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	<title>Film Reviews - lauterfilme.de</title>
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	<description>Filme, Serien und viel mehr</description>
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		<title>Filmkritik: It Lives Inside</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Oct 2023 16:56:37 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Horrorstorys aus anderen Kulturen können durchaus reizvoll sein. Auch wenn sich die Begriffe Gut und Böse nicht unbedingt deutlich von westlichen Mythologien unterscheiden, gibt es doch anderen Wendungen, Kreaturen und somit auch Möglichkeiten, etwas Neues in den Horror-Almanach einzufügen. Der indisch-stämmige US-Regisseur und Autor Bishal Dutta, der als Vierjähriger Indien verließ und nach Amerika kam, wollte genau diese Chance nutzen. Und dem westlichen Publikum ein dämonisches Wesen vorführen, dass es so in der christlichen Kultur und den alten Geschichten und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Horrorstorys aus anderen Kulturen können durchaus reizvoll sein. Auch wenn sich die Begriffe Gut und Böse nicht unbedingt deutlich von westlichen Mythologien unterscheiden, gibt es doch anderen Wendungen, Kreaturen und somit auch Möglichkeiten, etwas Neues in den Horror-Almanach einzufügen. Der indisch-stämmige US-Regisseur und Autor Bishal Dutta, der als Vierjähriger Indien verließ und nach Amerika kam, wollte genau diese Chance nutzen. Und dem westlichen Publikum ein dämonisches Wesen vorführen, dass es so in der christlichen Kultur und den alten Geschichten und Sagen nicht gibt. Hat er das mit &#8222;It Lives Inside&#8220; geschafft? Das klärt die Kritik.</p>
<figure id="attachment_14734" aria-describedby="caption-attachment-14734" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-14734 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/lives-1.webp" alt="It lives inside" width="1024" height="535" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/lives-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/lives-1-300x157.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/lives-1-768x401.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/lives-1-750x392.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14734" class="wp-caption-text">Sam erkennt ihre einstige Freundin Tamira nicht wieder, seit die ein Einmachglas mit sich herumträgt.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Die junge Samidha, genannt Sam (Megan Suri) lebt mit ihren Eltern in einer US-Kleinstadt und möchte einfach nur dazugehören. Daher hat sie sich auch von ihrer einst besten Freundin Tamira (Mohana Krishnan) losgesagt und versucht, sich mit ihren weißen Mitschülern gutzustellen &#8211; besonders mit Russ (Gage Marsh). Als Tamira plötzlich völlig verschreckt mit einem schwarzen Einmachglas durch die Schule läuft, bestärkt das Sam nur, den Kontakt nicht wieder aufzunehmen. Doch auch Sams Mutter Poorna (Neru Bajwa) ist enttäuscht, dass Sam die indischen Sitten und Gebräuche zunehmend ignoriert und sich lieber mit Freunden auf Partys trifft. Sams Vater Inesh (Vik Sahay) sieht das hingegen weniger eng als seine Frau.</p>
<p>Als sich Tamira eines Tages voller Panik mit der Bitte um Hilfe an Sam wendet, reagiert die junge Frau nicht sehr entgegenkommend. Sie zerstört das Glas, das Tamira so wichtig ist und hält ihre ehemalige Freundin für leicht verrückt, als sie ihr etwas über eine dunkle Macht erzählt, die in dem Glas lebt und ständig gefüttert werden muss. Weil Tamira aber kurze Zeit später spurlos verschwindet, macht sich Sam doch Vorwürfe und stellt Nachforschungen zu den unglaublichen Behauptungen Tamiras an. Schon bald beginnt sie, sich beobachtet zu fühlen. Immer häufiger scheint eine unsichtbare böse Kraft in ihrer Nähe zu agieren. Lange ist sich Sam nicht sicher, ob sie sich das alles nur einbildet, doch dann gibt es den ersten Toten &#8230;</p>
<p><iframe title="IT LIVES INSIDE - Official Trailer #2" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/FrPYOf5RmYI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Fremde Kultur = mehr Horror?</h2>
<p>In den vergangenen Jahren sind einige Horrorfilme entstanden, die sich mit anderen Kulturen, Religionen oder Mythologien beschäftigt haben. In &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-the-vigil-die-totenwache/">The Vigil</a>&#8220; geht es beispielsweise um eine jüdische Totenwache. &#8222;His House&#8220; zeigt, wie eine afrikanische Familie von einem Wesen aus ihrer Sagenwelt bis nach London verfolgt wird. Und &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-antlers/">Antlers</a>&#8220; beschäftige sich mit einem Monster, das im Glauben der amerikanischen Ureinwohner zuhause ist. Zwar geht keiner dieser Filme als Meisterwerk durch, interessante Ansätze gab es aber allemal. Auch <strong>It Lives Inside</strong> zeigt diese Ansätze. Allerdings setzt Dutta in seinem Debüt als Autor und Regisseur in Personalunion zu sehr auf Sicherheit und Gewohntes, um Fans des Genres mit etwas wirklichem Frischem zu begeistern.</p>
<p>So kopiert Dutta in einigen Momenten Szenen aus anderen Horrorfilmen sehr deutlich. Einmal ist er verdächtig nah am &#8222;Ring&#8220;-Klassiker, ein anderes Mal fällt dem Horrorfan schnell &#8222;Lights Out&#8220; ein, auch &#8222;Nightmare on Elm Street&#8220; kommt zu Ehren. Sogar mit Simon Verhoevens &#8222;Unfriend&#8220; zeigt der Film Parallelen. Das ist alles handwerklich ordentlich gemacht, erst recht für einen Debütfilm. Aber es fehlt (noch) eine klare, eigene Handschrift, die den Horror von <strong>It Lives Inside</strong> über den meist generischen Eindruck erheben würde. Denn vieles, was der Film zu bieten und zu zeigen hat, hat man so oder ähnlich schon Dutzende Male gesehen. Und Dutta gelingt es nicht, für seine ähnliche Story neue Bilder oder Stilmittel zu finden, um frische Akzente zu setzen.</p>
<figure id="attachment_14735" aria-describedby="caption-attachment-14735" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14735 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/lives-2.webp" alt="It lives inside" width="1024" height="426" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/lives-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/lives-2-300x125.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/lives-2-768x320.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/lives-2-750x312.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14735" class="wp-caption-text">Sam vertraut sich ihrem neuen Freund Russ an &#8211; ein Fehler?</figcaption></figure>
<h2>Solide Spannung</h2>
<p>Das heißt aber nicht, dass <strong>It Lives Inside</strong> keine Qualitäten mitbringt. So machen die Schauspieler, allen voran Megan Suri, einen durchweg guten Eindruck und transportieren sowohl die psychische wie auch die physische Belastung glaubhaft auf die Leinwand. Und auch sonst zeigt Duttas Erstling viele gute Ansätze, die ihn zu einem ernstzunehmenden Kandidaten für zukünftige, weitere Horrorfilme küren. So hat er definitiv ein gutes Händchen für Atmosphäre. Auch wenn manche Szene geborgt wirkt, man muss sie dennoch erst einmal so inszenieren, dass sie auch eine ähnliche Wirkung zeigt wie das Original. Und das gelingt Dutta in den meisten Fällen recht gut. Zwar hätte es sicher nicht geschadet, der Film wäre nicht auf die Freigabe PG-13, sondern auf ein R gegangen, aber auch ohne viel Blut verbreitet <strong>It Lives Inside</strong> durchaus Spannung.</p>
<p>Dazu kommt der immerhin gute Ansatz, auch gesellschaftliche Faktoren in die Story einzubinden. Das erdet den Film nicht nur, sondern steigert auch die Spannung. Denn durch Sams Herkunft und ihre Freundschaft zu Tamira ist die junge Frau gleich doppelt belastet, was Kontakte und Freundschaften angeht. Und ihre schnelle Isolierung daher auch glaubhaft. Auch Sams Gespräche mit ihrer Mutter, die an einem traditionell indischen Weltbild festhält, gehören zu den besseren Momenten in Duttas Drehbuch. Hier zeigt sich, dass er als Autor bereits sehr gut ist, als Regisseur jedoch nach Luft nach oben hat. Denn so ordentlich der Film handwerklich ist, so konventionell ist er auch erzählt. Hier fehlte offenkundig entweder ein wenig Mut, um neue Wege zu gehen. Oder die kreativen Ideen dazu.</p>
<figure id="attachment_14736" aria-describedby="caption-attachment-14736" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14736 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/lives-3.webp" alt="Indischer Horror" width="1024" height="573" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/lives-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/lives-3-300x168.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/lives-3-768x430.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/lives-3-750x420.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14736" class="wp-caption-text">Ring lässt grüßen! Sams Visionen und Alpträume werden stetig schlimmer.</figcaption></figure>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Inhaltlich und optisch hat <strong>It Lives Inside</strong> leider zu wenig Eigenes, um als origineller neuer Horrorfilm durchzugehen. Denn den Hintergrund der indischen Mythologie nutzt Regisseur und Autor Bishal Dutta nicht konsequent genug, um sich vom durchschnittlichen US-Horror der vergangenen Jahre wirklich abzuheben. Auf der Haben-Seite stehen gute Schauspieler, eine Story ohne Längen und für ein Regie-Debüt eine erstaunliche Sicherheit in der Erzählung, auch wenn sie etwas zu konventionell ausfällt. Zudem ist die Kreatur gut gelungen und der Film baut durchaus Spannung und Atmosphäre auf, ohne dafür besonders derbe Effekte zu benötigen. Kein echtes Highlight, aber ein Film, der für Horrorfans doch einiges zu bieten hat.</p>
<p><strong>It Lives Inside startet am 2. November 2023 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_14737" aria-describedby="caption-attachment-14737" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14737 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/lives-4.webp" alt="It Lives inside" width="1024" height="622" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/lives-4.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/lives-4-300x182.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/lives-4-768x467.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/lives-4-750x456.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14737" class="wp-caption-text">Kann sich Sam dem Grauen stellen und es überleben? Bald hat sie keine Wahl mehr.</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: Konferensen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Oct 2023 13:52:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mats Strandberg gilt als der &#8222;Stephen King&#8220; Schwedens. Zwar hat er, auch altersbedingt, noch ein paar Dutzend Bücher Rückstand auf den US-Horrorautoren, aber mehrere seiner Werke haben bereits den Weg auf deutsche Bestsellerlisten gefunden. Zeit also, auch mal einen davon zu verfilmen. Netflix hat sich den bislang neuesten Roman ausgesucht und ihn vom schwedischen Regisseur Patrik Eklund mit schwedischen Schauspielern adaptieren lassen. Allerdings hat der Streamingdienst &#8222;Konferensen&#8220; eine deutsche Tonspur gegönnt, sodass sich niemand mit Untertiteln beschäftigen muss. Schon der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mats Strandberg gilt als der &#8222;Stephen King&#8220; Schwedens. Zwar hat er, auch altersbedingt, noch ein paar Dutzend Bücher Rückstand auf den US-Horrorautoren, aber mehrere seiner Werke haben bereits den Weg auf deutsche Bestsellerlisten gefunden. Zeit also, auch mal einen davon zu verfilmen. Netflix hat sich den bislang neuesten Roman ausgesucht und ihn vom schwedischen Regisseur Patrik Eklund mit schwedischen Schauspielern adaptieren lassen. Allerdings hat der Streamingdienst &#8222;Konferensen&#8220; eine deutsche Tonspur gegönnt, sodass sich niemand mit Untertiteln beschäftigen muss. Schon der Trailer verspricht einen klassischen Slasher-Film alter Schule &#8211; ist das so? Und wie elegant wandelt der Film auf den Spuren von Michael und Jason? Das klärt die Kritik.</p>
<figure id="attachment_14699" aria-describedby="caption-attachment-14699" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14699 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-1.webp" alt="Konferensen" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-1-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-1-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-1-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-1-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-1-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-1-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14699" class="wp-caption-text">Teambuilding inmitten unberührter Natur &#8211; nicht jedermanns Sache. Aber perfektes Terrain für Serienkiller!</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Eine kleine schwedische Gemeinde hat es geschafft, genug Interessenten für ein Einkaufszentrum zu finden, um es zu bauen. Morgen soll der erste Spatenstich sein und der Gemeindeangestellte Jonas (Adam Lundgreen), der das Projekt mit aller Macht durchgedrückt hat, soll dabei Hand anlegen. Vorher will die kleine Gruppe der Gemeindeangestellten aber noch auf einem Seminar ihren Zusammenhalt stärken. Zwar ist nicht jeder davon begeistert, aber die Chefin Ingela (Maria Sid) hat sich mit der Idee durchgesetzt. Wieder mit dabei ist nach längerer Krankheit wegen Überarbeitung auch Lina (Katia Winter), die mit Jonas nicht das beste Verhältnis hat.</p>
