<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Europäisch - lauterfilme.de</title>
	<atom:link href="https://lauterfilme.de/tag/europaeisch/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://lauterfilme.de/tag/europaeisch/</link>
	<description>Filme, Serien und viel mehr</description>
	<lastBuildDate>Sat, 18 May 2019 09:53:28 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.7.1</generator>

<image>
	<url>https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2016/12/logo-flavicon.jpg</url>
	<title>Europäisch - lauterfilme.de</title>
	<link>https://lauterfilme.de/tag/europaeisch/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Filmkritik: Euphoria</title>
		<link>https://lauterfilme.de/filmkritik-euphoria/</link>
					<comments>https://lauterfilme.de/filmkritik-euphoria/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 May 2018 21:55:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Arthouse]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
		<category><![CDATA[Europäisch]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lauterfilme.de/?p=4112</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein Drama um zwei Schwestern, die sich nach ihrer Kindheit immer weiter auseinander gelebt haben. Bis ein trauriger Grund sie wieder zusammen bringt. &#8222;Euphoria&#8220;, der erste englischsprachige Film der schwedischen Regisseurin Lisa Langseth, hört sich an wie schwermütiges Arthouse-Kino, trotz Stars wie Alicia Vikander und Eva Green &#8211; aber stimmt das auch? Schweden hat in den vergangenen Jahren einige Schauspieler nach Hollywood exportiert. Die momentan bekannteste ist sicher Alica Vikander, die nicht nur mit einem anderen Superstar &#8211; Michael Fassbender [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-euphoria/">Filmkritik: Euphoria</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein Drama um zwei Schwestern, die sich nach ihrer Kindheit immer weiter auseinander gelebt haben. Bis ein trauriger Grund sie wieder zusammen bringt. &#8222;Euphoria&#8220;, der erste englischsprachige Film der schwedischen Regisseurin Lisa Langseth, hört sich an wie schwermütiges Arthouse-Kino, trotz Stars wie Alicia Vikander und Eva Green &#8211; aber stimmt das auch?</strong></p>
<p>Schweden hat in den vergangenen Jahren einige Schauspieler nach Hollywood exportiert. Die momentan bekannteste ist sicher Alica Vikander, die nicht nur mit einem anderen Superstar &#8211; Michael Fassbender &#8211; verheiratet ist, sondern auch die neue Lara Croft in <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-tomb-raider/">&#8222;Tomb Raider&#8220;</a> spielte. Davor erlangte sie Aufmerksamkeit in &#8222;Ex Machina&#8220;, &#8222;The Danish Girl&#8220; (Oscargewürdigt) und <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-tulpenfieber/">&#8222;Tulpenfieber&#8220;</a>, kennt sich also auch im Autorenkino aus. In Euphoria spielt sie nicht nur eine der Hauptrollen, sie produzierte den Film auch mit. Sollte man sich das ansehen?</p>
<figure id="attachment_4116" aria-describedby="caption-attachment-4116" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-4116 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/euph-1-1024x684.jpg" alt="Euphoria" width="750" height="501" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/euph-1-1024x684.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/euph-1-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/euph-1-768x513.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/euph-1-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/euph-1-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/euph-1.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-4116" class="wp-caption-text">Zu Beginn ahnt Ines noch nichts vom wahren Grund ihres Treffens.</figcaption></figure>
<h3>Euphoria: Die Handlung</h3>
<p>Auch wenn es ein paar Minuten dauert, bis die Wahrheit ans Licht kommt, ahnen kann man es schon früh. Emilie (Eva Green), die ältere Schwester der Künstlerin Ines (Alicia Vikander) ist todkrank. Weil es bei Ines momentan nicht so gut läuft, nimmt sie die Einladung an, ihre Schwester in Europa zu treffen, nachdem sie sich Jahre nicht gesehen haben. Und als Emilie mit ihr in ein ganz spezielles Sanatorium reist, erfährt die jüngere Schwester endlich die Wahrheit: Emilie hat Krebs im Endstadium und will an diesem Ort ihr Leben beenden.</p>
<p>Zuerst reagiert Ines wütend und ist dicht davor, sofort abzureisen, doch durch gutes Zureden der Sterbebegleiterin Marina (Charlotte Rampling) bleibt Ines. Und versucht, längst zerrissene Bande zwischen ihr und ihrer so nervtötend gefühlvollen Schwester wieder zu flicken. Denn die zeit läuft den beiden davon und es gäbe noch so viel zu sagen, was unausgesprochen im Raum schwebt. Aber kann sich Ines in der kurzen Zeit wirklich wieder an ihre Schwester gewöhnen, bevor die geht?<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/R7yPUgWjpsw" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Euphoria: Kurz &#8211; und doch zu lang</h3>
