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	<title>The Rock - lauterfilme.de</title>
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		<title>Filmkritik: Jungle Cruise</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jul 2021 17:06:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Dwayne Johnson ist nicht der erste Wrestler, der den Sprung vom Show-Kampf auf die Leinwand geschafft hat, das haben andere vor ihm schon getan. Allerdings war niemand vor ihm auch nur annähernd so erfolgreich wie der Sohn eines afro-kanadischen Vaters und einer samoanischen Mutter, der als The Rock zum Star wurde. Ihm traute Disney offenbar zu, nach &#8222;Pirates of the Caribbean&#8220; auch eine zweite Disney-Park-Attraktion zu einem erfolgreichen Kino-Franchise zu machen: &#8222;Jungle Cruise&#8220;. Mit Emily Blunt stellte der Konzern ihm [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Dwayne Johnson ist nicht der erste Wrestler, der den Sprung vom Show-Kampf auf die Leinwand geschafft hat, das haben andere vor ihm schon getan. Allerdings war niemand vor ihm auch nur annähernd so erfolgreich wie der Sohn eines afro-kanadischen Vaters und einer samoanischen Mutter, der als The Rock zum Star wurde. Ihm traute Disney offenbar zu, nach &#8222;Pirates of the Caribbean&#8220; auch eine zweite Disney-Park-Attraktion zu einem erfolgreichen Kino-Franchise zu machen: &#8222;Jungle Cruise&#8220;. Mit Emily Blunt stellte der Konzern ihm eine momentan ebenfalls beliebte Kollegin zur Seite, Regie führte der routinierte Thriller-Regisseur Jaume Collet-Serra, der zuvor einige Liam Neeson-Hits (&#8222;Non-Stop&#8220;, &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-the-commuter/">The Commuter</a>&#8222;) inszenierte. Geht Disneys Plan auf? Das klärt die Kritik.</p>
<figure id="attachment_10389" aria-describedby="caption-attachment-10389" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-10389 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/jungle-1.jpg" alt="Emily Blunt" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/jungle-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/jungle-1-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/jungle-1-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/jungle-1-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/jungle-1-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-10389" class="wp-caption-text">Aus London angereist, freut sich Lily auf ihre Expedition in den Dschungel. Bruder McGregor ist nicht so begeistert.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>London 1916. Der seit zwei Jahren tobende Erste Weltkrieg interessiert die abenteuerlustige Wissenschaftlerin Dr. Lily Houghton (Emily Blunt) nur wenig. Sie möchte stattdessen im Amazonasgebiet dem Gerücht der &#8222;Tränen des Mondes&#8220; nachjagen, einer Pflanze, die nach alten Legenden alle Krankheiten der Menschheit heilen kann. Nachdem sie in einer altehrwürdigen Wissenschafts-Akademie Londons dem zwielichtigen Joachim (Jesse Plemmons) ein wichtiges Artefakt vor der Nase wegschnappt, das angeblich den Weg zur Pflanze beschreibt, macht sie sich mit ihrem Bruder McGregor (Jack Whitehall), der eigentlich gar keine Abenteuer mag, auf den Weg nach Südamerika. Und dort angekommen, gerät sie an den heruntergekommenen Boots-Kapitän Frank (Dwayne Johnson), den sie für die Reise anheuern will.</p>
<p>Doch Lily muss einige Enttäuschungen hinnehmen. So ist Frank nicht so ehrlich mir ihr, wie sie sich das vorgestellt hatte. Und auch Joachim hat seine Pläne noch nicht aufgegeben und verfolgt das Trio und das Artefakt mit einem sehr ungewöhnlichen Fahrzeug. Bald stecken Lily, McGregor und Frank bis zum Hals in Schwierigkeiten. Und dabei haben sie die eigentlichen Probleme noch gar nicht getroffen. Denn die Legende berichtet auch von einem Conquistador namens Aguirre (Edgar Ramirez), der angeblich vom Dschungel dazu verflucht wurde, die Pflanze bis in alle Ewigkeit zu beschützen. Und der seit mehr als 400 Jahren existiert. Schließlich muss Lily erfahren, dass nicht alle Legenden übertreiben &#8230;</p>
<p><iframe title="Jungle Cruise | Official Trailer 2" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/hJZ82pwwJqA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Aus drei Klassikern einen neuen machen?</h2>
<p>Filmerfahrene Zuschauer werden in den ersten Minuten ihren Augen nicht trauen. Hat Disney da heimlich ein Remake von &#8222;Die Mumie&#8220; gedreht und es nur anders genannt? Emily Blunt ist fast eine Blaupause von Rachel Weisz&#8216; Charakter, Jack Whitehall ist der Comedy-Sidekick-Bruder wie einst John Hannah. Und dann spielt die erste Sequenz des Films auch noch in einer Bibliothek und hat mit Leitern zu tun. Es heißt ja, wenn du klaust, klau bei den Besten. Und das hat Disney hier definitiv getan, ist <strong>Die Mumie</strong> doch neben der <strong>Indiana Jones</strong>-Trilogie so etwas wie die Urmutter der Abenteuerfilme mit Horror-Elementen. In dessen Fortsetzung Dwayne Johnson sogar eine seiner ersten Rollen als Scorpion King hatte. So schließt sich der Kreis.</p>
