<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Musical - lauterfilme.de</title>
	<atom:link href="https://lauterfilme.de/tag/musical/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://lauterfilme.de/tag/musical/</link>
	<description>Filme, Serien und viel mehr</description>
	<lastBuildDate>Thu, 25 May 2023 20:05:32 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.8.5</generator>

<image>
	<url>https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2016/12/logo-flavicon.jpg</url>
	<title>Musical - lauterfilme.de</title>
	<link>https://lauterfilme.de/tag/musical/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Filmkritik: Arielle, die Meerjungfrau</title>
		<link>https://lauterfilme.de/arielle-die-meerjungfrau-kritik-film/</link>
					<comments>https://lauterfilme.de/arielle-die-meerjungfrau-kritik-film/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 May 2023 13:36:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Disney]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Musical]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://lauterfilme.de/?p=14185</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein Gastbeitrag von Mascha Fiedler Sowie zuletzt bei &#8222;Peter Pan und Wendy&#8220; hagelte es auch an der Realverfilmung vom Disney Klassiker &#8222;Arielle, die Meerjungfrau&#8220; schon Kritik, lange bevor der Film auf der Leinwand zu sehen war. Angefangen mit der Besetzung von Halle Bailey, einer schwarzen Frau, als Arielle, bis hin zum Animationsstil der beliebten Sidekicks Fabius und Sebastian hatten die Fans etwas auszusetzen. Disney selber hatte eine größere Nähe zum Märchen von Hans Christian Andersen angekündigt. Auch das traf nicht [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/arielle-die-meerjungfrau-kritik-film/">Filmkritik: Arielle, die Meerjungfrau</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><em>Ein Gastbeitrag von Mascha Fiedler</em></p>
<p>Sowie zuletzt bei &#8222;Peter Pan und Wendy&#8220; hagelte es auch an der Realverfilmung vom Disney Klassiker &#8222;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Arielle,_die_Meerjungfrau" target="_blank" rel="noopener">Arielle, die Meerjungfrau</a>&#8220; schon Kritik, lange bevor der Film auf der Leinwand zu sehen war. Angefangen mit der Besetzung von Halle Bailey, einer schwarzen Frau, als Arielle, bis hin zum Animationsstil der beliebten Sidekicks Fabius und Sebastian hatten die Fans etwas auszusetzen. Disney selber hatte eine größere Nähe zum Märchen von Hans Christian Andersen angekündigt. Auch das traf nicht auf breite Zustimmung im Lager der Fans des alten Zeichentrickfilms. Ist die Sorge der Fans um die Zerstörung ihres Kindheitsfilms berechtigt? Das klärt die Kritik.</p>
<figure id="attachment_14190" aria-describedby="caption-attachment-14190" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-14190 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/arielle-1.webp" alt="Jonah Hauer-King als Prinz Eric" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/arielle-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/arielle-1-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/arielle-1-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/arielle-1-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/arielle-1-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/arielle-1-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/arielle-1-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14190" class="wp-caption-text">Gesehen, verliebt: Prinz Eric erobert Arielles Herz im Flug, obwohl er gar nichts davon merkt.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Die abenteuerlustige Arielle, König Tritons jüngste Tochter, ist neugierig auf die Menschenwelt. Sie sammelt alle möglichen Gegenstände, die von Schiffen oder durch Strömungen den Weg zu ihr nach unten finden. Und schwimmt, zusammen mit ihrem Freund Fabius, sogar in gefährliche verbotene Gewässer, um Dinge aus Schiffswracks zu bergen und so der Menschenwelt näher kommen zu können. Doch ihr Vater hat den Kontakt mit Menschen nach dem Tod seiner Frau verboten, was regelmäßig zu Streit zwischen ihm und Arielle führt. Er weist sogar seinen engsten Vertrauten, die Krabbe Sebastian an, seine Tochter zu überwachen.</p>
<p>Aber Arielles Neugierde ist einfach zu groß. Als eines Tages ein Sturm aufkommt schwimmt sie an die Wasseroberfläche und beobachtet, wie das Schiff von Prinz Eric untergeht. Dieser geht zu spät von Bord, um seinen Hund zu retten. Und schafft es nicht mehr auf eines der Rettungsboote. Arielle ist beeindruckt von seiner Selbstlosigkeit, rettet ihn, und verliebt sich in ihn. Als ihr Vater von ihrem Ausflug an die Oberfläche erfährt ist er außer sich vor Wut. Er verbietet ihr, jemals wieder das Riff zu verlassen, was Arielle in tiefe Trauer stürzt. In ihrer Verzweiflung lässt sie sich auf einen Deal mit der Seehexe Ursula, König Tritons Schwester, ein. Die ihr im Tausch für ihre Stimme erlaubt, für drei Tage ein Mensch zu sein. Schafft sie es in diesen drei Tagen nicht, einen Kuss der wahren Liebe mit Prinz Erik zu teilen, so wird sie wieder zur Meerjungfrau und gehört Ursula. Und so macht sie sich auf, das Herz des Prinzen zu gewinnen &#8230;</p>
<p><iframe title="ARIELLE DIE MEERJUNGFRAU - Offizieller Trailer - Ab 25. Mai im Kino" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/goL3_go8epo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Alles neu?</h2>
<p>Ganz klar Nein. Der Film bleibt in seiner Handlung sehr nah an seinem Vorbild von 1989. Die bekannten Lieder sind, im Arrangement fast unverändert, alle an ihrem Platz und die wenigen neuen Stücke sind in Text und Musik passend. Man hört zwar eindeutig, dass diese aus der Feder von Disneys neuen Haus- und Hofkomponisten Lin Manuel Miranda stammen, doch das ist alles andere als negativ. Besonders das neue Stück für Prinz Eric, der im Original kein eigenes Lied bekommen hatte, ist mitreißend und einfach gelungen.</p>
<p>Die Unterwasserwelt sieht, wie der Begriff Realverfilmung schon erahnen lässt, an manchen Stellen nicht ganz so bunt und unecht aus wie in der animierten Vorlage. Hier und da, zum Beispiel wenn Sebastian „Unter dem Meer“ zum besten gibt, lässt es sich Regisseur Rob Marshall nicht nehmen, die fantasievolle Märchenwelt in voller Pracht erstrahlen zu lassen. Warum er das den allseits bekannten Figuren Fabius und Sebastian nicht gönnt, erschließt sich nicht ganz. Wirklich problematisch ist ihr neuer realistischer Look für den Film aber auch nicht.</p>
<figure id="attachment_14191" aria-describedby="caption-attachment-14191" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14191 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/arielle-2.webp" alt="Javier Bardem als Triton" width="1024" height="429" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/arielle-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/arielle-2-300x126.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/arielle-2-768x322.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/arielle-2-750x314.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14191" class="wp-caption-text">König Triton ist allerdings gar nicht begeistert von den Ausflügen seiner Tochter an die Oberfläche.</figcaption></figure>
<h2>Stark gespielt &#8211; und gesprochen</h2>
<p>Das einzige wirklich Neue an diesem Film ist Halle Bailey als <strong>Arielle</strong>. Und sie macht einen tollen Job. Von purer Verzweiflung über große Freude bis hin zur wahren Liebe: sie spielt alle Emotionen auf den Punkt. Und das über eine recht lange Strecke des Films, ohne auch nur ein Wort zu sprechen, ist das doch die Bedingung, überhaupt an Land gehen zu können. Über ihre fantastischen Gesangsfähigkeiten braucht man gar nicht zu reden. Melissa McCarthy hingegen setzt auf Altbewährtes. Sie hält sich mit ihrer Interpretation der bösen Hexe Ursula genau ans Vorbild. Das wirkt an manchen Stellen fast etwas übertrieben, ist im Gesamtbild aber passend und bietet einen schönen Kontrast zum ruhigen und zurückhaltend agierenden Javier Bardem als König Triton.</p>
<p>Daveed Diggs, Jacob Trembley und Awkwafina hauchen nicht nur den Sidekicks Sebastian, Fabius und Scuttle Leben und viel Humor ein, sondern sorgen den ganzen Film über für die Pointen. Und auch Jonah Hauer-King als Prinz Erik spielt einen sympathischen, heldenhaften und gefühlvollen jungen Mann, in den sich sicherlich viele junge Mädchen vergucken werden. Ob die deutschen Stimmen da mithalten können, muss letztlich ein Besuch im Kino zeigen. Wer die Chance hat, das Original zu sehen, macht in jedem Fall aber angesichts der Stardichte nichts falsch.</p>
<figure id="attachment_14192" aria-describedby="caption-attachment-14192" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14192 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/arielle-3.webp" alt="Melissa McCarthy als Ursula" width="1024" height="496" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/arielle-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/arielle-3-300x145.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/arielle-3-768x372.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/arielle-3-750x363.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14192" class="wp-caption-text">Meerhexe Ursula bietet Arielle einen gefährlichen Deal an.</figcaption></figure>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Wer Angst vor der Zerstörung des Lieblingsfilms aus Kindheitstagen hatte, kann unbesorgt ins Kino gehen. Die Neuauflage von <strong>Arielle, die Meerjungfrau</strong> ist genau das: eine Neuauflage, die versucht die neuen Möglichkeiten des Filmemachens zu nutzen, um mit einer großen Verneigung etwas Gutes noch besser zu machen. Auch wenn 10 Minuten weniger nicht geschadet hätten, ist es ein wunderschöner<a href="https://lauterfilme.de/crater-kritik-film-disneyplus/"> Film für die ganze Familie</a> geworden. An manchen Stellen sehr spannend, teilweise sogar etwas gruselig ist er definitiv auch für größere Kinder noch interessant und die Erwachsenen können sich ein Stück Kindheit zurückholen.</p>
<p><strong>Arielle, die Meerjungfrau startet am 25. Mai 2023 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_14193" aria-describedby="caption-attachment-14193" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14193 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/arielle-4.webp" alt="Arielle" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/arielle-4.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/arielle-4-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/arielle-4-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/arielle-4-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/arielle-4-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/arielle-4-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/arielle-4-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14193" class="wp-caption-text">Kann Arielle das Herz Erics erobern, ohne auch nur ein Wort zu sprechen?</figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/arielle-die-meerjungfrau-kritik-film/">Filmkritik: Arielle, die Meerjungfrau</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lauterfilme.de/arielle-die-meerjungfrau-kritik-film/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Filmkritik: Pinocchio</title>
		<link>https://lauterfilme.de/pinocchio-kritik-film-disneyplus/</link>
					<comments>https://lauterfilme.de/pinocchio-kritik-film-disneyplus/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Sep 2022 08:48:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Disney]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturverfilmung]]></category>
		<category><![CDATA[Musical]]></category>
		<category><![CDATA[Tom Hanks]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://lauterfilme.de/?p=12941</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vor einigen Jahren hat der Disney-Konzern begonnen, Animations-Klassiker neu zu drehen, als Gemisch aus Schauspielern und computeranimierten Figuren. Und war damit, wie in vielen anderen Dinge, extrem erfolgreich. Neuauflagen wie &#8222;Aladdin&#8222;, &#8222;Der König der Löwen&#8220; oder &#8222;Die Schöne und das Biest&#8220; wurden ein zweites Mal zu Kinohits. Mit &#8222;Pinocchio&#8220;, dem zweiten Spielfilm von Walt Disney aus dem Jahr 1940, kommt nun der nächste Klassiker mit einer Neuverfilmung an die Reihe. Und der Konzern konnte dafür mit Regisseur Robert Zemeckis (&#8222;Zurück [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/pinocchio-kritik-film-disneyplus/">Filmkritik: Pinocchio</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Jahren hat der Disney-Konzern begonnen, Animations-Klassiker neu zu drehen, als Gemisch aus Schauspielern und computeranimierten Figuren. Und war damit, wie in vielen anderen Dinge, extrem erfolgreich. Neuauflagen wie &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-aladdin/">Aladdin</a>&#8222;, &#8222;Der König der Löwen&#8220; oder &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-beauty-and-the-beast/">Die Schöne und das Biest</a>&#8220; wurden ein zweites Mal zu Kinohits. Mit &#8222;Pinocchio&#8220;, dem zweiten Spielfilm von Walt Disney aus dem Jahr 1940, kommt nun der nächste Klassiker mit einer Neuverfilmung an die Reihe. Und der Konzern konnte dafür mit Regisseur Robert Zemeckis (&#8222;Zurück in die Zukunft&#8220;) und Komponist Alan Silvestri (&#8222;Forrest Gump&#8220;) gleich zwei Hollywood-Legenden verpflichten. Spiegelt der Film diese Qualität wieder? Das klärt die Kritik.</p>
