<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>James Wan - lauterfilme.de</title>
	<atom:link href="https://lauterfilme.de/tag/james-wan/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://lauterfilme.de/tag/james-wan/</link>
	<description>Filme, Serien und viel mehr</description>
	<lastBuildDate>Wed, 11 Jan 2023 11:00:30 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.8.2</generator>

<image>
	<url>https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2016/12/logo-flavicon.jpg</url>
	<title>James Wan - lauterfilme.de</title>
	<link>https://lauterfilme.de/tag/james-wan/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Filmkritik: M3gan</title>
		<link>https://lauterfilme.de/m3gan-kritik-film/</link>
					<comments>https://lauterfilme.de/m3gan-kritik-film/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jan 2023 11:00:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Blumhouse]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[James Wan]]></category>
		<category><![CDATA[spannend]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://lauterfilme.de/?p=13679</guid>

					<description><![CDATA[<p>Seit seinem Horrorhit &#8222;Saw&#8220; aus dem Jahr 2004 hat sich James Wan zu so etwas wie dem neuen Horrorpapst entwickelt. Neben zwei Ausflügen ins Action- und Superheldenfach (Fast and Furious 7, Aquaman) hob der Regisseur auch noch zwei weitere große Horror-Franchises aus der Taufe: &#8222;The Conjuring&#8220; und &#8222;Insidious&#8220;. Ob auch aus seinem bislang letzten Film &#8222;Malignant&#8220; noch ein Franchise wird, bleibt abzuwarten, das letzte Wort ist dazu offenbar noch nicht gesprochen. Sobald Wan allerdings nur als Produzent fungiert und nicht [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/m3gan-kritik-film/">Filmkritik: M3gan</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit seinem Horrorhit &#8222;Saw&#8220; aus dem Jahr 2004 hat sich James Wan zu so etwas wie dem neuen Horrorpapst entwickelt. Neben zwei Ausflügen ins Action- und Superheldenfach (Fast and Furious 7, <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-aquaman/">Aquaman</a>) hob der Regisseur auch noch zwei weitere große Horror-Franchises aus der Taufe: &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/the-conjuring-3-kritik-film/">The Conjuring</a>&#8220; und &#8222;Insidious&#8220;. Ob auch aus seinem bislang letzten Film &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/malignant-kritik-film/">Malignant</a>&#8220; noch ein Franchise wird, bleibt abzuwarten, das letzte Wort ist dazu offenbar noch nicht gesprochen. Sobald Wan allerdings nur als Produzent fungiert und nicht selbst auf dem Regiestuhl Platz nimmt, ist das Ergebnis weniger eindeutig. Weder &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-the-nun/">The Nun</a>&#8220; noch &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-lloronas-fluch/">Lloronas Fluch</a>&#8220; konnten richtig überzeugen. Nun steht mit &#8222;M3gan&#8220; das nächste Horrorprojekt an, das Wan nur produzierte. Wie es geworden ist, verrät die Kritik.</p>
<figure id="attachment_13700" aria-describedby="caption-attachment-13700" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-13700 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/megan-1.webp" alt="Allison Williams" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/megan-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/megan-1-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/megan-1-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/megan-1-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/megan-1-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/megan-1-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/megan-1-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13700" class="wp-caption-text">Gemma und ihr Team arbeiten am ultimativen Spielzeug, das andere anderen vom markt verdrängen könnte.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Der kleinen Cady (Violet McGraw, &#8222;Spuk in Hill House&#8220;) passiert das Schlimmste, was sich ein Kind nur vorstellen kann. Beide Eltern werden bei einem Autounfall getötet, den Cady verletzt überlebt. Das traumatisierte Kind kommt in die Obhut ihrer Tante Gemma (Allison Williams), der Schwester ihrer Mutter. Die ist ein echter Computer-Nerd und arbeitet schon seit Jahren bei einer Firma, die elektronisches Spielzeug herstellt. Gegenüber dem trauernden Kind ist die junge Frau dementsprechend völlig hilflos und weiß nicht, wie sie mit Cady umgehen soll. Da kommt ihr das neueste Projekt sehr gelegen, an dem sie arbeitet: eine Puppe, die sich durch künstliche Intelligenz an das Kind anpasst, mit dem sie zu tun hat. Cady wird zum Versuchskaninchen für das Projekt M3gan.</p>
