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	<title>Musikfilm - lauterfilme.de</title>
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	<title>Musikfilm - lauterfilme.de</title>
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		<title>Filmkritik: Eurovision Song Contest &#8211; The Story Of Fire Saga</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jun 2020 14:24:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Während weite Teile Europas den alljährlichen ESC als kulturelles Ereignis akzeptieren oder zumindest wahrnehmen, sind große Teile der USA vermutlich gänzlich unwissend, welchen Sinn der Songwettbewerb mit seinen oftmals schrillen Kostümen und peinlichen Power-Balladen eigentlich hat. Das mag ein Grund sein, warum sich Comedian Will Ferell in seiner neuen Netflix-Komödie &#8222;Eurovision Song Contest &#8211; The Story of Fire Saga&#8220; dieses Themas angenommen hat und mächtig drauflos blödelt &#8211; oder doch nicht? Das klärt die Kritik. An Will Ferell scheiden sich [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Während weite Teile Europas den alljährlichen ESC als kulturelles Ereignis akzeptieren oder zumindest wahrnehmen, sind große Teile der USA vermutlich gänzlich unwissend, welchen Sinn der Songwettbewerb mit seinen oftmals schrillen Kostümen und peinlichen Power-Balladen eigentlich hat. Das mag ein Grund sein, warum sich Comedian Will Ferell in seiner neuen Netflix-Komödie &#8222;Eurovision Song Contest &#8211; The Story of Fire Saga&#8220; dieses Themas angenommen hat und mächtig drauflos blödelt &#8211; oder doch nicht? Das klärt die Kritik.</strong></p>
<p>An Will Ferell scheiden sich die Geister fast ebenso wie an Adam Sandler. Während manche über Ferells Art herzhaft lachen können, finden andere, dass der Comedian eigentlich noch nie einen wirklich lustigen Film gedreht hat. Tatsächlich waren die meisten von Ferells Projekten zwar keine Mega-Blockbuster, spielten aber ihre Kosten ein und machten manchmal sogar gute Gewinne. Was erwartet die Netflix-Zuschauer mit Ferells neuestem Streich <em>ESC &#8211; The Story of Fire Saga</em>? Hat der Schauspieler das Event verstanden?</p>
<figure id="attachment_8922" aria-describedby="caption-attachment-8922" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-8922 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/06/fire-saga-1.jpg" alt="Fire Saga" width="1024" height="615" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/06/fire-saga-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/06/fire-saga-1-300x180.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/06/fire-saga-1-768x461.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-8922" class="wp-caption-text">Das Duo Fire Saga, bestehend aus Lars und Sigrit, will unbedingt für Island den ESC gewinnen.</figcaption></figure>
<h3>ESC &#8211; The Story of Fire Saga: Die Handlung</h3>
<p>Lars (Will Ferrell) ist seit frühester Jugend ESC-Fan. Seit er 1974 Abba hat siegen sehen, will auch er unbedingt am Wettbewerb teilnehmen und für Island natürlich den Sieg holen. Gemeinsam mit seiner Jugendfreundin Sigrit (Rachel McAdams) gründete er deshalb die Band &#8222;Fire Saga&#8220; und arbeitet emsig an neuen Songs.&nbsp; Durch einen glücklichen Zufall schafft es das Duo sogar in den nationalen Vorausscheid, legt dort aber einen solchen Chaos-Auftritt hin, dass alle Chancen dahin scheinen. Doch dann schlägt das Schicksal zu.</p>
<p>Wegen eines bizarren Ereignisses (das hier nicht gespoilert wird) fährt nicht die favorisierte Katjana (Demi Lovato) nach Edinburgh, sondern Fire Saga. Sehr zum Unwillen von Lars&#8216; Vater Erick (Pierce Brosnan), der die Begeisterung seines Sohnes für den ESC nie verstanden hat. Und der befürchtet, dass Lars sich und sein Land bis auf die Knochen blamieren wird. Die ersten Proben scheinen dieser Befürchtung Recht zu geben. Auch der freundliche Konkurrent Alexander (Dan Stevens) aus Russland gibt den beiden keine Siegchance. Doch der ESC hat eigenen Gesetze &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/gzx1zNlleo8" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>ESC &#8211; The Story of Fire Saga: Das Problem heißt Ferrell</h3>
<p>Will Ferrell begann seine Karriere wie viele US-Kollegen beim Comedy-Dauerbrenner &#8222;Saturday Night Live&#8220;, das mit einer fünfjährigen Pause seit 1975 läuft. Da geht es meist um kurze Sketche &#8211; und das merkt man vielen Filmen von Ferrell auch an. Denn immer wieder gelingt es ihm, Szenen zu schreiben und zu spielen, die wirklich Humor haben und gut funktionieren. Viel schwerer tut sich der Mime und Autor, wenn es darum geht, eine stringente Handlung über zwei Stunden zu erzählen. Da bildet <em>The Story of Fire Saga</em> keine Ausnahme.</p>
<p>Denn sonderlich viel Handlung erzählt der Film nicht, hangelt sich vielmehr von Gag zu Gag, von denen längst nicht jeder sitzt. Das liegt stark an Ferrells Rolle, die er sich selbst auf den Leib schrieb. Während die Story in der Realität angesiedelt ist, wirkt seine Figur Lars wie eine Karikatur eines Musikers, der um sich herum nichts mitbekommt und gänzlich auf seinen Erfolg fixiert ist. Dabei tritt er in so viele Fettnäpfchen, dass der Charakter in vielen Szenen nicht nur komplett unlustig ist, sondern vor allem auch regelrecht unsympathisch wird.</p>
<figure id="attachment_8923" aria-describedby="caption-attachment-8923" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-8923 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/06/fire-saga-2.jpg" alt="Fire Saga" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/06/fire-saga-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/06/fire-saga-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/06/fire-saga-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/06/fire-saga-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/06/fire-saga-2-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-8923" class="wp-caption-text">Weil Katiana, Siegerin des isländischen Vorentscheids, nicht teilnehmen kann, dürfen Fire Saga tatsächlich nach Edinburgh reisen.</figcaption></figure>
<h3>ESC &#8211; The Story of Fire Saga: Für ESC-Fans witzig</h3>
<p>Diese Rolle spielt Ferrell häufig und sie ist selten witzig. Auch hier ist der Schauspieler und Drehbuchautor Ferrell eindeutig der Schwachpunkt. Selbst, wenn ihm als Autor zumindest einige wirklich gute Gags eingefallen sind. So gelingt es ihm mit dem Charakter Alexander Lemtov, einige treffende Seitenhiebe auf Russlands Auftreten beim ESC zu landen &#8211; und noch einige Besonderheiten des Landes im Umgang mit bestimmten Minderheiten zu adressieren. Bei einem ESC-Film ist diese Botschaft nicht nur witzig, sondern auch ganz besonders passend.</p>
<p>Insgesamt ist aber die Rolle als nicht sonderlich liebenswerter Idiot nicht dazu angetan, wirklich zu unterhalten. Besser gemacht hat es da eindeutig Rachel McAdams. Die kanadische Schauspielerin liefert meistens ab &#8211; so auch hier. Als schon lange heimlich in Lars verknalltes Mauerblümchen mit Hammerstimme (McAdams singt nicht selbst) ist sie der beste Grund, sich den Film anzusehen. Sie hat gemeinsam mit Dan Stevens nicht nur ein paar der besten Film-Momente. Sondern zieht als aufrechte Heldin auch alle Sympathien auf sich.</p>
<p>Zugute halten kann man Ferrell allerdings, dass er entweder den ESC verstanden oder sich gute Berater gesucht hat. Denn alles rund um den kunterbunten Gesangswettbewerb ist richtig gelungen. Kostüme, Auftritte, Windmaschine, ESC-Party, Graham Norton als Moderator für die BBC &#8211; das macht richtig Spaß und dürfte für ESC-Fans, die über sich selber lachen können, zum Highlight des Films gehören. Was der ganze Film hätte im Netflix-Programm werden können, wäre die Hauptfigur nicht ganz so nervtötend und doof ausgefallen.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Was nutzen eine tolle Rachel McAdams, ein spielfreudiger Pierce Brosnan und ein wunderbarer Dan Stevens, wenn sich Autor und Hauptdarsteller Will Ferrell wieder einmal einen unsympathischen Trottel auf den eigenen Leib schreibt? Zumindest halten sie <em>Eurovision Song Contest &#8211; The Story of Fire Saga</em> in einem erträglichen Rahmen und machen die Szenen ohne Ferrell zur lustigen Verbeugung vor dem großen ESC, verdiente Seitenhiebe inklusive. Fans der Veranstaltung werden hier aber sehr viel mehr Spaß haben als ESC-Muffel.</p>
