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		<title>Serienkritik: Citadel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Apr 2023 22:33:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mit der Agentenserie &#8222;Citadel&#8220; hat sich Amazon Prime Video zu einer besonderen Aktion entschlossen. Weil die Handlung es hergibt, sind bereits Spin-Offs geplant. Eine indische Staffel und eine italienische sind bereits bestätigt, weitere sollen folgen, ebenso wie eine zweite Staffel der Hauptserie, die schon bestellt wurde. Citadel gilt momentan als teuerste Serie der Welt, was allerdings nicht ausschließlich an der üppigen Ausstattung liegt, sondern eher an extrem langwierige und kostspieligen Nachdrehs, wenn man den zahlreichen Gerüchten und Meldungen dazu glauben [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Agentenserie &#8222;Citadel&#8220; hat sich Amazon Prime Video zu einer besonderen Aktion entschlossen. Weil die Handlung es hergibt, sind bereits Spin-Offs geplant. Eine indische Staffel und eine italienische sind bereits bestätigt, weitere sollen folgen, ebenso wie eine zweite Staffel der Hauptserie, die schon bestellt wurde. Citadel gilt momentan als teuerste Serie der Welt, was allerdings nicht ausschließlich an der üppigen Ausstattung liegt, sondern eher an extrem langwierige und kostspieligen Nachdrehs, wenn man den zahlreichen Gerüchten und Meldungen dazu glauben kann. Dennoch ist die Serie für Prime Video definitiv ein Premium-Produkt. Kann die Serie diese Erwartungen auch erfüllen? Das klärt die Kritik.</p>
<figure id="attachment_14095" aria-describedby="caption-attachment-14095" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-14095 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/cit-1.webp" alt="Richard Madden" width="1024" height="429" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/cit-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/cit-1-300x126.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/cit-1-768x322.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/cit-1-750x314.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14095" class="wp-caption-text">Der Countdown läuft. Bald wird der Zug explodieren und Mason Kane wird sich an nichts davon mehr erinnern können.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Mason Kane (Richard Madden) und Nadja Singh (Priyanka Chopra Jonas) sind die Topagenten einer streng geheimen und keinem Land unterstallten Geheimdienst-Agentur namens Citadel. Sie liegen schon lange im internationalen Clinch mit einer ebenso geheimen Verbrecher-Organisation, die sich Manticore nennt. Und ganz offensichtlich  hat Manticore auf verschlungenen Wegen von der Identität aller Citadel-Agenten erfahren, denn mehr oder weniger zeitglich werden alle auf der Erde attackiert. Mason und Nadja, die sich gerade in einem Einsatz in einem Schnellzug in Italien befinden, werden kalt davon erwischt, dass die ganze Operation nur getrickst wurde, um die beiden Agenten hervorzulocken und zu eliminieren. Das klappt auch beinahe.</p>
<p>Denn wenig später wacht Mason in einem Krankenhaus auf &#8211; und hat keinerlei Erinnerungen mehr daran, wer er eigentlich ist. Das bessert sich auch nicht. Viele Jahre später hat er eine Frau (Ashleigh Cummings, &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-nos4a2/">NOS4A2</a>&#8222;) und eine kleine Tochter und führt ein ruhiges Leben. Doch das ändert sich, als plötzlich ein Mann namens Bernard (Stanley Tucci) in sein Leben tritt und ihm eröffnet, dass er in Wirklichkeit ein Top-Agent ist. Und ihm das auch noch beweisen kann. Mason bleibt keine Wahl, als Bernard zu folgen, denn schon bald bemerkt er, dass Elitekiller sich auf seine und die Spuren seiner Familie gesetzt haben. Für Mason beginnt eine lebensgefährliche Reise zurück in die Erinnerung, bei der er auch auf Nadja trifft &#8230;</p>
<p><iframe title="Citadel - Official Trailer | Prime Video" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/O0JG6V-12ac?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Wo wollen sie bloß hin?</h2>