<p>Bei der Besprechung des kommenden Tages bemerkt Lina tatsächlich Ungereimtheiten in den Unterlagen. Es finden sich Verträge darunter, die ihre Unterschrift tragen, die sie aber nicht unterschrieben hat. Oder doch? Immerhin hatte sie ja nervliche Probleme. Während also die Team-Building-Maßnahmen weitergehen, kommt die kleine Crew des Veranstaltungsorts mitten im Wald langsam in Schwierigkeiten. Denn Koch Karl (Jimmy Lindström) ist seit einiger Zeit verschwunden, weil er eine neue Gasflasche zum Kochen besorgen will. und auch ein weiterer Mitarbeiter ist nicht aufzufinden. Was noch niemand vor Ort weiß: Ein geheimnisvoller Killer ist in der Nähe und scheint vorzuhaben, niemanden am Leben zu lassen &#8230;</p>
<p><iframe title="The Conference | Official trailer | Netflix" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/B9hpl8e-lQ4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Im Norden nichts Neues</h2>
<p>Mats Strandbergs Story hat weniger mit Jason und Michael zu tun als man meint. Stattdessen standen eher Filme wie Hitchcocks &#8222;Psycho&#8220; oder der erste &#8222;Freitag, der 13.&#8220; Pate für Konferensen. Denn übernatürliche Phänomene wie Unverwundbarkeit sucht man hier vergeblich. Hier ist ein sehr irdischer Killer unterwegs, dessen Identität lange ein Geheimnis bleibt. Denn die klassische Maske darf natürlich nicht fehlen. Ebenso wenig wie eine ordentliche Portion Blut. Zwar ist Konferensen sicher kein zweiter &#8222;Terrifier&#8220;, aber komplett harmlos ist die Darstellung von Gewalt auch nicht. Netflix vergab eine Freigabe ab 18. Dennoch ist der Film kein reines Blutbad, in dem wahllos Teenager abgeschlachtet werden. Strandberg will um die Morde eine Geschichte erzählen.</p>
<p>Und das tut auch der Film. Allerdings sollte man hier keine tiefgründigen Gedanken wie in &#8222;Das Schweigen der Lämmer&#8220; oder ähnliches erwarten. Strandberg streut mehrere Motive aus, um eine möglichst große Zahl an Verdächtigen zu haben. Regisseur Eklund kassiert allerdings schon in den ersten 20 Minuten die meisten davon wieder ein, sodass eine wirklich große Spannung um das Gesicht unter der Maske gar nicht erst aufkommt. Es läuft schnell auf zwei mögliche Täter hinaus. Und obwohl der Film den Mörder nicht wirklich genau zeigt, ahnt das Publikum doch recht genau, um wen es sich dabei handelt. In Sachen Slasher ist <strong>Konferensen</strong> letztlich ein Genre-typischer Film von der Stange.</p>
<figure id="attachment_14700" aria-describedby="caption-attachment-14700" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14700 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-2.webp" alt="Katia Winter" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-2-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-2-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-2-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-2-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-2-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-2-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14700" class="wp-caption-text">Lina hat wenig Lust auf ihre Kollegen, denn sie vermutet illegale Geschäfte bei den Plänen fürs Einkaufszentrum.</figcaption></figure>
<h2>Immerhin: Archetypen mit Herz</h2>
<p>Ein wenig mehr Mühe gibt sich das Drehbuch hingegen bei den Protagonisten. Zwar sind auch die Konstellationen innerhalb der Gruppe nichts Neues und erinnern nicht nur einmal an &#8222;Severance&#8220; von Christopher Smith, aber zumindest sind die Archetypen mit guten Dialogen bestückt und auch ansprechend gespielt. Ob die feige Eva, der alte Torbjörn, der eigentlich nur an Alkohol und Essen interessiert ist oder die umweltbewusste Anette, die wegen ihrer Sorge um den Planeten immer wieder zum Ziel von Spott wird. Die Charaktere geben tatsächlich, mal mehr, mal weniger flach, dem Publikum einen Grund, über ihren Tod entweder erfreut oder traurig zu sein. Mehr, als viele andere Slasher der letzten Jahre geschafft haben.</p>
<p>Dennoch bleibt <strong>Konferensen</strong> ein typischer Vertreter seiner Zunft, der in keinen Moment auch nur versucht, etwas wirklich Neues zu erzählen oder auch nur eine interessante Variante des mordenden Maskenträgers zu etablieren. Eine neue Maske, dazu die betont menschliche Charakterisierung des Killers on Form von Ausrutschern oder der Fähigkeit zu bluten, wie etwa in &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-scream/">Scream</a>&#8222;. Und ein Dutzend potenzieller Opfer, von denen dem Publikum vor allem die frühen abtretenden relativ egal sind &#8211; mangels Zeit zur Charakterisierung. Möglicherweise ist das Slasher-Genre inzwischen dort angekommen, wie sich Exorzismus-Filme schon länger befinden: Neue Ideen gibt es nicht mehr. Wem es aber genügt, wenn Menschen möglichst blutig mit diversen Klingen und anderen Werkzeugen ermordet werden, wird hier fündig.</p>
<figure id="attachment_14701" aria-describedby="caption-attachment-14701" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14701 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-3.webp" alt="Konferensen" width="1024" height="646" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-3-300x189.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-3-768x485.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-3-750x473.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14701" class="wp-caption-text">Bald tritt der Killer in Erscheinung und Überlebenskampf ist angesagt.</figcaption></figure>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Strandberg mag ein aufstrebender Horrorautor sein, die Verfilmung seines neuesten Werks beweist das nicht. Denn <strong>Konferensen</strong> ist ein Slasher von der Stange. Durchaus blutig, wenn auch nicht in der Oberliga der Brutalitäten angesiedelt. Ordentliche Schauspieler, aber keine sonderlich stark ausgearbeiteten Figuren, stattdessen Archetypen. Und ein Story, die zwar zunächst eine große Anzahl möglicher Killer anbietet, aber auch schnell wieder die meisten Angebote zurückzieht und sich auf lediglich zwei Optionen fokussiert. Das ist handwerklich in Ordnung, leidlich spannend und dürfte alle unterhalten, denen die gefühlte 25. Version eines Maskenkillers genügt, um Spaß zu haben. Wer nach frischen Ideen sucht, wird hier allerdings nichts finden.</p>
<p><strong>Konferensen startet am 13. Oktober 2023 bei Netflix.</strong></p>
<figure id="attachment_14702" aria-describedby="caption-attachment-14702" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14702 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-4.webp" alt="Konferensen" width="1024" height="733" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-4.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-4-300x215.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-4-768x550.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-4-750x537.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14702" class="wp-caption-text">Der fiese Jonas hat schon einmal besser ausgesehen.</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: Terrified</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Oct 2023 20:54:35 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Geister]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Sci-Fi]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Besonders bei Horrorfilmen gibt es immer wieder kuriose Fälle. So kam vor einigen Jahren &#8222;The Autopsy of Jane Doe&#8220; nicht einmal in die deutschen Kinos, weil sich kein Verleih fand. Und dass, obwohl Andre Ovredals Film zu den besten Horrorstreifen gehörte, die in dem Jahr überhaupt zu sehen waren. Auch dem argentinischen &#8222;Terrified&#8220; geht ein ähnlicher Ruf voraus, lief er doch mit durchgehend wohlwollenden Kritiken in Deutschland auf dem Fantasy-Filmfest. Doch wurde auch dieser Film danach nicht mehr im Kino [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Besonders bei Horrorfilmen gibt es immer wieder kuriose Fälle. So kam vor einigen Jahren &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-the-autopsy-of-jane-doe/">The Autopsy of Jane Doe</a>&#8220; nicht einmal in die deutschen Kinos, weil sich kein Verleih fand. Und dass, obwohl Andre Ovredals Film zu den besten Horrorstreifen gehörte, die in dem Jahr überhaupt zu sehen waren. Auch dem argentinischen &#8222;Terrified&#8220; geht ein ähnlicher Ruf voraus, lief er doch mit durchgehend wohlwollenden Kritiken in Deutschland auf dem Fantasy-Filmfest. Doch wurde auch dieser Film danach nicht mehr im Kino gezeigt. Schlimmer noch, er war offiziell überhaupt nicht zu sehen. Das ändert sich jetzt. Steht Horrorfans damit ein echter Leckerbissen ins Haus? Das klärt die Kritik.</p>
<figure id="attachment_14636" aria-describedby="caption-attachment-14636" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14636 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-1.webp" alt="Terrified" width="1024" height="640" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-1-300x188.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-1-768x480.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-1-750x469.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14636" class="wp-caption-text">Clara hörte Geräusche in der Spüle. Wenig später nimmt ihr Leben ein tragisches Ende.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Eine ruhige Wohngegend in Buenos Aires. Clara (Natalia Senorales) hört seltsame Geräusche aus dem Abfluss. Ihr Mann Juan (Augustin Rittano) schiebt das auf die alten Rohre, die überall im Viertel noch verbaut sind. Doch eines Nachts, nachdem Clara ins Bad verschwunden ist, hört auch er Geräusche. Klopfgeräusche, die sich anhören, als kämen sie von seinem Nachbarn Walter (Demian Salomon), der seit einigen Wochen sein Haus renoviert. Wütend geht Juan zum Nachbarhaus, doch Walter reagiert nicht auf sein Klopfen und Schimpfen. Wieder zuhause muss er feststellen, dass die Klopfgeräusche einen weitaus schlimmeren Grund aufweisen, als eine Renovierung.</p>
<p>Weil sich die merkwürdigen Vorfälle in der Straße häufen, schaltet Commissioner Funes (Maximilliano Ghione) seinen Freund Jano (Robert Gonzalo) ein, einen Experten für unerklärbare Phänomene. Und der sieht sich nicht nur mit der Leiche eine Jungen konfrontiert, die offenbar allein vom Friedhof wieder nach Hause gekommen ist, sondern auch mit weiteren Ereignissen, die er nicht zuordnen kann. Bald taucht mit Dr. Mora Albreck (Elvira Onetto) eine weitere Parapsychologin auf, weil sie einige verstörende Fotos von Walter erhalten hat. Gemeinsam mit einem dritten Fachmann durchsuchen die drei in Begleitung von Funes die betreffenden Häuser genauer. Mit furchterregenden Ergebnissen &#8230;</p>
<p><iframe title="TERRIFIED | Trailer Deutsch German HD | Horrorfilm" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/Y03CHX3Ev3M?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Starker Beginn</h2>
<p>Zu Beginn von <strong>Terrified</strong> wundert die Begeisterung nicht, die viele dem Film entgegenbringen, die ihn vor Jahren gesehen haben. Denn die ersten Minuten des Films sind absolut furios und zeigen Szenen, die eben nicht schon dutzende Male von anderen Storys genutzt wurden. Stattdessen wirkt das ganze Setting, wenngleich nicht komplett neu, doch relativ frisch und innovativ. Allerdings weist <strong>Terrified</strong> auch zu Beginn schon Schwingungen auf, die an die Original-&#8222;The Grudge&#8220;-Filme erinnern. Auch wenn hier, im Gegensatz zu den japanischen Filmen, nicht schon zu Beginn eine Erklärung für die Vorkommnisse geliefert wird. Das kommt erst relativ spät.</p>
<p>Und auch nach einer kleinen Auszeit in Sachen Spannung dreht <strong>Terrified</strong> in Sachen Atmosphäre und Nervenkitzel mit einem toten Kind noch einmal auf. Die Szenen, in denen sich zwei Männer über dem am Tisch sitzenden Leichnam über die Vorgänge unterhalten, sind handwerklich erlesen gut. Und strapazieren das Nervenkostüm. Lieder geht es aber ab diesem Moment auch schon langsam, aber stetig bergab. Wiederholungen schleichen sich ein und wirken beim zweiten Mal längst nicht mehr so stark wie zuvor. Dazu gesellen sich Charaktere, die einfach nicht sonderlich gut geschrieben sind. Denn das in vielen Filmen auftauchende Phänomen von völlig unwissenschaftlich arbeitenden Wissenschaftlern bekommt leider auch hier breiten Raum.</p>
<figure id="attachment_14637" aria-describedby="caption-attachment-14637" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14637 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-2.webp" alt="Terrified" width="1024" height="640" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-2-300x188.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-2-768x480.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-2-750x469.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14637" class="wp-caption-text">Auch Nachbar Walter erhält Besuch, den er nicht hereingebeten hatte.</figcaption></figure>
<h2>In der Mitte ein Bruch</h2>