<p><strong>Eurovision Song Contest &#8211; The Story of Fire Saga startet am 26. Juni bei Netflix.</strong></p>
<p><a href="https://lauterfilme.de/netflix-filmkritik-im-ueberblick/">Weitere Kritiken zu Netflix-Filmen finden Sie hier.</a></p>
<p><em>Der Film liegt in deutscher Synchronisation vor.</em></p>
<figure id="attachment_8924" aria-describedby="caption-attachment-8924" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-8924 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/06/fire-saga-3.jpg" alt="Fire Saga" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/06/fire-saga-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/06/fire-saga-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/06/fire-saga-3-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/06/fire-saga-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/06/fire-saga-3-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-8924" class="wp-caption-text">Aber haben sie wirklich eine Chance gegen den russischen Favoriten Alexander Lemtov?</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: Feel The Beat</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2020 14:14:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nicht immer beweist Netflix bei Eigenproduktionen im Bereich Film ein glückliches Händchen. Bei einem Genre liegt der Streaming-Riese im Vergleich aber recht gut &#8211; der Rom-Com. Ob die erste Liebe von Teenagern, frisch verlassene Frauen&#160;oder reifere Semester, die es nochmal wissen wollen &#8211; neben einigen echten Gurken hat Netflix auch einige sehr ansehnliche Vertreter des Genres im Programm. Kann sich auch der neueste Streich namens &#8222;Feel the Beat&#8220; in die ansehnliche Kategorie einordnen? Da es bei einer klassischen Rom-Com, in [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nicht immer beweist Netflix bei Eigenproduktionen im Bereich Film ein glückliches Händchen. Bei einem Genre liegt der Streaming-Riese im Vergleich aber recht gut &#8211; der Rom-Com. Ob die <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-the-kissing-booth/">erste Liebe von Teenagern</a>, <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-someone-great/">f</a></strong><strong>risch verlassene Frauen</strong><strong>&nbsp;oder <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-otherhood/">reifere Semester</a>, die es nochmal wissen wollen &#8211; neben einigen echten Gurken hat Netflix auch einige sehr ansehnliche Vertreter des Genres im Programm. Kann sich auch der neueste Streich namens &#8222;Feel the Beat&#8220; in die ansehnliche Kategorie einordnen?</strong></p>
<p>Da es bei einer klassischen Rom-Com, in die sich hier sogar noch eine Sport-Team-Thema eingeschlichen hat, nicht um besonders unvorhersehbare Geschichten handelt, hängt beim Aufguss bekannter Handlungselemente besonders viel vom Charme der Darsteller und dem Humor des Scripts ab. Dazu kommen nach Möglichkeit originelle Nebenfiguren und Side-Kicks, die für das gewisse Etwas sorgen, das die Handlung in aller regel nicht bieten kann. Wie <em>Feel the Beat</em> dabei abschneidet, verrät die Kritik.</p>
<figure id="attachment_8905" aria-describedby="caption-attachment-8905" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-8905 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/06/beat-1.jpg" alt="Feel The Beat" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/06/beat-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/06/beat-1-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/06/beat-1-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/06/beat-1-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/06/beat-1-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-8905" class="wp-caption-text">Das ging schief! Beim Vortanzen verärgert April nicht nur die Produzentin, sondern schickt sie gleich ins Krankenhaus &#8211; das Karriere-Aus für die junge Frau?</figcaption></figure>
<h3>Feel The Beat: Die Handlung</h3>
<p>Profi-Tänzerin April (Sofia Carson) erwischt einen rabenschwarzen Tag. Sie muss im strömenden Regen zu einem Vortanzen, schnappt einer altern Dame deshalb das Taxi weg &#8211; und muss feststellen, dass diese alte Dame die Rollen besetzt. nach einem tragischen Unfall scheint Aprils Karriere in New York vorbei, und so fährt sie zurück nach Hause. Dort warten neben ihrem Vater Frank (Enrico Colantoni) auch die ehemalige Tanzlehrerin Barb (Donna Lynne Champlin) auf die junge Frau &#8211; und ihr Ex-Freund Nick (Wolfgang Novogratz), den sie damals übel abserviert hat.</p>
<p>Barb wünscht sich nichts sehnlicher, als das ihre beste Schülerin, die es scheinbar in New York geschafft hat, einmal ihre neuen Schülerinnen unterrichtet. Doch weder April, noch die Kinder, unter denen auch Nicks kleine Schwester ist, finden die Idee besonders gut. Bis April erfährt, dass beim nationalen Tanzwettbewerb im Finale ein berühmter Broadway-Produzent in der Jury sitzt. Nun will April unbedingt gewinnen und setzt alles daran, aus den wenig begabten Kids perfekte Tänzer zu machen. Das kann natürlich nicht gut gehen &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/PhLSDnxLp-M" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Feel the Beat: Schonmal gesehen</h3>
<p><em>Feel the Beat</em> ist das filmische Pendant zu einem Teller Nudeln. So gut wie jeder hat das schonmal gegessen, viele schon sehr oft. Und trotzdem kann ein leckerer Teller Nudeln nicht nur satt machen, sondern regelrecht Spaß. Dass hier inhaltlich nur Nudeln serviert werden, dürfte jedem klar sein, der schon einmal so einen Film gesehen hat. Die Frage ist also, wie würzig ist die Soße, passt der Käse zum Rest oder mit anderen Worten: Wie sehr haben sich alle Beteiligten bemüht, aus einem schon hunderte Male genutzten Plot etwas Ordentliches herauszuholen?</p>
<p>Tatsächlich muss man dem Team zugestehen, dass es hier einen guten Job gemacht hat. Sofia Carson gibt die zickige Bitch mit dem goldenen Herzen überzeugend und bringt auch die glaubhafte Optik für eine Tänzerin mit. Doch nicht nur bei hier hat das Dating einen guten Job gemacht. Donna-Lynne Champlin ist als witziger Side-Kick zwar ein wandelndes Klischee, aber eins mit viel Charme, die aus der Rolle das Beste herausholt. Und Brendan Kyle Goodman spielt Aprils schwulen Kumpel ebenfalls mit viel Spaß an der stereotypen Rolle.</p>
<figure id="attachment_8907" aria-describedby="caption-attachment-8907" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-8907 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/06/beat-2.jpg" alt="Feel the Beat" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/06/beat-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/06/beat-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/06/beat-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/06/beat-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/06/beat-2-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-8907" class="wp-caption-text">Zurück in ihrer kleinen Heimatstadt versucht April in der dortigen Tanzschule wieder Fuß zu fassen.</figcaption></figure>
<h3>Feel the Beat: Power-Kids</h3>
<p>Doch viele Filmfans wissen: Das alles nutzt wenig, wenn die Kinderrollen, von denen es in <em>Feel The Beat</em> einige gibt, dem Publikum schwer auf die Nerven gehen. Und häufig genug sind die vermeintlich witzigen Kleinen leider nur nervtötend und albern. Aber auch hier zieht sich der Film gut aus der Affäre. Zwar darf der Zuschauer nicht viel mehr erwarten als typische Figuren (die Übergewichtige, die Gehandicappte, die Wütende und die, bei der Mama dagegen ist), aber das stört in<em> Feel The Beat</em> erstaunlich wenig. Denn die jungen Damen überzeugen allesamt.</p>
<p>Allerdings klammert der Film männliche Rollen weitgehend aus. Viel mehr als reine Stichwortgeber sind die Herren der Schöpfung hier nicht, die Love-Story ist dünn und nicht sonderlich raumgreifend und die Darsteller haben wenig Chancen, sich in den Vordergrund zu spielen. Da wundert es nicht, dass ausgerechnet der Jüngste von allen die stärksten Szenen hat. Eine etwas interessante männlich Figur hätte der Film schon vertragen können. Das macht <em>Feel The Beat</em> allerdings auch nicht deutlich schwächer, denn Frauenpower steht hier im Vordergrund.</p>