<p>Und nach ein paar Anfangsschwierigkeiten schlägt M3gan auch voll ein. Ihre Anpassungsfähigkeit an Cadys Bedürfnisse ist erstaunlich. Und schon nach kurzer Zeit kann sich die Kleine gar nicht mehr vorstellen, ohne M3gan zu sein. Das wiederum macht Gemma stutzig und sie versucht, ihre Nichte auch mit anderen Kindern zusammenzubringen. Doch das geht fürchterlich schief. Auch der Hund der Nachbarin, mit dem M3gan und Cady einen unerfreulichen Zusammenstoß hatten, ist plötzlich nicht mehr aufzufinden. Hat sich M3gans Programmierung etwa über wichtige Grundregeln hinweggesetzt, um Cady besser beschützen zu können? Hat Gemma, ohne es zu ahnen, eine Killermaschine erschaffen?</p>
<p><iframe title="M3GAN - official trailer" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/BRb4U99OU80?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Bekannte Versatzstücke</h2>
<p>Was sich so bekannt liest, ist tatsächlich auch in etwa so überraschen wie das Datum für Weihnachten. Nichts an der Story von <strong>M3gan</strong> wird irgendjemanden überraschen, der schon ein paar Filme über die gefahren künstlicher Intelligenz gesehen haben. Denn Drehbuchautorin Akela Cooper, die bereits <strong>The Nun</strong> und <strong>Malignant</strong> schrieb und auch viel fürs TV gearbeitet hat, hält sich exakt an alle Klischees, die andere Filme vorher bereits zur Genüge plattgewalzt haben. Wer also auf einen innovativen Film mit vielen Überraschungen hofft, muss sich anderswo umsehen. Die Qualitäten von <strong>M3gan</strong> liegen nicht in diesem Bereich. Dafür kann die mörderische Puppe an anderer Stelle punkten.</p>
<p>Denn Cooper und der für den Film von Wan engagierte Regisseur David Johnstone ist diese Prämisse nicht nur bewusst, sie spielen sogar damit. Offenkundig war bald klar, dass es für eine Killerpuppe nur sehr begrenzte Einsatzmöglichkeiten gibt und daher Variationen in der Handlung eher Mangelware sein würden. Daher gaben die Macher dem Film eher einen satirischen Einschlag und sparen auch an Seitenhieben auf die moderne Gesellschaft nicht. So behandelt <strong>M3gan</strong> durchaus kritisch das völlige Versagen Gemmas, wenn es um die emotionale Zuwendung zu ihrer Nichte geht. <strong>M3gan</strong> wird so ausdrücklich erwünscht zur Ersatzmutter für Cady und reagiert entsprechend, wenn ihrem Schützling Gefahr droht.</p>
<figure id="attachment_13701" aria-describedby="caption-attachment-13701" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13701 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/megan-2.webp" alt="M3gan" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/megan-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/megan-2-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/megan-2-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/megan-2-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/megan-2-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/megan-2-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/megan-2-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13701" class="wp-caption-text">Als Gemma ihre verwaiste Nichte Cady aufnimmt, macht sie sie mit M3gan bekannt, da sie allein mit der neuen Elternrolle überfordert ist.</figcaption></figure>
<h2>Satirischer Ansatz</h2>
<p>Hätte der Film diesen interessanten Ansatz noch ein wenig zwingender verfolgt, der dramatische Aspekt von <strong>M3gan</strong> hätte sicherlich höher gelegen. Doch Cooper, Wan und Johnstone entscheiden sich für eine recht schwarze Komödie, bei der die Lacher aber eher selten sind. Dafür passt die Grundstimmung gut zum Plot, denn immer wieder bietet die Story augenzwinkernde Momente und Easter Eggs. Zudem ist <strong>M3gan</strong> selbst tatsächlich recht unheimlich geraten. Das Zusammenspiel aus einer 12-jährigen Tänzerin, die in vielen Szenen die Puppe spielt, sowie mechanische Modelle, die dann per Computer zusammengefügt wurden, ist recht effektiv und sorgt für ein stetig wachsendes, unangenehmes Gefühl, sobald <strong>M3gan</strong> zu sehen ist.</p>