<figure id="attachment_12951" aria-describedby="caption-attachment-12951" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-12951 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/09/pino-1.webp" alt="Pinocchio" width="1024" height="576" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/09/pino-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/09/pino-1-300x169.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/09/pino-1-768x432.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/09/pino-1-750x422.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-12951" class="wp-caption-text">Das Wunder geschieht! Die Blaue Fee macht aus der Holzpuppe Pinocchio eine lebende Marionette.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Italien im späten 19. Jahrhundert. Der alte Tischler und Uhrenmacher Geppetto (Tom Hanks) schnitzt eine Marionette, die ihn an seinen vor vielen Jahren verstorbenen Sohn erinnert. Weil er Pinienholz dafür verwendet hat, tauft er die Puppe auf den Namen Pinocchio. Was Gepetto nicht weiß: Er hat einen kleinen Beobachter. Die Grille Jimini (im Original gesprochen von Joseph Gordon-Levitt) hat sich vor dem Regen in Geppetto Haus in Sicherheit gebracht und sieht dem Meister nun bei der Arbeit zu. Bevor der alte Mann sich ins Bett legt, sieht er eine Sternschnuppe am Himmel und wünscht sich etwas. Als Geppetto eingeschlafen ist, taucht in seiner Werkstatt die Blaue Fee (Cynthia Erivo) auf, die seinen Wunsch erfüllt. Ihr Zauber erweckt Pinocchio zum Leben.</p>
<p>Doch noch ist er weiterhin eine Holzpuppe. Die Fee erklärt ihm, dass er tapfer und selbstlos sein müsse, um sich die Umwandlung in einen richtigen Jungen zu verdienen &#8211; und Pinocchio will das unbedingt schaffen. Um ihm zu helfen, stellt ihm die Fee die kleine Grille als Gewissen zur Seite und verlässt ihn dann. Als Geppetto am nächsten Morgen aufwacht, ist die Freude groß &#8211; doch sie währt nicht lang. Denn als der alte Tischler seine Schöpfung in die Schule schickt, läuft Pinocchio zwei üblen Kerlen über den Weg, die ihn zu einer Karriere im Showgeschäft überreden wollen. Es gelingt ihnen, Pinocchio vom rechten Weg abzubringen &#8211; mit üblen Folgen für den kleinen, hölzernen Jungen &#8230;</p>
<p><iframe title="PINOCCHIO - Offizieller Trailer - Ab 8. September auf Disney+ streamen | Disney+" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/4oqW3K749NM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Hommage ans Original</h2>
<p>Carlo Collodis Geschichte von 1883 gilt zwar immer noch als Klassiker der Literatur, ist aber dennoch als Geschichte für Kinder weitgehend in Vergessenheit geraten. Auch weil die Story mit ihren düsteren, manchmal fast grausamen Momenten, nicht mehr so recht in die heutige Zeit passt. Dennoch hat sich Disney entschlossen, das Original von 1940 ohne große Veränderungen 2022 neu aufzulegen. Und das Ergebnis ist dementsprechend. Für ganz kleine Zuschauer ist der Film, angefüllt mit bösartigen Charakteren, schwarzer Magie und Monstern, sicherlich nicht sonderlich gut geeignet. Stattdessen präsentiert Robert Zemeckis einen Film, der vor allem Disney-Historie ausatmet.</p>
<p>So hat der Regisseur einige der bekannten Songs aus dem Original in seinen Film übernommen, unter anderen &#8222;When you wish upon a Star&#8220;, die Melodie, mit der jeder Disney-Film beginnt. Und in einer sehr schönen Szene, in der alle Kuckucksuhren in Geppettos Laden schlagen, zeigt Zemeckis eine Art Best of des Disney-Films. Hier sind Figuren wie Woody aus &#8222;Toy Story&#8220;, Roger Rabbit, Donald Duck und viele andere bekannte Charaktere zu sehen. Mehr Verbeugung vor seinem Auftraggeber kann man sich eigentlich kaum vorstellen. Dazu holt er mit Luke Evans als singendem Schurken einen Darsteller, der bereits als fieser Gaston in <strong>Die Schöne und das Biest</strong> überzeugte. Und verärgert die woke-Wächter mit einer schwarzen Fee und einer neuen Figur namens Fabiana, die ebenfalls von einer Afro-Amerikanerin gespielt wird.</p>
<figure id="attachment_12952" aria-describedby="caption-attachment-12952" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-12952 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/09/pino-2.webp" alt="Pinocchio" width="1024" height="554" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/09/pino-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/09/pino-2-300x162.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/09/pino-2-768x416.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/09/pino-2-750x406.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-12952" class="wp-caption-text">Die kleine grille so ll als Pinocchios Gewissen auf den naiven Jungen aufpassen. Doch das ist ein harter Job!</figcaption></figure>
<h2>Klassisch und modern &#8211; das passt nicht immer</h2>
<p>Hier treffen sich also Historie und Moderne im neuen <strong>Pinocchio</strong>, der auch tricktechnisch natürlich auf der Höhe der Zeit ist. Die Computeranimationen sind hochwertig. Und Zemeckis gilt mittlerweile fast als Großmeister von Filmen mit einer Mischung aus echten Schauspielern und CGI-Figuren. Daher verwundert es Kenner kaum, wie virtuos der Regisseur diesen Mix auch in seinem neuesten Film umsetzt. Ein weiterer moderner Zusatz im Film sind neue Songs von Alan Silvestri und Glen Ballard, denen man ihre Frische auch deutlich anmerkt. Die Mischung aus alter Story und moderner Erzählweise ist zwar ambitioniert, funktioniert aber nicht durchgehend gut. Denn die Diskrepanz zwischen den sehr düsteren Momenten und der manchmal zuckersüßen Inszenierung passt nicht immer zusammen.</p>
<p>Dabei könnte der Unterschied zwischen Tom Hanks, der seinen Geppetto anlegt, als sei 1940, und Keegan-Michael Key, der seine Sprechrolle des animierten Fuchses Honest John sehr modern interpretiert, durchaus spannend sein, hätte Zemeckis daraus etwas gemacht. Aber die meiste Zeit des Films laufen klassischer und moderner Ansatz weitgehend berührungsfrei nebeneinander her und kumulieren nie zu einer Einheit. Der Clash der Zeiten bleibt aus. Und das führt zu einem wenig homogenen Film, der oftmals nicht zu wissen scheint, wen er nun eigentlich ansprechen will.</p>
<figure id="attachment_12953" aria-describedby="caption-attachment-12953" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-12953 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/09/pino-3.webp" alt="Tom Hanks" width="1024" height="554" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/09/pino-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/09/pino-3-300x162.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/09/pino-3-768x416.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/09/pino-3-750x406.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-12953" class="wp-caption-text">Der alte Geppetto schickt seinen kleinen Jungen in die Schule &#8211; doch die Verführer lauern auf dem Weg.</figcaption></figure>
<p>Vermutlich ist <strong>Pinocchio</strong> daher auch eher ein Film für Eltern, die selbst mit den Disney-Klassikern groß wurden, als für ihre Kinder, denen je nach Alter die Story entweder zu unheimlich oder zu altmodisch erscheinen dürfte. Und natürlich für alle Fans des Konzerns, der sich mit <strong>Pinocchio</strong> einmal mehr vor sich selbst verbeugt und augenzwinkernd einige seiner größten Erfolge bejubelt. Aufgrund der technischen Perfektion und der mehr als gelungenen Gesangseinlagen von Cynthia Erivo und Luke Evans lohnt sich <strong>Pinocchio</strong> in jedem Fall. Dennoch vermittelt der Film den Eindruck, er hätte mit ein wenig mehr Mut noch deutlich besser werden können.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Mit <strong>Pinocchio</strong> gelingt Regie-Altmeister Robert Zemeckis ein weiterer Film, der technisch durch die Mischung aus echten Schauspielern und animierten Figuren glänzt. Inhaltlich tut sich Zemeckis hingegen deutlich schwerer. Einerseits bleibt er dicht an der Originalversion von 1940, was die Geschichte angeht. Andererseits modernisiert er die Musik und einige Szenen deutlich &#8211; das passt aber nicht immer wirklich zusammen. Wirklich feiern hingegen können beinharte Disney-Fans, die nicht nur einen Klassiker im neuen Gewand erleben, sondern auch jede Menge versteckte Anspielungen auf andere Erfolge von Disney suchen können &#8211; der Film ist voll davon. Technisch stark, inhaltlich wechselhaft und erzählerisch nicht aus einem Guss: <strong>Pinocchio</strong> ist ein ordentlicher Film, der besser hätte werden können.</p>
<p><strong>Pinocchio startet a, 8. September 2022 bei Disney+.</strong></p>
<figure id="attachment_12954" aria-describedby="caption-attachment-12954" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-12954 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/09/pino-4.webp" alt="Luke Evans" width="1024" height="576" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/09/pino-4.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/09/pino-4-300x169.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/09/pino-4-768x432.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/09/pino-4-750x422.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-12954" class="wp-caption-text">Was führt der Kutscher im Schilde, der zahlreiche Kinder eingesammelt hat, um sie ins Paradies zu bringen?</figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/pinocchio-kritik-film-disneyplus/">Filmkritik: Pinocchio</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lauterfilme.de/pinocchio-kritik-film-disneyplus/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Filmkritik: West Side Story</title>
		<link>https://lauterfilme.de/filmkritik-west-side-story/</link>
					<comments>https://lauterfilme.de/filmkritik-west-side-story/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Dec 2021 13:57:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Musical]]></category>
		<category><![CDATA[Steven Spielberg]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://lauterfilme.de/?p=11561</guid>

					<description><![CDATA[<p>Als &#8222;West Side Story&#8220; 1957 erstmals am Broadway aufgeführt wurde, war das Musical von Leonard Bernstein und dem jüngst verstorbenen Stephen Sondheim sofort ein Riesenerfolg. So etwas ruft in der Regel Hollywood auf den Plan und das war auch diesmal so. 1961 kam die Verfilmung von Robert Wise und Jerome Robbins, der bereits das Stück aus für Bühne gebracht hatte, in die Kinos. 1962 sammelte der Film bei elf Nominierungen zehn Oscars ein und gehört damit zu den erfolgreichsten Filmen, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-west-side-story/">Filmkritik: West Side Story</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Als &#8222;West Side Story&#8220; 1957 erstmals am Broadway aufgeführt wurde, war das Musical von Leonard Bernstein und dem jüngst verstorbenen Stephen Sondheim sofort ein Riesenerfolg. So etwas ruft in der Regel Hollywood auf den Plan und das war auch diesmal so. 1961 kam die Verfilmung von Robert Wise und Jerome Robbins, der bereits das Stück aus für Bühne gebracht hatte, in die Kinos. 1962 sammelte der Film bei elf Nominierungen zehn Oscars ein und gehört damit zu den erfolgreichsten Filmen, die es je bei den Academy Awards gab. Große Fußstapfen also, in die die Neuverfilmung des Stoffes tritt. Wenn das jemand darf, dann eine Regie-Legende wie Steven Spielberg. Gelingt dem 74-jährigen eine angemessene Umsetzung? Das klärt die Kritik.</p>
