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	<title>Survival-Thriller - lauterfilme.de</title>
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		<title>Serienkritik: The Rig</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jan 2023 19:54:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Was macht einen guten Science-Horror-Thriller aus? Zunächst natürlich das Fehlen irgendwelcher übernatürlichen Vorkommnisse wie Geister oder Vampire. Und dann eine möglichst glaubhafte, wissenschaftliche Erklärung oder zumindest Theorie für die Vorgänge, die das Publikum in Angst versetzen sollen. Michael Crichton hat das bereits 1971 mit &#8222;Andromeda &#8211; tödlicher Staub aus dem All&#8220; und später nochmals mit &#8222;Jurassic Park&#8220; vorgemacht. Auch andere Storys, wie die das bald als Serie veröffentlichte Videospiel &#8222;The Last of Us&#8220; oder als Film auch &#8222;The Girl with [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/the-rig-kritik-serie-amazon-prime/">Serienkritik: The Rig</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Was macht einen guten Science-Horror-Thriller aus? Zunächst natürlich das Fehlen irgendwelcher übernatürlichen Vorkommnisse wie Geister oder Vampire. Und dann eine möglichst glaubhafte, wissenschaftliche Erklärung oder zumindest Theorie für die Vorgänge, die das Publikum in Angst versetzen sollen. Michael Crichton hat das bereits 1971 mit &#8222;Andromeda &#8211; tödlicher Staub aus dem All&#8220; und später nochmals mit &#8222;Jurassic Park&#8220; vorgemacht. Auch andere Storys, wie die das bald als Serie veröffentlichte Videospiel &#8222;The Last of Us&#8220; oder als Film auch &#8222;T<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-the-girl-with-all-the-gifts/">he Girl with all the Gifts</a>&#8220; hatten Erfolg. Nun steigt Amazon Prime mit &#8222;The Rig&#8220; in den Ring und präsentiert eine Science-Horrorstory, die auf einer Bohrinsel spielt. Kann sie mit den Großen des Genres mithalten? Das verrät die Kritik.</p>
<figure id="attachment_13673" aria-describedby="caption-attachment-13673" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-13673 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/rig-1.webp" alt="Iain Glen" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/rig-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/rig-1-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/rig-1-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/rig-1-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/rig-1-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/rig-1-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/rig-1-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13673" class="wp-caption-text">Der erfahrene Stationsleiter Magnus hat bei den Vorfällen auf der Bohrinsel zunehmend ein schlechtes Gefühl.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Die Tage der Ölplattform Kinloch Bravo vor der schottischen Küste sind gezählt. Doch das weiß nur der Leiter Magnus (Iain Glen), der das für sich behalten muss. Die wissenschaftliche Leiterin Rose (Emily Hampshire) lässt die Schließung hingegen kalt, hat sie doch ganz andere Pläne für ihre weitere Karriere. Doch beide müssen zusammenarbeiten, als plötzlich nach einem unterirdischen Beben ein Nebel aufzieht, der sämtliche Kommunikation mit dem Festland unterbindet. Und in dessen undurchdringlichen Schichten sich offenbar etwas Fremdes eingenistet hat, dass der Crew der Bohrinsel gefährlich werden kann. Die Stimmung der Crew ist deshalb bereits gefährlich aggressiv, als der junge Baz (Calvin Demba) bei einem Sturz augenscheinlich tödlich verletzt wird.</p>
<p>Doch wie durch ein Wunder erholt sich der junge Mann schnell, was nicht nur den grummeligen Veteranen Hutton (Owen Teale) stutzig macht. Doch bevor Magnus und Rose ihn befragen können, verschwindet Baz spurlos. Bald kommt es zu weiteren Unglücken, sogar zu Todesfällen. Die Angst der Besatzung steigt, denn noch immer ist kein Kontakt zum Festland möglich, eine Abholung daher ausgeschlossen. Wissenschaftlerin Rose kommen nach einigen Untersuchungen auch ernste Zweifel, ob überhaupt jemand von der Bohrinsel wieder in die Zivilisation zurückkehren sollte, denn sie entdeckt Lebensformen, die seit Jahrmillionen nicht mehr existierten. Die Bedrohung für die Crew ist also uralt &#8211; aber ist sie auch aufzuhalten?</p>
<p><iframe title="The Rig | Official Trailer | Prime Video" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/sKf09DckhmY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Bekannte Gesichter</h2>
