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	<title>schwedisch - lauterfilme.de</title>
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		<title>Filmkritik: Konferensen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Oct 2023 13:52:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mats Strandberg gilt als der &#8222;Stephen King&#8220; Schwedens. Zwar hat er, auch altersbedingt, noch ein paar Dutzend Bücher Rückstand auf den US-Horrorautoren, aber mehrere seiner Werke haben bereits den Weg auf deutsche Bestsellerlisten gefunden. Zeit also, auch mal einen davon zu verfilmen. Netflix hat sich den bislang neuesten Roman ausgesucht und ihn vom schwedischen Regisseur Patrik Eklund mit schwedischen Schauspielern adaptieren lassen. Allerdings hat der Streamingdienst &#8222;Konferensen&#8220; eine deutsche Tonspur gegönnt, sodass sich niemand mit Untertiteln beschäftigen muss. Schon der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mats Strandberg gilt als der &#8222;Stephen King&#8220; Schwedens. Zwar hat er, auch altersbedingt, noch ein paar Dutzend Bücher Rückstand auf den US-Horrorautoren, aber mehrere seiner Werke haben bereits den Weg auf deutsche Bestsellerlisten gefunden. Zeit also, auch mal einen davon zu verfilmen. Netflix hat sich den bislang neuesten Roman ausgesucht und ihn vom schwedischen Regisseur Patrik Eklund mit schwedischen Schauspielern adaptieren lassen. Allerdings hat der Streamingdienst &#8222;Konferensen&#8220; eine deutsche Tonspur gegönnt, sodass sich niemand mit Untertiteln beschäftigen muss. Schon der Trailer verspricht einen klassischen Slasher-Film alter Schule &#8211; ist das so? Und wie elegant wandelt der Film auf den Spuren von Michael und Jason? Das klärt die Kritik.</p>
<figure id="attachment_14699" aria-describedby="caption-attachment-14699" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-14699 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-1.webp" alt="Konferensen" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-1-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-1-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-1-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-1-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-1-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-1-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14699" class="wp-caption-text">Teambuilding inmitten unberührter Natur &#8211; nicht jedermanns Sache. Aber perfektes Terrain für Serienkiller!</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Eine kleine schwedische Gemeinde hat es geschafft, genug Interessenten für ein Einkaufszentrum zu finden, um es zu bauen. Morgen soll der erste Spatenstich sein und der Gemeindeangestellte Jonas (Adam Lundgreen), der das Projekt mit aller Macht durchgedrückt hat, soll dabei Hand anlegen. Vorher will die kleine Gruppe der Gemeindeangestellten aber noch auf einem Seminar ihren Zusammenhalt stärken. Zwar ist nicht jeder davon begeistert, aber die Chefin Ingela (Maria Sid) hat sich mit der Idee durchgesetzt. Wieder mit dabei ist nach längerer Krankheit wegen Überarbeitung auch Lina (Katia Winter), die mit Jonas nicht das beste Verhältnis hat.</p>
<p>Bei der Besprechung des kommenden Tages bemerkt Lina tatsächlich Ungereimtheiten in den Unterlagen. Es finden sich Verträge darunter, die ihre Unterschrift tragen, die sie aber nicht unterschrieben hat. Oder doch? Immerhin hatte sie ja nervliche Probleme. Während also die Team-Building-Maßnahmen weitergehen, kommt die kleine Crew des Veranstaltungsorts mitten im Wald langsam in Schwierigkeiten. Denn Koch Karl (Jimmy Lindström) ist seit einiger Zeit verschwunden, weil er eine neue Gasflasche zum Kochen besorgen will. und auch ein weiterer Mitarbeiter ist nicht aufzufinden. Was noch niemand vor Ort weiß: Ein geheimnisvoller Killer ist in der Nähe und scheint vorzuhaben, niemanden am Leben zu lassen &#8230;</p>
<p><iframe title="The Conference | Official trailer | Netflix" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/B9hpl8e-lQ4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Im Norden nichts Neues</h2>
