<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Scarlett Johansson - lauterfilme.de</title>
	<atom:link href="https://lauterfilme.de/tag/scarlett-johansson/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://lauterfilme.de/tag/scarlett-johansson/</link>
	<description>Filme, Serien und viel mehr</description>
	<lastBuildDate>Thu, 03 Aug 2017 17:06:45 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.7.1</generator>

<image>
	<url>https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2016/12/logo-flavicon.jpg</url>
	<title>Scarlett Johansson - lauterfilme.de</title>
	<link>https://lauterfilme.de/tag/scarlett-johansson/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Filmkritik: Girls Night Out</title>
		<link>https://lauterfilme.de/filmkritik-girls-night-out/</link>
					<comments>https://lauterfilme.de/filmkritik-girls-night-out/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jun 2017 14:10:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>
		<category><![CDATA[Scarlett Johansson]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lauterfilme.de/?p=2212</guid>

					<description><![CDATA[<p>Scarlett Johansson traut sich nach vielen Actionrollen endlich mal wieder in eine Komödie. Als Braut in spé trifft sie sich mit ihren besten Freundinnen zum Junggesellinnen-Abschied in Girls Night Out. Doch aus dem feucht-fröhlichen Abend wird nach einem skurrilen Unglücksfall etwas ganz anderes &#8230; An Komödien, in denen es ums Saufen, Drogen und Sex geht, herrscht wahrlich kein Mangel. Jedes Jahr bringt Hollywood mal mehr, mal weniger schlechte Filme heraus, in denen die Protagonisten mal so richtig die Sau raus [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-girls-night-out/">Filmkritik: Girls Night Out</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Scarlett Johansson traut sich nach vielen Actionrollen endlich mal wieder in eine Komödie. Als Braut in spé trifft sie sich mit ihren besten Freundinnen zum Junggesellinnen-Abschied in Girls Night Out. Doch aus dem feucht-fröhlichen Abend wird nach einem skurrilen Unglücksfall etwas ganz anderes &#8230;</strong></p>
<p>An Komödien, in denen es ums Saufen, Drogen und Sex geht, herrscht wahrlich kein Mangel. Jedes Jahr bringt Hollywood mal mehr, mal weniger schlechte Filme heraus, in denen die Protagonisten mal so richtig die Sau raus lassen. Braucht es da auch noch diesen?</p>
<h3>Girls Night Out: Die Handlung</h3>
<p>Vor zehn Jahren waren sie noch gemeinsam auf dem College, nun wollen Alice (Jillian Bell), Blair (Zoe Kravitz) und Frankie (Ilana Glazer) mit Jess (Scarlett Johansson) ihren Junggesellinnen-Abschied in Miami feiern. Die hat eigentlich gar keine Lust und würde das Wochenende lieber mit ihrem Bald-Gatten Peter (Paul W. Downs) und den Vorbereitungen auf ihren Wahlkampf zur Abgeordneten verbringen. Doch die übergewichtige Alice, die als alte Jungfer zu enden droht, hat schon alles durchgeplant und so bleibt Jess keine Wahl.</p>
<p>Erst läuft auch alles prima: Bald fließt der Alkohol in den Clubs und auch eine Nase Kokain sorgt dafür, dass Jess endlich mal locker wird. Umso mehr, als mit Pippa (Kate McKinnon) düe fünfte im Bunde dazustößt &#8211; die Freundin aus Australien. Pippa macht Alice derart stutenbissig, dass bald die Stimmung darunter leidet. Also ist der neue Plan: Zurück ins Ferienhaus und auf den männlichen Stripper warten. Durch eine zu stürmische Attacke von Alice weilt der gut gebaute Tänzer aber bald nicht mehr unter den Lebenden. Und die Cops rufen mit so viel Alkohol und Drogen im Körper? Besser nicht! Also was tun?<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/h_7rGBZGVIE?ecver=1" width="1280" height="720" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Harmlos statt böse</h3>