<figure id="attachment_11566" aria-describedby="caption-attachment-11566" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-11566 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/12/west-1.jpg" alt="West Side Story" width="1024" height="429" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/12/west-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/12/west-1-300x126.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/12/west-1-768x322.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/12/west-1-600x250.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-11566" class="wp-caption-text">Tiny will den Streit der Gangs endlich beenden. Doch weder Riff noch Bernardo haben daran Interesse.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Die Upper West Side von New York in den mittleren 50er Jahren. Das Arbeiterviertel wird von unterschiedlichsten Menschen bevölkert. Die Street-Gang der Jets, weiße Jungs mit polnischen oder irischen Wurzeln, legen sich immer wieder mit den Sharks an, einer Bande von Immigranten aus Puerto Rico. Jets-Chef Riff (Mike Faist) lässt dabei keine Chance aus, die Sharks zu provozieren, und Sharks-Boss Bernardo (David Alvarez) nimmt jede Gelegenheit gerne wahr, um zurückzuschlagen. Obwohl Polizisten wie Officer Krupke (Brian d&#8217;Arcy James) und Inspector Schrank (Corey Stoll) versuchen, die Jungs von Dummheiten abzuhalten, verabreden die Gangs einen Kampf für den übernächsten Abend, um das Revier ein für alle Mal dem Sieger zuzusprechen.</p>
<p>Vorher ist allerdings noch ein Tanzabend in der Nähe, auf dem beide Banden auftauchen. Bernardo nimmt seine kleine Schwester Maria (Rachel Zegler) mit, Riff bittet den Ex-Jet-Boss und Freund Tony (<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-baby-driver/">Ansel Elgort</a>), dort aufzutauchen. Tony hat der Gewalt nach einem Jahr im Gefängnis zwar abgeschworen, lässt sich aber überreden, ein wenig harmlosen Spaß zu haben. Als er Maria sieht, ist es Liebe auf den ersten Blick &#8211; und der jungen Frau geht es genauso. Doch schon ein harmloser Tanz der beiden bringt Bernardo auf die Palme und Tony und Maria müssen einsehen, dass ihre Liebe unter keinem guten Stern steht. Dennoch wollen sie das Blutvergießen zwischen den Gangs verhindern, um so ihr eigenes Glück möglich zu machen &#8230;</p>
<p><iframe title="West Side Story | Offizieller Trailer" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/k_pF-1M8sQs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Gute Gründe für eine Neuverfilmung?</h2>
<p>Wem die Geschichte bekannt vorkommt, aber nicht so recht einordnen kann, warum: West Side Story beruht auf einem Roman von Arthur Laurents, der sich wiederum großzügig bei Shakespeares &#8222;Romeo und Julia&#8220; bediente. Weil das eine Tragödie ist, hat auch die Story des Films für klassische Musicals ungewöhnlich düstere Momente. Und deckt so eine emotional größere Bandbreite ab, als der typische Hollywood-Musical-Film der früheren Jahre. Obwohl Spielberg seine Version nicht ins Hier und Jetzt transportiert, sondern im 50er Jahre-Setting belässt, fällt es nicht schwer, die Aktualität des Werks zu bemerken. Denn Hass zwischen verschiedene Ethnien (nicht nur) in den USA ist heute genauso ein Thema wie damals, wenn auch mit wechselnden Protagonisten.</p>
<p>Um einen derart großen Film neu zu drehen, braucht es gute Gründe. Spielberg, der bereits 2014 Interesse zeigte, den Film zu machen, damals noch mit FOX, hat einige Änderungen im Vergleich zum alten Film vorgenommen. So wurden für die neue Version von <strong>West Side Story</strong> nur Schauspieler gecastet, die ihre Songs selber singen konnten. Spielberg kopierte die herausragenden Choreographien von Jerome Robbins nicht, sondern ließ Josh Peck komplett neue Tanzszenen für den Film entwickeln. Zudem hält sich Tony Kushners Drehbuch enger an das Bühnenstück als die 1961er Version. Und Spielberg legte die Optik des Films in die Hände seines Haus- und Hof-Kameramannes Janusz Kaminski, der seine fast magischen Fähigkeiten hier einmal mehr unter Beweis stellt.</p>
<figure id="attachment_11567" aria-describedby="caption-attachment-11567" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-11567 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/12/west-2.jpg" alt="West Side Story" width="1024" height="603" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/12/west-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/12/west-2-300x177.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/12/west-2-768x452.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-11567" class="wp-caption-text">Die Puertoricaner lieben &#8222;America&#8220;, aber nicht die Art, wie sie empfangen wurden.</figcaption></figure>
<h2>Grandiose Bilder, zeitlose Songs</h2>
<p>Denn Kaminski findet so ausdrucksstarke Bilder für <strong>West Side Story</strong>, dass der Film schon ohne Ton ein Genuss wäre. Das gilt ebenso für die leisen Momente des Films wie für die von Leben durchfluteten Tanzszenen. Optisch ist der Film nicht weniger als ein weiteres Meisterstück des Polen. Das gelingt auch durch Aufstockung des Personals. Wo 1961 ein knappes Dutzend Tänzer und Sänger auf einem Hausdach &#8222;America&#8220; schmetterten, so lässt Spielberg einen ganzen Straßenzug die Tatsache feiern, dass man in Amerika lebt. Es ist die wohl mitreißendste Musical-Szene des Films und strahlt eine Lebensfreude aus, die sich unmittelbar auf das Publikum überträgt. Und das ist nicht nur in dieser Szene so.</p>
<p>Der erfahrene Regisseur verlässt sich auch auf die Kraft der Musik. Denn Bernstein komponierte ein Musical, das gleich eine ganze Handvoll unvergesslicher Melodien und Songs hervorbrachte. Spielberg setzt ihnen allen mit seiner makellosen Regie ein Denkmal und Kaminski gelingen Bilder, die den Zuschauer in ihrer Kulissenhaftigkeit fast in ein Musical-Theater versetzen. Wenn Ansel Elgort sein &#8222;Maria&#8220; in den Nachthimmel schmachtet, den wohl bekanntesten Song des Stückes, dann fühlt man mit ihm. Wenn Rachel Zegler &#8222;I Fell Pretty&#8220; anstimmt und ihr Liebensglück hinaus in die Welt trällert, dann fühlt man mit ihr. Diesen emotionalen Kern, ohne den <strong>West Side Story</strong> nicht <strong>West Side Story</strong> wäre, hat Spielberg stets im Blick und er lässt sein Publikum in mehr als 150 Minuten mitlachen, mitfeiern und mittrauern.</p>
<h2>Ein Film aus einem Guss</h2>
<figure id="attachment_11568" aria-describedby="caption-attachment-11568" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-11568 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/12/west-4.jpg" alt="Ansel Elgort, Rache Zegler" width="1024" height="539" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/12/west-4.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/12/west-4-300x158.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/12/west-4-768x404.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-11568" class="wp-caption-text">Hat die Liebe von Tony und Maria angesichts des Hasses zwischen den Gangs wirklich eine Chance?</figcaption></figure>
<p>Und weil dieses Zentrum des Films so gut funktioniert, passt sich der Rest an. Gesang, Tanz, Schauspiel &#8211; hier gibt es nichts, dass gegenüber den anderen Faktoren abfällt. Das Niveau der Tänzer und Sänger ist atemberauben hoch und deshalb sieht auch alles so federleicht aus. Ansel Elgort ist als Tony absolut umwerfend und singt und tanzt, als ob sein Leben davon abhinge. Und Rachel Zegler ist eine winzige, aber kraftvolle Maria, die nicht nur die Songs in einer Intensität singt, die im Gedächtnis bleibt, sondern auch die Leinwand mit ihrer Ausstrahlung jedes Mal ein kleines bisschen heller macht. Ein Extra-Lob verdient sich auch Mike Faist als Riff, dessen tragische Figur in dieser Verfilmung jede Szene beherrscht. <strong>West Side Story</strong> ist ein zeitloses Meisterwerk &#8211; wie schon der Vorgänger.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Steven Spielberg inszeniert mit seiner Version von <strong>West Side Story</strong> einen großartigen Film. Ein spektakulär gutes Ensemble schmettert die zeitlosen Melodien Bernsteins mit einer Inbrunst von der Leinwand herunter, dass sich kaum ein Zuschauer dagegen wehren kann. Schnell hat der Regisseur das Publikum tief in die Story gezogen und lässt es mit den Protagonisten lachen und weinen. Die mitreißenden Choreographien von Josh Peck setzen dazu noch optische Glanzpunkte, ebenso wie Janusz Kaminskis traumhafte Bilder der Hinterhöfe, Straßenzüge und kleinen Geschäfte im New York der 50er. Spielberg legt seine gesamte Erfahrung von mehr als 50 Jahren in diesen Film &#8211; und das Ergebnis ist nichts anderes als ein weiteres Meisterwerk.</p>
<p><strong>West Side Story startet am 9. Dezember 2021 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_11569" aria-describedby="caption-attachment-11569" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-11569 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/12/west-3.jpg" alt="Rita Moreno" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/12/west-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/12/west-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/12/west-3-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/12/west-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/12/west-3-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-11569" class="wp-caption-text">Rita Moreno spielte 1961 die Anita. Spielberg konnte die fast 90-jährige überreden, in seinem Film als Valentina, Tonys Chefin, mitzuwirken.</figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-west-side-story/">Filmkritik: West Side Story</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lauterfilme.de/filmkritik-west-side-story/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Filmkritik: Cats</title>
		<link>https://lauterfilme.de/filmkritik-cats/</link>
					<comments>https://lauterfilme.de/filmkritik-cats/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Dec 2019 12:57:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Musical]]></category>
		<category><![CDATA[Musikfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Tanzfilm]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lauterfilme.de/?p=7527</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es ist eines der erfolgreichsten Musicals, das je auf die Bühnen der Welt gebracht wurde &#8211; &#8222;Cats&#8220;. Die Tänzer und Sänger, als Katzen geschminkt und in ihren Bewegungen den Vierbeinern erstaunlich ähnlich, machten in den frühen 80ern Furore. Die Power-Ballade &#8222;Memories&#8220; zog die größten Stimmen des Jahrhunderts magisch an. Ein Phänomen war geboren. Dennoch dauerte es mehr als 35 Jahre, bis das Stück den Sprung auf die Leinwand schaffte. Dafür gibt es auch einen guten Grund, wie dieser Film beweist. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-cats/">Filmkritik: Cats</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ist eines der erfolgreichsten Musicals, das je auf die Bühnen der Welt gebracht wurde &#8211; &#8222;Cats&#8220;. Die Tänzer und Sänger, als Katzen geschminkt und in ihren Bewegungen den Vierbeinern erstaunlich ähnlich, machten in den frühen 80ern Furore. Die Power-Ballade &#8222;Memories&#8220; zog die größten Stimmen des Jahrhunderts magisch an. Ein Phänomen war geboren. Dennoch dauerte es mehr als 35 Jahre, bis das Stück den Sprung auf die Leinwand schaffte. Dafür gibt es auch einen guten Grund, wie dieser Film beweist.</strong></p>
<p>Es gibt eine Szene aus John Sturges&#8216; Western &#8222;Die glorreichen Sieben&#8220;, die erklären kann, was hier passiert ist. Als die Helden vom Bösewicht geschnappt werden, fragt der sie, warum sie das getan haben. Der Charakter von Steve McQueen sagt daraufhin, genau das habe man auch den Mann gefragt, der sich nackt ausgezogen hatte und dann in eine Ansammlung von Kakteen gesprungen war. Was der Mann geantwortet habe, wollte der Bösewicht wissen. McQueen: &#8222;Er hat es für eine verdammt gute Idee gehalten!&#8220; So ähnlich muss es auch Regisseur Tom Hooper ergangen sein.</p>
<figure id="attachment_7530" aria-describedby="caption-attachment-7530" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-7530 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/cats-1.jpg" alt="Cats" width="1024" height="589" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/cats-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/cats-1-300x173.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/cats-1-768x442.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-7530" class="wp-caption-text">Old Deutoronomy wird eine Katze erwählen, die in dieser Nacht ein neues Leben erhält.</figcaption></figure>
<h3>Cats: Die Handlung</h3>
<p>Zugegeben, eine irreführende Überschrift. Denn Cats hat im engeren Sinn kaum eine Handlung. Eine Gruppe von Katzen, genannt die Jellicle-Katzen, treffen sich eines Nachts auf einer Müllhalde. Dort soll ihr Anführer Old Deuteronomy (Judi Dench) eine Katze auswählen, die wiedergeboren werden kann und so ein zweites Leben erhält. Die Kandidaten, die sich darum bewerben, stellen sich im Lauf des Films nacheinander durch einen Auftritt samt Song vor. Das ist der Theaterkater Gus &#8222;Ian McKellen&#8220;, der einst ein gefeierter Schurkendarsteller war.</p>