<p>Mit gut 100 Minuten ist Euphoria wirklich nicht sonderlich lang, fühlt sich aber deutlich länger an. Das liegt hauptsächlich an der Story, die eigentlich nicht genug hergibt für einen Spielfilm. Spätestens nach 30 Minuten weiß der aufmerksame Zuschauer, was ihn noch erwartet &#8211; und das hätte keine gute Stunde mehr dauern müssen. Um trotzdem auf die Länge zu kommen, erzählt Lisa Langseth ihren Film sehr langsam &#8211; und kann so trotz ihrer guten Schauspieler nicht immer fesseln.</p>
<p>Dabei gelingen ihr durchaus Momente, die emotional packen. So ist die Abschiedsfeier des schwer reichen, aber ebenfalls todkranken Mr. Daren (Charles Dance) beim Zusehen extrem unangenehm &#8211; und steht in gelungenem Kontrast zu Emilies Art zu gehen. Und auch Charlotte Rampling als weise Marina hat mit beiden Schwestern zusammen und einzeln einige Szenen, die in ihrer schlichten Wahrheit berühren. Aber insgesamt passiert einfach zu wenig, um sich die letzten Tage einer geschundenen Restfamilie durchgehend begeistert anzusehen.</p>
<figure id="attachment_4117" aria-describedby="caption-attachment-4117" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-4117 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/euph-2-1024x682.jpg" alt="Euphoria" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/euph-2-1024x682.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/euph-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/euph-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/euph-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/euph-2-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/euph-2.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-4117" class="wp-caption-text">Sterbebegleiterin Marina versucht, zwischen den ungleichen Schwestern zu vermitteln.</figcaption></figure>
<h3>Euphoria: Gute Schauspieler reichen nicht</h3>
<p>Was nicht an den Schauspielern liegt. Alicia Vikander spielt die scheinbar so stahlharte junge Frau nachvollziehbar wütend und gereizt. Und Eva Green meistert die Rolle der emotional durchgehend überreagierenden, sterbenden Schwester ebenso gut. Auch das Zusammenspiel der beiden so ungleichen Charaktere wirkt immer authentisch. Aber die Schwestern brauchen einfach zu lange, um letztlich simple Botschaften und Zusammenhänge zu verstehen und zueinander zu finden.</p>
<p>Denn wie oft muss man eine junge Frau im Grünen sitzen sehen, die gedankenverloren auf Bäume und den See blickt, um zu verstehen, dass sie sich mit etwas beschäftigt? Langseth findet das deutlich häufiger wichtig, als dem Film gut tut. Da die Regisseurin auch das Drehbuch verfasste, muss man ihr die redundante Erzählung auch anlasten. Sie inszeniert die Story derart zurückgenommen, dass man viel zu selten wirklich mit den Figuren fühlt. Und so bleibt die ganze Geschichte im Endeffekt zu oberflächlich und gewöhnlich.</p>
<p>Für Fans der Schauspieler lohnt sich Euphoria natürlich trotzdem. Aber die können gegen die bleierne Langsamkeit, die manchmal an Thomas Manns &#8222;Zauberberg&#8220; erinnert, auch nicht anspielen. 30 Minuten kürzer wäre der Film deutlich besser geworden, so ist schlicht zu viel Ballast dabei, den keiner braucht.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Ein tolles Ensemble mäandert weitgehend vor sich hin, um nur gelegentlich einmal emotionale Nadelstiche zu setzen. <em>Euphoria</em> ist einfach derart langsam und lahm inszeniert und erzählt, um letztlich nicht viel zu liefern, dass er mehr Mühe als Spaß macht. Hier hätte eine kürzere Laufzeit &#8211; oder mehr Story &#8211; wirklich geholfen.</p>
<p><strong>Euphoria startet am 24. Mai 2018 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_4118" aria-describedby="caption-attachment-4118" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-4118 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/euph-3-1024x684.jpg" alt="Euphoria" width="750" height="501" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/euph-3-1024x684.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/euph-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/euph-3-768x513.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/euph-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/euph-3-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/05/euph-3.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-4118" class="wp-caption-text">Auch der reiche Mr. Daren hat sich zum Sterben eingefunden.</figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-euphoria/">Filmkritik: Euphoria</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lauterfilme.de/filmkritik-euphoria/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Serienkritik: The Rain</title>