<p>So treffen die drei angeblichen Spezialisten dermaßen dumme Entscheidungen, dass hier eine Menge Horror schlicht liegenbleibt, weil man sich als Zuschauer so über diese lächerlich agierenden Figuren ärgert. Zudem verliert das Drehbuch in der zweiten Hälfte des Films ein wenig den roten Faden und tendiert dazu, Schock an Schock zu reihen, ohne den Ideen die notwendige Zeit zu geben, sich entwickeln zu können. Auch die Erklärung für all die Vorkommnisse ist, wenn sie denn endlich erfolgt, nur wenig überzeugend. Auch, weil sie eben nicht gezeigt, sondern nur gesagt wird. Hier mag auch das Budget dem Regisseur und Autor Grenzen gesetzt haben, was er zeigen kann &#8211; und was nicht.</p>
<p>Denn bei dem, was er zeigen kann, haben seine Spezialeffekte-Spezialisten einen ordentlichen Job abgeliefert. Die Kreaturen sind unheimlich, ohne jemals albern oder überzogen zu wirken. Und die Kamera setzt diese Momente auch sehr gut in Szene. Allerdings hat <strong>Terrified</strong> einen guten Teil seiner Schocks auch einer ausgezeichneten Tonspur zu verdanken. Die unheimlichen Geräusche tragen erheblich zur insgesamt bedrohlichen Atmosphäre der Häuser bei. Und auch die Musik, die immer wieder leichte John-Carpenter-Anleihen nimmt, kann im Gesamtkontext überzeugen. Die deutsche Tonspur ist hingegen weniger beeindruckend, die deutschen Texte klingen oft seltsam gestelzt und hin und wieder auch merkwürdig gelangweilt.</p>
<figure id="attachment_14638" aria-describedby="caption-attachment-14638" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14638 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-3.webp" alt="Terrified" width="1024" height="640" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-3-300x188.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-3-768x480.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-3-750x469.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14638" class="wp-caption-text">Als ein toter Junge den Weg nach Hause findet, ist für die Polizei das Maß voll &#8211; es muss etwas passieren!</figcaption></figure>
<p>Auch schauspielerisch bietet <strong>Terrified</strong> eher Durchschnitt, was auch durch die deutschen Stimmen verstärkt wird. Zumindest wirken viele Szenen, in denen Charaktere selbst nicht zu wissen scheinen, warum sie gerade etwas tun, eher seltsam als gruselig. Allerdings setzt Regisseur Demian Rugna auch mehr auf seine Inszenierung als auf seinen Cast, um das Publikum zu erschrecken. Zwar ist keiner der Darsteller in irgendeiner Weise auffallend schwach, aber es bleibt auch keines der Gesichter wirklich im Gedächtnis.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Mit <strong>Terrified</strong> gelingt Regisseur und Autor Demian Rugna ein sehr ordentlicher Beitrag zum Haunted House-Sub-Genre des Horrorfilms. Die Effekte sitzen, die Inszenierung ist gut und vor allem in der ersten Hälfte macht der Film sehr viel richtig. Und dürfte auch erfahreneren Horrorfans eine hochgezogene Augenbraue entlocken. Leider schwächelt das Drehbuch ab der Hälfte merkbar und vieles wirkt ab diesem Zeitpunkt unlogisch und erzwungen, um die Story noch zu  einem vernünftigen Ende zu bringen. Immerhin ist die letzte Szene wieder so gut wie der Anfang &#8211; hier schließt sich der Kreis. Insgesamt vor allem für Fans von Spukfilmen eine Empfehlung. Vielleicht kein Meisterwerk, aber definitiv gut genug, um endlich in Deutschland sichtbar zu werden.</p>
<p><strong>Terrified ist seit dem 1. Oktober 2023 digital zu haben und erscheint am 20. Oktober auf Blu-Ray.</strong></p>
<figure id="attachment_14639" aria-describedby="caption-attachment-14639" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14639 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-4.webp" alt="Dr. Albrack" width="1024" height="640" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-4.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-4-300x188.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-4-768x480.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/terri-4-750x469.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14639" class="wp-caption-text">Kann die Wissenschaftlerin Dr. Albreck etwas Licht ins Dunkel bringen?</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: Fair Play</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Oct 2023 13:42:06 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Erotik]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
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		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie in der Tierwelt gibt es auch beim Film manches, was sehr häufig vorkommt. Und anderes, das wirklich selten ist. Der Erotik-Thriller ist so ein rares Pflänzchen, das nur sehr unregelmäßig einmal zu sehen ist. Vielleicht kommt einer pro Jahr, vielleicht sind es auch mal zwei. Aber im Vergleich zu Horror, Komödien oder Dramen ist die Mischung aus spannender Handlung, oft ein Krimi, und wirklich erotischen Sex-Szenen nicht oft zu erleben. Die Regisseurin und Drehbuchautorin Chloe Domont verarbeitet nach in [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie in der Tierwelt gibt es auch beim Film manches, was sehr häufig vorkommt. Und anderes, das wirklich selten ist. Der <a href="https://lauterfilme.de/deep-water-kritik-film-amazon-prime/">Erotik-Thriller</a> ist so ein rares Pflänzchen, das nur sehr unregelmäßig einmal zu sehen ist. Vielleicht kommt einer pro Jahr, vielleicht sind es auch mal zwei. Aber im Vergleich zu Horror, Komödien oder Dramen ist die Mischung aus spannender Handlung, oft ein Krimi, und wirklich erotischen Sex-Szenen nicht oft zu erleben. Die Regisseurin und Drehbuchautorin Chloe Domont verarbeitet nach in &#8222;Fair Play&#8220; eigene Erlebnisse zu einem dieser seltenen Genre-Auftritte. Kann ihr Langfilm-Debüt, das zu Netflix kommt, wirklich überzeugen? Das verrät die Kritik.</p>
<figure id="attachment_14604" aria-describedby="caption-attachment-14604" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14604 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-1.webp" alt="Fair Play" width="1024" height="428" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-1-300x125.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-1-768x321.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-1-750x313.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14604" class="wp-caption-text">Frischverliebt mit Heiratsplänen: Das sind Emily und Luke zu Beginn.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Emily (Phoebe Dynevor) und Luke (Alden Ehrenreich) sind schwer verliebt. Das müssen sie in der Finanzfirma, in der sie beide arbeiten, allerdings streng geheim halten, da es dort nicht erlaubt ist und zu Kündigung führen kann. Dennoch macht Luke seiner Traumfrau einen Heiratsantrag, den sie glücklich annimmt. In ihrem Job als Analysten bei einem Hedgefonds tun sie allerdings weiter so, als seien sie nur flüchtig bekannte Kollegen. Die &#8222;Hire and Fire&#8220;-Mentalität des Fondsbosses Campbell (Eddie Marsan) führt immer wieder zu freien Stellen über dem Paar. Und als eines Tages ein Portfoliomanager gehen muss &#8211; und dabei sein Büro komplett zertrümmert &#8211; hört Emily das Gerücht, Luke solle sein Nachfolger werden.</p>
<p>Freudestrahlend erzählt sie ihm abends von der guten Nachricht. Doch noch in der gleichen Nacht erhält sie einen Anruf von einem Kollegen, der sie bittet, in eine Bar zu kommen &#8211; es sei wichtig. Dort wartet Campbell auf sie, der ihr verkündet, dass sie die neue Managerin wird. Wieder zuhause gratuliert Luke ihr scheinbar von Herzen. Doch Emily wird den Verdacht nicht los, dass er mit dieser Beförderung deutlich schlechter umgehen kann, als er es vorgibt. Bald zeigt sich, dass sie mit ihrem Verdacht Recht hatte. Luke nimmt ihre Beförderung als eigene Zurückweisung und reagiert zunehmend toxisch auf sie. Findet das Paar wieder zusammen?</p>
<p><iframe title="FAIR PLAY | Official Trailer #2 | Netflix" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/Vw9fgeNoTDU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Mehr Drama als Erotik</h2>
<p>Chloe Domont gab in einem Interview zu Protokoll, dass dieser Film auf ihren eigenen, persönlichen Erfahrungen beruht. Und das merkt man. Denn <strong>Fair Play</strong> ist ein wütender Film, der sehr viel mehr Fokus auf diese Wut und die toxische Beziehung legt, als auf den Erotik-Teil. Gleich zu Beginn setzt Domont mit einer Sex-Szene, in der Menstruationsblut eine Rolle spielt, einen geplanten und etwas konstruiert wirkenden Schock-Moment, um danach das Thema Sex immer mehr in den Hintergrund treiben zu lassen. Denn in dem Maße, wie sich die Beziehung zwischen Emily und Luke abkühlt, werden auch die Sex-Szenen zurückgefahren. Von einem Erotik-Thriller zu sprechen, wirkt angesichts der wenigen Szenen schon ein wenig übertrieben. Beziehungsdrama gibt den Inhalt von <strong>Fair Play</strong> eigentlich genauer wieder.</p>
<p>Und dieses Drama wird konsequent aus Emilys Sicht erzählt. Domont wählt dabei geschickt Stilmittel, um das Auseinanderdriften des Paares zu verdeutlichen. Sind die beiden am Anfang des Films nur zusammen zu sehen, bricht das bald auf und bleibt für den Rest des Films auch gleich. Das Publikum sieht Luke kaum einmal allein. Und wenn, wird Lukes Figur dadurch nicht klarer. Ganz im Gegensatz zu Emily. Hier wird in fast jeder Szene, in der sie ohne Luke agiert, ein Detail ihres Charakters oder ihrer Hintergrundgeschichte hinzugefügt. Emily wächst, Luke tut das nicht. Zumindest nicht für das Publikum sichtbar. Und auch seine Reaktionen auf die Situation kommen deshalb aus heiterem Himmel &#8211; für Emily wie für die Zuschauer.</p>
<figure id="attachment_14605" aria-describedby="caption-attachment-14605" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14605 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-2.webp" alt="Eddie Marsan" width="1024" height="681" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-2-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-2-768x511.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-2-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-2-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-2-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-2-750x499.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14605" class="wp-caption-text">Doch als ihr gemeinsamer Boss Campbell (rechts) entscheidet, dass Emily befördert wird, gerät Sand ins Getriebe der Beziehung.</figcaption></figure>
<h2>Starke Darsteller</h2>
<p>Gespielt ist das alles stark. Alden Ehrenreich ist überaus glaubhaft in der Rolle des gekränkten Mannes, der eine Zurücksetzung, selbst zugunsten der Frau, die er angeblich liebt, nicht ertragen kann. Denn es gelingt ihm, trotz seines Verhaltens auch immer wieder Momente zu erzeugen, in denen er so geläutert und verständnisvoll wirkt, dass man Emily Zweifel, ob er wirklich die alleinige Schuld an der Situation trägt, gut nachvollziehen kann. Und Phoebe Dynevor zeigt nicht nur, dass sie durch &#8222;Bridgerton&#8220; viel Erfahrung bei Sex-Szenen gesammelt hat, sondern auch, dass sie die emotional fordernde Rolle der Emily ohne Probleme meistern kann. Und Regisseurin Domont setzt ihre besonderen Vorzüge dabei so in Szene, dass sie die beabsichtigte Wirkung des Films maximal verstärkt.</p>
<p>Die schlanke und zierlich, fast verletzlich wirkende Dynevor wird immer wieder im starken Kontrast zu einer unruhigen, manchmal bedrohlichen Umwelt gefilmt. Ob leicht eingeschüchtert wirkend in der U-Bahn oder auch im Büro, wo sie als einzige Frau sich schon optisch deutlich von allen anderen abhebt. Die optische Isolation ihrer Figur geht dabei Hand in Hand mit der emotionalen. Den auch andere Männer gehen mit ihr letztlich nicht besser um. Als sie einen Fehler macht, bezeichnet sie ihr Chef als &#8222;dumme Schlampe&#8220; und entschuldigt so nur halbherzig, als sie diese Scharte wieder auswetzt. Stattdessen erhält sie als Bonus mehr, als die meisten Menschen in fünf Jahren verdienen. Was direkt zu einem weiteren Kritikpunkt an <strong>Fair Play</strong> führt.</p>
<figure id="attachment_14606" aria-describedby="caption-attachment-14606" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14606 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-3.webp" alt="Phoebe Dynevor" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-3-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-3-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-3-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-3-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-3-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-3-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14606" class="wp-caption-text">Bald fühlt sich Emily nicht mehr von Luke unterstützt.</figcaption></figure>
<p>Die Story spielt in der Hochfinanz ist ist derart mit Klischees vollgestopft, dass man manchmal fast lächeln muss, so plump werden Stereotype verbraten. Stripclubs, weinende Kerle in teuren Anzügen, nachdem sie gefeuert wurden, ständige Telefonate, um an Insiderwissen zu gelangen. All das wirkt genau so, wie sich jemand die Hochfinanz vorstellt, der nie etwas Dokumentarisches darüber gesehen hat. Und das zieht die durchaus packende und emotional ansprechende Geschichte einer Beziehungskrise eben auch manchmal in die Nähe von Klischees. Obwohl sie wesentlich glaubhafter ist. Dennoch: Als Regiedebüt kann sich <strong>Fair Play</strong> durchaus sehen lassen, wenn auch eine ausgeglichene Sicht auf das Geschehen fehlt. Die Schuldfrage stellt sich dennoch nicht. Die Antwort ist klar.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Mit <strong>Fair Play</strong> betreibt Netflix ein wenig Etikettenschwindel, denn von der angekündigten Erotik eines Erotikthrillers bleibt unterm Strich nicht viel. Stattdessen bietet der Film eine interessantes Psychogramm einer jungen Liebensbeziehungen unter dem Druck der Umwelt und der eigenen Erwartungen. Und die ist, komplett aus weiblicher Sicht erzählt, durchaus sehenswert. Denn Phobe Dynevor erfüllt die weibliche Hauptrolle mit Leben, sowohl körperlich wie auch emotional. Und Alden Ehrenreich bildet als zunehmend toxisch werdender Lover einen ansprechenden Gegenpart. Leider nutzt Debüt-Regisseurin Chloe Domont zu viele Klischees für ihre Handlung, um sie wirklich real wirken zu lassen, als kühler Beziehungs-Thriller liefert der Film aber durchaus ab.</p>
