<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Remake - lauterfilme.de</title>
	<atom:link href="https://lauterfilme.de/tag/remake/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://lauterfilme.de/tag/remake/</link>
	<description>Filme, Serien und viel mehr</description>
	<lastBuildDate>Wed, 22 Mar 2023 10:24:33 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.8.3</generator>

<image>
	<url>https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2016/12/logo-flavicon.jpg</url>
	<title>Remake - lauterfilme.de</title>
	<link>https://lauterfilme.de/tag/remake/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Spieletest: Resident Evil 4</title>
		<link>https://lauterfilme.de/resident-evil-4-test-spiel/</link>
					<comments>https://lauterfilme.de/resident-evil-4-test-spiel/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Mar 2023 22:24:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Features]]></category>
		<category><![CDATA[Blutig]]></category>
		<category><![CDATA[Capcom]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Remake]]></category>
		<category><![CDATA[Serie]]></category>
		<category><![CDATA[Spiel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://lauterfilme.de/?p=13902</guid>

					<description><![CDATA[<p>Seit einigen Jahren fährt der japanische Publisher Capcom bei seiner Erfolgsserie zweigleisig. Zum einen kommen neue Spiele der Reihe heraus, wie die Teile 7 und 8, die in Ego-Perspektive erzählt werden. Zum anderen überarbeitet Capcom die alten Klassiker, die die Serie einst groß machten. Nachdem bereits die Teile 2 und 3 neu erschienen, folgt nun mit &#8222;Resident Evil 4&#8220; nach Meinung vieler Fans der Reihe das Flaggschiff. Die erschreckenden und blutigen Abenteuer von Spezialagent Leon S. Kennedy auf der Such [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/resident-evil-4-test-spiel/">Spieletest: Resident Evil 4</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit einigen Jahren fährt der japanische Publisher Capcom bei <a href="https://lauterfilme.de/resident-evil-welcome-to-racoon-city-kritik-film/">seiner Erfolgsserie</a> zweigleisig. Zum einen kommen neue Spiele der Reihe heraus, wie die Teile 7 und 8, die in Ego-Perspektive erzählt werden. Zum anderen überarbeitet Capcom die alten Klassiker, die die Serie einst groß machten. Nachdem bereits die Teile 2 und 3 neu erschienen, folgt nun mit &#8222;Resident Evil 4&#8220; nach Meinung vieler Fans der Reihe das Flaggschiff. Die erschreckenden und blutigen Abenteuer von Spezialagent Leon S. Kennedy auf der Such nach der entführten Tochter des US-Präsidenten gehört in der ersten Version zum Besten, was die Reihe je hervorbrachte. Kann das Remake da mithalten? Oder sogar noch eins draufsetzen? Das klärt der Test.</p>
<figure id="attachment_13926" aria-describedby="caption-attachment-13926" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-13926 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/03/Resi4-1.webp" alt="Resident Evil 4" width="1024" height="576" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/03/Resi4-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/03/Resi4-1-300x169.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/03/Resi4-1-768x432.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/03/Resi4-1-750x422.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13926" class="wp-caption-text">Der Beginn: Im Dorf der unheimlichen Gestalten muss Leon um sein Leben kämpfen.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung des Spiels</h2>
<p>Leon, den Fans der Reihe erstmals in Teil 2 als frischen Rekruten der Polizei von Raccoon City kennenlernen &#8211; und als einen von zwei spielbaren Helden &#8211; ist mittlerweile bei einer Spezial-Agentur, die sich um Verbrechen mit Biowaffen kümmert. Er ist im ländlichen Spanien unterwegs, denn dort soll sich nach Auffassung des Geheimdiensts Ashley befinden, die entführte Tochter des US-Präsidenten. Leon soll als unauffälliges Ein-Mann-Team das Ziel finden und sicher wieder nach Hause bringen. Doch das gestaltet sich nicht so einfach. Das müssen die beiden Cops, die ihn gefahren haben, auch schnell am eigenen Leibe erfahren. Ein Dorf, in dem sich alle Einwohner mehr als seltsam verhalten, wird zum Grab für sie.</p>
<p>Auch Leon wird attackiert, ihn rettet mehr oder weniger der Gong. Denn als die Kirchenglocken zu läuten beginnen, stoppen die Bewohner ihre Angriffe auf Leon und laufen wie in Trance in die Kirche, verschließen die Tür hinter sich. Leon ist nun sicher, dass er an der richtigen Stelle sucht. Allerdings hat er keine Ahnung, was für Kreaturen auf seinem Weg zu Ashley auf ihn warten und gegen welche Monster er sich zur Wehr setzen muss. Obwohl Leon auf seiner Flucht aus Raccoon City schon Dinge gesehen hat, die ihm kein Mensch glauben würde, wird sein Vorstellungsvermögen in diesem Fall erneut auf die Probe gestellt. Kann er den Wahnsinn überleben und Ashley nach Hause bringen?</p>
<p><iframe title="Resident Evil 4 - 3rd Trailer" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/Id2EaldBaWw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>So wird gespielt</h2>
<p><strong>Resident Evil 4</strong> bleibt optisch den Vorgängern verhaftet, der Spieler schaut Leon über die Schulter, sieht die Figur aber immer. Als Leon muss sich der Spieler mit mehreren Aufgaben herumschlagen: Weg finden, kleine Rätsel lösen, Dinge wie Schlüssel finden, und kämpfen. Mehr braucht es nicht, um ein großartiges Spielerlebnis zu kreieren. Den Weg zu finden, ist manchmal noch das größte Problem in <strong>Resident Evil 4</strong>, denn nicht immer ist völlig klar, wo der langführt. Die Rätsel sind meist recht schnell zu durchschauen, auch das Finden von Schlüsseln ist meistens kein Problem. Auch wenn sie manchmal nur durch einen Kampf zu bekommen sind. Kämpfe können dafür je nach Schwierigkeitsgrad und Beobachtungsgabe durchaus fordernd sein.</p>
<p>Gleich vorweg: Zombies kommen in <strong>Resident Evil 4</strong> nicht vor. Zwar verhalten sich manche Einwohner durchaus ähnlich, aber sie haben eine gänzlich andere Entstehungsgeschichte und sind auch nicht ansteckend. Dennoch werden Spieler hier Monstern begegnen, die den Virus-Züchtungen von Umbrella alle Ehre machen. Manche sind recht einfach zu besiegen, weil die Mechanik dahinter auf der Hand liegt, etwa ein Riesenlurch, der Leon mit einem Boot durch einen See zieht &#8211; und in diesem Bott reichlich Harpunen liegen. Aber es gibt andere zähe Gegner, deren Schwachpunkte nicht so einfach zu finden sind. Und in die unerfahrene Spieler schonmal ihren gesamten Munitionsvorrat versenken, bis sie merken, dass damit nichts gewonnen ist.</p>
<figure id="attachment_13927" aria-describedby="caption-attachment-13927" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13927 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/03/resi4-2.webp" alt="Resident Evil 4 Gepäck" width="1024" height="576" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/03/resi4-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/03/resi4-2-300x169.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/03/resi4-2-768x432.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/03/resi4-2-750x422.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13927" class="wp-caption-text">Leons Koffer bietet Platz für einige Waffen &#8211; aber nicht für alle.</figcaption></figure>
<h2>Die Anforderungen an Spieler</h2>
<p>Je nach Ausgangslage ist <strong>Resident Evil 4</strong> entweder sehr anspruchsvoll oder relativ einfach (vier Schwierigkeitsgrade helfen auch bei der Wahl) . Neulinge in der Resi-Welt dürften das eine oder andere Mal verzweifeln, weil sie nicht sofort hinter die Idee eines Boss- oder Miniboss-Kampfes kommen. Erfahrene Resi-Agenten hingegen werden hier auf nichts treffen, dass sie nicht so oder ähnlich schon einmal gesehen hätten. Das beginnt bei den Einwohnern, die sich unterschiedlich besiegen lassen. Schüsse auf den Körper sind weniger effizient als Schüsse in den Kopf. Noch besser ist ein Schuss ins Knie und ein Nahkampfangriff, der im besten Fall noch weitere Gegner trifft &#8211; aber ein wenig Übung im Timing erfordert. Anders sieht es aus, wenn stärkere Gegner Kettensäge oder Hammer schwingen, denen ist mit einem Schuss nicht beizukommen.</p>
<p>Daher ist im stets zu engen Gepäck kluge Planung gefragt. Welche Waffen sollte ich mitnehmen? Welche kann ich momentan in die Ablage packen? Grundsätzlich gilt: Eine Waffe für jede Entfernung ist nie verkehrt. Zwar sind Level, in denen eine Sniper-Rifle die perfekte Wahl ist, nicht wirklich üppig gesät, befindet man sich aber in einem solchen, dankt man dem Spielegott, dass man die Waffe dabei hat. Insgesamt wichtiger ist aber die Einschätzung, mit welcher Waffe man am besten auf welchen Gegner schießt. Denn eines ist bei <strong>Resident Evil 4</strong> sicher: Wer zu wahllos mit seiner Munition haushaltet, wird bald ernste Probleme bekommen, im Spiel voranzukommen. So kann es sinnvoll sein, mit einer Granate ein halbes Dutzend Gegner auszuschalten, als jeden mit vier bis fünf Kugeln zu stoppen.</p>
<figure id="attachment_13928" aria-describedby="caption-attachment-13928" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13928 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/03/resi4-3.webp" alt="Resident Evil 4" width="1024" height="576" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/03/resi4-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/03/resi4-3-300x169.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/03/resi4-3-768x432.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/03/resi4-3-750x422.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13928" class="wp-caption-text">Atmosphäre ist eine der größten Stärken des Spiels. An den schaurig-schönen Kulissen kann man sich kaum sattsehen.</figcaption></figure>
<h2>Der Händler &#8211; ein Segen</h2>
<p>Spieler werden ihn nur alle 30 bis 40 Minuten zu sehen bekommen, aber der Besuch beim Händler ist essentiell für ein gutes Spiel. Denn hier werden wichtige Entscheidungen getroffen. Kaufe ich mir eine neue Waffe, oder investiere ich das erbeutete Geld und die gefundenen Schätze, um bereits gekaufte Waffen zu verbessern? Während Gegner mit dem Gewehr oft nach einem Treffer bereits aus ihrer Position in die Tiefe stürzen und die Waffe daher eher keinen Boost benötigt, kann mehr Wumms bei der Schrotflinte, für deren Einsatz das Ziel schon gefährlich nahe sein sollte, lebensrettend sein. Grundsätzlich gilt: Waffen, die oft eingesetzt werden, sollten schleunigst verbessert werden. Dazu kommt: Der Händler verkauft im Verlauf des Spiels eine Schutzweste, die er ebenso reparieren kann wie zu Bruch gegangene Kampfmesser. Und die können bei Umklammerung durch Gegner Leben retten, selbst gegen Bosse.</p>
<p>Dazu hat der Händler nun eigene Aufträge wie das Finden und Zerstören von im Level verstecke Medaillons oder dass Töten eines besonders harten Gegners. Als Belohnung winken spezielle Edelsteine, Spinells, mit denen man beim Händler Dinge kaufen kann, die es für Geld nicht gibt. Beispielsweise Schatzkarten der Gebiete, in denen alle lohnenswerten Funde eingezeichnet sind. Aber auch besondere Zielfernrohre, die das Treffen erleichtern. Diese Aufgaben sind zwar optional, sollten aber erledigt werden, der Nutzen ist einfach zu stark, um es nicht zu tun. Wer also durch das Abenteuer kommen will, tut gut daran, sich beim Händler Zeit zu nehmen. Und über wichtige Entscheidungen in Ruhe nachzudenken.</p>
<figure id="attachment_13929" aria-describedby="caption-attachment-13929" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13929 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/03/resi4-4.webp" alt="Resident Evil 4 Monster" width="1024" height="576" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/03/resi4-4.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/03/resi4-4-300x169.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/03/resi4-4-768x432.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/03/resi4-4-750x422.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13929" class="wp-caption-text">Nicht jeder Gegner begegnet Leon auf Augenhöhe.</figcaption></figure>
<h2>Was ist neu?</h2>
<p>Die Story schon einmal nicht. Zwar gibt es, wie bei den anderen Remakes zuvor, einige Änderungen und neue Ideen, aber im Kern erzählt <strong>Resident Evil 4</strong> die Story, die Fans kennen. Am auffälligsten ist natürlich die deutlich bessere Optik, die dennoch Retro-Vibes verbreitet. Zudem haben die Macher an vielen kleinen Stellschrauben gedreht und das Spiel insgesamt etwas zugänglicher und einfacher gemacht, leicht ist es deshalb aber nicht. Denn die Gegner sind klüger als Zombies, weichen aus, schleichen sich manchmal lautlos an. Grafisch hat sich natürlich viel getan, aber Kenner des Originals werden dennoch fast alles sofort wiedererkennen.</p>
