, die es je gab, wie manch überschwänglicher Fan bereits behauptete, ist wohl Geschmackssache. Eine sehr gute ist es in jedem Fall.</p>
<figure id="attachment_14276" aria-describedby="caption-attachment-14276" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14276 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/snw2-2.webp" alt="Star Trek Lower Decks" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/snw2-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/snw2-2-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/snw2-2-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/snw2-2-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/snw2-2-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/snw2-2-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/snw2-2-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14276" class="wp-caption-text">Besuch von der USS Cerritos: Beckett Mariner und Brad Boimler landen auf der Enterprise.</figcaption></figure>
<h3>Reichlich Fanservice</h3>
<p>Und das liegt tatsächlich zu einem guten Teil an den Drehbüchern, die nicht nur handwerklich stark sind, sondern auch von Leuten mit genug Lore-Wissen geschrieben wurden. <strong>Strange New Worlds Staffel 2</strong> spielt im herkömmlichen Star Trek-Universum &#8211; und das bringt eine mittlerweile mehr als 50 Jahre alte Historie mit sich. Da gilt es, viel zu beachten und zu wissen. Die Autoren haben hier definitiv ihre Hausaufgaben gemacht. Und sorgen so für Szenen, die langjährigen Trekkies die Freudentränen in die Augen treiben dürften. Schließlich sind bereits drei Charaktere dabei, die später zur Besatzung der klassischen Enterprise gehören werden. Epische Momente sind damit natürlich vorprogrammiert &#8211; und <strong>Strange New Worlds Staffel 2</strong> liefert.</p>
<p>Der Erfolg der Serie wäre allerdings undenkbar ohne die Schauspieler. Das Casting erweist sich erneut als perfekt. Allein Ethan Pecks Leistung als Spock ist derart gut, dass man Folgen ohne ihn kaum sehen möchte. Anson Mount überzeugt ein weiteres Mal als Captain Christopher Pike, der sich als Vorgänger von Kirk auf dem Kommandostuhl der Enterprise so ganz anders zeigt als sein Nachfolger &#8211; und dessen allen Fans bekanntes Schicksal in vielen Momenten wie ein Damoklesschwert über ihm hängt. Die Tragik seiner Existenz und die Tapferkeit, mit der er damit umgeht, ist immer wieder ein Grund, emotional tief in einzelne Folgen hineingezogen zu werden. Aber auch zwei zarte Love-Storys, die ebenso stark geschrieben sind wie der Rest der Folgen, passen perfekt in die bittersüße Stimmung der Serie.</p>
<figure id="attachment_14277" aria-describedby="caption-attachment-14277" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14277 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/snw2-3.webp" alt="Ethan Peck als Spock" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/snw2-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/snw2-3-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/snw2-3-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/snw2-3-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/snw2-3-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/snw2-3-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/snw2-3-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14277" class="wp-caption-text">Dafür, dass Vulkanier wenig Emotionen zulassen, ist Spocks Liebesleben ganz schön wild.</figcaption></figure>
<p>Und so präsentiert sich <strong>Strange New Worlds Staffel 2</strong> wie die erste auch als eine Art &#8222;Best of&#8220; einer früheren TNG-Staffel, aus der sämtliche Episoden, die nicht wirklich großartig sind, herausgestrichen wurden. Denn &#8211; und so ehrlich sollte man sich machen &#8211; hätten TNG oder DS9 nur zehn Episoden pro Staffel erzählen müssen und dabei ein ähnliches Budget gehabt wie jetzt <strong>Strange New Worlds</strong>, die Staffeln wären keinen Deut schlechter gewesen. Das Niveau der Autoren ist heute nicht höher als damals. Sie haben nur mehr Zeit, sich auf wirklich ausgefeilte Plots zu konzentrieren. Und nutzen diesen Fokus für mindestens sechs weitere großartige Folgen Star Trek. Die Chancen stehen gut, dass die nächsten 14 &#8211; noch vier aus Staffel 2 und zehn weitere der bestellten dritten Staffel &#8211; ähnlich hochwertig ausfallen.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Keine Frage, die weitgehend für sich stehenden Einzelfolgen von <strong>Strange New Worlds Staffel 2</strong> stehen den großartigen Episoden der ersten Staffel in nichts nach. In Sachen Produktionswertigkeit erneut auf Kinoniveau ist jede einzelne Story absolut sehenswert. Füller-Episoden, wie es sich früher bei den weit über 20 Folgen pro Staffel gab, sind hier nicht zu sehen. Die Crew hat sich, soweit nötig, in den neuen Storys noch mehr aufeinander eingespielt als in Staffel 1, sodass die Gags zünden, aber auch die emotionalen Momente zu Herzen gehen. Dabei halten sich Humor und Tragik in den ersten sechs Folgen der neue Season geschickt die Waage. Die Abenteuer der Enterprise unter Captain Christopher Pike bleiben also absolut großartig für Fans des Star Trek Universums.</p>
<p><strong>ST: Strange New Worlds startet am 15. Juni 2023 bei Paramount+.</strong></p>
<figure id="attachment_14248" aria-describedby="caption-attachment-14248" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14248 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/SNW2-aufmacher.jpg" alt="Anson Mount in Strange New Worlds Staffel 2" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/SNW2-aufmacher.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/SNW2-aufmacher-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/SNW2-aufmacher-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/SNW2-aufmacher-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/SNW2-aufmacher-480x320.jpg 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/SNW2-aufmacher-720x480.jpg 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/SNW2-aufmacher-750x500.jpg 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14248" class="wp-caption-text">Allein auf fremden Welten: Pike muss einen alten Fehler korrigieren.</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: Crater</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 May 2023 00:04:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Coming of Age]]></category>
		<category><![CDATA[Disneyplus]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>
		<category><![CDATA[Sci-Fi]]></category>
		<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>1986 geschah etwas Ungewöhnliches. Ein Werk des bereits damals als König des Horrors betitelten Autors Stephen King wurde verfilmt. Und &#8222;Stand By Me &#8211; das Geheimnis eines Sommers&#8220; hatte so gar nichts von dem, was Zuschauer erwarteten, die King ausschließlich mit blutigen Gruselgeschichten in Verbindung gebracht hatten. Stattdessen erzählte der Film von Regisseur Rob Reiner von vier Jungs, die sich auf eine Wanderung machten, um einen toten Jungen zu finden &#8211; und dabei sehr viel mehr entdeckten. Nun kommt mit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>1986 geschah etwas Ungewöhnliches. Ein Werk des bereits damals als König des Horrors betitelten Autors Stephen King wurde verfilmt. Und &#8222;Stand By Me &#8211; das Geheimnis eines Sommers&#8220; hatte so gar nichts von dem, was Zuschauer erwarteten, die King ausschließlich mit blutigen Gruselgeschichten in Verbindung gebracht hatten. Stattdessen erzählte der Film von Regisseur Rob Reiner von vier Jungs, die sich auf eine Wanderung machten, um einen toten Jungen zu finden &#8211; und dabei sehr viel mehr entdeckten. Nun kommt mit &#8222;Crater&#8220; ein Film zu Disney+, in dem manche US-Kritiker eine Art Stand By Me im Weltraum sehen &#8211; zu Recht? Das klärt die Kritik.</p>
<figure id="attachment_14119" aria-describedby="caption-attachment-14119" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14119 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/crater-1.webp" alt="Crater" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/crater-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/crater-1-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/crater-1-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/crater-1-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/crater-1-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/crater-1-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/crater-1-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14119" class="wp-caption-text">Calebs Vater ist für den Jungen nur noch Erinnerung, Um die zu ehren, will Caleb unbedingt den letzten Wunsch seines Vaters erfüllen.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Die Zukunft. Der Mond ist mittlerweile besiedelt, dort werden in Minen wichtige Rohstoffe gewonnen. Außerdem geht von dort der Flug über 75 Jahre zur neuen Kolonie in den Tiefen des Alls, den die Kolonisten im Tiefschlaf verbringen. Auch der junge Caleb (Isaiah Russell-Bailey) wird auf dem nächsten Flug dabei sein, weil er nicht nur vor Jahren seine Mutter, sondern auch vor einigen Tagen seinen Vater bei einem Unfall verloren hat und damit einen Neustart bekommen soll. Doch vorher muss der Junge unbedingt noch etwas erledigen. Sein Vater hatte ihm immer wieder vom Lieblingsplatz der Mutter erzählt und ihm versprochen, diesen Ort mit ihm auszusuchen, bevor er den Mond verlassen würde.</p>
<p>Caleb will unbedingt diesen Krater besuchen, bevor er das heimatliche Sonnensystem für immer verlässt. Und dazu braucht er die Hilfe seiner Freunde, denn allein darf er natürlich nicht hinaus auf die Mond0berfläche, um einen ganzen Tag lang mit einem Mond-Rover zu einem weit entfernten Mondkrater zu fahren. Und so bezirzt Dylan (Billy Barratt) die frisch von der Erde eingetroffene Addison (McKenna Grace), um an einen Code zu kommen, der die Tore der Mondbasis lange genug öffnet, um mit dem Fahrzeug aufbrechen zu können. Die besteht im Gegenzug allerdings darauf, die Jungs zu begleiten. Und so machen sich kurze Zeit später fünf Jugendliche auf den Weg zu einem weit entfernten Ort, der für Calebs Eltern so wichtig war &#8230;</p>
<p><iframe title="Crater | Official Trailer | Disney+" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/nWIeQmRNZEY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Gutes Script &#8211; guter Film?</h2>
<p>Das Drehbuch zu <strong>Crater</strong> hatte Autor John Griffin bereits 2015 verfasst. Seitdem stand es auf der so genannten Black List in Hollywood, was schlimmer klingt, als es ist. Denn diese Black List ist nichts Schlechtes, sondern sammelt die besten bislang unverfilmten Scripts der Traumfabrik. Ordentliche Vorschusslorbeeren also für das Projekt, das schlussendlich bei Disney+ landete. Den Regiejob übernahm Kyle Patrick Alvarez, der zuletzt vor allem als Serien-Regisseur aktiv war, unter anderem für &#8222;13 Reasons Why&#8220;. Hat er mit dem starken Drehbuch etwas anfangen können? Absolut! Auch wenn die Trauben im Vergleich zu <strong>Stand By Me</strong> definitiv zu hoch hängen, so gelang Alvarez dennoch ein ansehnliches Coming of Age-Drama, das für Disney-Verhältnisse recht melancholisch ausfällt.</p>