		<link>https://lauterfilme.de/serienkritik-the-rain/</link>
					<comments>https://lauterfilme.de/serienkritik-the-rain/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Apr 2018 16:52:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Serien Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Europäisch]]></category>
		<category><![CDATA[Netflix]]></category>
		<category><![CDATA[Sci-Fi]]></category>
		<category><![CDATA[Serie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lauterfilme.de/?p=3951</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mittlerweile holt sich Netflix seine Serien-Ideen aus vielen Ländern, in denen der Streaming-Dienst zu haben ist, warum also nicht auch aus Dänemark? Mit &#8222;The Rain&#8220; haben sich unsere direkten nördlichen Nachbarn eine Dystopie ausgedacht, die besonders tückisch scheint. Denn die Bedrohung, die durch ein Virus fast das ganze Land getötet hat, steckt im Regen, dem kaum zu entkommen ist. Wie schlägt sich die erste Netflix-Serie aus Skandinavien? Auf der Suche nach der Kritik zu Staffel 2? Die gibt es hier. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-the-rain/">Serienkritik: The Rain</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mittlerweile holt sich Netflix seine Serien-Ideen aus vielen Ländern, in denen der Streaming-Dienst zu haben ist, warum also nicht auch aus Dänemark? Mit &#8222;The Rain&#8220; haben sich unsere direkten nördlichen Nachbarn eine Dystopie ausgedacht, die besonders tückisch scheint. Denn die Bedrohung, die durch ein Virus fast das ganze Land getötet hat, steckt im Regen, dem kaum zu entkommen ist. Wie schlägt sich die erste Netflix-Serie aus Skandinavien?</strong></p>
<p>Auf der Suche nach der Kritik zu Staffel 2? Die<a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-the-rain-staffel-2/"> gibt es hier</a>.</p>
<p>&nbsp;Eigentlich ist <em>The Rain</em> schon ein wenig gegen die deutschen Sehgewohnheiten produziert. Denn hierzulande erwartet man aus den Nordländern in erster Linie gehaltvolle Krimis. Genre-Serien wie dieser Blick in die Zeit nach der Apokalypse ist normalerweise klassischer US-Stoff. Kann auch das kleine Dänemark einen glaubhaften Untergang der Zivilisation erzählen und das Publikum in seinen Bann schlagen?</p>
<figure id="attachment_3955" aria-describedby="caption-attachment-3955" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-3955 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/04/rain-1-1024x512.jpg" alt="The Rain" width="750" height="375" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/04/rain-1-1024x512.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/04/rain-1-300x150.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/04/rain-1-768x384.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/04/rain-1-480x240.jpg 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/04/rain-1.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-3955" class="wp-caption-text">In der Stadt muss Simone schreckliche Ereignisse mit ansehen.</figcaption></figure>
<h3>The Rain: Die Handlung</h3>
<p>Die junge Simone (Alba August) wird von ihrem Vater aus der Schule geholt und ins Auto gezerrt. Dort warten die Mutter und ihr kleiner Bruder Rasmus. Schon auf der Autobahn bricht Panik aus, denn es häufen sich Meldungen von mysteriösen Todesopfern überall im Land. Als es mit dem Wagen nicht weitergeht, flieht die Familie in den Wald zu einem seltsamen Bunker, den Simones Vater öffnen kann. Die Vier scheinen vorerst sicher. Doch bald schon will der Vater wieder aufbrechen, weil nur er, wie er sagt, die Menschheit retten könne.</p>
<p>Als es kurze Zeit später an die Tür klopft, glaubt Simone an die Rückkehr ihres Vaters und öffnet, doch draußen steht ein offenbar infizierter Mann im strömenden Regen. Als Simones Mutter den Eindringling aus dem Eingang hinaus schiebt, wird auch sie dem Regen ausgesetzt und zeigt sofort Symptome der Krankheit. Sterbend ruft sie Simone zu, die Tür zu schließen. Simone kommt dem Wunsch der Mutter nach und schließt Rasmus und sich im Bunker ein. Sie wird die Tür sechs lange Jahre nicht mehr öffnen &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/st6r-8mLW_o" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>The Rain: Zombieserie ohne Zombies</h3>
<p>Das kleine Land Dänemark ist dem Zombie-Genre durchaus zugetan. Das beweist nicht nur der sehenswerte Kurzfilm <a href="https://www.youtube.com/watch?v=O1wwFrbm_D0" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8222;Zombiehagen&#8220;</a>, sondern auch der Horrorstreifen &#8222;What we become&#8220; von 2015. Für die erste Netflix-Serie war aber offenbar ein Budget für eine Zombie-Apokalypse nicht drin. Und so entschieden sich die Macher, etwas so Unspektakuläres wie Regen zur Bedrohung für Protagonisten und Zuschauer aufzubauen. Das funktioniert in den ersten Folgen leider nur selten.</p>
