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		<title>Filmkritik: The Sadness</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Feb 2022 17:05:56 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bislang war die Insel Taiwan, die offiziell noch immer zu China gehört, nicht unbedingt ein Land, aus dem beachtete Horrorfilme kommen. Und streng genommen war es auch der kanadische Regisseur Rob Jabbaz, der das Projekt in Taiwan umsetzte, seine Impulse aber sicherlich eher aus dem westlichen Kino holte. Dennoch hat &#8222;The Sadness&#8220; bereits im vergangenen Jahr beim Fantasy Film Fest Furore gemacht. Denn so hart und kompromisslos kam lange kein Zombiefilm mehr in die Kinos, wobei auch dieser Begriff eigentlich [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Bislang war die Insel Taiwan, die offiziell noch immer zu China gehört, nicht unbedingt ein Land, aus dem beachtete Horrorfilme kommen. Und streng genommen war es auch der kanadische Regisseur Rob Jabbaz, der das Projekt in Taiwan umsetzte, seine Impulse aber sicherlich eher aus dem westlichen Kino holte. Dennoch hat &#8222;The Sadness&#8220; bereits im vergangenen Jahr beim Fantasy Film Fest Furore gemacht. Denn so hart und kompromisslos kam lange kein Zombiefilm mehr in die Kinos, wobei auch dieser Begriff eigentlich nicht korrekt ist. Denn um Zombies handelt es sich hier nicht &#8211; ganz im Gegenteil. Was vom Film zu erwarten ist und ob es um mehr geht als exzessive Gewalt, das verrät die Kritik.</p>
<figure id="attachment_11888" aria-describedby="caption-attachment-11888" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/sad-1.webp"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-11888 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/sad-1.webp" alt="Regina Lei" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/sad-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/sad-1-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/sad-1-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/sad-1-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/sad-1-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/sad-1-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/sad-1-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11888" class="wp-caption-text">Was für ein Tag! Während Kat in der U-Bahn einen aufdringlichen Verehrer abzuwimmeln versucht &#8230;</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Jim (Berant Zhu) und Kat (Regina Lei) sind ein junges Paar, dass am Rande der Großstadt in einer kleinen Wohnung zusammenlebt und auf bessere Zeiten hofft. Während Kat einem Bürojob nachgeht, hält sich Jim mit Gelegenheitsarbeiten über Wasser und sucht nach einer richtigen Anstellung. Der Morgen scheint wie jeder andere, eine Meldung im TV von einer drohenden Epidemie durch eine neuen Virus nehmen beide nicht sonderlich ernst. Doch das soll sich bald ändern. Denn Jim erlebt bald hautnah, dass die Bedrohung durch dieses Virus sehr real ist. Als eine alte Frau in einem Restaurant Amok läuft und einen Angestellten schwer verletzt, bricht bald um Jim herum die Hölle aus. Aus harmlosen Gästen werden blutrünstige Killerbestien, die mit einem verzerrten Lächeln im Gesicht auf jeden Nichtinfizierten losgeht.</p>
<p>Während Jim mit Mühe nach Hase entkommt, wo der nächste Horror wartet, ist Kat noch mit der U-Bahn unterwegs. Dort muss sich sich erst der Avancen eines älteren Mannes erwehren, dann steigt ein Infizierter ein und das Blutbad beginnt auch hier. Nur mit Mühe kann Kat sich und eine verletzte junge Frau retten, ist aber bald schon der nächsten Bedrohung ausgesetzt. Denn ihr Verehrer lässt nicht nun gar nicht mehr aufhalten. Rasend schnell verbreitet sich die Krankheit in der ganzen Stadt und bald gibt es keine sicheren Orte mehr. Als Jim und Kat sich endlich per Telefon erreichen, sind sie Kilometer voneinander entfernt. Dennoch macht sich Jim auf den Weg, um seine Freundin zu retten &#8230;</p>
<p><iframe title="THE SADNESS | Red Band Trailer deutsch german [HD]" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/hHgogj0MynQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Romero und Cronenberg als Vorbilder?</h2>
<p>Blutigen Horror mit gesellschaftlicher Kritik mischen, das ist keine neue Erfindung. Schon 1968 brachte George A. Romero mit &#8222;The Night of the Living Dead&#8220; einen beinharten Zombiefilm heraus, der heute als kultureller Beitrag geehrt und im Museum of Modern Art ausgestellt wird. Auch Romeros spätere Werke tragen immer ähnliche Botschaften in sich, Horror um des Horrors Willen war Romeros Sache nicht. Auch David Cronenberg drehte in den 70ern einige Filme, die ebenso gesellschaftskritisch wie blutig waren, ob &#8222;Parasitenmörder&#8220; oder &#8222;Rabid &#8211; der brüllende Tod&#8220;. In diesem Fahrwasser bewegt sich auch Rob Jabbaz mit seinem Debütfilm. Und nimmt dabei auf zwei Vorlagen besonders Bezug.</p>
