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	<title>Horror - lauterfilme.de</title>
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		<title>Filmkritik: It Lives Inside</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Oct 2023 16:56:37 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Horrorstorys aus anderen Kulturen können durchaus reizvoll sein. Auch wenn sich die Begriffe Gut und Böse nicht unbedingt deutlich von westlichen Mythologien unterscheiden, gibt es doch anderen Wendungen, Kreaturen und somit auch Möglichkeiten, etwas Neues in den Horror-Almanach einzufügen. Der indisch-stämmige US-Regisseur und Autor Bishal Dutta, der als Vierjähriger Indien verließ und nach Amerika kam, wollte genau diese Chance nutzen. Und dem westlichen Publikum ein dämonisches Wesen vorführen, dass es so in der christlichen Kultur und den alten Geschichten und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Horrorstorys aus anderen Kulturen können durchaus reizvoll sein. Auch wenn sich die Begriffe Gut und Böse nicht unbedingt deutlich von westlichen Mythologien unterscheiden, gibt es doch anderen Wendungen, Kreaturen und somit auch Möglichkeiten, etwas Neues in den Horror-Almanach einzufügen. Der indisch-stämmige US-Regisseur und Autor Bishal Dutta, der als Vierjähriger Indien verließ und nach Amerika kam, wollte genau diese Chance nutzen. Und dem westlichen Publikum ein dämonisches Wesen vorführen, dass es so in der christlichen Kultur und den alten Geschichten und Sagen nicht gibt. Hat er das mit &#8222;It Lives Inside&#8220; geschafft? Das klärt die Kritik.</p>
<figure id="attachment_14734" aria-describedby="caption-attachment-14734" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-14734 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/lives-1.webp" alt="It lives inside" width="1024" height="535" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/lives-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/lives-1-300x157.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/lives-1-768x401.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/lives-1-750x392.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14734" class="wp-caption-text">Sam erkennt ihre einstige Freundin Tamira nicht wieder, seit die ein Einmachglas mit sich herumträgt.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Die junge Samidha, genannt Sam (Megan Suri) lebt mit ihren Eltern in einer US-Kleinstadt und möchte einfach nur dazugehören. Daher hat sie sich auch von ihrer einst besten Freundin Tamira (Mohana Krishnan) losgesagt und versucht, sich mit ihren weißen Mitschülern gutzustellen &#8211; besonders mit Russ (Gage Marsh). Als Tamira plötzlich völlig verschreckt mit einem schwarzen Einmachglas durch die Schule läuft, bestärkt das Sam nur, den Kontakt nicht wieder aufzunehmen. Doch auch Sams Mutter Poorna (Neru Bajwa) ist enttäuscht, dass Sam die indischen Sitten und Gebräuche zunehmend ignoriert und sich lieber mit Freunden auf Partys trifft. Sams Vater Inesh (Vik Sahay) sieht das hingegen weniger eng als seine Frau.</p>
<p>Als sich Tamira eines Tages voller Panik mit der Bitte um Hilfe an Sam wendet, reagiert die junge Frau nicht sehr entgegenkommend. Sie zerstört das Glas, das Tamira so wichtig ist und hält ihre ehemalige Freundin für leicht verrückt, als sie ihr etwas über eine dunkle Macht erzählt, die in dem Glas lebt und ständig gefüttert werden muss. Weil Tamira aber kurze Zeit später spurlos verschwindet, macht sich Sam doch Vorwürfe und stellt Nachforschungen zu den unglaublichen Behauptungen Tamiras an. Schon bald beginnt sie, sich beobachtet zu fühlen. Immer häufiger scheint eine unsichtbare böse Kraft in ihrer Nähe zu agieren. Lange ist sich Sam nicht sicher, ob sie sich das alles nur einbildet, doch dann gibt es den ersten Toten &#8230;</p>
<p><iframe title="IT LIVES INSIDE - Official Trailer #2" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/FrPYOf5RmYI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Fremde Kultur = mehr Horror?</h2>
<p>In den vergangenen Jahren sind einige Horrorfilme entstanden, die sich mit anderen Kulturen, Religionen oder Mythologien beschäftigt haben. In &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-the-vigil-die-totenwache/">The Vigil</a>&#8220; geht es beispielsweise um eine jüdische Totenwache. &#8222;His House&#8220; zeigt, wie eine afrikanische Familie von einem Wesen aus ihrer Sagenwelt bis nach London verfolgt wird. Und &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-antlers/">Antlers</a>&#8220; beschäftige sich mit einem Monster, das im Glauben der amerikanischen Ureinwohner zuhause ist. Zwar geht keiner dieser Filme als Meisterwerk durch, interessante Ansätze gab es aber allemal. Auch <strong>It Lives Inside</strong> zeigt diese Ansätze. Allerdings setzt Dutta in seinem Debüt als Autor und Regisseur in Personalunion zu sehr auf Sicherheit und Gewohntes, um Fans des Genres mit etwas wirklichem Frischem zu begeistern.</p>
<p>So kopiert Dutta in einigen Momenten Szenen aus anderen Horrorfilmen sehr deutlich. Einmal ist er verdächtig nah am &#8222;Ring&#8220;-Klassiker, ein anderes Mal fällt dem Horrorfan schnell &#8222;Lights Out&#8220; ein, auch &#8222;Nightmare on Elm Street&#8220; kommt zu Ehren. Sogar mit Simon Verhoevens &#8222;Unfriend&#8220; zeigt der Film Parallelen. Das ist alles handwerklich ordentlich gemacht, erst recht für einen Debütfilm. Aber es fehlt (noch) eine klare, eigene Handschrift, die den Horror von <strong>It Lives Inside</strong> über den meist generischen Eindruck erheben würde. Denn vieles, was der Film zu bieten und zu zeigen hat, hat man so oder ähnlich schon Dutzende Male gesehen. Und Dutta gelingt es nicht, für seine ähnliche Story neue Bilder oder Stilmittel zu finden, um frische Akzente zu setzen.</p>
<figure id="attachment_14735" aria-describedby="caption-attachment-14735" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14735 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/lives-2.webp" alt="It lives inside" width="1024" height="426" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/lives-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/lives-2-300x125.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/lives-2-768x320.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/lives-2-750x312.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14735" class="wp-caption-text">Sam vertraut sich ihrem neuen Freund Russ an &#8211; ein Fehler?</figcaption></figure>
<h2>Solide Spannung</h2>
<p>Das heißt aber nicht, dass <strong>It Lives Inside</strong> keine Qualitäten mitbringt. So machen die Schauspieler, allen voran Megan Suri, einen durchweg guten Eindruck und transportieren sowohl die psychische wie auch die physische Belastung glaubhaft auf die Leinwand. Und auch sonst zeigt Duttas Erstling viele gute Ansätze, die ihn zu einem ernstzunehmenden Kandidaten für zukünftige, weitere Horrorfilme küren. So hat er definitiv ein gutes Händchen für Atmosphäre. Auch wenn manche Szene geborgt wirkt, man muss sie dennoch erst einmal so inszenieren, dass sie auch eine ähnliche Wirkung zeigt wie das Original. Und das gelingt Dutta in den meisten Fällen recht gut. Zwar hätte es sicher nicht geschadet, der Film wäre nicht auf die Freigabe PG-13, sondern auf ein R gegangen, aber auch ohne viel Blut verbreitet <strong>It Lives Inside</strong> durchaus Spannung.</p>
<p>Dazu kommt der immerhin gute Ansatz, auch gesellschaftliche Faktoren in die Story einzubinden. Das erdet den Film nicht nur, sondern steigert auch die Spannung. Denn durch Sams Herkunft und ihre Freundschaft zu Tamira ist die junge Frau gleich doppelt belastet, was Kontakte und Freundschaften angeht. Und ihre schnelle Isolierung daher auch glaubhaft. Auch Sams Gespräche mit ihrer Mutter, die an einem traditionell indischen Weltbild festhält, gehören zu den besseren Momenten in Duttas Drehbuch. Hier zeigt sich, dass er als Autor bereits sehr gut ist, als Regisseur jedoch nach Luft nach oben hat. Denn so ordentlich der Film handwerklich ist, so konventionell ist er auch erzählt. Hier fehlte offenkundig entweder ein wenig Mut, um neue Wege zu gehen. Oder die kreativen Ideen dazu.</p>
<figure id="attachment_14736" aria-describedby="caption-attachment-14736" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14736 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/lives-3.webp" alt="Indischer Horror" width="1024" height="573" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/lives-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/lives-3-300x168.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/lives-3-768x430.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/lives-3-750x420.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14736" class="wp-caption-text">Ring lässt grüßen! Sams Visionen und Alpträume werden stetig schlimmer.</figcaption></figure>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Inhaltlich und optisch hat <strong>It Lives Inside</strong> leider zu wenig Eigenes, um als origineller neuer Horrorfilm durchzugehen. Denn den Hintergrund der indischen Mythologie nutzt Regisseur und Autor Bishal Dutta nicht konsequent genug, um sich vom durchschnittlichen US-Horror der vergangenen Jahre wirklich abzuheben. Auf der Haben-Seite stehen gute Schauspieler, eine Story ohne Längen und für ein Regie-Debüt eine erstaunliche Sicherheit in der Erzählung, auch wenn sie etwas zu konventionell ausfällt. Zudem ist die Kreatur gut gelungen und der Film baut durchaus Spannung und Atmosphäre auf, ohne dafür besonders derbe Effekte zu benötigen. Kein echtes Highlight, aber ein Film, der für Horrorfans doch einiges zu bieten hat.</p>
<p><strong>It Lives Inside startet am 2. November 2023 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_14737" aria-describedby="caption-attachment-14737" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14737 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/lives-4.webp" alt="It Lives inside" width="1024" height="622" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/lives-4.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/lives-4-300x182.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/lives-4-768x467.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/lives-4-750x456.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14737" class="wp-caption-text">Kann sich Sam dem Grauen stellen und es überleben? Bald hat sie keine Wahl mehr.</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: Konferensen</title>
		<link>https://lauterfilme.de/konferensen-kritik-film-netflix/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Oct 2023 13:52:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mats Strandberg gilt als der &#8222;Stephen King&#8220; Schwedens. Zwar hat er, auch altersbedingt, noch ein paar Dutzend Bücher Rückstand auf den US-Horrorautoren, aber mehrere seiner Werke haben bereits den Weg auf deutsche Bestsellerlisten gefunden. Zeit also, auch mal einen davon zu verfilmen. Netflix hat sich den bislang neuesten Roman ausgesucht und ihn vom schwedischen Regisseur Patrik Eklund mit schwedischen Schauspielern adaptieren lassen. Allerdings hat der Streamingdienst &#8222;Konferensen&#8220; eine deutsche Tonspur gegönnt, sodass sich niemand mit Untertiteln beschäftigen muss. Schon der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mats Strandberg gilt als der &#8222;Stephen King&#8220; Schwedens. Zwar hat er, auch altersbedingt, noch ein paar Dutzend Bücher Rückstand auf den US-Horrorautoren, aber mehrere seiner Werke haben bereits den Weg auf deutsche Bestsellerlisten gefunden. Zeit also, auch mal einen davon zu verfilmen. Netflix hat sich den bislang neuesten Roman ausgesucht und ihn vom schwedischen Regisseur Patrik Eklund mit schwedischen Schauspielern adaptieren lassen. Allerdings hat der Streamingdienst &#8222;Konferensen&#8220; eine deutsche Tonspur gegönnt, sodass sich niemand mit Untertiteln beschäftigen muss. Schon der Trailer verspricht einen klassischen Slasher-Film alter Schule &#8211; ist das so? Und wie elegant wandelt der Film auf den Spuren von Michael und Jason? Das klärt die Kritik.</p>
<figure id="attachment_14699" aria-describedby="caption-attachment-14699" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14699 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-1.webp" alt="Konferensen" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-1-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-1-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-1-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-1-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-1-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-1-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14699" class="wp-caption-text">Teambuilding inmitten unberührter Natur &#8211; nicht jedermanns Sache. Aber perfektes Terrain für Serienkiller!</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Eine kleine schwedische Gemeinde hat es geschafft, genug Interessenten für ein Einkaufszentrum zu finden, um es zu bauen. Morgen soll der erste Spatenstich sein und der Gemeindeangestellte Jonas (Adam Lundgreen), der das Projekt mit aller Macht durchgedrückt hat, soll dabei Hand anlegen. Vorher will die kleine Gruppe der Gemeindeangestellten aber noch auf einem Seminar ihren Zusammenhalt stärken. Zwar ist nicht jeder davon begeistert, aber die Chefin Ingela (Maria Sid) hat sich mit der Idee durchgesetzt. Wieder mit dabei ist nach längerer Krankheit wegen Überarbeitung auch Lina (Katia Winter), die mit Jonas nicht das beste Verhältnis hat.</p>
