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	<title>Mini-Serie - lauterfilme.de</title>
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		<title>Serienkritik: Pam and Tommy</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Feb 2022 14:49:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Serien Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Disney]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In den 90ern galt die Kanadierin Pamela Anderson als einer der heißesten Frauen in Hollywood. Ihr Stern war bereits mit Playboy-Fotos und &#8222;Hör&#8216; mal, wer da hämmert&#8220; aufgegangen. Ihre Mitwirkung an &#8222;Baywatch&#8220; brachte ihr dann endgültig den Status als Sex-Symbol ein. Den untermauerte sie dann nicht nur durch ihre Ehe mit Skandal-Rocker Tommy Lee, sondern auch mit einem selbst produzierten Sex-Tape, das während der Hochzeitsreise entstand und seinen Weg an die Öffentlichkeit fand. Um diesen Skandal geht es in der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In den 90ern galt die Kanadierin Pamela Anderson als einer der heißesten Frauen in Hollywood. Ihr Stern war bereits mit Playboy-Fotos und &#8222;Hör&#8216; mal, wer da hämmert&#8220; aufgegangen. Ihre Mitwirkung an &#8222;Baywatch&#8220; brachte ihr dann endgültig den Status als Sex-Symbol ein. Den untermauerte sie dann nicht nur durch ihre Ehe mit Skandal-Rocker Tommy Lee, sondern auch mit einem selbst produzierten Sex-Tape, das während der Hochzeitsreise entstand und seinen Weg an die Öffentlichkeit fand. Um diesen Skandal geht es in der neuen Hulu-Serie &#8222;Pam and Tommy&#8220;, die jetzt in Deutschland bei Disney+ im Star-Ordner zu finden ist. Sie beginnt mit drei Folgen, eine neue Episode gibt es dann jeden Mittwoch. Wie gut die Mini-Serie geraten ist, klärt die Kritik.</p>
<figure id="attachment_11875" aria-describedby="caption-attachment-11875" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/Pam-4.webp"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-11875 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/Pam-4.webp" alt="Lily James" width="1024" height="756" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/Pam-4.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/Pam-4-300x221.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/Pam-4-768x567.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/Pam-4-750x554.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11875" class="wp-caption-text">1995 ist Pamela Anderson der heimliche Star von &#8222;Baywatch&#8220; und der feuchte Traum vieler Männer in aller Welt.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>1995 in Los Angeles. Tommy Lee (Sebastian Stan) und Pamela Anderson (Lily James) sind gerade frisch verheiratet und der Rocker möchte den ersten Stock seiner Prunkvilla zum Sex-Paradies für sich und seine Frau umbauen lassen. Dafür heuert er unter anderem den Tischler Rand (Seth Rogen) an. Obwohl er mit den Handwerkern Vorauszahlung abgemacht hat, kommt Tommi aber mit immer neuen Ideen und Änderungen für seine Spielwiese aus Betten, Schaukeln und ähnlichem im die Ecke, aber nicht mit einem müden Dollar. Schließlich haben die Handwerker die Nase voll davon, alles vorstrecken zu müssen, was an Kosten anfällt und schicken Rand vor, um mit Tommy über die Situation zu reden. Doch der wird wütend und feuert alle, die bisher mit dem Bau zu tun hatten.</p>
<p>Rand ist darüber derart sauer, dass er sich vornimmt, dem Rockstar dafür mächtig eins auszuwischen. Und er weiß, dass Lee in seiner Garage einen großen Safe untergebracht hat. Auf den hat es Rand abgesehen und es gelingt ihm nach wochenlangen Vorarbeiten tatsächlich, unbemerkt den massiven Geldschrank aus T0ommy Lees Anwesen zu klauen und ihn im Wald aufzubrechen. Dass sich darin neben etlichen Waffen und einer ordentlichen Menge Bargeld auch ein Videotape befindet, interessiert Rand zuerst überhaupt nicht. Doch dann schnappt er sich das Band und besucht damit seinen Kumpel Miltie (Nick Offerman), einen Porno-Regisseur und Produzenten. Der hat die Ausrüstung, um ein Hi 8-Band abzuspielen. Die beiden trauen ihren Augen kaum, als sie sehen, was auf dem Tape tatsächlich aufgenommen wurde &#8230;</p>
<p><iframe title="PAM &amp; TOMMY – Teaser Trailer (deutsch/german) | Disney+" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/aYSV8vzgY_8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Wer den Schaden hat &#8230;</h2>