<p>Die Vorbilder waren klar: Die rabenschwarze Komödie &#8222;Immer Ärger mit Bernie&#8220; aus dem Jahr 1989 diente ebenso als Inspiration wie die noch deutlich fiesere Variante &#8222;Very Bad Things&#8220; aus dem Jahr 1998. Während <em>Bernie</em> als nicht totzukriegende Leiche noch allerlei Dinge erlebt, die einem die Lachtränen in die Augen treiben, sind es bei <em>Very Bad Things</em> vor allem die unglaublichen Zufälle, die aus einem netten Wochenende ein lebenslanges Desaster machen, was mit sehr viel gallig-schwarzem Humor erzählt wird. Von beiden hat sich <em>Girls Night Out</em> einiges abgeschaut &#8211; und ist doch deutlich schwächer als die Vorbilder.</p>
<p>Das liegt in erste Linie am fehlenden Mut zum Risiko. Die wenigen Momente, in denen <em>Girls Night Out</em> sich Grenzen des guten Geschmacks nähert, sind rar gesät und kurz, die meiste Zeit bleibt der Film in zu sicherem Mainstream-Gewässer, um seine anarchische Idee ins Laufen zu bringen. Einige harmlose Lacher bietet der Film zwar, aber richtig konsequent in die Vollen geht er nie. Auch wenn er mit gelungenen Nebenfiguren wie den notgeilen Nachbarn (Demi Moore und Ty Burell) oder den Freunden von Peter durchaus Potenzial hat, bleiben die Hauptfiguren letztlich blass. Johansson gibt sich Mühe, ist aber keine geborene Komödiantin, sondern hat <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-ghost-in-the-shell/">ihre Stärken im Actionfach</a>. Lediglich die Dame vom Fach, &#8222;Saturday Night Live&#8220;-Mitglied Kate McKinnon, zeigt Gespür für Timing und ragt als einzige ein wenig aus dem blassen Frauenensemble heraus.</p>
<figure id="attachment_2215" aria-describedby="caption-attachment-2215" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-2215 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/06/girls-1-1024x682.jpg" alt="Girls Night Out" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/06/girls-1-1024x682.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/06/girls-1-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/06/girls-1-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/06/girls-1-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/06/girls-1-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/06/girls-1.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-2215" class="wp-caption-text">Passt der tote Stripper in dieses Auto? Das könnte eng werden.</figcaption></figure>
<h3>Viele Teile, kaum ein Ganzes</h3>
<p>Dazu kommt, dass sich<em> Girls Night Out</em> schlicht zu viel vornimmt, um es in einem Film unterzubringen: Der tote Stripper, der Stock im Hintern von Jess, kleine Streitereien zwischen den Freundinnen &#8211; all das schneidet Regisseurin und Autorin Lucia Aniello zwar an, schlägt aber kaum humoristisches kapital daraus. Stattdessen bremst sie ihre eigene Handlung oft unnötig aus. Oftmals plätschert die Handlung vor sich hin, statt gezielt auf den nächsten Höhepunkt zuzusteuern.</p>
<p>Dabei besitzt der Film durchaus auch Qualitäten, denn im Zusammenspiel mit einigen Nebencharakteren funktioniert das Team der Ladys recht gut, aber sobald sie unter sich sind, schleichen sich Hänger ein. So ist die Feindseligkeit von Alice gegenüber Pippa irgendwann nur noch langweilig, weil sie nicht in einer gute Pointe aufgelöst wird. Und auch die Entsorgung des toten Strippers gerät aufgrund von Timingproblemen häufig lange nicht so witzig, wie es das hätte sein können.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Als netter Spaßhappen für zwischendrin geht <em>Girls Night Out</em> gerade noch durch, ein richtiges Feuerwerk an Gags versprüht der Film aber nie. Fans von Johansson bekommen zwar etwas für ihr Geld, häufig versandet der Humor aber aufgrund schlechten Timings oder überzogener Figuren am nächtlichen Strand von Miami. Wer auf Komödien mit Leichen und schwarzem Humor steht, sollte lieber einen Blick in die Vorbilder<em> Immer Ärger mit Bernie</em> und <em>Very Bad Things</em> werfen. Die bringen ihren Plot deutlich konsequenter zu Ende. Und sorgen so für deutlich mehr bösen Spaß als die eher harmlose Variante von 2017.</p>