<p>Wer es etwas blutiger mag, dürfte allerdings von <strong>M3gan</strong> enttäuscht sein, denn für eine US-Freigabe von PG-13 kürzte Johnstone Gewaltspitzen heraus und drehte einige Szenen deutlich weniger blutig nach, kürzte auch den Bodycount zusammen und ließ einige der Charaktere am Leben, die ursprünglich ins Gras beißen sollten. Regisseur Johnstone betonte allerdings in einem Interview, dass sein Film ohnehin von Anfang sehr nah an einer PG-13-Wertung war. Die Stellen, an denen wohl einige derbere Kills herausgeschnitten wurden, sind dennoch deutlich zu erkennen. Wer mehr Wert auf Atmosphäre und einige gut gesetzte Jump-Scares legt, dürfte mit dem neuesten James Wan-Horror aber zufrieden sein.</p>
<figure id="attachment_13702" aria-describedby="caption-attachment-13702" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13702 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/megan-3.webp" alt="M3gan" width="1024" height="428" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/megan-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/megan-3-300x125.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/megan-3-768x321.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/megan-3-750x313.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13702" class="wp-caption-text">Das Kind und die KI in der Puppe freunden sich schnell an. M3gan wird für Cady zur wichtigen Bezugsperson.</figcaption></figure>
<p>Das liegt auch am guten Schauspiel. Die elfjährige Violet McGraw ist bereits eine Art junger Scream-Queen, denn sie war neben <strong>Spuk in Hill House</strong> auch in &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-doctor-sleep/">Doctor Sleep</a>&#8220; und dem Horrorfilm &#8222;Separation&#8220; zu sehen. Hier liefert sie eine weitere starke Performance ab und öffnet die geschundene Kinderseele mühelos für das Publikum. Und Allison Williams, in &#8222;Get Out&#8220; noch der fiese Lockvogel, spielt hier ambivalent genug, um ihrer Figur jederzeit noch einen dunklen Twist zuzutrauen. Lediglich Ronny Chieng als CEO der Spielzeugfirma ist mit seiner cholerischen Auslegung der Rolle etwas zu albern für den Rest des Films.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Mit <strong>M3gan</strong> präsentiert James Wan als Produzent und Ideengeber einen weiteren ansehnlichen Horrorfilm mit leicht satirischem Einschlag. Zwar ist das alles extrem vorhersehbar, dafür aber stark gemacht und mit genug unheimlichen Vibes versehen, um Fans von Atmosphäre und schleichender Bedrohung zu befriedigen. Gorehounds werden hingegen auf die wohl etwas blutigere Unrated-Version fürs Heimkino warten müssen, um an dem Film möglicherweise noch Geschmack zu finden &#8211; die Kinoversion ist optisch trotz der Freigabe ab 16 Jahren sehr harmlos. In der Reihe mit anderen Gruselpuppen muss sich M3gan jedenfalls nicht schämen, der grundsolide Horror bietet, was die Fans erwarten.</p>
<p><strong>M3gan startet am 12. Januar 2023 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_13703" aria-describedby="caption-attachment-13703" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13703 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/megan-4.webp" alt="Ronny Chieng" width="1024" height="688" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/megan-4.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/megan-4-300x202.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/megan-4-768x516.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/megan-4-750x504.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13703" class="wp-caption-text">Doch die Beschützerinst8inkte von M3gan sind mörderisch. Das muss auch CEO David am eigenen Leib erfahren.</figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/m3gan-kritik-film/">Filmkritik: M3gan</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lauterfilme.de/m3gan-kritik-film/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Filmkritik: Malignant</title>
		<link>https://lauterfilme.de/malignant-kritik-film/</link>
