<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Blumhouse - lauterfilme.de</title>
	<atom:link href="https://lauterfilme.de/tag/blumhouse/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://lauterfilme.de/tag/blumhouse/</link>
	<description>Filme, Serien und viel mehr</description>
	<lastBuildDate>Wed, 11 Jan 2023 11:00:30 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.7.1</generator>

<image>
	<url>https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2016/12/logo-flavicon.jpg</url>
	<title>Blumhouse - lauterfilme.de</title>
	<link>https://lauterfilme.de/tag/blumhouse/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Filmkritik: M3gan</title>
		<link>https://lauterfilme.de/m3gan-kritik-film/</link>
					<comments>https://lauterfilme.de/m3gan-kritik-film/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jan 2023 11:00:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Blumhouse]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[James Wan]]></category>
		<category><![CDATA[spannend]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://lauterfilme.de/?p=13679</guid>

					<description><![CDATA[<p>Seit seinem Horrorhit &#8222;Saw&#8220; aus dem Jahr 2004 hat sich James Wan zu so etwas wie dem neuen Horrorpapst entwickelt. Neben zwei Ausflügen ins Action- und Superheldenfach (Fast and Furious 7, Aquaman) hob der Regisseur auch noch zwei weitere große Horror-Franchises aus der Taufe: &#8222;The Conjuring&#8220; und &#8222;Insidious&#8220;. Ob auch aus seinem bislang letzten Film &#8222;Malignant&#8220; noch ein Franchise wird, bleibt abzuwarten, das letzte Wort ist dazu offenbar noch nicht gesprochen. Sobald Wan allerdings nur als Produzent fungiert und nicht [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/m3gan-kritik-film/">Filmkritik: M3gan</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit seinem Horrorhit &#8222;Saw&#8220; aus dem Jahr 2004 hat sich James Wan zu so etwas wie dem neuen Horrorpapst entwickelt. Neben zwei Ausflügen ins Action- und Superheldenfach (Fast and Furious 7, <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-aquaman/">Aquaman</a>) hob der Regisseur auch noch zwei weitere große Horror-Franchises aus der Taufe: &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/the-conjuring-3-kritik-film/">The Conjuring</a>&#8220; und &#8222;Insidious&#8220;. Ob auch aus seinem bislang letzten Film &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/malignant-kritik-film/">Malignant</a>&#8220; noch ein Franchise wird, bleibt abzuwarten, das letzte Wort ist dazu offenbar noch nicht gesprochen. Sobald Wan allerdings nur als Produzent fungiert und nicht selbst auf dem Regiestuhl Platz nimmt, ist das Ergebnis weniger eindeutig. Weder &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-the-nun/">The Nun</a>&#8220; noch &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-lloronas-fluch/">Lloronas Fluch</a>&#8220; konnten richtig überzeugen. Nun steht mit &#8222;M3gan&#8220; das nächste Horrorprojekt an, das Wan nur produzierte. Wie es geworden ist, verrät die Kritik.</p>
<figure id="attachment_13700" aria-describedby="caption-attachment-13700" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-13700 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/megan-1.webp" alt="Allison Williams" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/megan-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/megan-1-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/megan-1-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/megan-1-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/megan-1-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/megan-1-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/megan-1-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13700" class="wp-caption-text">Gemma und ihr Team arbeiten am ultimativen Spielzeug, das andere anderen vom markt verdrängen könnte.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Der kleinen Cady (Violet McGraw, &#8222;Spuk in Hill House&#8220;) passiert das Schlimmste, was sich ein Kind nur vorstellen kann. Beide Eltern werden bei einem Autounfall getötet, den Cady verletzt überlebt. Das traumatisierte Kind kommt in die Obhut ihrer Tante Gemma (Allison Williams), der Schwester ihrer Mutter. Die ist ein echter Computer-Nerd und arbeitet schon seit Jahren bei einer Firma, die elektronisches Spielzeug herstellt. Gegenüber dem trauernden Kind ist die junge Frau dementsprechend völlig hilflos und weiß nicht, wie sie mit Cady umgehen soll. Da kommt ihr das neueste Projekt sehr gelegen, an dem sie arbeitet: eine Puppe, die sich durch künstliche Intelligenz an das Kind anpasst, mit dem sie zu tun hat. Cady wird zum Versuchskaninchen für das Projekt M3gan.</p>
<p>Und nach ein paar Anfangsschwierigkeiten schlägt M3gan auch voll ein. Ihre Anpassungsfähigkeit an Cadys Bedürfnisse ist erstaunlich. Und schon nach kurzer Zeit kann sich die Kleine gar nicht mehr vorstellen, ohne M3gan zu sein. Das wiederum macht Gemma stutzig und sie versucht, ihre Nichte auch mit anderen Kindern zusammenzubringen. Doch das geht fürchterlich schief. Auch der Hund der Nachbarin, mit dem M3gan und Cady einen unerfreulichen Zusammenstoß hatten, ist plötzlich nicht mehr aufzufinden. Hat sich M3gans Programmierung etwa über wichtige Grundregeln hinweggesetzt, um Cady besser beschützen zu können? Hat Gemma, ohne es zu ahnen, eine Killermaschine erschaffen?</p>
<p><iframe title="M3GAN - official trailer" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/BRb4U99OU80?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Bekannte Versatzstücke</h2>
<p>Was sich so bekannt liest, ist tatsächlich auch in etwa so überraschen wie das Datum für Weihnachten. Nichts an der Story von <strong>M3gan</strong> wird irgendjemanden überraschen, der schon ein paar Filme über die gefahren künstlicher Intelligenz gesehen haben. Denn Drehbuchautorin Akela Cooper, die bereits <strong>The Nun</strong> und <strong>Malignant</strong> schrieb und auch viel fürs TV gearbeitet hat, hält sich exakt an alle Klischees, die andere Filme vorher bereits zur Genüge plattgewalzt haben. Wer also auf einen innovativen Film mit vielen Überraschungen hofft, muss sich anderswo umsehen. Die Qualitäten von <strong>M3gan</strong> liegen nicht in diesem Bereich. Dafür kann die mörderische Puppe an anderer Stelle punkten.</p>
<p>Denn Cooper und der für den Film von Wan engagierte Regisseur David Johnstone ist diese Prämisse nicht nur bewusst, sie spielen sogar damit. Offenkundig war bald klar, dass es für eine Killerpuppe nur sehr begrenzte Einsatzmöglichkeiten gibt und daher Variationen in der Handlung eher Mangelware sein würden. Daher gaben die Macher dem Film eher einen satirischen Einschlag und sparen auch an Seitenhieben auf die moderne Gesellschaft nicht. So behandelt <strong>M3gan</strong> durchaus kritisch das völlige Versagen Gemmas, wenn es um die emotionale Zuwendung zu ihrer Nichte geht. <strong>M3gan</strong> wird so ausdrücklich erwünscht zur Ersatzmutter für Cady und reagiert entsprechend, wenn ihrem Schützling Gefahr droht.</p>
<figure id="attachment_13701" aria-describedby="caption-attachment-13701" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13701 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/megan-2.webp" alt="M3gan" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/megan-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/megan-2-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/megan-2-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/megan-2-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/megan-2-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/megan-2-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/megan-2-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13701" class="wp-caption-text">Als Gemma ihre verwaiste Nichte Cady aufnimmt, macht sie sie mit M3gan bekannt, da sie allein mit der neuen Elternrolle überfordert ist.</figcaption></figure>
<h2>Satirischer Ansatz</h2>
<p>Hätte der Film diesen interessanten Ansatz noch ein wenig zwingender verfolgt, der dramatische Aspekt von <strong>M3gan</strong> hätte sicherlich höher gelegen. Doch Cooper, Wan und Johnstone entscheiden sich für eine recht schwarze Komödie, bei der die Lacher aber eher selten sind. Dafür passt die Grundstimmung gut zum Plot, denn immer wieder bietet die Story augenzwinkernde Momente und Easter Eggs. Zudem ist <strong>M3gan</strong> selbst tatsächlich recht unheimlich geraten. Das Zusammenspiel aus einer 12-jährigen Tänzerin, die in vielen Szenen die Puppe spielt, sowie mechanische Modelle, die dann per Computer zusammengefügt wurden, ist recht effektiv und sorgt für ein stetig wachsendes, unangenehmes Gefühl, sobald <strong>M3gan</strong> zu sehen ist.</p>
<p>Wer es etwas blutiger mag, dürfte allerdings von <strong>M3gan</strong> enttäuscht sein, denn für eine US-Freigabe von PG-13 kürzte Johnstone Gewaltspitzen heraus und drehte einige Szenen deutlich weniger blutig nach, kürzte auch den Bodycount zusammen und ließ einige der Charaktere am Leben, die ursprünglich ins Gras beißen sollten. Regisseur Johnstone betonte allerdings in einem Interview, dass sein Film ohnehin von Anfang sehr nah an einer PG-13-Wertung war. Die Stellen, an denen wohl einige derbere Kills herausgeschnitten wurden, sind dennoch deutlich zu erkennen. Wer mehr Wert auf Atmosphäre und einige gut gesetzte Jump-Scares legt, dürfte mit dem neuesten James Wan-Horror aber zufrieden sein.</p>
<figure id="attachment_13702" aria-describedby="caption-attachment-13702" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13702 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/megan-3.webp" alt="M3gan" width="1024" height="428" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/megan-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/megan-3-300x125.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/megan-3-768x321.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/megan-3-750x313.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13702" class="wp-caption-text">Das Kind und die KI in der Puppe freunden sich schnell an. M3gan wird für Cady zur wichtigen Bezugsperson.</figcaption></figure>
<p>Das liegt auch am guten Schauspiel. Die elfjährige Violet McGraw ist bereits eine Art junger Scream-Queen, denn sie war neben <strong>Spuk in Hill House</strong> auch in &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-doctor-sleep/">Doctor Sleep</a>&#8220; und dem Horrorfilm &#8222;Separation&#8220; zu sehen. Hier liefert sie eine weitere starke Performance ab und öffnet die geschundene Kinderseele mühelos für das Publikum. Und Allison Williams, in &#8222;Get Out&#8220; noch der fiese Lockvogel, spielt hier ambivalent genug, um ihrer Figur jederzeit noch einen dunklen Twist zuzutrauen. Lediglich Ronny Chieng als CEO der Spielzeugfirma ist mit seiner cholerischen Auslegung der Rolle etwas zu albern für den Rest des Films.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Mit <strong>M3gan</strong> präsentiert James Wan als Produzent und Ideengeber einen weiteren ansehnlichen Horrorfilm mit leicht satirischem Einschlag. Zwar ist das alles extrem vorhersehbar, dafür aber stark gemacht und mit genug unheimlichen Vibes versehen, um Fans von Atmosphäre und schleichender Bedrohung zu befriedigen. Gorehounds werden hingegen auf die wohl etwas blutigere Unrated-Version fürs Heimkino warten müssen, um an dem Film möglicherweise noch Geschmack zu finden &#8211; die Kinoversion ist optisch trotz der Freigabe ab 16 Jahren sehr harmlos. In der Reihe mit anderen Gruselpuppen muss sich M3gan jedenfalls nicht schämen, der grundsolide Horror bietet, was die Fans erwarten.</p>
<p><strong>M3gan startet am 12. Januar 2023 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_13703" aria-describedby="caption-attachment-13703" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13703 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/megan-4.webp" alt="Ronny Chieng" width="1024" height="688" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/megan-4.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/megan-4-300x202.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/megan-4-768x516.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/megan-4-750x504.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13703" class="wp-caption-text">Doch die Beschützerinst8inkte von M3gan sind mörderisch. Das muss auch CEO David am eigenen Leib erfahren.</figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/m3gan-kritik-film/">Filmkritik: M3gan</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lauterfilme.de/m3gan-kritik-film/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Filmkritik: The Manor</title>
