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	<title>gruselig - lauterfilme.de</title>
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		<title>Filmkritik: A Haunting in Venice</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Sep 2023 23:00:16 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sind aller guten Dinge drei? Zum dritten Mal übernimmt Kenneth Branagh in Personalunion Regiestuhl und Hauptrolle in einer Agatha Christie-Verfilmung mit deren Lieblingsdetektiv Hercule Poirot. Im Gegensatz zu den beiden ersten Filmen, die Remakes bekannter Verfilmungen waren, setzte Branagh diesmal auf ein unbekannteres Werk der Autorin und versetzte zudem die Handlung von &#8222;Die Schneewittchen Party&#8220; von England nach Venedig. Nun heißt das Ganze &#8222;A Haunting in Venice&#8220; und zeigt den belgischen Meisterdetektiv in einer mit Gruselelementen verzierten Mörderjagd. Kann Branagh [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Sind aller guten Dinge drei? Zum dritten Mal übernimmt Kenneth Branagh in Personalunion Regiestuhl und Hauptrolle in einer Agatha Christie-Verfilmung mit deren Lieblingsdetektiv Hercule Poirot. Im Gegensatz zu den beiden ersten Filmen, die Remakes bekannter Verfilmungen waren, setzte Branagh diesmal auf ein unbekannteres Werk der Autorin und versetzte zudem die Handlung von &#8222;Die Schneewittchen Party&#8220; von England nach Venedig. Nun heißt das Ganze &#8222;A Haunting in Venice&#8220; und zeigt den belgischen Meisterdetektiv in einer mit Gruselelementen verzierten Mörderjagd. Kann Branagh nach dem gelungenen Erstling und dem  schwächeren zweiten Film mit dem dritten Einsatz als Poirot wieder zu Hochform auflaufen? Das verrät die Kritik.</p>
<figure id="attachment_14482" aria-describedby="caption-attachment-14482" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-14482 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-2.webp" alt="Tina Fey" width="1024" height="554" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-2-300x162.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-2-768x416.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-2-750x406.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14482" class="wp-caption-text">Eigentlich war Poirot im Ruhestand, doch ein Besuch seiner alten Freundin Ariadne führt zu einem neuen Fall.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>1947. Der berühmte Meisterdetektiv Hercule Poirot (Kenneth Branagh) hat sich in Venedig zur Ruhe gesetzt, genießt das Leben und lässt die zahlreichen Bittsteller vor seiner Haustür links liegen. Poirot hat mit seinem alten Leben scheinbar abgeschlossen. Doch das ändert sich, als seine alte Freundin, die Bestsellerautorin Ariadne Oliver (Tiny Fey) bei ihm auftaucht und ihn überredet, an einer Seance teilzunehmen und bei dieser Gelegenheit gleich das angebliche Medium Joyce Reynolds (Michelle YeoH9 auffliegen zu lassen. Eingeladen hat die einstmals gefeierte Opernsängerin Rowena Drake (Kelly Reilly), die allerdings seit dem Tod ihrer Tochter Alicia (Rowan Robinson) keinen Ton mehr gesungen hat. Sie will unbedingt Kontakt zum Geist ihrer toten Tochter aufnehmen.</p>
<p>Schon bei der Ankunft wird Poirot von Hausdame Olga (Camille Cottin) darüber in Kenntnis gesetzt, dass es im Palazzo schon seit vielen Jahren spukt. Einst ein Waisenhaus, hatten Ärzte und Nonnen das Haus in schweren Zeiten aufgegeben und die Kinder allein dem Hungertod überlassen. Seitdem sollen in dem Gemäuer schon einige Ärzte und Schwestern zu Tode gekommen sein. Poirot tut dies als Aberglaube ab, muss allerdings einräumen, dass der Palazzo von Rowena Drake eine durchaus morbide Ausstrahlung besitzt. Als die Seance beginnt, ist sich der Meisterdetektiv schnell sicher, die Tricks von Miss Reynolds durchschaut zu haben. Doch wenig später gibt es eine Leiche und der brillante Geist des Hercule Poirot muss beweisen, dass seine kleinen grauen Zellen noch nicht in Rente gegangen sind &#8230;</p>
<p><iframe title="A Haunting In Venice | Official Trailer | In Theaters Sept 15" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/yEddsSwweyE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Optisch gelungen</h2>
<p>Dem Vorgänger &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/tod-auf-dem-nil-kritik-film/">Tod auf dem Ni</a>l&#8220; hatten viele Kritiker vorgeworfen, zu künstlich auszusehen, da weite Teile während der Corona-Zeit im Studio gedreht worden waren. Das wollte Branagh diesmal besser machen &#8211; und es ist ihm gelungen. Kameramann Haris Zambarloukos, mit dem Branagh auch die beiden ersten Poirot-Abenteuer umsetzte und der bereits zum neunten Mal mit Branagh als Regisseur arbeitet, fängt Venedig als klassisch-morbide Schönheit ein. Die wundervollen Paläste und Bauten einerseits, die dunklen Kanäle und der stetige Verfall der Stadt andererseits. Zambarloukos gelingt es dabei, sowohl Venedig selbst als auch den Palazzo, in dem fast der gesamte Film spielt, als eigenen Charakter in den Film einzubringen. Optisch liefert Branagh mit A Haunting in Venice voll ab.</p>
<p>Allerdings auch nur optisch. Zwar hält Branagh sein Versprechen, mit dem dritten Film einiges anders zu machen. Und sich mit anderen Genre-Versatzstücken zu umgeben als in den beiden Vorgängern. Allerdings stehen dem belgischen Detektiv die Geisterbahn-Momente des Films nur bedingt. Zwar ist A Haunting in Venice in Teilen durchaus atmosphärisch gelungen. Aber das Wichtigste an einem Whodunnit ist nun einmal die Jagd nach dem Mörder. Und die gestaltet sich hier ähnlich fade wie schon in Tod auf dem Nil. Michael Greens Drehbuch, der ebenfalls zum dritten Mal als Autor dabei ist, schafft es kaum, auch nur ein paar glaubwürdige Verdächtige zu etablieren. Die meisten Figuren, die als Täter in Frage kommen sollen, bleiben erschreckend blass.</p>
<figure id="attachment_14483" aria-describedby="caption-attachment-14483" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14483 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-3.webp" alt="Kenneth Branagh" width="1024" height="554" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-3-300x162.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-3-768x416.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-3-750x406.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14483" class="wp-caption-text">Geister als Mörder? Bald traut der Meisterdetektiv seine eigenen Augen nicht mehr.</figcaption></figure>
<h2>Schwache Story</h2>
<p>Es wird sicher Gründe haben, warum die Romanvorlage nicht zu den großen Storys der englische Krimi-Königin gezählt wird. Zwar ist das Motiv des Killers letztlich nachvollziehbar, großartige Spannung liefert <strong>A Haunting in Venice</strong> trotz diverser Geistererscheinungen und Jump Scares aber kaum. Und so plätschert die Spurensuche, nur selten gewürzt mit ein paar trockenen Kommentaren von Tina Feys Charakter, wenig aufregend vor sich hin. Dazu präsentiert die Handlung fast durchgehend völlig nichtssagende und langweilige Figuren, deren Namen man sich kaum merken kann, weil sie so wenig Substanz aufweisen. Bei einigen dieser Charaktere lassen sich auch die Darsteller nicht gänzlich von Schuld freisprechen.</p>
<p>Wobei auch das zu einem guten Teil auf Branaghs Deckel geht. Denn der Regisseur sollte schon eine groben Kurs vorgeben, wie weit der Grad an Realismus oder Übertreibung gehen sollte. Und an diese Vorgabe sollten sich tunlichst alle Mitwirkenden halten. Während aber Tina Fey sich offenkundig sicher war, in einer sarkastischen Krimikomödie mitzuwirken, hatten Kelly Reilly und Jamie Dornan sich eindeutig in einem leicht kitschigen Melodram verortet &#8211; und so spielen sie dann auch. Die größte Schwäche aber bleibt der Fall. Poirot Aufklärung ist fadenscheinig, die Zufälle wie so oft bei Agatha Christie deutlich überstrapaziert. Das ist es gut, dass es zumindest Spaß macht, Branagh als Poirot spielen zu sehen. Er trifft erneut den richtigen Ton aus mitunter recht grobem Verhalten und ausgesuchter Höflichkeit, wenn es ihm hilft.</p>
<figure id="attachment_14484" aria-describedby="caption-attachment-14484" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14484 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-4.webp" alt="A Haunting in Venice" width="1024" height="554" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-4.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-4-300x162.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-4-768x416.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-4-750x406.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14484" class="wp-caption-text">Mit großer Show lässt sich das Medium in den Palazzo bringen. Wartet dort ein totes Mädchen auf sie?</figcaption></figure>