<p>Das liegt aber nur zum Teil an der Story, die eher in Details und den Dialogen überzeugt als in der Erzählung. Denn hier ist die Ähnlichkeit zum großen Vorbild am deutlichsten und der Film hat trotz starker Optik der Mondlandschaft am wenigsten Neues zu bieten. Besser macht es Griffin bei der Charakterzeichnung seiner jungen Helden. Der kämpferische Waisenjunge Caleb, die zur Zickigkeit neigende Addison und der lebenslustige, aber auch höchste empathische Dylan erweckt Griffin durch solide und und teilweise richtig starke Szene zum Leben. Allerdings bleiben die beiden restlichen Mitglieder der Gruppe dafür eher Stichwortgeber und sorgen für den typischen Sidekick-Humor, als dass sie viel zur Handlung beitragen würden. Im Fokus steht das Trio.</p>
<figure id="attachment_14120" aria-describedby="caption-attachment-14120" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14120 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/crater-2.webp" alt="Crater" width="1024" height="509" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/crater-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/crater-2-300x149.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/crater-2-768x382.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/crater-2-750x373.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14120" class="wp-caption-text">Doch dazu muss er ein Fahrzeug leihen und ungesehen aus der Station entkommen.</figcaption></figure>
<h2>Junge Stars, die überzeugen</h2>
<p>Und dieses Trio wird von den jungen Darstellern stark verkörpert. Isaiah Russell-Bailey ist als trauernder Anführer der kleinen Gruppe eine perfekte Besetzung, weil er das Publikum in der ersten Szene bereits von sich einnimmt &#8211; und nicht mehr loslässt. Die erfahrene McKenna Grace (&#8222;<a href="https://lauterfilme.de/ghostbusters-legacy-kritik-film/">Ghostbusters Legacy</a>&#8222;, &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-spuk-in-hill-house/">Spuk in Hill House</a>&#8222;) ist so gut wie immer und spielt sich als einzige weibliche Figur fast spielend in die Herzen junger Zuschauer. Aber Billy Barratt, der bereits in der Apple-Serie &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/invasion-kritik-serie-appletvplus/">Invasion</a>&#8220; sehr überzeugend war, ist der heimliche Star des Films. Er steht am ehesten für die Rolle, die River Phoenix in <strong>Stand By Me</strong> innehatte und spielt sie großartig. Die meisten Szenen, in denen er ein wenig Text hat, gehen an ihn.</p>
<p>Dass <strong>Crater</strong> nicht ganz an <strong>Stand By Me</strong> herankommt, liegt sicher nicht an seinen Darstellern. Vielmehr bleibt der Film im Kern ein Disney-Projekt für ein jüngeres Publikum &#8211; und das war Rob Reiners Film eben nicht. Zwar geht es auch hier einmal spannend zu, aber die Tiefe, die Kings Geschichte über das Ende der Kindheit birgt, erreicht <strong>Crater</strong> nicht. Denn die dazu nötigen dunkleren Aspekte sind hier schlicht nicht zu finden. Allerdings schwingt auch hier von Beginn an eine leichte Schwermut mit, die der Film bis zum Ende halten kann, was neben der Handlung der Hauptgrund für die Vergleiche mit <strong>Stand By Me</strong> sein dürften. Dass <strong>Crater</strong> hier auf Zuckerguss verzichtet, ist dem Film hoch anzurechnen. Und die letzten Minuten werden nah am Wasser gebaute Zuschauer garantiert erwischen.</p>
<figure id="attachment_14121" aria-describedby="caption-attachment-14121" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14121 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/crater-3.webp" alt="Kinder auf dem Mond" width="1024" height="509" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/crater-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/crater-3-300x149.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/crater-3-768x382.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/crater-3-750x373.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14121" class="wp-caption-text">Der Ausflug ist gefährlich, schenkt den Kids aber unvergessliche Momente.</figcaption></figure>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Nein, mit dem großartigen <strong>Stand By M</strong>e kann es die neue Disney-Produktion <strong>Crater</strong> nicht ganz aufnehmen, aber in manchen Momenten kommt er der großen Vorlage doch relativ nah. Die Geschichte vom Waisen, der mithilfe seiner Freunde den letzten Wunsch seines Verstorbenen Vaters umsetzt, ist manchmal unerwartet witzig, um kurze Zeit später wieder in andere Emotionen zu kippen. Dank seiner guten Darsteller gelingt ihm das auch glaubwürdig. Und so ist die Odyssey fünf Jugendlicher auf dem Mond eine durchgehend unterhaltsame und manchmal sogar packende Reise geworden, auch wenn hier eine deutlich jüngere Zielgruppe im Fokus steht als es bei der King-Verfilmung der Fall war. Und gut getrickst ist das Ganze auch noch. Als Familienfilm am Sonntag definitiv eine Empfehlung!</p>
<p><strong>Crater startet am 12. Mai 2023 bei Disney+.</strong></p>
<figure id="attachment_14122" aria-describedby="caption-attachment-14122" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14122 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/crater-4.webp" alt="Kinder im Raumanzug" width="1024" height="506" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/crater-4.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/crater-4-300x148.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/crater-4-768x380.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/crater-4-750x371.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14122" class="wp-caption-text">Doch ihr Ziel bietet die größte Überraschung von allen.</figcaption></figure>
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		<title>Serienkritik: Der Schwarm</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Feb 2023 10:36:40 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Serien Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturverfilmung]]></category>
		<category><![CDATA[Sci-Fi]]></category>
		<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Serie]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem 2004 Frank Schätzings Erfolgsroman &#8222;Der Schwarm&#8220; erschien, gab es schnell erste Gerüchte über eine Verfilmung des mehr als 1000 Seiten starken Buches. Doch immer wieder scheiterten geplante Film-Projekte von großen Hollywood-Studios wie Paramount. Schließlich griff ausgerechnet das ZDF zu, sonst nicht unbedingt Heimat spektakulärer Sci-Fi-Serien, und plante unter Einbindung Schätzings eine Serie, die vom &#8222;Game of Thrones&#8222;-Produzenten Frank Doelger als Showrunner umgesetzt werden sollte. Schätzing stieg irgendwann wegen kreativer Differenzen aus. Und ließ unlängst kein gutes Haar an der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem 2004 Frank Schätzings Erfolgsroman &#8222;Der Schwarm&#8220; erschien, gab es schnell erste Gerüchte über eine Verfilmung des mehr als 1000 Seiten starken Buches. Doch immer wieder scheiterten geplante Film-Projekte von großen Hollywood-Studios wie Paramount. Schließlich griff ausgerechnet das ZDF zu, sonst nicht unbedingt Heimat spektakulärer Sci-Fi-Serien, und plante unter Einbindung Schätzings eine Serie, die vom &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/vier-game-of-thrones-spin-offs-geplant/">Game of Thrones</a>&#8222;-Produzenten Frank Doelger als Showrunner umgesetzt werden sollte. Schätzing stieg irgendwann wegen kreativer Differenzen aus. Und ließ unlängst kein gutes Haar an der Serie. Er fand dass sie mehr pilcherte als schwärmte, zudem fehle das Vertrauen in das Narrativ des Romans. Hat der Autor recht? Das klärt die Kritik.</p>
<figure id="attachment_13839" aria-describedby="caption-attachment-13839" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13839 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/schwarm-1.webp" alt="Der Schwarm Hauptfiguren" width="1024" height="724" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/schwarm-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/schwarm-1-300x212.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/schwarm-1-768x543.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/schwarm-1-750x530.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13839" class="wp-caption-text">Sieben Wissenschaftler versuchen in der Schwarm, die Menschheit zu retten.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Es beginnt klein. Die junge Meeresbiologin Charlie (<a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-zeit-der-geheimnisse/">Leonie Benesch</a>) entdeckt auf den Shetlandinseln nicht nur den netten Fischer Douglas (Jack Greenlees), sondern auch seltsame Vorgänge im Atlantic. So steigen Brocken gefrorenes Methan an die Wasseroberfläche, die eigentlich Kilometer tiefer auf den Grund gehören würden. Charlie gibt ihre Beobachtungen weiter. Doch ihre Vorgesetzte, Dr. Katharina Lehmann (Barbara Sukowa), misst ihrem Fund zunächst keine große Bedeutung bei. Der kanadische Wissenschaftler Leon Anawak muss mit ansehen, wie eine Freundin mitsamt ihrem Boot voller Touristen auf See von einer Grippe Wale angegriffen und getötet wird. Die Wale verhalten sich dabei völlig atypisch und Anawak hat zunächst keinerlei Erklärung für den Vorfall, forscht aber weiter.</p>
<p>Bei einigen Bohrinseln in der Nordsee gibt es ebenfalls ungewöhnliche Funde. Und so holt die für den Öl-Konzern arbeitende Wissenschaftlerin Tina Lund (Krista Kosonen) ihren Ex-Freund Sigur Johanson (Alexander Karim) dazu, der Experte für Meeresbiologie ist. Gemeinsam entdecken sie auf dem Meeresgrund eine neue Spezies von Eiswürmen, die offenbar gezielt Methaneis anfressen und große Brocken lockern. Schließlich wird in Frankreich durch einen scheinbar verdorbenen Hummer eine Epidemie ausgelöst, die der Ärztin Cecile Roche (Cecile de France) ein völliges Rätsel ist &#8211; und die niemand in den Griff bekommt. Es scheint, als habe sich die Meeresflora und Faun gegen die Menschheit verschworen &#8230;</p>
<p><iframe title="Der Schwarm | ZDF-Trailer zur Thriller-Serie nach dem Weltbestseller von Frank Schätzing" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/X-XRN67oPsI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Langeweile statt Spannung</h2>
<p>Wer ein solches Mammutprojekt wie die Verfilmung eines Monsters von einem Roman gut umsetzen will, muss viele Dinge im Kopf haben. Worum geht es im Buch? Was sind die wichtigsten Aspekte? Welche Inhalte haben die Leser besonders begeistert? Und wie setzte ich sie filmisch um? All diese Fragen dürfte sich auch Frank Doelger gestellt haben, als er vom ZDF, die etwa ein Drittel des Budgets von 40 Millionen Euro beisteuerten, angeheuert wurde, um <strong>Der Schwarm</strong> als TV-Serie zu verwirklichen. Erstaunlicherweise hat Doelger mit seinem Team aus Autoren und Regisseuren fast nur Antworten auf diese Fragen gefunden, die gänzlich daneben liegen. Nach sechs von acht Folgen muss man leider sagen: Der Schwarm ist eine größtenteils langweilige Veranstaltung.</p>
<p>Das hat viele Gründe. So klingt 40 Millionen erst einmal viel, aber die Szenen, die den Lesern das Buches im Gedächtnis bleiben, die verwüsteten Landstriche Nordeuropas nach einer gigantischen Tsunami beispielsweise oder der heftige Angriff der Wale auf die Touristen &#8211; all das zeigt auch die Serie kaum oder gar nicht, weil dafür des Geld eben nicht reichte. Zwar gelingt Doelger mit dem Tsunami einer der wenigen emotionalen Höhepunkte der Serie. Aber das Ausmaß der Zerstörung, die unfassbare Bedrohung allen menschlichen Lebens an den Küsten der Welt, die bleibt Doelger den Zuschauern schuldig. Einzelne Szenen wie eine Attacke von Millionen Krabben auf den Strand in Südafrika oder eine Quallenplage in Venedig sind ordentlich in Szene gesetzt. Sie bleiben aber die Ausnahme.</p>