		<link>https://lauterfilme.de/filmkritik-the-manor/</link>
					<comments>https://lauterfilme.de/filmkritik-the-manor/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Oct 2021 12:24:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Amazon Prime]]></category>
		<category><![CDATA[Blumhouse]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://lauterfilme.de/?p=11096</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bereits im vergangenen Jahr bestellte Amazon Prime beim Horror-Spezialisten-Studio Blumhouse vier Filme für das eigene Angebot. Keiner davon war ein echter Hit, aber auch keiner eine völlige Enttäuschung. Amazon legte daher den Deal in diesem Jahr neu auf. Und brachte am 1. Oktober bereits zwei Filme heraus. Während &#8222;Black As Night&#8220; als generischer &#8222;Buffy&#8220;-Abklatsch noch gerade so durchgeht, ist &#8222;Bingo Hell&#8220; allerdings ein komplettes Desaster. Die zwei letzten Filme des Deals starten am 8. Oktober, einer davon ist &#8222;The Manor&#8220; [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-the-manor/">Filmkritik: The Manor</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits im vergangenen Jahr bestellte Amazon Prime beim <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-the-vigil-die-totenwache/">Horror-Spezialisten-Studio Blumhouse</a> vier Filme für das eigene Angebot. Keiner davon war ein echter Hit, aber auch keiner eine völlige Enttäuschung. Amazon legte daher den Deal in diesem Jahr neu auf. Und brachte am 1. Oktober bereits zwei Filme heraus. Während &#8222;Black As Night&#8220; als generischer &#8222;Buffy&#8220;-Abklatsch noch gerade so durchgeht, ist &#8222;Bingo Hell&#8220; allerdings ein komplettes Desaster. Die zwei letzten Filme des Deals starten am 8. Oktober, einer davon ist &#8222;The Manor&#8220; mit Altstar Barbara Hershey (&#8222;Black Swan&#8220;). Kann der Film  der belgischen Regisseurin und Drehbuchautorin Axelle Carolyn eher überzeugen? Das verrät die Kritik.</p>
<figure id="attachment_11105" aria-describedby="caption-attachment-11105" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-11105 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/10/manor-1.jpg" alt="The Manor" width="1024" height="530" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/10/manor-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/10/manor-1-300x155.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/10/manor-1-768x398.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-11105" class="wp-caption-text">Ihre neuen Freunde helfen Judith ein wenig beim Eingewöhnen. Doch das Gefühl, in Gefahr zu sein, bleibt.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Judith (Barbara Hershey) feiert mit ihren Lieben, darunter Tochter Barbara (Katie A. Keane) und Enkel Josh (Nicholas Alexander) ihren 70. Geburtstag &#8211; als ein leichter Schlaganfall die umhaut. Einige Monate später hat sich Judith zwar von den Folgen gut erholt, doch ihr bleibt die Angst, dass sie möglicherweise bald ein Pflegefall werden könnte. Damit sie ihre Familie damit nicht belastet, entscheidet sie sich, in ein Seniorenheim zu ziehen, wo man sich im Notfall gut um sie kümmern kann. Doch schon am ersten Tag macht The Manor auf sie keinen sonderlich guten Eindruck. So nimmt ihr eine Pflegerin sofort ihrer Smartphone weg, die einzige Verbindung zu Josh.</p>
<p>Und es wird erst einmal nicht besser. Ihre Mitbewohnerin scheint geistig völlig verwirrt zu sein. Das Pflegepersonal ist bis auf Liesel (Ciera Payton) alles andere als freundlich. Und die Heimleiterin entpuppt sich als echter Drachen. Doch dann lernt sie Roland (Bruce Davison), Ruth (Fran Bennett) und Trish (Jill Larson) kennen, die für ihre Bridge-Runde noch einen Partner suchen. Judith blüht ein wenig auf &#8211; bis sie eines Nachts eine furchterregende Gestalt bemerkt, die sich an ihrer Mitbewohnerin Anette zu schaffen macht. Als die Pflegerinnen allerdings keinerlei Anstalten machen, ihr zu glauben, macht sich Judith auf eigene Faust daran, Licht ins Dunkel zu bringen. Kein ganz ungefährliches Unterfangen &#8230;</p>
<p><iframe title="The Manor - Official Trailer | Prime Video" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/kKIhdhesFTk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Nur im direkten Vergleich ein Hit</h2>
<p>Die gute Nachricht zuerst: Gegen die beiden Horrorfilme der vergangenen Woche kann <strong>The Manor</strong> wirklich glänzen. Hier gibt es sowohl eine vernünftige Story, als auch gute Schauspieler-Leistungen und ein gewisses Grusel-Potenzial. Allerdings schneidet das Werk auch nur im direkten Vergleich mit den Vorgängern gut ab. Denn auch diese Blumhouse-Produktion leidet unter Schwächen. Das fängt beim Drehbuch an. So wird dem Zuschauer Judith als toughe, selbständige und durchaus selbstbewusste Golden-Agerin verkauft. Und doch soll das Publikum glauben, dass sie den Vertrag mit der Einrichtung derart schlecht gelesen hat, dass sie von einem Smartphone-Verbot völlig überrascht wird. Schnell ist klar, dass sein Smartphone in ihrem Besitz die Story unglaubwürdig machen würde. Aber eine bessere Erklärung hätte dem Drehbuch-Schreiber gern einfallen dürfen.</p>
<p>Das ist deshalb erwähnenswert, weil solche unglaubwürdigen oder unlogischen Momente im Script leider nicht die Ausnahme sind. Immer wieder erzählt der Film Momente, bei denen aufmerksame Zuschauer die Stirn kräuseln ob der konstruierten Story. Besonders auffällig ist das im lieblosen und sehr überzeichneten Finale. Denn hier kippen die eingeführten Charaktere in einer Geschwindigkeit aus der Rolle, dass man nur den Kopf schütteln kann. Mag die karge Ausstattung dieser Szenen noch am Budget liegen, so ist die schlechte Charakterzeichnung definitiv ein Drehbuch-Problem und wäre mit etwas mehr Sorgfalt sicher zu lösen gewesen.</p>
<h2>Kurz, aber nicht kurz genug</h2>
<p>Auch der Horroranteil des Films kommt über gelegentlich aufkeimende Spannung nicht hinaus. Oft wirkt der mit knapp 80 Minuten ohnehin sehr kurze Film wie eine etwas verlängerte Episode aus Anthologie-Serien wie &#8222;Twilight Zone&#8220; oder &#8222;Outer Limits&#8220;. Optisch bietet <strong>The Manor</strong> eigentlich nichts, was sie die Einschätzung ab 16 Jahren rechtfertigen würde. Und das Drehbuch lässt wenig Spekulationen über die Bedrohung der alten Leute zu, viel zu deutlich legt der Film seine Spuren aus. Wer aufmerksam zusieht, dürfte das Rätsel um dieses Altersheim nach 30 Minuten bereits lückenlos gelüftet haben. Auch, weil das oft genutzte, aber eben auch oft Wirkung erzielende Szenario, ob alles wirklich passiert oder die Heldin tatsächlich krank oder wahnsinnig ist, hier zwar versucht, aber nie konsequent durchgezogen wird.</p>
<figure id="attachment_11106" aria-describedby="caption-attachment-11106" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-11106 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/10/manor-2.jpg" alt="The Manor" width="1024" height="684" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/10/manor-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/10/manor-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/10/manor-2-768x513.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/10/manor-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/10/manor-2-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-11106" class="wp-caption-text">Verzweifelt bittet Judith ihren Enkel Josh um Hilfe, doch der ist unentschlossen. Schließlich hat Oma angeblich Alzheimer.</figcaption></figure>
<p>So serviert <strong>The Manor</strong> eher milden Grusel als echte Schocks, weist Ähnlichkeiten zu Filmen wie &#8222;Der verbotene Schlüssel&#8220; oder &#8222;Unheimliche Schattenlichter&#8220; auf, und lebt von einer Idee, die nicht über 80 Minuten trägt. Immerhin gibt es ein Wiedersehen mit Barbara Hershey, die bereits auf eine mehr als 40-jährige Karriere in Hollywood zurückblicken kann und auch hier einen guten Job macht. An ihr liegt es nicht, dass der Film arg harmlos ausfällt.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Mit <strong>The Manor</strong> nimmt Prime Video einen Horrorfilm von Blumhouse ins Programm auf, der zwar im Vergleich zu den beiden anderen Blumhouse-Horrorfilmen vom 1. Oktober deutlich gewinnt, insgesamt aber auch nur Stangenware darstellt. Die Effekte sind selten, aber zumindest in Ordnung, die Story selbst bietet aber bestenfalls sanften Grusel und keinen wirklichen Horror. So erinnert der Film eher an eine zu lange Twilight Zone-Episode als an einen eigenständigen Film. Immerhin ist für ältere Zuschauer das Wiedersehen mit Barbara Hershey eine nette Sache. Wer sich aber nicht auf die Fahnen geschrieben hat, jeden halbwegs akzeptablen Gruselfilm der vergangenen 100 Jahre zu sehen, kann <strong>The Manor</strong> getrost auslassen, ohne viel zu verpassen.</p>
<p><strong>The Manor startet am 8. Oktober 2021 bei Amazon Prime.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-the-manor/">Filmkritik: The Manor</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lauterfilme.de/filmkritik-the-manor/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Filmkritik: The Vigil &#8211; Die Totenwache</title>
		<link>https://lauterfilme.de/filmkritik-the-vigil-die-totenwache/</link>
					<comments>https://lauterfilme.de/filmkritik-the-vigil-die-totenwache/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2020 11:20:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Blumhouse]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://lauterfilme.de/?p=9139</guid>

					<description><![CDATA[<p>Blumhouse Productions hat seinen Schwerpunkt schon lange auf Horrorfilme gelegt. So brachte die Firma mit &#8222;Sinister&#8220;, &#8222;Paranormal Activity&#8220;, &#8222;The Purge&#8220; und vielen weiteren Filmen einige der erfolgreichsten Genrevertreter der vergangenen 20 Jahre in die Kinos. Dabei zielt Blumhouse aber längst nicht mehr nur auf den US-Markt. So produzierte das Team um Gründer Jason Blumhouse zwei Mini-Serien für Netflix in Indien. Wie gut ist mit &#8222;The Vigil&#8220; der Ausflug in die jüdische Mythologie geraten? Die christliche Religion hat schon den Stoff [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-the-vigil-die-totenwache/">Filmkritik: The Vigil &#8211; Die Totenwache</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Blumhouse Productions hat seinen Schwerpunkt schon lange auf Horrorfilme gelegt. So brachte die Firma mit &#8222;Sinister&#8220;, &#8222;Paranormal Activity&#8220;, &#8222;The Purge&#8220; und vielen weiteren Filmen einige der erfolgreichsten Genrevertreter der vergangenen 20 Jahre in die Kinos. Dabei zielt Blumhouse aber längst nicht mehr nur auf den US-Markt. So produzierte das Team um Gründer Jason Blumhouse <a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-ghul/">zwei Mini-Serien für Netflix in Indien</a>. Wie gut ist mit &#8222;The Vigil&#8220; der Ausflug in die jüdische Mythologie geraten?</strong></p>
<p>Die christliche Religion hat schon den Stoff für viele Horror- oder düstere Fantasyfilme geliefert. Ob &#8222;God&#8217;s Army&#8220; oder &#8222;Legion&#8220;, ob &#8222;Das Omen&#8220; oder &#8222;Der Exorzist&#8220;. Andere Weltreligionen führen dagegen in Sachen Horror eher ein Schattendasein. So sind aus dem jüdischen Glauben zwar Klassiker wie &#8222;Der Golem und wie er in die Welt kam&#8220; bekannt, so richtig viele sind das aber nicht. Nun fügt Regisseur und Autor Keith Thomas mit<em> The Vigil &#8211; Die Totenwache</em> einen weiteren hinzu. Wie gruselig sind die jüdischen Dämonen?</p>
<figure id="attachment_9151" aria-describedby="caption-attachment-9151" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-9151 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/vigil-1.jpg" alt="The Vigil" width="1024" height="649" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/vigil-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/vigil-1-300x190.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/vigil-1-768x487.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-9151" class="wp-caption-text">Eigentlich wollte Jakov mit seiner jüdischem Gemeinde nichts mehr zu tun haben. Doch der Rabbi bietet ihm viel Geld für einen Job &#8230;</figcaption></figure>
<h3>The Vigil: Die Handlung</h3>
