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	<title>Tanzfilm - lauterfilme.de</title>
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	<title>Tanzfilm - lauterfilme.de</title>
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		<title>Filmkritik: Dancing Queens</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jun 2021 09:02:20 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>LGBTQ-Themen in Filmen und Serien liegen im Trend &#8211; nicht nur bei Netflix. Aber der Streaming-Dienst hat sich in den vergangenen Monaten und Jahren durchaus hervorgetan, wenn es um Charaktere ging, die sich im LGBTQ-Bereich zuhause fühlten. Und das gilt nicht nur für die von Ryan Murphy produzierten Objekte wie &#8222;Halston&#8220;, &#8222;Hollywood&#8220; oder &#8222;The Prom&#8220;. Serien wie &#8222;Sense 8&#8220; oder &#8222;Alex Strangelove&#8220; sind ebenfalls gute Beispiele. In Deutschland zeigt Netflix auch Formate wie &#8222;Queer Eye&#8220; oder &#8222;Ru Paul&#8217;s Drag Race&#8220; [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-dancing-queens/">Filmkritik: Dancing Queens</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>LGBTQ-Themen in Filmen und Serien liegen im Trend &#8211; nicht nur bei Netflix. Aber der Streaming-Dienst hat sich in den vergangenen Monaten und Jahren durchaus hervorgetan, wenn es um Charaktere ging, die sich im LGBTQ-Bereich zuhause fühlten. Und das gilt nicht nur für die von Ryan Murphy produzierten Objekte wie &#8222;Halston&#8220;, &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-hollywood/">Hollywood</a>&#8220; oder &#8222;The Prom&#8220;. Serien wie &#8222;Sense 8&#8220; oder &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-alex-strangelove/">Alex Strangelove</a>&#8220; sind ebenfalls gute Beispiele. In Deutschland zeigt Netflix auch Formate wie &#8222;Queer Eye&#8220; oder &#8222;Ru Paul&#8217;s Drag Race&#8220; &#8211; und hier schließt der neue schwedische Film &#8222;Dancing Queens&#8220; gut an. Kommen hier also Fans von LGBTQ-Themen und Freunde von Tanzfilmen gleichzeitig auf ihre Kosten?</p>
<figure id="attachment_9829" aria-describedby="caption-attachment-9829" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-9829 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/queens-1.jpg" alt="Dancing Queens" width="1024" height="701" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/queens-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/queens-1-300x205.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/queens-1-768x526.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-9829" class="wp-caption-text">Auch nach 18 Monaten trauert Dylan noch täglich um ihre Mutter und versteckt sich vor dem Leben.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Seit die junge Dylan (Molly Nutley) ihre Mutter an den Krebs verlor, kümmert sie sich mit ihrem ebenso trauernden Vater um den Supermerkt auf einer kleinen schwedischen Insel, will von der großen weiten Welt und ihrem Traum, eine berühmte Tänzerin zu werden, aber nichts mehr wissen. Die Blondine, die nach dem Lieblingsmusiker ihres Vaters benannt ist, führt zwar noch die kleine Tanzschule für die Kids der Insel weiter, aber mit ganzem Herzen ist sie nicht dabei, zu sehr schmerzt die Erinnerung an früher. Ihre Großmutter (Marie Göranzon) beobachtet das Leiden ihrer Enkelin schon eine Weile und beschließt, Dylan ins Gewissen zu reden. Deshalb erzählt sie ihr von einem Termin zum Vortanzen in der nahegelegenen Stadt.</p>
<p>Erst will Dylan nichts davon hören, doch schließlich entscheidet sie sich doch, die Chance zu ergreifen und beim Casting einer internationalen Tanztruppe vorzutanzen. Doch leider hat sich Oma im Datum geirrt &#8211; die Veranstaltung ist bereits seit einem Monat vorbei. Als ihr jemand vorschlägt, in einem kleinen Theater für eine Woche den Job der Reinigungskraft zu übernehmen und so bei den Proben zusehen zu können, ist Dylan zunächst skeptisch. Doch dann lernt sie Choreograph Victor (Fredrik Quinones) kennen, der Probleme hat, mit ein paar jungen Tänzern und einer in die Jahre gekommenen, berühmten Drag Queen eine Show auf die Beine zu stellen. In Dylan reift eine verrückte Idee, die sie am nächsten Tag tatsächlich umsetzt: Sie gibt sich als Tänzer aus, der als Drag Queen arbeitet &#8230;</p>
<p><iframe title="Dancing Queens | Official Trailer | Netflix" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/RV_ikl5tEU0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Kann Spuren von Melancholie enthalten</h2>
<p>Geführt wird Dancing Queens bei Netflix unter der Sparte &#8222;Komödie&#8220;. Das trifft es aber nicht so ganz, denn wirklich brüllend lustig ist hier wenig. Ein besseres Etikett für den Film wäre sicher &#8222;Feel-Good-Movie&#8220;. Denn die charmante Regiearbeit von Helena Bergström macht beim Zusehen eher gute Laune als Spaß. Und dennoch durchzieht eine Spur von Melancholie den Film, wie es oft bei skandinavischen Produktionen der Fall ist. Denn Themen wie Trauer, Probleme mit dem Coming-Out, Anfeindungen gegen Minderheiten und verbotene Lieben finden hier durchaus statt, wenn auch oft nur als Andeutung oder in einer Szene. Nicht genug, um den Film zu einem Drama zu machen, aber doch prägend für die Grundstimmung von Dancing Queens, die auch ein paar dunklere Flecken mitbringt.</p>
<p>Bislang gibt es nur eine Handvoll Filme über Drag Queens (Priscilla, To Wong Foo). Und die waren auch deshalb so gut, weil sie aus ihren Charakteren keine Witzfiguren gemacht haben. Auch Bergström gelingt es in ihrem Film, die Drag Queens zwar als spleenig, aber ansonsten eben als die ganz normalen Laute zu zeigen, die sie sind. Allerdings bleiben sie trotz ihrer schillernden Outfits hier nur Nebenfiguren, das Drehbuch konzentriert sich sehr auf die Hauptfigur Dylan und erzählt andere Storys nur am Rande. Da ist die alternde Diva Tommy (Claes Malmberg), der den Tod seines langjährigen Lebensgefährten noch nicht überwunden hat. Oder der erfolgreiche Regisseur, der sein Herz vor Jahren an den jugendlichen Victor verloren hat und nun voller Angst ist, ihn bald nicht mehr halten zu können.</p>
