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	<description>Filme, Serien und viel mehr</description>
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		<title>Filmkritik: Anon</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Oct 2018 13:33:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Drama]]></category>
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		<category><![CDATA[Science Fiction]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn der Autor von &#8222;Gattaca&#8220; und &#8222;The Truman Show&#8220; einen Film als Autor, Produzent und Regisseur umsetzt, dann lohnt sich ein genauerer Blick darauf. Mit &#8222;Anon&#8220; legt Andrew Niccol erneut einen Science-Fiction-Film vor, der von unserer Realität gar nicht weit entfernt ist. Kann er damit auch wieder überzeugen oder ist sein neuester Streich, der hier als Blu-Ray und DVD erscheint, eine Enttäuschung? Schon häufiger hat sich Andrew Niccol mit scheinbar perfekten Gesellschaften und Welten auseinandergesetzt. Ob in &#8222;Gattaca&#8220;, wo nur [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wenn der Autor von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gattaca" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Gattaca&#8220;</a> und &#8222;The Truman Show&#8220; einen Film als Autor, Produzent und Regisseur umsetzt, dann lohnt sich ein genauerer Blick darauf. Mit &#8222;Anon&#8220; legt Andrew Niccol erneut einen Science-Fiction-Film vor, der von unserer Realität gar nicht weit entfernt ist. Kann er damit auch wieder überzeugen oder ist sein neuester Streich, der hier als Blu-Ray und DVD erscheint, eine Enttäuschung?</strong></p>
<p>Schon häufiger hat sich Andrew Niccol mit scheinbar perfekten Gesellschaften und Welten auseinandergesetzt. Ob in &#8222;Gattaca&#8220;, wo nur genetisch perfekte Menschen etwas werden durften oder &#8222;In Time&#8220;, wo das Altern mit 25 endete und Lebenszeit zur Währung wurde. In <em>Anon</em> beschäftigt sich Niccol nun mit dem Ende des Privatlebens, wie wir es kennen und gießt diese Idee in eine Thriller-Handlung. Funktioniert das?</p>
<figure id="attachment_4927" aria-describedby="caption-attachment-4927" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-4927 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/anon-1-1024x682.jpg" alt="Anon" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/anon-1-1024x682.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/anon-1-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/anon-1-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/anon-1-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/anon-1-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/anon-1.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-4927" class="wp-caption-text">Der erfahrene Detektiv Sal muss eine Reihe von Morden aufklären, die offenbar ein Super-Hacker begangen hat.</figcaption></figure>
<h3>Anon: Die Handlung</h3>
<p>Irgendwann in naher Zukunft. Die Welt ist nicht länger anonym. Ein Display im Auge, das mit einem gigantischen Netzwerk verbunden ist, sagt jedem, wen er gerade sieht: Name, Alter, Beruf und vieles mehr. Das macht den Job für den Cop Sal (Clive Owen) aber nur scheinbar einfacher. Denn plötzlich geschehen Morde, deren Aufzeichnungen das Opfer zwar aus den Augen des Mörders zeigen, allerdings eigentlich vom Opfer stammen. Irgendwie hat der Täter die Software des Toten gehackt und seine eigene Wahrnehmung übertragen. So bleibt der Mörder unerkannt.</p>
<p>Sal begibt sich Undercover auf die Jagd nach dem Killer/Hacker und stößt bald auf eine junge Frau namens Anon (Amanda Seyfried, <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-mamma-mia-here-we-go-again/">&#8222;Mamma Mia: Here we go again&#8220;</a>), die erstaunliche Dinge kann. So löscht sie eine Sex-Aufzeichnung aus Sals Leben, die er angeblich geheim halten möchte. Aber ist die junge Frau, über die das Netzwerk keinerlei Daten ausspuckt, tatsächlich auch die Mörderin? Sie hat jedenfalls für alle Opfer einmal gearbeitet. Je näher Sal der Lösung kommt, desto mehr gerät er ins Visier des geheimnisvollen Cyber-Killers &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/qaP463Nw8jg" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Anon: Große Vorbilder</h3>