<p>Natürlich leiht sich Disney aber auch Ideen von sich selbst. In diesem Fall vom vierten Pirates-Film, der eine ganz ähnliche Story aufweist. Und auch die zahlreichen Fans von Indiana Jones und der letzte Kreuzzug werden in <strong>Jungle Cruise</strong> sicher einiges wiedererkennen. Kann aus so viel bekanntem Material wirklich ein neuer Blockbuster entstehen?&nbsp; Dazu muss man bedenken, dass zumindest zwei der Vorbilder aus dem vergangenen Jahrtausend stammen und gerade bei der jungen Zielgruppe (noch) nicht zur Allgemeinbildung gehören. Zudem braucht ein erfolgreicher Film eben nicht nur originelle neue Ideen (von denen <strong>Jungle Cruise</strong> zumindest ein paar mitbringt), sondern auch andere Faktoren. Und hier kann der neue Disney-Abenteuerfilm durchaus punkten.</p>
<figure id="attachment_10390" aria-describedby="caption-attachment-10390" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-10390 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/jungle-2.jpg" alt="Dwayne Johnson" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/jungle-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/jungle-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/jungle-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/jungle-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/jungle-2-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-10390" class="wp-caption-text">Frank ist zwar ein Windhund, aber er besitzt auch ein Boot und kennt sich auf dem Fluss aus &#8211; beides Dinge, die Lily benötigt.</figcaption></figure>
<h2>Gute Unterhaltung!</h2>
<p>Ob <strong>Jungle Cruise</strong> wirklich ein ähnlich erfolgreiches Franchise wird wie Pirates, das bleibt abzuwarten und darf auch gern bezweifelt werden. Dass Potenzial für fünf Filme ist hier nun wirklich nicht zu sehen. Aber der Film kann auf vielen Ebenen überzeugen. mit Dwayne Johnson und Emily Blunt verfügt er über zwei absolute Sympathieträger, die auf der Leinwand reichlich Charme versprühen. Und auch miteinander großartig funktionieren. Hier stimmt die vielzitierte Chemie definitiv. Dazu kommt mit Jack Whitehall ein Comedian, der den witzigen Sidekick im Schlaf beherrscht. Und so ein paar der besten Witze beisteuert, ohne deshalb zu nerven. Dazu ist Jesse Plemmons als ebenso fieser wie lustiger Schurke wie so oft eine Bank. Er macht aus jeder Szene ein Highlight des Films.</p>
<p>Neben den Schauspielern stimmen auch die Kulissen. Seine 200 Millionen Dollar Budget sieht man dem Film die meiste Zeit an. Außerdem wirken die realen Gebäude, die hier zerstört werden, einfach echter als CGI-Effekte, die eher untypisch für Disney hier auch gar nicht sonderlich gut aussehen. So ist ein Jaguar, der aus dem Computer stammt, im Vergleich zu Real-Version von &#8222;König der Löwen&#8220; oder &#8222;Das Dschungelbuch&#8220; deutlich schwächer ausgefallen und auch die Conquistadoren, obwohl sie ihre Verwandtschaft zu untoten Piraten nicht verhehlen können, sehen nicht so bestechend gut aus wie ihre Kollegen. Doch die Sets des Films reißen das raus. Denn das Amazonas-Gebiet erwacht in <strong>Jungle Cruise</strong> sehr überzeugend zum Leben und sorgt für etliche optische Höhepunkte.</p>
<figure id="attachment_10391" aria-describedby="caption-attachment-10391" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-10391 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/jungle-3.jpg" alt="Jungle Cruise" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/jungle-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/jungle-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/jungle-3-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/jungle-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/jungle-3-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-10391" class="wp-caption-text">Bald geraten die Abenteurer in ernste Schwierigkeiten.</figcaption></figure>
