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	<title>DC - lauterfilme.de</title>
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		<title>Filmkritik: Black Adam</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Oct 2022 18:08:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Man kann ihn mögen oder nicht, aber der Ex-Wrestler Dwayne Johnson alias The Rock hat mittlerweile eindeutig den Hollywood-Olymp erreicht und gilt in vielen Genres als Kassenmagnet. Wir trauen uns an dieser Stelle mal vorherzusagen, dass Johnson in seiner Karriere vermutlich keinen Schauspiel-Oscar gewinnen wird. Aber von leichten Stoffen, die viele Leute als reine Unterhaltung sehen wollen, versteht der Mann eindeutig etwas. Mit seinem neuen Film will er angeblich gleich das ganze Superheldengeschäft bei Warner/DC wieder in Schwung bringen. Kann [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Man kann ihn mögen oder nicht, aber der Ex-Wrestler Dwayne Johnson alias The Rock hat mittlerweile eindeutig den Hollywood-Olymp erreicht und gilt in vielen Genres als Kassenmagnet. Wir trauen uns an dieser Stelle mal vorherzusagen, dass Johnson in seiner Karriere vermutlich keinen Schauspiel-Oscar gewinnen wird. Aber von leichten Stoffen, die viele Leute als reine Unterhaltung sehen wollen, versteht der Mann eindeutig etwas. Mit seinem neuen Film will er angeblich gleich das ganze Superheldengeschäft bei Warner/DC wieder in Schwung bringen. Kann ihm das als &#8222;Black Adam&#8220; tatsächlich gelingen? Das klärt die Kritik.</p>
<figure id="attachment_13206" aria-describedby="caption-attachment-13206" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-13206 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/adam-1.webp" alt="Black Adam" width="1024" height="831" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/adam-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/adam-1-300x243.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/adam-1-768x623.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/adam-1-750x609.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13206" class="wp-caption-text">Adrianna und ihr Bruder befreien Black Adam aus seinem Grab &#8211; aber um welchen Preis?</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Vor 5000 Jahren wurde der Stadtsaat Kahndaq von einem tyrannischen König beherrscht, der seine eigene Bevölkerung versklavte, um sie nach einem seltenen Metall graben zu lassen. Dieses Eternium brauchte der Monarch, um eine dämonische Krone anzufertigen, die ihm die ultimative Macht bescheren sollte. Doch ein Sklave lehnte sich auf, wurde von den Zauberern, wie viel später Shazam, mit gottgleichen Kräften ausgestattet und besiegte den Tyrannen. Doch danach verschwand der Champion, der auf den Namen Teft Adam hörte. 5000 Jahre später ist Kahndaq wieder nicht frei. Diesmal hat sich der Verbrecher-Organisation Intergang dort breitgemacht und hält die Stadt in eisernem Griff. Denn die Legende der Krone wurde nie völlig vergessen.</p>
<p>Die kennt auch die Archäologin Adrianna (Sarah Shahi), die seit Jahren nach Hinweisen sucht, wo die Krone damals versteckt wurde. Als sie endlich fündig wird, muss sie feststellen, dass auch Intergang vor Ort ist, um ihr das mächtige Artefakt abzunehmen. In ihrer Not nutzt sie ein magisches Wort, das sie kennt &#8211; und erweckt damit Adam (Dwayne Johnson) aus seinem Schlaf. Sofort macht sich der mächtige Champion daran, die Gangster abzuschlachten und liefert sich schließlich ein Gefecht mit einer ganzen Bataillon schwerbewaffneter Intergang-Mitglieder. Sein Erscheinen wird auch an anderen Orten der Welt bemerkt. Und so schickt der US-Geheimdienst ein Heldenteam, um den Champion zu besiegen und wegzusperren. Doch das ist nicht so einfach &#8230;</p>
<p><iframe title="Black Adam - Official Trailer 2" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/mkomfZHG5q4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Typisches DC-Effektgewitter</h2>
<p><strong>Black Adam</strong> ist eigentlich ein Schurke aus dem DC-Comic-Universum &#8211; und Dwayne Johnson möchte diesen Charakter schon lange spielen. Nun ist es ihm endlich gelungen und er hat dafür gleich Jaume Collet-Serra als Regisseur mitgebracht, mit dem der Ex-Wrestler zuvor &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-jungle-cruise/">Jungle Cruise</a>&#8220; für Disney drehte. Wenn man DC mit Marvel vergleicht, so sind viele Helden wie Superman und Batman nicht nur älter als die bekannten Marvelfiguren, sie haben auch oft eine &#8222;Larger Than Life&#8220;-Attitüde, die Marvel nur selten nutzt und stattdessen mehr &#8222;Human Touch&#8220; anbietet. Auch <strong>Black Adam</strong> zählt wieder in die Kategorie typischer DC-Verfilmungen. Die Helden sind extrem mächtig und es müssen wieder halbe Städte in Schutt und Asche gelegt werden, um das DC-Feeling aufkommen zu lassen.</p>
<p>Wer das mag, wird in <strong>Black Adam</strong> also auf seine Kosten kommen, denn der wohl knapp 200 Millionen Dollar teure Film schwelgt in Zerstörung und Tod. Dazu bleibt auch dieser DC-Film mit wenigen Ausnahmen humorfrei und setzt den Weg der eher düsteren und ernsten Superheldenfilme fort. Was schade ist, denn gerade diese zum Teil hanebüchen schlecht erzählte Story hätte ein paar freiwillige Lacher ganz gut vertragen können. Allerdings taugen in <strong>Black Adam</strong> weder der überraschend ernste Dwayne Johnson noch der als Gaglieferant gedachte Atom Smasher (Noah Centineo) als Stimmungsaufheller. Lediglich Pierce Brosnan als Dr. Fate liefert sich mit <strong>Black Adam</strong> ein paar Dialoge, die ein wenig Spaß bringen.</p>
<figure id="attachment_13207" aria-describedby="caption-attachment-13207" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13207 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/adam-2.webp" alt="Black Adam" width="1024" height="429" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/adam-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/adam-2-300x126.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/adam-2-768x322.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/adam-2-750x314.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13207" class="wp-caption-text">Hawkman und sein Team sollen den mächtigen Adam aufhalten, koste es, was es wolle.</figcaption></figure>
<h2>Unoriginelle Story</h2>
<p>Die Story taugt nicht nur wenig, sie ist auch überraschungsfrei und kommt etwas mühsam in die Gänge. Ist <strong>Black Adam</strong> aber erst einmal aus seinem Grab befreit, stimmt zumindest die Action. Wer also hauptsächlich deshalb in einen Superheldenfilm geht, um derbe Prügeleien und Explosionen zu sehen, der kommt hier durchaus auf seine Kosten. Johnson nimmt man solche Rollen auch problemlos ab. Mit dem neuen Team der Justice Society haben sich die Macher aber nicht unbedingt einen Gefallen getan. Während Dr. Fate und seine Fähigkeiten noch kurz erklärt werden, bleiben die Helden Cyclone und Atom Smasher schon recht konturlos. Und über Herkunft und Fähigkeiten von Anführer Hawkman verliert der Film kein Wort. Aber wie soll sich das Publikum dann mit dem Helden identifizieren?</p>
<p>Nein, hier soll es schon um Dwayne Johnson alias <strong>Black Adam</strong> gehen, daran lassen die Autoren keinen Zweifel. Doch auch die Hauptfigur des Films bekommt nicht sonderlich viel Tiefe verpasst, denn das mehrfache grübelnde Anstarren der eigenen Statue ist schon fast alles, was sie dem Champion von Kahndaq an Gefühlsregungen zugestehen. Immerhin präsentiert Collet-Serra sehr regelmäßig alle paar Minuten einen weiteren Actionblock, sodass fehlende Charakterentwicklung und Logiklöcher in der Story zwischen all dem Getöse kaum auffallen. Schade nur, dass ausgerechnet der Endgegner aus dem Computer nur wenig überzeugend ausfällt. Bereits in <strong>Jungle Cruise</strong> verschreckte Collet-Sera mit einem mäßig animierten Jaguar, in <strong>Black Adam</strong> ist es der Oberbösewicht, der nicht wirklich gelungen ist. In einem derart teuren Film ist das schon verwunderlich. Der große Neustart des DC-Kino-Universums ist der Film in jedem Fall nicht.</p>
<figure id="attachment_13208" aria-describedby="caption-attachment-13208" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13208 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/adam-3.webp" alt="Pierce Brosnan" width="1024" height="645" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/adam-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/adam-3-300x189.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/adam-3-768x484.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/10/adam-3-750x472.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13208" class="wp-caption-text">Doctor Fate und Hawkman hecken einen Plan aus, wie sie Adam zur Vernunft bringen können.</figcaption></figure>
<h2>Fazit:</h2>
<p><strong>Black Adam</strong> ist genau der DC-Film, den wohl auch die meisten Fans erwartet haben. Laut, bunt, actionreich und flach. Weder zieht die übersichtliche Story die Wurst vom Teller, noch sind die neuen Superhelden neben der Titelfigur von besonderer Relevanz, wenn man von Pierce Brosnans Doctor Fate einmal absieht. Zudem sind einige CG-Effekte angesichts des üppigen Budgets erstaunlich schlecht. Wer allerdings genau so einen lauten, zerstörerischen und sich viel zu ernst nehmenden No-Brainer sehen möchte, weil er oder sie Spaß daran, hat, dann passt <strong>Black Adam</strong> perfekt. Wer die vielleicht wichtigste Szene des Films sehen möchte, sollte übrigens nach Filmende noch sitzenbleiben.</p>
<p><strong>Black Adam startet am 20. Oktober 2022 in den deutschen Kinos.</strong></p>
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		<title>Filmkritik: The Batman</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Mar 2022 14:30:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Lange hat es gedauert, bis Matt Reeves seine Version des dunklen Ritters endlich auf die Leinwand bringen konnte. Bereits 2017, kurz nach Erscheinen von &#8222;Justice League&#8220;, beauftragte Warner den Regisseur der beiden letzten &#8222;Planet der Affen&#8222;-Filme mit dem neuen Solo-Film &#8222;The Batman&#8220;. Bald war klar, dass Reeves den bisherigen Darsteller Ben Affleck nicht besetzen wollte, den er zuvor schon als Regisseur abgelöst hatte. Als Reeves dann endlich seine Pläne verriet, wurde auch klar warum. Der 56-jährige plante, einen jungen Batman [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Lange hat es gedauert, bis Matt Reeves seine Version des dunklen Ritters endlich auf die Leinwand bringen konnte. Bereits 2017, kurz nach Erscheinen von &#8222;Justice League&#8220;, beauftragte Warner den Regisseur der beiden letzten &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-planet-der-affen-survival/">Planet der Affen</a>&#8222;-Filme mit dem neuen Solo-Film &#8222;The Batman&#8220;. Bald war klar, dass Reeves den bisherigen Darsteller Ben Affleck nicht besetzen wollte, den er zuvor schon als Regisseur abgelöst hatte. Als Reeves dann endlich seine Pläne verriet, wurde auch klar warum. Der 56-jährige plante, einen jungen Batman am Anfang seiner Karriere als Verbrechensbekämpfer zu zeigen. Nicht den schon fast grau gewordenen Bruce Wayne, den Affleck verkörpert hatte. Eine gute Entscheidung? Das klärt die Kritik.</p>
<figure id="attachment_12052" aria-describedby="caption-attachment-12052" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-12052 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/bat-1.webp" alt="Robert Pattinson" width="1024" height="576" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/bat-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/bat-1-300x169.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/bat-1-768x432.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/bat-1-750x422.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-12052" class="wp-caption-text">Als Bruce Wayne ist der Erbe der Familie seit zwei Jahren fast komplett aus der Öffentlichkeit verschwunden. Als Batman hingegen ist er sehr aktiv.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Zwei Jahre lang wird Gotham City nun schon von Batman (Robert Pattinson) beschützt und ein kleiner Teil der Polizei, vor allem in Form von James Gordon (Jeffrey Wright), hat Vertrauen zum dunklen Ritter gefasst. Deshalb zieht Gordon Batman auch hinzu, als die Leiche des Bürgermeisters gefunden wird. Der übel zugerichtete Körper wurde mit Rätseln drapiert, die sich an Batman direkt richten. Ein Mann, der sich &#8222;der Riddler&#8220; nennt, hat offenbar die Tat begangen &#8211; und plant weitere. Tatsächlich findet der selbsternannte Henker bald weitere Opfer in Gothams Justizapparat. Offenbar verfolgt der Riddler bestechliche Männer in hohen Positionen der Stadt, um sich für etwas zu rächen.</p>