<p>Wie so oft haben die Briten für eine Serie wie <strong>Citadel</strong> den am besten passenden Begriff: &#8222;all over the place&#8220;. Denn die Serie, die von David Weil (&#8222;Hunters&#8220;, &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/solos-kritik-serie-amazon-prime/">Solos</a>&#8222;) geschaffen und von den Russo-Brüdern produziert wurde, kann sich in den ersten drei, vorab gezeigten Folgen überhaupt nicht entscheiden, was sie denn nun genau sein möchte. Der Beginn zeigt eine durchaus gut gemachte Actionsequenz in einem Hochgeschwindigkeitszug und ähnelt nicht nur deshalb der &#8222;Mission Impossible&#8220;-Reihe. Danach beginnt dann mit dem Gedächtnisverlust die &#8222;Jason Bourne&#8220;-Phase von <strong>Citadel</strong>, bevor sie in Episode drei eine wie aus einem Bond-Film gerissene Willi Bogner-gedächtnis-Ski-Verfolgung präsentiert.</p>
<p>Dabei lässt sich aber der übergeordnete Plot so an, als würde Prime Video dem Publikum hier eine etwas gehobenere Version von &#8222;G.I. Joe&#8220; präsentieren. Denn in vielen Momenten bleibt offen, ob das Publikum das Ganze noch Ernst nehmen soll oder gerade eine durchaus gelungenen Parodie auf Agentenfilme sieht. Denn manchmal sind die gezeigten Kämpfe so übertrieben, dass es schwierig wird, hier noch an eine düstere Spionage-Serie zu glauben. Der Plot hilft dabei nicht, denn nach der Hälfte der kurzen ersten Staffel (sechs Folgen) ist kaum jemand das, was er zu Beginn der Serie zu sein schien. Eine derart übertriebene Doppel- und Dreifachagenten-Story hat man lange nicht gesehen.</p>
<figure id="attachment_14096" aria-describedby="caption-attachment-14096" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14096 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/cit-2.webp" alt="Stanley Tucci" width="1024" height="541" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/cit-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/cit-2-300x158.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/cit-2-768x406.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/cit-2-750x396.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14096" class="wp-caption-text">Als Jahre später Bernard in Masons Leben auftaucht, bringt er ein paar Antworten mit.</figcaption></figure>
<h2>Coole, aber eindimensionale Helden</h2>
<p>Gibt es denn gar nichts Gutes? Doch. Richard Madden läuft recht gelungen Probe für eine mögliche Rolle als nächster James Bond, macht sowohl im Smoking als auch blutend im Kampf eine gute Figur. Und taugt auch als mehr oder weniger einziger Fixpunkt des Vertrauens für das Publikum, weil man ihm die Sorge um Frau und Tochter wirklich abnimmt. Stanley Tucci ist gewohnt gut als kühler <strong>Citadel</strong>-Boss mit unklarer Agenda. Und Priyanka Copra Jonas ist nicht nur hübsch anzusehen, sondern darf auch in Sachen Action und Undurchsichtigkeit zeigen, was sie kann. Ihr Charakter könnte einer der interessanteren werden in einer Serie, die mit arg vielen Klischees operiert und dem Publikum daher bislang wenig Neues zu bieten hat.</p>
<p>Auch die Actionsequenzen, die <strong>Citadel</strong> seinem Publikum zeigt, können sich mit teuren Filmproduktionen durchaus messen und überzeugen auch mit dynamischen Kamerafahrten und gut choreographierten Prügeleien. Und daher kann die Serie Fans solcher Stoffe schon Spaß machen, wenn man sich dazu durchringen kann, möglichst wenig über die Story nachzudenken. Denn bleibt in den ersten drei Episoden leider verdächtig oft auf der Erzählqualität einer Kinderserie. Langweilig wird es dennoch nie, weil die Episoden zum einen recht kurz sind, einige gerade einmal 30 Minuten, und zum anderen mit Dauerkrawall auch dafür sorgen, dass immer irgendetwas passiert. Zwar sind erklärende Dialoge selten, aber soviel soll der Zuschauer zu Beginn ja auch gar nicht verstehen.</p>
<figure id="attachment_14097" aria-describedby="caption-attachment-14097" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14097 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/cit-3.webp" alt="Citadel" width="1024" height="667" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/cit-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/cit-3-300x195.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/cit-3-768x500.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/cit-3-750x489.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14097" class="wp-caption-text">Der Boss der Verbrecherliga Manticore ist eine Frau.</figcaption></figure>