<p>Außerdem gibt es die gemütliche Grumpie-Katze Jennyanydots (<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-isnt-it-romantic/">Rebel Wilson</a>), den dicken Bustopher Jones (James Corden) und einige andere. Der böse Kater Macavity (Idris Elba, schon der Tiger in <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-mogli-legende-des-dschungels/">&#8222;Mogli&#8220;</a>) versucht zu betrügen, indem er die anderen Kandidaten entführt und gefangen hält, so dass nur er zur Wahl steht. Aber da schleicht sich die alte Katze Grizabella (Jennifer Hudson) herein, die einst ein Star war und tief fiel. Jellicle-Neuling Victoria (Francesca Hayward) hat Mitleid mit ihr &#8211; und nicht nur sie. Wird Macavity dennoch siegen?<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/gNTDoOmc1OQ" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Cats: Ungeeigneter Kandidat</h3>
<p>Was Tom Hooper (&#8222;The King&#8217;s Speech&#8220;) da bloß geritten hat! Denn kaum ein Musical ist derart ungeeignet für eine Umsetzung als Film wie dieses. Es beginnt damit, dass es kaum Handlung gibt, sondern eher eine Revue als eine echte Geschichte ist. Die basiert auf einer Gedichtsammlung von T.S. Eliot, die für Kinder gedacht war und in England recht beliebt ist. Eliot schriebt darin über verschiedene Katzentypen, dachte sich aber keine Story aus. Die fehlt nun dem Filmprojekt schmerzlich, da es so kaum Abwechslung oder dramatische Höhepunkte gibt.</p>
<p>Neben den vielen Songs von Komponist Andrew Lloyd Webber (&#8222;Das Phantom der Oper&#8220;) begeisterte das Musical vor allem mit gelungenen Tanz-Choreographien und dem Umstand, wie katzenähnlich sich die Darsteller in ihren Kostümen und der Schminke auf der Bühne bewegten. Beides hat Hooper denkbar seltsam umgesetzt. Die Katzen-Mensch-Hybriden, die hier am Computer entstanden, sehen eher gruselig als interessant aus, zudem variiert ihre Größe von wenigen Zentimetern bis zu knapp einem Meter, je nach Szene.</p>
<figure id="attachment_7531" aria-describedby="caption-attachment-7531" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-7531 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/cats-2.jpg" alt="Cats" width="1024" height="579" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/cats-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/cats-2-300x170.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/cats-2-768x434.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-7531" class="wp-caption-text">Der Superstar: Taylor Swift ist als Macavitys Gehilfin Bombalurina zu sehen.</figcaption></figure>
<h3>Cats: Weitgehend werkgetreu</h3>
<p>In seinem Versuch, möglichst auf nichts von dem zu verzichten, was den Reiz des Musicals ausmacht, traf Hooper leider oft falsche Entscheidungen. Ein rein animierter Film mit richtigen Katzen hätte funktionieren können, allerdings dann keine Tanzszenen gehabt. Und eine Abfilmung des Muscials gibt es bereits seit 1998 und war wohl nicht im Sinne von Hooper oder Universal. So drehte der Regisseur letztlich einen Film, den seine faulen Kompromisse und halbgaren Versuche der Leinwand-Umsetzung zu einem wenig gelungenen Hybrid machen.</p>
<p>Dennoch muss man dem Briten zugestehen, dass er sich weitgehend an die Vorlage hält und die Songs und Choreographien ordentlich umsetzt. Von seltsamen Entscheidungen wie die Gechlechtsumwandlung des Anführers von Männchen zu Weibchen einmal abgesehen. Aber Hauptdarstellerin Hayward ist eine tolle Tänzerin, Hudson gibt eine ordentliche Version von Memories zum Besten und die Spielfreude und der Bewegungsdrang der Darsteller ist eben falls sichtbar. Daher sind manche Kritiken einfach überzogen schlecht.</p>
<p>Denn wer hier etwas anderes erwartet hat als ein Musical ohne Handlung, ist auch ein wenig selbst Schuld. Man kann einem John Wayne-Film nicht vorwerfen, dass er ein Western ist und einem Scorsese-Film nicht, das die Mafia darin vorkommt. Ebenso ist es unsinnig, sich über Elemente des Films zu beschweren, die zu einer Musicalverfilmung nun einmal zwingend dazu gehören. Es wird Fans des Bühnenstückes geben, die diese Version von Cats mögen. Denn nicht alles, was Tom Hooper hier gemacht hat, ist eine Katastrophe.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Wer ein Musical ohne Handlung und mit Menschen als Katzen verfilmt, muss wissen, welche Probleme er sich damit aufhalst. Tom Hooper muss sich vorwerfen lassen, die meisten davon in Cats nicht oder nur wenig gelöst zu haben. Dennoch gelingen ihm dank guter Schauspieler durchaus schöne und ergreifende wie auch witzige Momente. Puristen werden sicher lieber bei einer Live-Aufführung bleiben. Wer sich aber über zuviel Musik und Tanz beschwert, ist hier schlicht im falschen Film &#8211; denn um etwas anderes geht es hier nicht.</p>
<p><strong>Cats startet am 25. Dezember 2019 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_7532" aria-describedby="caption-attachment-7532" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-7532 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/cats-3.jpg" alt="Cats" width="1024" height="576" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/cats-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/cats-3-300x169.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/cats-3-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-7532" class="wp-caption-text">Macavity stellt sich der jungen Victoria vor, die ganz neu bei den Jellicle Katzen ist.</figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-cats/">Filmkritik: Cats</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lauterfilme.de/filmkritik-cats/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Filmkritik: Rocketman</title>
		<link>https://lauterfilme.de/filmkritik-rocketman/</link>
					<comments>https://lauterfilme.de/filmkritik-rocketman/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 May 2019 19:21:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Drogen]]></category>
		<category><![CDATA[Musical]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Wahre Geschichte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lauterfilme.de/?p=6189</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Musikfilm &#8222;Bohemian Rhapsody&#8220; über Freddie Mercury und Queen rockte nicht nur das Publikum, sondern auch die Kinokassen. Mit mehr als 900 Millionen Dollar ist das Biopic einer der erfolgreichsten Film 2018 &#8211; von Filmpreisen gar nicht zu reden. Etwas vom Erfolg gehört auch Dexter Fletcher, der als Regisseur den Film beendete, nachdem Bryan Singer kurz vor Ende der Dreharbeiten gefeuert wurde. Und dieser Fletcher bringt nun mit &#8222;Rocketman&#8220; das Leben von Elton John auf die Leinwand. Ist der Film [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-rocketman/">Filmkritik: Rocketman</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Musikfilm <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-bohemian-rhapsody/">&#8222;Bohemian Rhapsody&#8220;</a> über Freddie Mercury und Queen rockte nicht nur das Publikum, sondern auch die Kinokassen. Mit mehr als 900 Millionen Dollar ist das Biopic einer der erfolgreichsten Film 2018 &#8211; von Filmpreisen gar nicht zu reden. Etwas vom Erfolg gehört auch Dexter Fletcher, der als Regisseur den Film beendete, nachdem Bryan Singer kurz vor Ende der Dreharbeiten gefeuert wurde. Und dieser Fletcher bringt nun mit &#8222;Rocketman&#8220; das Leben von Elton John auf die Leinwand. Ist der Film auch so gut?</strong></p>
<p>Damit hier niemand enttäuscht ist, sollte ein Fakt gleich vorweg geklärt werden. <em>Rocketman</em> ist keine Musik-Biographie, sondern ein Musical. Das heißt, hier wird andauernd gesungen, die Songs sind Teil der Handlung. Tanz und Musik gibt es also nicht nur dann, wenn Elton John ein Konzert gibt oder zuhause komponiert. Wer also einen Film erwartet wie <em>Bohemian Rhapsody</em>, wo Musik nur dann vorkommt, wenn es wirklich reales Geschehen ist, sollte wissen, dass er hier eher einen Film wie <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-mary-poppins-rueckkehr/">&#8222;Mary Poppins&#8220;</a> bekommt, allerdings lange nicht so jugendfrei.</p>
<figure id="attachment_6193" aria-describedby="caption-attachment-6193" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-6193 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/Rocket-1-1024x712.jpg" alt="Rocketman" width="750" height="521" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/Rocket-1-1024x712.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/Rocket-1-300x209.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/Rocket-1-768x534.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/Rocket-1.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-6193" class="wp-caption-text">Die Begegnung mit Bernie Taupin ist für den jungen Elton John der Schlüssel zur Weltkarriere.</figcaption></figure>
<h3>Rocketman: Die Handlung</h3>
<p>Im spektakulären Teufelskostüm stürmt Superstar Elton John (Taron Edgerton, <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-kingsmen-the-golden-circle/">&#8222;Kingsmen&#8220;</a>, <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-robin-hood/">&#8222;Robin Hood&#8220;</a>) in die Gesprächs-Therapiegruppe einer Suchtklinik &#8211; und möchte behandelt werden. Der Sänger und Komponist ist psychisch und physisch ein Wrack und braucht Hilfe. Wie konnte es soweit kommen? Das zeigen Rückblenden, die mit dem kleinen Reginald Kenneth Dwight beginnen, wie John mit bürgerlichem Namen hieß. Bei ihm stellen seine Mutter Sheila (Bryce Dalles Howard) und Großmutter Ivy (Gemma Jones) eine musikalische Begabung fest.</p>
<p>Jahre später erhält er ein Stipendium an der Royal Music-School in London und wird als junger Mann zum kleinen Star als Sänger und Pianist in Pubs. Doch zwei Begegnungen prägen sein Leben. Die erste ist das Treffen mit einem jungen Texter namens Bernie Taupin (Jamie Bell), der zum jahrzehntelangen, kongenialen Partner werden wird. Die zweite ist die mit dem Musikmanager John Reid (Richard Madden), in den sich Elton John leidenschaftlich verliebt. Und der ihm das Herz brechen und ihn in die Drogensucht treiben wird &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/S3vO8E2e6G0" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Rocketman: Kein Zeit für Jammerei</h3>
<p>Obwohl sich der Film stark mit den dunklen Seiten von Johns Karriere beschäftigt, hat er mit einem Trauerspiel wenig zu tun. Offenbar hat der Künstler, der den Film mitproduzierte &#8211; ein Projekt, dass er schon fast 20 Jahre lange verfolgt &#8211; wenig Interesse daran gehabt, sich als tragische Figur zu sehen. Und so zeigt Taron Edgerton in der Rolle Nehmerqualitäten wie ein Boxer, der sich nicht über die Prügel beschwert, die er einstecken muss. Ohne deshalb als kreativer und sensibler Künstler unglaubwürdig zu werden.</p>
<p>Wie Elton John dieses dicke Fell entwickelt hatte, spart der Film ebenfalls nicht aus. Bryce Dallas Howard spielt die kühle Mutter Sheila wunderbar, und Steven Mackintosh ist als völlig gefühlskalter Vater ebenfalls beeindruckend gut. Sie sind die Steine um Elton Johns Hals, die ihn ein Leben lang nicht verlassen und immer wieder herunterziehen. Das Drehbuch nimmt das zwar zum Anlass für einige wenige ernste Momente im Film, aber die positive Grundstimmung von <em>Rocketman</em> geht dadurch nie verloren. Der Film möchte viel lieber unterhalten als traurig machen.</p>
<figure id="attachment_6194" aria-describedby="caption-attachment-6194" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-6194 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/rocket-2-1024x682.jpg" alt="Rocketman" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/rocket-2-1024x682.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/rocket-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/rocket-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/rocket-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/rocket-2-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/rocket-2.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-6194" class="wp-caption-text">Musikmanager John Reid, in den Elton sich hoffnungslos verliebt, entpuppt sich hingegen als Problem.</figcaption></figure>
<h3>Rocketman: Zu oberflächlich?</h3>
<p>Ist er deshalb zu flach für die Tragweite seiner Story? Das ist in jedem Fall Geschmackssache, denn in der Tat lassen es die vielen Hits, die im Film mit viel Charme und einer erstaunlich guten Singstimme von Taron Edgerton vorgetragen werden, nur selten echtes Drama zu. Und die bitteren Momente in Elton Johns Leben sind arg plakativ inszeniert. Überhaupt: Subtil ist hier gar nichts. Das passt allerdings ganz ausgezeichnet zur Kunstfigur Elton John, der lieber drei Nummern zu schrill war als eine Nuance zu leise.</p>
