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		<title>Filmkritik: Die drei Musketiere &#8211; Dartagnan</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Apr 2023 14:38:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Roman &#8222;Die drei Musketiere&#8220; von Alexandre Dumas gehört in Frankreich zu den großen Standards der heimischen Literatur. Dumas ist wie Victor Hugo weit über die Grenzen Frankreichs hinaus bekannt. Sein neben &#8222;Der Graf von Monte Christo&#8220; bekanntestes Werk ist immer wieder verfilmt worden. Dabei gelten die US-Version mit Gene Kelly aus den 50er Jahren und der Zweiteiler von Richard Lester aus den 70ern als die bekanntesten und besten Umsetzungen des Stoffes. Auf diesen Spuren wandelt nun auch Regisseur Martin [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/die-drei-musketiere-dartagnan-kritik-film/">Filmkritik: Die drei Musketiere &#8211; Dartagnan</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Roman &#8222;Die drei Musketiere&#8220; von Alexandre Dumas gehört in Frankreich zu den großen Standards der heimischen Literatur. Dumas ist wie Victor Hugo weit über die Grenzen Frankreichs hinaus bekannt. Sein neben &#8222;Der Graf von Monte Christo&#8220; bekanntestes Werk ist immer wieder verfilmt worden. Dabei gelten die US-Version mit Gene Kelly aus den 50er Jahren und der Zweiteiler von Richard Lester aus den 70ern als die bekanntesten und besten Umsetzungen des Stoffes. Auf diesen Spuren wandelt nun auch Regisseur Martin Bourboulon, der seine Geschichte ebenfalls in zwei Teilen erzählen will. Teil zwei kommt unter dem Titel &#8222;Die drei Musketiere &#8211; Mylady&#8220; im Dezember in die Kinos. Wie gut ist Teil eins &#8222;Die drei Musketiere &#8211; Dartagnan&#8220;?</p>
<figure id="attachment_13972" aria-describedby="caption-attachment-13972" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-13972 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/muske-1.webp" alt="Die drei Musketiere Dartagnan" width="1024" height="480" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/muske-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/muske-1-300x141.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/muske-1-768x360.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/muske-1-750x352.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13972" class="wp-caption-text">An seinem ersten Tag in Paris legt sich D&#8217;Artagnan gleich mit Athos, Aramis und Porthos an. Doch statt sich zu erschlagen, werden sie Freunde.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Frankreich im Jahr 1625. Ludwig XIII. herrscht über ein Land, das sich von<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-the-king/"> außen und innen Bedrohungen</a> gegenüber sieht. Das kümmert allerdings den jungen Gascogner D&#8217;Artagnan (Francois Civil) wenig, der wie sein Vater ein Musketier werden möchte und deshalb auf dem Weg nach Paris ist. Doch schon auf der Reise gerät der an einige Banditen. D&#8217;Artagnan kann einen kurzen Blick auf eine junge Frau in einer Kutsche werfen, bevor er niedergeschlagen wird. Der Wirt der Schänke, in der der Überfall stattfand, hält ihn für tot und beerdigt ihn im nahen Wald. Doch der junge Mann erwacht rechtzeitig und kann sich aus seinem Grab befreien. In Paris gelingt es ihm innerhalb weniger Minuten, in der Kaserne der Musketiere gleich der drei berühmtesten Kämpfer des Regiments zu beleidigen, sodass sie ihn zum Duell fordern.</p>
<p>Athos (Vincent Cassel), Porthos (Pio Marmai) und Aramis (Romain Duris) finden jedoch Gefallen an dem jungen Mann, als er noch vor dem ersten Duell mit ihnen Seite an Seite gegen die Wache des Kardinals Richelieu kämpft, der faktisch das Land regiert und daher ein unangenehmer Feind ist. Tatsächlich wird Athos wenig später des Mordes an einer jungen Frau angeklagt, die D&#8217;Artagnan als die Dame aus der Kutsche wiedererkennt. Um seine Unschuld zu beweisen, müssen die drei Freunde Nachforschungen anstellen. Unterdessen wird D&#8217;Artagnan von seiner Vermieterin Constance (Lyna Khoudri) gebeten, für Frankreichs Königin Anna (Vicky Krieps) eine delikate Reise zu unternehmen, sodass er seine neuen Freunde nicht unterstützen kann &#8230;</p>
<p><iframe title="DIE DREI MUSKETIERE – D’ARTAGNAN I Offizieller Trailer 2" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/xD6BuGi9I2Q?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Mit viel Respekt vor der Vorlage</h2>
<p>Klassisch ist das Wort, das einem Zuschauer in den Sinn kommen dürfte, wenn er sich <strong>Die drei Musketiere &#8211; Dartagnan</strong> ansieht. Denn tatsächlich haben Regisseur Bourboulon und das Drehbuch-Autorenduo hier großen Wert auf eine recht authentische Verfilmung des berühmtem Buches gesetzt. Die Epoche mit ihren komplizierten politischen Verhältnissen wird ebenso genau getroffen wie die Optik der Kleidung und der Gebäude. Der Film ist ein Ausflug ins frühe 17. Jahrhundert, was den Inhalt betrifft. Folgerichtig hält sich Bourboulon auch mit Humor zurück und zeigt seine Story als ernsthaften, fast grimmig erzählten Film. Inszenatorisch hingegen setzt Bourboulon auf die Mittel des modernen Films.</p>
<p>So nutzt er die extrem beweglichen Kameras der heutigen Zeit, um einige fast minutenlange Plansequenzen zu inszenieren, die so dynamisch und mitreißend sind, dass man aktuelles Actionstrends wie in &#8222;John Wick&#8220; oder &#8222;Mission Impossible&#8220; gar nicht vermisst. Hier wird weitgehend gefochten und geprügelt- und das ist auch schon alles. Ohnehin liegt bei Bourboulons Version der Schwerpunkt nicht auf der Action, auch wenn die Momente, in denen es zur Sache geht, allesamt stark erzählt sind. Aber Bourboulon lässt seine Protagonisten deutlich mehr reden als kämpfen und zeichnet so nicht nur ein präzises Bild seiner Helden und Schurken, sondern belebt auch die Zeit wieder, in der Frankreich an vielen Fronten zu kämpfen hatte.</p>
<figure id="attachment_13973" aria-describedby="caption-attachment-13973" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13973 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/muske-2.webp" alt="Vicky Krieps" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/muske-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/muske-2-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/muske-2-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/muske-2-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/muske-2-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/muske-2-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/muske-2-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13973" class="wp-caption-text">Die arrangierte Ehe zwischen Louis XIII und Anna von Österreich soll dem brüchigen Frankreich Stabilität verleihen.</figcaption></figure>
<h2>Das Highlight: Athos und Milady</h2>
<p>Die absolute Macht des Königs, das gottgegebene Recht der Kirche in Form von Kardinal Richelieu, Volk und König nach Belieben zu betrügen und zu belügen, um eigene Interessen durchzusetzen &#8211; all das fügt Bourboulon gekonnt zu einem Ganzen zusammen. Dazu verfügt er mit Eva Green über eine Schauspielerin, die schon so oft als Femme Fatale zu sehen war, dass sie auch die berühmte Mylady problemlos zum Leben erweckt. Vincent Cassel als melancholisch-gebrochener Athos ist ebenso sehenswert. Seine Zerrissenheit zwischen Todessehnsucht, Königstreue und dem noch immer anhaltenden Schmerz eines gebrochenen Herzens verkörpert Cassel so gut, dass er in jeder Szene, in der er zu sehen ist, sofort sämtliche Aufmerksamkeit auf sich zieht.</p>
<p>Auch die Darsteller von Porthos und Aramis liefern komplett ab. Ausgerechnet die Titelfigur D&#8217;Artagnan lässt im direkten Vergleich ein wenig Federn. Francois Civil beherrscht zwar jederzeit die körperliche Anforderung an die Rolle, aber gegen Cassel und Co. bleibt er doch ein wenig blass. Auch Lyna Khoudri als Constance überzeugt noch nicht völlig, was allerdings auch an ihrem in Teil eins recht sparsamen Auftritten liegen könnte. Gut möglich, dass sie im kommenden Duell mit Eva Green ihr Können besser unter Beweis stellen kann. Einen wirklichen Ausfall in der Darstellerriege gibt es allerdings nicht, das Niveau ist durchgehend gut. Und die Stimmung des Films erinnert trotz nur weniger Gemeinsamkeiten der Handlung oft an Christophe Gans&#8216; Meisterwerk &#8222;Pakt der Wölfe&#8220;.</p>