<p>Mittlerweile gibt es kaum noch britische Serien, die nicht mit mindestens einem bekannten Gesicht aus &#8222;Game of Thrones&#8220; aufwarten können. Hier sind es mit Iain Glen (Jorah Mormont) und Owen Teale (Alliser Thorne) gleich zwei. Und beide Rollen ähneln ihren bekannten Auftritten durchaus. Glen spielt den Stationsleiter Magnus als von Selbstzweifeln und Trauer zerfressenen, aber erfahrenen und besonnenen Mann, während Teale erneut als notorischer Unruhestifter und Nörgler zu sehen ist. Beide beherrschen die ersten Folgen, die allerdings spannendes Schauspiel auch bitter nötig haben. Denn das Tempo der ersten drei Episoden (die stellte Amazon Prime vorab zur Sichtung zur Verfügung) zieht spannungserprobte Zuschauer noch nicht nicht so recht in seinen Bann.</p>
<p>Natürlich braucht eine gute Mystery-Horror-Story auch Zeit sich zu entfalten. Aber ein wenig mehr als Nebel und Ascheregen hätte es in den beiden ersten Folgen schon sein dürfen. Dem gemächlichen Tempo stehen aber, auch durch Glen und Teale, gute Schauspieler-Leistungen gegenüber, die dem Publikum die wichtigsten Personen auf der Bohrinsel schnell näherbringen. Und die so gut geschrieben sind, dass sie vor den Augen der Zuschauer schnell zu lebendigen Charakteren werden. Hier verliert <strong>The Rig</strong> lobenswerterweise aber kaum Zeit, sondern skizziert präzise und schnell die wichtigsten Eigenschaften der Hauptfiguren: die ehrgeizige Rose, der unerfahrene Baz, der gebrochene Magnus, der stets rebellische Hutton und der undurchsichtige Fulmar (Martin Compston, &#8222;Doomsday&#8220;).</p>
<figure id="attachment_13674" aria-describedby="caption-attachment-13674" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13674 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/rig-2.webp" alt="The Rig" width="1024" height="682" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/rig-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/rig-2-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/rig-2-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/rig-2-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/rig-2-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/rig-2-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/rig-2-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13674" class="wp-caption-text">Karrierefrau und Wissenschaftlerin Rose sucht fieberhaft nach einer Erklärung für die Vorkommnisse.</figcaption></figure>
<h2>Kaum Grund zur Panik</h2>
<p>Doch auch diesen erfahrenen Schauspielerin gelingt es nicht, dass das Drehbuch des Showrunners David Macpherson wirklich abhebt. Zwar hält die Handlung genug Twists und Spannung bereit, um den Zuschauer interessiert zu halten, doch der richtige Funke, damit das Publikum wirklich für die Story und die Figuren brennt, ist zumindest in den ersten drei Folgen noch nicht übergesprungen. Dazu passiert schlicht zu wenig, sowohl was die unheimlichen Elemente der Handlung angeht, als auch auch der zwischenmenschlichen Ebene. Immerhin liefert Rose in der dritten Episode endlich eine mögliche Erklärung für die Vorkommnisse, spannender wird die Story dadurch aber auch nicht. Serien und Filme sollten eben auch optisch fesseln, und da hat <strong>The Rig</strong> bis auf die titelgebende Ölplattform wenig zu bieten.</p>
<p>Denn die Maskenbildner-Abteilung hat hier ebenso wenig zu tun wie die Spezial-Effekte-Spezialisten. Die Story gefällt sich zu großen Teilen in Dialogen und nur selten passiert wirklich etwas, das die Herzen von Genre-Fans höher schlagen lässt. Das kann sich natürlich in den verbleibenden drei Episoden noch ändern. Momentan macht es aber nicht den Eindruck, als würden hier noch geheimnisvolle Lebewesen auftauchen. Immerhin kann sich <strong>The Rig</strong> zumindest atmosphärisch sehen lassen. Die Abgeschiedenheit und Enge einer Bohrinsel hat Regisseur John Strickland gut eingefangen. Leider zieht er daraus wenig Spannung im Vergleich zu Genre-Giganten wie &#8222;Das Ding aus einer anderen Welt&#8220;.</p>
<figure id="attachment_13675" aria-describedby="caption-attachment-13675" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13675 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/rig-3.webp" alt="The Rig" width="1024" height="682" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/rig-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/rig-3-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/rig-3-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/rig-3-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/rig-3-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/rig-3-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/rig-3-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13675" class="wp-caption-text">Der junge Baz wirkt nach seinem beinahe tödlichen Unfall seltsam verändert.</figcaption></figure>
<h2>Fazit:</h2>
