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	<title>Jugend - lauterfilme.de</title>
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		<title>Filmkritik: Into The Beat &#8211; Dein Herz tanzt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2020 17:08:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hippe, junge Tanzfilme gibt es wie Sand am Meer &#8211; allerdings in aller Regel nicht aus Deutschland. Damit macht &#8222;Into The Beat &#8211; Dein Herz tanzt&#8220; jetzt Schluss, denn der Film um Tanz, Musik und die erste große Liebe spielt nicht nur in Hamburg, sondern ist auch eine rein deutsche Produktion. Warum der Film von Regisseur und Drehbuchschreiber Stefan Westerwelle in einigen Bereichen typisch deutsch ist, und was daran gut und schlecht ist, klärt die Kritik. Mit &#8222;Step Up&#8220; begann [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-into-the-beat-dein-herz-tanzt/">Filmkritik: Into The Beat &#8211; Dein Herz tanzt</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hippe, junge Tanzfilme gibt es wie Sand am Meer &#8211; allerdings in aller Regel <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-feel-the-beat/">nicht aus Deutschland</a>. Damit macht &#8222;Into The Beat &#8211; Dein Herz tanzt&#8220; jetzt Schluss, denn der Film um Tanz, Musik und die erste große Liebe spielt nicht nur in Hamburg, sondern ist auch eine rein deutsche Produktion. Warum der Film von Regisseur und Drehbuchschreiber Stefan Westerwelle in einigen Bereichen typisch deutsch ist, und was daran gut und schlecht ist, klärt die Kritik.</strong></p>
<p>Mit &#8222;Step Up&#8220; begann 2006 eine US-Tanzfilm-Reihe, bei dessen erstem Teil nicht nur die Hauptdarsteller Channing Tatum und Jenna Dewan auch privat ein Paar wurden, sondern die auch vier Fortsetzungen bis 2014 nach sich zog. Diese Reihe dürfte auch für <em>Into The Beat</em> als eine Art Blaupause gedient haben. Denn die Story ist recht ähnlich und auch die Dramaturgie wirkt an vielen Stellen kopiert. Kann der deutsche Tanzfilm seine Zielgruppe dennoch überzeugen oder ist es besser, sich die US-Original anzusehen?</p>
<figure id="attachment_9052" aria-describedby="caption-attachment-9052" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-9052 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/beat-1.jpg" alt="Into the Beat" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/beat-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/beat-1-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/beat-1-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/beat-1-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/beat-1-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-9052" class="wp-caption-text">Eins stand für Katya fest, seit sie ein kleines Mädchen war: Sie wird ein Ballettstar &#8211; wie ihre Eltern.</figcaption></figure>
<h3>Into The Beat: Die Handlung</h3>
<p>Katya (Alexandra Pfeifer) lebt für das Ballett. Weil ihre verstorbene Mutter und ihr Vater Victor (Trystan Pütter) beide Startänzer waren, lastet aber auch ein immenser Druck auf der jungen Frau. Zudem steht in Kürze ein Vortanzen in der Ballettschule der strengen Lehrerin (80er Jahre Rockröhre Helen Schneider) an, das über einen Platz an einer renommierten Ballettschule in New York entscheidet. Und Papa Victor, nach einem schweren Sturz auf der Bühne noch immer an Krücken, will unbedingt, dass Katya die Familientradition weiterführt.</p>
<p>Als Katya eines Tages durch einen Zufall auf eine Gruppe von Street-Dancern trifft, ist es für sie wie die Entdeckung einer neuen Welt. Schnell findet sie Gefallen an den coolen Moves, den harten Beats &#8211; und auch dem Einzelgänger Marlon (Yalany Marschner), der sich ihr vorsichtig zu nähern versucht. Bald tanzt sie jeden Abend in der alten Fabrikhalle zu den neuen Klängen. Doch auf Dauer ist das Ballett-Training und ihr neues Hobby nicht unter einen Hut zu bringen. Und so bekommt Katya nicht nur mit ihrer Lehrerin ernste Schwierigkeiten &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/rxyie0_bfFQ" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Into The Beat: Klischees satt</h3>