<p>Die älteren Zuschauer werden sich an den Skandal der 90er noch erinnern können, denn die Mini-Serie (acht Episoden) beruht auf wahren Begebenheiten. Neben dem Medien-Rummel um zwei junge Menschen, denen jeder das zugetraut hätte, was dann auf dem Tape auch zu sehen war, diente der Fall aber auch als Lehrbeispiel über das damals noch recht junge Internet. Denn wie alle Beteiligten lernen mussten: Was einmal im Internet ist, bleibt auch dort. Private Aufnahmen lassen sich von dort nie restlos entfernen. Und so kann auch heute noch jeder Internet-Nutzer das Video sehen, wenn er eine Suchmaschine bemüht. Insofern hat sich der Rachegedanke des Handwerkers, der Tommy Lee leiden lassen wollte, auf sehr nachhaltige Art durchgesetzt.</p>
<p>Doch man täte der Mini-Serie unrecht, würde man sie nur auf die Sex-Video-Story reduzieren. Denn Seth Rogen und Evan Goldberg, die die Serie entwickelt haben und produzieren, wollten auch die Personen hinter dem Skandal zeigen &#8211; und sich ordentlich über alle Beteiligten lustig machen. Und so holten sie als Regisseur Craig Gillespie an Bord, der mit &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-i-tonya/">I, Tonya</a>&#8220; bereits einen anderen Medien-Skandal ebenso genüsslich wie witzig sezierte. Wie schon in seinem Kinofilm setzt Gillespie mit seinem Autoren-Team dabei auch leichte Übertreibung und lässt seine Figuren in einem Raum zwischen Ernsthaftigkeit und Parodie agieren. Damit das gut funktioniert, braucht es natürlich Schauspieler, die das umsetzen können. Und die haben Gillespie, Goldberg und Rogan gefunden.</p>
<figure id="attachment_11876" aria-describedby="caption-attachment-11876" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/pam-1.webp"><img decoding="async" class="wp-image-11876 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/pam-1.webp" alt="Pam and Tommy" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/pam-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/pam-1-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/pam-1-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/pam-1-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/pam-1-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/pam-1-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/pam-1-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11876" class="wp-caption-text">Als sie dann auch noch den Schock-Rocker Tommy Lee heiratet, scheint das Interesse der Medien am Gipfel angekommen zu sein. Geht da noch mehr?</figcaption></figure>
<h2>Großartig gespielt</h2>
<p>Sebastian Stan geht in seiner Rolle als reichlich bescheuerter Metal-Drummer voll auf. In den Szenen, in denen er sich mit seinem (gut sichtbaren, aber falschen) Penis unterhält, sind absolut grandios. Aber auch sonst hat man beim Zusehen das Gefühl, Stan habe sich in diesen Charakter mit allem hineingeworfen, was er hat. Dementsprechend gut ist das Ergebnis. Und doch stiehlt ihm noch jemand die Show, denn Lily James ist als blondes Dummchen Pamela Anderson einfach großartig. Wie sie ihre künstlichen Brüste stolz durchs Bild trägt, mit jedem Augenaufschlag Naivität vermittelt und dennoch bewusst oder unbewusst jeden Mann in ihrer Umgebung wuschig macht, das ist immens wichtig für die Figur &#8211; und James meistert das perfekt.</p>
<p>Besonders erwähnenswert ist dabei die Tatsache, dass dennoch keine der Figuren unsympathisch wirkt. Schnell hakt man als Zuschauer Pam und Tommy als das ab, was sie wohl im echten Leben auch wahren und hat ab da Spaß daran, dieses Rock&#8217;n&#8217;Roll-lebende Pärchen beim Sex, beim Feiern und bei teilweise unfassbar dummen Gesprächen zu beobachten. Dass dabei wenig Klischees ausgelassen werden, ist ebenso wahr wie die Tatsache, dass dir realen Vorbilder das eben auch nicht getan haben. Gillespie gelingt es, seinen Charakteren eine Restwürde zu lassen, egal wie derbe er sie durch den Kakao zieht. Und so geht <strong>Pam and Tommy</strong> beim Zusehen nie wirklich unangenehm tief in den Fremdschäm-Bereich, sondern bleibt erträglich. Und streckenweise brüllend komisch.</p>
