<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Sport - lauterfilme.de</title>
	<atom:link href="https://lauterfilme.de/tag/sport/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://lauterfilme.de/tag/sport/</link>
	<description>Filme, Serien und viel mehr</description>
	<lastBuildDate>Fri, 07 Aug 2020 16:49:17 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.7.1</generator>

<image>
	<url>https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2016/12/logo-flavicon.jpg</url>
	<title>Sport - lauterfilme.de</title>
	<link>https://lauterfilme.de/tag/sport/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Filmkritik: Work It</title>
		<link>https://lauterfilme.de/filmkritik-work-it/</link>
					<comments>https://lauterfilme.de/filmkritik-work-it/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Aug 2020 16:49:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Coming of Age]]></category>
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>
		<category><![CDATA[Rom-Com]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Tanzfilm]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://lauterfilme.de/?p=9282</guid>

					<description><![CDATA[<p>Schon wieder ein Teenie-Tanzfilm auf Netflix? Ja, schon wieder. Doch bei allen auf der Hand liegenden Ähnlichkeiten zwischen den Coming-of-Age-Rom-Coms auf dem Streamingdienst haben doch einige ihren ganz eigenen Charme, der sie von den anderen unterscheidet. Hat das auch &#8222;Work It&#8220; geschafft? Das klärt die Kritik. Weitere Kritiken zu Netflix-Filmen finden Sie hier. Warum dreht Netflix so viele Teenie-Komödien? Die Antwort ist ganz einfach. Filme wie &#8222;Feel The Beat&#8220;, &#8222;The Kissing Booth&#8220; oder &#8222;To All the Boys&#8220; kosten nicht viel, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-work-it/">Filmkritik: Work It</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schon wieder ein Teenie-Tanzfilm auf Netflix? Ja, schon wieder. Doch bei allen auf der Hand liegenden Ähnlichkeiten zwischen den Coming-of-Age-Rom-Coms auf dem Streamingdienst haben doch einige ihren ganz eigenen Charme, der sie von den anderen unterscheidet. Hat das auch &#8222;Work It&#8220; geschafft? Das klärt die Kritik.</strong></p>
<p><a href="https://lauterfilme.de/netflix-filmkritik-im-ueberblick/">Weitere Kritiken zu Netflix-Filmen</a> finden Sie hier.</p>
<figure id="attachment_9295" aria-describedby="caption-attachment-9295" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-9295 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/08/work-1-1-1024x547.jpg" alt="Work it" width="750" height="401" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/08/work-1-1-1024x547.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/08/work-1-1-300x160.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/08/work-1-1-768x410.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/08/work-1-1-1536x820.jpg 1536w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/08/work-1-1-2048x1093.jpg 2048w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/08/work-1-1-750x400.jpg 750w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-9295" class="wp-caption-text">Um in ihre Traum-Uni zu kommen, muss Quinn unbedingt Teil der Thunderbirds werden. Doch Chef Isaiah lässt sie nicht.</figcaption></figure>
<p>Warum dreht Netflix so viele Teenie-Komödien? Die Antwort ist ganz einfach. Filme wie <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-feel-the-beat/">&#8222;Feel The Beat&#8220;</a>, <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-the-kissing-booth-2/">&#8222;The Kissing Booth&#8220;</a> oder <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-to-all-the-boys-ive-loved-before/">&#8222;To All the Boys&#8220;</a> kosten nicht viel, meist sind die Storys für ein paar Millionen Dollar produziert. Wenn sie also floppen, ist dem Streamingdienst kein großer Schaden entstanden. Sind sie aber so erfolgreich wie die <em>Kissing Booth</em>-Reihe, deren dritter Teil schon angekündigt ist, binden sie für kleines Geld eine große Menge Kunden an Netflix. Und die Jungdarsteller, die sich mit solchen Produktionen in die Herzen der Kernzielgruppe spielen können, dürften beim Casting auch Schlange stehen. Wie ist die neueste Version des üblichen Stoffes ausgefallen?</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Work It: Die Handlung</h3>