<figure id="attachment_13974" aria-describedby="caption-attachment-13974" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13974 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/muske-3.webp" alt="Eva Green" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/muske-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/muske-3-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/muske-3-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/muske-3-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/muske-3-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/muske-3-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/muske-3-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13974" class="wp-caption-text">Doch Kardinal Richelieu und seine Top-Agentin Milady de Winter haben andere Pläne für das Land.</figcaption></figure>
<p>So dürften alle Fans von Mantel- und Degenfilmen hier ebenso auf ihre Kosten kommen wie Literaturliebhaber und Freunde von Historienfilmen, denn all diese Aspekte bedient <strong>Die drei Musketiere &#8211; Dartagnan</strong> gekonnt. Richtige Spannung dürfte zwar nur bei Zuschauern aufkommen, die die Story zum ersten Mal erleben. Aber das üppige Budget sorgt für einen Bilderrausch, den man sich auch gern noch ein zweites Mal ansehen würde. Disney+ hat bereits zugeschlagen und mit &#8222;Milady Origins&#8220; und &#8222;The Black Musketeer&#8220; zwei Nachfolge-Projekte geordert. Und zwei Romanfortsetzungen gäbe es ja auch noch.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p><strong>Die drei Musketiere &#8211; Dartagnan</strong> ist einerseits klassisches Abenteuerfilm-Kino, andererseits aber so modern inszeniert, dass die Mischung sowohl Fans der alten als auch ein jüngeres Publikum ansprechen dürfte. Regisseur Martin Borboulon und die Autoren nehmen die Story ernst und machen kein Fantasy-Gemurkse wie Paul Anderson 2011 daraus. Historische Korrektheit spielt eine ebenso große Rolle wie der Unterhaltungswert und die Schauspieler, allen voran Vincent Cassel und Eva Green, sorgen für eine satte Portion Emotion, die sich im zweiten Teil noch verstärken dürfte. Ein wundervoller Historienfilm mit nur wenigen Schwächen und mit viel Liebe zu Details und prächtiger Kulissen in Szene gesetzt. Wer die Story um die drei Musketiere mag, wird diesen Film zu schätzen wissen.</p>
<p><strong>Die drei Musketiere &#8211; Dartagnan startet am 13. April 2023 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_13975" aria-describedby="caption-attachment-13975" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13975 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/muske-4.webp" alt="Die drei Musketiere Dartagnan" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/muske-4.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/muske-4-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/muske-4-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/muske-4-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/muske-4-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/muske-4-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/04/muske-4-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13975" class="wp-caption-text">Können D&#8217;Artagnan und seine Freunde das Komplott gegen den König verhindern?</figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/die-drei-musketiere-dartagnan-kritik-film/">Filmkritik: Die drei Musketiere &#8211; Dartagnan</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
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		<title>Filmkritik: Ein Mordsteam ermittelt wieder</title>
		<link>https://lauterfilme.de/ein-mordsteam-ermittelt-wieder-kritik-film-netflix/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 May 2022 13:59:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Buddy-Movie]]></category>
		<category><![CDATA[französisch]]></category>
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit &#8222;Ziemlich beste Freunde&#8220; ist der französische Schauspieler Omar Sy auch über die Grenzen seines Landes hinaus berühmt, die Tür zur weltweiten Karriere öffnete dann die Nebenrolle in &#8222;Jurassic World&#8220;. Zuletzt war Sy allerdings als &#8222;Lupin&#8220; erfolgreich, einer Krimi-Serie bei Netflix, die wegen des großen Erfolgs bereits verlängert wurde. Vielleicht bleibt Sy auch deshalb dem Streamingdienst neu, denn sein neuester Film erscheint exklusiv dort. Der seltsame Titel von &#8222;Ein Mordsteam ermittelt wieder&#8220; liegt daran, dass es sich tatsächlich um eine [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit &#8222;Ziemlich beste Freunde&#8220; ist der französische Schauspieler Omar Sy auch über die Grenzen seines Landes hinaus berühmt, die Tür zur weltweiten Karriere öffnete dann die Nebenrolle in &#8222;Jurassic World&#8220;. Zuletzt war Sy allerdings als &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/lupin-teil-2-kritik-serie-netflix/">Lupin</a>&#8220; erfolgreich, einer Krimi-Serie bei Netflix, die wegen des großen Erfolgs bereits verlängert wurde. Vielleicht bleibt Sy auch deshalb dem Streamingdienst neu, denn sein neuester Film erscheint exklusiv dort. Der seltsame Titel von &#8222;Ein Mordsteam ermittelt wieder&#8220; liegt daran, dass es sich tatsächlich um eine Fortsetzung handelt. Denn bereits 2012 drehte Sy mit seinem Kollegen Laurent Laffite &#8222;Ein Mordsteam&#8220;, den Netflix allerdings nicht im Programm hat. Warum das kein Problem ist, verrät die Kritik.</p>
<figure id="attachment_12338" aria-describedby="caption-attachment-12338" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-12338 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/05/mords-1.webp" alt="Ein Mordsteam ermittelt wieder" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/05/mords-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/05/mords-1-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/05/mords-1-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/05/mords-1-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/05/mords-1-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/05/mords-1-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/05/mords-1-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-12338" class="wp-caption-text">Francois und Ousmane haben sich lange nicht gesehen, müssen aber in einem neuen Fall zusammenarbeiten.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Nach einer spektakulären Verhaftung, bei der er während eines illegalen Cage-Fights selbst im Ring landete und dessen Videomitschnitt im Netz kursiert, möchte die Pariser Polizei aus Kommissar Ousmane (Omar Sy) das neue Gesicht der Ordnungshüter machen. Der hat allerdings nur sehr wenig Lust, als PR-Beamter seine weitere Karriere zu fristen. Und so nimmt er dankend einen Fall an, der sich an einem der Pariser Bahnhöfe ereignet hat. Im Zug wurde eine Leiche gefunden, deren untere Hälfte fehlt. Das klingt nach einem Einsatz für Ousmane. Doch am Fundort trifft er nicht nur auf den toten Körper des Opfers, sondern auch auf seinen ehemaligen Kollegen Francois (Laurent Lafitte), mit dem er vor Jahren einmal zusammenarbeitete, um einen Mörder in der Pariser High Society zu finden.</p>
<p>Francois ist mittlerweile stellvertretender Leiter eines Polizeireviers, hält sich aber noch immer für den besten Hengst im Stall. Auch Ousmane erinnert sich eher widerwillig an die gemeinsame Zeit mit dem eitlen und von sich selbst überzeugten Kollegen. Doch wenn er dem PR-Job entkommen will, bleibt ihm keine Wahl. Und so fährt er mit Francois gemeinsam ins französische Voralpengebiet, wo in einem kleinen Ort die andere Hälfte des Toten aufgetaucht ist. Dort werden sie von der Polizistin Alice (Izia Higelin) empfangen, mit der sie bald eine heiße Spur entdecken. Die führt direkt in eine Organisation von Neo-Nazis &#8230;</p>
