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	<title>Lovecraft - lauterfilme.de</title>
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	<title>Lovecraft - lauterfilme.de</title>
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		<title>Filmkritik: Underwater</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2020 14:47:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Einen solchen Problemfilm wie &#8222;Underwater&#8220; gab es lange nicht, Noch für Fox produziert, die den Sci-Fi-Streifen aber während der Verhandlungen mit Disney nicht ins Kino brachten, wurde das Unterwasser-Spektakel Anfang des Jahres doch noch gestartet. Allerdings nur in homöopathischen Dosen und fast komplett ohne Marketing-Etat. Dementsprechend spielte der Film bislang nur etwa die Hälfte seiner Kosten ein. Aber ist er wirklich so schlecht, wie Fox und Disney ihn offenbar gesehen haben? Das klärt die Kritik. Nachdem Regisseur William Eubank 2014 [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Einen solchen Problemfilm wie &#8222;Underwater&#8220; gab es lange nicht, Noch für Fox produziert, die den Sci-Fi-Streifen aber während der Verhandlungen mit Disney nicht ins Kino brachten, wurde das Unterwasser-Spektakel Anfang des Jahres doch noch gestartet. Allerdings nur in homöopathischen Dosen und fast komplett ohne Marketing-Etat. Dementsprechend spielte der Film bislang nur etwa die Hälfte seiner Kosten ein. Aber ist er wirklich so schlecht, wie Fox und Disney ihn offenbar gesehen haben? Das klärt die Kritik.</strong></p>
<p>Nachdem Regisseur William Eubank 2014 seinen viel beachteten Independent-Sci-Fi-Thriller &#8222;The Signal&#8220; veröffentlichte, machte er sich an die Arbeit zu <em>Underwater</em>. Im Mai 2017 hatte er den Film abgedreht, spätestens Anfang 2018 dürfte <em>Underwater</em> also komplett fertig gewesen sein. Und dann begann das Warten, für alle Beteiligten an diesem Projekt sicher nicht unbedingt das Wunsch-Ergebnis. Warum sowohl Fox als auch Disney solche Probleme mit dem Film hatten, lässt sich nur vermuten. Vielleicht lag es an der ungewöhnlichen Mischung.</p>
<figure id="attachment_8802" aria-describedby="caption-attachment-8802" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-8802 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/under-1.jpg" alt="Underwater" width="1024" height="680" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/under-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/under-1-300x199.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/under-1-768x510.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/under-1-360x240.jpg 360w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-8802" class="wp-caption-text">Captain Lucien hat einen Plan, wie er die letzten Überlebenden der Katastrophe retten will.</figcaption></figure>
<h3>Underwater: Die Handlung</h3>
<p>Technikerin Norah (Kristen Stewart) hat sich gerade die Zähne geputzt, als ihre Welt auf dem Grund des Ozeans untergeht. Die Forschungs- und Bohrstation Kepler im Marianengraben scheint durch ein Erdbeben durchgeschüttelt worden zu sein und Norah versucht verzweifelt, durch halb verschüttete Gänge und überflutete Decks die Zentrale der Anlage zu erreichen. Dort trifft sie auf Captain Lucien (Vincent Cassel) und weitere Überlebende des Unglücks. Schnell fasst der erfahrene Lucien den Plan, in Taucheranzügen über den Meeresgrund zu einer weiter entfernten Bohrstation zu gehen.</p>
<p>Dort, so hofft er, sind noch intakte Rettungskapseln zu finden, die den Sechserpack Überlebender in Sicherheit bringen können. Doch was als Naturkatastrophe beginnt, wird bald zur lebensgefährlichen Bedrohung von einer ganz anderen Seite. Möglicherweise durch die Bohrungen hat die Station offenbar eine bislang unbekannte Lebensform befreit, die nun Jagd auf die Menschen der Kepler-Station macht. Und auch für Norah und ihre Kollegen wird die Luft sprichwörtlich dünner, denn die Wesen sind hochaggressiv und machen keine Gefangenen &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/jCFWEzIVILc" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Underwater: (K)eine Katastrophe</h3>