<p>So sieht sich der Kandier von der Comicserie &#8222;The Crossed&#8220; inspiriert, die vom Schotten Garth Ennis (&#8222;<a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-the-boys/">The Boys</a>&#8222;) erfunden und von vielen anderen Autoren und Zeichnern weitergeführt wurde. Die Handlung seines Films zeigt aber ganz unverkennbar viele Ähnlichkeiten zu Romeros großer Zombie-Trilogie Night, Dawn und Day of the Dead. Zwar lässt sich aus Spoilergründen nicht ins Detail gehen. Aber Kenner dieser Filme werden manche Szene auch in <strong>The Sadness</strong> wiedererkennen &#8211; und manche Idee ebenfalls. Hier wie dort interessiert sich der Macher vor allem für die Auswirkungen auf die Lebenden/Nichtinfizierten und deren Reaktionen auf die lebensbedrohliche Situation. Jabbaz lässt aber keine apathischen und hungernden Untoten auf seine Helden los, sondern fühlende Wesen ohne jeden Moralkodex.</p>
<figure id="attachment_11889" aria-describedby="caption-attachment-11889" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/sad-2.webp"><img decoding="async" class="wp-image-11889 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/sad-2.webp" alt="The Sadness" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/sad-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/sad-2-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/sad-2-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/sad-2-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/sad-2-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/sad-2-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/sad-2-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11889" class="wp-caption-text">&#8230; muss sich Jim zuhause gegen den infizierten Nachbarn zur Wehr setzen, der ihn töten will.</figcaption></figure>
<h2>Blutig, aber nicht zum Selbstzweck</h2>
<p>Wie einst Romero muss sich Jabbaz natürlich die Frage stellen lassen, ob seine Botschaft mit etwas weniger Gewalt nicht auch zu vermitteln gewesen wäre. Ob <strong>The Sadness</strong> nun der blutigste Film seit Menschengedenken ist, wie manche Artikel behaupten, sei einmal dahingestellt. Drastische Bilder von blutigen Morden liefert der Film allemal. Auch wenn besonders derbe Momente nicht gezeigt und somit der Phantasie des Zuschauers überlassen werden. Sei es eine zweckentfremdete Augenhöhle oder Säuglinge, deren Verbleib Jabbaz nicht im Detail zeigt, sondern nur Andeutungen liefert. Und was will der Regisseur nun mit seinem Film sagen?</p>
<p>Auffällig ist, dass seine Infizierten sehr wohl noch sprechen und ihre Absichten damit artikulieren können. Das zeigt die Membran zwischen den Infizierten und den Gesunden als sehr dünn. Und hin und wieder findet Jabbaz auch Szenen, in denen die genaue Zugehörigkeit der handelnden Figuren zu einer der Gruppen verschwimmt. Nun ist die Botschaft der Bestie Mensch auch nicht neu, aber Jabbaz findet einen interessanten neuen Ansatz, um seine Interpretation zu erzählen. Und nimmt seinen Film damit in jedem Fall aus der Reihe von Horrorbeiträgen heraus, deren Inhalt ausschließlich aus möglichst unappetitlichen Szenen besteht. Ohne deshalb einen tieferen Sinn zu vermitteln.</p>
<figure id="attachment_11890" aria-describedby="caption-attachment-11890" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-11890 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/sad-3.jpg" alt="The Sadness" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/sad-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/sad-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/sad-3-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/sad-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/sad-3-480x320.jpg 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/sad-3-720x480.jpg 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/sad-3-750x500.jpg 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-11890" class="wp-caption-text">Bald ist die ganze Stadt in Chaos und Blut getaucht.</figcaption></figure>
<p>Auch wenn nicht jeder Regie-Einfall sitzt, liefert Jabbaz als Erstling einen erstaunlich runden und einfallsreichen Film ab. So ist das verzerrte Lächeln der Infizierten fast gruseliger als deren Handlungen. Die Szenen, in denen die Pandemie im Vordergrund steht, und nicht das Gemetzel, gelingen dem Regisseur zum Teil sehr eindrucksvoll. Und er schafft einige intensive Momente ganz ohne Splatter-Effekte. Horror-Kenner werden möglicherweise bemängeln, dass viele Ideen der Handlung eben nicht wirklich neu sind. Und damit hätten sie auch Recht. Dennoch darf man Rob Jabbaz bescheinigen, dass er mit <strong>The Sadness</strong> einen sehr ordentlichen Beitrag zum Genre liefert. Und die Bezüge zur aktuellen Situation auf der Welt ihre Wirkung nicht verfehlen.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Mit <strong>The Sadness</strong> liefert Regie-Debütant Rob Jabbaz einen beachtlich blutigen und spannenden Pandemie-Thriller in der Tradition von Romero-Zombie-Filmen und &#8222;28 Days Later&#8220; ab, der sich hinter den Großen seines Genres nicht zu verstecken braucht. Kompromisslos hart, aber immer mit einem Gedanken dahinter. Extrem blutig, aber auch mit sehr spannenden Momenten ganz ohne Gewalt. Und mit einer niederschmetternden Botschaft, die leider nur zu gut in unsere heutige Zeit passt. Daher bleibt zu hoffen, dass Jabbaz&#8216; auch auf einer psychologischen Ebene gut funktionierender Horrorfilm nicht nur Gorehounds in die Kinos lockt. Momentan ist er nur dort ganz sicher ungeschnitten zu sehen. Eine FSK-Freigabe zum Heimkino-Release liegt bislang noch nicht vor.</p>