<p>Quinn (Sabrina Carpenter, <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-the-hate-u-give/">&#8222;The Hate U Give&#8220;</a>) hat einen großen Traum, seit sie ein Kind war. Sie will unbedingt an die &#8222;Duke&#8220;, die Uni, auf der auch ihr Vater war und der sie oft zu Ehemaligen-Treffen mitnahm, bis er starb. Doch das Vorstellungsgespräch läuft anders als erwartet. Die Verantwortliche ist von Quinns guten schulischen Leistungen ebenso wenig beeindruckt wie von ihren ehrenamtlichen Tätigkeiten im Seniorenheim. Stattdessen will sie wissen, wofür Quinn wirklich brennt. Doch da ist nichts. Deshalb erwähnt Quinn die erfolgreiche Teanzgruppe ihrer Highschool &#8211; und die Dame von der Duke ist angetan.</p>
<p>Es gibt nur ein Problem: Quinn kann gar nicht tanzen. Sie war lediglich Beleuchterin des Teams, bis sie nach einem Fehler rausgeworfen wurde &#8211; von Superstar und Kotzbrocken Isaiah (Keiynan Lonsdale, &#8222;Love-Simon&#8220;). Ihre beste Freundin Jasmine (Lisa Koshy) ist zwar eine begnadete Tänzerin, bekommt von Isaiah aber ebenfalls keine Chance. Und so gründen die Freundinnen ihr eigenes Tanzteam &#8211; mit reichlich skurrilen Mitgliedern. Dennoch versucht Quinn Jake (Jordan Fisher), den früheren Dauersieger des Work It-Tanzturniers, als Choreograph zu gewinnen &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/hMv921mAKx0" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Story vom Reissbrett</h3>
<p>Die Teenie-Film von Netflix stehen nicht unbedingt in dem Ruf, dem Publikum innovative Geschichten zu erzählen. Das Treffen mit alten Freunden kurz vor der großen Lebens-Entscheidung, wo es nach der Schule hingeht. Die erste große Liebe. Der Traum, der sich erfüllen soll. Aus diesen Versatzstücken, oft aus erfolgreichen Young Adult-Liebesromanen, ließ der Streamingdienst schon etliche Filme zusammenbasteln, die alle mehr oder weniger gleich funktionieren. Warum sollte man sich also schon wieder einen davon ansehen?</p>
<p>Natürlich, weil das Publikum jedesmal das bekommt, was es sehen möchte. Sympathische Figuren, die sich beim Tanzen verlieben und als Team zusammenwachsen, um am Ende vielleicht das scheinbar Unmögliche zu erreichen, solche Geschichten gibt es zu Hunderten. Und doch sind einige davon ganz erträglich, andere sogar durchaus sehenswert. Und fast alle aus den gleichen Gründen. Charmante Schauspieler, ein paar richtig gute Gags und jede Menge Feel-Good-Feenstaub, der beim Zusehen seine Wirkung entfaltet, wenn man dafür empfänglich ist.</p>
<figure id="attachment_9296" aria-describedby="caption-attachment-9296" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-9296 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/08/work-2.jpg" alt="Work it" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/08/work-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/08/work-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/08/work-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/08/work-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/08/work-2-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-9296" class="wp-caption-text">So überredet Quinn ihre beste Freundin Yasmine, bei den Thunderbirds auszusteigen, und eine eigen Gruppe zu gründen.</figcaption></figure>
<h3>Wer das Genre mag, mag auch Work It</h3>
<p>Genau das bietet auch <em>Work It</em>. Die Schauspieler sind gutaussehend oder niedlich &#8211; oder skurril genug, um sympathisch zu sein. Eine Handvoll wirklich witziger Momente gibt es auch zu sehen. Und die keimfreie Love-Storys ist vorhanden, nimmt aber nicht so viel Platz ein, dass die Hauptsache &#8211; richtig gute Tanzszenen &#8211; davon gestört würde. Darin erinnert die Netflix-Produktion deutlich an den deutschen <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-into-the-beat-dein-herz-tanzt/">&#8222;Into The Beat&#8220;</a>, der vor ein paar Wochen in die Kinos kam. Und im Aufbau fast genauso funktioniert wie <em>Work It</em>.</p>
