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	<title>Western - lauterfilme.de</title>
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		<title>Filmkritik: The Harder They Fall</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Nov 2021 16:34:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Läuft bei ihm! Der 32-jährige Jonathan Majors hat erst vor vier Jahren in Scott Coopers &#8222;Hostiles&#8220; seine erste größere Rolle gespielt und kann nun schon auf eine üppige Karriere zurückblicken. Er übernahm die Hauptrolle in der grandiosen HBO-Serie &#8222;Lovecraft Country&#8220;, ist das Gesicht eines neuen großen Marvel-Schurken, den er in &#8222;Antman 3&#8220; erneu spielen wird. Und darf sich nun als cooler Outlaw auch noch durch den Wilden Westen ballern. Regie führte bei diesem uramerikanischen Genre ausgerechnet der Brite Jeymes Samuel, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Läuft bei ihm! Der 32-jährige Jonathan Majors hat erst vor vier Jahren in Scott Coopers &#8222;Hostiles&#8220; seine erste größere Rolle gespielt und kann nun schon auf eine üppige Karriere zurückblicken. Er übernahm die Hauptrolle in der grandiosen HBO-Serie &#8222;Lovecraft Country&#8220;, ist das Gesicht eines neuen großen Marvel-Schurken, den er in &#8222;Antman 3&#8220; erneu spielen wird. Und darf sich nun als cooler Outlaw auch noch durch den Wilden Westen ballern. Regie führte bei diesem uramerikanischen Genre ausgerechnet der Brite Jeymes Samuel, der eigentlich als Musiker &#8222;The Bullitts&#8220; bekannter ist. Wie schlägt sich &#8222;The Harder They Fall&#8220;? Das klärt die Kritik.</p>
<figure id="attachment_11327" aria-describedby="caption-attachment-11327" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-11327 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/11/harder-1.jpg" alt="Idris Elba" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/11/harder-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/11/harder-1-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/11/harder-1-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/11/harder-1-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/11/harder-1-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-11327" class="wp-caption-text">Trio Infernale: Trudy Smith, Rufus Buck und Cherokee Bill veranstalten gleich ein Blutbad.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Es ist Mittagszeit bei Familie Love, irgendwo im Wilden Westen der USA. Doch das Hähnchen wird niemand mehr essen. Denn als der Gangster Rufus Buck (Idris Elba) auftaucht, ist nur Minuten später der kleine Nate ein Vollwaise. Und trägt obendrein ein blutiges Kreuz auf der Stirn, dass Buck ihm eingeritzt hat. Einige Jahre später ist Nate (Jonathan Majors) Anführer einer Bande von Gesetzlosen &#8211; und noch immer hinter den Killern seiner Eltern her. Als er den Mann erledigt hat, der ihn damals festhielt, während Buck seine blutige Schnitzarbeit verrichtete, glaubt er, seine Rache sei nun endgültig erledigt. Denn Buck, der letzte noch lebende Killer, sitzt lebenslang im Knast. Und so kehrt Nate zu seiner großen Liebe zurück: Mary (Zazie Beetz), einst Gangmitglied und nun Chefin eines gut laufenden Saloons.</p>
<p>Doch Mary empfängt ihn nicht mit offenen Armen und auch der Marshall der Stadt (Delroy Lindo) hat schlechte Nachrichten. Buck wurden seine Verbrechen im Gegenzug für einen blutigen Anschlag auf einen korrupten Offizier der Army vergeben &#8211; er ist ein freier Mann. Also geht Loves Rachefeldzug doch noch weiter. Und der wird nicht leicht, hat sich Buck doch mit dem Revolverhelden Cherokee Bill (Lakeith Stanfield) und der fiesen Trudy Smith (Regina King) verstärkt. Und herrscht schon wieder über das Städtchen Redwood, das er einst selbst gründete. Dennoch reitet Nate mit seinem Team dorthin, um endlich Rache am Mörder seines Vaters zu nehmen. Und das wird, so viel ist ihm klar, eine Menge Menschenleben kosten &#8230;</p>
<p><iframe title="The Harder They Fall | Offizieller Trailer | Netflix" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/19ebKCT7HTs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Tarantino-Style im Wilden Westen</h2>
<p>Von der ersten Minute an lässt <strong>The Harder They Fall</strong> keinen Zweifel daran, dass sich Jeymes Samuel und sein renommierter Co-Autor Boaz Yakin sich tief vor Quentin Tarantino verbeugen und sich im Gegenzug viele der typischen Tarantino-Zutaten zu eigen machen. Allerdings ist der Film mich 140 Minuten dazu fast etwas zu kurz. Unter Tarantinos Regie hätten wir wohl einen mindestens dreistündigen Film bekommen. Zwar passt die Story auf einen Notizzettel und man müsste sich gar keine Mühe geben, besonders klein zu schreiben. Dennoch wirken viele der einzelnen Momente wie Zeitraffer-Versionen einer Tarantino-Szene. So dauert die Ermordung von Nates Eltern keine fünf Minuten. Wer &#8222;Inglorious Basterds&#8220; kennt, der weiß, wie lange Tarantino in einer ähnlichen Anfangsszene die Spannung hochhalten kann.</p>
<p>Ähnlich wie im genannten Tarantino-Werk ist die Handlung von <strong>The Harder They Fall</strong> auch in einer Art Fantasy-Dimension der Realität eingebettet. Denn alle wichtigen Rollen spielen schwarze Schauspieler. Und das Drehbuch unterstellt, dass sie im Wilden Westen sogar eigene Städte haben und dort von Weißen als gleichwertig behandelt werden. Wer nun denkt, mit diesem Fall daher einen Western mit großen Rassismus-Thema zu bekommen, irrt aber. Bis auf eine Szene spielt das überhaupt keine Rolle. <strong>The Harder They Fall</strong> ist ein Rache-Drama, das sich nicht nur viel Story von den klassischen Sergio Leone-Western holt, sondern auch bei der Inszenierung dort Inspiration sucht. Und das passt, denn auch Tarantino hat sich bei Leone in vielen seiner Filme ausgiebig bedient.</p>