<p><strong>The Sadness startet am 3. Februar 2022 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_11891" aria-describedby="caption-attachment-11891" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-11891 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/sad-4.jpg" alt="Tzu-Chiang Wang" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/sad-4.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/sad-4-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/sad-4-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/sad-4-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/sad-4-480x320.jpg 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/sad-4-720x480.jpg 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/02/sad-4-750x500.jpg 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-11891" class="wp-caption-text">Und Kats hartnäckiger Verehrer hat seinen Traum von Sex und Verstümmelung auch noch nicht aufgegeben.</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: The Forever Purge</title>
		<link>https://lauterfilme.de/filmkritik-the-forever-purge/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Aug 2021 10:11:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Action]]></category>
		<category><![CDATA[Blutig]]></category>
		<category><![CDATA[brutal]]></category>
		<category><![CDATA[Fortsetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit &#8222;The Forever Purge&#8220; wollte James DeMonaco, Mastermind hinter der gesamten Reihe, seine Film-Serie eigentlich mit fünf Filmen und zwei Serienstaffeln beenden. Doch Produzent Jason Blum von Blumhouse beeilte sich umgehend, diese Aussage wieder einzukassieren. Er hat, so steht es zu lesen, DeMonaco zu weiteren Storys überredet, die das Ganze auf eine globalere Ebene bringen sollen. DeMonaco soll dabei Ideen nutzen, die eigentlich für die nicht mehr produzierte dritte Staffel der Purge-Serie gedacht waren. Dieser Film ist also kein Ende, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit &#8222;The Forever Purge&#8220; wollte James DeMonaco, Mastermind hinter der gesamten Reihe, seine Film-Serie eigentlich mit fünf Filmen und zwei Serienstaffeln beenden. Doch Produzent Jason Blum von Blumhouse beeilte sich umgehend, diese Aussage wieder einzukassieren. Er hat, so steht es zu lesen, DeMonaco zu weiteren Storys überredet, die das Ganze auf eine globalere Ebene bringen sollen. DeMonaco soll dabei Ideen nutzen, die eigentlich für die nicht mehr produzierte dritte Staffel der Purge-Serie gedacht waren. Dieser Film ist also kein Ende, obwohl das gut funktioniert hätte. Warum das so ist und ob sich Fans auch diesen Teil ansehen sollten oder nicht, klärt die Kritik.</p>
<figure id="attachment_10542" aria-describedby="caption-attachment-10542" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-10542 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/purge-1.jpg" alt="The Forever Purge" width="1024" height="713" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/purge-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/purge-1-300x209.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/purge-1-768x535.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-10542" class="wp-caption-text">Die Nacht ist vorbei, die Purge nicht: Viele machen zum ersten Mal einfach weiter.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Der Süden von Texas in Grenznähe zu Mexiko. Die reiche Rancherfamilie Tucker um Oberhaupt Caleb (Will Patton, &#8222;Swamp Thing&#8220;), seinen Sohn Dylan (Josh Lucas), dessen schwangerer Frau Cassie (Cassidy Freeman) und Schwester Harper (Leven Rambin) hat einige Mexikaner eingestellt, unter anderem auch den mit Pferden besonders geschickte Juan (Tenoch Huerta). Der ist erst vor wenigen Monaten mit seiner Frau Adela (Ana de la Reguera) aus seiner Heimat geflohen, um den Killerkommandos eines Kartells zu entkommen. Weil die nächste Purge-Nacht ansteht, verschanzen sich die Tuckers hinter Stahlwänden, mit denen die Ranch gesichert ist, während Juan und seine Frau in ein Sammel-Lager fahren, wo sie die Nacht von Soldaten gesichert verbringen wollen.</p>
<p>Das gelingt auch und um sechs Uhr morgens soll der Spuk vorbei sein &#8211; eigentlich. Doch in diesem Jahr hat sich eine rechtsextreme Organisation dazu entschlossen, die Purge so lange weiterzuführen, bis alle nicht erwünschten Bewohner der USA tot sind. Und zu den unerwünschten gehören natürlich alle Schwarzen und Mexikaner im Land. Weil Juan und Adela zufällig zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind, können sie den Tuckers helfen. Und so bilden die beiden Familien eine Zweckgemeinschaft, um am Leben zu bleiben. Die Frage ist nur, ob das gut geht, denn auch Dylan hat seine rassistischen Ansichten nie sonderlich verborgen &#8230;</p>
<p><iframe title="The Forever Purge - Official Trailer [HD]" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/xOrXpK-rUaI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Politischer, aber nicht besser</h2>
