<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Erotik - lauterfilme.de</title>
	<atom:link href="https://lauterfilme.de/tag/erotik/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://lauterfilme.de/tag/erotik/</link>
	<description>Filme, Serien und viel mehr</description>
	<lastBuildDate>Fri, 06 Oct 2023 13:42:06 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.7.1</generator>

<image>
	<url>https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2016/12/logo-flavicon.jpg</url>
	<title>Erotik - lauterfilme.de</title>
	<link>https://lauterfilme.de/tag/erotik/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Filmkritik: Fair Play</title>
		<link>https://lauterfilme.de/fair-play-kritik-film-netflix/</link>
					<comments>https://lauterfilme.de/fair-play-kritik-film-netflix/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Oct 2023 13:42:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Erotik]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[Netflix]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://lauterfilme.de/?p=14582</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wie in der Tierwelt gibt es auch beim Film manches, was sehr häufig vorkommt. Und anderes, das wirklich selten ist. Der Erotik-Thriller ist so ein rares Pflänzchen, das nur sehr unregelmäßig einmal zu sehen ist. Vielleicht kommt einer pro Jahr, vielleicht sind es auch mal zwei. Aber im Vergleich zu Horror, Komödien oder Dramen ist die Mischung aus spannender Handlung, oft ein Krimi, und wirklich erotischen Sex-Szenen nicht oft zu erleben. Die Regisseurin und Drehbuchautorin Chloe Domont verarbeitet nach in [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/fair-play-kritik-film-netflix/">Filmkritik: Fair Play</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie in der Tierwelt gibt es auch beim Film manches, was sehr häufig vorkommt. Und anderes, das wirklich selten ist. Der <a href="https://lauterfilme.de/deep-water-kritik-film-amazon-prime/">Erotik-Thriller</a> ist so ein rares Pflänzchen, das nur sehr unregelmäßig einmal zu sehen ist. Vielleicht kommt einer pro Jahr, vielleicht sind es auch mal zwei. Aber im Vergleich zu Horror, Komödien oder Dramen ist die Mischung aus spannender Handlung, oft ein Krimi, und wirklich erotischen Sex-Szenen nicht oft zu erleben. Die Regisseurin und Drehbuchautorin Chloe Domont verarbeitet nach in &#8222;Fair Play&#8220; eigene Erlebnisse zu einem dieser seltenen Genre-Auftritte. Kann ihr Langfilm-Debüt, das zu Netflix kommt, wirklich überzeugen? Das verrät die Kritik.</p>
<figure id="attachment_14604" aria-describedby="caption-attachment-14604" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-14604 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-1.webp" alt="Fair Play" width="1024" height="428" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-1-300x125.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-1-768x321.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-1-750x313.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14604" class="wp-caption-text">Frischverliebt mit Heiratsplänen: Das sind Emily und Luke zu Beginn.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Emily (Phoebe Dynevor) und Luke (Alden Ehrenreich) sind schwer verliebt. Das müssen sie in der Finanzfirma, in der sie beide arbeiten, allerdings streng geheim halten, da es dort nicht erlaubt ist und zu Kündigung führen kann. Dennoch macht Luke seiner Traumfrau einen Heiratsantrag, den sie glücklich annimmt. In ihrem Job als Analysten bei einem Hedgefonds tun sie allerdings weiter so, als seien sie nur flüchtig bekannte Kollegen. Die &#8222;Hire and Fire&#8220;-Mentalität des Fondsbosses Campbell (Eddie Marsan) führt immer wieder zu freien Stellen über dem Paar. Und als eines Tages ein Portfoliomanager gehen muss &#8211; und dabei sein Büro komplett zertrümmert &#8211; hört Emily das Gerücht, Luke solle sein Nachfolger werden.</p>