<p>Batmans Ermittlungen führen bald zu einem Club in der Stadt, in dem sich offenbar neben bekannten Mafiagrößen auch die hohen Herren der Gothamer Justiz regelmäßig aufgehalten haben. Dort lernt er bei einem Gespräch mit dem Pinguin (Colin Farrell) zufällig auch die Kellnerin Selina Kyle (Zoe Kravitz) kennen, die mehr über das Geschehen im Club zu wissen scheint. Tatsächlich führt die Überwachung ihrer Wohnung zu neuen Erkenntnissen. Doch nicht alle davon gefallen Bruce Wayne: Es scheint, als habe seine eigene Familie mit Dingen zu tun, die der Stadt schaden. Aus der eigentlich kühlen Ermittlung von Batman wird daher bald eine sehr persönliche Jagd nach der Wahrheit. Doch nicht alle Antworten, die er findet, passen ins Bild &#8230;</p>
<p><iframe title="THE BATMAN – Main Trailer" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/mqqft2x_Aa4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Film Noir tritt Superheld</h2>
<p>Erst vor einigen Wochen lief in den deutschen Kinos Guillermo del Toros neuer Film &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/nightmare-alley-kritik-film/">Nightmare Alley</a>&#8220; an. Und wer nicht aufpasst, mag denken, er sei in diesen Film geraten, wenn er in einer Vorstellung von The Batman sitzt. Denn die Parallelen sind deutlich. Hier wie dort erzählt der Protagonist seine Sicht der Dinge über düsteren Bildern. Reeves hat tatsächlich seine Ankündigung wahr gemacht, sich für seine Sicht auf den dunklen Ritter mehr von den detektivischen Fähigkeiten der Figur leiten zu lassen. Und nicht nur auf Action zu setzen. Und so präsentiert er dem Publikum das bislang wohl düsterste Gotham City, indem das organisierte Verbrechen und Korruption weitaus größere Rollen spielen als die bekannten Superschurken aus den Comics.</p>
<p>Auch auf den Comic-Look verzichtet Reeves weitgehend. Zwar funktioniert Batman nicht ohne Kostüm, aber schon bei Selina Kyle alias Catwoman fehlt der typische Look. Und der Pinguin sieht seinem Comic-Pendant nur wenig ähnlich. Reeves setzt in seiner Version viel auf realistische Optik und erdet die Story in Richtung Crime-Plot, statt auf epische Kämpfe mit den Schurken zu setzen. Die Action ist dennoch solide, den Nolan-Filmen aber in Sachen Spektakel unterlegen. Reeves setzt hier deutlich andere Prioritäten. Dass er dabei den Kanon der Comic-Historie mitunter komplett ignoriert, dürfte nicht jedem Comic-Fan gefallen. Andererseits sind gerade die bei DC Kummer gewohnt. <strong>The Batman</strong> ist kompromisslos der Film, den Reeves wollte, störende Vorgaben aus der Vorlage ließ er nicht zu.</p>
<figure id="attachment_12053" aria-describedby="caption-attachment-12053" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-12053 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/bat-2.webp" alt="John Turturro" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/bat-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/bat-2-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/bat-2-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/bat-2-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/bat-2-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/bat-2-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/bat-2-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-12053" class="wp-caption-text">Als ein Killer Jagd auf wichtige Männer des öffentlichen Lebens der Stadt macht, fragt sich nicht nur Batman, was Mafiaboss Carmine Falcone davon haben könnte.</figcaption></figure>
<h2>Pattinson ein würdiger Batman</h2>
<p>Der heftigsten Kritik vor Beginn der Dreharbeiten sah sich Robert Pattinson ausgesetzt. Den wollten die Fans als Batman auf keinen Fall sehen. Die Furcht. dass der Schauspieler die Rolle nicht ausfüllen würde, erweist sich erwartungsgemäß als unbegründet. Zwar ist Pattinson durchaus angreifbar, da er seinen Bruce Wayne als modernen Hamlet anlegt, der mit seinem Schicksal und mit den Sünden der Eltern hadert wie Shakespeares dänischer Prinz. Allerdings dürfte das so im Drehbuch gestanden haben. Den jungen Helden, den Reeves in seinem Script entstehen ließ, meistert Pattinson hingegen ohne Probleme. Er erzeugt die Angst in seinen Gegner subtiler als Christian Bale und verzichtet auf Stimmverzerrer und High-Tech. Als Batman ist er deutlich menschlicher als seine Vorgänger.</p>
<p>Und leidet daher umso mehr unter der Kälte und der Verkommenheit der Stadt, der er sich mit mitunter noch mit einer gewissen Naivität nähert. Für die er den Preis bezahlt. Reeves gab an, für seinen Film unter anderem von &#8222;Batman: Year One&#8220; inspiriert worden zu sein. Und auch diese Referenz findet sich in <strong>The Batman</strong> wieder. Deutlich stärker als Comics schimmern aber David Finchers Filme Sieben&#8220; und &#8222;Zodiac&#8220; durch. Ersterer steuert die grundsätzliche Atmosphäre des Films bei. In Gotham regnet es ebenfalls ständig und selbst die Tage sind grau und selten richtig hell. Und Finchers Killer-Film nach wahren Begebenheiten ist die Blaupause für Reeves&#8216; Version des Riddler &#8211; ein skrupelloser Mörder, der an seinen Tatorten Rätsel hinterlässt und mit der Obrigkeit Spielchen spielt.</p>
<figure id="attachment_12054" aria-describedby="caption-attachment-12054" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-12054 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/bat-3.webp" alt="Paul Dano" width="1024" height="576" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/bat-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/bat-3-300x169.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/bat-3-768x432.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/bat-3-750x422.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-12054" class="wp-caption-text">Der Riddler, wie er sich selbst nennt, sieht sich als Säuberer Gothams und fühlt eine Verbundenheit zu Batman.</figcaption></figure>
<p>All diese Dinge werden garantiert nicht jedem gefallen. Besonders Comicfans erkennen ihren Liebling nicht unbedingt immer wieder. Unbestreitbar großartig sind allerdings die Bilder, die Reeves mit seinem Kameramann geschaffen hat. Wenn Batman im Finale mit einer roten Fackel in der Hand wie ein wahrer Held agiert, sind das grandiose Momente, die ganz allein durch ihre Optik funktionieren. Wer Batman-Filme schon immer auch deshalb gern gesehen hat, weil sie so spektakulär aussehen, der wird auch hier auf seine Kosten kommen. Ob ihm nun die Film Noir-Attitüde gefällt oder nicht. Zudem gelingt es Reeves wie in seinen Planet der Affen-Filmen erneut, deutliche Botschaften zum Zustand der Welt und moderner Gesellschaften einzubauen &#8211; ohne, dass es nervt.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Mit <strong>The Batman</strong> traut sich Matt Reeves als Autor und Regisseur nach zwei grandiosen Sci-Fi-Filmen erneut, sehr kompromisslos seine Vision eines bekannten Themas auf die Leinwand zu bringen. Die Mischung aus Film Noir-Klassikern, Serienkiller-Düsternis nach Art der David Fincher-Filme und klassischen Batman-Themen funktioniert ausgezeichnet. Zwar müssen Comicfans Abstriche machen, was den Kanon einiger Figuren betrifft. Dafür bekommen die allerdings Bilder zu sehen, die jedem Comic mehr als gut zu Gesicht stünden. Bruce Wayne als fast schwermütiger Anfänger im Kostüm ist jedenfalls ein Ansatz, der bei Warner im Vorfeld sicher nicht nur Fans hatte. Dieser Mut ist allerdings in ganz großen Teilen belohnt worden. Ein würdiger Nachfolger der Nolan-Ära ist <strong>The Batman</strong> auf jeden Fall.</p>
<p><strong>The Batman startet am 3. März 2022 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_12055" aria-describedby="caption-attachment-12055" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-12055 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/bat-4.webp" alt="Zoe Kravitz" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/bat-4.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/bat-4-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/bat-4-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/bat-4-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/bat-4-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/bat-4-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/bat-4-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-12055" class="wp-caption-text">Der gerät aber nicht nur wegen des Riddlers in emotionale Nöte &#8211; auch Selina Kyle hat es ihm angetan.</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: The Suicide Squad</title>
		<link>https://lauterfilme.de/the-suicide-squad-kritik-film/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Aug 2021 16:12:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Welch großen Unterschied kann ein kleines Wort machen? Mit &#8222;The Suicide Squad&#8220; ist nur der Artikel dazugekommen und dennoch schaut sich der mögliche zweite Teil von &#8222;Suicide Squad&#8220; (so richtig eindeutig ist das nicht) wie ein völlig anderer Film. Woran das liegt und ob sich der Gang ins Kino lohnt, klärt die Kritik. Die Handlung Amanda Waller (Viola Davis) ist noch immer die Chefin der Suicide Squad, in der kriminelle Superschurken einen Teil ihrer Strafe erlassen bekommen, wenn sie auf [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Welch großen Unterschied kann ein kleines Wort machen? Mit &#8222;The Suicide Squad&#8220; ist nur der Artikel dazugekommen und dennoch schaut sich der mögliche zweite Teil von &#8222;Suicide Squad&#8220; (so richtig eindeutig ist das nicht) wie ein völlig anderer Film. Woran das liegt und ob sich der Gang ins Kino lohnt, klärt die Kritik.</strong></p>
<figure id="attachment_10465" aria-describedby="caption-attachment-10465" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-10465 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/squad-1.jpg" alt="The Suicide Squad" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/squad-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/squad-1-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/squad-1-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/squad-1-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/squad-1-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-10465" class="wp-caption-text">Savant wird auf seinen Einsatz in der Squad vorbereitet &#8211; mit einem Sprengsatz im Nacken!</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Amanda Waller (Viola Davis) ist noch immer die Chefin der Suicide Squad, in der kriminelle Superschurken einen Teil ihrer Strafe erlassen bekommen, wenn sie auf besonders gefährliche Missionen für die US-Regierung gehen. Diesmal zwingt sie neben den bereits bekannten Charakteren wie Harley Quinn (Margot Robbie), Flag (Joel Kinnaman) und Captain Boomerang (Jai Courtney) auch ein paar neue Rekruten ins Team. Da ist der tierische King Shark (Sylvester Stallone), ein weißer Hai auf Beinen. Der psychopathische Savant (Michael Rooker), der jedes Objekt zielsicher wirft. Ratcatcher II (Daniela Melchior), eine junge Frau, die Ratten kontrollieren kann. Und der Elitekiller Peacemaker (John Cena), der keine Gnade kennt.</p>
<p>Befehlen soll diese illustre Runde nach Wallers Wunsch der Söldner Bloodsport (Idris Elba), den sie mit fiesen Mitteln zum Mitmachen zwingt. Und so landen zwei Teams der Squad auf dem kleinen Inselstaat Corto Maltese, um dort eine von den Nazis gebaute Forschungsstation namens Jotunheim zu vernichten, in der die Regierung Potenzial für einen Terroranschlag auf US-Gebiet sieht. Doch Bloodsport weiß nicht, dass eines der Teams nur zur Ablenkung dient und mit wenigen Ausnahmen nach ein paar Minuten ausradiert oder gefangen wird. Mit einer abgespeckten Truppe muss er nun die Mission erledigen. Doch weil der Superschurke The Thinker (Peter Capaldi) seine Finger im Spiel hat, wird das alles andere als ein Kinderspiel &#8230;</p>
<p><iframe title="THE SUICIDE SQUAD – Official “Rain” Trailer" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/eg5ciqQzmK0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Lachsalven zwischen den Explosionen</h2>