<p><strong>The Rig</strong> ist nach der Hälfte weder ein laues Lüftchen, noch ein wilder Sturm, sondern macht es sich irgendwo dazwischen gemütlich. Nicht wirklich langweilig, aber auch nicht richtig packend, erzählt die Serie ihre Story eher gemächlich, kann aber mit starken Schauspiel-Leistungen überzeugen. Vor allem die GoT-Veteranen Iain Glen und Owen Teale tragen das Geschehen, das aber ein wenig mehr Aufregung und Adrenalin gut vertragen hätte. Immerhin bleibt die Hoffnung, das die Story in den letzten drei Episoden noch anzieht und aus dem überdurchschnittlichen Mystery-Stoff noch richtig guter Sci-Fi-Horror wird. So richtig überzeugt bin ich davon aber nicht.</p>
<p><strong>The Rig startet am 6. Januar 2023 bei Amazon Prime.</strong></p>
<p><em>Gesehen: drei von sechs Folgen</em></p>
<figure id="attachment_13676" aria-describedby="caption-attachment-13676" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13676 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/rig-4.webp" alt="The Rig" width="1024" height="615" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/rig-4.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/rig-4-300x180.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/rig-4-768x461.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/rig-4-750x450.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13676" class="wp-caption-text">Fulmar versucht alles, um die Bohrinsel vor einer totalen Katastrophe zu bewahren &#8211; oder nicht?</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: Prey</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Sep 2021 15:27:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn bei Netflix deutsche Themen ankommen, dann sind es meist unheimliche, spannungsgeladene oder im Krimi-Bereich angesiedelte Inhalte. So wurde &#8222;Blood Red Sky&#8220; zu einem der größten Erfolge der jüngeren Zeit, auch &#8222;Dark&#8220; und &#8222;Biohackers&#8220; fanden das Interesse der Netflix-Welt. Weniger Eindruck machte &#8222;Kidnapping Stella&#8220;, die deutsche Version des britischen Thrillers &#8222;Die Entführung der Alice Creed&#8220;. Dennoch drehte dessen Regisseur Thomas Sieben nun für Netflix einen weiteren Thriller, der diesmal aber kein Remake ist, sondern ein eigener Stoff. Wie gut ist [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn bei Netflix deutsche Themen ankommen, dann sind es meist unheimliche, spannungsgeladene oder im Krimi-Bereich angesiedelte Inhalte. So wurde &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/blood-red-sky-kritik-film-netflix/">Blood Red Sky</a>&#8220; zu einem der größten Erfolge der jüngeren Zeit, auch &#8222;Dark&#8220; und &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-biohackers/">Biohackers</a>&#8220; fanden das Interesse der Netflix-Welt. Weniger Eindruck machte &#8222;Kidnapping Stella&#8220;, die deutsche Version des britischen Thrillers &#8222;Die Entführung der Alice Creed&#8220;. Dennoch drehte dessen Regisseur Thomas Sieben nun für Netflix einen weiteren Thriller, der diesmal aber kein Remake ist, sondern ein eigener Stoff. Wie gut ist der Survival-Thriller &#8222;Prey&#8220; (dt. Beute) um einen Junggesellenabschied, der mörderisch schief geht? Das klärt die Kritik.</p>
<figure id="attachment_10853" aria-describedby="caption-attachment-10853" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-10853 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/09/prey-1.jpg" alt="David Kross" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/09/prey-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/09/prey-1-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/09/prey-1-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/09/prey-1-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/09/prey-1-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-10853" class="wp-caption-text">Wer schießt auf Roman und seine Freunde? Die Männer beschließen, sich aufzuteilen, um bessere Chancen zu haben.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Roman (David Kross) wird seine große Liebe Lisa (Livia Matthes) heiraten. Doch vorher geht es noch mit seinem großen Bruder Albert (Hanno Kofler, &#8222;Der Pass&#8220;, &#8222;Beat&#8220;) und seinen drei besten Freunden auch Junggesellen-Tour. Allerdings entscheidet sich Roman nicht für wilde Partys im Strip-Club, sondern für eine Kanu-Tour durch unberührte Natur. Und das Quintett hat dabei auch jede Menge Spaß &#8211; ganz ohne Stripperinnen und Alkohol. Auf dem Heimweg schauen die Freund noch bei einem besonders beeindruckenden Aussichtspunkt vorbei und wollen sich dann auf den Weg nach Hause machen. Die Schüsse in ihrer Näher halten die Männer für Jäger, die hier durch die Gegend streifen. Nur Peter (Robert Finster) ist sich recht sicher, dass zurzeit gar keine Jagdsaison ist.</p>