<p>Freudestrahlend erzählt sie ihm abends von der guten Nachricht. Doch noch in der gleichen Nacht erhält sie einen Anruf von einem Kollegen, der sie bittet, in eine Bar zu kommen &#8211; es sei wichtig. Dort wartet Campbell auf sie, der ihr verkündet, dass sie die neue Managerin wird. Wieder zuhause gratuliert Luke ihr scheinbar von Herzen. Doch Emily wird den Verdacht nicht los, dass er mit dieser Beförderung deutlich schlechter umgehen kann, als er es vorgibt. Bald zeigt sich, dass sie mit ihrem Verdacht Recht hatte. Luke nimmt ihre Beförderung als eigene Zurückweisung und reagiert zunehmend toxisch auf sie. Findet das Paar wieder zusammen?</p>
<p><iframe title="FAIR PLAY | Official Trailer #2 | Netflix" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/Vw9fgeNoTDU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Mehr Drama als Erotik</h2>
<p>Chloe Domont gab in einem Interview zu Protokoll, dass dieser Film auf ihren eigenen, persönlichen Erfahrungen beruht. Und das merkt man. Denn <strong>Fair Play</strong> ist ein wütender Film, der sehr viel mehr Fokus auf diese Wut und die toxische Beziehung legt, als auf den Erotik-Teil. Gleich zu Beginn setzt Domont mit einer Sex-Szene, in der Menstruationsblut eine Rolle spielt, einen geplanten und etwas konstruiert wirkenden Schock-Moment, um danach das Thema Sex immer mehr in den Hintergrund treiben zu lassen. Denn in dem Maße, wie sich die Beziehung zwischen Emily und Luke abkühlt, werden auch die Sex-Szenen zurückgefahren. Von einem Erotik-Thriller zu sprechen, wirkt angesichts der wenigen Szenen schon ein wenig übertrieben. Beziehungsdrama gibt den Inhalt von <strong>Fair Play</strong> eigentlich genauer wieder.</p>
<p>Und dieses Drama wird konsequent aus Emilys Sicht erzählt. Domont wählt dabei geschickt Stilmittel, um das Auseinanderdriften des Paares zu verdeutlichen. Sind die beiden am Anfang des Films nur zusammen zu sehen, bricht das bald auf und bleibt für den Rest des Films auch gleich. Das Publikum sieht Luke kaum einmal allein. Und wenn, wird Lukes Figur dadurch nicht klarer. Ganz im Gegensatz zu Emily. Hier wird in fast jeder Szene, in der sie ohne Luke agiert, ein Detail ihres Charakters oder ihrer Hintergrundgeschichte hinzugefügt. Emily wächst, Luke tut das nicht. Zumindest nicht für das Publikum sichtbar. Und auch seine Reaktionen auf die Situation kommen deshalb aus heiterem Himmel &#8211; für Emily wie für die Zuschauer.</p>
<figure id="attachment_14605" aria-describedby="caption-attachment-14605" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14605 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-2.webp" alt="Eddie Marsan" width="1024" height="681" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-2-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-2-768x511.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-2-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-2-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-2-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-2-750x499.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14605" class="wp-caption-text">Doch als ihr gemeinsamer Boss Campbell (rechts) entscheidet, dass Emily befördert wird, gerät Sand ins Getriebe der Beziehung.</figcaption></figure>
<h2>Starke Darsteller</h2>
<p>Gespielt ist das alles stark. Alden Ehrenreich ist überaus glaubhaft in der Rolle des gekränkten Mannes, der eine Zurücksetzung, selbst zugunsten der Frau, die er angeblich liebt, nicht ertragen kann. Denn es gelingt ihm, trotz seines Verhaltens auch immer wieder Momente zu erzeugen, in denen er so geläutert und verständnisvoll wirkt, dass man Emily Zweifel, ob er wirklich die alleinige Schuld an der Situation trägt, gut nachvollziehen kann. Und Phoebe Dynevor zeigt nicht nur, dass sie durch &#8222;Bridgerton&#8220; viel Erfahrung bei Sex-Szenen gesammelt hat, sondern auch, dass sie die emotional fordernde Rolle der Emily ohne Probleme meistern kann. Und Regisseurin Domont setzt ihre besonderen Vorzüge dabei so in Szene, dass sie die beabsichtigte Wirkung des Films maximal verstärkt.</p>
<p>Die schlanke und zierlich, fast verletzlich wirkende Dynevor wird immer wieder im starken Kontrast zu einer unruhigen, manchmal bedrohlichen Umwelt gefilmt. Ob leicht eingeschüchtert wirkend in der U-Bahn oder auch im Büro, wo sie als einzige Frau sich schon optisch deutlich von allen anderen abhebt. Die optische Isolation ihrer Figur geht dabei Hand in Hand mit der emotionalen. Den auch andere Männer gehen mit ihr letztlich nicht besser um. Als sie einen Fehler macht, bezeichnet sie ihr Chef als &#8222;dumme Schlampe&#8220; und entschuldigt so nur halbherzig, als sie diese Scharte wieder auswetzt. Stattdessen erhält sie als Bonus mehr, als die meisten Menschen in fünf Jahren verdienen. Was direkt zu einem weiteren Kritikpunkt an <strong>Fair Play</strong> führt.</p>