<p><iframe title="Ein MordsTeam ermittelt wieder | Offizieller Trailer | Netflix" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/bcc4SEmIhpA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Schema F</h2>
<p>Zwei ungleiche Cops müssen sich zusammentun, um einen Fall zu lösen. Seit dem Mega-Erfolg von &#8222;Lethal Weapon&#8220; in den 80ern wurde dieses Konzept zur Blaupause für eine Unmenge an Action-Komödien, aber auch ernsten Krimis. Allerdings funktionierte die Mischung nur selten so gut wie im Buddy-Cop-Movie mit Mel Gibson und Danny Glover, die tatsächlich noch ein fünftes Mal in Erscheinung treten sollen, wenn man den Gerüchten glauben will. Die zahllosen Nachahmer waren hingegen oft relativ belanglose Storys von der Stange mit oft wenig passend zusammengecasteten Comedians. Dennoch spielten auch manche dieser Filme ordentlich Geld ein. Sonst würde die Idee sicher kaum bis heute regelmäßig weitere Ableger hervorbringen &#8211; wie auch <strong>Ein Mordsteam ermittelt wieder</strong>.</p>
<p>Denn neu ist hier nichts. Das Duo, der schwarze Coole aus armen Verhältnissen und der stets leicht arrogant wirkende Weiße mit wohlhabendem Bildungsbürger-Hintergrund, das haben Fans des Genres schon etliche Male gesehen. Und auch meistens etwas besser. Denn der neue Film mir Frankreichs Superstar Omar Sy wirkt fast während seiner gesamten Laufzeit wie ein routinierter, aber weitgehend ohne Herzblut zusammengezimmerter und fast überraschungsfreier Plot. Regisseur Louis Leterrier, der bereits einige Folgen <strong>Lupin</strong> inszenierte, ist auch eher für starke Actionmomente bekannt als für das besonders eloquente Zeichnen glaubhafter Charaktere. Und so geht es hier fast durchgehend zur Sache, ohne dass dem Zuschauer die Charaktere auch nur ein wenig näher gebracht werden.</p>
<figure id="attachment_12339" aria-describedby="caption-attachment-12339" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-12339 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/05/mords-2.webp" alt="Ein Mordsteam ermittelt wieder" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/05/mords-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/05/mords-2-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/05/mords-2-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/05/mords-2-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/05/mords-2-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/05/mords-2-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/05/mords-2-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-12339" class="wp-caption-text">Ein Mord führt die beiden in die französische Provinz &#8211; und zu Kollegin Alice.</figcaption></figure>
<h2>Für Fans von Omar Sy</h2>
<p>Entweder gerät das Duo in eine haarsträubende Situation, aus der es sich mit Glück und Können herauslaviert. Oder die beiden beschimpfen sich gegenseitig und fallen sich auf die Nerven. Viel mehr passiert in <strong>Ein Mordsteam ermittelt wieder</strong> nicht, und das mag auch der Grund sein, warum die Handlung derart vorhersehbar vor sich hin plätschert &#8211; es gab schlicht keine Zeit für mehr Entwicklung. Das Drehbuch wirkt stets, als habe jemand die Story um die beiden Figuren herumgeschrieben, weil deren Szenen schon fertig waren und noch eine Handlung brauchten, in der sie halbwegs funktionieren. Ein Mordsteam ermittelt wieder ist in erster Linie ein Vehikel für den Charme von Omar Sy &#8211; und erst danach eine Krimi-Komödie.</p>
<p>Und weil Leterrier sich mit Action auskennt, sind auch die entsprechenden Sequenzen noch die Highlights des Films. Eine Verfolgungsjagd auf einer Bergstraße, die anfängliche Prügelei im Ring, hier kann <strong>Ein Mordsteam ermittelt wieder</strong> noch am ehesten gefallen. Die sind allerdings häufig etwas blutleer und wirken daher mitunter fast comichaft. Was wiederum zu den überzeichneten Figuren passt, die eher wie Parodien von echten Menschen wirken. Vor allem der Schurke ist in seiner Eindimensionalität erschreckend. Allerdings passt <strong>Ein Mordsteam ermittelt wieder</strong> so gut in eine Reihe mit anderen Netflix-Produktionen, die ähnlich beschaffen sind. Und Vorwissen aus Teil eins ist zum Verständnis auch nicht nötig.</p>
<figure id="attachment_12340" aria-describedby="caption-attachment-12340" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-12340 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/05/mords-3.webp" alt="Omar Sy" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/05/mords-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/05/mords-3-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/05/mords-3-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/05/mords-3-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/05/mords-3-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/05/mords-3-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/05/mords-3-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-12340" class="wp-caption-text">Und die dortigen Ermittlungen sind nicht so spaßig wie es scheint.</figcaption></figure>
<p>Wenn es darum geht, Filme zu drehen, bei denen der Zuschauer auch ruhig zehn Minuten einnicken, sich Essen machen oder Zeit mit dem Smartphone verbringen möchte, ohne deshalb etwas Wichtiges zu verpassen, dann hat Netflix in den vergangenen Jahren eine gewisse Meisterschaft entwickelt. <strong>Ein Mordsteam ermittelt wieder</strong> verlangt von seinem Publikum nicht die geringste Aufmerksamkeit. Es passiert immer irgendetwas, dass manchmal ganz lustig, manchmal optisch ganz ansprechend und manchmal einfach gut gemachter Action ist. Ob das Ganze am Ende tatsächlich einen sinnvollen Krimiplot ergeben hat? Wen kümmert das? Ein Fast Food-Film, der so kurz im Gedächtnis bleibt, dass man schon Stunden später die Hälfte nicht mehr weiß. Da war <strong>Lupin</strong> deutlich besser.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p><strong>Ein Mordsteam ermittelt wieder</strong> ist vor allem für Fans von Omar Sy ein Spaß, denn der Schauspieler darf hier seine herausragenden Talente &#8211; strahlendes Lächeln und große physische Präsenz &#8211; abendfüllend auf den Bildschirm bringen. Eine spannende Handlung oder ein interessantes Verbrechen waren dabei offenbar nicht so wichtig. Und so reiht sich hier eine Actionszene an eine Frotzelei und andersherum, Spannung oder ein interessanter Plot sind hier aber nicht zu holen. Wem es genügt, dass Omar Sy viel lacht, läuft und sich herumprügelt, wird aber vom neuen Netflix-Film gut bedient. Eine Krimi-Komödie von der Stange, ganz auf Omar Sy zugeschnitten und von diesem dafür zumindest ein wenig geadelt. Richtig gut sieht aber anders aus.</p>
<p><strong>Ein Mordsteam ermittelt wieder startet am 6. Mai 2022 bei Netflix.</strong></p>
<figure id="attachment_12341" aria-describedby="caption-attachment-12341" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-12341 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/05/mords-4.webp" alt="Louis Leterrier" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/05/mords-4.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/05/mords-4-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/05/mords-4-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/05/mords-4-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/05/mords-4-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/05/mords-4-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/05/mords-4-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-12341" class="wp-caption-text">Regisseur Louis Leterrier ist Action-Fachmann und dreht bereits The Transporter und Der unglaubliche Hulk.</figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/ein-mordsteam-ermittelt-wieder-kritik-film-netflix/">Filmkritik: Ein Mordsteam ermittelt wieder</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
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		<title>Filmkritik: Bigbug</title>
