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	<title>traurig - lauterfilme.de</title>
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		<title>Serienkritik: Five Days at Memorial</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Aug 2022 22:10:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Abonnenten von Apple TV+ wissen, dass die Menge an Serien und Filmen, die monatlich ins Programm kommen, eher überschaubar ausfällt. Dafür ist aber vieles, was der Streamingdienst dann anbietet, optisch und inhaltlich vom Feinsten. So hat Apple bereits einige Preise gewonnen, darunter etliche für &#8222;Ted Lasso&#8220; und sogar einen Oscar für &#8222;CODA&#8222;. Auch die neue Mini-Serie &#8222;Five Days at Memorial&#8220; ist nach Ansicht der US-Kritik ein heißer Anwärter auf einige Emmys. Worum es in der achtteiligen Mini-Serie mit &#8222;Conjuring&#8222;-Star Vera [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/five-days-at-memorial-kritik-serie-appletvplus/">Serienkritik: Five Days at Memorial</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Abonnenten von Apple TV+ wissen, dass die Menge an Serien und Filmen, die monatlich ins Programm kommen, eher überschaubar ausfällt. Dafür ist aber vieles, was der Streamingdienst dann anbietet, optisch und inhaltlich vom Feinsten. So hat Apple bereits einige Preise gewonnen, darunter etliche für &#8222;Ted Lasso&#8220; und sogar einen Oscar für &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-coda/">CODA</a>&#8222;. Auch die neue Mini-Serie &#8222;Five Days at Memorial&#8220; ist nach Ansicht der US-Kritik ein heißer Anwärter auf einige Emmys. Worum es in der achtteiligen Mini-Serie mit &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/the-conjuring-3-kritik-film/">Conjuring</a>&#8222;-Star Vera Farmiga geht und ob die Serie die hohen Erwartungen erfüllen kann, verrät die Kritik.</p>
<figure id="attachment_12808" aria-describedby="caption-attachment-12808" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-12808 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/08/days-1.webp" alt="Five days at memorial" width="1024" height="428" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/08/days-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/08/days-1-300x125.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/08/days-1-768x321.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/08/days-1-750x313.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-12808" class="wp-caption-text">Der Sturm Katrina trifft New Orleans mit voller Wucht &#8211; auch das Memorial Hospital.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Der Orkan Katrina fegt im August 2005 mit voller Wucht über New Orleans. Auch die Ärzte und Schwestern des Memorial Hospitals sowie des im gleichen Gebäude gelegenen Life-Care-Krankenhauses rechnen mit dem Schlimmsten und haben deshalb hunderte von Anwohnern ins vermeintlich sichere Gebäude gelassen, wo sie den Sturm abwarten können. Tatsächlich entgeht das Krankenhaus nur knapp einer Überschwemmung &#8211; vorerst. Denn Susan Mulderick (Cherry Jones), die Katastrophen-Verantwortliche im Memorial, muss mit Schrecken feststellen, dass es für eine Evakuierung des Krankenhauses im Fall einer Flut keinerlei Pläne gibt. Und das in einer Stadt, deren Viertel zum Teil unterhalb des Meeresspiegels liegen!</p>
<p>Am nächsten Tag ist der Sturm vorüber und die Stadt atmet auf &#8211; allerdings nur kurz. Denn fast gänzlich unbemerkt von Helfern und Medien bricht in der Nähe von New Orleans ein für die Stadt lebenswichtiger Damm. Und so strömen Wassermassen völlig ungehindert in die Armenviertel und die Innenstadt. Viel zu spät hören die Ärzte und Schwestern im Memorial davon und wenige Stunden danach läuft der Keller voller Wasser und vernichtet nicht nur die Stromversorgung, sondern auch die Notgeneratoren. Doch ohne medizinisches Gerät geraten etliche Patienten schnell in Lebensgefahr. Und so müssen Ärztinnen wie Anna (Vera Farmiga) unmenschliche Entscheidungen treffen &#8230;</p>