<p>Die Purge-Reihe hat eine deutlich sichtbare Entwicklung hinter sich. War Teil eins der Reihe noch eine Home-Invasion-Story mit Begründung durch die Purge, erzählte DeMonaco in Teil zwei eine Rachestory inmitten der Purge-Nacht. Ab dem dritten Teil wurde DeMonaco dann zunehmend politisch. Teil drei überspitzte das Thema trotz hohen Gewaltgrades eher satirisch. Doch der vierte Teil &#8222;The First Purge&#8220;, der die Anfänge des tödlichen Events schildert, arbeitet den Rassismus-Aspekt deutlich heraus. Das tut überdeutlich nun auch der fünfte Film der Serie. Und kippt darin auch die einzige Regel der Nacht: dass sie ein Ende hat. Verständlich, dass DeMonaco mit Einführung der permanenten Purge der Meinung war, seine Story nun endgültig auserzählt zu haben.</p>
<p>Wie bereits beim Vorgänger hat DeMonaco allerdings den Regiestuhl einem anderen überlassen, diesmal hat Everardo Gout inszeniert. Der hat bisher vor allem Erfahrung als TV-Regisseur gesammelt (&#8222;<a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-the-terror/">The Terror</a>&#8222;, &#8222;Luke Cage&#8220;) gesammelt und liefert auch bei <strong>The Forever Purge</strong> routinierte Arbeit ab. Denn die Action passt, der Zuschauer kann erkennen, wer hier gerade auf wen schießt. Und auch Panoramen des Schreckens wie brennende Straßenzüge und Städte fängt Gout mit seinem Kameramann Luis Sansans gut ein. Was fehlt, sind echte Überraschungen. Abgesehen von ein paar unnötigen Jump-Scares liefert Gout nichts ab, was im Gedächtnis bleibt. DeMonacos Script ist besser als der fertige Film.</p>
<figure id="attachment_10543" aria-describedby="caption-attachment-10543" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-10543 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/purge-2.jpg" alt="Forever Purge" width="1024" height="713" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/purge-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/purge-2-300x209.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/purge-2-768x535.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-10543" class="wp-caption-text">Adela wird verhaftet, weil sie ihr Leben verteidigt hat &#8211; und Mexikanerin ist.</figcaption></figure>
<h2>Action statt Intensität</h2>
<p>Denn er schafft durchaus Momente, die emotional berühren. So werden Adela und ihr schwarzer Boss&nbsp; am Morgen von Purgern attackiert und kommen nur mit Mühe lebend davon. Doch trotz der völlig eindeutigen Situation werden sie von weißen Cops verhaftet. In solchen Szenen findet DeMonaco die verstörenden Momente, von denen <strong>The Forever Purge</strong> allerdings mehr hätte gebrauchen können. Denn weil die Action stimmen muss, bleiben die starken Statements oftmals auf halber Strecke stecken. Oder erreichen nicht die Intensität, die sie haben könnten. Wie schon im Vorgängerfilm, bei dem ein vornehmlich von Schwarzen bewohntes Viertel im Fokus stand, verschenkt der Film gute Ansätze durch fehlende, bessere Ausarbeitung.</p>
<p>Zwar kommen die Bilder eines tobenden Redneck-Mobs von durch Trump aufgehetzten Verblendeten spätestens seit Januar bedrückend realistisch vor. Aber DeMonaco und Gout verpassen hier die Chance, die Tiefe des Rassismus auszuloten, der in den USA herrscht. Weil The Fordever Purge letztlich nur typische White Supremicists zeigt, stilecht mit Konföderierten-Fahne, Vollbart und Jeans-Westen, kann sich der Zuschauer bequem zurücklehnen, denn es sind ja mal wieder die üblichen Verdächtigen. Da war DeMonaco mit seiner bösen Satire auf die die Mächtigen der Politik, die im Hintergrund die Fäden ziehen, schon deutlich weiter als hier.</p>
<figure id="attachment_10544" aria-describedby="caption-attachment-10544" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-10544 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/purge-3.jpg" alt="Forever Purge" width="1024" height="682" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/purge-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/purge-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/purge-3-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/purge-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/purge-3-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-10544" class="wp-caption-text">Auch eine Nacht später brennen Amerikas Städte unter der Purge.</figcaption></figure>
<p>Und so bleibt ein immerhin effektiver Action-Horrortrip durch das moderne Amerika, dessen Vision vielen Zuschauern in Europa gar nicht mehr so fern erscheint. Wenn DeMonaco reiche weiße Texaner über die Grenze nach Mexiko fliehen lässt, um ihr Leben zu retten, ist das zwar ein durchaus schwarzhumoriger Moment. Das hat Roland Emmerich allerdings schon 2004 in &#8222;The Day After Tomorrow&#8220; gezeigt, wenn damals auch aus anderen Gründen. Und das im Finale auch noch amerikanische Ureinwohner mitmischen, mag ebenfalls als Statement gelten, denn die &#8222;kämpfen diesen Kampf schon seit 500 Jahren&#8220;. Schade, dass es bei Ansätzen bleibt. Denn gerade Horrorfilme können in Sachen Gesellschaftskritik durchaus mehr als das, was sich DeMonaco, Blum und Gout hier zutrauen.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Mit <strong>The Forever Purge</strong> wollte sich James DeMonaco eigentlich von seiner erfolgreichen Idee verabschieden, doch Produzent Blum will weitermachen. Dabei zeigt schon Teil fünf, dass ohne neue Akzente die Grundidee langsam am Ende ist. Regisseur Everardo Gout inszeniert zwar routiniert die blutige Action, kann aber keinerlei neue Impulse setzen. Und das von je her über der Serie liegende Rassismus-Thema, das hier breiten Raum bekommt, wird zu zaudernd erzählt, um wirklich zu berühren. Blum und DeMonaco trauen sich nicht, den Weg weg vom Popcorn-Unterhaltungs-Horror zu einem Film mit mehr Tiefe und glaubhafteren Figuren zu gehen. Fans der Reihe werden aber den fünften Purge-Film dennoch mögen, sie bekommen, was sie erwarten..</p>