<p>Und er soll Recht behalten. Kaum ist die Gruppe beim Auto angekommen, schlägt in ihrer unmittelbare Nähe eine Kugel ein. Jemand macht Jagd auf sie! Zwar können sie die Männer in die Deckung das Wagens retten, doch ein gezielter Schuss setzt das Auto als Fluchtmöglichkeit außer Gefecht. Ihnen bleibt nur der Weg zurück in das schützende Dickicht des Waldes. Doch nicht alle kommen dort lebendig an. Eine gnadenlose Hetzjagd beginnt und keiner der Männer hat eine Idee, warum es jemand auf ihren Tod abgesehen haben könnte. Während der Flucht vor dem unbekannten Killer kochen zusätzlich noch alte Konflikte hoch, die innerhalb der Gruppe schon lange schwelen &#8230;</p>
<p><iframe title="Prey | Offizieller Trailer | Netflix" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/hQZuN-HLQU8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Kein neuer Impuls in der bekannten Story</h2>
<p>Die Jagd auf Menschen in freier Natur ist keine komplett neue Idee. Der bis heute wichtigste Vertreter des Survival-Thrillers ist der 1972 gedrehte &#8222;Deliverance &#8211; beim Sterben ist jeder der Erste&#8220; mit Burt Reynolds, der unter anderem wegen des berühmten Banjo-Duells Kultstatus genießt. Aber auch Asiens Regie-Legende John Woo schickte 1993 Jean-Claude Van Damme in &#8222;Hard Target&#8220; in den Kampf ums Überleben als wehrhaftes Ziel einer Gruppe Menschenjäger. Und vor einigen Monaten ging es in &#8222;The Hunt&#8220; ebenfalls um die Jagd auf Menschen. Hat Thomas Siebens Drehbuch dieser Auswahl entscheidend neue Impulse beizusteuern? Leider nein.</p>
<p>Ganz den Regeln des Genres folgend, finden sich die fünf jungen Männer bald in der Rolle der Gejagten wieder, ohne dass sie eine Ahnung haben, wer sie jagt &#8211; oder warum. Zwar gibt Sieben früh erste Hinweise auf mögliche Motive des Killers, eine Relevanz dafür ergibt sich jedoch erst deutlich später. Und die gelegentlich durchaus aufkommende Spannung der Situation hält Sieben leider nicht über die gesamte Zeit des Films. Immerhin gelingen dem Regisseur aber einige gelungene Schocks, die auch der erfahrene Thriller-Fan so nicht unbedingt kommen sieht. An der Inszenierung liegt es dann auch nicht, dass <strong>Prey</strong> über weite Strecken des ohnehin kurzen Films nicht wirklich fesselt &#8211; sondern am Drehbuch.</p>
<figure id="attachment_10854" aria-describedby="caption-attachment-10854" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-10854 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/09/prey-2.jpg" alt="Prey" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/09/prey-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/09/prey-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/09/prey-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/09/prey-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/09/prey-2-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-10854" class="wp-caption-text">Können sich Roman und Albert gegenseitig helfen, um dem Alptraum zu entkommen?</figcaption></figure>
<h2>Wenig packend</h2>
<p>Denn um sich mit den Gejagten zu identifizieren, braucht der Zuschauer einfach mehr als gängige Klischees über unterschiedliche Brüder und unterdrückten Zorn, der sich in Stress-Situationen Bahn bricht. Das ist in <strong>Prey</strong> nicht komplett unrealistisch, aber eben auch alles andere als neu oder originell. Und deshalb bleiben die einzelnen Figuren auch alle ziemlich blass. Das gilt ausdrücklich nicht für den Killer, der trotz wenig Hintergrund die spannendste Figur im ganzen Film ist. Außer vielleicht für Zuschauer, die alles ganz genau wissen wollen. Denn Sieben lässt bei seinem Killer absichtlich ein wenig Abstand und Luft, um Platz für eigene Deutungen zu schaffen. Das Motiv wird aber dennoch ziemlich klar.</p>
<p>Die Schauspieler erledigen ihren Teil insgesamt ordentlich. David Kross spielt den eigentlich weichen Roman, der im Angesicht der Gefahr zum Kämpfer mutiert und doch bis zuletzt immer noch nicht fassen kann, was er da erlebt, mit genug Kraft und Sensibilität, um ihm die Figur abzukaufen. Und Hanno Kofler als nur vermeintlicher netter und cooler Typ ist ebenfalls überzeugend. Der Rest hat hingegen kaum Gelegenheit, sich in der Rolle auszuzeichnen, zu kurz und zu wenig einprägsam sind die Charaktere. Deshalb bleibt der Zuschauer stets Beobachter, wird nie zum Komplizen des Killers oder zum Daumendrücker für die Gejagten. Dazu fehlt es <strong>Prey</strong> schlicht an Emotion. Und an ein wenig Story abseits des Erwartbaren.</p>
<figure id="attachment_10855" aria-describedby="caption-attachment-10855" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-10855 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/09/prey-3.jpg" alt="Prey" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/09/prey-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/09/prey-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/09/prey-3-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/09/prey-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/09/prey-3-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-10855" class="wp-caption-text">Roman entdeckt den Killer &#8211; aber kann er ihn auch ausschalten?</figcaption></figure>