<p><iframe title="Five Days at Memorial — Official Trailer | Apple TV+" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/Az81r01YwLw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Chronik angekündigter Tode</h2>
<p><strong>Five Days at Memorial</strong> ist eine Serie, die wütend macht. Denn sie basiert auf Tatsachen und zeigt sehr eindrücklich die Folgen des Totalversagens der Behörden während der Katastrophe im Jahr 2005.  Dadurch starben allein in Louisiana mehr als 1500 Menschen. Und einigen davon sieht der Zuschauer dabei zu, denn sie sind Patienten des Memorial. Die Hauptfiguren der Serie sind aber die Ärzte und Ärztinnen sowie Pfleger, die in diesen fünf Tagen versuchen, Leben zu retten und die Patienten so gut wie möglich zu versorgen. Um diese wahre Geschichte so gut wie möglich zu erzählen, holte sich Apple zwei erfahrene Autoren an Bord. Carlton Cuse schrieb unter anderem die Netflix-Serie &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-locke-and-key/">Locke &amp; Key</a>&#8222;, John Ridley gewann den Drehbuch-Oscar für &#8222;12 Years a Slave&#8220;. Und die beiden liefern ab.</p>
<p>Denn sie verdammen den Zuschauer dazu, ohnmächtig einem Drama zuzusehen, das von Folge zu Folge schlimmer wird. Bis es sich in der fünften Episode zu einem absoluten Alptraum auswächst. Die drei Folgen danach beschäftigen sich dann mit den Reaktionen von Staat und Behörden auf die Vorfälle im Memorial und den juristischen Folgen der Tragödie. Hier ist die Intensität der Bilder nicht mehr so drastisch, die Wut über eine Regierung, die erst bei der Hilfe versagt und dann noch einzelne Leute dafür opfern will, lässt aber nicht nach. Dabei gelingt ihnen das Kunststück, aus vorher heldenhaften Figuren zutiefst zweifelhafte Charaktere zu machen, deren Motive und Aussagen plötzlich in einem gänzlich anderen Licht erscheinen.</p>
<figure id="attachment_12809" aria-describedby="caption-attachment-12809" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-12809 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/08/days-2.webp" alt="Cherry Jones" width="1024" height="428" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/08/days-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/08/days-2-300x125.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/08/days-2-768x321.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/08/days-2-750x313.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-12809" class="wp-caption-text">Krisenstabsleiterin Susan merkt viel zu spät, welche Katastrophe nach der Katastrophe droht.</figcaption></figure>
<h2>Emotional belastend</h2>
<p>Damit so eine Wende glaubhaft gelingt, braucht es neben einem starken Drehbuch aus erstklassige Schauspieler. Und die haben Ridley und Cuse bekommen. Vera Farmiga gelingt es, ihre Figur der Dr. Anne Pou in den ersten fünf Episoden als echte Heldin zu präsentieren, umso sie danach ebenso glaubhaft in eine deutlich dunklere Ecke zu stellen. Cherry Jones ist als Krisenmanagerin Susan mehrfach am Ende jeglicher Kräfte und spielt diese Momente so intensiv, dass der Zuschauer kaum den Blick vom Bildschirm abwenden kann. Zu fesselnd ist das, was die Schauspielerin bietet. Obwohl die beiden ein wenig herausragen, ist es aber letztlich der gesamte Cast, bis in die kleinste Nebenrolle, der für die emotionale Achterbahnfahrt von <strong>Five Days in Memorial</strong> sorgt.</p>
<p>Dazu kommen immer wieder Original-Fernsehausschnitte der damaligen Ereignisse. Die sind in ihrer Härte fast noch schlimmer als das, was die Autoren geschrieben haben. Und halten die Serie stets so nah an der Realität, dass die Formal &#8222;ist ja nur ein Film&#8220; diesmal einfach nicht funktionieren will. Daher dürfte <strong>Five Days at Memorial</strong> vor allem für Fans von Serien wie &#8222;Chernobyl&#8220; eine Empfehlung sein. Zwar geht es um eine andere Katastrophe, aber hier wie dort sind das Zusammenspiel guter Schauspieler und Autoren sowie das Grauen der tatsächlich passierten Geschehnisse die Faktoren, die aus der Serie etwas ganz Besonderes gemacht haben. Zudem können sich auch die Spezial-Effekte der Serie absolut sehen lassen.</p>