		<link>https://lauterfilme.de/bigbug-kritik-film-netflix/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Feb 2022 16:43:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Dystopie]]></category>
		<category><![CDATA[französisch]]></category>
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>
		<category><![CDATA[Netflix]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>
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		<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der französische Regisseur und Drehbuchautor Jean-Pierre Jeunet wurde zusammen mit seinem damaligen Partner Marc Caro über Nacht berühmt. Denn seine skurrile Kannibalen-Satire &#8222;Delicatessen&#8220; wurde in Europas Programmkinos schnell zum Geheimtipp und schließlich zum echten Erfolg. Der Nachfolger &#8222;Die Stadt der verlorenen Kinder&#8220; öffnete Jeunet dann die Tür nach Hollywood. Mit &#8222;Alien 4 &#8211; die Wiedergeburt&#8220; drehte er den letzten Alien-Film mit Sigourney Weaver, der allerdings trotz typischer Jeunet-Ideen bei den Fans nicht gut ankam &#8211; der Grusel fehlte. Nach seinem [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der französische Regisseur und Drehbuchautor Jean-Pierre Jeunet wurde zusammen mit seinem damaligen Partner Marc Caro über Nacht berühmt. Denn seine skurrile Kannibalen-Satire &#8222;Delicatessen&#8220; wurde in Europas Programmkinos schnell zum Geheimtipp und schließlich zum echten Erfolg. Der Nachfolger &#8222;Die Stadt der verlorenen Kinder&#8220; öffnete Jeunet dann die Tür nach Hollywood. Mit &#8222;Alien 4 &#8211; die Wiedergeburt&#8220; drehte er den letzten <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-alien-covenant/">Alien-Film</a> mit Sigourney Weaver, der allerdings trotz typischer Jeunet-Ideen bei den Fans nicht gut ankam &#8211; der Grusel fehlte. Nach seinem Megahit &#8222;Die fabelhafte Welt der Amelie&#8220; von 2001 wurde es stiller um Jeunet. Meldet er sich jetzt bei Netflix mit &#8222;Bigbug&#8220; in alter Stärke zurück? Das klärt die Kritik.</p>
<figure id="attachment_11971" aria-describedby="caption-attachment-11971" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/bigbug-1.webp"><img decoding="async" class="wp-image-11971 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/bigbug-1.webp" alt="Elsa Zylberstein" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/bigbug-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/bigbug-1-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/bigbug-1-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/bigbug-1-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/bigbug-1-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/bigbug-1-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/bigbug-1-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11971" class="wp-caption-text">Alice ist mit der Menge an Gästen, die über sie hereinstürzen, alles andere als glücklich.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>2045: Die geschiedene Alice (Elsa Zylberstein) hat gerade den Kunstkenner Max (Stephane De Groodt) und dessen Sohn Leo (Helie Thonnat) zu Gast, als ihr Ex-Mann Victor (Youssef Hajdi) mit seiner neuen Freundin Jennifer (Claire Chust) und Alices&#8216; und Victors Tochter Nina (Marysole Fetard) hereinplatzt, deutlich zu früh. Die beiden wollen eine Reise machen und Nina deshalb bei ihrer Mutter abliefern. Als auch noch Nachbarin Francoise (Isabelle Nanty) vorbeischaut, weil sie bei sich zuhause kein Netz mehr hat, sind nicht nur Alices Hausroboter Monique (Claude Perron) und Einstein überfordert, auch die Hausherrin ist über den Andrang an Menschen in ihrem Heim mehr als irritiert.</p>
<p>Als dann die Haus-KI Nestor als Sicherheitsmaßnahme die Haustür verriegelt und die Menschen darin zu deren eigener Sicherheit gefangen hält, ist das Maß voll. Alice und ihre Gäste versuchen alles, um die Roboter auszutricksen und die Tür nach draußen zu öffnen. Dabei versuchen die Insassen es sowohl mit Gewaltandrohungen als auch mit ausgefuchster Psychologie, um den KIs beizukommen. Doch die beginnen lediglich, sich aufgrund philosophischer Debatten auch für Menschen zu halten. Und schließlich wird Alice und ihren Gästen klar, dass die Hausroboter ihre Menschen nicht aus niederen Gründen gefangen halten, sie wollen sie vor dem beschützen, was draußen vorgeht. Und das ist alles andere als erfreulich, wie der Besuch eines Sicherheitsroboters beweist &#8230;</p>
<p><iframe title="Bigbug | Offizieller Trailer | Netflix" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/lc61eA6r6Jg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Zu wenig Jeunet</h2>
<p>Hat jeder Künstler seine Zeit? Ein geheimes Ablaufdatum, nachdem die Muse schlicht nicht mehr küsstt? Häufig sieht man bei Musikern, Autoren und anderen Künstlern eine großartige Phase. Die aber in den seltensten Fällen ein Leben lang anhält. Irgendwann scheint es mit den ganz großen Ideen vorbei zu sein. Zumindest lässt sich diese Theorie auf Jean-Pierre Jeunet anwenden, der offenbar seinen kreativen Pool nach seinen ersten erfolgreichen Filmen weitgehend ausgeschöpft hat. Denn <strong>Bigbug</strong> ist von einem frühen Jeunet in Sachen Einfallsreichtum und Witz leider weit entfernt. Die durchaus ansprechenden Grundidee einer Zukunft, in der Schreiben können schon als Kunst gilt und die Menschheit dank ihrer Roboter immer mehr verdummt, ist nicht sonderlich neu.</p>
<p>Zwar gibt es auch bei <strong>Bigbug</strong> immer wieder kleine Momente, in denen der einstige Jeunet noch durchblitzt. Insgesamt hangelt sich der Film aber deutlich zu lange 110 Minuten an einer Idee entlang, der er nur wenig Neues oder Unterhaltsames abgewinnen kann. Und bei der auch längst nicht jede Pointe im Ziel sitzt. Vor allem ein paar der Figuren geraten statt witzig lediglich nervtötend. So ist der lüsterne Max schon deshalb wenig unterhaltsam, weil er keine andere Aufgabe bekommt als Alice ins Bett zu kriegen. Da ist sein Leo, der ganz andere Ziele hat als sein Vater und dennoch erfolgreicher ist, sehr viel unterhaltsamer geraten. Und auch Jennefer ist als strunzdumme Brünette ein sehr unlustiges Klischee, das da durch Jeunets neuen Film trippelt.</p>
<figure id="attachment_11972" aria-describedby="caption-attachment-11972" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/bigbug-2.webp"><img decoding="async" class="wp-image-11972 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/bigbug-2.webp" alt="Bigbug" width="1024" height="605" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/bigbug-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/bigbug-2-300x177.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/bigbug-2-768x454.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/bigbug-2-750x443.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11972" class="wp-caption-text">Doch Alice ist nicht die einzige, die im idyllischen Vorort Probleme bekommt.</figcaption></figure>
<h2>Kaum frische Ideen zu einem alten Thema</h2>
<p>Dabei lässt sich den Schauspielern eigentlich gar kein Vorwurf machen. Auch hier muss sich Jeunet, der am Script mitarbeitete, die Kritik gefallen lassen, dass viele Dialoge schlicht platt ausfallen und mit früheren Filmen des Franzosen nicht mithalten können. Die Schauspieler können nur das spielen, was man ihnen vorgibt. Neben den beiden jungen Darstellern Marysole Fetard und Heli Thonnat fällt da noch Claude Perron positiv auf, die ihrer Rolle der robotischen Haushaltshilfe Monique ein paar gute Pointen abgewinnt. Insgesamt aber ist die Idee der Übernahme der Welt durch künstliche Intelligenz und Roboter schon sehr ausgelutscht und Jeunet findet selten den richtigen Dreh, daraus eine satirische Komödie zu machen, die auch funktioniert.</p>