<p><strong>Girls Night Out startet am 29. Juni in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_2216" aria-describedby="caption-attachment-2216" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-2216 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/06/girls-2-1024x682.jpg" alt="Girls Night Out" width="750" height="500" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/06/girls-2-1024x682.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/06/girls-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/06/girls-2-768x512.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/06/girls-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/06/girls-2-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/06/girls-2.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-2216" class="wp-caption-text">Nachbarn spitz wie Lumpi: Demi Moore und Ty Burell verführen, was das Zeug hält.</figcaption></figure>
<p><iframe style="width: 120px; height: 240px;" src="//ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;OneJS=1&amp;Operation=GetAdHtml&amp;MarketPlace=DE&amp;source=ac&amp;ref=qf_sp_asin_til&amp;ad_type=product_link&amp;tracking_id=lauterfilme05-21&amp;marketplace=amazon&amp;region=DE&amp;placement=B000050HN1&amp;asins=B000050HN1&amp;linkId=2f4a89bf13ca67f6de1add038ba311e7&amp;show_border=false&amp;link_opens_in_new_window=false&amp;price_color=333333&amp;title_color=0066c0&amp;bg_color=ffffff" width="300" height="150" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no">&amp;amp;lt;br /&amp;amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;<br />
    </iframe><br />
<iframe style="width: 120px; height: 240px;" src="//ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;OneJS=1&amp;Operation=GetAdHtml&amp;MarketPlace=DE&amp;source=ac&amp;ref=qf_sp_asin_til&amp;ad_type=product_link&amp;tracking_id=lauterfilme05-21&amp;marketplace=amazon&amp;region=DE&amp;placement=B0002PZ9P4&amp;asins=B0002PZ9P4&amp;linkId=cea0cab77806bb0eb66900a8e8bf347d&amp;show_border=false&amp;link_opens_in_new_window=false&amp;price_color=333333&amp;title_color=0066c0&amp;bg_color=ffffff" width="300" height="150" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no">&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;<br />
    </iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-girls-night-out/">Filmkritik: Girls Night Out</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lauterfilme.de/filmkritik-girls-night-out/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Filmkritik: Ghost in the Shell</title>
		<link>https://lauterfilme.de/filmkritik-ghost-in-the-shell/</link>
					<comments>https://lauterfilme.de/filmkritik-ghost-in-the-shell/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Mar 2017 10:30:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Scarlett Johansson]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://lauterfilme.de/?p=1646</guid>

					<description><![CDATA[<p>Scarlett Johansson als Cyborg in einer nicht allzu fernen Zukunft: Das Embargo für Kritiken fiel erst am Starttag in Deutschland, offenbar war dem Studio nicht wohl dabei, dass Kritiken deutlich früher erschienen. Ob die Macher allen Grund zur Sorge haben? Verfilmungen von Anime sind nie ganz einfach. Besonders Warner kann davon ein Lied singen, das Studio versucht seit mehr als zehn Jahren, eine Realfilm-Version vom Godfather aller Mangas umzusetzen, doch &#8222;Akira&#8220; ist nach wie vor in der Entwicklung. Doch gleich [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-ghost-in-the-shell/">Filmkritik: Ghost in the Shell</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Scarlett Johansson als Cyborg in einer nicht allzu fernen Zukunft: Das Embargo für Kritiken fiel erst am Starttag in Deutschland, offenbar war dem Studio nicht wohl dabei, dass Kritiken deutlich früher erschienen. Ob die Macher allen Grund zur Sorge haben?</strong></p>