<figure id="attachment_9830" aria-describedby="caption-attachment-9830" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-9830 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/queens-2.jpg" alt="Dancing Queens" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/queens-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/queens-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/queens-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/queens-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/queens-2-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-9830" class="wp-caption-text">Doch auf Drängen ihrer Oma macht sich Dylan auf den Weg in die Stadt, um an einem Vortanzen teilzunehmen.</figcaption></figure>
<h2>Klare Hauptfigur</h2>
<p>All diese Geschichten erzählt Helena Bergström in ihrem Film, für den sie auch am Drehbuch mitschrieb, in nur wenigen Minuten, um Zeit für die Hauptstory zu haben. Doch sie bringt in diesem kurzen Zeitraum genug Linien aufs Papier, um ein präzises Bild der Figuren entstehen zu lassen. Und die geraten recht liebenswert, gerader weil sie alles andere als perfekt sind. Uneingeschränkter Star ist allerdings Molly Nutley. Die zierliche Schauspielerin überzeugt in ihrer Rolle von der ersten Szene an. Leider wirken die Tanzszenen oft gedoubelt, auch wenn Nutley bereits 2021 im schwedischen &#8222;Let&#8217;s Dance&#8220; einen zweiten Platz holte, lässt sich ihr Gesicht kaum einmal deutlich erkennen. Wer nun tanzt, ist aber auch nicht wichtig, denn die Szenen sind überaus gelungen &#8211; und das ist ja die Hauptsache.</p>
<p>Aber auch wenn nicht getanzt wird &#8211; und das ist die meiste Zeit des Films, überzeugt Nutley mit ihrem Spiel. Der Zuschauer schließt Dylan schnell ins Herz, gerade weil sie sich aus ihrer Trauer kaum lösen kann. Und nur selten wirklich schöne Momente erleben darf. Wenn es dann aber soweit ist, dass Dylan auf der Bühne endlich loslassen kann und ganz im Moment versinkt, freut sich das Publikum mit ihr. Und dieses Gefühl bleibt auch für den Rest des Films bestehen. Was auch daran liegt, dass die Kamera sehr verliebt um die Hauptdarstellerin kreist und kaum eine Gelegenheit auslässt, die junge Frau in Nahaufnahme zu zeigen. Durchaus verständlich, ist Helena Bergström doch Molly Nutleys Mutter.</p>
<figure id="attachment_9831" aria-describedby="caption-attachment-9831" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-9831 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/queens-3.jpg" alt="Dancing Queens" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/queens-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/queens-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/queens-3-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/queens-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/queens-3-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-9831" class="wp-caption-text">Das Vortanzen ist längst vorbei, als sie ankommt, dafür lernt sie den Choreographen Victor kennen, der dringend Hilfe braucht.</figcaption></figure>
<p>Musikalisch geht Dancing Queens nicht dorthin, wo man es vielleicht erwartet. Ein Abba-Feuerwerk gibt es hier nicht, möglicherweise waren der Produktion die Songrechte schlicht zu teuer. Entschädigt werden sie mit dem Disco-Klassiker &#8222;I Will Survive&#8220; von Gloria Gaynor. Und der ist ja auch ganz schön.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>An <strong>Dancing Queens</strong> werden sich die meisten Zuschauer sicher nicht über Gebühr lange erinnern. Aber für einen netten Abend vor dem Fernseher bietet der schwedische Feel-Good-Movie mit leicht melancholischem Einschlag mehr als genug. Die unaufdringliche Botschaft für mehr Toleranz, die sehenswerten Tanzdarbietungen und die durchgehend sympathischen Darsteller machen Dancing Queens auch zum passenden Familienfilm fürs Wochenende. Kein Film, den man sehen muss, aber einer den man sich gut ansehen kann.</p>
<p><strong>Dancing Queens startet am 3. Juni 2021 bei Netflix. Der Film hat eine deutsche Fassung.</strong></p>
<figure id="attachment_9832" aria-describedby="caption-attachment-9832" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-9832 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/queens-4.jpg" alt="Molly Nutley" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/queens-4.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/queens-4-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/queens-4-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/queens-4-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/queens-4-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-9832" class="wp-caption-text">Suchbild: Eine dieser Drag Queens ist tatsächlich eine Frau!</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: Work It</title>
		<link>https://lauterfilme.de/filmkritik-work-it/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Aug 2020 16:49:17 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Coming of Age]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schon wieder ein Teenie-Tanzfilm auf Netflix? Ja, schon wieder. Doch bei allen auf der Hand liegenden Ähnlichkeiten zwischen den Coming-of-Age-Rom-Coms auf dem Streamingdienst haben doch einige ihren ganz eigenen Charme, der sie von den anderen unterscheidet. Hat das auch &#8222;Work It&#8220; geschafft? Das klärt die Kritik. Weitere Kritiken zu Netflix-Filmen finden Sie hier. Warum dreht Netflix so viele Teenie-Komödien? Die Antwort ist ganz einfach. Filme wie &#8222;Feel The Beat&#8220;, &#8222;The Kissing Booth&#8220; oder &#8222;To All the Boys&#8220; kosten nicht viel, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schon wieder ein Teenie-Tanzfilm auf Netflix? Ja, schon wieder. Doch bei allen auf der Hand liegenden Ähnlichkeiten zwischen den Coming-of-Age-Rom-Coms auf dem Streamingdienst haben doch einige ihren ganz eigenen Charme, der sie von den anderen unterscheidet. Hat das auch &#8222;Work It&#8220; geschafft? Das klärt die Kritik.</strong></p>