<figure id="attachment_11328" aria-describedby="caption-attachment-11328" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-11328 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/11/harder-2.jpg" alt="Zazie Beetz" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/11/harder-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/11/harder-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/11/harder-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/11/harder-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/11/harder-2-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-11328" class="wp-caption-text">Nate braucht die Hilfe von Stagecoach Mary, seiner großen Liebe. Doch die ist nicht begeistert ihn zu sehen.</figcaption></figure>
<h2>Schießereien im Leone-Stil</h2>
<p>Der Stil des berühmten Regisseurs kommt hier vor allem bei den Nebenfiguren zum Tragen. Da ist der junge James (RJ Cyler), der ständig darüber redet, sich mit Cherokee Bill zu messen, um zu sehen, wer der schnellere Schütze ist. Oder der abgebrüht Pickett, der an einen Figur aus &#8222;Die glorreichen  Sieben&#8220; erinnert. Und der beruht auf einem Film von Akira Kurosawa, den Tarantino ebenfalls sehr verehrt. Allerdings zeigen Samuel und Yakin auch, dass es eben nicht so einfach ist, die coolen und schrägen Dialoge eines Quentin Tarantino-Drehbuchs einfach mal zu kopieren. <strong>The Harder They Fall</strong> beinhaltet deutliche kürzere Gespräche als beispielsweise ein &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-once-upon-a-time-in-hollywood/">Once Upon a Time in Hollywood</a>&#8220; &#8211; und sie sind auch nicht so auf den Punkt geschrieben.</p>
<p>Dennoch wäre es unfair, <strong>The Harder They Fall</strong> einfach als halbwegs gelungene Kopie eines Tarantino-Westerns zu sehen. Denn Samuel baut auch immer wieder kleine musikalische Einsprengsel ein und schlägt damit die Brücke zu seiner eigenen Karriere. Die sind allesamt kurz, aber stimmungsvoll und leiten die eine oder andere gute Szene damit atmosphärisch erst so richtig ein. Wenn die Gangster zu Reggae-Musik in die Stadt reiten, ist da schon ein Statement. Und die letzte halbe Stunde ist Samuels Film ganz klassisches Leone-Bleigewitter mit reichlich Blut und Leichen. Und die Autoren liefern dann sogar noch einen ordentlichen Twist ab, den man so wirklich nicht kommen sieht. Deshalb macht <strong>The Harder They Fall</strong> auch wirklich Laune, selbst wenn der Film im Mittelteil deutlich an Fahrt verliert und sich hier auch zu lang anfühlt.</p>
<figure id="attachment_11329" aria-describedby="caption-attachment-11329" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-11329 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/11/harder-3.jpg" alt="Regina King" width="1024" height="681" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/11/harder-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/11/harder-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/11/harder-3-768x511.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/11/harder-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/11/harder-3-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-11329" class="wp-caption-text">Mary gerät in die Fänge der fiesen Trudy. Kann sie die Begegnung überleben?</figcaption></figure>
<h2>Große Stars in coolen Rollen</h2>
<p>Das Spaßfaktor wird durch die starke Besetzung zusätzlich erhöht. Idris Elba ist nicht zum ersten Mal eine gelungene Besetzung für einen Schurken. Majors spielt den Helden mit genug Härte und Charme, um auch Zazie Beetz&#8216; Charakter immer wieder glaubwürdig um den Finger zu wickeln. Und die darf sich mit Regina King ein starkes Duell um die coolste Frauenrolle liefern, das Unentschieden endet. Und beachtlich wortgewandt, cool und fies ist Lakeith Stanfield als eiskalter Revolverheld in Diensten des Schurken. Falls sich Samuel tatsächlich an einem Tarantino-ähnlichen Film versuchen wollte, so ist er damit zwar gescheitert. Einen verdammt unterhaltsamen Film mit einem spektakulären Shoot-Out im Finale hat er aber trotzdem abgeliefert.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Mit <strong>The Harder They Fall</strong> versucht Regisseur und Co-Autor Jeymes Samue,l die Coolheit und und Dialoglastigkeit eines Tarantino-Films mit dem klassischen Italo-Western-Flair eines Sergio Leone-Klassikers zu kreuzen. Und das macht er gar nicht mal schlecht. Auch wenn die Dialoge nicht an Tarantinos Brillanz herankommen und Samuel sich nicht traut, minutenlang nur Augenpaare zu zeigen, so ist das Gesamtergebnis dennoch sehr unterhaltsam geworden. Das liegt neben der edlen Besetzung, die mit viel Spaß ihre Rollen ausfüllen auch am furiosen Showdown der letzten halben Stunde. Und einem ordentlichen Twist im Finale. Zwar hätte <strong>The Harder They Fall</strong> gern in der Mitte ein wenig gestrafft werden können, aber Fans werden mit diesem Fantasy-Western sicher trotzdem eine Menge Freude haben.</p>
<p><strong>The Harder They Fall startet am 3. November bei Netflix.</strong></p>
<p><a href="https://lauterfilme.de/netflix-filmkritik-im-ueberblick/">Weitere Kritiken zu Netflix-Filmen gibt es hier.</a></p>
<figure id="attachment_11330" aria-describedby="caption-attachment-11330" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-11330 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/11/harder-4.jpg" alt="The Harder They Fall" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/11/harder-4.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/11/harder-4-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/11/harder-4-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/11/harder-4-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/11/harder-4-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-11330" class="wp-caption-text">Klassischer Showdown? Endlich stehen sich Nate und Buck gegenüber.</figcaption></figure>