<p>Bei der Besprechung des kommenden Tages bemerkt Lina tatsächlich Ungereimtheiten in den Unterlagen. Es finden sich Verträge darunter, die ihre Unterschrift tragen, die sie aber nicht unterschrieben hat. Oder doch? Immerhin hatte sie ja nervliche Probleme. Während also die Team-Building-Maßnahmen weitergehen, kommt die kleine Crew des Veranstaltungsorts mitten im Wald langsam in Schwierigkeiten. Denn Koch Karl (Jimmy Lindström) ist seit einiger Zeit verschwunden, weil er eine neue Gasflasche zum Kochen besorgen will. und auch ein weiterer Mitarbeiter ist nicht aufzufinden. Was noch niemand vor Ort weiß: Ein geheimnisvoller Killer ist in der Nähe und scheint vorzuhaben, niemanden am Leben zu lassen &#8230;</p>
<p><iframe title="The Conference | Official trailer | Netflix" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/B9hpl8e-lQ4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Im Norden nichts Neues</h2>
<p>Mats Strandbergs Story hat weniger mit Jason und Michael zu tun als man meint. Stattdessen standen eher Filme wie Hitchcocks &#8222;Psycho&#8220; oder der erste &#8222;Freitag, der 13.&#8220; Pate für Konferensen. Denn übernatürliche Phänomene wie Unverwundbarkeit sucht man hier vergeblich. Hier ist ein sehr irdischer Killer unterwegs, dessen Identität lange ein Geheimnis bleibt. Denn die klassische Maske darf natürlich nicht fehlen. Ebenso wenig wie eine ordentliche Portion Blut. Zwar ist Konferensen sicher kein zweiter &#8222;Terrifier&#8220;, aber komplett harmlos ist die Darstellung von Gewalt auch nicht. Netflix vergab eine Freigabe ab 18. Dennoch ist der Film kein reines Blutbad, in dem wahllos Teenager abgeschlachtet werden. Strandberg will um die Morde eine Geschichte erzählen.</p>
<p>Und das tut auch der Film. Allerdings sollte man hier keine tiefgründigen Gedanken wie in &#8222;Das Schweigen der Lämmer&#8220; oder ähnliches erwarten. Strandberg streut mehrere Motive aus, um eine möglichst große Zahl an Verdächtigen zu haben. Regisseur Eklund kassiert allerdings schon in den ersten 20 Minuten die meisten davon wieder ein, sodass eine wirklich große Spannung um das Gesicht unter der Maske gar nicht erst aufkommt. Es läuft schnell auf zwei mögliche Täter hinaus. Und obwohl der Film den Mörder nicht wirklich genau zeigt, ahnt das Publikum doch recht genau, um wen es sich dabei handelt. In Sachen Slasher ist <strong>Konferensen</strong> letztlich ein Genre-typischer Film von der Stange.</p>
<figure id="attachment_14700" aria-describedby="caption-attachment-14700" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14700 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-2.webp" alt="Katia Winter" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-2-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-2-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-2-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-2-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-2-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-2-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14700" class="wp-caption-text">Lina hat wenig Lust auf ihre Kollegen, denn sie vermutet illegale Geschäfte bei den Plänen fürs Einkaufszentrum.</figcaption></figure>
<h2>Immerhin: Archetypen mit Herz</h2>
<p>Ein wenig mehr Mühe gibt sich das Drehbuch hingegen bei den Protagonisten. Zwar sind auch die Konstellationen innerhalb der Gruppe nichts Neues und erinnern nicht nur einmal an &#8222;Severance&#8220; von Christopher Smith, aber zumindest sind die Archetypen mit guten Dialogen bestückt und auch ansprechend gespielt. Ob die feige Eva, der alte Torbjörn, der eigentlich nur an Alkohol und Essen interessiert ist oder die umweltbewusste Anette, die wegen ihrer Sorge um den Planeten immer wieder zum Ziel von Spott wird. Die Charaktere geben tatsächlich, mal mehr, mal weniger flach, dem Publikum einen Grund, über ihren Tod entweder erfreut oder traurig zu sein. Mehr, als viele andere Slasher der letzten Jahre geschafft haben.</p>
<p>Dennoch bleibt <strong>Konferensen</strong> ein typischer Vertreter seiner Zunft, der in keinen Moment auch nur versucht, etwas wirklich Neues zu erzählen oder auch nur eine interessante Variante des mordenden Maskenträgers zu etablieren. Eine neue Maske, dazu die betont menschliche Charakterisierung des Killers on Form von Ausrutschern oder der Fähigkeit zu bluten, wie etwa in &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-scream/">Scream</a>&#8222;. Und ein Dutzend potenzieller Opfer, von denen dem Publikum vor allem die frühen abtretenden relativ egal sind &#8211; mangels Zeit zur Charakterisierung. Möglicherweise ist das Slasher-Genre inzwischen dort angekommen, wie sich Exorzismus-Filme schon länger befinden: Neue Ideen gibt es nicht mehr. Wem es aber genügt, wenn Menschen möglichst blutig mit diversen Klingen und anderen Werkzeugen ermordet werden, wird hier fündig.</p>
<figure id="attachment_14701" aria-describedby="caption-attachment-14701" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14701 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-3.webp" alt="Konferensen" width="1024" height="646" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-3-300x189.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-3-768x485.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-3-750x473.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14701" class="wp-caption-text">Bald tritt der Killer in Erscheinung und Überlebenskampf ist angesagt.</figcaption></figure>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Strandberg mag ein aufstrebender Horrorautor sein, die Verfilmung seines neuesten Werks beweist das nicht. Denn <strong>Konferensen</strong> ist ein Slasher von der Stange. Durchaus blutig, wenn auch nicht in der Oberliga der Brutalitäten angesiedelt. Ordentliche Schauspieler, aber keine sonderlich stark ausgearbeiteten Figuren, stattdessen Archetypen. Und ein Story, die zwar zunächst eine große Anzahl möglicher Killer anbietet, aber auch schnell wieder die meisten Angebote zurückzieht und sich auf lediglich zwei Optionen fokussiert. Das ist handwerklich in Ordnung, leidlich spannend und dürfte alle unterhalten, denen die gefühlte 25. Version eines Maskenkillers genügt, um Spaß zu haben. Wer nach frischen Ideen sucht, wird hier allerdings nichts finden.</p>
<p><strong>Konferensen startet am 13. Oktober 2023 bei Netflix.</strong></p>
<figure id="attachment_14702" aria-describedby="caption-attachment-14702" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14702 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-4.webp" alt="Konferensen" width="1024" height="733" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-4.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-4-300x215.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-4-768x550.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-4-750x537.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14702" class="wp-caption-text">Der fiese Jonas hat schon einmal besser ausgesehen.</figcaption></figure>
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		<title>Serienkritik: Der Untergang des Hauses Usher</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Oct 2023 16:22:41 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Serien Reviews]]></category>
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		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturverfilmung]]></category>
		<category><![CDATA[Netflix]]></category>
		<category><![CDATA[Serie]]></category>
		<category><![CDATA[spannend]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Er gehört zu den großen Pionieren der phantastischen Literatur, ist aber mittlerweile gerade bei jüngeren Horrorfans nur noch wenig mehr als ein Name, den man schon einmal gehört hat: Edgar Allan Poe. Der Amerikaner, der 1849 unter mysteriösen Umständen starb, gilt als Meister der Kurzgeschichte. Neben Gedichten schrieb er fast ausschließlich Short Storys, weil die sich damals besser an Zeitungen und Magazine verkaufen ließen. Mike Flanagan, einer der neuen Meister des Horrors, setzt dem unsterblichen Dichter nun ein eigenwilliges Denkmal. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/der-untergang-des-hauses-usher-kritik-serie-netflix/">Serienkritik: Der Untergang des Hauses Usher</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Er gehört zu den großen Pionieren der phantastischen Literatur, ist aber mittlerweile gerade bei jüngeren Horrorfans nur noch wenig mehr als ein Name, den man schon einmal gehört hat: Edgar Allan Poe. Der Amerikaner, der 1849 unter mysteriösen Umständen starb, gilt als Meister der Kurzgeschichte. Neben Gedichten schrieb er fast ausschließlich Short Storys, weil die sich damals besser an Zeitungen und Magazine verkaufen ließen. Mike Flanagan, einer der neuen Meister des Horrors, setzt dem unsterblichen Dichter nun ein eigenwilliges Denkmal. Denn in &#8222;Der Untergang des Hauses Usher&#8220; kommen zwar viele berühmte Geschichten Poes vor, dennoch erzählt die Serie eine weitgehend neue Story. Wie gut die ist, klärt die Kritik.</p>
<figure id="attachment_14669" aria-describedby="caption-attachment-14669" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14669 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/usher-2.webp" alt="Der Untergang des Hauses Usher" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/usher-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/usher-2-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/usher-2-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/usher-2-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/usher-2-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/usher-2-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/usher-2-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14669" class="wp-caption-text">Noch sind Rodericks Kinder am Leben, doch das ändert sich innerhalb weniger Tage komplett.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Das Familien-Imperium von Roderick Usher (Bruce Greenwood) und seiner Schwester Madeline (Mary McDonnell) liegt in Trümmern. Alle sechs Kinder Rodericks sind innerhalb weniger Tage gestorben. Und das mitten in einem Gerichtsprozess, den Rodericks Intimfeind Auguste Dupin (Carl Lumbly) nach jahrelanger Vorbereitung nun endlich auf den Weg gebracht hat. Der Familienanwalt Arthur Gordon Pym (Mark Hamill) versucht zwar alles, um die Verhandlung auszuhebeln. Doch Roderick scheint kein Interesse mehr daran zu haben, aus der Sache als Sieger hervorzugehen. Er bestellt Dupin für den Abend an eine bestimmte Adresse mit dem Versprechen, dem Gesetzesdiener alles zu erzählen, was er wissen will.</p>
<p>Als Dupin später am Abend zur angegebenen Adresse fährt, staunt er nicht schlecht. Es ist das seit Jahren leerstehende Geburtshaus von Roderick und Madeline. Der Gastgeber empfängt ihn mit teurem Cognac und einigen Geschichten, die Dupin kaum glauben kann. Denn obwohl die Todesursache bei allem Kindern Rodericks klar festgestellt wurde, besteht der darauf, dass er seinen Nachwuchs allesamt auf dem Gewissen hat. Die Dinge, die Roderick ihm erzählt, lassen dann schließlich sogar den erfahrenen Staatsanwalt erzittern. In allen spielt eine geheimnisvolle Frau namens Verna (Carla Gugino) eine wichtige Rolle. Und so erfährt Dupin die wahre Geschichte des Untergangs des Hauses Usher &#8230;</p>
<p><iframe title="The Fall of the House of Usher | Official Trailer | Netflix" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/yvuAWVzP6wI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Großartige Modernisierung von Poes Werk</h2>
<p>Mit &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-spuk-in-hill-house/">Spuk in Hill House</a>&#8220; lieferte Mike Flanagan sein erste Serie für Netflix ab. <strong>Der Untergang des Hauses Usher</strong> ist nun voraussichtlich seine letzte. Der 45-jährige hat einen langfristigen Vertrag mit Amazon Prime Video abgeschlossen. Ob es daran lag, dass Netflix seine Serie &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/gaensehaut-um-mitternacht-kritik-serie-netflix/">Midnight Club</a>&#8220; nach einer Staffel absetzte, was Flanagan angeblich sehr geärgert hat, oder ob es andere Gründe gab, bleibt Spekulation. Wichtiger ist auch ,dass er sich auf ebenso hohem Niveau von Netflix verabschiedet, wie er in Sachen Serien dort begann. Denn vor allem für Fans von Edgar Allan Poe ist Flanagans Adaption eine Offenbarung. Denn alles zeugt von Respekt und Liebe an den Autor sowie einer genauen Auseinandersetzung Flanagans mit dem Original-Material.</p>
