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	<title>Tierfilm - lauterfilme.de</title>
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	<description>Filme, Serien und viel mehr</description>
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		<title>Filmkritik: Togo</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Mar 2020 14:22:43 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jetzt ist es soweit: Disney+ startet in Deutschland. Riesig ist die Auswahl an exklusiven Filmen zum Start von Disney+ noch nicht. Ist sie dafür fein? Einer der Start-Titel heißt &#8222;Togo&#8220;, basiert auf einer wahren Geschichte und kann mit Willem Dafoe in der Hauptrolle aufwarten. Wie gut ist die Story vom tapferen Schlittenhund, der wirklich existierte und mit seinem Herrchen waghalsige Abenteuer erlebte? Das verrät die Kritik. Für Freunde von gepflegten Schießereien und reichlich Blut dürfte Disney+ eine einzige Enttäuschung sein. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Jetzt ist es soweit: Disney+ startet in Deutschland. Riesig ist die Auswahl an exklusiven Filmen zum Start von Disney+ noch nicht. Ist sie dafür fein? Einer der Start-Titel heißt &#8222;Togo&#8220;, basiert auf einer wahren Geschichte und kann mit Willem Dafoe in der Hauptrolle aufwarten. Wie gut ist die Story vom tapferen Schlittenhund, der wirklich existierte und mit seinem Herrchen waghalsige Abenteuer erlebte? Das verrät die Kritik.</strong></p>
<p>Für Freunde von gepflegten Schießereien und reichlich Blut dürfte Disney+ eine einzige Enttäuschung sein. Denn der Mäuse-Konzern machte unmissverständlich klar, dass die Freigabe ab 12 Jahren die höchste Einstufung ist, die beim neuen Streaming-Dienst zu sehen sein wird. Ob es zu einem Angebot von Hulu, dem Angebot für ältere Zuschauer, auch in Deutschland kommen wird, ist momentan noch unklar. Da müssen die familienfreundlichen Inhalte von Disney+ umso mehr überzeugen. Macht <em>Togo</em> da einen guten Anfang?</p>
<figure id="attachment_8331" aria-describedby="caption-attachment-8331" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-8331 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/togo-1.jpg" alt="Togo" width="1024" height="683" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/togo-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/togo-1-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/togo-1-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/togo-1-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/togo-1-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-8331" class="wp-caption-text">Musher Leonhard Seppala und sein Leithund Togo sind in Nome ein legendäres Gespann.</figcaption></figure>
<h3>Togo: Die Handlung</h3>
<p>Nome in Alaska, 1925. Als Leonhard Seppala (Willem Dafoe) von einer Reise nach Hause zurückkehrt, sind fast alle Kinder der Stadt an Diphterie erkrankt. Sie werden sterben, wenn nicht jemand aus dem 700 Meilen entfernten Fairbanks ein Heilmittel abholt. Durch einen mächtigen Wintersturm sind Lieferungen per Flugzeug nicht möglich und für eine reise mit einem Motorschlitten reicht der Sprit für die Strecke nicht aus. Obwohl seine Frau Constance (Julianne Nicholson) nicht begeistert ist, erklärt sich &#8222;Sepp&#8220; bereit, die Medikamente zu holen.</p>
<p>Denn er weiß, dass er mit Togo den besten Schlittenhund besitzt, den sich ein Musher (Hundeschlitten-Führer) nur wünschen kann. Auf dem strapaziösen Trip erinnert sich Sepp an Momente aus den vergangenen zwölf Jahren, die für Togo und ihn prägend waren. Um rechtzeitig das Heilmittel zu besorgen, riskiert Sepp aber nicht nur sein eigenes Leben, sondern auch das seiner Tiere. Zudem führt die Dauerbelastung bei Mensch und Tier zu einer chronischen Erschöpfung, so dass Sepp an manchen Tagen die Augen kaum aufhalten kann. Und das wird gefährlich &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/HMfyueM-ZBQ" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Togo: Tolle Optik</h3>
<p>Ob Disney von Anfang an plante, diesen Film exklusiv für Disney+ zu produzieren, ist nicht bekannt. Fest steht, dass <em>Togo</em> auch im Kino seine Chance gehabt hätte. Denn Regisseur und Kameramann Ericson Core fängt die Natur Alaskas in bei Disney schon gewohnter Qualität ein und begeistert seine Zuschauer mit atemberaubenden Aufnahmen der Landschaften und Jahreszeiten Alaskas. Und weil die Kamera auch häufig auf dem Schlitten Platz nimmt, vermitteln viele der Aufnahmen die beeindruckende Dynamik des Hunde-Rennens.</p>