<p>Jakov (Dave Davis) war einst ein gläubiger Jude. Aber nach einem schrecklichen Vorfall hat er seinem Glauben abgeschworen und hält sich nun fern von seiner ehemaligen Gemeinde, will ein neues Leben anfangen. Doch sein ehemaliger Rabbi Reb Shulem (Menashe Lustig) kommt eines Abends mit einem besonderen Auftrag zu ihm. Er soll die religiöse Totenwache bei einem orthodoxen Juden halten, da kein Familienmitglied dafür in Frage kommt. Weil Jakov dringend Geld für die Miete braucht, willigt er ein, wenn auch widerwillig.</p>
<p>Im Haus des Toten lebt nur noch Mrs Litvak (Lynn Cohen), die Witwe, die allerdings nach Aussage Shulems schwer dement ist und wohl die ganze Nacht schlafen werde. Schon bald merkt Jakov, dass dies keine normale Totenwache wird, denn er hört und sieht immer wieder Dinge im Haus, die eigentlich nicht sein können. Liegt es daran, dass die Tabletten gegen seine psychischen Probleme gerade zur Neige gehen? Oder befindet sich in dem alten Haus tatsächlich ein böser Geist, der es auf ihn abgesehen hat? Jakov wird es herausfinden &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/oUuNObSE5DE" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>The Vigil: Starker Auftakt</h3>
<p>Mit diesem Film gibt Autor und Regisseur Keith Thomas sein Langfilm-Debüt. Und was für eins! Gerade die ersten 30 Minuten des Films sind in Sachen Spannungs- und Atmosphären-Aufbau absolut beeindruckend. Zwar erfindet Thomas das Rad nicht neu, setzt aber bereits bewährte Methoden zum Entwickeln einer unbehaglichen Szenerie so virtuos ein, dass besonders Fans von atmosphärischem Horror hier begeistert sein werden. In einer Einstellung lässt Thomas seinen Helden minutenlang werkeln, während im Hintergrund die Leiche zu sehen ist.</p>
<p>Und es wird garantiert niemand schaffen, nicht regelmäßig an Jakov vorbei zu blicken, um zu prüfen, ob der tote Körper sich vielleicht bewegt hat. Dazu zeigt Thomas auch Geschick beim Drehbuch schreiben. Denn der Kniff, seinen Protagonisten als möglicherweise geisteskrank zu brandmarken, webt eine Ebene in den Film, die für zusätzliche Verunsicherung beim Publikum sorgt. Niemand kann sich sicher sein, ob das, was Jakov &#8211; und damit der Zuschauer &#8211; sieht, tatsächlich auch real ist. Leider hält Thomas diese feine Linie aber nicht durch.</p>
<figure id="attachment_9152" aria-describedby="caption-attachment-9152" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-9152 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/vigil-2.jpg" alt="The Vigil" width="1024" height="529" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/vigil-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/vigil-2-300x155.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/vigil-2-768x397.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-9152" class="wp-caption-text">Doch die Totenwache, für die er bezahlt wird, läuft nicht wie erwartet. Schon die Witwe will ihn nicht im haus haben,</figcaption></figure>
<h3>The Vigil: Schocks statt Schauer</h3>
<p>Denn je länger der Film dauert, desto mehr scheint Thomas die Zuversicht zu verlassen, dass sein Weg des subtilen Horrors der richtige ist. Nicht nur, dass er die Tonkulisse zu einer Kakophonie aufbläst, die bereits ohne Bilder gruselig wäre. Nein, er baut auch immer mehr Jump-Scares ein, auf die er in der ersten halben Stunde noch komplett verzichtet hat. Und die auch niemand vermisste. Ob der Einfluss von Blumhouse dahinter steckt, die mit Jump-Scares meist gut fahren, oder ob Thomas selbst es für nötig hielt, bleibt dabei unklar.</p>
<p>Dabei bleibt der Plot weiterhin clever. Thomas nutzt für seine Story die Legende des Mazzik, eines mächtigen bösen Wesens, das laut jüdischem Glauben in den Pausen der Schöpfung entstand und keine eigene Seele besitzt. Thomas entwickelt daraus eine stimmige und glaubwürdige Geistergeschichte, die auch ohne ständige Twists oder nervige Schluss-Kehrtwende ausgezeichnet funktioniert. Und weil die Produktionsfirma Blumhouse heißt und nicht A24, bleibt es auch bei dieser klaren, einfach zu verstehenden Story.</p>
<p>Arthouse-Einflüsse sucht man hier ebenso vergeblich wie komplexe Botschaften über das menschliche Dasein. Thomas nutzt religiöse Folklore für eine Gruselgeschichte, die weiter nichts ist als eine Gruselgeschichte. Die ist gut und hätte mit etwas mehr Mut sogar großartig werden können. Denn Hauptdarsteller Dave Davis liefert im Zusammenspiel mit Kollegin Lynn Cohen starke Szenen ab, die ganz ohne Effekte unheimlich genug sind, um das Publikum zu ängstigen. Und zeigen, dass die alten Dämonen auch die gruseligsten sein können.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p><em>The Vigil</em> ist ein starkes Debüt für Regisseur und Autor Keith Thomas, der clever mit jüdischer Mythologie spielt und die zumindest zu Beginn auch noch mit subtilen Mitteln schön schaurig in Szene setzt. Leider verfällt Thomas im Lauf der Geschichte immer häufiger auf Jump-Scares und brüllend laute Toneffekte, um seine Story gruselig zu machen. Das hätte die starke Kammerspiel-Idee aber eigentlich gar nicht nötig gehabt. Dennoch gehört <em>The Vigil</em> zu den stärkeren Horrorfilmen des bislang wenig überzeugenden Horror-Jahrgangs 2020.</p>
<p><strong>The Vigil &#8211; Die Totenwache startet am 23. Juli 2020 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_9153" aria-describedby="caption-attachment-9153" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-9153 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/vigil-3.jpg" alt="The Vigil" width="1024" height="622" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/vigil-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/vigil-3-300x182.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/vigil-3-768x467.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-9153" class="wp-caption-text">Und auch das alte Gemäuer scheint einen eigenen, bösen Willen zu besitzen, wie Jakov bald am eigenen Leibe erfährt.</figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-the-vigil-die-totenwache/">Filmkritik: The Vigil &#8211; Die Totenwache</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lauterfilme.de/filmkritik-the-vigil-die-totenwache/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Serienkritik: Vetala</title>
		<link>https://lauterfilme.de/serienkritik-vetala/</link>
					<comments>https://lauterfilme.de/serienkritik-vetala/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 May 2020 16:56:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Serien Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Blumhouse]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Indisch]]></category>
		<category><![CDATA[Netflix]]></category>
		<category><![CDATA[Serie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://lauterfilme.de/?p=8700</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bisher galt Indien nicht gerade als Geburtsstätte interessanter Horror-Stoffe. Doch Netflix brachte auch hier frischen Wind hinein und präsentiert mit &#8222;Vetala&#8220; (in anderen Ländern unter &#8222;Betaal&#8220; zu sehen), schon wieder einen Horror-Mehrteiler vom Sub-Kontinent. Allerdings hat auch diesmal wieder US-Horror-Produktionsstudio Blumhouse die Finger drin. Nach dem sehr sehenswerten &#8222;Ghul&#8220; kommt der neue Vierteiler etwas traditioneller daher und beschäftigt sich auch mit Indiens Historie. Kann sich das sehen lassen? Indiens Kampf um Unabhängigkeit war schon Thema einiger Filme. Im Westen ist [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-vetala/">Serienkritik: Vetala</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bisher galt Indien nicht gerade als Geburtsstätte interessanter Horror-Stoffe. Doch Netflix brachte auch hier frischen Wind hinein und präsentiert mit &#8222;Vetala&#8220; (in anderen Ländern unter &#8222;Betaal&#8220; zu sehen), schon wieder einen Horror-Mehrteiler vom Sub-Kontinent. Allerdings hat auch diesmal wieder US-Horror-Produktionsstudio Blumhouse die Finger drin. Nach dem sehr sehenswerten <a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-ghul/">&#8222;Ghul&#8220;</a> kommt der neue Vierteiler etwas traditioneller daher und beschäftigt sich auch mit Indiens Historie. Kann sich das sehen lassen?</strong></p>
<p>Indiens Kampf um Unabhängigkeit war schon Thema einiger Filme. Im Westen ist wohl &#8222;Ghandi&#8220; der berühmteste davon, auch weil er etliche Oscars einheimsen konnte. <em>Vetala</em> hingegen beschäftigt sich eher mit der Zeit, als das Empire sich den Subkontinent einverleibte, zum Teil auch mit Waffengewalt. Diese Fakten vermischen die Drehbuchautoren Patrick Graham, der auch schon <em>Ghul</em> schrieb, und Nikhil Mahajan mit einer traditionellen Geistergeschichte von Schuld und bösen Geistern im heutigen Indien. Funktioniert dieser Mix auch?</p>
<figure id="attachment_8707" aria-describedby="caption-attachment-8707" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-8707 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/vetala-1.jpg" alt="Vetala" width="1024" height="569" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/vetala-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/vetala-1-300x167.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/vetala-1-768x427.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-8707" class="wp-caption-text">Sirohi soll mit seinem Team ein Dorf von angeblichen Terroristen säubern. Doch er merkt schnell, dass hier etwas faul ist.</figcaption></figure>
<h3>Vetala: Die Handlung</h3>
<p>Ein indisches Dorf am Fuße eines Berges wird zum Spielball wirtschaftlicher Interessen. Der Industrielle Ajay Mudhalvan (Jitendra Joshi) will einen alten Tunnel durch den Berg nutzen, um dass Dorf mit dem Highway zu verbinden &#8211; und eine Menge Geld zu verdienen. Auf die Warnung der Einwohner, in dem Tunnel läge seit mehr als 150 Jahren ein böser Fluch begraben, den man besser nicht wecke, gibt der gierige Geschäftsmann nichts. Und kauft sich heimlich die Dienste einer indischen Spezialeinheit unter dem Kommando von Tyagi (Suchitra Pillai).</p>
<p>Deren bester Mann Vikram Sirohi (Viineet Kumar) soll den Trupp anführen, der die Einwohner, von Mudhalvan als Terroristen dargestellt, aus dem Dorf vertreibt. Doch schon bald kommen den Soldaten Zweifel, ob sie hier wirklich bis an die Zähne bewaffnete Killer vor sich haben, als alte Männer mit Schaufeln und Mistgabeln sie an ihrem Vorhaben hindern wollen. Eine letzte Bastion aus den Dorfältesten erwartet die Soldaten dann am Tunneleingang und warnt eindringlich davor, das Böse in die Welt zu entlassen. Doch es kommt, wie es kommen muss &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/YSEVaVc-nOo" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Vetala: Dead Snow ohne Humor</h3>
<p>Die Grundausrichtung der Story, die dem Zuschauer sehr schnell klar gemacht wird, erinnert stark an Tommy Wirkolas grandiose Splatter-Comedy &#8222;Dead Snow&#8220;. Mit dem Humor dieser beiden Filme wollen die Macher von <em>Vetala</em> aber nichts zu tun haben. Die Geschichte über das Böse aus dem Tunnel wird bierernst erzählt. Und das ist gleich aus mehreren gründen keine gute Idee. Zum einen strotzt das mäßige Drehbuch vor Horror-Klischees. Den gierigen und schleimigen Business-Mann, der für Geld seine eigene Familie verkaufen würde, gab es schon viel zu oft.</p>
<p>Zum anderen mögen die Produzenten von Blumhouse zwar für den Film verantwortlich gewesen sein, ihre Profi-Maskenbildner für Monsterschminke haben sie aber definitiv nicht mitgebracht. Ob aus Budgetgründen oder nicht, sei einmal dahingestellt. Fakt ist aber, dass die Monster aus dem Tunnel nicht viel besser aussehen als John Carpenters Wasserleichen aus &#8222;The Fog&#8220; von 1980. Carpenter war das klar, weshalb er sie selten zeigte. Graham, der auch Regie führte, hat diese Weitsicht leider nicht bewiesen. Und so stolpern lächerliche Untote durch das Set und machen es fast unmöglich, das Gesehene ernst zu nehmen.</p>
<figure id="attachment_8708" aria-describedby="caption-attachment-8708" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-8708 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/vetala-2.jpg" alt="Vetala" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/vetala-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/vetala-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/vetala-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/vetala-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/vetala-2-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-8708" class="wp-caption-text">Nach einem Massaker bleibt den Überlebenden kaum eine Wahl als zusammenzuarbeiten.</figcaption></figure>