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		<title>Serienkritik: The Mandalorian</title>
		<link>https://lauterfilme.de/serienkritik-the-mandalorian/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Mar 2020 18:06:06 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Serien Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Disney]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
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		<category><![CDATA[Serie]]></category>
		<category><![CDATA[Star Wars]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mehr Hype geht kaum. Nicht nur, dass Deutschland in Zeiten der Corona-Heimpflicht sehnlichst auf den Start von Disney+ wartet. Nein, mit &#8222;Star Wars: The Mandalorian&#8220; steht auch noch eine Serie in den Startlöchern, die nach US-Kritiken der Heilsbringer für alle von der neuen Trilogie enttäuschten Jedi-Jünger sein soll. Verfügen die Folgen der ersten Staffel tatsächlich über die Macht? Oder haben sich hier die Fans ein wenig zu sehr auf neues Material aus dem Start Wars-Universum gefreut? Filmfans bringen Kopfgeldjäger neben [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mehr Hype geht kaum. Nicht nur, dass Deutschland in Zeiten der Corona-Heimpflicht sehnlichst auf den Start von Disney+ wartet. Nein, mit &#8222;Star Wars: The Mandalorian&#8220; steht auch noch eine Serie in den Startlöchern, die nach US-Kritiken der Heilsbringer für alle von <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-star-wars-9-der-aufstieg-skywalkers/">der neuen Trilogie</a> enttäuschten Jedi-Jünger sein soll. Verfügen die Folgen der ersten Staffel tatsächlich über die Macht? Oder haben sich hier die Fans ein wenig zu sehr auf neues Material aus dem Start Wars-Universum gefreut?</strong></p>
<p>Filmfans bringen Kopfgeldjäger neben dem Star Wars-Charakter Boba Fett vor allem mit den Spaghetti-Western der 60er Jahre in Verbindung. Und hier zuallererst mit dem coolsten Kerl, der je in einem Sattel saß: Clint Eastwood. Und dieser namenlose Anti-Held, der in insgesamt drei Filmen von Sergio Leone den Kopfgeldjäger und Halunken spielte, war für Pedro Pascal, den Star aus The Mandalorian, nach eigener Angabe eine Inspiration für seine Rolle. Ist der genauso cool wie der heute fast 90-jährige Eastwood?</p>
<figure id="attachment_8344" aria-describedby="caption-attachment-8344" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-8344 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/manda-1.jpg" alt="The Mandalorian" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/manda-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/manda-1-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/manda-1-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/manda-1-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/manda-1-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-8344" class="wp-caption-text">Der Mandalorianer ist Kopfgeldjäger und gilt als härtester Hund in der ganzen Branche.</figcaption></figure>
<h3>The Mandalorian: Die Handlung</h3>
<p>Fünf Jahre nach dem Ende des zweiten Todessterns ist das Imperium weitgehend zerschlagen. In vielen Gegenden der Galaxis hat sich durch das entstandene Machtvakuum wieder das Recht des Stärkeren etabliert und Kopfgeldjäger sind die einzigen, die etwas ähnliches wie ein Gesetz aufrecht erhalten, wenn auch aus wenig uneigennützigen Motiven. Als Bester seiner Art innerhalb von zwei Parsecs gilt der Mandalorianer (Pedro Pascal), der gleich zu Beginn einen Flüchtigen einkassiert und wenig später vier Verbrecher bei seinem Auftraggeber abliefert.</p>
<p>Doch die Zeiten sind hart, die Auftragslage dünn und so nimmt er notgedrungen den Job eines offenkundigen Imperiums-Sympathisanten (Werner Herzog) an, der ihn mit einem Peilgerät und einer Altersangabe losschickt, um einen Flüchtling einzufangen &#8211; bevorzugt lebendig. Doch der Mandalorianer staunt nicht schlecht, als er feststellen muss, dass es sich bei dem 50-jährigen Gesuchten um ein Baby handelt, dass offenbar der selben Rasse entstammt wie Yoda. Statt das Kind abzuliefern, versucht der wortkarge Kämpfer nun, es zu beschützen &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/XmI7WKrAtqs" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>The Mandalorian: Clever bis ins Detail</h3>
<p>Ob man Jon Favreaus bisherige Arbeitern mag oder nicht, so kann man dem <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-spider-man-far-from-home/">Schauspieler</a> und Regisseur den Erfolg doch nicht absprechen. Mit &#8222;Iron Man&#8220; gelang ihm der Durchbrauch als Regisseur und er legte damit auch den Grundstein für den Erfolg des MCU. Kein Wunder also, dass Disney ihm auch die Regie von &#8222;Das Dschungelbuch&#8220; und &#8222;König der Löwen&#8220; übertrug &#8211; beide wurden Hits. Für The Mandalorian hat sich Favreau nicht in den Regiestuhl gesetzt, dafür aber die ganze Idee für Serie entwickelt. Und die ist verdammt clever.</p>
<p>Denn Favreau weiß einfach, wie das Geschäft funktioniert. Was mögen die Stars Wars-Fans am meisten? Lass uns das doch alles in eine Serie packen! Gesagt, getan! Mit The Mandalorian bekommen die Fans des Sternenkriegs quasi eine Blaupause aller coolen Dinge: Die Macht, ein entzückend niedliches Alien, den coolsten Helden seit Han Solo, schräge Riesenmonster und so weiter und so fort. Imperiale Sturmtruppen und andere bekannte &#8222;Gesichter&#8220; sind natürlich ebenfalls dabei. Dieses Erfolgsrezept schmeckte Favreau dann mit dem Besten aus dem Western-Genre ab.</p>