<p>Punkten kann <strong>Prey</strong> neben den Schauspielern auch mit den Bildern. Kameramann Andreas Berger gelingen einige imposante Aufnahmen von Wald und Fels, die die Protagonisten in die richtige Relation rücken. Das reicht aber noch nicht für einen richtigen guten Thriller.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Treue Thriller-Fans können beim Survival-Thriller <strong>Prey</strong> durchaus einschalten, wenn sie die Erwartungen nicht zu hoch hängen. Denn der Film ist in seinen besten Momenten solide, aber nie mehr. Und weist trotz der kurzen Laufzeit auch ein paar Längen auf. Die Schauspieler schlagen sich aber gut, der richtige Blutzoll im rechten Moment ist auch dabei und der geheimnisvolle Killer zumindest kein Irrer von der Stange. In Sachen Spannung, Charaktertiefe und Atmosphäre hat <strong>Prey</strong> aber noch ordentlich Luft nach oben.</p>
<p><strong>Prey startet am 10. September 2021 bei Netflix.</strong></p>
<p><a href="https://lauterfilme.de/netflix-filmkritik-im-ueberblick/">Mehr Kritiken zu Netflix-Filmen gibt es hier.</a></p>
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		<title>Filmkritik: Underwater</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2020 14:47:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Lovecraft]]></category>
		<category><![CDATA[Sci-Fi]]></category>
		<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Survival-Thriller]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einen solchen Problemfilm wie &#8222;Underwater&#8220; gab es lange nicht, Noch für Fox produziert, die den Sci-Fi-Streifen aber während der Verhandlungen mit Disney nicht ins Kino brachten, wurde das Unterwasser-Spektakel Anfang des Jahres doch noch gestartet. Allerdings nur in homöopathischen Dosen und fast komplett ohne Marketing-Etat. Dementsprechend spielte der Film bislang nur etwa die Hälfte seiner Kosten ein. Aber ist er wirklich so schlecht, wie Fox und Disney ihn offenbar gesehen haben? Das klärt die Kritik. Nachdem Regisseur William Eubank 2014 [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Einen solchen Problemfilm wie &#8222;Underwater&#8220; gab es lange nicht, Noch für Fox produziert, die den Sci-Fi-Streifen aber während der Verhandlungen mit Disney nicht ins Kino brachten, wurde das Unterwasser-Spektakel Anfang des Jahres doch noch gestartet. Allerdings nur in homöopathischen Dosen und fast komplett ohne Marketing-Etat. Dementsprechend spielte der Film bislang nur etwa die Hälfte seiner Kosten ein. Aber ist er wirklich so schlecht, wie Fox und Disney ihn offenbar gesehen haben? Das klärt die Kritik.</strong></p>
<p>Nachdem Regisseur William Eubank 2014 seinen viel beachteten Independent-Sci-Fi-Thriller &#8222;The Signal&#8220; veröffentlichte, machte er sich an die Arbeit zu <em>Underwater</em>. Im Mai 2017 hatte er den Film abgedreht, spätestens Anfang 2018 dürfte <em>Underwater</em> also komplett fertig gewesen sein. Und dann begann das Warten, für alle Beteiligten an diesem Projekt sicher nicht unbedingt das Wunsch-Ergebnis. Warum sowohl Fox als auch Disney solche Probleme mit dem Film hatten, lässt sich nur vermuten. Vielleicht lag es an der ungewöhnlichen Mischung.</p>
<figure id="attachment_8802" aria-describedby="caption-attachment-8802" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-8802 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/under-1.jpg" alt="Underwater" width="1024" height="680" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/under-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/under-1-300x199.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/under-1-768x510.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/under-1-360x240.jpg 360w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-8802" class="wp-caption-text">Captain Lucien hat einen Plan, wie er die letzten Überlebenden der Katastrophe retten will.</figcaption></figure>
<h3>Underwater: Die Handlung</h3>
<p>Technikerin Norah (Kristen Stewart) hat sich gerade die Zähne geputzt, als ihre Welt auf dem Grund des Ozeans untergeht. Die Forschungs- und Bohrstation Kepler im Marianengraben scheint durch ein Erdbeben durchgeschüttelt worden zu sein und Norah versucht verzweifelt, durch halb verschüttete Gänge und überflutete Decks die Zentrale der Anlage zu erreichen. Dort trifft sie auf Captain Lucien (Vincent Cassel) und weitere Überlebende des Unglücks. Schnell fasst der erfahrene Lucien den Plan, in Taucheranzügen über den Meeresgrund zu einer weiter entfernten Bohrstation zu gehen.</p>