<p>Wie eigentlich immer bei solchen Filmen verrät der Trailer schon zu viel. Denn je weniger der Zuschauer von der Handlung des Films weiß, desto besser ist <em>Underwater</em>. So könnte das Publikum durchaus glauben, es bekäme einen Unterwasser-Katastrophenfilm zu sehen, in dem die Überlebenden versuchen, an die Oberfläche zu kommen. Aber <em>Underwater</em> entwickelt sich nach der Hälfte des Films zum waschechten Sci-Fi-Monster-Horror in der Tradition von &#8222;Alien&#8220;. Und das deutet der Trailer leider auch bereits mehr als deutlich an.</p>
<p>Und ja, der Film hat durchaus Schwächen. So eine Total-Katastrophe, wie man das nach dem Benehmen der Studios eigentlich erwarten musste, ist <em>Underwater</em> aber nicht. Denn vieles an dem düsteren Sci-Fi-Thriller ist durchaus sehenswert. Zum Beispiel die sehr gelungene Ausstattung. Natürlich erinnern die engen, dunklen Gänge der Station ein wenig an die engen, dunklen Gänge der Nostromo- aber welche Station in Filmen tut das nicht? Ist man <em>Underwater</em> freundlich gesinnt, lässt es sich sogar als Hommage vor dem großen Vorbild auslegen.</p>
<figure id="attachment_8803" aria-describedby="caption-attachment-8803" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-8803 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/under-2.jpg" alt="Underwater" width="1024" height="640" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/under-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/under-2-300x188.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/under-2-768x480.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/under-2-400x250.jpg 400w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-8803" class="wp-caption-text">Dieser Plan schließt einen Spaziergang auf dem Meeresgrund in 10000 Meter Tiefe ein.</figcaption></figure>
<h3>Underwater: Licht und Schatten</h3>
<p>Auch die Besetzung kann sich sehen lassen. Hauptfigur ist die von Kristen Stewart gespielte Norah, die als drahtige Amazone den halben Film in Unterwäsche zu sehen ist und nicht nur deshalb an Sigourney Weavers erste Alienjagd erinnert. Überhaupt sind die Überlebenden der Kepler einigen Besatzungsmitgliedern der Nostromo gar nicht so unähnlich. Wie Vincent Cassel als besonnener Captain, T.J. Miller als Spaßvogel der Truppe oder Jessica Henwick als verängstigte Forscherin. Die Schauspieler sind hier nicht das Problem, sondern wie so oft &#8211; das Drehbuch.</p>
<p>Dann nach einem vielversprechenden Auftakt irgendwo zwischen &#8222;Deep Blue Sea&#8220; und &#8222;Deep Star Six&#8220; gehen den Autoren Brian Duffield und Adam Cozad offensichtlich die Ideen aus. Und es beginnt eine gefühlte halbe Stunde, in der die Überlebenden über den Meeresgrund laufen und diffuse Gestalten in der Dunkelheit anleuchten. Nach der guten ersten halben Stunde ist das schon ein deutlicher Spannungsabfall. Dazu kommt die Mischung des Katastrophenfilms mit dem von <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-die-farbe-aus-dem-all/">H.P. Lovecraft</a> erschaffenen Ctulhu-Mythos, der hier eine Rolle spielt.</p>
<p>Das mag Fans des Autors freuen, kommt hier aber derart unerwartet und wenig vorbereitet, dass es sich nicht wirklich zusammenfügen will. Zudem verabschiedet sich der Film mit dieser Entscheidung endgültig vom irgendwie noch vorstellbaren Thriller endgültig zum Fantasy-Horror. Dass das Finale zumindest einer Lovecraft-Story alle Ehre machen würde, hilft da nur noch wenig. Und das mag auch der Grund sein, warum Fox und Disney das Projekt beide nur mit spitzen Fingern anfassen wollten. Aber zumindest Fox wusste ja vorher, was da kommen würde.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Auch wenn <em>Underwater</em> mit den großen seiner Zunft nicht mithalten kann, so ist er doch weit von dem Total-Ausfall entfernt, den man aufgrund des Verhaltens der beteiligten Studios vermuten musste. Gut getrickst und gut gespielt, muss er sich nur den Schwächen im Drehbuch geschlagen geben und mutet einem unkundigen Publikum mit dem finalen Richtungsschwenk schon einiges zu. Lovecraft-Fans dürften hingegen mehr Freude an diesem Film haben. Für Thriller- und Horrorfans ist der zumindest optisch starke Film durchaus einen Blick wert.</p>