<figure id="attachment_13840" aria-describedby="caption-attachment-13840" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13840 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/schwarm-2.webp" alt="Der Schwarm" width="1024" height="576" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/schwarm-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/schwarm-2-300x169.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/schwarm-2-768x432.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/schwarm-2-750x422.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13840" class="wp-caption-text">Leon Anawak riskiert in der Tiefe sein Leben, um Walen wichtige Proben zu entnehmen.</figcaption></figure>
<h2>Schauspieler auf verlorenem Posten</h2>
<p>Dazu langweilt die Serie mit uninspirierten und halbherzigen Love-Storys &#8211; was Schätzing wohl zu der Pilcher-Aussage brachte &#8211; die zur Handlung wenig beitragen und selten einmal emotional zünden. Ebenso wenig wie die Action-Einlagen, denen die im Roman durchaus vorkommende Brutalität völlig abgeht. Statt hier dem Thema angemessen auf eine FSK 16 zu gehen, ließ Boelger eine FSK 12-Serie drehen. Die in keinem Moment die Wucht des Buches entfesselt, weil sie viel zu harmlos inszeniert ist. Dass Frank Schätzings Buch ein vielleicht etwas zu langer, aber im Kern dennoch spannender Thriller ist, merkt man der Serienumsetzung kaum an. In gemütlichem Tempo, größtenteils ohne echte Höhepunkte schippern die ersten Folgen über den Bildschirm. Packend ist dabei nichts.</p>
<p>Das liegt ausdrücklich nicht an den Schauspielern. Die holen aus ihren wenig spannend geschriebenen Figuren noch  heraus, was ihnen möglich ist, allen voran Leonie Benesch. Sie hat mit der jungen Charlie nicht nur eine der emotionalsten Rollen. Ihr gelingt es auch, die Zuschauer wirklich zu erreichen. Ihre Ohnmacht angesichts der Ereignisse sorgt für ein paar der gelungenen Momente in <strong>Der Schwarm</strong>. Aber auch der restliche Cast versucht redlich, dem müden Script Leben einzuhauchen. Das klappt in den ersten sechs Folgen selten genug. Was zum Großteil am Drehbuch liegt. Viele der Themen, die Schätzing in seinem Roman recht ausführlich behandelt, finden in der Serie kaum statt. Die Dramaturgie erinnert eher an eine Vorabendserie, die den Puls tunlichst nicht über 100 treiben soll.</p>
<figure id="attachment_13841" aria-describedby="caption-attachment-13841" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13841 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/schwarm-3.webp" alt="Der Schwarm" width="1024" height="576" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/schwarm-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/schwarm-3-300x169.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/schwarm-3-768x432.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/schwarm-3-750x422.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13841" class="wp-caption-text">Millionen von Quallen verstopfen die Kanäle von Venedig &#8211; eine Attacke?</figcaption></figure>
<p>Ob man aber Doelger wirklich die ganze Schuld in die Schuhe schieben kann, oder ob man sich ehrlich machen muss, ist eine andere Frage. Denn Serien wie &#8222;The Last Of Us&#8220; oder &#8222;Game of Thrones&#8220; haben deutlich mehr gekostet als <strong>Der Schwarm</strong>. Da man wohl davon ausgehen kann, dass auch diese Showrunner das Geld nicht mit beiden Händen aus dem Fenster geworfen haben, sondern soviel bekamen, um die Illusion perfekt zu machen, sind 40 Millionen Euro vielleicht einfach zu wenig, um <strong>Der Schwarm</strong> überzeugend umzusetzen. Die nötigen Schauwerte waren wohl schlicht zu teuer. Dass dem Publikum die meisten Charaktere egal bleiben und selten wirklich Spannung aufkommt, das geht allerdings uneingeschränkt auf Doelgers Deckel.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Leider hat Frank Schätzing mit seiner Kritik an der Serienumsetzung seines Romans <strong>Der Schwarm</strong> völlig Recht. Der Showrunner Frank Doelger hat aus einem spannenden, wenn auch mitunter zu langen Roman eine Serie gemacht, die die stärksten Momente der Geschichte nicht ansatzweise auf den Bildschirm übertragen kann. Stattdessen langweilt der Plot mit unwichtigen Romanzen und vielen Nebenkriegsschauplätzen. Dafür verliert er die Grundidee der globalen Bedrohung aus den Meeren schnell aus den Augen. Die Handlung plätschert in den ersten sechs Folgen derart vor sich hin, dass es kaum wahrscheinlich scheint, die beiden finalen Episoden könnten am schwachen Gesamteindruck noch etwas ändern.</p>
<p><strong>Der Schwarm startet am 22 Februar mit drei Folgen in der Mediathek, ab dem 6. März im ZDF in Doppelfolgen.</strong></p>
<p><em>Gesehen: Sechs von acht Episoden</em></p>
<figure id="attachment_13842" aria-describedby="caption-attachment-13842" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13842 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/schwarm-4.webp" alt="Leonie Benesch" width="1024" height="576" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/schwarm-4.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/schwarm-4-300x169.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/schwarm-4-768x432.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/schwarm-4-750x422.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13842" class="wp-caption-text">Brennendes Eis? Biologin Charlie entdeckt gefrorenes Methan, das an der Oberfläche treibt.</figcaption></figure>
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		<title>Serienkritik: Star Trek Picard Staffel 3</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Feb 2023 13:58:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Serien Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Amazon Prime]]></category>
		<category><![CDATA[Sci-Fi]]></category>
		<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Serie]]></category>
		<category><![CDATA[spannend]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Er steht im Kampf um den beliebtesten Star Trek-Captain aller Zeiten sicher nicht schlecht da. Patrick Stewart übernahm die Rolle von Jean-Luc Picard mit 47 Jahren, nun ist er 82 und verabschiedet sich (wohl) endgültig von seiner neben X-Men-Professor Xavier bekanntesten Rolle. Um nach 16 Jahren Pause nach Star Trek Nemesis erneut Picard zu spielen, lockten die Macher der Serie Stewart mit neuen, unerforschten Seiten des Charakters. Star Trek Picard sollte nach Stewarts Wunsch keine Verlängerung der &#8222;Next Generation&#8220; werden. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Er steht im Kampf um den beliebtesten Star Trek-Captain aller Zeiten sicher nicht schlecht da. Patrick Stewart übernahm die Rolle von Jean-Luc Picard mit 47 Jahren, nun ist er 82 und verabschiedet sich (wohl) endgültig von seiner neben X-Men-Professor Xavier bekanntesten Rolle. Um nach 16 Jahren Pause nach Star Trek Nemesis erneut Picard zu spielen, lockten die Macher der Serie Stewart mit neuen, unerforschten Seiten des Charakters. Star Trek Picard sollte nach Stewarts Wunsch keine Verlängerung der &#8222;Next Generation&#8220; werden. Doch die beiden ersten Staffeln fanden bei vielen Fans nur wenig Gnade und so sind in <strong>Star Trek Picard Staffel 3</strong> alle Altstars wieder dabei. Ist das nun wieder echtes Enterprise-D-Feeling? Das klärt die Kritik.</p>
<figure id="attachment_13810" aria-describedby="caption-attachment-13810" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13810 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/p3-1.webp" alt="Gates MacFadden" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/p3-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/p3-1-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/p3-1-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/p3-1-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/p3-1-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/p3-1-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/p3-1-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13810" class="wp-caption-text">Dr. Beverly Crusher ist seit langen Jahren aus Jean Luc Picards Leben verschwunden. Nun taucht sie auf &#8211; mit einem Hilferuf.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Eigentlich wollte Jean-Luc Picard (Patrick Stewart) nun endgültig seinen Lebensabend auf dem heimischen Weingut mit seiner späten Liebe Laris (Orly Brady) verbringen. Doch daraus wird nichts. Auf einem 30 Jahre alten Kommunikator erreicht ihn der Hilferuf seiner ehemaligen Ärztin und Freundin Beverly Crusher (Gates MacFadden). Die scheint in sehr ernsthaften Schwierigkeiten zu stecken. Daher ruft Picard bei seinem ehemaligen Ersten Offizier William Riker (Jonathan Frakes) an und bittet seinerseits um Unterstützung für die Rettung von Beverly. Natürlich ist Riker sofort zur Stelle. Und verspricht seinem alten Freund, ihm ein Schiff besorgen, um zu den Koordinaten zu gelangen, die Dr. Crusher geschickt hat.</p>
<p>Doch ganz so einfach, wie die alten Recken sich das vorgestellt haben, geht es dann doch nicht. denn die U.S.S. Titan, Rikers altes Schiff, wird nun von Captain Liam Shaw (Todd Stashwick) befehligt, der von merkwürdigen Übungsflügen gegen die Regeln der Sternenflotte gar nichts hält. Picard hat glück, dass Seven of Nine (Jeri Ryan) als Erste Offizierin Dienst auf der Titan tut und ihrem alten Freund helfen möchte &#8211; selbst wenn es für sie negative Konsequenzen hat &#8230;</p>
<p><iframe title="Star Trek: Picard Season 3 | Official Trailer | Prime Video" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/DI9hty_iT4Q?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Nostalgie pur</h2>
<p>Zwar hat Paramount vorab nur sechs der zehn neuen Folgen zur Sichtung zur Verfügung gestellt. Aber auch nach denen lässt sich bereits sagen:<strong> Star Trek Picard Staffel 3</strong> unterscheidet sich von beiden Vorgängern deutlich. Denn während in den vergangenen Staffeln hin und wieder Verweise auf Ereignisse in der Vergangenheit den Weg in die Handlung fanden, wie etwa Q oder Data, die Geschichte aber grundsätzlich etwas Neues erzählen wollte, weicht Staffel 3 von dieser Vorgabe ab. In der dritten Staffel gibt es so gut wie nichts, das keine Wurzeln in die Vergangenheit der Serien aufweist. Wer also schon vorher bemängelte, dass Picard zu viel von alten Themen wieder aufkocht, für den dürfte <strong>Picard Staffel 3</strong> ein echter Alptraum werden.</p>
<p>Denn wo in früheren Staffeln der Fanservice mengenmäßig vielleicht die Salami auf der Pizza ausmachte, ist in Staffel 3 ein Truthahn zu sehen, dessen gesamte Füllung aus Fan-Service besteht. Daher ist es bereits schwierig, auch nur die ersten beiden Folgen zu beschreiben, ohne massiv zu spoilern. Denn die Autoren haben offenkundig den gesamten Back-Katalog von Star Trek nach interessanten Gegnern, beliebten Charakteren und coolen Planeten durchforstet &#8211; und sind sehr oft fündig geworden. Je mehr ein Fan von den bisherigen Serien gesehen hat, desto mehr wird er in <strong>Picard Staffel 3</strong> wiedererkennen. Und in der einen oder anderen Szene sicher ein Tränchen verdrücken, weil die Wiedersehensfreude ihn oder sie übermannt.</p>