<p>Verfilmungen von Anime sind nie ganz einfach. Besonders Warner kann davon ein Lied singen, das Studio versucht seit mehr als zehn Jahren, eine Realfilm-Version vom Godfather aller Mangas umzusetzen, doch &#8222;Akira&#8220; ist nach wie vor in der Entwicklung. Doch gleich hinter <em>Akira</em> kommt bei den Fans auch schon <em>Ghost in the Shell</em>, der ebenfalls zu den wichtigsten Gründen gehört, warum Mangas in der westlichen Welt plötzlich Erfolge feierten. Kann der Film mit seinem Vorbild mithalten?</p>
<h4>Ghost in the Shell: Die Handlung</h4>
<p>Major (Scarlett Johansson) ist eine Elitekämpferin, die bereits <a href="https://lauterfilme.de/ghost-in-the-shell-die-ersten-fuenf-minuten-sind-online/">zu Beginn des Films</a> zeigt, was sie kann: Sie dringt in einen Hochhauskomplex ein und schaltet eine ganze Bande von Killern und Robotern aus, die es auf ein hochrangiges Mitglied der führenden Roboterfirma der Welt abgesehen hatten. Doch bei der Rettung scheitert sie &#8211; und bekommt von einem sterbenden Cyborg noch die Nachricht, dass weitere Manager der Firma sterben werden. Für Major schon deshalb kein schöner Gedanke, weil sie selbst von dieser Firma erschaffen und gebaut wurde. Doch ihre &#8222;Mutter&#8220; Dr. Quelet (Juliette Binoche) versichert ihr, dass mit ihr alles in Ordnung ist.&nbsp;</p>
<p>Auf der Jagd nach dem geheimnisvollen Attentäter kommen Major und ihr Kollege Batou (Pilou Asbaek) zwar näher an die geheimnisvolle Kapuzengestalt heran, doch der erweist sich gegenüber seinen Häschern als immer einen Schritt voraus. Und je länger Major mit dem Fremden zu tun hat, desto vertrauter kommt er ihr vor. Haben die beiden eine gemeinsame Vergangenheit? Und wenn ja, warum weiß sie nichts mehr davon? Major beginnt langsam, die Geschichte ihrer eigenen Existenz zu hinterfragen &#8230;</p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/Q8S7_ZY8Y0k?ecver=1" width="1280" height="720" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h4>Optik von Morgen</h4>
<p>Um die Welt von <em>Ghost in the Shell</em> realistisch aussehen zu lassen, hat Regisseur Rupert Sanders mit seinem Team ganze Arbeit geleistet: Der Look des Films ist trotz anderer Filme mit ähnlicher Thematik absolut einzigartig. Selten wurde der Moloch der zukünftigen Metropole so glaubhaft eingefangen, selten waren Hochglanz und Elend so dicht beisammen. Wenn die Kamera hoch über der Stadt langsam aufzieht und die haushohen Werbe-Hologramme einfängt, die das Stadtbild bestimmen, dann ist das schon sehr beeindruckend. Der einzige Vorwurf, den man Sanders hier machen kann ist, dass er das auch sehr genau wusste und es als Stilmittel ein wenig zu oft einsetzt. <em>Ghost in the Shell</em> wirkt manchmal wie ein Model, das weiß, wie umwerfend es aussieht und seine Reize ein wenig zu oft in die Kamera hält.</p>
<p>Inhaltlich bekommt der Film ungleich mehr Probleme. Das lässt sich Regisseur und Drehbuchautor aber gar nicht so recht vorwerfen, denn sie erzählen zwar nicht genau die Geschichte des ersten Anime nach, bleiben aber dem Geist der Vorlage verpflichtet. Nur ist die eben bereits fast 30 Jahre alt, und Unmengen von Filmen haben sich inzwischen bei der Vorlage bedient. Und wie so oft heißt es auch hier: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Natürlich beruhen viele Ideen moderner Science-Fiction-Filme, die sich mit künstlichem Leben und den philosophischen Fragen dahinter beschäftigen, auf <em>Ghost in the Shell</em>, aber es gibt sie eben schon eine Weile. Der Film kommt einfach viel zu spät, um seine einst so originellen Ideen heute noch als neu zu verkaufen, denn das sind sie nicht mehr.</p>