<p>Drehbuch-Autor Michael Armbruster setzt in seiner Story auf erfreulich leisen Humor und versucht nur selten, mit Körperflüssigkeiten zu punkten. Stattdessen beweist er Geschick für Situationskomik und Running Gags. Beides funktioniert in <em>Feel The Beat</em> recht gut. Gemeinsam mit der routinierten Inszenierung der australischen Regisseurin Elissa Down wird aus dem Projekt zwar dennoch nur der bereits versprochene Teller Nudeln, aber die sind bissfest, die Soße hat Würze und auch die fruchtige Note passt. Eine leichte Wohfühl-Komödie, die satt macht.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Wenn dem Publikum die ewig gleichen Geschichten vorgesetzt werden, sollte der Rest überzeugen. Und das klappt bei <em>Feel The Beat</em> ganz gut. In der nicht sonderlich tiefschürfenden Mischung aus Klischees wie Zuhause ist es doch am schönsten und Freude haben ist wichtiger als Gewinnen und Erfolg kommt es auf die Schauspieler und die Gags an, um so eine Story vom Boden zu hieven. Und das gelingt tatsächlich ganz gut. Hier ist exakt das drin, was schon die Verpackung verspricht, wer so etwas mag, hat hier auf jeden Fall seinen Spaß.</p>
<p><strong>Feel The Beat startet am 19. Juni 2020 bei Netflix.</strong></p>
<p><a href="https://lauterfilme.de/netflix-filmkritik-im-ueberblick/">Weitere Kritiken zu Netflix-Filmen finden Sie hier.</a></p>
<p><strong><em>Der Film liegt in deutscher Synchronisation vor.</em></strong></p>
<figure id="attachment_8908" aria-describedby="caption-attachment-8908" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-8908 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/06/beat-3.jpg" alt="Feel the Beat" width="1024" height="572" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/06/beat-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/06/beat-3-300x168.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/06/beat-3-768x429.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-8908" class="wp-caption-text">Und tatsächlich gelingt April als beinharte Trainerin der Mädchen Erstaunliches. Aber reicht das zum Sieg?</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: Cats</title>
		<link>https://lauterfilme.de/filmkritik-cats/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Dec 2019 12:57:18 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Musical]]></category>
		<category><![CDATA[Musikfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Tanzfilm]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist eines der erfolgreichsten Musicals, das je auf die Bühnen der Welt gebracht wurde &#8211; &#8222;Cats&#8220;. Die Tänzer und Sänger, als Katzen geschminkt und in ihren Bewegungen den Vierbeinern erstaunlich ähnlich, machten in den frühen 80ern Furore. Die Power-Ballade &#8222;Memories&#8220; zog die größten Stimmen des Jahrhunderts magisch an. Ein Phänomen war geboren. Dennoch dauerte es mehr als 35 Jahre, bis das Stück den Sprung auf die Leinwand schaffte. Dafür gibt es auch einen guten Grund, wie dieser Film beweist. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ist eines der erfolgreichsten Musicals, das je auf die Bühnen der Welt gebracht wurde &#8211; &#8222;Cats&#8220;. Die Tänzer und Sänger, als Katzen geschminkt und in ihren Bewegungen den Vierbeinern erstaunlich ähnlich, machten in den frühen 80ern Furore. Die Power-Ballade &#8222;Memories&#8220; zog die größten Stimmen des Jahrhunderts magisch an. Ein Phänomen war geboren. Dennoch dauerte es mehr als 35 Jahre, bis das Stück den Sprung auf die Leinwand schaffte. Dafür gibt es auch einen guten Grund, wie dieser Film beweist.</strong></p>
<p>Es gibt eine Szene aus John Sturges&#8216; Western &#8222;Die glorreichen Sieben&#8220;, die erklären kann, was hier passiert ist. Als die Helden vom Bösewicht geschnappt werden, fragt der sie, warum sie das getan haben. Der Charakter von Steve McQueen sagt daraufhin, genau das habe man auch den Mann gefragt, der sich nackt ausgezogen hatte und dann in eine Ansammlung von Kakteen gesprungen war. Was der Mann geantwortet habe, wollte der Bösewicht wissen. McQueen: &#8222;Er hat es für eine verdammt gute Idee gehalten!&#8220; So ähnlich muss es auch Regisseur Tom Hooper ergangen sein.</p>
<figure id="attachment_7530" aria-describedby="caption-attachment-7530" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-7530 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/cats-1.jpg" alt="Cats" width="1024" height="589" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/cats-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/cats-1-300x173.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/cats-1-768x442.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-7530" class="wp-caption-text">Old Deutoronomy wird eine Katze erwählen, die in dieser Nacht ein neues Leben erhält.</figcaption></figure>
<h3>Cats: Die Handlung</h3>
<p>Zugegeben, eine irreführende Überschrift. Denn Cats hat im engeren Sinn kaum eine Handlung. Eine Gruppe von Katzen, genannt die Jellicle-Katzen, treffen sich eines Nachts auf einer Müllhalde. Dort soll ihr Anführer Old Deuteronomy (Judi Dench) eine Katze auswählen, die wiedergeboren werden kann und so ein zweites Leben erhält. Die Kandidaten, die sich darum bewerben, stellen sich im Lauf des Films nacheinander durch einen Auftritt samt Song vor. Das ist der Theaterkater Gus &#8222;Ian McKellen&#8220;, der einst ein gefeierter Schurkendarsteller war.</p>
<p>Außerdem gibt es die gemütliche Grumpie-Katze Jennyanydots (<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-isnt-it-romantic/">Rebel Wilson</a>), den dicken Bustopher Jones (James Corden) und einige andere. Der böse Kater Macavity (Idris Elba, schon der Tiger in <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-mogli-legende-des-dschungels/">&#8222;Mogli&#8220;</a>) versucht zu betrügen, indem er die anderen Kandidaten entführt und gefangen hält, so dass nur er zur Wahl steht. Aber da schleicht sich die alte Katze Grizabella (Jennifer Hudson) herein, die einst ein Star war und tief fiel. Jellicle-Neuling Victoria (Francesca Hayward) hat Mitleid mit ihr &#8211; und nicht nur sie. Wird Macavity dennoch siegen?<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/gNTDoOmc1OQ" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Cats: Ungeeigneter Kandidat</h3>
<p>Was Tom Hooper (&#8222;The King&#8217;s Speech&#8220;) da bloß geritten hat! Denn kaum ein Musical ist derart ungeeignet für eine Umsetzung als Film wie dieses. Es beginnt damit, dass es kaum Handlung gibt, sondern eher eine Revue als eine echte Geschichte ist. Die basiert auf einer Gedichtsammlung von T.S. Eliot, die für Kinder gedacht war und in England recht beliebt ist. Eliot schriebt darin über verschiedene Katzentypen, dachte sich aber keine Story aus. Die fehlt nun dem Filmprojekt schmerzlich, da es so kaum Abwechslung oder dramatische Höhepunkte gibt.</p>
<p>Neben den vielen Songs von Komponist Andrew Lloyd Webber (&#8222;Das Phantom der Oper&#8220;) begeisterte das Musical vor allem mit gelungenen Tanz-Choreographien und dem Umstand, wie katzenähnlich sich die Darsteller in ihren Kostümen und der Schminke auf der Bühne bewegten. Beides hat Hooper denkbar seltsam umgesetzt. Die Katzen-Mensch-Hybriden, die hier am Computer entstanden, sehen eher gruselig als interessant aus, zudem variiert ihre Größe von wenigen Zentimetern bis zu knapp einem Meter, je nach Szene.</p>
<figure id="attachment_7531" aria-describedby="caption-attachment-7531" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-7531 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/cats-2.jpg" alt="Cats" width="1024" height="579" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/cats-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/cats-2-300x170.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/cats-2-768x434.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-7531" class="wp-caption-text">Der Superstar: Taylor Swift ist als Macavitys Gehilfin Bombalurina zu sehen.</figcaption></figure>
<h3>Cats: Weitgehend werkgetreu</h3>
<p>In seinem Versuch, möglichst auf nichts von dem zu verzichten, was den Reiz des Musicals ausmacht, traf Hooper leider oft falsche Entscheidungen. Ein rein animierter Film mit richtigen Katzen hätte funktionieren können, allerdings dann keine Tanzszenen gehabt. Und eine Abfilmung des Muscials gibt es bereits seit 1998 und war wohl nicht im Sinne von Hooper oder Universal. So drehte der Regisseur letztlich einen Film, den seine faulen Kompromisse und halbgaren Versuche der Leinwand-Umsetzung zu einem wenig gelungenen Hybrid machen.</p>