<p>Und so galoppiert der Film in zwei Stunden atemlos durch seinen Plot und wirkt sogar länger, als er tatsächlich ist. Das ist in diesem Fall aber kein Nachteil, denn trotz seiner deutlichen Anleihen bei besseren Filmen und manch mäßigem Effekt macht er doch das, wozu er einzig und allein entstanden ist: Er unterhält. Und mehr von <strong>Jungle Cruise</strong> zu verlangen, täte dem Film Unrecht. Denn mehr sollte er nie sein.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Wer Abenteuerfilme im Stil von <strong>Die Mumie</strong> und <strong>Pirates of the Caribbean</strong> mag, macht auch mit <strong>Jungle Cruise</strong> nichts falsch. Natürlich wird der Film besser, je weniger der Vorbilder man gesehen hat. Aber selbst Abenteuerfilm-Veteranen, die alle Mumien, Indiana Jones- und Pirates-Filme gesehen haben, können an <strong>Jungle Cruise</strong> noch ihren Spaß haben. Das liegt neben der tollen Chemie zwischen Johnson und Blunt auch an ein paar neuen Ideen, überaus witzigen Sidekicks und Schurken sowie einer flotten und randvoll gepackten Handlung, in der eigentlich ständig etwas passiert. Ob das zu einem neuen Franchise reicht, bleibt abzuwarten, floppen dürfte die spaßige Reise durch das Amazonas-Gebiet jedenfalls nicht.</p>
<p><strong>Jungle Cruise startet am 29. Juli 2021 in den deutschen Kinos und am 30. Juli mit VIP-Zugang bei Disney+.</strong></p>
<figure id="attachment_10392" aria-describedby="caption-attachment-10392" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-10392 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/jungle-4.jpg" alt="Jungle Cruise" width="1024" height="643" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/jungle-4.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/jungle-4-300x188.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/jungle-4-768x482.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/07/jungle-4-400x250.jpg 400w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-10392" class="wp-caption-text">Denn im Amazonas-Dschungel lauern zahlreiche Gefahren wie Ureinwohner, wilde Tiere &#8211; und untote Spanier.</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: Skyscraper</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jul 2018 12:04:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mit &#8222;Skyscraper&#8220; will Dwayne &#8222;The Rock&#8220; Johnson einen weiteren Schritt zum größten Actionhelden des neuen Jahrtausends machen. Dafür tritt der Ex-Wrestler in seinem Hochhaus-Actioner in die großen Fußstapfen von Bruce Willis, der mit &#8222;Stirb Langsam&#8220; in einem der besten Actionfilme aller Zeiten spielte. Kann Johnson da mithalten? Genre-Mixes erfreuen sich in jüngster Zeit großer Beliebtheit. Horrorfilme, die auch Arthaus sind wie &#8222;Hereditary&#8220;, Western, die auch aktuelles Rassendrama sind wie &#8222;Hostiles&#8220;. Da wollte offenbar auch Regisseur und Drehbuchautor Rawson Marshall Thurber [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit &#8222;Skyscraper&#8220; will Dwayne &#8222;The Rock&#8220; Johnson einen weiteren Schritt zum größten Actionhelden des neuen Jahrtausends machen. Dafür tritt der Ex-Wrestler in seinem Hochhaus-Actioner in die großen Fußstapfen von Bruce Willis, der mit &#8222;Stirb Langsam&#8220; in einem der besten Actionfilme aller Zeiten spielte. Kann Johnson da mithalten?</strong></p>
<p>Genre-Mixes erfreuen sich in jüngster Zeit großer Beliebtheit. Horrorfilme, die auch Arthaus sind wie <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-hereditary-das-vermaechtnis/">&#8222;Hereditary&#8220;</a>, Western, die auch aktuelles Rassendrama sind wie <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-hostiles-feinde/">&#8222;Hostiles&#8220;</a>. Da wollte offenbar auch Regisseur und Drehbuchautor Rawson Marshall Thurber nicht länger warten und präsentiert mit Skyscraper einen Actionknaller, den US-Kritiker nicht zu Unrecht als &#8222;Stirb langsam im Flammenden Inferno&#8220; genannt haben, da er mindestens zur Hälfte auch Katastrophenfilm ist. Aber wer nur diese beiden Vorbilder sieht, springt hier zu kurz.</p>
<figure id="attachment_4381" aria-describedby="caption-attachment-4381" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-4381 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/07/sky-1-1024x682.jpg" alt="Skyscraper" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/07/sky-1-1024x682.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/07/sky-1-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/07/sky-1-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/07/sky-1-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/07/sky-1-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/07/sky-1.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-4381" class="wp-caption-text">Zhao gibt Will ein Tablet, mit dem er das gesamte Gebäude steuern kann &#8211; und das bringt Will und seine Familie in höchste Gefahr.</figcaption></figure>
<h3>Skyscraper: Die Handlung</h3>