					<comments>https://lauterfilme.de/malignant-kritik-film/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Sep 2021 19:54:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Blutig]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[James Wan]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://lauterfilme.de/?p=10789</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit dem Namen James Wan verbinden Horror-Fans in aller Welt großer Erwartungen. Er inszenierte sowohl &#8222;Saw&#8220;, als auch &#8222;Insidious&#8220; und &#8222;The Conjuring&#8220; und schuf damit drei der erfolgreichsten Horror-Franchises der vergangenen Jahre. Besonders mit den beiden ersten Conjuring-Filmen machte Wan richtig Kasse in den Kinos. Und auch sein Ausflug ins Superhelden-Genre glückte mit &#8222;Aquaman&#8220; ausgezeichnet. Nun kommt er mit &#8222;Malignant&#8220;, einem möglichen, neuen Franchise. Denn dieser blutige Horrorfilm entpuppt sich nicht als heimliches Anhängsel ans Conjuring-Universum. Worum es stattdessen geht [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/malignant-kritik-film/">Filmkritik: Malignant</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Namen James Wan verbinden Horror-Fans in aller Welt großer Erwartungen. Er inszenierte sowohl &#8222;Saw&#8220;, als auch &#8222;Insidious&#8220; und &#8222;The Conjuring&#8220; und schuf damit drei der erfolgreichsten Horror-Franchises der vergangenen Jahre. Besonders mit den beiden ersten Conjuring-Filmen machte Wan richtig Kasse in den Kinos. Und auch sein Ausflug ins Superhelden-Genre glückte mit &#8222;Aquaman&#8220; ausgezeichnet. Nun kommt er mit &#8222;Malignant&#8220;, einem möglichen, neuen Franchise. Denn dieser blutige Horrorfilm entpuppt sich nicht als heimliches Anhängsel ans Conjuring-Universum. Worum es stattdessen geht und was der Film taugt, verrät die Kritik.</p>
<figure id="attachment_10796" aria-describedby="caption-attachment-10796" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-10796 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/09/malignant-2.jpg" alt="Annabelle Wallis" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/09/malignant-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/09/malignant-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/09/malignant-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/09/malignant-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/09/malignant-2-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-10796" class="wp-caption-text">Kein schöner Tag: Das Baby verursacht Schmerzen, der Ehemann wird gewalttätig. Madison ist verzweifelt.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Madison (Annabelle Wallis) hat einen furchtbaren Tag. Sie kommt bereits mit Schmerzen nach Hause, denn ihre Schwangerschaft verläuft nicht gut &#8211; wieder einmal nicht. Ihr Ehemann Derek (Jake Abel) zeigt wenig Verständnis für seine Frau und wird bei einem Streit sogar derart gewalttätig, dass er seine Frau verletzt. Aus Angst vor ihm schließt sie sich im Schlafzimmer ein, während er Eis für sie holt. Später weint sie sich in den Schlaf, aus Angst um sich und ihr Baby. Als sie mitten in der Nacht merkwürdige Geräusche hört, öffnet sie doch die Tür und geht die Treppen nach unten in den Wohnbereich. Dort findet sie den Gatten nicht nur tot auf dem Boden liegend vor, sondern auch noch grässlich zugerichtet. Und kurze Zeit später ist auch etwas hinter ihr her.</p>
<p>Verzweifelt versucht sie, sich ins Schlafzimmer zu retten. Doch der Eindringling fegt sie mit immenser Kraft zu Boden, worauf sie das Bewusstsein verliert. Erst im Krankenhaus kommt sie wieder zu sich. An ihrem Bett sitzt ihre Schwester Sydney (Maddie Hasson) und überbringt ihr traurige Nachrichten. Neben ihrem Mann hat sie auch ihre ungeborene Tochter verloren. Obwohl die Polizei Detective Shaw (George Young) ins Krankenhaus schickt, um Madison zu befragen, tappen die Cops mangels Spuren und Beweisen komplett im Dunkeln. Auch wenn Madison durchaus als mögliche Verdächtige gilt. Das erhärtet sich, als sie wenig später eine weiteren Mord des gleichen Killers in ihrem eigenen Haus beobachten muss, als wäre sie dabei. Was steckt hinter diesen Visionen? Kennt Madison den Killer?</p>
<p><iframe title="Malignant – Official Trailer 2" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/xafvL1ElRlA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Keine Angst vor schrägen Ideen</h2>