<p><strong>Fair Play startet am 6. Oktober 2023 bei Netflix.</strong></p>
<figure id="attachment_14607" aria-describedby="caption-attachment-14607" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14607 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-4.jpg" alt="Alden Ehrenreich" width="1024" height="681" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-4.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-4-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-4-768x511.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-4-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-4-480x320.jpg 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-4-720x480.jpg 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-4-750x499.jpg 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14607" class="wp-caption-text">Können Luke und Emily ihre Beziehung noch retten? Oder ist die Liebe bereits tot?</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: Pet Semetary Bloodlines</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Sep 2023 20:20:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Blutig]]></category>
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		<category><![CDATA[Paramount+]]></category>
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		<category><![CDATA[Stephen King]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Stephen King mag die meisten seiner Bücher. Bei &#8222;Friedhof der Kuscheltiere&#8220; allerdings war er sich zunächst selbst nicht sicher, ob die Geschichte nicht sogar für seine Verhältnisse zu düster ist. Der Erfolg des Romans sprach für sich. Bisher gibt es zwei Verfilmungen des Stoffes, eine Fortsetzung &#8211; und nun auch ein Prequel. In einem Kapitel des Romans erzählt der alte Jud Crandall Louis Creed die Story von Timmy Baterman, der von seinem Vater auf dem Friedhof der Micmac begraben wurde [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Stephen King mag die meisten seiner Bücher. Bei &#8222;Friedhof der Kuscheltiere&#8220; allerdings war er sich zunächst selbst nicht sicher, ob die Geschichte nicht sogar für seine Verhältnisse zu düster ist. Der Erfolg des Romans sprach für sich. Bisher gibt es zwei Verfilmungen des Stoffes, eine Fortsetzung &#8211; und nun auch ein Prequel. In einem Kapitel des Romans erzählt der alte Jud Crandall Louis Creed die Story von Timmy Baterman, der von seinem Vater auf dem Friedhof der Micmac begraben wurde und zurückkehrte. Was Louis davon abhalten sollte, seinen Sohn dort zu beerdigen, hat Filmemacher nicht abgehalten, sich dieses Kapitel als neue Filmvorlage zu nehmen &#8211; für &#8222;Pet Semetary Bloodlines&#8220;. War das eine gute Idee? Das klärt die Kritik.</p>
<figure id="attachment_14574" aria-describedby="caption-attachment-14574" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14574 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/blood-1.webp" alt="Pet Semetary Bloodlines" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/blood-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/blood-1-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/blood-1-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/blood-1-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/blood-1-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/blood-1-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/blood-1-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14574" class="wp-caption-text">Jud Crandall will nur eins: Raus aus Ludlow und ab in die weite Welt!</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Es ist das Jahr 1969 in dem verschlafenen Nest Ludlow, Maine. Der junge Jud Crandall (Jackson White) und seine Freundin Norma (Natalia Alyn Lind) haben große Pläne. Sobald wie möglich wollen sie das Nest verlassen und ins Friedenscorps eintreten, etwas von der Welt sehen und ihre Liebe genießen. Doch es kommt anders. Jud hört davon, dass sein Kumpel Timmy angeblich aus dem Vietnamkrieg zurück ist und nun wieder bei seinem Vater Bill (David Duchovny) lebt. Ein Besuch auf der Baterman-Farm endet in einem schrecklichen Vorfall, der Jud daran hindert, Ludlow zu verlassen. Auch Juds Freund Manny (Forrest Goodluck), einst gemeinsam mit ihm und Timmy ein unzertrennliches Trio, erlebt mit seinem alten Kumpel Unheimliches.</p>
<p>Während Jud von seinem Vater Dan (Henry Thomas) Antworten einfordert, da der offenbar über geheimes Wissen verfügt, gerät die Lage im Dorf immer mehr außer Kontrolle. Denn Timmy ist nicht einfach nur verändert, er scheint einem inneren Plan zu folgen, der immer weitere Kreise zieht und zahlreiche Menschen mit hineinzieht. Schließlich erfährt Jud Dinge über seine Heimat, die er sich in seinen dunkelsten Alpträumen nicht hätte ausmalen können. Aber es scheint, als kämen diese Offenbarungen zu spät, um noch etwas retten zu können &#8230;</p>
<p><iframe title="Pet Sematary: Bloodlines | Official Trailer | Paramount+" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/1IgQpRyfwbE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Nur ein Kapitel des Romans</h2>
<p>Die bisherigen Verfilmungen waren qualitativ zwar durchaus unterschiedlich, dem Buch gerecht wurde bislang aber keine. Das mag daran liegen, dass in Kings Roman gar nicht viel an Handlung passiert, große Teile des Buches handeln von inneren Konflikten und Entscheidungsprozessen, die sich in aller Regel nicht so einfach auf die Leinwand bringen lassen. Der letztlich eher durchschnittliche erste Film von Regisseurin mary Lambert hat da noch die Nase vorn, Fortsetzung und Remake machten nichts besser. Und nun versucht sich Drehbuchautorin und Regie-Debütantin Lindsey Anderson Beer an der Vorgeschichte, die den alten Jud als jungen Mann ins Zentrum stellt. In vielen Bereichen wiederholt sie aber die Fehler ihrer Vorgänger.</p>
<p>Für King-Fans vielleicht am wichtigsten: <strong>Pet Semetary Bloodlines</strong> widerspricht dem Inhalt des Buches an einigen Stellen. In Sachen Todesopfer legt Beers Version gegenüber dem Roman deutlich zu. Und verändert auch die Ereignisse, wie King sie den alten Jud beschrieben lässt. Daneben erweitert Beer aber auch den Background von Kings Roman und fügt einiges an Lore hinzu, das man mögen kann oder nicht, in jedem Fall dem Film aber guttut. So gibt es einen noch tieferen Blick in die Vergangenheit zu den Ursprüngen der bösen Magie. Und auch Ludlow erscheint im Film plötzlich nicht mehr komplett als verschlafenes Nest, sondern als Ort, in dem manchen mehr wissen als andere.</p>
<figure id="attachment_14575" aria-describedby="caption-attachment-14575" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14575 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/blood-2.webp" alt="Henry Thomas" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/blood-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/blood-2-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/blood-2-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/blood-2-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/blood-2-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/blood-2-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/blood-2-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14575" class="wp-caption-text">Juds Vater Dan kennt ein paar dunkle Geheimnisse über Ludlow, die er seinem Sohn ersparen möchte.</figcaption></figure>
<h2>Gesunde Härte</h2>
<p>Auch in Sachen Blut dürften die meisten Horrorfans zufrieden sein. <strong>Pet Semetary Bloodlines</strong> ist sicher kein Splatterfest, hat aber ein paar Gewaltspitzen, die der Film dann auch konsequent zeigt. Auch hier unterscheidet sich die Filmhandlung vom Roman. Die dort erzählte Story hätte aber auch ehrlicherweise höchstens für einen Kurzfilm genügt. Noch wichtiger als das: Die Schauspieler sind durchgehend ordentlich und besser und sorgen so relativ schnell dafür, dass sich das Publikum mit den Protagonisten identifizieren kann. Auch wenn beim Helden klar sein dürfte, dass er nicht ernsthaft in Gefahr geraten kann, ohne die Vorlage komplett ad absurdum zu führen, gibt es genug andere Symapthieträger, um die man mittzittern kann.</p>
<p>Zum Beispiel Natalie Alyn Lind als Juds Freundin Norma, die zum Spielball der dunklen Mächte wird, die über Ludlow hereinbrechen. Oder auch Mannys Schwester Donna (Isabella Star LaBlanc), die ebenfalls in den Fokus des Bösen gerät. In Momenten, in denen Beer ihre eigenen Ideen umsetzt, hat der Film seine stärksten Szenen. So richtig überzeugend sind aber die Veteranen, die in <strong>Pet Semetary Bloodlines</strong> vor der Kamera stehen. David Duchovny als verzweifelter Vater, der seinen toten Sohn in der unheiligen Erde des Micmac-Begräbnisplatzes verscharrt, ist dabei sonders zu erwähnen. Sein innerer Kampf zwischen Verweigerung und Akzeptanz dessen, was er getan hat, gehört zu den besten Leistungen im Film.</p>
<figure id="attachment_14576" aria-describedby="caption-attachment-14576" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14576 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/blood-3.webp" alt="Pet Semetary Bloodlines" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/blood-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/blood-3-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/blood-3-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/blood-3-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/blood-3-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/blood-3-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/blood-3-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14576" class="wp-caption-text">Manny und seine Schwester Donna geraten durch den wiederbelebten Timmy in große Schwierigkeiten.</figcaption></figure>
<p>Dass auch Henry Thomas, der durch seine regelmäßigen Auftritte in Mike Flanagans Arbeiten immer mehr zur Horror-Ikone wird, ist ebenfalls stark. Und Pam Grier als wehrhafte Postbotin ist die Sahne auf der Torte für Kinofreunde. Macht das alles <strong>Pet Semetary Bloodlines</strong> zu einem guten Film? Nicht wirklich. Aber zu einem zumindest soliden Horror-Abenteuer, das sich hinter <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-mr-harrigans-phone/">vielen Verfilmungen von Kings Werken</a> &#8211; oder davon inspirierten Fortsetzungen oder Prequels &#8211; nicht verstecken muss. Als weitere Werbung für eine erneute Rückkehr nach Ludlow taugt der Film aber nicht. Bloodlines erzählt genug Vorgeschichte, um es damit auch gut sein zu lassen.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Ein Meisterwerk hat wohl niemand erwartet, der zum ersten Mal von <strong>Pet Semetary Bloodlines</strong> gehört hat. Aber eine derartige Totalkatastrophe, die man eigentlich erwarten müsste, wenn man die US-Kritiken liest, ist der Film wahrlich auch nicht. Das liegt zum einen an einigen zumindest originellen Ideen, die Regisseurin und Drehbuchautorin Lindsey Anderson Beer entwickelte. Außerdem am durchweg guten Cast, der seinen Job immer zumindest ordentlich erledigt, mit einigen Ausreißern nach oben wie David Duchovny oder Natalie Alyn Lind. So kann der Film trotz einiger unnötiger Abweichungen von Kings Originalmaterial als solider und gar nicht so unblutiger Horrorfilm bestehen.</p>
<p><strong>Pet Semetary Bloodlines startet am 7. Oktober 2023 bei Paramount+.</strong></p>
<figure id="attachment_14577" aria-describedby="caption-attachment-14577" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14577 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/blood-4.webp" alt="Pam Grier" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/blood-4.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/blood-4-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/blood-4-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/blood-4-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/blood-4-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/blood-4-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/blood-4-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14577" class="wp-caption-text">Majorie kann mehr als nur die Post sortieren. Kann sie auch das Böse aufhalten?</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: The Nun 2</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Sep 2023 13:49:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Conjuring-Reihe]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Reihe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Conjuring-Reihe geht weiter. Bevor die fürs kommende Jahr angekündigte vierte Folge der Hauptreihe in die Kinos kommt, bekommt eines der Spin-Offs eine Fortsetzung. Mit &#8222;The Nun 2&#8220; wird einer der schwächsten bisherigen Conjuring-Filme fortgesetzt und greift zumindest zum Teil auf die gleichen Schauspieler zurück, um tatsächlich eine echte Fortsetzung und nicht bloß einen zweiten Film zu präsentieren. Michael Chaves, der mit &#8222;Lloronas Fluch&#8220; den anderen sehr schwachen Conjuring-Spin-off-Film inszenierte, erzählt hier eine zweite Chance. Hat er sie genutzt? Das [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Conjuring-Reihe geht weiter. Bevor die fürs kommende Jahr angekündigte vierte Folge der Hauptreihe in die Kinos kommt, bekommt eines der Spin-Offs eine Fortsetzung. Mit &#8222;The Nun 2&#8220; wird einer der schwächsten bisherigen<a href="https://lauterfilme.de/the-conjuring-3-kritik-film/"> Conjuring-Filme</a> fortgesetzt und greift zumindest zum Teil auf die gleichen Schauspieler zurück, um tatsächlich eine echte Fortsetzung und nicht bloß einen zweiten Film zu präsentieren. Michael Chaves, der mit &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-lloronas-fluch/">Lloronas Fluch</a>&#8220; den anderen sehr schwachen Conjuring-Spin-off-Film inszenierte, erzählt hier eine zweite Chance. Hat er sie genutzt? Das klärt die Kritik.</p>