<p>Von einem Tanzfilm erwartet sicher kein Zuschauer eine sonderlich originelle Handlung oder extrem komplexe Charaktere. Sondern in erster Linie Musik und coolen Tanz. Dennoch: Was Regisseur und Autor in der ersten halben Stunde von <em>Into The Beat</em> an Klischees anhäuft, ist schon rekordverdächtig. Die Ballerina aus gutem Hause, die trotz Youtube und Co. noch nie etwas von anderen Tanz-Stilen gehört hat. Der arme Waisenjunge, dem nur das Tanzen als echte Chance im Leben bleibt. Der ehrgeizige Vater, der in seinen Kindern seine Karriere weiterleben möchte.</p>
<p>Dazu kommen noch Dialoge, die mit der Lebenswirklichkeit heutiger Jugendlicher wenig zu tun haben und auch mächtig holprig vorgetragen werden. Und mit einem Tanz-Duo als lustige Sidekicks, einer weiß, einer schwarz, das sich offenkundig gleich aus dem Hip-Hop-Klischee-Topf mit der ganz großen Kelle bedient hat, sieht die Bilanz auch nicht besser aus. Offenkundig hat Westerwelle seine Darsteller eher nach ihren tänzerischen Fähigkeiten ausgesucht als nach ihrem Talent als Charakter-Darsteller. Das war immerhin eine gute Idee.</p>
<figure id="attachment_9053" aria-describedby="caption-attachment-9053" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-9053 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/beat-2.jpg" alt="Into the Beat" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/beat-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/beat-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/beat-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/beat-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/beat-2-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-9053" class="wp-caption-text">Doch eines Tages begegnet sie Hamburger Jugendlichen, die so ganz anders tanzen als sie.</figcaption></figure>
<h3>Into the Beat: Starke Tanznummern</h3>
<p>Denn wann immer der Film sich auf sein Kernthema besinnt, wird aus dem schauspielerisch nicht immer überzeugenden Cast eine mitreißende Combo, die ihre pure Lebensfreude durch den Tanz ausdrücken und das Publikum so verzaubern kann. Hier spielt der Film seine Stärken aus und tut das erfreulicherweise auch recht oft. Was häufig fehlt, wenn die Figuren miteinander reden, glaubhafte Emotion und eine gute Chemie, entsteht bei den Tanzszenen fast augenblicklich. Westerwelle verzichtet vernünftigerweise auch darauf, viele der Szenen in einen Kontext zwingen zu wollen.</p>
<p>Stattdessen baut er immer wieder spontane Tanzeinlagen ein, da zwar alles andere als realistisch sind, dafür aber einfach Spaß machen. Ob in der U-Bahn, im Schnell-Imbiss oder auf der Cap San Diego, die Westerwelle vom Museumsschiff wieder in den aktiven Dienst samt dubioser Matrosen an Bord befördert. Sinn ergibt das meist nicht, dafür umso mehr Lust am Zusehen. Weil Westerwelle auch die unvermeidliche und alles andere als originelle Love-Story auf ein notwendiges Minimum herunterschraubt und dafür andere Akzente setzt, passt das zusammen.</p>
<p>Denn mehr als um die Liebe geht es in <em>Into The Beat</em> um die Träume der Teenager, ihre Lebensvorstellungen und Ziele. Und damit dürfte der Film bei seiner Kernzielgruppe der weiblichen Zuschauer ab 10 Jahren ordentlich punkten. Denn die Beziehung zwischen Katya und Marlon bleibt keimfrei, man beschränkt sich aufs Tanzen. Dass <em>Into The Beat</em> darüber hinaus komplett ohne eine einzige Überraschung auskommt, ist wohl auch dem Genre geschuldet. Und da schlägt sich dieser deutsche Beitrag durchaus wacker.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Nach einem extrem mäßigen Start mit vielen Klischees und wenig realistischem Hintergrund fängt sich <em>Into The Beat</em> in der zweiten Hälfte aufgrund mitreißender Tanzsszenen und der richtigen Mischung aus zaghafter Love-Story und Lebe deinen Traum-Aussage. Kein Meisterstück, aber auch keine Gurke. Und für die Zielgruppe weiblicher Kinofans ab zehn Jahren macht der Film fast alles richtig.</p>
<p><strong>Into The Beat &#8211; Dein Herz tanzt startet am 16. Juli 2020 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_9054" aria-describedby="caption-attachment-9054" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-9054 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/Beat-3.jpg" alt="Into the Beat" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/Beat-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/Beat-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/Beat-3-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/Beat-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/Beat-3-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-9054" class="wp-caption-text">Und auch die Begegnung mit Marlon verändert Katyas Leben. Wird das gut gehen?