<p>Jede der acht Folgen, bis auf die erste, trägt den Titel eines berühmten Werkes von Poe wie Morde in der Rue Morgue, die schwarze Katze oder Das Verräterische Herz. Und die Kernthemen dieser Kurzgeschichten spielen in den entsprechenden Episoden dann auch wichtige Rollen. So wird in Das verräterische Herz Schuld und Wahnsinn zum wichtigen Faktor. Auch wenn sie die Episoden letztlich nur wenige Minuten mit der titelgebenden Storyline beschäftigt und in weiten Teilen die Hauptgeschichte weitererzählt. Doch Flanagan nutzt die Vorgaben der Storys klug, um seine eigenen Interpretationen zu schaffen. Und Poes beeindruckendes Werk für eine neue Generation gründlich zu entstauben. Lovecraft ist mittlerweile wieder ein Liebling vieler junger Horrorfans &#8211; Poe hätte das Gleiche verdient.</p>
<figure id="attachment_14670" aria-describedby="caption-attachment-14670" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14670 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/usher-3.webp" alt="Bruce Greenwood" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/usher-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/usher-3-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/usher-3-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/usher-3-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/usher-3-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/usher-3-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/usher-3-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14670" class="wp-caption-text">Patriarch kann nur ohnmächtig zusehen und schließlich bei seinem Erzfeind eine Beichte ablegen.</figcaption></figure>
<h2>Optisch und schauspielerisch oberste Liga</h2>
<p>Es ist also sicher so, dass Poe-Kenner an dieser Serie noch mehr Spaß haben werden als Neulinge in der Welt des dunklen Poeten. Aber auch völlig ohne Vorkenntnisse ist <strong>Der Untergang des Hauses Usher</strong> ein Genuss. Und das liegt an vielen Faktoren. Da ist das Bild. Was die Serie optisch auf den Bildschirm bringt, ist von einer morbiden Schönheit, die ihresgleichen sucht. Wenn sich Dupin und Usher in den harten Schatten eines Kaminfeuers gegenübersitzen, dann ist das in scharfem 4k einfach grandios anzusehen. Auch die Sets wie die diversen Designer-Wohnungen der Usher-Kinder oder die Party in Episode 2 sind optische Leckerbissen. Doch den Schrecken mit Leben erfüllen, das erledigen die großartigen Schauspieler.</p>
<p>Hier greift Flanagan fast ausschließlich auf Darsteller zurück, mit denen er bereits gearbeitet. Die Hauptrolle geht dabei an Bruce Greenwood (&#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-das-spiel/">Das Spiel</a>&#8222;), der nach dem Rauswurf von Frank Langella die Rolle des Roderick Usher übernahm. Und eine grandiose Darbietung zeigt. Auch Carla Gugino, Stammgast in Flanagans Serien und Filmen, spielt die geheimnisvolle Verna, die mit dem Todesfällen zu tun zu haben schient, mit großer Präsenz und einer derart eiskalten Aura, dass einem beim Zusehen fröstelt. Letztlich lässt sich aber kaum jemand herausheben, so gut sind sie alle. Und doch wird kaum jemand mit einem davon mitfiebern. Denn Flanagan schreibt seine Protagonisten ganz in Poe-Tradition derart fies und abstoßend, dass man wenig Mitleid verspürt. Obwohl einige davon es verdient hätten.</p>
<figure id="attachment_14671" aria-describedby="caption-attachment-14671" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14671 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/usher-4.webp" alt="Der Untergang des Hauses Usher" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/usher-4.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/usher-4-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/usher-4-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/usher-4-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/usher-4-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/usher-4-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/usher-4-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14671" class="wp-caption-text">Eine schicksalhafte Nacht: Roderick und seine Schwester Madeline begegnen Silvester 1980 der geheimnisvollen Verna.</figcaption></figure>
<p>Die acht Folgen greifen nicht nur perfekt ineinander und lüften erst zum Schluss die ganzen Geheimnisse rund um den Tod von Rodericks Kindern. Sie sind auch immer wieder ziemlich unheimlich. Weitgehend ohne Jump-Scares, nur mit der stetig bedrohlicher werdenden Atmosphäre, erwächst so ein ebenso dunkles wie faszinierendes Bild einer Familie, die für Macht über Leichen geht und dafür den Preis zahlt. Mike Flanagan ist mit dieser Serie auf der bisherigen Höhe seines Könnens. Man kann sich wirklich nur auf seine nächsten Projekte, die Verfilmung der Stephen King-Novelle &#8222;Life of Chuck&#8220; und danach die Umsetzung von Kings Opus Magnum &#8222;The Dark Tower&#8220; freuen. Großes Kino für den Bildschirm!</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p><strong>Der Untergang des Hauses Usher</strong> ist nicht nur Flanagans letzte Netflix-Serie, sondern gemeinsam mit seiner ersten auch die beste. Eine großartige Grundidee, tolle Drehbücher, herausragende Schauspieler und eine permanent wachsende Spannung adelt die Serie zum Horror-Glanzlicht 2023 bei Netflix. Die Art, wie Flanagan Edgar Allan Poes berühmte Geschichten in einen neuen Kontext webt und dennoch die wichtigsten Grundzüge der Storys beibehält, ist brillant. Die Serie ist sicher für Poe-Fans noch besser als für andere, weil die die zahlreichen Anspielungen und Verweise erkennen (&#8222;Das Fass Amontillado&#8220;, &#8222;Annabelle Lee&#8220; und viele mehr). Aber auch Poe-unkundige Horrorfans sollten hier voll auf ihre Kosten kommen.</p>
<p><strong>Der Untergang des Hauses Usher startet am 12. Oktober 2023 bei Netflix.</strong></p>
<figure id="attachment_14672" aria-describedby="caption-attachment-14672" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14672 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/usher-5.webp" alt="Mark Hamill" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/usher-5.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/usher-5-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/usher-5-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/usher-5-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/usher-5-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/usher-5-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/usher-5-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14672" class="wp-caption-text">Arthur Gordon Pym, der skrupellose Anwalt der Ushers, jagt ein Phantom.</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: Terrified</title>
		<link>https://lauterfilme.de/terrified-kritik-film/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Oct 2023 20:54:35 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
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		<category><![CDATA[Horror]]></category>
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		<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Besonders bei Horrorfilmen gibt es immer wieder kuriose Fälle. So kam vor einigen Jahren &#8222;The Autopsy of Jane Doe&#8220; nicht einmal in die deutschen Kinos, weil sich kein Verleih fand. Und dass, obwohl Andre Ovredals Film zu den besten Horrorstreifen gehörte, die in dem Jahr überhaupt zu sehen waren. Auch dem argentinischen &#8222;Terrified&#8220; geht ein ähnlicher Ruf voraus, lief er doch mit durchgehend wohlwollenden Kritiken in Deutschland auf dem Fantasy-Filmfest. Doch wurde auch dieser Film danach nicht mehr im Kino [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Besonders bei Horrorfilmen gibt es immer wieder kuriose Fälle. So kam vor einigen Jahren &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-the-autopsy-of-jane-doe/">The Autopsy of Jane Doe</a>&#8220; nicht einmal in die deutschen Kinos, weil sich kein Verleih fand. Und dass, obwohl Andre Ovredals Film zu den besten Horrorstreifen gehörte, die in dem Jahr überhaupt zu sehen waren. Auch dem argentinischen &#8222;Terrified&#8220; geht ein ähnlicher Ruf voraus, lief er doch mit durchgehend wohlwollenden Kritiken in Deutschland auf dem Fantasy-Filmfest. Doch wurde auch dieser Film danach nicht mehr im Kino gezeigt. Schlimmer noch, er war offiziell überhaupt nicht zu sehen. Das ändert sich jetzt. Steht Horrorfans damit ein echter Leckerbissen ins Haus? Das klärt die Kritik.</p>
<figure id="attachment_14636" aria-describedby="caption-attachment-14636" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14636 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-1.webp" alt="Terrified" width="1024" height="640" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-1-300x188.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-1-768x480.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-1-750x469.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14636" class="wp-caption-text">Clara hörte Geräusche in der Spüle. Wenig später nimmt ihr Leben ein tragisches Ende.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Eine ruhige Wohngegend in Buenos Aires. Clara (Natalia Senorales) hört seltsame Geräusche aus dem Abfluss. Ihr Mann Juan (Augustin Rittano) schiebt das auf die alten Rohre, die überall im Viertel noch verbaut sind. Doch eines Nachts, nachdem Clara ins Bad verschwunden ist, hört auch er Geräusche. Klopfgeräusche, die sich anhören, als kämen sie von seinem Nachbarn Walter (Demian Salomon), der seit einigen Wochen sein Haus renoviert. Wütend geht Juan zum Nachbarhaus, doch Walter reagiert nicht auf sein Klopfen und Schimpfen. Wieder zuhause muss er feststellen, dass die Klopfgeräusche einen weitaus schlimmeren Grund aufweisen, als eine Renovierung.</p>
<p>Weil sich die merkwürdigen Vorfälle in der Straße häufen, schaltet Commissioner Funes (Maximilliano Ghione) seinen Freund Jano (Robert Gonzalo) ein, einen Experten für unerklärbare Phänomene. Und der sieht sich nicht nur mit der Leiche eine Jungen konfrontiert, die offenbar allein vom Friedhof wieder nach Hause gekommen ist, sondern auch mit weiteren Ereignissen, die er nicht zuordnen kann. Bald taucht mit Dr. Mora Albreck (Elvira Onetto) eine weitere Parapsychologin auf, weil sie einige verstörende Fotos von Walter erhalten hat. Gemeinsam mit einem dritten Fachmann durchsuchen die drei in Begleitung von Funes die betreffenden Häuser genauer. Mit furchterregenden Ergebnissen &#8230;</p>
<p><iframe title="TERRIFIED | Trailer Deutsch German HD | Horrorfilm" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/Y03CHX3Ev3M?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Starker Beginn</h2>
<p>Zu Beginn von <strong>Terrified</strong> wundert die Begeisterung nicht, die viele dem Film entgegenbringen, die ihn vor Jahren gesehen haben. Denn die ersten Minuten des Films sind absolut furios und zeigen Szenen, die eben nicht schon dutzende Male von anderen Storys genutzt wurden. Stattdessen wirkt das ganze Setting, wenngleich nicht komplett neu, doch relativ frisch und innovativ. Allerdings weist <strong>Terrified</strong> auch zu Beginn schon Schwingungen auf, die an die Original-&#8222;The Grudge&#8220;-Filme erinnern. Auch wenn hier, im Gegensatz zu den japanischen Filmen, nicht schon zu Beginn eine Erklärung für die Vorkommnisse geliefert wird. Das kommt erst relativ spät.</p>
<p>Und auch nach einer kleinen Auszeit in Sachen Spannung dreht <strong>Terrified</strong> in Sachen Atmosphäre und Nervenkitzel mit einem toten Kind noch einmal auf. Die Szenen, in denen sich zwei Männer über dem am Tisch sitzenden Leichnam über die Vorgänge unterhalten, sind handwerklich erlesen gut. Und strapazieren das Nervenkostüm. Lieder geht es aber ab diesem Moment auch schon langsam, aber stetig bergab. Wiederholungen schleichen sich ein und wirken beim zweiten Mal längst nicht mehr so stark wie zuvor. Dazu gesellen sich Charaktere, die einfach nicht sonderlich gut geschrieben sind. Denn das in vielen Filmen auftauchende Phänomen von völlig unwissenschaftlich arbeitenden Wissenschaftlern bekommt leider auch hier breiten Raum.</p>
<figure id="attachment_14637" aria-describedby="caption-attachment-14637" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14637 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-2.webp" alt="Terrified" width="1024" height="640" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-2-300x188.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-2-768x480.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-2-750x469.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14637" class="wp-caption-text">Auch Nachbar Walter erhält Besuch, den er nicht hereingebeten hatte.</figcaption></figure>
