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	<title>Splatter - lauterfilme.de</title>
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		<title>Filmkritik: The Babysitter Killer Queen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Sep 2020 18:37:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mit &#8222;The Babysitter&#8220; brachte Netflix vor drei Jahren eine ebenso blutige wie alberne Horror-Komödie heraus. Offenbar mit genug Erfolg, um eine Fortsetzung zu bestellen. Die stammt erneut von Regisseur McG, am Drehbuch werkelten diesmal allerdings gleich vier Autoren. Schlägt &#8222;The Babysitter Killer Queen&#8220; in die gleiche Kerbe wie der Erstling, oder erwartet Horror-Fans im zweiten Teil etwas anders? Das klärt die Kritik. Wird Samara Weaving so etwas wie die neue Splatter-Horror-Comedy-Queen Hollywoods? Neben dem ersten Teil und The Babysitter Killer [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-the-babysitter-killer-queen/">Filmkritik: The Babysitter Killer Queen</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit &#8222;The Babysitter&#8220; brachte Netflix vor drei Jahren eine ebenso blutige wie alberne Horror-Komödie heraus. Offenbar mit genug Erfolg, um eine Fortsetzung zu bestellen. Die stammt erneut von Regisseur McG, am Drehbuch werkelten diesmal allerdings gleich vier Autoren. Schlägt &#8222;The Babysitter Killer Queen&#8220; in die gleiche Kerbe wie der Erstling, oder erwartet Horror-Fans im zweiten Teil etwas anders? Das klärt die Kritik.</strong></p>
<p>Wird Samara Weaving so etwas wie die neue Splatter-Horror-Comedy-Queen Hollywoods? Neben dem ersten Teil und <em>The Babysitter Killer Queen</em> war sie kürzlich auch im ebenso blutigen und lustigen <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-ready-or-not/">&#8222;Ready or Not&#8220;</a> zu sehen. Zudem hatte sie eine Rolle in &#8222;Ash vs Evil Dead&#8220; und spielte eine Hauptrolle in &#8222;Guns Akimbo&#8220;, der zwar weniger Horror enthielt, mit Blut aber ebenfalls nicht geizte. Erfahrung hat die Blondine mit Kunstblut also allemal &#8211; aber macht das auch den Film besser?</p>
<figure id="attachment_9556" aria-describedby="caption-attachment-9556" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-9556 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/09/killerqueen-1.jpg" alt="Babysitter Killer Queen" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/09/killerqueen-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/09/killerqueen-1-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/09/killerqueen-1-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/09/killerqueen-1-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/09/killerqueen-1-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-9556" class="wp-caption-text">Melanie kann Cole überreden, sie und ihre Freunde auf einem Ausflug zum nahen Badesee zu begleiten.</figcaption></figure>
<h3>The Babysitter Killer Queen: Die Handlung</h3>
<p>Zwei Jahre sind vergangen, seit Cole (Judah Lewis) die schlimmste Nacht seines Lebens erlebte. Das dachte er zumindest. Doch die Tatsache, dass ihm niemand glaubt, was passiert ist, macht auch sein Leben danach zur immerwährenden Highschool-Hölle. Seine Nachbarin Melanie (Emily Alyn Lind) weiß es zwar besser, aber die ist klug genug, darüber den Mund zu halten. Cole hingegen ist täglich dem Spott und den Gemeinheiten der halben Schule ausgesetzt. Das ändert sich auch nicht, als mit Phoebe (Jenna Ortega) eine neue, schräge Schülerin auftaucht.</p>
<p>Als Cole dann auch noch erfährt, dass seine Eltern ihn auf eine Schule für psychisch gestörte Kinder geben wollen, ist er völlig verzweifelt. Da kommt Melanies Angebot, sie und ihre Freunde zum nahe gelegenen See zu begleiten, um einfach etwas Spaß zu haben, gerade recht. Doch was nach eine guten Idee aussah, entpuppt sich als neuer Alptraum. Denn so tot und begraben, wie er dachte, sind die Mitglieder der Satans-Sekte keineswegs. und Allison (Bella Thorne) und Co. sind immer noch verdammt scharf auf Coles Blut &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/8WzUYkzRgBE" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Höher, schneller, blutiger</h3>
<p>Alles neu macht Teil zwei? Nein. Die Fortsetzung des Erfolgs von 2017 ist höchstens noch alberner und blutiger. Allerdings muss man zugeben, dass McG und seine Autoren den Humor zumindest breit streuen. Denn neben vielen unsäglich doofen Gags sind auch ein paar dabei, die das Genre reflektieren und auf einer Meta-Ebene funktionieren, die man dem Film gar nicht zutrauen würde. Dieser Moment wird aber garantiert von der nächsten Splatter- oder Dumpfhumor-Einlage schnell wieder relativiert. Denn McG will hier lediglich unterhalten &#8211; und sonst nichts.</p>