<p><strong>Underwater ist seit dem 20. Mai 2020 auf DVD und Blu-Ray im Handel.</strong></p>
<figure id="attachment_8804" aria-describedby="caption-attachment-8804" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-8804 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/under-3.jpg" alt="Underwater" width="1024" height="567" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/under-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/under-3-300x166.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/05/under-3-768x425.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-8804" class="wp-caption-text">Aber Emily Norah und die anderen rechnen nicht mit dem ungebetenen Besuch draußen vor der Station.</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Filmkritik: Die Farbe aus dem All</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Feb 2020 14:50:16 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Lovecraft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der amerikanische Schriftsteller H.P. Lovecraft gehört zu den Begründern der modernen Horror-Literatur. Doch im Vergleich zu Horror-König Stephen King wurden bisher nur wenige Werke Lovecrafts verfilmt &#8211; und das meist nicht sonderlich gut. Obwohl also immer wieder von Lovecraft-Einflüssen in erfolgreichen Horrorfilmen die Rede ist, hat sein eigenes Werk bisher kaum Beachtung im Kino gefunden. &#8222;Die Farbe aus dem All&#8220; von Regie-Rückkehrer Richard Stanley soll das nun ändern. Kann das passieren? 1990 ging Richard Stanleys Stern mit dem selbst geschriebenen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der amerikanische Schriftsteller H.P. Lovecraft gehört zu den Begründern der modernen Horror-Literatur. Doch im Vergleich zu Horror-König Stephen King wurden bisher nur wenige Werke Lovecrafts verfilmt &#8211; und das meist nicht sonderlich gut. Obwohl also immer wieder von Lovecraft-Einflüssen in erfolgreichen Horrorfilmen die Rede ist, hat sein eigenes Werk bisher kaum Beachtung im Kino gefunden. &#8222;Die Farbe aus dem All&#8220; von Regie-Rückkehrer Richard Stanley soll das nun ändern. Kann das passieren?</strong></p>
<p>1990 ging Richard Stanleys Stern mit dem selbst geschriebenen Sci-Fi-Horrorfilm &#8222;Hardware&#8220; auf. Die Fans feierten den blutigen Endzeit-Thriller nicht nur für die spannende Story um einen Killer-Roboter, sondern auch für die Mitwirkung von Rock-Größen wie Iggy Pop, Lemmy und Carl McCoy. Nach dem nächsten Film &#8222;Dust Devil&#8220; fing Stanley schließlich den scheinbar dicken Fisch. Die Neuverfilmung von &#8222;Die Insel des Dr. Moreau&#8220; nach dem Roman von H.G. Wells geriet aber zum Desaster &#8211; und Stanley drehte mehr als 20 Jahre keinen Horrorfilm mehr &#8211; bis jetzt. Hat es der Südafrikaner immer noch drauf?</p>
<figure id="attachment_7964" aria-describedby="caption-attachment-7964" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-7964 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/color-1.jpg" alt="Die Farbe aus dem All" width="1024" height="576" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/color-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/color-1-300x169.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/color-1-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-7964" class="wp-caption-text">Nach langer Krankheit geht es Theresa Gardner besser &#8211; und Gatte Nathan hofft auf gute Zeiten.</figcaption></figure>