<p><em>Bohemian Rhapsody</em> warfen viele Fans vor, mit den historischen Fakten allzu lässig umgegangen zu sein, um eine adäquate Biografie abzuliefern &#8211; tatsächlich auch nie die Intention des Films. <em>Rocketman</em> umgeht dieses Problem clever, indem er sich erst gar nicht um genau zeitliche Abläufe schert. Sondern die Songs von Elton John dort in der Handlung einbaut, wo sie textlich gut hinpassen &#8211; unabhängig davon, ob sie zu dieser Zeit schon komponiert waren oder noch gar nicht existierten. Und erstickt so eine Diskussion um genaue Geschichte schon im Keim.</p>
<p>Uneingeschränkt lobenswert ist Taron Edgerton, der sichtbar sein ganzes Herz in die Rolle legt. Und immer dicht an der Grenze zum Kitsch den großen Entertainer einerseits so schüchtern und andererseits so theatralisch spielt, dass er schon dadurch dem Zuschauer ein Lächeln aufs Gesicht zaubert. Dabei gelingt es ihm, den Menschen hinter dem Enfant Terrible des Rocks durchscheinen zu lassen. Was klar sein sollte: Um dieses letztlich vielleicht etwas zu leichtgewichtige Musical richtig zu genießen, hilft es sehr, wenn man die Musik von Elton John mag. Die hier hauptsächlich aus den 70er Jahren stammt.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Mit <em>Rocketman</em> liefert Regisseur Dexter Fletcher ein schrilles Musical ab, statt wie <em>Bohemian Rhapsody</em> auf ein Biopic mit Musik zu setzen. Das erreicht zwar deshalb nicht ganz die emotionale Tiefe des Queen-Films, liefert dafür aber derart schmissige Revue-Nummern, dass vor allem Fans der Musik von Elton John ein wohliges Gefühl im Bauch entwickeln dürften &#8211; trotz der nicht immer heiteren Story. Jungstar Taron Edgerton verdient sich als Elton John in jedem Fall seine Sporen als kommender Charakter-Darsteller, der mehr kann, als grinsende Helden zu spielen.</p>
<p><strong>Rocketman startet am 30. Mai in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_6195" aria-describedby="caption-attachment-6195" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-6195 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/rocket-3-1024x682.jpg" alt="Rocketman" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/rocket-3-1024x682.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/rocket-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/rocket-3-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/rocket-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/rocket-3-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/05/rocket-3.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-6195" class="wp-caption-text">Auch Eltons Mutter Sheila gibt ihrem Sohn nie wirklich Halt, sondern ist eine zusätzliche Belastung für ihn.</figcaption></figure>
<p><iframe style="width: 120px; height: 240px;" src="//ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;OneJS=1&amp;Operation=GetAdHtml&amp;MarketPlace=DE&amp;source=ac&amp;ref=qf_sp_asin_til&amp;ad_type=product_link&amp;tracking_id=lauterfilme05-21&amp;marketplace=amazon&amp;region=DE&amp;placement=B07QRFCXT6&amp;asins=B07QRFCXT6&amp;linkId=3dc4028ea3de6c5ec4ebb723bd251480&amp;show_border=false&amp;link_opens_in_new_window=false&amp;price_color=333333&amp;title_color=0066c0&amp;bg_color=ffffff" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"><br />
</iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-rocketman/">Filmkritik: Rocketman</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lauterfilme.de/filmkritik-rocketman/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Filmkritik: Mary Poppins&#8216; Rückkehr</title>
		<link>https://lauterfilme.de/filmkritik-mary-poppins-rueckkehr/</link>
					<comments>https://lauterfilme.de/filmkritik-mary-poppins-rueckkehr/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Dec 2018 15:49:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturverfilmung]]></category>
		<category><![CDATA[Musical]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lauterfilme.de/?p=5236</guid>

					<description><![CDATA[<p>Als Disney 1964 &#8222;Mary Poppins&#8220; in die Kinos brachte, hatte der Mäusekonzern ohne es zu wissen, einen unsterblichen Klassiker des Kinderfilms und des Musicals geschaffen. Der Film räumte fünf Oscars ab, eine Fortsetzung blieb aber aus. Denn P.L. Travers, die Autorin der Bücher um das magische Kindermädchen, mochte den fertigen Film nicht und untersagte alle weiteren Versuche, aus ihren Büchern noch Fortsetzungen zu machen. Nun kommt doch eine &#8211; ist sie gut? Der Streit zwischen P.L. Travers und Walt Disney [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-mary-poppins-rueckkehr/">Filmkritik: Mary Poppins&#8216; Rückkehr</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Als Disney 1964 &#8222;Mary Poppins&#8220; in die Kinos brachte, hatte der Mäusekonzern ohne es zu wissen, einen unsterblichen Klassiker des <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-peter-hase/">Kinderfilms</a> und des <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-beauty-and-the-beast/">Musicals</a> geschaffen. Der Film räumte fünf Oscars ab, eine Fortsetzung blieb aber aus. Denn P.L. Travers, die Autorin der Bücher um das magische Kindermädchen, mochte den fertigen Film nicht und untersagte alle weiteren Versuche, aus ihren Büchern noch Fortsetzungen zu machen. Nun kommt doch eine &#8211; ist sie gut?</strong></p>
<p>Der Streit zwischen P.L. Travers und Walt Disney war legendär und der Briefwechsel dazu ist bis heute erhalten geblieben. Sogar ein Film &#8211; &#8222;Saving Mr. Banks&#8220; &#8211; über die Dreharbeiten von Mary Poppins mit Emma Thompson und Tom Hanks entstand dazu. Nun sind die Rechte an der Figur offenbar erloschen, denn Disney kündigte schon 2015 an, eine Fortsetzung zu einem ihrer erfolgreichsten Filme überhaut drehen zu wollen. Jetzt kommt er in die Kinos. Kann er der enormen Erwartungshaltung von Fans aus aller Welt standhalten?</p>
<figure id="attachment_5239" aria-describedby="caption-attachment-5239" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-5239 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/mary-1-1024x682.jpg" alt="Mary Poppins" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/mary-1-1024x682.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/mary-1-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/mary-1-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/mary-1-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/mary-1-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/mary-1.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-5239" class="wp-caption-text">Die Banks-Familie staunt nicht schlecht, als Mary Poppins nach all den Jahren wieder vor ihnen steht.</figcaption></figure>
<h3>Mary Poppins&#8216; Rückkehr: Die Handlung</h3>
<p>London der frühen 1930er. Michael (Ben Wishaw) und Jane Banks (Emily Mortimer) sind längst erwachsen. Michael hat selbst drei Kinder, aber seine Frau verstarb kürzlich. Zu dieser ohnehin trüben Stimmung kommt, dass die Bank seinen Kredit kündigt und er in kurzer Zeit eine Menge Geld auftreiben muss, um das elterliche Haus nicht zu verlieren. Eine fast hoffnungslose Situation also &#8211; und damit Zeit für einen Auftritt der magischem Mary Poppins (Emily Blunt), die Michael und Jane bereist einmal betreute, als die beiden Kinder waren.&nbsp;</p>
<p>Obwohl Michaels Kinder Annabel, John und Georgie zuerst alles andere als begeistert von der neuen Nanny sind, die seit ihrem Verschwinden vor 20 Jahren um keinen Tag gealtert ist. Aber bald merken auch die jungen Banks-Sprösslinge, um was für eine außergewöhnliche Person es sich bei Mary Poppins handelt. Denn ein Ausflug in die Tiefen der Badewanne oder in den aufgemalten Park auf einer Porzellan-Schale belehren die Kinder schnell eines Besseren. Und auch Lampen-Anzünder Jack (Lin-Manuel Miranda) ist schnell Feuer und Flamme &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/-3jsfXDZLIY" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Mary Poppins&#8216; Rückkehr: Alles beim Alten</h3>
<p>Wenn man Disney bei der Fortsetzung ihres Klassikers einen Vorwurf machen kann, dann ist es der, überhaupt nichts riskiert zu haben. Mary Poppins&#8216; Rückkehr ist eine derart sichere Bank, weil der Konzern zwar offiziell eine Fortsetzung ankündigte, insgeheim aber ein Remake drehen ließ. So gut wie alle Szenen, die im neuen Film zu sehen sind, haben ihre Entsprechung im Original. Aus der Kreidezeichnung wird hier die Bemalung einer Schale, aus den singenden und tanzenden Schornsteinfegern werden hier Lampenanzünder. Aber: neu ist da nichts.</p>
<p>&nbsp;Und auch die Songs von Marc Shaiman klingen zwar erstaunlich zeitlos und gar nicht nach 2018, können aber den Evergreens wie &#8222;mit &#8217;nem Löffelchen Zucker&#8220; oder &#8222;Chim Chim Cher-ree&#8220; nicht das Wasser reichen. Wer also das Original liebt und sich mit einer Fortsetzung des Stoffes ohnehin nicht wirklich anfreunden konnte, der findet hier reichlich Munition, um ihn nicht zu mögen. Allerdings bietet er auch vieles, was Fans des Originals durchaus gut gefallen könnte. Angefangen bei seiner Hauptdarstellerin.</p>
<figure id="attachment_5240" aria-describedby="caption-attachment-5240" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-5240 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/mary-2-1024x504.jpg" alt="Mary Poppins" width="750" height="369" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/mary-2-1024x504.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/mary-2-300x148.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/mary-2-768x378.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/mary-2.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-5240" class="wp-caption-text">Schon der Originalfilm beinhaltete eine Mischung aus Real- und Zeichentrickfiguren. Diese Idee greift auch die Fortsetzung auf.</figcaption></figure>
<h3>Mary Poppins&#8216; Rückkehr: Emily Blunt überstrahlt alles</h3>
<p>Die gebürtige Londonerin verkörpert die Mary Poppins so selbstverständlich, als hätte sie nie etwas anderes gemacht. Dabei bleibt sie genau in der Vorgabe des Originals, in dem Julie Andrews oscarprämiert die Rolle spielte. Die hatte im Vorfeld eine Mitwirkung am Film auch kategorisch abgelehnt, um Emily Blunt nicht die Schau zu stehlen. Und Lin-Manuel Miranda, momentan angesagter Sänger und Komponist in den USA, kann in seiner Rolle als Jack in den Fußstapfen von Dick van Dyke als Bert wandeln. Der sich trotz seiner 93 Jahre den Cameo aber nicht nehmen ließ.</p>
<p>Die Frage, die sich Disney eher stellen sollte als den Erfolg bei den Fans des Originals ist, ob <em>Mary Poppins&#8216; Rückkehr</em> bei der Kernzielgruppe der Kinder sonderlich gut ankommt. Denn der Film wirkt bedingt durch seine Kopien der guten Szenen aus dem ersten Film wie aus der Zeit gefallen und kann mit den heutigen Sehgewohnheiten der Sechs- bis Zehnjährigen nicht unbedingt dienen. So kann es durchaus sein, dass der Mutter der Kinobesuch diesmal besser gefällt als der Tochter. Denn was für eine Generation der heute 40-jährigen zeitlos scheint, könnte auf ein junges Publikum angestaubt wirken.</p>
<p>Daher ist der Film letztlich ein zweischneidiges Schwert. Die Muscialnummern sind toll gesungen und getanzt, der Charme von Emily Blunt unbestreitbar. Außerdem ist die Ausstattung einfach ein Gedicht und verströmt mit dem künstlich-warmen Look eine ganz eigene Magie. Dennoch wirken viele Momente im Film wie schon einmal erlebt &#8211; und das kann sowohl neue wie auch alte Fans der Bücher und des Vorgängers möglicherweise abschrecken. Vielleicht wäre ein wenig mehr Risiko bei Erzählweise und Story doch eine gute Idee gewesen.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Emily Blunt ist als neue Mary Poppins zum Niederknien gut und über jeden Zweifel erhaben. Das kann man aber nicht von allen Aspekten des Films sagen. Mit sehr wenig Mut zum Risiko schickt Disney nach 54 Jahren mit <em>Mary Poppins&#8216; Rückkehr</em> eine Fortsetzung in die Kinos, die sich so wenig vom Original unterscheidet, dass die Frage nach der Daseinsberechtigung des Films &#8211; abgesehen vom Geld verdienen &#8211; durchaus nachvollziehbar ist. Wer aber einfach nur mehr Poppins-Magie möchte, der macht mit dem Kinobesuch nichts falsch.</p>
<p><strong>Mary Poppins&#8216; Rückkehr startet am 20. Dezember 2018 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_5241" aria-describedby="caption-attachment-5241" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-5241 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/mary-3-1024x617.jpg" alt="Mary Poppins" width="750" height="452" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/mary-3-1024x617.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/mary-3-300x181.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/mary-3-768x462.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/mary-3.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-5241" class="wp-caption-text">Jack lässt mit Georgie Banks einen Drachen im Park steigen &#8211; und zieht Mary Poppins aus dem Himmel.</figcaption></figure>