<p>Und wenn man The Babysitter Killer Queen unter dem Aspekt betrachtet, dass ihn sich Splatterfans mit ein paar Bier am Wochenende zusammen ansehen und Spaß haben wollen, dann funktioniert der Film genau dafür sicher ausgezeichnet. Denn dann sind auch Anschlussfehler, absurde Charaktere und Dialoge Teil der Lacher und stören nicht weiter. Wer es tatsächlich atmosphärisch gruselig mag, ist hier hingegen falsch. Lediglich schwache Mägen finden die Blutfontänen vielleicht&nbsp; unangenehm, der Rest wird davon kaum beeindruckt sein.</p>
<figure id="attachment_9557" aria-describedby="caption-attachment-9557" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-9557 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/09/killerqueen-2.jpg" alt="Babysitter Killer Queen" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/09/killerqueen-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/09/killerqueen-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/09/killerqueen-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/09/killerqueen-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/09/killerqueen-2-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-9557" class="wp-caption-text">Denn dort warten bereits die totgeglaubten Satans-Anhänger auf ihn &#8211; und sein Blut!</figcaption></figure>
<h3>The Babysitter Killer Queen: Das habe ich kommen sehen &#8230;</h3>
<p>Inhaltlich reißt Teil 2 ebenfalls keine Bäume aus. Wer der neue Schurke ist, klärt sich früh und wird auch dann wohl kaum jemanden überraschen. So vorhersehbar, wie der Film anfängt, bleibt er dann auch, wenn man vom Finale absieht. Dort gelingt es den Autoren nicht nur, Teil eins im Nachhinein in ein anderes Licht zu tauchen, sondern damit tatsächlich auch zu überraschen. Ob das allerdings glaubhaft ist, darüber ließe sich streiten. Wenn es denn eine Rolle spielen würde.</p>
<p>Inszenatorisch lässt sich hingegen nicht viel meckern, McG ist ein ordentlicher Handwerker als Regisseur und zeigt das auch hier. Überdrehte Action liegt ihm ebenso wie der Einsatz von Kunstblut. Und dass seine Darsteller auf seichtem Niveau agieren, passt sowohl zu seinen letzten Arbeiten für &#8222;Shadowhunters&#8220; und &#8222;Lethal Weapon&#8220;, als auch zum Film. Immerhin sollte man so fair sein, und dem Regisseur Absicht unterstellen &#8211; The Babysitter Killer Queen soll so albern, blutig und doof sein, wie er ist. Das ist vor allem deshalb nicht schlimm, weil der Film nie etwas anderes sein will.</p>
<p>Die Schauspieler scheinen an dem ganzen Quatsch ihren Spaß zu haben, denn bekanntere Gesichter wie Robbie Amell (&#8222;Upload&#8220;), Skandalnudel Bella Thorne oder Samara Weaving passen ihr Spiel dem Irrsinn um sie herum gut an. Zwar ist The babysitter Killer Queen, wie schon teil 1, weit entfernt von Giganten wie &#8222;Braindead&#8220; oder kleinen Klassikern wie &#8222;Tucker and Dale vs Evil&#8220;, aber für 100 Minuten sehr albernes, aber gut gemachtes Gemetzel reicht es dennoch.&nbsp;</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Doof oder lustig &#8211; dazwischen gibt es wenig. Vielen dürften die arg debilen Figuren von <em>The Babysitter Killer Queen</em> eher auf den Geist als aufs Zwerchfell gehen. Wer aber Spaß an guten schlechten Filmen hat, sich über geplatzte Köpfe und irre Serienkiller amüsieren kann, der ist hier richtig. Es gibt anspruchslose Splatter-Kost mit einigen wenigen gelungenen Gags. Ein paar hübsche Frauen und gut aussehende Männer kommen noch dazu. Das war es dann aber auch schon. Für Fans: Bei Erfolg schließt McG einen dritten Teil nicht aus.</p>
<p><strong>The Babysitter: Killer Queen startet am 10. September 2020 bei Netflix.</strong></p>