</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: Das Haus der geheimnisvollen Uhren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Sep 2018 16:18:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasy]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderfilm]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bisher hat der Regisseur und Schauspieler Eli Roth eher durch harte Horrorfilme von sich reden gemacht, nun verfilmt er mit &#8222;Das Haus der geheimnisvollen Uhren&#8220; einen Kinderbuch-Klassiker aus den USA. Ob das mit den sonst so blutigen Vorlieben Roths tatsächlich zusammenpasst und was ein gewisser Zauberlehrling namens Harry Potter mit diesem Film zu tun hat, erfahren Sie hier. Laut Interviews ist Eli Roth fertig mit den derben Horrorfilmen, die der 46-jährige in der Vergangenheit gedreht hat. Filme wie &#8222;Hostel&#8220;, &#8222;Cabin [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bisher hat der Regisseur und Schauspieler Eli Roth eher durch harte Horrorfilme von sich reden gemacht, nun verfilmt er mit &#8222;Das Haus der geheimnisvollen Uhren&#8220; einen Kinderbuch-Klassiker aus den USA. Ob das mit den sonst so blutigen Vorlieben Roths tatsächlich zusammenpasst und was ein gewisser Zauberlehrling namens Harry Potter mit diesem Film zu tun hat, erfahren Sie hier.</strong></p>
<p>Laut Interviews ist Eli Roth fertig mit den derben Horrorfilmen, die der 46-jährige in der Vergangenheit gedreht hat. Filme wie &#8222;Hostel&#8220;, &#8222;Cabin Fever&#8220; oder &#8222;The Green Inferno&#8220; will Roth angeblich nicht mehr machen. So ganz kann er aber noch nicht loslassen, denn auch <em>Das Haus der geheimnisvollen Uhren</em> hat durchaus gruselige Momente. Die sollen aber laut FSK schon für Sechsjährige in Ordnung sein &#8211; eine gute Entscheidung?</p>
<figure id="attachment_4748" aria-describedby="caption-attachment-4748" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-4748 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/09/haus-1-1024x702.jpg" alt="geheimnisvollen Uhren" width="750" height="514" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/09/haus-1-1024x702.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/09/haus-1-300x206.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/09/haus-1-768x527.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/09/haus-1.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-4748" class="wp-caption-text">Nachdem Lewis seine Eltern durch einen Unfall verloren hat, zieht er zu seinem seltsamen Onkel &#8211; in ein noch seltsameres Haus.</figcaption></figure>
<h3>Das Haus der geheimnisvollen Uhren: Die Handlung</h3>
<p>Der 10-jährige Lewis (Owen Vaccaro) hat seine Eltern durch einen Unfall verloren und zieht daher zu seinem Onkel Jonathan (Jack Black) in ein gruseliges altes Haus. Dort lernt er auch Jonathans beste Freundin, die seltsame Florence (Cate Blanchett) kennen, die nebenan wohnt. Beide scheinen sich nur wenig für den unglücklichen Lewis zu interessieren, stattdessen bemerkt der Junge, dass sein Onkel und die Nachbarin offenbar etwas in dem Haus suchen. Das vom Keller bis unters Dach mit verschiedenen Uhren vollgestopft ist.</p>
<p>Bald findet der clevere Lewis heraus, dass sowohl Jonathan als auch Florence offenbar magische Fähigkeiten besitzen &#8211; und das alte Haus voller Geheimnisse steckt, die noch vom Vorbesitzer stammen. Und er bekommt die Chance, selbst einmal einen Blick in die Welt echter Magie und Zauberkunst zu werfen, als Jonathan ihm anbietet, sich selbst einmal in der Kunst der Zauberei zu versuchen. Doch bald schon muss Lewis feststellen, dass mit einer derart großen Macht nicht zu spaßen ist und er mitten in eine Gruselgeschichte geraten ist &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/XAJf2skCKQM" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Das Haus der geheimnisvollen Uhren: Mr. Potter&nbsp; lässt grüßen</h3>
<p>Nein, eine Absicht lässt sich dem Film sicher nicht unterstellen. Und da die Vorlage aus dem Jahr 1973 stammt, wird auch ganz theoretisch eher andersherum ein Schuh draus. Trotzdem erinnert <em>Das Haus der geheimnisvollen Uhren</em> derart dauerhaft und auffällig an die Abenteuer von Harry Potter, dass Ähnlichkeit sicher nicht ganz unbeabsichtigt ist. Ein Zauberlehrling, der seine Eltern verloren hat und dessen Hilfe dabei gebraucht wird, einen bösen Zauberer ins Leben zurückzuholen &#8211; wo hat man diesen Plot denn schon einmal gehört?</p>