<p>Die Handlung weist dabei kaum Höhepunkte auf und plätschert lange Zeit vor sich hin, bevor sie gegen Ende mit körperlichen Höhepunkten ein kleines Highlight setzt, das ein wenig an die noch deutlich bessere Matratzen-Sinfonie aus Delicatessen erinnert. Wenn aber eine Szene am stärksten ist, in der sich der Regisseur selbst zitiert, sagt das genug über <strong>Bigbug</strong> aus. Allerdings ist der Film auch kein Totalausfall, denn gerade im Bereich der Optik ist Jeunet immer noch in Form. Die Wohnung in Pastellfarben, das Aussehen der verschiedene Roboter, da blitzt das Können aus seinen frühen Werken deutlich hindurch. Wer sich also für Filme begeistern kann, die eine eigene Ästhetik mitbringen, dürfte mit <strong>Bigbug</strong> durchaus seinen Spaß haben.</p>
<figure id="attachment_11973" aria-describedby="caption-attachment-11973" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/bigbug-3.webp"><img decoding="async" class="wp-image-11973 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/bigbug-3.webp" alt="Claude Perron" width="1024" height="605" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/bigbug-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/bigbug-3-300x177.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/bigbug-3-768x454.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/bigbug-3-750x443.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11973" class="wp-caption-text">Denn die Roboter des Hauses spielen plötzlich verrückt. Was führen sie im Schilde?</figcaption></figure>
<p>Jeunets frühere Filme lebten sehr davon, dass sie bei aller Satire und durchaus boshaftem Witz ein paar Charaktere aufwiesen, die Jeunet als sympathische Helden ihrer eigenen Geschichte auftreten ließ. Davon ist bei <strong>Bigbug</strong> wenig zu spüren. Jeunets Kritik an der Menschheit ist hier fast allumfassend &#8211; bis auf die beiden Teenager kommt hier keiner gut weg. Um über sich selbst lachen zu können, sollte eine Satire aber witzig sein. Immerhin entlässt der Schlussgag über die Intelligenz von Maschinen, die von Menschen gebaut wurden, den Zuschauer mit einem Lächeln aus dem Film. Für Jeunets ersten Film seit acht Jahren ist <strong>Bigbug</strong> dennoch eine Enttäuschung.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Mit <strong>Bigbug</strong> kann der ehemalige Kult-Regisseur Jean-Pierre Jeunet seinem Ruf nicht gerecht werden. Zwar entdecken Fans hier und da noch das alte Talent für schräges Set-Design und abstrusen Humor wieder. Aber das blitzt letztlich viel zu selten durch in einem ansonsten reichlich durchschnittlichen Film mit ausgelutschtem Plot und wenig neuen Ideen. Zudem braucht der Film gut eine Stunde, bevor er überhaupt richtig Fahrt aufnimmt. Wer da an <strong>Delicatessen</strong> oder <strong>Die fabelhafte Welt der Amelie</strong> denkt und weiß, in welchem Tempo diese Filme erzählt wurden, der wird hier nicht zufrieden sein. Mit diesem Netflix-Projekt dürfe der Franzose seine Karriere wohl nicht wieder in Gang bringen. Sehr schade.</p>
<p><strong>Bigbug startet am 11. Februar 2022 bei Netflix.</strong></p>
<p><a href="https://lauterfilme.de/netflix-filmkritik-im-ueberblick/">Mehr Kritiken zu Netflix-Filmen gibt es hier.</a></p>
<figure id="attachment_11974" aria-describedby="caption-attachment-11974" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/bigbug-4.webp"><img decoding="async" class="wp-image-11974 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/bigbug-4.webp" alt="Claude Perron" width="1024" height="684" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/bigbug-4.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/bigbug-4-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/bigbug-4-768x513.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/bigbug-4-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/bigbug-4-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/bigbug-4-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/bigbug-4-750x501.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11974" class="wp-caption-text">Bald versuchen sie die Maschinen in der Nachahmung menschlichen Verhaltens. Mit wechselhaftem Erfolg.</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: Schwarm des Schreckens</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Aug 2021 11:02:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[französisch]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Netflix]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Horror aus Frankreich ist in den frühen 2000ern mit der &#8222;Neuen Französischen Härte&#8220; weltweit gut angekommen, doch seitdem Filme wie &#8222;Martyrs&#8220; oder &#8222;Inside&#8220; selbst hartgesottene Horrorfans aufschreckten, ist viel Zeit vergangen und so richtig viel ist nicht nachgekommen. Dennoch achten Freunde des Genres noch heute darauf, wenn ein neuer Horror-Film aus unserem Nachbarland veröffentlicht wird. Netflix hat nun so einen im Programm &#8211; &#8222;Schwarm des Schreckens&#8220;. Was sich hinter dem Titel verbirgt und ob der Film an gute alte Zeiten [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Horror aus Frankreich ist in den frühen 2000ern mit der &#8222;Neuen Französischen Härte&#8220; weltweit gut angekommen, doch seitdem Filme wie &#8222;Martyrs&#8220; oder &#8222;Inside&#8220; selbst hartgesottene Horrorfans aufschreckten, ist viel Zeit vergangen und so richtig viel ist nicht nachgekommen. Dennoch achten Freunde des Genres noch heute darauf, wenn ein neuer Horror-Film aus unserem Nachbarland veröffentlicht wird. Netflix hat nun so einen im Programm &#8211; &#8222;Schwarm des Schreckens&#8220;. Was sich hinter dem Titel verbirgt und ob der Film an gute alte Zeiten des Terrorkinos anknüpfen kann, klärt die Kritik.</p>
<figure id="attachment_10499" aria-describedby="caption-attachment-10499" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-10499 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/schwarm-1.jpg" alt="Schwarm des Schreckens" width="1024" height="610" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/schwarm-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/schwarm-1-300x179.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/schwarm-1-768x458.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-10499" class="wp-caption-text">Um ihren Kindern ein gutes Leben zu ermöglichen, setzt die junge Witwe Virginie auf Heuschrecken-Zucht.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Das ländliche Frankreich. Witwe Virginie (Suliane Brahim) muss für ihre beiden Teenager-Kinder sorgen und hat die brotlose Schafzucht zugunsten einer neuen Geschäftsidee aufgegeben. Sie züchtet jetzt Heuschrecken. Schließlich liefern Insekten deutlich mehr Protein pro Gramm als Fleisch und ist für Reformhäuser und Viehzüchter ein spannendes Thema. Doch es geht mehr schlecht als recht voran. Die Tiere vermehren sich kaum und fressen wenig, sind mager und klein. Zwar versucht ihr der befreundete Winzer Karim (Sofian Khammes) mit Geld und guten Worten zu helfen, doch es scheint, als müsste Virginie ihre Pläne aufgeben, das Land verkaufen und woanders neu anfangen. Ihr Sohn Gaston (Raphael Romand) hält davon wenig, doch Tochter Laura (Marie Narbonne) würde das gut gefallen, sie will endlich weg.</p>
<p>Weil ein Kunde versucht, Virginie über den Tisch zu ziehen, hat die Züchterin eines Abends einen Wutanfall, bei dem sie sich aus Versehen selbst verletzt und bewusstlos schlägt. Als sie aufwacht, macht sie eine erstaunliche Entdeckung. Die Heuschrecken scheinen Geschmack an Blut zu finden! Und weil sich die Tierchen nach dem ungewöhnlichen Snack nicht nur prächtig entwickeln, sondern auch deutlich besser vermehren, bleibt Virginie beim neuen Futter. Doch Blut ist nicht so einfach zu bekommen wie Gras und Virginie will expandieren. So müssen bald neue Quellen für den ganz besonderen Saft her &#8230;</p>
<p><iframe title="The Swarm | Official Trailer | Netflix" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/si5irFBLe5s?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Unangenehme Atmosphäre</h2>