<figure id="attachment_14511" aria-describedby="caption-attachment-14511" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14511 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/nun2-1.webp" alt="Taissa Farmiga" width="1024" height="593" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/nun2-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/nun2-1-300x174.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/nun2-1-768x445.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/nun2-1-750x434.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14511" class="wp-caption-text">Erneut muss Schwester Irene gegen den als Nonne auftretenden Dämon Valak antreten.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>1956. Nach den grauenerregenden Erlebnissen mit dem Dämonen Valak hat Schwester Irene (Taissa Farmiga) in einem italienischen Kloster wieder Ruhe gefunden. Doch die Geschichten um die dämonische Attacke auf ein Kloster verfolgen sie bis dorthin. Als schließlich die Kirche ein hohes Mitglied zu ihr schickt, um ihr von offenbar neuen Aktivitäten Valaks zu berichten, willigt sie schweren Herzens ein, sich der Sache anzunehmen. Gemeinsam mit der jungen Schwester Debra (Storm Reid) reist sie daraufhin in den kleinen französischen Ort Tarascon, in dem ein Priester unter den Augen eines Messdieners bei lebendigem Leib verbrannte &#8211; mitten in der Kirche! Weil es weitere ähnliche Vorfälle gab, die von Rumänien aus immer weiter westlich wanderten, hat Irene einen schrecklichen Verdacht.</p>
<p>Eine Autostunde von Tarascon entfernt, liegt in einem ehemaligen Kloster ein Mädcheninternat. Dort arbeitet die Lehrerin Kate (Anna Popplewell, &#8222;Die Chroniken von Narnia&#8220;) und hat auch ihre Tochter Sophia (Katelyn Rose Downey) bei sich, die oft von anderen Schülerinnen geärgert wird. Unterstützung erhält sie dann meist von Maurice (Jonas Bloquet), dem Lebensretter Irenes von damals, der mittlerweile als Gärtner in dem alten Gemäuer arbeitet. Während Irene und Debra in Tarascon nach Spuren suchen, offenbart sich der Dämon immer stärker und deutlicher in der Mädchenschule. Aber was sucht er dort? Kann Irene noch rechtzeitig dort eintreffen, um das Schlimmste zu verhindern?</p>
<p><iframe title="THE NUN II | OFFICIAL TRAILER" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/QF-oyCwaArU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Sammelsurium der Exorzismus-Filme</h2>
<p>So groß die Reihe mittlerweile auch ist, nur die beiden ersten Filme der Hauptreihe bekamen wirklich gute Kritiken. Auch der zweite &#8222;Annabelle&#8220;-Film konnte überzeugen, der ganze Rest wurde eher durchschnittlich bis mäßig aufgenommen. The Nun 2 setzt diesen Trend fort. Zwar führt der Film die zweite Woche in den USA die Charts an, die Kritiken sind mit etwa 50 Prozent aber wenig berauschend. Überraschend ist diese Wertung allerdings nicht. Denn The Nun 2 macht in vielerlei Hinsicht dort weiter, wo der erste Teil aufgehört hat. Das gilt vor allem für das schwache Drehbuch. Zwar haben die Produzenten mit Akela Cooper und Ian Goldberg durchaus Horror-Veteranen eingestellt, um das Script zu verfassen. Aber viel genutzt hat das nicht. The Nun 2 ist eine Parade aus bekannten Versatzstücken der Dämonen- und Exorzistenfilme.</p>
<p>Originell wird es lediglich dann, wenn es darum geht, Valak in neuen Formen und Variationen darzustellen. War es in <strong>The Conjuring 2</strong> ein Gemälde, das lebendig wurde, so darf der Dämon diesmal in Form von Covern am Zeitungsstand und als bröckelnder Putz an der Wand erscheinen. Mehr hat der Film an originellen Momenten aber auch nicht zu bieten. Vor allem die erste Stunde des Films ermüdet das Publikum mit immer gleichen Szenen vom lauernden Dämonen, der offenbar wahllos Menschen tötet, oder eben auch nicht. Denn so richtig klar wird es nicht, wer warum sterben muss oder überleben darf. Die Reihe, die durch Wans Filme den Kosmos des übernatürlichen Bösen ein wenig erweiterte, verengt diesen Blick mit<strong> The Nun 2</strong> wieder deutlich. Ein Rückschritt, nicht nur für das Conjuring-Universum.</p>
<figure id="attachment_14512" aria-describedby="caption-attachment-14512" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14512 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/nun2-2.webp" alt="Anna Popplewell" width="1024" height="657" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/nun2-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/nun2-2-300x192.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/nun2-2-768x493.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/nun2-2-750x481.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14512" class="wp-caption-text">Kate und ihre Tochter Sophie geraten in der Mädchenschule, die einst ein Kloster war, in Lebensgefahr.</figcaption></figure>
<h2>Kein großer Unterschied zum Vorgänger</h2>
<p>Ist <strong>The Nun 2</strong> nun besser oder schlechter als der Vorgänger? Das ist letztlich Geschmackssache. Der zweite Teil hat eines etwas bessere Story als der erste, der in Teilen überhaupt keinen Sinn ergab. Aber die Redundanz der Dämonenangriffe im zweiten Teil sind irgendwann einfach derart langweilig, dass es schwerfällt, nicht den Kopf zu schütteln. Und die letzte halbe Stunde ergeht sich dann in weiteren Verfolgungsjagden, fast schon albernen Monstern und einer recht platten Auflösung. Das ist Horror für Leute, die auch eine Fahrt in der Geisterbahn gruselig finden, weil sie gern erschreckt werden. Wer Horror mag, der tiefer geht, Atmosphäre entwickelt und statt mit Jump-Scares mit echter Story punktet, der ist bei <strong>The Nun 2</strong> eher falsch.</p>
<p>Lediglich optisch kann der Film weitgehend überzeugen, weil die Drehorte sehr gut gewählt sind und das West-Europa der 50er Jahre glaubhaft zum Leben erweckt wird. Enge Gassen mit Kopfsteinpflaster, alte Häuser mit kleinen Fenstern &#8211; hier zeigt <strong>The Nun 2</strong> kurz, dass es durchaus möglich gewesen wäre, auf eine zwar leicht klischeebehaftete, aber dafür stimmige Atmosphäre zu setzen &#8211; wenn man denn gewollt hätte. So ist es auch nicht sinnvoll, auf den Schauspielern herumzuhacken, denn die tun das, was man angesichts des schwachen Drehbuchs und der Geisterbahn-Attitüde noch herausholen kann.</p>
<figure id="attachment_14513" aria-describedby="caption-attachment-14513" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14513 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/nun2-3.webp" alt="The Nun 2" width="1024" height="614" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/nun2-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/nun2-3-300x180.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/nun2-3-768x461.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/nun2-3-750x450.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14513" class="wp-caption-text">Valak ist erbarmungslos gegen alle, die ihn an seinen Zielen hindern wollen.</figcaption></figure>
<p>Taissa Farmiga spielt erneut die verletzlich wirkende und doch starke junge Nonne ansprechend und zieht so alle Sympathie auf sich. Jonas Bloquet hält sich ebenfalls wacker darin, die verschiedenen Seiten seiner Figur auf die Leinwand zu bringen. Beim Rest wird es dann schon dünn. Anna Popplewell, einst Kinderstar in den Narnia-Filmen, hat einfach nicht viel zu tun, Storm Reid als Schwester Debra ist ebenfalls unterfordert, da ihre Figur extrem schwach geschrieben ist und eigentlich keinen großen Zweck erfüllt. Dass The Nun 2 so oder ähnlich ausfallen würde, war aber eigentlich klar, konnte doch der erste Teil mit mehr als 360 Millionen Dollar am meisten aller Conjuring-Teile einspielen. Da weicht man vom Erfolgsrezept natürlich nicht großartig ab. Leider.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p><strong>The Nun 2</strong> ist exakt das, was man, je nach Geschmack, erwarten durfte &#8211; oder musste. Oberflächliche Schockmomente ohne großen Nachhall, eine völlig durchschnittliche Story und ein paar Szenen, die zeigen, dass es durchaus deutlich besser hätte ausfallen können. Leider entschieden sich die Produzenten und Regisseur Michael Chaves für die sichere Variante, einen Abklatsch des erfolgreichen ersten Films. Und vielleicht ist Teil 2 sogar einen Hauch besser geworden, weil er schlicht besser aussieht. Aber in weiten Teilen ist der Film ähnlich wirr, langweilig und streckenweise fast albern wie der Vorgänger. Daran ändern die größtenteils soliden Schauspiel-Leistungen auch nichts mehr. Immerhin: Eine Mid-Credit-Szene kündigt Teil 4 der Hauptreihe an &#8211; vielleicht das Beste an <strong>The Nun 2</strong>.</p>
<p><strong>The Nun 2 startet am 21. September 2023 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_14514" aria-describedby="caption-attachment-14514" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14514 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/nun2-4.webp" alt="Jonas Bloquet" width="1024" height="573" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/nun2-4.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/nun2-4-300x168.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/nun2-4-768x430.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/nun2-4-750x420.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14514" class="wp-caption-text">Auch Maurice leidet unter dem Dämonen, mit dem er unwissentlich noch immer eine Verbindung hat.</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: A Haunting in Venice</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Sep 2023 23:00:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Disney]]></category>
		<category><![CDATA[gruselig]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
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		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sind aller guten Dinge drei? Zum dritten Mal übernimmt Kenneth Branagh in Personalunion Regiestuhl und Hauptrolle in einer Agatha Christie-Verfilmung mit deren Lieblingsdetektiv Hercule Poirot. Im Gegensatz zu den beiden ersten Filmen, die Remakes bekannter Verfilmungen waren, setzte Branagh diesmal auf ein unbekannteres Werk der Autorin und versetzte zudem die Handlung von &#8222;Die Schneewittchen Party&#8220; von England nach Venedig. Nun heißt das Ganze &#8222;A Haunting in Venice&#8220; und zeigt den belgischen Meisterdetektiv in einer mit Gruselelementen verzierten Mörderjagd. Kann Branagh [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Sind aller guten Dinge drei? Zum dritten Mal übernimmt Kenneth Branagh in Personalunion Regiestuhl und Hauptrolle in einer Agatha Christie-Verfilmung mit deren Lieblingsdetektiv Hercule Poirot. Im Gegensatz zu den beiden ersten Filmen, die Remakes bekannter Verfilmungen waren, setzte Branagh diesmal auf ein unbekannteres Werk der Autorin und versetzte zudem die Handlung von &#8222;Die Schneewittchen Party&#8220; von England nach Venedig. Nun heißt das Ganze &#8222;A Haunting in Venice&#8220; und zeigt den belgischen Meisterdetektiv in einer mit Gruselelementen verzierten Mörderjagd. Kann Branagh nach dem gelungenen Erstling und dem  schwächeren zweiten Film mit dem dritten Einsatz als Poirot wieder zu Hochform auflaufen? Das verrät die Kritik.</p>
<figure id="attachment_14482" aria-describedby="caption-attachment-14482" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14482 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-2.webp" alt="Tina Fey" width="1024" height="554" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-2-300x162.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-2-768x416.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-2-750x406.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14482" class="wp-caption-text">Eigentlich war Poirot im Ruhestand, doch ein Besuch seiner alten Freundin Ariadne führt zu einem neuen Fall.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>1947. Der berühmte Meisterdetektiv Hercule Poirot (Kenneth Branagh) hat sich in Venedig zur Ruhe gesetzt, genießt das Leben und lässt die zahlreichen Bittsteller vor seiner Haustür links liegen. Poirot hat mit seinem alten Leben scheinbar abgeschlossen. Doch das ändert sich, als seine alte Freundin, die Bestsellerautorin Ariadne Oliver (Tiny Fey) bei ihm auftaucht und ihn überredet, an einer Seance teilzunehmen und bei dieser Gelegenheit gleich das angebliche Medium Joyce Reynolds (Michelle YeoH9 auffliegen zu lassen. Eingeladen hat die einstmals gefeierte Opernsängerin Rowena Drake (Kelly Reilly), die allerdings seit dem Tod ihrer Tochter Alicia (Rowan Robinson) keinen Ton mehr gesungen hat. Sie will unbedingt Kontakt zum Geist ihrer toten Tochter aufnehmen.</p>