<p>Und trägt so weitgehend allein den Film gerade noch akzeptabel über die Ziellinie. Doch trotz erlesener Bilder werden sich nicht wenige Krimifans im Kino wünschen, Branagh hätte sich doch eine bekannteren &#8211; und besseren &#8211; Fall für seinen dritten Film ausgesucht. Denn die Geisterbahn wirkt nie überzeugend und der Charme Venedigs ist bald aufgebraucht. Uneingeschränkt können sich bei <strong>A Haunting in Venice</strong> nur die Setdesigner den Lorbeer an die Brust heften. Die liefern zum dritten Mal sehenswert ab. Branagh hatte bereits vor Kinostart kundgetan, im Falle eines Erfolgs weitere Poirot-Verfilmungen angehen zu wollen. Diese Hoffnung wird er wohl begraben müssen. Dass der seltsam schlaff wirkende Film genug Gewinn für einen vierten Teil macht, ist nur schwer vorstellbar.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p><strong>A Haunting in Venice</strong>, Kennath Branaghs dritter Fall als Hercule Poirot geht mit viel gutem Willen gerade noch so als solide durch. Mehr ist hier aber beim besten Willen nicht zu holen. Außer Branagh selbst fällt keiner der Schauspieler positiv auf. Die Story ist die bislang mit Abstand schwächste, der Roman ist offenbar nicht grundlos eher unbekannt. Zwar zaubert Kameramann Hareis Zambarloukos erneut schöne und morbide Bilder, passend zum Drehort, auf die Leinwand. Und auch die Sets sind wieder ein Traum aus Detailverliebhteit und coolem Design. Aber das Rückgrat des Films &#8211; eine spannende Krimi-Geschichte &#8211; hängt hier leider arg durch. Christie-Fans, die die beiden ersten mochten, werden wohl auch hier halbwegs ordentlich unterhalten, aber ein großer Wurf sieht definitiv anders aus.</p>
<p><strong>A Haunting in Venice startet am 14. September 2023 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_14485" aria-describedby="caption-attachment-14485" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14485 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-5.webp" alt="A Haunting in Venice" width="1024" height="554" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-5.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-5-300x162.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-5-768x416.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-5-750x406.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14485" class="wp-caption-text">Und so wartet am Ende der unvermeidliche Agatha Christie-Showdown &#8211; wer ist der Killer? Alle Fotos: Disney</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: Viking Wolf</title>
		<link>https://lauterfilme.de/viking-wolf-kritik-film-netflix/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Feb 2023 13:44:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Norwegen hat sich in den vergangenen Jahren immer wieder mit Filmen hervorgetan, die international Beachtung gefunden haben. Für den Horrorfilm gilt das zwar nur sehr eingeschränkt, aber Genre-Perlen wie der Fun-Splatter &#8222;Dead Snow&#8220; oder der unangenehme &#8222;The Innocents&#8220; zeugen davon, dass auch im Norden Europas Genre-Kino gedreht wird. Nun hat sich Netflix den 2022 entstandenen &#8222;Viking Wolf&#8220; geschnappt und ins Programm genommen. Worum es hier geht, verrät bereits der Titel. Was der Film sonst noch bietet und ob sich für [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Norwegen hat sich in den vergangenen Jahren immer wieder mit Filmen hervorgetan, die international Beachtung gefunden haben. Für den Horrorfilm gilt das zwar nur sehr eingeschränkt, aber Genre-Perlen wie der Fun-Splatter &#8222;Dead Snow&#8220; oder der unangenehme &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-the-innocents/">The Innocents</a>&#8220; zeugen davon, dass auch im Norden Europas Genre-Kino gedreht wird. Nun hat sich Netflix den 2022 entstandenen &#8222;Viking Wolf&#8220; geschnappt und ins Programm genommen. Worum es hier geht, verrät bereits der Titel. Was der Film sonst noch bietet und ob sich für Horrorfans das Einschalten lohnt, klärt die Kritik.</p>
<figure id="attachment_13751" aria-describedby="caption-attachment-13751" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13751 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/wolf-1.webp" alt="Viking Wolf" width="1024" height="576" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/wolf-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/wolf-1-300x169.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/wolf-1-768x432.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/wolf-1-750x422.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13751" class="wp-caption-text">Thale hat sich in der neuen Heimat noch nicht eingelebt, als es zu blutigen Attacken in den Wäldern kommt, denen auch sie fast zum Opfer fällt.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Die 17-jährige Thale (Ellie Rhiannon Müller Osborne) ist mit ihrer Familie gerade erste in eine Kleinstadt gezogen, in der ihre Mutter Liv (Liv Mjönes) eine Stelle als Polizistin bekommen hat. Während sich ihre taubstumme kleine Schwester Jenny (Mia Fosshaug Laubacher) sich schnell eingelebt hat, tut sich Thale schwer. Auch, weil sie sich mit dem neuen Lebensgefährten ihrer Mutter nicht sonderlich gut versteht. Da kommt die Einladung ihres Klassenkameraden Jonas (Sjur Vatne Brean), mit ihm und ein paar anderen in der Nähe an einer kleinen Bucht abzuhängen, gerade recht. Dabei macht sich Thale aber nicht nur Freunde, denn Elin (Silje Öksland Krohne), die Tochter der Bürgermeisterin, hat ein Auge auf Jonas geworfen und ist über seinen Flirt mit Thale nicht sonderlich glücklich.</p>
<p>Doch das alles wird schnell bedeutungslos, als plötzlich ein unbekanntes Wesen über Elin und Jonas herfällt und auch Thale verletzt, als sie den beiden zur Hilfe eilen will. Während Thale und Jonas mit Blessuren und einem Schrecken davonkommen, wird Elin in den Wald gezogen und wenig später tot aufgefunden. Die Polizei steht vor einem Rätsel, geht aber zunächst von einem wilden Wolf aus, der möglicherweise als Einzelgänger lebt und Geschmack an der Nähe des Menschen gefunden hat. Als sich eine Gruppe Jäger mit der Polizei gemeinsam auf die Suche macht, entdecken sie allerdings eine wesentlich furchterregendere Wahrheit. Währenddessen stellt Thale fest, dass seltsame Veränderungen in ihr vorgehen &#8230;</p>
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<h2>Im Norden nichts Neues</h2>
<p>Auch wenn es die eine oder andere Abweichung gibt, so steht über <strong>Viking Wolf</strong> doch in großen Buchstaben &#8222;American Werewolf&#8220;. Regisseur und Drehbuch-Co-Autor Stig Svendsen variiert in seinem Film alle wichtigen Ideen des Klassikers von John Landis, lässt allerdings den schwarzen Humor des Vorbilds komplett aus und erzählt eine komplett ernsthafte Werwolf-Geschichte. Und das ist hier wahrlich kein Spoiler, macht Svendsen doch schon in der ersten Minute seines Films deutlich, worum es in <strong>Viking Wolf</strong> gehen wird, wenn er die Ursprünge des Geschehens voranstellt. Wie in <strong>American Werewolf</strong> hält sich auch Svendsen zu Beginn der Story allerdings an die Regel, die Steven Spielberg mit &#8222;Der weiße Hai&#8220; etablierte: Zeige dein Monster nicht zu früh!</p>
<p>Und so dauert es etwa 45 Minuten, bis der Horrorfan endlich einen Blick auf den norwegischen Werwolf werfen darf &#8211; und angesichts des Budgets, das sicher mit einer Hollywood-Produktion nicht mithalten kann &#8211; auch nicht enttäuscht wird. Schlimmer ist es da schon, dass Svendsen bis zu dieser Stelle vor lauter Storyaufbau kaum Spannung erzeugt. Was sicher auch daran liegt, dass erfahrene Horrorfans die Blaupause des Originals deutlich hindurchschimmern sehen. Und <strong>Viking Wolf</strong> daher in jeder Minute komplett vorhersehbar ist. So originell <strong>American Werewolf</strong> durch den Humor auch ist, die Geschichte des seinen Trieben ausgelieferten menschlichen Wolfs gibt in Sachen Variation einfach sehr wenig her.</p>
<figure id="attachment_13752" aria-describedby="caption-attachment-13752" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13752 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/wolf-2.webp" alt="Wälder NOrwegens" width="1024" height="576" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/wolf-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/wolf-2-300x169.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/wolf-2-768x432.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/wolf-2-750x422.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13752" class="wp-caption-text">Eine Gruppe Polizisten und Jäger macht sich auf die Suche nach dem Raubtier.</figcaption></figure>
<h2>Ordentlicher B-Movie</h2>