<p>Andre Niccols neuer Film hat Stärken, die gleichzeitig auch Schwächen sind. Denn er ließ sich von einigen der besten Sci-Fi-Filme inspirieren, die es in Sachen Wahrnehmung und Datenspionage gibt. Sowohl Steven Spielbergs &#8222;Minority Report&#8220; als auch Kathryn Bigelows &#8222;Strange Days&#8220; scheinen für <em>Anon</em> Pate gestanden zu haben. Zwei echte Schwergewichte des modernen Sci-Fi-Thrillers also. Und mit denen muss sich Niccols Film dann eben auch vergleichen lassen. Erwartungsgemäß kann er da nicht ganz mithalten.</p>
<p>Niccol inszeniert seinen Film zwar gewohnt kühl und edel, so erinnert <em>Anon</em> vom Look sehr an Gattaca. Aber er legt gleichzeitig nur wenig Wert auf eine eigene neue Welt. Und so wirkt seine Zukunftsvision optisch fast wie das London von heute. Lediglich die ständig eingeblendeten Display-Information machen dem Zuschauer klar, dass er sich nicht in der Gegenwart befindet. Dadurch wirkt Niccols Zukunftsvision vom gläsernen Menschen und der Bedrohung dadurch immer ein wenig spröde und lässt einen eigenen Look vermissen.</p>
<figure id="attachment_4928" aria-describedby="caption-attachment-4928" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-4928 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/anon-2-1024x682.jpg" alt="Anon" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/anon-2-1024x682.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/anon-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/anon-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/anon-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/anon-2-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/anon-2.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-4928" class="wp-caption-text">Bei seinen Ermittlungen stößt er auf die geheimnisvolle Anon. Ist sie der Killer, der er sucht?</figcaption></figure>
<h3>Anon: Krimi in Sci-Fi-Ambiente</h3>
<p>Und auch für die sozialen und gesellschaftlichen Aspekte seiner Idee interessiert sich Niccol offenbar nur am Rande. Denn Momente, die sich mit den Gefahren und Nachteilen dieser Daten-Transparenz beschäftigen, finden sich abseits der straffen Thriller-Handlung kaum. Dafür führt Niccol sein Publikum optisch aber häufiger hinters Licht. Denn was man sieht und was tatsächlich passiert, das ist hier nicht immer identisch. Wenn der Regisseur dem Zuschauer so den sicheren Boden unter den Füßen wegzieht, lässt Anon immer wieder sein Potenzial aufblitzen.</p>
<p>Die Stars Clive Owen und Amandy Seyfried spielen ihre Rollen solide, besonders Owen kann als vom Leben gebeutelter, desilluisonierter Cop glänzen. Aber auch er kann nicht darüber hinwegspielen, dass wir diese Art Detektiv in diversen Sci-Filmen schon häufig gesehen haben. Und Seyfried spielt die unnahbare und geheimnisvolle <em>Anon</em> gut, bekommt aber vom Drehbuch nur wenig Substanz geliefert, um ihre Rolle spannender zu gestalten. Daher bleibt <em>Anon</em> oft unter den Möglichkeiten, die das durchaus spannende Setting eigentlich hergegeben hätte.</p>
<p>Was optisch vielleicht auch aus Budgetgründen fehlt, peppt Niccol dafür mit einigen Sexszenen auf. In Sachen Action bietet der Regisseur dagegen nur Schonkost, die wenigen Momente, in denen geschossen oder gekämpft wird, sind wenig spektakulär inszeniert. Wer sich für die Thematik interessiert, bekommt dennoch einen ordentlich Cyber-Thriller zu sehen, der in seinen 100 Minuten nie wirklich langweilig wird. Allerdings die Spannung auch nie wirklich richtig anzieht. Und für einen modernen Klassiker hat <em>Anon</em> schlicht zu wenig eigene, neue Ideen.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Für Sci-Fi-Fans bietet <em>Anon</em> solide bis gute Unterhaltung mit guten Darstellern, einem ordentlichen Plot und vor allem für Ego-Perspektiven-Fans wie Computerspieler viele optische Reize. So richtig fesselnd ist der Film aber nie, weil die Thrillerhandlung nicht genug eigene, frische Ideen mitbringt und zu sehr an den großem Vorbildern klebt. Und Niccol die gesellschaftliche Bedeutung des gläsernen Bürgers offenbar gar nicht so sehr interessiert hat. Das ist deshalb schade, weil man durchaus das Gefühl hat, hier wäre mehr möglich gewesen.</p>