<p>Die Darsteller können sich aber gegen die schöne Landschaft jederzeit behaupten. Dauer-Arbeiter Willem Dafoe, der in den vergangenen Jahren stets mindestens in vier Filmen zu sehen war, spielt seine Rolle des norwegischen Mushers Seppala nach realem Vorbild mit gewohntem Können. Und legt auch ohne viel Dialog die Emotionen der Figur offen. Die Liebe zu seiner Frau, seinen Hunden und dem rauen Land um ihn herum strömt Dafoe in jeder Szene aus allen Poren. Und so lächelt der Zuschauer davon angesteckt mehr als nur einmal mit ihm mit.</p>
<figure id="attachment_8332" aria-describedby="caption-attachment-8332" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-8332 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/togo-2.jpg" alt="Togo" width="1024" height="709" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/togo-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/togo-2-300x208.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/togo-2-768x532.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-8332" class="wp-caption-text">Dabei war Togo als Welpe derart wild und undiszipliniert, dass Seppala ihn mehrfach loswerden wollte.</figcaption></figure>
<h3>Togo: Witzig und spannend</h3>
<p>Aber damit nicht genug: Die tollkühn Rettungsaktion im hohen Norden der USA, in den Geschichtsbüchern des Landes als &#8222;Great Race of Mercy&#8220; verewigt, ist nicht nur extrem spannend erzählt, sie hat sich tatsächlich zu großen Teilen auch so ereignet. Mit seinen Flashbacks, die Core gerne nach besonders aufregenden Momenten auf der Reise einschiebt, spielt er gekonnt mit den Gefühlen des Publikums. Während das bei den gefährlichen Passagen der Reise mitfiebert, hat es beim Kennenlernen von <em>Togo</em> und Sepp eine Menge Spaß.</p>
<p>Denn der junge Hund hat derart viele Lacher auf seiner Seite, dass <em>Togo</em> mit vielen guten Disney-Filmen mithalten kann, was die Bandbreite der ausgelösten Emotionen angeht. Wenn es ein Filmstudio gibt, dass die Auflösung von Spannung durch ein befreiendes Lachen zur Perfektion gebracht hat, dann ist es Disney. <em>Togo</em> bildet diesbezüglich keine Ausnahme. Und so vergehen die immerhin zwei Stunden Film wie im Flug. Besonders angenehm: Die Handlung hält sich dicht an die Wahrheit und baut nicht der Dramatik wegen noch fiktive Szenen mit ein.</p>
<p>So beschert Disney+ seinen Kunden einen Abenteuerfilm, wie er sein soll. Der sticht qualitativ nicht nur &#8222;Ruf der Wildnis&#8220; aus, den Disney aus dem Fox-Fundus übernahm und vor wenigen Wochen in die Kinos brachte. <em>Togo</em> verfügt auch über echte Hunde, die nicht aus dem Computer stammen und daher s<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-mia-und-der-weisse-loewe/">ehr viel glaubwürdiger sind</a>, als jede CGI-Kreatur das sein könnte. Der Start von Disney+ kann also in Sachen Film in jedem Fall schon überzeugen. Das Duo <em>Togo</em> und Willem Dafoe ist absolut sehenswert.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Wunderschöne und beeindruckende Bilder der Natur Alaskas, eine spannender und wahre Geschichte, gute Schauspieler und großartige Tier-Darsteller &#8211; das ist <em>Togo</em>. Ohne den neuen Streaming-Dienst Disney+ hätte diese Produktion möglicherweise sogar den Weg auf die Kinoleinwand gefunden. Verdient hätte es der Film von Regisseur und Kameramann Ericson Core jedenfalls. So können sich die Disney+-Abonnenten freuen, die mit jedem Zoll TV-Größe an diesem tollen Film mehr Spaß haben dürften.</p>
<p><strong>Togo startet am 24. März bei Disney+.</strong></p>
<figure id="attachment_8333" aria-describedby="caption-attachment-8333" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-8333 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/togo-3.jpg" alt="Togo" width="1024" height="624" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/togo-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/togo-3-300x183.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/03/togo-3-768x468.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-8333" class="wp-caption-text">Doch nun sind Togo und Sepp die einzige Hoffnung für die todkranken Kinder von Nome. Werden sie den Trip durch die Eishölle Alaskas überstehen?