<p>Dennoch muss man dem Briten zugestehen, dass er sich weitgehend an die Vorlage hält und die Songs und Choreographien ordentlich umsetzt. Von seltsamen Entscheidungen wie die Gechlechtsumwandlung des Anführers von Männchen zu Weibchen einmal abgesehen. Aber Hauptdarstellerin Hayward ist eine tolle Tänzerin, Hudson gibt eine ordentliche Version von Memories zum Besten und die Spielfreude und der Bewegungsdrang der Darsteller ist eben falls sichtbar. Daher sind manche Kritiken einfach überzogen schlecht.</p>
<p>Denn wer hier etwas anderes erwartet hat als ein Musical ohne Handlung, ist auch ein wenig selbst Schuld. Man kann einem John Wayne-Film nicht vorwerfen, dass er ein Western ist und einem Scorsese-Film nicht, das die Mafia darin vorkommt. Ebenso ist es unsinnig, sich über Elemente des Films zu beschweren, die zu einer Musicalverfilmung nun einmal zwingend dazu gehören. Es wird Fans des Bühnenstückes geben, die diese Version von Cats mögen. Denn nicht alles, was Tom Hooper hier gemacht hat, ist eine Katastrophe.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Wer ein Musical ohne Handlung und mit Menschen als Katzen verfilmt, muss wissen, welche Probleme er sich damit aufhalst. Tom Hooper muss sich vorwerfen lassen, die meisten davon in Cats nicht oder nur wenig gelöst zu haben. Dennoch gelingen ihm dank guter Schauspieler durchaus schöne und ergreifende wie auch witzige Momente. Puristen werden sicher lieber bei einer Live-Aufführung bleiben. Wer sich aber über zuviel Musik und Tanz beschwert, ist hier schlicht im falschen Film &#8211; denn um etwas anderes geht es hier nicht.</p>
<p><strong>Cats startet am 25. Dezember 2019 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_7532" aria-describedby="caption-attachment-7532" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-7532 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/cats-3.jpg" alt="Cats" width="1024" height="576" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/cats-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/cats-3-300x169.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/12/cats-3-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-7532" class="wp-caption-text">Macavity stellt sich der jungen Victoria vor, die ganz neu bei den Jellicle Katzen ist.</figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-cats/">Filmkritik: Cats</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
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		<title>Filmkritik: Blinded By The Light</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Aug 2019 07:54:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Coming of Age]]></category>
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>
		<category><![CDATA[Love-Story]]></category>
		<category><![CDATA[Musikfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Wahre Geschichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit &#8222;Bohemian Rhapsody&#8220; sind Musikfilme extrem angesagt, spielte der Film doch bei Produktionskosten deutlich unter 100 Millionen satte 900 Millionen Dollar ein. Aber Musikfilm ist nicht gleich Musikfilm. War der Queen-Film eine freie Biographie, wurde aus &#8222;Rocketman&#8220; ein kreischbuntes Musical. Und &#8222;Yesterday&#8220; bediente sich lediglich bei der Musik der Beatles, erzählte aber nichts über die Band. Nun kommt &#8222;Blinded By The Light&#8220; &#8211; und zeigt eine Coming of Age-Story mit Musik von Bruce Springsteen. Macht das Laune? Seinen Spitznamen &#8222;The [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seit <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-bohemian-rhapsody/">&#8222;Bohemian Rhapsody&#8220;</a> sind Musikfilme extrem angesagt, spielte der Film doch bei Produktionskosten deutlich unter 100 Millionen satte 900 Millionen Dollar ein. Aber Musikfilm ist nicht gleich Musikfilm. War der Queen-Film eine freie Biographie, wurde aus <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-rocketman/">&#8222;Rocketman&#8220;</a> ein kreischbuntes Musical. Und <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-yesterday/">&#8222;Yesterday&#8220;</a> bediente sich lediglich bei der Musik der Beatles, erzählte aber nichts über die Band. Nun kommt &#8222;Blinded By The Light&#8220; &#8211; und zeigt eine Coming of Age-Story mit Musik von Bruce Springsteen. Macht das Laune?</strong></p>
<p>Seinen Spitznamen &#8222;The Boss&#8220; verdiente sich Bruce Springsteen zu Beginn seiner Karriere, als er seine Musiker jeden Abend nach der Show in Bar bezahlte &#8211; wie früher ein Chef seine Arbeiter. Der bald 70-jährige gilt seit Jahrzehnten in den USA als das Sprachrohr der Underdogs und Außenseiter &#8211; und begeistert seine Fans auch live mit Konzerten, die nicht selten vier Stunden dauern. Im Kinofilm <em>Blinded By The Light</em>, der nach einer wahren Geschichte entstand, hilft Springsteens Musik einem jungen Pakistani im England der späten 80er Jahre.</p>
<figure id="attachment_6615" aria-describedby="caption-attachment-6615" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-6615 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/08/blinded-1-1024x682.jpg" alt="Blinded by the light" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/08/blinded-1-1024x682.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/08/blinded-1-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/08/blinded-1-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/08/blinded-1-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/08/blinded-1-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/08/blinded-1.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-6615" class="wp-caption-text">Javeds Leben im England der späten 80er ist alles andere als einfach.</figcaption></figure>
<h3>Blinded By The Light: Die Handlung</h3>
<p>Der junge Javed (Viveik Kalra) hat kein einfaches Leben. Als Kind pakistanischer Einwanderer sieht er sich im südostenglischen Luton mitten in der Thatcher-Ära nicht nur von nationalistischen Schlägern bedroht. Auch sein Vater Malik (Kulvinder Ghir), ein traditionell lebender Muslim, hat wenig Verständnis für Javeds Wünsche wie die Erlaubnis, auf eine Party seines Kumpels Matt (Dean-Charles Chapman, &#8222;Game of Thrones&#8220;) zu gehen. Oder seiner Leidenschaft zu frönen &#8211; dem Schreiben. Javed scheint dazu verdammt, ein totaler Looser zu werden.</p>
<p>Doch dann ändern zwei Begegnungen sein Leben. Zuerst stellt seine neue Lehrerin Miss Clay (Haley Atwell, &#8222;Peggy Carter&#8220; im MCU) sein Talent fest und setzt alles daran, Javed zu fördern. Und dann gibt ihm sein Mitschüler Roops (Aaron Phagura), ein indischer Sikh, ein Tape des US-Rockmusikers Bruce Springsteen, von dem Javed noch nie gehört hat. Doch als er ein paar Tage später nach einem Streit mit seinem Vater die Kassette in seinen Walkman packt und auf Play drückt, eröffnet sich Javed plötzlich eine neue Welt. Da singt ihm jemand aus der Seele &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/jrGAoNLmun0" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Blinded by The Light: Sing It Like Springsteen!</h3>
<p>Die indisch-stämmige Regisseurin Gurinder Chadha erzählt 17 Jahre nach ihrem großen Erfolg <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kick_it_like_Beckham" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8222;Kick It Like Beckham&#8220;</a> wieder eine Geschichte, die eng mit asiatischen Einwanderern in England zu tun hat. Doch während sie sich im Fußball-Film mit der Beschreibung kultureller Unterschiede und ihrer Beilegung beschäftigt, geht sie in <em>Blinded By The Light</em> deutlich weiter. In einen Film, der deshalb fast aus allen Nähten platzt, packt sie neben der persönlichen Story von Javed auch noch die späten 80er Jahre hinein &#8211; mit allen Aspekten, die diese Zeit in England prägte.</p>
<p>So nimmt die Regierungszeit Margaret Thatchers, in der die konservative Premierministerin fast die gesamte Industrie Großbritanniens vernichtete und damit eine Massenarbeitslosigkeit beim kleinen Mann auslöste, breiten Raum ein. Denn die Verzweiflung der kleinen Leute ist allgegenwärtig. Allerdings auch ihr Wille, sich davon nicht unterkriegen zu lassen. Selbst wenn Chadha nicht mit jedem Stilmittel richtig liegt, um das zu zeigen &#8211; so wirkt eine Musical-Szene arg deplatziert &#8211; trifft sie im Kern doch meist den richtigen Ton, um diese Zeit lebendig werden zu lassen.</p>