<p>Dort, so hofft er, sind noch intakte Rettungskapseln zu finden, die den Sechserpack Überlebender in Sicherheit bringen können. Doch was als Naturkatastrophe beginnt, wird bald zur lebensgefährlichen Bedrohung von einer ganz anderen Seite. Möglicherweise durch die Bohrungen hat die Station offenbar eine bislang unbekannte Lebensform befreit, die nun Jagd auf die Menschen der Kepler-Station macht. Und auch für Norah und ihre Kollegen wird die Luft sprichwörtlich dünner, denn die Wesen sind hochaggressiv und machen keine Gefangenen &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/jCFWEzIVILc" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Underwater: (K)eine Katastrophe</h3>
<p>Wie eigentlich immer bei solchen Filmen verrät der Trailer schon zu viel. Denn je weniger der Zuschauer von der Handlung des Films weiß, desto besser ist <em>Underwater</em>. So könnte das Publikum durchaus glauben, es bekäme einen Unterwasser-Katastrophenfilm zu sehen, in dem die Überlebenden versuchen, an die Oberfläche zu kommen. Aber <em>Underwater</em> entwickelt sich nach der Hälfte des Films zum waschechten Sci-Fi-Monster-Horror in der Tradition von &#8222;Alien&#8220;. Und das deutet der Trailer leider auch bereits mehr als deutlich an.</p>
<p>Und ja, der Film hat durchaus Schwächen. So eine Total-Katastrophe, wie man das nach dem Benehmen der Studios eigentlich erwarten musste, ist <em>Underwater</em> aber nicht. Denn vieles an dem düsteren Sci-Fi-Thriller ist durchaus sehenswert. Zum Beispiel die sehr gelungene Ausstattung. Natürlich erinnern die engen, dunklen Gänge der Station ein wenig an die engen, dunklen Gänge der Nostromo- aber welche Station in Filmen tut das nicht? Ist man <em>Underwater</em> freundlich gesinnt, lässt es sich sogar als Hommage vor dem großen Vorbild auslegen.</p>
<figure id="attachment_8803" aria-describedby="caption-attachment-8803" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-8803 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/under-2.jpg" alt="Underwater" width="1024" height="640" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/under-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/under-2-300x188.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/under-2-768x480.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/under-2-400x250.jpg 400w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-8803" class="wp-caption-text">Dieser Plan schließt einen Spaziergang auf dem Meeresgrund in 10000 Meter Tiefe ein.</figcaption></figure>
<h3>Underwater: Licht und Schatten</h3>
<p>Auch die Besetzung kann sich sehen lassen. Hauptfigur ist die von Kristen Stewart gespielte Norah, die als drahtige Amazone den halben Film in Unterwäsche zu sehen ist und nicht nur deshalb an Sigourney Weavers erste Alienjagd erinnert. Überhaupt sind die Überlebenden der Kepler einigen Besatzungsmitgliedern der Nostromo gar nicht so unähnlich. Wie Vincent Cassel als besonnener Captain, T.J. Miller als Spaßvogel der Truppe oder Jessica Henwick als verängstigte Forscherin. Die Schauspieler sind hier nicht das Problem, sondern wie so oft &#8211; das Drehbuch.</p>
<p>Dann nach einem vielversprechenden Auftakt irgendwo zwischen &#8222;Deep Blue Sea&#8220; und &#8222;Deep Star Six&#8220; gehen den Autoren Brian Duffield und Adam Cozad offensichtlich die Ideen aus. Und es beginnt eine gefühlte halbe Stunde, in der die Überlebenden über den Meeresgrund laufen und diffuse Gestalten in der Dunkelheit anleuchten. Nach der guten ersten halben Stunde ist das schon ein deutlicher Spannungsabfall. Dazu kommt die Mischung des Katastrophenfilms mit dem von <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-die-farbe-aus-dem-all/">H.P. Lovecraft</a> erschaffenen Ctulhu-Mythos, der hier eine Rolle spielt.</p>
<p>Das mag Fans des Autors freuen, kommt hier aber derart unerwartet und wenig vorbereitet, dass es sich nicht wirklich zusammenfügen will. Zudem verabschiedet sich der Film mit dieser Entscheidung endgültig vom irgendwie noch vorstellbaren Thriller endgültig zum Fantasy-Horror. Dass das Finale zumindest einer Lovecraft-Story alle Ehre machen würde, hilft da nur noch wenig. Und das mag auch der Grund sein, warum Fox und Disney das Projekt beide nur mit spitzen Fingern anfassen wollten. Aber zumindest Fox wusste ja vorher, was da kommen würde.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Auch wenn <em>Underwater</em> mit den großen seiner Zunft nicht mithalten kann, so ist er doch weit von dem Total-Ausfall entfernt, den man aufgrund des Verhaltens der beteiligten Studios vermuten musste. Gut getrickst und gut gespielt, muss er sich nur den Schwächen im Drehbuch geschlagen geben und mutet einem unkundigen Publikum mit dem finalen Richtungsschwenk schon einiges zu. Lovecraft-Fans dürften hingegen mehr Freude an diesem Film haben. Für Thriller- und Horrorfans ist der zumindest optisch starke Film durchaus einen Blick wert.</p>
<p><strong>Underwater ist seit dem 20. Mai 2020 auf DVD und Blu-Ray im Handel.</strong></p>