</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: Weihnachten in der Wildnis</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Nov 2019 15:06:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Alle Jahre wieder zieht Netflix das Thema Weihnachten groß auf. Jede Menge Filme beschäftigen sich mit dem Fest der Liebe und versuchen immer wieder, neue und ausgefallene Geschichten zu erzählen, einige fahren aber auch ganz eindeutig in traditionellem Fahrwasser. In &#8222;Weihnachten in der Wildnis&#8220; treffen &#8222;Sex and the City&#8220;-Star Kristin Davis und der ehemalige Teenieschwarm Rob Lowe aufeinander? Wie weihnachtlich unterhaltsam ist das? Wer glaubt, in Deutschland würden die Leute viel Tamtam um Weihnachten machen, der hat sich noch nie [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Alle Jahre wieder zieht Netflix das Thema Weihnachten groß auf. Jede Menge Filme beschäftigen sich mit dem Fest der Liebe und versuchen immer wieder, neue und ausgefallene Geschichten zu erzählen, einige fahren aber auch ganz eindeutig in traditionellem Fahrwasser. In &#8222;Weihnachten in der Wildnis&#8220; treffen &#8222;Sex and the City&#8220;-Star Kristin Davis und der ehemalige Teenieschwarm Rob Lowe aufeinander? Wie weihnachtlich unterhaltsam ist das?</strong></p>
<p>Wer glaubt, in Deutschland würden die Leute viel Tamtam um Weihnachten machen, der hat sich noch nie angesehen, was das US-TV für die letzte Dezemberwoche so alles auffährt. TV-Filme bis zum Abwinken zelebrieren das Fest der Liebe in den unterschiedlichsten Varianten. Von lustig bis kitschig ist alles dabei, nur gut ist leider selten. Wie sich <em>Weihnachten in der Wildnis</em>, der erste Netflix-Beitrag des Jahres zum Thema, schlägt, erfahren Sie hier.</p>
<figure id="attachment_7086" aria-describedby="caption-attachment-7086" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-7086 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/wildnis-1-1024x683.jpg" alt="Weihnachten in der Wildnis" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/wildnis-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/wildnis-1-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/wildnis-1-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/wildnis-1-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/wildnis-1-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-7086" class="wp-caption-text">Frisch vom Gatten verlassen, tritt Kate die gebuchten zweiten Flitterwochen nach Afrika alleine an.</figcaption></figure>
<h3>Weihnachten in der Wildnis: Die Handlung</h3>
<p>Es beginnt mit Weihnachtsfotos &#8211; im August. Kate (Kristin Davis), Gatte Drew (Colin Moss) und Sohn Luke (John Owen Lowe) posieren für die Motive zum Fest, bevor Luke aufs College geht. Und kaum ist der Sohn aus dem Haus, teilt Drew seiner Gattin mit, dass er sie nicht mehr liebt und die Ehe für beendet hält, bevor er auszieht. Was soll Kate nun mit ihrem gebrochenen Herzen anfangen &#8211; und mit der zweiten Flitterwochen-Reise nach Sambia? Für sie steht fest &#8211; die Reise wird gemacht, auch alleine!</p>
<p>Dort trifft sie nicht nur den Abenteurer und Piloten Derek (Rob Lowe) sondern im Busch auch bald ein Elefantenjunges, das durch Wilderer zum Waisenkind wurde. Weil Kate vor ihrer Ehe Tierärztin war, kümmert sie sich nur zu gern um das Tier &#8211; und landet deshalb mit Derek in der Elefantenaufzuchtstation mitten in der Steppe Sambias. Und dort macht sie nicht nur Bekanntschaft mit weiteren Elefanten und deren Pflegern, sondern entdeckt auch ihre Liebe zur Natur wieder &#8211; und zu anderen Menschen &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/_CwPmuxvtkM" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Weihnachten in der Wildnis: Kleine Mogelpackung</h3>
<p>Obwohl der Film offenbar den Auftakt zu Netflix&#8216; Weihnachtsoffensive 2019 darstellt &#8211; so richtig viel Weihnachten ist hier gar nicht drin. Bis auf den Beginn und ein paar Szenen in der Mitte und gegen Ende des Films, spielt das Fest keine Rolle. Stattdessen erzählt der Film eine zutiefst harmlose und zuckrige Love-Story zwischen zwei angehenden Best-Agern, die sich durch Zufall auf dem schwarzen Kontinent über den Weg laufen. Warum diese Story aber überhaupt erzählt wird, bleibt im Dunkeln.</p>
<p>Denn hier könnte problemlos ein 90-jähriger mit schwachem Herzen einschalten, ohne je Gefahr zu laufen, sich auch nur ein einziges Mal aufzuregen. <em>Weihnachten in der Wildnis</em> ist nicht nur komplett überraschungsfrei, sondern weist auch nicht den Anflug von Spannung auf. Hier geht der Puls garantiert nur in die Höhe, wenn man an Diabetes erkrankt ist und den Zuckergehalt der Geschichte nicht verträgt. Immerhin etikettiert Netflix den Film daher korrekt mit der Jahreszeit, in der am meisten Süßigkeiten gegessen werden.</p>