<p>Regisseur James Gunn wurde unlängst in einem Interview dazu befragt, wie viele Vorschriften Disney ihn eigentlich für seinen Marvel-Hit &#8222;Guardians of the Galaxy&#8220; gemacht habe. Und Gunn antwortete, dass lediglich die Thanos-Szene und das PG-13 als Freigabe von Disney vorgegeben waren, sonst habe er völlig freie Hand gehabt. Wer wissen will, was Gunn macht, wenn er einen harten R-rated Film ganz ohne Beschränkungen machen darf, muss sich <strong>The Suicide Squad</strong> ansehen. Lange gab es keinen Film mehr, der so sehr die unverfälschte Handschrift seines Machers trug wie dieser. Austoben konnte sich Gunn als Autor und Regisseur früher schon, wie beispielsweise in &#8222;Slither&#8220; &#8211; aber er hatte dabei noch nie ein derart hohes Budget, das ihm auch die verrücktesten Ideen möglich machte.</p>
<p>Und das sieht man <strong>The Suicide Squad</strong> jederzeit an. Gunn entfacht hier eine Zerstörungswut sondergleichen und überrascht selbst Veteranen des Over-The-Top-Superheldenfilms. Warum ein Haus kaputtmachen, wenn du einen ganzen Stadtteil in Schutt und Asche legen kannst. Das scheint eines von Gunns Mottos gewesen zu sein. Allerdings wäre es höchst unfair, Gunns Bemühungen nur in diesem Bereich zu würdigen. Denn der 55-jährige, der nach der Begnadigung durch Disney nun am dritten Guardians-Film arbeitet, bietet auch als Autor schräger Dialoge und saukomischer Situationen wieder sein ganzes Können auf. Schon die erste Viertelstunde ist für Fans von blutigem und schwarzen Humor ein absolutes Fest.</p>
<figure id="attachment_10466" aria-describedby="caption-attachment-10466" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-10466 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/squad-2.jpg" alt="Margot Robbie" width="1024" height="545" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/squad-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/squad-2-300x160.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/squad-2-768x409.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/squad-2-750x400.jpg 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-10466" class="wp-caption-text">Versteht nicht bei allen Dingen Spaß: Harley Quinn.</figcaption></figure>
<h2>Konsequenter Wahnsinn</h2>
<p>Dass Gunn mit <strong>The Suicide Squad</strong> konsequent sein Ding macht, sieht man allein am Umgang mit Harley Quinn. Sie ist durch die großartige Margot Robbie ein starker Charakter und wird gebührend in Gunns Film gewürdigt. Allerdings hat sich nicht annähernd so viel Screentime wie in &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-birds-of-prey/">Birds of Prey</a>&#8222;. Der deshalb auch von der ursprünglichen Tea-Idee nicht mehr viel in den fertigen Film gerettet hat. Gunn macht das hier deutlich besser und inszeniert die durchgeknallte Schurkin als wichtiges, aber dennoch nicht einziges Mitglied der Squad. Alle wichtigen Figuren bekommen ihre Szenen, die, wenn nötig, auch kurz durchaus ernsthaft werden können. Und so glänzen in <strong>The Suicide Squad</strong> eben nicht nur Elba und Robbie, sondern auch andere Darsteller.</p>
<p>So ist David Dastmalchian als Polka-Dot-Man für ein paar der schrägsten Bilder im Film verantwortlich. Stallone arbeitet als Stimme für King Shark mit lustigen Punchlines. Und selbst die Kurzauftritte von Gunns Buddies Michael Rooker und Nathan Fillion sind eine Schau. Gunn hat bei allen schrägen Ideen immer das Gefühl für einen Team-Film, bei dem alle Elemente wichtig sind. Unter dem Einfluss welcher Substanzen er allerdings den Plot verfasste, bleibt im Dunkeln. Denn derart irre Filme sieht man im Kino selten und mit einem derartigen Aufwand noch viel seltener. <strong>The Suicide Squad</strong> ist so verrückt, dass die Story selbst als Comicheft möglicherweise beim zuständigen Redakteur hängengeblieben wäre. Warner war clever genug, Gunn dennoch komplett von der Leine zu lassen.</p>
<h2>Der Braindead des Superhelden-Genres?</h2>
<figure id="attachment_10467" aria-describedby="caption-attachment-10467" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-10467 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/squad-3.jpg" alt="The Suicide Squad" width="1024" height="673" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/squad-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/squad-3-300x197.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/squad-3-768x505.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-10467" class="wp-caption-text">Auf einen Drink und ein Schwätzchen in der Kneipe: Der Thinker und Bloodsport.</figcaption></figure>
<p>Und das Ergebnis ist ein so konsequent irrsinniges Kinoerlebnis. wie man es nur alle paar Jahre oder noch seltener zu Gesicht bekommt. Vergleiche mit Peter Jacksons &#8222;Braindead&#8220; drängen sich da auf, auch wenn <strong>The Suicide Squad</strong> kein Horror ist. In Sachen Blut und Gewalt ist aber ebenfalls derartig überzogen, dass manch ein Zuschauer angesichts des Gorefaktors wohl sprachlos in die Sitze sinken dürfte. Und es dürfte auch durchaus Publikum geben, für den Gunns Vision eines abgedrehten und harten Superhelden-Actioners einfach etwas zuviel des Guten darstellt. Das ist tatsächlich auch komplett nachvollziehbar. Wem es im Kino aber gar nicht schräg genug zugehen kann und wer die bisherigen Filme von James Gunn mochte, kommt an <strong>The Suicide Squad</strong> nicht vorbei.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Mit <strong>The Suicide Squad</strong> präsentiert Regisseur und Autor James Gunn vor seiner wohl letztmaligen Rückkehr ins MCU seine Vision eines ebenso brutalen und blutigen wie unfassbar lustigen Superhelden-Films, der sich selbst keine Sekunde ernst nimmt. Und mit vielen schrägen Ideen, Figuren und Dialogen einen Drogentrip-ähnlichen 130-Minuten-Ritt auf die Leinwand zaubert, den vor allem genre-Fans lange nicht vergessen werden. Dieser Film ist der absolute Gegenentwurf eines Films mit Botschaft und serviert am laufenden band blutiges Popcorn-Kino vom Feinsten. Allerdings geht Gunn mit seinem überlangen Monster so lange nicht vom Gas, dass es manch einem Zuschauer schon zu viel werden könnte.&nbsp;</p>
<p><strong>The Suicide Squad startet am 5. August 2021 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_10468" aria-describedby="caption-attachment-10468" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-10468 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/squad-4.jpg" alt="The Suicide Squad" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/squad-4.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/squad-4-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/squad-4-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/squad-4-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/squad-4-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-10468" class="wp-caption-text">Schon jeder für sich gefährlich, sind die Mitglieder der Squad gemeinsam eine hochexplosive Mischung.</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: Birds of Prey</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Feb 2020 12:33:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Action]]></category>
		<category><![CDATA[Comic]]></category>
		<category><![CDATA[DC]]></category>
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>
		<category><![CDATA[Superhelden]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als &#8222;Suicide Squad&#8220; 2016 in die Kinos kam, gab es reichlich Prügel für den Superheldenfilm. Ein mauer Joker, eine chaotische Handlung und viel zu wenig von dem Wahnsinn, den die Serie als Comic eigentlich auszeichnet. Lediglich ein Punkt wurde von den Kritikern gefeiert: Margot Robbie als Harley Quinn. Kein Wunder also, dass die Freundin des Jokers einen eigenen Film bekommen sollte. Mit &#8222;Birds of Prey&#8220; hat sie den nun auch bekommen, obwohl der Titel etwas anderes suggeriert. Der volle Name [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Als &#8222;Suicide Squad&#8220; 2016 in die Kinos kam, gab es reichlich Prügel für den Superheldenfilm. Ein mauer Joker, eine chaotische Handlung und viel zu wenig von dem Wahnsinn, den die Serie als Comic eigentlich auszeichnet. Lediglich ein Punkt wurde von den Kritikern gefeiert: Margot Robbie als Harley Quinn. Kein Wunder also, dass die Freundin des Jokers einen eigenen Film bekommen sollte. Mit &#8222;Birds of Prey&#8220; hat sie den nun auch bekommen, obwohl der Titel etwas anderes suggeriert.</strong></p>
<p>Der volle Name des Films lautet eigentlich &#8222;Birds of Prey (and the fantabulous Emancipation of one Harley Quinn)&#8220; und bringt etwas besser auf den Punkt, worum es hier eigentlich geht. Denn die titelgebende Superhelden-Gruppe <em>Birds of Prey</em> ist hier nur schmückendes Beiwerk. Der Star ist Harley Quinn, der Film beginnt und endet mit ihr und auch zwischendurch gibt es kaum eine Szene, in der sie nicht vorkommt. Ob der Film auch ohne die versprochenen Heldinnen im Fokus sehenswert ist, verrät die Kritik.</p>
<figure id="attachment_7891" aria-describedby="caption-attachment-7891" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-7891 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/birds-1.jpg" alt="Birds of Prey" width="1024" height="907" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/birds-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/birds-1-300x266.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/birds-1-768x680.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-7891" class="wp-caption-text">Der Eindruck täuscht: Teamwork der Birds of Prey gibt es hier erst zum Schluss.</figcaption></figure>
<h3>Birds of Prey: Die Handlung</h3>
<p>Harley Quinn (Margot Robbie) und der Joker haben sich getrennt. Um das amtlich zu machen, jagt die ehemalige Psychiaterin den Ort ihrer Liebe in die Luft &#8211; eine alte Chemiefabrik, in der sie von Harleen Quinzel zu Harley Quinn wurde. Doch das sendet das falsche Signal an Gotham City. Während &#8222;Mister J&#8220; gar nicht reagiert, verstehen diverse andere Gangster jetzt, dass Harley nicht länger unter dem Schutz des tödlichen Clowns steht &#8211; und eröffnen die Jagd auf sie. Einer davon ist der aufbrausende Roman Sionis alias Black Mask (Ewan McGregor).</p>
<p>Der ist außerdem auf der Suche nach einem Diamanten, in dem sich das Geheimnis der verschwundenen Millionen von Gothams ehemaligem Mafia-Boss verbirgt &#8211; dem Bertinelli-Clan. Den Stein hat ausgerechnet die junge Trickdiebin Cassandra Cain (Ella Jay Basco) erbeutet, kennt den eigentlichen Wert ihrer Beute jedoch nicht. Um nicht von Black Mask ermordet zu werden, bietet Harley an, für ihn den Stein zu finden. Doch da haben auch die geheimnisvolle Huntress (Mary Elizabeth Winstead), Detective Montoya (Rosie Perez) und Dinah Lance (Jurnee Smollett-Bell) ein Wörtchen mitzureden &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/x3HbbzHK5Mc" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Birds of Prey: Deadpool als Vorbild</h3>
<p>Laut, bunt, blutig: Wem das bei einer Superhelden-Verfilmung bekannt vorkommt, hat vermutlich einen der <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-deadpool-2/">Deadpool-Filme</a> gesehen. Denn <em>Birds of Prey</em> orientiert sich eindeutig an Marvels Abenteuern über den geschwätzigstem und unkaputtbarsten Mutanten des Verlags. Beide Filme weisen die Gemeinsamkeit auf, dass ihre Hauptdarsteller ihre Figuren wirklich verstanden haben. Ryan Reynolds IST Deadpool und auch Margot Robbie hat den Kern von Harley Quinn durchdrungen und verkörpert sie so gut, als sei sie direkt aus den Comicseiten auf die Leinwand gesprungen.</p>
<p>Comicleser, die sich vielleicht wirklich auf einen Team-Film in der Tradition der Avengers oder den Titans gefreut haben sollten, werden hingegen enttäuscht. Denn die ihnen bekannten Heldinnen werden nicht nur zum Teil dramatisch verändert, sie spielen auch keine große Rolle. Hier werden einfach Figuren so lange durch den Fleischwolf gedreht, bis sie in den Film passen. Seit <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-thor-tag-der-entscheidung/">&#8222;Thor: Tag der Entscheidung&#8220;</a> wissen Superheldenfilm-Regisseure eben, dass das Publikum das schon tolerieren wird, wenn das Ergebnis wenigstens unterhaltsam ist.</p>
<figure id="attachment_7892" aria-describedby="caption-attachment-7892" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-7892 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/birds-2.jpg" alt="Birds of Prey" width="1024" height="594" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/birds-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/birds-2-300x174.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/birds-2-768x446.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-7892" class="wp-caption-text">Black Mask ist kein Fan von Harley, schätzt aber einige ihrer Fähigkeiten &#8211; zu ihrem Glück!</figcaption></figure>
<h3>Birds of Prey: Gute Action</h3>