<p>Vor zehn Jahren hatte Will Sawyer (Dwayne Johnson) Glück im Unglück. Als bei einer Geiselrettung etwas schief lief, verlor der Ex-FBI-Agent einen Unterschenkel, überlebte aber &#8211; und lernte im Krankenhaus die Ärztin Sara (Neve Campbell) kennen &#8211; seine jetzige Frau, mit der er zwei Kinder hat. Sein neuer Job lässt den eigentlich abgrebrühten Experten nervös werden: Der Milliardär Zho (Chin Han, &#8222;The Dark Knight&#8220;) hat in Hongkong mit &#8222;The Pearl&#8220; den höchsten Wolkenkratzer der Welt gebaut &#8211; und Will soll die Sicherheit des Gebäudes checken.</p>
<p>Gemeinsam mit seiner Familie reist er nach Hongkong, trifft dort seinen Ex-Kollegen Ben (Pablo Schreiber,<a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-american-gods/"> &#8222;American Gods&#8220;</a>), der für Zhao arbeitet und macht dann seinen Job &#8211; er präsentiert seine Ergebnisse, für die er den Bau sechs Monate lang überprüft hat. Doch bald läuft der Besuch aus dem Ruder: Seltsame Männer dringen in das Gebäude ein, während Will gerade am anderen Ende der Stadt ist. Als The Pearl anfängt zu brennen, muss Will unbedingt wieder hinein, um seine Familie zu retten, die sich neben dem Feuer auch noch mit skrupellosen Gangstern herumschlagen muss &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/_pIEzZVqwFs" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Skyscraper: Viele Verbeugungen</h3>
<p>Eines vorweg: Mit dem meisterhaften, ersten <em>Stirb langsam</em> kann sich Skyscraper nicht messen &#8211; aber das will er auch gar nicht. Denn die Story ist bei weitem nicht so intelligent und überraschend wie in John McTiernans Meisterwerk des Actionkinos. Stattdessen hatte Drehbuchschreiber Thurber offenbar im Sinn, sich vor möglichst vielen Action-Meilensteinen zu verbeugen. Und das tut er mit sichtlichem Spaß an der Sache. So zeigt Johnson beispielsweise wie einst &#8222;McGyver&#8220;, was man mit Klebeband alles machen kann, wenn es drauf ankommt.</p>
<p>Dazu kopiert Thurber in seinem Finale die Schlüsselszene aus Bruce Lees &#8222;Der Mann mit der Todeskralle&#8220; und würzt ein wenig mit &#8222;Phantom Commando&#8220; nach. Findige Zuschauer finden sicher noch weitere Anspielungen auf Klassiker des Genres (&#8222;Point Break&#8220;, True Lies&#8220; und viele mehr), denn an <em>Skyscraper</em> ist in Sachen Handlung so gut wie nichts originell oder neu. Und trotzdem macht er beim Zusehen eine Menge Spaß. Das liegt zum einen an der hinreißenden Übertreibung, mit dem Thurber seinen Star von einer unmöglichen Situation in die nächste hetzt. Und ihn 105 Minuten nicht zur Ruhe kommen lässt. Aber auch am prachtvollen Set.</p>
<figure id="attachment_4382" aria-describedby="caption-attachment-4382" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-4382 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/07/sky-2-1024x609.jpg" alt="Skyscraper" width="750" height="446" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/07/sky-2-1024x609.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/07/sky-2-300x178.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/07/sky-2-768x456.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/07/sky-2.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-4382" class="wp-caption-text">Kann Will seine Frau Sara und die Kinder aus dem brennenden Gebäude retten?</figcaption></figure>
<h3>Skyscraper: Haus als Hauptfigur</h3>
<p>Denn The Pearl, das gigantische Hochhaus, hat Set-Designer Jonathan Alan Abbott mit seinem Team derart brillant entworfen, dass es fast den Status eines zusätzlichen Charakters im Film bekommt. Ob es die Windturbinen sind, die den Koloss mit Strom versorgen oder der mächtige Park mit Wasserfällen, der sich über mehrere Stockwerke zieht &#8211; das Auge mag sich kaum satt sehen an den tollen Optiken, die <em>Skyscraper</em> dem Publikum präsentiert. Neben dem Haus können aber auch die meisten anderen &#8222;Figuren des Films überzeugen.</p>
<p>Denn es macht Laune, mit dem sympathischen Dwayne Johnson mitzufiebern, wenn er die absurdesten Stunts hinlegt, um Frau und Kinder zu retten. Neve Campbell als Mrs. The Rock darf aber ebenfalls erstaunlich tough sein und ist alles andere als das zarte Frauchen, das gerettet werden muss. Und der Däne Roland Møller (&#8222;Atomic Blonde&#8220;) gibt die Schmalspur-Version von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Stirb_langsam" target="_blank" rel="noopener">Jack Gruber</a> mit genug grimmigen Grimassen und bösen Kommentaren, um als Fiesling zu glänzen.</p>