<figure id="attachment_7087" aria-describedby="caption-attachment-7087" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-7087 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/wildnis-2-1024x683.jpg" alt="Weihnachten in der Wildnis" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/wildnis-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/wildnis-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/wildnis-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/wildnis-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/wildnis-2-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-7087" class="wp-caption-text">Dort lernt sie nicht nur den Tierschützer und Piloten Derek kennen, sondern auch dessen Hilfsprojekt für Elefantenwaisen.</figcaption></figure>
<h3>Weihnachten in der Wildnis: Alles gut!</h3>
<p>Nach ihrem Erfolg in Sex and the City hat Kristin Davis nie wieder eine ähnlich gute Rolle bekommen. Und so verschlug es die Schauspielerin in die Niederungen des TV-Films für Produktionen von Hallmark, die das Filmpendant zu billigsten Groschenheftchen darstellen. Und auch diese Produktion ist davon nicht allzu weit entfernt. Problemchen, so es sie überhaupt einmal gibt, werden im Minutentakt gelöst, die Love-Story zwischen den beiden Figuren wird kaum je entwickelt und plätschert gemächlich dahin, ohne je interessant zu werden.</p>
<p>Die Drehbuchautoren Neal und Tippi Dobrofsky haben schon viele Scripts geschrieben &#8211; und die Hälfte davon trägt das Wort Weihnachten im Titel. Die andere Hälfte nutzt Wedding oder Love für eine schmissige Überschrift. Und auch Regisseur Ernie Barbarash blickt auf eine lange Liste von TV-Movies zurück, die sich mit Weihnachten beschäftigen. Und so ist die Zielgruppe für diesen Film auch klar definiert. Wer sich mit größtmöglicher Harmlosigkeit unterhalten lassen möchte, der ist hier genau richtig.</p>
<p>Den beiden Stars David und Lowe kann man angesichts der fast nicht vorhandenen Handlung und den mauen Dialogen eigentlich keinen Vorwurf machen &#8211; die versuchen vermutlich sogar ihr Bestes. Dass <em>Weihnachten in der Wildnis</em> nicht zur kompletten Zeitverschwendung verkommt, hat der Film denn auch nur den vielen schönen Naturaufnahmen von Afrikas Flora und Fauna zu verdanken. Die gibt es aber in tollen Dokumentation auch &#8211; und die sind sogar noch spannend und interessant. Beides trifft auf <em>Weihnachten in der Wildnis</em> nicht zu.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Wer sich vor dem Fest gern komplett belanglosen und überzuckerten Wohlfühl-Kitsch antun möchte, ist mit <em>Weihnachten in der Wildnis</em> gut bedient. Die Figuren sind hemmungslos sympathisch, eine Story kaum vorhanden und der Tierschutz in Afrika dient sogar noch als politisch korrektes Feigenblatt für die harmlose Love-Story. Dafür gibt es garantiert auch ein Publikum. Mit einem Film, der eine irgendwie geartete Botschaft vermitteln will oder sich um interessanten Inhalt bemüht, hat das aber nichts zu tun. Das hat eher Daily-Soap-Niveau.</p>
<p><strong>Weihnachten in der Wildnis startet am 1. November 2019 bei Netflix.</strong></p>
<p>Weiter Kritiken zu Netflix-Filmen <a href="https://lauterfilme.de/netflix-filmkritik-im-ueberblick/">finden Sie hier</a>.</p>
<figure id="attachment_7088" aria-describedby="caption-attachment-7088" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-7088 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/wildnis-3-1024x683.jpg" alt="Weihnachten in der Wildnis" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/wildnis-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/wildnis-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/wildnis-3-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/wildnis-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/11/wildnis-3-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-7088" class="wp-caption-text">Die Nähe zu unberührten Natur und den friedlichen Dickhäutern hilft Kate, sich neu zu entdecken.</figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-weihnachten-in-der-wildnis/">Filmkritik: Weihnachten in der Wildnis</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
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