<p>Und das ist immer dann der Fall, wenn die meist völlig überdrehte Action startet. Ob der Final-Beginn in einem verlassenen Freizeitpark oder die Prügelei in der Asservatenkammer, die Kämpfe sind phantasievoll und gekonnt umgesetzt. Und behalten so auch den typischen Comic-Look, den die Fans in solche Filmen sehen wollen, auch wenn das Ergebnis mitunter blutiger ausfällt als auf den Heftseiten. Den haben anderen Superhelden-Filme allerdings schon spektakulärer gezeigt, als Regisseurin Cathy Yan das hier gelingt.</p>
<p>Dazu kopiert der Film auch die Bildsprache von Deadpool und überhöht die Comicbezüge optisch deutlich. Das trifft allerdings auch auf die Erzählweise zu, was dem Film nicht immer gut tut. Denn Yan springt hier von Szene zu Szene, oft ohne richtigen Anschluss oder Konzept. So zerfasert ihre ohnehin dünne Story, die nur von einem mäßigen Motiv für die ganze Handlung durchzogen wird, immer weiter. Damit überhaupt klar wird, wer wer ist und was genau passiert, muss das Drehbuch Robbie viel aus dem Off erklären lassen &#8211; nicht immer spannend.</p>
<p>Schauspielerisch bekommt neben Margot Robbie nur noch Ewan McGregor die Chance, sich auszuzeichnen. Auch wenn sein Black Mask mit der Vorlage ebenfalls nur wenig zu tun hat. Der Rest des Casts hat schlicht zu wenig Zeit auf der Leinwand, um nachhaltig in Erinnerung zu bleiben. Auch sonst wäre es aber wohl schwierig gewesen, gegen Robbie zu bestehen, der der ganze Film auf den Leib geschneidert wurde. Daher dürften Fans des Charakters hier immer wieder in Verzückung geraten. Wer Harley Quinn nicht so cool findet, ist hier aber falsch.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p><em>Birds of Prey</em> ist ein Film, der den Titel durchgeknallte Comic-Verfilmung wahrhaftig verdient. Bunt, laut, blutig und immer ohne jeglichen Anspruch auf Glaubwürdigkeit oder Realitätssinn prügelt und redet sich Margot Robbie als Harley Quinn durch den Film. Wem das genügt, der wird hier &#8211; ähnlich wie bei den offensichtlichen Vorbildern <em>Deadpool 1 und 2</em> &#8211; seinen Spaß haben. Wenn auch die Marvel-Filme eine ganze Ecke besser sind. Mit der Vorlage der Comics hat dieser <em>Bird of Prey</em>-Film allerdings nicht viel zu tun. Kann man mögen, muss man aber nicht.</p>
<p><strong>Birds of Prey startet am 6. Februar 2020 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_7893" aria-describedby="caption-attachment-7893" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-7893 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/birds-3.jpg" alt="Birds of Prey" width="1024" height="600" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/birds-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/birds-3-300x176.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/birds-3-768x450.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-7893" class="wp-caption-text">Margot Robbie ist als Harley Quinn erneut sehr sehenswert.</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Serienkritik: Titans Staffel 2</title>
		<link>https://lauterfilme.de/serienkritik-titans-staffel-2/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Jan 2020 15:33:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Serien Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[DC]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Netflix]]></category>
		<category><![CDATA[Superhelden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ob der Heimsender der &#8222;Titans&#8220;, der Streamingdienst DC Universe, noch lange existiert, weiß zurzeit niemand. Fest steht aber, dass die Karriere der jungen Superhelden in jedem Fall weitergeht. Denn Titans Staffel 2 war in den USA so erfolgreich, dass der Sender bereits eine dritte Season geordert hat. Die zweite Staffel läuft wie die erste in Deutschland bei Netflix. Enden auch die neuen Folgen mit einem fiesen Cliffhanger? Hält die Serie ihren düsteren, blutigen Kurs? Das erfahren Sie in der Kritik. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ob der Heimsender der &#8222;Titans&#8220;, der Streamingdienst DC Universe, noch lange existiert, weiß zurzeit niemand. Fest steht aber, dass die Karriere der jungen Superhelden in jedem Fall weitergeht. Denn <em>Titans Staffel 2</em> war in den USA so erfolgreich, dass der Sender bereits eine dritte Season geordert hat. Die zweite Staffel läuft wie die erste in Deutschland bei Netflix. Enden auch die neuen Folgen mit einem fiesen Cliffhanger? Hält die Serie ihren düsteren, blutigen Kurs? Das erfahren Sie in der Kritik.</strong></p>
<p><em>Die Kritik zu Staffel eins der Titans <a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-titans/">finden Sie hier</a>.</em></p>
<p>Schon die erste Folge zeigte im vergangenen Jahr, dass die Macher der <em>Titans</em> einen anderen Weg eingeschlagen hatten als die anderen DC-Serien, die in den USA bei &#8222;The CW&#8220; laufen. Deutlich brutaler und blutiger, mit einem sehr viel düstereren Thema als die anderen, sorgte das Team um Dick Grayson alias Robin für frischen Wind im Superhelden-TV-Geschäft. Erst &#8222;The Boys&#8220; sollte die Serie in Sachen Härte noch toppen. Leider ließ die erste Staffel die Zuschauer mit offenem Ende zurück, macht <em>Titans Staffel 2</em> das besser?</p>
<figure id="attachment_7616" aria-describedby="caption-attachment-7616" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-7616 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/01/tita2-1.jpg" alt="Titans Staffel 2" width="1024" height="684" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/01/tita2-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/01/tita2-1-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/01/tita2-1-768x513.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/01/tita2-1-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/01/tita2-1-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-7616" class="wp-caption-text">Um ihre Freunde aus den Fängen ihres Vaters Trigon zu befreien (zu erkennen an den schwarzen Augenringen), muss Rachel angreifen.</figcaption></figure>
<h3>Titans Staffel 2: Die Handlung</h3>
<p>Nachdem die Titans Trigon (Seamus Deaver), den dämonischen Vater von Rachel (Teagan Croft), besiegt haben, macht der neue Robin Jason Todd (Curran Walters) einen verhängnisvollen Fehler. Während einer Live-TV-Sendung drängt er sich ins Bild und verkündet die Rückkehr der Titans. Das sieht der in selbstgewählter Einsamkeit lebende Slade Wilson alias Deathstroke (Esai Morales), der mit dem Team der jungen Helden noch eine ganz persönliche Rechnung offen hat. Denn den Elitekiller und das Team um Robin verbindet ein tragisches Ereignis.</p>
<p>Und so wird der ehemalige Soldat, der von der Regierung genetisch verbessert wurde und nach seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst zum Auftragsmörder wurde, wieder aktiv. Er will sich für einen persönlichen Verlust rächen und schwört den neuen Titans Rache. Von alldem ahnt Dick Grayson (Brenton Thwaites) noch nichts, als er eine junge Frau rettet, die von der Polizei verfolgt wird. Doch bald stellt sich heraus, dass Rose (Chelsea Zhang) die Tochter von Deathstroke ist. Doch der will sie töten! In Dick erwacht der Beschützerinstinkt &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/lULgyPaGRLg" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Titans Staffel 2: Kein guter Start</h3>
<p>Die Staffel beginnt mit einer kleinen Enttäuschung. Denn die Story um Rachel und Trigon endet relativ unspektakulär und vor allem schnell, nach etwa der Hälfte der ersten Folge. Da hatte die erste Staffel die Erwartungshaltung deutlich höher geschraubt, als die Auflösung nun liefern kann. Danach geht es allerdings besser weiter, denn mit Esai Morales fanden die Macher einen glaubhaft gefährlichen Deathstroke, der in seiner eiskalten Vorgehensweise mit dem bislang besten Deathstroke Manu Bennet (aus <a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-arrow-staffel-5/">Arrow</a> Staffel 2) durchaus mithalten kann.</p>
<p>Das ist auch gut so, denn das Fehlen eines großen Schurken war der Spannung in Staffel eins nicht unbedingt zuträglich, die Bedrohung für die Helden bleib über weite Strecken eher diffus. Deathstroke ist da, obwohl auch er gar nicht so häufig zu sehen ist, ein anderes Kaliber. Denn schnell macht die Serie klar, wie gefährlich der Erzfeind der <em>Titans</em> aus der langen Comic-Historie des Teams wirklich ist. Dabei folgt die Handlung sehr grob einer der berühmtesten Comic-Storylines aus den mittleren 80er Jahren &#8211; dem &#8222;Judas Contract&#8220;.</p>
<figure id="attachment_7617" aria-describedby="caption-attachment-7617" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-7617 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/01/tita2-2.jpg" alt="Titans Staffel 2" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/01/tita2-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/01/tita2-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/01/tita2-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/01/tita2-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/01/tita2-2-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-7617" class="wp-caption-text">Warum haben sich die Original-Titans vor fünf Jahren aufgelöst? Das erzählt die vierte Folge der neuen Staffel.</figcaption></figure>
<h3>Titans Staffel 2: Die Comic-Nähe bleibt&nbsp;</h3>
<p>Und wie ein Comic ist auch die zweite Staffel der <em>Titans</em> gestaltet. Auf gelungene Charakterzeichnung wird ebenso wenig Wert gelegt wie auf Logik. Dafür haben die Autoren mehrere Sub-Plots in die Staffel integriert, wie die Story um den geheimnisvollen Mann, der in der letzten Folge von Staffel 1 aus einem Labor ausbricht. Und auch die Herkunft von Kory spielt in <em>Titans Staffel 2</em> eine Rolle &#8211; und könnte in Staffel drei zum Hauptthema werden. Dazu erzählt die Serie in Rückblenden, die ganze Folgen dauern, von den Ereignissen, die zu dem Hass Deathstrokes auf die <em>Titans</em> geführt haben.</p>
<p>Die Actionsequenzen bleiben das Glanzstück der Serie. Die Kämpfe, die durch den üppigen Einsatz von Blut bei aller Choreographie realistischer wirken als in anderen Superhelden-Serien, sind nicht nur flott inszeniert, sondern meist auch toll gefilmt und gut geschnitten. Bei den Effekten scheint hingegen das Budget im Vergleich zur letzten Staffel gekürzt worden zu sein. Denn alle <em>Titans</em>, die keine Nahkampf-Spezialisten sind, sondern andere Fähigkeiten haben, werden in den ersten Folgen äußerst spärlich eingesetzt. So erfahren Neulinge bei den <em>Titans</em> erst in der zweiten Hälfte der Staffel, über welche Fähigkeiten Gar überhaupt verfügt.</p>
<p>Was nachvollziehbar ist, wenn man das fertige Ergebnis sieht &#8211; der grüne Tiger ist für eine TV-Produktion in Ordnung, wirkt aber zu keinem Zeitpunkt wirklich echt. Ein weiterer Minuspunkt der Staffel besteht in der allzu zähen Entwicklung Dick Graysons hin zum Anführer der <em>Titans</em>. Hier hätten die Autoren gern ein wenig aufs Gas drücken können. Insgesamt ist <em>Titans Staffel 2</em> aber aufgrund der homogeneren Story und einem echten Finale deutlich besser als der Vorgänger. Und Iain Glenn ist als Bruce Wayne das Highlight der neuen Folgen.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>In einigen Punkten ist <em>Titans Staffel 2</em> stärker als die erste, vor allem bei der dichten Story, dem guten Schurken und einigen sehenswerten Gaststars kann sie punkten. Auch die Action stimmt erneut, die Computereffekte bleiben hingegen auf mäßigem Niveau. Und wie schon für die erste Staffel gilt: Wer die Comics nicht kennt und Superhelden nicht wirklich liebt, wird hier nur bedingt Freude haben. Die <em>Titans</em> bleiben eine Serie für Fans des Genres. Und die werden an Staffel zwei noch mehr Spaß haben als am Vorgänger.</p>
<p><strong>Titans Staffel 2 läuft ab 10. Januar 2020 bei Netflix.</strong></p>
<p><em>Gesehen: 13 von 13 Folgen</em></p>
<figure id="attachment_7618" aria-describedby="caption-attachment-7618" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-7618 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/01/tita2-3.jpg" alt="Titans Staffel 2" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/01/tita2-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/01/tita2-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/01/tita2-3-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/01/tita2-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/01/tita2-3-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-7618" class="wp-caption-text">Frauenpower! Weil Dick Grayson mit sich selbst zu kämpfen hat, müssen die weiblichen Titans die Kohlen für das Team aus dem Feuer holen.</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Filmkritik: Shazam</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Apr 2019 18:54:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[DC]]></category>