<p><a href="https://lauterfilme.de/netflix-filmkritik-im-ueberblick/">Weitere Kritiken zu Netflix-Filmen</a> finden Sie hier.</p>
<figure id="attachment_9295" aria-describedby="caption-attachment-9295" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-9295 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/08/work-1-1-1024x547.jpg" alt="Work it" width="750" height="401" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/08/work-1-1-1024x547.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/08/work-1-1-300x160.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/08/work-1-1-768x410.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/08/work-1-1-1536x820.jpg 1536w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/08/work-1-1-2048x1093.jpg 2048w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/08/work-1-1-750x400.jpg 750w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-9295" class="wp-caption-text">Um in ihre Traum-Uni zu kommen, muss Quinn unbedingt Teil der Thunderbirds werden. Doch Chef Isaiah lässt sie nicht.</figcaption></figure>
<p>Warum dreht Netflix so viele Teenie-Komödien? Die Antwort ist ganz einfach. Filme wie <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-feel-the-beat/">&#8222;Feel The Beat&#8220;</a>, <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-the-kissing-booth-2/">&#8222;The Kissing Booth&#8220;</a> oder <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-to-all-the-boys-ive-loved-before/">&#8222;To All the Boys&#8220;</a> kosten nicht viel, meist sind die Storys für ein paar Millionen Dollar produziert. Wenn sie also floppen, ist dem Streamingdienst kein großer Schaden entstanden. Sind sie aber so erfolgreich wie die <em>Kissing Booth</em>-Reihe, deren dritter Teil schon angekündigt ist, binden sie für kleines Geld eine große Menge Kunden an Netflix. Und die Jungdarsteller, die sich mit solchen Produktionen in die Herzen der Kernzielgruppe spielen können, dürften beim Casting auch Schlange stehen. Wie ist die neueste Version des üblichen Stoffes ausgefallen?</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Work It: Die Handlung</h3>
<p>Quinn (Sabrina Carpenter, <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-the-hate-u-give/">&#8222;The Hate U Give&#8220;</a>) hat einen großen Traum, seit sie ein Kind war. Sie will unbedingt an die &#8222;Duke&#8220;, die Uni, auf der auch ihr Vater war und der sie oft zu Ehemaligen-Treffen mitnahm, bis er starb. Doch das Vorstellungsgespräch läuft anders als erwartet. Die Verantwortliche ist von Quinns guten schulischen Leistungen ebenso wenig beeindruckt wie von ihren ehrenamtlichen Tätigkeiten im Seniorenheim. Stattdessen will sie wissen, wofür Quinn wirklich brennt. Doch da ist nichts. Deshalb erwähnt Quinn die erfolgreiche Teanzgruppe ihrer Highschool &#8211; und die Dame von der Duke ist angetan.</p>
<p>Es gibt nur ein Problem: Quinn kann gar nicht tanzen. Sie war lediglich Beleuchterin des Teams, bis sie nach einem Fehler rausgeworfen wurde &#8211; von Superstar und Kotzbrocken Isaiah (Keiynan Lonsdale, &#8222;Love-Simon&#8220;). Ihre beste Freundin Jasmine (Lisa Koshy) ist zwar eine begnadete Tänzerin, bekommt von Isaiah aber ebenfalls keine Chance. Und so gründen die Freundinnen ihr eigenes Tanzteam &#8211; mit reichlich skurrilen Mitgliedern. Dennoch versucht Quinn Jake (Jordan Fisher), den früheren Dauersieger des Work It-Tanzturniers, als Choreograph zu gewinnen &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/hMv921mAKx0" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Story vom Reissbrett</h3>
<p>Die Teenie-Film von Netflix stehen nicht unbedingt in dem Ruf, dem Publikum innovative Geschichten zu erzählen. Das Treffen mit alten Freunden kurz vor der großen Lebens-Entscheidung, wo es nach der Schule hingeht. Die erste große Liebe. Der Traum, der sich erfüllen soll. Aus diesen Versatzstücken, oft aus erfolgreichen Young Adult-Liebesromanen, ließ der Streamingdienst schon etliche Filme zusammenbasteln, die alle mehr oder weniger gleich funktionieren. Warum sollte man sich also schon wieder einen davon ansehen?</p>
<p>Natürlich, weil das Publikum jedesmal das bekommt, was es sehen möchte. Sympathische Figuren, die sich beim Tanzen verlieben und als Team zusammenwachsen, um am Ende vielleicht das scheinbar Unmögliche zu erreichen, solche Geschichten gibt es zu Hunderten. Und doch sind einige davon ganz erträglich, andere sogar durchaus sehenswert. Und fast alle aus den gleichen Gründen. Charmante Schauspieler, ein paar richtig gute Gags und jede Menge Feel-Good-Feenstaub, der beim Zusehen seine Wirkung entfaltet, wenn man dafür empfänglich ist.</p>
<figure id="attachment_9296" aria-describedby="caption-attachment-9296" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-9296 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/08/work-2.jpg" alt="Work it" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/08/work-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/08/work-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/08/work-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/08/work-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/08/work-2-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-9296" class="wp-caption-text">So überredet Quinn ihre beste Freundin Yasmine, bei den Thunderbirds auszusteigen, und eine eigen Gruppe zu gründen.</figcaption></figure>
<h3>Wer das Genre mag, mag auch Work It</h3>
<p>Genau das bietet auch <em>Work It</em>. Die Schauspieler sind gutaussehend oder niedlich &#8211; oder skurril genug, um sympathisch zu sein. Eine Handvoll wirklich witziger Momente gibt es auch zu sehen. Und die keimfreie Love-Storys ist vorhanden, nimmt aber nicht so viel Platz ein, dass die Hauptsache &#8211; richtig gute Tanzszenen &#8211; davon gestört würde. Darin erinnert die Netflix-Produktion deutlich an den deutschen <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-into-the-beat-dein-herz-tanzt/">&#8222;Into The Beat&#8220;</a>, der vor ein paar Wochen in die Kinos kam. Und im Aufbau fast genauso funktioniert wie <em>Work It</em>.</p>