<p>Schon bei der Ankunft wird Poirot von Hausdame Olga (Camille Cottin) darüber in Kenntnis gesetzt, dass es im Palazzo schon seit vielen Jahren spukt. Einst ein Waisenhaus, hatten Ärzte und Nonnen das Haus in schweren Zeiten aufgegeben und die Kinder allein dem Hungertod überlassen. Seitdem sollen in dem Gemäuer schon einige Ärzte und Schwestern zu Tode gekommen sein. Poirot tut dies als Aberglaube ab, muss allerdings einräumen, dass der Palazzo von Rowena Drake eine durchaus morbide Ausstrahlung besitzt. Als die Seance beginnt, ist sich der Meisterdetektiv schnell sicher, die Tricks von Miss Reynolds durchschaut zu haben. Doch wenig später gibt es eine Leiche und der brillante Geist des Hercule Poirot muss beweisen, dass seine kleinen grauen Zellen noch nicht in Rente gegangen sind &#8230;</p>
<p><iframe title="A Haunting In Venice | Official Trailer | In Theaters Sept 15" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/yEddsSwweyE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Optisch gelungen</h2>
<p>Dem Vorgänger &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/tod-auf-dem-nil-kritik-film/">Tod auf dem Ni</a>l&#8220; hatten viele Kritiker vorgeworfen, zu künstlich auszusehen, da weite Teile während der Corona-Zeit im Studio gedreht worden waren. Das wollte Branagh diesmal besser machen &#8211; und es ist ihm gelungen. Kameramann Haris Zambarloukos, mit dem Branagh auch die beiden ersten Poirot-Abenteuer umsetzte und der bereits zum neunten Mal mit Branagh als Regisseur arbeitet, fängt Venedig als klassisch-morbide Schönheit ein. Die wundervollen Paläste und Bauten einerseits, die dunklen Kanäle und der stetige Verfall der Stadt andererseits. Zambarloukos gelingt es dabei, sowohl Venedig selbst als auch den Palazzo, in dem fast der gesamte Film spielt, als eigenen Charakter in den Film einzubringen. Optisch liefert Branagh mit A Haunting in Venice voll ab.</p>
<p>Allerdings auch nur optisch. Zwar hält Branagh sein Versprechen, mit dem dritten Film einiges anders zu machen. Und sich mit anderen Genre-Versatzstücken zu umgeben als in den beiden Vorgängern. Allerdings stehen dem belgischen Detektiv die Geisterbahn-Momente des Films nur bedingt. Zwar ist A Haunting in Venice in Teilen durchaus atmosphärisch gelungen. Aber das Wichtigste an einem Whodunnit ist nun einmal die Jagd nach dem Mörder. Und die gestaltet sich hier ähnlich fade wie schon in Tod auf dem Nil. Michael Greens Drehbuch, der ebenfalls zum dritten Mal als Autor dabei ist, schafft es kaum, auch nur ein paar glaubwürdige Verdächtige zu etablieren. Die meisten Figuren, die als Täter in Frage kommen sollen, bleiben erschreckend blass.</p>
<figure id="attachment_14483" aria-describedby="caption-attachment-14483" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14483 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-3.webp" alt="Kenneth Branagh" width="1024" height="554" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-3-300x162.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-3-768x416.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-3-750x406.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14483" class="wp-caption-text">Geister als Mörder? Bald traut der Meisterdetektiv seine eigenen Augen nicht mehr.</figcaption></figure>
<h2>Schwache Story</h2>
<p>Es wird sicher Gründe haben, warum die Romanvorlage nicht zu den großen Storys der englische Krimi-Königin gezählt wird. Zwar ist das Motiv des Killers letztlich nachvollziehbar, großartige Spannung liefert <strong>A Haunting in Venice</strong> trotz diverser Geistererscheinungen und Jump Scares aber kaum. Und so plätschert die Spurensuche, nur selten gewürzt mit ein paar trockenen Kommentaren von Tina Feys Charakter, wenig aufregend vor sich hin. Dazu präsentiert die Handlung fast durchgehend völlig nichtssagende und langweilige Figuren, deren Namen man sich kaum merken kann, weil sie so wenig Substanz aufweisen. Bei einigen dieser Charaktere lassen sich auch die Darsteller nicht gänzlich von Schuld freisprechen.</p>
<p>Wobei auch das zu einem guten Teil auf Branaghs Deckel geht. Denn der Regisseur sollte schon eine groben Kurs vorgeben, wie weit der Grad an Realismus oder Übertreibung gehen sollte. Und an diese Vorgabe sollten sich tunlichst alle Mitwirkenden halten. Während aber Tina Fey sich offenkundig sicher war, in einer sarkastischen Krimikomödie mitzuwirken, hatten Kelly Reilly und Jamie Dornan sich eindeutig in einem leicht kitschigen Melodram verortet &#8211; und so spielen sie dann auch. Die größte Schwäche aber bleibt der Fall. Poirot Aufklärung ist fadenscheinig, die Zufälle wie so oft bei Agatha Christie deutlich überstrapaziert. Das ist es gut, dass es zumindest Spaß macht, Branagh als Poirot spielen zu sehen. Er trifft erneut den richtigen Ton aus mitunter recht grobem Verhalten und ausgesuchter Höflichkeit, wenn es ihm hilft.</p>
<figure id="attachment_14484" aria-describedby="caption-attachment-14484" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14484 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-4.webp" alt="A Haunting in Venice" width="1024" height="554" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-4.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-4-300x162.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-4-768x416.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-4-750x406.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14484" class="wp-caption-text">Mit großer Show lässt sich das Medium in den Palazzo bringen. Wartet dort ein totes Mädchen auf sie?</figcaption></figure>
<p>Und trägt so weitgehend allein den Film gerade noch akzeptabel über die Ziellinie. Doch trotz erlesener Bilder werden sich nicht wenige Krimifans im Kino wünschen, Branagh hätte sich doch eine bekannteren &#8211; und besseren &#8211; Fall für seinen dritten Film ausgesucht. Denn die Geisterbahn wirkt nie überzeugend und der Charme Venedigs ist bald aufgebraucht. Uneingeschränkt können sich bei <strong>A Haunting in Venice</strong> nur die Setdesigner den Lorbeer an die Brust heften. Die liefern zum dritten Mal sehenswert ab. Branagh hatte bereits vor Kinostart kundgetan, im Falle eines Erfolgs weitere Poirot-Verfilmungen angehen zu wollen. Diese Hoffnung wird er wohl begraben müssen. Dass der seltsam schlaff wirkende Film genug Gewinn für einen vierten Teil macht, ist nur schwer vorstellbar.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p><strong>A Haunting in Venice</strong>, Kennath Branaghs dritter Fall als Hercule Poirot geht mit viel gutem Willen gerade noch so als solide durch. Mehr ist hier aber beim besten Willen nicht zu holen. Außer Branagh selbst fällt keiner der Schauspieler positiv auf. Die Story ist die bislang mit Abstand schwächste, der Roman ist offenbar nicht grundlos eher unbekannt. Zwar zaubert Kameramann Hareis Zambarloukos erneut schöne und morbide Bilder, passend zum Drehort, auf die Leinwand. Und auch die Sets sind wieder ein Traum aus Detailverliebhteit und coolem Design. Aber das Rückgrat des Films &#8211; eine spannende Krimi-Geschichte &#8211; hängt hier leider arg durch. Christie-Fans, die die beiden ersten mochten, werden wohl auch hier halbwegs ordentlich unterhalten, aber ein großer Wurf sieht definitiv anders aus.</p>
<p><strong>A Haunting in Venice startet am 14. September 2023 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_14485" aria-describedby="caption-attachment-14485" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14485 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-5.webp" alt="A Haunting in Venice" width="1024" height="554" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-5.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-5-300x162.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-5-768x416.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/haunting-5-750x406.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14485" class="wp-caption-text">Und so wartet am Ende der unvermeidliche Agatha Christie-Showdown &#8211; wer ist der Killer? Alle Fotos: Disney</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: Meg 2 &#8211; die Tiefe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Aug 2023 23:19:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Action]]></category>
		<category><![CDATA[Haie]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Jahr 2018 wurde Meg zu einem großen Erfolg. Zwar waren viele Horrorfans eher enttäuscht von fehlender Härte (der Film ist ab 12 Jahren freigegeben) , aber Meg spielte bei Produktionskosten von etwa 150 Millionen Dollar mehr als 500 Millionen ein &#8211; ein lohnendes Geschäft. Und da Steve Alten, der Autor des Romans, auf dem der Film basiert, reichlich Fortsetzungen geschrieben hatte, war schnell klar, dass es einen weiteren Ausflug in die von Monstern bewohnte Tiefsee geben würde. Allerdings sitzt [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Jahr 2018 wurde <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-meg/">Meg</a> zu einem großen Erfolg. Zwar waren viele Horrorfans eher enttäuscht von fehlender Härte (der Film ist ab 12 Jahren freigegeben) , aber Meg spielte bei Produktionskosten von etwa 150 Millionen Dollar mehr als 500 Millionen ein &#8211; ein lohnendes Geschäft. Und da Steve Alten, der Autor des Romans, auf dem der Film basiert, reichlich Fortsetzungen geschrieben hatte, war schnell klar, dass es einen weiteren Ausflug in die von Monstern bewohnte Tiefsee geben würde. Allerdings sitzt diesmal nicht wieder Jon Turteltaub im Regiestuhl, stattdessen holten sich die Produzenten den britischen Independent-Filmer Ben Wheatley, der bislang eher mit Avantgarde-Themen von sich reden machte. Merkt man das <strong>Meg 2 &#8211; die Tiefe</strong> an? Das klärt die Kritik.</p>
<figure id="attachment_14418" aria-describedby="caption-attachment-14418" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14418 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/08/meg2-1.webp" alt="Jason Statham" width="1024" height="434" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/08/meg2-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/08/meg2-1-300x127.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/08/meg2-1-768x326.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/08/meg2-1-750x318.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14418" class="wp-caption-text">Jonas und seine Stieftochter können es kaum glauben: Schon wieder haben sie Riesenhaie an der Hacke!</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Einige Jahre sind seit den Vorfällen mit dem Megalodon aus der Tiefsee vergangen. Jonas Taylor (Jason Statham) arbeitet noch immer mit seinem Kumpel Mac (Cliff Curtis) für das Wohl der Meere, verfolgt Umweltsünder und versucht, seine mittlerweile 14-jährige Stieftochter Meiying (Shuya Sophia Cai) im Zaum zu halten. Denn die will wie ihre Mutter eine große Wissenschaftlerin werden und am liebsten sofort damit anfangen. Ihr Onkel Jiuming (Wu Jing), der den Familienbetrieb übernommen hat und die Forschungen finanziert, hat sogar ein verletztes Megalodon-Jungtier aufgezogen und versucht, es zu trainieren &#8211; sehr zu Jonas&#8216; Missfallen.</p>
<p>Als eine Expedition routinemäßig den Graben untersucht, in dem der Megalodon gefunden wurde und von dem man inzwischen weiß, dass weitere Exemplare dort zuhause sind, kommt es zu einem folgenschweren Unglück. Bei einer Explosion reißt nicht nur die trennende Schutzschicht zwischen dem Graben und dem offenen Meer auf, die beiden U-Boote werden auch schwer beschädigt. Die letzte Hoffnung für beide Crews liegt in einer geheimnisvollen Meeresstation, die Jonas kurz vor der Explosion entdeckt hat. Doch dazu müssten sie in Spezialanzügen mehrere Kilometer über den Meeresgrund laufen und wären den Megs schutzlos ausgeliefert. Jonas merkt bald, dass ihnen dennoch keine andere Wahl bleibt &#8230;</p>
<p><iframe title="MEG 2: THE TRENCH - OFFICIAL TRAILER" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/dG91B3hHyY4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Alles wie in Teil 1?</h2>
<p>Um <strong>Meg 2</strong> richtig einzuordnen, muss man einige Dinge wissen. Teil 1 wurde mit chinesischem Geld produziert, hatte jede Menge chinesischer Schauspieler dabei und wurde in China auch ein Erfolg. Für <strong>Meg 2</strong> wurde daran auch nichts geändert. Diesmal ist neben Statham Chinas neuer Superstar Wu Jing zu sehen. Teil 1 war unblutig, sollte die wichtige Gruppe der jungen Teenager nicht ausschließen. Das hat der neue Film ebenso gemacht. Und natürlich wollte das Publikum im ersten Teil den Hai sehen. Da legt <strong>Meg 2</strong> sogar noch eine Schippe drauf. Denn im neuen Film gibt es, wie der Trailer bereits zeigt, auch ein wenig  mehr zu sehen als nur Riesenhaie.</p>
<p>Daher sind beide Filme im Ergebnis auch dicht beieinander &#8211; teurer produzierter Edeltrash, der dem Publikum zeigt, wie Asylum-Filme aussehen würden, wenn man Geld für gute Effekte hineinsteckt. Aber ein paar Unterschiede gibt es dann doch. Das Drehbuch braucht zwar auch diesmal eine Weile, bis die Geschichte ins Rollen kommt, umarmt aber den Trash-Gedanken viel mehr als zu versuchen, sich davon zu lösen. Wenn der Held von einem Schlamassel ins nächste rutscht, dann hat das zwar nicht die Qualität, aber zumindest die Absurdität von Indiana Jones-Filmen. Der Film verbeugt sich sogar in einer Prügelszene vor einem ikonischen Moment aus dem zweiten Teil der Indiana Jones-Saga.</p>