<p><strong>The Forever Purge startet am 12. August 2021 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_10545" aria-describedby="caption-attachment-10545" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-10545 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/purge-4.jpg" alt="Josh Lucas" width="1024" height="727" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/purge-4.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/purge-4-300x213.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/08/purge-4-768x545.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-10545" class="wp-caption-text">Kann Dylan seine Familie lebend außer Landes schaffen? Gefahr lauert überall &#8230;</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: Cash Truck</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jul 2021 19:44:37 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Action]]></category>
		<category><![CDATA[brutal]]></category>
		<category><![CDATA[Jason Statham]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn der ehemalige Turmspringer Jason Statham einem Regisseur seine Schauspiel-Karriere verdankt, dann ist es der Brite Guy Ritchie. Ritchie besetzte Statham 1995 in seiner Gangster-Komödie &#8222;Bube, Dame, König GrAS&#8220; und später auch in &#8222;Snatch &#8211; Schweine und Diamanten&#8220;, wenn auch noch nicht als Actionstar. Nach &#8222;Revolver&#8220; (2005) trennten sich die Wege von Ritchie und Statham für einige Jahre, doch nun kamen die beiden für &#8222;Cash Truck&#8220;, das Remake des gleichnamigen französischen Thrillers aus dem Jahr 2004, wieder zusammen. Passt die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn der ehemalige Turmspringer Jason Statham einem Regisseur seine Schauspiel-Karriere verdankt, dann ist es der Brite Guy Ritchie. Ritchie besetzte Statham 1995 in seiner Gangster-Komödie &#8222;Bube, Dame, König GrAS&#8220; und später auch in &#8222;Snatch &#8211; Schweine und Diamanten&#8220;, wenn auch noch nicht als Actionstar. Nach &#8222;Revolver&#8220; (2005) trennten sich die Wege von Ritchie und Statham für einige Jahre, doch nun kamen die beiden für &#8222;Cash Truck&#8220;, das Remake des gleichnamigen französischen Thrillers aus dem Jahr 2004, wieder zusammen. Passt die Verbindung immer noch? Auch, wenn der typische Humor früherer Gangsterfilme hier fehlt? Das verrät die Kritik.</p>
<figure id="attachment_10365" aria-describedby="caption-attachment-10365" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-10365 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/truck-1.jpg" alt="Cash Truck" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/truck-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/truck-1-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/truck-1-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/truck-1-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/truck-1-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-10365" class="wp-caption-text">H ist der Neue im Team der Geldtransport-Wachen &#8211; und markiert gleich sein Revier.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Ein Geldtransporter wird überfallen. Was eigentlich schnell und leise ablaufen soll, eskaliert plötzlich total und hinterlässt neben zwei toten Wachleuten auch einen erschossenen Zivilisten. Fünf Monate später bewirbt sich der wortkarge Patrick Hill (Jason Staham) bei dem Geldtransport-Unternehmen und wird nach dem Eignungstest von &#8222;Bullet&#8220; Blaire (Holt McCallany) auch eingestellt. Obwohl der Neue durch seine schroffe Art bald bei einigen Kollegen aneckt, wird er nach einem Überfall, den &#8222;H&#8220;, wie Bullet ihn nennt, im Alleingang verhindert, schnell zum neuen Helden der Firma. Doch ein paar der Wachen, wie der junge Dave (Josh Hartnett) und die toughe Dana (Niamh Algar), trauen H nicht zu 100 Prozent über den Weg.</p>
<p>Wie sich zeigt, verfolgt der Einzelgänger tatsächlich eigene Pläne. Es scheint, als würde H nur darauf warten, dass jemand versucht, einen&nbsp; Cash Truck zu überfallen. Um dann die Verbrecher ohne mit der Wimper zu zucken umzulegen. Was den Chef der Firma freut, führt bei seinen Kollegen bald immer mehr zu Irritationen. Ist H lebensmüde? Oder ein Adrenalinjunkie? Tatsächlich hatte H ganz besondere Gründe, als Wache bei der Firma einzusteigen &#8230;</p>
<p><iframe title="CASH TRUCK - Wrath of Man TRAILER" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/LdxFgr0u7PY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Kein Typischer Guy Ritchie-Film</h2>