<h3>Vetala: Gute Details, maues Gesamtbild</h3>
<p>Dabei gelingen Graham in Details immer wieder durchaus gelungene Szenen, die für sich genommen gut funktionieren, mitunter sogar ein wenig Gore beinhalten und durchaus auch Fans des Genres zufriedenstellen können. Das kleine Horror-Einmaleins aus gut gesetzten Schnitten und dem Auskosten der Spannung hat Patrick Graham schon zur Verfügung. Und auch die Grundidee der Story von den bösen Briten, die für Macht jedes Mittel nutzen, passt recht gut in eine klassische Schauergeschichte, in der sich alles um Moral und Schuld dreht.</p>
<p>Zudem sind einige der Figuren durchaus interessant. Und werden mit wenig Dialogen und Rückblenden mit ausreichend Backstory versorgt, um beim Publikum Interesse zu wecken. Doch Graham gelingt es im Verglich zum deutlich besseren <em>Ghul</em> diesmal nicht, ein stimmiges Gesamtbild aus Story, Darstellern, Atmosphäre und Effekten zu zeichnen. Während er <em>Ghul</em> in einer nahen, dystopischen Zukunft ansiedelte und den Zuschauer so ins Unbekannte stieß, sind die Versatzstücke von <em>Vetala</em> nur allzu bekannt und furchtbar ausgelutscht.</p>
<p>Die Schauspieler versuchen noch, das Beste aus dieser Mischung zu machen und spielen ihre Rollen zum Teil recht ordentlich. Wer allerdings den Fehler macht, die englische Tonspur zu wählen (eine deutsche gibt es bislang nicht), bekommt durch die von den Schauspielern eher hölzern eingesprochene Synchronisation noch eine unfreiwillig komische Note dazu. Wer also ohnehin mit Untertiteln schaut, sollte lieber das Hindi-Original wählen. Eine überzeugende Horror-Miniserie wird es dadurch aber auch nicht, nur eine weniger schlechte. Wer sehen will, wie viel besser so etwas geht, sieht sich lieber <a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-kingdom-staffel-2/">&#8222;Kingdom&#8220;</a> an.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Wer den Dreiteiler <em>Ghul</em> aus dem Jahr 2018 mochte, mag sich auf <em>Vetala</em> von den gleichen Machern gefreut haben. Und dürfte entsprechend enttäuscht sein. Denn diesmal ist das Drehbuch alles andere als überzeugend und wird von den fast amateurhaft aussehenden Effekten endgültig zu Grabe getragen. Wenn die Untoten mit leuchtenden roten Augen erstmals zu sehen sind, weiß der Horrorfan bereits: Das wird nix! Und so kommt es dann leider auch. Der unfreiwillig komische Vierteiler wäre besser im Inneren des Tunnels geblieben.&nbsp;&nbsp;</p>
<p><strong>Vetala startet am 24. Mai 2020 bei Netflix.</strong></p>
<p><em>Gesehen: Vier von vier Episoden (Stand 24. Mai 2020: nur deutsche Untertitel verfügbar)</em></p>
<figure id="attachment_8709" aria-describedby="caption-attachment-8709" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-8709 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/vetala-3.jpg" alt="Vetala" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/vetala-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/vetala-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/vetala-3-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/vetala-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/vetala-3-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-8709" class="wp-caption-text">Denn das Böse unter dem Berg ist auf Blut aus &#8211; und versucht, sich das zu holen.</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-vetala/">Serienkritik: Vetala</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lauterfilme.de/serienkritik-vetala/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Filmkritik: Ma &#8211; Sie Sieht Alles</title>
		<link>https://lauterfilme.de/filmkritik-ma-sie-sieht-alles/</link>
					<comments>https://lauterfilme.de/filmkritik-ma-sie-sieht-alles/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 May 2019 11:47:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Blumhouse]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lauterfilme.de/?p=6219</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Konzept der Produktionsfirma Blumhouse ist denkbar simpel. Chef Jason Blum lässt Horrorfilme für kleines Geld drehen. Wenn ein Film auch nur ein wenig Erfolg hat, spielt er bereits Gewinne ein. Und ein echter Flop lässt sich so durchaus verschmerzen. Zumal Kritiker-Flops im Horror-Genre nicht automatisch auch finanzielle Flops sind. So hat beispielsweise &#8222;The Nun&#8220; trotz mieser Wertungen bei einem Budget von 22 Millionen mehr als 360 Millionen Dollar eingespielt. Wie steht es da mit &#8222;Ma&#8220;, dem neuesten Horrorfilm von [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-ma-sie-sieht-alles/">Filmkritik: Ma &#8211; Sie Sieht Alles</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Konzept der Produktionsfirma Blumhouse ist denkbar simpel. Chef Jason Blum lässt Horrorfilme für kleines Geld drehen. Wenn ein Film auch nur ein wenig Erfolg hat, spielt er bereits Gewinne ein. Und ein echter Flop lässt sich so durchaus verschmerzen. Zumal Kritiker-Flops im Horror-Genre nicht automatisch auch finanzielle Flops sind. So hat beispielsweise <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-the-nun/">&#8222;The Nun&#8220;</a> trotz mieser Wertungen bei einem Budget von 22 Millionen mehr als 360 Millionen Dollar eingespielt. Wie steht es da mit &#8222;Ma&#8220;, dem neuesten Horrorfilm von Blumhouse?</strong></p>
<p>Die erste Bedingung eines erfolgreichen Blumhouse-Horrors hält <em>Ma</em> schon einmal ein. Der Film hat nur fünf Millionen Dollar gekostet, wäre also relativ schnell in der Gewinnzone. Dazu kann er mit etlichen Stars aufwarten. Allen voran natürlich Oscar-Gewinnerin Octavia Spencer, die ihren Goldenen Jungen für &#8222;The Help&#8220; bekommen hat. Den inszenierte, wie auch <em>Ma</em>, Regisseur Tate Taylor. Dürfen sie Horrorfans also auf einen gehobenen, toll inszenierten und gespielten Genre-Kracher freuen?</p>
<figure id="attachment_6222" aria-describedby="caption-attachment-6222" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-6222 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/ma-1-1024x689.jpg" alt="Ma" width="750" height="505" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/ma-1-1024x689.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/ma-1-300x202.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/ma-1-768x517.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/ma-1.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-6222" class="wp-caption-text">Maggie findet in ihrer neuen Schule zwar schnell Freunde, aber mit ein wenig Spaß ist das in der Kleinstadt so eine Sache.</figcaption></figure>
<h3>Ma &#8211; Sie Sieht Alles: Die Handlung</h3>
<p>Maggie (Diana Silvers) und ihre Mutter Erica (Juliette Lewis) kehren nach finanziellen Problemen in Ericas alte Heimat zurück, eine Kleinstadt irgendwo in den USA. Da die Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche dort extrem übersichtlich sind, lauern Maggies neue Freunde vor dem Schnapsladen Erwachsenen auf und bitten diese, gegen eine Obolus Alkohol für sie zu kaufen (der in den USA unter 21 verboten ist). Und dabei begegnen sie der Tierarzt-Helferin Sue-Ann (Octavia Spencer), die sie tatsächlich breitschlagen lässt, den Kids ihre Wünsche zu erfüllen.</p>
<p>Es kommt noch besser! Beim nächsten Mal stellt Sue-Ann, die von allen nur Ma genannt werden möchte, den Jugendlichen sogar ihren Keller zur Verfügung, um beim Trinken vor möglichen Kontrollen durch die örtliche Polizei geschützt zu sein. Aber je cooler die Teens der Stadt das neue Versteck finden, desto unheimlicher wird Maggie ihre Gastgeberin, die mittlerweile stets ausgelassen mitfeiert. Und offenbar eine dunkle Verbindung zu einigen Eltern der feiernden hat. Was steckt hinter der freundlichen Maske einer einsamen Frau?<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/eIvbEC8N3cA" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Ma &#8211; Sie Sieht alles: Komplette Katastrophe</h3>
<p>Regisseur Tate Taylor hat mit <em>The Help</em> in Hollywood aufhorchen lassen &#8211; das war 2010. Seitdem ist er aber einen weiteren Beweis schuldig geblieben, dass er tatsächlich ein großer Regisseur ist. So war &#8222;The Girl on the Train&#8220; von 2016 bereits ein relativ verschnarchter Thriller, dessen Auflösung niemanden so recht überraschen konnte. Und Ma, den er erneut mit Octavia Spencer und Alison Janney, zwei seiner Lieblings-Schauspielerinnen besetzte, ist sogar noch eine ganze Ecke schlechter. In diesem Film funktioniert so gut wie gar nichts &#8211; trotz der Besetzung.</p>
<p>Zwar baut das Drehbuch durchaus einige interessante Aspekte auf &#8211; neben vielen Klischees &#8211; allerdings werden genau die spannenden Ideen im Verlauf des Film sträflich ignoriert. Früh wird klar, dass Ma und ein paar der Eltern, unter anderem Erica und Ben (Luke Evans), eine gemeinsame Vergangenheit haben. Aber letztlich entpuppt sich das als schon dutzende Male gesehene Grausamkeit zwischen Teenagern. Und wird auch alles andere als subtil oder spannend in Szene gesetzt. Spannend sind hier nur die Fragen, die der Film nicht beantwortet.</p>
<figure id="attachment_6223" aria-describedby="caption-attachment-6223" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-6223 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/ma-2-1024x712.jpg" alt="Ma" width="750" height="521" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/ma-2-1024x712.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/ma-2-300x209.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/ma-2-768x534.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/ma-2.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-6223" class="wp-caption-text">Deshalb sind sie dankbar, dass &#8222;Ma&#8220; für Alkohol und einen Platz zum Feiern sorgt, auch wenn ihre Anwesenheit zunehmend seltsam wird.</figcaption></figure>
<h3>Ma &#8211; Sie Sieht Alles: Kein Tempo, keine Logik</h3>
<p>So bleibt offen, warum <em>Ma</em> ausgerechnet nach so vielen Jahren plötzlich an Rache denkt. Hier hätte eine gute Erklärung für viel Spannung sorgen können. Auch eine weitere Person in Mas Haus, über die aus Spoilergründen nichts verraten wird, hätte das Potenzial für einen coolen Twist gehabt, wird aber fast völlig verschenkt. Stattdessen zeigt Taylor dem Zuschauer eine Kellerparty nach der anderen. In der er das Geschehen vermutlich langsam immer unheimlicher werden lassen wollte. Was aber trotz Spencers launigen Spiels nicht passiert.</p>
<p>Dazu kommt, dass in Taylors mit 110 Minuten deutlich zu langem Film 90 Minuten eigentlich nichts Besonderes geschieht und der Zuschauer sich zurecht fragt, warum <em>Ma</em> als Horrorfilm angekündigt wurde. Erst im finalen Akt langt Taylor dann richtig hin und verdient sich mit einigen unangenehmen Szenen die Freigabe ab 16 Jahren. Einiges davon verrät aber bereits der Trailer. Die Grundidee hätte durchaus das Zeug zu einer unheimlichen Charakterstudie über Einsamkeit und Wahnsinn gehabt, Taylor und sein Drehbuchautor Scotty Landes schöpfen das aber nie aus.</p>
<p>Und so sieht das Publikum mit <em>Ma</em> einen Horrorfilm, der kaum Horror bietet, am Ende nur mit ein paar derben Momenten glänzen kann &#8211; und keinen Augenblick wirklich sinnvoll ist. Dazu fehlen genau die Background-Storys, die aus <em>Ma</em> einen wirklich gruseligen Psychopathen hätten machen können. Im Vergleich zur bisherigen Top-Gurke im Horrorbereich 2019 &#8211; <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-polaroid/">&#8222;Polaroid&#8220;</a> &#8211; ist er nur deshalb geringfügig besser, weil er heller ist. Bei <em>Ma</em> kann der Zuschauer wenigstens etwas erkennen. Spannend oder gar unheimlich ist er aber nicht.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Hier hat Regisseur Tate Taylor so ziemlich alles in den Sand gesetzt, was man nur falsch machen kann. Ein maues Drehbuch trifft auf uninspirierte Inszenierung, die erst am Ende mit der Brechstange noch ein paar Schockmomente schaffen will &#8211; und auch dabei weitgehend scheitert. Ein mit 110 Minuten quälend langer Langweiler, der seine eigentlich guten Darsteller mit schwachen Dialogen und noch schwächeren Motivationen für ihr Handeln im Regen stehen lässt.</p>
<p><strong>Ma &#8211; Sie Sieht Alles startet am 31. Mai 2019 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<p>Einen Überblick über die bisherigen und noch kommenden Horrorfilme 2019 <a href="https://lauterfilme.de/horror-2019-das-kommt-ins-kino/">finden Sie hier</a>.</p>