<p>Mats Strandbergs Story hat weniger mit Jason und Michael zu tun als man meint. Stattdessen standen eher Filme wie Hitchcocks &#8222;Psycho&#8220; oder der erste &#8222;Freitag, der 13.&#8220; Pate für Konferensen. Denn übernatürliche Phänomene wie Unverwundbarkeit sucht man hier vergeblich. Hier ist ein sehr irdischer Killer unterwegs, dessen Identität lange ein Geheimnis bleibt. Denn die klassische Maske darf natürlich nicht fehlen. Ebenso wenig wie eine ordentliche Portion Blut. Zwar ist Konferensen sicher kein zweiter &#8222;Terrifier&#8220;, aber komplett harmlos ist die Darstellung von Gewalt auch nicht. Netflix vergab eine Freigabe ab 18. Dennoch ist der Film kein reines Blutbad, in dem wahllos Teenager abgeschlachtet werden. Strandberg will um die Morde eine Geschichte erzählen.</p>
<p>Und das tut auch der Film. Allerdings sollte man hier keine tiefgründigen Gedanken wie in &#8222;Das Schweigen der Lämmer&#8220; oder ähnliches erwarten. Strandberg streut mehrere Motive aus, um eine möglichst große Zahl an Verdächtigen zu haben. Regisseur Eklund kassiert allerdings schon in den ersten 20 Minuten die meisten davon wieder ein, sodass eine wirklich große Spannung um das Gesicht unter der Maske gar nicht erst aufkommt. Es läuft schnell auf zwei mögliche Täter hinaus. Und obwohl der Film den Mörder nicht wirklich genau zeigt, ahnt das Publikum doch recht genau, um wen es sich dabei handelt. In Sachen Slasher ist <strong>Konferensen</strong> letztlich ein Genre-typischer Film von der Stange.</p>
<figure id="attachment_14700" aria-describedby="caption-attachment-14700" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14700 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-2.webp" alt="Katia Winter" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-2-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-2-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-2-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-2-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-2-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-2-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14700" class="wp-caption-text">Lina hat wenig Lust auf ihre Kollegen, denn sie vermutet illegale Geschäfte bei den Plänen fürs Einkaufszentrum.</figcaption></figure>
<h2>Immerhin: Archetypen mit Herz</h2>
<p>Ein wenig mehr Mühe gibt sich das Drehbuch hingegen bei den Protagonisten. Zwar sind auch die Konstellationen innerhalb der Gruppe nichts Neues und erinnern nicht nur einmal an &#8222;Severance&#8220; von Christopher Smith, aber zumindest sind die Archetypen mit guten Dialogen bestückt und auch ansprechend gespielt. Ob die feige Eva, der alte Torbjörn, der eigentlich nur an Alkohol und Essen interessiert ist oder die umweltbewusste Anette, die wegen ihrer Sorge um den Planeten immer wieder zum Ziel von Spott wird. Die Charaktere geben tatsächlich, mal mehr, mal weniger flach, dem Publikum einen Grund, über ihren Tod entweder erfreut oder traurig zu sein. Mehr, als viele andere Slasher der letzten Jahre geschafft haben.</p>
<p>Dennoch bleibt <strong>Konferensen</strong> ein typischer Vertreter seiner Zunft, der in keinen Moment auch nur versucht, etwas wirklich Neues zu erzählen oder auch nur eine interessante Variante des mordenden Maskenträgers zu etablieren. Eine neue Maske, dazu die betont menschliche Charakterisierung des Killers on Form von Ausrutschern oder der Fähigkeit zu bluten, wie etwa in &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-scream/">Scream</a>&#8222;. Und ein Dutzend potenzieller Opfer, von denen dem Publikum vor allem die frühen abtretenden relativ egal sind &#8211; mangels Zeit zur Charakterisierung. Möglicherweise ist das Slasher-Genre inzwischen dort angekommen, wie sich Exorzismus-Filme schon länger befinden: Neue Ideen gibt es nicht mehr. Wem es aber genügt, wenn Menschen möglichst blutig mit diversen Klingen und anderen Werkzeugen ermordet werden, wird hier fündig.</p>