<figure id="attachment_11877" aria-describedby="caption-attachment-11877" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/pam-2.webp"><img decoding="async" class="wp-image-11877 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/pam-2.webp" alt="Seth Rogen" width="1024" height="684" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/pam-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/pam-2-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/pam-2-768x513.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/pam-2-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/pam-2-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/pam-2-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/pam-2-750x501.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11877" class="wp-caption-text">Allerdings! Weil Lee den Handwerker Rand feuert, rächt dieser sich mit einem Raubzug. Und erbeutet dabei ein privates Sex-Tape der beiden Stars.</figcaption></figure>
<p>Wenn man an dem Format etwas kritisieren kann, dann ist es die Länge. Die ganze Story wird etwas zu gemächlich erzählt, um den Zuschauer permanent zu interessieren. Gerade die Rolle von Steh Rogen, die alles andere als aufregend ausfällt, vergleich man sie mit dem Glamour-Paar, hat manchmal quälend lange Szenen, in denen kaum etwas passiert. Möglicherweise wäre <strong>Pam and Tommy</strong> mit sechs statt acht Folgen sogar noch etwas besser geworden. Ansehen kann man sich diese sehr witzige, wenn auch spezielle Aufarbeitung eines der großen Medienskandale der 90er aber auf jeden Fall.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Auch Zuschauer, die sich an die 90er noch nicht erinnern können, werden bei <strong>Pam and Tommy</strong> ihren Spaß haben. Satire-Spezialist Craig Gillespie inszeniert die Story um zwei Mega-Stars der 90er und ihren Sex-Skandal mit leichter Hand und manchmal derben, aber nie zynischen Humor. Sebastian Stan und Lily James sind dabei eine Traumbesetzung als wildes Paar im Zeichen des Rock&#8217;n&#8217;Roll-Lifestyles der Zeit. Und mit den Serienschöpfern Seth Rogen und Evan Goldberg (&#8222;The Boys&#8220;) kann man sich auch sicher sein, Bilder zu sehen zu bekommen, die deutlich unter die Gürtellinie gehen. Wer sich also einen sprechenden Penis nicht entgehen lassen will, sollte einschalten. Man kann sich die Mini-Serie aber auch aus anderen Gründen gut ansehen.</p>
<p><strong>Pam and Tommy startet am 2. Februar 2022 bei Disney+.</strong></p>
<figure id="attachment_11878" aria-describedby="caption-attachment-11878" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/pam-3.webp"><img decoding="async" class="wp-image-11878 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/pam-3.webp" alt="Lily James als Pamela Anderson" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/pam-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/pam-3-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/pam-3-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/pam-3-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/pam-3-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/pam-3-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/pam-3-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11878" class="wp-caption-text">Pamela Anderson merkt bald, dass es für sie keine Chance gibt, dieses Tape wieder aus der Öffentlichkeit zu entfernen.</figcaption></figure>
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		<title>Serienkritik: Stateless</title>
		<link>https://lauterfilme.de/serienkritik-stateless/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jul 2020 23:05:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Serien Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[australisch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Cate Blanchett hat in zahlreichen Blockbustern mitgespielt, darunter die Rolle der unsterblichen Elbin Galadriel in den &#8222;Herr der Ringe&#8220;-Filmen. Daneben spielte die 51-jährige aber auch immer wieder Theater und geht seit kurzer Zeit auch unter die Produzentinnen. Mit &#8222;Stateless&#8220; arbeitete sie vor und hinter der Kamera an einem brisanten Flüchtlings-Drama mit. Wie gut ist es? Europa ist nicht der einzige Kontinent, der sich mit einer Flut an Flüchtlingen auseinandersetzen muss. Auch in Australien kommen viele Menschen an, die aus Asien [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-stateless/">Serienkritik: Stateless</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Cate Blanchett hat in <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-thor-tag-der-entscheidung/">zahlreichen Blockbustern</a> mitgespielt, darunter die Rolle der unsterblichen Elbin Galadriel in den &#8222;Herr der Ringe&#8220;-Filmen. Daneben spielte die 51-jährige aber auch immer wieder Theater und geht seit kurzer Zeit auch unter die Produzentinnen. Mit &#8222;Stateless&#8220; arbeitete sie vor und hinter der Kamera an einem brisanten Flüchtlings-Drama mit. Wie gut ist es?</strong></p>