<figure id="attachment_6224" aria-describedby="caption-attachment-6224" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-6224 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/ma-3-1024x576.jpg" alt="Ma" width="750" height="422" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/ma-3-1024x576.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/ma-3-300x169.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/ma-3-768x432.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/ma-3.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-6224" class="wp-caption-text">Bald hegt Maggie den Verdacht, dass mit Ma etwas nicht stimmt und sie zur Gefahr für ihre Freunde wird. Kann sie rechtzeitig eingreifen?</figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-ma-sie-sieht-alles/">Filmkritik: Ma &#8211; Sie Sieht Alles</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lauterfilme.de/filmkritik-ma-sie-sieht-alles/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Filmkritik: Unknown User 2 &#8211; Dark Web</title>
		<link>https://lauterfilme.de/filmkritik-unknown-user-2-dark-web/</link>
					<comments>https://lauterfilme.de/filmkritik-unknown-user-2-dark-web/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Dec 2018 17:22:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Blumhouse]]></category>
		<category><![CDATA[Horrorfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Spannung]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lauterfilme.de/?p=5105</guid>

					<description><![CDATA[<p>Was ist moderner Horror? Dieser Frage widmet sich die Produktionsfirma Blumhouse schon einige Jahre. Ihr neuester Streich ist &#8222;Unknown User 2: Dark Web&#8220;, der komplett über den Bildschirm eins Laptops erzählt wird. Kann ein Film, der sich optisch derart stark selbst beschneidet, trotzdem gruselige Atmosphäre erzeugen und als fieser Thriller funktionieren? Regisseur und Autor Steven Susco hat vorher noch nie Regie geführt, allerdings schon einige Drehbücher zu Horrorfilmen abgeliefert. So schrieb er unter anderem an &#8222;Texas Chainsaw&#8220; mit und dachte [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-unknown-user-2-dark-web/">Filmkritik: Unknown User 2 &#8211; Dark Web</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was ist moderner Horror? Dieser Frage widmet sich die Produktionsfirma <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-the-first-purge/">Blumhouse</a> schon einige Jahre. Ihr neuester Streich ist &#8222;Unknown User 2: Dark Web&#8220;, der komplett über den Bildschirm eins Laptops erzählt wird. Kann ein Film, der sich optisch derart stark selbst beschneidet, trotzdem gruselige Atmosphäre erzeugen und als fieser Thriller funktionieren?</strong></p>
<p>Regisseur und Autor Steven Susco hat vorher noch nie Regie geführt, allerdings schon einige Drehbücher zu Horrorfilmen abgeliefert. So schrieb er unter anderem an &#8222;Texas Chainsaw&#8220; mit und dachte sich die Storys für die US-Remakes von &#8222;The Grudge&#8220; Teil eins und zwei aus. Das sind zwar keine exquisiten Referenzen, aber auch keine ganz fürchterlichen. Ein wenig Hoffnung auf einen guten Horrofilm war in Bezug auf <em>Unknown User 2</em> also durchaus erlaubt. Hat die sich als begründet erwiesen?</p>
<figure id="attachment_5108" aria-describedby="caption-attachment-5108" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-5108 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/unknown-1-1024x576.jpg" alt="Unknown User 2" width="750" height="422" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/unknown-1-1024x576.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/unknown-1-300x169.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/unknown-1-768x432.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/unknown-1.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-5108" class="wp-caption-text">Als Matias auf den gestohlenen Computer geheime Videos findet, beschleicht ihn ein ungutes Gefühl.</figcaption></figure>
<h3>Unknown User 2: Die Handlung</h3>
<p>Matias (Colin Woodell) hat in einem Internet-Cafe ein Macbook mitgehen lassen, das dort schon seit mehreren Wochen herumsteht. Zwar plagt ihn ein wenig das schlechte Gewissen, aber er braucht dringend einen besseren Computer für sein Herzensprojekt. Er arbeitet an einer Software, die gesprochene Sprache in Gebärdensprache umwandelt, damit er sich besser mit seiner taubstummen Freundin Amaya (Stephanie Nogueras) verständigen kann. Beim gemeinsamen Online-Spieleabend mit seinen engen Freunden nutzt er das Gerät nun zum ersten Mal.</p>
<p>Doch bald macht das neue Macbook ersten Ärger. Immer wieder wird er über soziale Medien von Kontakten angesprochen, die offensichtlich den Vorbesitzer des Computers meinen. Und der scheint kein besonders netter Zeitgenosse gewesen zu sein. Als Matias dann feststellt, dass die Festplatte des Rechners fast voll ist, obwohl überhaupt keine Inhalte im Menü erscheinen, fragt er einen Freund um Hilfe. Und findet Umengen von versteckten Videos, in denen anscheinend Menschen zu Tode gequält werden &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/KsNEEBl7OTg" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Unknown User 2: Konsequent und clever</h3>
<p>Kaum zu glauben, aber Susco hält den Look des Films konsequent über die gesamten 92 Minuten durch. Der Zuschauer sieht nur das, was Matias und seine Freunde über ihre Computer sehen und tun &#8211; nicht mehr. Dabei nutzt er zwar Hacks wie Überwachungskameras im Freien, doch die Prämisse, einen modernen Cyber-Thriller zu erzählen, gibt Susco nie auf. Diese Idee ist zwar nicht komplett neu, aber doch noch frisch. Und Susco setzt sie mit seinem Kameramann Kevin Stuart sehr clever und gekonnt ein.</p>
<p>Denn schon in den ersten Minuten erzeugt Susco durch aufpoppende Fenster mit seltsamen Botschaften erste Unsicherheit beim Publikum, ob der Diebstahl dieses Macbooks wirklich so eine gute Idee war. Und führt den Zuschauer dann immer tiefer in einen dunklen und bitterbösen Trip, dessen ganze perfide Wucht erst in den allerletzten Minuten wirklich aufgelöst wird. Vorher spielt der Autor und Regisseur klug mit den Vorstellungen der Zuschauer, die denen seiner Protagonisten sehr ähnlich sind.&nbsp;</p>
<figure id="attachment_5109" aria-describedby="caption-attachment-5109" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-5109 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/unknown-2-1024x576.jpg" alt="Unknown User 2" width="750" height="422" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/unknown-2-1024x576.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/unknown-2-300x169.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/unknown-2-768x432.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/unknown-2.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-5109" class="wp-caption-text">Zu Recht! Bald taucht der angebliche Besitzer bei einem seiner Freunde auf &#8211; und Matias kann nur machtlos zusehen.</figcaption></figure>
<h3>Unknown User 2: Unblutig, aber bitterböse</h3>
<p>Susco gelingt es dabei, seine Spannungskurve zu Beginn durch Kleinigkeiten so zu steigern, dass die Zuschauer bald darauf trainiert sind, jede kleine Veränderung auf dem Bildschirm wahrzunehmen. Und bei jedem Mal einen weiteren Baustein zu bekommen, der ihr schon anfängliches Misstrauen immer mehr bestätigt. Schon nach 30 Minuten ist sicher, dass diese Geschichte deutlich düsterer und beklemmender wird, als man zu Beginn vermutet hätte. Bis Susco sein Finale in einer Weise eskalieren lässt, die man beim besten Willen nicht kommen sieht.</p>
<p>Dank seiner guten Schauspieler, die die wachsende Angst glaubwürdig spielen, funktioniert die Story auch emotional sehr gut. Wenn die ersten Freunde von Matias ernsthaft bedroht werden, fiebern die Zuschauer mit jedem einzelnen mit. Da Susco vorher mit kurzen, gut geschriebenen Momenten für eine Bindung zu ihnen gesorgt hat. Das Publikum möchte die manchmal albernen, aber dennoch sympathischen Figuren eigentlich nicht leiden oder gar sterben sehen. Deshalb schockt <em>Unknown User 2</em> auch weit mehr, als manch einer vielleicht erwartet hat.</p>
<p>Ob der Zuschauer den Plot nun glaubwürdig findet oder nicht, dürfte Geschmackssache sein. Manch einer wird sich auch über die Reaktion des einen oder anderen Protagonisten aufregen und hätte alles bestimmt ganz anders gemacht. Trotzdem gelingt es Susco, den immer substanzieller werdenden Kampf der kleinen Gruppe gegen eine diffuse Bedrohung so intensiv zu inszenieren, dass <em>Unknown User 2: Dark Web</em> Fans von atmosphärischem Horror gefallen sollte.&nbsp;</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Erstaunlich clever und richtig böse: <em>Unknown User 2:&nbsp; Dark Web</em> ist eine angenehm fiese Horror-Überraschung zum Jahresende, an dem sich allerdings die Geister scheiden werden. Wer sich auf die Story gar nicht einlassen kann, wird langweilige 92 Minuten im Kino verbringen. Wem die immer stärker bedrohte Freundesrunde aber ans Herz gewachsen ist, dürfte eine ständig wachsende Spannung verspüren, die sich erst in einem sehr sehenswerten Finale entlädt.</p>
<p><strong>Unknown User 2: Dark Web startet am 6. Dezember 12018 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_5110" aria-describedby="caption-attachment-5110" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-5110 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/unknown-3-1024x576.jpg" alt="Unknown User 2" width="750" height="422" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/unknown-3-1024x576.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/unknown-3-300x169.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/unknown-3-768x432.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/unknown-3.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-5110" class="wp-caption-text">Als das ganze Ausmaß der Bedrohung klar wird, verliert nicht nur Serena die Nerven.</figcaption></figure>
<p><iframe style="width: 120px; height: 240px;" src="//ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;OneJS=1&amp;Operation=GetAdHtml&amp;MarketPlace=DE&amp;source=ac&amp;ref=qf_sp_asin_til&amp;ad_type=product_link&amp;tracking_id=lauterfilme05-21&amp;marketplace=amazon&amp;region=DE&amp;placement=B013SBJTRM&amp;asins=B013SBJTRM&amp;linkId=23450b91de25e4fa350356afef5c7de2&amp;show_border=false&amp;link_opens_in_new_window=false&amp;price_color=333333&amp;title_color=0066c0&amp;bg_color=ffffff" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"><br />
</iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-unknown-user-2-dark-web/">Filmkritik: Unknown User 2 &#8211; Dark Web</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lauterfilme.de/filmkritik-unknown-user-2-dark-web/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Filmkritik: Halloween</title>
		<link>https://lauterfilme.de/filmkritik-halloween/</link>
					<comments>https://lauterfilme.de/filmkritik-halloween/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Oct 2018 10:25:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Blumhouse]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Sequel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lauterfilme.de/?p=4809</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Urvater eines ganzen Genres kehrt zurück! Als John Carpenter 1978 den für kleines Geld gedrehten &#8222;Halloween&#8220; in die Kinos brachte, damit einen Kassenhit landete und ganz nebenbei noch das Slasher-Genre damit aus der Taufe hob, war das für den modernen Horrorfilm eine Sternstunde. 40 Jahre später erscheint nun ein Film, der inhaltlich direkt an diesen Meilenstein anschließt. Kann er die dunkle Magie des Originals erneut hervorbringen? Eigentlich schien die Kino-Karriere von Michael Myers 2002 mit &#8222;Halloween: Resurrection&#8220; zu Ende [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-halloween/">Filmkritik: Halloween</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Urvater eines ganzen Genres kehrt zurück! Als <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/John_Carpenter" target="_blank" rel="noopener">John Carpenter</a> 1978 den für kleines Geld gedrehten &#8222;Halloween&#8220; in die Kinos brachte, damit einen Kassenhit landete und ganz nebenbei noch das Slasher-Genre damit aus der Taufe hob, war das für den modernen Horrorfilm eine Sternstunde. 40 Jahre später erscheint nun ein Film, der inhaltlich direkt an diesen Meilenstein anschließt. Kann er die dunkle Magie des Originals erneut hervorbringen?</strong></p>