<p>Hauptdarstellerin Sabrina Carpenter, die bereits in <em>The Hate U Give</em> in einer eher fiesen Rolle glänzte, überzeugt hier als zuckersüße Schülerin mit großen Träumen. Ihr männliches Pendant Jordan Fisher hat schon Erfahrung aus <em>To All The Boys 2</em> und weiß ebenfalls genau, was er vor der Kamera zu tun hat. Und Keiynan Lonsdale, sonst eher der Gute, darf in <em>Work It</em> die fiese Diva heraushängen lasen &#8211; und tut das mit sichtlichem Vergnügen. Natürlich ist nichts davon Oscar-würdig oder filmgeschichtlich in irgendeiner Weise von Relevanz.</p>
<p>Aber das will <em>Work It</em> ja auch gar nicht sein. Dieser Film soll einzig und allein die Kernzielgruppe der 12-25-jährigen Zuschauer abholen und glücklich machen &#8211; und das tut er, wenn der Zuschauer dieses Genre mag. Weil Regisseurin Laura Terruso und Autorin Alison Peck (&#8222;Ugly Dolls&#8220;) verstanden haben, dass es bei einem solchen Film auf die Details ankommt, die einen durchschnittlichen Film zu einem ansehnlichen machen. Und wer am Ende mitlächelt, muss sich eben eingestehen, dass die alte Rezeptur, gut zusammengerührt, immer noch Wirkung zeigt. Und wohl auch immer wird.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Eine flache Love-Story, eine sehr oft erzählte Story: Die Kurzbeschreibung von <em>Work It</em> lädt nicht gerade dazu ein, sich den Film anzusehen. Und tatsächlich ist das nicht Shakespeare und hat auch nicht den Unterhaltungswert eines &#8222;Dirty Dancing&#8220; oder den sozialkritischen Unterton eines &#8222;Fame&#8220;. Aber wer Lust hat, sich einen kurzweiligen Film anzusehen, dessen Charme zum Teil darauf beruht, dass man eben genau weiß, was passieren wird, der macht hier nichts falsch. Eine Handvoll Gags, tolle Tanzszenen, sympathische Darsteller &#8211; mehr braucht es nicht.</p>
<p><strong>Work It startet am 7. August 2020 bei Netflix.</strong></p>
<figure id="attachment_9297" aria-describedby="caption-attachment-9297" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-9297 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/08/work-3.jpg" alt="Work it" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/08/work-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/08/work-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/08/work-3-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/08/work-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/08/work-3-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-9297" class="wp-caption-text">Bald hat das Duo einige Rohdiamanten gefunden und überzeugt, bei ihnen mitzumachen. Aber reicht genug Enthusiasmus zum Sieg?</figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-work-it/">Filmkritik: Work It</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lauterfilme.de/filmkritik-work-it/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Filmkritik: Spielmacher</title>
		<link>https://lauterfilme.de/filmkritik-spielmacher/</link>
					<comments>https://lauterfilme.de/filmkritik-spielmacher/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Apr 2018 10:51:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Gangster]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lauterfilme.de/?p=3842</guid>

					<description><![CDATA[<p>Fußball ist in Deutschland mehr als einfach nur ein Sport. Oft stecken Lebensgefühl oder fast religiöse Verehrung dahinter. Eigentlich also höchste Zeit, dass der Fußball auch im Kino als Thema auftaucht. Mit &#8222;Spielmacher&#8220; ist es jetzt soweit. Macht Regisseur Timor Modersohn den rein oder dribbelt er sich ins Aus? In Gangsterfilmen ist die Geschichte vom Underdog, der bereits einmal gefallen ist, sehr beliebt. Unlängst erzählte Regisseur Özgür Yildirim mit &#8222;Nur Gott kann mich richten&#8220; die düstere Story eines Ex-Knackis auf [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-spielmacher/">Filmkritik: Spielmacher</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fußball ist in Deutschland mehr als einfach nur ein Sport. Oft stecken Lebensgefühl oder fast religiöse Verehrung dahinter. Eigentlich also höchste Zeit, dass der Fußball auch im Kino als Thema auftaucht. Mit &#8222;Spielmacher&#8220; ist es jetzt soweit. Macht Regisseur Timor Modersohn den rein oder dribbelt er sich ins Aus?</strong></p>
<p>In Gangsterfilmen ist die Geschichte vom Underdog, der bereits einmal gefallen ist, sehr beliebt. Unlängst erzählte Regisseur Özgür Yildirim mit &#8222;Nur Gott kann mich richten&#8220; die düstere Story eines Ex-Knackis auf dem Weg in ein neues Leben. Nun versucht sich Modersohn an einem ähnlichen Plot. Funktioniert die Mischung aus Milieustudie und hartem Gangsterdrama auch im Sportumfeld?</p>