<p>Europa ist nicht der einzige Kontinent, der sich mit einer Flut an Flüchtlingen auseinandersetzen muss. Auch in Australien kommen viele Menschen an, die aus Asien stammen und vor Krieg, Verfolgung und Armut ins reiche Australien fliehen wollen. Allerdings ist das Land mittlerweile für eine rigorose Politik gegen die Bootsflüchtlinge bekannt, die von einem nicht unbeträchtlichen Teil der Bevölkerung allerdings getragen wird. Dieses alles andere als einfache Thema nutzt Blanchett für ihren Sechsteiler, der auch noch auf wahren Begebenheiten beruht. Geht er auch an die Nieren?</p>
<figure id="attachment_8995" aria-describedby="caption-attachment-8995" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-8995 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/state-1.jpg" alt="Stateless" width="1024" height="721" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/state-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/state-1-300x211.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/state-1-768x541.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-8995" class="wp-caption-text">Ameer und seine Familie werden auf der Flucht nach Australien getrennt.</figcaption></figure>
<h3>Stateless: Die Handlung</h3>
<p>Sophie (Yvonne Strahovski) ist psychisch labil, leidet seit Jahren unter ihrer übermächtigen Mutter und der erfolgreichen Schwester. Schließlich fällt sie auf der Suche nach Halt in die Fänge einer Sekte, angeführt von Gordon (Dominic West) und Pat (Cate Blanchett). Schließlich ist sie so verzweifelt, dass sie sich mit einem gestohlenen Pass in ein Flüchtlingscamp der Regierung begibt und als deutsche Staatsbürgerin ausgewiesen werden möchte. Doch der Schwindel fliegt auf &#8230;</p>
<p>Ameer (Fayssal Bazzi) floh mit Frau und zwei Töchtern aus Afghanistan und strandet in Malaysia, wo er auf Plätze für alle auf einem Schlepperboot wartet. Doch er wird von seiner Familie getrennt und kommt erst Monate später im australischen Lager an. Dort erwartet ihn die Hölle &#8230;</p>
<p>Cam (Jai Courtney) hat seinen Job auf dem Bau satt und nimmt die Stelle als Wärter im Flüchtlingslager an, weil sie viel besser bezahlt ist. Zu Beginn gefällt ihm das bessere Gehalt und der damit verbundene bescheidene Luxus für die Familie. Doch bald meldet sich Cams Gewissen &#8230;</p>
<p>Claire (Asher Keddie) arbeitet für die Regierung und wird zum Flüchtlingslager abkommandiert, um die Probleme dort zu lösen. Doch die ehrgeizige Beamtin stößt mit ihrem kalten Pragmatismus bald an Grenzen, die sie eigentlich nicht überschreiten wollte. Ihre Reaktion darauf hat schlimme Folgen &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/C-Xep8pU_J0" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Stateless: Fair, aber unbarmherzig</h3>
<p><em>Stateless</em> geht nicht den leichten Weg und drückt mit den Schicksalen der Flüchtlinge auf die Tränendrüse. Stattdessen bemüht sich das Drehbuch um eine differenzierte Sichtweise, das auch die Perspektiven der Wachen, der Regierung und der Einwohner Australiens nicht unter den Tisch kehrt. Sonderlich freundlich geht das Script allerdings mit keiner dieser Gruppen um. Dafür zeichnet es ein düsteres Bild einer Politik, die Asylsuchende faktisch zu Gefangenen macht, weil ihre Anträge jahrelang nicht bearbeitet werden. Obwohl das Gesetz es eigentlich so vorsieht.</p>
<p>So gibt es mehrere Gruppen. Die Flüchtlinge, die nicht alle Engel sind und durchaus schlimme Dinge tun, um ihre Not zu lindern. Die Mitarbeiter des Systems, die aus Karrieregründen oder finanzieller Not wegschauen. Und die Menschen, die helfen wollen, dazu aber ebenfalls gegen Regeln verstoßen müssen. Denn die Stimmung im Land wird gegenüber den Flüchtlingen zusehends feindlich. Und inmitten dieses Pulverfasses spielt sich Yvonne Strahovski, selbst Tochter polnischer Einwanderer in Australien, als psychisch kranke Sophie die Seele aus dem Leib.</p>