<p>Wenn jemand wie James Wan einen neuen Horrorfilm ankündigt, hängen die Trauben hoch. Denn die Fans erwarten nicht weniger als ein neues wegweisendes Erlebnis. Das bringt sich Druck mit sich. Andererseits hat Wan für seinen Auftraggeber Warner bereits hunderte von Millionen Dollar verdient. Und kann sich somit eine gewisse Selbstsicherheit erlauben, was neue Ideen angeht. Und mit genau dieser Selbstsicherheit präsentiert er dem Publikum hier eine Geschichte, die fürs Mainstream-Kino, sogar für die Horrorschiene, eigentlich ein wenig zu schräg ist. Wan selbst, von dem die Story stammt und der die Drehbuch-Umsetzung von Akela Cooper (&#8222;The 100&#8220;, &#8222;American Horror Story&#8220;) schreiben ließ, war offenkundig nicht in Sorge. Denn er inszeniert gewohnt gekonnt eine ebenso blutige wie abgedrehte Horror-Mär.</p>
<p>Dabei verlässt er sich auf eine ähnliche Optik wie in seinen früheren Erfolgen. Dunkle Räume, schräge Perspektiven und gut gesetzte Jump-Scares. Neu ist hier der Blutgehalt, der im Vergleich zu seinen Geisterfilmen deutlich steigt und an einige der derberen Saw-Teile erinnert. Durchbohrte Leiber, offene Knochenbrüche, abgeschlagene Körperteile: Wan zelebriert seine Gewalt zwar nicht genüsslich langsam, sondern in dynamischen, schnellen Schnitten, genug zu sehen gibt es für Freunde derberer Kost dennoch genug. Allerdings lebt die Spannung in <strong>Malignant</strong> auch davon, dass der Killer eben so rabiat zu Werke geht, wie er es tut. Im langen Finale geht Wan dann so richtig in die Vollen und häuft einen ordentlichen Bodycount auf.</p>
<figure id="attachment_10797" aria-describedby="caption-attachment-10797" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-10797 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/09/malignant-1.jpg" alt="Annabelle Wallis" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/09/malignant-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/09/malignant-1-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/09/malignant-1-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/09/malignant-1-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/09/malignant-1-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-10797" class="wp-caption-text">Obwohl sie einem Schatten zu entkommen versucht, verliert Madison in dieser Nacht alles.</figcaption></figure>
<h2>Hochwertige Umsetzung eines abgedrehten Plots</h2>
<p>Bereits relativ früh verstreut Wan Hinweise auf die Identität des Killers, zeigt Geschehnisse und Dinge, die scheinbar keine große Bedeutung haben, den aufmerksamen Zuschauer aber dennoch verunsichern. So hält Wan das Publikum in der ersten Hälfte des Films, die bedeutend konventioneller ausfällt als die zweite, bei der Stange. Und lässt horroraffine Zuschauer schon ahnen, worum es in der zu Beginn doch sehr geheimnisvollen Story eigentlich genau geht. Wer sich an andere berühmte Filmkiller erinnert, wie etwa Freddy Krueger oder Jason Vorhees, der wird feststellen, dass auch hier letztlich keine wildere Idee dahintersteckt als bei den Ikonen der Zunft. Ob der hier auch zu solcher Berühmtheit gelangt, wird die Kinokasse zeigen müssen. Die Tür dafür lässt Wan jedenfalls offen, ohne deshalb den Schluss zu versauen.</p>
<p>Für <strong>Malignant</strong> holte sich James Wan einige Darsteller vor die Kamera, mit denen er bereits gearbeitet hat und/oder die schon Horrorerfahrung mitbringen. Annabelle Wallis übernahm bereits die Hauptrolle im ersten &#8222;Annabelle&#8220;-Film, McKenna Grace war im <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-annabelle-3/">dritten Teil der Reihe</a> dabei und gehörte zur Besetzung von &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-spuk-in-hill-house/">Spuk in Hill House</a>&#8222;. Wallis ist es aber, die hier im wahrsten Sinne des Wortes körperliche Schwerstarbeit zu leisten hat. Sie passt auch ihr Spiel dem streckenweise derben und blutigen Plot an und neigt hier und da zum Overacting, was aber gut in den Film passt. Die anderen Darsteller haben zumeist zu kleine Rollen, um wirklich zu brillieren, lediglich Maddie Hasson als Schwester darf die wenigen humorigen Momente des Films gut ins Ziel bringen.</p>