<figure id="attachment_14606" aria-describedby="caption-attachment-14606" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14606 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-3.webp" alt="Phoebe Dynevor" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-3-300x200.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-3-768x512.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-3-360x240.webp 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-3-480x320.webp 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-3-720x480.webp 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-3-750x500.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14606" class="wp-caption-text">Bald fühlt sich Emily nicht mehr von Luke unterstützt.</figcaption></figure>
<p>Die Story spielt in der Hochfinanz ist ist derart mit Klischees vollgestopft, dass man manchmal fast lächeln muss, so plump werden Stereotype verbraten. Stripclubs, weinende Kerle in teuren Anzügen, nachdem sie gefeuert wurden, ständige Telefonate, um an Insiderwissen zu gelangen. All das wirkt genau so, wie sich jemand die Hochfinanz vorstellt, der nie etwas Dokumentarisches darüber gesehen hat. Und das zieht die durchaus packende und emotional ansprechende Geschichte einer Beziehungskrise eben auch manchmal in die Nähe von Klischees. Obwohl sie wesentlich glaubhafter ist. Dennoch: Als Regiedebüt kann sich <strong>Fair Play</strong> durchaus sehen lassen, wenn auch eine ausgeglichene Sicht auf das Geschehen fehlt. Die Schuldfrage stellt sich dennoch nicht. Die Antwort ist klar.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Mit <strong>Fair Play</strong> betreibt Netflix ein wenig Etikettenschwindel, denn von der angekündigten Erotik eines Erotikthrillers bleibt unterm Strich nicht viel. Stattdessen bietet der Film eine interessantes Psychogramm einer jungen Liebensbeziehungen unter dem Druck der Umwelt und der eigenen Erwartungen. Und die ist, komplett aus weiblicher Sicht erzählt, durchaus sehenswert. Denn Phobe Dynevor erfüllt die weibliche Hauptrolle mit Leben, sowohl körperlich wie auch emotional. Und Alden Ehrenreich bildet als zunehmend toxisch werdender Lover einen ansprechenden Gegenpart. Leider nutzt Debüt-Regisseurin Chloe Domont zu viele Klischees für ihre Handlung, um sie wirklich real wirken zu lassen, als kühler Beziehungs-Thriller liefert der Film aber durchaus ab.</p>
<p><strong>Fair Play startet am 6. Oktober 2023 bei Netflix.</strong></p>
<figure id="attachment_14607" aria-describedby="caption-attachment-14607" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14607 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-4.jpg" alt="Alden Ehrenreich" width="1024" height="681" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-4.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-4-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-4-768x511.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-4-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-4-480x320.jpg 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-4-720x480.jpg 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/10/fair-4-750x499.jpg 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14607" class="wp-caption-text">Können Luke und Emily ihre Beziehung noch retten? Oder ist die Liebe bereits tot?</figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/fair-play-kritik-film-netflix/">Filmkritik: Fair Play</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lauterfilme.de/fair-play-kritik-film-netflix/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Filmkritik: Deep Water</title>
		<link>https://lauterfilme.de/deep-water-kritik-film-amazon-prime/</link>
					<comments>https://lauterfilme.de/deep-water-kritik-film-amazon-prime/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Mar 2022 10:29:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Amazon Prime]]></category>