<figure id="attachment_8804" aria-describedby="caption-attachment-8804" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-8804 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/under-3.jpg" alt="Underwater" width="1024" height="567" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/under-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/under-3-300x166.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/under-3-768x425.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-8804" class="wp-caption-text">Aber Emily Norah und die anderen rechnen nicht mit dem ungebetenen Besuch draußen vor der Station.</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Filmkritik: Bis zum Untergang</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2020 12:21:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Blutig]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Netflix]]></category>
		<category><![CDATA[Survival-Thriller]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Überlebenskampf ist in so unwirtlichen und kalten Gebieten wie dem winterlichen Kanada ohnehin nicht leicht. In &#8222;Bis zum Untergang&#8220; geht es aber noch eine Spur härter zu. Den nein Trainings-Wochenende von &#8222;Preppern&#8220; läuft aus dem Ruder. Was Prepper überhaupt sind und warum sich die knapp 80 Minuten Film auch für Horrorfans lohnen, erfahren Sie in der Kritik. Als Prepper bezeichnen sich Menschen, die vom Untergang der Zivilisation in den kommenden Jahren überzeugt sind. Und sich in aller Regel irgendwo [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Überlebenskampf ist in so unwirtlichen und kalten Gebieten wie dem winterlichen Kanada ohnehin nicht leicht. In &#8222;Bis zum Untergang&#8220; geht es aber noch eine Spur härter zu. Den nein Trainings-Wochenende von &#8222;Preppern&#8220; läuft aus dem Ruder. Was Prepper überhaupt sind und warum sich die knapp 80 Minuten Film auch für Horrorfans lohnen, erfahren Sie in der Kritik.</strong></p>
<p>Als Prepper bezeichnen sich Menschen, die vom Untergang der Zivilisation in den kommenden Jahren überzeugt sind. Und sich in aller Regel irgendwo in der Natur, weit weg von Städten, einen Überlebensbunker einrichten, dort haltbare Nahrung horten und sich auf den nach ihrer Meinung unvermeidlichen Angriff von Plünderern vorbereiten. Ein Menschenschlag also, dem Paranoia nicht so fern liegt. Kein Wunder daher, dass Regisseur Patrick Laliberté für sein Langfilm-Debüt <em>Bis zum Untergang</em> diesen Stoff aussuchte. Was taugt der eiskalte Thriller?</p>
<figure id="attachment_8366" aria-describedby="caption-attachment-8366" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-8366 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/decline-1.jpg" alt="Bis zum Untergang" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/decline-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/decline-1-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/decline-1-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/decline-1-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/decline-1-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-8366" class="wp-caption-text">Der Survival-Spezialist Alain (Mitte) will seinen Kursteilnehmern wichtige Tricks zum Überleben beibringen.</figcaption></figure>
<h3>Bis zum Untergang: Die Handlung</h3>
<p>Antoine (Guillaume Laurin) ist überzeugt davon, dass die Zivilisation wie wir sie kennen, bald endet. Eine Naturkatastrophe wie die Klima-Erwärmung ist nach seiner Meinung unvermeidlich. Daher trainiert er mit Frau und Tochter regelmäßig den Fall der Fälle. Und er sieht sich im Internet regelmäßig die Lehrvideos von Alain (Réal Bossé) an, einem Guru der Szene. Als der sich bei Antoine mit der Nachricht meldet, einer der Teilnehmer an seinem Workshop sei abgesprungen und Antoine könne den Platz haben, ist der sofort bereit einzuspringen.</p>
<p>Schon bei seiner Ankunft merkt Antoine, dass Alain keine halben Sachen macht. Wer muss sein Handy abgeben und die Fahrt zum Heim von Alain mitten in der Wildnis Kanadas erlebt Antoine ohne Sicht. Vor Ort lernt Antoine die weiteren Teilnehmer kennen, zwei Frauen und drei Männer. Besonders auffällig ist David (Marc Beaupré), der offenbar schon Erfahrung hat. Auch die Ex-Soldatin Rachel (Marie-Evelyne Lessard) kennt sich nicht nur mit Waffen gut aus. Als es im Camp zu einem tragischen Unfall kommt, sind die Konsequenzen mörderisch &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/Fmwvy4ERehQ" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Bis zum Untergang: Origineller als er aussieht</h3>
<p>Die Ausgangslage ist bekannt. Mehrere Menschen kommen an einem Ort zusammen, der den meisten nicht bekannt ist &#8211; und der durchaus Gefahren birgt, die man nicht unbedingt kommen sieht. Christopher Smiths &#8222;Severance&#8220; ist ein gutes Beispiel dafür, dass so ein Plot, garniert mit ein wenig Zufall und viel Blut recht unterhaltsam sein kann. Doch Patrick Laliberté, der auch am Drehbuch mitarbeitete, gelingt ein noch größeres Kunststück. Sein Film kommt ohne Kräfte von außen aus. Allein durch einen überaus realistischen Unfall eskaliert die Situation.</p>