<figure id="attachment_1651" aria-describedby="caption-attachment-1651" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-1651 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/03/ghost-1-1024x554.jpg" alt="Ghost in the Shell" width="750" height="406" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/03/ghost-1-1024x554.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/03/ghost-1-300x162.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/03/ghost-1-768x415.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/03/ghost-1.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-1651" class="wp-caption-text">Die Kulisse der futuristischen Stadt gelingt Regisseur Sanders atemberaubend gut.</figcaption></figure>
<h4>Der Blade Runner Asiens</h4>
<p>Gilt die Comic-Vorlage und der erste Anime von 1995 als Blade Runner des Ostens, so ist Kinofilm eine späte Dreingabe, der dem Genre keine neuen Impulse mehr verleihen kann &#8211; weil die Vorlage das längst getan hat. Dazu kommt eine große Kälte, die der Film ausstrahlt. Das kommt den Bildern zugute, die dadurch noch gewinnen, macht es dem Zuschauer aber schwerer, eine emotionale Bindung zur Hauptfigur aufzubauen. Ganz nahe kommt man Major über den gesamten Film nicht. Cooler sind da schon die männlichen Nebenfiguren wie Batou, den Asbaek sehr gut verkörpert &#8211; oder auch Japan-Star Takeshi Kitano, der konsequent als einziger im ganzen Film japanisch spricht. Auch Juliette Binoche als eine Art Mutter von Major, die ebensolche Instinkte entwickelt, um ihre Schöpfung zu schützen, bietet mehr emotionalen Halt als die Heldin.&nbsp;</p>
<h4>Fazit:</h4>
<p>Die Optik ist über jeden Zweifel erhaben &#8211; und Regisseur Sanders protzt mit diesem Pfund auch ordentlich herum. Inhaltlich kann das fast 30 Jahre alte Konstrukt aber nichts Neues mehr erzählen. Die Ideen über künstliche Körper und die Fragen, ab oder bis wann man noch ein Mensch ist, haben Blade Runner, Robo Cop und viele andere Filme, die sich zum Teil deutlich beim&nbsp;Ghost in the Shell-Comic bedient haben, einfach schon früher erzählt. Wem grandiose Bilder und tadellos inszenierte Action reichen, für den ist <em>Ghost in the Shell</em> wie gemacht. Wer sich anspruchsvolle Science-Fiction wünscht, wird möglicherweise enttäuscht sein.</p>
<figure id="attachment_1652" aria-describedby="caption-attachment-1652" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-1652 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/03/ghost-3-1024x554.jpg" alt="ghost in the shell" width="750" height="406" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/03/ghost-3-1024x554.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/03/ghost-3-300x162.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/03/ghost-3-768x415.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/03/ghost-3.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-1652" class="wp-caption-text">Nach dem Einsatz kann Major im Labor repariert werden, allerdings gilt das nur für ihren Körper. Die seelischen Wunden bleiben.</figcaption></figure>
<p><iframe style="width: 120px; height: 240px;" src="//ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;OneJS=1&amp;Operation=GetAdHtml&amp;MarketPlace=DE&amp;source=ac&amp;ref=qf_sp_asin_til&amp;ad_type=product_link&amp;tracking_id=lauterfilme05-21&amp;marketplace=amazon&amp;region=DE&amp;placement=B06XX97LB5&amp;asins=B06XX97LB5&amp;linkId=9b620a95a66222273e1056ccbf3bf761&amp;show_border=false&amp;link_opens_in_new_window=false&amp;price_color=333333&amp;title_color=0066c0&amp;bg_color=ffffff" width="300" height="150" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no">&lt;br /&gt;<br />
    </iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-ghost-in-the-shell/">Filmkritik: Ghost in the Shell</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lauterfilme.de/filmkritik-ghost-in-the-shell/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