<figure id="attachment_6616" aria-describedby="caption-attachment-6616" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-6616 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/08/blinded-2-1024x682.jpg" alt="Blinded by the light" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/08/blinded-2-1024x682.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/08/blinded-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/08/blinded-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/08/blinded-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/08/blinded-2-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/08/blinded-2.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-6616" class="wp-caption-text">Doch als sein neuer Kumpel Roops Javed die Musik von Bruce Springsteen näher bringt, verändert sich Javeds Leben.</figcaption></figure>
<h3>Blinded By The Light: Uncool in einer coolen Zeit</h3>
<p>Neben der Politik spielt aber auch die Kultur dieser Zeit eine große Rolle. Ob die Mode, die Frisuren oder die Musik &#8211; jüngere Kinozuschauer werden das eine oder andere Mal sicher denken, Chadha würde hier optisch übertreiben &#8211; was sie nicht tut. Denn die Regisseurin fängt diese ganz besonderen Jahre vollendet ein und lässt die coolen 80er lebendig werden. Was auch nötig ist, um klar zu machen, wie unfassbar uncool Javed zu dieser Zeit war, als er begann, Bruce Springsteen zu hören. Denn der erdige Rocker aus New Yersey stand im harten Kontrast zu neuer elektronischer Musik.</p>
<p>Dass Chadhas Hommage an die Zeit so gut funktioniert, liegt auch an seinen Darstellern. Viveik Kalra spielt Javed mit der stillen Verzweiflung, die man diesem Charakter abnimmt und nachfühlt und in Kulvinder Ghirs Gesicht lässt sich minutiös ablesen, wie sehr das traditionelle Weltbild des pakistanischen Vaters sich angesichts der neuen Situation, in der er plötzlich nicht mehr für seine Familie sorgen kann, Stück für Stück in Luft auflöst. Und die Regisseurin findet sogar noch Platz, um die Probleme der Frauen in der Familie zu beleuchten.</p>
<figure id="attachment_6617" aria-describedby="caption-attachment-6617" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-6617 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/08/blinded-3-1024x682.jpg" alt="Blinded by the light" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/08/blinded-3-1024x682.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/08/blinded-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/08/blinded-3-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/08/blinded-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/08/blinded-3-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/08/blinded-3.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-6617" class="wp-caption-text">Javed wird selbstbewusst, kommt sogar mit der klugen und politisch aktiven Eliza zusammen.</figcaption></figure>
<h3>Blinded By The Light: Sensible Coming of Age-Story</h3>
<p>Den alltäglichen, von weiten Teilen der Bevölkerung mitgetragenen oder akzeptierten Rassismus fängt <em>Blinded By The Light</em> ebenfalls gekonnt ein. Und zeigt anhand der Familie von Javeds Freundin Eliza (Nell Williams), welchen geringen Stellenwert die &#8222;Pakis&#8220; in Großbritannien hatten. Dennoch verliert der Film nie seine positive Grundstimmung. Auch deshalb macht es sehr viel Spaß, Javed dabei zuzusehen, wie er vom schüchternen Jungen unter der Fuchtel altmodischer Wertevorstellungen zum jungen Mann mit eigener, brillanter Stimme wird.</p>
<p>Ähnlich wie bei <em>Yesterday</em> spielt das Leben Springsteens für diesen Film keine große Rolle. Doch im Unterschied zum Beatles-Film ist die Musik des Rockers viel stärker präsent. Und hat auf die Stimmung des Films daher auch einen viel größeren Einfluss. Und dass die Story auf wahren Begebenheiten beruht und der echte &#8222;Javed&#8220;, der in Wirklichkeit Sarfraz Manzoor heißt, auch am Drehbuch mitschrieb, macht <em>Blinded By The Light</em> nochmal sympathischer. Die Musik von Springsteen sollte man aber mögen, um hier den vollen Spaß zu haben.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p><em>Blinded By The Light</em> ist eine sensibel und mit viel Wärme erzählte Coming of Age-Geschichte, die den Zeitkolorit der späten 80er Jahre im Süden Englands nahezu perfekt einfängt. Und sich dennoch nie den düsteren Momenten der Story ergibt. Die durchweg sympathischen Darsteller, allen voran der furios aufspielende Viveik Kalra, erzählen die Story wunderbar rührend und entkernen dabei gleichzeitig ein paar von Bruce Springsteens größten Songs. Ein Film über einem Poeten, dem ein anderer Poet dabei hilft, gehört zu werden. Ein toller Film!</p>
<p><strong>Blinded By The Light startet am 22. August 2019 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_6618" aria-describedby="caption-attachment-6618" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-6618 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/08/blinded-4-1024x429.jpg" alt=" " width="750" height="314" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/08/blinded-4-1024x429.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/08/blinded-4-300x126.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/08/blinded-4-768x322.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/08/blinded-4-600x250.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/08/blinded-4.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-6618" class="wp-caption-text">Doch Javeds Vater macht seinem Sohn das Leben durch das Pochen auf alte Traditionen sehr schwer.</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: Yesterday</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jul 2019 14:15:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[britisch]]></category>
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>
		<category><![CDATA[Musikfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Rom-Com]]></category>
		<category><![CDATA[Romanze]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Beatles oder Stones? Regisseur Danny Boyle und Drehbuchautor Richard Curtis haben sich klar entschieden &#8211; Beatles! Denn in ihrem gemeinsamen Projekt &#8222;Yesterday&#8220; huldigen sie musikalisch den &#8222;Fab Four&#8220;, auch wenn sie selbst fast nicht vorkommen. Zudem glänzt der Film mit einem überaus selbstironischen Ed Sheeran als er selbst. Aber was kann der Film sonst? Präsentiert Curtis den Filmfans einen weiteren Meilenstein der Rom-Coms wie &#8222;Vier Hochzeiten und ein Todesfall&#8220; oder &#8222;Tatsächlich &#8230; Liebe?&#8220; Hier gibt es die Antwort. Über Superlative [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Beatles oder Stones? Regisseur <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-t2-trainspotting/">Danny Boyle</a> und Drehbuchautor Richard Curtis haben sich klar entschieden &#8211; Beatles! Denn in ihrem gemeinsamen Projekt &#8222;Yesterday&#8220; huldigen sie musikalisch den &#8222;Fab Four&#8220;, auch wenn sie selbst fast nicht vorkommen. Zudem glänzt der Film mit einem überaus selbstironischen Ed Sheeran als er selbst. Aber was kann der Film sonst? Präsentiert Curtis den Filmfans einen weiteren Meilenstein der Rom-Coms wie &#8222;Vier Hochzeiten und ein Todesfall&#8220; oder &#8222;Tatsächlich &#8230; Liebe?&#8220; Hier gibt es die Antwort.</strong></p>
<p>Über Superlative moderner Megastars können die beiden noch lebenden Mitglieder der Beatles, Paul McCartney und Ringo Starr, nur müde lächeln. Denn nach Aussage ihrer Plattenfirma EMI haben die Beatles weltweit mehr als eine Milliarde Platten verkauft &#8211; kein anderer Musiker kommt da auch nur in die Nähe. Ein Fan scheint auch Drehbuch-Autor Richard Curtis zu sein, denn er nutzte die Musik der Band für seine Geschichte über Erfolg, Integrität und Liebe. Wie unterhaltsam ist die Zusammenarbeit mit Danny Boyle?</p>
