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	<title>Spanien - lauterfilme.de</title>
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	<description>Filme, Serien und viel mehr</description>
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		<title>Filmkritik: Klaus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Nov 2019 12:53:12 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Animation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie begann eigentlich die Geschichte des Weihnachtsmannes, den die Amerikaner auch Santa &#8222;Klaus&#8220; nennen? Der neue Animationsfilm von Netflix gibt darauf eine mögliche Antwort. Und soll sich qualitativ an Kinofilmen von Disney oder Pixar messen lassen. Kann der im Original englischsprachige Film aus spanischer Produktion diesem Erwartungsdruck standhalten oder ist Klaus eine kleine Enttäuschung? Das verrät die Kritik. Fast neun Jahre hat der international erfahrene Animations-Regisseur Sergio Pablos an seiner Idee gearbeitet, bis Klaus endlich fertig war. Denn jahrelang sucht [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-klaus/">Filmkritik: Klaus</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie begann eigentlich die Geschichte des Weihnachtsmannes, den die Amerikaner auch Santa &#8222;Klaus&#8220; nennen? Der neue Animationsfilm von Netflix gibt darauf eine mögliche Antwort. Und soll sich qualitativ an Kinofilmen von Disney oder Pixar messen lassen. Kann der im Original englischsprachige Film aus spanischer Produktion diesem Erwartungsdruck standhalten oder ist Klaus eine kleine Enttäuschung? Das verrät die Kritik.</strong></p>
<p>Fast neun Jahre hat der international erfahrene Animations-Regisseur Sergio Pablos an seiner Idee gearbeitet, bis <em>Klaus</em> endlich fertig war. Denn jahrelang sucht Pablos nach einem Geldgeber, doch alle großen Hollywood-Studios fanden das Projekt zu riskant und lehnten ab. Ende 2017 schlug dann Netflix zu und gab bekannt, den Film für eine Veröffentlichung Ende 2019 eingekauft zu haben. Hat sich für den Streaming-Dienst das Risiko gelohnt?</p>
<figure id="attachment_7184" aria-describedby="caption-attachment-7184" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-7184 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/klaus-1-1024x554.jpg" alt="Klaus" width="750" height="406" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/klaus-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/klaus-1-300x162.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/klaus-1-768x416.jpg 768w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-7184" class="wp-caption-text">Für Postbote Jesper beginnt in Zwietrachting ein echter Alptraum.</figcaption></figure>
<h3>Klaus: Die Handlung</h3>
<p>Jesper ist der verwöhnte Sohn des Postchefs und denkt gar nicht daran, seine Ausbildung zum Postboten ernst zu nehmen. Zur Strafe schickt ihn sein Vater in den hohen Norden auf die Insel Zwietrachting. Dort soll Jesper innerhalb eines Jahres 6000 Briefe abfertigen, um wieder nach Hause zurückkehren zu dürfen. Doch bald muss er einsehen, dass die verfeindeten Einwohner-Clans sich keinerlei Briefe schreiben und er im eisigen Norden festsitzt. So wie die junge Alva, die einst als Lehrerin kam und feststellen musste, dass die Kinder nicht zur Schule kommen.</p>
<p>Als Jesper eines Tages von einem einsam lebenden Holzfäller namens Klaus hört, stattet er dem Haus einen Besuch ab &#8211; und verliert dabei durch Zufall die Zeichnung eines Kindes, die er gefunden hatte. Damit macht er denn schweigsamen Handwerker neugierig, denn offenbar war das Kind sehr traurig, als es das Bild gemalt hatte &#8211; und das geht Klaus zu Herzen. Also schenken er und Jesper dem Jungen in einer Nacht-und Nebel-Aktion ein selbstgebautes Spielzeug. Eine Tat, die im finsteren Zwietrachting nicht ohne Folgen bleibt &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/eogbqNW5Drs" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Klaus: Weder kitschig noch albern</h3>
<p>Regisseur und Ideengeber Sergio Pablos hat sich tatsächlich an ein schweres Thema gewagt. Denn Storys rund um Weihnachten sind oft entweder witzig &#8211; und dann nicht selten albern. Oder aber gefühlvoll &#8211; und dann häufig leider furchtbar kitschig. Beides zu vermeiden ist eine Kunst, die selten zu sehen ist. Doch der im Animationsbereich sehr erfahrene Spanier, der lange für die Tickfilmstudios von Disney und Universal (&#8222;Minions&#8220;) gearbeitet hat, kann mit <em>Klaus</em> einen Film vorweisen, der sowohl gefühlvoll als auch lustig ist &#8211; ohne zu nerven.</p>