<p>1941 etablierte der Lon Chaney-Klassiker &#8222;The Wolfman&#8220; die Weitergabe des Fluches durch den Biss eines Werwolfs in ein Opfer, das die Attacke überlebt. Und seitdem ist keinem Regisseur oder Autor hier eine bahnbrechende Neuerung eingefallen, lässt man eher an Fantasyromanen orientierte nette Werwölfe einmal außen vor. Und so krankt auch <strong>Viking Wolf</strong> ein wenig daran, dass hier nicht eine frische Idee zu sehen ist. Immerhin inszeniert Svendsen zumindest einen spannenden dritten Akt, in dem er gekonnt mit dem Emotionen des Publikums spielt. Und wenn es zur Sache geht, hat <strong>Viking Wolf</strong> durchaus ordentlich Effekte zu bieten, wenn auch Gewaltexzesse wie im bislang letzten &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/texas-chainsaw-massacre-kritik-film/">Texas Chainsaw Massacre</a>&#8220; nicht zur Ausstattung gehören.</p>
<p>Zwar stammt der Werwolf deutlich sichtbar aus dem Computer, aber Svendsen nutzt an vielen Stellen auch handgemachte Effekte und stellt somit auch Horrorfans zufrieden, die mehr als ein wenig Blut sehen wollen. Allerdings kann <strong>Viking Wolf</strong> einen leichten Billig-Look nie ganz ablegen. Wer sich also auf den norwegischen Horror einlassen will, muss in Sachen Optik Abstriche machen. Und auch die erste recht langweilige Hälfte überstehen, bis <strong>Viking Wolf</strong> endlich mal seine Zähne zeigt. Dann aber deutlich stärker auf Horror setzt als zuletzt Horror-Komödien wie &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/werewolves-within-kritik-film/">Werwolves Within</a>&#8222;. Wer den skandinavischen Werwolf-Reißer mag: <strong>Viking Wolf</strong> lässt sich für mögliche Fortsetzungen mehr als nur ein Türchen offen.</p>
<figure id="attachment_13753" aria-describedby="caption-attachment-13753" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13753 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/wolf-3.webp" alt="Viking Wolf" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/wolf-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/wolf-3-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/wolf-3-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/wolf-3-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/wolf-3-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/wolf-3-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/wolf-3-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13753" class="wp-caption-text">Wolfsexperte William kann mit dem Leichnam des seltsamen Wolfs wenig anfangen.</figcaption></figure>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Mit <strong>Viking Wolf</strong> bietet Netflix Horrorfans einen ebenso vorhersehbaren wie ernsthaft erzählten Werwolf-Film. Zwar kann Regisseur Stig Svendsen nichts Neues erzählen und orientiert sich mehr als deutlich am Klassiker <strong>American Werewolf</strong>. Aber für sein kleines Budget liefert der Film ordentlich ab und bietet vor allem in der letzten halben Stunde ansprechende Spannung und auch die eine oder andere Gewaltspitze. Für einen kleinen Horrorsnack zwischendurch ist der skandinavische Blick auf das bekannte Motiv also durchaus geeignet. Wer allerdings mehr erwartet, als handwerklich gut gemachten, aber inhaltlich total generischen Creature-Horror, dürfte wohl enttäuscht werden.</p>
<p><strong>Viking Wolf startet am 3. Februar 2023 bei Netflix. </strong></p>
<p><a href="https://lauterfilme.de/netflix-filmkritik-im-ueberblick/">Weitere Kritiken zu Netflix-Filmen gibt es hier.</a></p>
<figure id="attachment_13754" aria-describedby="caption-attachment-13754" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13754 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/wolf-4.webp" alt="Wolf in Nahaufnahme" width="1024" height="576" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/wolf-4.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/wolf-4-300x169.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/wolf-4-768x432.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/02/wolf-4-750x422.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13754" class="wp-caption-text">Kann sich der menschliche Wirt von der Bestie befreien?</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: The House At Night</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Oct 2021 11:14:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>David Bruckner ist ein Horror-Regisseur, der sich eigentlich auf Anthologien spezialisiert hat. Bereits in seinem ersten Film &#8222;The Signal&#8220; drehte er eine von drei Episoden. Auch zu den Episodenfilmen &#8222;VHS&#8220; und &#8222;Southbound&#8220; trug er je einen Abschnitt bei. Aus der Episoden aus VHS, in der es um einen weiblichen Dämonen ging, wurde 2016 mit &#8222;Siren&#8220; sogar ein ganzer Film. Ein Jahr später lieferte er dann mit &#8222;The Ritual&#8220; die Verfilmung eines Horror-Romans ab, der zu Netflix kam und dort bei [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>David Bruckner ist ein Horror-Regisseur, der sich eigentlich auf Anthologien spezialisiert hat. Bereits in seinem ersten Film &#8222;The Signal&#8220; drehte er eine von drei Episoden. Auch zu den Episodenfilmen &#8222;VHS&#8220; und &#8222;Southbound&#8220; trug er je einen Abschnitt bei. Aus der Episoden aus VHS, in der es um einen weiblichen Dämonen ging, wurde 2016 mit &#8222;Siren&#8220; sogar ein ganzer Film. Ein Jahr später lieferte er dann mit &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-the-ritual/">The Ritual&#8220;</a> die Verfilmung eines Horror-Romans ab, der zu Netflix kam und dort bei vielen Fans gut ankam. Seine bislang letztes Werk &#8222;The House At Night&#8220;, oder wie er im Original hieß &#8222;The Night House&#8220;, stellte er Anfang 2020 vor. Nun ist der Film bei Disney+ gelandet. Kann Bruckner damit an alte Qualitäten anknüpfen? Das verrät die Kritik.</p>
<figure id="attachment_11249" aria-describedby="caption-attachment-11249" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-11249 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/10/house-0.jpg" alt="The House At Night" width="1024" height="597" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/10/house-0.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/10/house-0-300x175.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/10/house-0-768x448.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-11249" class="wp-caption-text">Nach dem Tod ihres Mannes findet Beth merkwürdige Hinweise auf ein geheimes Leben, dass Owen geführt hat.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Beth (Rebecca Hall) hat gerade ihren Mann Owen (Evan Jonigkeit) beerdigt und kehrt nun in ihr gemeinsames Haus an einem kleinen See zurück. Owen war dort mit dem Boot hinausgerudert und hatte sich in den Kopf geschossen. Beth, die eher zu dunklen Gedanken neigt als ihr Mann, ist am Boden zerstört und gibt sich die Schuld an seinem Tod. Irgendwie, so glaubt sie, hat sich ihre dunkle Energie auf ihren Mann übertragen, und der konnte damit nicht länger leben. Entgegen dem Rat ihrer besten Freundin Claire (Sarah Goldberg) bleibt sie in dem Haus  und hat bald seltsame Träume, in denen sich eine unsichtbare Gestalt bei ihr aufhält und offenbar versucht, mit ihr in Kontakt zu treten.</p>
<p>Auf der Suche nach Möglichkeiten, mit dem Geist Owens zu interagieren, durchsucht Beth die Sachen ihres Ehemannes gründlicher &#8211; und stößt dabei auf beunruhigende Dinge. So findet sie Fotos von anderen Frauen auf seinem Smartphone und seinem Laptop. Hat ihr Mann ein Doppelleben geführt, von dem Beth all die Jahre nichts ahnte? Die Antworten, die sie findet, sind deutlich erschreckender, als die Witwe sich das in ihrem schlimmsten Träumen ausgemalt hätte &#8230;</p>
<p><iframe title="THE NIGHT HOUSE | Official Trailer | Searchlight Pictures" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/2Tshycci2ZA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Atmosphärischer Grusel</h2>
<p>Zu Beginn seiner Karriere griff David Bruckner gern auf blutige Spezialeffekte zurück, um sein Publikum ordentlich zu erschrecken. So ist seine VHS-Episode &#8222;Amateur Night&#8220; recht derbe geraten. Auch in The Ritual setzt Bruckner noch einige blutige Schockmomente. Mit <strong>The House At Night</strong> betritt er nun neue Pfade, denn um Blut oder harte Effekte geht es hier nicht. Stattdessen verfilmt er das Drehbuch von Ben Collins und Luke Piotrowski, beide Horror-Spezialisten, als Mystery-Plot, in dem die Frage nach Realität und Einbildung lange als Thema im Raum steht. Denn Bruckner erzählt Beths Story absichtlich uneindeutig. Und so bleibt es dem Zuschauer überlassen, sich eigene Gedanken zu machen, was genau er da eigentlich zu sehen bekommt.</p>