<p>Spin-Offs der Serie dürften von weiteren <strong>Citadel</strong>-Agenten handeln, die den Angriff von Manticore überlebt haben und möglicherweise irgendwann auch in eine gemeinsame Erzählung überführt werden. Vielleicht kommen aus Indien oder Italien ein paar originellere Figuren als in der Hauptserie. Schaden würde das nicht.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p><strong>Citadel</strong> ist unterhaltsam schnell und actionreich erzählt, kann mit schönen Menschen, ordentlichen Actionsequenzen und guten Darstellern aufwarten und ist daher als leicht zu konsumierender Serienhappen für Zwischendurch auch gut geeignet. Für eine richtig gute Serie fehlt es aber an zu vielen Zutaten. So scheint <strong>Citadel</strong> alle gängigen  Filme und Serien abzuklappern, in denen Agenten vorkommen und kann sich dabei nicht auf einen eigenen Kurs festlegen. Zudem ist die comichafte Vereinfachung des Konflikts zwischen zwei streng geheimen Agenturen teilweise so platt, dass es fast albern wirkt. Aber vielleicht kann <strong>Citadel</strong> sich in den verbleibenden drei Folgen von einem netten Appetithappen doch noch zu einer sättigenden Mahlzeit entwickeln. Warten wir es ab.</p>
<p><strong>Citadel startet mit zwei Folgen am 28. April 2023 bei Prime Video, danach immer freitags eine neue.</strong></p>
<figure id="attachment_14098" aria-describedby="caption-attachment-14098" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14098 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/cit-4.webp" alt="Richard Madden und Priyanka Chopra Jonas" width="1024" height="549" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/cit-4.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/cit-4-300x161.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/cit-4-768x412.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/cit-4-480x256.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/cit-4-750x402.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14098" class="wp-caption-text">Waren Mason und Nadja mal ein Paar? Er hat keine Ahnung &#8211; sie schon.</figcaption></figure>
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		<title>Serienkritik: Dead Ringers</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Apr 2023 19:20:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Serien Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
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		<category><![CDATA[Serie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Roman, der beiden Versionen zugrunde liegt, dürfte bei den wenigsten Menschen bekannt sein. Aber David Cronenbergs &#8222;Die Unzertrennlichen&#8220; aus dem Jahr 1988, den kennen viele Horrorfans allein schon deshalb, weil er nach dem Splatter-Klassiker &#8222;Die Fliege&#8220; Cronenbergs nächste Arbeit war. Die Geschichte von einem Zwillingspaar, damals gespielt von Jeremy Irons, das in einer fragilen Abhängigkeit voneinander lebt, verstörte dabei weniger durch blutige Bilder, sondern durch psychologische Härten. Nun hat die britische Autorin und Produzentin Alica Birch den Stoff mit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Roman, der beiden Versionen zugrunde liegt, dürfte bei den wenigsten Menschen bekannt sein. Aber David Cronenbergs &#8222;Die Unzertrennlichen&#8220; aus dem Jahr 1988, den kennen viele Horrorfans allein schon deshalb, weil er nach dem Splatter-Klassiker &#8222;Die Fliege&#8220; Cronenbergs nächste Arbeit war. Die Geschichte von einem Zwillingspaar, damals gespielt von Jeremy Irons, das in einer fragilen Abhängigkeit voneinander lebt, verstörte dabei weniger durch blutige Bilder, sondern durch psychologische Härten. Nun hat die britische Autorin und Produzentin Alica Birch den Stoff mit <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-the-favourite-intrigen-und-irrsinn/">Rachel Weisz</a> in der Doppelrolle neu aufgelegt &#8211; und manches verändert. Wie gut ist die Prime-Video Serie &#8222;Dead Ringers&#8220; geworden? Das klärt die Kritik.</p>
<figure id="attachment_14052" aria-describedby="caption-attachment-14052" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14052 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/dead-1.webp" alt="Rachel Weisz" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/dead-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/dead-1-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/dead-1-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/dead-1-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/dead-1-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/dead-1-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/dead-1-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14052" class="wp-caption-text">Elliot und Beverly sind eineiige Zwillinge, die noch immer in einer Wohnung leben und den ganzen Tag gemeinsam arbeiten.