<figure id="attachment_8996" aria-describedby="caption-attachment-8996" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-8996 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/state-2.jpg" alt="Stateless" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/state-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/state-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/state-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/state-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/state-2-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-8996" class="wp-caption-text">Claire soll das Problem in den Lagern für die Regierung lösen &#8211; und stößt bald an ihre Grenzen.</figcaption></figure>
<h3>Stateless: Großes Schauspiel</h3>
<p>Nachdem ihre US-Karriere in der in Deutschand weitgehend unbekannten Spionage-Comedy-Serie &#8222;Chuck&#8220; begonnen hatte, war sie in einigen Kino-Produktionen wie &#8222;I, Frankenstein&#8220; zu sehen, bevor sie mit <a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-the-handmaids-tale/">&#8222;The Handmaids Tale&#8220;</a> ihren zweiten Serienhit landen konnte. Schon da zeigt sie, was sie kann. Aber in <em>Stateless</em> legt die Australierin nochmals eine Schippe drauf. Die erste Folge, die weitgehend ihr gehört, ist ein wilder Ritt einer hübschen jungen Stewardess in den langsamen Wahnsinn, der ungemein fesselt und schmerzt.</p>
<p>Zum Ende der Folge spielt sie gemeinsam mit Blanchett eine Szene, die eine unglaublich Intensität entwickelt und haften bleibt. Und am Ende dieser Episode versteht der Zuschauer deshalb auch, warum eine weiße Australierin plötzlich in einem Camp für illegale Flüchtlinge landet &#8211; und sie dort gar nicht so falsch ist, wie man denkt. Allerdings ist Strahovski nicht die einzige, die in <em>Stateless</em> eine tolle Leistung zeigt. Jai Courtney, den viele nur aus Actionrollen wie &#8222;Suicide Squad&#8220; kennen, ist hier ebenfalls sehr sehenswert als Mann mit Gewissen &#8211; und Kindern.</p>
<p>Und auch die weiteren Darsteller sind allesamt sehenswert und verliehen ihren Rollen die Authentizität, die <em>Stateless</em> gleichzeitig zu einer faszinierenden und unangenehmen Seh-Erfahrung machen. Denn die Serie macht es dem Zuschauer schwer, einen Schuldigen für die Situation auszumachen. Jeder trägt seinen Teil dazu bei, aber jede der Figuren ist dabei nachvollziehbar und nicht so einfach als Held oder Schurke auszumachen. Zudem ergeht sich das Script nicht in einfachen Lösungen, sondern beschränkt sich darauf, beobachtend die Realität zu zeigen, wie sie ist. Und das reicht völlig.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p><em>Stateless</em> ist eine Serie, die in mehr als einer Hinsicht besonders ist. Denn sie ergeht sich nicht in simpler Schwarz-Weiß-Malerei, sondern bietet stattdessen einen differenzierten Blick auf die Flüchtlings-Problematik. Und der ist mitunter deshalb so schmerzhaft, weil er sich so real anfühlt. Und wenig Hoffnung hinterlässt, dass sich diese Tragödien nicht mehr wiederholen. Dabei gibt die Serie nie vor, einfache Antworten auf die komplexen Fragen zu haben, die sich hier stellen. Und ist auch noch toll geschrieben und großartig gespielt. Keine leichte Kost &#8211; aber gute.</p>
<p><strong>Stateless startet am 8. Juli 220 bei Netflix.</strong></p>
<p><em>Gesehen: Vier von sechs Folgen</em></p>
<figure id="attachment_8997" aria-describedby="caption-attachment-8997" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-8997 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/state-3.jpg" alt="Stateless" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/state-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/state-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/state-3-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/state-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/state-3-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-8997" class="wp-caption-text">Cam wollte nur einen Job, der ein wenig mehr Geld einbringt &#8211; und zahlt einen hohen Preis dafür.</figcaption></figure>