		<category><![CDATA[Erotik]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Literaturverfilmung]]></category>
		<category><![CDATA[spannend]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://lauterfilme.de/?p=12074</guid>

					<description><![CDATA[<p>In den 80ern und 90ern brachte Regisseur Adrian Lyne ein paar extrem erfolgreiche Filme in die Kinos. &#8222;Flashdance&#8220; ist heute ein Klassiker des Tanzfilms. &#8222;Neuneinhalb Wochen&#8220; ist noch heute für Kim Basingers Strip bekannt und &#8222;Eine verhängnisvolle Affäre&#8220; war 1987 einer der erfolgreichsten Film des Jahres. Obwohl Lyne mit &#8222;Jacobs Ladder&#8220; 1990 auch einen richtig guten und innovativen Horrorfilm drehte, ist er doch für seine Erotik-Thriller noch heute am bekanntesten. 20 Jahre nach seinem letzten Film &#8222;Untreu&#8220; hat sich Lyne [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/deep-water-kritik-film-amazon-prime/">Filmkritik: Deep Water</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In den 80ern und 90ern brachte Regisseur Adrian Lyne ein paar extrem erfolgreiche Filme in die Kinos. &#8222;Flashdance&#8220; ist heute ein Klassiker des Tanzfilms. &#8222;Neuneinhalb Wochen&#8220; ist noch heute für Kim Basingers Strip bekannt und &#8222;Eine verhängnisvolle Affäre&#8220; war 1987 einer der erfolgreichsten Film des Jahres. Obwohl Lyne mit &#8222;Jacobs Ladder&#8220; 1990 auch einen richtig guten und innovativen Horrorfilm drehte, ist er doch für seine Erotik-Thriller noch heute am bekanntesten. 20 Jahre nach seinem letzten Film &#8222;Untreu&#8220; hat sich Lyne nun wieder auf dem Regiestuhl gesetzt und einen Roman von Patricia Highsmith verfilmt. Wie gut ist &#8222;Deep Water&#8220; geworden? Das verrät die Kritik.</p>
<figure id="attachment_12084" aria-describedby="caption-attachment-12084" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-12084 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/deep-1.jpg" alt="Ana De Armas" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/deep-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/deep-1-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/deep-1-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/deep-1-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/deep-1-480x320.jpg 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/deep-1-720x480.jpg 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/deep-1-750x500.jpg 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-12084" class="wp-caption-text">Melinda lebt mit Vic zusammen, doch die Ehe läuft nicht mehr rund.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Vic (Ben Affleck) und seine junge Frau Melinda (Ana De Armas) führen eine seltsame Ehe. Während sich Vic liebevoll um die gemeinsame Tochter Trixi (Grace Jenkins) kümmert, sucht sich Melinda regelmäßig neue Lover, mit denen sie am liebsten vor den Augen ihres Mannes agiert. Den lässt das nur scheinbar kalt. Denn wenn Melinda es nicht bemerkt, nähert er sich den Männern und schüchtert sie mit subtilen Drohungen derart ein, dass sie in aller Regel das Weite suchen. Melinda scheint sich durch sein Verhalten aber nur noch weiter von ihm zu entfernen, zudem findet sie ständig neue Interessenten und lässt Vic, der durch den Verkauf seiner Firma finanziell unabhängig ist, kaum Zeit zum Durchatmen.</p>
<p>Als Melinda mit dem jungen Barpianisten Charlie (Jacob Elordi) anbandelt, scheint das Vic genauso kalt zu lassen wie sonst auch. Doch auf einer Party bei Freunden geschieht ein Unglück. Charlie treibt  nach einem kräftigen Regenschauer, der alle Gäste ins Haus trieb, mit dem Gesicht nach unten im Pool. Und nicht alle sind davon überzeugt, dass das ein Unfall war. Melinda beschuldigt ihren Mann ganz offen des Mordes und auch Drehbuchautor Don (Tracy Lettts) ist überzeugt davon, dass Vic den jungen Mann aus Eifersucht ertränkt hat &#8230;</p>
<p><iframe title="Deep Water | Official Trailer | Hulu" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/h0zqe_As_qo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Ein kalkulierter Hit?</h2>