<p><strong>Anon erscheint am 26. Oktober 2018 auf Blu-Ray und DVD im Handel.</strong></p>
<figure id="attachment_4929" aria-describedby="caption-attachment-4929" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-4929 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/anon-3-1024x682.jpg" alt="Anon" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/anon-3-1024x682.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/anon-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/anon-3-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/anon-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/anon-3-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/10/anon-3.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-4929" class="wp-caption-text">Als Sal dem Mörder näher kommt, muss er feststellen, dass er seinen eigenen Augen nicht mehr trauen kann.</figcaption></figure>
<p><iframe style="width: 120px; height: 240px;" src="//ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;OneJS=1&amp;Operation=GetAdHtml&amp;MarketPlace=DE&amp;source=ac&amp;ref=qf_sp_asin_til&amp;ad_type=product_link&amp;tracking_id=lauterfilme05-21&amp;marketplace=amazon&amp;region=DE&amp;placement=B07GGPT65W&amp;asins=B07GGPT65W&amp;linkId=b5f3f6a1ce96cde66cb5947e9f692bf0&amp;show_border=false&amp;link_opens_in_new_window=false&amp;price_color=333333&amp;title_color=0066c0&amp;bg_color=ffffff" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"><br />
</iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Jetzt im Handel: Das bietet die ES Blu-Ray</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Feb 2018 16:06:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film News]]></category>
		<category><![CDATA[Blu-Ray]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem Regisseur Andy Muchietti erst angekündigt hatte, es käme sofort ein Director&#8217;s Cut von &#8222;ES&#8220;, ruderte er später zurück und gab an, die ES Blu-Ray sei doch nur die Filmversion mit einigen Extras. Diese Version ist nun erschienen und Lauterfilme hat sie sich angesehen. Das Wichtigste zuerst: Die Bildqualität der Blu-Ray ist tadellos und bietet auch zuhause eine kinoreife Vorstellung eines der besten King-Filme überhaupt. Aber was befindet sich noch auf der Silberscheibe und &#8211; lohnt sich das? Die Blu-Ray [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nachdem Regisseur Andy Muchietti erst angekündigt hatte, es käme sofort ein Director&#8217;s Cut von &#8222;ES&#8220;, ruderte er später zurück und gab an, die ES Blu-Ray sei doch nur die Filmversion mit einigen Extras. Diese Version ist nun erschienen und Lauterfilme hat sie sich angesehen.</strong></p>
<p>Das Wichtigste zuerst: Die Bildqualität der Blu-Ray ist tadellos und bietet auch zuhause eine kinoreife Vorstellung eines der <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-es/">besten King-Filme</a> überhaupt. Aber was befindet sich noch auf der Silberscheibe und &#8211; lohnt sich das?</p>
<p>Die Blu-Ray bietet acht entfallene Szenen, die zum Teil interessante Erweiterungen enthalten.</p>
<p>Die erste Szene ist die einzig witzige, denn hier sehen wir Georgie dabei zu, wie er sein Boot aus Pennwises Händen nimmt, ohne dass der böse Clown ihn erwischt. George läuft unversehrt nach Hause und der Clown bleibt traurig zurück. Dieser Spaß gehört natürlich nicht in den fertigen Film.</p>
<p>In der zweiten Szene sehen wir eine längere Version der Auseinandersetzung zwischen Stan und seinem Vater, als der Junge in der Synagoge seine hebräischen Verse übt. Hier gibt es wenig Neues zu sehen.</p>