<figure id="attachment_12810" aria-describedby="caption-attachment-12810" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-12810 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/08/days-3.webp" alt="Five Days at memorial" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/08/days-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/08/days-3-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/08/days-3-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/08/days-3-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/08/days-3-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/08/days-3-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/08/days-3-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-12810" class="wp-caption-text">Es dauert Tage, bis endlich erste Patienten aus dem Krankenhaus evakuiert werden können.</figcaption></figure>
<p>Und so ist <strong>Five Days at Memorial</strong> hauptsächlich etwas für Zuschauer, die kein Problem damit haben, sich emotionalen Schlägen auszusetzen. Wer auch nur über ein wenig Empathie verfügt, wird in vielem Szenen der Serie zumindest schlucken müssen. Und wer lieber herzerwärmende Serien sieht, ist hier komplett falsch. <strong>Five Days at Memorial</strong> führt nicht nur drastisch vor Augen, wie abhängig die moderne Zivilisation davon ist, dass im Fall einer großen Katastrophe das Rettungssystem funktioniert. Sondern entlässt das Publikum auch mit niederschmetternden Nachrichten über einen möglichen zukünftigen Umgang mit solchen Horror-Szenarien.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Leichte Kost ist so ziemlich das letzte Prädikat, das auf die neue Apple TV+-Serie <strong>Five Days at Memorial</strong> zutrifft. Denn was die beiden Autoren John Ridley und Carlton Cuse hier an wahren Ereignissen zusammentragen, geht nicht nur sensiblen Zuschauern an die Nieren. Das sinnlose Sterben, der vergebliche Kampf des Krankenhauspersonals gegen Windmühlen und das völlige Fehlen von Koordination angesichts einer furchtbaren Katastrophe entlässt das Publikum weitgehend sprachlos. Dass Ridley und Cuse daraus in den abschließenden drei Folgen noch ein weiteres moralisches Dilemma aufzeigen, adelt die Serie zu einem der besten Dramen seit Jahren. Wer sich eine Serie zumuten will, die emotionale Schläge fast im Minutentakt austeilt, wird hier fündig. Und das Erlebnis so bald nicht vergessen. So sieht großes Fernsehen aus!</p>
<p><strong>Five Days at Memorial startet am 12. August 2022 mit drei Folgen bei Apple TV+, weitere fünf Episoden jeweils freitags.</strong></p>
<figure id="attachment_12811" aria-describedby="caption-attachment-12811" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-12811 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/08/days-4.webp" alt="Five Days at memorial" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/08/days-4.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/08/days-4-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/08/days-4-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/08/days-4-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/08/days-4-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/08/days-4-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/08/days-4-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-12811" class="wp-caption-text">Besonders hart trifft es die LifeCare-Klinik im sechsten Stock. Denn die wird bei den Plänen komplett übersehen.</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: A Star Is Born</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Oct 2018 15:26:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn ein Stoff in einem Zeitraum von 80 Jahren bereits zum vierten Mal in Hollywood verfilmt wird, dann muss &#8222;A Star Is Born&#8220; etwas Zeitloses an sich haben. In der neuesten Version nach einer Pause von mehr als 40 Jahren spielen Bradley Cooper und Lady Gaga das Musiker-Paar, deren beider Leben sich durch ihre Begegnung grundlegend ändert. Cooper führte auch Regie bei der Neuauflage. Kann die sich sehen und hören lassen? Bereits 1937 erzählte Hollywood die Geschichte des Star-Musikers, der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wenn ein Stoff in einem Zeitraum von 80 Jahren bereits zum vierten Mal in Hollywood verfilmt wird, dann muss &#8222;A Star Is Born&#8220; etwas Zeitloses an sich haben. In der neuesten Version nach einer Pause von mehr als 40 Jahren spielen Bradley Cooper und Lady Gaga das Musiker-Paar, deren beider Leben sich durch ihre Begegnung grundlegend ändert. Cooper führte auch Regie bei der Neuauflage. Kann die sich sehen und hören lassen?</strong></p>