<p>Natürlich ist <em>Skyscraper</em> reinstes Popcorn-Kino ohne irgendeinen Anspruch auf Glaubwürdigkeit, Realität oder charakterlichem Tiefgang. Sondern einfach nur ein Actionkracher, der in fast jeder Szene ein kleines Stück übertreibt und seine Helden so stets irgendwo zwischen Staunen und Lächerlichkeit hält. Aber das tut er sehr charmant.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Kaum Handlung, kein Tiefgang, aber eine Menge Spaß, wenn man sich genau darauf einlässt &#8211; das ist <em>Skyscraper</em>. Mit diesem Film zementiert Johnson nicht nur seinen Status als Actionstar und Kassenmagnet der 2010er Jahre, sondern dürfte auch einen weiteren Hit für sich verbuchen. Nicht ganz so gelungen wie <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-jumanji-willkommen-im-dschungel/">&#8222;Jumanj&#8220;</a>, aber deutlich besser als &#8222;San Andreas&#8220;, <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-rampage/">&#8222;Rampage&#8220;</a> und <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-baywatch/">&#8222;Baywatch&#8220;</a>, dürfte <em>Skyscraper</em> seinen Platz in den Jahrescharts finden. Und mit tollen Bildern und gutem 3D ist das auch nicht ganz unverdient.</p>
<p><strong>Skyscraper startet am 12. Juli 2018 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_4383" aria-describedby="caption-attachment-4383" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-4383 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/07/sky-3-1024x662.jpg" alt="Skyscraper" width="750" height="485" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/07/sky-3-1024x662.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/07/sky-3-300x194.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/07/sky-3-768x496.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/07/sky-3.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-4383" class="wp-caption-text">Einfach mal abhängen &#8211; für Will im Kampf gegen die Zeit keine Option.</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: Rampage</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 May 2018 20:51:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Hollywood hat bereits aus den eigenartigsten Vorlagen Filme gemacht. Seien es nun Comics, Emojis oder &#8211; wie in diesem Fall &#8211; ein Arcade Game. Tatsächlich basiert &#8222;Rampage&#8220;, der neueste Streich von Hollywoods momentan fleißigsten Lieschen Dwayne Johnson, auf einem Spielautomaten der 80er Jahre. Darin nehmen wahlweise ein Werwolf, ein Gorilla oder ein Dino Großstädte auseinander. Braucht man das im Kino? Der ehemalige Wrestler Dwayne &#8222;The Rock&#8220; Johnson haut momentan Filme raus, als gäbe es kein Morgen. Mit &#8222;Fast and Furious [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hollywood hat bereits aus den eigenartigsten Vorlagen Filme gemacht. Seien es nun Comics, Emojis oder &#8211; wie in diesem Fall &#8211; ein Arcade Game. Tatsächlich basiert &#8222;Rampage&#8220;, der neueste Streich von Hollywoods momentan fleißigsten Lieschen Dwayne Johnson, auf einem Spielautomaten der 80er Jahre. Darin nehmen wahlweise ein Werwolf, ein Gorilla oder ein Dino Großstädte auseinander. Braucht man das im Kino?</strong></p>
<p>Der ehemalige Wrestler Dwayne &#8222;The Rock&#8220; Johnson haut momentan Filme raus, als gäbe es kein Morgen. Mit<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-fast-and-furious-8/"> &#8222;Fast and Furious 8&#8220;</a>, <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-baywatch/">&#8222;Baywatch&#8220;</a>, <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-jumanji-willkommen-im-dschungel/">&#8222;Jumanji&#8220;</a>, Rampage und &#8222;Skyscraper, der im Juli startet, bringt er es in den Jahren 2017/18 auf fünf potenzielle Blockbuster, von denen drei zusammen bereits mehr als eine Milliarde Dollar Umsatz erzielt haben. Kann der Hüne auch mit seinem neuen Film an den Kinokassen überzeugen?</p>
<figure id="attachment_4019" aria-describedby="caption-attachment-4019" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-4019 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/rampage-1-1024x601.jpg" alt="Rampage" width="750" height="440" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/rampage-1-1024x601.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/rampage-1-300x176.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/rampage-1-768x450.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/rampage-1.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-4019" class="wp-caption-text">Auf welcher Seite steht er? Der undurchsichtige Agent Russell lässt sich nicht in die Karten sehen.</figcaption></figure>
<h3>Rampage: Die Handlung</h3>
<p>Primatenforscher Davis Okoye (Dwayne Johnson) staunt nicht schlecht, als er morgens seinen guten Freund, den weißen Gorilla George, deutlich gewachsen vorfindet. Bald findet er heraus, dass in der vergangenen Nacht offenbar Trümmer einer im Orbit explodierten Raumstation im Zoo gelandet sind. Und die der der Gebärdensprache mächtige Affe anscheinend gefunden hat und davon verändert wurde. Tatsächlich hat der Konzern Energyne unter der Führung der fiesen Claire Wyden (Malin Akerman) im All Experimente mit Wachstumshormonen durchgeführt.</p>