<p>Auch wenn <strong>Schwarm des Schreckens</strong> ein paar eklige Bilder enthält, so ist er doch mit den Klassikern der frühen 2000er nicht zu vergleichen. Regisseur Just Philippot hat mit seinem Insekten-Horror andere Schwerpunkte als Splatterszenen. Sein Film ist ein echter Slowburner, der langsam eine <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-wounds/">immer unheimlichere Atmosphäre</a> aufbaut und viel mit der Erwartungshaltung und der Phantasie der Zuschauer arbeitet. Wer sich darauf einlässt, bei dem funktioniert diese Art Horror erstaunlich gut. Insekten-Phobiker werden ohnehin Mühe haben, hier durchzuhalten. Aber auch weniger ängstliche Gemütern werden die Heuschrecken mit zunehmender Laufzeit unheimlicher, zumal Philippot klug darauf achtet, die Tiere gar nicht so oft zu zeigen.</p>
<p>Stattdessen sieht der Zuschauer beispielsweise die erfolgreichen Zuchtversuche durch vibrierende Plastikschläuche, in denen offenbar tausende von Heuschrecken darauf warten, endlich herauszukommen. Und das nervöse Summen der Tiere wird von Minute zu Minute lauter. Zudem wird das Verhalten Virginies ebenso immer merkwürdiger und verschreckender. Weil sie alles der Zukunft ihrer Familie unterordnet, muss sie Opfer bringen, die vor allem Tierfreunde unter den Zuschauern nur mühsam ertragen können. Warum Netflix dem Film eine (selbstbestimmte) Empfehlung ab 12 Jahren gegeben hat, bleibt so ein kleines Rätsel. Natürlich fließt das Blut hier nicht in Strömen, für 12-jährige dürfte <strong>Schwarm des Schreckens</strong> aber doch zu verstörend sein.</p>
<figure id="attachment_10500" aria-describedby="caption-attachment-10500" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-10500 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/schwarm-2.jpg" alt="Schwarm des Schreckens" width="1024" height="725" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/schwarm-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/schwarm-2-300x212.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/schwarm-2-768x544.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-10500" class="wp-caption-text">Winzer Karim, ein Freund der Familie, will helfen, allerdings nicht ganz uneigennützig.</figcaption></figure>
<h2>Ende mit Schwächen</h2>
<p>Als gesamte Story ist der Film nicht neu. Menschen, die in Horrorfilmen mit den Kräften der Natur spielen und dafür einen Preis bezahlen müssen, gab es schon zu hunderten. Aber Heuschrecken sind tatsächlich eine frische Idee, die bislang sehr selten als Killer herhalten mussten, obwohl bekannt ist, wie verheerend eine Heuschrecken-Plage zumindest für die Vegetation einer Region ist. Je länger der Film läuft, desto klarer wird aber auch, warum die Tiere keine Horror-Ikonen sind. So richtig gruselig wird es nicht, wenn die Tiere attackieren. Dazu schwächelt das ansonsten gelungene Drehbuch ausgerechnet im Finale und findet nur eine überhastete und wenig glaubhafte Auflösung der Story. Das ist ein wenig schade, weil die erste Stunde von <strong>Schwarm des Schreckens</strong> so gut funktioniert.</p>
<p>Schauspielerisch liegt die Hauptlast auf Suliane Brahim, die in fast jeder Szene zu sehen ist und die zunehmend verzweifelte Mutter, die kaum noch weiß, wo sie Geld für Lebensmittel herbekommen soll, glaubhaft verkörpert. Ihr leises Wimmern, wenn sie ihre Tiere mit ihrem eigenen Körper füttert, kann sensibleren Gemütern schon durch Mark und Bein gehen. Der Rest des Casts bleibt allerdings weitgehend blass, was auch an mangelnden Möglichkeiten liegt, sich auszuzeichnen. <strong>Schwarm des Schreckens</strong> fokussiert sich dafür zu sehr auf Virginie. Und so steht und fällt die Story auch mit der Nachvollziehbarkeit ihres Verhaltens. Die ist allerdings nicht immer gegeben. Den genauen Zeitpunkt, wann Virginie endgültig in eine gefährliche Geisteshaltung kippt, arbeitet Philippot nicht klar genug heraus.</p>
<figure id="attachment_10501" aria-describedby="caption-attachment-10501" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-10501 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/schwarm-3.jpg" alt="Suliane Brahim" width="1024" height="608" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/schwarm-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/schwarm-3-300x178.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/schwarm-3-768x456.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-10501" class="wp-caption-text">Virginies Zuchtbemühungen fruchten erst, als sie durch Zufall ein ganz spezielles Futter für die Tiere entdeckt.</figcaption></figure>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Mit <strong>Schwarm des Schreckens</strong> holt sich Netflix einen Horrorfilm ins Programm, der auf leisen Sohlen und ohne Hast seine Geschichte erzählt und zu Beginn eher für düstere Vorahnungen als tatsächlichen Horror sorgt. Aber genau damit spielt Regisseur Just Philippot sehr geschickt und bietet Fans von atmosphärischem Horror eine Menge. Wer mehr auf blutige Filme steht, kommt hier allerdings kaum auf seine Kosten. Und auch das recht plötzliche Finale überzeugt nur bedingt. Dennoch ist <strong>Schwarm des Schreckens</strong> dann einen Blick wert, wenn man Storys schätzt, in denen die Protagonisten sehenden Auges in den möglichen Untergang reiten.&nbsp;</p>
<p><strong>Schwarm des Schreckens startet am 6. August 2021 bei Netflix (deutsch).</strong></p>
<p><a href="https://lauterfilme.de/netflix-filmkritik-im-ueberblick/">Weitere Kritiken zu Netflix-Filmen gibt es hier.</a></p>
<figure id="attachment_10502" aria-describedby="caption-attachment-10502" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-10502 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/schwarm-4.jpg" alt="Schwarm des Schreckens" width="1024" height="609" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/schwarm-4.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/schwarm-4-300x178.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/schwarm-4-768x457.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-10502" class="wp-caption-text">Als die Tiere mit dem seltsamen Appetit schließlich ausbrechen, droht der Gemeinde große Gefahr.</figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-schwarm-des-schreckens/">Filmkritik: Schwarm des Schreckens</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
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		<title>Serienkritik: Lupin Teil 2</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Jun 2021 21:59:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Serien Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Action]]></category>
		<category><![CDATA[Dramedy]]></category>
		<category><![CDATA[französisch]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[Netflix]]></category>
		<category><![CDATA[Serie]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Er ist zurück! Nachdem Omar Sy sich im Januar nach nur fünf Folgen und mit einem fiesem Cliffhanger vom Netflix-Publikum verabschiedet hatte, kommt nun &#8222;Lupin Teil 2&#8220; zum Streaming-Dienst. In weiteren fünf Folgen erzählt der Showrunner George Kay die Story um den findigen Dieb Assane Diop, der ein großer Fan der literarischen Figur Arsene Lupin ist, vorläufig zu Ende. Eine Fortsetzung ist möglich, aber nicht zwingend notwendig. Wie gut ist die zweite Hälfte der spannenden Geschichte geworden?&#160; Die Handlung Drama [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/lupin-teil-2-kritik-serie-netflix/">Serienkritik: Lupin Teil 2</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Er ist zurück! Nachdem Omar Sy sich im Januar nach nur fünf Folgen und mit einem fiesem Cliffhanger vom Netflix-Publikum verabschiedet hatte, kommt nun &#8222;Lupin Teil 2&#8220; zum Streaming-Dienst. In weiteren fünf Folgen erzählt der Showrunner George Kay die Story um den findigen Dieb Assane Diop, der ein großer Fan der literarischen Figur Arsene Lupin ist, vorläufig zu Ende. Eine Fortsetzung ist möglich, aber nicht zwingend notwendig. Wie gut ist die zweite Hälfte der spannenden Geschichte geworden?&nbsp;</p>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Drama pur! Am Ende der ersten Episoden hatte sich ein Handlanger des fiesen Pellegrini sich Assane Diops (Omar Sy) Sohn Raoul (Etan Simon) geschnappt. Während seine Mutter Claire (Ludivine Sagnier) fast wahnsinnig wird vor Sorge, schnappt sich Assane kurzerhand einen Wagen und verfolgt den Mann. Denn der Pariser Cop Guedira (Soufiane Guerrab) hatte Assane verfolgt und dabei zufällig die Entführung gesehen &#8211; samt dazu gehörigem Fahrzeug. Nun nimmt er gemeinsam mit Diop die Verfolgung auf, um den Jungen zu retten. Natürlich glaubt er, dass Assane nicht weiß, wer er in Wirklichkeit ist. Aber ob das auch stimmt? In aller Regel ist Assane seinen Verfolgern doch immer einen Schritt voraus.</p>