<p>Selbst wenn man da nichts Böses unterstellt, so dürften die Macher von <em>Das Haus der geheimnisvollen Uhren</em> durchaus gewusst haben, wie nah die Storys beieinander liegen. Und sie haben optisch und inhaltlich wenig getan, um daran etwas zu ändern. Zwar ist die Potter-Reihe qualitativ sicher eine gute Inspirationsquelle, doch Eli Roth gelingt es dadurch nie so richtig, aus seinem Film etwas Eigenständiges und Originelles zu machen. Und die wenigen eigenen Ideen funktionieren auch nicht durchgehend gut. Denn Eli Roth eifert zwar deutlich sichtbar dem frühen Tim Burton nach, erreicht aber nie dessen Gespür für schräge Schönheit und Coolness.</p>
<figure id="attachment_4749" aria-describedby="caption-attachment-4749" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-4749 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/09/haus-2-1024x682.jpg" alt="geheimnisvollen Uhren" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/09/haus-2-1024x682.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/09/haus-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/09/haus-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/09/haus-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/09/haus-2-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/09/haus-2.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-4749" class="wp-caption-text">Auch Onkel Jonathans Nachbarin Florence macht keinen normalen Eindruck.</figcaption></figure>
<h3>Das Haus der geheimnisvollen Uhren: Gruseln oder nicht?</h3>
<p>So ganz konnte Roth auch bei diesem wohl für Kinder gedachten Film nicht aus seiner Haut. Statt Blut spritzt hier zwar nur Kürbisbrei durch die Gegend. Aber seine Vorliebe für dunkle Stoffe und rabiate Monster kommt auch hier immer wieder durch. Die deutsche FSK winkte <em>Das Haus der geheimnisvollen Uhren</em> zwar mit einer Freigabe ab 6 Jahren durch, aber für sensible oder schreckhafte Kinder dürfte dieser Film dennoch etwas zu viel des Bösen sein. Ein gänzlich harmloser Spaß ist er in jedem Fall nicht.</p>
<p>Den Schauspielern kann man für diesen sehr durchschnittlichen Film noch am wenigsten Vorwürfe machen. Jack Black spielt den netten Grinse-Onkel in seiner typischen herzigen Art, Cate Blanchett ist als schrullige Florence das Beste am ganzen Film und der junge Owen Vaccaro schlägt sich ebenfalls wacker. Kyle MacLachlan und Renee Elise Goldsberry (<a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-altered-carbon/">&#8222;Das Unsterblichkeitsprogramm&#8220;</a>) sind hingegen schlicht verschenkt, da sie kaum etwas zu tun haben.</p>
<p>Möglicherweise hätte <em>Das Haus der geheimnisvollen Uhren</em> mit etwas mehr Spannung und Schrecken besser funktioniert. Die Vorgaben waren gut, Roth kennt sich mit solchen Stoffen aus. Und auch Drehbuchautor Eric Kripke, der immerhin &#8222;Supernatural&#8220; erfand, wäre mit einer höheren Freigabe sicher auch deutlich kreativer gewesen. So bleibt ein Film ohne echte Höhe- oder Spannungspunkte, der seine Story trotz seiner nur 105 Minuten eher träge erzählt. Für Fantasy-Fans als Überbrückung zum nächsten Highlight ganz nett, mehr aber nicht.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Zu viel Harry Potter, zu wenig Eigenes &#8211; daran scheitert <em>Das Haus der geheimnisvollen Uhren</em> in erster Linie. Trotz ordentlicher Schauspieler ist die mitunter wirr und lahm erzählte Geschichte ganz sicher keine gelungene Umsetzung des Romans. Da helfen ein paar nette Gags auch nicht weiter. Eli Roth hat zumindest hiermit nicht den Beweis geliefert, dass er außer derben Horror-Schlachtplatten noch etwas anderes kann.</p>
<p><strong>Das Haus der geheimnisvollen Uhren startet am 20. September 2018 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_4750" aria-describedby="caption-attachment-4750" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-4750 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/09/haus-3-1024x682.jpg" alt="geheimnisvollen Uhren" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/09/haus-3-1024x682.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/09/haus-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/09/haus-3-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/09/haus-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/09/haus-3-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/09/haus-3.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-4750" class="wp-caption-text">Doch bald schon bildet das Trio eine schlagkräftige Einheit gegen böse Mächte.</figcaption></figure>