<figure id="attachment_6409" aria-describedby="caption-attachment-6409" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-6409 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/yester-1-1024x683.jpg" alt="Yesterday" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/yester-1-1024x683.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/yester-1-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/yester-1-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/yester-1-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/yester-1-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/yester-1.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-6409" class="wp-caption-text">Lange Jahr war Ellie Jacks einziger Fan &#8211; doch dann geschieht das Wunder.</figcaption></figure>
<h3>Yesterday: Die Handlung</h3>
<p>Jack Malik (Himesh Patel) ist Musiker mit Leib und Seele &#8211; leider ist der Sing-A-Song-Writer mit seinen Eigenkompositionen chronisch erfolglos. Lediglich seine Managerin und beste Freundin Ellie (<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-mamma-mia-here-we-go-again/">Lily James</a>) glaubt an ihn, seit er bei einem Talentwettbewerb der Schule &#8222;Wonderwall&#8220; von Oasis gesungen hat. Als Jack sich eigentlich entschieden hatte, die Musik endgültig an den Nagel zu hängen, passiert etwas Unglaubliches. Es gibt einen weltweiten Stromausfall &#8211; und genau in diesem Moment rammt Radfahrer Jack einen Bus und wird bewusstlos.</p>
<p>Als er im Krankenhaus aufwacht, scheint alles wie immer. Doch dann stellt er fest, dass die Wellt sich verändert hat. So gibt es beispielsweise keine Zigaretten mehr. Für Jack als Musiker aber viel wichtiger: Die Musik der Beatles ist aus dem Gedächtnis der Menschheit gelöscht worden, in der neuen Wirklichkeit hat die Band nie existiert. Zögerlich ergreift Jack die Chance, die sich ihm bietet und gibt Songs wie <em>Yesterday</em> oder Let it be als seine eigenen aus. Sein altes Leben, vor allem Ellie, verliert er durch seinen neuen Ruhm aber bald aus den Augen &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/H3VeHyedL1U" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Yesterday: Viel Curtis, wenig Boyle</h3>
<p>Wenn sich Filmfans fragen, ob <em>Yesterday</em> eher in der Tradition von Vier Hochzeiten und &#8222;Notting Hill&#8220; oder &#8222;Slumdog Millionaire&#8220; und &#8222;Trainspotting&#8220; steht, ist die Antwort eindeutig. Die Zusammenarbeit von Curtis und Boyle steht klar im Zeichen des Drehbuchschreibers und weist nur wenig typische, inszenatorische Kniffe auf. Boyle, möglicherweise selbst Fan der Beatles, hat sich hier sehr eindeutig zurückgenommen und die Story in den Vordergrund gestellt. Und die ist ursprünglich gar nicht von Curtis, sondern nur von ihm überarbeitet.</p>
<p>Dennoch merkt man <em>Yesterday</em> in vielen Momenten den typischen Wortwitz und die Situationskomik von Curtis an, dessen Handschrift einfach sehr unverkennbar ist. Und das ist auch eins der Probleme des Films, denn Curtis schreibt in aller Regel echte Love-Storys. Die tritt hier aber zugunsten der Musik ein wenig in den Hintergrund. Das macht sie nicht nur ziemlich beliebig und inhaltlich wenig spannend. Sie bekommt auch nicht den Platz, den Curtis den großen Gefühlen normalerweise einräumt.</p>
<figure id="attachment_6410" aria-describedby="caption-attachment-6410" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-6410 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/yester-aufmacher-1024x604.jpg" alt="Yesterday" width="750" height="442" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/yester-aufmacher-1024x604.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/yester-aufmacher-300x177.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/yester-aufmacher-768x453.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/yester-aufmacher.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-6410" class="wp-caption-text">Die ganze Welt vergisst die Musik der Beatles &#8211; außer Jack! Das ermöglicht ihm nicht nur eine Zusammenarbeit mit Ed Sheeran &#8230;</figcaption></figure>
<h3>Yesterday: Mehr Comedy als Love-Story</h3>
<p>Die Geschichte eines Mannes, der seine große Liebe ständig um sich und sie erst bemerkt, als es zu spät ist, ist schließlich alles andere als neu oder originell. Und weder Curtis auf inhaltlicher Ebene noch Boyle auf inszenatorischer finden hier neue, frische Ansätze, die diese Konstellation spannender machen würden. Zudem prickelt es zwischen Himesh Patal und Lily James auch nie sonderlich glaubhaft, so dass der Kern des Films nicht richtig überzeugen kann. Das macht <em>Yesterday</em> dafür im Comedy-Bereich deutlich besser.</p>
<p>Denn der stets leicht verplant wirkende Patal funktioniert im Zusammenspiel mit dem erstaunlich witzigen Ed Sheeran, der wunderbar fiesen Kate McKinnon und weiteren Stars wie James Cordon richtig gut. Und bringt das Publikum immer wieder mit kurzen und staubtrockenen Humoreinlagen zum Lachen. Als Komödie ist <em>Yesterday</em> deshalb auch durchaus empfehlenswert. Im Rom-Com-Bereich muss Richard Curtis aber Federn lassen, denn der romantische Teil des Films gehört nicht zu seinen stärksten Arbeiten.</p>
<p>Zudem nutzt <em>Yesterday</em> zwar die Musik der Beatles für die schöne Grundidee des Films, macht aber mit seiner Story vor allem deutlich, dass es Zeit wird, einen echten Beatles-Film zu drehen, der ihre großartige Musik in den richtigen Kontext setzt und die vielen Geschichten hinter den Songs erzählt. Denn was den Zauber der Musik angeht, da bleibt <em>Yesterday</em> seinem Publikum viele Antworten schuldig. Schade, wenn man bedenkt, dass von den 26 Millionen Dollar Filmbudget allein zehn Millionen in die Musikrechte geflossen sind.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Wer die Musik der Beates mag und sich im Kino einfach nur amüsieren will, macht mit einer Eintrittskarte für <em>Yesterday</em> nichts falsch. Neuentdeckung Himesh Patal spielt den leicht weltfremden Jack sehr niedlich und Lily James ist wie eigentlich immer charmant und liebenswert. Dennoch überwiegt der Comedy-Aspekt der Geschichte deutlich und drängt die ohnehin nicht sehr originelle Love-Story noch zusätzlich in den Hintergrund. Wer mit Richard Curtis große Gefühle verbindet und auf selbige hofft, könnte daher leicht enttäuscht werden.</p>
<p><strong>Yesterday startet am 11. Juli 2019 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_6411" aria-describedby="caption-attachment-6411" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-6411 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/yester-3-1024x682.jpg" alt="Yesterday" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/yester-3-1024x682.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/yester-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/yester-3-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/yester-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/yester-3-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/yester-3.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-6411" class="wp-caption-text">&#8230; sondern macht Jack zum Weltstar. Doch dadurch verliert er seinen wichtigsten Fan Ellie aus den Augen.</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: Bohemian Rhapsody</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Oct 2018 22:14:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Biographie]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Musikfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Wahre Geschichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Freddie Mercury war als Frontmann von &#8222;Queen&#8220; wohl eine der schillerndsten Figuren im Rock-Business der 70er und 80er Jahre. Nun hat Regisseur Bryan Singer (&#8222;X-Men&#8220;) Sänger und Band ein filmisches Denkmal gesetzt und wichtige Teile der Geschichte in &#8222;Bohemian Rhapsody&#8220; erzählt. Für Singer ging das nicht gut aus, etwa sechs Wochen vor Ende der Dreharbeiten wurde er vom Studio gefeuert. Ist der Film trotzdem so gut geworden, wie erste Bilder und der Trailer vermuten lassen? Ob man die Musik nun [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Freddie Mercury war als Frontmann von &#8222;Queen&#8220; wohl eine der schillerndsten Figuren im Rock-Business der 70er und 80er Jahre. Nun hat Regisseur Bryan Singer (&#8222;X-Men&#8220;) Sänger und Band ein filmisches Denkmal gesetzt und wichtige Teile der Geschichte in &#8222;Bohemian Rhapsody&#8220; erzählt. Für Singer ging das nicht gut aus, etwa sechs Wochen vor Ende der Dreharbeiten wurde er vom Studio gefeuert. Ist der Film trotzdem so gut geworden, wie erste Bilder und der Trailer vermuten lassen?</strong></p>