<p>Das verdankt der Film zu großen Teilen seinem starken Drehbuch der als Autoren eher unbekannten Zack Lewis und Jim Mahoney. Denen es immer wieder gelingt, sehr traditionelle Erzählstrukturen und Charaktere mit Kleinigkeiten und Details so aufzupeppen, dass sie frisch und neu wirken. Und allzu tränenreiche Situationen immer wieder mit schönem Humor aufbrechen. Besonders gelungen ist aber der Aufbau der Story, die von Minute zu Minute nach lediglich ganz nettem Beginn immer stärker und einfallsreicher wird.</p>
<figure id="attachment_7185" aria-describedby="caption-attachment-7185" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-7185 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/klaus-2-1024x554.jpg" alt="Klaus" width="750" height="406" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/klaus-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/klaus-2-300x162.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/klaus-2-768x416.jpg 768w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-7185" class="wp-caption-text">Erst als Jesper den Holzfäller Klaus kennenlernt, werden die Dinge langsam besser.</figcaption></figure>
<h3>Klaus: Tolle Figuren</h3>
<p>Denn auch wenn viele Handlungsstränge wenig überraschend enden, so gibt es doch immer wieder auch schöne Momente, die der Zuschauer nicht unbedingt kommen sieht. Dazu schaffen Pablos, Lewis und Mahoney auch Nebenfiguren, die ungemein charmant ausfallen. So wird sich garantiert kaum jemand der entzückenden kleinen Samin Margu entziehen können. Auch weil Jesper mit ihr tolle Gespräche führt, obwohl sie gar nicht die selbe Sprache sprechen. Niedlicher als hier lässt sich so eine Szene kaum umsetzen.</p>
<p>Aber auch das Duo aus Jesper und <em>Klaus</em>, die gemeinsam Gutes für die Kinder tun wollen &#8211; wenn auch aus unterschiedlichen Gründen &#8211; sind in ihrer Charakterzeichnung absolut gelungen und bieten sowohl slapstickartigen Humor als auch besinnliche Momente, die gut zum Thema des Films passen. Dazu entwirft Pablos seine Story in einem ganz eigenen Look, der, obwohl am Computer entstanden, fast wie von Hand gezeichnet wirkt. Und an die Optik eines Animationsgroßmeisters wie <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Don_Bluth" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Don Bluth</a> (&#8222;Mrs Brisby und das Geheimnis von Nimh&#8220;) erinnert.</p>
<p>So gelingt ein Familienfilm, der den Namen verdient, weil er für Kinder und Erwachsene gleichermaßen rührende, traurige, aber auch sehr lustige Szenen beinhaltet. Und in seiner Länge von knapp 100 Minuten nicht nur eine ganze Menge Handlung unterbringt, sondern auch ein paar dieser magischen Momente hervorbringt, an die man sich auch nach Jahren noch erinnert, als hätte man sie gestern zuletzt gesehen. Wer das mit animierten Figuren schafft, ist schon ein großer der Zunft. <em>Klaus</em> ist wundervoll &#8211; nicht nur, aber vor allem zu Weihnachten.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Netflix hat schon viele, eher durchschnittliche Weihnachtsfilme produziert, aber <em>Klaus</em> gehört ausdrücklich nicht dazu. Regisseur Sergio Pablos inszenierte einen manchmal lustigen, manchmal besinnlichen, aber nie langweiligen Animationsfilm, der nicht nur die Weihnachtsbotschaft transportiert, sondern auch glänzend unterhält. Mit dem Charme und dem Look alter Disney-Produktionen ausgestattet, ist <em>Klaus</em> nicht nur für Kinder ein echter Hingucker, sondern ein toller Film für die ganze Familie.</p>
<p><strong>Klaus startet am 15. November 2019 bei Netflix.</strong></p>
<p>Weiter Kritiken zu Netflix-Filmen<a href="https://lauterfilme.de/netflix-filmkritik-im-ueberblick/"> finden Sie hier</a>.</p>
<figure id="attachment_7186" aria-describedby="caption-attachment-7186" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-7186 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/klaus-3-1024x554.jpg" alt="Klaus" width="750" height="406" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/klaus-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/klaus-3-300x162.