<p>Denn Beths Trauer und ihr Schmerz über die neu entdeckten, dunklen Seiten ihres toten Ehemannes könnten durchaus alle nur in ihrem Kopf stattfinden und ein Ventil für ihre Psyche sein, um die Situation besser zu ertragen. Doch auch die Anwesenheit eines Geistes schließt Bruckners Inszenierung nicht aus. Geschickt spielt der Regisseur dabei sowohl mit der Erwartungshaltung des Publikums als auch mit der Situation, in der solche Halluzinationen durchaus glaubwürdig wären. <strong>The House At Night</strong> bezieht seines Spannung lange Zeit aus dieser besonderen Konstellation, ehe er sich nach einer guten Stunden doch langsam offenbaren muss, in welche Richtung der Plot tatsächlich geht.</p>
<figure id="attachment_11250" aria-describedby="caption-attachment-11250" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-11250 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/10/house-1.jpg" alt="The House At Night" width="1024" height="601" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/10/house-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/10/house-1-300x176.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/10/house-1-768x451.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-11250" class="wp-caption-text">Bald wirken sich diese neuen Erkenntnisse auf Beths Leben aus &#8211; Alpträume nehmen zu.</figcaption></figure>
<h2>Rebecca Hall trägt den Film</h2>
<p>Das erinnert ältere Zuschauer und Fans des Genres durchaus nicht ganz unberechtigt an &#8222;Schatten der Wahrheit&#8220; mit Michelle Pfeiffer und Harrison Ford aus dem Jahr 2000. Bruckners Film biegt bei einigen Parallelen dann aber doch noch in eine andere Richtung ab. Dass <strong>The House At Night</strong> so gut funktioniert und seine Schrecken nicht verliert, liegt zu einem guten Teil Rebecca Hall, die die ganze Gefühlspalette der jungen Witwe herausragend spielt. Denn Bruckners Möglichkeiten, ein Grauen zu zeigen, das man nicht sehen kann, beschränkt sich auf Halls Gesicht im Angesicht der Ereignisse. Und die Panik ihrer Figur transportiert Hall sehr direkt und packend an den Zuschauer.</p>
<h2>Brillante Bilder</h2>
<p>Aber auch Bruckners Kamerafrau Elisha Christian leistet in <strong>The House At Night</strong> exzellente Arbeit. Denn ihr gelingt es, gruselige Momente zu erzeugen, indem sie die Kamera &#8211; und damit das Auge des Betrachters &#8211; in genau die richtige Perspektive bringt, um Dinge zu zeigen, die es eigentlich nicht geben sollte. Natürlich helfen hier Spezialeffekte ein wenig nach. Doch im Kern sind es die Blickwinkel, die Beths Panik mehr als erklärlich machen. Und eine Atmosphäre erzeugen, von der der Film in weiten Teilen lebt. Denn die eigentlich Story, wie sie sich am Ende präsentiert, ist gar nicht so reich an Überraschungen und Twists, wie man zu Beginn des Films vielleicht denkt. Doch Bruckner verkauft diese Geschichte mit maximaler Spannung und nutzt dabei immer wieder Spiegel als Bild für den Zustand der Seele &#8211; oder etwas anderes.</p>
<figure id="attachment_11251" aria-describedby="caption-attachment-11251" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-11251 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/10/house-2.jpg" alt="The House At Night" width="1024" height="576" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/10/house-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/10/house-2-300x169.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/10/house-2-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-11251" class="wp-caption-text">Claire versucht ihrer besten Freundin Beth zu helfen, doch sie hat keine Ahnung, wie.</figcaption></figure>
<p>Und so werden bei <strong>The House At Night</strong> vor allem Fans von Geistergeschichten und atmosphärischem Horror auf ihre Kosten kommen. Zwar erfindet Bruckner hier nur wenig neu, bringt aber dennoch frischen Wind in so manches ausgelutschte Klischee und erzählt eine sehr viel dunklere Story, als der Zuschauer das am Anfang erwarten würde.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Mit <strong>The House At Night</strong> legt Horrorspezialist David Bruckner einen atmosphärisch dichten Geister-Grusler, der mit wenigen gezielten Effekten und einer grandiosen Rebecca Hall eine ungewöhnliche und unheimliche Geschichte erzählt. Geschickt lässt er den Zuschauer lange im Dunkeln, legt falsche Spuren aus, um dann mit dem starken Finale Grundängste zu schüren, wie man es in einem Spuk-Horror lange nicht gesehen hat. Ein Film, der mit seiner erschreckenden Botschaft nachwirkt und sich nicht so einfach abschütteln lässt. Zuschauer, für die Horror vor allem aus blutigsten Bildern und Effekten besteht und die mit Atmosphäre wenig anfangen können, ist <strong>The House At Night</strong> aber definitiv nicht der richtige Film.</p>
<p><strong>The House At Night startet am 27. Oktober 2021 bei Disney+.</strong></p>
<figure id="attachment_11252" aria-describedby="caption-attachment-11252" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-11252 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/10/house-3.jpg" alt="The House At Night" width="1024" height="595" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/10/house-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/10/house-3-300x174.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/10/house-3-768x446.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-11252" class="wp-caption-text">Je tiefer Beth gräbt, in desto größere Gefahr gerät sie. Kann sie das Haus in der Nacht überleben?</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: Malasana 32 &#8211; Haus des Bösen</title>
		<link>https://lauterfilme.de/malasana-kritik-film/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jun 2021 11:56:33 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Haunted House]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Spanien ist in Europa einer der Spitzenreiter in Sachen gehaltvoller Thriller und auch Horror. Ob &#8222;The Body&#8220; oder &#8222;Der unsichtbare Gast, ob &#8222;REC&#8220; oder &#8222;Das Waisenhaus&#8220; &#8211; spanische Autoren und Regisseure haben durchaus ein Händchen für unheimliche Stoffe. Der neueste Streich stammt von Albert Pinto, der nicht nur für Netflix zwei Episoden der Thriller-Serie &#8222;Sky Rojo&#8220; inszenierte, sondern auch einige Erfahrung mit Horrorthemen aufweist. Mit &#8222;Malasana 32 &#8211; Haus des Bösen&#8220; schielen er und nicht weniger als vier (!) Drehbuchautoren [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Spanien ist in Europa einer der Spitzenreiter in Sachen gehaltvoller Thriller und auch Horror. Ob &#8222;The Body&#8220; oder &#8222;Der unsichtbare Gast, ob &#8222;REC&#8220; oder &#8222;Das Waisenhaus&#8220; &#8211; spanische Autoren und Regisseure haben durchaus ein Händchen für unheimliche Stoffe. Der neueste Streich stammt von Albert Pinto, der nicht nur für Netflix zwei Episoden der Thriller-Serie &#8222;Sky Rojo&#8220; inszenierte, sondern auch einige Erfahrung mit Horrorthemen aufweist. Mit &#8222;Malasana 32 &#8211; Haus des Bösen&#8220; schielen er und nicht weniger als vier (!) Drehbuchautoren eindeutig in Richtung &#8222;The Conjuring&#8220; und erzählen die Story einer unheimlichen Wohnung in der Innenstadt von Madrid. Kann sich der spanische Horrorfilm mit James Wans modernem Klassiker messen?</p>
<figure id="attachment_9950" aria-describedby="caption-attachment-9950" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-9950 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/mala-1.jpg" alt="Malasana" width="1024" height="640" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/mala-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/mala-1-300x188.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/mala-1-768x480.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/mala-1-400x250.jpg 400w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-9950" class="wp-caption-text">Familie Olmedo freut sich über ihr neues Zuhause in der Innenstadt von Madrid.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>1976. Nach einem unschönen Vorfall verlässt das Paar Manolo (Ivan Marcos) und Candela (Bea Segura) mit den fast erwachsenen Kindern Pepe (Sergio Castellanos) und Amparo (Begona Vargas) sowie dem kleinen Rafael (Ivan Renedo) und dem dementen Großvater ihr Heimatdorf und wollen in Madrid neu anfangen. Deshalb hat die Familie alles zu Geld gemacht, um sich damit im Madrider Viertel Malasana eine seit Jahren leestehende Wohnung zu kaufen. Manolo hat einen Job in einer Fabrik gefunden, Candela kann in einem Kaufhaus als Verkäuferin anfangen. Alles sieht gut aus. Doch der junge Rafael bemerkt als erster, dass in der neuen Wohnung nicht alles mit rechten Dingen zugeht.&nbsp;</p>