<figure id="attachment_13811" aria-describedby="caption-attachment-13811" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13811 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/p3-2.webp" alt="Michelle Hurd" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/p3-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/p3-2-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/p3-2-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/p3-2-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/p3-2-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/p3-2-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/p3-2-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13811" class="wp-caption-text">Rafi ist mittlerweile beim Geheimdienst. Mit den Befehlen ihrer Vorgesetzten ist sie aber nicht immer glücklich.</figcaption></figure>
<h2>Die Band spielt wie früher</h2>
<p>Weil es spoilerfrei wenig über die Story zu sagen gibt, lohnt ein Blick auf die Darsteller umso mehr. Und auch hier lässt sich feststellen: Die alte Chemie zwischen der Crew der Enterprise-D ist sofort wieder da. Bei Frakes und Stewart, die bereits in Staffel 1 gemeinsam vor der Kamera agierten, ist das keine Überraschung. Auch die Szenen mit Marina Sirtis funktionieren erwartungsgemäß gut. Aber auch die Auftritte von LeVar Burton, Michael Dorn und Gates MacFadden, die bereits etliche Jahre nicht mehr in ihre beliebten Rollen geschlüpft sind, passen vom ersten Moment an perfekt in die Serie und lassen dicke Schwaden Nostalgie über den Bildschirm wehen. Der mitunter staubtrockene Humor zwischen den Figuren ist ebenfalls sofort aktiv &#8211; als hätte es nie eine so lange Pause gegeben.</p>
<p>Umso schlimmer ist es, dass <strong>Picard Staffel 3</strong> wohl den endgültigen Abschied bedeutet, denn die alten Haudegen beweisen in den ersten sechs Episoden, dass sie es immer noch mit jedem Gegner aufnehmen können und der besondere Charme der Enterprise-Crew nach wie vor vorhanden ist. Die Fans würden nach Sichtung der ersten Folgen garantiert sofort dafür plädieren, noch mindestens eine weitere Staffel zu bestellen. Aber was ist mit Zuschauern, die bislang keine großen Freunde von Star Trek waren, hier aber einen Blick riskieren möchten? Die bekommen ebenfalls eine spannende Story zu sehen, ihnen fehlen aber sämtliche Aha-Momente, die es eben nur für Kenner der Materie gibt.</p>
<figure id="attachment_13812" aria-describedby="caption-attachment-13812" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13812 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/p3-3.webp" alt="Amanda Plummer" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/p3-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/p3-3-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/p3-3-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/p3-3-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/p3-3-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/p3-3-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/p3-3-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13812" class="wp-caption-text">Wer ist die geheimnisvolle Gegnerin, die Beverly verfolgt? Und was will sie von ihr?</figcaption></figure>
<p>Optisch kann die finale Staffel der Serie ebenfalls überzeugen. Mit den aktuellen Folgen von Serien wie <a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-star-trek-discovery-staffel-2/">Discovery</a> oder <a href="https://lauterfilme.de/star-trek-strange-new-worlds-kritik-serie/">Strange New Worlds</a> kann Picard problemlos mithalten. Viele Szenen der frühen Episoden, die in einem Nebel spielen, haben echtes Kinoniveau. Und sorgen ebenfalls für echtes Star Trek-Feeling. Das gelingt aber auch den Autoren, die mit vielen Themen den klassischen Kern der Idee von Gene Roddenberry sauber herausarbeiten. Und so mehr als deutlich in Erinnerung rufen, für was Star Trek steht. Dazu hat wohl kein Captain auf der Brücke eines Sternenflottenschiffes diese Werte so unerschütterlich vertreten wie Jean-Luc Picard. Diese Staffel ist deshalb genau das, was echte Trekkies sehen wollen &#8211; und mit Abstand die beste Staffel der Serie.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Langjährige Fans von Star Trek werden bei <strong>Picard Staffel 3</strong> mehr als eine Träne im Knopfloch tragen. Denn der beliebte Captain verabschiedete sich auf höchstem Niveau. Und das gilt sowohl für die zahlreichen Gaststars in der Staffel, als auch für die durchdachte und mit Fan-Service-Momenten eng gespickte Story. Wer seit den 80er Jahren die Star Trek-Serien verfolgt, wird hier sehr viel wiedererkennen &#8211; und wiedersehen. Die Originalbesatzung bekam mit &#8222;Star Trek 6: Das unentdeckte Land&#8220; einen der besten Filme der Reihe als Abschiedsvorstellung. Wie es nach sechs Episoden scheint, gelingt Picard das Gleiche als Serie. Wenn das die letzte Vorstellung der Next Generation sein sollte, dann gehen die Männer und Frauen um ihren Captain auf sehr hohem Niveau.</p>
<p><strong>Star Trek: Picard Staffel 3 startet am 17. Februar 2023 bei Amazon Prime Video und Paramount+.</strong></p>
<p><em>Gesehen: Sechs von zehn Folgen.</em></p>
<figure id="attachment_13813" aria-describedby="caption-attachment-13813" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13813 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/p3-4.webp" alt="Picard Staffel 3" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/p3-4.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/p3-4-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/p3-4-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/p3-4-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/p3-4-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/p3-4-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/p3-4-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13813" class="wp-caption-text">An Bord der Titan erwartet Picard eine alte Freundin &#8211; Seven of Nine.</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: The Guardians of the Galaxy Holiday Special</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Nov 2022 20:44:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Disney]]></category>
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		<category><![CDATA[Komödie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schon lange steht fest, dass James Gunns dritter Film über seine wild zusammengewürfelte Heldentruppe im All der letzte sein wird, den er inszeniert. Denn der Regisseur wechselte unlängst als neuer Mastermind zu Warner, um dort endlich ein vorzeigbares DC-Cinematic Universe zu etablieren. Doch bereits vor dieser Verpflichtung machte der Regisseur und Drehbuchautor klar, dass es für die Guardians zu einem Abschied kommen wird &#8211; so wie im dritten Film würde man sie danach nie wiedersehen. Und er versprach den Fans, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Schon lange steht fest, dass <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/James_Gunn" target="_blank" rel="noopener">James Gunns</a> dritter Film über seine wild zusammengewürfelte Heldentruppe im All der letzte sein wird, den er inszeniert. Denn der Regisseur wechselte unlängst als neuer Mastermind zu Warner, um dort endlich ein vorzeigbares DC-Cinematic Universe zu etablieren. Doch bereits vor dieser Verpflichtung machte der Regisseur und Drehbuchautor klar, dass es für die Guardians zu einem Abschied kommen wird &#8211; so wie im dritten Film würde man sie danach nie wiedersehen. Und er versprach den Fans, das &#8222;The Guardians of the Galaxy Holiday Special&#8220; sei eine Art Aufgalopp zum dritten Film, der am 5. Mai 2023 in die deutschen Kinos kommt. Was genau da auf die Marvelfans bei Disney+ zukommt, verrät die Kritik.</p>
<figure id="attachment_13423" aria-describedby="caption-attachment-13423" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13423 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/11/guard-1.webp" alt="Sean Gunn" width="1024" height="576" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/11/guard-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/11/guard-1-300x169.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/11/guard-1-768x432.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/11/guard-1-750x422.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13423" class="wp-caption-text">Kraglin erzählt den Guardians von Peters traurigem Weihnachten im All, als er noch ein Junge war.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Kraglin (Sean Gunn) erzählt den anderen Mitgliedern des Teams, wie Peter Quill (Chris Pratt) als Junge versucht hat, auf Yondus Schiff den Erd-Brauch von Weihnachten einzuführen. Und wie furios Yondu (Michael Rooker) diesen Plan zurückwies und von solchen Feierlichkeiten auf seinem Ravager-Schiff nichts wissen wollte. Er zertrat den kleinen Weihnachtsbaum und war die Geschenke weg. Die anderen Guardians sind entsetzt ob solcher Grausamkeit und überlegen sich einen Plan, um den wegen Gamoras Tod noch immer untröstlichen Peter ein wenig aufzumuntern. Mantis (Pom Klementieff) und Drax (Dave Bautista) beschließen, einen Trip auf die Erde zu unternehmen, um Peter ein ganz besonderes Geschenk für Weihnachten zu besorgen.</p>
<p>Allerdings verläuft der Ausflug auf Peters Heimatwelt für die beiden Guardians ganz anders, als sie sich das vorgestellt hatten. Denn das Geschenk, das sie sich für ihren Anführer ausgesucht haben, möchte auf keinen Fall verschenkt werden und wehrt sich mit Händen und Füßen gegen die Verschleppung ins Weltall &#8230;</p>
<p><iframe title="Marvel Studios’ Special Presentation: The Guardians of the Galaxy Holiday Special | Official Trailer" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/OYhFFQl4fLs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Weihnachten im All?</h2>
<p>Was bitte ist ein Special? Wer bislang noch nichts davon gehört hat, hat bereits eins verpasst: <a href="https://lauterfilme.de/werewolf-by-night-kritik-special-disneyplus/">Werewolf By Night</a>, das im Oktober erschien. Unter einem Special versteht Disney+ eine etwa 45 Minuten lange Geschichte, also einen längeren Kurzfilm oder einen sehr kurzen Spielfilm, wie man will. Dieses den Guardians gewidmete Special beschäftigt sich darüber hinaus noch thematisch mit Weihnachten. Dieses ungewöhnliche Format wurde von James Gunn geschrieben und inszeniert, der auch schon beide Guardians-Filme umsetzte.</p>
<p>Gunn hat in seiner Karriere schon vieles gemacht. Dafür bekannt, großartig Kompromisse einzugehen, ist der mittlerweile 56-jährige aber nicht. In der Regel setzte der Regisseur seine Vision eines Films um, mal mit Erfolg, mal ohne. Und so muss man nach Ansicht von <strong>The Guardians of the Galaxy Holiday Special</strong> auf die Idee kommen, dass Gunn ein großer Fan eines traditionellen Weihnachtsfestes ist. Denn bei aller Komik, die wie immer bei Gunn mitunter dicht am Albernen vorbeischrammt &#8211; oder mit voller Wucht über die Grenze schießt &#8211; vermittelt das Special die Botschaft des Fests der Liebe und der Familie mit allem, was dazugehört.</p>
<figure id="attachment_13424" aria-describedby="caption-attachment-13424" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13424 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/11/guard-2.webp" alt="The Guardians of the Galaxy Holiday Special" width="1024" height="682" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/11/guard-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/11/guard-2-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/11/guard-2-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/11/guard-2-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/11/guard-2-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/11/guard-2-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/11/guard-2-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13424" class="wp-caption-text">Was wäre Weihnachten ohne eine passende Band?</figcaption></figure>