<h3>Die Farbe aus dem All: Die Handlung</h3>
<p>Familie Gardner um Vater Nathan (Nicolas Cage) und Mutter Theresa (Joely Richardson) hat harte Zeiten hinter sich. Nach der Krebs-OP Theresas hat sich die fünfköpfige Familie auf einer Farm in der Nähe der (fiktiven) Stadt Arkham niedergelassen. Tochter Lavinia (Madeleine Arthur) wurde dort zur Wicca-Anhängerin, Bruder Benny (Brendan Meyer) durch den Waldhippie Ezra (Tommy Chong) zum Kiffer. Und der jüngste Sohn Jack (Julian Hillard, <a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-spuk-in-hill-house/">&#8222;Spuk in Hill House&#8220;</a>) ist verstört und spricht meistens nur noch mit dem Familienhund Sam.</p>
<p>Eines Nachts schlägt ein Meteorit direkt neben dem Farmhaus im Vorgarten ein, der bei der Landung ein intensives violettes Leuchten erzeugt. Und nur kurze Zeit später beginnen auf dem Hof der Gardners unheilvolle Veränderungen. Junior Jack spricht mit angeblichen Freunden, die im alten Brunnen leben. Vater Nathan hat seine Gefühle zunehmend nicht mehr unter Kontrolle. Und überall auf dem Gelände wachsen plötzlich völlig unbekannte, violette Pflanzen. Bald scheint die Wahrnehmung bei der ganzen Familie nicht mehr recht zu funktionieren &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/RfYAXMwCpk0" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Worum geht es bei Lovecraft?</h3>
<p>Um zu verstehen, warum es so wenige Lovecraft-Verfilmungen gibt, die bei Kennern des Autors &#8211; und Horrorfans allgemein &#8211; gut ankommen, muss man sich mit dem eigenbrötlerischen und schwierigen Schriftsteller und seinen bevorzugten Themen befassen. <em>Die Farbe aus dem All</em>, obwohl nicht unbedingt dem<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Cthulhu-Mythos" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Cthulhu-Mythos</a> zuzuordnen, ist wohl die bekannteste Kurzgeschichte des lovecraftschen &#8222;Cosmic Horror&#8220;. Eine Bedrohung aus den Tiefen des Alls, der die Menschen nichts entgegenzusetzen haben. Schon allein deshalb, weil das Wissen fehlt.</p>
<p>Obwohl Lovecraft den Schrecken selten genau benannte und sich auf Begriffe wie &#8222;unsagbares Grauen&#8220; und ähnliches beschränkte, ging es in seinen Geschichten meist um Menschen, die lange vergessenes Übel (Die Großen Alten) entdecken oder sich mit Gefahren aus dem unbekannten Universum auseinandersetzen mussten. In aller Regel ging das für die Protagonisten nicht gut aus, oft endeten die Erzähler oder die Figuren, über die der Erzähler sprach, im Irrenhaus oder auf dem Friedhof. Lovecraft-Storys enden oft tragisch, um zu unterstreichen, wie chancenlos die Menschheit doch letztlich gegen solch überlegenes Grauen wäre.</p>
<figure id="attachment_7965" aria-describedby="caption-attachment-7965" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-7965 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/color-2.jpg" alt="Die Farbe aus dem All" width="1024" height="582" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/color-2.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/color-2-300x171.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/color-2-768x437.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-7965" class="wp-caption-text">Doch dann stürzt ein Meteorit vor dem Haus ab &#8211; und die Umgebung beginnt bald, sich zu verändern.</figcaption></figure>
<h3>Die Farbe aus dem All: Eine würdige Verfilmung?</h3>
<p>Wenn man diese Maßstäbe an den neuen Film von Richard Stanley anlegt, kann man dem Regisseur bescheinigen, dass er zu den Regisseuren gehört, die Lovecrafts Faszination auf Leser verstanden haben. Denn er bemüht sich in seinem Film nicht nur um eine recht genaue Umsetzung der Handlung, obwohl er sich aus den 1920ern in die Jetztzeit versetzt. Stanley versucht auch, die Emotionen hervorzurufen, die zu einer Lovecraft-Story gehören. Das Unverständnis angesichts einer nicht fassbaren Bedrohung, die Ohnmacht, mit der die Figuren dieser Bedrohung begegnen.Und die Verzweiflung der Protagonisten, wenn sie merken, dass sie dem Grauen nicht entrinnen können.&nbsp;</p>