<p>Eigentlich standen die Zeichen auf Erfolg. Erotik-Thriller Spezialist Adrian Lyne nach fast 20 Jahren zurück im Regiestuhl. Ein Roman der in Hollywood durchaus beliebten Patricia Highsmith als Vorlage. Und dann begannen die beiden Stars des Films auch noch medienwirksam eine Beziehung nach Ende der Dreharbeiten &#8211; mehr konnte sich die Marketingabteilung eigentlich kaum wünschen. Doch dann musste der Starttermin im November 2020 verschoben werden. Erst wanderte <strong>Deep Water</strong> auf August 2021, dann auf Januar 2022. Und schließlich nahm Disney den Film ganz aus der Kino-Startliste und verkündete die Veröffentlichung am 18. März auf der in den USA vorhandenen Streamingplattform Hulu. Das hätte für Deutschland eigentlich heißen müssen, dass <strong>Deep Water</strong> bei Disney+ im Bereich Star erscheint, doch auch das war nicht der Fall. Der Konzern trat die Rechte an Amazon Prime ab. Ist der Film so schlecht?</p>
<p>Leider ja. Lynes Rückkehr auf den Regiestuhl fällt aus mehreren Gründen eher enttäuschend aus. Wer Szenen wie in <strong>Neuneinhalb Wochen</strong> oder <strong>Eine verhängnisvolle Affäre</strong> erwartet, dürfte von der eher zurückgenommenen Erotikseite des Films durchaus enttäuscht sein. Prickelnd ist hier tatsächlich wenig. Lyne interessiert sich deutlich mehr für den seelischen Zustand seiner Figuren als für deren körperliche Belange. Das muss nicht schlecht sein, wird durch das Prädikat <a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-love-death-and-robots/">Erotik-Thriller</a> aber doch erwartet &#8211; und findet kaum statt.</p>
<figure id="attachment_12085" aria-describedby="caption-attachment-12085" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-12085 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/deep-2.jpg" alt="Ben Affleck" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/deep-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/deep-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/deep-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/deep-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/deep-2-480x320.jpg 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/deep-2-720x480.jpg 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/deep-2-750x500.jpg 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-12085" class="wp-caption-text">Vic toleriert Melindas zahlreiche Lover &#8211; so sagt er zumindest. Aber ist er wirklich so cool?</figcaption></figure>
<h2>Weder sonderlich erotisch, noch besonders spannend</h2>
<p>Die meiste Zeit des Film wirft sich Ana De Armas recht züchtig an fremde Männer heran, was von Ben Affleck mit eingefrorener Miene beobachtet wird. Was in den ersten Minuten durchaus noch interessant ist, weil der Zuschauer auf Informationen zu den Szenen wartet, wird mit zunehmender Laufzeit immer langweiliger. Weil nichts Neues passiert, die Erklärungen für das Verhalten der beiden Protagonisten aber ausbleibt. Während Patricia Highsmith in ihrer Vorlage die Hintergründe erklärt, bleibt es hier weitgehend im Dunkeln. Denn warum Melinda ihrem Gatten immer und immer wieder Hörner aufsetzt, darüber fallen zwar ein paar kryptische Sätze, eine klare Aussage aber fehlt. Auch das könnte im Prinzip durchaus interessant sein, ist es hier aber leider nicht. Nach spätestens 90 Minuten mit immer den gleichen Szenen ist dem Zuschauer das völlig egal. Der Film aber noch immer nicht zu Ende.</p>
<p>Im Finale entscheidet sich das Autoren-Duo Zach Helm und Sam Levinson (&#8222;Malcolm and Marie&#8220;) dann auch noch, die Story des Romans komplett zu ändern. Und dürfte damit all jene vergrätzen, die sich auf eine Literaturverfilmung gefreut hatten. Bereits davor finden die beiden aber häufig Bilder, die weder sonderlich originell, noch besonders klug sind. Wenn das Ehepaar beispielsweise nach einer Partynacht auf der Heimfahrt gemeinsam einen Apfel isst, wirkt das biblische Sündenbild schon arg abgeschmackt. Und auch Vics Hobby der Schneckenzucht sorgt für deutlich zu viele Bilder von schleimigen Lebewesen, die sich aneinander reiben und nur sehr dürftig für entsprechende Aufnahmen der Hauptfiguren entschädigen.</p>