<h2>Schön schräg, schön rührselig</h2>
<p>Natürlich ist ein Weihnachtsfest bei den Guardians aber vor allem eins: ziemlich witzig. Denn was Drax und Mantis bei ihrem Besuch auf der Erde erleben, wie sie versuchen, sich ans dortige Leben anzupassen und ihr Geschenk für Peter zu finden, bietet etliche großartige Szenen. Allerdings nutzt Gunn hier die bereits etablierten Figuren so, wie Fans sie kennen. Drax ist der grobe Klotz, Mantis das leicht überdrehte Gegenstück. Und das spielen beide mittlerweile im Schlaf. Eigentlicher Star des Specials ist aber Kevin Bacon. Warum er mitspielt und in welcher Rolle er zu sehen ist, soll hier nicht verraten werden. Aber der Hollywood-Veteran darf hier so richtig zeigen, was alles in ihm steckt. Denn Bacon kann nicht nur ausgezeichnet Comedy, sondern ist auch ein passabler Sänger.</p>
<p>Auch wenn sich Gunn immer wieder durch seine Helden ein wenig über Weihnachten lustig macht, so ist <strong>The Guardians of the Galaxy Holiday Special</strong> im Kern dennoch ein Kurzfilm, der die Feiertage feuert &#8211; mit allem, was dazu gehört. Natürlich liegt es in der Natur der Sache, dass Gunn dabei alles an Weihnachtsbeleuchtung, Schnee, Geschenken und Kitsch in sein Special packt, das er finden konnte. Trotzdem findet er einen erstaunlich rührenden Weg, zwischen den Gags und Songs auch viel Emotion in seine 45 Minuten zu bringen. Neben viel guter Laune ist das Special so auch ein idealer Start als emotionale Vorbereitung für die Adventszeit.</p>
<figure id="attachment_13425" aria-describedby="caption-attachment-13425" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13425 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/11/guard-3.webp" alt="The Guardians of the galaxy Holiday Special" width="1024" height="682" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/11/guard-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/11/guard-3-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/11/guard-3-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/11/guard-3-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/11/guard-3-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/11/guard-3-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/11/guard-3-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13425" class="wp-caption-text">Mantis und Drax wollen für Peter deshalb in diesem Jahr das beste Geschenk überhaupt besorgen &#8211; auf der Erde.</figcaption></figure>
<p>Warum Gunn allerdings ankündigte, dass <strong>The Guardians of the Galaxy Holiday Special</strong> auch schon einiges über den dritten Film verraten würde, bleibt sein Geheimnis. Denn die aktuelle Besetzung des Teams ist ebenso wenig eine Überraschung wie der Ort, an dem das Special spielt &#8211; und Teil drei möglicherweise beginnt. Wer also nur einschaltet, weil er sich wichtige Hinweise auf künftige Ereignisse im MCU erhofft, wird möglicherweise enttäuscht.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Mit <strong>The Guardians of the Galaxy Holiday Special</strong> erzählt Regisseur und Autor James Gunn kein neues Abenteuer aus unendlichen Weiten. Sondern er lässt seine gebeutelten Helden auch ein wenig zur Ruhe kommen. Dennoch setzt er wieder auf viel Humor, was gerade dem in manchen Momenten fast rührseligen Plot deutlich zugute kommt. Zudem sorgen auch seine perfekt aufeinander eingespielten Schauspieler dafür, dass Weihnachten im All nicht zu sentimental ausfällt. Schließlich kann man sich auf eine unpassende Bemerkung von Rocket immer verlassen. Nur wer auf tiefe Einblicke auf den nächsten Film im Mai gehofft hat, dürfte vielleicht enttäuscht sein. Fans der bunten Superhelden-Truppe bekommen hier aber sowohl ganz viel Guardians als auch eine ordentliche Portion Weihnachtseinstimmung.</p>
<p><strong>The Guardians of the Galaxy Holiday Special startet am 25. November 2022 bei Disney+.</strong></p>
<figure id="attachment_13426" aria-describedby="caption-attachment-13426" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13426 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/11/guard-4.webp" alt="Kevin Bacon" width="1024" height="576" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/11/guard-4.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/11/guard-4-300x169.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/11/guard-4-768x432.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/11/guard-4-750x422.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13426" class="wp-caption-text">Was genau Kein Bacon damit zu tun hat, soll hier aber nicht verraten werden.</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: Black Panther Wakanda Forever</title>
		<link>https://lauterfilme.de/black-panther-wakanda-forever-kritik-film/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Nov 2022 17:35:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Marvel]]></category>
		<category><![CDATA[Sci-Fi]]></category>
		<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Superhelden]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit &#8222;Black Panther&#8220; landete Marvel vor allem im eigenen Land einen Megahit. Von den 1,3 Milliarden Dollar, die der Film einspielte, verdiente er mit 700 Millionen mehr als die Hälfte in den USA und Kanada. Vor allem die afro-amerikanische Bevölkerung feierte Chadwick Boseman als schwarzen, coolen Helden. Umso tragischer ist da der frühe Tod des Schauspielers, der mit nur 43 Jahren im August 2020 an Darmkrebs starb. Damit musste die längst geplante Fortsetzung &#8222;Black Panther &#8211; Wakanda Forever&#8220; einer kompletten [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-black-panther/">Black Panther</a>&#8220; landete Marvel vor allem im eigenen Land einen Megahit. Von den 1,3 Milliarden Dollar, die der Film einspielte, verdiente er mit 700 Millionen mehr als die Hälfte in den USA und Kanada. Vor allem die afro-amerikanische Bevölkerung feierte Chadwick Boseman als schwarzen, coolen Helden. Umso tragischer ist da der frühe Tod des Schauspielers, der mit nur 43 Jahren im August 2020 an Darmkrebs starb. Damit musste die längst geplante Fortsetzung &#8222;Black Panther &#8211; Wakanda Forever&#8220; einer kompletten Überarbeitung unterzogen werden. Aber wer wird nun der neue Titelheld? Wie erklärt der Film T&#8217;Challas Ableben? Und wie gut ist die Fortsetzung des Megahits von 2018 generell geworden? Das klärt die Kritik.</p>
<figure id="attachment_13335" aria-describedby="caption-attachment-13335" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13335 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/11/wakanda-1.webp" alt="Letitia Wright" width="1024" height="540" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/11/wakanda-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/11/wakanda-1-300x158.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/11/wakanda-1-768x405.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/11/wakanda-1-750x396.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13335" class="wp-caption-text">Der König ist tot. Shuri trauert nicht nur um ihren Herrscher, sondern auch um ihren Bruder.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Der König ist tot. T&#8217;Challa, Herrscher von Wakanda, starb an einer geheimnisvollen Krankheit. Obwohl seine geniale Schwester Shuri (Letitia Wright) alles versuchte, was in ihrer Macht stand, konnte sie ihrem Bruder nicht mehr helfen. Die Welt nimmt diese Nachricht höchst unterschiedlich auf. Während viele mit dem afrikanischen Staat trauern, sind andere insgeheim froh darüber, dass sich ihnen nun vermeintlich eine Chance bietet, an das begehrte Vibranium heranzukommen, das ausschließlich in Wakanda vorkommt. Ausschließlich in Wakandas? Nein! Die USA haben auf dem Meeresgrund offenbar ein weiteres Vorkommen des seltenen und mächtigen Metalls entdeckt. Doch bevor sie es nutzen können, wir das Schiff der Armee von einem geheimnisvollen Gegner aus den Tiefen des Ozeans attackiert.</p>
<p>Es ist das Volk von Namor (Tenoch Huerta), das aus Wasseratmern besteht und wie einst Wakanda seit Jahrhunderten versteckt vom Rest der Menschheit existiert &#8211; und ebenfalls Vibranium verwendet. Der Herrscher dieses Volkes möchte unbedingt, dass das so bleibt. Und das kein weiteres Land der Erde an das Vibranium auf dem Boden des Ozeans herankommt. Weil Wakanda ähnliche Probleme hat, sieht Namor in Königin Ramonda (Angela Bassett) eine natürliche Verbündete. Doch Wakanda hat mit den rabiaten Methoden Namors nichts am Hut, der die führende Wissenschaftlerin des Projekts, eine junge Frau namens Riri Williams (Dominique Thorne) unbedingt töten will. Und so kommt es zu einer stetig wachsenden Spannung zwischen den beiden wahren Supermächten des Planeten &#8230;</p>
<p><iframe title="Marvel Studios’ Black Panther: Wakanda Forever | Official Trailer" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/_Z3QKkl1WyM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Bosemans langer Schatten</h2>
<p>Auch wenn er aus verständlichen Gründen nicht mehr mitspielt (bis auf ein paar Rückblenden), so ist Chadwick Boseman immer noch der wichtigste Schauspieler des Films. Sein Tod legt gleich in den ersten Minuten die Gravitas von Black Panther Wakanda Forever fest. Hier fehlt der typische Marvel-Humor komplett, selbst der sonst so witzige M&#8217;Baku (Winston Duke) ändert das nicht. Und dieser ernste Ton passt auch zum Plot, der zumindest zu Beginn des Films mit interessanten Fragen hantiert. Darf Wakanda seinen Schatz wirklich weiterhin vor der Welt verbergen? Oder muss der Staat es sogar, weil sich mit Vibranium auch Massenvernichtungswaffen bauen lassen, auf die sämtliche Machtblöcke der Erde scharf sind? Mit so erwachsenen und politischen Themen hat sich Marvel lange nicht beschäftigt.</p>
<p>In diesem ersten Drittel des Films sticht vor allem das schauspielerische Könnern von Angela Bassett hervor, die diesen Teil von Black Panther Wakanda Forever fast alleine trägt. Als trauernde Mutter, die ihren Gefühlen kaum einmal freien Lauf lassen kann, weil sie eben auch die Herrscherin ist,  und trotzdem vor Gram fast ins Wanken gerät, zeigt Bassett eine außerordentliche Leistung. Fast scheint es, als habe Drehbuchautor und Regisseur Ryan Coogler den Druck, den er angesichts des immensen Erfolgs von Teil eins wohl selbst verspürt hat, einer seiner Figuren auf die Schultern gelegt. Bassett ebenbürtig zeigt sich Tenoch Huerta, der als echte Entdeckung des Films gelten darf. Als Namor, der weder ganz Held noch ganz Schurke ist, erweckt er den Charakter aus den Comics fast perfekt zum Leben.</p>
<figure id="attachment_13337" aria-describedby="caption-attachment-13337" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13337 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/11/wakanda-2.webp" alt="Black Panther Wakanda Forever" width="1024" height="701" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/11/wakanda-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/11/wakanda-2-300x205.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/11/wakanda-2-768x526.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/11/wakanda-2-750x513.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13337" class="wp-caption-text">Doch ein Jahr nach T&#8217;Challas Tod entsteigt aus dem Meer eine neue Bedrohung für Wakanda &#8211; in Form von Namor.</figcaption></figure>