<figure id="attachment_3845" aria-describedby="caption-attachment-3845" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-3845 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/04/spielmacher-aufmacher-1024x684.jpg" alt="Spielmacher" width="750" height="501" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/04/spielmacher-aufmacher-1024x684.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/04/spielmacher-aufmacher-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/04/spielmacher-aufmacher-768x513.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/04/spielmacher-aufmacher-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/04/spielmacher-aufmacher-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/04/spielmacher-aufmacher.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-3845" class="wp-caption-text">Vera bringt Hoffnung in Ivos Leben. Kann er die Mutter von Talent Lukas aus seinen kriminellen Machenschaften heraushalten?</figcaption></figure>
<h3>Spielmacher: Die Handlung</h3>
<p>Als Ivo (Frederick Lau) aus dem Knast kommt, ist keiner da, um ihn zu begrüßen. Einst war der gebürtige Kroate ein aufstrebender Stern am lokalen Fußballhimmel, hatte das Zeug zu mehr. Doch stattdessen nahm er Geld, verlor absichtlich und wurde betrogen. Nun will der geläuterte Heißsporn nur einen neuen Platz im Leben finden. Sein ehemaliger Trainer (Paul Faßnacht) versucht, ivo dabei zu helfen, doch er ist selbst todkrank und kann nur wenig tun.</p>
<p>Und Ivo findet keinen Job, verfällt schließlich mit seinem letzten Geld auf die Idee, eine Sportwette zu platzieren &#8211; und gewinnt. Dadurch wird Dejan (Oliver Masucci), der Boss der Wettmafia im Gebiet, auf ihn aufmerksam. Und bietet ihm an, als Scout auf den Plätzen in der Region nach neuen Stars Ausschau zu halten. Als Ivo beim Training das neue Talent Lukas (Matteo Wansing Lorrio) sieht, bemerkt er dessen Können &#8211; und dessen hübsche Mutter Vera (Antje Traue). Alles scheint sich zum Guten zu wenden. Doch dann zeigt Dejan langsam sein wahres Gesicht und für Ivo geht es bald um Leben und Tod &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/2gGHdsgwFrg" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Spielmacher: Authentischer Look</h3>
<p>Will man einen Film inszenieren, der sich im Ruhrpott mit Fußball beschäftigt, muss der Look stimmen, um glaubwürdig zu sein. Und das hat Timor Modersohn mit seinen Bildern vom 60er Jahre Beton-Charme der Bolzplätze und Trainingsanlagen glänzend geschafft. Dazu kommen die kantigen Gesichter seiner Hauptdarsteller Frederick Lau (<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-simpel/">&#8222;Simpel&#8220;</a>) und Oliver Masucci (<a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-dark/">&#8222;Dark&#8220;</a>), die nicht besser hätten besetzt werden können. Und auch die Sprache, die man dort spricht, wo der Film spielt, fängt <em>Spielmacher</em> ausgezeichnet ein. So bringt Modersohn die wichtigsten Zutaten zusammen, um einen wirklich authentischen Film zu drehen.</p>
<p>Auch bei der Story macht Modersohn nicht den Fehler, zuviel hineinpacken zu wollen. Er erzählt die Geschichte des vorprogrammierten Verlierers Ivo, dem das Leben neue Hoffnung macht, um ihn dann nur tiefer ins Elend zu stürzen, ohne viele Schlenker oder zusätzliche Nebenhandlungen. Nur kurz reißt das Drehbuch von Christian Precht die Krankheit des Trainers an, das Leben vor dem Knast, die Vergangenheit von Vera. All das sind kleine Einsprengsel, die den Film glaubhafter und lebendiger machen, aber keine Ablenkungen vom Hauptthema.</p>
<figure id="attachment_3846" aria-describedby="caption-attachment-3846" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-3846 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/04/spielmacher-1-1024x684.jpg" alt="Spielmacher" width="750" height="501" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/04/spielmacher-1-1024x684.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/04/spielmacher-1-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/04/spielmacher-1-768x513.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/04/spielmacher-1-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/04/spielmacher-1-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/04/spielmacher-1.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-3846" class="wp-caption-text">Um Lukas auf den richtigen Weg zu bringen, ringt sich Ivo zu einer großen Geste durch.</figcaption></figure>