<p>Auch Pepe und Amparo haben bald erste Begegnungen mit einem Wesen, das eine Art Gespenst zu sein scheint &#8211; und etwas von der Familie will. Leider findet Amparo das erste heraus, als ihr kleine Bruder bereits spurlos verschwunden ist. Doch bald hört sie ihn rufen &#8211; aus der Nachbarwohnung. Dort lässt sich allerdings nichts entdecken, bis Amparo auf der Suche auch dort auf den bösartigen Geist stößt. Schließlich wird die ganze Familie von dem Wesen terrorisiert, ohne dass sie mehr über den Geist herausfinden. Amparo macht sich schließlich auf die Suche nach einer Frau, die früher einmal in ihrem Haus gelebt hat. Sie hat die Hoffnung, dort etwas mehr über die Ereignisse in Malasana 32 zu erfahren &#8230;</p>
<p><iframe title="MALASAÑA 32 - HAUS DES BÖSEN Trailer Deutsch | Ab 17. Juni im Kino!" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/LBxXKBCAi_c?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Handwerklich solide</h2>
<p>Das Qualitätsempfinden von <strong>Malasana 32</strong> steht und fällt mit der Menge an Geisterhaus-Storys, die der Zuschauer bereits gesehen hat. Wer mit diesem spanischen Horrorfilm in <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-the-vigil-die-totenwache/">die Welt der Spuk-Gebäude</a> einsteigt, dem steht ein sehr ordentlicher Film bevor. Gekonnt spielt Regisseur Albert Pinto mit den Versatzstücken des Genres, lässt Dielen knarzen und Türen quietschen, die Kamera unendlich langsam um Ecken biegen, um dann dort im Zwielicht zwischen Dunkelheit und Helligkeit schemenhafte Gestalten zu zeigen, die sich den Protagonisten nähern, während zischendes Lachen ertönt. Pinto bringt handwerklich alles mit, was einen guten Horror-Regisseur ausmacht und weiß, wie er seinem Publikum Angst macht &#8211; oder es zumindest erschreckt.</p>
<p>Auch im Story-Bereich bietet Malasana gehobenen Durchschnitt. Zwar erfinden die Autoren das Rad nicht neu, aber zumindest bieten sie dem Zuschauer, ganz ähnlich wie in den Conjuring-Filmen, eine Erklärung für die Vorkommnisse in der Wohnung. Und hebt sich damit wohltuend von Filmen ab, die einfach gar keine Hinweise auf Hintergründe der Story liefern und sich auf Splatter-Effekte oder Jump Scares beschränken. Beides findet in <strong>Malasana</strong> kaum bis gar nicht statt. Die wenigen Jump-Scares sind gut gemacht, und auf blutiges Gemetzel verzichtet Pinto vollständig. Ohnehin zeigt der Regisseur nicht viel, selbst der gruselige Geist wird kaum einmal wirklich gut sichtbar in Szene gesetzt. Pinto setzt auf Atmosphäre statt Schocks &#8211; meistens qualitativ eine gute Entscheidung, wenn man Atmosphäre denn beherrscht.</p>
<figure id="attachment_9951" aria-describedby="caption-attachment-9951" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-9951 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/mala-2.jpg" alt="Malasana" width="1024" height="640" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/mala-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/mala-2-300x188.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/mala-2-768x480.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/mala-2-400x250.jpg 400w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-9951" class="wp-caption-text">Doch mit der neuen Wohnung stimmt etwas nicht. Der junge Rafael und der demente Opa spüren es zuerst.</figcaption></figure>
<h2>Aus dem Süden nichts Neues</h2>
<p>Und das kann man Alberto Pinto nicht absprechen. Der Spanier hat vielleicht keine beeindruckende Menge eigener Ideen. Aber er hat sich die Vorbilder von <strong>Malasana</strong> sehr genau angesehen und das dort gezeigte Handwerk tadellos übernommen. Das ist allerdings auch das Problem des Films. Je mehr Haunted House-Streifen der Zuschauer bereits gesehen hat, desto durchschnittlicher wird die spanische Variante. Denn angeblich frische Ansätze entpuppen sich schnell als Rohrkrepierer. So verspricht das Grauen in einer Wohnung statt in einem einsamen Haus zwar Abwechslung, tatsächlich gibt es aber nur in einer Szene einen Nachbarn, der in der weiteren Handlung dann aber keine Rolle mehr spielt. So ist diese angeblich neue Idee in Wahrheit keine, da sie inhaltlich nie relevant wird.</p>
<p>Von Bedeutung hingegen sind die schauspielerischen Leistungen, denn die können sich sehen lassen. Das gilt für Begona Vargas&#8216; Hauptrolle Amparo ebenso wie für den Rest der Familie. Selbst dem jungen Ivan Renedo gelingt es, seine Rolle nicht als nervtötendes Kind zu spielen, sondern als niedlichen kleinen Jungen, mit dem man als Zuschauer schnell mitfiebert. Dem Drehbuch gelingt es aber nicht, weitere Figuren so in Zentrum der Geschichte zu rücken, dass ihr Schicksal dem Zuschauer wirklich nahe gehen würde. Dennoch hat man eine solche Geschichte schon oft wesentlich schlechter erzählt bekommen &#8211; und gar nicht so oft deutlich besser als hier.</p>
<figure id="attachment_9952" aria-describedby="caption-attachment-9952" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-9952 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/mala-4.jpg" alt="Malasana" width="1024" height="640" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/mala-4.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/mala-4-300x188.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/mala-4-768x480.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/mala-4-400x250.jpg 400w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-9952" class="wp-caption-text">Doch bald wird die ganze Familie von einem bösen Spuk terrorisiert.</figcaption></figure>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Mit <strong>Malasana 32 &#8211; Haus des Bösen</strong> kommt ein Horrorfilm der alten Schule in die Kinos. Regisseur Albert Pinto setzt mehr auf Atmosphäre und Story als auf Splatter oder viele Jump-Scares. Allerdings schaut sich Pinto auch eine Menge von den Genre-Größen wie <strong>The Conjuring</strong> oder <strong>Der Exorzist</strong> ab und bringt nur wenige eigene Ideen mit. Das stört mehr oder weniger, je nachdem, wie horrorerfahren der Zuschauer bereits ist. Für relative Neulinge hält <strong>Malasana</strong> einige starke Szenen bereit, wer hingegen schon etliche Haunted-House-Horrorfilme gesehen hat, dürfte hier nur wenig entdecken, das ihm noch nicht untergekommen ist.</p>
<p><strong>Malasana 32 &#8211; Haus des Bösen startet am 17. Juni 2021 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_9953" aria-describedby="caption-attachment-9953" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-9953 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/mala-3.jpg" alt="Lola" width="1024" height="640" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/mala-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/mala-3-300x188.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/mala-3-768x480.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/mala-3-400x250.jpg 400w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-9953" class="wp-caption-text">Hilfe erhält die Familie schließlich von ganz unerwarteter Seite.</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: Wounds</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Oct 2019 14:27:26 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[gruselig]]></category>
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		<category><![CDATA[Netflix]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für viele ist der Horrorfilm das verzichtbarste Genre von allen. Einfach, weil sie sich nicht gerne gruseln oder erschrecken. Für andere ist es eines der vielseitigsten Genres überhaupt, das mit zahlreichen Sub-Genres glänzt und auf vielen verschiedenen Wegen zum Ziel kommen kann. Manche Filme erklären die Story bis ins Detail, andere wiederum lassen den Zuschauer komplett im Dunkeln und wollen einfach nur eine möglichst gruselige Stimmung erzeugen. Zu letzter Kategorie gehört auch der neue Netflix-Horrorfilm &#8222;Wounds.&#8220; Was ist das Grauen? [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Für viele ist der Horrorfilm das verzichtbarste Genre von allen. Einfach, weil sie sich nicht gerne gruseln oder erschrecken. Für andere ist es eines der vielseitigsten Genres überhaupt, das mit zahlreichen Sub-Genres glänzt und auf vielen verschiedenen Wegen zum Ziel kommen kann. Manche Filme erklären die Story bis ins Detail, andere wiederum lassen den Zuschauer komplett im Dunkeln und wollen einfach nur eine möglichst gruselige Stimmung erzeugen. Zu letzter Kategorie gehört auch der neue Netflix-Horrorfilm &#8222;Wounds.&#8220;</strong></p>