<figure id="attachment_10798" aria-describedby="caption-attachment-10798" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-10798 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/09/malignant-3.jpg" alt="Malignant" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/09/malignant-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/09/malignant-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/09/malignant-3-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/09/malignant-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/09/malignant-3-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-10798" class="wp-caption-text">Weil Madison Visionen des Mörders hat, geht sie mit Schwester Sydney zur Polizei. Doch dort glaubt ihr niemand.</figcaption></figure>
<p>Obwohl James Wan momentan den Inbegriff des Mainstream-Horrors darstellt, ist seine neue Story für Gelegenheits-Gruselfans möglicherweise eine Spur zu abgedreht, inhaltlich wie optisch. In größerer Runde von Horrorfans dürfte <strong>Malignant</strong> hingegen ganz ausgezeichnet funktionieren, denn dort dürften die stark choreographierten und blutigen Kills ordentlich gefeiert werden. Die Qualität des Films steht und fällt bei jedem Zuschauer schlicht mit dem Fakt, ob man die Erklärung für den Killer mag oder eben nicht. Wer sich mit dem Plot nicht anfreunden kann, wird Wans neuesten Film wohl nicht abfeiern.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Blutig statt gut durch! Mit <strong>Malignant</strong> legt Horror-Ikone James Wan einen Film vor, der mit großer Überzeugung eine sehr wilde Idee zum Vortrag bringt und sich in keiner Sekunde dabei verunsichern lässt. Trotz kleiner Parallelen zu Filmen wie &#8222;Lights Out&#8220; hat die Story viel eigene und neue Ideen und setzt diese auch technisch hochwertig und spannend um. Trotzdem dürfte die Auflösung des Plots für viele Zuschauer entscheidend sein: Wem diese partout nicht gefällt, der wird sich mit dem Film schwer tun. Wer den Hintergrund des Killers hingegen hinnehmen kann, der bekommt einen der besseren Horrorfilme der vergangenen Monate zu sehen.</p>
<p><strong>Malignant startet am 2. September 2021 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_10799" aria-describedby="caption-attachment-10799" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-10799 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/09/malignant-4.jpg" alt="Malignant" width="1024" height="551" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/09/malignant-4.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/09/malignant-4-300x161.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/09/malignant-4-768x413.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-10799" class="wp-caption-text">Wieder und wieder sieht sie den Killer morden &#8211; und kann doch nichts tun.</figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/malignant-kritik-film/">Filmkritik: Malignant</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lauterfilme.de/malignant-kritik-film/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Filmkritik: The Conjuring 3</title>
		<link>https://lauterfilme.de/the-conjuring-3-kritik-film/</link>
					<comments>https://lauterfilme.de/the-conjuring-3-kritik-film/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Jun 2021 22:19:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[James Wan]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
		<category><![CDATA[Wahre Geschichte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://lauterfilme.de/?p=10088</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit &#8222;The Conjuring 3 &#8211; Im Bann des Teufels&#8220; schlagen die Macher der Reihe das dritte Hauptkapitel der Horror-Serie auf. Und präsentieren den Fans des Conjuring-Universums diesmal einige kleine, aber durchaus merkbare Veränderungen. So führt erstmals nicht James Wan Regie, der nur noch als Produzent mitwirkt, sondern Michael Chaves. Der hatte Wan mit seiner Regie bei &#8222;Lloronas Fluch&#8220; beeindruckt, ein Film, der ebenfalls zum Conjuring-Universum zählt. Was sonst noch anders ist als früher, und ob sich der Kinobesuch lohnt, verrät [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/the-conjuring-3-kritik-film/">Filmkritik: The Conjuring 3</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit &#8222;The Conjuring 3 &#8211; Im Bann des Teufels&#8220; schlagen die Macher der Reihe das dritte Hauptkapitel der Horror-Serie auf. Und präsentieren den Fans des <strong>Conjuring</strong>-Universums diesmal einige kleine, aber durchaus merkbare Veränderungen. So führt erstmals nicht James Wan Regie, der nur noch als Produzent mitwirkt, sondern Michael Chaves. Der hatte Wan mit seiner Regie bei &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-lloronas-fluch/">Lloronas Fluch</a>&#8220; beeindruckt, ein Film, der ebenfalls zum <strong>Conjuring</strong>-Universum zählt. Was sonst noch anders ist als früher, und ob sich der Kinobesuch lohnt, verrät die Kritik.</p>