<p>Eigentlich schien die Kino-Karriere von Michael Myers 2002 mit &#8222;Halloween: Resurrection&#8220; zu Ende zu gehen. Das Sequel zu &#8222;Halloween H20&#8220; floppte bei Kritikern und an den Kassen. Jahre später durfte Regisseur Rob Zombie eine Neuinterpretation des Myers-Mythos drehen, die aber bei Fans auf wenig Gegenliebe stieß &#8211; trotz einer Fortsetzung. Doch seit bekannt wurde, dass mit <em>Halloween</em> eine Fortsetzung zum ersten Film kommen soll &#8211; mit dem Segen John Carpenters &#8211; gerieten die Fans in Verzückung. Zu Recht?</p>
<figure id="attachment_4812" aria-describedby="caption-attachment-4812" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-4812 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/ween-1-1024x682.jpg" alt="Halloween" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/ween-1-1024x682.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/ween-1-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/ween-1-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/ween-1-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/ween-1-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/ween-1.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-4812" class="wp-caption-text">Laurie Strode hat die Nacht vor 40 Jahren nie überwunden und ihrer Tochter Karen so die Kindheit zur Hölle gemacht.</figcaption></figure>
<h3>Halloween: Die Handlung</h3>
<p>Seit Laurie Strode (Jamie Lee Curtis) zu Halloween vor 40 Jahren den mordenden Michael Myers überlebte, ist die Frau ein Wrack. In ständiger Erwartung von Michaels Rückkehr lebt sie in einer Art Festung mitten im Wald, absolviert tägliches Schießtraining und wirkt wie die verrückter Alte, die die Welt vor ihrem Untergang warnt. Doch sie ist sich sicher: Michael Myers, der seit 40 Jahren in einer Nervenheilanstalt untergebracht ist, wird zurückkehren, um sein Werk zu vollenden. Und natürlich hat sie Recht.</p>
<p>Denn als Michel ausgerechnet in der Nacht vor Halloween in ein Hochsicherheitsgefängnis verlegt werden soll, nutzt er die Chance zur Flucht. Und beginnt erneut, eine blutige Spur auf seinem Weg nach Haddonfield zu hinterlassen. Obwohl die Behörden schnell erfahren, welche böse Urgewalt sich da auf ihre kleine Stadt zubewegt, beginnt pünktlich zum Anbruch von Halloween erneut das Morden. Und Laurie muss nicht nur um ihr Leben fürchten, sondern auch um das ihrer Tochter Karen (Judy Greer) und ihrer Enkelin Allyson (Andi Matichak) &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/ZR1cQQ4iWFg" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Halloween: Alter Wein in alten Schläuchen</h3>
<p>Man kann sich sicher darüber streiten, was eine gute Fortsetzung ausmacht. Als sicher darf gelten: Eine gute Fortsetzung sollte die bestehende Geschichte erweitern, der Mythologie hinter der Story etwas Neues hinzufügen und so alles in ein etwas anderes Licht tauchen als zuvor. Das haben als Meisterwerke geltende, zweite Teile wie etwa &#8222;Aliens&#8220; oder &#8222;Der Pate 2&#8220; in Perfektion vorgeführt. Legt man diesen Maßstab an <em>Halloween</em> an, dann ist der neue Film ein Totalausfall.&nbsp;</p>
<p>Denn das Mysterium des schweigsamen und mordenden Killers, der scheinbar nicht zu töten ist, bekommt auch 2018 nicht einmal ein Quäntchen interessanten, neuen Background dazu. Das kann man konsequent finden. Allerdings hat sich die Grundidee in 40 Jahren voller <em>Halloween</em>-Filme und Dutzende billiger Plagiate davon doch stark abgenutzt. Und so stellt sich beim fast identischen Plot zu 1978 kein großer Gruseleffekt mehr ein. Trotz deutlich härterer Gangart, mehr Opfern und mehr Blut.</p>
<figure id="attachment_4813" aria-describedby="caption-attachment-4813" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-4813 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/ween-2-1024x682.jpg" alt="Halloween" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/ween-2-1024x682.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/ween-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/ween-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/ween-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/ween-2-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/ween-2.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-4813" class="wp-caption-text">Eine Journalistin, die Michael kurz vor seinem Ausbruch besuchte, beim aufrichtigen Bereuen dieser Idee.</figcaption></figure>
<h3>Halloween: Trinkspiel gefällig?</h3>
<p>Dafür bietet <em>Halloween</em> einen anderen Service für alteingesessene Fans der Reihe &#8211; Verbeugungen vor dem Original. Wer Lust auf ein Trinkspiel hat, kann bei jeder Hommage an den Film von 1978 einen Schnaps kippen. Er wird dann aber nach spätestens 30 Minuten einen Vollrausch davongetragen haben. Diese kleinen Momente, die Kennern stets ein Lächeln ins Gesicht zaubern, sind leider aber auch schon mit das Beste, was der neue zweite Teil der Reihe zu bieten hat. Und das ist bei so einer Horror-Ikone wie <em>Halloween</em> einfach etwas wenig.</p>
<p>So führte der erste &#8222;zweite Teil&#8220; 1980 die Verwandtschaft zwischen Michael und Laurie &#8211; und damit ein Motiv &#8211; ein. Das der neue zweite Teil gleich wieder einkassiert. Und selbst die eher mäßigen Teile 4-6 versuchten, dem Charakter von Michael ein wenig mystisch-druidischen Hintergrund zu geben, da Halloween als &#8222;Samhain&#8220; schon von den Kelten gefeiert wurde. Auch andere Horror-Legenden wie Freddy Krueger oder Pinhead bekamen in Fortsetzungen mehr oder weniger gelungene Zusätze wie Entstehungsgeschichten oder Schwächen. Nicht so Michael Myers.</p>
<p>Hier erzählt Regisseur David Gordon Green (&#8222;Ananas Express&#8220;) nach einem mit Danny McBride und Jeff Fradley gemeinsam geschriebenen Drehbuch weitgehend die gleiche Geschichte wie vor 40 Jahren. Und lässt die meisten Figuren auch so agieren, als hätte es seitdem keine Horrorfilme gegeben. Wie der sehr mäßige <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-the-strangers-opfernacht/">&#8222;The Strangers &#8211; Opfernacht&#8220;</a> präsentiert auch <em>Halloween</em> Charaktere, die sich so dumm verhalten, dass es wehtut &#8211; wenigstens nicht nur dem Zuschauer, sondern auch ihnen.</p>
<figure id="attachment_4814" aria-describedby="caption-attachment-4814" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-4814 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/ween-3-1024x682.jpg" alt="Halloween" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/ween-3-1024x682.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/ween-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/ween-3-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/ween-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/ween-3-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/ween-3.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-4814" class="wp-caption-text">Lauries Enkelin Allyson ist zum Fest auf einer Kostümparty und dadurch ein leichtes Ziel für Michael.</figcaption></figure>
<h3>Halloween: Danke, Jamie Lee!</h3>
<p>Der einzige Grund, warum man diesen sehr durchschnittlichen Retro-Horror ansehen kann, ist denn auch die Hauptdarstellerin Jamie Lee Curtis. Sie bringt Tiefe in den Film, wenn sie die ältere Laurie darstellt. Die emotional die Nacht von vor 40 Jahren nie verlassen hat und bis heute unter der gleichen Todesangst leidet wie damals &#8211; jeden Tag. Eine derart gebrochene Heldin sieht das Horror-Genre nicht oft, hier haben die Macher tatsächlich einen guten, innovativen Job gemacht.</p>
<p>Wer sich im Horror-Genre und speziell in der Untergruppe Slasher nicht auskennt, der könnte an <em>Halloween</em> durchaus Spaß haben. Denn Gordon Green inszeniert mit präzisen und stimmungsvollen Bildern seines Kameramannes Michael Simmonds eine recht atmosphärische, gut ausgestattete Kopie des Originals. Aber für alte Fans eben auch nur das &#8211; eine Kopie. Für das schnelle Geld haben das schon viele Studios mit billigen Aufgüssen des immer gleichen Themas getan. Dem Urvater der Maskenkiller hätte man aber wahrlich Besseres gewünscht.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Atmosphärisch gelungene, aber inhaltlich komplett redundante Rückkehr einer Horror-Legende, die zumindest langjährige Fans von <em>Halloween</em> nicht gebraucht hätten. Eine sehenswerte Jamie Lee Curtis und der noch immer brillante Soundtrack kaschieren die weitgehende Ideenlosigkeit des neuen zweiten Teils da nur notdürftig. Immerhin zeigen die zahlreichen Verbeugungen vor Carpenters Original den Respekt der Macher. Vielleicht war gerade der aber zu groß für einen besseren, innovativeren Film.</p>
<p><strong>Halloween startet am 25. Oktober 2018 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_4815" aria-describedby="caption-attachment-4815" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-4815 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/ween-4-1024x682.jpg" alt="Halloween" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/ween-4-1024x682.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/ween-4-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/ween-4-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/ween-4-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/ween-4-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/ween-4.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-4815" class="wp-caption-text">Kann Laurie ihren Peiniger nach 40 Jahren endlich loswerden oder wird Michael nach so langer Zeit sein Ziel erreichen?</figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-halloween/">Filmkritik: Halloween</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lauterfilme.de/filmkritik-halloween/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Serienkritik: Ghul</title>
		<link>https://lauterfilme.de/serienkritik-ghul/</link>
					<comments>https://lauterfilme.de/serienkritik-ghul/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Aug 2018 20:22:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Serien Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Blumhouse]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Indisch]]></category>
		<category><![CDATA[Mini-Serie]]></category>
		<category><![CDATA[Netflix]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lauterfilme.de/?p=4598</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eigentlich verbinden die meisten Filmfreunde indisches Kino mit bunten Liebesfilmen voller Tanzeinlagen und garantiert nicht mit blutigem Horror. Doch nun präsentiert Netflix eine Miniserie namens &#8222;Ghul&#8220;, die in Sachen Härte und Spannung durchaus mit dem besten US-Serien mithalten kann. Dahinter steht neben einem in Indien lebenden britischen Regisseur auch US-Erfolgsproduzent Jason Blum. Die US-indische Produktion Ghul als Serie zu verkaufen, wäre eigentlich etwas für die BBC. Denn nur die bringen es fertig, einen Dreiteiler als&#160; ganze Serie anzukündigen. Was in [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-ghul/">Serienkritik: Ghul</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eigentlich verbinden die meisten Filmfreunde indisches Kino mit bunten Liebesfilmen voller Tanzeinlagen und garantiert nicht mit blutigem Horror. Doch nun präsentiert Netflix eine Miniserie namens &#8222;Ghul&#8220;, die in Sachen Härte und Spannung durchaus mit dem besten US-Serien mithalten kann. Dahinter steht neben einem in Indien lebenden britischen Regisseur auch US-Erfolgsproduzent Jason Blum.</strong></p>
<p>Die US-indische Produktion Ghul als Serie zu verkaufen, wäre eigentlich etwas für die BBC. Denn nur die bringen es fertig, einen Dreiteiler als&nbsp; ganze Serie anzukündigen. Was in diesem Fall besonders seltsam ist, da es eigentlich einmal ein Spielfilm war und erst nachträglich zur Netflix-Serie umgeschnitten wurde. Die gerade einmal 130 Minuten lange Serie hätte aber auch als Film funktioniert. Und der sollte es nach einem Deal zwischen Blumhouse (<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-get-out/">&#8222;Get Out&#8220;</a>) und dem indischen Studio auch werden.</p>
<figure id="attachment_4599" aria-describedby="caption-attachment-4599" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-4599 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/08/Ghul-aufmacher-1024x721.jpg" alt="Ghul" width="750" height="528" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/08/Ghul-aufmacher-1024x721.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/08/Ghul-aufmacher-300x211.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/08/Ghul-aufmacher-768x541.jpg 768w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-4599" class="wp-caption-text">Ist der neue Gefangene Ali wirklich der Anführer der Rebellen? Oder ist da etwas gänzlich Anderes ins Foltergefängnis geraten.</figcaption></figure>