<p>Obwohl Guy Ritchie am Drehbuch mitarbeitete, ist <strong>Cash Truck</strong>, der nur lose auf dem Original basiert, kein typischer Gangsterfilm des Briten. Denn der trockene Humor, der einige seiner Thriller trotz mancher Härte eher zu Komödien machte, fehlt hier komplett. <strong>Cash Truck</strong> ist nicht nur todernst, er verblüfft auch mit Dialogen, die eher nach einem Stallone-Film aus den 80ern klingen als nach dem eigentlich sehr wortgewandten Ritchie. Finsterer Trash-Talk auf ganz viel Testosteron bestimmt den ersten der vier Teile, in die der Film gegliedert ist. Das ist so flach, dass es fast schon wieder lustig ist &#8211; aber eben nur fast. Nur gut, dass der Film nach dem mäßigen ersten Viertel dann doch deutlich zulegen kann.</p>
<p>Denn im zweiten Teil des Films klärt Ritchie über Hs Hintergrund auf und lässt die tragischen Ereignisse, die zum Status Quo führten, Revue passieren. Im dritten Teil begegnet das Publikum dann erstmals den Antagonisten der Story, bevor beide Gruppen im vierten und letzten Part des Films mit Wucht aufeinandertreffen. Und sämtliche Dialoge ab diesem Moment ohnehin obsolet sind. In <strong>Cash Truck</strong> sprechen oft Waffen statt Charaktere. Allerdings geschieht das nie mit einer ironischen oder humorvollen Brechung, wie Fans das eigentlich von Guy Ritchie kennen. Die Handschrift des Regisseurs, der neben seinen Gangster-Satiren auch für Blockbuster wie &#8222;Sherlock Holmes&#8220; oder das Remake von &#8222;Aladdin&#8220; steht, ist in <strong>Cash Truck</strong> so gut wie nicht zu finden.</p>
<figure id="attachment_10366" aria-describedby="caption-attachment-10366" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-10366 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/truck-2.jpg" alt="Cash Truck" width="1024" height="675" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/truck-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/truck-2-300x198.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/truck-2-768x506.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-10366" class="wp-caption-text">Tatsächlich ist H nicht der harmlose Sicherheits-Experte, für den er sich ausgibt.</figcaption></figure>
<h2>Statham in seinem Element</h2>
<p>Dafür bekommen Fans von Jason Statham exakt das, was sie von ihrem Liebling erwarten: harte Action. Allerdings bedeutet <strong>Cash Truck</strong> auch für Statham eine kleine Veränderung, hat er doch in den vergangenen Jahren oft in nicht ganz so ernst gemeinten Filmen wie &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-hobbs-and-shaw/">Hobbs &amp; Shaw</a>&#8220; oder &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-meg/">Meg</a>&#8220; mitgespielt. Die Zusammenarbeit mit Ritchie bringt Statham zurück in die Rolle des eiskalten Rächers, der dem Publikum auch gar nicht so sympathisch werden soll. Denn Ritchies Script geht mit den meisten Figuren in diesem blutigen und düsteren Actioner gnadenlos um. Statham beweist aber, dass er auch ohne Humor in seinem Spezialgebiet gut funktioniert. Besonders das Finale setzt Zeichen in Sachen Gewalt und emotionaler Härte.</p>
<p>Das liegt neben Statham auch anderen anderen guten Darstellern. Holt McCallany (&#8222;Mindhunter&#8220;) spielt seinen undurchsichtigen Charakter stark, auch Josh Hartnett als zum Heldentum verführter Wachmann ist sehr solide in seiner Rolle. Eine Überraschung ist Scott Eastwood, der bislang eher in Heldenrollen auftrat, hier aber beeindruckend gut einen Psychopathen spielt. Platz für die wenigen weiblichen Figuren vor der Kamera bleibt da allerdings nicht &#8211; <strong>Cash Truck</strong> ist ein Testosteron-Monster mit vielen emotional verkümmerten, eisenharten Charakteren, die sich gegenseitig das Leben zur Hölle machen. Das inszeniert Ritchie allerdings mit der Konsequenz, die der Stoff braucht. In seinen besten Momenten erinnert <strong>Cash Truck</strong> an Szenen von Scorsese, Mann oder Melville, ohne allerdings&nbsp; insgesamt deren Klasse zu erreichen.</p>
<figure id="attachment_10367" aria-describedby="caption-attachment-10367" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-10367 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/truck-3.jpg" alt="Cash Truck" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/truck-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/truck-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/truck-3-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/truck-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/truck-3-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-10367" class="wp-caption-text">Eine Bande von Ex-Militärs bessert mit Überfällen auf Geldtransporter die Kasse auf. Ist H hinter ihnen her?</figcaption></figure>