<p>Bereits 1937 erzählte Hollywood die Geschichte des Star-Musikers, der sich in eine unbekannte Sängerin verliebt und sie selbst zum Star macht, zum ersten Mal. Allerdings ist die bisher letzte Version von 1976 mit Barbra Streisand und Kris Kristofferson wohl die bekannteste Fassung zurzeit. Können <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bradley_Cooper" target="_blank" rel="noopener">Bradley Cooper</a> und Lady Gaga mit ihrem Remake den beiden Superstars der 70er Jahre den Rang ablaufen?</p>
<figure id="attachment_4823" aria-describedby="caption-attachment-4823" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-4823 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/star-1-1024x595.jpg" alt="Star is born" width="750" height="436" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/star-1-1024x595.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/star-1-300x174.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/star-1-768x447.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/star-1.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-4823" class="wp-caption-text">Superstar Jackson Maine ist erfolgreich, aber nicht glücklich.</figcaption></figure>
<h3>A Star Is Born: Die Handlung</h3>
<p>Er hat soviel und fühlt sich doch leer. Jackson Maine (Bradley Cooper), Megastar der Country-Rock-Szene, verbringt nach Konzerten seine Zeit lieber in Bars und lässt sich voll laufen, statt mit seinem Leben etwas Sinnvolleres anzufangen. Eines Nachts entdeckt er beim Trinken die Hobby-Sängerin Ally (Lady Gaga), die ihn mit ihrer Stimme und ihrer Ausstrahlung sofort fasziniert. Nach einer durchgeredeten Nacht bringt er sie heim und lädt sie zu seinem Konzert am Abend ein. Erst ziert sie sich, lässt sich dann aber doch einfliegen und wartet hinter der Bühne.</p>
<p>Da holt Jackson sie nach vorn und singt mit ihr ein Duett, das Ally erst in der Nacht zuvor geschrieben hat. Fans filmen mit und bald ist das Video eine virale Sensation. Alle wollen wissen, wer die neue Sängerin an Maines Seite ist, doch der hätte Ally lieber für sich allein. Als aber ein Manager die junge Frau unter Vertrag nimmt und zum kommenden Popstar aufbauen will, gerät dadurch die Beziehung von Jackson und ihr ins Wanken. Immer häufiger sucht der Sänger die Flucht in Alkohol und Drogen, statt in den Armen seiner Frau &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/nSbzyEJ8X9E" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>A Star Is Born: Zwiegespalten</h3>
<p><em>A Star Is Born</em> beginnt furios. Die Konzertaufnahmen von Jackson Maine, mit denen Bradley Cooper den Film startet, führen ein hohes Niveau aus Sound und Bild ein, das <em>A Star Is Born</em> über seine gesamte Laufzeit auch halten kann. Selten sind Musiker auf der Bühne besser und emotionaler inszeniert worden. Dafür hat sich der Regisseur und Hauptdarsteller, der seine Rolle auch selbst singt, ein dickes Lob verdient. Und auch der Beginn der Beziehung zwischen ihm und Ally gelingt dem 43-jährigen fast perfekt, der Zuschauer klebt beiden förmlich an den Lippen.</p>
<p>Doch es ist in diesem Film wie in einer Beziehung. Sobald der graue Alltag Einzug hält und Cooper seine Story abseits der Bühne weitererzählt, gerät der Film ins Straucheln und funktioniert weit weniger gut als zuvor. So ist die erste Stunde des Films wirklich magisch, der zweite Teil hingegen fällt in jeder Beziehung merklich ab und wird zum rührseligen Melodram in gefährlicher Nähe zum Kitsch. Denn den Konflikt vom drogensüchtigen Star und seiner Partnerin mit dem eigenen Willen, es nach ganz oben zu schaffen, haben wir schon deutlich häufiger als drei Mal gesehen &#8211; und Cooper ist zu diesem Thema auch nichts Neues eingefallen.</p>