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		<item>
		<title>Serienkritik: Tote Mädchen lügen nicht &#8211; Staffel 2</title>
		<link>https://lauterfilme.de/serienkritik-tote-maedchen-luegen-nicht-staffel-2/</link>
					<comments>https://lauterfilme.de/serienkritik-tote-maedchen-luegen-nicht-staffel-2/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 May 2018 21:50:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Serien Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Coming of Age]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Netflix]]></category>
		<category><![CDATA[Serie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 18. Mai startet auf Netflix die zweite Staffel der populären Serie &#8222;Tote Mädchen lügen nicht&#8220;. Staffel eins geriet ob der heiklen Thematik des Selbstmordes einer Schülerin schnell in die Kritik von Jugendschützern und Psychologen, dennoch ließ Netflix eine zweite Staffel produzieren. Kann sie den Erfolg fortsetzen oder hätte die erste Staffel doch ausgereicht, um die Geschichte zu Ende zu erzählen? von Gastautorin Mascha Fiedler Seit die erste Staffel der Netflix-Serie&#160;Tote Mädchen lügen nicht vor über einem Jahr erschien, warten [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-tote-maedchen-luegen-nicht-staffel-2/">Serienkritik: Tote Mädchen lügen nicht &#8211; Staffel 2</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am 18. Mai startet auf Netflix die zweite Staffel der populären Serie &#8222;Tote Mädchen lügen nicht&#8220;. Staffel eins geriet ob der heiklen Thematik des Selbstmordes einer Schülerin schnell in die Kritik von Jugendschützern und Psychologen, dennoch ließ Netflix eine zweite Staffel produzieren. Kann sie den Erfolg fortsetzen oder hätte die erste Staffel doch ausgereicht, um die Geschichte zu Ende zu erzählen?</strong></p>
<p style="text-align: center;"><em>von Gastautorin Mascha Fiedler</em></p>
<p>Seit die erste Staffel der Netflix-Serie&nbsp;<em>Tote Mädchen lügen nicht</em> vor über einem Jahr erschien, warten viele Fans auf eine neue Staffel. Doch da der Roman, auf dem die Serie basiert, in der ersten Staffel bereits vollständig erzählt wurde, stehen nun einige Fragen im Raum: Wie geht es weiter? Hat auch die zweite Staffel eine so hohe Qualität? Kann Hannah in die neuen Folgen eingebunden werden?</p>
<figure id="attachment_4105" aria-describedby="caption-attachment-4105" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-4105 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/tote-1-1024x682.jpg" alt="Tote Mädchen lügen nicht" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/tote-1-1024x682.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/tote-1-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/tote-1-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/tote-1-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/tote-1-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/tote-1.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-4105" class="wp-caption-text">Für Clay wird Hannah bald zur regelmäßigen Besucherin in seinem Kopf.</figcaption></figure>
<h3>Tote Mädchen lügen nicht Staffel 2: Die Handlung</h3>
<p>Nachdem man in der ersten Staffel durch 13 Kassetten die Gründe für den Suizid von Hannah Baker dargelegt bekommt geht es in der zweiten Staffel um das darauf folgende Gerichtsverfahren und darum, wie die übrigen Charaktere mit ihren traumatischen Erlebnissen umgehen. Alle Lieblinge aus den ersten 13 Episoden sind wieder mit dabei: Clay (Dylan Minette), Justin, Jessica, Tony und natürlich Hannahs Eltern. Die Heilungsprozesse und die Veränderungen der Beziehungen dieser Charaktere zu Hannah stellen das Zentrum der neuen Staffel dar.</p>
<p>Und auch die Tote selbst kommt in der neuen Staffel wieder vor. Hannah (Katherine Langford) erscheint in Clays Phantasie und begleitet den Jungen bald durch weite Teile seines Lebens. Clay nimmt sie schnell als echten Menschen wahr und führt mit ihr mitunter sogar hitzige Unterhaltungen. Wird Clay durch Hannahs Entscheidung, sich das Leben zu nehmen, noch mehr in Mitleidenschaft gezogen?<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/6d1rDNec4E8" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Tote Mädchen lügen nicht Staffel 2: Ein neuer Blick</h3>