<figure id="attachment_8345" aria-describedby="caption-attachment-8345" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-8345 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/manda-2.jpg" alt="The Mandalorian" width="1024" height="669" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/manda-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/manda-2-300x196.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/manda-2-768x502.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-8345" class="wp-caption-text">Doch als er dieses Possierliche Kerlchen ausliefern soll, erwacht in dem harten Krieger das Gewissen.</figcaption></figure>
<h3>The Mandalorian: Western von morgen</h3>
<p>Das beginnt schon in der ersten Szene, wenn der Mandalorianer einen Flüchtigen aus einem Saloon holt &#8211; Kneipenschlägerei inklusive. Und auch in der weiteren Handlung ist der Held derart cool, dass ihn scheinbar nichts und niemand aus der Ruhe bringt. Bis er &#8222;Baby Yoda&#8220; sieht, der ihn an seinen eigene Kindheit erinnert. Und der harte Kerl plötzlich seine weiche Seite entdeckt. Weil keine gute Tat ungestraft bleibt, gerät der Mandalorianer danach erst so richtig in Schwierigkeiten. Und das geschieht mit sehr viel hintergründigem Witz und trockenem Humor.</p>
<p>Dabei funktioniert der gesichtslose Pascal, der nie seinen Helm abnimmt, perfekt als Projektionsfläche für alle möglichen Emotionen, die sich in ihn hinein interpretieren lassen.So sind neben vielen witzigen Szenen auch anrührende Momente zu sehen, wenn der stille Kopfgeldjäger mit dem noch schweigsameren Kind kommuniziert. Den komplett nichtssagenden Blick des Helden füllt der Zuschauer einfach mit der für ihn passenden Emotion. Und ganz wie im Western, muss sich Pascal dann auch mit wilden Tieren und umherziehenden Stämmen auseinandersetzen.</p>
<p>Das Ganze verpackt die Serie in den typischen, dreckigen Star Wars-Look, der zwingend dazu gehört. Und mit den knapp 30-minütigen Episoden überfordert The Mandalorian auch die Aufmerksamkeitsspanne seiner Zuschauer nicht. In den kurzen Folgen scheint tatsächlich eine Menge zu passieren, obwohl das bei genauerer Betrachtung gar nicht stimmt. Favreau hat seine Serie eben sehr clever angelegt. So ist der extreme Erfolg in den Ländern, in denen Disney+ schon seit November zu sehen ist, durchaus nachvollziehbar.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Serienschöpfer Jon Favreau erfindet hier das Star Wars-Rad keineswegs neu, auch wenn so manche Kritik den Fans das weismachen will. Aber dem Autor gelingt eine flotte, selbstironische und jederzeit extrem unterhaltsame Serie über einen Kopfgeldjäger, den plötzlich sein Gewissen plagt. Gepaart mit einem wundervollen Western-Setting und entsprechenden Charakteren ließe sich Thje Mandalorian so wunderbar schnell konsumieren, wenn Disney+ nicht nur eine Folge pro Woche hochladen würde. Das einige echte Manko an dieser Serie.</p>
<p><strong>Star Wars: The Mandalorian startet am 24. März 2020 bei Disney+ mit einer Folge pro Woche.</strong></p>
<p><em>Gesehen: Zwei von acht Folgen.</em></p>
<figure id="attachment_8346" aria-describedby="caption-attachment-8346" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-8346 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/manda-3.jpg" alt="The Mandalorian" width="1024" height="626" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/manda-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/manda-3-300x183.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/manda-3-768x470.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-8346" class="wp-caption-text">Fortan beschützt der Mandalorianer den Kleinen &#8211; und gerät dadurch regelmäßig in Schwierigkeiten.</figcaption></figure>
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		<title>Serienkritik: The Punisher Staffel 2</title>
		<link>https://lauterfilme.de/serienkritik-the-punisher-staffel-2/</link>
					<comments>https://lauterfilme.de/serienkritik-the-punisher-staffel-2/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Jan 2019 10:45:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Marvels düsterer Antiheld ist zurück. In seiner zweiten &#8211; und vermutlich letzten &#8211; Staffel bei Netflix kämpft der unerbittliche Ex-Soldat gegen alte Freunde und neue Feinde. Und das tut er genauso blutig und brutal wie in der ersten Runde. Kann Frank Castles Ein-Mann-Krieg auch in The Punisher Staffel 2 wieder überzeugen? Haben die Macher diesmal die Schwachen der ersten Staffel abgestellt? Als der Punisher erstmals im Marvel-Universum auftauchte, in Amazing Spider-Man 129 (1974), waren selbst die US-Macher nicht sicher, ob [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Marvels düsterer Antiheld ist zurück. In seiner zweiten &#8211; und vermutlich letzten &#8211; Staffel bei Netflix kämpft der unerbittliche Ex-Soldat gegen alte Freunde und neue Feinde. Und das tut er genauso blutig und brutal wie in der ersten Runde. Kann Frank Castles Ein-Mann-Krieg auch in The Punisher Staffel 2 wieder überzeugen? Haben die Macher diesmal die Schwachen der ersten Staffel abgestellt?</strong></p>
<p>Als der <em>Punisher</em> erstmals im Marvel-Universum auftauchte, in Amazing Spider-Man 129 (1974), waren selbst die US-Macher nicht sicher, ob der brutale, über Verbrecherleichen gehende Rächer wirklich gut bei den Lesern ankommt. Während die deutschen Jugendschutzbehörden aber tatsächlich wenig begeistert waren, schlug dem <em>Punisher</em> in der Heimat große Sympathie entgegen und er wurde schnell zu einem der neuen Stars der Marvel-Comics. Wie dicht ist die neue Staffel an den erfolgreichen Heften?</p>
<figure id="attachment_5386" aria-describedby="caption-attachment-5386" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-5386 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/01/punish-1-1024x675.jpg" alt="Punisher Staffel 2" width="750" height="494" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/01/punish-1-1024x675.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/01/punish-1-300x198.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/01/punish-1-768x506.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/01/punish-1.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-5386" class="wp-caption-text">Während Frank in einer Bar irgendwo im US-Hinterland eine ganze Gruppe Elitekiller aufhält &#8230;</figcaption></figure>