<h2>Starke Optik, mäßige Motive</h2>
<p>Und wenn dann die beiden Armeen von Wakanda und Namors Unterwasserreich aufeinander losgehen, bekommen Fans der Reihe auch viel von dem, was sie sehen wollen. Starke Actionsequenzen, gepaart mit grandiosen Optiken, ob das nun im Meer oder in Wakanda spielt. Erneut haben die CGI-Fachleute und die Setdesigner wahre Wunderdinge vollbracht und einen der optisch beeindruckendsten Marvel-Filme seit langer Zeit auf die Leinwand gezaubert. Coogler ist außerdem klug genug, Fanliebling wie Martin Freeman als Agent Ross und Superagentin und T&#8217;Challas Love-Interest Nakia (Lupita Nyong&#8217;o) in die Handlung zu schreiben, ebenso wie Dominique Thorne als neue Superheldin Ironheart, die im kommenden Jahr ihre eigene Serie auf Disney+ bekommen wird.</p>
<p>Alles super also im neuesten Marvel-Blockbuster? Leider nicht. Denn in den stattlochen 161 Minuten, die sich Coogler nimmt, erzählt er gar nicht so viel Story. Einige der Nebenhandlungen, wie die um Agent Ross, sind regelrecht enttäuschend nichtssagend. Andere, wie die zu Beginn ins Spiel gebrachten Interessen der Weltmächte, verlaufen letztlich im Sande. Dafür ist die Motivation für den Krieg zwischen den beiden Vibraniumreichen reichlich konstruiert, selbst für Comic-Verhältnisse. Und das steht dem sonst so ernsten, zum Teil getragenen Ton des Films diametral entgegen. Warum Namor tut, was er tut &#8211; es ist in seinen Begründungen nicht wirklich nachvollziehbar zu finden.</p>
<figure id="attachment_13338" aria-describedby="caption-attachment-13338" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13338 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/11/wakanda-3.webp" alt="Black Panther Wakanda Forever" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/11/wakanda-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/11/wakanda-3-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/11/wakanda-3-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/11/wakanda-3-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/11/wakanda-3-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/11/wakanda-3-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/11/wakanda-3-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13338" class="wp-caption-text">Um eine junge Frau vor Namor zu retten, reisen Shuri und Okoye in die USA.</figcaption></figure>
<p>Der zweite große Kritikpunkt an Cooglers Script ist die Vorhersehbarkeit. Bosemans Tod hätte hier Möglichkeiten geboten, das Publikum wirklich zu überraschen und neue Wege zu gehen. Leider hat der Regisseur diese Chance nicht genutzt. <strong>Black Panther Wakanda Forever</strong> folgt bei allen guten Schauspielerleistungen letztlich einem roten Faden, der von Beginn an weithin zu sehen ist und ohne Knicke, Knoten oder Kurven zum Ziel führt. Ich räume aber gerne ein, dass bereits der erste <strong>Black Panther</strong>-Film für mich nur ok war und kein Meisterwerke der Marvel-Reihe. Ähnlich geht es mir hier. Trotz brillanter Optik und großer, tragischer Szenen lässt mich vor allem Hauptdarstellerin Letitia Wright weitgehend kalt. Gute Unterhaltung, aber zu den besten Filmen von Marvel fehlt für mich ein Stück.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p><strong>Black Panther Wakanda Forever</strong> ist nicht der von vielen erwartete nächste Überfilm des Marvel-Studios. Mit 160 Minuten für die Handlung deutlich zu lang, gelingt es Regisseur und Autor Ryan Coogler nicht, dem Kernkonflikt seiner Story die nötige Glaubwürdigkeit, und sei es nur innerhalb der storyeigenen Logik, zu verpassen. Die Action ist spektakulär, wie eigentlich immer bei Marvel. Aber viele Nebenfiguren gehen trotz der Laufzeit fast kläglich unter. Und selbst Angela Bassetts starker Auftritt und der ebenso beeindruckende erste Auftritt von Tenoch Huerta als Namor reichen nicht aus, um dem Film die Tiefe zu verleihen, die Coogler mit seiner emotional berührenden, ersten halben Stunde verspricht. Das ist ohne Zweifel ein guter Film, aber nicht die Sternstunde, auf die viele gewartet haben.</p>
<p><strong>Black Panther Wakanda Forever startet am 9. November 2022 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_13342" aria-describedby="caption-attachment-13342" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13342 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/11/wakanda-5.webp" alt="Lupita Nyong'o" width="1024" height="633" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/11/wakanda-5.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/11/wakanda-5-300x185.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/11/wakanda-5-768x475.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/11/wakanda-5-750x464.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13342" class="wp-caption-text">Und welche Rolle fällt T&#8217;Challas großer Liebe Nakia zu?</figcaption></figure>
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		<title>Serienkritik: Cabinet of Curiosities</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Oct 2022 13:47:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Serien Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Anthologie]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Netflix]]></category>
		<category><![CDATA[Sci-Fi]]></category>
		<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der mexikanische Regisseur und Autor Guillermo del Toro gehört momentan sicher zu den erfolgreichsten und angesehensten Filmemachern in Hollywood. Nach seinem bislang letzten Film &#8222;Nightmare Alley&#8220; konnte Netflix del Toro zu einigen Projekten überreden. So wird er im Dezember seine Version des Klassikers &#8222;Pinocchio&#8220; als Stop-Motion-Film präsentieren, vorher kommt aber noch &#8222;Guillermo del Toros Cabinet of Curiosities&#8220;, eine Sammlung von acht Episoden, die als Horror-Anthologie gedacht sind und untereinander keinen Zusammenhang aufweisen. Inszeniert hat der Meister selbst keine davon, lediglich [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der mexikanische Regisseur und Autor Guillermo del Toro gehört momentan sicher zu den erfolgreichsten und angesehensten Filmemachern in Hollywood. Nach seinem bislang letzten Film &#8222;Nightmare Alley&#8220; konnte Netflix del Toro zu einigen Projekten überreden. So wird er im Dezember seine Version des Klassikers &#8222;Pinocchio&#8220; als Stop-Motion-Film präsentieren, vorher kommt aber noch &#8222;Guillermo del Toros Cabinet of Curiosities&#8220;, eine Sammlung von acht Episoden, die als Horror-Anthologie gedacht sind und untereinander keinen Zusammenhang aufweisen. Inszeniert hat der Meister selbst keine davon, lediglich zwei Folgen basieren auf seinen Ideen. Kann sich die Serie dennoch sehen lassen? Das klärt die Kritik.</p>
<p><iframe title="Guillermo del Toro’s Cabinet of Curiosities | Offizieller Teaser | Netflix" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/U9kn0gctyp0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Die Folgen in der Einzelkritik</h2>
<h3>Los 36</h3>
<p>Kriegsveteran Nick (Tim Blake Nelson) bestreitet seinen Lebensunterhalt damit, auf abgelaufene Lager zu bieten und mit etwas Glück wertvolle Dinge darin zu finden, die er verkaufen kann. Sein neuestes Lager enthält allerdings ganz besondere Dinge, für die sich ein Händler interessiert, der sich mit schwarzer Magie beschäftigt. Nick ist sicher, hier das ganz große Geschäft machen zu können &#8230;</p>
<p>Regisseur Guillermo Navarro inszeniert hier eine Kurzgeschichte von del Toro handwerklich sauber, allerdings ohne jegliches Gespür für Spannungsaufbau oder Dramatik. Wer schon ein paar Horrorstorys gesehen hat, der weiß nach fünf Minuten, wie die Sache hier ausgeht. Immerhin ist del Toros Liebe zu H.P. Lovecraft hier in Ansätzen zu sehen. Ein guter Start ist es dennoch nicht.</p>
<figure id="attachment_13261" aria-describedby="caption-attachment-13261" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13261 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/cabinet-1.webp" alt="Tim Blake Nelson" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/cabinet-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/cabinet-1-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/cabinet-1-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/cabinet-1-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/cabinet-1-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/cabinet-1-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/cabinet-1-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13261" class="wp-caption-text">Nick glaubt ans große Geld, doch das Lager überrascht ihn mit sehr viel dunkleren Inhalten.</figcaption></figure>
<h3>Friedhofsratten</h3>
<p>In Salem, dem Ort der bekannten Hexenverfolgungen, betreibt Friedhofswärter Masson (David Hewlett) in den 1920ern ein lukratives Geschäft &#8211; er plündert Leichen aus. Schmuck und Goldzähne sind dabei der Hauptanteil seiner Beute und er kann es kaum erwarten, bis ein jüngst verstorbener, reicher Kaufmann unter der Erde liegt, der ein ganzes Gebiss aus Gold im Mund trägt. Als er nachts das Grab öffnet, sieht er, wie Ratten die Leiche durch ein Loch im Sarg zerren. Wegen immenser Schulden wagt er die Verfolgung &#8230;</p>
<p>Auch die zweite Folge ist kein Highlight der Serie, da sie wie eine Blaupause der ersten wirkt und ebenso vorhersehbar bleibt. Eine klassische moralinsaure Story von einem Schurken, dem durch ein größeres Übel als er selbst ist, die gerechte Strafe zukommt. Das gibt esw in hunderten von Variationen, die sich alle kaum voneinander unterscheiden. Regisseur Vincenzo Natali (&#8222;Cube&#8220;, &#8222;Im hohen Grass&#8220;) bietet zwar ordentlich Creature-Horror und Blut, aber nur wenig Suspense oder Raffinesse. Eine maue Episode.</p>
<figure id="attachment_13262" aria-describedby="caption-attachment-13262" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13262 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/cabinet-2.webp" alt="David Hewlett" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/cabinet-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/cabinet-2-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/cabinet-2-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/cabinet-2-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/cabinet-2-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/cabinet-2-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/cabinet-2-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13262" class="wp-caption-text">Gier kann gefährlich sein, das muss Friedhofswärter Masson am eigenen Leib erfahren.</figcaption></figure>
<h3>Die Autopsie</h3>
<p>Der alte Sheriff Nate (Glynn Turman) bittet seinen ebenso alten Freund Carl (F. Murray Abraham), einen Gerichtsmediziner, in ein Dorf in der Nähe einer Mine. Dort hat es eine Explosion gegeben, bei der zehn Bergleute starben &#8211; und Carl soll den Grund dafür herausfinden. Das gelingt ihm auch, allerdings fällt die Lösung so ganz anders aus, als der alte Mann das erwartet hatte &#8230;</p>