<p>Ob man die Musik nun mochte oder nicht: Dass Freddie Mercury einer der besten und interessantesten Sänger seiner Zeit war, wird niemand ernsthaft bestreiten. Daher ist es auch keine so große Überraschung, dass ein Filmemacher auf die Idee kam, seine Geschichte &#8211; und die der Band &#8211; ins Kino zu bringen. Doch es dauerte fast acht Jahre von der ersten Idee bis zum fertigen Film. Hat dieser steinige Weg dem Projekt geschadet oder geholfen?</p>
<figure id="attachment_4919" aria-describedby="caption-attachment-4919" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-4919 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/bohe-2-1024x682.jpg" alt="Bohemian Rhapsody" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/bohe-2-1024x682.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/bohe-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/bohe-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/bohe-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/bohe-2-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/bohe-2.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-4919" class="wp-caption-text">Eine Begegnung, die Mercurys Leben entscheidend prägte: Er trifft eine große Liebe Mary.</figcaption></figure>
<h3>Bohemian Rhapsody: Die Handlung</h3>
<p>Der junge Farrokh Bulsara (Rami Malek) arbeitet als einfacher Arbeiter auf dem Flughafen Heathrow in London, träumt aber von einer großen Karriere als Sänger. Eines Abends lernt er nicht nur die interessante Mary (Lucy Boynton, <a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-gypsy/">&#8222;Gypsy&#8220;</a>) kennen, sondern traut sich auch, sich der aufstrebenden Band &#8222;Smile&#8220; als Songwriter vorzustellen. Als er von Gitarrist Brian May (Gwylim Lee) und Drummer Roger Taylor (Ben Hardy) erfährt, dass die Band sich auflösen will, weil der Leadsänger und Bassist gerade ausgestiegen ist, nutzt Farrokh seine Chance.</p>
<p>Ein paar Jahre später ist aus Farrokh Bulsara offiziell Freddie Mercury geworden, er lebt mit Mary zusammen und die Band hat mit dem neuen Bassisten John Deacon (Joseph Mazzello) unter dem Namen &#8222;Queen&#8220; ihren ersten Hit &#8211; &#8222;Killer Queen&#8220;. Doch Freddie hat eine neue Idee: Er will ein Album aufnehmen, dass Opern-Einflüsse aufweist. In einigen Wochen entsteht &#8222;A Night At The Opera&#8220; mit der Nummer-Eins-Single &#8222;Bohemian Rhapsody&#8220;. Queen ist ganz oben, doch Freddie bekommt zunehmend Probleme mit seiner eigenen Identität und Sexualität &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/mP0VHJYFOAU" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Bohemian Rhapsody: Furiose Ein-Mann-Show</h3>
<p>Obwohl auch die anderen Bandmitglieder ihren Platz im Film bekommen, so liegt der Fokus doch sehr eindeutig auf Freddie Mercury. Und somit trägt Rami Malek den Film fast allein auf seinen schmalen Schultern. Und das macht er derart großartig, dass die optische Ähnlichkeit, die nicht wirklich da ist, kaum eine Rolle spielt. Denn Malek, der nach eigenen Angaben monatelang mit einem Bewegungscoach die typischen Gesten und Schritte Mercurys trainierte, wird vor allem in den nachgestellten Konzertszenen derart verblüffend gut zu Freddie, dass man seinen Augen kaum traut.</p>
<p>Während der Gesang vom Original stammt und im Film verwendet wurde, erweckt Malek alles andere wieder zum Leben. Und zeigt Mercury als brillanten Musiker und Sänger, aber auch als zutiefst verletzlich und oft schüchternen Menschen, der viele Lebensniederlagen zu verkraften hatte. Die erzählt Bryan Singer ohne Pathos und Übertreibung mit passenden Bildern. Und Drehbuchautor Anthony McCarten (<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-die-dunkelste-stunde/">&#8222;Die Dunkelste Stunde&#8220;</a>) findet treffende, oft ganz kurze Sätze und Dialoge dafür. So wirkt <em>Bohemian Rhapsody</em> trotz seiner vielen Themen nie überfrachtet.</p>
<figure id="attachment_4920" aria-describedby="caption-attachment-4920" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-4920 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/bohe-1-1024x786.jpg" alt="Bohemian Rhapsody" width="750" height="576" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/bohe-1-1024x786.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/bohe-1-300x230.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/bohe-1-768x589.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/bohe-1-80x60.jpg 80w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/bohe-1.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-4920" class="wp-caption-text">Weil dem Plattenboss das Album nicht gefällt, verlassen Queen seine Firma. Wochen später ist Bohemian Rhapsody die Nummer eins in den Charts.</figcaption></figure>
<h3>Bohemian Rhapsody: Ein Musikfilm, wie er sein soll</h3>
<p>Denn Singer und McCarten bringen auch die dunklen Seiten Mercurys im Film unter, wenn auch nicht in expliziten Szenen. Seine Homosexualität, unter der er anfangs wegen seiner Liebe zu Mary sehr leidet, sein ausschweifendes leben mit falschen Freunden und sein Wunsch, statt mit Queen auf eigenen Pfaden zu wandeln &#8211; all das verschweigt der Film nicht. Dennoch darf man <em>Bohemian Rhapsody</em> nicht als dokumentarischen und historisch korrekten Film missverstehen &#8211; das ist er nicht.</p>
<p>Denn aus dramaturgischen Gründen erlaubt sich der Film Freiheiten, die offenbar mit Zustimmung von May und Taylor passierten, Puristen aber dennoch verärgern dürften. So verfrachtet Singer den Hit &#8222;We Will Rock You&#8220; kurzerhand aus dem Jahr 1977 in die 80er. Oder er behauptet, dass die Band vor dem Live-Aid-Konzert Jahre nicht zusammen gespielt habe, was ebenfalls nicht stimmt. Das alles schadet dem glänzenden Gesamteindruck aber überhaupt nicht. Denn <em>Bohemian Rhapsody</em> nimmt den Zuschauer trotzdem auf eine wilde Reise mit.</p>
<p>Und die ist vor allem ein Bad in Gefühlen. Mal lustig, mal traurig, mal rührend: Singer gelingt es großartig, sein Publikum emotional zu erreichen und die Zeit, die Band und ihren einmaligen Sänger so perfekt einzufangen, dass Fans von Queen sicher die eine oder andere Träne verdrücken werden. Highlight ist dabei der legendäre Live-Aid-Auftritt, der den Film beschließt und hier in fast voller Länge nachgedreht wurde. Der Zuckerguss auf einem Meilenstein der Musiker-Biographie, der die Latte für künftige Projekte (im kommenden Jahr kommt mit &#8222;Rocketman&#8220; eine Elton-John-Bio in die Kinos) mächtig hoch hängt.&nbsp;</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p><em>Bohemian Rhapsody</em> ist ohne Frage einer der besten Filme des fast beendeten Kinojahres 2018. Mitreißend, emotional, großartig gespielt, mit Witz und Tragik, großen und kleinen Gesten und einem bittersüßen Ende. Rami Malek ist als Freddie Mercury überragend und erweckt den Sänger auf der Leinwand tatsächlich zum Leben. Und dürfte im kommenden Oscar-Rennen eine gewichtige Rolle spielen. Wie der ganze Film. Also: Unbedingt ansehen!</p>
<p><strong>Bohemian Rhapsody startet am 31. Oktober in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_4921" aria-describedby="caption-attachment-4921" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-4921 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/bohe-3-1024x682.jpg" alt="Bohemian Rhapsody" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/bohe-3-1024x682.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/bohe-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/bohe-3-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/bohe-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/bohe-3-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/bohe-3.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-4921" class="wp-caption-text">Neben seiner Stimme machten auch Freddies Theatralik und große Gesten ein Queen-Konzert aus.</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: A Star Is Born</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Oct 2018 15:26:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Love-Story]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn ein Stoff in einem Zeitraum von 80 Jahren bereits zum vierten Mal in Hollywood verfilmt wird, dann muss &#8222;A Star Is Born&#8220; etwas Zeitloses an sich haben. In der neuesten Version nach einer Pause von mehr als 40 Jahren spielen Bradley Cooper und Lady Gaga das Musiker-Paar, deren beider Leben sich durch ihre Begegnung grundlegend ändert. Cooper führte auch Regie bei der Neuauflage. Kann die sich sehen und hören lassen? Bereits 1937 erzählte Hollywood die Geschichte des Star-Musikers, der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wenn ein Stoff in einem Zeitraum von 80 Jahren bereits zum vierten Mal in Hollywood verfilmt wird, dann muss &#8222;A Star Is Born&#8220; etwas Zeitloses an sich haben. In der neuesten Version nach einer Pause von mehr als 40 Jahren spielen Bradley Cooper und Lady Gaga das Musiker-Paar, deren beider Leben sich durch ihre Begegnung grundlegend ändert. Cooper führte auch Regie bei der Neuauflage. Kann die sich sehen und hören lassen?</strong></p>