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Die brillanten Gynäkologinnen Elliot und Beverly Mantle (beide Rachel Weisz) gehören zu den Top-Adressen in New York, wenn es um Schwangerschaft und Geburt geht. Die eineiigen Zwillinge sind schon ihr ganzes Leben zusammen und haben kaum einen Tag ohne einander verbracht. Für feste Partner bleibt da natürlich weder zeit noch Platz. Während sich Elliot mit Kokain und One-Night-Stands ihren Spaß holt, ist die zurückhaltende Beverly nachts oft allein und forscht. Denn ihr sehnlichster Wunsch ist es, selbst einmal Mutter zu werden, doch sie erleidet eine Fehlgeburt nach der anderen. Auch die wissenschaftlich noch bessere Elliot kann ihr nicht helfen.</p>
<p>Doch als Beverly in ihrer Praxis die Schauspielerin Genevieve (Britne Oldford) kennenlernt, bekommt das fragile Konstrukt, in dem die beiden Schwestern in einer gemeinsamen Wohnung leben, langsam Schlagseite. Beverly möchte mehr zeit mit ihrer neuen Liebe verbringen und sich weniger von der dominanten Elliot aufzwingen lassen. Die hingegen flüchtet sich aufgrund der neuen Rivalin in mehr Alkohol, Drogen und Männer. Für ein Treffen mit einer potenten Geldgeberin für ihr Traumprojekt einer modernen Klinik müssen sich die Schwestern zwar zusammenraufen, aber die schmerzhafte Trennung lang gewachsener Strukturen zwischen Elliot und Beverly scheint nur noch eine Frage der Zeit &#8230;</p>
<p><iframe title="Dead Ringers - Trailer | Prime Video DE" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/XtfyAWG87rw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>One Woman-Show</h2>
<p>Obwohl die Serie Dead Ringers über eine ganze Reihe von guten Schauspielern verfügt, ist sie natürlich letztlich eine One-Woman-Show von Rachel Weisz. Mit ihrer Leistung steht und fällt die gesamte Idee der Serie. Und die 52-jährige Britin liefert hier bravourös ab. Jederzeit weiß das Publikum, ob er nun gerade Elliot oder Beverly sieht und hört, selbst wenn die Zwillinge innerhalb der Handlung gelegentlich die Rollen tauschen. Allein das sollte für Freunde guten Schauspiels schon Grund genug sein, sich die Serie anzusehen. Aber eine herausragende Rache Weisz ist nicht alles, was Dead Ringers zu bieten hat. Das dürfen vor allem diejenigen zu schätzen wissen, die auch den Cronenberg-Film kennen.</p>
<p>Denn Autorin Alice Birch unterscheidet sich nicht nur in Genderfragen von der bekannten Verfilmung, sondern geht auch inhaltlich andere Wege. Die Tatsache, dass hier zwei Frauen statt zwei Männer die Zwillinge sind, nutzt Birch, um gänzlich andere Themen oder zumindest gänzlich andere Blickwinkel auf die Handlung zu präsentieren. Cronenberg zeigte seine Ärzte als brillante Köpfe, die aber stets eine gewisse Kühle ausstrahlten und den Vorgang von Schwangerschaft und Geburt rein wissenschaftlich interessant fanden. Die neue Version stürzt ihre Protagonistinnen weit emotionaler in die Materie, allein schon, weil sich eine von beiden selbst ein Kind wünscht. Und Ereignisse wie Fehl &#8211; oder Totgeburten längst sich so einfach wegsteckt wie die männlichen Versionen der Figuren.</p>
<figure id="attachment_14053" aria-describedby="caption-attachment-14053" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14053 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/dead-2.webp" alt="Britne Oldford" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/dead-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/dead-2-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/dead-2-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/dead-2-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/dead-2-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/dead-2-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/dead-2-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14053" class="wp-caption-text">Als sich Beverly in die Schauspielerin Genevieve verliebt, bringt das erhebliche Störungen für ihre Schwester mit sich.</figcaption></figure>
<h2>Schleichender Horror</h2>