<p>Auch der Kampf hat viel vom alten Charme der Reihe, einschließlich einiger nerviger Elemente wie langsamem Nachladen oder Erholen von einem gegnerischen Angriff. Diese Dinge richtig einzuschätzen und entsprechend zu agieren, ist aber auch Teil des Spielerlebnisses. Dennoch: Ein wenig flotter als früher gehen Aktionen gegen Gegnerhorden schon von der Hand. Sehr viel komfortabler und damit besser ist das Ausrüstungssystem. Der Koffer lässt sich mehrfach vergrößern, nicht benötigte Waffen problemlos verstauen und so aus dem Gepäck verbannen. Allerdings lässt das Spiel nicht zu, alles ins Lager zu packen, momentan nicht genutzte Munition muss der Spieler mit sicher herumschleppen oder verkaufen. Das haben andere Spiele der Reihe besser gemacht.</p>
<figure id="attachment_13930" aria-describedby="caption-attachment-13930" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13930 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/03/rresi4-5.webp" alt="Ashley" width="1024" height="576" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/03/rresi4-5.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/03/rresi4-5-300x169.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/03/rresi4-5-768x432.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/03/rresi4-5-750x422.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13930" class="wp-caption-text">Das Objekt der Begierde: Die böse Macht will Ashley für eigene Zwecke nutzen, Leon soll die junge Frau retten.</figcaption></figure>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Optisch schick, inhaltlich so cheesy, wie es die Fans von der Reihe gewohnt sind und spielerisch großartig. So stellt sich das Remake von <strong>Resident Evil 4</strong> den Spielern vor. Der lange Survival-Horror, der gut 20 Stunden dauern kann und etliche Optionen und Anreize zum nochmaligen Spielen bereithält, überzeugt auf ganzer Linie. Denn das Spiel bleibt nah genug am bereits grandiosen Original, um nichts von seiner ganz besonderen Atmosphäre zu verlieren, bessert aber im Detail da nach, wo Spielmechaniken nicht mehr so ganz zeitgemäß wirkten. Der Liebling vieler Resi-Fans ist durch eine Neuauflage noch ein kleines Stück besser geworden. Da ist wirklich nur noch verdammt wenig Luft nach oben.</p>
<p><strong>Resident Evil 4 erscheint am 24. März 2023 für PC, PS 5, PS 4, Xbox Series X/S.</strong></p>
<figure id="attachment_13931" aria-describedby="caption-attachment-13931" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13931 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/03/resi4-6.webp" alt="Resident Evil 4 Kampf" width="1024" height="576" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/03/resi4-6.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/03/resi4-6-300x169.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/03/resi4-6-768x432.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/03/resi4-6-750x422.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13931" class="wp-caption-text">Ausweichen ist im Spiel eine hohe Kunst &#8211; und braucht Übung. Wer es aber kann, spart viele Heilkräuter.</figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/resident-evil-4-test-spiel/">Spieletest: Resident Evil 4</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lauterfilme.de/resident-evil-4-test-spiel/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Filmkritik: Ambulance</title>
		<link>https://lauterfilme.de/filmkritik-ambulance/</link>
					<comments>https://lauterfilme.de/filmkritik-ambulance/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Mar 2022 09:59:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Action]]></category>
		<category><![CDATA[Gangster]]></category>
		<category><![CDATA[Remake]]></category>
		<category><![CDATA[spannend]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://lauterfilme.de/?p=12137</guid>

					<description><![CDATA[<p>Regisseur Michael Bay galt in den 90ern als Action-Wunderkind. Hintereinander inszenierte er &#8222;Bad Boys&#8220;, &#8222;The Rock&#8220; und &#8222;Armageddon&#8220; &#8211; alles Blockbuster erster Klasse. Sein Abstieg begann 2007 mit dem ersten &#8222;Transformers&#8220;-Film. Konnte der noch halbwegs gefallen, so war spätestens mit dem fünften Teil &#8222;Transformers: The Last Knight&#8220; hier richtig die Luft raus. Und selbst eingefleischte Fans der Serie sprangen in Scharen ab. Auch &#8222;6 Underground&#8222;, den er danach für Netflix drehte, sprühte nicht eben vor intelligenter Handlung, auch wenn die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-ambulance/">Filmkritik: Ambulance</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Regisseur Michael Bay galt in den 90ern als Action-Wunderkind. Hintereinander inszenierte er &#8222;Bad Boys&#8220;, &#8222;The Rock&#8220; und &#8222;Armageddon&#8220; &#8211; alles Blockbuster erster Klasse. Sein Abstieg begann 2007 mit dem ersten &#8222;Transformers&#8220;-Film. Konnte der noch halbwegs gefallen, so war spätestens mit dem fünften Teil &#8222;Transformers: The Last Knight&#8220; hier richtig die Luft raus. Und selbst eingefleischte Fans der Serie sprangen in Scharen ab. Auch &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-6-underground/">6 Underground</a>&#8222;, den er danach für Netflix drehte, sprühte nicht eben vor intelligenter Handlung, auch wenn die Action &#8211; wie fast immer &#8211; durchaus überzeugte. Nun hat Bay Pause gemacht, bevor er er mit &#8222;Ambulance&#8220; seinen neuen Film drehte. Hat ihm die gut getan? Das verrät die Kritik.</p>
<figure id="attachment_12147" aria-describedby="caption-attachment-12147" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-12147 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/amb-1.webp" alt="Jake Gyllenhaal" width="1024" height="556" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/amb-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/amb-1-300x163.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/amb-1-768x417.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/amb-1-750x407.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-12147" class="wp-caption-text">Danny überredet seinen Bruder zu einem Banküberfall &#8211; doch der geht schief.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Ex-Soldat Will (Yahya Abdul Mateen II) braucht dringend Geld. Seine Frau muss schnellstens operiert werden, um ihr eine Chance auf Heilung zu geben &#8211; und die Krankenversicherung weigert sich, die teure OP zu zahlen. In seiner Verzweiflung wendete sich Will an seinen Adoptiv-Bruder Danny (Jake Gyllenhaal), der ihrem gemeinsamen Vater als Gangster nacheifert. Weil Danny gerade ein großes Ding plant und ihm noch ein Crewmitglied fehlt, zieht er Will kurzerhand in die Sache hinein. Eine todsichere Sache soll es werden und 32 Millionen Dollar einbringen. Obwohl Will kein gutes Gefühl hat, lässt er sich seiner Frau zuliebe auf den Deal ein, der ihm alle Geldsorgen vom Hals schaffen würde.</p>
<p>Doch natürlich läuft nicht alles nach Plan, was in einer wilden Schießerei auf der Straße mit etlichen Toten und einem angeschossenen Cop (Jackson White) endet. Und einem Brüderpaar, das mit acht Millionen Dollar in einem Parkhaus in der Nähe der Bank festsitzt. Als ein Krankenwagen mit der Sanitäterin Cam (Eiza Gonzalez) den verletzten Polizisten einlädt, kommt Danny die Fluchtidee. Er kapert den Wagen, setzt seinen Bruder Will ans Steuer, weil der ein ausgezeichneter Fahrer ist, und versucht durch einen Deal mit einem alten Geschäftspartner seine Haut zu retten, obwohl die halbe Polizei von Los Angeles den Krankenwagen verfolgt. Doch damit ist für Danny und Will das Chaos noch lange nicht beendet &#8230;</p>
<p><iframe title="Ambulance - Official Trailer [HD]" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/7NU-STboFeI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Bays bester Film seit Jahren</h2>
<p><strong>Ambulance</strong> ist offiziell das Remake eines dänischen Thrillers mit gleichem Namen, der aber eine Stunde kürzer ist. Und den Fokus auf das Innere des Krankenwagens und die dort getroffenen Entscheidungen über Leben und Tod legt. Die spielen zwar auch in Bays Version eine Rolle, aber der US-Regisseur setzt natürlich andere Schwerpunkte als sein dänischer Kollege. Sein Film ist trotz im Vergleich zu früheren Werken deutlich geerdeten Story noch immer ein Action-Thriller und kein stilles Drama. Und als solcher ist der Film Bays beste Arbeit seit vielen Jahren. Denn es gelingt ihm, halbwegs glaubhafte Action so fiebrig und dynamisch zu inszenieren wie in seinen besten Tagen, ohne deshalb die alten Fehler zu wiederholen.</p>
<p><strong>Ambulance</strong> ist für Bay-Verhältnisse erstaunlich unpatriotisch, er übt sogar offene Kritik am Umgang mit Veteranen und der Krankenversicherung in den USA im Allgemeinen. Zwar hebt er dafür die Rettungshelfer auf einen kleinen Sockel, aber das ist Heldenverehrung, mit der man als Zuschauer gut leben kann. Die Anzahl im Wind wehender US-Flaggen hat sich drastisch reduziert und Eiza Gonzales muss sich nicht lasziv über eine Motorhaube beugen, sondern darf ohne übertrieben sexy zu sein, eine echte Heldin spielen. Natürlich bleiben immer noch genug typische Bilder übrig, aber die zeigen meist Bays beste Eigenschaft &#8211; gute gemachte Action. Und dürften der Grund sein, warum die meisten Leute sich diesen Film ansehen werden.</p>
<figure id="attachment_12148" aria-describedby="caption-attachment-12148" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-12148 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/amb-2.webp" alt="Eiza Gonzalez" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/amb-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/amb-2-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/amb-2-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/amb-2-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/amb-2-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/amb-2-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/amb-2-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-12148" class="wp-caption-text">Auf der Flucht landen die beiden im Krankenwagen der Rettungssanitäterin Cam. Ihr Patient ist der Cop, den die Brüder angeschossen haben.</figcaption></figure>
<h2>Deutlich zu lang</h2>
<p>Zwar übertreibt es Bay an der einen oder anderen Stelle ein wenig. So finden sich in der Mitte des Films etwa 15 Minuten, in denen Bay nur die Autoverfolgungsjagd aus möglichst vielen Blickwinkeln zeigt, ohne die Handlung auch nur ein wenig voranzutreiben. Aber die meisten seiner 135 Minuten verwendet <strong>Ambulance</strong> auf die Entwicklung seiner drei Hauptfiguren und dem halbwegs glaubwürdigen Aufbau spektakulärer Actionsequenzen. Und die filmt Bay mit allen Kameras, die ihm zur Verfügung standen. Vor allem mit Drohnen fängt er manche großartige Szene ein. Er übertreibt es aber auch hier ab und zu mit dem Einsatz der fliegenden Kameras.</p>
<p>Neben der Action wissen aber auch die Schauspieler zu gefallen. Allen voran Jake Gyllenhaal, der als charmanter Schurke eine starke Performance abliefert. Während man dem weltgewandten und umgänglichen Danny 90 Prozent des Films über wünscht, er möge irgendwie glimpflich aus der Sache herauskommen, macht Gyllenhaal dem Publikum in den verbleibenden zehn Prozent richtig Angst mit seinem psychopathischen Spiel. Yahya Abdul Mateen hingegen hält sich mit Emotionen sehr zurück und setzt so einen starken Gegenpol zum aufbrausenden Bruder. Eiza Gonzales, im letzten Bay Film <strong>6 Underground</strong> noch wenig mehr als schmückendes Beiwerk, darf hier zeigen, dass sie mehr kann als gut aussehen.</p>
<figure id="attachment_12149" aria-describedby="caption-attachment-12149" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-12149 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/amb-3.webp" alt="Ambulance" width="1024" height="569" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/amb-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/amb-3-300x167.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/amb-3-768x427.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/amb-3-750x417.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-12149" class="wp-caption-text">Doch Dany entwickelt einen Plan, wie er sich und Will aus dieser Situation herausholen kann. Der hat mit expliziter Gewaltanwendung zu tun.</figcaption></figure>