<p>Zudem tappt Stanley nicht in die Falle, dem Zuschauer zwingend erklären zu müssen, warum die Dinge so geschehen wie sie es tun. Viele andere Versuche, eine Story des Autors zu verfilmen, scheiterten genau daran. Eine spannende Handlung zu erzählen, ohne sie aufzulösen, und das Publikum dennoch nicht zu verärgern, ist aber eine Kunst, die nur wenige beherrschen. Mit <em>Die Farbe aus dem All</em> nimmt Stanley diese Emotionen auf und gibt sie durch seine Schauspieler ans Publikum weiter. Daher gehört sein Film zu den besten Lovecraft-Umsetzungen bisher.</p>
<h3>Die Farbe aus dem All: Ein neues Ding aus einer anderen Welt?</h3>
<p>Der Regisseur verzichtet im Gegensatz zu Lovecraft aber nicht auf die eine oder andere derbe Optik. Und macht das auch genau richtig, denn ausschließlich mit Andeutungen ist es schwer, den Terror zu erzeugen, der Stanley offenkundig für sein Werk vorschwebte. Daher bezieht er sich ausdrücklich auf den Klassenprimus des Sci-Fi-Body-Horror schlechthin: John Carpenters &#8222;The Thing&#8220; (<a href="https://lauterfilme.de/the-thing-erweitertes-remake-geplant/">Neu-Verfilmung kommt!</a>). Wer nun aber gleich mäkeln möchte: Who goes there?, die literarische Vorlage zu <em>The Thing</em>, ist von 1938, Die Farbe aus dem All erschien 1927. Wer hier von wem inspiriert war, sei also mal dahingestellt.</p>
<p>Natürlich kann Stanleys Film mit Carpenters Meisterwerk nicht konkurrieren, aber das will er auch gar nicht. Denn der Body-Horror-Aspekt ist hier nur ein Teil des Grauens. Die biologische und psychische Invasion, die Lovecraft beschrieb, und die Stanley stark umsetzt, ist überall und allgegenwärtig, kein einzelnes Wesen. Und der Angriff der <em>Farbe aus dem All</em> auf den Verstand ihrer Opfer inszeniert Stanley genauso gekonnt wie die physischen Deformierungen, die im Film vorkommen. Und sorgt so für einen Horrorfilm, der auf mehreren Ebenen funktioniert.</p>
<figure id="attachment_7966" aria-describedby="caption-attachment-7966" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-7966 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/color-3.jpg" alt="Die Farbe aus dem All" width="1024" height="522" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/color-3.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/color-3-300x153.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/color-3-768x392.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-7966" class="wp-caption-text">Violette Pflanzen und Insekten und ständig ein farbiger Himmel &#8211; Nathan merkt bald, dass hier etwas seine Familie bedroht.</figcaption></figure>
<h3>Die Farbe aus dem All: Guter Cage, bessere Frauen</h3>
<p>Auch schauspielerisch bewegt sich der Film im grundsoliden Bereich. Natürlich richten sich zuerst alle Augen auf Nicolas Cage, auch weil viele Kritiken die <em>Farbe aus dem All</em> mit &#8222;Mandy&#8220; vergleichen &#8211; wegen des gleichen Produzenten-Teams. Cage spielt den Farmer Nathan zu Beginn sehr zurückgenommen, nur um sich später umso mehr in den Wahnsinnigen zu verwandeln, der sich zwischen katatonischen und cholerischen Phasen hin und her wechselt. Die Frauen laufen ihm allerdings in diesem Film klar den Rang ab.</p>