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		<title>Serienkritik: Ghul</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Aug 2018 20:22:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Serien Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Blumhouse]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Indisch]]></category>
		<category><![CDATA[Mini-Serie]]></category>
		<category><![CDATA[Netflix]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eigentlich verbinden die meisten Filmfreunde indisches Kino mit bunten Liebesfilmen voller Tanzeinlagen und garantiert nicht mit blutigem Horror. Doch nun präsentiert Netflix eine Miniserie namens &#8222;Ghul&#8220;, die in Sachen Härte und Spannung durchaus mit dem besten US-Serien mithalten kann. Dahinter steht neben einem in Indien lebenden britischen Regisseur auch US-Erfolgsproduzent Jason Blum. Die US-indische Produktion Ghul als Serie zu verkaufen, wäre eigentlich etwas für die BBC. Denn nur die bringen es fertig, einen Dreiteiler als&#160; ganze Serie anzukündigen. Was in [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eigentlich verbinden die meisten Filmfreunde indisches Kino mit bunten Liebesfilmen voller Tanzeinlagen und garantiert nicht mit blutigem Horror. Doch nun präsentiert Netflix eine Miniserie namens &#8222;Ghul&#8220;, die in Sachen Härte und Spannung durchaus mit dem besten US-Serien mithalten kann. Dahinter steht neben einem in Indien lebenden britischen Regisseur auch US-Erfolgsproduzent Jason Blum.</strong></p>
<p>Die US-indische Produktion Ghul als Serie zu verkaufen, wäre eigentlich etwas für die BBC. Denn nur die bringen es fertig, einen Dreiteiler als&nbsp; ganze Serie anzukündigen. Was in diesem Fall besonders seltsam ist, da es eigentlich einmal ein Spielfilm war und erst nachträglich zur Netflix-Serie umgeschnitten wurde. Die gerade einmal 130 Minuten lange Serie hätte aber auch als Film funktioniert. Und der sollte es nach einem Deal zwischen Blumhouse (<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-get-out/">&#8222;Get Out&#8220;</a>) und dem indischen Studio auch werden.</p>
<figure id="attachment_4599" aria-describedby="caption-attachment-4599" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-4599 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/08/Ghul-aufmacher-1024x721.jpg" alt="Ghul" width="750" height="528" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/08/Ghul-aufmacher-1024x721.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/08/Ghul-aufmacher-300x211.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/08/Ghul-aufmacher-768x541.jpg 768w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-4599" class="wp-caption-text">Ist der neue Gefangene Ali wirklich der Anführer der Rebellen? Oder ist da etwas gänzlich Anderes ins Foltergefängnis geraten.</figcaption></figure>
<h3>Ghul: Die Handlung</h3>
<p>Indien in naher Zukunft. Aus dem Land ist durch religiöse Fanatiker ein totalitärer Überwachungsstaat geworden. Auch die junge Nida (Radhika Apte) glaubt fest an den neuen Staat und geht dabei sogar so weit, ihren eigenen Vater, einen liberalen Universitäts-Professor, an ihre Leute zu verraten. Aber weil er statt mit einer Standpauke entlassen zu werden, spurlos verschwunden ist, fühlt Nida sich schuldig. Auch ihre Abkommandierung in ein geheimes Gefangenenlager sieht die junge Frau mit gemischten Gefühlen.</p>
<p>Auch die Anführer vor Ort, der Kriegsheld Dacunha (Manav Kaul) und seine rechte Hand Laxmi (Ratnabali Bhattacharjee), begegnen Nida mit Misstrauen. Dennoch wird sie zur Befragung eines wichtigen Gefangenen abkommandiert &#8211; Ali Saeed (Mahesh Balraj), dem Anführer der Rebellen. Doch als das Verhör mit begleitender Folter an dem Mann beginnt, kommen Nida Zweifel, ob der Gefangene tatsächlich der ist, der er zu sein scheint. Bald gibt es im Gefängnis die ersten Leichen. Und das Töten hat gerade erst begonnen &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/wgaAhNPdeZU" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Ghul: Hart und düster</h3>
<p>Eine indische Horrorserie dürfte für die meisten Zuschauer eine Wundertüte sein, da es kaum Filme oder Serien dieses Genre aus dem Land gibt. Der britische Regisseur und Drehbuchautor Patrick Graham lebt und arbeitet in Indien und schafft eine durchgehend packende Verschmelzung aus westlichen Genre-Versatzstücken und indischer Mythologie. Die vor und hinter der Kamera fast ausschließlich mit indischen Filmschaffenden umgesetzt wird. Dabei schreckt Graham auch vor recht rabiaten Bildern nicht zurück.</p>