<figure id="attachment_12086" aria-describedby="caption-attachment-12086" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-12086 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/deep-3.jpg" alt="Tracy Letts" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/deep-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/deep-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/deep-3-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/deep-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/deep-3-480x320.jpg 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/deep-3-720x480.jpg 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/deep-3-750x500.jpg 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-12086" class="wp-caption-text">Schriftsteller Don traut dem Burgfrieden nicht, der zwischen Melinda und Vic herrscht. Er befürchtet eine Eskalation.</figcaption></figure>
<p>Schauspielerisch ist <strong>Deep Water</strong> dabei gar nicht das Problem. Ana De Armas schlüpft problemlos in die Rolle der Femme Fatale, die ihren Mann leiden lässt. Ben Affleck hat schon häufiger ambivalente Rollen wie in &#8222;Gone Girl&#8220; gemeistert. Und hält auch hier lange offen, ob er nun der Held, der Schurke oder etwas dazwischen ist. Die Inszenierung ist aber so behäbig, der Plot so uninteressant und langgezogen, dass sich hier die Spannung bald verabschiedet. Zudem lässt es Lyne zwischen seinen Stars lange nicht so funken, wie das wohl abseits der Kameras geschehen ist.</p>
<p>Wenn zwischen Affleck und De Armas bereits am Set eine sexuelle Spannung in der Luft gelegen haben sollte, hat der Regisseur die gründlich herausgeschnitten oder gar nicht erst eingefangen. Vielleicht wäre der Film vor 20 Jahren sogar noch ein kleines Skandälchen geworden. Heute versteht man nach Sichtung des Films gut, warum Disney <strong>Deep Water</strong> nicht in die Kinos brachte. Und auch Disney+ den Film nicht in die weltweite Auswertung nahm.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Auch wenn die letzte Viertelstunde zumindest ein wenig Standard-Spannung aufbaut, so ist der fast zwei Stunden lange <strong>Deep Water</strong> weder so erotisch, noch so aufregend, wie das Prädikat Erotik-Thriller dem Zuschauer weismachen will. Die beiden Stars spielen immerhin solide. Das maue Drehbuch und die bestenfalls routinierte Inszenierung holen aber nur wenig aus der doppelbödigen Erzählung von Patricia Highsmith heraus. Da hilft es auch nicht, dass sich das Finale ein wenig mehr unmoralische Botschaft leistet als das Original. Adrian Lyne haben fast 20 Jahre Pause als Regisseur offensichtlich nicht sonderlich gut getan &#8211; dieser Film ist bestenfalls Durchschnitt.</p>
<p><strong>Deep Water startet am 18. März 2022 bei Amazon Prime Video.</strong></p>
<figure id="attachment_12087" aria-describedby="caption-attachment-12087" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-12087 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/deep-4.jpg" alt="Deep Water" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/deep-4.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/deep-4-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/deep-4-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/deep-4-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/deep-4-480x320.jpg 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/deep-4-720x480.jpg 720w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2022/03/deep-4-750x500.jpg 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-12087" class="wp-caption-text">Und die kommt, als Melinda sich mit dem Pianisten Charlie im Pool vergnügt. Nur Minuten später ist der junge Mann tot.</figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/deep-water-kritik-film-amazon-prime/">Filmkritik: Deep Water</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lauterfilme.de/deep-water-kritik-film-amazon-prime/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Filmkritik: Fifty Shades of Grey &#8211; Befreite Lust</title>
		<link>https://lauterfilme.de/filmkritik-fifty-shades-of-grey-befreite-lust/</link>
					<comments>https://lauterfilme.de/filmkritik-fifty-shades-of-grey-befreite-lust/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Feb 2018 21:30:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Erotik]]></category>