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/klaus-3-768x416.jpg 768w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-7186" class="wp-caption-text">Mit der kleinen Samin Margu führt Jesper tolle Gespräche &#8211; obwohl sie seine Sprache nicht spricht,</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: Böser Einfluss</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Oct 2019 11:15:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Besessenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Netflix]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Gegensatz zum deutschen Kino, aus dem seit Jahrzehnten kaum noch Horrorfilme kommen, kann Spanien auf einige Genre-Perlen aus dem Horror- und Thrillerbereich zurückblicken. Ob der bärenstarke Zombiereißer &#8222;REC&#8220; oder der intelligente Thriller &#8222;The Body&#8220;, ein paar junge Klassiker des Spannungskinos dürfen sich die spanischen Filmemacher auf ihre Fahnen schreiben. Gehört der für Netflix produzierte Horrorfilm &#8222;Böser Einfluss&#8220; (im Original La Influencia&#8220;) ebenfalls dazu? Kinder, die von übersinnlichen und bösen Wesen bedroht werden, das ist momentan ein Trend im Horrorfilm, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Gegensatz zum deutschen Kino, aus dem seit Jahrzehnten kaum noch Horrorfilme kommen, kann Spanien auf einige Genre-Perlen aus dem Horror- und Thrillerbereich zurückblicken. Ob der bärenstarke Zombiereißer &#8222;REC&#8220; oder der intelligente Thriller &#8222;The Body&#8220;, ein paar junge Klassiker des Spannungskinos dürfen sich die spanischen Filmemacher auf ihre Fahnen schreiben. Gehört der für Netflix produzierte Horrorfilm &#8222;Böser Einfluss&#8220; (im Original La Influencia&#8220;) ebenfalls dazu?</strong></p>
<p>Kinder, die von übersinnlichen und bösen Wesen bedroht werden, das ist momentan ein Trend im Horrorfilm, der kaum zu übersehen ist. Ob Ari Asters <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-hereditary-das-vermaechtnis/">&#8222;Hereditary&#8220;</a>, der irische<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-the-hole-in-the-ground/"> &#8222;The Hole in the Ground&#8220;</a> oder <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-the-prodigy/">&#8222;The Prodigy&#8220;</a> aus den USA &#8211; das Thema ist beliebt. Allerdings können nur wenige Filme aus den vergangenen Jahren, die ihre Spannung aus bedrohten Kindern ziehen, wirklich überzeugen. Wie sieht es bei <em>Böser Einfluss</em> aus? Funktioniert der als Horrorfilm oder lässt er seine Zuschauer kalt?</p>
<figure id="attachment_6933" aria-describedby="caption-attachment-6933" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-6933 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/10/boeser-1-1024x595.jpg" alt="Böser Einfluss" width="750" height="436" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/10/boeser-1-1024x595.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/10/boeser-1-300x174.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/10/boeser-1-768x446.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/10/boeser-1.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-6933" class="wp-caption-text">Die Schwestern Alicia und Sara erinnern sich nur ungern an ihre furchtbare Kindheit.</figcaption></figure>
<h3>Böser Einfluss: Die Handlung</h3>
<p>Vor vielen Jahren hatte Alicia (Manuela Vellés) ihr Elternhaus verlassen. Weil ihre Schwester Sara (Maggie Civantos) die im Koma liegende Mutter nicht mehr allein betreuen kann, kehrt Alicia nun mit Mann und Tochter Nora (Claudia Placer) in das Haus zurück, in dem sie als Kind den blanken Horror erlebte. Und den sie sehr erfolgreich verdrängen konnte, sodass sie kaum noch Erinnerungen daran hat. Auf den ersten Blick ist alles normal, doch schon bald muss Alicia feststellen, dass der böse Einfluss ihrer Mutter noch immer im Haus ist.</p>
<p>Während Alicia sich nur langsam wieder an das Grauen erinnert, das sie als Kind in ihrem Elternhaus erleben musste, scheint vor allem Nora in düstere Ereignisse verwickelt zu werden. Sie lernt in der Schule eine geheimnisvolles Mädchen kennen und spricht bald mit ihrer Großmutter, als sei sie tatsächlich mit ihr im Zimmer. Dabei liegt die alte Frau doch komatös für alle Zeiten an Geräte angeschlossen in ihrem eigenen Raum &#8211; oder doch nicht? Alicia kommen bald Zweifel. Und dann verschwinden plötzlich Menschen &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/xtlfJHsjGBQ" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Böser Einfluss: Aus dem Süden nichts Neues</h3>
<p>Das Drehbuch schrieb Regisseur Denis Rovira van Boekholt unter anderem zusammen mit dem britischen Horror-Schriftsteller Ramsey Campbell, aus dessen Feder untere anderem die Vorlage für den starken spanischen Horrorfilm &#8222;The Nameless&#8220; aus dem Jahr 1999 stammt. Gute Voraussetzungen eigentlich für Böser Einfluss, der allerdings letztlich nicht viel mehr zu bieten hat, als eine ständig durchscheinende Blaupause von <em>Hereditary</em>. Ohne je dessen inszenatorische Klasse zu erreichen. Das Langfilm-Debüt des Spaniers strotzt vor Klischees, die andere besser eingesetzt haben als er.</p>