<p>Hauptdarstellerin Sabrina Carpenter, die bereits in <em>The Hate U Give</em> in einer eher fiesen Rolle glänzte, überzeugt hier als zuckersüße Schülerin mit großen Träumen. Ihr männliches Pendant Jordan Fisher hat schon Erfahrung aus <em>To All The Boys 2</em> und weiß ebenfalls genau, was er vor der Kamera zu tun hat. Und Keiynan Lonsdale, sonst eher der Gute, darf in <em>Work It</em> die fiese Diva heraushängen lasen &#8211; und tut das mit sichtlichem Vergnügen. Natürlich ist nichts davon Oscar-würdig oder filmgeschichtlich in irgendeiner Weise von Relevanz.</p>
<p>Aber das will <em>Work It</em> ja auch gar nicht sein. Dieser Film soll einzig und allein die Kernzielgruppe der 12-25-jährigen Zuschauer abholen und glücklich machen &#8211; und das tut er, wenn der Zuschauer dieses Genre mag. Weil Regisseurin Laura Terruso und Autorin Alison Peck (&#8222;Ugly Dolls&#8220;) verstanden haben, dass es bei einem solchen Film auf die Details ankommt, die einen durchschnittlichen Film zu einem ansehnlichen machen. Und wer am Ende mitlächelt, muss sich eben eingestehen, dass die alte Rezeptur, gut zusammengerührt, immer noch Wirkung zeigt. Und wohl auch immer wird.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Eine flache Love-Story, eine sehr oft erzählte Story: Die Kurzbeschreibung von <em>Work It</em> lädt nicht gerade dazu ein, sich den Film anzusehen. Und tatsächlich ist das nicht Shakespeare und hat auch nicht den Unterhaltungswert eines &#8222;Dirty Dancing&#8220; oder den sozialkritischen Unterton eines &#8222;Fame&#8220;. Aber wer Lust hat, sich einen kurzweiligen Film anzusehen, dessen Charme zum Teil darauf beruht, dass man eben genau weiß, was passieren wird, der macht hier nichts falsch. Eine Handvoll Gags, tolle Tanzszenen, sympathische Darsteller &#8211; mehr braucht es nicht.</p>
<p><strong>Work It startet am 7. August 2020 bei Netflix.</strong></p>
<figure id="attachment_9297" aria-describedby="caption-attachment-9297" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-9297 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/08/work-3.jpg" alt="Work it" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/08/work-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/08/work-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/08/work-3-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/08/work-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/08/work-3-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-9297" class="wp-caption-text">Bald hat das Duo einige Rohdiamanten gefunden und überzeugt, bei ihnen mitzumachen. Aber reicht genug Enthusiasmus zum Sieg?</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: Into The Beat &#8211; Dein Herz tanzt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2020 17:08:02 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Coming of Age]]></category>
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		<category><![CDATA[Drama]]></category>
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		<category><![CDATA[Komödie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hippe, junge Tanzfilme gibt es wie Sand am Meer &#8211; allerdings in aller Regel nicht aus Deutschland. Damit macht &#8222;Into The Beat &#8211; Dein Herz tanzt&#8220; jetzt Schluss, denn der Film um Tanz, Musik und die erste große Liebe spielt nicht nur in Hamburg, sondern ist auch eine rein deutsche Produktion. Warum der Film von Regisseur und Drehbuchschreiber Stefan Westerwelle in einigen Bereichen typisch deutsch ist, und was daran gut und schlecht ist, klärt die Kritik. Mit &#8222;Step Up&#8220; begann [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hippe, junge Tanzfilme gibt es wie Sand am Meer &#8211; allerdings in aller Regel <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-feel-the-beat/">nicht aus Deutschland</a>. Damit macht &#8222;Into The Beat &#8211; Dein Herz tanzt&#8220; jetzt Schluss, denn der Film um Tanz, Musik und die erste große Liebe spielt nicht nur in Hamburg, sondern ist auch eine rein deutsche Produktion. Warum der Film von Regisseur und Drehbuchschreiber Stefan Westerwelle in einigen Bereichen typisch deutsch ist, und was daran gut und schlecht ist, klärt die Kritik.</strong></p>
<p>Mit &#8222;Step Up&#8220; begann 2006 eine US-Tanzfilm-Reihe, bei dessen erstem Teil nicht nur die Hauptdarsteller Channing Tatum und Jenna Dewan auch privat ein Paar wurden, sondern die auch vier Fortsetzungen bis 2014 nach sich zog. Diese Reihe dürfte auch für <em>Into The Beat</em> als eine Art Blaupause gedient haben. Denn die Story ist recht ähnlich und auch die Dramaturgie wirkt an vielen Stellen kopiert. Kann der deutsche Tanzfilm seine Zielgruppe dennoch überzeugen oder ist es besser, sich die US-Original anzusehen?</p>
<figure id="attachment_9052" aria-describedby="caption-attachment-9052" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-9052 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/beat-1.jpg" alt="Into the Beat" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/beat-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/beat-1-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/beat-1-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/beat-1-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/beat-1-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-9052" class="wp-caption-text">Eins stand für Katya fest, seit sie ein kleines Mädchen war: Sie wird ein Ballettstar &#8211; wie ihre Eltern.</figcaption></figure>
<h3>Into The Beat: Die Handlung</h3>