<p>Ritchie gelingen zwar vor allem im vierten Teil ein paar starke Momente von Figuren, die richtige oder falsche Entscheidungen treffen und mit den Konsequenzen leben müssen &#8211; oder eben nicht. Insgesamt fehlt dem Film aber ein wenig Tiefe, um eine wirklich tragische Gangster-Saga zu erzählen. Denn Ritchie bemüht gerade bei seinen handlungstreibenden Charakteren zu viele Klischees, um wirklich lebendige Figuren zu erschaffen. Dennoch ist <strong>Cash Truck</strong> vor allem für Fans kompromissloser Action durchaus einen Blick wert.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Mit <strong>Cash Truck</strong> inszeniert der britische Regisseur Guy Ritchie seinen Landsmann Jason Statham in einem für Ritchie untypisch ernsten Thriller, der völlig ohne ironische Brechung eine knallharte Rachestory erzählt. Daher dürften hier Fans von Statham auch eher auf ihre Kosten kommen als Fans von Ritchie. Gerade zu Beginn leistet sich der Film einige peinliche Dialoge, die eine toxische Männlichkeit aufbauen sollen, aber eher albern wirken. Doch je länger <strong>Cash Truck</strong> läuft, desto mehr Fahrt nimmt er auf. Und der sehenswerte Showdown ist so gut vorbereitet, dass die Spannung im letzten Viertel auf dem Höhepunkt ist. Wer auf Action der alten und harten Schule steht, kann hier in jedem Fall mitfahren.</p>
<p><strong>Cash Truck startet am 29. Juli in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_10368" aria-describedby="caption-attachment-10368" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-10368 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/truck-4.jpg" alt="Cash Truck" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/truck-4.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/truck-4-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/truck-4-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/truck-4-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/truck-4-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-10368" class="wp-caption-text">Veteran Jan erweist sich bei den Überfällen als gewissenloser Psychopath.</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: Ready or Not</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Sep 2019 17:23:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Blutig]]></category>
		<category><![CDATA[brutal]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[schwarze Komödie]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Blutiger Horror und Humor &#8211; das gibt es selten. Denn eine Gore-Orgie wie Peter Jacksons &#8222;Braindead&#8220; oder Sami Raimis &#8222;Evel Dead&#8220; wird nur alle Jubeljahre einmal gedreht &#8211; und viele schwarze Komödien sind zu blutleer, um auch Fans matschiger Unterhaltung zu begeistern. Dennoch hat sich mit &#8222;Ready Or Not&#8220; mit dem schönen deutschen Zusatztitel &#8222;Auf die Plätze, fertig, tot&#8220; wieder einmal eine derbe schwarze Komödie in die deutschen Kinos verirrt. Die Kritik klärt, ob der Film da gut aufgehoben ist. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Blutiger Horror und Humor &#8211; das gibt es selten. Denn eine Gore-Orgie wie Peter Jacksons &#8222;Braindead&#8220; oder Sami Raimis &#8222;Evel Dead&#8220; wird nur alle Jubeljahre einmal gedreht &#8211; und viele schwarze Komödien sind zu blutleer, um auch Fans matschiger Unterhaltung zu begeistern. Dennoch hat sich mit &#8222;Ready Or Not&#8220; mit dem schönen deutschen Zusatztitel &#8222;Auf die Plätze, fertig, tot&#8220; wieder einmal eine derbe schwarze Komödie in die deutschen Kinos verirrt. Die Kritik klärt, ob der Film da gut aufgehoben ist.</strong></p>
<p>Für schräge Themen und derbe Optik gibt es in Deutschland seit vielen Jahren mittlerweile dreimal im Jahr einen perfekten Ort &#8211; das Fantasy Film Fest. Dass <em>Ready or Not</em> in diesem Jahr Teil des Programms war, kommt daher durchaus bereits einer gewissen Einordnung gleich. Hier werden im wahrsten Sinne des Wortes keine Gefangenen gemacht! Hat das Horror-affine Regie-Duo Tyler Gillett und Matt Betinelli-Olpin für Fans härterer Gangart ordentlich abgeliefert?</p>
<figure id="attachment_6813" aria-describedby="caption-attachment-6813" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-6813 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/09/ready-1-1024x814.jpg" alt="Ready or not" width="750" height="596" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/09/ready-1-1024x814.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/09/ready-1-300x239.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/09/ready-1-768x611.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/09/ready-1.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-6813" class="wp-caption-text">Beim Spieleabend um Mitternacht zieht Grace Verstecken &#8211; ohne die Konsequenzen zu kennen.</figcaption></figure>
<h3>Ready or Not: Die Handlung</h3>
<p>Die junge Grace (<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-three-billboards-outside/">Samara Weaving</a>) kann ihr Glück kaum fassen. Sie hat sich ausgerechnet in den Erben einer superreichen Familie verliebt und wird ihren Alex (Mark O&#8217;Brian) nun heiraten. Über die seltsamen Sitten der Familie Le Domas mit Oberhaupt Tomy (Henry Czerny) und Gattin&nbsp; Becky (Andie MacDowell) macht sie sich daher erst einmal keine Sorgen. Weil die Sippe ihren sagenhaften Reichtum Brettspielen verdankt, muss jedes neue Familienmitglied in der Hochzeitsnacht ein zufällig ausgewähltes Spiel spielen.</p>