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>
		<category><![CDATA[Superhelden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem die Konkurrenz Marvel die DC-Helden im Kino jahrelang abgehängt hat, scheint sich langsam eine Kehrtwende anzudeuten. War &#8222;Wonder Woman&#8220; die erste Überraschung, konnte &#8222;Aquaman&#8220; an den Kinokassen noch mehr überzeugen. Und &#8222;Shazam&#8220;, der als in Deutschland relativ unbekannter Superheld an den Start geht, werden auch bereits viele Vorschusslorbeeren spendiert &#8211; zu Recht? Das erfahren Sie hier. Eigentlich hieß die Figur einmal Captain Marvel. Weil sich aber die Rechtelage änderte und der Marvel-Verlag danach einen gleich heißenden, eigenen Helden besaß, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nachdem die Konkurrenz Marvel die DC-Helden im Kino jahrelang abgehängt hat, scheint sich langsam eine Kehrtwende anzudeuten. War <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-wonder-woman/">&#8222;Wonder Woman&#8220;</a> die erste Überraschung, konnte &#8222;Aquaman&#8220; an den Kinokassen noch mehr überzeugen. Und &#8222;Shazam&#8220;, der als in Deutschland relativ unbekannter Superheld an den Start geht, werden auch bereits viele Vorschusslorbeeren spendiert &#8211; zu Recht? Das erfahren Sie hier.</strong></p>
<p>Eigentlich hieß die Figur einmal Captain Marvel. Weil sich aber die Rechtelage änderte und der Marvel-Verlag danach einen gleich heißenden, eigenen Helden besaß, wurde DC vor Gericht der Name aberkannt &#8211; und seitdem heißt der jugendliche Billy Batson, der sich durch ein Zauberwort in einen mächtigen Helden verwandeln kann, nach genau diesem Wort &#8211; <em>Shazam</em>. Das klingt für Nichtkenner der Figur erst einmal schräg. Und das schien sich auch der bisherige Horror-Spezialist David F. Sandberg (&#8222;Lights Out&#8220;) gedacht zu haben &#8211; und drehte eine skurrile Komödie.</p>
<figure id="attachment_5905" aria-describedby="caption-attachment-5905" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-5905 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/04/shazam-1-1024x683.jpg" alt="Shazam" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/04/shazam-1-1024x683.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/04/shazam-1-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/04/shazam-1-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/04/shazam-1-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/04/shazam-1-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/04/shazam-1.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-5905" class="wp-caption-text">Eigentlich ist Waise Billy kein Fan seiner neuen Pflegefamilie &#8211; auch nicht von seinem neuen Bruder Freddy.</figcaption></figure>
<h3>Shazam: Die Handlung</h3>
<p>Bei einer Autofahrt gerät der junge Thad plötzlich in eine andere Welt. Dort begegnet er einem alten Zauberer (Djimon Hounsou), der nach einem Nachfolger für sich sucht. Doch Thad fällt durch die Prüfung &#8211; und sein Leben wird dadurch entscheidend verändert. Viele Jahre später ist der Waise Billy (Asher Angel) mal wieder in Schwierigkeiten. Diesmal nimmt ihn eine Familie auf, die selbst komplett aus Waisen besteht. Das Paar hat bereits etliche Kinder in Pflege und will sich nun auch um Billy kümmern. Doch der sucht noch immer seine Mutter, die ihn vor Jahren verlor.</p>
<p>Zwar versucht sich sein neuer Bruder Freddy (Jack Dylan Grazer) mit Billy anzufreunden, doch der hat für den gehbehinderten Knirps wenig übrig. Das ändert sich, als Billy plötzlich vor dem Zauberer steht, der aus Zeitmangel keine großen Tests mehr mit Billy macht, sondern ihm einfach so seine Kraft überträgt. Das verwandelt den 15-jährigen Schüler in das mächtige Superwesen Shazam (Zachary Levi), der diverse Kräfte der römischen Götter kontrollieren kann. Doch Billy geht alles andere als verantwortungsvoll mit seinen neuen Fähigkeiten um &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/uilJZZ_iVwY" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Shazam: Ein großer Spaß mit Herz</h3>
<p>Bisher galt DC als der deutlich ernsthaftere Superhelden-Filmelieferant. Ob &#8222;Man of Steel&#8220; oder &#8222;Batman vs Superman&#8220;, meist gab es wenig zu lachen. Das brachte dem Verlag trotz zum Teil guter Einspielergebnisse viel Kritik von den Fans ein. Und ging mit dem Hybriden <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-justice-league/">&#8222;Justice League&#8220;</a>, dessen zwei Regisseure sich einfach nicht auf einen gemeinsamen Ton einigen konnten, der Humor noch schief, so bewies spätestens <em>Aquaman</em>, dass auch DC-Helden witzig sein können, ohne deshalb weniger cool zu sein. Und nun hat DC sogar die Nase vorn. Warum?</p>
<p>Weil sie sich trauen, mit <em>Shazam</em> eine reinrassige Komödie in die Kinos zu bringen, die in Sachen Humor und Selbstironie sogar noch die &#8222;Guardians of the Galaxy&#8220; und &#8222;Thor: Tag der Entscheidung&#8220; hinter sich lässt. Trotz vieler Actionsequenzen und dem unvermeidlichen Superhelden-Showdown wollen Henry Gayden (Drehbuch) und David F. Sandberg (Regie) die Zuschauer vor allem zum Lachen bringen und ihnen ein wenig das Herz wärmen. Beides gelingt <em>Shazam</em> ganz wunderbar und er erweitert damit das Spektrum dessen, was mit Superhelden machbar ist.</p>
<figure id="attachment_5906" aria-describedby="caption-attachment-5906" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-5906 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/04/shazam-2-1024x685.jpg" alt="Shazam" width="750" height="502" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/04/shazam-2-1024x685.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/04/shazam-2-300x201.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/04/shazam-2-768x513.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/04/shazam-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/04/shazam-2.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-5906" class="wp-caption-text">Doch dann erhält er nicht nur Superkräfte, sondern bekommt es auch gleich mit einem waschechten Superschurken zu tun.</figcaption></figure>
<h3>Shazam: Superheld in der Pubertät</h3>
<p>Denn das Hauptaugenmerk legt Gayden Script auf die Frage, was ein Jugendlicher wohl tun würde, wenn er plötzlich ungeahnte Kräfte hätte. Und das wurde noch nie so lustig beantwortet wie hier. Er würde beispielsweise Bier kaufen, weil er ja erwachsen aussieht. Oder in den Strip-Club gehen. Und natürlich die Leute auf der Straße mit seinen Fähigkeiten beeindrucken &#8211; ob es sinnvoll ist oder nicht. Dieser Teil der Story, wenn sich Billy als Held ausprobiert und lieber cool als gut sein ist, gehört zu den Highlights des Films &#8211; und von Comedian Levi großartig gespielt.</p>
<p>Doch Hayden und Sandberg machen nicht den Fehler, nun eine reine Slapstick-Nummer abzuziehen. Stattdessen verleihen sie der Komödie die nötige Tiefe mit der Storyline um Billys Mutter und den Enttäuschungen, die Billy seiner neuen Familie unabsichtlich zufügt. Und so finden sich auch hier die ur-amerikanischen Disney-Werte von Familie und Zusammenhalt &#8211; aber eben mitunter so respektlos und frisch zusammengetragen, dass <em>Shazam</em> keinen Moment eine bleierne Moralität bekommt. Ganz ohne Schwächen ist er dennoch nicht.</p>
<p>Denn gerade die klassischen Superhelden-Teile sind lediglich ganz nett, aber nicht mehr. Das fängt beim Schurken Dr. Sivana (Mark Strong) an, der weder ein halbwegs starkes Motiv für seine Taten bekommt, noch selbst sonderlich interessant ist. Und auch die Actionsequenzen zwischen <em>Shazam</em> und Sivana sind nicht umwerfend, weil sie einem viel zu bekannt vorkommen. Da hätten viele sicher mehr von Billys Tests seiner Superkräfte sehen wollen. Die Story findet zwar durch das Superheldenfinale zumindest einen runden Abschluss. Am meisten Spaß macht sie aber vorher.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Respekt, DC! Manch einer hätte die Tatsache, dass <em>Shazam</em> eine ganz schön alberne Entstehungsgeschichte hat, eher versteckt. Aber der Film bezieht genau daraus seine besten Szenen und macht sich über sich und andere Superhelden angemessen lustig. Dass er dabei selbst im Superhelden-Teil nur ganz akzeptabel ist, fällt gar nicht mehr so sehr ins Gewicht, zumal <em>Shazam</em> das auch erst im letzten Drittel der 135 Minuten wirklich thematisiert. Davor macht er einfach Spaß und erzeugt trotzdem hin und wieder sogar rührende Momente. Und das ist aller Ehren wert.</p>
<p><strong>Shazam startet am 4. April 2019 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_5907" aria-describedby="caption-attachment-5907" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-5907 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/04/shazam-3-1024x682.jpg" alt="Shazam" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/04/shazam-3-1024x682.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/04/shazam-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/04/shazam-3-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/04/shazam-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/04/shazam-3-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/04/shazam-3.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-5907" class="wp-caption-text">Und nun muss Billy als Superheld Shazam nicht nur sich, sondern auch seine neue Familie beschützen.</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: Aquaman</title>
		<link>https://lauterfilme.de/filmkritik-aquaman/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Dec 2018 10:24:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Action]]></category>
		<category><![CDATA[DC]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Trotz eines Achtungserfolges mit &#8222;Wonder Woman&#8220; ist Marvels Vorherrschaft über DC bei Superhelden-Filmen nach wie vor ungebrochen. Nun nimmt der Comic-Verlag, der längst Teil des Time-Warner-Konzerns ist, einen weiteren Anlauf, um das zu ändern. Unter der Regie des Horror-Spezialisten James Wan (&#8222;The Conjuring 1+2&#8220;) entstand &#8222;Aquaman&#8220;, der mit Jason Momoa in der Hauptrolle zu einen weiteren Kinoerfolg werden soll. Ist das realistisch? Die Ära von Zack Snyder scheint bei DC vorbei zu sein. Nachdem mit Wonder Woman ausgerechnet der Film, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Trotz eines Achtungserfolges mit <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-wonder-woman/">&#8222;Wonder Woman&#8220;</a> ist Marvels Vorherrschaft über DC bei Superhelden-Filmen nach wie vor ungebrochen. Nun nimmt der Comic-Verlag, der längst Teil des Time-Warner-Konzerns ist, einen weiteren Anlauf, um das zu ändern. Unter der Regie des Horror-Spezialisten James Wan (&#8222;The Conjuring 1+2&#8220;) entstand &#8222;Aquaman&#8220;, der mit Jason Momoa in der Hauptrolle zu einen weiteren Kinoerfolg werden soll. Ist das realistisch?</strong></p>
<p>Die Ära von Zack Snyder scheint bei DC vorbei zu sein. Nachdem mit <em>Wonder Woman</em> ausgerechnet der Film, mit dem Snyder nur sehr wenig zu tun hatte, am besten bei Publikum und Kritikern ankam, taucht der Name Snyder bei <em>Aquaman</em> gar nicht mehr auf. Stattdessen übernahm James Wan die Rolle des starken Mannes, der neben der Regieführung auch noch an der Entwicklung der Story mitarbeitete. Merkt man das?</p>
<figure id="attachment_5223" aria-describedby="caption-attachment-5223" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-5223 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/aqua-1-1024x576.jpg" alt="Aquaman" width="750" height="422" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/aqua-1-1024x576.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/aqua-1-300x169.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/aqua-1-768x432.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/aqua-1.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-5223" class="wp-caption-text">Gemeinsam mit Prinzessin Mera will Arthur Curry alias Aquaman einen Krieg verhindern.</figcaption></figure>
<h3>Aquaman: Die Handlung</h3>