<p>Katya (Alexandra Pfeifer) lebt für das Ballett. Weil ihre verstorbene Mutter und ihr Vater Victor (Trystan Pütter) beide Startänzer waren, lastet aber auch ein immenser Druck auf der jungen Frau. Zudem steht in Kürze ein Vortanzen in der Ballettschule der strengen Lehrerin (80er Jahre Rockröhre Helen Schneider) an, das über einen Platz an einer renommierten Ballettschule in New York entscheidet. Und Papa Victor, nach einem schweren Sturz auf der Bühne noch immer an Krücken, will unbedingt, dass Katya die Familientradition weiterführt.</p>
<p>Als Katya eines Tages durch einen Zufall auf eine Gruppe von Street-Dancern trifft, ist es für sie wie die Entdeckung einer neuen Welt. Schnell findet sie Gefallen an den coolen Moves, den harten Beats &#8211; und auch dem Einzelgänger Marlon (Yalany Marschner), der sich ihr vorsichtig zu nähern versucht. Bald tanzt sie jeden Abend in der alten Fabrikhalle zu den neuen Klängen. Doch auf Dauer ist das Ballett-Training und ihr neues Hobby nicht unter einen Hut zu bringen. Und so bekommt Katya nicht nur mit ihrer Lehrerin ernste Schwierigkeiten &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/rxyie0_bfFQ" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Into The Beat: Klischees satt</h3>
<p>Von einem Tanzfilm erwartet sicher kein Zuschauer eine sonderlich originelle Handlung oder extrem komplexe Charaktere. Sondern in erster Linie Musik und coolen Tanz. Dennoch: Was Regisseur und Autor in der ersten halben Stunde von <em>Into The Beat</em> an Klischees anhäuft, ist schon rekordverdächtig. Die Ballerina aus gutem Hause, die trotz Youtube und Co. noch nie etwas von anderen Tanz-Stilen gehört hat. Der arme Waisenjunge, dem nur das Tanzen als echte Chance im Leben bleibt. Der ehrgeizige Vater, der in seinen Kindern seine Karriere weiterleben möchte.</p>
<p>Dazu kommen noch Dialoge, die mit der Lebenswirklichkeit heutiger Jugendlicher wenig zu tun haben und auch mächtig holprig vorgetragen werden. Und mit einem Tanz-Duo als lustige Sidekicks, einer weiß, einer schwarz, das sich offenkundig gleich aus dem Hip-Hop-Klischee-Topf mit der ganz großen Kelle bedient hat, sieht die Bilanz auch nicht besser aus. Offenkundig hat Westerwelle seine Darsteller eher nach ihren tänzerischen Fähigkeiten ausgesucht als nach ihrem Talent als Charakter-Darsteller. Das war immerhin eine gute Idee.</p>
<figure id="attachment_9053" aria-describedby="caption-attachment-9053" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-9053 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/beat-2.jpg" alt="Into the Beat" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/beat-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/beat-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/beat-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/beat-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/beat-2-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-9053" class="wp-caption-text">Doch eines Tages begegnet sie Hamburger Jugendlichen, die so ganz anders tanzen als sie.</figcaption></figure>
<h3>Into the Beat: Starke Tanznummern</h3>
<p>Denn wann immer der Film sich auf sein Kernthema besinnt, wird aus dem schauspielerisch nicht immer überzeugenden Cast eine mitreißende Combo, die ihre pure Lebensfreude durch den Tanz ausdrücken und das Publikum so verzaubern kann. Hier spielt der Film seine Stärken aus und tut das erfreulicherweise auch recht oft. Was häufig fehlt, wenn die Figuren miteinander reden, glaubhafte Emotion und eine gute Chemie, entsteht bei den Tanzszenen fast augenblicklich. Westerwelle verzichtet vernünftigerweise auch darauf, viele der Szenen in einen Kontext zwingen zu wollen.</p>
<p>Stattdessen baut er immer wieder spontane Tanzeinlagen ein, da zwar alles andere als realistisch sind, dafür aber einfach Spaß machen. Ob in der U-Bahn, im Schnell-Imbiss oder auf der Cap San Diego, die Westerwelle vom Museumsschiff wieder in den aktiven Dienst samt dubioser Matrosen an Bord befördert. Sinn ergibt das meist nicht, dafür umso mehr Lust am Zusehen. Weil Westerwelle auch die unvermeidliche und alles andere als originelle Love-Story auf ein notwendiges Minimum herunterschraubt und dafür andere Akzente setzt, passt das zusammen.</p>
<p>Denn mehr als um die Liebe geht es in <em>Into The Beat</em> um die Träume der Teenager, ihre Lebensvorstellungen und Ziele. Und damit dürfte der Film bei seiner Kernzielgruppe der weiblichen Zuschauer ab 10 Jahren ordentlich punkten. Denn die Beziehung zwischen Katya und Marlon bleibt keimfrei, man beschränkt sich aufs Tanzen. Dass <em>Into The Beat</em> darüber hinaus komplett ohne eine einzige Überraschung auskommt, ist wohl auch dem Genre geschuldet. Und da schlägt sich dieser deutsche Beitrag durchaus wacker.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Nach einem extrem mäßigen Start mit vielen Klischees und wenig realistischem Hintergrund fängt sich <em>Into The Beat</em> in der zweiten Hälfte aufgrund mitreißender Tanzsszenen und der richtigen Mischung aus zaghafter Love-Story und Lebe deinen Traum-Aussage. Kein Meisterstück, aber auch keine Gurke. Und für die Zielgruppe weiblicher Kinofans ab zehn Jahren macht der Film fast alles richtig.</p>
<p><strong>Into The Beat &#8211; Dein Herz tanzt startet am 16. Juli 2020 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_9054" aria-describedby="caption-attachment-9054" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-9054 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/Beat-3.jpg" alt="Into the Beat" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/Beat-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/Beat-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/Beat-3-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/Beat-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/Beat-3-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-9054" class="wp-caption-text">Und auch die Begegnung mit Marlon verändert Katyas Leben. Wird das gut gehen?