<figure id="attachment_4824" aria-describedby="caption-attachment-4824" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-4824 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/star-2-1024x683.jpg" alt="Star is Born" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/star-2-1024x683.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/star-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/star-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/star-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/star-2-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/star-2.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-4824" class="wp-caption-text">Dann lernt er die junge Sängerin Ally kennen &#8211; und findet endlich, was er seit Jahren sucht.</figcaption></figure>
<h3>A Star Is Born: Gar nicht Gaga</h3>
<p>Zwar spielt Cooper den Verfall seiner Figur glaubhaft und gut, aber auch wenig subtil &#8211; und manche Szenen, wie die Emmy-Verleihung, inszeniert er fast mit dem Holzhammer und nimmt ihnen so eine Menge <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-die-farbe-des-horizonts/">der emotionalen Wucht</a>, die eigentlich darin steckten. Lady Gaga hingegen spielt ihre Rolle der natürlichen und aufrechten Frau derart überzeugend, dass man sich fast gewünscht hätte, sie wäre unter ihrem echten Namen Stefani Germanotta angetreten, denn mit der Kunstfigur Lady Gaga hat Ally nicht das Geringste gemeinsam.</p>
<p>Und dass sie singen kann, stellt Gaga im Film auch mehr als einmal unter Beweis. Highlights sind aber auch hier die Momente, die mit wenig Glanz, dafür aber umso mehr Gefühl ausgestattet sind. Ob ihr erstes Duett oder ihr erster eigener Song allein auf der Bühne, diese Szenen vergisst man nicht so schnell. Die glatten Popnummern hingegen, die vor allem im zweiten Teil des Films zu sehen und zu hören sind, hinterlassen keinen bleibenden Eindruck. Ebenso wenig wie die anderen Figuren des Films, sei es der von Sam Elliot gespielte Bruder Jacksons oder Allys Vater.</p>
<p>Dazu kommt ein Ende, das deutlich zu platt und schlicht ausfällt, um wirklich zu berühren. Die Entscheidungen, die uns die Drehbuch-Autoren hier auftischen, sind nicht sehr nachvollziehbar und wirken erneut eher weinerlich und kitschig als emotional packend. Was bleibt, ist die ungemein starke erste Stunde und eine durchgehend sehenswerte Lady Gaga.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Hätte Bradley Cooper das unglaublich starke Niveau der ersten Stunde halten können, er hätte den wohl bisher besten Film unter dem Namen <em>A Star Is Born</em> abgeliefert. Doch mit dem Alltag des Paares und dem schleichenden Verfall der männlichen Hauptfigur konnte er nicht genug anfangen, um auch die zweite Hälfte so packend zu gestalten. Für Musikfans ist er dennoch ein heißer Tipp, weil Cooper die Live-Auftritte spektakulär gut inszeniert und Lady Gaga eine sehr starke Sängerin ist.&nbsp;</p>
<p><strong>A Star Is Born startet am 4. Oktober 2018 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_4825" aria-describedby="caption-attachment-4825" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-4825 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/star-3-1024x683.jpg" alt="Star is born" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/star-3-1024x683.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/star-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/star-3-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/star-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/star-3-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/star-3.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-4825" class="wp-caption-text">Doch Allys Erfolg und seine Drogensucht machen Jackson zu schaffen. Kriegt er die Kurve?</figcaption></figure>
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