<p>Bereits 1937 erzählte Hollywood die Geschichte des Star-Musikers, der sich in eine unbekannte Sängerin verliebt und sie selbst zum Star macht, zum ersten Mal. Allerdings ist die bisher letzte Version von 1976 mit Barbra Streisand und Kris Kristofferson wohl die bekannteste Fassung zurzeit. Können <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bradley_Cooper" target="_blank" rel="noopener">Bradley Cooper</a> und Lady Gaga mit ihrem Remake den beiden Superstars der 70er Jahre den Rang ablaufen?</p>
<figure id="attachment_4823" aria-describedby="caption-attachment-4823" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-4823 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/star-1-1024x595.jpg" alt="Star is born" width="750" height="436" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/star-1-1024x595.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/star-1-300x174.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/star-1-768x447.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/star-1.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-4823" class="wp-caption-text">Superstar Jackson Maine ist erfolgreich, aber nicht glücklich.</figcaption></figure>
<h3>A Star Is Born: Die Handlung</h3>
<p>Er hat soviel und fühlt sich doch leer. Jackson Maine (Bradley Cooper), Megastar der Country-Rock-Szene, verbringt nach Konzerten seine Zeit lieber in Bars und lässt sich voll laufen, statt mit seinem Leben etwas Sinnvolleres anzufangen. Eines Nachts entdeckt er beim Trinken die Hobby-Sängerin Ally (Lady Gaga), die ihn mit ihrer Stimme und ihrer Ausstrahlung sofort fasziniert. Nach einer durchgeredeten Nacht bringt er sie heim und lädt sie zu seinem Konzert am Abend ein. Erst ziert sie sich, lässt sich dann aber doch einfliegen und wartet hinter der Bühne.</p>
<p>Da holt Jackson sie nach vorn und singt mit ihr ein Duett, das Ally erst in der Nacht zuvor geschrieben hat. Fans filmen mit und bald ist das Video eine virale Sensation. Alle wollen wissen, wer die neue Sängerin an Maines Seite ist, doch der hätte Ally lieber für sich allein. Als aber ein Manager die junge Frau unter Vertrag nimmt und zum kommenden Popstar aufbauen will, gerät dadurch die Beziehung von Jackson und ihr ins Wanken. Immer häufiger sucht der Sänger die Flucht in Alkohol und Drogen, statt in den Armen seiner Frau &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/nSbzyEJ8X9E" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>A Star Is Born: Zwiegespalten</h3>
<p><em>A Star Is Born</em> beginnt furios. Die Konzertaufnahmen von Jackson Maine, mit denen Bradley Cooper den Film startet, führen ein hohes Niveau aus Sound und Bild ein, das <em>A Star Is Born</em> über seine gesamte Laufzeit auch halten kann. Selten sind Musiker auf der Bühne besser und emotionaler inszeniert worden. Dafür hat sich der Regisseur und Hauptdarsteller, der seine Rolle auch selbst singt, ein dickes Lob verdient. Und auch der Beginn der Beziehung zwischen ihm und Ally gelingt dem 43-jährigen fast perfekt, der Zuschauer klebt beiden förmlich an den Lippen.</p>
<p>Doch es ist in diesem Film wie in einer Beziehung. Sobald der graue Alltag Einzug hält und Cooper seine Story abseits der Bühne weitererzählt, gerät der Film ins Straucheln und funktioniert weit weniger gut als zuvor. So ist die erste Stunde des Films wirklich magisch, der zweite Teil hingegen fällt in jeder Beziehung merklich ab und wird zum rührseligen Melodram in gefährlicher Nähe zum Kitsch. Denn den Konflikt vom drogensüchtigen Star und seiner Partnerin mit dem eigenen Willen, es nach ganz oben zu schaffen, haben wir schon deutlich häufiger als drei Mal gesehen &#8211; und Cooper ist zu diesem Thema auch nichts Neues eingefallen.</p>
<figure id="attachment_4824" aria-describedby="caption-attachment-4824" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-4824 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/star-2-1024x683.jpg" alt="Star is Born" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/star-2-1024x683.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/star-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/star-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/star-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/star-2-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/star-2.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-4824" class="wp-caption-text">Dann lernt er die junge Sängerin Ally kennen &#8211; und findet endlich, was er seit Jahren sucht.</figcaption></figure>
<h3>A Star Is Born: Gar nicht Gaga</h3>
<p>Zwar spielt Cooper den Verfall seiner Figur glaubhaft und gut, aber auch wenig subtil &#8211; und manche Szenen, wie die Emmy-Verleihung, inszeniert er fast mit dem Holzhammer und nimmt ihnen so eine Menge <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-die-farbe-des-horizonts/">der emotionalen Wucht</a>, die eigentlich darin steckten. Lady Gaga hingegen spielt ihre Rolle der natürlichen und aufrechten Frau derart überzeugend, dass man sich fast gewünscht hätte, sie wäre unter ihrem echten Namen Stefani Germanotta angetreten, denn mit der Kunstfigur Lady Gaga hat Ally nicht das Geringste gemeinsam.</p>
<p>Und dass sie singen kann, stellt Gaga im Film auch mehr als einmal unter Beweis. Highlights sind aber auch hier die Momente, die mit wenig Glanz, dafür aber umso mehr Gefühl ausgestattet sind. Ob ihr erstes Duett oder ihr erster eigener Song allein auf der Bühne, diese Szenen vergisst man nicht so schnell. Die glatten Popnummern hingegen, die vor allem im zweiten Teil des Films zu sehen und zu hören sind, hinterlassen keinen bleibenden Eindruck. Ebenso wenig wie die anderen Figuren des Films, sei es der von Sam Elliot gespielte Bruder Jacksons oder Allys Vater.</p>
<p>Dazu kommt ein Ende, das deutlich zu platt und schlicht ausfällt, um wirklich zu berühren. Die Entscheidungen, die uns die Drehbuch-Autoren hier auftischen, sind nicht sehr nachvollziehbar und wirken erneut eher weinerlich und kitschig als emotional packend. Was bleibt, ist die ungemein starke erste Stunde und eine durchgehend sehenswerte Lady Gaga.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Hätte Bradley Cooper das unglaublich starke Niveau der ersten Stunde halten können, er hätte den wohl bisher besten Film unter dem Namen <em>A Star Is Born</em> abgeliefert. Doch mit dem Alltag des Paares und dem schleichenden Verfall der männlichen Hauptfigur konnte er nicht genug anfangen, um auch die zweite Hälfte so packend zu gestalten. Für Musikfans ist er dennoch ein heißer Tipp, weil Cooper die Live-Auftritte spektakulär gut inszeniert und Lady Gaga eine sehr starke Sängerin ist.&nbsp;</p>
<p><strong>A Star Is Born startet am 4. Oktober 2018 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_4825" aria-describedby="caption-attachment-4825" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-4825 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/star-3-1024x683.jpg" alt="Star is born" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/star-3-1024x683.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/star-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/star-3-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/star-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/star-3-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/star-3.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-4825" class="wp-caption-text">Doch Allys Erfolg und seine Drogensucht machen Jackson zu schaffen. Kriegt er die Kurve?</figcaption></figure>
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