</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: Feel The Beat</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2020 14:14:49 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nicht immer beweist Netflix bei Eigenproduktionen im Bereich Film ein glückliches Händchen. Bei einem Genre liegt der Streaming-Riese im Vergleich aber recht gut &#8211; der Rom-Com. Ob die erste Liebe von Teenagern, frisch verlassene Frauen&#160;oder reifere Semester, die es nochmal wissen wollen &#8211; neben einigen echten Gurken hat Netflix auch einige sehr ansehnliche Vertreter des Genres im Programm. Kann sich auch der neueste Streich namens &#8222;Feel the Beat&#8220; in die ansehnliche Kategorie einordnen? Da es bei einer klassischen Rom-Com, in [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nicht immer beweist Netflix bei Eigenproduktionen im Bereich Film ein glückliches Händchen. Bei einem Genre liegt der Streaming-Riese im Vergleich aber recht gut &#8211; der Rom-Com. Ob die <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-the-kissing-booth/">erste Liebe von Teenagern</a>, <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-someone-great/">f</a></strong><strong>risch verlassene Frauen</strong><strong>&nbsp;oder <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-otherhood/">reifere Semester</a>, die es nochmal wissen wollen &#8211; neben einigen echten Gurken hat Netflix auch einige sehr ansehnliche Vertreter des Genres im Programm. Kann sich auch der neueste Streich namens &#8222;Feel the Beat&#8220; in die ansehnliche Kategorie einordnen?</strong></p>
<p>Da es bei einer klassischen Rom-Com, in die sich hier sogar noch eine Sport-Team-Thema eingeschlichen hat, nicht um besonders unvorhersehbare Geschichten handelt, hängt beim Aufguss bekannter Handlungselemente besonders viel vom Charme der Darsteller und dem Humor des Scripts ab. Dazu kommen nach Möglichkeit originelle Nebenfiguren und Side-Kicks, die für das gewisse Etwas sorgen, das die Handlung in aller regel nicht bieten kann. Wie <em>Feel the Beat</em> dabei abschneidet, verrät die Kritik.</p>
<figure id="attachment_8905" aria-describedby="caption-attachment-8905" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-8905 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/06/beat-1.jpg" alt="Feel The Beat" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/06/beat-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/06/beat-1-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/06/beat-1-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/06/beat-1-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/06/beat-1-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-8905" class="wp-caption-text">Das ging schief! Beim Vortanzen verärgert April nicht nur die Produzentin, sondern schickt sie gleich ins Krankenhaus &#8211; das Karriere-Aus für die junge Frau?</figcaption></figure>
<h3>Feel The Beat: Die Handlung</h3>
<p>Profi-Tänzerin April (Sofia Carson) erwischt einen rabenschwarzen Tag. Sie muss im strömenden Regen zu einem Vortanzen, schnappt einer altern Dame deshalb das Taxi weg &#8211; und muss feststellen, dass diese alte Dame die Rollen besetzt. nach einem tragischen Unfall scheint Aprils Karriere in New York vorbei, und so fährt sie zurück nach Hause. Dort warten neben ihrem Vater Frank (Enrico Colantoni) auch die ehemalige Tanzlehrerin Barb (Donna Lynne Champlin) auf die junge Frau &#8211; und ihr Ex-Freund Nick (Wolfgang Novogratz), den sie damals übel abserviert hat.</p>
<p>Barb wünscht sich nichts sehnlicher, als das ihre beste Schülerin, die es scheinbar in New York geschafft hat, einmal ihre neuen Schülerinnen unterrichtet. Doch weder April, noch die Kinder, unter denen auch Nicks kleine Schwester ist, finden die Idee besonders gut. Bis April erfährt, dass beim nationalen Tanzwettbewerb im Finale ein berühmter Broadway-Produzent in der Jury sitzt. Nun will April unbedingt gewinnen und setzt alles daran, aus den wenig begabten Kids perfekte Tänzer zu machen. Das kann natürlich nicht gut gehen &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/PhLSDnxLp-M" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Feel the Beat: Schonmal gesehen</h3>
<p><em>Feel the Beat</em> ist das filmische Pendant zu einem Teller Nudeln. So gut wie jeder hat das schonmal gegessen, viele schon sehr oft. Und trotzdem kann ein leckerer Teller Nudeln nicht nur satt machen, sondern regelrecht Spaß. Dass hier inhaltlich nur Nudeln serviert werden, dürfte jedem klar sein, der schon einmal so einen Film gesehen hat. Die Frage ist also, wie würzig ist die Soße, passt der Käse zum Rest oder mit anderen Worten: Wie sehr haben sich alle Beteiligten bemüht, aus einem schon hunderte Male genutzten Plot etwas Ordentliches herauszuholen?</p>
<p>Tatsächlich muss man dem Team zugestehen, dass es hier einen guten Job gemacht hat. Sofia Carson gibt die zickige Bitch mit dem goldenen Herzen überzeugend und bringt auch die glaubhafte Optik für eine Tänzerin mit. Doch nicht nur bei hier hat das Dating einen guten Job gemacht. Donna-Lynne Champlin ist als witziger Side-Kick zwar ein wandelndes Klischee, aber eins mit viel Charme, die aus der Rolle das Beste herausholt. Und Brendan Kyle Goodman spielt Aprils schwulen Kumpel ebenfalls mit viel Spaß an der stereotypen Rolle.</p>
<figure id="attachment_8907" aria-describedby="caption-attachment-8907" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-8907 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/06/beat-2.jpg" alt="Feel the Beat" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/06/beat-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/06/beat-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/06/beat-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/06/beat-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/06/beat-2-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-8907" class="wp-caption-text">Zurück in ihrer kleinen Heimatstadt versucht April in der dortigen Tanzschule wieder Fuß zu fassen.</figcaption></figure>
<h3>Feel the Beat: Power-Kids</h3>