<p>Leuchtturmwächter Tom (Temuera Morrison) staunt nicht schlecht, als er in einer stürmischen Nacht die verletzte Atlanna (Nicole Kidman) am Strand findet. Er pflegt sie gesund und die beiden verlieben sich ineinander und werden Eltern des kleinen Arthur. Doch eines Tages überfallen Truppen aus Atlannas Heimat Atlantis den Leuchtturm. Und Atlanna gibt schweren Herzens ihren Sohn und ihren Mann auf, um sie in Sicherheit zu bringen. Und folgt dem Ruf der Pflicht zurück in ihr Königreich.</p>
<p>Viele Jahre später ist Arthur (Jason Momoa) als Aquaman Teil der &#8222;Justice League&#8220; geworden, hat sich mit seiner Abstimmung als halber Atlanter aber nie beschäftigt. Doch als sein Halbbruder Orm (Patrick Wilson) mithilfe von König Nereus (Dolph Lundgren) einen Krieg gegen die Menschen vom Zaun brechen will, bekommt Arthur Besuch von dessen Tochter Mera (Amber Heard), die diese Krieg unbedingt verhindern will. Doch dazu müsste Arthur als Erstgeborener der früheren Königin sein Recht als neuer Herrscher einfordern &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/2wcj6SrX4zw" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Aquaman: Alles auf die Schauwerte</h3>
<p>Bei keinem anderen DC-Film bisher merkt man so deutlich, dass Zack Snyders Zeit als Mastermind vorbei sind. <em>Aquaman</em> ist nicht nur knallbunt statt düster, sondern erzählt seine Story auch in einem viel leichteren Ton als die früheren DC-Filme wie &#8222;Man of Steel&#8220; oder &#8222;Batman vs Superman&#8220;. Dazu ist <em>Aquaman</em> auch deutlich fantasylastiger als bisherige Filme. Und da hier im Gegensatz zu <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-justice-league/"><em>Justice League</em> </a>nicht zwei verschiedene Regisseure am Werk waren (Snyder und &#8222;Avengers&#8220;-Schöpfer Joss Whedon), sondern nur James Wan, wirkt das Ergebnis diesmal auch wie aus einem Guss.&nbsp;</p>
<p>Allerdings setzt James Wan auch nicht auf eine originelle Geschichte oder spannende Wendungen, sondern ausschließlich auf die Comic-Optik seines Films. Und so wirft der Regisseur alles in die Waagschale, was sich an spannenden Kreaturen und Kulissen unter und über Wasser finden lässt. Ob Soldaten, die auf Weißen Haien reiten oder gigantische Krabben (Wie in &#8222;Vaiana&#8220;) &#8211; Hauptsache, es macht auf der Leinwand etwas her. Sogar die Farbgebung des Films wirkt einer typischen Comicheft-Kolorierung nachempfunden. Und was er sich bei der Auswahl der Soundtrack-Songs gedacht hat, verrät er vielleicht in seinen Memoiren.</p>
<figure id="attachment_5224" aria-describedby="caption-attachment-5224" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-5224 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/aqua-2-1024x540.jpg" alt="Aquaman" width="750" height="396" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/aqua-2-1024x540.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/aqua-2-300x158.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/aqua-2-768x405.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/aqua-2.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-5224" class="wp-caption-text">Doch Arthur muss sich nicht nur gegen die Truppen seines Bruders zur Wehr setzen. Auch der Black Manta ist hinter ihm her.</figcaption></figure>
<h3>Aquaman: Bekannte Storyelemente</h3>
<p>Die Story hingegen wurde von Wan und seinen Autoren nicht so liebevoll und detailversessen bearbeitet wie die Optik. Und so finden sich hier zahlreiche Szenen, die erfahrene Kinogänger schon kennen. Ein wenig &#8222;Indiana Jones&#8220;-Feeling zum Beispiel, wenn Aquaman und Mera ausgerechnet in der Sahara nach Spuren von Atlantis suchen. Dazu gibt es immer wieder kurze Love-Story-Einsprengsel mit reichlich Edelkitsch. Und auch ein wenig &#8222;Avatar&#8220;, wenn sich ausgerechnet ein Halbblut zum neuen Herrscher der Meeresvölker aufschwingen soll.</p>
<p>Dazu packt Wan allerdings auch reichlich Horror, wenn er spät im Film ein ganzes Volk von zahnbewehrten und hochaggressiven Fischmenschen auftauchen lässt, die gut aus H.P. Lovecrafts Roman &#8222;Schatten über Innsmouth&#8220; stammen könnten. So ganz konnte sich Wan wohl doch nicht von seinem Lieblingsgenre verabschieden. Insgesamt ist es aber sicherlich nicht die nur mäßig interessante Story, die die Massen in die Kinos locken soll. Und das in den USA und China bereits getan hat, denn mit mehr als 250 Millionen sind die Kosten schon fast wieder eingespielt.</p>
<p>Neben einer mit sichtlichem Spaß aufspielenden Nicole Kidman ist vor allem Jason Momoa als cooler Held mit knackigen One-Linern ein guter Grund, ins Kino zu gehen. Denn er verkörpert den Helden mit der richtigen Mischung aus Augenzwinkern und sehenswerter Action, die der massige Schauspieler einfach glaubhaft verkörpern kann. Dazu kommt, dass die Chemie mit Co-Star Amber Heard stimmt und man den beiden die gegenseitige Anziehung abkauft. Und so ist <em>Aquaman</em> ein großer Spaß für jüngere Fans von Popcorn-Kino. Aber ein Horrorfilm für Schöngeister.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Cooles Aussehen zählt bei <em>Aquaman</em> deutlich mehr als eine gute Handlung, daraus macht Regisseur James Wan nie einen Hehl. Und liefert deshalb auch einen Film ab, der vor allem mit meist gelungenen CGI-Effektegewittern und gut in Szene gesetzten Action-Sequenzen punktet. Was Story und Charaktertiefe angeht, hat DC neuester Streich dagegen noch viel Luft nach oben. Junge Superhelden-Fans werden bei diesem größtenteils federleichten Quatsch aber garantiert ihren Spaß haben.</p>
<p><strong>Aquaman startet am 20. Dezember 2018 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_5225" aria-describedby="caption-attachment-5225" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-5225 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/aqua-3-1024x576.jpg" alt="Aquaman" width="750" height="422" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/aqua-3-1024x576.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/aqua-3-300x169.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/aqua-3-768x432.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/12/aqua-3.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-5225" class="wp-caption-text">Kann Arthur seinen Halbbruder Orm besiegen und als neuer König von Atlantis den Krieg verhindern?</figcaption></figure>
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		<title>Serienkritik: Arrow Staffel 5</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 May 2018 19:30:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Serien Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[DC]]></category>
		<category><![CDATA[Serie]]></category>
		<category><![CDATA[Superhelden]]></category>
		<category><![CDATA[The CW]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit langer Verspätung hat es Arrow Staffel 5 endlich geschafft, für ein größeres Publikum zur Verfügung zu stehen. Nachdem Pay-TV-Sender RTL Crime die Staffel bereits vor gut einem Jahr gezeigt hat, verzichtete der frühere deutsche Stammsender Vox darauf, Staffel 5 ins Programm zu nehmen. Nun gibt es die 23 &#8222;neuen&#8220; Folgen bei Netflix zu sehen. Kann sich die Serie nach der eher mauen vierten Staffel wieder steigern? In den USA ist der Erfolg der von Marc Guggenheim und Greg Berlanti [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit langer Verspätung hat es Arrow Staffel 5 endlich geschafft, für ein größeres Publikum zur Verfügung zu stehen. Nachdem Pay-TV-Sender RTL Crime die Staffel bereits vor gut einem Jahr gezeigt hat, verzichtete der frühere deutsche Stammsender Vox darauf, Staffel 5 ins Programm zu nehmen. Nun gibt es die 23 &#8222;neuen&#8220; Folgen bei Netflix zu sehen. Kann sich die Serie nach der eher mauen vierten Staffel wieder steigern?</strong></p>
<p>In den USA ist der Erfolg der von Marc Guggenheim und Greg Berlanti geschaffenen DC-Serien ungebrochen. Neben <em>Arrow</em> laufen &#8222;The Flash&#8220;, &#8222;Legends of Tomorrow&#8220;, &#8222;Supergirl&#8220; und seit diesem Jahr auch <a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-black-lightning/">&#8222;Black Lightning&#8220;</a> erfolgreich &#8211; und wurden alle um ein weiteres Jahr verlängert. Damit geht die älteste der auf dem kleinsten frei empfangbaren US-Sender The CW laufenden Superhelden-Serien schon in die siebte Runde. Aber was kann die fünfte?</p>
<figure id="attachment_4037" aria-describedby="caption-attachment-4037" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-4037 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/arrow-1-1024x721.jpg" alt="Arrow Staffel 5" width="750" height="528" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/arrow-1-1024x721.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/arrow-1-300x211.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/arrow-1-768x541.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/arrow-1.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-4037" class="wp-caption-text">Thea Queen hängt ihren Bogen in Staffel 5 endgültig an den Nagel und unterstützt ihren Bruder nur noch politisch &#8211; als PR-Chefin.</figcaption></figure>
<h3>Arrow Staffel 5: Die Handlung</h3>
<p>Nachdem Oliver (Stephen Amell) und sein Team im Finale der vierten Staffel den bösen Damian Dahrk davon abhalten konnten, die Welt zu vernichten, kandidierte er für das Amt des Bürgermeisters &#8211; und wurde gewählt. Mit dieser Prämisse &#8211; tagsüber Bürgermeister, nachts Superheld &#8211; geht die Verteidigung Star Citys vor dem Bösen weiter. Mit neuer Besetzung! Denn Thea (Willa Holland) will nicht länger als Speedy an Olivers Seite kämpfen. Und auch John Diggle (David Ramsay) hat sich von Oliver abgewandt und sich wieder dem US-Militär angeschlossen.</p>
<p>Oliver braucht also neben Felicity (Emily Becks Rickards) und Curtis (Echo Bellum) weitere Mitstreiter. Und findet sie auch bald in &#8222;Wild Dog&#8220;, einem Fan des <em>Arrow</em>, der mit Hockeymaske und Pistole auf den Straßen unterwegs ist. Außerdem ist Evelyn Sharp alias &#8222;Artemis&#8220; dabei, sowie der mysteriöse &#8222;Ragman&#8220;, der in scheinbar lebende Mullbinden gehüllt ist. Oliver braucht diese Verstärkung bald, denn mit Tobias Church ist ein neuer Drogenbaron in der Stadt, der Star City unter seine Knute zwingen will. Aber bald wird klar, dass im Hintergrund jemand anders die Fäden zieht, nach denen Oliver tanzt, ohne es zu merken &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/mBXWPyaAEfA" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Arrow Staffel 5: Silberstreif am Horizont</h3>
<p>Eine gewisse Erleichterung macht sich breit. Zwar kann <em>Arrow Staffel 5</em> nicht an die bisher beste Staffel (Staffel 2) anknüpfen, ist aber wieder deutlich besser als die sehr mäßige vierte. Als großen Gegner der Staffel einen magisch begabten Fiesling zu nehmen, passte überhaupt nicht zum sonst eher körperlich agierenden <em>Arrow</em> und konnte weder in einzelnen Folgen, noch im Gesamteindruck überzeugen. Dazu kam auch die bislang schwächte Flashback-Story über Olivers viertes Jahr im Exil.</p>
<p>Zwar sind die Autoren noch immer nicht wirklich erstklassig und fabrizieren immer wieder arg flache Momente. Aber der große Bösewicht, der sich deutlich an den Schurken der beiden ersten Staffeln orientiert, passt bedeutend besser ins Arrow-Verse als Damian Dahrk. Dazu fällt den Drehbuch-Autoren auch viel Gutes zum neuen Team <em>Arrow</em> ein, das sich in den ersten Folgen der fünften Staffel langsam findet &#8211; gelungene Twists inklusive. Allerdings hat auch <em>Arrow Staffel 5</em> kein Glück mit der Flashback-Story: Olivers Abenteuer mit der russischen Bratva sind zwar notwendig für die Kontinuität der Serie (denn diese Fragen wurden bisher nie beantwortet), wirklich spannend sind sie aber nicht.</p>
<figure id="attachment_4038" aria-describedby="caption-attachment-4038" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-4038 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/arrow-2-1024x683.jpg" alt="Arrow Staffel 5" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/arrow-2-1024x683.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/arrow-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/arrow-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/arrow-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/arrow-2-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/arrow-2.jpg 1200w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-4038" class="wp-caption-text">Oliver ist auf der Suche nach einer neuen Black Canary &#8211; und wird bald fündig.</figcaption></figure>
<h3>Arrow Staffel 5: Guter Abschluss der ersten fünf Jahre</h3>