		<category><![CDATA[Fortsetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lauterfilme.de/?p=3498</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zum dritten und wohl letzten Mal begleiten wir Christian Grey und Anastasia Steele bei ihren Beischlaf-Gewohnheiten. In &#8222;Fifty Shades of Grey &#8211; Befreite Lust&#8220; wird das junge Glück aber nicht nur durch Eifersüchteleien, sondern auch ganz konkret von außen bedroht. Kann der letzte Teil der Reihe tatsächlich auch Spannung neben dem Bett aufbauen? Das weltweite Phänomen scheint zwar ein wenig abgeebbt zu sein, in einen Fifty Shades-Band vertiefte Frauen in der U-Bahn haben doch nachgelassen &#8211; , das heißt aber [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-fifty-shades-of-grey-befreite-lust/">Filmkritik: Fifty Shades of Grey &#8211; Befreite Lust</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zum dritten und wohl letzten Mal begleiten wir Christian Grey und Anastasia Steele bei ihren Beischlaf-Gewohnheiten. In &#8222;Fifty Shades of Grey &#8211; Befreite Lust&#8220; wird das junge Glück aber nicht nur durch Eifersüchteleien, sondern auch ganz konkret von außen bedroht. Kann der letzte Teil der Reihe tatsächlich auch Spannung neben dem Bett aufbauen?</strong></p>
<p>Das weltweite Phänomen scheint zwar ein wenig abgeebbt zu sein, in einen Fifty Shades-Band vertiefte Frauen in der U-Bahn haben doch nachgelassen &#8211; , das heißt aber nicht, dass an den Kinokassen nicht noch Geld zu machen wäre. Und so stürzen sich Christian und Ana zum dritten Mal zwischen die Laken und in andere Probleme, die mal mehr, mal weniger nachvollziehbar sind. Macht Teil drei irgendetwas besser als die Vorgänger?</p>
<figure id="attachment_3501" aria-describedby="caption-attachment-3501" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-3501 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/02/shades-1-1024x682.jpg" alt="Fifty Shades" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/02/shades-1-1024x682.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/02/shades-1-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/02/shades-1-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/02/shades-1-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/02/shades-1-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/02/shades-1.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-3501" class="wp-caption-text">Die Hochzeitsreise führt die beiden nach Paris &#8211; kann man mal machen!</figcaption></figure>
<h3>Fifty Shades 3: Die Handlung</h3>
<p>Was bei anderen Filmen am Ende steht, passiert hier in der ersten Szene: Christian (Jamie Dornan) und Ana (Dakota Johnson) heiraten. Der einst so auf Fesselsex und Unterwerfung stehende Geschäftsmann ist durch Anas Liebe weitgehend normal geworden, was seine sexuellen Vorlieben angeht. Alles könnte also mit viel Sex und Glück bis ans Lebensende ausklingen. Aber davor hat Autorin E.L. James noch düstere Wolken in Form des Psychopathen Jack Hyde gestellt, der Christian aus irgendeinem Grund abgrundtief hasst und deshalb die Liebe zu Ana vernichten will.</p>
<p>Und falls sich Christian und Ana nicht gerade miteinander vergnügen, auf Reisen sind oder sich mit Freunden treffen, wird dieses eigentlich Hauptthema des Films auch weitererzählt. Ob sich die Bedrohung von außen genauso lösen lässt wie die inneren Probleme, die zwischen dem kontrollsüchtigen Christian und der freiheitsliebenden Ana immer wieder auftreten? Das soll hier natürlich nicht verraten werden &#8230;</p>
<h3>Fifty Shades 3: Sex mit Musikvideo-Ästhetik</h3>
<p>Der Soundtrack zu Fifty Shades 3 müsste eigentlich ein Doppelalbum sein, denn es vergehen kaum zwei Minuten in dem 105 Minuten langen Film, in dem kein belangloser Pop-Song im Hintergrund dudelt. Wüsste man es nicht besser, man müsste denken, Menschen könnten ohne Popmusik gar keinen Sex haben. Zu diesem eher nervigen Punkt kommt dann auch noch, dass Christian und Ana Sex wie in einem Videoclip haben. Hin und wieder ein wenig verwegen, aber die meiste Zeit doch klinisch rein, ohne Schweiß und wahlweise im schmeichelnden Gegenlicht oder dezenter und sehr vorteilhafter Ausleuchtung.</p>