<figure id="attachment_14701" aria-describedby="caption-attachment-14701" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14701 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-3.webp" alt="Konferensen" width="1024" height="646" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-3-300x189.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-3-768x485.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-3-750x473.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14701" class="wp-caption-text">Bald tritt der Killer in Erscheinung und Überlebenskampf ist angesagt.</figcaption></figure>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Strandberg mag ein aufstrebender Horrorautor sein, die Verfilmung seines neuesten Werks beweist das nicht. Denn <strong>Konferensen</strong> ist ein Slasher von der Stange. Durchaus blutig, wenn auch nicht in der Oberliga der Brutalitäten angesiedelt. Ordentliche Schauspieler, aber keine sonderlich stark ausgearbeiteten Figuren, stattdessen Archetypen. Und ein Story, die zwar zunächst eine große Anzahl möglicher Killer anbietet, aber auch schnell wieder die meisten Angebote zurückzieht und sich auf lediglich zwei Optionen fokussiert. Das ist handwerklich in Ordnung, leidlich spannend und dürfte alle unterhalten, denen die gefühlte 25. Version eines Maskenkillers genügt, um Spaß zu haben. Wer nach frischen Ideen sucht, wird hier allerdings nichts finden.</p>
<p><strong>Konferensen startet am 13. Oktober 2023 bei Netflix.</strong></p>
<figure id="attachment_14702" aria-describedby="caption-attachment-14702" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14702 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-4.webp" alt="Konferensen" width="1024" height="733" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-4.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-4-300x215.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-4-768x550.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/konf-4-750x537.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14702" class="wp-caption-text">Der fiese Jonas hat schon einmal besser ausgesehen.</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: Dancing Queens</title>
		<link>https://lauterfilme.de/filmkritik-dancing-queens/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jun 2021 09:02:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>
		<category><![CDATA[Netflix]]></category>
		<category><![CDATA[schwedisch]]></category>
		<category><![CDATA[Tanzfilm]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>LGBTQ-Themen in Filmen und Serien liegen im Trend &#8211; nicht nur bei Netflix. Aber der Streaming-Dienst hat sich in den vergangenen Monaten und Jahren durchaus hervorgetan, wenn es um Charaktere ging, die sich im LGBTQ-Bereich zuhause fühlten. Und das gilt nicht nur für die von Ryan Murphy produzierten Objekte wie &#8222;Halston&#8220;, &#8222;Hollywood&#8220; oder &#8222;The Prom&#8220;. Serien wie &#8222;Sense 8&#8220; oder &#8222;Alex Strangelove&#8220; sind ebenfalls gute Beispiele. In Deutschland zeigt Netflix auch Formate wie &#8222;Queer Eye&#8220; oder &#8222;Ru Paul&#8217;s Drag Race&#8220; [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>LGBTQ-Themen in Filmen und Serien liegen im Trend &#8211; nicht nur bei Netflix. Aber der Streaming-Dienst hat sich in den vergangenen Monaten und Jahren durchaus hervorgetan, wenn es um Charaktere ging, die sich im LGBTQ-Bereich zuhause fühlten. Und das gilt nicht nur für die von Ryan Murphy produzierten Objekte wie &#8222;Halston&#8220;, &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-hollywood/">Hollywood</a>&#8220; oder &#8222;The Prom&#8220;. Serien wie &#8222;Sense 8&#8220; oder &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-alex-strangelove/">Alex Strangelove</a>&#8220; sind ebenfalls gute Beispiele. In Deutschland zeigt Netflix auch Formate wie &#8222;Queer Eye&#8220; oder &#8222;Ru Paul&#8217;s Drag Race&#8220; &#8211; und hier schließt der neue schwedische Film &#8222;Dancing Queens&#8220; gut an. Kommen hier also Fans von LGBTQ-Themen und Freunde von Tanzfilmen gleichzeitig auf ihre Kosten?</p>