<h3>The Punisher Staffel 2: Die Handlung</h3>
<p>Frank Castle (Jon Bernthal) gilt offiziell als tot. Und so ist er seit einem Jahr ziellos in den USA unterwegs, um sich Land und Leute anzusehen. Und über sein Leben nachzudenken. In einer kleinen Stadt bestimmen dann gleich zwei Frauen sein Schicksal. Barkeeperin Beth (Alexa Davalos), die ihn in ihr Bett und ihr Leben lässt. Und die Herumtreiberin Amy (Georgia Whigham), die in der Bar auf einen Kontaktmann wartet, jedoch von einer ganzen Killerbrigade verfolgt wird. Ein Grund für Frank einzugreifen.</p>
<p>Nach einem furiosen Kampf flieht Frank mit der jungen Frau, muss aber bald feststellen, dass sich ein Mann namens John Pilgrim (Josh Stewart) an ihre Fersen geheftet hat und sie umbringen will, koste es, was es wolle. Daher ruft Castle bei der Homeland-Security-Agentin Dinah Madani (Amber Rose Revah) an und bittet um Hilfe. Doch die hat gerade genug Sorgen mit einem noch immer im Krankenhaus liegenden Billy Russo (Ben Barnes), der sich angeblich an seine schändlichen Taten nicht mehr erinnern kann &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/jrLhP5sK2wI" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>The Punisher Staffel 2: Alte Probleme</h3>
<p>&nbsp;Mit Steve Lightfoot behielt die Serie auch in Staffel 2 ihren Showrunner &#8211; und zeigt die gleichen Probleme wie schon die erste Staffel. Denn nach einem wirklich großartigen Beginn mit den ersten drei Folgen hängt die Staffel dann in der Mitte wieder durch, bevor sie mit den letzten vier Episoden wieder hervorragend durchstartet. Dieses Spannungsloch wies auch schon die erste Staffel auf. Und wieder fällt <em>The Punisher</em> mit 13 Folgen drei Episoden zu lang aus und verliert ihr Tempo im zweiten Akt. Dazu kommt ein Handlungsstrang, den die Serie nicht vermisst hätte.</p>
<p>Denn die Story um Franks ehemaligen besten Kumpel Billy Russo hätte die zweite Staffel gar nicht gebraucht. Die Story, mit der diesmal alles beginnt, ist bei weitem interessanter und hätte durchaus noch Zeit brauchen können, die leider für den Russo-Plot genutzt wird. Obwohl sich Ben Barnes hier wirklich bemüht, ein (im Vergleich zu den Comics nur sehr moderat) entstelltes Monster in Menschengestalt zu spielen &#8211; die Geschichte entwickelt erst spät richtig Spannung, bietet dann aber wenigstens ein kleines Highlight.</p>
<figure id="attachment_5387" aria-describedby="caption-attachment-5387" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-5387 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/01/punish-2-1024x682.jpg" alt="Punisher Staffel 2" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/01/punish-2-1024x682.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/01/punish-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/01/punish-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/01/punish-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/01/punish-2-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/01/punish-2.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-5387" class="wp-caption-text">&#8230; um die junge Amy zu retten, die sich offenbar mit den falschen Leuten eingelassen hat &#8230;</figcaption></figure>
<h3>The Punisher Staffel 2: Viele Western-Motive</h3>
<p>Denn John Pilgrim ist als Gegner ungleich faszinierender als der der fiese Russo, dessen Comicname &#8222;Jigsaw&#8220; in der Serie gar nicht wirklich verwendet wird. Pilgrim bildet als stoischer, stets kontrollierter Elite-Killer nicht nur einen spannenden Gegenpol zum Pulverfass Frank Castle, er wird auch von ganz anderen Motiven geleitet als der ständig am Rand des Wahnsinns entlang laufende Russo. Somit sind die Aufeinandertreffen von Castle und Pilgrim wesentlich intensiver und den Autoren gelingt hier auch der bessere Showdown.</p>
<p>Lightfoot hat schon in der ersten Staffel keinen Hehl daraus gemacht, was ihn inspirierte, die zweite Staffel treibt aber das Western-Feeling auf die Spitze. Ob die heftige Kampfszene in der Bar oder ein belagertes Polizeirevier in Episode drei (die an John Carpenters &#8222;Anschlag bei Nacht&#8220; erinnert, nach Carpenters Aussage eine Hommage an &#8222;Rio Bravo&#8220;), selten wurde das Genre der harten Männer, die nach einem eigenen Codex leben und selbst für recht und Ordnung sorgen, so gekonnt in einen Superhelden-Plot integriert wie hier.</p>
<h3>The Punisher Staffel 2: Derbe Gewalt &#8211; wie im Comic</h3>
<p>Lightfoot gelingt es dabei, das Westerngefühl sogar dann noch aufrecht zu erhalten, wenn sich die Handlung wieder nach New York verlagert, indem er dort Duelle wie auf staubigen Straßen des Wilden Westens inszeniert. Allerdings sind die Kämpfe des Punishers deutlich brutaler als in den meisten Western und erinnern stark an die Filme eines Sam Peckinpah. Comicfans dürften sich aber weitaus stärker an die Comicausgaben erinnert fühlen, die der nordirische Autor <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Garth_Ennis" target="_blank" rel="noopener">Garth Ennis</a> für den Punisher schrieb.</p>
<p>Denn der überzeugte Superhelden-Hasser, von dem unter anderem &#8222;Preacher&#8220; und die in diesem Jahr bei Amazon startende Serie &#8222;The Boys&#8220; stammt, nimmt in Sachen Gewalt keine Gefangenen. Wie in dessen Comics metzelt sich Frank auch in der zweiten Staffel wieder durch Unmengen von Gegnern und Lightfoot zeigt das auch explizit. Daher dürfte auch <em>The Punisher Staffel 2</em> hierzulande wieder mit der Freigabe &#8222;ab 18 Jahren&#8220; versehen werden. Zur genauen Zeichnung des Charakters von Frank Castle ist diese Gewalt aber unerlässlich.</p>