<p>Was ist das Grauen? Dazu hat eigentlich jeder eine eigene Meinung. Manche spüren den fiesesten Schrecken beim Anblick einer Spinne, andere können kein Blut sehen. Es gibt Leute, die sich vor Zombies extrem fürchten, andere lassen die wandelnden Toten völlig kalt. Regisseur Babak Anvari, der mit seinem Debüt &#8222;Under the Shadow&#8220; große Erfolge feierte, setzte mit <em>Wounds</em> eine Novelle des Autors Nathan Ballingrud um. Und erzählt eine Geschichte, die voller Bilder steckt, aber keine einfachen Antworten liefert.</p>
<figure id="attachment_6973" aria-describedby="caption-attachment-6973" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-6973 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/10/wounds-1-1024x682.jpg" alt="Wounds" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/10/wounds-1-1024x682.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/10/wounds-1-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/10/wounds-1-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/10/wounds-1-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/10/wounds-1-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/10/wounds-1.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-6973" class="wp-caption-text">Nach einer Schlägerei findet Will ein Handy &#8211; und das verändert bald sein gesamtes Leben.</figcaption></figure>
<h3>Die Handlung</h3>
<p>Barkeeper Will (Armie Hammer) muss eines Abends einen Streit zwischen einem Stammgast und einem anderen Typen schlichten. Dabei sieht auch eine Gruppe College-Kids zu, die sofort flüchten, als von Polizei die Rede ist. Will findet an ihrem Platz lediglich ein vergessenes Smartphone. Zuhause bei Freundin Carrie (Dakota Johnson) gelingt es ihm, den Sicherheitscode zu knacken. Doch neben vielen harmlosen Selfies entdeckt er auf dem Telefon auch einige verstörende Aufnahmen von toten Körpern.</p>
<p>Obwohl er seiner Freundin verspricht, das Smartphone zur Polizei zu bringen, entscheidet er sich um und beginnt selbst, Nachforschungen über die möglichen Besitzer des Telefons anzustellen. Und schon kurze Zeit später scheint sich Willa Leben langsam aber sicher zu ändern. Er sieht Dinge, die eigentlich nicht existieren können und hört Geräusche, die ihn bis ins Mark erschüttern. Immer wieder hat er Visionen von ihm lieben Menschen, die enthauptet vor ihm liegen. Welche unheimliche Macht versucht da, Will in die Hände zu bekommen?<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/81uxmIO_lps" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Wounds: Keine normale Story</h3>
<p>Die ersten 20 Minuten des Films sind vielversprechend. Sie bauen eine bedrohliche Atmosphäre auf, setzen immer wieder mit Details den Zuschauer auf mögliche Fährten und führen durchaus komplexe Figuren ein. Doch je länger <em>Wounds</em> läuft, desto klarer wird: All die Fragen, die der Film zu Beginn aufgeworfen hat, wird er nicht beantworten. Stattdessen entwickelt er sich immer mehr zu einer Art Fiebertraum, in dem der Protagonist &#8211; und damit auch der Zuschauer &#8211; seinen Sinnen nicht trauen kann.</p>
<p>Hier einen Sinn oder Eindeutigkeit zu finden, dürfte auch für ausgewiesene Film-Analysten schwierig werden. Das liegt aber auch gar nicht im Interesse von Anvari und Ballingrud. Denn die ganze Story lässt sich auch als Abstieg in den Wahnsinn interpretieren &#8211; und als solche muss die natürlich auch nicht unbedingt einen Sinn ergeben. Wer Filme wie &#8222;Jacob&#8217;s Ladder&#8220; oder frühe Werke von Dario Argento mag, der wird vermutlich auch bei <em>Wounds</em> auf seine Kosten kommen.</p>
<figure id="attachment_6974" aria-describedby="caption-attachment-6974" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-6974 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/10/wounds-3-1024x682.jpg" alt="Wounds" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/10/wounds-3-1024x682.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/10/wounds-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/10/wounds-3-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/10/wounds-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/10/wounds-3-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/10/wounds-3.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-6974" class="wp-caption-text">Für Kollegin Alicia empfindet Will mehr als nur Freundschaft.</figcaption></figure>
<h3>Wounds: Starke Schauspieler</h3>
<p>Armie Hammer spielt die Figur des Will sehr ansprechend. Durch seine Größe bringt er den körperlichen Aspekt der Rolle mit, aber mit seinem guten Spiel macht er auch die wachsende Verzweiflung der Figur glaubhaft sichtbar. Dazu überzeugt Dakota Johnson als Carrie, die als sehr ausgeglichener Charakter eher zurückgenommen angelegt ist. Und dennoch ein paar der unheimlichsten Momente des Films zu verantworten hat. Außerdem spielt die Deutsch-Amerikanerin Zazie Beetz als Wills Kollegin eine Art Katalysator der Story &#8211; und das macht sie gut.</p>
<p>Statt auf Jump Scares setzt Anvari bei <em>Wounds</em> ganz auf Atmosphäre. Wenn Will immer wieder Kakerlaken sieht, die in seiner Nähe auftauchen oder er sich, wie in frühen Cronenberg-Werken, selbst in den eigenen Körper greift, dann kommen diese Szenen nicht deshalb als Schock, weil sie so inszeniert sind, sondern weil sie auch ohne grelle Sound-Effekte oder Kameraperspektiven nachhaltig verunsichern. Anvari entwirft Bilder des Schreckens wie ein Maler, nicht wie ein Geschichtenerzähler.</p>
<p>Wer also eine Story braucht, in der Gut gegen Böse antritt und am Ende eine Seite über die andere triumphiert, wie die meisten modernen Horrorfilme heute funktionieren, der muss sich bei <em>Wounds</em> auf eine neue Erfahrung einstellen. Der Horror wird nie greifbar, findet ständig in dem Bereich statt, den man aus den Augenwinkeln gerade noch erkennen kann. Und bleibt deshalb diffus. Daher wird der Film viele kaltlassen oder verwirren. Andere werden den Film genau dafür feiern.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p><em>Wounds</em> ist ein Film, der sich zwar leicht in die Kategorie Horror einordnen lässt, sich dort aber sofort eine Nische sucht, in der nicht viel Konkurrenz herrscht. Statt Antworten auf die vielen Fragen zu geben, die er mit seiner Story aufwirft, erklärt er gar nichts. Und überlässt es dem Zuschauer, selbst zu entscheiden, was genau er dort gerade gesehen hat. Das werden viele Zuschauer sicher nicht mögen, einige wenige aber werden den Film auch genau dafür lieben. Wer traditionelleren Horror sehen will, ist mit dem gleichzeitig startenden <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-eli/">&#8222;Eli&#8220;</a> besser bedient.</p>
<h3>Wounds startet am 18. Oktober 2019 bei Netflix.</h3>
<p>Weitere Kritiken zu Netflix-Filmen <a href="https://lauterfilme.de/netflix-filmkritik-im-ueberblick/">finden sie hier</a>.</p>
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<figure id="attachment_6976" aria-describedby="caption-attachment-6976" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-6976 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/10/wounds-2-1024x682.jpg" alt="Wounds" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/10/wounds-2-1024x682.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/10/wounds-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/10/wounds-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/10/wounds-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/10/wounds-2-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/10/wounds-2.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-6976" class="wp-caption-text">Dafür scheint seine Beziehung zu Carrie durch die grauenhaften Ereignisse zugrunde zu gehen.</figcaption></figure>
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</iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Filmkritik: The Hole In The Ground</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Apr 2019 17:47:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[britisch]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[gruselig]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die britischen Inseln gelten zwar momentan nicht unbedingt als Horror-Hochburg, haben aber in den vergangenen Jahren mit Filmen wie &#8222;Ghost Stories&#8220;, &#8222;The Descent&#8220; oder &#8222;Eden Lake&#8220; einige echte Horrorperlen hervorgebracht &#8211; und mit den legendären &#8222;Hammer&#8220;-Filmen viele Klassiker des Genres. Kann auch &#8222;The Hole In The Ground&#8220; des irischen Regisseurs Lee Cronin in diese Fußstapfen treten oder haben wir in diesem Jahr schon besseren Kinder-Horror gesehen? Böse Kinder haben Horror-Fans 2019 schon ein paar Mal zu Gewicht bekommen. &#8222;The Prodigy&#8220; [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die britischen Inseln gelten zwar momentan nicht unbedingt als Horror-Hochburg, haben aber in den vergangenen Jahren mit Filmen wie &#8222;Ghost Stories&#8220;, &#8222;The Descent&#8220; oder &#8222;Eden Lake&#8220; einige echte Horrorperlen hervorgebracht &#8211; und mit den legendären <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hammer-Filme" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Hammer&#8220;-Filmen</a> viele Klassiker des Genres. Kann auch &#8222;The Hole In The Ground&#8220; des irischen Regisseurs Lee Cronin in diese Fußstapfen treten oder haben wir in diesem Jahr schon besseren Kinder-Horror gesehen?</strong></p>