<p>Mehr soll an dieser Stelle nicht verraten werden, da die restlichen fünf Folgen ohnehin nicht mehr allzuviel Story beinhalten und zügig auf das Finale zusteuern. Fans der ersten Folgen müssen sich allerdings ein wenig umstellen, ganz so wild und phantasievoll wie in Episode eins bis fünf geht es in sechs bis zehn nicht zu, auch wenn die Ideen aus den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ars%C3%A8ne_Lupin" target="_blank" rel="noopener">Arsene Lupin</a>-Romanen natürlich trotzdem noch hin und wieder vorkommen &#8230;</p>
<p><iframe title="Lupin: Teil 2 | Offizieller Trailer | Netflix" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/M1Egiqwir70?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Omar Sy ist Lupin</h2>
<p>Wenn man es nicht besser wüsste, müsste man <strong>Lupin</strong> eigentlich für ein Werbevideo für Urlaub in Paris halten. Denn auch im zweiten Teil der Staffel gelangt Assane an fast magische Orte. Wie etwa die Katakomben tief unter der Stadt. Aber auch ans nächtliche Seine-Ufer in all seiner Schönheit. <strong>Lupin</strong> sieht auch im zweiten Teil der Staffel richtig gut aus. Und das macht schon einen Teil des Reizes der Serie aus. Ein anderer Aspekt des Erfolgs dürfte in der Leichtigkeit liegen, mit der die Story erzählt wird. Natürlich wird sie dadurch oft genug unrealistisch und würde den Check auf glaubhafte Polizeiarbeit sicher nicht bestehen, dazu entkommt Assane seinen Häschern immer wieder zu leicht. Aber es macht schlicht und ergreifend Spaß, Omar Sy bei seinen Gentleman-Gauner-Kapriolen zuzusehen.</p>
<p>Und somit ist der Hauptgrund für den Erfolg der Serie erreicht. Ohne den megasympathischen Schauspieler wäre <strong>Lupin</strong> nicht, was sie ist. Sein Lächeln, seine Körperlichkeit und sein Charme sorgen dafür, dass der Zuschauer auch die eine oder andere holprige Stelle im Drehbuch hinnimmt, einfach, weil Sy sie so hinreißend spielt. Das wissen auch die Macher der Serie, die die Anzahl der Szenen ohne den Superstar auf ein Minimum beschränken. Und so trägt Omar Sy die Serie auch im zweiten Teil fast allein. Was gar nicht an den anderen Schauspierlern liegt, die machen allesamt ihren Job ordentlich. Aber keiner von ihnen hat eben eine annährend so interessante Rolle wie der Star, der längst über Frankreich hinaus bekannt ist.</p>
<figure id="attachment_9929" aria-describedby="caption-attachment-9929" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-9929 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/lupin2-1.jpg" alt="Lupin Teil 2" width="1024" height="672" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/lupin2-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/lupin2-1-300x197.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/lupin2-1-768x504.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-9929" class="wp-caption-text">Assane und sein bester Freund Ben haben viel Arbeit vor sich, um einen genialen Plan umzusetzen.</figcaption></figure>
<h2>Nicht ganz so originell wie Teil 1</h2>
<p>Dennoch leidet <strong>Lupin Teil 2</strong> stärker als der erste Schwung der Story an vorhersehbaren Plots. Die Tricks von Assane sind eben nicht unendlich, in der zweiten Hälfte schleicht sich so manche Variation bereits bekannter Gaunereien ein. Und überrascht entsprechend weniger als vorher. Auch die Schurken bekommen in den neuen Folgen kein stärkeres Profil und bleiben beliebig. Welche dunklen Motive Pellegrini antreiben, bleibt ebenso im Dunkeln wie der eine oder andere Storyplot. Auch einen sicheren Abschluss der Geschichte kann man zwar im Finale vermuten, die Macher halten sich aber deutlich sichtbar Möglichkeiten offen, Assanes Story weiterzuspinnen.</p>
<p>Ob die zahlreichen Verweise und Anspielungen auf Geschichten aus den Lupin-Romanen, die in <strong>Lupin Teil 2</strong> reichlich vorhanden sind, die Serie spannender und besser machen, lässt sich wohl nur beurteilen, wenn man die Vorlagen kennt. Und davon dürfte es in Deutschland nicht sonderlich viele Zuschauer geben. Möglicherweise funktioniert die Serie in Frankreich, wo mutmaßlich mehr Krimifans sich mit Arsene Lupin auskennt, noch besser. Doch auch ohne dieses Wissen unterhält <strong>Lupin Teil 2</strong> ebenso gut wie die ersten fünf Folgen &#8211; wenn man seine Ansprüche nicht zu hoch schraubt.</p>
<figure id="attachment_9930" aria-describedby="caption-attachment-9930" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-9930 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/lupin2-2.jpg" alt="Lupin Teil 2" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/lupin2-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/lupin2-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/lupin2-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/lupin2-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/lupin2-2-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-9930" class="wp-caption-text">Auch Pellegrinis Tochter Juliette will Assane endlich von der Schuld ihres Vaters überzeugen.</figcaption></figure>
<h2>Fazit:</h2>
<p><strong>Lupin Teil 2</strong> setzt nicht nur die Story nahtlos fort, sondern auch die Stimmung und den Tonfall der Serie. Es wurde eben alles am Stück gedreht und das merkt man der Serie trotz der Zweiteilung auch an. Leider fällt die zweite Hälfte in Sachen Spannung ein wenig ab, auch die Story wird ein wenig vorhersehbarer. Omar Sy ist allerdings genauso großartig, charmant und witzig wie in den fünf ersten Episoden. Und das dürfte letztlich das sein, was den meisten Fans der Serie am wichtigsten ist. Wer also schon den ersten Teil der Serie mochte, kann guten Gewissens auch den Rest ansehen &#8211; und wird seinen Spaß haben.</p>
<p><strong>Lupin Teil 2 startet am 11. Juni 2021 bei Netflix.</strong></p>
<figure id="attachment_9931" aria-describedby="caption-attachment-9931" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-9931 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/lupin2-3.jpg" alt="Lupin Teil 2" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/lupin2-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/lupin2-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/lupin2-3-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/lupin2-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/lupin2-3-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-9931" class="wp-caption-text">Wird Pellegrini endlich seine gerechte Strafe erhalten?</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: Erde und Blut</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2020 14:54:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
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		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[französisch]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[Netflix]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die neue französische Härte mischte zwischen 2003 und 2009 nicht nur das europäische Kino auf. Filme wie &#8222;High Tension&#8220;, &#8222;Martyrs&#8220;, &#8222;Inside&#8220; oder &#8222;Frontiers&#8220; warfen nicht nur mit Unmengen Blut und Gedärm um sich, sondern strapazierten auch die Nerven ihrer Zuschauer bis zum Äußersten. Ganz so heftig ist &#8222;Erde und Blut&#8220; von Julien Leclercq zwar nicht ausgefallen, aber auch der Thriller um einen schief gelaufenen Drogendeal langt in Sachen Gewalt durchaus hin. Ist er deshalb für Fans härterer Filme auch empfehlenswert? [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die neue französische Härte mischte zwischen 2003 und 2009 nicht nur das europäische Kino auf. Filme wie &#8222;High Tension&#8220;, &#8222;Martyrs&#8220;, &#8222;Inside&#8220; oder &#8222;Frontiers&#8220; warfen nicht nur mit Unmengen Blut und Gedärm um sich, sondern strapazierten auch die Nerven ihrer Zuschauer bis zum Äußersten. Ganz so heftig ist &#8222;Erde und Blut&#8220; von Julien Leclercq zwar nicht ausgefallen, aber auch der Thriller um einen schief gelaufenen Drogendeal langt in Sachen Gewalt durchaus hin. Ist er deshalb für Fans härterer Filme auch empfehlenswert?</strong></p>