<h3>Ghul: Die Handlung</h3>
<p>Indien in naher Zukunft. Aus dem Land ist durch religiöse Fanatiker ein totalitärer Überwachungsstaat geworden. Auch die junge Nida (Radhika Apte) glaubt fest an den neuen Staat und geht dabei sogar so weit, ihren eigenen Vater, einen liberalen Universitäts-Professor, an ihre Leute zu verraten. Aber weil er statt mit einer Standpauke entlassen zu werden, spurlos verschwunden ist, fühlt Nida sich schuldig. Auch ihre Abkommandierung in ein geheimes Gefangenenlager sieht die junge Frau mit gemischten Gefühlen.</p>
<p>Auch die Anführer vor Ort, der Kriegsheld Dacunha (Manav Kaul) und seine rechte Hand Laxmi (Ratnabali Bhattacharjee), begegnen Nida mit Misstrauen. Dennoch wird sie zur Befragung eines wichtigen Gefangenen abkommandiert &#8211; Ali Saeed (Mahesh Balraj), dem Anführer der Rebellen. Doch als das Verhör mit begleitender Folter an dem Mann beginnt, kommen Nida Zweifel, ob der Gefangene tatsächlich der ist, der er zu sein scheint. Bald gibt es im Gefängnis die ersten Leichen. Und das Töten hat gerade erst begonnen &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/wgaAhNPdeZU" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Ghul: Hart und düster</h3>
<p>Eine indische Horrorserie dürfte für die meisten Zuschauer eine Wundertüte sein, da es kaum Filme oder Serien dieses Genre aus dem Land gibt. Der britische Regisseur und Drehbuchautor Patrick Graham lebt und arbeitet in Indien und schafft eine durchgehend packende Verschmelzung aus westlichen Genre-Versatzstücken und indischer Mythologie. Die vor und hinter der Kamera fast ausschließlich mit indischen Filmschaffenden umgesetzt wird. Dabei schreckt Graham auch vor recht rabiaten Bildern nicht zurück.</p>
<p>Sowohl die Hintergrundgeschichte um die Diktatur, die ihre Gegner in Foltergefängnissen verschwinden lässt, als auch die Hauptstory um einen sehr unmenschlichen Gefangenen, sind extrem düster inszeniert und erzählt. Das ist eine ganze Spur härter als die üblichen Teenie-Horrorstoffe aus den USA und zeigt, dass das Genre noch immer Geschichten erzählen kann, die man nicht schon hundert Mal gesehen hat. Zwar ist auch <em>Ghul</em> nicht <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-the-ritual/">frei von Anleihen</a>, Graham holt sich aber Inspiration von ganz großen Vorbildern.</p>
<figure id="attachment_4625" aria-describedby="caption-attachment-4625" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-4625 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/08/ghul-1-1024x620.jpg" alt="Ghul" width="750" height="454" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/08/ghul-1-1024x620.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/08/ghul-1-300x182.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/08/ghul-1-768x465.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/08/ghul-1.jpg 1189w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-4625" class="wp-caption-text">Schon bald muss Nida um ihr Leben kämpfen.</figcaption></figure>
<h3>Ghul: Das Ding lässt grüßen</h3>
<p>Den Body-Horror von John Carpenters Meisterwerk zeigt Grahams Film zwar nicht, den Paranoia-Aspekt von &#8222;Das Ding&#8220; fängt <em>Ghul</em> aber sehr gut ein. Denn langsam wächst das Misstrauen unter den Gefängniswärtern und bald traut niemand mehr irgendjemanden. Ohne große Effekte, nur durch die guten Schauspieler, entsteht so ein Spannungsfeld, dass sich bis zum Schluss nicht mehr abbaut. Graham nimmt den Klassiker auch beim Soundtrack als Inspiration. Minimale Elektroklänge verstärken das Grauen in den düsteren Gängen nochmals und führen virtuos akustisch auf den nächsten Höhenpunkt zu.&nbsp;</p>
<p>Obwohl Graham seine Dystopie lediglich als Aufhänger für seinen Horror nimmt, nimm er sich auch Zeit für ein paar Aussagen über Diktaturen und Terror gegen das eigene Volk, die auch für viele Menschen heute noch immer Alltag sind. Diese zweite Ebene des Horrors packt auch dann, wenn von übernatürlichen Kräften auf dem Bildschirm gar nichts zu sehen ist. Dazu sorgt die Kamera dafür, dass der Zuschauer genauso vorsichtig und zitternd um die Ecken des Gefängnisses spähen wie die Heldin Nida. Keine Frage, Graham versteht sein Horror-Handwerk.</p>
<p>Dass ihm zwar eine sehr gute, aber keine herausragende Serie gelingt, liegt denn auch hauptsächlich am Drehbuch. Denn das ist trotz einiger guter Ideen ein wenig vorhersehbar und wird Kenner des Genres nicht lange im Dunkeln lassen. Das ist aber angesichts der guten Umsetzung und des originellen Kulturen-Mixes durchaus zu verschmerzen.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Mit <em>Ghul</em> weht aus mehreren Gründen ein frischer Wind durch Netflix&#8216; Horror-Ecke. Zum einen ist der eigentlich gut zweistündige Film hier zur Mini-Serie mutiert, was gut funktioniert. Außerdem überzeugt die Mischung aus derbem Polit-Thriller und recht hartem Horror fast komplett. Mit ein wenig mehr Schliff am Drehbuch hätte <em>Ghul</em> sogar das Zeug zum Klassiker gehabt, aber auch so bleibt er ansehnlicher Horrorstoff. So darf gern mehr Gruseliges aus Indien kommen.</p>
<p><strong>Ghul ist ab dem 24. August 2018 bei Netflix zu sehen.</strong></p>
<figure id="attachment_4626" aria-describedby="caption-attachment-4626" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-4626 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/08/ghul-2-1024x536.jpg" alt="Ghul" width="750" height="393" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/08/ghul-2-1024x536.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/08/ghul-2-300x157.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/08/ghul-2-768x402.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/08/ghul-2.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-4626" class="wp-caption-text">Ist Nidas Gegner wirklich ein Mensch?</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-ghul/">Serienkritik: Ghul</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lauterfilme.de/serienkritik-ghul/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Filmkritik: Family Blood</title>
		<link>https://lauterfilme.de/filmkritik-family-blood/</link>
					<comments>https://lauterfilme.de/filmkritik-family-blood/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 May 2018 19:24:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Blumhouse]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Netflix]]></category>
		<category><![CDATA[Vampire]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lauterfilme.de/?p=4024</guid>

					<description><![CDATA[<p>Blumhouse Productions ist nicht nur fast ausschließlich im Horror-Genre aktiv, sondern dort auch sehr fleißig. Gerade brachte Blumhouse &#8222;Wahrheit oder Pflicht&#8220; in die deutschen Kinos, da gibt es auch Neues für die Streaming-Plattform Netflix. &#8222;Family Blood&#8220; erzählt die Geschichte einer Familie, die mit Drogenpoblemen zu kämpfen hat &#8211; bis sich etwas noch Schlimmeres in ihrem Leben breitmacht. Welche Filme gibt es bei Netflix noch? Den Überblick über alle Netflix-Filmkritiken finden Sie hier. Der Vampir-Mythos ist zwar schon viele Jahrhunderte alt, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-family-blood/">Filmkritik: Family Blood</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Blumhouse Productions ist nicht nur fast ausschließlich im Horror-Genre aktiv, sondern dort auch sehr fleißig. Gerade brachte Blumhouse <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-wahrheit-oder-pflicht/">&#8222;Wahrheit oder Pflicht&#8220;</a> in die deutschen Kinos, da gibt es auch Neues für die Streaming-Plattform Netflix. &#8222;Family Blood&#8220; erzählt die Geschichte einer Familie, die mit Drogenpoblemen zu kämpfen hat &#8211; bis sich etwas noch Schlimmeres in ihrem Leben breitmacht.</strong></p>
<p>Welche Filme gibt es bei Netflix noch? <a href="https://lauterfilme.de/netflix-filmkritik-im-ueberblick/">Den Überblick über alle Netflix-Filmkritiken finden Sie hier.</a></p>
<p>Der Vampir-Mythos ist zwar schon viele Jahrhunderte alt, aber erst am Ende des 19. Jahrhunderts schuf Bram Stoker mit seinem Roman <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Dracula_(Roman)" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Dracula&#8220;</a> das Bild des Blutsaugers, auf dem seither fast alle Filmvampire beruhen &#8211; und inzwischen nicht mehr wirklich gruselig sind. Hin und wieder gelingt es aber Regisseuren und Autoren, frisches Blut ins ausgelutschte Genre zu pumpen, ob Kathryn Bigelows &#8222;Near Dark&#8220; in den 80ern oder &#8222;Daybreakers&#8220; von den Spierig-Brothers. Kann auch Regisseur Sonny Mallhi etwas Neues über Vampire erzählen?</p>
<figure id="attachment_4028" aria-describedby="caption-attachment-4028" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-4028 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/family-1-1024x683.jpg" alt="Family Blood" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/family-1-1024x683.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/family-1-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/family-1-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/family-1-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/family-1-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/family-1.jpg 1199w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-4028" class="wp-caption-text">Kyle und Amy haben zunehmend Angst vor ihrer Mutter und ihrem neuen Freund.</figcaption></figure>
<h3>Family Blood: Die Handlung</h3>
<p>Ellie (Vinessa Shaw) hat durch ihre Drogensucht nicht nur ihre Ehe und ihren Mann, sondern auch Job und Freunde verloren. Und so zieht sie mit ihren Kindern, dem fast erwachsenen Kyle (Colin Ford, &#8222;Under The Dome&#8220;) und der halbwüchsigen Amy (Eloise Lushina) in eine neue Stadt. In Sitzungen bei Selbsthilfegruppen und einem neuen Job versucht sie, ihr Leben wieder auf die Reihe zu bekommen und ihren Kindern eine vernünftige Mutter zu sein.</p>
<p>Als sie eines Nachts wieder rückfällig wird, erweckt sie damit das Interesse von Christopher (James Ransone), der ebenfalls in die Sitzungen geht und sie high im Park findet. Diese Begegnung verändert Ellies Leben nachhaltig. Bald stellen auch ihre Kinder fest, dass Mom nicht mehr so ist wie sonst. Und das lenkt Kyle doch gewaltig von seiner Freundschaft mit der Mitschülerin Meegan ab, für die er mehr als nur Sympathie empfindet &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/tXPrC7eKk1A" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Family Blood: Drama oder Horror?</h3>
<p>Regisseur Mallhi, der auch am Drehbuch mitschrieb, konnte sich deutlich sichtbar nicht entscheiden, ob er nun das Drama der Drogensucht oder den Horror der Blutsauger in den Vordergrund seines Films stellen wollte. Das wäre aber dringend notwendig gewesen, um dem so sehr zerrissen wirkenden Film eine klare Richtung zu geben. Denn echter Horror stellt sich den ganzen Film über nicht ein, viel zu harmlos und unbeholfen inszeniert Mallhi Szenen, die theoretisch gruselig hätten werden können.</p>
<p>Und auch die Drama-Aspekte der Handlung funktionieren nicht. Es bleiben so viele Fragen unbeantwortet, dass weder der Grund für Ellies Drogenproblem noch der für ihren Rückfall auch nur andeutungsweise nachvollziehbar wären. Und auch Christophers Entscheidung, sich derart in Ellies Leben einzumischen, bleiben im Dunkeln. Mallhi gelingt es nicht, seinen Figuren wirklich Leben einzuhauchen. Obwohl es eigentlich nur drei Charaktere sind, die im Film eine wichtige Rolle spielen.</p>
<figure id="attachment_4029" aria-describedby="caption-attachment-4029" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-4029 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/family-2-1024x683.jpg" alt="Family Blood" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/family-2-1024x683.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/family-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/family-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/family-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/family-2-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/family-2.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-4029" class="wp-caption-text">Auch mit seiner neuen Freundin Meegan kann Kyle nicht über die seltsamen häuslichen Veränderungen sprechen.</figcaption></figure>
<h3>Family Blood: Beim Fangzahn nichts Neues</h3>