<p>Sowohl die Hintergrundgeschichte um die Diktatur, die ihre Gegner in Foltergefängnissen verschwinden lässt, als auch die Hauptstory um einen sehr unmenschlichen Gefangenen, sind extrem düster inszeniert und erzählt. Das ist eine ganze Spur härter als die üblichen Teenie-Horrorstoffe aus den USA und zeigt, dass das Genre noch immer Geschichten erzählen kann, die man nicht schon hundert Mal gesehen hat. Zwar ist auch <em>Ghul</em> nicht <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-the-ritual/">frei von Anleihen</a>, Graham holt sich aber Inspiration von ganz großen Vorbildern.</p>
<figure id="attachment_4625" aria-describedby="caption-attachment-4625" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-4625 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/08/ghul-1-1024x620.jpg" alt="Ghul" width="750" height="454" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/08/ghul-1-1024x620.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/08/ghul-1-300x182.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/08/ghul-1-768x465.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/08/ghul-1.jpg 1189w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-4625" class="wp-caption-text">Schon bald muss Nida um ihr Leben kämpfen.</figcaption></figure>
<h3>Ghul: Das Ding lässt grüßen</h3>
<p>Den Body-Horror von John Carpenters Meisterwerk zeigt Grahams Film zwar nicht, den Paranoia-Aspekt von &#8222;Das Ding&#8220; fängt <em>Ghul</em> aber sehr gut ein. Denn langsam wächst das Misstrauen unter den Gefängniswärtern und bald traut niemand mehr irgendjemanden. Ohne große Effekte, nur durch die guten Schauspieler, entsteht so ein Spannungsfeld, dass sich bis zum Schluss nicht mehr abbaut. Graham nimmt den Klassiker auch beim Soundtrack als Inspiration. Minimale Elektroklänge verstärken das Grauen in den düsteren Gängen nochmals und führen virtuos akustisch auf den nächsten Höhenpunkt zu.&nbsp;</p>
<p>Obwohl Graham seine Dystopie lediglich als Aufhänger für seinen Horror nimmt, nimm er sich auch Zeit für ein paar Aussagen über Diktaturen und Terror gegen das eigene Volk, die auch für viele Menschen heute noch immer Alltag sind. Diese zweite Ebene des Horrors packt auch dann, wenn von übernatürlichen Kräften auf dem Bildschirm gar nichts zu sehen ist. Dazu sorgt die Kamera dafür, dass der Zuschauer genauso vorsichtig und zitternd um die Ecken des Gefängnisses spähen wie die Heldin Nida. Keine Frage, Graham versteht sein Horror-Handwerk.</p>
<p>Dass ihm zwar eine sehr gute, aber keine herausragende Serie gelingt, liegt denn auch hauptsächlich am Drehbuch. Denn das ist trotz einiger guter Ideen ein wenig vorhersehbar und wird Kenner des Genres nicht lange im Dunkeln lassen. Das ist aber angesichts der guten Umsetzung und des originellen Kulturen-Mixes durchaus zu verschmerzen.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Mit <em>Ghul</em> weht aus mehreren Gründen ein frischer Wind durch Netflix&#8216; Horror-Ecke. Zum einen ist der eigentlich gut zweistündige Film hier zur Mini-Serie mutiert, was gut funktioniert. Außerdem überzeugt die Mischung aus derbem Polit-Thriller und recht hartem Horror fast komplett. Mit ein wenig mehr Schliff am Drehbuch hätte <em>Ghul</em> sogar das Zeug zum Klassiker gehabt, aber auch so bleibt er ansehnlicher Horrorstoff. So darf gern mehr Gruseliges aus Indien kommen.</p>
<p><strong>Ghul ist ab dem 24. August 2018 bei Netflix zu sehen.</strong></p>
<figure id="attachment_4626" aria-describedby="caption-attachment-4626" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-4626 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/08/ghul-2-1024x536.jpg" alt="Ghul" width="750" height="393" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/08/ghul-2-1024x536.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/08/ghul-2-300x157.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/08/ghul-2-768x402.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/08/ghul-2.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-4626" class="wp-caption-text">Ist Nidas Gegner wirklich ein Mensch?</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
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