<p>Lediglich das Finale passt nicht zum Rest des Films. Denn der clevere Danny, der sich einen genialen Plan ausgedacht hat, wie er seinen und den Kopf seines Bruders noch aus der Schlinge ziehen kann, sieht plötzlich die Hand vor Augen nicht mehr und bemerkt nicht, dass er eigentlich schon am Ziel ist. Das macht das Ende des Films etwas schlechter als nötig. Wer im Kino gern perfekt gemachte Action sieht und von recht ordentlicher Handlung dabei nicht gestört wird, sollte sich <strong>Ambulance</strong> in jedem Fall ansehen. Es scheint, dass Michael Bay zu alter Stärke zurückfindet und wieder Action-Kracher dreht, die auch eine nachvollziehbare Geschichte erzählen.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Actionfans machen mit <strong>Ambulance</strong> nichts falsch. Nach Jahren der Verirrung im Transformers-Dschungel findet Regisseur Michael Bay wieder Gefallen an handgemachter Action, in der sich sogar interessante Figuren und eine packende, wenn auch nicht immer logische Story verbirgt. Und mit seinem Hauptdarsteller-Trio voll ins Schwarze trifft. Vor allem Fans von Jake Gyllenhaal dürften mit der Schurkenrolle ihres Lieblings eine neue Seite entdecken. Zwar nutzt Bay die offenbar für ihn neue Technik einer Drohnenkamera ein wenig zu viel, aber insgesamt liefert der Explosions-König von Hollywood hier wieder richtig gute, wenn auch etwas zu lange, Unterhaltung ab.</p>
<p><strong>Ambulance startet am 24. März 2022 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_12150" aria-describedby="caption-attachment-12150" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-12150 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/amb-4.webp" alt="Michael Bay" width="1024" height="541" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/amb-4.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/amb-4-300x158.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/amb-4-768x406.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/amb-4-750x396.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-12150" class="wp-caption-text">Fans des Regisseurs müssen keine Angst haben. Der Film liefert die typischen Michael Bay-Bilder.</figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-ambulance/">Filmkritik: Ambulance</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lauterfilme.de/filmkritik-ambulance/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Filmkritik: Im Dutzend Noch Billiger</title>
		<link>https://lauterfilme.de/im-dutzend-noch-billiger-kritik-film-disney-plus/</link>
					<comments>https://lauterfilme.de/im-dutzend-noch-billiger-kritik-film-disney-plus/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Mar 2022 19:06:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Disney]]></category>
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>
		<category><![CDATA[Remake]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://lauterfilme.de/?p=12111</guid>

					<description><![CDATA[<p>Als 2003 &#8222;Im Dutzend billiger&#8220; in die Kinos kam, stand Regisseur Shawn Levy noch am Anfang seiner Karriere. Inzwischen gehört er zu den renommierten Namen in Hollywood und arbeitet gern und oft mit Ryan Reynolds zusammen. Als nun das Remake seines erfolgreichen Films anstand, war Levy auch bereits ausgelastet. Und stand dem Projekt &#8222;Im Dutzend Noch Billiger&#8220; nur noch als Exective Producer zur Verfügung. Die Regie übernahm Gail Lerner, die als Produzentin der Serie &#8222;Black-ish&#8220; für den neuen Ansatz des [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/im-dutzend-noch-billiger-kritik-film-disney-plus/">Filmkritik: Im Dutzend Noch Billiger</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Als 2003 &#8222;Im Dutzend billiger&#8220; in die Kinos kam, stand Regisseur Shawn Levy noch am Anfang seiner Karriere. Inzwischen gehört er zu den renommierten Namen in Hollywood und arbeitet gern und oft mit Ryan Reynolds zusammen. Als nun das Remake seines erfolgreichen Films anstand, war Levy auch bereits ausgelastet. Und stand dem Projekt &#8222;Im Dutzend Noch Billiger&#8220; nur noch als Exective Producer zur Verfügung. Die Regie übernahm Gail Lerner, die als Produzentin der Serie &#8222;Black-ish&#8220; für den neuen Ansatz des Stoffes die richtige Wahl schien. Ob das so ist und der Film die Erwartungen an eine Disney-Komödie erfüllt, klärt die Kritik.</p>
<figure id="attachment_12117" aria-describedby="caption-attachment-12117" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-12117 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/dutzend-1.jpg" alt="Im Dutzend noch billiger" width="1024" height="615" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/dutzend-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/dutzend-1-300x180.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/dutzend-1-768x461.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/dutzend-1-750x450.jpg 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-12117" class="wp-caption-text">Paul und Zoe sind seit Jahren ein Paar. Doch neun Kinder sind auch mit viel Übung noch kräftezehrend.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Der Koch und Restaurantbesitzer Paul (Zach Braff) lernt in seinem Lokal die meinungsstarke Zoe (Gabrielle Union) kennen &#8211; und die beiden verlieben sich. Sie haben jeweils schon eine Ehe hinter sich, aus der Kinder hervorgingen. Zoe hat mit Football-Star Dom (Timon Kyle Durrett) Deja und DJ, Paul mit seiner Ex-Frau Kate (Erika Christensen) Ella, Harley und den adoptierten Patensohn Haresh. Und in den Jahren ihrer gemeinsamen Ehe kommen noch einmal zwei Zwillingspaare dazu &#8211; neun Kinder im ganzen. Kein Wunder, dass Paul und Zoe ihren gesamten Tagesablauf minutiös geplant haben, um allen Bedürfnissen und Terminen ihrer Kinder gerecht werden zu können.</p>
<p>Doch insgeheim träumt Paul davon, mit seiner selbst erfundenen Sauce einen großen Deal abzuschließen, Millionen zu verdienen und die Patchwork-Familie in ein großes Haus in einem noblen Viertel von L.A. zu bringen. Als sich die Chance bietet, greift Paul beherzt zu &#8211; und hat Erfolg. Investoren wollen in Pauls Geschäft einsteigen und die Marke landesweit bekannt machen. Und der Scheck dafür ermöglicht den Umzug in eine Villa, in der nicht nur (fast) jedes Kind ein eigenes Zimmer bekommt, sondern auch optimale Bildung an einer elitären Privatschule. Doch die schwarz-weiße Geschwister-Mischung mischt ihr neues Viertel allein durch ihre Anwesenheit schon mächtig auf &#8230;</p>
<p><iframe title="IM DUTZEND NOCH BILLIGER  – Offizieller Trailer | Ab 18. März auf Disney+ streamen | Disney+" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/jygWjNoNg4s?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Harmlose Unterhaltung mit ein paar Kanten</h2>
<p>Zach Braff als neuer <a href="https://lauterfilme.de/only-murders-in-the-building-serie-kritik-disneyplus/">Steve Martin</a> &#8211; kann das funktionieren? Ja, denn beide haben die Rolle des liebenswerten Verlierers oft genug gespielt, um sie im Schlaf zu beherrschen. Braff und Gabrielle Union als weißes-afro-amerikanisches Paar mit entsprechenden Kindern passt zusätzlich noch gut in die Konzernpolitik Disneys, die seit einigen Jahren das Thema Rassismus immer wieder auch in reine Unterhaltungsformate &#8211; und das ist <strong>Im Dutzend Noch Billiger</strong> definitiv &#8211; einfließen lassen, ohne deshalb im wahrsten Sinne gleich ein Drama daraus zu machen. Das Casting passt aber auch, weil zwischen den beiden Stars eine gute Chemie herrscht. Die immer wieder vorsichtig angedeutete Erotik ist zwar eher albern als glaubhaft, aber als Duo mit neun Kindern spielen sich Braff und Union die Bälle zielsicher zu.</p>
<p>Natürlich bleibt das so klinisch rein, wie man es von einer Disney-Familienkomödie erwarten darf, das war allerdings schon beim Vorgänger so. Und deshalb nicht unbedingt ein Grund zur Kritik. Dass Disney hier natürlich die Familienwerte mindestens so hoch hält wie in den meisten anderen Produktionen, wird sicher auch niemanden überraschen. Aber wie schon Shawn Levy 2003 gelingt es auch Gail Lerner, jedem der Kinder zumindest so viel Raum zu lassen, dass am Ende des Films keiner mehr fremd wirkt. Zudem ist die Patchwork-Familie des Jahres 2022 auch deutlich glaubwürdiger als die Zwölf-Kinder-Sippe von 2003, deren Ursprung wiederum auf einem Film von 1950 basiert, die Buchvorlage ist nochmals älter.</p>
<figure id="attachment_12118" aria-describedby="caption-attachment-12118" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-12118 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/dutzend-2.jpg" alt="Zach Braff" width="1024" height="576" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/dutzend-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/dutzend-2-300x169.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/dutzend-2-768x432.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/dutzend-2-750x422.jpg 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-12118" class="wp-caption-text">Paul wünscht sich für seine Patchwork-Familie ein besseres Zuhause. Doch das hat seinen Preis.</figcaption></figure>
<h2>Rassismus als Thema</h2>
<p>Wie nicht anders zu erwarten, lösen sich hier natürlich alle Probleme am Ende des Tages in Wohlgefallen auf &#8211; bis auf die ernsten gesellschaftlichen Dinge, die Im Dutzend Noch Billiger immerhin anreißt. So sind die Seitenhiebe gegen das Schulsystem zwar nicht hart, aber doch deutlich genug, um nicht unterzugehen. Und auch die Rede des gefeierten Football-Stars, der noch immer von Cops angehalten wird, wenn der in einer fremden Stadt unterwegs ist und um das Wohl seiner Kinder Angst hat, wirkt nicht wie ein Feigenblatt. Sondern wie ein durchaus ernstgemeinter Kommentar, dass der Alltags-Rassismus in den USA noch lange nicht Geschichte ist. Zwar wiesen unlängst erst etliche Pixar-Mitarbeiter darauf hin, dass Disney mit schwulen und lesbischen Geschichten wohl immer noch große Probleme hat. Aber zumindest die Schwierigkeiten, die Schwarze jeden Tag erleben, lässt Disney in einen ansonsten völlig harmlosen Film einfließen. Das mag ein Anfang sein.</p>
<p>Ob man den Film deshalb sehen muss, ist eine andere Frage. Zwar hat Zach Braff ein paar witzige Szenen, obwohl sein Charakter nicht an seine Paraderolle in &#8222;Scrubs&#8220; erinnert. Aber insgesamt hat <strong>Im Dutzend Noch Billiger</strong> eher den Titel Familienfilm als Komödie verdient. Zwar verbreitet der Film Disney-typische angenehme Schwingungen, so richtig lustig ist das aber in aller Regel nicht. Für einen netten Nachmittag vor dem Fernseher, vor allem mit jüngeren Kinder zwischen sechs und zehn Jahren, reicht der Film in jedem Fall. Erwachsene Zuschauer lachen aber seltener als ihre Kinder.</p>
<figure id="attachment_12119" aria-describedby="caption-attachment-12119" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-12119 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/dutzend-3.jpg" alt="Im Dutzend noch billiger" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/dutzend-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/dutzend-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/dutzend-3-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/dutzend-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/dutzend-3-480x320.jpg 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/dutzend-3-720x480.jpg 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/dutzend-3-750x500.jpg 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-12119" class="wp-caption-text">Um ein luxuriöses Leben in einem reichen Viertel der Stadt zu führen, muss die Familie in anderen Bereichen Kompromisse machen.</figcaption></figure>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Immerhin! Ins komplett antiseptische Hohelied auf die Familienwerte, die Disney seit Jahrzehnten feiert, gesellen sich in <strong>Im Dutzend Noch Billiger</strong> auch ein paar gesellschaftskritische Einsprengsel. Die trüben zwar das Vergnügen an sich nicht, werfen aber doch Fragen auf, die manch jungen Zuschauer wohl beschäftigen könnten. Gänzlich harmlose Unterhaltung ist der Film also nicht. Auch wenn die wenigen leicht unangenehmen Szenen im Gros der zuckersüßen Stimmung nicht sonderlich ins Gewicht fallen. Hier ist zu 90 Prozent klassisches Disney drin, wer genau danach sucht, wird zufrieden sein.</p>
<p><strong>Im Dutzend Noch Billiger startet am 18. März 2022 bei Disney+.</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/im-dutzend-noch-billiger-kritik-film-disney-plus/">Filmkritik: Im Dutzend Noch Billiger</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lauterfilme.de/im-dutzend-noch-billiger-kritik-film-disney-plus/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Filmkritik: The Guilty</title>
		<link>https://lauterfilme.de/the-guilty-kritik-film/</link>