<figure id="attachment_9829" aria-describedby="caption-attachment-9829" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-9829 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/queens-1.jpg" alt="Dancing Queens" width="1024" height="701" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/queens-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/queens-1-300x205.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/queens-1-768x526.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-9829" class="wp-caption-text">Auch nach 18 Monaten trauert Dylan noch täglich um ihre Mutter und versteckt sich vor dem Leben.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Seit die junge Dylan (Molly Nutley) ihre Mutter an den Krebs verlor, kümmert sie sich mit ihrem ebenso trauernden Vater um den Supermerkt auf einer kleinen schwedischen Insel, will von der großen weiten Welt und ihrem Traum, eine berühmte Tänzerin zu werden, aber nichts mehr wissen. Die Blondine, die nach dem Lieblingsmusiker ihres Vaters benannt ist, führt zwar noch die kleine Tanzschule für die Kids der Insel weiter, aber mit ganzem Herzen ist sie nicht dabei, zu sehr schmerzt die Erinnerung an früher. Ihre Großmutter (Marie Göranzon) beobachtet das Leiden ihrer Enkelin schon eine Weile und beschließt, Dylan ins Gewissen zu reden. Deshalb erzählt sie ihr von einem Termin zum Vortanzen in der nahegelegenen Stadt.</p>
<p>Erst will Dylan nichts davon hören, doch schließlich entscheidet sie sich doch, die Chance zu ergreifen und beim Casting einer internationalen Tanztruppe vorzutanzen. Doch leider hat sich Oma im Datum geirrt &#8211; die Veranstaltung ist bereits seit einem Monat vorbei. Als ihr jemand vorschlägt, in einem kleinen Theater für eine Woche den Job der Reinigungskraft zu übernehmen und so bei den Proben zusehen zu können, ist Dylan zunächst skeptisch. Doch dann lernt sie Choreograph Victor (Fredrik Quinones) kennen, der Probleme hat, mit ein paar jungen Tänzern und einer in die Jahre gekommenen, berühmten Drag Queen eine Show auf die Beine zu stellen. In Dylan reift eine verrückte Idee, die sie am nächsten Tag tatsächlich umsetzt: Sie gibt sich als Tänzer aus, der als Drag Queen arbeitet &#8230;</p>
<p><iframe title="Dancing Queens | Official Trailer | Netflix" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/RV_ikl5tEU0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Kann Spuren von Melancholie enthalten</h2>
<p>Geführt wird Dancing Queens bei Netflix unter der Sparte &#8222;Komödie&#8220;. Das trifft es aber nicht so ganz, denn wirklich brüllend lustig ist hier wenig. Ein besseres Etikett für den Film wäre sicher &#8222;Feel-Good-Movie&#8220;. Denn die charmante Regiearbeit von Helena Bergström macht beim Zusehen eher gute Laune als Spaß. Und dennoch durchzieht eine Spur von Melancholie den Film, wie es oft bei skandinavischen Produktionen der Fall ist. Denn Themen wie Trauer, Probleme mit dem Coming-Out, Anfeindungen gegen Minderheiten und verbotene Lieben finden hier durchaus statt, wenn auch oft nur als Andeutung oder in einer Szene. Nicht genug, um den Film zu einem Drama zu machen, aber doch prägend für die Grundstimmung von Dancing Queens, die auch ein paar dunklere Flecken mitbringt.</p>
<p>Bislang gibt es nur eine Handvoll Filme über Drag Queens (Priscilla, To Wong Foo). Und die waren auch deshalb so gut, weil sie aus ihren Charakteren keine Witzfiguren gemacht haben. Auch Bergström gelingt es in ihrem Film, die Drag Queens zwar als spleenig, aber ansonsten eben als die ganz normalen Laute zu zeigen, die sie sind. Allerdings bleiben sie trotz ihrer schillernden Outfits hier nur Nebenfiguren, das Drehbuch konzentriert sich sehr auf die Hauptfigur Dylan und erzählt andere Storys nur am Rande. Da ist die alternde Diva Tommy (Claes Malmberg), der den Tod seines langjährigen Lebensgefährten noch nicht überwunden hat. Oder der erfolgreiche Regisseur, der sein Herz vor Jahren an den jugendlichen Victor verloren hat und nun voller Angst ist, ihn bald nicht mehr halten zu können.</p>
<figure id="attachment_9830" aria-describedby="caption-attachment-9830" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-9830 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/queens-2.jpg" alt="Dancing Queens" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/queens-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/queens-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/queens-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/queens-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/queens-2-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-9830" class="wp-caption-text">Doch auf Drängen ihrer Oma macht sich Dylan auf den Weg in die Stadt, um an einem Vortanzen teilzunehmen.</figcaption></figure>