<p><iframe style="width: 120px; height: 240px;" src="//ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;OneJS=1&amp;Operation=GetAdHtml&amp;MarketPlace=DE&amp;source=ac&amp;ref=qf_sp_asin_til&amp;ad_type=product_link&amp;tracking_id=lauterfilme05-21&amp;marketplace=amazon&amp;region=DE&amp;placement=B00FR83SE0&amp;asins=B00FR83SE0&amp;linkId=e7f3849e392027602564b339ea58173d&amp;show_border=false&amp;link_opens_in_new_window=false&amp;price_color=333333&amp;title_color=0066c0&amp;bg_color=ffffff" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"><br />
</iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-mary-poppins-rueckkehr/">Filmkritik: Mary Poppins&#8216; Rückkehr</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lauterfilme.de/filmkritik-mary-poppins-rueckkehr/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Filmkritik: Anna und die Apokalypse</title>
		<link>https://lauterfilme.de/filmkritik-anna-und-die-apokalypse/</link>
					<comments>https://lauterfilme.de/filmkritik-anna-und-die-apokalypse/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Dec 2018 21:29:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Musical]]></category>
		<category><![CDATA[schwarze Komödie]]></category>
		<category><![CDATA[Zombies]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lauterfilme.de/?p=5130</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zombies machen ihrem Zustand alle Ehre. Denn sie sind nicht nur nicht tot zu kriegen, wie immer neue Filme mit den wankenden Untoten beweisen. Sie erobern auch langsam Genre um Genre und machen sich mit &#8222;Anna und die Apokalypse&#8220; nun auch im Musical breit. Wie gut vertragen sich schmissige Tanznummern und emotionale Balladen mit Blutfontänen und reichlich Tod und Zerstörung? Der schottische Regisseur Ryan McHenry drehte schon 2011 einen Kurzfilm namens &#8222;Zombie Musical&#8220;, konnte aber eine lange Version dieser Idee [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-anna-und-die-apokalypse/">Filmkritik: Anna und die Apokalypse</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zombies machen ihrem Zustand alle Ehre. Denn sie sind nicht nur nicht tot zu kriegen, wie immer neue Filme mit den wankenden Untoten beweisen. Sie erobern auch langsam Genre um Genre und machen sich mit &#8222;Anna und die Apokalypse&#8220; nun auch im Musical breit. Wie gut vertragen sich schmissige Tanznummern und emotionale Balladen mit Blutfontänen und reichlich Tod und Zerstörung?</strong></p>
<p>Der schottische Regisseur Ryan McHenry drehte schon 2011 einen Kurzfilm namens &#8222;Zombie Musical&#8220;, konnte aber eine lange Version dieser Idee nicht mehr selbst realisieren, da er 2015 an Krebs starb. So suchten die Produzenten den recht unerfahrenen Regisseur und Horrorfan John McPhail als Nachfolger aus und widmeten den fertigen Film dem Verstorbenen. Morbide genug ist also schon die Entstehungsgeschichte von <em>Anna und die Apokalypse</em>. Aber funktioniert die Mischung aus Musical und klassischem Zombie-Splatter auch?</p>
<figure id="attachment_5133" aria-describedby="caption-attachment-5133" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-5133 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/anna-2-1024x682.jpg" alt="Anna und die Apokalypse" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/anna-2-1024x682.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/anna-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/anna-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/anna-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/anna-2-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/anna-2.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-5133" class="wp-caption-text">Kleine Tanznummer im Klassenraum? Anna macht es möglich.</figcaption></figure>
<h3>Anna und die Apokalypse: Die Handlung</h3>
<p>Die junge Anna (Ella Hunt) ist auf der Highschool in der schottischen Kleinstadt Little Haven im letzten Jahr und kann es kaum erwarten, endlich von dort zu verschwinden. Vater Tony (Mark Benton) und ihr bester Freund John (Malcolm Cunning), der heimlich in sie verliebt ist, sind zwar dagegen, doch Anna spart schon lange auf einen Jahres-Trip nach Australien. Und will sich das auf keinen Fall vermiesen lassen. Mit dem Ausbruch eines Virus, das sämtliche Infizierten ausgerechnet&nbsp;am 23. Dezember in fleischfressende Zombies verwandelt, hat sie aber nicht gerechnet.</p>
<p>Im Überlebenskampf trifft sie nicht nur ihre Ex-Affäre Nick (Ben Wiggins) und dessen Kumpel, sondern auch auf die Schul-Eigenbrötlerin Steph (Sarah Swire), die ebenfalls nach einem sicheren Versteck suchen. Doch wohin sich die kleine Gruppe Jugendlicher auch wendet, die Bedrohung scheint überall zu sein. Allerdings lassen sich die Zombies mit einem Lied auf den Lippen und einer Riesen-Zuckerstange aus Hartplastik ganz passabel abwehren. Hat Anna eine Chance, sich und ihre Freunde vor den Untoten zu retten?<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/dfWIfwKJ7vA" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Anna und die Apokalypse: Zombies plus X</h3>
<p><a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-operation-overlord/">Zombies</a> gehen ganz offenbar mit allem. Schon 2004 mixte Edgar Wright mit <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Shaun_of_the_Dead" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Shaun of the Dead&#8220;</a> ganz großartig eine Buddy-Komödie mit Untoten. Und 2016 kam mit &#8222;Stolz und Vorurteil und Zombies&#8220; der Beweis in die Kinos, dass auch eine Jane Austen-Adaption eine ordentliche Portion wandelnder Leichen vertragen kann. Nun versucht sich John McPhail an einer Musical-Variante des Themas &#8211; und auch die kommt schnell auf die Füße und läuft fast den ganzen Weg bis ins Finale ganz wunderbar.</p>
<p>Dass Horror und Musical zusammen geht, bewies bereits 2001 Regisseur Joss Whedon, als er in der sechsten Staffel seiner Serie &#8222;Buffy&#8220; die komplette Episode <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Noch_einmal_mit_Gef%C3%BChl_(Buffy)" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Noch einmal mit Gefühl&#8220;</a> zu einem Musical machte, die unter Fans der Serie bis heute Kultstatus genießt. Und auch McPhail gelingt es, das Drehbuch des verstorbenen Kollegen zu einer gelungenen Mischung aus guten und sehr guten Songs, mitreißenden Tanznummern und durchaus sehenswerten Gore-Einlagen zu machen.&nbsp;</p>
<figure id="attachment_5134" aria-describedby="caption-attachment-5134" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-5134 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/anna-3-1024x592.jpg" alt="Anna und die Apokalypse" width="750" height="434" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/anna-3-1024x592.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/anna-3-300x173.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/anna-3-768x444.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/anna-3.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-5134" class="wp-caption-text">Als dann der erste Zombie im Schneemann-Kostüm auftaucht, verliert nicht nur Annas Kumpel John kurz die Fassung.</figcaption></figure>
<h3>Anna und die Apokalypse: Statt perfekt lieber charmant</h3>
<p>Das hat McPhail zum großen Teil seinen weitgehend unbekannten Darstellern zu verdanken. Ella Hunt meistert die Hauptrolle mühelos und ist in Sachen Tanz und Gesang stark genug, um das Publikum gut zu unterhalten. Malcolm Cunning ist in der tragikomischen Rolle des besten Freundes, der so gern mehr wäre, ebenfalls sehr sehenswert. Und Sarah Swire als cooler Sidekick sogar der heimliche Star des Films. Dagegen bleibt eines der wenigen bekannteren Gesichter ein wenig blass: Paul Kaye (&#8222;Game of Thrones&#8220;) kann als fieser Lehrer nur bedingt überzeugen.</p>
<p>Die kleinen Schwächen der ungewöhnlichen Genre-Verbindung zeigen sich eher im Detail. So ist <em>Anna und die Apokalypse</em> selbst mit nur 90 Minuten ein wenig zu lang geraten. Die Idee rettet sich gegen Ende ein wenig mühsam über die Zeit. Dazu schafft es McPhail trotz des hohen Blutfaktors nicht, das Ableben verschiedener Charaktere wirklich zu Herzen gehen zu lassen. Bei der Inszenierung tragischer Todesfälle zeigt der Regisseur nicht immer ein glückliches Händchen. Und so entfalten die Horror-Elemente nicht die gleiche Wirkung wie die Musical-Teile.</p>
<p>Vor allem in den letzten 30 Minuten wirkt <em>Anna und die Apokalypse</em> manchmal eher wie ein sehr ambitioniertes Fan-Projekt als ein professioneller Kinofilm. Das macht allerdings auch einen nicht unbeträchtlichen Teil des Charmes aus, den der Film zweifelsfrei besitzt. Denn gerade, weil nicht alles perfekt ist und die Story zwischendurch auch mal ein wenig durchhängt, wirken die immer wieder eingeflochtenen Weihnachtsbotschaften besonders Herz erwärmend. Advent, Advent, ein Zombie brennt!</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p><em>Anna und die Apokalypse</em> ist manchmal schräges, manchmal launiges, aber immer charmantes Genre-Kino mit vielen schönen Ideen und viel Liebe im Detail. Die nicht immer sichere Regie und das eher durchschnittliche Drehbuch sorgen aber dafür, dass dem Film der Kultstatus bei Horrorfans vermutlich verwehrt bleiben wird &#8211; trotz guter Ansätze. Ein morbider Spaß für die Feiertage ist <em>Anna und die Apokalypse</em> aber allemal.</p>
<p><strong>Anna und die Apokalypse startet am 6. Dezember 2018 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_5135" aria-describedby="caption-attachment-5135" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-5135 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/anna-1-1024x682.jpg" alt="Anna und die Apokalypse" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/anna-1-1024x682.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/anna-1-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/anna-1-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/anna-1-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/anna-1-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/anna-1.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-5135" class="wp-caption-text">Bald marschieren Horden von Untoten durch Little Haven auf der Suche nach Opfern.</figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-anna-und-die-apokalypse/">Filmkritik: Anna und die Apokalypse</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lauterfilme.de/filmkritik-anna-und-die-apokalypse/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Filmkritik: Mamma Mia &#8211; Here We Go Again</title>
		<link>https://lauterfilme.de/filmkritik-mamma-mia-here-we-go-again/</link>
					<comments>https://lauterfilme.de/filmkritik-mamma-mia-here-we-go-again/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jul 2018 20:00:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Fortsetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>
		<category><![CDATA[Musical]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lauterfilme.de/?p=4450</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es war einfach zu verlockend: Nachdem die Verfilmung des &#8222;Mamma Mia&#8220;-Musicals 2008 mit einem Budget von 52 Millionen mehr als 600 Millionen Dollar in die Kassen spülte, wollte Universal unbedingt eine Fortsetzung. Nach zehn Jahren hat das Studio nun seinen Willen bekommen &#8211; und die Geschichte um die junge Sophie und ihrer drei Väter geht weiter. War das wirklich eine gute Idee? Die Abba-Mania geht zwar auf und ab, aber so richtig verschwinden will die Musik der 70er und frühen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-mamma-mia-here-we-go-again/">Filmkritik: Mamma Mia &#8211; Here We Go Again</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es war einfach zu verlockend: Nachdem die Verfilmung des &#8222;Mamma Mia&#8220;-Musicals 2008 mit einem Budget von 52 Millionen mehr als 600 Millionen Dollar in die Kassen spülte, wollte Universal unbedingt eine Fortsetzung. Nach zehn Jahren hat das Studio nun seinen Willen bekommen &#8211; und die Geschichte um die junge Sophie und ihrer drei Väter geht weiter. War das wirklich eine gute Idee?</strong></p>
<p>Die Abba-Mania geht zwar auf und ab, aber so richtig verschwinden will die Musik der 70er und frühen 80er Jahre nicht mehr. Erst recht nicht, seit die vier berühmten Schweden unlängst vermeldeten, nach 36 Jahren Pause neue Songs aufgenommen zu haben, die zum Jahresende veröffenlicht werden. Wer ohnehin noch immer &#8222;ABBA Gold&#8220; und ähnliche Collections rauf und runter hört, für den ist nicht nur das eine erfreuliche Meldung. Auch das Abba-Musical wird exklusiv im Kino weitergeführt und enthält einen zweiten Teil. Lohnt sich das?</p>