					<comments>https://lauterfilme.de/the-guilty-kritik-film/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Oct 2021 14:16:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[Netflix]]></category>
		<category><![CDATA[Remake]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://lauterfilme.de/?p=11046</guid>

					<description><![CDATA[<p>2018 lieferte der dänische Regisseur Gustav Möller mit &#8222;The Guilty&#8220; einen der spannendsten Thriller des Jahres ab, obwohl der ganze Film nur in wenigen Räumen einer Polizeistation spielt. Möller, der auch das Drehbuch mitschrieb, inszenierte ein emotional aufwühlendes Kammerspiel, in dem der Zuschauer die meisten Schauspieler gar nicht sieht, sondern nur durchs Telefon hört. Hollywood-Star Jake Gyllenhaal war von Möllers Film so begeistert, dass er sich bereits 2018 die Rechte für ein Remake sicherte. Jetzt produzierte er den Thriller für [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/the-guilty-kritik-film/">Filmkritik: The Guilty</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>2018 lieferte der dänische Regisseur Gustav Möller mit &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-the-guilty/">The Guilty</a>&#8220; einen der spannendsten Thriller des Jahres ab, obwohl der ganze Film nur in wenigen Räumen einer Polizeistation spielt. Möller, der auch das Drehbuch mitschrieb, inszenierte ein emotional aufwühlendes Kammerspiel, in dem der Zuschauer die meisten Schauspieler gar nicht sieht, sondern nur durchs Telefon hört. Hollywood-Star Jake Gyllenhaal war von Möllers Film so begeistert, dass er sich bereits 2018 die Rechte für ein Remake sicherte. Jetzt produzierte er den Thriller für Netflix und übernahm zusätzlich die Hauptrolle. Kann die US-Version dem großartigen Original (kostenlos bei Prime Video zu sehen) das Wasser reichen? Das verrät die Kritik.</p>
<figure id="attachment_11057" aria-describedby="caption-attachment-11057" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-11057 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/10/guilty-1.jpg" alt="The Guilty" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/10/guilty-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/10/guilty-1-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/10/guilty-1-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/10/guilty-1-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/10/guilty-1-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-11057" class="wp-caption-text">Noch ahnt Officer Joe Baylor nichts davon, aber er steht vor einer Notruf-Schicht, die er nie vergessen wird.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Der L.A. Cop Joe Baylor (Jake Gyllenhaal) ist wegen eines Vorfalls vom Dienst auf der Straße entbunden, morgen ist seine Anhörung vor Gericht. Solange arbeitet der aufbrausende Cop in der Notfallzentrale. Und hat auch dort Mühe, seine herablassende Sicht auf Anrufer in Not unter Kontrolle zu halten. Dennoch macht ihm die drohende Verhandlung zu schaffen, er hat Probleme mit seiner Atmung und seinem Magen. Doch all das tritt ganz plötzlich zurück, als die junge Emily (Riley Keough) bei ihm anruft. Sofort hört Joe die Verzweiflung der Frau, die ganz offenkundig von ihrem Ex-Freund Henry (Peter Sarsgaard) entführt wurde und nun so tut, als würde sie mit ihrer kleinen Tochter Amy telefonieren statt mit der Polizei.</p>
<p>Joe ist sofort klar, dass hier möglicherweise ein Kapitalverbrechen droht und versucht, alle Hebel in Bewegung zu setzen, um Emily zu helfen. Doch das ist einfacher gesagt als getan, denn die Rettungskräfte der Stadt sind im Einsatz gegen einen Waldbrand, der am Stadtrand tobt und einige Wohngebiete bedroht. Und so nutzt Joe seine eigenen Kontakte, fordert von Kollegen und Vorgesetzten Gefallen ein. Dazu forscht er weiter selbst nach den Hintergründen der Entführung und schafft es schließlich, die kleine Amy zu erreichen, die mit ihrem Baby-Bruder Oliver allein zuhause ist. Und langsam dämmert es Joe, dass das Drama noch viel schlimmer ist, als er am Anfang dachte &#8230;</p>
<p><iframe title="The Guilty | Offizieller Trailer | Jake Gyllenhaal | Netflix" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/nXmpT2JVimo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Weitgehend baugleiches Remake</h2>
<p>Möllers Film verlässt die Räume des Notrufs im Polizeirevier so gut wie nie &#8211; und Regisseur Antoine Fuqua tut es dem Dänen gleich. Bis auf wenige Sekunden weicht die Kamera nicht von Jake Gyllenhaals Seite, genau wie es Möller bei seinem Hauptdarsteller Jacob Cedergren tat. Doch Fuqua steht eigentlich für Actionfilme und entsprechend schwer dürfte es ihm gefallen sein, einen Film zu inszenieren, dessen größter Action-Moment im Umwerfen einer Schreibtischlampe besteht. Und diese Schüchternheit sieht man <strong>The Guilty</strong> im Vergleich zum Original auch an. Obwohl beide Filme sich sehr mit der Hauptrolle beschäftigen, traut sich Möller näher heran, zeigt Einzelheiten des Auges oder zuckende Mundwinkel. So nah schickt Fuqua seinen Kameramann nicht an die Figur. Dafür nähert er sich ihr anders.</p>
<p>Denn Drehbuchautor Nic Pizzolatto, der einst für die erste Staffel von &#8222;True Detective&#8220; gefeiert wurde, ist zwar klug genug, die hervorragend funktionierende Story nicht zu ändern. Aber er entschloss sich, Joe Baylors Charakter etwas mehr Hintergrund zu verliehen. So erfährt der Zuschauer von seiner kleinen Tochter, der Trennung von seiner Frau und auch mehr über die Tat, wegen der er keinen Streifendienst mehr machen darf. Das gibt dem Zuschauer zwar mehr Einblicke, verwässert aber die eigentlich Idee des Originals ein wenig. Dort gelingt es Möller, auch mit weniger Informationen die Verbissenheit seines Protagonisten bei dem Versuch, eine junge Frau zu retten, zu zeigen. Und dass, ohne ihn dabei zu einem tragischen Helden zu machen, wie Fuqua und Pizzolatto das tun.</p>
<figure id="attachment_11058" aria-describedby="caption-attachment-11058" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-11058 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/10/guilty-2.jpg" alt="The Guilty" width="1024" height="611" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/10/guilty-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/10/guilty-2-300x179.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/10/guilty-2-768x458.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-11058" class="wp-caption-text">Als eine junge Frau anruft und so tut, als spreche sie mit ihrer kleinen Tochter, springen Joes Instinkte sofort an.</figcaption></figure>
<h2>Starker Gyllenhaal</h2>
<p>Schauspielerisch hingegen ist gegen die Neuauflage von <strong>The Guilty</strong> nichts zu sagen. Gyllenhaals Leistung ist der von Cedergren absolut ebenbürtig. Und der Zuschauer leidet entsprechend mit, wenn dem einsamen Cop in der Telefonzentraler das ganze Ausmaß des Falles klar wird, in den er durch einen Anruf geraten ist. Und die deutsche Version kann sich auch gegen die zahlreichen Stars, die im Originalton Sprechrollen haben, ebenfalls sehr gut hören lassen. Obwohl das Publikum Emily nie zu sehen bekommt, geht ihr Schicksal den meisten nahe, hört man ihre Verzweiflung und ihre Angst um sich und ihre Kinder. Das ging wohl auch Pizzolatto so, denn er erlaubt sich eine etwas positivere Schluss-Sequenz als das im dänischen Original der Fall war. Vielleicht hatte er ebenfalls Mitleid mit der armen Emily.</p>
<p>Wenn sich dann nach etwa einer Stunde der Plot langsam zu erkennen gibt, dürfte nicht nur Joe Baylor geschockt sein, sondern auch der Zuschauer. Denn Fuqua inszeniert speziell diesen Moment ähnlich stark wie Kollege Möller vor ihm. Wenn es aber um die Läuterung geht, um die der verzweifelte Cop danach eindringlich kämpft und seine Bemühungen, durch die Rettung Emilys auch seine eigene Seele zu entlasten, dann erreicht das US-Remake nicht ganz die Intensität des dänischen Films. Auch wenn Gyllenhaal hier alles gibt. Der erste Film ist aber in sich düsterer und melancholischer als die immer wieder von Waldbrand-Bildern hell durchflutete US-Version. Ein guter Film ist <strong>The Guilty</strong> aber auch als Remake geblieben. Entscheiden muss man sich allerdings, welchen man sich nun ansehen will, denn die Pointe funktioniert nur einmal.</p>
<figure id="attachment_11059" aria-describedby="caption-attachment-11059" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-11059 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/10/guilty-3.jpg" alt="The Guilty" width="1024" height="716" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/10/guilty-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/10/guilty-3-300x210.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/10/guilty-3-768x537.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-11059" class="wp-caption-text">Bald nutzt er auch private Kontakte, um Emily vor dem Tod zu bewahren. Aber reichen seine Bemühungen?</figcaption></figure>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Obwohl Regisseur Antoine Fuqua und Autor Nic Pizzolatto ein wenig Story anstricken, bleibt das US-Remake des dänischen Films <strong>The Guilty</strong> von 2018 weitgehend der Vorlage treu. Das gilt besonders für die Qualität des Schauspiels von Jake Gyllenhaal, der neben der Hauptrolle auch die des Produzenten übernahm. Der Film beweist eindrucksvoll, dass man auch komplett ohne Action einen spannenden Plot erzählen kann, wenn Story und Spiel stimmen. Dass das dänische Original die Nase ein Stück weit vorn hat, kümmert ohnehin nur die Zuschauer, die es gesehen haben &#8211; und das sind leider viel zu wenige. Aber auch Gyllenhaals Version ist ein richtig guter Film geworden, den man bedenkenlos empfehlen kann.</p>
<p><strong>The Guilty startet am 1. Oktober 2021 bei Netflix.</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/the-guilty-kritik-film/">Filmkritik: The Guilty</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lauterfilme.de/the-guilty-kritik-film/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Filmkritik: Cash Truck</title>
		<link>https://lauterfilme.de/filmkritik-cash-truck/</link>
					<comments>https://lauterfilme.de/filmkritik-cash-truck/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jul 2021 19:44:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Action]]></category>
		<category><![CDATA[brutal]]></category>
		<category><![CDATA[Jason Statham]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[Remake]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://lauterfilme.de/?p=10351</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wenn der ehemalige Turmspringer Jason Statham einem Regisseur seine Schauspiel-Karriere verdankt, dann ist es der Brite Guy Ritchie. Ritchie besetzte Statham 1995 in seiner Gangster-Komödie &#8222;Bube, Dame, König GrAS&#8220; und später auch in &#8222;Snatch &#8211; Schweine und Diamanten&#8220;, wenn auch noch nicht als Actionstar. Nach &#8222;Revolver&#8220; (2005) trennten sich die Wege von Ritchie und Statham für einige Jahre, doch nun kamen die beiden für &#8222;Cash Truck&#8220;, das Remake des gleichnamigen französischen Thrillers aus dem Jahr 2004, wieder zusammen. Passt die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-cash-truck/">Filmkritik: Cash Truck</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn der ehemalige Turmspringer Jason Statham einem Regisseur seine Schauspiel-Karriere verdankt, dann ist es der Brite Guy Ritchie. Ritchie besetzte Statham 1995 in seiner Gangster-Komödie &#8222;Bube, Dame, König GrAS&#8220; und später auch in &#8222;Snatch &#8211; Schweine und Diamanten&#8220;, wenn auch noch nicht als Actionstar. Nach &#8222;Revolver&#8220; (2005) trennten sich die Wege von Ritchie und Statham für einige Jahre, doch nun kamen die beiden für &#8222;Cash Truck&#8220;, das Remake des gleichnamigen französischen Thrillers aus dem Jahr 2004, wieder zusammen. Passt die Verbindung immer noch? Auch, wenn der typische Humor früherer Gangsterfilme hier fehlt? Das verrät die Kritik.</p>