<p>Joely Richardson ist als frische operierte Krebs-Patientin der Charakter, der die meisten Emotionen auslösen dürfte. Und das liegt neben der Handlung auch an ihrem gutem Spiel, das wirklich zu Herzen geht. Madeleine Arthur ist als Tochter Lavinia nicht nur die heimliche Hauptfigur des Films, sondern spielt die junge Frau, die zwischen Flucht vor dem Grauen und Loyalität zur Familie fast zerrissen wird, mit viel Herzblut. Und der junge Julian Hillard, der in <em>Spuk in Hill House</em> bereits überzeugend agierte, liefert auch hier mehr als ordentlich ab.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Als Lovecraft-Fan kann man Richard Stanley nur gratulieren. Mit sehr genauer Umsetzung der Handlung und des schleichenden Horrors, für den Lovecraft berühmt ist, gelingt dem Regisseur und Drehbuchautor mit <em>Die Farbe aus dem All</em> eine starke Umsetzung einer der beliebtesten Kurzgeschichten des Schriftstellers. Hart, traurig und gut gespielt. Und es kommt noch besser! Gerüchte besagen, dass Stanley eine ganze Trilogie von Lovecraft-Filmen drehen soll, falls <em>Die Farbe aus dem All</em> erfolgreich ist. Als nächste Verfilmung soll dann angeblich &#8222;Das Grauen von Dunwich&#8220; adaptiert werden. Angesichts dieses Films kann man da nur sagen: Her damit!</p>
<p><strong>Die Farbe aus dem All startet am 5. März 2020 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_7967" aria-describedby="caption-attachment-7967" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-7967 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/color-4.jpg" alt=" " width="1024" height="624" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/color-4.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/color-4-300x183.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/02/color-4-768x468.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-7967" class="wp-caption-text">Das Grauen aus dem All macht selbst vor Jack, dem Jüngsten der Familie, nicht halt.</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: The Beach House</title>
		<link>https://lauterfilme.de/the-beach-house-kritik-film/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jan 0201 19:45:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vom Kleinen ins Große: Viele Horrorfilme schildern anhand einer kleinen Gruppe von Menschen ein weitaus größere Bedrohung. So wie George A. Romero, der die globale Zombieplage 1968 in seinem Night of the Living Dead in einem einzigen Haus kumulierte und dennoch das ganze Ausmaß der Verwüstung deutlich machte. Das brachte der damals junge Filmemacher mit vergleichsweise winzigem Budget von etwa 114000 Dollar auf die Leinwand, der Film spielte mehr als 30 Millionen Dollar ein. Wesentlich teurer dürfte auch &#8222;The Beach [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Vom Kleinen ins Große: Viele Horrorfilme schildern anhand einer kleinen Gruppe von Menschen ein weitaus größere Bedrohung. So wie George A. Romero, der die globale Zombieplage 1968 in seinem Night of the Living Dead in einem einzigen Haus kumulierte und dennoch das ganze Ausmaß der Verwüstung deutlich machte. Das brachte der damals junge Filmemacher mit vergleichsweise winzigem Budget von etwa 114000 Dollar auf die Leinwand, der Film spielte mehr als 30 Millionen Dollar ein. Wesentlich teurer dürfte auch &#8222;The Beach House&#8220; von Regisseur und Drehbuchautor Jeffrey A. Brown nicht gewesen sein. Doch auch er erzählt eine kleine Geschichte mit großen Auswirkungen. Wie gut ist er?</p>
<figure id="attachment_13731" aria-describedby="caption-attachment-13731" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13731 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/house-1n.webp" alt="The Beach House" width="1024" height="554" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/house-1n.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/house-1n-300x162.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/house-1n-768x416.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/house-1n-750x406.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13731" class="wp-caption-text">Emily und Randall wollen ein wenig entspannen, landen aber mitten im Grauen.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>Emily (Liana Liberato) und Randall (Noah Le Gros) fahren heimlich zum Strandhaus von Randalls Vater, um dort zu entspannen und sich einige Tage vom Alltag zurückzuziehen. Denn Randall hat gerade die Uni geschmissen und versucht nun auch Emily zu überreden, auf eine Karriere zu verzichten. Doch die angehende Chemikerin hat zu hohe Ziel, um sie aufzugeben. So herrscht zwischen den beiden eine gespannte Atmosphäre. Die noch verstärkt wird, als Emily am nächsten Morgen bemerkt, dass sie nicht allein im Haus sind. Schnell klärt sich auf, dass Mitch (Jake Weber) und Jane (Maryann Nagel), Freunde von Randalls Vater, hier für eine Weile wohnen.</p>