<p>Was nicht an den Schauspielern liegt. Die hier weitgehend unbekannten Gesichter machen ihren Job gut und spielen glaubhaft die unterschiedlichen Gefühlslagen, die in so einer Situation wohl jeder hätte. Aber der gesamte Plot ist trotz ordentlicher Inszenierung nur leidlich spannend. Denn das ganze Ausmaß der Katastrophe zeigt uns <em>The Rain</em> nicht. Und ohne eine wirklich sichtbare Bedrohung wirken die ersten drei Folgen, die Netflix vorab zeigte, doch oft langweilig. Zumal sich die Figuren auch alles andere als clever anstellen, um ihre Situation zu verbessern.</p>
<figure id="attachment_3956" aria-describedby="caption-attachment-3956" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-3956 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/04/rain-2-1024x683.jpg" alt="The Rain" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/04/rain-2-1024x683.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/04/rain-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/04/rain-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/04/rain-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/04/rain-2-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/04/rain-2.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-3956" class="wp-caption-text">Der Regen hat auch sechs Jahre nach Ausbruch des Virus nichts von seiner Tödlichkeit eingebüßt.</figcaption></figure>
<h3>The Rain: Handlungsdefizite</h3>
<p>Ist das ruhige Tempo der ersten Folge noch der Errichtung des Status Quo geschuldet, so könnte es in Folge zwei und drei durchaus etwas flotter zugehen &#8211; was es aber nicht tut. Sehr gemächlich erzählen die Macher der Serie vom Zusammenfinden einer Gruppe Überlebender und dem Schmieden sinnvoller Pläne. So ist man als Zuschauer am Ende der dritten Folge kaum schlauer als zu Beginn. Was bei insgesamt nur acht Folgen kein gutes Zeichen ist.</p>
<p>Obwohl die Autoren deutlich sichtbar mehr Wert auf die Auswirkungen legen, die eine solche Situation auf die Überlebenden hat, ein wenig spannender darf man das schon erzählen. Und geht es wirklich einmal zur Sache, wie beim Durchqueren einer Stadt, bei der die Gruppe auf völlig ausgehungerte Angreifer stößt, dann überzeugt die Action bei Schnitt und Tempo nicht. Dazu kommt, dass die sieben jungen Leute, die bald zu einem Team zusammenwachsen, gar nicht alle genug Zeit bekommen, um sich zu entwickeln. Nach drei Folgen sind drei der Helden noch immer weitgehend ohne Hintergrund und komplett nichtssagend.</p>
<p>Die Grundidee einer Seuche, die weite Teile eines Landes entvölkert, ist zwar nicht neu, kann aber durchaus spannend sein. Dann muss man es allerdings ein wenig straffer und interessanter erzählen als diese dänische Serie. Da helfen auch die durchweg sympathischen Darsteller und die schön abgefilmten dänischen Wälder nichts mehr, die immerhin an Einstellungen aus <a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-dark/">&#8222;Dark&#8220;</a> erinnern. Wenn <em>The Rain</em> sich in der zweiten Serienhälfte nicht deutlich steigert, wird es wohl keine zweite Staffel geben.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Die Serie bietet durch zu viele Tempoverschleppungen, wenig spannende Handlung und fehlendes Budget eine arg durchschnittliche Reise in eine post-apokalyptische Welt. Nur selten gelingt den Machern eine Szene, die tatsächlich Emotionen erzeugt.&nbsp;Zu harmlos für Horror- und Thrillerfans, zu düster für eine Familienserie: Wie ihre Protagonisten scheint auch die Serie nicht zu wissen, wohin sie eigentlich will.</p>
<p><strong>Die erste Staffel von The Rain ist ab dem 4. Mai auf Netflix zu sehen.</strong></p>
<figure id="attachment_3957" aria-describedby="caption-attachment-3957" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-3957 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/04/rain-3-1024x512.jpg" alt="The Rain" width="750" height="375" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/04/rain-3-1024x512.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/04/rain-3-300x150.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/04/rain-3-768x384.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/04/rain-3-480x240.jpg 480w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/04/rain-3.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-3957" class="wp-caption-text">So glaubhafte Szenen vom Ende der dänischen Zivilisation gibt es leider nur selten zu sehen.</figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-the-rain/">Serienkritik: The Rain</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lauterfilme.de/serienkritik-the-rain/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