<figure id="attachment_10365" aria-describedby="caption-attachment-10365" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-10365 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/truck-1.jpg" alt="Cash Truck" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/truck-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/truck-1-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/truck-1-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/truck-1-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/truck-1-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-10365" class="wp-caption-text">H ist der Neue im Team der Geldtransport-Wachen &#8211; und markiert gleich sein Revier.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Ein Geldtransporter wird überfallen. Was eigentlich schnell und leise ablaufen soll, eskaliert plötzlich total und hinterlässt neben zwei toten Wachleuten auch einen erschossenen Zivilisten. Fünf Monate später bewirbt sich der wortkarge Patrick Hill (Jason Staham) bei dem Geldtransport-Unternehmen und wird nach dem Eignungstest von &#8222;Bullet&#8220; Blaire (Holt McCallany) auch eingestellt. Obwohl der Neue durch seine schroffe Art bald bei einigen Kollegen aneckt, wird er nach einem Überfall, den &#8222;H&#8220;, wie Bullet ihn nennt, im Alleingang verhindert, schnell zum neuen Helden der Firma. Doch ein paar der Wachen, wie der junge Dave (Josh Hartnett) und die toughe Dana (Niamh Algar), trauen H nicht zu 100 Prozent über den Weg.</p>
<p>Wie sich zeigt, verfolgt der Einzelgänger tatsächlich eigene Pläne. Es scheint, als würde H nur darauf warten, dass jemand versucht, einen&nbsp; Cash Truck zu überfallen. Um dann die Verbrecher ohne mit der Wimper zu zucken umzulegen. Was den Chef der Firma freut, führt bei seinen Kollegen bald immer mehr zu Irritationen. Ist H lebensmüde? Oder ein Adrenalinjunkie? Tatsächlich hatte H ganz besondere Gründe, als Wache bei der Firma einzusteigen &#8230;</p>
<p><iframe title="CASH TRUCK - Wrath of Man TRAILER" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/LdxFgr0u7PY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Kein Typischer Guy Ritchie-Film</h2>
<p>Obwohl Guy Ritchie am Drehbuch mitarbeitete, ist <strong>Cash Truck</strong>, der nur lose auf dem Original basiert, kein typischer Gangsterfilm des Briten. Denn der trockene Humor, der einige seiner Thriller trotz mancher Härte eher zu Komödien machte, fehlt hier komplett. <strong>Cash Truck</strong> ist nicht nur todernst, er verblüfft auch mit Dialogen, die eher nach einem Stallone-Film aus den 80ern klingen als nach dem eigentlich sehr wortgewandten Ritchie. Finsterer Trash-Talk auf ganz viel Testosteron bestimmt den ersten der vier Teile, in die der Film gegliedert ist. Das ist so flach, dass es fast schon wieder lustig ist &#8211; aber eben nur fast. Nur gut, dass der Film nach dem mäßigen ersten Viertel dann doch deutlich zulegen kann.</p>
<p>Denn im zweiten Teil des Films klärt Ritchie über Hs Hintergrund auf und lässt die tragischen Ereignisse, die zum Status Quo führten, Revue passieren. Im dritten Teil begegnet das Publikum dann erstmals den Antagonisten der Story, bevor beide Gruppen im vierten und letzten Part des Films mit Wucht aufeinandertreffen. Und sämtliche Dialoge ab diesem Moment ohnehin obsolet sind. In <strong>Cash Truck</strong> sprechen oft Waffen statt Charaktere. Allerdings geschieht das nie mit einer ironischen oder humorvollen Brechung, wie Fans das eigentlich von Guy Ritchie kennen. Die Handschrift des Regisseurs, der neben seinen Gangster-Satiren auch für Blockbuster wie &#8222;Sherlock Holmes&#8220; oder das Remake von &#8222;Aladdin&#8220; steht, ist in <strong>Cash Truck</strong> so gut wie nicht zu finden.</p>
<figure id="attachment_10366" aria-describedby="caption-attachment-10366" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-10366 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/truck-2.jpg" alt="Cash Truck" width="1024" height="675" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/truck-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/truck-2-300x198.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/truck-2-768x506.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-10366" class="wp-caption-text">Tatsächlich ist H nicht der harmlose Sicherheits-Experte, für den er sich ausgibt.</figcaption></figure>
<h2>Statham in seinem Element</h2>
<p>Dafür bekommen Fans von Jason Statham exakt das, was sie von ihrem Liebling erwarten: harte Action. Allerdings bedeutet <strong>Cash Truck</strong> auch für Statham eine kleine Veränderung, hat er doch in den vergangenen Jahren oft in nicht ganz so ernst gemeinten Filmen wie &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-hobbs-and-shaw/">Hobbs &amp; Shaw</a>&#8220; oder &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-meg/">Meg</a>&#8220; mitgespielt. Die Zusammenarbeit mit Ritchie bringt Statham zurück in die Rolle des eiskalten Rächers, der dem Publikum auch gar nicht so sympathisch werden soll. Denn Ritchies Script geht mit den meisten Figuren in diesem blutigen und düsteren Actioner gnadenlos um. Statham beweist aber, dass er auch ohne Humor in seinem Spezialgebiet gut funktioniert. Besonders das Finale setzt Zeichen in Sachen Gewalt und emotionaler Härte.</p>
<p>Das liegt neben Statham auch anderen anderen guten Darstellern. Holt McCallany (&#8222;Mindhunter&#8220;) spielt seinen undurchsichtigen Charakter stark, auch Josh Hartnett als zum Heldentum verführter Wachmann ist sehr solide in seiner Rolle. Eine Überraschung ist Scott Eastwood, der bislang eher in Heldenrollen auftrat, hier aber beeindruckend gut einen Psychopathen spielt. Platz für die wenigen weiblichen Figuren vor der Kamera bleibt da allerdings nicht &#8211; <strong>Cash Truck</strong> ist ein Testosteron-Monster mit vielen emotional verkümmerten, eisenharten Charakteren, die sich gegenseitig das Leben zur Hölle machen. Das inszeniert Ritchie allerdings mit der Konsequenz, die der Stoff braucht. In seinen besten Momenten erinnert <strong>Cash Truck</strong> an Szenen von Scorsese, Mann oder Melville, ohne allerdings&nbsp; insgesamt deren Klasse zu erreichen.</p>
<figure id="attachment_10367" aria-describedby="caption-attachment-10367" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-10367 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/truck-3.jpg" alt="Cash Truck" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/truck-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/truck-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/truck-3-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/truck-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/truck-3-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-10367" class="wp-caption-text">Eine Bande von Ex-Militärs bessert mit Überfällen auf Geldtransporter die Kasse auf. Ist H hinter ihnen her?</figcaption></figure>
<p>Ritchie gelingen zwar vor allem im vierten Teil ein paar starke Momente von Figuren, die richtige oder falsche Entscheidungen treffen und mit den Konsequenzen leben müssen &#8211; oder eben nicht. Insgesamt fehlt dem Film aber ein wenig Tiefe, um eine wirklich tragische Gangster-Saga zu erzählen. Denn Ritchie bemüht gerade bei seinen handlungstreibenden Charakteren zu viele Klischees, um wirklich lebendige Figuren zu erschaffen. Dennoch ist <strong>Cash Truck</strong> vor allem für Fans kompromissloser Action durchaus einen Blick wert.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Mit <strong>Cash Truck</strong> inszeniert der britische Regisseur Guy Ritchie seinen Landsmann Jason Statham in einem für Ritchie untypisch ernsten Thriller, der völlig ohne ironische Brechung eine knallharte Rachestory erzählt. Daher dürften hier Fans von Statham auch eher auf ihre Kosten kommen als Fans von Ritchie. Gerade zu Beginn leistet sich der Film einige peinliche Dialoge, die eine toxische Männlichkeit aufbauen sollen, aber eher albern wirken. Doch je länger <strong>Cash Truck</strong> läuft, desto mehr Fahrt nimmt er auf. Und der sehenswerte Showdown ist so gut vorbereitet, dass die Spannung im letzten Viertel auf dem Höhepunkt ist. Wer auf Action der alten und harten Schule steht, kann hier in jedem Fall mitfahren.</p>
<p><strong>Cash Truck startet am 29. Juli in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_10368" aria-describedby="caption-attachment-10368" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-10368 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/truck-4.jpg" alt="Cash Truck" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/truck-4.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/truck-4-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/truck-4-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/truck-4-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/truck-4-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-10368" class="wp-caption-text">Veteran Jan erweist sich bei den Überfällen als gewissenloser Psychopath.</figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-cash-truck/">Filmkritik: Cash Truck</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lauterfilme.de/filmkritik-cash-truck/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>The Thing: Erweitertes Remake geplant</title>
		<link>https://lauterfilme.de/the-thing-erweitertes-remake-geplant/</link>
					<comments>https://lauterfilme.de/the-thing-erweitertes-remake-geplant/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jan 2020 13:18:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film News]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[John Carpenter]]></category>
		<category><![CDATA[Klassiker]]></category>
		<category><![CDATA[Remake]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lauterfilme.de/?p=7805</guid>

					<description><![CDATA[<p>Schon drei Mal wurde &#8222;Das Ding aus einer anderen Welt&#8220;, wie die erste Version&#160; von &#8222;The Thing&#8220; hieß, verfilmt. Für den vierten Versuch, den Blumhouse und Universal Studios gemeinsam entwickeln, soll es aber eine echte Neuerung geben. Das Projekt basiert auf dem Kurz-Roman &#8222;Frozen Hell&#8220;, einer restaurierten und erweiterten Version der Originalstory von John W. Campbell. Mehr Horror? Der Überblick über den Kino-Horror 2020 gibt es hier. Als&#160; John W. Campbell 1948 seine Story &#8222;Who Goes There?&#8220; an Verlage schickte, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/the-thing-erweitertes-remake-geplant/">The Thing: Erweitertes Remake geplant</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schon drei Mal wurde &#8222;Das Ding aus einer anderen Welt&#8220;, wie die erste Version&nbsp; von &#8222;The Thing&#8220; hieß, verfilmt. Für den vierten Versuch, den Blumhouse und Universal Studios gemeinsam entwickeln, soll es aber eine echte Neuerung geben. Das Projekt basiert auf dem Kurz-Roman &#8222;Frozen Hell&#8220;, einer restaurierten und erweiterten Version der Originalstory von John W. Campbell.</strong></p>
<p>Mehr Horror? Der Überblick über den Kino-Horror 2020 <a href="https://lauterfilme.de/horror-2020-das-kommt-ins-kino/">gibt es hier</a>.</p>
<p>Als&nbsp; John W. Campbell 1948 seine Story &#8222;Who Goes There?&#8220; an Verlage schickte, nahm einer an, allerdings nur unter der Bedingung, dass Campbell deutlich kürzte. Mehr als 40 Seiten fielen der Kürzung zum Opfer. Doch 2018 ist eine restaurierte und längere Version unter dem Titel &#8222;Frozen Hell&#8220; erschienen. Und darauf soll die neue Verfilmung der gruseligen Sci-Fi-Story beruhen. Der Produzent kündigt das Projekt bereits als &#8222;erstmalig vollständige Vision von Campbells brillanter Story&#8220; an und verrät ebenfalls, dass der Film zügig umgesetzt wird.</p>
<figure id="attachment_7809" aria-describedby="caption-attachment-7809" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-7809 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/01/thing-1.jpg" alt="The Thing" width="1024" height="603" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/01/thing-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/01/thing-1-300x177.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/01/thing-1-768x452.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-7809" class="wp-caption-text">Bizarre Kreaturen: Rob Bottin schuf für Carpenters Meisterwerk unglaublich gute Latex-Monster, die noch heute gruselig aussehen.</figcaption></figure>
<h3>The Thing: Nachfolger zweier Klassiker</h3>
<p>Der Versuch ist nicht ohne Risiko, denn ein Prequel zu John Carpenters <em>The Thing</em> von 1982, der 2011 entstand und komplett mit computergenerierten Effekten arbeitet, floppte an den Kinokassen. Carpenter setzt hingegen damals auf handgemachte FX &#8211; fuhr aber ebenfalls keinen Erfolg ein. Erst nach vielen Jahren wurde aus der vermeintlichen Gurke der Kulthit für Horrorfans, der der Film heute ist. Lediglich die erste Version, die inoffiziell von Howard Hawks stammt, konnte Geld einspielen. Dennoch gilt Carpenters Werk bis heute als die beste Umsetzung der Geschichte. An ihr wird sich jeder neue Film messen lassen müssen. Da neben den sparsamen Blumhouse Productions auch Universal mit im Boot sitzt, dürfte zumindest das Budget für einen effektlastigen Film ausreichen. Vor 2022 dürfte das Ergebnis allerdings nicht zu sehen sein.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/the-thing-erweitertes-remake-geplant/">The Thing: Erweitertes Remake geplant</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lauterfilme.de/the-thing-erweitertes-remake-geplant/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Filmkritik: The Grudge</title>