<p>Der extrem durchtrainierte Jamie Dornan und die gertenschlanke Dakota Johnson geben dazu ein hübsches Paar ab, das optisch perfekt zusammenpasst. Aber wie schon im Vorgänger, haben die beiden vor der Kamera nicht wirklich eine überzeugende Chemie. Mit Haut und Haar glauben, wie tief die beiden füreinander empfinden, das fällt doch schwer. Und das, obwohl Dakota Johnson extrem sympathisch ist und auch Dornan bei &#8222;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/The_Fall_%E2%80%93_Tod_in_Belfast" target="_blank" rel="noopener">The Fall</a>&#8220; bereits bewiesen hat, dass er durchaus ein guter Schauspieler ist. Vermutlich ist es die Hochglanz-Optik, die das Paar soviel Glaubwürdigkeit kostet. <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-tulpenfieber/">Erotik sieht anders aus</a>.</p>
<figure id="attachment_3502" aria-describedby="caption-attachment-3502" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-3502 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/02/shades-2-1024x530.jpg" alt="Fifty Shades" width="750" height="388" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/02/shades-2-1024x530.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/02/shades-2-300x155.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/02/shades-2-768x398.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/02/shades-2.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-3502" class="wp-caption-text">Darf sich Ana oben ohne sonnen? Schon eines der spannenderen Themen im letzten Film.</figcaption></figure>
<h3>Fifty Shades 3: Ein Nichts von Story</h3>
<p>Auch mit einer stringent erzählten Handlung hat es der dritte Teil nicht wirklich. Zwischen Reisen nach Europa oder Aspen, mäßig interessanten Problemen von Freunden des Paares und dem hin und wieder vorbeischauenden Psychopathen-Plot, dessen Auflösung fast jede durchschnittliche Krimi-Serie an Spannung mühelos unterbietet, tut sich nicht viel abseits des Bettes. Zu keinem Zeitpunkt baut der Film irgendeinen Erzählbogen auf, dem zu folgen interessant wäre.</p>
<p>&nbsp;Tatsächlich muss man wohl Fan der Bücher sein, um diesem langweiligen, spannungsarmen und nicht wirklich erotischen Plot mit Begeisterung folgen zu können. Regisseur James Foley, der seine Karriere vor vielen Jahren immerhin mit einem ansehnlichen Jugend-Drama wie &#8222;Reckless&#8220; begann, hat außer den immer gleichen Kamerafahrten über hübsche Körper kaum Einfälle gehabt, um die Handlung, die mühelos in drei Sätzen wiedergegeben ist, etwas aufzupeppen. Ist der letzte Teil also besser oder schlechter als der Vorgänger? Weder noch &#8211; das immerhin lässt sich sagen. Beide sind keine guten Filme, darin nehmen sie sich kaum etwas.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Langeweile statt Erotik. Obwohl sich die Darsteller durchaus Mühe geben, prickelt auch im letzten Teil der Saga wenig. Wer die Vorgänger mochte, wird auch hier auf seine Kosten kommen. Wer aber einen gutem Film sehen will, muss in ein anderes Kino. Dieser hübsch gefilmte, aber belanglose Softcore-Streifen ist keiner. So dürften wohl hier nur Fans der Romane zufrieden sein. Wer die Vorlagen nicht kennt, muss sich nach Sicht der Filme fragen, warum die so ein Erfolg waren.</p>
<p><strong>Fifty Shades of Grey &#8211; Befreite Lust startet am 8. Februar in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_3503" aria-describedby="caption-attachment-3503" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-3503 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/02/shades-3-1024x652.jpg" alt="Fifty Shades" width="750" height="478" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/02/shades-3-1024x652.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/02/shades-3-300x191.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/02/shades-3-768x489.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/02/shades-3.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-3503" class="wp-caption-text">Der böse Jack will die Liebe zwischen Christian und Ana zerstören &#8211; hat er Erfolg?</figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-fifty-shades-of-grey-befreite-lust/">Filmkritik: Fifty Shades of Grey &#8211; Befreite Lust</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lauterfilme.de/filmkritik-fifty-shades-of-grey-befreite-lust/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