<figure id="attachment_5388" aria-describedby="caption-attachment-5388" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-5388 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/01/punish-3-1024x576.jpg" alt="Punisher Staffel 2" width="750" height="422" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/01/punish-3-1024x576.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/01/punish-3-300x169.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/01/punish-3-768x432.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/01/punish-3.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-5388" class="wp-caption-text">&#8230; erwacht in New York nach langem Schlaf erneut des Böse in Form von Billy Russo.</figcaption></figure>
<p>Denn Staffel 2 ist eine weitaus stärkere Origin-Story, die die Entstehung des Helden beleuchtet, als das noch die erste Staffel war. Denn während dort sehr persönliche Gründe vorlagen, um die Bösen zu töten, nimmt Frank diesmal das Schicksal eines anderen Menschen als Grund, aktiv zu werden. Aus Frank Castle wird hier erst so richtig der <em>Punisher</em>. Obwohl die neue Staffel leider ein paar Schwächen des Vorgängers übernommen hat, ist sie insgesamt etwas stärker. Daher ist es bedauerlich, dass Netflix wohl auch dieser Serie den Saft abdreht.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Nach dem besten Auftakt einer Marvel-Serie bei Netflix bisher fällt auch <em>The Punisher Staffel 2</em> in der Mitte wieder in ein erzählerisches Spannungsloch, vom dem sich die Serie erst in Folge zehn wieder erholt. Dennoch ist die zweite blutige Bestrafungsaktion der Unterwelt durch Frank Castle insgesamt stärker als die erste Staffel. Bernthal spielt die Figur perfekt. Und wenn der <em>Punisher</em> in Aktion tritt, legen garantiert auch Fans beinharter Action noch die Ohren an. Dazu kommt diesmal der coole Westernflair. Nach <a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-daredevil-staffel-3/">&#8222;Daredevil&#8220;</a> klar die beste Umsetzung der Comics bei Netflix.</p>
<p><strong>The Punisher Staffel 2 startet am 18. Januar 2019 bei Netflix</strong></p>
<p><em>Gesehen: 13 von 13 Folgen</em></p>
<p>Zur Kritik der <a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-the-punisher/">ersten Staffel geht es hier</a>.</p>
<figure id="attachment_5389" aria-describedby="caption-attachment-5389" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-5389 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/01/punish-4-1024x682.jpg" alt="Punisher Staffel 2" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/01/punish-4-1024x682.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/01/punish-4-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/01/punish-4-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/01/punish-4-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/01/punish-4-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/01/punish-4.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-5389" class="wp-caption-text">Und so muss sich Frank Castle alias The Punisher gleich mit zwei Killerbanden herumschlagen, die ihm auf den Fersen sind.</figcaption></figure>
<p><iframe style="width: 120px; height: 240px;" src="//ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;OneJS=1&amp;Operation=GetAdHtml&amp;MarketPlace=DE&amp;source=ac&amp;ref=qf_sp_asin_til&amp;ad_type=product_link&amp;tracking_id=lauterfilme05-21&amp;marketplace=amazon&amp;region=DE&amp;placement=3866076436&amp;asins=3866076436&amp;linkId=9a0c03f255da3a1f30a8b2d95a0c6afe&amp;show_border=false&amp;link_opens_in_new_window=false&amp;price_color=333333&amp;title_color=0066c0&amp;bg_color=ffffff" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"><br />
</iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Filmkritik: Hostiles &#8211; Feinde</title>
		<link>https://lauterfilme.de/filmkritik-hostiles-feinde/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 May 2018 15:35:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Historisch]]></category>
		<category><![CDATA[Western]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Christian Bale gilt als einer der besten, aber auch schwierigsten Schauspieler seiner Generation. Er verliert für einen Film schonmal extrem viel Gewicht, um seine Rolle perfekt zu spielen. Oder rastet am Set komplett aus und beschimpft einen Mitarbeiter minutenlang. Aber er wurde für seine Arbeit nicht nur mit einem Oscar belohnt (&#8222;The Fighter&#8220;), sondern hat auch zahllose Fans in aller Welt. Und das, obwohl er dem Blockbuster-Kino seit seiner &#8222;Batman&#8220;-Trilogie konsequent fernbleibt. In &#8222;Hostiles&#8220; schwingt sich Bale für einen Western [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Christian Bale gilt als einer der besten, aber auch schwierigsten Schauspieler seiner Generation. Er verliert für einen Film schonmal extrem viel Gewicht, um seine Rolle perfekt zu spielen. Oder rastet am Set komplett aus und beschimpft einen Mitarbeiter minutenlang. Aber er wurde für seine Arbeit nicht nur mit einem Oscar belohnt (&#8222;The Fighter&#8220;), sondern hat auch zahllose Fans in aller Welt. Und das, obwohl er dem Blockbuster-Kino seit seiner &#8222;Batman&#8220;-Trilogie konsequent fernbleibt. In &#8222;Hostiles&#8220; schwingt sich Bale für einen Western in den Sattel &#8211; wieder sehenswert?</strong></p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Scott_Cooper" target="_blank" rel="noopener">Scott Cooper</a> war bis 2009 selbst Schauspieler in Hollywood. Dann entschloss sich der heute 47-jährige, die Seiten zu wechseln und als Regisseur, Produzent und Drehbuchautor zu arbeiten, oftmals in Personalunion bei seinen Filmen. Das gilt auch für Hostiles, den er produzierte und schrieb, und sich auch noch auf den Regiestuhl setzte. Lediglich die Kamera überließ er dem Japaner Masanobu Takayanagi, der auch die meisten seiner früheren Filme ins Bild setzte. Wie gut ist Coopers erster Western geworden?</p>