<h2>In der Mitte ein Bruch</h2>
<p>So treffen die drei angeblichen Spezialisten dermaßen dumme Entscheidungen, dass hier eine Menge Horror schlicht liegenbleibt, weil man sich als Zuschauer so über diese lächerlich agierenden Figuren ärgert. Zudem verliert das Drehbuch in der zweiten Hälfte des Films ein wenig den roten Faden und tendiert dazu, Schock an Schock zu reihen, ohne den Ideen die notwendige Zeit zu geben, sich entwickeln zu können. Auch die Erklärung für all die Vorkommnisse ist, wenn sie denn endlich erfolgt, nur wenig überzeugend. Auch, weil sie eben nicht gezeigt, sondern nur gesagt wird. Hier mag auch das Budget dem Regisseur und Autor Grenzen gesetzt haben, was er zeigen kann &#8211; und was nicht.</p>
<p>Denn bei dem, was er zeigen kann, haben seine Spezialeffekte-Spezialisten einen ordentlichen Job abgeliefert. Die Kreaturen sind unheimlich, ohne jemals albern oder überzogen zu wirken. Und die Kamera setzt diese Momente auch sehr gut in Szene. Allerdings hat <strong>Terrified</strong> einen guten Teil seiner Schocks auch einer ausgezeichneten Tonspur zu verdanken. Die unheimlichen Geräusche tragen erheblich zur insgesamt bedrohlichen Atmosphäre der Häuser bei. Und auch die Musik, die immer wieder leichte John-Carpenter-Anleihen nimmt, kann im Gesamtkontext überzeugen. Die deutsche Tonspur ist hingegen weniger beeindruckend, die deutschen Texte klingen oft seltsam gestelzt und hin und wieder auch merkwürdig gelangweilt.</p>
<figure id="attachment_14638" aria-describedby="caption-attachment-14638" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14638 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-3.webp" alt="Terrified" width="1024" height="640" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-3-300x188.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-3-768x480.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-3-750x469.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14638" class="wp-caption-text">Als ein toter Junge den Weg nach Hause findet, ist für die Polizei das Maß voll &#8211; es muss etwas passieren!</figcaption></figure>
<p>Auch schauspielerisch bietet <strong>Terrified</strong> eher Durchschnitt, was auch durch die deutschen Stimmen verstärkt wird. Zumindest wirken viele Szenen, in denen Charaktere selbst nicht zu wissen scheinen, warum sie gerade etwas tun, eher seltsam als gruselig. Allerdings setzt Regisseur Demian Rugna auch mehr auf seine Inszenierung als auf seinen Cast, um das Publikum zu erschrecken. Zwar ist keiner der Darsteller in irgendeiner Weise auffallend schwach, aber es bleibt auch keines der Gesichter wirklich im Gedächtnis.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Mit <strong>Terrified</strong> gelingt Regisseur und Autor Demian Rugna ein sehr ordentlicher Beitrag zum Haunted House-Sub-Genre des Horrorfilms. Die Effekte sitzen, die Inszenierung ist gut und vor allem in der ersten Hälfte macht der Film sehr viel richtig. Und dürfte auch erfahreneren Horrorfans eine hochgezogene Augenbraue entlocken. Leider schwächelt das Drehbuch ab der Hälfte merkbar und vieles wirkt ab diesem Zeitpunkt unlogisch und erzwungen, um die Story noch zu  einem vernünftigen Ende zu bringen. Immerhin ist die letzte Szene wieder so gut wie der Anfang &#8211; hier schließt sich der Kreis. Insgesamt vor allem für Fans von Spukfilmen eine Empfehlung. Vielleicht kein Meisterwerk, aber definitiv gut genug, um endlich in Deutschland sichtbar zu werden.</p>
<p><strong>Terrified ist seit dem 1. Oktober 2023 digital zu haben und erscheint am 20. Oktober auf Blu-Ray.</strong></p>
<figure id="attachment_14639" aria-describedby="caption-attachment-14639" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14639 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-4.webp" alt="Dr. Albrack" width="1024" height="640" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-4.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-4-300x188.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-4-768x480.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-4-750x469.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14639" class="wp-caption-text">Kann die Wissenschaftlerin Dr. Albreck etwas Licht ins Dunkel bringen?</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: Pet Semetary Bloodlines</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Sep 2023 20:20:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Blutig]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Paramount+]]></category>
		<category><![CDATA[Prequel]]></category>
		<category><![CDATA[Stephen King]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Stephen King mag die meisten seiner Bücher. Bei &#8222;Friedhof der Kuscheltiere&#8220; allerdings war er sich zunächst selbst nicht sicher, ob die Geschichte nicht sogar für seine Verhältnisse zu düster ist. Der Erfolg des Romans sprach für sich. Bisher gibt es zwei Verfilmungen des Stoffes, eine Fortsetzung &#8211; und nun auch ein Prequel. In einem Kapitel des Romans erzählt der alte Jud Crandall Louis Creed die Story von Timmy Baterman, der von seinem Vater auf dem Friedhof der Micmac begraben wurde [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Stephen King mag die meisten seiner Bücher. Bei &#8222;Friedhof der Kuscheltiere&#8220; allerdings war er sich zunächst selbst nicht sicher, ob die Geschichte nicht sogar für seine Verhältnisse zu düster ist. Der Erfolg des Romans sprach für sich. Bisher gibt es zwei Verfilmungen des Stoffes, eine Fortsetzung &#8211; und nun auch ein Prequel. In einem Kapitel des Romans erzählt der alte Jud Crandall Louis Creed die Story von Timmy Baterman, der von seinem Vater auf dem Friedhof der Micmac begraben wurde und zurückkehrte. Was Louis davon abhalten sollte, seinen Sohn dort zu beerdigen, hat Filmemacher nicht abgehalten, sich dieses Kapitel als neue Filmvorlage zu nehmen &#8211; für &#8222;Pet Semetary Bloodlines&#8220;. War das eine gute Idee? Das klärt die Kritik.</p>
<figure id="attachment_14574" aria-describedby="caption-attachment-14574" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14574 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/blood-1.webp" alt="Pet Semetary Bloodlines" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/blood-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/blood-1-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/blood-1-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/blood-1-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/blood-1-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/blood-1-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/blood-1-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14574" class="wp-caption-text">Jud Crandall will nur eins: Raus aus Ludlow und ab in die weite Welt!</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Es ist das Jahr 1969 in dem verschlafenen Nest Ludlow, Maine. Der junge Jud Crandall (Jackson White) und seine Freundin Norma (Natalia Alyn Lind) haben große Pläne. Sobald wie möglich wollen sie das Nest verlassen und ins Friedenscorps eintreten, etwas von der Welt sehen und ihre Liebe genießen. Doch es kommt anders. Jud hört davon, dass sein Kumpel Timmy angeblich aus dem Vietnamkrieg zurück ist und nun wieder bei seinem Vater Bill (David Duchovny) lebt. Ein Besuch auf der Baterman-Farm endet in einem schrecklichen Vorfall, der Jud daran hindert, Ludlow zu verlassen. Auch Juds Freund Manny (Forrest Goodluck), einst gemeinsam mit ihm und Timmy ein unzertrennliches Trio, erlebt mit seinem alten Kumpel Unheimliches.</p>
<p>Während Jud von seinem Vater Dan (Henry Thomas) Antworten einfordert, da der offenbar über geheimes Wissen verfügt, gerät die Lage im Dorf immer mehr außer Kontrolle. Denn Timmy ist nicht einfach nur verändert, er scheint einem inneren Plan zu folgen, der immer weitere Kreise zieht und zahlreiche Menschen mit hineinzieht. Schließlich erfährt Jud Dinge über seine Heimat, die er sich in seinen dunkelsten Alpträumen nicht hätte ausmalen können. Aber es scheint, als kämen diese Offenbarungen zu spät, um noch etwas retten zu können &#8230;</p>
<p><iframe title="Pet Sematary: Bloodlines | Official Trailer | Paramount+" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/1IgQpRyfwbE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Nur ein Kapitel des Romans</h2>
<p>Die bisherigen Verfilmungen waren qualitativ zwar durchaus unterschiedlich, dem Buch gerecht wurde bislang aber keine. Das mag daran liegen, dass in Kings Roman gar nicht viel an Handlung passiert, große Teile des Buches handeln von inneren Konflikten und Entscheidungsprozessen, die sich in aller Regel nicht so einfach auf die Leinwand bringen lassen. Der letztlich eher durchschnittliche erste Film von Regisseurin mary Lambert hat da noch die Nase vorn, Fortsetzung und Remake machten nichts besser. Und nun versucht sich Drehbuchautorin und Regie-Debütantin Lindsey Anderson Beer an der Vorgeschichte, die den alten Jud als jungen Mann ins Zentrum stellt. In vielen Bereichen wiederholt sie aber die Fehler ihrer Vorgänger.</p>
<p>Für King-Fans vielleicht am wichtigsten: <strong>Pet Semetary Bloodlines</strong> widerspricht dem Inhalt des Buches an einigen Stellen. In Sachen Todesopfer legt Beers Version gegenüber dem Roman deutlich zu. Und verändert auch die Ereignisse, wie King sie den alten Jud beschrieben lässt. Daneben erweitert Beer aber auch den Background von Kings Roman und fügt einiges an Lore hinzu, das man mögen kann oder nicht, in jedem Fall dem Film aber guttut. So gibt es einen noch tieferen Blick in die Vergangenheit zu den Ursprüngen der bösen Magie. Und auch Ludlow erscheint im Film plötzlich nicht mehr komplett als verschlafenes Nest, sondern als Ort, in dem manchen mehr wissen als andere.</p>
<figure id="attachment_14575" aria-describedby="caption-attachment-14575" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14575 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/blood-2.webp" alt="Henry Thomas" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/blood-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/blood-2-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/blood-2-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/blood-2-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/blood-2-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/blood-2-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/blood-2-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14575" class="wp-caption-text">Juds Vater Dan kennt ein paar dunkle Geheimnisse über Ludlow, die er seinem Sohn ersparen möchte.</figcaption></figure>
<h2>Gesunde Härte</h2>
<p>Auch in Sachen Blut dürften die meisten Horrorfans zufrieden sein. <strong>Pet Semetary Bloodlines</strong> ist sicher kein Splatterfest, hat aber ein paar Gewaltspitzen, die der Film dann auch konsequent zeigt. Auch hier unterscheidet sich die Filmhandlung vom Roman. Die dort erzählte Story hätte aber auch ehrlicherweise höchstens für einen Kurzfilm genügt. Noch wichtiger als das: Die Schauspieler sind durchgehend ordentlich und besser und sorgen so relativ schnell dafür, dass sich das Publikum mit den Protagonisten identifizieren kann. Auch wenn beim Helden klar sein dürfte, dass er nicht ernsthaft in Gefahr geraten kann, ohne die Vorlage komplett ad absurdum zu führen, gibt es genug andere Symapthieträger, um die man mittzittern kann.</p>
<p>Zum Beispiel Natalie Alyn Lind als Juds Freundin Norma, die zum Spielball der dunklen Mächte wird, die über Ludlow hereinbrechen. Oder auch Mannys Schwester Donna (Isabella Star LaBlanc), die ebenfalls in den Fokus des Bösen gerät. In Momenten, in denen Beer ihre eigenen Ideen umsetzt, hat der Film seine stärksten Szenen. So richtig überzeugend sind aber die Veteranen, die in <strong>Pet Semetary Bloodlines</strong> vor der Kamera stehen. David Duchovny als verzweifelter Vater, der seinen toten Sohn in der unheiligen Erde des Micmac-Begräbnisplatzes verscharrt, ist dabei sonders zu erwähnen. Sein innerer Kampf zwischen Verweigerung und Akzeptanz dessen, was er getan hat, gehört zu den besten Leistungen im Film.</p>
<figure id="attachment_14576" aria-describedby="caption-attachment-14576" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14576 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/blood-3.webp" alt="Pet Semetary Bloodlines" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/blood-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/blood-3-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/blood-3-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/blood-3-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/blood-3-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/blood-3-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/blood-3-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14576" class="wp-caption-text">Manny und seine Schwester Donna geraten durch den wiederbelebten Timmy in große Schwierigkeiten.</figcaption></figure>