<p>Denn schnell macht der Film klar, aus welcher Richtung hier der Horror-Wind weht. Und lässt dann seine Protagonisten quälend lange nicht auf die gleichen Schlussfolgerungen kommen wie die Zuschauer. Obwohl die es nach ihren Kindheitserlebnissen dort sogar besser wissen müssten als das Publikum. Diese Diskrepanz stört sowohl den Spannungsaufbau des Films als auch die innere Logik der Geschichte deutlich. Denn sie macht Böser Einfluss extrem vorhersehbar &#8211; und das braucht man bei einem Horrorfilm nicht dringend.</p>
<figure id="attachment_6934" aria-describedby="caption-attachment-6934" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-6934 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/10/boeser-2-1024x576.jpg" alt="Böser Einfluss" width="750" height="422" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/10/boeser-2-1024x576.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/10/boeser-2-300x169.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/10/boeser-2-768x432.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/10/boeser-2.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-6934" class="wp-caption-text">Denn ihre Mutter quälte die Kinder mit grauenvollen Ritualen.</figcaption></figure>
<h3>Böser Einfluss: Holzhammer-Horror</h3>
<p>Dazu nutzt van Boekholt viele sehr ausgetretenen Pfade der Inszenierung, um Horror zu erzeugen. Oder erzeugen zu wollen. Denn echte Fans wird er mit seinen oft nur aus dem Sound kommenden Jump-Scares sicher nicht beeindrucken. Ebensowenig wie mit seinen Figuren, die erheblich dümmer und blauäugigier agieren müssen, als das Publikum ihnen das eigentlich zutrauen muss. Allein, wäre ihr Verhalten logischer, die Story wäre nach einer Stunde spätestens vorbei. Und so wirkt <em>Böser Einfluss</em> über weite Teile unnötig gestreckt &#8211; und langweilig.</p>
<p>Den Schauspielern lässt sich dabei nur wenig Schuld zuweisen. Die wenigen Akzente, die sie setzen können, nutzen sie, allen voran Manuela Vellés, die als einzige einen halbwegs interessanten Charakter spielen darf. Ihre Angst und Verzweiflung sind die wenigen Momente, in denen der Film sein Publikum wirklich emotional erreicht. Fast der gesamte Rest des Films dürfte die meisten Zuschauer eher kalt lassen. Was auch an den vielen viel zu oft gesehenen Mitteln liegt. Okkulte Gegenstände und Tierschädel machen einfach keine Angst mehr.</p>
<p>Dabei ist Böser Einfluss keine totale Katastrophe, von Boekholt inszeniert immerhin routiniert und auch die Kamera fängt einige durchaus sehenswerte Bilder ein. Aber zu keinem Zeitpunkt gelingt es dem Film, aus dem Schatten seiner Ideengeber herauszutreten und irgendeinen neuen Beitrag zur dieser Art Story beizutragen &#8211; und sei er noch so klein. Für nicht zu anspruchsvolle Fans halbwegs akzeptables Horror-Fast-Food zum schnellen Konsumieren. Für Feinschmecker des Genres aber zum größten Teil wenig reizvoll.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Im Gegensatz zu einigen echten Perlen aus Spanien ist Denniv Rovira van Boekholts Langfilm-Debüt leider nur Horror von der Stange. Alles, was der Regisseur und Mitautor hier erzählt, gab es schon anderswo &#8211; und meist interessanter. Auch auf optischer Ebene kann Böser Einfluss durch seine vielen Klischees nicht überzeugen und rührt nur im gleichen Quark herum, der es sonst nur auf Direct-to-DVD-Auswertungen bringt. Nicht wirklich schlimm, aber auch nicht gut.&nbsp;&nbsp;</p>
<p><strong>Böser Einfluss startet am 1.. Oktober 2019 bei Netflix. </strong>(Film hat eine deutsche Tonspur)</p>
<p>Weitere Netflix-Filmkritiken <a href="https://lauterfilme.de/netflix-filmkritik-im-ueberblick/">finden Sie hier.</a></p>
<figure id="attachment_6935" aria-describedby="caption-attachment-6935" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-6935 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/10/boeser-3-1024x682.jpg" alt="Böser Einfluss" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/10/boeser-3-1024x682.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/10/boeser-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/10/boeser-3-768x511.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/10/boeser-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/10/boeser-3-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/10/boeser-3.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-6935" class="wp-caption-text">Ist die im Koma liegende Victoria eine Hexe, die ihre Tochter Sara töten will?</figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-boeser-einfluss/">Filmkritik: Böser Einfluss</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
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