<p>Der Aufbau einer Folge ändert sich auch in der zweiten Staffel nicht: Ein Erzähler redet über das Hauptthema der Folge, ob Vergewaltigung, Mobbing oder Vertrauensbruch.Allerdings wechselt der Erzähler jetzt in jeder Folge und steht auch im Vordergrund. Dadurch erreicht die Serie Abwechslung und schafft es trotzdem, die Geschichte aller Beteiligten regelmäßig weiter zu erzählen. Besonders interessant sind die Szenen im Gericht, da sie hauptsächlich aus drei Kameraeinstellungen bestehen und der Zuschauer somit ständig verschiedene Perspektiven einnimmt.</p>
<p>Durch diese optische Kontinuität wird auch das Innere der Figuren vergleichbar und das Publikum erhält einen besonders tiefen Einblick in deren Psychen. Und tatsächlich haben die Serien-Macher es geschafft, mit dem schweren Thema der Serie zu spielen. Denn sie zeigen die hässlichen Momente der Serie auch so und verzichten dabei auf die sonst so typischen Hochglanzoptiken anderer Highschool-Serien.</p>
<figure id="attachment_4106" aria-describedby="caption-attachment-4106" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-4106 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/tote-2-1024x682.jpg" alt="Tote Mädchen lügen nicht" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/tote-2-1024x682.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/tote-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/tote-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/tote-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/tote-2-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/tote-2.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-4106" class="wp-caption-text">Hannahs Mutter will die Schule vor Gericht zur Verantwortung ziehen.</figcaption></figure>
<h3>Tote Mädchen Lügen nicht Staffel 2: Die Chemie stimmt</h3>
<p>Ein weiteres Highlight der Serie sind ihre Darsteller. Jeder Schauspieler macht für sich einen guten Job, aber im Zusammenspiel sind sie noch besser. Von Brandon Flynn (Justin), der sich zwar einen Großteil der Zeit übergibt, die Geschichte seiner Figur aber dennoch packend transportiert. Auch Miles Heizer (Alex), der nach seinem Suizidversuch am Ende der ersten Staffel in den neuen Folgen besonders dessen körperlichen Folgen fantastisch darstellt. Bis hin zu Dylan Minnette, der die ganze Wut seiner Figur auf den Punkt bringt. Auch Alisha Boe (Jessica) nimmt man die Rolle des vergewaltigten Mädchens sofort ab und Justin Prentice (Bryce) ist ein großartiger „Bösewicht“.</p>
<p>In den gemeinsamen Szenen schaffen es die Schauspieler jederzeit, die <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-lady-bird/">tiefsitzenden Gefühle</a> ihrer Charaktere auf den Bildschirm zu bringen. Hier stimmt einfach die Chemie in jedem Moment. Die scharfe Kritik an den ersten 13 Folgen ist an den Macher der Serie übrigens nicht spurlos vorbei gegangen. Mit einer Website und einem kurzen Info-Film vor der ersten Folge der zweiten Staffel gehen sie auf die Problematik ein und warnen vor möglichen Auswirkungen auf junge oder psychisch labile Zuschauer.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Die zweite Staffel von „Tote Mädchen lügen nicht“ steht der ersten in nichts nach. Einerseits, weil die 13 Folgen mit neuen Ideen fesseln. Andererseits, weil die Schauspieler einen sehr guten Job machen und die Chemie untereinander stimmt. Wer die erste Staffel mochte, dem werden sicher auch die 13 neuen Episoden zusagen, da es eine würdige Fortsetzung der tragischen Geschichte ist.</p>
<p><strong>Tote Mädchen lügen nicht Staffel 2 ist ab dem 18. Mai auf Netflix verfügbar.</strong></p>