<figure id="attachment_4148" aria-describedby="caption-attachment-4148" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-4148 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/host-1-1024x613.jpg" alt="Hostiles" width="750" height="449" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/host-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/host-1-300x180.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/host-1-768x460.jpg 768w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-4148" class="wp-caption-text">Rosalie überlebt als einzige einen Indianerüberfall auf ihre Familie.</figcaption></figure>
<h3>Hostiles: Die Handlung</h3>
<p>Captain Joseph Blocker (Christian Bale) ist ein echter Veteran der US-Armee, hat jahrelang in den Indianerkriegen gegen die Ureinwohner gekämpft und sie durch den Verlust vieler Kameraden leidenschaftlich hassen gelernt. Daher lehnt er seinen letzten Auftrag vor der Pensionierung, die Eskortierung des todkranken Apachen-Häuptlings Yellow Hawk (Wes Studi) und dessen Familie in ihr ehemaliges Stammesgebiet in Montana, vehement ab. Erst auf massiven Druck seines Vorgesetzten nimmt er schließlich an und reitet mit ein paar Soldaten und den Indianern los.</p>
<p>Auf dem Weg treffen sie auf Rosalie Quaid (<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-7-tage-in-entebbe/">Rosamund Pike</a>), deren gesamte Familie von Komantschen niedergemetzelt wurde. Blocker nimmt die verstörte Frau mit bis zum nächsten Fort. Und erlebt für ihn erstaunliche Dinge. Obwohl die Frau durch Indianer alles verloren hat, behandelt sie Yellow Hawk und dessen Gefolge mit Respekt und Güte, so wie es auch die Indianer mit ihr tun. Langsam beginnt bei Blocker ein Prozess des Umdenkens, der bei seinem langjährigen Kameraden und Freund Metz (Rory Cochrane) schon eine Weile früher einsetzte. gibt es Hoffnung für den vom Krieg zerfressenen Mann?<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/A7ehIR5Vet0" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Hostiles: Große Themen, große Bilder</h3>
<p>Scott Cooper wagt sich mit seinem vierten Film als Regisseur, Autor und Produzent an große Themen. Denn in <em>Hostiles</em> geht es nur auf den ersten Blick um den Hass zwischen Weißen und Indianern. Die Geschichte lässt sich sehr einfach auf den noch immer herrschenden Rassismus in den USA erweitern. Die Prinzipien, die Cooper bei seinem einsamen Helden Blocker aufzeigt, gelten heute noch genauso wie 1892. Wer lange genug gegen einen Feind kämpft, stellt eben keine Fragen nach dessen Motiv mehr, sondern schießt, wenn er kann.</p>
<p>Cooper trifft dazu die kluge Entscheidung, seine Geschichte als Western zu erzählen. Denn in diesem Umfeld schafft er eine ständige Bedrohung der kleinen Gruppe durch Indianer, Banditen und andere Gefahren. Und macht es so deutlich glaubwürdiger, dass die Figuren aufgrund dessen näher zusammenrücken, als sie ursprünglich wollten. Die Reise von New Mexico nach Montana sorgt zudem für grandiose Landschaftsbilder, die den Westen der USA ebenso wunderschön wie tödlich zeigen. Und manchen philosophischen Gedanken nachvollziehbar machen.</p>
<figure id="attachment_4149" aria-describedby="caption-attachment-4149" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-4149 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/host-2-1024x666.jpg" alt="Hostiles" width="750" height="488" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/host-2-1024x666.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/host-2-300x195.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/host-2-768x499.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/host-2.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-4149" class="wp-caption-text">Feinde fürs Leben: Häuptling Yellow Hawk und Captain Joe Blocker.</figcaption></figure>
<h3>Hostiles: Großes Schauspiel</h3>
<p>Und doch wäre der Film nicht annähernd so gut, gäbe es nicht Christian Bale als Joe Blocker. Was der Schauspieler mit wenig Worten und vielen kurzen Blicken, Gesten und Bewegungen ausdrückt, ist großes Kino. Denn die Wandlung dieser zutiefst verrohten Figur zurück zu einem fühlenden Menschen hätte sehr leicht ins Auge gehen und in Kitsch oder unglaubwürdigen Momenten ersaufen können. Dank Bale geschieht nichts davon, stattdessen erlebt man Blockers Rückkehr zu einem fühlenden Wesen hautnah und ergreifend mit.</p>
<p>Aber auch die anderen Schauspieler sind sehenswert, allen voran Rosamund Pike, die als Witwe kurz vor dem Abdriften in den Wahnsinn um ihre Menschlichkeit kämpft &#8211; und Blockers Herz dabei ein wenig auftaut. Wes Studi hat als sterbender Häuptling nur wenig zu tun, da Cooper Blocker als Blickwinkel der Erzählung gewählt hat. Aber auch er schafft Momente, die aufgrund ihrer schlichten Würde beim Publikum Emotionen hervorrufen. Und schließlich ist auch Ben Foster in einer kleinen, aber wichtigen Rolle als Blockers dunkles Abbild hervorragend.</p>
<p>Und so bewältigt Cooper seine hohen Ziele, einen Film über große Themen unserer Zeit zu machen, mit Bravour. Was er seinem Kameramann und seinen großartigen Schauspielern verdankt. Aber auch seinem tollen Drehbuch und der ruhigen Regie, die mit genau dem richtigen Abstand dafür sorgt, dass die Geschichte nicht kalt lässt. Nicht zuletzt deshalb, weil Cooper seine Zuschauer bei aller Gewalt auch mit der leisen Hoffnung entlässt, dass eines Tages etwas besser werden könnte.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Für solche Filme gibt es Kino! Scott Coopers als Western verkleidetes Rassismus-Drama <em>Hostiles</em> hat alles, was ein großer Film braucht. Story, Regie, Kamera, Schauspieler, Kulissen &#8211; hier stimmt alles und greift perfekt ineinander, um das Publikum nach gut zwei Stunden ebenso niedergeschlagen wie hoffnungsvoll wieder in den Alltag zu entlassen. Im gar nicht mehr so jungen Kinojahr 2018 ein echtes Highlight!</p>