<p>Denn Jane ist todkrank und Mitch möchte ihr die letzten Woche so schön wie möglich machen. Nach anfänglichen Irritationen verbringen die Paare einen netten Abend miteinander, der schließlich mit Alkohol und Drogen endet &#8211; und dem Verschwinden von Jane in einem merkwürdigen Nebel, der vom Ozean her über das Land zieht. Als Mitch sie nach Stunden findet, scheint sie merkwürdig orientierungslos und bekommt kaum Luft. Am nächsten Morgen ist von Mitch und Jane nichts zu sehen und so gehen Emily und Randall zum Strand hinunter. Doch dort wartet das Grauen &#8230;</p>
<p><iframe title="The Beach House - Official Trailer [HD] | A Shudder Original" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/GLa9mY4FUBM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Überzeugendes Debüt</h2>
<p>Regisseur und Drehbuchautor Jeffrey A. Brown legt mit <strong>The Beach House</strong> hier seinen ersten langen Spielfilm vor &#8211; und das macht er erstaunlich gut. Dass er bisher hauptsächlich als Scout für passende Drehorte fungierte, sieht man seinem Film ebenso an wie die Tatsache, dass Brown schon einige andere Aufgaben hinter den Kulissen übernahm. Denn trotz sichtbar geringen finanziellen Möglichkeiten ist <strong>The Beach House</strong> überall dort überzeugend, wo es wirklich darauf ankommt. Das fängt mit der Location an, einem fast menschenleeren Küstenort irgendwo im Osten der USA, der durch grauen Himmel und eine große Stille schon von Beginn an für eine düstere Atmosphäre sorgt.</p>
<p>Und geht mit überzeugender Kamera-Arbeit, einem guten Tempo der Story und nicht zuletzt starken Schauspielern weiter. <strong>The Beach House</strong> zieht von Beginn an in eine Richtung, die dem Zuschauer aber erst später wirklich bewusst wird. Daher wirken viele Szenen überraschend, ergeben aber im Rückblick ein stimmiges Gesamtbild. Vor allem die Größe des Plots, die sich erst im letzten Drittel offenbart, hätte man diesem kleinen, aber feinen Horrorfilm zu Beginn nicht unbedingt zugetraut. Zudem spielt Brown gekonnt mit Urängsten, die so gut wie jeder Zuschauer nachvollziehen kann. Und der Lovecraft-Touch, der <strong>The Beach House</strong> im Vorfeld bescheinigt wurde, ist ebenfalls nachvollziehbar.</p>
<figure id="attachment_13732" aria-describedby="caption-attachment-13732" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13732 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/house-2n.webp" alt="Liana Liberato" width="1024" height="607" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/house-2n.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/house-2n-300x178.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/house-2n-768x455.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/house-2n-750x445.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13732" class="wp-caption-text">Emily merkt, dass mit ihrem Freund etwas nicht stimmt. Kann sie ihm helfen?</figcaption></figure>
<h2>Lovecraft-Feeling für Fans</h2>
<p>Denn wie bei vielen Storys des berühmten Schriftstellers kommt auch hier das Grauen von einem Ort, der von jeher Angst im Menschen auslöst &#8211; aus dem Meer. Und das fängt Brown in Details stark und zum Teil auch ganz schön eklig ein. Wie aus dem Nichts erscheinen die Bedrohungen und wirken so fremdartig und kalt, dass es einen schaudert. Brown fängt viel von dem Gefühl kosmischen Horrors ein, den Lovecraft erfand, um die Ohnmacht und Hilflosigkeit angesichts der Ereignisse zu verdeutlichen. Und weil Brown nicht mit Millionen um sich werfen konnte, nutzt der Filmemacher für seine Schockmomente Bilder, die in ihrer Einfachheit so gut wie jeden Zuschauer durchschütteln.</p>