<figure id="attachment_4454" aria-describedby="caption-attachment-4454" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-4454 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/07/mamma-1-1024x591.jpg" alt="Mamma Mia" width="750" height="433" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/07/mamma-1-1024x591.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/07/mamma-1-300x173.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/07/mamma-1-768x443.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/07/mamma-1.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-4454" class="wp-caption-text">Nach Donna in Teil eins steht in der Fortsetzung Tochter Sophie im Mittelpunkt.</figcaption></figure>
<h3>Mamma Mia 2: Die Handlung</h3>
<p>Sophie (Amanda Seyfried) möchte das etwas heruntergekommene Hotel ihrer Mutter Donna (Meryl Streep) zu größerer Bekanntheit verhelfen und renoviert, was das Zeug hält. Freund Sky (Dominic Cooper, <a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-preacher-staffel-2/">&#8222;Preacher&#8220;</a>), ist sogar in New York, um das Hotelgewerbe zu lernen. Und Stiefvater Sam (Pierce Brosnan) hilft auch mit, genau wie der neue Manager Fernando (!) (Andy Garcia). Doch das Wetter scheint Sophies große Eröffnungsparty zu ruinieren und auch viele Gäste, wie ihre Väter Bill (Stellan Skarsgard) und Harry (Colin Firth) sind verhindert &#8230;</p>
<p>Parallel begleitet der Film in Rückblenden die junge Donna (Lily James) auf ihrem Weg von England auf die griechische Insel, auf der sie ihr Leben lang bleiben wird. Und wir erfahren, wie sie damals ihre drei Liebhaber kennen lernte und warum es mit keinem von ihnen lange gehalten hat. Denn schon damals hatte einer von ihnen wirklich Donnas Herz erobert, war aber nicht geblieben. Und ein anderer hatte es einer von Donnas Freundinnen angetan &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/nd4cLL_MP7M" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Mamma Mia 2: Volles Haus</h3>
<p>Regisseur und Drehbuchautor Ol Parker hat sie alle wieder bekommen. Alle Stars des ersten Teils sind auch in der Fortsetzung dabei, ob Christina Baranski (<a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-the-good-fight-staffel-2/">&#8222;The Good Fight&#8220;</a>) und Julie Walters als Donnas Freundinnen oder die restliche Familie. Neu dazu kommen neben Andy Garcia auch die Darsteller der jungen Väter und natürlich Hollywood-Diva Cher als Sophies Großmutter Ruby. Parker konnte also beim Personal aus dem Vollen schöpfen. Darüber hat er leider ein wenig vergessen, den Figuren auch eine Handlung zu schreiben.</p>
<p>Denn die ohnehin nicht üppige Geschichte des ersten Teils unterbietet Parker nochmals locker. Donna lernt als junges Mädchen Sam, Bill und Harry kennen. Sophie feiert ein Fest. Mehr passiert letztlich in <em>Mamma Mia &#8211; Here We Go Again</em> nicht. Aber was bei anderen Filmen für eine eher mäßige Kritik sorgen würde, stört hier nicht im Geringsten. Denn um so etwas wie eine grandiose Geschichte ging es in Musical und erstem Teil schon nicht. Sondern um die Musik. Und die gibt es erneut reichlich.</p>
<figure id="attachment_4455" aria-describedby="caption-attachment-4455" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-4455 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/07/mamma-2-1024x557.jpg" alt="Mamma Mia" width="750" height="408" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/07/mamma-2-1024x557.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/07/mamma-2-300x163.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/07/mamma-2-768x418.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/07/mamma-2.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-4455" class="wp-caption-text">Harry, Bill und Sam nehmen ihre Vaterrolle immer noch ernst.</figcaption></figure>
<h3>Mamma Mia 2: (Nur) für Abba-Fans</h3>
<p>Seien wir mal ehrlich: Wer nicht muss, um seine Beziehung zu retten oder dem Partner einen Gefallen zu tun, wird sich diesen Film nicht ansehen wollen, wenn er kein Abba-Fan ist. Das wussten auch Parker und die Produzenten. Und walzen so hemmungslos die Teile des Vorgängers, die nach ihrer Meinung am besten funktioniert haben, reichlich aus. Es wird noch mehr getanzt, mehr gesungen, mehr geschmachtet, gewitzelt, gelacht und geweint. Das ist trotz einiger trauriger Momente so zuckrig und bunt, dass nur die unsterbliche Musik von Björn und Benny das retten kann. Und das tut sie.</p>
<p>Wenn Lily James mit überschäumender Lebensfreude &#8222;I kissed the teacher&#8220; schmettert oder Harry ihr im Pariser Restaurant &#8222;Waterloo&#8220; entgegenbrüllt, dann ist&nbsp; das weder großes Kino noch brillant inszeniertes Musical. Und trotzdem kann man sich gegen ein aufsteigendes Lächeln im Gesicht kaum zur Wehr setzen. Der naive Charme von Mamma Mia &#8211; Here We Go Again ist derart entwaffnend, dass man sich dem mal kitschigen, mal melancholischen, aber immer mit wunderbarer Abba-Musik unterlegten Szenen einfach nicht wiedersetzen kann.</p>
<p>Dazu ist Lily James als junge Donna derart entzückend, dass man die drei Verehrer gut versteht, wenn sie sich in sie verlieben. Lediglich Cher ist in diesem Film verschenkt. Als geheimer Kurzauftritt, von dem vorher niemand wusste, hätte die inzwischen 72-jährige eingeschlagen wie eine Bombe. Als lange von der Marketings-Abteilung eingesetztes Lockmittel funktioniert sie nicht. Und ihre Stimme ist für Abba-Songs auch nicht wirklich perfekt.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Entweder man geht nicht ins Kino oder man liebt ihn. Für Abba-Fans bietet <em>Mamma Mia &#8211; Here We Go Again</em> das gleiche Erlebnis wie der erste Film. Und ist unterm Strich deshalb etwas schwächer, weil nicht mehr ganz so originell. Aber die 95 Prozent, die wegen der Musik und guter Laune ins Kino kommen, kriegen auch im zweiten Film die volle Packung. Und gehen lächelnd aus dem Saal. Garantiert.</p>
<p><strong>Mamma Mia &#8211; Here We Go Again startet am 19. Juli in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_4456" aria-describedby="caption-attachment-4456" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-4456 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/07/mamma-3-1024x683.jpg" alt="Mamma Mia" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/07/mamma-3-1024x683.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/07/mamma-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/07/mamma-3-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/07/mamma-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/07/mamma-3-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/07/mamma-3.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-4456" class="wp-caption-text">Gesang, Tanz, Spaß und gute Musik &#8211; das kann reichen, um sich gut zu unterhalten.</figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-mamma-mia-here-we-go-again/">Filmkritik: Mamma Mia &#8211; Here We Go Again</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lauterfilme.de/filmkritik-mamma-mia-here-we-go-again/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Filmkritik: The Greatest Showman</title>
		<link>https://lauterfilme.de/filmkritik-the-greatest-showman/</link>
					<comments>https://lauterfilme.de/filmkritik-the-greatest-showman/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jan 2018 12:34:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[historienfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Musical]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lauterfilme.de/?p=3315</guid>

					<description><![CDATA[<p>Jedes Jahr ein Musical? Nachdem Anfang 2017 &#8222;La La Land&#8220; in die deutschen Kinos kam, ist nun &#8222;The Greatest Showman&#8220; an der Reihe. Hugh Jackman tanzt und singt sich als P.T. Barnum, Erfinder des modernen Zirkus, durch den Film. Sollten sich das auch Zuschauer ansehen, die keine ausgewiesenen Musical-Fans sind? Wer ihn vor einigen Jahren bei der Oscar-Verleihung gesehen hat, der weiß: Hugh Jackman, den meisten Kinofans nur als &#8222;Logan&#8220; bekannt, ist ein ausgebildeter Musical-Darsteller. &#8222;Les Miserables&#8222;-Fans wissen das bereits, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-the-greatest-showman/">Filmkritik: The Greatest Showman</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Jedes Jahr ein Musical? Nachdem Anfang 2017 &#8222;La La Land&#8220; in die deutschen Kinos kam, ist nun &#8222;The Greatest Showman&#8220; an der Reihe. Hugh Jackman tanzt und singt sich als <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/P._T._Barnum" target="_blank" rel="noopener">P.T. Barnum</a>, Erfinder des modernen Zirkus, durch den Film. Sollten sich das auch Zuschauer ansehen, die keine ausgewiesenen Musical-Fans sind?</strong></p>
<p>Wer ihn vor einigen Jahren bei der Oscar-Verleihung gesehen hat, der weiß: Hugh Jackman, den meisten Kinofans nur als &#8222;Logan&#8220; bekannt, ist ein ausgebildeter Musical-Darsteller. &#8222;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Les_Mis%C3%A9rables_(2012)" target="_blank" rel="noopener">Les Miserables</a>&#8222;-Fans wissen das bereits, nun können sich auch andere Jackman-Fans vom Können ihres Stars überzeugen. Aber sollten sie? Bietet <em>The Greatest Showman</em> mehr als einen gut aufgelegten Jackman?</p>
<figure id="attachment_3318" aria-describedby="caption-attachment-3318" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-3318 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/01/show-1-1024x682.jpg" alt="The Greatest Showman" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/01/show-1-1024x682.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/01/show-1-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/01/show-1-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/01/show-1-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/01/show-1-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/01/show-1.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-3318" class="wp-caption-text">Mit der Liebe seines Lebens an seiner Seite, riskiert Barnum alles für seinen Traum.</figcaption></figure>
<h3>The Greatest Showman: Die Handlung</h3>
<p>Der kleine Phineas Tayloer (P.T.) Barnum wächst im frühen 19. Jahrhundert in ärmlichen Verhältnissen und arbeitet als Gehilfe seines Vaters, der sich als Schneider verdingt. Als der stirbt, muss PT allein klarkommen. Doch trotz vieler Entbehrungen gibt er nicht auf und kann nicht nur das Herz seiner Jugendliebe Charity (Michelle Williams) gewinnen. Als Barnums (Hugh Jackman) Arbeitgeber pleite geht, riskiert der geborene Showman alles und eröffnet ein Kuriositätenkabinett.</p>
<p>Doch das floppt, da sich, wie seine Töchter sagen, nichts bewegt. So sucht Barnum nach lebenden Ausstellungsstücken und überzeugt einen Kleinwüchsigen, eine Frau mit Bart und viele andere Freaks, mit ihm gemeinsam auf der Bühne zu stehen und das Publikum zu begeistern. Die Show wird ein Riesenerfolg und so kann Barnum nicht nur den reichen Kaufmannssohn Philipp (Zac Efron) zum Einstieg als Teilhaber bewegen, sondern findet auch die Trapezkünstlerin Ann (Zendaya). Doch Barnums Hunger nach Erfolg ist damit noch lange nicht gestillt &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/jr9QtXwC9vc" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>The Greatest Showman: Waschechtes Musical</h3>
<p>Falls noch jemand zweifelt, obwohl der den Trailer gesehen hat: <em>The Greatest Showman</em> ist zu 100 Prozent, ohne wenn und aber, ein Musical. Hier wird mindestens so viel gesungen und getanzt wie gesprochen. Und mit der historischen Korrektheit nimmt es Regisseur Michael Gracey in seinem Debut auch nicht so genau. Stattdessen präsentiert er dem Publikum die häufig erfundene Lebensgeschichte des Zirkuserfinders mit schmissigen Musiknummern, ein wenig Pathos und Kitsch und ein paar Schulweisheiten.</p>
<p>Denn Gracey will offensichtlich eher unterhalten als bilden, und daher ist <em>The Greatest Showman</em> auch ein reines Bilderspektakel mit nur wenig Tiefgang geworden. Das kann man dem Film zwar vorwerfen, wie es Teile der US-Presse auch getan haben, muss man aber nicht. Denn seit jeher stehen Musicals nicht unbedingt im Ruf, gesellschaftlich heiße Eisen tiefsinnig aufzugreifen, auch Klassiker wie &#8222;West Side Story&#8220; nutzten solche Themen meist nur für eine Romeo und Julia-Variation &#8211; und selbst <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-la-la-land/"><em>La La Land</em></a> ist eher eine Verbeugung vor den großen Musicals der 50er als eine knallharte Hollywood-Kritik.</p>