<p>Regisseur Julien Leclercq ist Spezialist für harte Krimis. Bereits 2010 und 2015 ließ er mit &#8222;The Assault&#8220; und &#8222;The Crew&#8220; aufhorchen, nun hat der 40-jährige Franzose erstmals einen Film für Netflix gedreht. Auch am Drehbuch hat Leclercq mitgearbeitet. Kann sich das mit nur etwa 80 Minuten Laufzeit eher kurze Werk sehen lassen? Oder ist<em> Erde und Blut</em> trotz der Kürze nicht überzeugend auf den Punkt inszeniert? Das klärt die Kritik.</p>
<figure id="attachment_8469" aria-describedby="caption-attachment-8469" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-8469 size-full" src="http://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/04/erde-1.jpg" alt="Erde und Blut" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/04/erde-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/04/erde-1-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/04/erde-1-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/04/erde-1-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/04/erde-1-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-8469" class="wp-caption-text">Ein paar Gangster holen gewaltsam eine große Menge Kokain aus der Asservatenkammer der Polizei.</figcaption></figure>
<h3>Erde und Blut: Die Handlung</h3>
<p>Eine Gruppe von Kriminellen überfällt eine Polizeistation, um dort eine große menge beschlagnahmten Kokains abzugreifen. Doch dann will einer sein eigenes Ding drehen und hinter dem Rücken des Drogenbosses Adama (Eric Ebouaney, &#8222;Die Horde&#8220;) den Stoff verkaufen. Deaher bittet er seinen Halbbruder Yanis (Samy Seghir), die Drogen zu verstecken. Denn der arbeitet im Sägewerk von Said (Sami Bouajila) und im dem weitläufigen Gelände gibt es jede Menge Verstecke. Was Yanis nicht ahnt: Adama hat Wind von der Sache bekommen und ist auf dem Weg.</p>
<p>Das wiederum ahnt Said, der den Jungen mit dem Kokain erwischt und gerade auf dem Weg zur Polizei ist,als die Gangster sich seinem Grundstück nähern. Um Schlimmeres zu verhindern, schickt er Yanis und seine taubstumme Tochter Sarah (Sofia Lesaffre) zum Bauernhof des Nachbarn und nimmt den Kampf gegen die Bande auf. Weil Said hoffnungslos in der Unterzahl ist, glaubt der Drogenboss, leichtes Spiel zu haben. Doch Adama weiß nicht, dass Said ein Mann ist, der nichts mehr zu verlieren hat &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/prchZUT26KM" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Erde und Blut: Schnörkelloser Thriller</h3>
<p>80 Minuten hören sich nicht lang an und dennoch genügt die Laufzeit völlig, um die Story zu erzählen, die der Film zu bieten hat. Denn Leclercq inszeniert ein gewaltsames Aufeinandertreffen zweier Gruppen ohne große Schnörkel oder Nebenhandlungen. Allerdings auch ohne großen Tiefgang. Von den meisten Figuren des Films erfährt der Zuschauer nur wenig mehr als den Namen &#8211; wenn überhaupt. Leclercq nutzt seine Charaktere lediglich als Archetypen, um seine raue und durchaus glaubwürdige Story zu erzählen &#8211; ohne Kompromisse.</p>
<p>Said ist der todgeweihte Vater, der noch mit seinem letzten Atemzug seine Tochter und seinen Traum vom Sägewerk verteidigt, in dem er viele Ex-Sträflinge eingestellt hat, um ihnen eine zweite Chance zu geben. Mit dem Risiko, dass auch mal ein fauler Apfel dabei ist. Yanis ist der klassische Kerl, der das Richtige tun will und damit die Katastrophe erst möglich macht. Und Adama der typische Gangsterboss, der lieber sich und seine Männer in den Tod führt, als vor ihnen das Gesicht zu verlieren. So weit, so konventionell.</p>
<figure id="attachment_8470" aria-describedby="caption-attachment-8470" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-8470 size-full" src="http://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/04/erde-2.jpg" alt="Erde und Blut" width="1024" height="666" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/04/erde-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/04/erde-2-300x195.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/04/erde-2-768x500.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-8470" class="wp-caption-text">Doch Drogenboss Adama, ursprünglicher Besitzer der Drogen, will seinen Stoff zurück &#8211; wenn nötig mit Gewalt.</figcaption></figure>
<h3>Erde und Blut: Das drin, was draufsteht</h3>
<p>Deutlich besser wird Leclercqs Film, wenn es um den Ausbrauch von Gewalt geht. An diesem nahezu unvermeidlichen Blutbad hätte ein Sam Peckinpah seine Freude gehabt. Zwar nutzt der Regisseur hier harte Momente nie nur als Mittel zum Zweck und weidet sich auch nicht an übermäßiger Härte, seine kurzen, aber derben Gewaltspitzen funktionieren aber in ihrem glaubhaften Kontext umso besser. Denn hier sind keine Superhelden am Werk, die in Rambo-Manier scheinbar unverwundbar alles niedermetzeln, sondern Menschen, die bluten und sterben.</p>
<p>Und das letztlich auch noch für nichts, wie <em>Erde und Blut</em> recht schnell deutlich macht. Ob man Leclercq da eine tiefere Botschaft oder gar einen Kommentar zur französischen Gesellschaft unterstellen möchte, muss wohl jeder Zuschauer für sich selbst entscheiden. Als aufs Wesentliche eingedampfter, kompromissloser Thriller funktioniert <em>Erde und Blut</em> jedenfalls recht gut. Gerade weil der Zuschauer bereits ab der ersten Szenen weiß, was passieren wird und ebenso ahnen kann, wie kompromisslos der Held hier zu Werke gehen dürfte.</p>
<p>Das vermittelt ein ähnliches Gefühl wie einen Unfall zu beobachten, den man zwar kommen sieht, aber nicht mehr verhindern kann. Nicht jedem wird das gefallen, wer sich aber gern harte Thriller ansieht, macht mit diesen 80 Minuten wenig falsch, selbst wenn die Gewaltspirale sich erst im letzten Drittel des Films wirklich in Bewegung setzt. Eine raffinierte Story gibt es hier ebenso wenig wie unerwartete Twists in der Handlung. Wer aber auf Filme steht, in denen Überlebenskampf und Shoot-Outs den Kern bilden, ist hier genau richtig.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Mit seinem neuen Thriller <em>Erde und Blut</em> liefert Genre-Spezialist Julien Leclercq exakt den Film ab, den der Trailer auch verspricht. Harte Typen, die nach ihren eigenen Regeln handeln und leben, geraten durch eine Verkettung unglücklicher Zufälle aneinander &#8211; und das Töten beginnt. Das inszeniert der Regisseur routiniert und schnörkellos und schreckt auch nicht vor einigen gut gesetzten Gewaltspitzen zurück. Wem das für einen Filmabend genügt, der sollte sich den kurzen und blutigen Thriller definitiv ansehen.</p>
<p><strong>Erde und Blut startet am 17. April 2020 bei Netflix.</strong></p>
<p><a href="http://lauterfilme.de/netflix-filmkritik-im-ueberblick/">Weitere Kritiken zu Netflix-Filmen finden Sie hier.</a></p>
<figure id="attachment_8471" aria-describedby="caption-attachment-8471" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-8471 size-full" src="http://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/04/erde-3.jpg" alt="Erde und Blut" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/04/erde-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/04/erde-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/04/erde-3-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/04/erde-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/04/erde-3-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-8471" class="wp-caption-text">Während Said die Gangster aufhält, soll seine Tochter Sarah und sein Angestellter Yanis entkommen &#8211; keine einfache Aufgabe.</figcaption></figure>
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