<p><strong>Hostiles &#8211; Feinde läuft ab dem 31. Mai 2018 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_4150" aria-describedby="caption-attachment-4150" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-4150 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/host-3-1024x632.jpg" alt="Hostiles" width="750" height="463" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/host-3-1024x632.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/host-3-300x185.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/host-3-768x474.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/host-3.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-4150" class="wp-caption-text">Die Natur des Westens spielt im Film eine große Rolle.</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: Hell or High Water</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Jan 2017 11:37:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Crime]]></category>
		<category><![CDATA[Western]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Harte Männer, die unerwartet viel reden: Im Neo-Western &#8222;Hell or High Water&#8220; überfallen zwei Brüder (Chris Pine, Ben Foster) Banken im Nirgendwo von Texas. Der fast schon pensionierte Texas-Ranger Hamilton (Jeff Bridges) heftet sich an ihre Spur.&#160; Nach seinem dritten Auftritt als neuer Captain James T. Kirk in &#8222;Star Trek Beyond&#8220; stand Chris Pine offenbar der Sinn nach einer anderen Art endloser Weite: Fast die Hälfte des Films fährt der Hollywood-Star mit dem Auto durch ein fast menschenleeres Texas der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Harte Männer, die unerwartet viel reden: Im Neo-Western &#8222;Hell or High Water&#8220; überfallen zwei Brüder (Chris Pine, Ben Foster) Banken im Nirgendwo von Texas. Der fast schon pensionierte Texas-Ranger Hamilton (Jeff Bridges) heftet sich an ihre Spur.&nbsp;</strong></p>
<p>Nach seinem dritten Auftritt als neuer Captain James T. Kirk in &#8222;Star Trek Beyond&#8220; stand Chris Pine offenbar der Sinn nach einer anderen Art endloser Weite: Fast die Hälfte des Films fährt der Hollywood-Star mit dem Auto durch ein fast menschenleeres Texas der kleinen Leute, für die Armut und Tradition ein und dasselbe sind. Sollte man sich diesen besonderen Road-Trip ansehen?</p>
<h4>Hell or High Water: Die Handlung</h4>
<p>Das Leben hat es nicht allzu gut gemeint mit den Howard-Brüdern: Der cholerische Tanner (Ben Foster) saß lange im Knast &#8211; wegen Bankraubs. Sein jüngerer Bruder Toby (Chris Pine) lebt von Frau und zwei Söhnen getrennt und hat in den vergangenen Monaten seiner Mutter beim Sterben zugesehen, während die Bank langsam aber sicher die verschuldete Farm in die Hände bekam. Mit viel Wut im Bauch und wenig zu verlieren beginnen die beiden, kleine Bankfilialen zu überfallen und ein paar tausend Dollar pro Raubzug zu erbeuten.</p>
<p>Da sich das FBI nicht für so einen Bagatellfall interessiert, landet die Akte auf dem Schreibtisch von Texas-Ranger Marcus Hamilton (Jeff Bridges), der eigentlich schon fast in Rente ist, aber für diesen Fall mit seinem Partner Alberto (Gil Birmingham) nochmals die Ermittlungen beginnt. Während die Howards mit der Beute die Farm für Tobys Söhne retten wollen, zieht sich die Schlinge, die Hamilton auslegt, immer enger. Ein Showdown zwischen den jungen Bankräubern und dem alten Cop scheint unausweichlich&#8230;&nbsp;<br />
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<h4>Lakonischer Western</h4>
<p>Karge Landschaft und die Western-Attitüde des Films mögen darauf hindeuten, aber wer auch wortkarge Figuren erwartet, die stoisch in die Landschaft blicken und damit bereits alles gesagt haben, der wird hier überrascht. Sowohl das Brüderpaar als auch die beiden Ranger führen ausgiebige Unterhaltungen, die nur von kurzen, aber dann meist adrenalinhaltigen Actionsequenzen unterbrochen werden. Tatsächlich verlässt sich der schottische Regisseur David Mackenzie deutlich mehr auf den Text des Autors Taylor Sheridan (&#8222;Sicario&#8220;) als auf vielsagende Bilder. Er inszeniert seine beiden Antihelden als Gegensatz: Auf der einen Seite der cholerische, federführende Tanner, auf der anderen der ruhige und besonnene Toby, dem die Trennung von seinen Kindern noch deutlich nahe geht.</p>
<p>Mackenzie entschuldigt nichts, liefert seinen Bankräubern aber reichlich Background, um dem Publikum deren Taten näher zu bringen. Dennoch ist <em>Hell or High Water</em> ein Schauspieler-Film, der sich auf die Präsenz seines Casts verlässt und die Sympathien zwischen Jägern und Gejagten fair aufteilt. Denn obwohl man bei den Motiven der Brüder Verständnis für ihre Taten aufbringt, nimmt man doch auch keinen Moment Bridges seine Jagd auf die beiden übel. Mackenzie täuscht hier &#8211; auch im Trailer &#8211; einen Neo-Western über harte Männer an, die sich als gar nicht so hart erweisen. Und den für Western typischen Showdown präsentiert der Schotte auch gänzlich anders, als man das wohl erwartet hat.&nbsp;</p>
<h4>Fazit</h4>
<p>Viele Zuschauer wird<em> Hell or High Water</em> hierzulande wohl nicht in die Kinos locken, das Spiel mit uramerikanischen Klischees und tatsächlichen Ist-Zuständen im Nirgendwo des großen Landes spricht europäische Gemüter wohl kaum an. Und ein großes Spektakel ist der Film auch nicht, hier passiert viel mit kleinen Worten und Gesten. Immerhin gibt es bei der überschaubaren Handlung überraschende Momente, die im Gedächtnis bleiben. Kleines, feines Schauspielerkino, das aber leider nicht sehr aufregend ausfällt.</p>
<p><strong>Hell or High Water startet am 12. Januar in den deutschen Kinos.</strong></p>
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