<p>Mit Staffel 5 dürften die Flashbacks ohnehin erledigt sein. Zumindest suggeriert das Finale, dass wir keine weiteren Erlebnisse aus Olivers Vergangenheit zu erwarten haben. Und auch thematisch schließen die Autoren den Bogen über die ersten fünf Jahre mit dieser Staffel ansehnlich ab. Themen, die schon in den ersten Monaten von Olivers Karriere als <em>Arrow</em> eine Rolle spielten, werden jetzt wieder wichtig und Oliver kann und muss mit einigen Dingen abschließen, die seit so langer Zeit schon sein Leben bestimmen.</p>
<p>Dazu tauchen die Autoren erneut tief in die DC-Comicwelt ein und bringen einige bekannte und für <em>Arrow</em> neue Figuren in die Serie. So dürfen sich Comicfans beispielsweise auf die dort eigentlich bekanntere Tochter von Ras al&#8217;Ghul freuen &#8211; Talia (Lexa Doig). Dazu kommt der Vigilante, der für die Serie ein wenig abgeändert wurde, aber noch zu erkennen ist. Und die Serie bringt viele Charaktere aus den vergangenen Staffeln zurück, vor allen aus den beiden ersten. Und sorgt so bei langjährigen Fans der Serie für große Wiedersehensfreude. Vor allem in den letzten Folgen geben sich bekannte und beliebte Charaktere die Klinke in die Hand. Damit sorgen die Macher nicht nur für einen fiesen Cliffhanger, sondern auch für das beste Ende seit Staffel 2.</p>
<p>Interessanterweise sind fast alle Charaktere, die mittlerweile die Serie bevölkern, eigentlich im Batman-Universum zuhause. Ob Deathstroke, der Bratva-Chef Anatoly (eigentlich KGBeast) oder Ras al&#8217;Ghul und seine Liga der Assassinen &#8211; all das sind beliebte Gegner des dunklen Ritters. Aber sie stehen auch <em>Arrow</em> gut zu Gesicht.</p>
<p>In dieser Qualität können sich die Fans auf Staffel 6 und die gerade in den USA bestellte siebte Staffel freuen.</p>
<figure id="attachment_4039" aria-describedby="caption-attachment-4039" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-4039 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/arrow-3-1024x684.jpg" alt="Arrow Staffel 5" width="750" height="501" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/arrow-3-1024x684.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/arrow-3-300x201.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/arrow-3-768x513.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/arrow-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/arrow-3-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/arrow-3.jpg 1200w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-4039" class="wp-caption-text">Felicity ist nicht länger mit Oliver zusammen, bleibt aber an der Seite von Green Arrow.</figcaption></figure>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Zwar reicht <em>Arrow Staffel 5</em> nicht an die beiden besten Jahre 1 und 2 heran, ist aber deutlich stärker als die Staffeln 3 und 4. Obwohl die Story durchaus wieder ihre Schwachen hat, vor allem die Flashback-Geschichte, ist sie packender und besser erzählt als die Vorgänger. Und macht trotz des einen oder anderen langsam ausgelutschten Themas um Schuld und Sühne wieder mehr Spaß. Wer <em>Arrow</em> in seinen ersten Jahren mochte, kann hier wieder einschalten. Die Serie ist auf einem guten Weg, ihren alten Charme zurückzubekommen. Bleibt zu hoffen, dass die Wartezeit auf Staffel 6 nicht wieder zwei Jahre dauert.</p>
<p><strong>Arrow Staffel 5 ist jetzt komplett bei Netflix zu sehen. Die Staffeln 1-4 ebenfalls.</strong></p>
<p><iframe style="width: 120px; height: 240px;" src="//ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;OneJS=1&amp;Operation=GetAdHtml&amp;MarketPlace=DE&amp;source=ac&amp;ref=qf_sp_asin_til&amp;ad_type=product_link&amp;tracking_id=lauterfilme05-21&amp;marketplace=amazon&amp;region=DE&amp;placement=B074QX4CNG&amp;asins=B074QX4CNG&amp;linkId=15de6a47278d4219cb20f6009319135b&amp;show_border=false&amp;link_opens_in_new_window=false&amp;price_color=333333&amp;title_color=0066c0&amp;bg_color=ffffff" width="300" height="150" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"><br />
</iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Serienkritik: Black Lightning</title>
		<link>https://lauterfilme.de/serienkritik-black-lightning/</link>
					<comments>https://lauterfilme.de/serienkritik-black-lightning/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Jan 2018 22:09:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Serien Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[DC]]></category>
		<category><![CDATA[Netflix]]></category>
		<category><![CDATA[Serie]]></category>
		<category><![CDATA[Superhelden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dem schwarzen Schuldirektor Jefferson Pierce alias &#8222;Black Lightning&#8220; startete unlängst bereits die fünfte DC-Superheldenserie auf dem US-Sender The CW. Ab dem 23. Januar zeigt Netflix in Deutschland jede Woche eine neue Folge des mächtig geladenen Helden. Lohnt sich das Einschalten? Obwohl Marvel mit dem &#8222;Black Panther&#8220; den ersten echten schwarzen Superhelden bereits in den 60ern schuf, gebührt doch Black Lightning der Ruhm dafür, der erste schwarze Held zu sein, der ein eigenes Heft bekam &#8211; das war 1977. Von [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit dem schwarzen Schuldirektor Jefferson Pierce alias &#8222;Black Lightning&#8220; startete unlängst bereits die fünfte DC-Superheldenserie auf dem US-Sender The CW. Ab dem 23. Januar zeigt Netflix in Deutschland jede Woche eine neue Folge des mächtig geladenen Helden. Lohnt sich das Einschalten?</strong></p>
<p>Obwohl Marvel mit dem &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/black-panther-erster-trailer-online/">Black Panther</a>&#8220; den ersten echten schwarzen Superhelden bereits in den 60ern schuf, gebührt doch Black Lightning der Ruhm dafür, der erste schwarze Held zu sein, der ein eigenes Heft bekam &#8211; das war 1977. Von sonderlich viel Erfolg gekrönt waren Pierces Auftritte allerdings nicht. Nicht einmal ein Jahr lang (nur elf Hefte) erschienen die Abenteuer von <em>Black Lightning</em>, dann war Schluss. Allerdings tauchte Pierce danach immer wieder in anderen Serien auf und wurde im Lauf der Zeit ein halbwegs bekannter Held der DC-Comics. Schafft er das auch im TV?</p>
<figure id="attachment_3401" aria-describedby="caption-attachment-3401" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-3401 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/01/black-1-1024x683.jpg" alt="Black Lightning" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/01/black-1-1024x683.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/01/black-1-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/01/black-1-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/01/black-1-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/01/black-1-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/01/black-1.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-3401" class="wp-caption-text">Viele Jahre hat Jefferson Pierce sein Superhelden-Kostüm in Schrank gelassen und nur als Schuldirektor seinem Viertel geholfen.</figcaption></figure>
<h3>Black Lightning: Die Handlung</h3>
<p>Vor elf Jahren verschwand der einstige Held des Problemviertels Suicide Slum von der Bildfläche. Vorher hatte <em>Black Lightning</em> gegen Verbrechen aller Art gekämpft, doch von einem Tag zum anderen war er verschwunden. Dass Jefferson Pierce (Cress Williams), der Mann unter der Maske, das seiner Frau und Familie zuliebe getan hat und mitnichten tot ist, weiß nur sein alter Mentor Peter (James Remar) &#8211; und natürlich seine mittlerweile Ex-Frau Lynn (Christina Adams). Doch als seine jüngere Tochter Jennifer durch einen Flirt mit einem Jungen in die Machenschaften der Gang &#8222;The 100&#8220; gezogen wird, muss Pierce erstmals wieder aktiv werden und seine Elektrokräfte nutzen, um sie zu retten.</p>
<p>Damit begeistert er nicht nur Jennifer und deren ältere Schwester Anissa, die den Helden cool finden, ohne zu wissen, wer er ist. Er zieht sich auch den Zorn des Gang-Anführers Tobias Whale zu, der das Viertel als seinen Besitz betrachtet und über das Comeback des Superhelden alles andere als erfreut ist. Schnell wird klar, dass Pierce seine Ruhepause endgültig beenden muss, als es im Viertel die ersten unschuldigen Opfer gibt. Dieser Entschluss ist allerdings Gift für die Annäherungsversuche an Lynn, die er noch immer liebt. Kann der Familienvater tatsächlich Superheld, Ehemann, Vater und Rektor der einzigen guten Schule im Viertel sein &#8211; und das überleben?<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/3LAUGA01mUc" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Black Lightning: Klassische CW-Handschrift</h3>
<p>Die Erwartungen waren durchaus hoch. Denn <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Greg_Berlanti" target="_blank" rel="noopener">Greg Berlanti</a>, Produzent aller bisherigen DC-TV-Serien bei CW, sollte diese Serie für den größeren Sender FOX entwickeln. Damit waren nicht nur Crossover mit den anderen Helden ausgeschlossen, die Fans erwarteten auch eine etwas andere Art Superhelden-Show: ernster, dunkler, realistischer. Doch FOX zog im letzten Moment zurück, die Serie passe nicht in die ohnehin dicht gedrängte Drama-Schiene des Senders. Und so landete <em>Black Lightning</em> doch auf CW und teilte damit das Schicksal von <em>Supergirl</em>, deren erste Staffel auf CBS lief, bevor sie ebenfalls zu CW (gehört sowohl CBS als auch Time Warner) wechselte.&nbsp;</p>
<p>Und schon nach der Pilotfolge ist klar: Dort passt <em>Black Lightning</em> auch perfekt hin. Denn obwohl nach wie vor keine Crossover zwischen ihm und den anderen Serien angedacht sind, werden Fans von &#8222;Arrow&#8220; doch sehr schnell viel Bekanntes wiederfinden. Denn im Ton ähnelt <em>Black Lightning</em> der ersten Berlanti Show, nach der das neue DC-Universum auch &#8222;Arrowerse&#8220; heißt, recht deutlich. Düsterer und mit Gangstern statt Superwesen als Gegner, sind die Parallelen zwischen Pierce und Oliver Queen recht deutlich.</p>
<p>Allerdings baut Berlanti bereits in der Pilotfolge am &#8222;Team Black Lightning&#8220;, da er mit der Erfahrung von vier anderen Serien inzwischen weiß, dass der Held allein auf Dauer nicht funktioniert. Erst im Gespann mit Sidekicks, Familie, Freunden und Helfern wurden die DC-Serien zu echten Hits für CW. Comicfans wissen hier schon mehr &#8211; und die werden auch sonst zufrieden sein. Denn der Plot hält sich eng an die Original-Story des ersten Hefts aus dem Jahr 1977.</p>
<figure id="attachment_3402" aria-describedby="caption-attachment-3402" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-3402 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/01/black-2-1024x683.jpg" alt="Black Lightning" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/01/black-2-1024x683.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/01/black-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/01/black-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/01/black-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/01/black-2-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/01/black-2.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-3402" class="wp-caption-text">Doch als seine Tochter in Gefahr ist, tritt er wieder als Black Lightning in Erscheinung.</figcaption></figure>
<h3>Black Lightning: Network-Harmlosigkeit</h3>
<p>Inhaltlich zeigt die Serie Parallelen zu &#8222;Luke Cage&#8220;, einem frühen schwarzen Helden bei Marvel, der 2016 seine eigene Serie bei Netflix bekam. Denn hier wie dort kämpft ein schwarzer Held im eigenen Viertel gegen Gangster aus dem eigenen Viertel. Das passiert bei Back Lightning allerdings bedingt durch den frei empfangbaren US-Sender deutlich harmloser als beim Marvel-Kollegen, der ein wenig härter und brutaler zuschlagen darf.</p>
<p>Und auch die Art des Erzählens, die Charaktere und Ereignisse erinnern sehr an Arrow und andere DC-Serien. Ganz in Ordnung, aber nicht wirklich großartig, oft etwas sehr simpel erzählt und ohne große Überraschungen, bietet <em>Black Lightning</em> routinierte Superhelden-Action im grenzwertigen Leuchtreklame-Kostüm. Und lässt leider kaum ein Klischee über Schwarz-Weiß-Probleme in den USA aus. Trotzdem lassen sich die Anfänge von <em>Black Lightning</em> flott wegschauen und unterhalten durch die guten Schauspieler auch, wenn man denn ebenfalls Spaß an Arrow und The Flash hat. Wem diese Serien zu harmlos und lasch sind, der wird auch mit dem Neuen wenig Freude haben. Es ist aber zu hoffen, dass <em>Black Lightning</em> im Lauf der Episoden noch ein wenig stärker einen eigenen Look und Stil bekommt. Sonst wird er es gegen seine Mitbewerber wohl schwer haben.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Neue Superheldenserie mit schwarzem Hero, die allerdings stark an die bereits bekannten Kollegen Arrow und Flash erinnert. Nicht nur der Produzent, auch die Machart ist identisch. Wer auf Superhelden steht und in seinem Kalender noch Platz hat, sollte ruhig einmal nachsehen, ob er sich von Jefferson Pierce und seinen Töchtern ordentlich unterhalten fühlt &#8211; die Chancen stehen nicht schlecht. An die meisten <a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-marvels-the-defenders/">Marvel-Serien bei Netflix</a> kommt diese Network-Produktion aber nicht heran.</p>