<h2>Klare Hauptfigur</h2>
<p>All diese Geschichten erzählt Helena Bergström in ihrem Film, für den sie auch am Drehbuch mitschrieb, in nur wenigen Minuten, um Zeit für die Hauptstory zu haben. Doch sie bringt in diesem kurzen Zeitraum genug Linien aufs Papier, um ein präzises Bild der Figuren entstehen zu lassen. Und die geraten recht liebenswert, gerader weil sie alles andere als perfekt sind. Uneingeschränkter Star ist allerdings Molly Nutley. Die zierliche Schauspielerin überzeugt in ihrer Rolle von der ersten Szene an. Leider wirken die Tanzszenen oft gedoubelt, auch wenn Nutley bereits 2021 im schwedischen &#8222;Let&#8217;s Dance&#8220; einen zweiten Platz holte, lässt sich ihr Gesicht kaum einmal deutlich erkennen. Wer nun tanzt, ist aber auch nicht wichtig, denn die Szenen sind überaus gelungen &#8211; und das ist ja die Hauptsache.</p>
<p>Aber auch wenn nicht getanzt wird &#8211; und das ist die meiste Zeit des Films, überzeugt Nutley mit ihrem Spiel. Der Zuschauer schließt Dylan schnell ins Herz, gerade weil sie sich aus ihrer Trauer kaum lösen kann. Und nur selten wirklich schöne Momente erleben darf. Wenn es dann aber soweit ist, dass Dylan auf der Bühne endlich loslassen kann und ganz im Moment versinkt, freut sich das Publikum mit ihr. Und dieses Gefühl bleibt auch für den Rest des Films bestehen. Was auch daran liegt, dass die Kamera sehr verliebt um die Hauptdarstellerin kreist und kaum eine Gelegenheit auslässt, die junge Frau in Nahaufnahme zu zeigen. Durchaus verständlich, ist Helena Bergström doch Molly Nutleys Mutter.</p>
<figure id="attachment_9831" aria-describedby="caption-attachment-9831" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-9831 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/queens-3.jpg" alt="Dancing Queens" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/queens-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/queens-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/queens-3-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/queens-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/queens-3-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-9831" class="wp-caption-text">Das Vortanzen ist längst vorbei, als sie ankommt, dafür lernt sie den Choreographen Victor kennen, der dringend Hilfe braucht.</figcaption></figure>
<p>Musikalisch geht Dancing Queens nicht dorthin, wo man es vielleicht erwartet. Ein Abba-Feuerwerk gibt es hier nicht, möglicherweise waren der Produktion die Songrechte schlicht zu teuer. Entschädigt werden sie mit dem Disco-Klassiker &#8222;I Will Survive&#8220; von Gloria Gaynor. Und der ist ja auch ganz schön.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>An <strong>Dancing Queens</strong> werden sich die meisten Zuschauer sicher nicht über Gebühr lange erinnern. Aber für einen netten Abend vor dem Fernseher bietet der schwedische Feel-Good-Movie mit leicht melancholischem Einschlag mehr als genug. Die unaufdringliche Botschaft für mehr Toleranz, die sehenswerten Tanzdarbietungen und die durchgehend sympathischen Darsteller machen Dancing Queens auch zum passenden Familienfilm fürs Wochenende. Kein Film, den man sehen muss, aber einer den man sich gut ansehen kann.</p>
<p><strong>Dancing Queens startet am 3. Juni 2021 bei Netflix. Der Film hat eine deutsche Fassung.</strong></p>
<figure id="attachment_9832" aria-describedby="caption-attachment-9832" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-9832 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/queens-4.jpg" alt="Molly Nutley" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/queens-4.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/queens-4-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/queens-4-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/queens-4-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/queens-4-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-9832" class="wp-caption-text">Suchbild: Eine dieser Drag Queens ist tatsächlich eine Frau!</figcaption></figure>
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