<p>Szene drei zeigt einen Abend bei den Denboroughs, in der Bill über den geplanten Urlaub spricht und ob die Familie den nun noch doch antreten könnte. Die Szene zeigt gut, wie sehr der Tod von Georgie noch das gesamte Familienleben bestimmt und wie unwichtig und einsam Bill sich fühlt.</p>
<figure id="attachment_3556" aria-describedby="caption-attachment-3556" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-3556 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/02/es-3-1024x682.jpg" alt="ES Blu-Ray" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/02/es-3-1024x682.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/02/es-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/02/es-3-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/02/es-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/02/es-3-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2018/02/es-3.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-3556" class="wp-caption-text">Jaeden Lieberher und Sophia Lillis sind zwei der großartigen Kinderdarsteller.</figcaption></figure>
<p>Nummer vier setzt direkt nach der Attacke von ES im Keller der Denboroughs an. Bill erzählt seinem Vater panisch, was er gerade erlebt hat, worauf der in den Keller geht, aber natürlich nichts mehr von dem sieht, was Bill erlebt hat. Außerdem sehen wir Henry, der versucht, das Haus zu verlassen und dabei von seinem Vater gestoppt wird, bevor er zu seinen Freunden nach draußen darf. Viel Neues bringt diese Szene allerdings nicht.</p>
<p>Szene fünf bringt uns vor der Haus in der Neibolt Street, wo Stan den anderen erklärt, dass er unter keinen Umständen in das Haus gehen kann, während Bill, Richie und Eddie schon drin sind. Es kommt dort auch zu einem Körperkontakt zwischen Beverly und Ben, der ihr zur Beruhigung die Hand auf die Schulter legt. Auch die Flucht aus dem Haus wird länger gezeigt. Dazu sehen wir, wie ein blutüberströmter Henry mit seinen beiden toten Freunden im Auto auf den Club der Verlierer wartet. Das ist nett anzusehen und vertieft einige Beziehungen der Kinder untereinander.</p>
<p>Die sechste Szene zeigt die Kinder auf der Suche nach Beverly in der Kanalisation, wo sie das Walkie-Talkie von Georgie finden, dass der dabei hatte, als er ES zum Opfer fiel. Hier gibt es sonst nichts Neues zu sehen.</p>
<p>In Szene sieben sehen wir die Bar-Mitzwah von Stan, bei der er eine böse Rede hält, was das Benehmen der Erwachsenen in Derry angeht. Die vielleicht beste neue Szene, denn sie zeigt, dass die Kinder das Desinteresse der Erwachsenen an den verschwundenen Kindern nicht einfach so hinnehmen.</p>
<p>Die letzte Szene bringt einen neuen Schluss. Bill und seine Eltern fahren in den Urlaub, allerdings nicht dorthin, wo sie sonst immer waren. Als das Auto losfährt, fängt es an zu regnen und die Kamera schwenkt auf eine Kanalöffnung am Straßenrand. Diese Szene versöhnt den Zuschauer ein wenig mit Bills Eltern, die in der Kinofassung als sehr kalt gezeigt werden.</p>
<h3>Drei Features</h3>
<p>Neben den Szenen bietet die Blu-Ray auch noch drei längere Beiträge. In &#8222;Pennywise lebt&#8220; gehen die Filmemacher auf Bill Skarsgard und seinen tollen Job bei der Erschaffung von Pennywise ein. Special zwei beleuchtet die Kinderdarsteller näher und heißt deshalb auch &#8222;Der Club der Verlierer&#8220;. Beide sind sehr sehenswert, allerdings ist für Fans das Buches wohl das dritte Special am interessantesten. In &#8222;König der Angst&#8220; erzählt Stephen King selbst, wie er die Ideen zu ES entwickelte und wie viel vom Buch tatsächlich auf wahren Begebenheiten beruht.&nbsp;</p>
<p>Insgesamt macht die <em>ES Blu-Ray</em> einen zufriedenstellenden Eindruck, dennoch bleibt die Vorfreude auf den Director&#8217;s Cut. Denn der soll noch etliche neue Szenen in den Film integrieren, die diese Version nicht enthält.<br />
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