		<link>https://lauterfilme.de/filmkritik-the-grudge/</link>
					<comments>https://lauterfilme.de/filmkritik-the-grudge/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jan 2020 09:31:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Geister]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Reboot]]></category>
		<category><![CDATA[Remake]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lauterfilme.de/?p=7587</guid>

					<description><![CDATA[<p>Geister gehören schon lange zu den beliebtesten Horror-Monstern. Die körperlosen Gestalten, die oft nicht ruhen können, weil sie auf schreckliche Weise aus dem Leben geschieden sind, haben einige beeindruckende Filme mit untotem Leben gefüllt. Das Kinojahr 2020 startet für Horrorfans auch mit Geistern &#8211; und zwar einigen. &#8222;The Grudge&#8220;, das Remake eines Remakes nach japanischem Vorbild erzählt von einem grausigen Fluch, der scheinbar nicht zu stoppen ist. Gruselt das im Kino? Was kommt 2020 an Horror ins Kino? Das erfahren [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-the-grudge/">Filmkritik: The Grudge</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Geister gehören schon lange zu den beliebtesten Horror-Monstern. Die körperlosen Gestalten, die oft nicht ruhen können, weil sie auf schreckliche Weise aus dem Leben geschieden sind, haben einige beeindruckende Filme mit untotem Leben gefüllt. Das Kinojahr 2020 startet für Horrorfans auch mit Geistern &#8211; und zwar einigen. &#8222;The Grudge&#8220;, das Remake eines Remakes nach japanischem Vorbild erzählt von einem grausigen Fluch, der scheinbar nicht zu stoppen ist. Gruselt das im Kino?</strong></p>
<p>Was kommt 2020 an Horror ins Kino? Das <a href="https://lauterfilme.de/horror-2020-das-kommt-ins-kino/">erfahren Sie hier</a>.</p>
<p>Die späten 90er und frühen 2000er Jahre waren die große Zeit des Asia-Horrors &#8211; auch im Rest der Welt. Mit &#8222;The Ring&#8220; begann 1998 der Hype um die fiesen und extrem unheimlichen Geisterfilme, &#8222;Ju-On: The Grudge&#8220; folgte 2002. Beide wurden schnell in Hollywood neu gedreht. Während Gore Vidals Ring-Remake als einer der besten Horrorfilme der Dekade durchgeht, war die US-Version von <em>The Grudge</em> trotz <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Takashi_Shimizu">des gleichen Regisseurs</a> wie beim Original weniger erfolgreich. Macht das neue Reboot seine Sache besser?</p>
<figure id="attachment_7599" aria-describedby="caption-attachment-7599" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-7599 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/01/grudge-1.jpg" alt="The Grudge" width="1024" height="684" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/01/grudge-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/01/grudge-1-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/01/grudge-1-768x513.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/01/grudge-1-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/01/grudge-1-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-7599" class="wp-caption-text">Fiona Landers kehrt aus Japan nach Hause zurück &#8211; und tötet erst ihre Familie und dann sich selbst.</figcaption></figure>
<h3>The Grudge: Die Handlung</h3>
<p>2004. Eine amerikanische Geschäftsfrau reist aus Japan zurück nach Hause, nachdem sie in Tokyo ein Haus betreten hatte, in dem Menschen auf besonders grausame Art zu Tode gekommen waren. Kaum in den eigenen vier Wänden, bringt sie erst Mann und Tochter um, und tötet sich dann selbst. Das hat Folgen, die sich erst im Lauf der kommenden Jahre zeigen. Als 2006 die neue Polizistin Muldoon (Andrea Riseborough) mit ihrem Kollegen Goodman (Demian Bechir) eine Leiche in einem Waldstück findet, kocht der alte Fall wieder hoch.</p>
<p>Denn die Tote, eine professionelle Sterbebegleiterin, war kurz vor ihrem Tod in dem Haus zu Besuch, in dem die schrecklichen Morde geschahen. Als Muldoon sich dort umsehen will, stößt sie nicht nur auf einen weiteren Toten, sondern auch auf eine offenkundig geistig verwirrte Frau (Lin Shaye). Erst jetzt erfährt die Polizistin, dass ihr neue Partner bereits einen Kollegen an diesen Fall verloren hat. Dennoch folgt sie seinem Beispiel, verbeißt sich in das Geheimnis des Hauses &#8211; und liefert sich damit einem tödlichen Fluch aus &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/O2NKzO-fxwQ" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>The Grudge: Viel Erfahrung, wenig Qualität</h3>
<p>Auf dem Papier sah dieses Projekt wirklich gut aus. Regie und Drehbuch übernahm Nicolas Pesce, der Horrorfans durch sein Debüt &#8222;The Eyes of my Mother&#8220; überzeugt hatte. Als Produzent traten Sam Raimi und Rob Tapert in Erscheinung, die schon seit Raimis Kultfilm &#8222;Evil Dead&#8220; zusammenarbeiten. Da müsste es doch mit dem Teufel zugehen, wenn das kein ordentlicher Horrorfilm würde, zumal mit Andrea Riseborough auch noch eine gute Schauspielerin die Hauptrolle übernahm. Leider beweist <em>The Grudge</em>, dass viele gute Leute manchmal nicht reichen.</p>
<p>Denn dieser Film lässt so viele Zutaten vermissen, die bei einem Horrorfilm zwingend dazugehören, dass das Projekt dicht an einem Totalausfall vorbeischrammt. Atmosphäre fehlt dem Film beispielsweise völlig. Wenn Pesce nicht gerade versucht, sein Publikum durch einen von zahllosen Jump-Scares zu erschrecken, verbreitet seine Story keinerlei Unbehagen oder auch nur Interesse. Tatsächlich sind ganze Sequenzen des Films regelrecht langweilig, weil sie derart uninspiriert und vorhersehbar inszeniert sind.&nbsp;</p>
<figure id="attachment_7600" aria-describedby="caption-attachment-7600" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-7600 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/01/grudge-2.jpg" alt="The Grudge" width="1024" height="682" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/01/grudge-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/01/grudge-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/01/grudge-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/01/grudge-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/01/grudge-2-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-7600" class="wp-caption-text">Detective Goodman verliert seinen Partner an den Fall &#8211; und hält sich danach vom Haus der Landers-Familie fern.</figcaption></figure>
<h3>The Grudge: Blutig, aber öde</h3>
<p>Was auch daran liegt, dass Pesces Drehbuch trotz komplizierter Erzählweise mit vielen Zeitsprüngen, keinerlei Spannung aufbaut. Was hier passiert, verrät der Film bereits im Vorspann. Und die wenigen Worte, die dort zu lesen sind, müssen als komplette Erklärung für sämtliche Vorgänge im Film auch reichen. Dazu baut Pesce keinerlei emotionale Bindung zwischen seinen Figuren und dem Publikum auf. Sein Versuch zu zeigen, wie gleich mehrere Familien durch den japanischen Fluch bedroht werden, scheitert dadurch kläglich.</p>
<p>Wenn dem Publikum die Charaktere auf der Leinwand fast egal sind, kann kein Horror aufkommen. Weil Pesce dazu auch noch viele seiner häufig gesetzten Jump-Scares vergeigt, taugt T<em>he Grudge</em> nicht einmal als ordentlicher Geisterbahn-Ersatz. Schon der japanische Film setzt nur wenig auf Erklärungen, kann aber wenigstens mit Atmosphäre überzeugen. Hier verheizt Pesce lediglich gute Schauspieler wie Riseborough, John Cho oder Betty Gilpin. Denn die können aus ihren Rollen einfach nicht viel herausholen, was dem Zuschauer im Gedächtnis bliebe.</p>
<p>Die einzige Steigerung, die der Horror-Kenner hier feststellen kann, ist die Zunahme von Gewalt und Blut. Pesce inszeniert seinen <em>Grudge</em> deutlich brutaler und derber als alle vorherigen Filme der Reihe. Das dürfte bei zartbesaitetem Publikum seine Wirkung auch nicht verfehlen und zumindest für ein paar Schockmomente sorgen. Besser wird der mäßig geschriebene und umgesetzte Film dadurch aber nicht. Das Horrorjahr 2020 beginnt leider mit einer Gurke.</p>
<h3>Fazit:&nbsp;</h3>
<p>Nicht jede aufgewärmte Mahlzeit schmeckt auch. Im Fall von <em>The Grudge</em> erweist sich der Fluch hier als wirksam für das Publikum, denn es bekommt ein weitgehend geschmacksarmes und zu keiner Zeit befriedigendes Horror-Menü serviert. Regisseur und Drehbuch-Autor Nicolas Pesce konnte der Grundidee von 2002 nichts hinzufügen, das der Rede wert wäre und versucht es deshalb mit mehr Blut und Gore-Effekten. Dabei hätte dem Gericht ein wenig Atmosphäre viel mehr geholfen. So ein Remake braucht niemand.</p>
<p><strong>The Grudge startet am 9. Januar 2020 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_7601" aria-describedby="caption-attachment-7601" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-7601 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/01/grudge-3.jpg" alt="The Grudge" width="1024" height="647" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/01/grudge-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/01/grudge-3-300x190.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/01/grudge-3-768x485.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-7601" class="wp-caption-text">Das Ehepaar Matheson, das nach den Landers im Haus lebt, hat weniger Glück. Die geistig verwirrte Faith wird bald von Geistern verstümmelt.</figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-the-grudge/">Filmkritik: The Grudge</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lauterfilme.de/filmkritik-the-grudge/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Filmkritik: Freies Land</title>
		<link>https://lauterfilme.de/filmkritik-freies-land/</link>
					<comments>https://lauterfilme.de/filmkritik-freies-land/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Dec 2019 09:48:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[Remake]]></category>
		<category><![CDATA[spannend]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lauterfilme.de/?p=7387</guid>

					<description><![CDATA[<p>Regisseur und Drehbuchautor Christian Alvart hat mit &#8222;Steig nicht aus&#8220; bereits einen spanischen Thriller genommen und ihn für ein deutsches Publikum umgeschrieben. Das hat er nun erneut getan. Aus dem iberischen Krimi &#8222;Mörderland&#8220; macht Alvart &#8222;Freies Land&#8220;. Die Story ist ähnlich, dennoch drückt der Regisseur seinem Film einen ganz eigenen Stempel auf, der sich mit der Zeit kurz nach dem Mauerfall beschäftigt &#8211; deutscher geht es kaum. Aber geht es besser? Wie gut ist die Killerjagd an der Neisse? Christian [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-freies-land/">Filmkritik: Freies Land</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Regisseur und Drehbuchautor <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Alvart" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Christian Alvart</a> hat mit <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-steig-nicht-aus/">&#8222;Steig nicht aus&#8220;</a> bereits einen spanischen Thriller genommen und ihn für ein deutsches Publikum umgeschrieben. Das hat er nun erneut getan. Aus dem iberischen Krimi &#8222;Mörderland&#8220; macht Alvart &#8222;Freies Land&#8220;. Die Story ist ähnlich, dennoch drückt der Regisseur seinem Film einen ganz eigenen Stempel auf, der sich mit der Zeit kurz nach dem Mauerfall beschäftigt &#8211; deutscher geht es kaum. Aber geht es besser? Wie gut ist die Killerjagd an der Neisse?</strong></p>
<p>Christian Alvart hat eine durchaus wechselvolle Geschichte als Filmemacher aufzuweisen. Neben Perlen wie &#8222;Antikörper&#8220; und dem deutlich unterschätzten &#8222;Pandorum&#8220; hat er auch Gurken wie das sehr mäßige <a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-dogs-of-berlin/">&#8222;Dogs of Berlin&#8220;</a> oder den völlig missratenen <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-abgeschnitten/">&#8222;Abgeschnitten&#8220;</a> zu verantworten. In welche Sparte gehört der düstere Thriller <em>Freies Land</em>? Das beantwortet die Kritik.</p>
<figure id="attachment_7399" aria-describedby="caption-attachment-7399" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-7399" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/freies-1.jpg" alt="Freies Land" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/freies-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/freies-1-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/freies-1-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/freies-1-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/freies-1-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-7399" class="wp-caption-text">Die Cops Stein und Bach müssen sich nicht nur ein Zimmer teilen, sondern sich auch für den Fall zusammenraufen.</figcaption></figure>