<figure id="attachment_9558" aria-describedby="caption-attachment-9558" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-9558 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/09/killerqueen-3.jpg" alt="Babysitter Killer Queen" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/09/killerqueen-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/09/killerqueen-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/09/killerqueen-3-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/09/killerqueen-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/09/killerqueen-3-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-9558" class="wp-caption-text">Kann Cole mit Hilfe der neuen Mitschülerin Phoebe den Killern bis zum Morgen entkommen?</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: Yummy</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jul 2020 10:31:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Alle Jahre wieder traut sich eine Filmemacher, meist mit wenig Budget und viel Enthusiasmus, an einen derben Horrorfilm. Dieses Mal ist es der Belgier Lars Damoiseaux, der neben der Regie seines Films &#8222;Yummy&#8220; auch gleich noch am Drehbuch mitarbeitete. Premiere in Deutschland feierte das Werk bereits auf den &#8222;Fantasy Filmfest Nights&#8220;, die im Juli in einigen deutschen Städten zu sehen waren. Ist der derbe Zombiesplatter der Partyfilm für Hartgesottene, den der Trailer verspricht? Das klärt die Kritik. Seit Peter Jackson [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Alle Jahre wieder traut sich eine Filmemacher, meist mit wenig Budget und viel Enthusiasmus, an einen derben Horrorfilm. Dieses Mal ist es der Belgier Lars Damoiseaux, der neben der Regie seines Films &#8222;Yummy&#8220; auch gleich noch am Drehbuch mitarbeitete. Premiere in Deutschland feierte das Werk bereits auf den &#8222;Fantasy Filmfest Nights&#8220;, die im Juli in einigen deutschen Städten zu sehen waren. Ist der derbe Zombiesplatter der Partyfilm für Hartgesottene, den der Trailer verspricht? Das klärt die Kritik.</strong></p>
<p>Seit Peter Jackson 1992 mit &#8222;Braindead&#8220; die Urmutter aller Fun-Splatterfilme drehte, ist das Sub-Genre aus dem Horrormarkt nicht mehr wegzudenken. Denn wie der Meister es vormachte, reicht oft die Liebe zum Detail aus, um trotz begrenzter Mittel einen grandiosen Kassenknüller hinzulegen, der unter anderem in Deutschland ein schweres Leben und oft mit dem Jugendschutz zu kämpfen hatte. Dieses Schicksal dürfte <em>Yummy</em> trotz einiger deftiger Einlagen aber wohl nicht drohen. Hat der belgische Splatter die Lacher auf seiner Seite?</p>
<figure id="attachment_9134" aria-describedby="caption-attachment-9134" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-9134 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/yummy-1.jpg" alt="Yummy" width="1024" height="429" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/yummy-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/yummy-1-300x126.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/yummy-1-768x322.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/yummy-1-600x250.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-9134" class="wp-caption-text">Da war die Welt noch in Ordnung: Silvia, Michael und Alison erreichen die Klinik.</figcaption></figure>
<h3>Yummy: Die Handlung</h3>
<p>Alison (Maaike Neuville) leidet sehr unter ihrer großen Oberweite und möchte sich ihren Busen in einer osteuropäischen Schönheitsklinik verkleinern lassen. Mit Freund Michael (Bart Hollanders) und Mutter Silvia (Annick Christiaens) reist sie dorthin, weil die OP-Kosten so niedrig sind. Doch Michael kommt die Klinik schon bald nicht so recht geheuer vor, zu viele seltsame Dinge gehen im Krankenhaus vor sich. Als er im Keller dann noch eine angeschnallte junge Frau findet, die scheinbar an einer Gesichtsmaske erstickt, will er sofort helfen.</p>
<p>Doch das vermeintliche Opfer entpuppt sich als höchst gefährliche Gerettete, der Michael nur mit Mühe entkommen kann. Ohne es zu wissen, hat er damit die Büchse der Pandora geöffnet. Schon bald wimmelt die Klinik vor fleischfressenden Untoten, die jeden infizieren, den sie beißen. Michael will fliehen, doch weil Silvia ihre OPs bereits hinter sich hat und irgendwo im dem großen Komplex gerade aufwachen müsste, weigert sich Alison zu gehen und begibt sich auf die Suche. Das erweist sich als keine sonderlich gute Idee &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/a1doTAqZB2w" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Yummy: Doof, aber lustig</h3>
<p>Titten. Blut. Viel Blut. Kotze. Peniswitze. Titten. Gedärme. So in etwa liest sich die grobe Handlung von Yummy, wenn man dem Film böse gesonnen ist. Allerdings darf man Regisseur Damoiseaux durchaus unterstellen, dass er das nicht aus Einfallslosigkeit, sondern mit voller Absicht so gemacht hat. Ein Film gegen den guten Geschmack also. Und das gelingt ihm auch recht gut. Haufenweise Stereotypen wie der ungeschickte Brillenträger, der lüsterne alte Sack und der irre Arzt geben sich hier die Klinke in die Hand.&nbsp;</p>