<p>Doch viele Filmfans wissen: Das alles nutzt wenig, wenn die Kinderrollen, von denen es in <em>Feel The Beat</em> einige gibt, dem Publikum schwer auf die Nerven gehen. Und häufig genug sind die vermeintlich witzigen Kleinen leider nur nervtötend und albern. Aber auch hier zieht sich der Film gut aus der Affäre. Zwar darf der Zuschauer nicht viel mehr erwarten als typische Figuren (die Übergewichtige, die Gehandicappte, die Wütende und die, bei der Mama dagegen ist), aber das stört in<em> Feel The Beat</em> erstaunlich wenig. Denn die jungen Damen überzeugen allesamt.</p>
<p>Allerdings klammert der Film männliche Rollen weitgehend aus. Viel mehr als reine Stichwortgeber sind die Herren der Schöpfung hier nicht, die Love-Story ist dünn und nicht sonderlich raumgreifend und die Darsteller haben wenig Chancen, sich in den Vordergrund zu spielen. Da wundert es nicht, dass ausgerechnet der Jüngste von allen die stärksten Szenen hat. Eine etwas interessante männlich Figur hätte der Film schon vertragen können. Das macht <em>Feel The Beat</em> allerdings auch nicht deutlich schwächer, denn Frauenpower steht hier im Vordergrund.</p>
<p>Drehbuch-Autor Michael Armbruster setzt in seiner Story auf erfreulich leisen Humor und versucht nur selten, mit Körperflüssigkeiten zu punkten. Stattdessen beweist er Geschick für Situationskomik und Running Gags. Beides funktioniert in <em>Feel The Beat</em> recht gut. Gemeinsam mit der routinierten Inszenierung der australischen Regisseurin Elissa Down wird aus dem Projekt zwar dennoch nur der bereits versprochene Teller Nudeln, aber die sind bissfest, die Soße hat Würze und auch die fruchtige Note passt. Eine leichte Wohfühl-Komödie, die satt macht.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Wenn dem Publikum die ewig gleichen Geschichten vorgesetzt werden, sollte der Rest überzeugen. Und das klappt bei <em>Feel The Beat</em> ganz gut. In der nicht sonderlich tiefschürfenden Mischung aus Klischees wie Zuhause ist es doch am schönsten und Freude haben ist wichtiger als Gewinnen und Erfolg kommt es auf die Schauspieler und die Gags an, um so eine Story vom Boden zu hieven. Und das gelingt tatsächlich ganz gut. Hier ist exakt das drin, was schon die Verpackung verspricht, wer so etwas mag, hat hier auf jeden Fall seinen Spaß.</p>
<p><strong>Feel The Beat startet am 19. Juni 2020 bei Netflix.</strong></p>
<p><a href="https://lauterfilme.de/netflix-filmkritik-im-ueberblick/">Weitere Kritiken zu Netflix-Filmen finden Sie hier.</a></p>
<p><strong><em>Der Film liegt in deutscher Synchronisation vor.</em></strong></p>
<figure id="attachment_8908" aria-describedby="caption-attachment-8908" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-8908 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/06/beat-3.jpg" alt="Feel the Beat" width="1024" height="572" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/06/beat-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/06/beat-3-300x168.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/06/beat-3-768x429.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-8908" class="wp-caption-text">Und tatsächlich gelingt April als beinharte Trainerin der Mädchen Erstaunliches. Aber reicht das zum Sieg?</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: Cats</title>
		<link>https://lauterfilme.de/filmkritik-cats/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Dec 2019 12:57:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Musical]]></category>
		<category><![CDATA[Musikfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Tanzfilm]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist eines der erfolgreichsten Musicals, das je auf die Bühnen der Welt gebracht wurde &#8211; &#8222;Cats&#8220;. Die Tänzer und Sänger, als Katzen geschminkt und in ihren Bewegungen den Vierbeinern erstaunlich ähnlich, machten in den frühen 80ern Furore. Die Power-Ballade &#8222;Memories&#8220; zog die größten Stimmen des Jahrhunderts magisch an. Ein Phänomen war geboren. Dennoch dauerte es mehr als 35 Jahre, bis das Stück den Sprung auf die Leinwand schaffte. Dafür gibt es auch einen guten Grund, wie dieser Film beweist. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ist eines der erfolgreichsten Musicals, das je auf die Bühnen der Welt gebracht wurde &#8211; &#8222;Cats&#8220;. Die Tänzer und Sänger, als Katzen geschminkt und in ihren Bewegungen den Vierbeinern erstaunlich ähnlich, machten in den frühen 80ern Furore. Die Power-Ballade &#8222;Memories&#8220; zog die größten Stimmen des Jahrhunderts magisch an. Ein Phänomen war geboren. Dennoch dauerte es mehr als 35 Jahre, bis das Stück den Sprung auf die Leinwand schaffte. Dafür gibt es auch einen guten Grund, wie dieser Film beweist.</strong></p>
<p>Es gibt eine Szene aus John Sturges&#8216; Western &#8222;Die glorreichen Sieben&#8220;, die erklären kann, was hier passiert ist. Als die Helden vom Bösewicht geschnappt werden, fragt der sie, warum sie das getan haben. Der Charakter von Steve McQueen sagt daraufhin, genau das habe man auch den Mann gefragt, der sich nackt ausgezogen hatte und dann in eine Ansammlung von Kakteen gesprungen war. Was der Mann geantwortet habe, wollte der Bösewicht wissen. McQueen: &#8222;Er hat es für eine verdammt gute Idee gehalten!&#8220; So ähnlich muss es auch Regisseur Tom Hooper ergangen sein.</p>
<figure id="attachment_7530" aria-describedby="caption-attachment-7530" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-7530 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/cats-1.jpg" alt="Cats" width="1024" height="589" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/cats-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/cats-1-300x173.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/cats-1-768x442.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-7530" class="wp-caption-text">Old Deutoronomy wird eine Katze erwählen, die in dieser Nacht ein neues Leben erhält.</figcaption></figure>
<h3>Cats: Die Handlung</h3>