<figure id="attachment_4107" aria-describedby="caption-attachment-4107" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-4107 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/tote-3-1024x682.jpg" alt="Tote Mädchen lügen nicht" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/tote-3-1024x682.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/tote-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/tote-3-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/tote-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/tote-3-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/tote-3.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-4107" class="wp-caption-text">Bryce bekommt nach seinen Taten zunehmend Gegenwind.</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: Tigermilch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Aug 2017 10:46:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nini und Jameelah leben im Berliner Brennpunkt und sind mit ihren 14 Jahren schon mächtig erwachsen &#8211; und doch noch Kinder. Der Roman &#8222;Tigermilch&#8220; bekam durchweg gute Kritiken, kann die Verfilmung des Stoffes da mithalten? Es ist nicht leicht, einen guten Coming-of-Age-Film zu machen, wie die Amerikaner Pubertätsdramen &#8211; oder Komödien nennen. Zahlreiche peinliche Versuche ziehen sich durch die Filmgeschichte und stehen nur wenigen, wirklich gelungenen Filmen gegenüber. Denn allzu schnell entfernen sich Drehbuchautoren und Regisseure von der Realität der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nini und Jameelah leben im Berliner Brennpunkt und sind mit ihren 14 Jahren schon mächtig erwachsen &#8211; und doch noch Kinder. Der Roman &#8222;Tigermilch&#8220; bekam durchweg gute Kritiken, kann die Verfilmung des Stoffes da mithalten?</strong></p>
<p>Es ist nicht leicht, einen guten Coming-of-Age-Film zu machen, wie die Amerikaner Pubertätsdramen &#8211; oder Komödien nennen. Zahlreiche peinliche Versuche ziehen sich durch die Filmgeschichte und stehen nur wenigen, wirklich gelungenen Filmen gegenüber. Denn allzu schnell entfernen sich Drehbuchautoren und Regisseure von der Realität der Protagonisten und erzählen Storys, die wenig glaubhaft sind. Gerade lief der launig-klamaukige &#8220; Das&nbsp;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-das-pubertier/">Pubertier</a>&#8220; in den Kinos, der aber wenig mit dem echten Leben zu tun hatte. Wie schneidet dagegen&nbsp;<em>Tigermilch </em>ab?</p>
<figure id="attachment_2507" aria-describedby="caption-attachment-2507" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-2507 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/08/tiger-1-1024x682.jpg" alt="Tigermilch" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/08/tiger-1-1024x682.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/08/tiger-1-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/08/tiger-1-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/08/tiger-1-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/08/tiger-1-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/08/tiger-1.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-2507" class="wp-caption-text">Noch Kinder oder schon Frauen? Auf dem Straßenstrich fällt das Urteil eindeutig aus.</figcaption></figure>
<h3>Tigermilch: Die Handlung</h3>
<p>Die 14-jährigen Mädchen Nini (Flora Li Thiemann) und Jameelah (Emily Kusche) sind beste Freundinnen und teilen so gut wie alles. Neben ihrer täglichen Dosis Tigermilch, einem Gebräu aus Maracujasaft, Milch und Weinbrand, nehmen die beiden auch Weisheiten zu sich. Genauer gesagt, Jameelah verteilt sie und Nini saugt sie auf. Auch für die Sommerferien hat Jameelah schon einen Plan festgelegt. &nbsp;Die Mädchen werden zum ersten Mal Sex haben, mit süßen Typen natürlich. Denn Jameelah weiß, man muss üben, für später &#8211; fürs echte Leben. Damit einem keiner was kann. Denn das tun viele im Umfeld der beiden: Jameelahs Mutter ist alleinerziehend und stammt aus dem Irak, hat ständig Angst vor der Abschiebung. Und Ninis Familie besteht aus dem sozialen Bodensatz der Gesellschaft, lebt von Stütze und Kindergeld.</p>
<p>Nini und Jameelah halten sich für mächtig abgebrüht. Doch als die beiden Freundinnen ein Verbrechen aus nächster Nähe mit ansehen müssen, bekommen sie nochmal einen ganz anderen Eindruck von Realität. Und damit ist die Portion Dreck, den die beiden abbekommen, für diesen Sommer noch lange nicht gedeckt &#8230;<br />
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<h3>Tigermilch: Der richtige Ton</h3>
<p>Dieser Film wandelt auf schmalem Grat. Nicht nur, dass man den beiden Darstellerinnen ihr Alter und die damit verbundenen Schwankungen zwischen Kind und Frau abnehmen muss. Auch das Milieu aus Armut, Angst und Wut, indem Nini und Jameelah aufwachsen, wird mit wenigen falschen Worten und mäßigen Schauspielern schnell zum schlechten Witz, statt wirklich zu berühren. Aber Regisseurin Ute Wieland umschifft fast alle Klippen der Peinlichkeit sehr sicher und schafft so tatsächlich einen Film, der unter die Haut geht. Das Prädikat &#8222;Besonders wertvoll&#8220; geht hier völlig in Ordnung.</p>