<h3>Spielmacher: Groß aufgespielt</h3>
<p>Dass <em>Spielmacher</em> so intensiv ist, verdankt er seinem guten Cast und zu allererst seinem Hauptdarsteller Frederick Lau. Den vom Leben herumgeschubsten Underdog mit kurzem Docht, der dennoch stets versucht, etwas Richtiges zu tun, nimmt man Lau von der ersten Szene an sofort ab. Und begleitet ihn auf seinem Strudel in die Tiefe der internationalen Wettmafia und Großkriminalität. Dass der Film dabei Parallelen zum tatsächlichen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Fu%C3%9Fball-Wettskandal_2005" target="_blank" rel="noopener">Wettskandal 2005</a> aufweist, ist sicher kein Zufall. Und auch Oliver Masucci gibt den eiskalten und doch so charismatischen Gangsterboss ohne Übertreibungen oder Macken &#8211; und deshalb umso erschreckender.</p>
<p>Die Besonderheit vom <em>Spielmacher</em> ist aber auch, dass der Zuschauer spätestens nach 20 Minuten zu wissen glaubt, wie dieser Film ausgehen wird, ja ausgehen muss. Und es Modersohn gelingt, sein Publikum da zu überraschen, ohne den Film deshalb weniger glaubhaft oder realistisch zu machen. Einziges Manko des Films: So gut er seine Story auch erzählt, echtes Kinoformat hat <em>Spielmacher</em> selten. Meist überwiegt das Gefühl, einen sehr guten Fernsehfilm zu sehen, weil die Bilder mit der Intensität der Geschichte nur selten mithalten können.</p>
<p>Einige wenige Szenen wie ein Tauchgang in einer Zisterne oder ein Verbrechen im Steinbruch zeigen, dass es gegangen wäre. Aber zu oft bleibt der Film dem TV-Look verhaftet und macht <em>Spielmacher</em> so ein wenig kleiner, als er hätte sein müssen. Wer auf Kino-Optik weniger Wert legt als auf eine packende Story, ist hier dennoch richtig. Aber Sportfans seien gewarnt: Um Fußball geht es letztlich nur am Rande.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Gelungener Mix aus Milieustudie und Gangsterdrama, der hauptsächlich durch seine tollen Schauspieler glänzt. Der jederzeit authentisch wirkende Film kann zwar optisch die Leinwand nicht immer überzeugend füllen, besticht aber durch intensive Momente und eine packende, straff erzählte Verlierer-Story. Und überrascht mit seinem Ende.</p>
<p><strong>Spielmacher startet am 12. April 2018 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_3847" aria-describedby="caption-attachment-3847" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-3847 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/04/spielmacher-2-1024x683.jpg" alt="Spielmacher" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/04/spielmacher-2-1024x683.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/04/spielmacher-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/04/spielmacher-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/04/spielmacher-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/04/spielmacher-2-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/04/spielmacher-2.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-3847" class="wp-caption-text">Aber Dejan hat andere Pläne mit dem Jungen.</figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-spielmacher/">Filmkritik: Spielmacher</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lauterfilme.de/filmkritik-spielmacher/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Filmkritik: I, Tonya</title>
		<link>https://lauterfilme.de/filmkritik-i-tonya/</link>
					<comments>https://lauterfilme.de/filmkritik-i-tonya/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Mar 2018 13:43:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Wahre Geschichte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lauterfilme.de/?p=3681</guid>