<p>Auch sonst folgt die Handlung wie an einer unsichtbaren Leine den gängigen Klischees des Genres, ohne allerdings ständig auf die Großen der Zunft zu verweisen, wie das sonst häufig geschieht. Verbeugungen vor Romero oder Jackson sucht man hier vergeblich, das ist aber gar nicht schlimm. Denn die meisten <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-the-rezort/">Fans de Sub-Genres</a> interessieren sich ohnehin mehr für andere Dinge. Sind die Effekte handgemacht und gut? Gibt es reichlich fiese Tode? Und passt der Humor zu Story und Gewaltgrad? Und hier gibt es jedesmal ein klares Ja.</p>
<figure id="attachment_9135" aria-describedby="caption-attachment-9135" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-9135 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/yummy-2.jpg" alt="Yummy" width="1024" height="429" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/yummy-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/yummy-2-300x126.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/yummy-2-768x322.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/yummy-2-600x250.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-9135" class="wp-caption-text">Als Michael im Keller diese eher herbe Schönheit entdeckt, dämmert ihm, dass hier etwas faul ist.</figcaption></figure>
<h3>Yummy: Spaß für Fans &#8211; und nur für die</h3>
<p>In betont albernen Szenen lässt Damoiseaux seine Überlebenden durch das Krankenhaus irren und eine schräge Situation nach der anderen erleben. Ob ein tiefgefrorener Penis oder eine äußerst rabiate Arm-Amputation &#8211; dem Regisseur ist kein Gag zu peinlich, solange dabei ordentlich das Kunstblut spritzt. Dass er dabei durch den Ort der Handlung auch den einen oder anderen harmlosen Seitenhieb auf Schönheitswahn anbringt &#8211; geschenkt. Denn darum geht es hier letztlich nicht. Stattdessen ist Damoiseaux nur auf eines aus &#8211; Spaß verbreiten.</p>
<p>Das Fantasy Filmfest war für solche Filme immer eine gute Messlatte. Denn dort wurden schon immer Filme wie &#8222;Freddy vs Jason&#8220; und ähnliche Kaliber vor vollem Haus gnadenlos gefeiert. Diese Qualität erreicht <em>Yummy</em> zwar nicht, allein schon weil ihm solche Horror-Ikonen fehlen, aber den irrsinnigen und albernen Spaß, den solche Filme verbreiten wollen, hat Damoiseaux verstanden. Und in einigen Momenten auch erreicht. So gelingen ihm ein paar Szenen, die tatsächlich brüllend komisch sind. Sonst zaubert er dem Fan des Genres zumindest regelmäßig ein Grinsen ins Gesicht. Zudem ist das Ganze handwerklich stets auf gutem Niveau.</p>
<p>Und mehr sollte man von <em>Yummy</em> auch nicht erwarten. Denn natürlich sind die platten Charaktere und Gags nicht dazu angetan, länger als ein paar Sekunden nach Abspann darüber nachzudenken, was man gerade gesehen hat. Auch die deutsche Synchronisation passt sich da an. Von sehr mäßigen Sprechern bis zu saukomischen osteuropäischen Klischee-Akzenten ist hier alles vertreten. Für einen echten Kultfilm wie das große Vorbild einer ist, wird es für <em>Yummy</em> wohl nicht reichen. Aber für einen lustigen Abend unter Horrorfans durchaus.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Bei <em>Yummy</em> bekommt der Fan von lustigem Horror-Splatter genau das, was er sich wünscht. Klischees und Gags an der Schmerzgrenze verdichten sich zu einem meist albernen, aber immer blutigen Fun-Splatter, der genau das ist was er auch sein will. Das verschafft dem Film eine eher übersichtliche Zielgruppe, die Lars Damoiseaux&#8216; Film dafür umso mehr feiern wird. Und an drei oder vier gelungene Gags wird man sich nach Ende des Films auch noch erinnern können. Wem das genügt, der ist hier genau richtig.</p>
<p><strong>Yummy startet am 23. Juli 2020 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_9136" aria-describedby="caption-attachment-9136" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-9136 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/yummy-3.jpg" alt="Yummy" width="1024" height="650" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/yummy-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/yummy-3-300x190.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/07/yummy-3-768x488.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-9136" class="wp-caption-text">Da gegen Untote mit den Waffen einer Frau nicht viel zu holen ist, greift auch die kühle Blonde lieber zur Axt.</figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-yummy/">Filmkritik: Yummy</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
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