<p>Bald stellt sich heraus, dass nicht nur George betroffen ist, sondern auch ein Wolf sich in ein riesiges Monster verwandelt hat. Und in den Sümpfen Floridas wird ein Alligator ebenfalls mit dem Serum infiziert. Schuldig dafür fühlt sich die Biologin Kate Caldwell (Naomie Harris), die einst die Formel für Energyne entwickelte, dann aber von Wyden gefeuert wurde. Davis will mit ihrer Hilfe &#8211; und der Unterstützung des undurchsichtigen Agenten Harvey (Jeffrey Dean Morgan) &#8211; George retten und die anderen Monster aufhalten. Hat er eine Chance?<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/coOKvrsmQiI" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Rampage: Späte Zerstörungsorgie</h3>
<p>In Deutschland fehlen die passenden Begriffe für so einen Film. Die Amerikaner nennen so etwas &#8222;Brainless Fun&#8220;. Denn viel hohler als hier kann man eine Story eigentlich nicht erzählen. Aber um die geht es ja auch gar nicht. Denn <em>Rampage</em> soll und will in erster Linie in möglichst spektakulären Bilder zeigen, wie drei riesige Monster eine ganze Großstadt in ihre Bestandteile zerlegen. Leider startet der Film damit erst relativ spät und vorher muss man zahlreiche maue Dialoge, flache Charaktere und kaum nachvollziehbare Wendungen in der Handlung über sich ergehen lassen.</p>
<p>Das hat zwar mitunter schon trashigen Charme, wenn beispielsweise Primatenexperte Davis vorher als Special Forces-Soldat auch Helikopter fliegen gelernt hat &#8211; und auch Gebärdensprache kann, so dass man darauf wartet, dass er auch noch Quanternphysik drauf hat. Oder die komplett unterforderte Malin Akermann abwechselnd böse, total böse und extrem böse gucken darf. Aber sich so richtig dazu entscheiden, einfach blühender Unsinn mit viel Humor zu sein, das kann der Film auch nicht. Und bleibt so reichlich halbgar zwischen Sharknado-Anwandlungen und ernstem Katastrophenfilm hängen.</p>
<figure id="attachment_4020" aria-describedby="caption-attachment-4020" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-4020 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/rampage-2-1024x682.jpg" alt="Rampage" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/rampage-2-1024x682.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/rampage-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/rampage-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/rampage-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/rampage-2-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/rampage-2.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-4020" class="wp-caption-text">Malin Akerman ist die Bitch vom Dienst.</figcaption></figure>
<h3>Rampage: Gute Effekte, mäßiges Script</h3>
<p>Für einen halbwegs ernsthaften Film ist das von insgesamt vier Autoren geschrieben Drehbuch auch deutlich zu schwach. Dagegen spielen alle Mitwirkenden weitgehend chancenlos an. Lediglich Jeffrey Dean Morgan, der eine Art John Wayne-Version von Agent Coulson aus dem Marvel-Universum gibt, merkt man den Spaß an, denn er beim Dreh dieses Unsinns hatte. Und auch Johnson, der offenbar immer mit einem Augenzwinkern vor die Kameras tritt, hat ein paar Momente, die wohl absichtlich lustig waren.&nbsp;</p>
<p>Das FX-Team hatte bei diesem Film ohnehin die deutlich anspruchsvollere Aufgabe &#8211; und meistert diese mühelos. Tricktechnisch kann sich <em>Rampage</em> wirklich sehen lassen. Die Monster wirken stets wie ein Teil des Bildes und hineingesetzt oder künstlich. Vor allem die Kämpfe zwischen den Giganten können sich mit dem bisherigen Spitzenreiter in dieser Kategorie &#8211; Peter Jacksons &#8222;King Kong&#8220; &#8211; durchaus messen. Diese Szenen machen Spaß, zeigen aber auch auf, für wen dieser Film gemacht wurde &#8211; und für wen nicht.</p>
<p>In den USA hat <em>Rampage</em> bereits solide verdient und Johnson Ruf als Kassengold weiter gefestigt. Vermutlich haben viele 12-jährige Jungs ihr Taschengeld ins Kino getragen, um den Film zu sehen, denn genau für sie wurde er auch gemacht. Denn mit zwölf stört man sich nicht an strunzdummen Drehbuch-Lücken oder hundert offenen Fragen. Sondern fiebert einfach mit, wenn Dwayne Johnson um das Leben seines besten Kumpels kämpft, der zufällig gerade ein gigantischer, weißer Affe ist.&nbsp;</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p><em>Rampage</em> ist ein Film für alle, die noch jung sind, oder sich in diesen Zustand zurück transferieren können, bevor sie den Kinosaal betreten. Denn für sie ist das ein großer Spaß. Aber auch nur für die. Der Rest dürfte sich mit der hin und wieder unglaublich dummen Story und den durchgehend flachen Charakteren wohl nicht anfreunden können.</p>