					<description><![CDATA[<p>Knapp 25 Jahre ist es her, dass die amerikanische Sportwelt von einem ganz besonderen Skandal erschüttert wurde. &#8222;I, Tonya&#8220; erzählt nun nach, wie es zu dem Anschlag mit einer Eisenstange auf Eiskunstläuferin Nancy Kerrigan kommen konnte. Und was ihre Rivalin Tonya Harding wirklich damit zu tun hatte. Das ist sehr viel lustiger, als es sich anhört. Der australische Regisseur und Produzent Craig Gillespie ist in Hollywood bislang noch nicht wirklich aufgefallen. Das dürfte sich mit I, Tonya nun ändern. Der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-i-tonya/">Filmkritik: I, Tonya</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Knapp 25 Jahre ist es her, dass die amerikanische Sportwelt von einem ganz besonderen Skandal erschüttert wurde. &#8222;I, Tonya&#8220; erzählt nun nach, wie es zu dem Anschlag mit einer Eisenstange auf Eiskunstläuferin Nancy Kerrigan kommen konnte. Und was ihre Rivalin Tonya Harding wirklich damit zu tun hatte. Das ist sehr viel lustiger, als es sich anhört.</strong></p>
<p>Der australische Regisseur und Produzent Craig Gillespie ist in Hollywood bislang noch nicht wirklich aufgefallen. Das dürfte sich mit I, Tonya nun ändern. Der Film, der sich scheinbar mit der Lebensgeschichte der US-Eisläuferin <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tonya_Harding" target="_blank" rel="noopener">Tonya Harding</a> beschäftigt, wurde für drei <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-three-billboards-outside/">Oscars</a> nominiert, von denen einer an Allison Janney als beste weibliche Nebenrolle ging. Aber was genau verbirgt sich hinter diesem Film, der die entscheidenden Jahre in der Karriere Hardings nacherzählt?</p>
<figure id="attachment_3686" aria-describedby="caption-attachment-3686" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-3686 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/03/tonya-1-1024x682.jpg" alt="I, Tonya" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/03/tonya-1-1024x682.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/03/tonya-1-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/03/tonya-1-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/03/tonya-1-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/03/tonya-1-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/03/tonya-1.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-3686" class="wp-caption-text">Der Beginn: Tonyas Mutter zerrt die Kleine schon mit drei Jahren aufs Eis.</figcaption></figure>
<h3>I, Tonya: Die Handlung</h3>
<p>Schon mit drei Jahren steht Tonya (Margot Robbie) dank ihrer Mutter LaVona Harding (Allison Janney) auf dem Eis und trainiert für ihren Traum, Eisprinzessin zu werden. Trainerin Diane (Julianne Nicholson) hilft dem kleinen Mädchen so gut sie kann. Aber zwischen dem liebevollen Vater und der kaltherzigen Mutter findet das Mädchen wenig Raum zur Entfaltung. So bleibt Tonya schon mit 15 kaum eine andere Wahl, als sich ganz auf das Eislaufen zu konzentrieren, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen.&nbsp;</p>
<p>Als sie eines Tage Jeff (Sebastian Stan) kennen- und lieben lernt, glaubt sich Tonya endlich auf der richtigen Spur. Doch auch Jeff entpuppt sich als weiteres Problem in ihrem Leben. Er schlägt sie nicht nur regelmäßig, sondern versucht auch noch, ihre Karriere nach vorn zu bringen &#8211; mit sehr mäßigem Erfolg. Das liegt unter anderen an Jeffs komplett unterbelichtetem Kumpel Shawn (Paul Walter Hauser), der kurz vor den Olympischen Spielen 1994, Tonyas letzter Chance, das Verhängnis ins Rollen bringt &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/OXZQ5DfSAAc" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>I, Tonya: Das Lachen bleibt stecken</h3>
<p>Darf man über ein derart hartes Leben wirklich lachen? Diese Frage muss man sich als Zuschauer unwillkürlich stellen, denn Tonya Harding hat in ihren ersten 20 Jahren offenkundig mehr Schläge als alles andere bekommen, seien es physische oder seelische Treffer. Und dennoch kommt man nicht umhin, immer wieder zu schmunzeln. Denn Regisseur Gillespie inszeniert diese Momente derart trocken und lakonisch, dass er das Maximum an Humor aus den eigentlich traurigen Szenen herausholt.</p>
<p>Wenn etwa Tonya wieder einmal eine dicke Schicht Schminke auftragen muss, um vor ihrem Eislauf-Auftritt die blauen Flecke im Gesicht zu verdecken, dann tut sie das mit einer unwiderstehlichen Mischung aus Trauer und Selbstverständlichkeit, dass es tatsächlich für bittere Lacher sorgt. Margot Robbie spielt diese Figur derart gut, dass es ihr immer wieder gelingt, der eigentlichen Witzfigur auch tiefe Tragik zu verleihen, die einem das Lachen oft wieder vergehen lässt.&nbsp;</p>