<p>Das Highlight der ersten Staffel! nach einer Kurzgeschichte von Michael Shea entfesselt Regisseur David Prior (&#8222;The Empty man&#8220;) hier eine furiose Folge mit fast allem, was der Horrorfan sich nur wünschen kann. Schnell baut sie eine unheimliche Atmosphäre auf, dennoch weiß man selbst nach 30 Minuten noch nicht, worum es eigentlich geht &#8211; und die Auflösung haut böse und blutig rein, mit einem brillanten Twist am Ende. F. Murray Abraham, sonst abonniert auf fiese Rollen, glänzt hier als eigenwilliger Held. Die einzige Episode mit Höchstwertung.</p>
<figure id="attachment_13263" aria-describedby="caption-attachment-13263" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13263 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/cabinet-3.webp" alt="F. Murray Abraham" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/cabinet-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/cabinet-3-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/cabinet-3-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/cabinet-3-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/cabinet-3-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/cabinet-3-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/cabinet-3-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13263" class="wp-caption-text">Der erfahrene Gerichtsmediziner Carl soll mysteriöse Todesfälle aufklären.</figcaption></figure>
<h3>Das Äußere</h3>
<p>Die unscheinbare Stacy (Kate Micucci) würde so gern auch zum Kreis ihrer Kolleginnen gehören, die sich in jeder freien Minute unterhalten und Spaß miteinander haben. Doch Stacy bleibt außen vor, weil sie zu hässlich ist, wie sie denkt. Als sie auf einer Weihnachtsfeier eine neue Creme bekommt und ihr der Mann in der TV-Werbung (Dan Stevens) ihr versichert, dass diese Creme alle Probleme löst, sind ihr auch die Einwände ihres Gatten Keith (Martin Starr) völlig egal &#8230;</p>
<p>Ein Webcomic der Autorin Emily Caroll diente als Vorlage für diese Episode, die von Ana Lily Amipour (A Girl walks Home Alone at Night&#8220;) in Szene gesetzt wurde. Dass den Zuschauer hier ein fieses Ende erwartet, ist früh klar, wie das tatsächlich ausfällt, allerdings nicht. Die wohl witzigste Episode der Staffel, wenngleich der Humor natürlich eher dunkel ist. Aufgrund der starken Schauspieler und der guten Inszenierung ist auch diese böse Satire eine bessere Folge der Staffel.</p>
<figure id="attachment_13264" aria-describedby="caption-attachment-13264" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13264 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/cabinet-4.webp" alt="Cabinet of Curiosities" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/cabinet-4.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/cabinet-4-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/cabinet-4-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/cabinet-4-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/cabinet-4-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/cabinet-4-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/cabinet-4-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13264" class="wp-caption-text">Ob eine Wagenladung Creme hilft, schöner zu werden? Stacy will das herausfinden.</figcaption></figure>
<h3>Pickmans Modell</h3>
<p>Anfang des 20. Jahrhunderts studiert der begabte Maler Will (Ben Barnes, &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-the-punisher/">The Punisher</a>&#8222;) an der Miskatonic Universität in Arkham. Dort lernt er den unheimlichen Richard Pickman (Crispin Glover) kennen, der ganz besonders düstere und verstörende Bilder malt. Bald kommt Will der Verdacht, das sich Pickman die Motive dieser Gemälde nicht ausdenkt, sondern Modelle dafür trifft, wahrhaftige Monster, die im Dunkeln existieren &#8230;</p>
<p>Diese Episode dürfte die Geister scheiden. Sie ist unstrittig gut gespielt und von Regisseur Keith Thomas (&#8222;The Vigel&#8220;) sauber inszeniert. Und sie bietet mit recht viel Blut und derben Effekten auch Freunden härterer Gangart einiges. Allerdings hat sie mit Lovecrafts Vorlage, bis auf das Grundthema des Malers, fast nichts zu tun. Und das dürfte vor allem die Fans des Autors enttäuschen, die seine Werke gelesen haben. Wer die nicht kennt, wird wohl auf seine Kosten kommen.</p>
<figure id="attachment_13265" aria-describedby="caption-attachment-13265" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13265 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/cabinet-5.webp" alt="Cabinet of Curiosities" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/cabinet-5.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/cabinet-5-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/cabinet-5-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/cabinet-5-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/cabinet-5-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/cabinet-5-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/cabinet-5-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13265" class="wp-caption-text">Kunststudent Will hat eine große Karriere vor sich. Doch dann trifft er den Maler Pickman und sieht dessen schrecklichen Gemälde.</figcaption></figure>
<h3>Träume im Hexenhaus</h3>
<p>Seitdem der junge Walter (Rupert Grint) als Kind miterleben musste, wie seine Zwillingsschwester Epperley starb und als Geist in eine Art Wald gezogen wurde, ist er auf der Suche nach einer Möglichkeit, Kontakt mit ihr aufzunehmen. In einem alten Haus, das der Legende nach einmal ein Hexenhaus war, hofft er, einen Durchgang in die Geisterwelt öffnen und seine Schwester befreien zu können. Doch er hat die Rechnung ohne die Hexe gemacht &#8230;</p>
<p>Diese Episode nach einer Kurzgeschichte von Lovecraft schafft das Kunststück, noch weniger mit dem Original zu tun zu haben als Pickmans Modell. Ja, es gibt ein Hexenhaus, damit hören die Gemeinsamkeiten zwischen Kurzgeschichte und Episode aber auch schon auf. Dass ausgerechnet Guillermo del Toro als bekennender Fan des Autors solche mauen Umsetzung ermöglichen würde, hätten die an wohl nicht erwartet. Wer die Vorlage nicht kennt, den erwartet eine akzeptable inszenierte Geisterbahn-Episode, die immerhin einen netten finalen Twist liefert, der allerdings von einem Horrorfilm mit Denzel Washington inspiriert wurde.</p>
<figure id="attachment_13266" aria-describedby="caption-attachment-13266" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13266 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/cabinet-6.webp" alt="Cabinet of Curiosities" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/cabinet-6.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/cabinet-6-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/cabinet-6-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/cabinet-6-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/cabinet-6-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/cabinet-6-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/cabinet-6-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13266" class="wp-caption-text">Kann Walter seine Schwester Ebberley aus dem Jenseits befreien?</figcaption></figure>
<h3>Die Besichtigung</h3>
<p>Ein exzentrischer Millionär (Peter Weller), der mit einer jungen Ärztin (Sofia Boutella) zusammenlebt, lädt vier Gäste in sein Designerhaus ein, um ihnen eine ganz besondere Erfahrung zu ermöglichen. Nachdem er der Wissenschaftlerin, dem berühmten Musiker, dem bekannten Medium und dem Bestseller-Autor reichlich Drogen aufgezwungen hat, will er ihnen eine unglaublich Kostbarkeit zeigen. Doch das geht ordentlich nach hinten los &#8230;</p>
<p>Regisseur Panos Cosmatos ist für Filme wie &#8222;Mandy&#8220; verantwortlich und hat auch hier nicht nur Regie geführt, sondern auch die Story geschrieben. Und das merkt man. Optisch wie ein Film aus dem 70ern gemacht, einschließlich matter Farben und alt wirkendem Filmmaterial, tobt sich Cosmatos hier richtig aus und bricht mit gängigen Erzählformen und typischen  Inhalten. Je nach eigenem Geschmack ist das also vermutlich entweder die beste oder die schlechteste Folge der Serie.</p>
<figure id="attachment_13267" aria-describedby="caption-attachment-13267" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13267 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/cabinet-7.webp" alt="Peter Weller" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/cabinet-7.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/cabinet-7-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/cabinet-7-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/cabinet-7-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/cabinet-7-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/cabinet-7-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/cabinet-7-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13267" class="wp-caption-text">Der exzentrische Lassiter will seinen Gästen neue Horizonte öffnen &#8211; ob das gut geht?</figcaption></figure>
<h3>Das Rauschen</h3>
<p>Anfang der 50er Jahre muss das Forscherehepaar Edgar (Andrew Lincoln) und Nancy (Essie Davis) einen persönlichen Verlust hinnehmen. Ein Jahr später begeben sich beide zum Studieren von Vögeln auf eine einsame Insel. Während Edgar mit seinen Annäherungsversuchen an seine Frau immer wieder scheitert, entdeckt diese in den schlaflosen Nächten, dass es in dem einsamen Haus auf der Insel offenbar spukt &#8230;</p>
<p>Auch die finale Story stammt von del Toro selbst, adaptiert und inszeniert hat sich die australische Regisseurin Jennifer Kent, die seit &#8222;The Babadook&#8220; zu den neuen Horror-Hoffnungen zählt, hier allerdings nach diesem Erfolg erstmals wieder Horror inszeniert. Und das tut sie wie erwartet langsam und mit viel Background zu den Figuren. Ein Ghost-Story-Slowburner, den man mögen muss, der aber mit einer ebenso schönen wie starken Schlussviertelstunde punkten kann und sehr atmosphärisch ist. Eine der besseren Episoden &#8211; wenn man auf Blutfontänen nicht angewiesen ist.</p>
<figure id="attachment_13268" aria-describedby="caption-attachment-13268" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13268 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/cabinet-8.webp" alt="Cabinet of Curiosities" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/cabinet-8.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/cabinet-8-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/cabinet-8-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/cabinet-8-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/cabinet-8-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/cabinet-8-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/cabinet-8-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13268" class="wp-caption-text">In dem einsamen Haus auf der Insel warten nicht nur Seevögel darauf, beobachtet zu werden.</figcaption></figure>
<h2>Fazit:</h2>
<p><strong>Cabinet of Curiosities</strong> weist Licht und Schatten auf. Gerade die beiden Episoden nach Kurzgeschichten von H.P. Lovecraft sind absolut enttäuschend umgesetzt, dafür sind Highlights wie Die Autopsie oder Das Rauschen dabei, die die ganze Bandbreite von guten unheimlichen Storys zeigen. Das Grundkonzept, verschiedene Autoren und Regisseure für verschiedene dunkle Visionen zu nutzen, geht aber insgesamt auf, wie vor allem Die Besichtigung von Panos Cosmatos deutlich macht. Auch wenn nicht jede Folge überzeugt, so ist doch genug Schön-Schreckliches dabei, um eine weitere Staffel herbeizuwünschen. Dazu muss die erste aber erst einmal genug Zuschauer haben. Also: Einschalten!</p>