<figure id="attachment_14419" aria-describedby="caption-attachment-14419" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14419 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/08/meg2-2.webp" alt="Cliff Curtis in Meg 2" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/08/meg2-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/08/meg2-2-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/08/meg2-2-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/08/meg2-2-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/08/meg2-2-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/08/meg2-2-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/08/meg2-2-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14419" class="wp-caption-text">Jonas&#8216; Kumpel Mac und DJ, Überlebende aus Teil 1, sind ebenfalls wenig erfreut über das Wiedersehen mit 25 Meter Hai.</figcaption></figure>
<h2>Furchtloser Fischkiller</h2>
<p>Statham spielt seine Rolle so cool wie immer, hat aber eine ordentliche Portion Selbstironie im Gepäck, ohne die der Film deutlich schlechter wäre. Gegen Jonas Taylor sieht sogar Stathams Charakter aus The Tansporter wie ein nervöser Anfänger aus. Aber auch Statham umarmt seine trashige Figur und spielt sie so, dass sie gut zum absurden Rest passt. Nachdem sich die erste Hälfte des Films noch auf halbwegs normalem Terrain bleibt und beispielsweise eine schöne Hommage an den unterschützen &#8222;Underwater&#8220; einbaut und auch ganz leichte Aliens-Vibes schafft, wird es in der zweiten Hälfte mit jeder Minute abgedrehter und trashiger.</p>
<p>Und was macht Indie-Filmer Ben Wheatley? Auch der hat seine vermutlich deutlich bessere Gage genossen und den Film so gemacht, wie er ihn machen sollte. Seine Handschrift findet man hier in keinem Moment, dafür liefert er am Stück ansehnliche Set-Pieces und Cliffhanger-Spannung in der Familienpackung ab. Denn vermutlich weiß er, dass die Trash-Attitüde des Films ohnehin so gut wie jeden Kritikpunkt ad absurdum führt. Die Bösewichte im Film bleiben blass und sind völlig übertrieben? Ja, Trash eben. Die Logik geht schnell baden? Physik und Realität spielen keine Rolle? Muss es auch nicht, ist ja Trash. Bei aller Kritik ist es aber eben launiger Trash, weil alle mitmachen und ins gleiche Horn stoßen. Keiner der Schauspieler glaubt sich in einem Shakespeare-Film, die wissen, was sie da machen.</p>
<figure id="attachment_14420" aria-describedby="caption-attachment-14420" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14420 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/08/meg2-3.webp" alt="Meg 2" width="1024" height="435" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/08/meg2-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/08/meg2-3-300x127.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/08/meg2-3-768x326.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/08/meg2-3-750x319.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14420" class="wp-caption-text">Eine Kette und ein Bein: Mehr braucht Jonas nicht, um 100 Tonnen Hai aufzuhalten.</figcaption></figure>
<p>Das macht <strong>Meg 2 &#8211; die Tiefe</strong> natürlich nicht zu einem guten Film. Aber das Creature-Design ist gelungen, ein paar gute Gags liefert der Film ebenfalls und die absurden Ideen, mit denen der coole Jonas Riesenhaie zerlegt, muss man ja auch erst einmal haben. Teil 1 war ein Erfolg und es gibt keinerlei Hinweise darauf, dass es <strong>Meg 2</strong> schlechter ergehen wird. Denn fairerweise muss man auch sagen, dass der zweite Teil ein wenig besser ist als der erste. Und für Teil 3 ist auch schon alles vorbereitet. Mit welchen Monstern auch immer.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Wer immer schon wissen wollte, wie wohl Asylum-Filme aussehen würden, wenn die Firma Geld hätte, der muss sich <strong>Meg 2</strong> ansehen. Superheld Jason Statham kämpft hier gegen Riesenhaie, Naturgesetze, Logik, Glaubwürdigkeit und Handlung. Der Brite bringt aber seine körperliche Präsenz gut ein und weiß, wie der ganze Cast, was er da spielt. Wäre der Anfang nicht noch halbwegs ernsthaft ausgefallen, <strong>Meg 2</strong> wäre ein idealer Film für einen feucht-fröhlichen Filmeabend, bei dem der Spaßfaktor das Wichtigste ist. Und ja, wer solchen Edeltrash mag, dem wird auch <strong>Meg 2</strong> wieder gefallen.  Denn die Fortsetzung ist noch deutlich absurder als der erste, verbeugt sich in kurzen Szenen vor einigen Klassikern und präsentiert mehr von allem, was Teil 1 zu einem Hit machte.</p>
<p><strong>Meg 2 &#8211; die Tiefe startet am 3. August in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_14421" aria-describedby="caption-attachment-14421" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14421 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/08/meg2-4.webp" alt="Meg 2" width="1024" height="578" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/08/meg2-4.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/08/meg2-4-300x169.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/08/meg2-4-768x434.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/08/meg2-4-750x423.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14421" class="wp-caption-text">Kinder und Hunde sind nicht unbedingt ein Qualitätsmerkmal für Filme &#8211; wie ist es hier?</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: They cloned Tyrone</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jul 2023 22:11:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>
		<category><![CDATA[Netflix]]></category>
		<category><![CDATA[Sci-Fi]]></category>
		<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aller guten Dinge sind drei? Nach &#8222;Project Power&#8220; und &#8222;Night Shift&#8220; steht Jamie Foxx mit &#8222;They cloned Tyrone&#8220; zum dritten Mal für eine Sci-Fi-Action-Thriller-Komödie bei Netflix vor der Kamera. Offenbar hat der mittlerweile 55-jährige Gefallen an dieser Art Filmen gefunden. Während er beim ersten Mal Joseph Gordon-Lewitt an seiner Seite hatte und im Kampfe gegen Vampire auf Unterstützung von Dave Franco und Snoop Dog setzen konnte, hat er sich für den dritten Streich John Boyega und Teyonah Parris (Wandavision&#8220;) als [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Aller guten Dinge sind drei? Nach &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-project-power/">Project Power</a>&#8220; und &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/day-shift-kritik-film-netflix/">Night Shift</a>&#8220; steht Jamie Foxx mit &#8222;They cloned Tyrone&#8220; zum dritten Mal für eine Sci-Fi-Action-Thriller-Komödie bei Netflix vor der Kamera. Offenbar hat der mittlerweile 55-jährige Gefallen an dieser Art Filmen gefunden. Während er beim ersten Mal Joseph Gordon-Lewitt an seiner Seite hatte und im Kampfe gegen Vampire auf Unterstützung von Dave Franco und Snoop Dog setzen konnte, hat er sich für den dritten Streich John Boyega und Teyonah Parris (Wandavision&#8220;) als Verstärkung geholt. Und startet auf die vielleicht schrägste Reise durch, die Foxx bislang für den Streamingdienst abgeliefert hat. Ist sie auch gut? Das klärt die Kritik.</p>
<figure id="attachment_14407" aria-describedby="caption-attachment-14407" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14407 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-1.webp" alt="John Boyega in They cloned Tyrone" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-1-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-1-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-1-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-1-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-1-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-1-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14407" class="wp-caption-text">Dealer Tyrone will eigentlich nur seine Ruhe. Doch dann läuft einiges aus dem Ruder.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Drogendealer Tyrone (John Boyega) hat keinen sonderlich guten Tag. Erst macht ihm ein anderer Gangster das Revier streitig, dann bringt ihm sein Kurier viel weniger Geld als erwartet. Und als Tyrone selbst zu Zuhälter Slim Charles (Jamie Foxx) und dessen bestem Pferd im Stall, Yo-Yo (Teyonah Parris), fährt, um seine Kohle einzutreiben, wird er beim Verlassen des Zimmer auch noch über den Haufen geschossen. Dennoch wacht er am nächsten Morgen in seinem Bett auf, als wäre nichts gewesen. Hat  er das alles nur geträumt? Oder ist gestern doch etwas passiert, das sich mit gesundem Menschenverstand nicht erklären lässt?</p>
<p>Slim Charles bestätigt ihm jedenfalls bei seinem zweiten Besuch in zwei Tagen, dass er von jemandem niedergeschossen wurde. Und so macht sich Tyrone mit Charles im Schlepptau auf den Weg, um Yo-Yo zu finden. Die kann die Story bestätigen, worauf sich Tyrone auf die Suche nach Spuren macht, die erklären könnten, was in seinem Viertel und mit ihm gerade passiert. Tatsächlich findet er eine Leiche, die ihm bis aufs Haar gleicht. Aber damit fangen die seltsamen Ereignisse erst an. Denn offenbar ist nicht nur Tyrone von merkwürdigen Dingen umgeben. Das ganze Viertel The Glen scheint langsam verrückt zu spielen. Haben die Insassen der schwarzen SUVs damit zu tun, die scheinbar an jeder Ecke stehen?</p>
<p><iframe title="They Cloned Tyrone | Official Trailer | Netflix" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/2S3M1xFVdVg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Wilder Mix, der Spaß macht</h2>
<p>Regisseur und Co-Autor Juel Taylor hat mit <strong>They cloned Tyrone</strong> wahrhaftig einen merkwürdigen Film abgeliefert. Denn das Ganze scheint in der Jetztzeit zu spielen. Allerdings stammt der Plot aus den 50er oder frühen 60er Jahren, der großen Zeit der Sci-Fi-Verschwörungsthriller. Musik, Look des Films und die Garderobe passen perfekt zum Blaxploitation-Kino der frühen und mittleren 70er Jahre. Und die Schauspieler sind von heute. Warum Taylor seine Story so und nicht anders umgesetzt hat, bleibt dabei sein Geheimnis. Gut möglich, dass er der großen Zeit des schwarzen Kinos in den USA seinen Respekt zollen wollte. Oder der Look für seinen Geschmack gut zur Handlung passte. Für Cineasten hebt das in jedem Fall <strong>They cloned Tyrone</strong> über das typische Niveau des Netflix-Unterhaltungsfilm.</p>
<p>Denn die Ausstattung des Films, liebevoll und detailreich den 70ern nachempfunden, machen alleine schon viel Spaß. Besonders die Frisuren heben die Stimmung nur vom Zusehen schon garantiert. Aucg bei der Besetzung bewies Taylor ein gutes Händchen. Der minimalistische John Boyega als harter Kerl überzeugt ebenso wie die sich ständig streitenden Foxx und Parris, die mit sichtlichem Spaß Overacting betreiben und sich Dialoge um die Ohren hauen, bis die Ohren bluten. Und Freunde von Soul und Funk-Music sowie angejazzten Klängen dürften mit dem Soundttrack ebenfalls eine gute Zeit haben. Dennoch kann <strong>They cloned Tyrone</strong> nicht auf ganzer Linie überzeugen.</p>
<figure id="attachment_14408" aria-describedby="caption-attachment-14408" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14408 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-2.webp" alt="They cloned Tyrone" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-2-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-2-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-2-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-2-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-2-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-2-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14408" class="wp-caption-text">Als er dann seine eigene Leiche findet, obwohl er noch am Leben ist, beschließt er, der Sache auf den Grund zu gehen.</figcaption></figure>
<h2>Zu lang für die Story-Idee</h2>
<p>Dazu ist der Film mit knapp zwei Stunden viel zu lang geraten. Während er zu Beginn noch mit gutem Tempo und flotter Inszenierung überzeugt und trotzdem Zeit für ruhige Momente findet, hängt das Werk in der Mitte doch ziemlich durch und verliert unnötig an Tempo und Biss. Zwar hat es hin und wieder fast etwas Hitchcockhaftes, wie die Protagonisten von einer Gefahr in die nächste stolpern, bis Taylor langsam beginnt, den Schleier des Geheimnisses zu lüften &#8211; in einer der stärksten Szenen des Films, in dem auch noch ein illustrer Stargast auftritt. Auch eine Kirchenszene ist sehr gelungen, in der David Alan Grier als schräger Reverend ein klein wenig dem unvergessenen James Brown aus &#8222;Blues Brothers&#8220; huldigen darf.</p>
<p>Aber unter dem Strich passiert in der mittleren Stunde zu wenig, um die Laufzeit zu rechtfertigen. Zudem verliert <strong>They cloned Tyrone</strong> trotz einiger pfiffiger Drehbuch-Einfälle im letzten Drittel fast komplett die Spannung und kann erst in den leicht absurd anmutenden finalen Minuten wieder punkten. Immerhin verliert Taylor die herrlich schräge Grundidee nie aus den Augen und baut dazu immer wieder starke Szenen ein. Doch aus den einzelnen guten Momenten wird kein starkes Ganzes. Dazu ist der Film als Thriller nicht spannend genug, als Sci-Fi-Story nicht originell genug, als Komödie nicht durchgehend witzig und für eine mögliche Gesellschaftskritik schlicht zu flach. So bleibt als einzig wirklich gelungener Teil die Hommage an das Blaxploitation-Kino. Wem das genügt, hat aber eine richtig gute Zeit.</p>