<figure id="attachment_3687" aria-describedby="caption-attachment-3687" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-3687 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/03/tonya-2-1024x682.jpg" alt="I, Tonya" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/03/tonya-2-1024x682.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/03/tonya-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/03/tonya-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/03/tonya-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/03/tonya-2-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/03/tonya-2.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-3687" class="wp-caption-text">Auch die Ehe mit Jeff bringt Tonya kein Glück.</figcaption></figure>
<h3>I, Tonya: Satire in Zartbitter</h3>
<p>Gillespies ebenso böser wie witziger Blick in die Niederungen des &#8222;Weißen Abschaums&#8220;, dessen Stallgeruch Tonya während ihrer gesamten Karriere nicht los wird, ist das Rückgrat des Films. Der Regisseur variiert dazu Interviews, nachgestellte Originalaufnahmen und erzählte Szenen, um das ganze Ausmaß der Situation zu verdeutlichen, in der sich die Hauptfiguren befinden. So ist Tonya im Film stets überzeugt davon, dass sie in keinem Moment ihres Lebens die Schuld an etwas trägt. Gillespie führt den Zuschauer hier geschickt aufs Glatteis, denn er lässt die Grenzen zwischen Fakten und Meinungen der Charaktere verschwimmen.</p>
<p>Und so dürfen wir dem Geschehen zwar vergnügt beiwohnen. Aber eben nichts von dem für bare Münze nehmen, was wir zu sehen bekommen. Was tatsächlich geschah, dazu äußert sich der Film, nicht, lässt nur seine Figuren erzählen, wie sie es sehen. Immer wieder bricht Gillespie dabei auch die vierte Wand auf und lässt sein Helden die Zuschauer direkt ansehen und ansprechen. Das Stilmittel, mit dem &#8222;Deadpool&#8220; vor zwei Jahren durchstartete, funktioniert auch bei <em>I, Tonya</em> ganz ausgezeichnet.</p>
<p>Mit einem Biopic oder <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-battle-of-the-sexes-gegen-jede-regel/">Sportdrama</a> sollte man den Film aber nicht verwechseln, die beißend-böse Satire zeigt eine böse-lustige Persiflage auf Tonyas Leben &#8211; nimmt aber die realen Geschehnisse von damals lediglich als Aufhänger. Wir erfahren hier viel mehr über die US-Gesellschaft. Und ihren Wunsch nach Helden und Schurken als über das Leben der Tonya Harding. Das tut der Qualität des Films aber keine Abbruch.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Ein wunderbar gespielter, bitterböser und doch immer wieder brüllend komischer Blick ins Herz der US-Gesellschaft, die einfach keinen Star aus der Unterschicht wollte. Sebastian Stan und Margot Robbie sind ebenso sehenswert wie Allison Janney und schaffen in <em>I, Tonya</em> spielend die Gratwanderung zwischen anrührenden und lächerlichen Charakteren. Für Fans von realen Geschichten mit dramaturgischen Überhöhungen ein garantierter Spaß.</p>
<p><strong>I, Tonya startet am 22. März 2018 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_3688" aria-describedby="caption-attachment-3688" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-3688 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/03/tonya-3-1024x682.jpg" alt="I, Tonya" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/03/tonya-3-1024x682.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/03/tonya-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/03/tonya-3-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/03/tonya-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/03/tonya-3-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/03/tonya-3.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-3688" class="wp-caption-text">Jeffs trotteliger Kumpel Shawn löst schließlich die Katastrophe aus.</figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-i-tonya/">Filmkritik: I, Tonya</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lauterfilme.de/filmkritik-i-tonya/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