<p>Dass auch Henry Thomas, der durch seine regelmäßigen Auftritte in Mike Flanagans Arbeiten immer mehr zur Horror-Ikone wird, ist ebenfalls stark. Und Pam Grier als wehrhafte Postbotin ist die Sahne auf der Torte für Kinofreunde. Macht das alles <strong>Pet Semetary Bloodlines</strong> zu einem guten Film? Nicht wirklich. Aber zu einem zumindest soliden Horror-Abenteuer, das sich hinter <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-mr-harrigans-phone/">vielen Verfilmungen von Kings Werken</a> &#8211; oder davon inspirierten Fortsetzungen oder Prequels &#8211; nicht verstecken muss. Als weitere Werbung für eine erneute Rückkehr nach Ludlow taugt der Film aber nicht. Bloodlines erzählt genug Vorgeschichte, um es damit auch gut sein zu lassen.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Ein Meisterwerk hat wohl niemand erwartet, der zum ersten Mal von <strong>Pet Semetary Bloodlines</strong> gehört hat. Aber eine derartige Totalkatastrophe, die man eigentlich erwarten müsste, wenn man die US-Kritiken liest, ist der Film wahrlich auch nicht. Das liegt zum einen an einigen zumindest originellen Ideen, die Regisseurin und Drehbuchautorin Lindsey Anderson Beer entwickelte. Außerdem am durchweg guten Cast, der seinen Job immer zumindest ordentlich erledigt, mit einigen Ausreißern nach oben wie David Duchovny oder Natalie Alyn Lind. So kann der Film trotz einiger unnötiger Abweichungen von Kings Originalmaterial als solider und gar nicht so unblutiger Horrorfilm bestehen.</p>
<p><strong>Pet Semetary Bloodlines startet am 7. Oktober 2023 bei Paramount+.</strong></p>
<figure id="attachment_14577" aria-describedby="caption-attachment-14577" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14577 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/blood-4.webp" alt="Pam Grier" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/blood-4.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/blood-4-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/blood-4-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/blood-4-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/blood-4-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/blood-4-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/blood-4-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14577" class="wp-caption-text">Majorie kann mehr als nur die Post sortieren. Kann sie auch das Böse aufhalten?</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: The Nun 2</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Sep 2023 13:49:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Conjuring-Reihe]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Reihe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Conjuring-Reihe geht weiter. Bevor die fürs kommende Jahr angekündigte vierte Folge der Hauptreihe in die Kinos kommt, bekommt eines der Spin-Offs eine Fortsetzung. Mit &#8222;The Nun 2&#8220; wird einer der schwächsten bisherigen Conjuring-Filme fortgesetzt und greift zumindest zum Teil auf die gleichen Schauspieler zurück, um tatsächlich eine echte Fortsetzung und nicht bloß einen zweiten Film zu präsentieren. Michael Chaves, der mit &#8222;Lloronas Fluch&#8220; den anderen sehr schwachen Conjuring-Spin-off-Film inszenierte, erzählt hier eine zweite Chance. Hat er sie genutzt? Das [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Conjuring-Reihe geht weiter. Bevor die fürs kommende Jahr angekündigte vierte Folge der Hauptreihe in die Kinos kommt, bekommt eines der Spin-Offs eine Fortsetzung. Mit &#8222;The Nun 2&#8220; wird einer der schwächsten bisherigen<a href="https://lauterfilme.de/the-conjuring-3-kritik-film/"> Conjuring-Filme</a> fortgesetzt und greift zumindest zum Teil auf die gleichen Schauspieler zurück, um tatsächlich eine echte Fortsetzung und nicht bloß einen zweiten Film zu präsentieren. Michael Chaves, der mit &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-lloronas-fluch/">Lloronas Fluch</a>&#8220; den anderen sehr schwachen Conjuring-Spin-off-Film inszenierte, erzählt hier eine zweite Chance. Hat er sie genutzt? Das klärt die Kritik.</p>
<figure id="attachment_14511" aria-describedby="caption-attachment-14511" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14511 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/nun2-1.webp" alt="Taissa Farmiga" width="1024" height="593" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/nun2-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/nun2-1-300x174.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/nun2-1-768x445.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/nun2-1-750x434.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14511" class="wp-caption-text">Erneut muss Schwester Irene gegen den als Nonne auftretenden Dämon Valak antreten.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>1956. Nach den grauenerregenden Erlebnissen mit dem Dämonen Valak hat Schwester Irene (Taissa Farmiga) in einem italienischen Kloster wieder Ruhe gefunden. Doch die Geschichten um die dämonische Attacke auf ein Kloster verfolgen sie bis dorthin. Als schließlich die Kirche ein hohes Mitglied zu ihr schickt, um ihr von offenbar neuen Aktivitäten Valaks zu berichten, willigt sie schweren Herzens ein, sich der Sache anzunehmen. Gemeinsam mit der jungen Schwester Debra (Storm Reid) reist sie daraufhin in den kleinen französischen Ort Tarascon, in dem ein Priester unter den Augen eines Messdieners bei lebendigem Leib verbrannte &#8211; mitten in der Kirche! Weil es weitere ähnliche Vorfälle gab, die von Rumänien aus immer weiter westlich wanderten, hat Irene einen schrecklichen Verdacht.</p>
<p>Eine Autostunde von Tarascon entfernt, liegt in einem ehemaligen Kloster ein Mädcheninternat. Dort arbeitet die Lehrerin Kate (Anna Popplewell, &#8222;Die Chroniken von Narnia&#8220;) und hat auch ihre Tochter Sophia (Katelyn Rose Downey) bei sich, die oft von anderen Schülerinnen geärgert wird. Unterstützung erhält sie dann meist von Maurice (Jonas Bloquet), dem Lebensretter Irenes von damals, der mittlerweile als Gärtner in dem alten Gemäuer arbeitet. Während Irene und Debra in Tarascon nach Spuren suchen, offenbart sich der Dämon immer stärker und deutlicher in der Mädchenschule. Aber was sucht er dort? Kann Irene noch rechtzeitig dort eintreffen, um das Schlimmste zu verhindern?</p>
<p><iframe title="THE NUN II | OFFICIAL TRAILER" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/QF-oyCwaArU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Sammelsurium der Exorzismus-Filme</h2>
<p>So groß die Reihe mittlerweile auch ist, nur die beiden ersten Filme der Hauptreihe bekamen wirklich gute Kritiken. Auch der zweite &#8222;Annabelle&#8220;-Film konnte überzeugen, der ganze Rest wurde eher durchschnittlich bis mäßig aufgenommen. The Nun 2 setzt diesen Trend fort. Zwar führt der Film die zweite Woche in den USA die Charts an, die Kritiken sind mit etwa 50 Prozent aber wenig berauschend. Überraschend ist diese Wertung allerdings nicht. Denn The Nun 2 macht in vielerlei Hinsicht dort weiter, wo der erste Teil aufgehört hat. Das gilt vor allem für das schwache Drehbuch. Zwar haben die Produzenten mit Akela Cooper und Ian Goldberg durchaus Horror-Veteranen eingestellt, um das Script zu verfassen. Aber viel genutzt hat das nicht. The Nun 2 ist eine Parade aus bekannten Versatzstücken der Dämonen- und Exorzistenfilme.</p>
<p>Originell wird es lediglich dann, wenn es darum geht, Valak in neuen Formen und Variationen darzustellen. War es in <strong>The Conjuring 2</strong> ein Gemälde, das lebendig wurde, so darf der Dämon diesmal in Form von Covern am Zeitungsstand und als bröckelnder Putz an der Wand erscheinen. Mehr hat der Film an originellen Momenten aber auch nicht zu bieten. Vor allem die erste Stunde des Films ermüdet das Publikum mit immer gleichen Szenen vom lauernden Dämonen, der offenbar wahllos Menschen tötet, oder eben auch nicht. Denn so richtig klar wird es nicht, wer warum sterben muss oder überleben darf. Die Reihe, die durch Wans Filme den Kosmos des übernatürlichen Bösen ein wenig erweiterte, verengt diesen Blick mit<strong> The Nun 2</strong> wieder deutlich. Ein Rückschritt, nicht nur für das Conjuring-Universum.</p>
<figure id="attachment_14512" aria-describedby="caption-attachment-14512" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14512 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/nun2-2.webp" alt="Anna Popplewell" width="1024" height="657" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/nun2-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/nun2-2-300x192.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/nun2-2-768x493.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/nun2-2-750x481.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14512" class="wp-caption-text">Kate und ihre Tochter Sophie geraten in der Mädchenschule, die einst ein Kloster war, in Lebensgefahr.</figcaption></figure>
<h2>Kein großer Unterschied zum Vorgänger</h2>
<p>Ist <strong>The Nun 2</strong> nun besser oder schlechter als der Vorgänger? Das ist letztlich Geschmackssache. Der zweite Teil hat eines etwas bessere Story als der erste, der in Teilen überhaupt keinen Sinn ergab. Aber die Redundanz der Dämonenangriffe im zweiten Teil sind irgendwann einfach derart langweilig, dass es schwerfällt, nicht den Kopf zu schütteln. Und die letzte halbe Stunde ergeht sich dann in weiteren Verfolgungsjagden, fast schon albernen Monstern und einer recht platten Auflösung. Das ist Horror für Leute, die auch eine Fahrt in der Geisterbahn gruselig finden, weil sie gern erschreckt werden. Wer Horror mag, der tiefer geht, Atmosphäre entwickelt und statt mit Jump-Scares mit echter Story punktet, der ist bei <strong>The Nun 2</strong> eher falsch.</p>
<p>Lediglich optisch kann der Film weitgehend überzeugen, weil die Drehorte sehr gut gewählt sind und das West-Europa der 50er Jahre glaubhaft zum Leben erweckt wird. Enge Gassen mit Kopfsteinpflaster, alte Häuser mit kleinen Fenstern &#8211; hier zeigt <strong>The Nun 2</strong> kurz, dass es durchaus möglich gewesen wäre, auf eine zwar leicht klischeebehaftete, aber dafür stimmige Atmosphäre zu setzen &#8211; wenn man denn gewollt hätte. So ist es auch nicht sinnvoll, auf den Schauspielern herumzuhacken, denn die tun das, was man angesichts des schwachen Drehbuchs und der Geisterbahn-Attitüde noch herausholen kann.</p>
<figure id="attachment_14513" aria-describedby="caption-attachment-14513" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14513 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/nun2-3.webp" alt="The Nun 2" width="1024" height="614" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/nun2-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/nun2-3-300x180.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/nun2-3-768x461.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/nun2-3-750x450.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14513" class="wp-caption-text">Valak ist erbarmungslos gegen alle, die ihn an seinen Zielen hindern wollen.</figcaption></figure>
<p>Taissa Farmiga spielt erneut die verletzlich wirkende und doch starke junge Nonne ansprechend und zieht so alle Sympathie auf sich. Jonas Bloquet hält sich ebenfalls wacker darin, die verschiedenen Seiten seiner Figur auf die Leinwand zu bringen. Beim Rest wird es dann schon dünn. Anna Popplewell, einst Kinderstar in den Narnia-Filmen, hat einfach nicht viel zu tun, Storm Reid als Schwester Debra ist ebenfalls unterfordert, da ihre Figur extrem schwach geschrieben ist und eigentlich keinen großen Zweck erfüllt. Dass The Nun 2 so oder ähnlich ausfallen würde, war aber eigentlich klar, konnte doch der erste Teil mit mehr als 360 Millionen Dollar am meisten aller Conjuring-Teile einspielen. Da weicht man vom Erfolgsrezept natürlich nicht großartig ab. Leider.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p><strong>The Nun 2</strong> ist exakt das, was man, je nach Geschmack, erwarten durfte &#8211; oder musste. Oberflächliche Schockmomente ohne großen Nachhall, eine völlig durchschnittliche Story und ein paar Szenen, die zeigen, dass es durchaus deutlich besser hätte ausfallen können. Leider entschieden sich die Produzenten und Regisseur Michael Chaves für die sichere Variante, einen Abklatsch des erfolgreichen ersten Films. Und vielleicht ist Teil 2 sogar einen Hauch besser geworden, weil er schlicht besser aussieht. Aber in weiten Teilen ist der Film ähnlich wirr, langweilig und streckenweise fast albern wie der Vorgänger. Daran ändern die größtenteils soliden Schauspiel-Leistungen auch nichts mehr. Immerhin: Eine Mid-Credit-Szene kündigt Teil 4 der Hauptreihe an &#8211; vielleicht das Beste an <strong>The Nun 2</strong>.</p>