<p>Zugegeben, eine irreführende Überschrift. Denn Cats hat im engeren Sinn kaum eine Handlung. Eine Gruppe von Katzen, genannt die Jellicle-Katzen, treffen sich eines Nachts auf einer Müllhalde. Dort soll ihr Anführer Old Deuteronomy (Judi Dench) eine Katze auswählen, die wiedergeboren werden kann und so ein zweites Leben erhält. Die Kandidaten, die sich darum bewerben, stellen sich im Lauf des Films nacheinander durch einen Auftritt samt Song vor. Das ist der Theaterkater Gus &#8222;Ian McKellen&#8220;, der einst ein gefeierter Schurkendarsteller war.</p>
<p>Außerdem gibt es die gemütliche Grumpie-Katze Jennyanydots (<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-isnt-it-romantic/">Rebel Wilson</a>), den dicken Bustopher Jones (James Corden) und einige andere. Der böse Kater Macavity (Idris Elba, schon der Tiger in <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-mogli-legende-des-dschungels/">&#8222;Mogli&#8220;</a>) versucht zu betrügen, indem er die anderen Kandidaten entführt und gefangen hält, so dass nur er zur Wahl steht. Aber da schleicht sich die alte Katze Grizabella (Jennifer Hudson) herein, die einst ein Star war und tief fiel. Jellicle-Neuling Victoria (Francesca Hayward) hat Mitleid mit ihr &#8211; und nicht nur sie. Wird Macavity dennoch siegen?<br />
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<h3>Cats: Ungeeigneter Kandidat</h3>
<p>Was Tom Hooper (&#8222;The King&#8217;s Speech&#8220;) da bloß geritten hat! Denn kaum ein Musical ist derart ungeeignet für eine Umsetzung als Film wie dieses. Es beginnt damit, dass es kaum Handlung gibt, sondern eher eine Revue als eine echte Geschichte ist. Die basiert auf einer Gedichtsammlung von T.S. Eliot, die für Kinder gedacht war und in England recht beliebt ist. Eliot schriebt darin über verschiedene Katzentypen, dachte sich aber keine Story aus. Die fehlt nun dem Filmprojekt schmerzlich, da es so kaum Abwechslung oder dramatische Höhepunkte gibt.</p>
<p>Neben den vielen Songs von Komponist Andrew Lloyd Webber (&#8222;Das Phantom der Oper&#8220;) begeisterte das Musical vor allem mit gelungenen Tanz-Choreographien und dem Umstand, wie katzenähnlich sich die Darsteller in ihren Kostümen und der Schminke auf der Bühne bewegten. Beides hat Hooper denkbar seltsam umgesetzt. Die Katzen-Mensch-Hybriden, die hier am Computer entstanden, sehen eher gruselig als interessant aus, zudem variiert ihre Größe von wenigen Zentimetern bis zu knapp einem Meter, je nach Szene.</p>
<figure id="attachment_7531" aria-describedby="caption-attachment-7531" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-7531 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/cats-2.jpg" alt="Cats" width="1024" height="579" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/cats-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/cats-2-300x170.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/cats-2-768x434.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-7531" class="wp-caption-text">Der Superstar: Taylor Swift ist als Macavitys Gehilfin Bombalurina zu sehen.</figcaption></figure>
<h3>Cats: Weitgehend werkgetreu</h3>
<p>In seinem Versuch, möglichst auf nichts von dem zu verzichten, was den Reiz des Musicals ausmacht, traf Hooper leider oft falsche Entscheidungen. Ein rein animierter Film mit richtigen Katzen hätte funktionieren können, allerdings dann keine Tanzszenen gehabt. Und eine Abfilmung des Muscials gibt es bereits seit 1998 und war wohl nicht im Sinne von Hooper oder Universal. So drehte der Regisseur letztlich einen Film, den seine faulen Kompromisse und halbgaren Versuche der Leinwand-Umsetzung zu einem wenig gelungenen Hybrid machen.</p>
<p>Dennoch muss man dem Briten zugestehen, dass er sich weitgehend an die Vorlage hält und die Songs und Choreographien ordentlich umsetzt. Von seltsamen Entscheidungen wie die Gechlechtsumwandlung des Anführers von Männchen zu Weibchen einmal abgesehen. Aber Hauptdarstellerin Hayward ist eine tolle Tänzerin, Hudson gibt eine ordentliche Version von Memories zum Besten und die Spielfreude und der Bewegungsdrang der Darsteller ist eben falls sichtbar. Daher sind manche Kritiken einfach überzogen schlecht.</p>
<p>Denn wer hier etwas anderes erwartet hat als ein Musical ohne Handlung, ist auch ein wenig selbst Schuld. Man kann einem John Wayne-Film nicht vorwerfen, dass er ein Western ist und einem Scorsese-Film nicht, das die Mafia darin vorkommt. Ebenso ist es unsinnig, sich über Elemente des Films zu beschweren, die zu einer Musicalverfilmung nun einmal zwingend dazu gehören. Es wird Fans des Bühnenstückes geben, die diese Version von Cats mögen. Denn nicht alles, was Tom Hooper hier gemacht hat, ist eine Katastrophe.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Wer ein Musical ohne Handlung und mit Menschen als Katzen verfilmt, muss wissen, welche Probleme er sich damit aufhalst. Tom Hooper muss sich vorwerfen lassen, die meisten davon in Cats nicht oder nur wenig gelöst zu haben. Dennoch gelingen ihm dank guter Schauspieler durchaus schöne und ergreifende wie auch witzige Momente. Puristen werden sicher lieber bei einer Live-Aufführung bleiben. Wer sich aber über zuviel Musik und Tanz beschwert, ist hier schlicht im falschen Film &#8211; denn um etwas anderes geht es hier nicht.</p>
<p><strong>Cats startet am 25. Dezember 2019 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_7532" aria-describedby="caption-attachment-7532" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-7532 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/cats-3.jpg" alt="Cats" width="1024" height="576" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/cats-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/cats-3-300x169.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/cats-3-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-7532" class="wp-caption-text">Macavity stellt sich der jungen Victoria vor, die ganz neu bei den Jellicle Katzen ist.</figcaption></figure>
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