<p>Böse Kinder haben Horror-Fans 2019 schon ein paar Mal zu Gewicht bekommen. <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-the-prodigy/">&#8222;The Prodigy&#8220;</a> nutzte das Thema im Februar und im April begegneten uns in <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-friedhof-der-kuscheltiere/">&#8222;Friedhof der Kuscheltiere&#8220;</a> ein echt fieses Kind. Bevor dann im Juni James Gunn mit &#8222;Brightburn&#8220; einen weiteren Satansbraten auf die Menschheit loslässt, schiebt sich der kleine irische Independent-Horror <em>The Hole In The Ground</em> dazwischen, in dem eine allein erziehende Mutter Angst bekommt, dass ihr Sohn gar nicht mehr ihr Sohn ist. Taugt der was?</p>
<figure id="attachment_6049" aria-describedby="caption-attachment-6049" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-6049 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/04/hole-1-1024x576.jpg" alt="Hole in the ground" width="750" height="422" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/04/hole-1-1024x576.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/04/hole-1-300x169.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/04/hole-1-768x432.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/04/hole-1.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-6049" class="wp-caption-text">Nach einem streit findet Sarah ihren Sohn im Wald wieder. Doch bald fragt sie sich: Ist das wirklich ihr Chris?</figcaption></figure>
<h3>The Hole In The Ground: Die Handlung</h3>
<p>Sarah (Seána Kerslake) ist ist mit ihrem Sohn Chris (James Quinn Markey) in eine Kleinstadt gezogen, offenbar, um einem gewalttätigen Ehemann zu entkommen. Sie leben in einem alten Haus am Waldrand und Sarah hat alle Hände voll zu tun, um über die Runden zu kommen und sich um Chris zu kümmern. Eines Tages läuft Chris nach einem Streit in den Wald. Als Sarah ihm folgt, findet sie ein riesiges Loche tief im Wald, das ihr sofort Angst einjagt. In der Nähe findet sie schließlich ihren Sohn wieder und geht mit ihm zurück nach Haus.</p>
<p>Doch bald kommen ihr erste Zweifel, ob das Kind unter ihrem Dach wirklich Chris ist. Immer wieder verhält sich ihr Sohn merkwürdig. Und als sie schließlich den Nachbarn Des (James Cosmo) kennen lernt und von dessen Frau erfährt, dass die auch einst glaubte, ihr Sohn sei ausgetauscht worden, wird Sarahs dumpfe Angst immer mehr zu nackten Panik. Ihr ihr Kind tatsächlich noch ihr Kind? Oder hat irgendeine böse Macht von Chris Besitz ergriffen und damit begonnen, die Umgebung zu terrorisieren?<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/mOuQ7J8N8oQ" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>The Hole In The Ground: Im Wald nichts Neues</h3>
<p>Bislang hat Regisseur Lee Cronin nur einen, wenn auch hochgelobten, Kurzfilm inszeniert, <em>The Hole In The Ground</em> ist also sein Langfilm-Debüt, bei dem er auch gleich noch mit am Drehbuch schrieb. Und sein erstes Mal gelingt dem Iren recht beeindruckend. Die unheimlichen Wälder und das große Loch im Boden setzt er ebenso gekonnt gruselig in Szene wie die allmähliche Verwandlung des Kindes zu einem immer bösartiger werdenden Wesen. Leider ist daran aber absolut gar nichts neu oder originell, daher reicht es nicht zu einem richtig guten Film.</p>
<p>Dem Aspekt des bösen Nachwuchses kann Cronin ebensowenig neue Aspekte abringen wie dem unheilvoll rauschenden dunklen Wald hinter dem Haus. Inhaltlich weist er der Film deutliche Parallelen zum 2015 erschienen &#8222;The Hallow&#8220; auf, der aus England stammt. Hier wie dort dient der Wald gekonnt als Kulisse für böse Mächte, die über die Menschen hereinbrechen. Daneben bedient sich Cronin dann auch noch bei H.P. Lovecraft-Motiven &#8211; und macht seine Sache auch ganz ordentlich. Nur echte Überraschung will sich eben nicht einstellen.</p>
<figure id="attachment_6050" aria-describedby="caption-attachment-6050" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-6050 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/04/hole-2-1024x683.jpg" alt="Hole in the ground" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/04/hole-2-1024x683.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/04/hole-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/04/hole-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/04/hole-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/04/hole-2-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/04/hole-2.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-6050" class="wp-caption-text">Die angeblich verrückte Nachbarin ist sich sicher: Das Kind im Auto ist nicht Chris, sondern etwas anderes.</figcaption></figure>
<h3>The Hole In The Ground: Kein Blutbad, aber nicht blutleer</h3>
<p>&nbsp;Immerhin erzählt Cronin seine Story deutlich mehr über Atmosphäre als über Jump-Scares oder blutige Szenen. Und schafft immer wieder Momente, die das Publikum zwar nicht unbedingt tief erschrecken oder verstören, aber doch eine unangenehme Stimmung verbreiten. Dazu nutz Cronin neben interessanten Perspektiven der Kamera auch immer wieder Reflexionen &#8211; optisch und inhaltlich. Denn die allein erziehende Mutter setzt der Regisseur immer wieder auch als völlig überlastete Frau in Szene, die sich das womöglich doch nur einbildet.</p>
<p>Die wird von Seàna Kerslake ausgezeichnet verkörpert. Sie verfügt über eine starke Präsenz auf der Leinwand und zieht den Zuschauer so schnell in ihr Schicksal mit hinein. Dazu gelingt es ihr fast im Alleingang, das Interesse an der nicht sonderlich originellen Story wachzuhalten. Und sie im richtigen Moment durch ihr gutes Verständnis mit Co-Star Quinn Markey auch immer wieder anzuheizen. Fans von Horrorfilmen, die stark über die Schauspieler kommen, könnten daher mit<em> The Hole In The Ground</em> auch durchaus glücklich werden.</p>
<p>Dass es zum richtig großen Wurf wie bei dem inhaltlich nicht unähnlichen &#8222;The Babadook&#8220; nicht reicht, liegt denn auch vornehmlich am Inhalt des Films und nicht an der Art und Weise, wie dieser erzählt und gespielt wird. Es bleibt zu hoffen, dass die Welle der besessenen oder bösen Kinder nun auch wieder abebbt, denn richtig ergiebig war bislang nicht, was 2019 zu diesem Thema zu sehen war. <em>The Hole In The Ground</em> schlägt sich hier aber bislang mit am besten. Auch weil der Horror hier bis in die letzte Szene nachhallt.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Auch wenn <em>The Hole In The Ground</em> trotz des gruselig eingefangenen Waldes inhaltlich keine Bäume ausreißt, werden Genre-Fans wegen der starken Schauspieler und der straffen und guten Inszenierung dennoch auf ihre Kosten kommen. Vor allem Seána Kerslake überzeugt als Mutter, die sich von ihrem eigenen Kind zunehmend entfremdet fühlt. Ein kleiner, aber ganz feiner Beitrag zum Horror-Jahr 2019, der etliche Filme bereits hinter sich lassen kann.</p>
<p><strong>The Hole In The Ground startet am 2. Mai 2019 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<p>Mehr Kritiken zu den aktuellen Horrorfilmen 2019 <a href="https://lauterfilme.de/horror-2019-das-kommt-ins-kino/">finden Sie hier</a>.</p>
<figure id="attachment_6051" aria-describedby="caption-attachment-6051" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-6051 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/04/hole-3-1024x623.jpg" alt="Hole in the ground" width="750" height="456" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/04/hole-3-1024x623.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/04/hole-3-300x183.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/04/hole-3-768x467.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/04/hole-3.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-6051" class="wp-caption-text">Ist Chris ein unschuldiges Kind oder ein Monster in harmloser Gestalt?</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Filmkritik: The Prodigy</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Feb 2019 15:15:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[gruselig]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Suspense]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In&#8220;The Prodigy&#8220; (dt. Das Wunderkind) muss sich Taylor Schilling als Mutter die Frage stellen, ob mit ihrem hochbegabten Sohn Miles wirklich alles in Ordnung ist oder ihr Kind möglicherweise nicht das ist, was es zu sein scheint. Damit steht das neue Werk des Horror-Spezialisten Nicholas McCarthy in der Tradition eines &#8222;The Omen&#8220;. Kann der Film mit einem solchen Klassiker mithalten? Unheimliche Kinder sind ein beliebtes Motiv im Horrorfilm. Ob das dämonische Wesen oder Geister sind, die von einem Kind Besitz [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In&#8220;The Prodigy&#8220; (dt. Das Wunderkind) muss sich Taylor Schilling als Mutter die Frage stellen, ob mit ihrem hochbegabten Sohn Miles wirklich alles in Ordnung ist oder ihr Kind möglicherweise nicht das ist, was es zu sein scheint. Damit steht das neue Werk des Horror-Spezialisten Nicholas McCarthy in der Tradition eines &#8222;The Omen&#8220;. Kann der Film mit einem solchen Klassiker mithalten?</strong></p>