<h3>Freies Land: Die Handlung</h3>
<p>1992 verschwinden zwei Teenager-Schwestern an der polnischen Grenze irgendwo zwischen Bautzen und Görlitz. Der Hamburger Cop Patrick Stein (Trystan Pütter), gerade bei seinem Chef in Ungnade gefallen und nach Rostock versetzt, wird auf den Fall angesetzt. Vor Ort trifft er auf den ostdeutschen Kollegen Markus Bach (Felix Kramer), der sich mit den Gegebenheiten vor Ort besser auskennt und den Westdeutschen vor einigen Fehlern bewahrt. Gemeinsam beginnen sie die Suche nach den Mädchen.</p>
<p>Als sich die schlimmsten Befürchtungen bewahrheiten, muss sich Stein nicht nur mit der trauernden Mutter (Nora von Waldstätten) auseinandersetzen, sondern hört auch beunruhigende Gerüchte über den neuen Kollegen. Ist Bach tatsächlich ein ehemaliger Stasi-Killer? Hat er mit dem Fall zu tun? Bald wird klar: Das Verbrechen ist kein Einzelfall und zieht immer größere Kreise &#8211; bis hinein in die eigene Polizeibehörde. Kann Stein den oder die Killer finden &#8211; und die ganze Sache auch überleben?<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/9fGuSdBg83c" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Freies Land: Gut abgewandelt</h3>
<p>Auf den ersten Blick erinnert nichts an die spanische Vorlage. Denn dort, im Delta eines Flusses, herrscht ständig eine hitzige, fast fiebrige Atmosphäre. Dagegen könnte der Eindruck der winterlichen Gegend an der polnischen Grenze kaum kälter sein. Doch bald treten die Parallelen zu Mörderland deutlicher zutage. Die schweigsamen Einwohner der Kleinstadt, die deutliche Ablehnung der Einmischung von außen und die Probleme der beiden Cops untereinander &#8211; das unterscheidet sich kaum vom spanischen Original.</p>
<p>Aber Alvart gelingt es, den Stoff aus dem Spanien der Nach-Franco-Ära passgenau in den Osten Deutschlands wenige Jahre nach der Wiedervereinigung zu übertragen. Und lässt seine Helden auf glaubhafte Weise fallen. Denn der tiefe Sumpf, auf den die Ordnungshüter im Hinterland stoßen, zieht auch sie nach unten. Sauber kommt aus dieser Sache niemand heraus. Dass das Publikum den beiden dennoch die Treue hält, hat Alvart neben seinem guten Script aber auch seinen ausgezeichneten Schauspielern zu verdanken.</p>
<figure id="attachment_7400" aria-describedby="caption-attachment-7400" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-7400" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/freies-2.jpg" alt="Freies Land" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/freies-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/freies-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/freies-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/freies-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/freies-2-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-7400" class="wp-caption-text">Was weiß die Mutter der verschwundenen Mädchen über die Sache?</figcaption></figure>
<h3>Freies Land: Dichtes Duell</h3>
<p>Trystan Pütter spielt den zerrissenen Cop Stein, der nicht nur dienstlich zwischen mehreren Stühlen sitzt, mit einer fesselnden Mischung aus einer bleiernen Müdigkeit und spontanen Energieschüben, angesichts des Grauens, das ihm begegnet. Als Eindringling in einer fast hermetisch abgeriegelten Welt, in der andere Regeln herrschen als draußen, überzeugt Pütter in jeder Szene. Und liefert sich ein überzeugendes Duell mit Felix Kramer, der im Vergleich mit dem korrupten Bullen aus Dogs of Berlin nicht nur optisch kaum wiederzuerkennen ist.</p>
<p>Denn die Figur des Markus Bach ist ebenso spannend wie die des Kollegen. Kramer spielt einen gesundheitlich deutlich angeschlagenen Ex-Stasi-Mitarbeiter, dem die Schuld aus jeder Pore dampft. Und der dennoch jede Nacht nach Vergessen oder Sühne sucht &#8211; was eher zu finden ist. Weil Bach neben einer dunklen Vergangenheit aber auch die guten Instinkte eines Bullen hat, ergänzt er sich mit dem ungeliebten Kollegen aus dem Westen besser, als beide das erwartet hätten. Die Spannung, die Alvart aus dieser Konstellation zieht, ist beachtlich.</p>
<p>Daher ist <em>Freies Land</em> ein sehr sehenswerter Krimi geworden, der nicht nur mit seinen Darstellern überzeugt. Sondern auch die Region, in der er spielt, fast als lebendiges Wesen mit einbezieht. Das scheinbar fast permanent in Dunkelheit liegende Stückchen Land im Nirgendwo bekommt hier eine ganz eigene Dynamik. Und scheint die beiden Ermittler immer wieder auszubremsen und zu den Einheimischen zu halten. Wie schuldig die auch sein mögen. Das ist großes Kino &#8211; und sollte am besten auch dort gesehen werden.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p><em>Freies Land</em> kann nicht nur mit wirklich interessanten Cops aufwarten. Über seine recht lange Laufzeit von mehr als zwei Stunden entwirft Regisseur und Autor Christian Alvart auch das Portrait einer Region, in der die Wiedervereinigung kaum angekommen ist. Und aus der die Jugend immer noch weg will. Durch sein starkes Darsteller-Duo und eine packende Story gelingt Avart so ein Krimi, der auf vielen Ebenen ausgezeichnet funktioniert. Ein starker Auftakt des deutschen Films 2020!</p>
<p><strong>Freies Land startet am 9. Januar 2020.</strong></p>
<figure id="attachment_7401" aria-describedby="caption-attachment-7401" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-7401" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/freies-3.jpg" alt="Freies Land" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/freies-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/freies-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/freies-3-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/freies-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/freies-3-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-7401" class="wp-caption-text">Ein Streifen Negative bringt Stein auf die Spur eines Verdächtigen.</figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-freies-land/">Filmkritik: Freies Land</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lauterfilme.de/filmkritik-freies-land/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Filmkritik: Childs Play</title>
		<link>https://lauterfilme.de/filmkritik-childs-play/</link>
					<comments>https://lauterfilme.de/filmkritik-childs-play/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jul 2019 08:02:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Blutig]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Horrorfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Remake]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lauterfilme.de/?p=6442</guid>

					<description><![CDATA[<p>Schon wieder ein Remake! Nachdem Netflix mit &#8222;Kidnapping Stella&#8220; und &#8222;Point Blank&#8220; in den vergangenen Wochen zwei neue Versionen bekannter Filme hochlud, lässt sich auch das Kino nicht lumpen. &#8222;Childs Play&#8220;, der diesmal auch auf deutsch den Originaltitel behält und nicht als &#8222;Chucky, die Mörderpuppe&#8220; Schrecken verbreiten will, ist bereits 1988 zum ersten Mal verfilmt worden. Hat Regisseur Lars Klevberg, der sein Horror-Debüt &#8222;Polaroid&#8220; voll in den Sand setzte, diesmal einen Dreh gefunden, um eine sehenswerte Neuauflage zu schaffen? Chucky [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-childs-play/">Filmkritik: Childs Play</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schon wieder ein Remake! Nachdem Netflix mit <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-kidnapping-stella/">&#8222;Kidnapping Stella&#8220;</a> und <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-point-blank/">&#8222;Point Blank&#8220;</a> in den vergangenen Wochen zwei neue Versionen bekannter Filme hochlud, lässt sich auch das Kino nicht lumpen. &#8222;Childs Play&#8220;, der diesmal auch auf deutsch den Originaltitel behält und nicht als &#8222;Chucky, die Mörderpuppe&#8220; Schrecken verbreiten will, ist bereits 1988 zum ersten Mal verfilmt worden. Hat Regisseur Lars Klevberg, der sein Horror-Debüt <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-polaroid/">&#8222;Polaroid&#8220;</a> voll in den Sand setzte, diesmal einen Dreh gefunden, um eine sehenswerte Neuauflage zu schaffen?</strong></p>
<p>Chucky ist in Horrorkreisen nicht weniger als eine Ikone. War der erste Teil noch ein gradliniger Slasher, entwickelte sich die Serie &#8211; ähnlich wie Freddy Kruger &#8211; bald immer mehr zum augenzwinkernden Splatterspaß, immerhin sechs weitere Teile lang. Und Brad Dourif, die englische Stimme von Chucky, wurde ebenfalls zum Star. Nun ist im Original eine weitere Ikone zu hören &#8211; Mark Hamill, der bereits den Joker in zahlreichen Animationsfilmen zum Leben erweckte. Liefert der norwegische Regisseur diesmal einen ordentlichen Horrorfilm ab?</p>
<figure id="attachment_6452" aria-describedby="caption-attachment-6452" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-6452 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/Child-aufmacher2-1024x707.jpg" alt="Childs Play" width="750" height="518" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/Child-aufmacher2-1024x707.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/Child-aufmacher2-300x207.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/Child-aufmacher2-768x530.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/Child-aufmacher2.jpg 1080w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-6452" class="wp-caption-text">Kein netter Kumpel: Durch einen Programmfehler wird Chucky zum mörderischen Begleiter.</figcaption></figure>
<h3>Childs Play: Die Handlung</h3>
<p>Andy (Gabriel Bateman) hat keine leichte Kindheit. Seine alleinerziehende Mum Karen (Aubrey Plaza, &#8222;Legion&#8220;) hält die beiden mit einem miesen Job als Verkäuferin in einem Spielzeugladen gerade so über Wasser. Und seit dem Umzug in einen heruntergekommen Mietblock hat Andy auch keine Freunde mehr. Deshalb ist er auch zuerst sehr skeptisch, als seine Mum ihm als Geschenk eine der neuen Puppen mitbringt, die per Chip und Software zum lernenden besten Freund werden sollen und so ideale Spielkameraden abgeben.</p>
<p>Doch tatsächlich merkt Andy schnell, dass Chucky, wie die Puppe bald heißt, etwas Besonderes ist. Wo andere Ausgaben der Puppe artig auf Befehl einnicken oder schweigen, ist Chucky nicht bereit, sich in seiner Liebe zu Andy von solchen Dingen ausbremsen zu lassen. Und so wird die Puppe bald immer unheimlicher, statt sich zum dicken Kumpel zu entwickeln. Als Andy deshalb versucht, Chucky in seine Schranken zu weisen, beschwört er damit eine Katastrophe herauf, die bald immer größere Kreise zieht &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/PeHNLikDiVw" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Childs Play: Ein ganz neuer Chucky</h3>
<p>Einen neuen Dreh findet Klevberg gleich zu Beginn. War es im Original noch ein sterbender Serienkiller, der seine Seele in den Puppenkörper übertrug, so ließ sich Klevberg von John Carpenter inspirieren. Der Horror-Altmeister hatte in seiner Verfilmung von Stephen Kings &#8222;Christine&#8220; den Wagen schon kurz nach der Endmontage zum Bösen konvertieren lassen. Und Klevberg wählt einen ähnlichen Ansatz. Und macht aus Chucky eine böse KI, die beim Zusammenbauen von einem wütenden Arbeiter ohne moralische Grenzen programmiert wird.</p>
<p>Durch diesen Kniff vermeidet Klevberg nicht nur den Vergleich zwischen Dourif und Hamill, sondern kann auch Tyler Burton-Smiths Drehbuch mit einem frischen Ansatz in Szene setzen. Obwohl Fans der Serie vieles bekannt vorkommen dürfte, weil die Leitmotive sich nicht ändern, sind die Details doch unterschiedlich genug, um auch Chucky-Fans der ersten Stunde ein paar neue Ideen zu servieren. Ob sie die mögen, hängt allerdings stark davon ab, ob sie sich mit Änderungen anfreunden können &#8211; oder eben nicht.</p>
<figure id="attachment_6453" aria-describedby="caption-attachment-6453" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-6453 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/Child-aufmacher-1024x727.jpg" alt="Childs Play" width="750" height="532" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/Child-aufmacher.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/Child-aufmacher-300x213.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/Child-aufmacher-768x545.jpg 768w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-6453" class="wp-caption-text">Andy und seine neuen Freunde wollen Chucky stoppen, doch das ist nicht so leicht.</figcaption></figure>
<h3>Childs Play: Humor trifft Blut</h3>