<p>In den wenigen Momenten, wo die Spezialeffekte dann aber überzeugen müssen um die Wirkung nicht zu ruinieren, funktioniert auch das. Allerdings nur bei einem Publikum, das auch Antennen für den subtilen schleichenden Horror hat, den Brown hier erschafft. Für Fans von konventionellen Teenie-Slashern oder Splatter-Film hat <strong>The Beach House</strong> wenig zu bieten. Zudem entstehen viele der gruseligsten Bilder in Browns Film im eigenen Kopf, da er sie nicht zeigen wollte oder mangels Budget nicht zeigen konnte. Das gilt auch für die Grundregel &#8222;Show, don&#8217;t tell&#8220;. Nicht alles, was der Zuschauer zum Verständnis der Story braucht, kann Brown zeigen, manches muss er deshalb erzählen (lassen).</p>
<figure id="attachment_13733" aria-describedby="caption-attachment-13733" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13733 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/house-3n.webp" alt="The Beach House" width="1024" height="674" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/house-3n.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/house-3n-300x197.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/house-3n-768x506.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/house-3n-750x494.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13733" class="wp-caption-text">Seltsame Lebensformen tauchen am Strand auf. Sind sie harmlos oder gefährlich?</figcaption></figure>
<p>Vor allem im dritten Akt lässt <strong>The Beach House</strong> immer dann Federn, wenn apokalyptische Bilder der Story gut tun würden. Brown bleibt bis zum Ende auf einer kleinen und persönlichen Ebene, auf der er seine Helden agieren lässt. Damit steht er zwar in den Fußstapfen regional überschaubarer Lovecraft-Storys wie <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-die-farbe-aus-dem-all/"><strong>Die Farbe aus dem All</strong></a>, aber er kann im Finale nicht mehr zulegen. Dafür verzichtet der Film weitgehend auf Jump-Scares und verlässt sich völlig auf seine Atmosphäre und die Qualität der Geschichte. Damit dürfte <strong>The Beach House</strong> ein Film sein, der garantiert nicht jedem Horrorfan gefällt, der dafür aber echte Liebhaber finden dürfte.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p>Mit <strong>The Beach House</strong> liefert Jeffrey A. Brown ein gelungenes Langfilm-Debüt ab, dass mit guten Schauspielern und einer stetig wachsenden, unheimlichen Atmosphäre aufwarten kann. Zwar erfindet der Low-Budget-Horror, der wegen der fehlenden Blockbuster den Weg ins Kino geschafft hat, das Genre keinesfalls neu und bedient sich bekannter Versatzstücke. Aber das macht er so gut, dass er zumindest Fans etwas abseitigerer Horrorfilme durchaus erreichen könnte. Kein Hochglanz-Horror von der Stange, aber ein Film, der durchaus nachhallt. Und für Fans von Frank Schätzings Erfolg <strong>Der Schwarm</strong> eine echte Empfehlung ist.</p>
<p><strong>The Beach House startet am 22. Oktober 2020 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_13734" aria-describedby="caption-attachment-13734" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13734 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/house-4n.webp" alt="Liana Liberato" width="1024" height="554" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/house-4n.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/house-4n-300x162.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/house-4n-768x416.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/01/house-4n-750x406.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-13734" class="wp-caption-text">Emily weiß: Randall muss dringend hier weg und in ein Krankenhaus. Aber wird sie die geheimnisvolle Macht, die hier wirkt, auch gehen lassen?</figcaption></figure>
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