<p><strong>The Nun 2 startet am 21. September 2023 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_14514" aria-describedby="caption-attachment-14514" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14514 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/nun2-4.webp" alt="Jonas Bloquet" width="1024" height="573" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/nun2-4.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/nun2-4-300x168.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/nun2-4-768x430.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/nun2-4-750x420.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14514" class="wp-caption-text">Auch Maurice leidet unter dem Dämonen, mit dem er unwissentlich noch immer eine Verbindung hat.</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: A Haunting in Venice</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Sep 2023 23:00:16 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Disney]]></category>
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		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sind aller guten Dinge drei? Zum dritten Mal übernimmt Kenneth Branagh in Personalunion Regiestuhl und Hauptrolle in einer Agatha Christie-Verfilmung mit deren Lieblingsdetektiv Hercule Poirot. Im Gegensatz zu den beiden ersten Filmen, die Remakes bekannter Verfilmungen waren, setzte Branagh diesmal auf ein unbekannteres Werk der Autorin und versetzte zudem die Handlung von &#8222;Die Schneewittchen Party&#8220; von England nach Venedig. Nun heißt das Ganze &#8222;A Haunting in Venice&#8220; und zeigt den belgischen Meisterdetektiv in einer mit Gruselelementen verzierten Mörderjagd. Kann Branagh [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Sind aller guten Dinge drei? Zum dritten Mal übernimmt Kenneth Branagh in Personalunion Regiestuhl und Hauptrolle in einer Agatha Christie-Verfilmung mit deren Lieblingsdetektiv Hercule Poirot. Im Gegensatz zu den beiden ersten Filmen, die Remakes bekannter Verfilmungen waren, setzte Branagh diesmal auf ein unbekannteres Werk der Autorin und versetzte zudem die Handlung von &#8222;Die Schneewittchen Party&#8220; von England nach Venedig. Nun heißt das Ganze &#8222;A Haunting in Venice&#8220; und zeigt den belgischen Meisterdetektiv in einer mit Gruselelementen verzierten Mörderjagd. Kann Branagh nach dem gelungenen Erstling und dem  schwächeren zweiten Film mit dem dritten Einsatz als Poirot wieder zu Hochform auflaufen? Das verrät die Kritik.</p>
<figure id="attachment_14482" aria-describedby="caption-attachment-14482" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14482 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-2.webp" alt="Tina Fey" width="1024" height="554" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-2-300x162.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-2-768x416.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-2-750x406.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14482" class="wp-caption-text">Eigentlich war Poirot im Ruhestand, doch ein Besuch seiner alten Freundin Ariadne führt zu einem neuen Fall.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>1947. Der berühmte Meisterdetektiv Hercule Poirot (Kenneth Branagh) hat sich in Venedig zur Ruhe gesetzt, genießt das Leben und lässt die zahlreichen Bittsteller vor seiner Haustür links liegen. Poirot hat mit seinem alten Leben scheinbar abgeschlossen. Doch das ändert sich, als seine alte Freundin, die Bestsellerautorin Ariadne Oliver (Tiny Fey) bei ihm auftaucht und ihn überredet, an einer Seance teilzunehmen und bei dieser Gelegenheit gleich das angebliche Medium Joyce Reynolds (Michelle YeoH9 auffliegen zu lassen. Eingeladen hat die einstmals gefeierte Opernsängerin Rowena Drake (Kelly Reilly), die allerdings seit dem Tod ihrer Tochter Alicia (Rowan Robinson) keinen Ton mehr gesungen hat. Sie will unbedingt Kontakt zum Geist ihrer toten Tochter aufnehmen.</p>
<p>Schon bei der Ankunft wird Poirot von Hausdame Olga (Camille Cottin) darüber in Kenntnis gesetzt, dass es im Palazzo schon seit vielen Jahren spukt. Einst ein Waisenhaus, hatten Ärzte und Nonnen das Haus in schweren Zeiten aufgegeben und die Kinder allein dem Hungertod überlassen. Seitdem sollen in dem Gemäuer schon einige Ärzte und Schwestern zu Tode gekommen sein. Poirot tut dies als Aberglaube ab, muss allerdings einräumen, dass der Palazzo von Rowena Drake eine durchaus morbide Ausstrahlung besitzt. Als die Seance beginnt, ist sich der Meisterdetektiv schnell sicher, die Tricks von Miss Reynolds durchschaut zu haben. Doch wenig später gibt es eine Leiche und der brillante Geist des Hercule Poirot muss beweisen, dass seine kleinen grauen Zellen noch nicht in Rente gegangen sind &#8230;</p>
<p><iframe title="A Haunting In Venice | Official Trailer | In Theaters Sept 15" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/yEddsSwweyE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Optisch gelungen</h2>
<p>Dem Vorgänger &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/tod-auf-dem-nil-kritik-film/">Tod auf dem Ni</a>l&#8220; hatten viele Kritiker vorgeworfen, zu künstlich auszusehen, da weite Teile während der Corona-Zeit im Studio gedreht worden waren. Das wollte Branagh diesmal besser machen &#8211; und es ist ihm gelungen. Kameramann Haris Zambarloukos, mit dem Branagh auch die beiden ersten Poirot-Abenteuer umsetzte und der bereits zum neunten Mal mit Branagh als Regisseur arbeitet, fängt Venedig als klassisch-morbide Schönheit ein. Die wundervollen Paläste und Bauten einerseits, die dunklen Kanäle und der stetige Verfall der Stadt andererseits. Zambarloukos gelingt es dabei, sowohl Venedig selbst als auch den Palazzo, in dem fast der gesamte Film spielt, als eigenen Charakter in den Film einzubringen. Optisch liefert Branagh mit A Haunting in Venice voll ab.</p>
<p>Allerdings auch nur optisch. Zwar hält Branagh sein Versprechen, mit dem dritten Film einiges anders zu machen. Und sich mit anderen Genre-Versatzstücken zu umgeben als in den beiden Vorgängern. Allerdings stehen dem belgischen Detektiv die Geisterbahn-Momente des Films nur bedingt. Zwar ist A Haunting in Venice in Teilen durchaus atmosphärisch gelungen. Aber das Wichtigste an einem Whodunnit ist nun einmal die Jagd nach dem Mörder. Und die gestaltet sich hier ähnlich fade wie schon in Tod auf dem Nil. Michael Greens Drehbuch, der ebenfalls zum dritten Mal als Autor dabei ist, schafft es kaum, auch nur ein paar glaubwürdige Verdächtige zu etablieren. Die meisten Figuren, die als Täter in Frage kommen sollen, bleiben erschreckend blass.</p>
<figure id="attachment_14483" aria-describedby="caption-attachment-14483" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14483 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-3.webp" alt="Kenneth Branagh" width="1024" height="554" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-3-300x162.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-3-768x416.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-3-750x406.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14483" class="wp-caption-text">Geister als Mörder? Bald traut der Meisterdetektiv seine eigenen Augen nicht mehr.</figcaption></figure>
<h2>Schwache Story</h2>
<p>Es wird sicher Gründe haben, warum die Romanvorlage nicht zu den großen Storys der englische Krimi-Königin gezählt wird. Zwar ist das Motiv des Killers letztlich nachvollziehbar, großartige Spannung liefert <strong>A Haunting in Venice</strong> trotz diverser Geistererscheinungen und Jump Scares aber kaum. Und so plätschert die Spurensuche, nur selten gewürzt mit ein paar trockenen Kommentaren von Tina Feys Charakter, wenig aufregend vor sich hin. Dazu präsentiert die Handlung fast durchgehend völlig nichtssagende und langweilige Figuren, deren Namen man sich kaum merken kann, weil sie so wenig Substanz aufweisen. Bei einigen dieser Charaktere lassen sich auch die Darsteller nicht gänzlich von Schuld freisprechen.</p>
<p>Wobei auch das zu einem guten Teil auf Branaghs Deckel geht. Denn der Regisseur sollte schon eine groben Kurs vorgeben, wie weit der Grad an Realismus oder Übertreibung gehen sollte. Und an diese Vorgabe sollten sich tunlichst alle Mitwirkenden halten. Während aber Tina Fey sich offenkundig sicher war, in einer sarkastischen Krimikomödie mitzuwirken, hatten Kelly Reilly und Jamie Dornan sich eindeutig in einem leicht kitschigen Melodram verortet &#8211; und so spielen sie dann auch. Die größte Schwäche aber bleibt der Fall. Poirot Aufklärung ist fadenscheinig, die Zufälle wie so oft bei Agatha Christie deutlich überstrapaziert. Das ist es gut, dass es zumindest Spaß macht, Branagh als Poirot spielen zu sehen. Er trifft erneut den richtigen Ton aus mitunter recht grobem Verhalten und ausgesuchter Höflichkeit, wenn es ihm hilft.</p>
<figure id="attachment_14484" aria-describedby="caption-attachment-14484" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14484 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-4.webp" alt="A Haunting in Venice" width="1024" height="554" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-4.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-4-300x162.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-4-768x416.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-4-750x406.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14484" class="wp-caption-text">Mit großer Show lässt sich das Medium in den Palazzo bringen. Wartet dort ein totes Mädchen auf sie?</figcaption></figure>
<p>Und trägt so weitgehend allein den Film gerade noch akzeptabel über die Ziellinie. Doch trotz erlesener Bilder werden sich nicht wenige Krimifans im Kino wünschen, Branagh hätte sich doch eine bekannteren &#8211; und besseren &#8211; Fall für seinen dritten Film ausgesucht. Denn die Geisterbahn wirkt nie überzeugend und der Charme Venedigs ist bald aufgebraucht. Uneingeschränkt können sich bei <strong>A Haunting in Venice</strong> nur die Setdesigner den Lorbeer an die Brust heften. Die liefern zum dritten Mal sehenswert ab. Branagh hatte bereits vor Kinostart kundgetan, im Falle eines Erfolgs weitere Poirot-Verfilmungen angehen zu wollen. Diese Hoffnung wird er wohl begraben müssen. Dass der seltsam schlaff wirkende Film genug Gewinn für einen vierten Teil macht, ist nur schwer vorstellbar.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p><strong>A Haunting in Venice</strong>, Kennath Branaghs dritter Fall als Hercule Poirot geht mit viel gutem Willen gerade noch so als solide durch. Mehr ist hier aber beim besten Willen nicht zu holen. Außer Branagh selbst fällt keiner der Schauspieler positiv auf. Die Story ist die bislang mit Abstand schwächste, der Roman ist offenbar nicht grundlos eher unbekannt. Zwar zaubert Kameramann Hareis Zambarloukos erneut schöne und morbide Bilder, passend zum Drehort, auf die Leinwand. Und auch die Sets sind wieder ein Traum aus Detailverliebhteit und coolem Design. Aber das Rückgrat des Films &#8211; eine spannende Krimi-Geschichte &#8211; hängt hier leider arg durch. Christie-Fans, die die beiden ersten mochten, werden wohl auch hier halbwegs ordentlich unterhalten, aber ein großer Wurf sieht definitiv anders aus.</p>
<p><strong>A Haunting in Venice startet am 14. September 2023 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_14485" aria-describedby="caption-attachment-14485" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14485 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-5.webp" alt="A Haunting in Venice" width="1024" height="554" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-5.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-5-300x162.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-5-768x416.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-5-750x406.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14485" class="wp-caption-text">Und so wartet am Ende der unvermeidliche Agatha Christie-Showdown &#8211; wer ist der Killer? Alle Fotos: Disney</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: Meg 2 &#8211; die Tiefe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Aug 2023 23:19:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Action]]></category>