<p>Klevberg ist aber auch klug genug, um Chuckys Markenzeichen &#8211; originelle und recht blutige Morde &#8211; beizubehalten. Und schafft so ein paar wunderbar makabere Momente, die mit ihrem schwarzen Humor gut funktionieren. Und dem Fan der Reihe daher auch nicht allzu viele Neuheiten zumuten. Denn auch der KI im neuen Chucky fallen genug fiese Kommentare ein, die er seinen sterbenden Opfern noch hinterherschickt. Und Hamill verleiht ihnen trotz eigentlich emotionsloser Stimme genau die richtige Menge Bosheit, um zu wirken.</p>
<p>So gelingt Klevberg ein sehenswertes Remake, dass trotz vieler Ähnlichkeiten genug eigene Ideen mitbringt, um sich eine Daseinsberechtigung zu schaffen. Und die Figur der Mörderpuppe nicht zu demontieren. Mit Aubrey Plaza fand er zudem eine perfekt Besetzung für eine schräge Mutterfigur. Und Gabriel Bateman als Andy schlägt sich ebenfalls gut als Außenseiter, der bald feststellen muss, dass die kluge Puppe nicht so einfach aufzuhalten ist. Und der auch genug komödiantisches Talent für die witzigen Momente mitbringt.</p>
<p>In einem bislang eher bescheidenen Horror-Jahr fällt Childs Play daher durchaus positiv auf, auch wenn der Film durchaus etwas mutiger hätte ausfallen dürfen. Denn bei der handwerklichen Umsetzung verlässt sich Klevberg doch sehr auf eigentlich ausgetretene Pfade und zeigt wenig Innovation. Für Genre-Fans mit Spaß an Retro-Horror ist der Film dennoch einen Kinobesuch wert. Denn die Grundidee der fiesen Killerpuppe hat von ihrem dunklen Charme über die Jahre nichts eingebüßt.&nbsp;</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Neuer Chucky, alter Charme! Auch in der Neuauflage funktioniert der Puppen-Horror noch immer, zumal sich auch der Blutfaktor des Remakes eng ans Original hält. Und die Änderungen bringen, wenn in der Menge auch überschaubar, ein paar originelle Neuerungen in den bekannten Plot. Für Horror-Fans ist Childs Play daher auch recht genau das, was sie erwartet haben dürften. Obwohl mit ein wenig mehr Mut zu Änderungen das Remake noch besser hätte ausfallen können.</p>
<p><strong>Childs Play startet am 18. Juli 2019 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_6454" aria-describedby="caption-attachment-6454" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-6454 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/child-1-1024x682.jpg" alt="Childs Play" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/child-1-1024x682.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/child-1-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/child-1-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/child-1-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/child-1-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/child-1.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-6454" class="wp-caption-text">Kann Andy die Killerpuppe rechtzeitig stoppen?</figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-childs-play/">Filmkritik: Childs Play</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lauterfilme.de/filmkritik-childs-play/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Filmkritik: Point Blank</title>
		<link>https://lauterfilme.de/filmkritik-point-blank/</link>
					<comments>https://lauterfilme.de/filmkritik-point-blank/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jul 2019 17:26:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Action]]></category>
		<category><![CDATA[Netflix]]></category>
		<category><![CDATA[Remake]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lauterfilme.de/?p=6433</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Name kann verwirren! Denn 1967 kam John Boormans Thriller &#8222;Point Blank&#8220; heraus, der später als &#8222;Payback&#8220; mit Mel Gibson noch einmal verfilmt wurde. Der &#8222;Point Blank&#8220;, der jetzt bei Netflix startet, hat mit dem Lee Marvin-Klassiker aber nichts zu tun. Denn die rasante Story stammt aus einem französischen Film von 2010, der ebenfalls als Point Blank in den Kinos lief. Ein Remake ist der Film also schon, aber nicht von dem Film, den Thriller-Kenner erwarten würden. Ist er trotzdem [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-point-blank/">Filmkritik: Point Blank</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Name kann verwirren! Denn 1967 kam John Boormans Thriller &#8222;Point Blank&#8220; heraus, der später als &#8222;Payback&#8220; mit Mel Gibson noch einmal verfilmt wurde. Der &#8222;Point Blank&#8220;, der jetzt bei Netflix startet, hat mit dem Lee Marvin-Klassiker aber nichts zu tun. Denn die rasante Story stammt aus einem französischen Film von 2010, der ebenfalls als Point Blank in den Kinos lief. Ein Remake ist der Film also schon, aber nicht von dem Film, den Thriller-Kenner erwarten würden. Ist er trotzdem sehenswert?</strong></p>
<p>Anthony Mackie schient mit dem Streaming-Anbieter einen größeren Deal abgeschlossen zu haben. Denn nach dem ruhigen Sci-Fi-Film <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-io/">&#8222;IO&#8220;</a> und einer Episode der fünften Staffel von <a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-black-mirror-staffel-5/">&#8222;Black Mirror&#8220;</a> ist er nun schon wieder in einer Netflix-Produktion zu sehen. Diesmal arbeitet er mit einem Star zusammen, den er bereits in seiner Marvel-Hauptrolle als Sam Wilson alias Falcon kennt: Frank Grillo. Der Schauspieler, der in B-Movies durchaus der Held sein darf, während er bei Marvel den fiesen Hydra-Agenten Crossbones spielt, ist auch in <em>Point Blank</em> ein Gangster.</p>
<figure id="attachment_6438" aria-describedby="caption-attachment-6438" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-6438 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/blank-1-1024x682.jpg" alt="Point Blank" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/blank-1-1024x682.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/blank-1-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/blank-1-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/blank-1-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/blank-1-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/blank-1.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-6438" class="wp-caption-text">Krankenpfleger Paul wird von Cop Lewis zum bewusstlosen Patienten befragt.</figcaption></figure>
<h3>Point Blank: Die Handlung</h3>
<p>Krankenpfleger Paul (Anthony Mackie) freut sich gemeinsam mit seiner Frau (Teyonah Parris) auf Nachwuchs. Der neue Patient Abe (Frank Grillo), den er als Unfallopfer nach einem Autocrash herein bekommt, interessiert ihn daher auch nur rein beruflich. Das ändert sich sofort, als Abes Bruder die Frau von Paul entführt, um ihn zur Mithilfe bei der Flucht des Opfers zu bewegen. Aus Angst um seine Frau und den ungeborenen Sohn lässt sich Paul auf das riskante Spiel ein. Obwohl er den vermeintlichen Mörder Abe überhaupt nicht leiden kann.</p>
<p>Doch bald bemerkt Paul, dass Abe nicht unbedingt der ist, für den er ihn gehalten hat. Obwohl er unzweifelhaft einen kriminellen Hintergrund hat, scheint die Polizei von Cincinnati den Mann aus ganz anderen Motiven zu jagen. Offenbar weiß Abe etwas, dass einige Gesetzeshüter lieber mit dem Kriminellen begraben würden, als ihn festzunehmen. Und so muss Pauk bald entscheiden, ob er Abe weiterhin als Feind sieht oder sich nicht lieber mit dem Gangster verbündet, um aus dieser Sache mit halbwegs heiler Haut wieder heraus zu kommen &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/hIMJ0_S-x40" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Point Blank: Klassischer Action-Thriller</h3>
<p>Regisseur Joe Lynch drehte zuletzt die Horror-Komödie &#8222;Mayhem&#8220;, die 2017 auf dem Fantasy Filmfest zu sehen war. Dorthin hätte auch sein Langfilmdebüt &#8222;Wrong Turn 2&#8243; (2007) gepasst. Als besonders innovativer Künstler hat sich Lynch bislang also nicht präsentiert. Und auch Drehbuchautor Adam G. Simon, der gerade das Remake zu The Raid&#8220; schreibt, ist eher ein Spezialist für kurzweilige Action und klassische Buddy-Stoffe. Und genau das bekommen Zuschauer auch, wenn sie sich für<em> Point Blank</em> bei Netflix entscheiden.</p>
<p>Während Mackie zumindest ein paar interessante Nuancen haben darf und nicht sofort vom freundlichen Krankenpfleger zum um sich ballernden Actionheld mutiert, ist Frank Grillos Part deutlich klischeehafter angelegt. Den schweigsamen und harten Kleinkriminellen, der aber zumindest über einen ordentlichen Satz moralischer Werte verfügt, haben Fans des Genres sicher schon hundert Mal gesehen. Umso erstaunlicher ist es, dass Grillo trotzdem mehr ist als nur der typische Schläger, der sich durch den Plot prügelt.</p>
<figure id="attachment_6439" aria-describedby="caption-attachment-6439" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-6439 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/blank-2-1024x682.jpg" alt="Point Blank" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/blank-2-1024x682.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/blank-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/blank-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/blank-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/blank-2-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/blank-2.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-6439" class="wp-caption-text">Wenig später muss Paul dem Gangster Abe zur Flucht verhelfen, seiner schwangeren Frau zuliebe.</figcaption></figure>
<h3>Point Blank: Wenig originelle Story</h3>
<p>Damit zeigen er und Mackie deutlich, was hier möglich gewesen wäre, hätten sich Lynch und Simon ein wenig weiter von gängigen Story-Bausätzen im Action- und Thriller-Bereich entfernt. Leider ist die Geschichte durch das fehlen jeglicher Innovation für Film-Freunde extrem vorhersehbar und bietet keine einzige Überraschung. Und das, obwohl er sich gar nicht so sklavisch an die französische Vorlage hält. Offenbar wäre es also durchaus möglich gewesen, ein paar interessante Wendungen im Plot zu platzieren. Lynch und Simon verzichteten aber.</p>
<p>Und so bleiben als Pluspunkte neben den beiden spielfreudigen Stars und einer ebenfalls glaubwürdig agierenden Marcia Gay Harden als abgebrühte Polizistin nur das ansprechende Tempo bei knackig-kurzer Laufzeit von knapp 90 Minuten. Und ein paar solide inszenierter Action-Sequenzen, die allerdings ebenfalls keinen großen Wieder-Erkennungswert aufweisen.&nbsp; Dazu hängt <em>Point Blank</em> zwischen der Mitte des zweiten und dem Beginn des dritten Aktes ein wenig durch und verliert den bis dahin ordentlich aufgebauten Drive.</p>
<p>Dafür gibt es zumindest einen schön-schrägen Gangsterboss, der sich für den nächsten Martin Scorsese hält. Und erfreulich kurze Gewaltspitzen, die der Story mehr Realismus verleihen als die momentanen Action-Overkills wie die &#8222;Fast and Furious&#8220;-Reihe. Und deshalb serviert Netflix seinen Kunden mit Spaß an Action-Thrillern eine zumindest grundsolide Nummer, die mit etwas mehr Mut sogar richtig gut hätte werden können. Marvel-Fans sehen Mackie und Grillo in zumindest ungewohnten Rollen &#8211; was ja auch ganz spannend sein kann.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Mit <em>Point Blank</em> ließ Netflix einen soliden Buddy-Action-Reißer inszenieren, dessen Regisseur Joe Lynch ebenso wie Drehbuchautor Adam G. Simon leider zu sehr auf Nummer Sicher geht, um eine wirklich innovative Story zu erzählen. Dabei wäre mit Frank Grillo, Anthony Mackie und Marcia Gay Harden genug Schauspiel-Potenzial vorhanden gewesen, um auch Szenen zu schaffen, die nicht nach dem Abspann schon wieder in Vergessenheit geraten.</p>
<p><strong>Point Blank läuft ab dem 12. Juli 2019 bei Netflix.</strong></p>
<figure id="attachment_6440" aria-describedby="caption-attachment-6440" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-6440 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/blank-3-1024x682.jpg" alt="Point Blank" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/blank-3-1024x682.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/blank-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/blank-3-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/blank-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/blank-3-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/blank-3.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-6440" class="wp-caption-text">Der angeschlagene Abe braucht bald nicht nur das medizinische Wissen Pauls.</figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-point-blank/">Filmkritik: Point Blank</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lauterfilme.de/filmkritik-point-blank/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