<p><strong>Rampage startet am 10. Mai 2018 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_4021" aria-describedby="caption-attachment-4021" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-4021 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/rampage-3-1024x590.jpg" alt="Rampage" width="750" height="432" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/rampage-3-1024x590.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/rampage-3-300x173.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/rampage-3-768x443.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/rampage-3.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-4021" class="wp-caption-text">Der Hubschrauber ist ein echtes Schnäppchen.</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: Baywatch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 May 2017 11:44:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schöne Körper mit knapper Kleidung am Strand &#8211; schon für die TV-Serie &#8222;Baywatch&#8220; war viel blanke Haut ein Erfolgsrezept. Genügt das auch für einen guten Film? Oder hat die Leinwand-Adaption mehr zu bieten? Mit Baywatch startete 1989 eine der erfolgreichsten Serien aller Zeit im US-TV. Sie lief bis 2001 und machte David Hasselhoff nach seiner &#8222;Knight Rider&#8220;-Rolle als Bademeister Mitch Buchanan endgültig zum Megastar. Außerdem verhalf die Serie diversen gut gebauten Blondinen und Brünetten zum Platz an der Sonne, hier [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schöne Körper mit knapper Kleidung am Strand &#8211; schon für die TV-Serie &#8222;Baywatch&#8220; war viel blanke Haut ein Erfolgsrezept. Genügt das auch für einen guten Film? Oder hat die Leinwand-Adaption mehr zu bieten?</strong></p>
<p>Mit <em>Baywatch</em> startete 1989 eine der erfolgreichsten Serien aller Zeit im US-TV. Sie lief bis 2001 und machte David Hasselhoff nach seiner &#8222;Knight Rider&#8220;-Rolle als Bademeister Mitch Buchanan endgültig zum Megastar. Außerdem verhalf die Serie diversen gut gebauten Blondinen und Brünetten zum Platz an der Sonne, hier wohl am meisten der Kanadierin Pamela Anderson. Kann der Kinofilm den trashigen Flair der Serie einfangen und ist die Kinoversion tatsächlich witzig?</p>
<h4>Baywatch: Die Handlung</h4>
<p>Rettungsschwimmer Mitch (Dwayne &#8222;The Rock&#8220; Johnson) ist stolz auf sein Team von Rettungsschwimmern, die zum Besten gehören, was der Kontinent zu bieten hat. Doch Mitch hat höhere Ambitionen, als nur Menschen aus Seenot zu retten, er sieht sich als Wächter der ganzen Bucht. Das bringt ihm nicht nur regelmäßig Ärger mit Strandcop Garner ein, sondern führt auch zu harten Aufnahmebedingungen für seine Truppe.&nbsp;Der Job im Team ist also sogar für Ex-Olympiaschwimmer Matt Brody (Zak Efron) kein Selbstgänger, denn Mitch will nur die Besten. Und er hat auch Grund dazu, denn tatsächlich führt die neue Strandclub-Besitzerin Victoria Leeds (Priyanka Chopra) nichts Gutes im Schilde und geht für ihre Pläne über Leichen. Keine Frage, dass Mitch und seine Rettungsschwimmer da ermitteln müssen &#8230;</p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/eyKOgnaf0BU?ecver=1" width="1280" height="720" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h4>Schwanz- und Tittenwitze</h4>
<p>Lustige Actionkomödie oder doch schwül-prüde Sexwitz-Posse? Die Macher konnten sich offenkundig nicht entscheiden und dementsprechend wirkt das Drehbuch des Teams Shannon/Swift (&#8222;Freddy vs Jason&#8220;) wie ein Mash-Up dieser Genres, das aber keine Sekunde homogen zusammenpasst. Daher wirkt <em>Baywatch</em> über weite Teile eher wie eine Revue aus Sketchen als tatsächlich eine stringente Handlung zu erzählen. Die Gangsterjagd, die ohnehin nicht sehr spannend gerät, wird so noch ständig von Szenen unterbrochen, in denen der pummelige Strandtrottel Ronnie (Jon Bass) sich den erigierten Penis in der Liege einklemmt oder in der Baywtach-Wache nackt duscht, wo alle anderen den Badeanzug anbehalten.</p>
<p>Damit es fürs US-Kino akzeptabel ist, bleibt es aber bei Verbalerotik, zu sehen ist im ganzen Film letztlich weder ein blanker Busen noch andere Geschlechtsmerkmale. Wer sich also eine Kinokarte holen will, um Alexandra Daddario oder Kelly Rohrbach nackt zu sehen, kann sich das Geld sparen. Welche im Vorfeld angekündigten extrem heißen R-Rated-Szenen im Film sein sollen, weiß wohl auch nur der Regisseur.</p>
<h4>Action ohne Sinn</h4>