<p><strong>Black Lightning startet am 23. Januar auf Netflix &#8211; mit einer neuen Folge pro Woche.</strong></p>
<figure id="attachment_3404" aria-describedby="caption-attachment-3404" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-3404 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/01/black-3-1024x683.jpg" alt="Black Lightning" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/01/black-3-1024x683.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/01/black-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/01/black-3-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/01/black-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/01/black-3-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/01/black-3.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-3404" class="wp-caption-text">Anissa Pierce arbeitet an der gleichen Schule wie ihr Vater &#8211; und ist ihm auch sonst nicht unähnlich.</figcaption></figure>
<p><iframe style="width: 120px; height: 240px;" src="//ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;OneJS=1&amp;Operation=GetAdHtml&amp;MarketPlace=DE&amp;source=ac&amp;ref=qf_sp_asin_til&amp;ad_type=product_link&amp;tracking_id=lauterfilme05-21&amp;marketplace=amazon&amp;region=DE&amp;placement=1401279643&amp;asins=1401279643&amp;linkId=0770dd25593d12fe43df588e75edadb6&amp;show_border=false&amp;link_opens_in_new_window=false&amp;price_color=333333&amp;title_color=0066c0&amp;bg_color=ffffff" width="300" height="150" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no">&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;<br />
    </iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Filmkritik: Justice League</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Nov 2017 20:24:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[DC]]></category>
		<category><![CDATA[Joss Whedon]]></category>
		<category><![CDATA[Superhelden]]></category>
		<category><![CDATA[Warner]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Da ist er nun, der große Team-Film aus dem DC-Comicuniversum. Nachdem &#8222;Suicide Squad&#8220; die Erwartungen nicht erfüllen konnte, soll es nun &#8222;Justice League&#8220; für Warner rausreißen. Kann der Film, der nach Ende der Dreharbeiten noch den Regisseur wechselte, verloren gegangenen Kredit bei den Fans der Comics zurückerobern? Als Zack Snyder zu Beginn des Jahres 2017 die Arbeit an Justice League einstellte, weil er nach dem Selbstmord seiner Tochter bei seiner Familie sein wollte, sprang Joss Whedon in die Bresche. Der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Da ist er nun, der große Team-Film aus dem DC-Comicuniversum. Nachdem &#8222;Suicide Squad&#8220; die Erwartungen nicht erfüllen konnte, soll es nun &#8222;Justice League&#8220; für Warner rausreißen. Kann der Film, der nach Ende der Dreharbeiten noch den Regisseur wechselte, verloren gegangenen Kredit bei den Fans der Comics zurückerobern?</strong></p>
<p>Als <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zack_Snyder" target="_blank" rel="noopener">Zack Snyder</a> zu Beginn des Jahres 2017 die Arbeit an <em>Justice League</em> einstellte, weil er nach dem Selbstmord seiner Tochter bei seiner Familie sein wollte, sprang <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Joss_Whedon" target="_blank" rel="noopener">Joss Whedon</a> in die Bresche. Der hatte gerade bei Warner einen Deal für einen <a href="https://lauterfilme.de/joss-whedon-von-den-avengers-zu-batgirl/">&#8222;Batgirl&#8220;-Film</a> unterschrieben und brachte Erfahrung in Teamfilmen mit. Schließlich hat Whedon die beiden ersten &#8222;Avengers&#8220; geschrieben und inszeniert. Bringt er den dringend nötigen Humor ins DC-Universum?</p>
<figure id="attachment_3137" aria-describedby="caption-attachment-3137" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-3137 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/11/league-1-1024x551.jpg" alt="Justice League" width="750" height="404" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/11/league-1-1024x551.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/11/league-1-300x161.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/11/league-1-768x413.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/11/league-1.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-3137" class="wp-caption-text">Bekam nach ihrem Megahit vom Frühjahr viel Screentime bei der Justice League: Diana Prince alias Wonder Woman.</figcaption></figure>
<h3>Justice League: Die Handlung</h3>
<p>Superman (Henry Cavill) ist tot, er fiel im Kampf gegen Doomsday. Batman (Ben Affleck) und Wonder Woman (Gal Gadot) spüren, dass die Erde ohne ihren stärksten Helden in Gefahr ist &#8211; und versuchen, ein Team zusammenzustellen, um die Lücke zu füllen, die Superman hinterlassen hat. Während Bruce Wayne sich um die Anwerbung von Barry Allen (Ezra Miller) alias The Flash und Arthur Curry (Jason Momoa), den Aquaman, kümmert, soll Diana Kontakt zum geheimnisvollen Cyborg (Ray Fisher) aufnehmen. Denn der mächtige Steppenwolf (Ciaran Hinds) taucht nach Jahrtausenden wieder auf, um drei Mutterboxen, antike Supercomputer, einzusammeln und mit ihnen die Erde zu zerstören.</p>
<p>Schnell hat er die Box der Amazonen und der Atlanter beisammen und will nun die Box holen, die in Obhut der Menschheit verblieben ist. Um das zu verhindern, verfällt Batman auf eine riskante Idee, die ihnen entweder helfen oder ihre Probleme noch vergrößern könnte &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/r9-DM9uBtVI" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Justice League: Teile, die nicht zusammenpassen</h3>
<p>Es ist immer ein Risiko, wenn ein Regisseur seine Vision nicht zu Ende bringt, sondern einem Kollegen sein Projekt in die Hand gibt. Auch in diesem Fall ist dem Endergebnis anzumerken, dass hier zwei Leute nacheinander am Werk waren. Denn etwa 80 Prozent des Films besteht erneut aus dem bierernsten, mit Action vollgepackten Material von Snyder. Die restlichen 20 Prozent ließ Whedon neu drehen &#8211; und die sind deutlich lustiger und weit weniger düster als der Rest. Leider passen diese beiden Stile im gesamten Film nicht zusammen und gehen zu keinem Zeitpunkt eine Verbindung ein.</p>
<p>Und das sorgt dafür, dass <em>Justice League</em> nie rund oder in sich geschlossen wirkt. Und so wird er letztlich weder den Snyder-Fans gefallen, die Werke wie &#8222;Batman vs Superman&#8220; mochten, noch wird er Whedon-Fans ansprechen, die auf den trockenen Humor und gute Dialoge stehen. Die Schauspieler können dafür nichts, die machen ihren Job im Rahmen ihrer Möglichkeiten recht gut. Aber nicht alle bekommen genug Zeit, um überhaupt so etwas wie einen Charakter auszubilden. Ganz besonders Cyborg, von Snyder einmal als das Herz des Teams bezeichnet, bleibt aufgrund seiner geringen Screentime extrem blass. Dass er für Comicleser eigentlich gar nicht ins Team gehört, macht die Sache nicht besser.</p>
<h3>Justice League: Die Schwächen von früher &#8230;</h3>
<p>Dazu kommt mit Steppenwolf ein extrem langweiliger Bösewicht als Gegner, dessen Background als Diener von Superschurke Darkseid gleich komplett verschwiegen wird. Vermutlich wollte Warner &#8211; gerade im Zweifel, wie das DC-Kinouniversum denn nun aussehen soll &#8211; eine so große Baustelle nicht aufmachen. Das führt aber dazu, dass der komplett aus dem Computer generierte Steppenwolf kaum ein Motiv für seine Taten bekommt &#8211; und das macht ihn nicht spannender.</p>
<figure id="attachment_3138" aria-describedby="caption-attachment-3138" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-3138 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/11/league-2-1024x570.jpg" alt="Justice League" width="750" height="417" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/11/league-2-1024x570.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/11/league-2-300x167.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/11/league-2-768x427.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/11/league-2.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-3138" class="wp-caption-text">An ihm liegt es nicht: Ben Affleck spielt den düsteren Batman erneut sehr ordentlich.</figcaption></figure>
<p>Außerdem müssen die Zuschauer erneut ein CGI-Gewitter über sich ergehen lassen, das den Showdowns der vorherigen Filme verblüffend ähnelt. Und mittlerweile wirklich und wahrhaftig langweilt. Die Helden durch zerstörte Gebäude mit Feuer, Blitzen und Explosionen laufen zu sehen, ist einfach nur noch öde. Selbst die digitale Entfernung von Henry Cavills Oberlippenbart, den er zu Nachdrehs der Justice League nicht abrasieren durfte, klappte nicht sonderlich gut. Es bleibt zu hoffen, dass <em>Justice League</em> der letzte DC-Film von Zack Snyder war. Und sich zukünftig etwas einfallsreichere Regisseure um die bekannten Helden kümmern dürfen.</p>
<h3>Justice League: &#8230;mit neuen Stärken</h3>
<p>Dass <em>Justice League</em> dennoch nach &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-wonder-woman/">Wonder Woman</a>&#8220; zum besten DC-Film der vergangenen Jahre wurde, liegt neben den bereits erwähnten Schauspielern vor allen an dem Grad an Lockerheit, die Joss Whedon mitbringt. Denn die Szenen, in denen er die Chemie zwischen den Helden entwickelt, sind so viel besser als der Rest, dass sie allein schon für Spaß im Kino sorgen. Endlich haben Batman und Co. dieses Augenzwinkern, dass ihnen gut zu Gesicht steht, wenn man die Herkunft der Geschichten bedenkt. Vor allem mit Flash als größtem Nerd unter den Helden kann Whedon viel anfangen und sorgt somit immer wieder für Lacher. Aber auch mit dem rumpeligen Aquaman arbeitet Whedon ein paar wirklich gelungene Momente heraus. Und selbst dem grimmigen Batman entlockt er ein paar richtig gute One-Liner.</p>
<p>Das alles macht <em>Justice League</em> noch nicht zu einem guten Film. Aber das war <em>Wonder Woman</em> unterm Strich auch nicht, dazu steckte zu viel Snyder im Projekt. Doch beide sind auf ihre Art zumindest unterhaltsam und haben gute Ansätze. Wenn Warner diesen neuen Kurs weiterverfolgt, kann DC vielleicht eines Tages dem langsam schwächelnden Marvel-Kinouniversum doch noch das Wasser abgraben. <em>Justice League</em> schafft das jedoch noch nicht.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Kein großer Wurf, aber auch nicht so eine Katastrophe wie <em>Batman vs Superman</em>: <em>Justice League</em> kann zumindest anständig unterhalten, auch wenn er viele Schwächen hat. Dazu ist er mit glatt zwei Stunden auch nicht überlang und hält ein halbwegs gutes Tempo. Außerdem tut der Whedon-Humor dem Projekt sehr gut. Mit viel CGI-Action und einem langweiligen Bösewicht macht er sich aber viel kaputt. Von den richtig guten Superhelden-Filmen ist <em>Justice League</em> noch ein Stück entfernt. Aber der hier eingeschlagene Weg ist der richtige, um vielleicht einmal einen zu machen. Mit einem anderen Regisseur und Autor darf das Team in jedem Fall gern wiederkommen.</p>
<p><strong>Justice League startet am 16. November 2017 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<p>Achtung: Justice League hat zwei Post-Credit-Szenen, also sitzenbleiben!</p>
<figure id="attachment_3139" aria-describedby="caption-attachment-3139" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-3139 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/11/league-3-1024x778.jpg" alt="Justice League" width="750" height="570" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/11/league-3-1024x778.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/11/league-3-300x228.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/11/league-3-768x584.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/11/league-3-80x60.jpg 80w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/11/league-3.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-3139" class="wp-caption-text">Jason Momoas Auftritt als Aquaman macht Lust auf den Solofilm, der im kommenden Jahr in die Kinos kommt.</figcaption></figure>
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