<figure id="attachment_3319" aria-describedby="caption-attachment-3319" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-3319 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/01/show-2-1024x682.jpg" alt="The Greatest Showman" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/01/show-2-1024x682.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/01/show-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/01/show-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/01/show-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/01/show-2-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/01/show-2.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-3319" class="wp-caption-text">Auch der reiche Philipp verfällt dem Zauber der Manege &#8211; und dem von Trapezkünstlerin Ann.</figcaption></figure>
<h3>The Greatest Showman: Spiel- und Lebensfreude</h3>
<p>Nein, Tiefe kann man dem Film tatsächlich nicht unterstellen, dafür interessiert er sich auch deutlich zu wenig für Fakten oder Charaktere abseits der Hauptfigur. Allerdings fegt er ohne diesen Ballast auch durch seine gut 100 Minuten lange Story, ohne dem Zuschauer eine Pause zu geben. Von guter Musicalnummer zu toller Musicalnummer und zurück, das sind die Stationen, an denen Gracey und Jackman offenkundig mehr gelegen hat als an einem kritischen Blick aufs Showbusiness.</p>
<p>Jackman ist dabei der unumstrittene und alles überstrahlende Star. Ob eine großartige Tanz- und Gesangsnummer mit Zac Efron, der damit viele Jahre nach seinem Highschool-Musical-Debut mal wieder singt und tanzt. Oder ein Auftritt in der Arena mit dem gesamten Cast des Films. Bis auf eine gelungene Szene zwischen Efron und Zendaya und ein Solo von Rebecca Ferguson ist Jackman bei jeder Showeinlage dabei &#8211; und beherrscht sie. Und versprüht damit nicht nur seinen Charme, sondern als <em>The Greatest Showman</em> eben auch eine Menge Lebensfreude.</p>
<p>Dazu kommt die tolle Arbeit von Kameramann Seamus McGarvey (<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-life/">&#8222;Life&#8220;</a>) und dem Team für Ausstattung und Kostüme, die mit schrillbunten und extrem dynamischen Bildern aus der Biographie vom P. T. Barnum fast einen Fantasyfilm machen, so märchenhaft wirken die Szenen, in denen sich der Zirkus als &#8222;larger than life&#8220; präsentiert. Dazu haben die Musicalkomponisten Pasek and Paul durchgehend hörbare und manchmal sogar richtig tolle Songs geschrieben, die fast alle sofort ins Ohr gehen.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Fans von Historienschinken sollten <em>The Greatest Showman</em> eher meiden, wer aber auf Musik und Tanz steht und 100 Minuten Spaß genießen will, der ist bei diesem Film genau richtig. Tolle Bilder, gute Songs, herausragend gesungen und gespielt. Als klassisches Musical funktioniert <em>The Greatest Showman</em> ausgezeichnet. Wer etwas anderes erwartet, könnte aber enttäuscht sein, denn anprangern oder analysieren will dieser Film nicht &#8211; sondern nur unterhalten. Und das tut er &#8211; charmant und schmissig.&nbsp;</p>
<p><strong>The Greatest Showman startet am 4. Januar 2018 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_3320" aria-describedby="caption-attachment-3320" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-3320 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/01/show-3-1024x682.jpg" alt="The Greatest Showman" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/01/show-3-1024x682.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/01/show-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/01/show-3-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/01/show-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/01/show-3-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/01/show-3.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-3320" class="wp-caption-text">Als Barnum kostspielig die schwedische Sängerin Jenny Lind (Rebecca Ferguson) auf US-Bühnen bringt, ist nicht nur seine Firma in Gefahr.</figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-the-greatest-showman/">Filmkritik: The Greatest Showman</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lauterfilme.de/filmkritik-the-greatest-showman/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Filmkritik: La La Land</title>
		<link>https://lauterfilme.de/filmkritik-la-la-land/</link>
					<comments>https://lauterfilme.de/filmkritik-la-la-land/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Jan 2017 09:44:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Musical]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lauterfilme.de/?p=907</guid>

					<description><![CDATA[<p>Alte Filme, alter Jazz, Musicalnummern: Kann 2017 ein Film wie &#8222;La La Land&#8220; noch Zuschauer begeistern? Gibt es ein Publikum für eine spröde Liebesgeschichte zwischen zwei klassischen Verlierern, die nicht bereit sind, ihre Träume aufzugeben? Das kann man nur hoffen! Bereits seit Wochen wird La La Land als Oscar-Favorit gehandelt: Damien Chazelle (Regisseur von &#8222;Whiplash&#8220;) gilt als wahrscheinlicher Gewinner bei Drehbuch und Regie, Emma Stone ist im Rennen um den Oscar für die beste weibliche Hauptrolle. Das ist einerseits erstaunlich, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-la-la-land/">Filmkritik: La La Land</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Alte Filme, alter Jazz, Musicalnummern: Kann 2017 ein Film wie &#8222;La La Land&#8220; noch Zuschauer begeistern? Gibt es ein Publikum für eine spröde Liebesgeschichte zwischen zwei klassischen Verlierern, die nicht bereit sind, ihre Träume aufzugeben? Das kann man nur hoffen!</strong></p>
<p>Bereits seit Wochen wird <em>La La Land</em> als Oscar-Favorit gehandelt: Damien Chazelle (Regisseur von &#8222;Whiplash&#8220;) gilt als wahrscheinlicher Gewinner bei Drehbuch und Regie, Emma Stone ist im Rennen um den Oscar für die beste weibliche Hauptrolle. Das ist einerseits erstaunlich, da die einzelnen Teile des Films alles andere als angesagt sind. Andererseits ist es konsequent, weil die Teil so gut zusammenpassen. Denn <em>La La Land</em> ist bestes, zeitloses Hollywood-Kino.</p>
<h4>La La Land: Die Handlung</h4>
<p>Die Schauspielerin Mia hat kein leichtes Leben in Los Angeles: Sie arbeitet in einem Café als Bedienung, um sich ihren Traum, einmal eine Rolle zu erhalten, leisten zu können. Doch bei jedem Vorsprechen wird sie unterbrochen, ignoriert oder gar nicht erst angehört. Der Musiker Sebastian ist ein echter Dickkopf: Statt mit seinem Talent als Pianist Geld zu verdienen, bleibt er stur bei seinem Traum, eine traditionelle Jazz-Bar zu eröffnen und hält sich mit Jobs gerade so über Wasser.</p>
<p>Als sich Mia und Sebastian das erste Mal begegnen, kommt es lediglich zum Austausch von Unfreundlichkeiten. Beim zweiten Mal verzaubert Sebastian Mia mit seinem Spiel &#8211; und weist sie danach brüsk ab. Beim dritten Mal rächt sich Mia an ihm, als er auf einer Party in einer 80er Jahre-Kapelle spielt, um Geld zu verdienen. Und dieses Mal sprechen sie tatsächlich miteinander, was in einer wundervollen Musicalnummer auf den Hügeln über der Stadt endet. Ihre Gefühle füreinander wachsen vorsichtig, bis sie schließlich ein Paar werden. Aber können ihre Träume überleben, während sie sich auf den anderen einlassen? Und wird ihr gemeinsamer Traum in der harten Realität bestehen?</p>
<h4><iframe src="https://www.youtube.com/embed/0pdqf4P9MB8" width="1280" height="720" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
&nbsp;Hommage ans alte Hollywood</h4>
<p>Für den Spagat, den der Regisseur hier versucht, hätte man weniger talentierte Kreative wahrscheinlich verlacht: Klassische Musicalnummern wie in &#8222;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ein_Amerikaner_in_Paris_(Film)">Ein Amerikaner in Paris</a>&#8220; oder &#8222;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Du_sollst_mein_Gl%C3%BCcksstern_sein">Du sollst mein Glücksstern sein</a>&#8220; und Verbeugungen vor &#8222;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Casablanca_(Film)">Casablanca</a>&#8220; und &#8222;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/%E2%80%A6_denn_sie_wissen_nicht,_was_sie_tun">Denn sie wissen nicht, was sie tun&#8230;</a>&#8220; wechseln sich mit modernen Dialogen und Stilmitteln ab. Eigentlich kann so ein Projekt auf dem Papier nicht funktionieren &#8211; und doch hebt es bereits in der Eingangssequenz auf einem völlig überfüllten Highway ab &#8211; und kommt bis zum Ende gute zwei Stunden später nicht wieder herunter. Das liegt&nbsp;auch am Duo Ryan Gosling und Emma Stone, die sich die Seele aus dem Leib spielen, wobei der stoische Sebastian sicher schwieriger zum Leben zu erwecken war als die emotionale Mia. Sie sind das Rückgrat des Films und sorgen dafür, dass man jede kleine Geste, jeden Blick, aufmerksam verfolgt, um nur ja nichts zu verpassen, was da zwischen den beiden knistert.</p>
<p><img decoding="async" class="size-large wp-image-989" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2016/12/lala-8-1024x712.jpg" alt="" width="750" height="521" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2016/12/lala-8-1024x712.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2016/12/lala-8-300x209.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2016/12/lala-8-768x534.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2016/12/lala-8.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<h4>Perfektes Teamwork</h4>
<p>Aber <em>La La Land</em> ist ein Gesamtkunstwerk und das bedeutet: Hier stimmt alles. Chazelle treibt seinen Kameramann zu unglaublichen Leistungen, denn der fängt so ziemlich jede Stimmung ein, die die großen Musicalvorbilder auch erschufen: Licht, Blickwinkel, Filter, Bewegung &#8211; alles hat hier einen Sinn.&nbsp;Kostüme, Sets, Farben &#8211; nichts davon wirkt zufällig, alles ist auffällig und doch ordnet sich alles der Geschichte unter. Und die ist gleichzeitig völlig banal &#8211; zwei Menschen verlieben sich ineinander &#8211; und völlig zauberhaft. Denn die Art, in der Chazelle sie erzählt, ist so zeitlos wie die großen Klassiker Hollywoods. Nicht umsonst prangt an Mias Wand ein großes Bild von Ingrid Bergman in <em>Casablanca</em>. Der oft gebrauchte Begriff der Kino-Magie: Hier hat er seine Berechtigung.</p>
<p>Es mag daran liegen, dass Chazelle das Drehbuch selbst geschrieben hat, denn er liebt seine Figuren und tut alles, um deren Gefühlsleben auf den Zuschauer zu übertragen &#8211; mit Erfolg. So wirken die Muscialnummern nie deplatziert oder übertrieben, sie fügen sich so homogen in den Film wie ein Dialog oder ein Blick. Und beweisen eindrucksvoll, dass es keine ausgeklügelte Geschichte braucht, um das Publikum zwei Stunden in seinen Bann zu schlagen: Glaubhafte Figuren und die richtige Mischung aus Realität und Traum reichen völlig. Wenn man überhaupt etwas kritisieren will: Die Musicalnummern erreichen nie die Perfektion ihrer Vorbilder aus den 50ern und wer Jazz nicht erträgt, hat auch ein paar harte Minuten. Mehr lässt sich aber beim besten Willen nicht finden.</p>
<h4>Fazit</h4>
<p>Das Kinojahr 2017 fängt gut an:<em> La La Land</em> ist einer der schönsten und innovativsten Liebesfilme der vergangenen Jahre und rührt an, ohne je kitschig oder aufgesetzt zu werden. Der recht junge Regisseur Damien Chazelle umschifft jede Klippe wie ein alter Seebär und hält seinen Film fest auf Kurs. Mia und Sebastian könnten einmal so groß werden wie Ilsa und Rick. Eine Oscarverleihung ohne einen Goldenen Jungen für diesen Film ist eigentlich nicht vorstellbar. Echte Kinofans kommen an <em>La La Land</em> nicht vorbei.</p>
<h4>La La Land startet am 12. Januar in den deutschen Kinos.</h4>
<p><img decoding="async" class="size-large wp-image-982" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2016/12/lala-1-1024x682.jpg" alt="" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2016/12/lala-1-1024x682.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2016/12/lala-1-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2016/12/lala-1-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2016/12/lala-1-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2016/12/lala-1-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2016/12/lala-1.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><br />
<iframe style="width: 120px; height: 240px;" src="//ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;OneJS=1&amp;Operation=GetAdHtml&amp;MarketPlace=DE&amp;source=ac&amp;ref=qf_sp_asin_til&amp;ad_type=product_link&amp;tracking_id=lauterfilme05-21&amp;marketplace=amazon&amp;region=DE&amp;placement=B01N1U8SRW&amp;asins=B01N1U8SRW&amp;linkId=4bf9a1924d2f8031a654b4ce8740f9fd&amp;show_border=false&amp;link_opens_in_new_window=false&amp;price_color=333333&amp;title_color=0066c0&amp;bg_color=ffffff" width="300" height="150" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no">&lt;br /&gt;<br />
    </iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-la-la-land/">Filmkritik: La La Land</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lauterfilme.de/filmkritik-la-la-land/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