<p>Dazu legt Mallhi seine Vampire als krude Mischung aus althergebrachten Eigenschaften und neuen Fähigkeiten an, sodass nie so recht klar wird, welches Vorbild seine Blutsauger eigentlich haben sollen. So verschwindet in einer der wenigen gelungenen Szenen Ellies Spiegelbild. Womit Mallhi dem Zuschauer wohl suggerieren will, dass hier eine Umwandlung nun abgeschlossen sei. Mit dem fehlenden Spiegelbild einhergehende Schwächen wie Knoblauch, Kreuze oder Holzpflöcke haben hingegen keine Wirkung auf die Blutsauger, die Mallhi sich da ausgedacht hat.</p>
<p>Warum der Regisseur manches als Allgemeinwissen der Popkultur über Vampire beibehielt und manches nicht, wird nie klar. So wirken seine Untoten in jedem Fall seltsam unrund und lebloser als die meisten ihrer Artverwandten. Was sich noch am wenigsten den Schauspielern anlasten lässt. Dem Horror-erfahrenen James Ransone (&#8222;Sinister 1+2&#8220;) gelingt dabei sogar manchmal ein Augenblick des leichten Unbehagens, wenn er stumm vor der Tür des Hauses steht und auf Ellie wartet. Retten können die Darsteller das unausgegorene Drehbuch und die maue Inszenierung aber nicht.</p>
<p>Blumhouse hat immer wieder mal einen Ausrutscher nach unten in ihrem ansonsten meist guten oder zumindest durchschnittlichen Horror-Portfolio. Family Blood gehört bisher zu den schwächsten Filmen der Produktionsfirma. Und ist wohl nur für Vampir-Komplettisten von Belang.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Die Mischung aus Drama und Horror, die <em>Family Blood</em> seinen Zuschauern vorsetzt, funktioniert leider nie. Die Horrorelemente sind nicht packend, die dramatischen Szenen berühren nicht. Dazu kommen nur wenig ausgearbeitete Charaktere, die deshalb auch kaum einmal echtes Interesse an ihrem Schicksal wecken können. <em>Family Blood</em> gehört zu den Netflix-Horrorfilmen, die man sich getrost schenken kann.</p>
<p><strong>Family Blood läuft ab dem 5. Mai 2018 bei Netflix.</strong></p>
<figure id="attachment_4030" aria-describedby="caption-attachment-4030" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-4030 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/family-3-1024x684.jpg" alt="Family Blood" width="750" height="501" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/family-3-1024x684.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/family-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/family-3-768x513.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/family-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/family-3-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/family-3.jpg 1200w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-4030" class="wp-caption-text">Ob ein Messer gegen Vampire hilft? Kyle scheint seiner Waffe auch nicht zu trauen.</figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-family-blood/">Filmkritik: Family Blood</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lauterfilme.de/filmkritik-family-blood/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Filmkritik: Wahrheit oder Pflicht</title>
		<link>https://lauterfilme.de/filmkritik-wahrheit-oder-pflicht/</link>
					<comments>https://lauterfilme.de/filmkritik-wahrheit-oder-pflicht/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 May 2018 10:37:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Blumhouse]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Teenies]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lauterfilme.de/?p=3996</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Produktionsfirma Blumhouse zeichnete in den vergangenen Jahren für einige der besten Horrorfilme überhaupt verantwortlich. Darunter kleine und große Perlen wie &#8222;Get Out&#8220;, &#8222;Das Belko-Experiment&#8220; oder &#8222;Happy Death Day&#8220;. Allerdings produzierte das Team um Jason Blum auch weniger überzeugende Genrefilme wie das &#8222;Martyrs&#8220;-Remake oder &#8222;Amityville: The Awakening&#8220;. In welche Qualitäts-Kategorie fällt &#8222;Wahrheit oder Pflicht&#8220;? Keine Frage, das Konzept lohnt sich. Immer wieder finanziert Blumhouse kleinere Horrorfilme für fünf bis zehn Millionen Dollar und trägt häufig genug das Zehnfache von den [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-wahrheit-oder-pflicht/">Filmkritik: Wahrheit oder Pflicht</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Produktionsfirma Blumhouse zeichnete in den vergangenen Jahren für einige der besten Horrorfilme überhaupt verantwortlich. Darunter kleine und große Perlen wie <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-get-out/">&#8222;Get Out&#8220;</a>, <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-das-belko-experiment/">&#8222;Das Belko-Experiment&#8220;</a> oder <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-happy-death-day/">&#8222;Happy Death Day&#8220;</a>. Allerdings produzierte das Team um Jason Blum auch weniger überzeugende Genrefilme wie das &#8222;Martyrs&#8220;-Remake oder &#8222;Amityville: The Awakening&#8220;. In welche Qualitäts-Kategorie fällt &#8222;Wahrheit oder Pflicht&#8220;?</strong></p>
<p>Keine Frage, das Konzept lohnt sich. Immer wieder finanziert Blumhouse kleinere Horrorfilme für fünf bis zehn Millionen Dollar und trägt häufig genug das Zehnfache von den Kinokassen nach Hause. Auch <em>Wahrheit oder Pflicht</em>, der bereits Mitte April in den USA startete, hat bei einem Budget von etwa vier Millionen Dollar plus Marketing-Mittel fast 60 Millionen Dollar eingespielt. Und ist damit schon vor dem Deutschlandstart ein Erfolg &#8211; zu Recht?</p>
<figure id="attachment_4000" aria-describedby="caption-attachment-4000" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-4000 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/truth-1-1024x581.jpg" alt="Wahrheit oder Pflicht" width="750" height="426" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/truth-1-1024x581.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/truth-1-300x170.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/truth-1-768x436.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/truth-1.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-4000" class="wp-caption-text">Und so beginnt es: in einer alten Kirche in Mexiko spielen die Teenager Wahrheit oder Pflicht &#8211; mit schrecklichen Folgen.</figcaption></figure>
<h3>Wahrheit oder Pflicht: Die Handlung</h3>
<p>Eine College-Clique um die beiden besten Freundinnen Olivia (Lucy Hale, &#8222;Pretty Little Liars&#8220;) und Markie (Violett Beane, Jesse Quick aus &#8222;The Flash&#8220;) will ihren letzten gemeinsamen Spring-Break in Mexiko feiern &#8211; und landet am letzten Abend durch einen Zufall mit einem scheinbar netten Fremden in einer alten Kirche. Dort fordert der Fremde, der sich Carter nennt, die Gruppe auf, mit ihm <em>Wahrheit oder Pflicht</em> zu spielen &#8211; und tritt damit unheimliche Vorgänge los.</p>
<p>Denn wieder zuhause, merkt Olivia bald, dass das Spiel nicht beendet ist, sondern noch immer läuft. Wer nicht mitspielt, ist wenig später tot. Wer mitspielt, dann aber die gewählte Aufgabe verweigert, stirbt ebenfalls. Nur wer wahrheitsgemäß antwortet oder die gestellte Aufgabe erledigt, lebt weiter &#8211; vorerst. Denn das Spiel endet nicht nach einer Runde, sondern scheint überhaupt nicht zu stoppen. Und so versuchen Olivia und ihre Freunde herauszufinden, wie das Spiel ursprünglich einmal begonnen hat, um es zu überleben &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/11n4zyHLpJw" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Wahrheit oder Pflicht: Teenies dezimieren</h3>
<p>Der extrem generische Trailer ließ nichts Gutes erahnen. Dort wirkte es, als bekäme das Horrorpublikum einen klassisch-langweiligen Film zu sehen, indem eine Gruppe Teenager einer nach dem anderen stirbt &#8211; wie in hunderten von Filmen vorher. Und so ganz falsch ist das auch nicht. Denn der Hauptplot tut genau dies und tritt dabei in die Fußstapfen zahlreicher Slasher-Filme wie <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Halloween_%E2%80%93_Die_Nacht_des_Grauens" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Halloween&#8220;</a> oder &#8222;Freitag, der 13.&#8220;, aber auch Serien wie &#8222;Final Destination&#8220; und andere typische Genrevertreter.</p>
<p>Dass <em>Wahrheit oder Pflicht</em> dennoch ansehnlich geraten ist, liegt denn auch nicht an der Story, an der nicht weniger als vier Autoren gewerkelt haben. Hier ist dem Quartett nur wenig Neues eingefallen. Einen besseren Job haben sie hingegen bei der Charakterzeichnung abgeliefert, denn nur aus diesem Grund ist der Film sehenswert. Seine Figuren sind so lebendig, sympathisch und glaubwürdig, dass man im Kinosessel mit ihnen mitleidet und nicht möchte, dass einer von ihnen stirbt. Aus dieser emotionalen Bindung zieht der Film seine Schauwerte.</p>
<figure id="attachment_4001" aria-describedby="caption-attachment-4001" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-4001 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/truth-2-1024x682.jpg" alt="Wahrheit oder Pflicht" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/truth-2-1024x682.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/truth-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/truth-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/truth-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/truth-2-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/truth-2.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-4001" class="wp-caption-text">Auch Markie und ihr Freund Lucas geraten in Lebensgefahr durch das Spiel.</figcaption></figure>
<h3>Wahrheit oder Pflicht: Routiniertes Horrorkino</h3>
<p>Regisseur Jeff Wadlow (&#8222;Kick Ass 2&#8220;, &#8222;The Strain&#8220;) setzt den Überlebenskampf der Gruppe routiniert in Szene und weiß, wie er die Zuschauer dazu bringt, um ihre Helden zu zittern. Ob ein Mädchen sturzbetrunken auf dem Dachsims balancieren oder eine Freundin der anderen die Hand brechen muss &#8211; Wadlow zieht immer dann die Spannung an, wenn man zu wissen glaubt, was als nächstes geschieht &#8211; und überrascht oft genug. Das muss man mit einem derart ausgelutschten Plot erstmal schaffen.</p>
<p>Und so präsentiert Blumhouse mit <em>Wahrheit oder Pflicht</em> einen Vertreter aus dem Mittelfeld ihrer bisherigen Werke. <em>Wahrheit oder Pflicht</em> kann mit guten Darstellern und viel Mitgefühl für seine Figuren punkten und erzählt seinen eigentlich bekannten Plot halbwegs originell und mit einigen guten Ideen, vor allem gegen Ende. Er hat aber ein Problem, das ein Horrorfilm eigentlich auf keinen Fall haben darf: Er ist nicht wirklich gruselig. Wer hier wirklich Angst bekommt, kann noch nicht sonderlich viele Filme des Genres gesehen haben. Da wäre mehr gegangen &#8211; und auch nötig gewesen. Eine Fortsetzung, die fast sicher kommt, kann das ja besser machen.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Bei <em>Wahrheit oder Pflicht</em> reißen es vor allem die gut geschrieben und sympathischen Darstellern heraus, denn wirklich gruselig ist der Film nie. Immerhin verfügt Jeff Wadlows Inszenierung über ein originelles Ende und ein paar dramatische Szenen, setzt aber auch immer wieder auf Spannung durch die zwischenmenschlichen Konflikte in der Gruppe statt auf derbe Blut-Effekte. Kein großer Wurf, aber auch kein Totalausfall &#8211; eine Horrorfilm-light-Ausgabe, den man sich als Genrefan ansehen kann, aber nicht muss.</p>
<p><strong>Wahrheit oder Pflicht startet am 10. Mai 2018 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_4002" aria-describedby="caption-attachment-4002" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-4002 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/truth-3-1024x424.jpg" alt="Wahrheit oder Pflicht" width="750" height="311" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/truth-3-1024x424.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/truth-3-300x124.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/truth-3-768x318.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/truth-3-600x250.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/truth-3.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-4002" class="wp-caption-text">Die böse Macht, die die Teenager zum Spielen zwingt, erkannt man im Film am leicht albernen Joker-Lächeln.</figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-wahrheit-oder-pflicht/">Filmkritik: Wahrheit oder Pflicht</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lauterfilme.de/filmkritik-wahrheit-oder-pflicht/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