<p>Der heißt Seth Gordon, lieferte mit &#8222;Undefeated&#8220; 2012 einen oscargekrönten Dokumentarfilm ab und sollte ernsthaft darüber nachdenken, lieber diesem Genre die Treue zu halten. Denn seine Ausflüge ins Unterhaltungsfach (&#8222;Pixels&#8220;) gehören nicht zu den Sternstunden des modernen Kinos. Auch bei Baywtach kommt er über ein paar erwähnenswerte gute Ansätze nicht hinaus. So lässt er Ronnie immerhin auch ein paar Fähigkeiten besitzen und macht die Figur nicht zum kompletten Verlierer. Und auch die holde Damenwelt interessiert sich nicht ausschließlich für Brust- und Bauchmuskeln. Richtig gut wird Baywatch immer dann, wenn sich der Film liebevoll über die typischen TV-Momente der Serie lustig macht wie das Laufen der weiblichen Teammitglieder am Strand in Zeitlupe.</p>
<p>Auch die Cameos der alten TV-Haudegen sind einen Lacher wert, insgesamt ist das aber viel zu wenig, um einen ansonsten meiste peinlichen Film zu retten. Die arme Priyanka Chopra kann einem leid tun: Nach ihrer indischen Kollegin Deepika Padukone, die im unsäglich schlechten &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-xxx-the-return-of-xander-cage/">XXX &#8211; Die Rückkehr des Xander Cage</a>&#8220; ihr Hollywood-Debüt gab, musste Chopra, die dem US-Publikum bereits aus &#8222;Quantico&#8220; bekannt ist, hier ihre erste große Filmrolle bestreiten. Und die ist so langweilig, dass es wenig Spaß macht, sich das anzusehen.</p>
<figure id="attachment_1988" aria-describedby="caption-attachment-1988" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-1988 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/05/bay-1-1024x682.jpg" alt="Baywatch" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/05/bay-1-1024x682.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/05/bay-1-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/05/bay-1-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/05/bay-1-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/05/bay-1-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/05/bay-1.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-1988" class="wp-caption-text">Das Gesicht ist weiter oben: Dennoch bleibt hier alles züchtig verhüllt &#8211; das R-Rated bezieht sich lediglich auf gefühlte tausend &#8222;Fucks&#8220; im Film.</figcaption></figure>
<h4>Baywatch-Buddies ohne Chemie</h4>
<p>Auch das Kernthema des Film &#8211; Mitch und Brody müssen Freunde und ein Team werden &#8211; ist dank viele blöder Witze und Peinlichkeiten eher ermüdend als unterhaltsam. Dazu stimmt zwischen Johnson und Efron auch die Chemie nicht, die Stars arbeiten sich am schwachen Plot ab, ohne zu glänzen. Lediglich ein paar nette Actionszenen gelingen, der Rest ist so schnell vergessen, dass manch ein Zuschauer Mühe haben wird, sich am nächsten Tag noch an den Film zu erinnern. Ein Gutes hat der Film allerdings: Vielleicht wird durch den sich abzeichnenden Flop endlich die TV-Serien-fürs Kino-Remake-Welle abebben &#8211; denn solche Filme wie <em>Baywatch</em> braucht kein Mensch.</p>
<h4>Fazit:</h4>
<p>Schöne Körper am Strand &#8211; mehr hat auch die Kinoversion der Serie nicht zu bieten &#8211; und die sind auch noch deutlich züchtiger verhüllt, als die Produzenten im Vorfeld proklamierten (deutsche Freigabe daher auch ab 12 Jahren). Hier gibt es weder nackte Tatsachen noch gute Witze, stattdessen eine lahme Story, die eher an eine Nummernrevue erinnert als eine eine stringente Handlung. Wer als &nbsp;Körper engagiert wurde, wie Model Kelly Rohrbach als 90er-Ikonen-Ersatz C.J. alias Pamela Anderson, erledigt den Job, gut auszusehen. Schauspiel gibt es hier eher weniger zu sehen. Was nicht an den Akteuren liegt, sondern am miesen Script. Zwar nicht die unterste Schublade mauer TV-Serienaufgüsse fürs Kino, aber auch nicht weit davon entfernt. Wer eingeklemmte Erektionen und doofe Blondinen lustig findet, hat vielleicht seinen Spaß, der Rest eher nicht.</p>
<p><strong>Baywatch läuft ab 1. Juni in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_1989" aria-describedby="caption-attachment-1989" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-1989 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/05/bay-2-1024x682.jpg" alt="Baywatch" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/05/bay-2-1024x682.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/05/bay-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/05/bay-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/05/bay-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/05/bay-2-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/05/bay-2.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-1989" class="wp-caption-text">Wohl keine Best Buddies: Zwischen Johnson und Efron stimmt die Chemie nicht.</figcaption></figure>
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