<figure id="attachment_14409" aria-describedby="caption-attachment-14409" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14409 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-3.webp" alt="Teyonah Parris" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-3-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-3-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-3-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-3-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-3-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/cloned-3-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14409" class="wp-caption-text">Während Slim Charles und Tyrone Pläne machen, behält Yo-Yo den Blick fürs Wesentliche.</figcaption></figure>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Auch wenn die einzelnen Teile seines wilden Genre-Mix-Film <strong>They cloned Tyrone</strong> nicht durchgehend überzeugen, gelingt Regisseur und Mitautor Juel Taylor doch ein ansehnlicher Film, der vor allem durch die Verehrung des großen schwarzen Kinos der 70er punkten kann. Die drei Hauptdarsteller liefern alle gut ab, die Musik passt ebenfalls &#8211; und schön schräg ist das Ganze auch noch. Aber Taylors Werk bleibt ein Film, auf den sich das Publikum schon sehr einlassen muss, um Spaß zu haben. Denn letztlich ist die wilde Mischung vielleicht einen Hauch zu abgedreht, um zu einer homogenen Erzählung zu verschmelzen. Ob man da wirklich eine zumindest angedeutete Fortsetzung braucht?</p>
<p><strong>They cloned Tyrone startet am 21. Juli 2023 bei Netflix.</strong></p>
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		<title>Filmkritik: Oppenheimer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Jul 2023 16:42:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Christopher Nolan]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Historisch]]></category>
		<category><![CDATA[politisch]]></category>
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		<category><![CDATA[Wahre Geschichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Er war ohne Zweifel sowohl ein brillanter Wissenschaftler als auch eine durchaus schillernde Persönlichkeit. In seinem gleichnamigen Film interessiert sich Star-Regisseur Christopher Nolan nach seinem Sci-Fi-Ausflug &#8222;Tenet&#8220; nun für historisch verbürgte Fakten und das Leben von J. Robert &#8222;Oppenheimer&#8220;, im Volksmund auch Vater der Atombombe genannt. Der dreistündige Film begleitet den Physiker dabei von seinen jungen Jahren als Student bis zu seinen letzten öffentlichen Auftritten vor seinem Tod. Cillian Murphy, ein von Nolan bereits häufig besetzter Schauspieler, bekommt mit diesem [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Er war ohne Zweifel sowohl ein brillanter Wissenschaftler als auch eine durchaus schillernde Persönlichkeit. In seinem gleichnamigen Film interessiert sich Star-Regisseur Christopher Nolan nach seinem Sci-Fi-Ausflug &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/beckett-kritik-film-netflix/">Tenet</a>&#8220; nun für historisch verbürgte Fakten und das Leben von J. Robert &#8222;Oppenheimer&#8220;, im Volksmund auch Vater der Atombombe genannt. Der dreistündige Film begleitet den Physiker dabei von seinen jungen Jahren als Student bis zu seinen letzten öffentlichen Auftritten vor seinem Tod. Cillian Murphy, ein von Nolan bereits häufig besetzter Schauspieler, bekommt mit diesem Film nun seinen längst verdienten großen Auftritt in einem potenziellen Blockbuster, der auch auf Oscars schielt. Zurecht? Das klärt die Kritik.</p>
<figure id="attachment_14384" aria-describedby="caption-attachment-14384" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14384 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-1.webp" alt="Kenneth Branagh als Nils Bohr in Oppenheimer" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-1-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-1-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-1-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-1-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-1-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-1-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14384" class="wp-caption-text">Nils Bohr bringt den jungen Oppenheimer auf die richtige Bahn. Sie sollen sich viele Jahre später noch einmal begegnen.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Der jüdisch-stämmige J. Robert Oppenheimer (Cillian Murphy) ist eher ein Theoretiker denn ein Praktiker, das wird ihm schon im Studium klar, als Laborversuche regelmäßig in einem Fiasko enden. Doch er ist ein brillanter Kopf, stellt kluge Fragen. Und kann sogar den damals bereits legendären Physiker Nils Bohr (Kenneth Branagh) beeindrucken, der ihm zu weiteren Studien bei Kollegen in ganz Europa rät. Zurück in den USA sieht er die wachsende Bedrohung Europas durch die Nazis zunehmend mit Sorge. Zudem ist Oppenheimer politisch eher links eingestellt, was auch die Amerikaner mit mäßiger Begeisterung zur Kenntnis nehmen. Bei einer Party der Kommunisten trifft Oppenheimer seine erste große Liebe Jean (Florence Pugh).</p>
<p>Seine Vorlesungen in Berkeley erfreuen sich großer Beliebtheit, bald gilt Oppenheimer als einer der größten Köpfe in der Quantenphysik. Und weil der Wettkampf darum, wer als erster eine Atomwaffe einsetzen kann, zwischen den USA und Nazi-Deutschland in eine entscheidende Phase tritt, holt das Militär in der Person von Lt. General Leslie Groves (Matt Damon) den politisch eher unbequemen, aber fachlich grandiosen Oppenheimer zum Manhattan Project. In der Wüste von New Mexiko entsteht Los Alamos, ein Dorf, das nur einem Zweck dient: der Erschaffung einer Atombombe, die den Krieg entscheiden kann. Oppenheimer und seine Crew gewinnen schließlich das Rennen gegen Hitler, doch die US-Regierung hat inzwischen einen weiteren Feind &#8211; Japan &#8230;</p>
<p><iframe title="Oppenheimer | New Trailer" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/uYPbbksJxIg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Ein starkes Stück Zeitgeschichte</h2>
<p>Mit <strong>Oppenheimer</strong> wagt Regisseur und Autor Christopher Nolan einen neuen Schritt in seiner Karriere. Konnte der mittlerweile 52-jährige Brite bislang vor allem mit rein fiktionalen Stoffen begeistern, so drehte er nun nach dem Kriegsdrama &#8222;Dunkirk&#8220; einen weiteren historischen Stoff mit real existierenden Personen. War aber die Rettung britischer Soldaten vom Festland eher eine Momentaufnahme mit nur wenig bekannten Figuren und hauptsächlich fiktiven Helden, steigt Nolan mit Oppenheimer tief in die jüngere Geschichte der USA ein. Und beleuchtet die Causa Oppenheimer von verschiedenen Seiten. Nicht alle davon sind schmeichelhaft für den Wissenschaftler selbst oder die Regierung, für die er arbeitete.</p>
<p>Nolan, der auch das Drehbuch verfasste, ist dabei klug genug, die wissenschaftliche Seite des Projekts dabei weitgehend zu ignorieren. Allerdings nur, um das Publikum nicht mit einer Physik zu überfordern, die ohne Studium kaum zu verstehen ist. Stattdessen verlegt er sich auf die Beobachtung der Ereignisse, die mit dem Einsatz der Bombe auf Hiroshima und Nagasaki noch längst nicht auserzählt sind. Nolan interessiert sich für den Wandel, der in Oppenheimer vorgeht und die Art, wie sein Land ihn vor und nach der Fertigstellung der Atombombe behandelt. Dazu nutzt er klug einen Ansatz mit viel Zeitkolorit. Denn Oppenheimer geriet aufgrund seiner Vergangenheit in den Fokus der hysterisch-antikommunistischen McCarthy-Ära. Einige der besten Momente des Films erzählen davon.</p>
<figure id="attachment_14385" aria-describedby="caption-attachment-14385" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14385 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-2.webp" alt="Florence Pugh als Jean Tatlock" width="1024" height="672" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-2-300x197.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-2-768x504.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-2-750x492.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14385" class="wp-caption-text">War Oppenheimer Kommunist? Zumindest war er schwer in eine Kommunistin verliebt.</figcaption></figure>
<h2>Gefühlvolles Portrait einer komplexen Persönlichkeit</h2>
<p>Für Nolan, dem Kritiker immer wieder nicht völlig zu Unrecht vorwerfen, recht kühle Filme zu inszenieren, hat mit Oppenheimer vielleicht seinen emotionalsten Film seit &#8222;Memento&#8220; gedreht. Seine Charaktere fühlen unverkennbar, sind weder Superhelden noch Agenten, sondern Menschen. Und dieser Aspekt gelingt Nolan in Anbetracht seiner bisherigen Defizite auf diesem Gebiet ausnehmend gut. Was sicher zu einem guten Teil an den Schauspielern liegt, die er für das Projekt gewinnen konnte. Murphy spielt den ambivalenten Titelhelden mit viel Gespür für einen abgehobenen, genialen Verstand, der dennoch vor allem für die fleischlichen Gelüste viel übrig hatte, mit einer klugen Mischung aus Zurückhaltung und gelegentlichen Gefühlsausbrüchen. Und holt so den fast normalen Menschen hinter dem Denkmal hervor.</p>
<p>Ein heißer Kandidat für einen Oscar für die beste männliche Nebenrolle ist Robert Downey Jr.. Er brilliert als Senator, der zum Erzfeind Oppenheimers wird und alles in die Waagschale wirft, um ihn zu vernichten. Downeys Spiel eines durchtriebenen Machtmenschen schwebt über den durchgehend starken Auftritten diverser großer Namen wie der Geist über dem Wasser. Sein Gesicht in Schwarz-Weiß (die Nachkriegs-Szenen sind alle ohne Farbe gedreht) bleibt hängen, seine Blicke voller verhaltenem Zorn dringen durch. Neben Murphy und Downey Jr. bleiben für Stars wie Josh Hartnett, Emily Blunt, Florence Pugh, Jason Clarke, Matt Damon, Casey Affleck und viele andere nur einzelnen Szenen, in denen sie sich auszeichnen können.</p>
<figure id="attachment_14386" aria-describedby="caption-attachment-14386" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14386 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-3.webp" alt="Cillian Murphy als Oppenheimer" width="1024" height="716" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-3-300x210.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-3-768x537.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-3-750x524.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14386" class="wp-caption-text">Seine Bombe beendet den Zweiten Weltkrieg &#8211; und erst lässt sich Oppenheimer dafür feiern.</figcaption></figure>
<p>Und neben dieser imposanten Liste hat Nolan weitere kluge Entscheidungen getroffen. So zeigt er kein einziges Bild der zerstörten japanischen Städte. Er belässt es bei der visuell eindrucksvollen Testzündung in New Mexiko, Tage vor dem Abwurf. Den Schrecken, der bald Oppenheimers Wesen beeinflusst, nachdem er den Geist aus der Flasche ließ, braucht diese Bilder nicht, um zu funktionieren. Die Gefahr, die der Wissenschaftler durch seinen eigentlich ehrenhaften Versuch, die Nazis zu stoppen, auf die Welt losließ, findet auch so den Weg zum Publikum. Lediglich bei der Tonspur hat Nolan entgegen seiner sonstigen Gepflogenheiten nicht überzeugt &#8211; die ist an vielen Stellen so laut, dass der gesprochene Text dahinter verschwindet. Das mag allerdings in der deutschen Version besser sein.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Christopher Nolan meldet sich mit <strong>Oppenheimer</strong> nach <strong>Dunkirk</strong> nochmals als Chronist echter Geschichte zurück. Und überzeugt diesmal auch auf einer emotionalen Basis. War sein Kriegsfilm technisch und optisch aufregender als inhaltlich, so zeigt er mit dieser Erzählung, dass ihm auch solche Stoffe liegen. Denn er stellt als Regisseur und Autor viele Weichen richtig, bringt seine Geschichte früh ins Rollen und bremst sie auch durch diverse Zeitsprünge niemals aus. Die Bombe fällt nach zwei Stunden und Nolan gelingt es eine weitere Stunde, die Handlung spannend zu fesselnd zu halten. Und deckt dabei viele Aspekte der komplexen Geschichte ab, wertet aber selbst zurückhaltend. Großes Erzählkino nach Tatsachen, das nie langweilt und mit großen Bildern und Schauspielern auftrumpft.</p>
<p><strong>Oppenheimer startet am 20. Juli 2023 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_14387" aria-describedby="caption-attachment-14387" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14387 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-4.webp" alt="Robert Downey Jr. als Lewis Strauss." width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-4.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-4-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-4-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-4-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-4-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-4-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/07/oppen-4-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14387" class="wp-caption-text">Doch als Oppenheimer später öffentlich an der Bombe als Problemlöser zweifelt, macht er sich den Senator Lewis Strauss zum Erzfeind.</figcaption></figure>
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