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		<category><![CDATA[Horror]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Jahr 2018 wurde Meg zu einem großen Erfolg. Zwar waren viele Horrorfans eher enttäuscht von fehlender Härte (der Film ist ab 12 Jahren freigegeben) , aber Meg spielte bei Produktionskosten von etwa 150 Millionen Dollar mehr als 500 Millionen ein &#8211; ein lohnendes Geschäft. Und da Steve Alten, der Autor des Romans, auf dem der Film basiert, reichlich Fortsetzungen geschrieben hatte, war schnell klar, dass es einen weiteren Ausflug in die von Monstern bewohnte Tiefsee geben würde. Allerdings sitzt [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Jahr 2018 wurde <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-meg/">Meg</a> zu einem großen Erfolg. Zwar waren viele Horrorfans eher enttäuscht von fehlender Härte (der Film ist ab 12 Jahren freigegeben) , aber Meg spielte bei Produktionskosten von etwa 150 Millionen Dollar mehr als 500 Millionen ein &#8211; ein lohnendes Geschäft. Und da Steve Alten, der Autor des Romans, auf dem der Film basiert, reichlich Fortsetzungen geschrieben hatte, war schnell klar, dass es einen weiteren Ausflug in die von Monstern bewohnte Tiefsee geben würde. Allerdings sitzt diesmal nicht wieder Jon Turteltaub im Regiestuhl, stattdessen holten sich die Produzenten den britischen Independent-Filmer Ben Wheatley, der bislang eher mit Avantgarde-Themen von sich reden machte. Merkt man das <strong>Meg 2 &#8211; die Tiefe</strong> an? Das klärt die Kritik.</p>
<figure id="attachment_14418" aria-describedby="caption-attachment-14418" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14418 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/08/meg2-1.webp" alt="Jason Statham" width="1024" height="434" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/08/meg2-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/08/meg2-1-300x127.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/08/meg2-1-768x326.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/08/meg2-1-750x318.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14418" class="wp-caption-text">Jonas und seine Stieftochter können es kaum glauben: Schon wieder haben sie Riesenhaie an der Hacke!</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Einige Jahre sind seit den Vorfällen mit dem Megalodon aus der Tiefsee vergangen. Jonas Taylor (Jason Statham) arbeitet noch immer mit seinem Kumpel Mac (Cliff Curtis) für das Wohl der Meere, verfolgt Umweltsünder und versucht, seine mittlerweile 14-jährige Stieftochter Meiying (Shuya Sophia Cai) im Zaum zu halten. Denn die will wie ihre Mutter eine große Wissenschaftlerin werden und am liebsten sofort damit anfangen. Ihr Onkel Jiuming (Wu Jing), der den Familienbetrieb übernommen hat und die Forschungen finanziert, hat sogar ein verletztes Megalodon-Jungtier aufgezogen und versucht, es zu trainieren &#8211; sehr zu Jonas&#8216; Missfallen.</p>
<p>Als eine Expedition routinemäßig den Graben untersucht, in dem der Megalodon gefunden wurde und von dem man inzwischen weiß, dass weitere Exemplare dort zuhause sind, kommt es zu einem folgenschweren Unglück. Bei einer Explosion reißt nicht nur die trennende Schutzschicht zwischen dem Graben und dem offenen Meer auf, die beiden U-Boote werden auch schwer beschädigt. Die letzte Hoffnung für beide Crews liegt in einer geheimnisvollen Meeresstation, die Jonas kurz vor der Explosion entdeckt hat. Doch dazu müssten sie in Spezialanzügen mehrere Kilometer über den Meeresgrund laufen und wären den Megs schutzlos ausgeliefert. Jonas merkt bald, dass ihnen dennoch keine andere Wahl bleibt &#8230;</p>
<p><iframe title="MEG 2: THE TRENCH - OFFICIAL TRAILER" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/dG91B3hHyY4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Alles wie in Teil 1?</h2>
<p>Um <strong>Meg 2</strong> richtig einzuordnen, muss man einige Dinge wissen. Teil 1 wurde mit chinesischem Geld produziert, hatte jede Menge chinesischer Schauspieler dabei und wurde in China auch ein Erfolg. Für <strong>Meg 2</strong> wurde daran auch nichts geändert. Diesmal ist neben Statham Chinas neuer Superstar Wu Jing zu sehen. Teil 1 war unblutig, sollte die wichtige Gruppe der jungen Teenager nicht ausschließen. Das hat der neue Film ebenso gemacht. Und natürlich wollte das Publikum im ersten Teil den Hai sehen. Da legt <strong>Meg 2</strong> sogar noch eine Schippe drauf. Denn im neuen Film gibt es, wie der Trailer bereits zeigt, auch ein wenig  mehr zu sehen als nur Riesenhaie.</p>
<p>Daher sind beide Filme im Ergebnis auch dicht beieinander &#8211; teurer produzierter Edeltrash, der dem Publikum zeigt, wie Asylum-Filme aussehen würden, wenn man Geld für gute Effekte hineinsteckt. Aber ein paar Unterschiede gibt es dann doch. Das Drehbuch braucht zwar auch diesmal eine Weile, bis die Geschichte ins Rollen kommt, umarmt aber den Trash-Gedanken viel mehr als zu versuchen, sich davon zu lösen. Wenn der Held von einem Schlamassel ins nächste rutscht, dann hat das zwar nicht die Qualität, aber zumindest die Absurdität von Indiana Jones-Filmen. Der Film verbeugt sich sogar in einer Prügelszene vor einem ikonischen Moment aus dem zweiten Teil der Indiana Jones-Saga.</p>
<figure id="attachment_14419" aria-describedby="caption-attachment-14419" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14419 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/08/meg2-2.webp" alt="Cliff Curtis in Meg 2" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/08/meg2-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/08/meg2-2-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/08/meg2-2-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/08/meg2-2-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/08/meg2-2-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/08/meg2-2-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/08/meg2-2-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14419" class="wp-caption-text">Jonas&#8216; Kumpel Mac und DJ, Überlebende aus Teil 1, sind ebenfalls wenig erfreut über das Wiedersehen mit 25 Meter Hai.</figcaption></figure>
<h2>Furchtloser Fischkiller</h2>
<p>Statham spielt seine Rolle so cool wie immer, hat aber eine ordentliche Portion Selbstironie im Gepäck, ohne die der Film deutlich schlechter wäre. Gegen Jonas Taylor sieht sogar Stathams Charakter aus The Tansporter wie ein nervöser Anfänger aus. Aber auch Statham umarmt seine trashige Figur und spielt sie so, dass sie gut zum absurden Rest passt. Nachdem sich die erste Hälfte des Films noch auf halbwegs normalem Terrain bleibt und beispielsweise eine schöne Hommage an den unterschützen &#8222;Underwater&#8220; einbaut und auch ganz leichte Aliens-Vibes schafft, wird es in der zweiten Hälfte mit jeder Minute abgedrehter und trashiger.</p>
<p>Und was macht Indie-Filmer Ben Wheatley? Auch der hat seine vermutlich deutlich bessere Gage genossen und den Film so gemacht, wie er ihn machen sollte. Seine Handschrift findet man hier in keinem Moment, dafür liefert er am Stück ansehnliche Set-Pieces und Cliffhanger-Spannung in der Familienpackung ab. Denn vermutlich weiß er, dass die Trash-Attitüde des Films ohnehin so gut wie jeden Kritikpunkt ad absurdum führt. Die Bösewichte im Film bleiben blass und sind völlig übertrieben? Ja, Trash eben. Die Logik geht schnell baden? Physik und Realität spielen keine Rolle? Muss es auch nicht, ist ja Trash. Bei aller Kritik ist es aber eben launiger Trash, weil alle mitmachen und ins gleiche Horn stoßen. Keiner der Schauspieler glaubt sich in einem Shakespeare-Film, die wissen, was sie da machen.</p>
<figure id="attachment_14420" aria-describedby="caption-attachment-14420" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14420 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/08/meg2-3.webp" alt="Meg 2" width="1024" height="435" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/08/meg2-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/08/meg2-3-300x127.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/08/meg2-3-768x326.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/08/meg2-3-750x319.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14420" class="wp-caption-text">Eine Kette und ein Bein: Mehr braucht Jonas nicht, um 100 Tonnen Hai aufzuhalten.</figcaption></figure>
<p>Das macht <strong>Meg 2 &#8211; die Tiefe</strong> natürlich nicht zu einem guten Film. Aber das Creature-Design ist gelungen, ein paar gute Gags liefert der Film ebenfalls und die absurden Ideen, mit denen der coole Jonas Riesenhaie zerlegt, muss man ja auch erst einmal haben. Teil 1 war ein Erfolg und es gibt keinerlei Hinweise darauf, dass es <strong>Meg 2</strong> schlechter ergehen wird. Denn fairerweise muss man auch sagen, dass der zweite Teil ein wenig besser ist als der erste. Und für Teil 3 ist auch schon alles vorbereitet. Mit welchen Monstern auch immer.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Wer immer schon wissen wollte, wie wohl Asylum-Filme aussehen würden, wenn die Firma Geld hätte, der muss sich <strong>Meg 2</strong> ansehen. Superheld Jason Statham kämpft hier gegen Riesenhaie, Naturgesetze, Logik, Glaubwürdigkeit und Handlung. Der Brite bringt aber seine körperliche Präsenz gut ein und weiß, wie der ganze Cast, was er da spielt. Wäre der Anfang nicht noch halbwegs ernsthaft ausgefallen, <strong>Meg 2</strong> wäre ein idealer Film für einen feucht-fröhlichen Filmeabend, bei dem der Spaßfaktor das Wichtigste ist. Und ja, wer solchen Edeltrash mag, dem wird auch <strong>Meg 2</strong> wieder gefallen.  Denn die Fortsetzung ist noch deutlich absurder als der erste, verbeugt sich in kurzen Szenen vor einigen Klassikern und präsentiert mehr von allem, was Teil 1 zu einem Hit machte.</p>
<p><strong>Meg 2 &#8211; die Tiefe startet am 3. August in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_14421" aria-describedby="caption-attachment-14421" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14421 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/08/meg2-4.webp" alt="Meg 2" width="1024" height="578" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/08/meg2-4.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/08/meg2-4-300x169.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/08/meg2-4-768x434.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/08/meg2-4-750x423.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14421" class="wp-caption-text">Kinder und Hunde sind nicht unbedingt ein Qualitätsmerkmal für Filme &#8211; wie ist es hier?</figcaption></figure>
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		<title>Serienkritik: Strange New Worlds Staffel 2</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jun 2023 10:00:41 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Serien Reviews]]></category>
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		<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Serie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es war eine kleine Sensation. Nachdem das Star Trek-Universum jahrelang nur noch lange Storys über eine ganze Staffel erzählt hat wie in &#8222;ST: Discovery&#8220; und &#8222;ST: Picard&#8222;, besannen sich die Macher mit der neuesten Serie wieder auf die Ursprünge. Und erzählen auch &#8222;Strange New Worlds Staffel 2&#8220; wie den Vorgänger an in sich abgeschlossenen Episoden, die hin und wieder ein paar Handlungsstränge früherer Folgen aufnehmen und neben der Haupthandlung weitererzählen. Damit bewegt sich die Serie erzählerisch irgendwo zwischen der Next [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es war eine kleine Sensation. Nachdem das Star Trek-Universum jahrelang nur noch lange Storys über eine ganze Staffel erzählt hat wie in &#8222;ST: Discovery&#8220; und &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-star-trek-picard-staffel-3/">ST: Picard</a>&#8222;, besannen sich die Macher mit der neuesten Serie wieder auf die Ursprünge. Und erzählen auch &#8222;Strange New Worlds Staffel 2&#8220; wie den Vorgänger an in sich abgeschlossenen Episoden, die hin und wieder ein paar Handlungsstränge früherer Folgen aufnehmen und neben der Haupthandlung weitererzählen. Damit bewegt sich die Serie erzählerisch irgendwo zwischen der Next Generation und Deep Space Nine &#8211; und war in ihrer ersten Staffel ein Riesenerfolg. Kann die zweite Staffel da mithalten? Das klärt die Kritik.</p>
<figure id="attachment_14275" aria-describedby="caption-attachment-14275" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14275 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/snw2-1.webp" alt="Paul Wesley als James T. Kirk" width="1024" height="576" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/snw2-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/snw2-1-300x169.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/snw2-1-768x432.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/snw2-1-750x422.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14275" class="wp-caption-text">La&#8217;an Noonien Singh erlebt ein ungewöhnliches Abenteuer mit dem jungen Jim Kirk.</figcaption></figure>
<h3>Die Handlung</h3>
<h2>The Broken Circle</h2>
<p>Während Captain Pike (Anson Mount) einem Crewmitglied zur Seite stehen muss, erwartet Interims-Captain Spock (Ethan Peck) ein riskantes Abenteuer. Die Enterprise muss sich dabei auf diplomatisches Glatteis begeben &#8230;</p>
<h2>Ad Astra per Aspera</h2>
<p>Una Chin-Riley (Rebecca Romijn) muss sich für eine Tat vor Gericht verantworten, die bereits einige Jahrzehnte zurückliegt. Captain Pike hat alle Hände voll zu tun, um für seinen Ersten Offizier die richtige Verteidigung zu finden &#8230;</p>