<p>Unheimliche Kinder sind ein beliebtes Motiv im Horrorfilm. Ob das dämonische Wesen oder Geister sind, die von einem Kind Besitz ergreifen wie in &#8222;Sinister&#8220;, oder das Kind von Geburt an böse ist wie in <em>The Omen</em>, bleibt dabei meist zweitrangig. Der Horror entsteht meist dadurch, dass ein eigentlich so unschuldiges Wesen wie ein Kind hier zum Monster wird und Böses tut. In <em>The Prodigy</em> klärt McCarthy schon früh auf, welches Geheimnis hinter dem seltsamen Miles steckt. Ist das spannungsfördernd?</p>
<figure id="attachment_5538" aria-describedby="caption-attachment-5538" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-5538 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/02/prod-1-1024x687.jpg" alt="The Prodigy" width="750" height="503" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/02/prod-1-1024x687.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/02/prod-1-300x201.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/02/prod-1-768x515.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/02/prod-1-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/02/prod-1.jpg 1416w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-5538" class="wp-caption-text">Was stimmt nicht mit Miles? Der hochbegabte Junge hat mit Dingen des Alltags Probleme.</figcaption></figure>
<h3>The Prodigy: Die Handlung</h3>
<p>Eine junge Frau flieht in Panik durch den Wald, erreicht schließlich eine Straße und wird beim Versuch, auf sich aufmerksam zu machen, beinahe von einem Wagen überfahren. Mit letzter Kraft kann sie der Polizei verraten, wer sie entführt und gefangen gehalten hat &#8211; doch der Mann lässt sich nicht lebend fangen. Zur gleichen Zeit bringt Sarah (Taylor Schilling) ihren Sohn Miles (Jackson Robert Scott, <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-es/">&#8222;ES&#8220;</a>) zur Welt, der bereits als Säugling erstaunliche kognitive Fähigkeiten zeigt. Allerdings auch einen Hang zu körperlicher Gewalt entwickelt.</p>
<p>Jahre später ist aus Miles ein Einzelgänger geworden, der mit anderen Kindern kaum Kontakt bekommt und deshalb sehr auf seine Mutter und seinen Vater John (Peter Mooney) fokussiert ist. Als Sarah eines Nachts ihren Sohn im Schlaf sprechen hört, muss sie feststellen, dass er eine fremde Sprache beherrscht, die er nicht kennen kann. Und auch sein sonstiges Verhalten gibt Sarah Anlass zur Sorge. Eine Psychologin vermittelt ihr schließlich den Spezialisten Arthur Jacobson (Colm Feore), der über Miles eine düstere Theorie entwickelt hat &#8230;<br />
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<h3>The Prodigy: Wenn der Zuschauer mehr weiß</h3>
<p>Lange hält Regisseur McCarthy die Zuschauer bei der Umsetzung des Scripts von Drehbuchautor Jeff Buhler (&#8222;Friedhof der Kuscheltiere&#8220;, &#8222;Midnight Meat Train&#8220;) nicht hin. Schon früh wird klar, was mit Miles nun eigentlich los ist. Und daraus bezieht <em>The Prodigy</em> auch seine Spannung. Denn das Publikum hat die Vorgeschichte gesehen und weiß deshalb mehr als Sarah und John. Und fürchtet ab diesem Moment um deren Wohlergehen. So wird jeder Blick, jede Bewegung von Miles zur potenziellen Bedrohung.</p>
<p>Dazu kommt eine handwerklich saubere Arbeit von McCarthy, der die Grundspannung mit seinen Bildern stets hochhält und ein paar sehr gelungene Adrenalin-Spitzen setzen kann &#8211; ohne ständige Jump-Scares. Mit Kamera-Perspektiven und diffuser Beleuchtung schafft er eine Atmosphäre der Bedrohung, die sich sehen lassen kann und sensiblere Gemüter sicher in Unruhe versetzt. Horror-Neulinge dürften mit <em>The Prodigy</em> daher auch recht zufrieden sein. Gestandene Fans mit entsprechendem Background kann der Film aber leider so gar nichts Neues erzählen.</p>
<figure id="attachment_5539" aria-describedby="caption-attachment-5539" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-5539 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/02/prod-2-1024x682.jpg" alt="The Prodigy" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/02/prod-2-1024x682.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/02/prod-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/02/prod-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/02/prod-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/02/prod-2-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/02/prod-2.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-5539" class="wp-caption-text">Daher verbringt Miles die meiste Zeit mit seiner Mutter Sarah, der ihr Sohn aber zunehmend unheimlich wird.</figcaption></figure>
<h3>The Prodigy: Im Horror nichts Neues</h3>
<p>Denn der ganze Plot des Kindes, das offenbar von anderen Mächten beeinflusst wird, ist alles andere als neu. Die liebenden Eltern, die lange nichts bemerken und das auch nicht wollen, ähneln&nbsp; extrem denen in <em>The Omen</em>, das tut auch die grundsätzliche Handlung. Und dem besessenen Kind gewinnt das Script von Buhler auch keinerlei neuen oder innovativen Momente ab. Dennoch hält der Film sich wacker in der ausgetretenen Spur, bis er im Finale mit einem mauen Twist noch einmal schwächer wird.</p>
<p>Was nicht den Schauspielern anzulasten ist. Taylor Schilling spielt die von Zweifeln zerrissene Mutter sehr gut und Jackson Robert Scott, der in <em>ES</em> den kleinen Bruder von Bill spielte, ist in der Rolle des unheimlichen Kindes auch absolut sehenswert. Das Drehbuch verpasst es aber, aus dieser guten Ausgangssituation mehr zu machen. Denn schon nach 30 Minuten bietet die Story kaum noch eine Weiterentwicklung. Und eine Geschichte, die eine Stunde lang wenig Überraschendes zeigt, fesselt eben immer ein Stückchen weniger.</p>
<p>Dennoch ist <em>The Prodigy</em> kein schlechter Film, nur eben einer, der mit vielen bekannten Versatzstücken des Genres hantiert und eigentlich keine einzige neue Idee dazu packt. Wer sich im Horror-Genre (noch) nicht so auskennt, dürfte hier also durchaus auf seine Kosten kommen. Horror-Fachleuten, die in den letzten 20 Jahren alles Wichtige gesehen haben, dürfte hier hingegen die Überraschungen fehlen. Das wird diese Zielgruppe aber gewohnt sein.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Gute Schauspieler, routinierte Regie, akzeptables Drehbuch. Daraus entsteht mit <em>The Prodigy</em> ein Film, der Zuschauern Spaß macht, die nicht jeden Horror-Klassiker bereits gesehen haben. Dass Jeff Buhler in seinem Script an der Grundidee festhält und diese nicht für ein paar billige Schocks verwässert, ist ihm hoch anzurechnen. Ein paar mehr frische Ideen hätten es dann aber schon sein dürfen. Im noch jungen Horror-Jahr 2019 dennoch ein erster Lichtblick.</p>
<p><strong>The Prodigy startet am 7.&nbsp; Februar 2019 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<p>Mehr Infos zu neuen Horrorfilmen <a href="https://lauterfilme.de/horror-2019-das-kommt-ins-kino/">gibt es hier</a>.</p>
<figure id="attachment_5540" aria-describedby="caption-attachment-5540" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-5540 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/02/prod-3-1024x682.jpg" alt="The Prodigy" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/02/prod-3-1024x682.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/02/prod-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/02/prod-3-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/02/prod-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/02/prod-3-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/02/prod-3.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-5540" class="wp-caption-text">Leben tatsächlich zwei Seelen in Miles&#8216; Körper oder ist der Junge psychisch krank?</figcaption></figure>
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