<p><strong>Dead Ringers</strong> zeigt sich als sehr erwachsene Horror-Serie. Sie arbeitete nur sehr wenig mit schockierenden Bildern oder Gewalt und wenn, dann sehr zielgerichtet. So zeigt die erste Episode auch wenig schöne Bilder von Geburten mit blutigen Kindern und ähnlichen Dingen. Denn der Alltag von Elliot und Beverly ist eben nicht nur schön oder ästhetisch. Aber die Serie arbeitet meist subtiler. Wenn etwa die Haushälterin der Zwillinge heimlich benutzte Tampons der Bewohnerinnen sammelt und akribisch wegschließt, ist das viel gruseliger, als ein plumper Jump-Scare. In diesen Bereichen erzeugt das Drehbuch einige echte Schockmomente. Aber die wahre Stärke der Serie bleibt das feine psychologische Spiel, in dem die Figuren miteinander agieren. <strong>Dead Ringers</strong> ist so erschreckend, weil es so realistisch ist.</p>
<p>So gerät der Besuch der Zwillinge bei der Familie einer Geldgeberin zum Fest bissiger Dialoge, weil die Familie fast ausschließlich aus Monstern in Menschengestalt besteht. Auch die Dialoge unter den Schwestern bestechen durch Schärfe und pointierte Sätze, die durch Mark und Bein gehen können. Die Serie interessiert sich weit mehr für den Prozess des schleichenden Verfalls einer symbiotischen Beziehung als für vordergründigen Schock. Daher dürfte <strong>Dead Ringers</strong> für Konsumenten von typischem Teenie-Horror auch deutlich zu spröde sein, um wirklich zu gefallen. Obwohl die Serie auch Schauwerte besitzt, liegt ihr Fokus auf den Dingen, die im Inneren der Figuren passieren. Wer das mitverfolgen will, sollte Empathie besitzen und muss aufmerksam sein.</p>
<figure id="attachment_14054" aria-describedby="caption-attachment-14054" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14054 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/dead-3.webp" alt="Dead Ringers" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/dead-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/dead-3-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/dead-3-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/dead-3-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/dead-3-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/dead-3-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/dead-3-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14054" class="wp-caption-text">Auch die Haushälterin der Mantles hat ihre Geheimnisse &#8211; und die sind sehr seltsam.</figcaption></figure>
<p>Wer sich allerdings auf dieses düstere, bisweilen kammerspielartige Serienereignis einlässt, der bekommt eine erwachsene Horror-Serie, die tiefer geht als die meisten anderen Geschichten. <strong>Die Unzertrennlichen</strong> von Cronenberg lieferte einen zweistündigen Alptraum der Selbstzerstörung. Die weibliche Variante dieser Geschichte kommt zu anderen Ergebnissen, ist in der Sache aber ähnlich trostlos und traurig wie der Film.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Mit <strong>Dead Ringers</strong> nimmt Prime Video eine Horror-Thriller-Serie ins Programm, die sich eher an ein erwachsenes Publikum richtet. Denn der Horror kommt hier nicht aus besonders blutigen Bildern, auch wenn es ein paar Aufnahmen von blutverschmierten Säuglingen und Geschlechtsteilen gibt. Stattdessen fokussiert sich Autorin Alice Birch auf das Psychogramm zweier Frauen, die längst ein symbiotisches Verhältnis zueinander aufgebaut haben, ohne es so recht wahrzunehmen. Und dem der Einbruch durch eine dritte Person gewaltige Schlagseite verleiht. Rachel Weisz spielt die beiden Rollen fantastisch, auch der restliche Cast ist ohne Schwächen. Ein Psycho-Horror-Thriller als Mini-Serie, die einem nicht so schnell aus dem Kopf geht, wenn man sich auf sie einlassen kann.</p>
<p><strong>Dead Ringers startet am 21. April 2023 bei Prime Video.</strong></p>
<figure id="attachment_14055" aria-describedby="caption-attachment-14055" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14055 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/dead-4.webp" alt="Rachel Weisz in Dead Ringers" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/dead-4.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/dead-4-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/dead-4-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/dead-4-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/dead-4-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/dead-4-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/dead-4-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14055" class="wp-caption-text">Bald ist Elliot dem Druck der neuen Situation nicht mehr gewachsen.</figcaption></figure>
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