<p><strong>Cabinet of Curiosities startet am 25. Oktober mit zwei Episoden und wächst bis zum 28. Oktober täglich um zwei neue Folgen.</strong></p>
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		<title>Serienkritik: Andor</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Sep 2022 22:44:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Serien Reviews]]></category>
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		<category><![CDATA[Sci-Fi]]></category>
		<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Serie]]></category>
		<category><![CDATA[Star Wars]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Zukunft im Kino scheint für das Sci-Fi-Märchen-Universum von Star Wars fürs Erste vorbei zu sein. Unlängst verschwand mit &#8222;Rogue Squadron&#8220; der einzige bereits mit einem Termin versehen Film aus den Plänen, weitere Ankündigungen wie eine Trilogie von Rian Johnson bleiben vage. Ganz anders sieht das bei Disneys neuem Liebling Disney+ aus. Denn für den Streamingdienst werden beinahe monatlich neue Star Wars-Serie angekündigt. Die neueste davon trägt allerdings nicht einmal den Zusatz Star Wars im Namen, sondern heißt kurz &#8222;Andor&#8220;. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zukunft im Kino scheint für das Sci-Fi-Märchen-Universum von Star Wars fürs Erste vorbei zu sein. Unlängst verschwand mit &#8222;Rogue Squadron&#8220; der einzige bereits mit einem Termin versehen Film aus den Plänen, weitere Ankündigungen wie eine Trilogie von Rian Johnson bleiben vage. Ganz anders sieht das bei Disneys neuem Liebling Disney+ aus. Denn für den Streamingdienst werden beinahe monatlich neue Star Wars-Serie angekündigt. Die neueste davon trägt allerdings nicht einmal den Zusatz Star Wars im Namen, sondern heißt kurz &#8222;Andor&#8220;. Die Serie, die für Disney ungewöhnlich viele Episoden (zwölf) enthält, ist bereits um eine zweite und letzte Staffel verlängert &#8211; aber was kann die erste? Das verrät die Kritik.</p>
<figure id="attachment_12994" aria-describedby="caption-attachment-12994" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-12994 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/09/andor-1.webp" alt="Andor" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/09/andor-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/09/andor-1-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/09/andor-1-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/09/andor-1-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/09/andor-1-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/09/andor-1-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/09/andor-1-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-12994" class="wp-caption-text">Cassian Andor sucht nach seiner Schwester &#8211; und macht sich dabei Feinde.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Die Galaxis ist seit nunmehr gut einer Dekade unter der Kontrolle des Imperiums und viele Bürger des neuen Systems haben zu kämpfen, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten &#8211; ohne das Imperium auf sich aufmerksam zu machen. Einer von ihnen ist der Kleinkriminelle Cassian Andor (Diego Luna), der sich mach einer harten Kindheit gerade so über Wasser hält, aber auch seine vermisste Schwester sucht. Bei einem dieser Ausflüge in ein Bordell, in dem angeblich eine junge Frau seines Volkes arbeitet, gerät er mit zwei Arbeitern aneinander, die auf Ärger aus sind. Im Kampf fällt einer der beiden unglücklich und stirbt. Um keine Zeugen zu hinterlassen, tötet Andor den anderen kaltblütig und flieht so schnell es geht.</p>
<p>Doch während der Sicherheitschef der Firma das Ganze als Kampf abtut, meint der junge Offizier Syril (Kyle Soller), sich mit diesem Fall besonders profilieren zu können. Und so beginnt er nach der Abreise seines Vorgesetzten mit einer umfangreichen Suche. Cassian merkt schnell, dass ihm eine Menschenjagd droht und bittet Bix (Adria Arjona), eine Freundin von ihm, einen Kontakt zu einem reichen Kunden zu machen, dem Cassian einen wertvollen Fund verkaufen und sich mit dem Geld aus dem Staub machen will. Doch der geheimnisvolle Kunde Luthen (Stellan Skarsgard) entpuppt sich als Quelle großen Wissens. Doch die Häscher des Imperiums sind durch einen üblen Verrat längst auf Cassians Spur &#8230;</p>
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<h2>Die dunkle Seite gibt es auch ohne Sith</h2>
<p>Showrunner Tony Gilroy, der bereits für <a href="https://lauterfilme.de/rogue-one-directors-cut-ungewiss/"><strong>Rogue One</strong> </a>das Drehbuch schrieb, hält sich auch in der Prequel-Serie an den düsteren Look und den kaum weniger hellen Inhalt des Films. Denn auch Jahre vorher ist Cassian Andor nicht unbedingt ein netter Kerl. Dass in einer Star Wars -Serie der vermeintliche Held in den ersten zehn Minuten bereits einen Mord begeht, das war bislang kaum das bevorzugte Thema des Franchise. Zwar kommen moralisch durchaus ambivalente Charaktere wie der Mandalorianer oder Boba Fett gut an, aber selbst die haben keine nervigen, aber nicht wirklich schurkischen Figuren einfach so getötet. <strong>Andor</strong> ist also, wenn man so will, die erste Star Wars-Serie für Erwachsene.</p>
<p>Und das sieht man <strong>Andor</strong> auch jederzeit an. Nie waren Planeten so dreckig und dunkel, nie die Figuren so trostlos und gebrochen. Die Serie will Cassian Andors langen Weg vom desillusionierten Einzelgänger hin zum Rebellen-Agenten erzählen, der zum Wohle der Allianz schließlich sogar sein Leben opfert. Und dieser Weg beginnt eben sehr düster. Es steht zu erwarten, dass sich der Ton der Serie noch ein wenig an andere Star Wars-Abenteuer angleicht, aber <strong>Andor</strong> will definitiv etwas Eigenes sein &#8211; und tut viel dafür, indem es viel weglässt. Denn es gab noch nie so wenig Fan-Service in einer Star Wars-Serie wie hier. Zwar sind auch hier die typischen Einstellungen mit  skurrilen Tierchen und Aliens zu finden, aber selbst Sturmtruppler sind kaum einmal zu sehen. Gilroy will hier etwas anderes erzählen und zeigen, als es die Galaxis sonst kennt.</p>
<figure id="attachment_12995" aria-describedby="caption-attachment-12995" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-12995 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/09/andor-2.webp" alt="Stellan Skarsgard" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/09/andor-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/09/andor-2-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/09/andor-2-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/09/andor-2-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/09/andor-2-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/09/andor-2-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/09/andor-2-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-12995" class="wp-caption-text">Bald ist Cassian auf der Flucht &#8211; und trifft dabei den undurchsichtigen Händler Luthen.</figcaption></figure>
<h2>Orwells Zukunft als Star Wars-Serie</h2>
<p>Für viele Fans gehört <strong>Rogue One</strong> zu den besten Filmen der Reihe &#8211; und genau für die ist auch die Serie gemacht. Keine Jedi, keine Sith, stattdessen ganz normale kleine Leute &#8211; und eher kleine Lichter des Imperiums, die sie jagen. Das wirkt sehr viel geerdeter und realistischer als die typischen Storys, dürfte aber auch eine ganze Reihe an Fans der anderen Star Wars-Themen vor den Kopf stoßen. Selbst Mon Mothma, deren Rolle jeder Fan kennt, wirkt noch nicht wie die edle Anführerin der Rebellion, sondern wie eine Politikerin, die sich in einem tückischen Umfeld behaupten muss.</p>
<p>Daher wirkt die Serie immer wieder, als habe sie kein Märchenonkel der bisherigen Storys geschrieben, sondern ein George Orwell-Bewunderer. In den ersten drei Folgen zeigt Gilroy eine zwar langsame, aber immens effektive Maschinerie, wenn es darum geht, unliebsame Gestalten aufzuspüren und zu eliminieren. Lunas zurückhaltendes Spiel passt dazu ebenso gut wie die ambivalent geschriebenen Charaktere Luthen oder Mon. Wem kann man hier trauen? Wer tut was &#8211; und aus welchen Gründen? Inhaltlich ist die Abweichung zur Norm also stark, technisch hingegen nicht. Hier bekommt der Zuschauer eine wie immer hochwertig gemachte Serie mit guten Effekten und lebendig wirkenden, fremden Welten &#8211; ganz, wie der Star Wars-Fan es gewohnt ist.</p>
<figure id="attachment_12996" aria-describedby="caption-attachment-12996" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-12996 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/09/andor-3.webp" alt="Adria Arjona" width="1024" height="699" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/09/andor-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/09/andor-3-300x205.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/09/andor-3-768x524.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/09/andor-3-750x512.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-12996" class="wp-caption-text">Kann Cassians alte Freundin Bix ihm helfen?</figcaption></figure>
<p>Wenn man <strong>Andor</strong> etwas vorwerfen kann, ist es das Tempo. Die ersten drei Folgen ziehen sich durchaus. Und vermitteln das Gefühl, die Story hätte auch in zwei statt drei Episoden genug Platz gehabt. Folge vier zieht das Erzähltempo dann aber an. Wenn es sich dort hält, gibt es an der neuesten Serie aus dem Hause Lucasfilms kaum noch etwas zu nörgeln. Wenn man sich mit der wohl düstersten Story bisher anfreunden kann. Niedlichkeit und Humor ist denn auch Mangelware. Dafür bietet sie reichlich Paranoia.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Bei Marvel sind die Macher bereits seit einiger Zeit mit wechselhaftem Erfolg dabei, die typische Marvel-Story aufzubrechen und neue Wege zu gehen. Nun fängt auch Disneys zweites großes Franchise Star Wars damit an. Mit <strong>Andor</strong> präsentiert der Streamingdienst des Konzerns eine düstere Gangster-Saga, in der der vermeintliche Held noch ganz am Anfang einer Läuterung steht. Selbst optisch erinnert hier nur wenig an den klassischen Look der Filme. Der dürfte nicht jedem Fan gefallen, wer sich aber schon lange einmal etwas Neues gewünscht hat und auch mit <strong>Rogue One</strong> etwas anfangen konnte, wird sich mit dieser neuen Serie wohler fühlen als mit den deutlich risikoloseren Versuchen wie &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/obi-wan-kenobi-kritik-serie-disneyplus/">Obi-Wan Kenobi</a>&#8220; oder &#8222;The Book of Boba Fett&#8220;.</p>
<p><strong>Andor startet mit drei Folgen am 21. September 2022 bei Disney+, danach folgt wöchentlich eine neue Episode.</strong></p>
<figure id="attachment_12997" aria-describedby="caption-attachment-12997" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-12997 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/09/andor-4.webp" alt="Andor" width="1024" height="712" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/09/andor-4.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/09/andor-4-300x209.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/09/andor-4-768x534.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/09/andor-4-750x521.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-12997" class="wp-caption-text">Senatorin Mon Mothma kämpft auf ihre Art gegen das Imperium &#8211; aber mit welchen Opfern?</figcaption></figure>
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