<p>Dass Grace von Schwager Daniel (Adam Brody) mitleidige Blicke erntet, als sie die Karte &#8222;Verstecken&#8220; zieht, stört sie zuerst nicht. Doch bald wird ihr klar, dass die Regeln der Le Domas-Familie bei diesem Spiel ein wenig anders sind. Und so treten die Pläne, mit ihrem Mann eine schöne Nacht zu verbringen bald in den Hintergrund. Und machen nacktem Überlebenskampf Platz. Denn der Verlierer in diesem Kinderspiel erlebt den nächsten Morgen nicht. Und Gewinnen ist für Grace nicht vorgesehen &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/ZtYTwUxhAoI" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Ready or Not: Fieser Spaß</h3>
<p>Hier schüttelt sich der Arthouse-Fan! Fox hat sich tatsächlich getraut, mit opulenter Ausstattung und einigen Stars eine tiefschwarze Komödie drehen zu lassen, die garantiert alle vor den Kopf stößt, die sich auf ein Wiedersehen mit der Andie MacDowell aus &#8222;Vier Hochzeiten und ein Todesfall&#8220; gefreut haben. In <em>Ready or Not</em> wird sehr viel mehr und bösartiger gestorben, soviel ist sicher! Und die einst so zuckersüße Schauspielerin ist hier in einer gänzlich anderen, sehr viel bösartigeren Rolle zu sehen.</p>
<p>Eindeutiger Star ist hier aber Hauptfigur Grace alias Samara Weaving. Mit welchem Esprit die junge Australierin hier die zuerst naive Blondine gibt, die sich im Lauf der Handlung zur eisenharten und sehr leidensfähigen Überlebensspezialistin mausert, ist einfach wunderbar anzusehen. In <em>Ready or Not</em> glänzen aber auch die kleinen Nebenrollen. Ob die trottelige Schwägerin, die ultrafiese Tante oder das stoisch-devote Personal &#8211; jeder hier erzeugt mindestens einen guten Lacher.</p>
<figure id="attachment_6814" aria-describedby="caption-attachment-6814" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-6814 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/09/ready-2-1024x653.jpg" alt="Ready or not" width="750" height="478" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/09/ready-2-1024x653.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/09/ready-2-300x191.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/09/ready-2-768x490.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/09/ready-2.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-6814" class="wp-caption-text">Doch die frisch angeheiratete Jagdgesellschaft macht Grace bald klar, dass dieses Spiel eine tödliche Pointe hat.</figcaption></figure>
<h3>Ready or Not: Lustvolle Kapitalismus-Kritik</h3>
<p>&nbsp;Zudem bietet das mutige Drehbuch der relativen Newcomer Guy Busick und Ryan Murphy auch deutliche Seitenhiebe auf den Lifestyle der oberen Zehntausend, wenn sich die Sippe der Le Domas selbst als unter den Reichen spleenig bezeichnet &#8211; womit sie im Übrigen völlig Recht hat. Das ist besonders in den Momenten auffällig, in denen es Opfer beim Personal gibt, was die Familienmitglieder mit einem leicht genervten Schulterzucken quittieren. Fast lustvoll spielt das Drehbuch mit gängigen Klischees, um sie mal zu bestätigen &#8211; und mal umzuwerfen.</p>
<p>Auch wenn der Story ab der Mitte aufgrund des immer gleichen Inhalts langsam die Puste ausgeht und der Film nicht über seine volle Länge von gut 90 Minuten packt, so ist doch das Finale in seiner Konsequenz wieder top, zumal es die Geschichte nochmal auf ein ganz neues Level des Irrsinns hebt. Daher ist es auch kein Wunder, dass <em>Ready or Not</em> beim eher hart gesottenen Publikum des FFF im Durchschnitt recht gut ankam, da passt der Film einfach gut hin.&nbsp;</p>
<p>Für den Durchschnittskinogänger dürfte <em>Ready or Not</em> aber etwas zu derb und blutig ausfallen, um wirklich Spaß daran zu haben. Und auch für Lacher sollte der Humor schon eine ordentliche Schwärze mitbringen. Denn Gillett und Betinelli-Olpin scheuen sich nicht, auch einen anständigen Ekelfaktor ins Spiel zu bringen &#8211; wen es denn passt. Für Horror-Freunde, denen es nicht blutig genug zugehen kann und die einen originellen Abgang als Pointe begreifen, ist der Film aber in jedem Fall einen Blick wert.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Schöngeister bleiben lieber draußen, wer es aber aber schwarz, böse und blutig mag,wird bei Ready or Not seinen Spaß haben. Obwohl Kenner die eine oder andere Szene bereits in früheren Filmen gesehen haben dürften und die Seitenhiebe auf die Schönen und Reichen nicht sonderlich subtil ausfallen, bleibt dennoch genug Originelles und Lustiges für entsprechend veranlagte Zuschauer übrig, um einen angenehm düster-spaßigen Abend zu verbringen. Dazu ist Ready or Not konsequent genug.</p>
<p><strong>Ready or Not startet am 26. September 2019 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_6815" aria-describedby="caption-attachment-6815" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-6815 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/09/ready-3-1024x427.jpg" alt="ready or not" width="750" height="313" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/09/ready-3-1024x427.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/09/ready-3-300x125.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/09/ready-3-768x320.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/09/ready-3-600x250.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/09/ready-3.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-6815" class="wp-caption-text">Grace fragt sich schnell, ob sie wohl zuerst ihr Leben oder ihren Verstand verliert.</figcaption></figure>
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