<h2>Tomorrow and tomorrow and tomorrow</h2>
<p>Die Sicherheitschefin La&#8217;an Noonien Singh (Christina Chong) gerät durch einen skurrilen Unfall in eine andere Zeitebene &#8211; und nimmt aus Versehen eine sehr bekannte Figur mit &#8230;</p>
<h2>Among the Lotus Eaters</h2>
<p>Offenbar gibt es auf einer Welt, die Pike vor Jahren besuchte, nun ein Problem mit der Ersten Directive. Der Check auf dem Planeten erweist sich aber  als weit gefährlicher als gedacht &#8230;</p>
<h2>Charades</h2>
<p>Nach einem bizarren Shuttle-Unfall ist Spock nicht mehr derselbe. Doch ausgerechnet jetzt besteht die Familie seiner Verlobten auf der Durchführung traditioneller Hochzeits-Rituale &#8230;</p>
<h2>Lost in Translation</h2>
<p>Beim Bau einer Station in einem Nebel hat Fähnrich Uhura (Celia Rose Gooding) plötzlich unerklärliche Sinnesstörungen. Sie leidet unter grausamen Visionen, die immer schlimmer werden &#8230;</p>
<p><iframe title="Star Trek: Strange New Worlds Series 2 | Official Trailer | Paramount+" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/oJYPXuM-3JA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Der Höhenflug geht weiter</h3>
<p>Sechs der zehn neuen Folgen von <strong>Strange New Worlds Staffel 2</strong> stellte Paramount+ vorab zur Sichtung zur Verfügung. Und nach denen lässt sich sagen: Die Serie hält ihr hohes Niveau aus der ersten Staffel. Auch diesmal erfinden die Autoren das Rad nicht neu und nutzen Ideen, die bereits so oder ähnlich in der Original-Serie oder in TNG vorkamen. Aber sie tun das so clever und kompetent, dass selbst Zuschauer, die so gut wie alle jemals gedrehten Star Trek-Folgen präsent haben, vermutlich nicht sofort sagen können, woher ihnen die Geschichte bekannt vorkommt. Das schließt ausdrücklich Gastauftritte bekannter Figuren mit ein. So wiederholt Paul Wesley seine Rolle als junger James T. Kirk, die er bereits im ersten Staffelfinale gespielt hat. Und auch von Star Trek: Lower Decks schauen zwei Charaktere vorbei.</p>
<p>Denn was das Star Trek-Universum schon immer meisterlich beherrschte, war die emotionale Klaviatur in ihrer Gänze. Ein gruselige Folge folgt auf eine philosophische Episode, danach gibt es eine witzige Story, bevor es unerwartet romantisch wird. All das brachten die Autoren in der besten Zeit des Franchise großartig zu Papier &#8211; und auch <strong>Strange New Worlds Staffel 2</strong> hat keine Probleme, diese ganz besondere Tugend zu kultivieren. Und weil es nur einige Nebenhandlungen gibt, die gelegentlich fortgesetzt werden und sonst in jeder Folge eine komplett neue Story erzählt wird, ist diese Abwechslung so hoch wie lange nicht im Star Trek-Universum. Ob es die beste Serie ist, die es je gab, wie manch überschwänglicher Fan bereits behauptete, ist wohl Geschmackssache. Eine sehr gute ist es in jedem Fall.</p>
<figure id="attachment_14276" aria-describedby="caption-attachment-14276" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14276 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/snw2-2.webp" alt="Star Trek Lower Decks" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/snw2-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/snw2-2-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/snw2-2-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/snw2-2-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/snw2-2-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/snw2-2-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/snw2-2-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14276" class="wp-caption-text">Besuch von der USS Cerritos: Beckett Mariner und Brad Boimler landen auf der Enterprise.</figcaption></figure>
<h3>Reichlich Fanservice</h3>
<p>Und das liegt tatsächlich zu einem guten Teil an den Drehbüchern, die nicht nur handwerklich stark sind, sondern auch von Leuten mit genug Lore-Wissen geschrieben wurden. <strong>Strange New Worlds Staffel 2</strong> spielt im herkömmlichen Star Trek-Universum &#8211; und das bringt eine mittlerweile mehr als 50 Jahre alte Historie mit sich. Da gilt es, viel zu beachten und zu wissen. Die Autoren haben hier definitiv ihre Hausaufgaben gemacht. Und sorgen so für Szenen, die langjährigen Trekkies die Freudentränen in die Augen treiben dürften. Schließlich sind bereits drei Charaktere dabei, die später zur Besatzung der klassischen Enterprise gehören werden. Epische Momente sind damit natürlich vorprogrammiert &#8211; und <strong>Strange New Worlds Staffel 2</strong> liefert.</p>
<p>Der Erfolg der Serie wäre allerdings undenkbar ohne die Schauspieler. Das Casting erweist sich erneut als perfekt. Allein Ethan Pecks Leistung als Spock ist derart gut, dass man Folgen ohne ihn kaum sehen möchte. Anson Mount überzeugt ein weiteres Mal als Captain Christopher Pike, der sich als Vorgänger von Kirk auf dem Kommandostuhl der Enterprise so ganz anders zeigt als sein Nachfolger &#8211; und dessen allen Fans bekanntes Schicksal in vielen Momenten wie ein Damoklesschwert über ihm hängt. Die Tragik seiner Existenz und die Tapferkeit, mit der er damit umgeht, ist immer wieder ein Grund, emotional tief in einzelne Folgen hineingezogen zu werden. Aber auch zwei zarte Love-Storys, die ebenso stark geschrieben sind wie der Rest der Folgen, passen perfekt in die bittersüße Stimmung der Serie.</p>
<figure id="attachment_14277" aria-describedby="caption-attachment-14277" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14277 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/snw2-3.webp" alt="Ethan Peck als Spock" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/snw2-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/snw2-3-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/snw2-3-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/snw2-3-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/snw2-3-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/snw2-3-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/snw2-3-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14277" class="wp-caption-text">Dafür, dass Vulkanier wenig Emotionen zulassen, ist Spocks Liebesleben ganz schön wild.</figcaption></figure>
<p>Und so präsentiert sich <strong>Strange New Worlds Staffel 2</strong> wie die erste auch als eine Art &#8222;Best of&#8220; einer früheren TNG-Staffel, aus der sämtliche Episoden, die nicht wirklich großartig sind, herausgestrichen wurden. Denn &#8211; und so ehrlich sollte man sich machen &#8211; hätten TNG oder DS9 nur zehn Episoden pro Staffel erzählen müssen und dabei ein ähnliches Budget gehabt wie jetzt <strong>Strange New Worlds</strong>, die Staffeln wären keinen Deut schlechter gewesen. Das Niveau der Autoren ist heute nicht höher als damals. Sie haben nur mehr Zeit, sich auf wirklich ausgefeilte Plots zu konzentrieren. Und nutzen diesen Fokus für mindestens sechs weitere großartige Folgen Star Trek. Die Chancen stehen gut, dass die nächsten 14 &#8211; noch vier aus Staffel 2 und zehn weitere der bestellten dritten Staffel &#8211; ähnlich hochwertig ausfallen.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Keine Frage, die weitgehend für sich stehenden Einzelfolgen von <strong>Strange New Worlds Staffel 2</strong> stehen den großartigen Episoden der ersten Staffel in nichts nach. In Sachen Produktionswertigkeit erneut auf Kinoniveau ist jede einzelne Story absolut sehenswert. Füller-Episoden, wie es sich früher bei den weit über 20 Folgen pro Staffel gab, sind hier nicht zu sehen. Die Crew hat sich, soweit nötig, in den neuen Storys noch mehr aufeinander eingespielt als in Staffel 1, sodass die Gags zünden, aber auch die emotionalen Momente zu Herzen gehen. Dabei halten sich Humor und Tragik in den ersten sechs Folgen der neue Season geschickt die Waage. Die Abenteuer der Enterprise unter Captain Christopher Pike bleiben also absolut großartig für Fans des Star Trek Universums.</p>
<p><strong>ST: Strange New Worlds startet am 15. Juni 2023 bei Paramount+.</strong></p>
<figure id="attachment_14248" aria-describedby="caption-attachment-14248" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14248 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/SNW2-aufmacher.jpg" alt="Anson Mount in Strange New Worlds Staffel 2" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/SNW2-aufmacher.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/SNW2-aufmacher-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/SNW2-aufmacher-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/SNW2-aufmacher-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/SNW2-aufmacher-480x320.jpg 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/SNW2-aufmacher-720x480.jpg 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/06/SNW2-aufmacher-750x500.jpg 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14248" class="wp-caption-text">Allein auf fremden Welten: Pike muss einen alten Fehler korrigieren.</figcaption></figure>
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		<title>The Bayou: Neuer Film der &#8222;Fall&#8220;-Macher</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 May 2023 17:19:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film News]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Tier-Horror]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Produktionsfirma &#8222;Teas Shop Productions&#8220; dürfte den meisten Filmfans nicht unbedingt ein Begriff sein. Doch die Briten haben bereits ein paar Erfolge zu verzeichnen. Sie produzierten den recht erfolgreichen Hai-Thriller &#8222;47 Meters Down&#8222;, der in den USA in die Kinos kam. Und sie zeichneten auch für &#8222;Fall&#8220; verantwortlich, den Höhenangst-Schocker, der gerade bei Amazon Prime sehr gut anläuft. Nun haben die Produzenten verraten, was als nächstes auf ihrer To-Do-Liste steht: ein Survival-Thriller im Sumpf. Mit &#8222;The Bayou&#8220; haben es Tea [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Produktionsfirma &#8222;Teas Shop Productions&#8220; dürfte den meisten Filmfans nicht unbedingt ein Begriff sein. Doch die Briten haben bereits ein paar Erfolge zu verzeichnen. Sie produzierten den recht erfolgreichen Hai-Thriller &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-47-meters-down/">47 Meters Down</a>&#8222;, der in den USA in die Kinos kam. Und sie zeichneten auch für &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/fall-kritik-film/">Fall</a>&#8220; verantwortlich, den Höhenangst-Schocker, der gerade bei Amazon Prime sehr gut anläuft. Nun haben die Produzenten verraten, was als nächstes auf ihrer To-Do-Liste steht: ein Survival-Thriller im Sumpf. Mit &#8222;The Bayou&#8220; haben es Tea Shop darauf abgesehen, eine Gruppe Freunde in Gefahr zu bringen, die mit einem Flugzeug in den Sümpfen von Louisiana abstürzen. Und gegen die einheimische Raubtier-Fauna in Form von Alligatoren antreten müssen, um zu überleben.</p>
<h2>Ein neuer &#8222;Crawl&#8220;?</h2>
<figure id="attachment_14147" aria-describedby="caption-attachment-14147" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14147 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/Bayou-1.webp" alt="Megan Best" width="1024" height="538" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/Bayou-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/Bayou-1-300x158.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/Bayou-1-768x404.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/05/Bayou-1-750x394.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14147" class="wp-caption-text">Objekt der Begierde von Alligatoren: Megan Best.</figcaption></figure>
<p>Die Regie wird Matthew Ninaber übernehmen, der bislang allerdings noch keinen Hit hervorbringen konnte. Die Hauptrolle soll Megan Best (&#8222;Nobody&#8220;) spielen, die damit die Nachfolge von Kaya Scodelario antritt. Die Schauspielerin hatte 2019 in Alexandre Ajas &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-crawl/">Crawl</a>&#8220; gegen die riesigen Echsen um ihr Überleben gekämpft. Man darf gespannt sein, ob das Drehbuch von Gavin Mehrtens den gleichen Twist enthält, den Tea Shop bereits zweimal verwendet hat. Bislang gibt es noch keinen Starttermin für die Dreharbeiten. Falls die allerdings noch in diesem Jahr starten, und das ist angesichts der bereits erreichten Meilensteine Regisseur, Hauptdarstellerin, Produzenten und Drehbuch durchaus wahrscheinlich, könnten der Thriller bereits im kommenden Jahr in die Kinos oder ins Heimkino kommen.</p>
<p>Dann wird sich zeigen, ob <strong>The Bayou</strong> mehr zu bieten hat als das übliche Dezimieren einer Gruppe Menschen in gefährlicher Umgebung. Der durchaus unterhaltsame <strong>Crawl</strong> kam jedenfalls bei Horrorfans nicht sonderlich gut an, auch wenn er seine Kosten mehr als eingespielt hat. Und auch &#8222;Black Water&#8220; oder &#8222;Rogue&#8220; hatten ihre Fans.</p>
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