<figure id="attachment_10100" aria-describedby="caption-attachment-10100" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-10100 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/con3-1.jpg" alt="The Conjuring 3" width="1024" height="555" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/con3-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/con3-1-300x163.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/con3-1-768x416.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-10100" class="wp-caption-text">Der junge David ist seit einiger Zeit nicht mehr so ganz er selbst.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Fünf Jahre sind seit denn Ereignissen in London (&#8222;Conjuring 2&#8220;) vergangen, wir schreiben das Jahr 1981. Auf Bitten der Kirche sind Ed (Patrick Wilson) und Lorraine Warren (Vera Farmiga) bei einer Familie, deren jüngster Sohn David (Julian Hilliard, &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-spuk-in-hill-house/">Spuk in Hill House</a>&#8222;) offenbar von einem Dämonen besessen ist. Obwohl die Warrens und ein Priester der Kirche alles in ihrer Macht stehende versuchen, lässt sich die unheilige Kraft nicht aus dem Körper des Jungen vertreiben &#8211; bis von fast allen unbemerkt Arne (Ruairi O&#8217;Connor), der Freund von Davids älterer Schwester Debbie (Sarah Catherine Hook), dem Dämonen anbietet, ihn in Besitz zu nehmen, wenn er David dafür frei lässt.</p>
<p>Lediglich Ed Warren hat die Szene beobachtet, wird von der Kreatur in Arne allerdings fast umgebracht. Mit einer Herzattacke fällt Ed ins Koma und nimmt sein Wissen vorerst mit in den Schlaf. Deshalb kann er auch niemanden warnen, dass der Dämon noch immer aktiv ist. Und das rächt sich bitter. Wenig später tötet Arne seinen Vermieter mit 22 Messerstichen, kann sich allerdings nicht an die Tat erinnern. Nun steht er vor Gericht und nur die Warrens können ihm noch helfen. Denn Arne möchte als Grund für seine Unschuldserklärung anführen, das er im Bann des Teufels stand und für das grauenhafte Verbrechen nicht verantwortlich ist. Lorraine und Ed suchen daher nach anderen, ähnlichen Fällen. Und werden fündig &#8230;</p>
<h2>Viel Krimi-Handlung</h2>
<p>Bereits zum dritten Mal beziehen sich die Filmemacher auf einen wahren Fall, in den die Warrens 1981 verstrickt waren. Den Prozess gegen Arne Johnson, der als &#8222;The Devil made me do it&#8220; in die US-Gerichtshistorie einging, gab es wirklich. Drehbuchautor David Leslie Johnson-McGoldrick, der bereits am zweiten Teil mitschrieb und für Wan die Drehbücher von &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-aquaman/">Aquaman</a>&#8220; und dem kommenden zweiten Film mit dem Herrscher von Atlantis verfasste, nahm sich allerdings reichlich künstlerische Freiheiten heraus, um den Plot Horrorkino-gerecht zu adaptieren.</p>
<p>Dabei gibt es in Teil drei eine leichte Abweichung zu den bisherigen Geschichten. Zwar steht auch hier der übernatürliche Faktor im Vordergrund, doch die Warrens müssen im neuen Film deutlich mehr Detektivarbeit leisten als in den beiden Vorgängern. Daher fühlt sich der dritte Film mehr wie ein Thriller an, als tatsächlich blanken Horror auszulösen. Das liegt sicherlich am Stoff, der trotz seiner Prämisse nicht so gruselig ist wie noch der Nonnen-Dämon aus Teil 2. Diesmal fehlt schlicht eine gruselige Fratze zum Plot.</p>
<figure id="attachment_10101" aria-describedby="caption-attachment-10101" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-10101 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/con3-2.jpg" alt="The Conjuring 3" width="1024" height="603" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/con3-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/con3-2-300x177.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/con3-2-768x452.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-10101" class="wp-caption-text">Arne, der Freund von Davids Schwester, lockte den Dämon heraus, indem er sich als Hülle anbot. Ein schwerer Fehler!</figcaption></figure>
<h2>Gutes Handwerk, wenig Innovation</h2>