<p>Emily Kusche als gleichzeitig rotzige und verschreckte Jameelah ist ebenso sehenswert wie Flora Li Thiemann als scheinbar willenlose Partnerin an Jameelahs Seite, die aber über erstaunlich gute Instinkte verfügt, wenn es um richtig und falsch geht. Und die Geschichte zeigt die beiden glaubwürdig als junge Frauen, die überraschend bitter ihre Unschuld verlieren. Und als Kinder, die sich noch mit Liebeszaubern und Magie beschäftigen und nackt durch den Park tanzen. Allein für diesen gelungenen Spagat lohnt sich schon der Kinobesuch.</p>
<figure id="attachment_2508" aria-describedby="caption-attachment-2508" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-2508 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/08/tiger-2-1024x682.jpg" alt="Tigermilch" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/08/tiger-2-1024x682.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/08/tiger-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/08/tiger-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/08/tiger-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/08/tiger-2-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/08/tiger-2.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-2508" class="wp-caption-text">Zuhause zeigt sich ein anderes Bild: Bei Mama ist Jameelah noch &#8222;die Kleine&#8220;.</figcaption></figure>
<h3>Zum Bersten gefüllt</h3>
<p>Wie das Leben seiner Heldinnen ist auch der Film zum Bersten gefüllt mit Themen. Daran wären sicher viele andere Storys erstickt, und auch <em>Tigermilch</em> steht mehrfach am Rand der Unübersichtlichkeit. Die erste Liebe, glücklich und unglücklich. Spannungen zwischen verschiedenen Ausländergruppen. Die ständige Angst vor Abschiebung. Fehlende Aufmerksamkeit der Eltern &#8211; und vieles mehr. Aber auch hier gelingt es Wieland, die Fänden beieinander zu halten und alles fiebrig, hektisch und sehr emotional zu erzählen, was das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Stefanie_de_Velasco" target="_blank" rel="noopener">Buch </a>ihr vorgibt. Und so wirkt ihre Geschichte nie überladen, denn sie verzichtet auf jegliche Wertung des Geschehens. Und so brauchen die einzelnen Erzählstränge nur wenig Zeit, um zu funktionieren.</p>
<p>Wieland und ihre Crew sind nicht vollkommen, nicht jede Rolle ist perfekt besetzt und mancher Dialog holpert mehr als er läuft. Aber die Regisseurin schafft es, den wichtigsten Zaubertrick des Kinos sauber zu präsentieren &#8211; die Wahrhaftigkeit. Auch wenn man dem Film sicher manche Übertreibung oder falsche Aussagen unterstellen kann: Nini und Jameelah nehmen die Zuschauer bereits nach wenigen Minuten mit auf eine Reise, die man ihnen glaubt. Und deshalb ist dieser Film auch noch nicht zu Ende, wenn man das Kino verlässt. Viel mehr kann Kino nicht erreichen.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Ein Film wie seine Heldinnen: Wild, authentisch, witzig, traurig, überdreht und sensibel. Und somit ein Erlebnis, dass einen mitreißt und berührt, gerade weil Nini und Jameelah sich so dagegen wehren, zu viel Emotionen zuzulassen. Die tollen Schauspielerinnen, der derb-realistische Plot und das konsequente Ignorieren von Happy-End-Phantasien machen aus <em>Tigermilch</em> einen der besten deutschen Filme der vergangenen Zeit. Hier ist es egal, ob es die Wirklichkeit widerspiegelt, denn der Film fühlt sich genauso an, als würde er es tun.</p>
<p><strong>Tigermilch startet am 17. August in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_2509" aria-describedby="caption-attachment-2509" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-2509 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/08/tiger-3-1024x608.jpg" alt="Tigermilch" width="750" height="445" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/08/tiger-3-1024x608.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/08/tiger-3-300x178.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/08/tiger-3-768x456.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/08/tiger-3.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-2509" class="wp-caption-text">Eine Freundschaft durch dick und dünn: Nini und Jameelah.</figcaption></figure>
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