<p>Danach geht alles nur auf den ersten Blick seinen erwartbaren Gang. Klar, dass die Gruppe plötzlich aufeinander losgeht, das ist nicht sonderlich überraschend, zumal das Script die Archetypen in der Gruppe vorher bereits festgelegt hat. Innerhalb dieses erwartbaren Szenarios kann Laliberté dafür gleich mehrfach Twists einbauen, die der Zuschauer so sicher nicht kommen sieht. Wer hier lebt und stirbt, ist lange nicht so sicher, wie sich das Genre-Veteranen, die bereits einige Filme dieser Art gesehen haben, wohl beim Zusehen ausmalen.</p>
<figure id="attachment_8367" aria-describedby="caption-attachment-8367" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-8367 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/decline-2.jpg" alt="Bis zum Untergang" width="1024" height="576" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/decline-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/decline-2-300x169.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/decline-2-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-8367" class="wp-caption-text">Doch schon beim Abendessen wird klar, dass Alain vor allem gegen die Einsamkeit kämpft.</figcaption></figure>
<h3>Bis zum Untergang: Glaubhaftes Szenario</h3>
<p>So bietet der Film, dessen englischer Titel &#8222;The Decline&#8220; (dt. Die Ablehnung) besser passt, zwar ein Finale, dass nicht viel anders macht als zahllose Filme vor ihm. Doch Laliberté gelingt es in den Details, seine Story wohltuend von anderen Genre-Vertretern abzuheben. Was vor allem an der guten Idee liegt, die Geschichten in der Prepper-Szene anzusiedeln. Denn schon beim Meinungsaustausch zwischen den Kursteilnehmern wird schnell klar, welche menschlichen Zeitbomben hier zusammengekommen sind, um voneinander zu lernen.</p>
<p>Würde der Zuschauer unter anderem Umständen an der Reaktion der Gruppe zweifeln, so nimmt man hier dem Drehbuch die durchaus radikale Reaktion der Kursteilnehmer ab, weil sie vorher bereits als Menschen skizziert wurden, die von den staatlichen Überwachungseinrichtungen wenig halten. Und dazu schnell deutlich wird, dass einer der Anwesenden nur darauf wartet, endlich den Abzug der Waffe drücken zu können. Weil Laliberté seine Story dann auch noch mit genug Blut und Schmerzen ausstattet, ist <em>Bis zum Untergang</em> ein gelungener Trip in die Dunkelheit der menschlichen Seele.</p>
<p>Denn die <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-the-lodge/">eiskalte Umgebung</a> der kanadischen Wildnis passt ausgezeichnet zur Gefühlswelt einiger Protagonisten. So finden sich die Charaktere in einem Strudel der Gewalt wieder, aus dem es kein Entkommen zu geben scheint, obwohl längst nicht alle zu blutrünstigen Killern mutieren. Angesichts der cleveren, weil so glaubwürdigen Umstände, bleibt den Survival-Freunden aber scheinbar keine Wahl. Zwar erfindet Regisseur Laliberté in seinem Film das Genre des Survival-Thrillers nicht neu, leistet aber einen originellen und sehenswerten Beitrag dazu.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Auch wenn Thriller-Fans die Story von <em>Bis zum Untergang</em> schon oft gesehen haben, so gelingen Regisseur Patrick Laliberte in seinem Film Unterschiede im Detail, die der Geschichte unerwartete Wendungen geben. Oder zumindest im Erwarteten Abläufe ändern oder für kleine Überraschungen sorgen. Und so ist dem Franko-Kanadier ein fieser kleiner Thriller gelungen, der Fan des Genres sehr gefallen dürfte. Knackige 80 Minuten, die langsam Spannung aufbauen und die bis zum Ende auch halten.</p>
<p><strong>Bis zum Untergang startet am 27. März 2020 bei Netflix.</strong></p>
<p><a href="https://lauterfilme.de/netflix-filmkritik-im-ueberblick/">Weitere Kritiken zu Netflix-Filmen finden Sie hier.</a></p>
<figure id="attachment_8368" aria-describedby="caption-attachment-8368" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-8368 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/decline-3.jpg" alt="Bis zum Untergang" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/decline-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/decline-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/decline-3-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/decline-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/decline-3-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-8368" class="wp-caption-text">Als es zu einem tragischen Unfall kommt, reagiert nicht nur das Gastgeber unerwartet.</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
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