<p>Aber auch das Fehlen von James Wan hinter der Kamera macht sich bemerkbar. Michael Chaves ist ein handwerklich guter Regisseur, der die oberflächlichen Regeln des Horrors bereits in <strong>Lloronas Fluch</strong> beherrschte. Und auch bei <strong>The Conjuring 3</strong> zeigt, dass er Jump Scares, langsame Kamerafahrten und die perfekte Ausleuchtung eines möglichst unheimlichen Hauses beherrscht. Aber ihm fehlt der Instinkt eines James Wan, der aus manchen Szenen einfach das Quäntchen mehr Grauen herausholt, indem er Details anders macht als das Gros der Horror-Regisseure.</p>
<p>So bleibt es an Patrick Wilson und Vera Farmiga hängen, den etwas schwächeren Plot und die etwas weniger innovative Regie dennoch in einen guten Beitrag der <strong>Conjuring</strong>-Reihe zu verwandeln. Und das gelingt ihnen weitgehend. Denn beide Schauspieler kennen ihre Rolle mittlerweile gut und machen auch im dritten Anlauf das Ehepaar Warren zu den größten Sympathieträgern des Films. Allerdings muss man attestieren, dass die Reihe trotz einer jahrelangen Pause der Hauptserie (<strong>Conjuring 2</strong> ist fünf Jahre alt) langsam qualitativ etwas nachlässt.</p>
<figure id="attachment_10102" aria-describedby="caption-attachment-10102" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-10102 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/con3-3.jpg" alt="The Conjuring 3" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/con3-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/con3-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/con3-3-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/con3-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/con3-3-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-10102" class="wp-caption-text">Lorraine Warren entdeckt unter Davids Haus eine erste Spur dessen, was hier wirklich geschieht.</figcaption></figure>
<p>Im Vergleich zu einigen Szenen der Vorgängerfilme gelingt es <strong>The Conjuring 3</strong> nicht, Momente zu schaffen, die länger im Gedächtnis bleiben, weil sie wirklich unter die Haut gehen. Wer sich noch an das Portrait des Dämons in Teil zwei erinnern kann, der weiß, was gemeint ist. Diese Intensität erreicht der neue Film nie, obwohl er sich darum bemüht, möglichst unheimliche Szenen zu zeigen. Das Rezept ist einfach inzwischen nicht nur bekannt, sondern auch dank Nachahmern wie &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/malasana-kritik-film/">Malasana 32 &#8211; Haus des Bösen</a>&#8220; etwas ausgelutscht. Solide ist <strong>The Conjuring 3 &#8211; Im Bann des Teufels</strong> allerdings durchgehend, auch wenn der fiese letzte Kick der früheren Teile fehlt.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Mit <strong>The Conjuring 3 &#8211; Im Bann des Teufels</strong> präsentiert Warner Bros. nach langer Pause von fünf Jahren den dritten Teil der titelgebenden Filmreihe und achten Film der Gesamtserie. Auch diesmal erlebt der Zuschauer eine spannende Story nach historischen Begebenheiten, allerdings zeigt die Reihe, vielleicht wegen des Fehlens von Mastermind James Wan, leichte Ermüdungserscheinungen. Vera Farmiga und Patrick Wilson sind gewohnt stark, Regisseur Michael Chaves kann aber die innovativen Ideen früherer Filme nicht bieten. Noch immer solide, manchmal sogar gut, aber die Qualität der Vorgänger erreicht Teil drei nicht mehr.</p>
<p><strong>The Conjuring 3 &#8211; Im Bann des Teufels startet am 1. Juli 2021 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_10103" aria-describedby="caption-attachment-10103" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-10103 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/con3-4.jpg" alt="Patrick Wilson" width="1024" height="578" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/con3-4.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/con3-4-300x169.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2021/06/con3-4-768x434.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-10103" class="wp-caption-text">Kann Ed seine Frau vor dem Bösen beschützen und gleichzeitig den jungen Arne retten?</figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/the-conjuring-3-kritik-film/">Filmkritik: The Conjuring 3</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lauterfilme.de/the-conjuring-3-kritik-film/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
