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	<title>Klassiker - lauterfilme.de</title>
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	<description>Filme, Serien und viel mehr</description>
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	<title>Klassiker - lauterfilme.de</title>
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		<title>The Thing: Erweitertes Remake geplant</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jan 2020 13:18:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film News]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schon drei Mal wurde &#8222;Das Ding aus einer anderen Welt&#8220;, wie die erste Version&#160; von &#8222;The Thing&#8220; hieß, verfilmt. Für den vierten Versuch, den Blumhouse und Universal Studios gemeinsam entwickeln, soll es aber eine echte Neuerung geben. Das Projekt basiert auf dem Kurz-Roman &#8222;Frozen Hell&#8220;, einer restaurierten und erweiterten Version der Originalstory von John W. Campbell. Mehr Horror? Der Überblick über den Kino-Horror 2020 gibt es hier. Als&#160; John W. Campbell 1948 seine Story &#8222;Who Goes There?&#8220; an Verlage schickte, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schon drei Mal wurde &#8222;Das Ding aus einer anderen Welt&#8220;, wie die erste Version&nbsp; von &#8222;The Thing&#8220; hieß, verfilmt. Für den vierten Versuch, den Blumhouse und Universal Studios gemeinsam entwickeln, soll es aber eine echte Neuerung geben. Das Projekt basiert auf dem Kurz-Roman &#8222;Frozen Hell&#8220;, einer restaurierten und erweiterten Version der Originalstory von John W. Campbell.</strong></p>
<p>Mehr Horror? Der Überblick über den Kino-Horror 2020 <a href="https://lauterfilme.de/horror-2020-das-kommt-ins-kino/">gibt es hier</a>.</p>
<p>Als&nbsp; John W. Campbell 1948 seine Story &#8222;Who Goes There?&#8220; an Verlage schickte, nahm einer an, allerdings nur unter der Bedingung, dass Campbell deutlich kürzte. Mehr als 40 Seiten fielen der Kürzung zum Opfer. Doch 2018 ist eine restaurierte und längere Version unter dem Titel &#8222;Frozen Hell&#8220; erschienen. Und darauf soll die neue Verfilmung der gruseligen Sci-Fi-Story beruhen. Der Produzent kündigt das Projekt bereits als &#8222;erstmalig vollständige Vision von Campbells brillanter Story&#8220; an und verrät ebenfalls, dass der Film zügig umgesetzt wird.</p>
<figure id="attachment_7809" aria-describedby="caption-attachment-7809" style="width: 1024px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-7809 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/01/thing-1.jpg" alt="The Thing" width="1024" height="603" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/01/thing-1.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/01/thing-1-300x177.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2020/01/thing-1-768x452.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-7809" class="wp-caption-text">Bizarre Kreaturen: Rob Bottin schuf für Carpenters Meisterwerk unglaublich gute Latex-Monster, die noch heute gruselig aussehen.</figcaption></figure>
<h3>The Thing: Nachfolger zweier Klassiker</h3>
<p>Der Versuch ist nicht ohne Risiko, denn ein Prequel zu John Carpenters <em>The Thing</em> von 1982, der 2011 entstand und komplett mit computergenerierten Effekten arbeitet, floppte an den Kinokassen. Carpenter setzt hingegen damals auf handgemachte FX &#8211; fuhr aber ebenfalls keinen Erfolg ein. Erst nach vielen Jahren wurde aus der vermeintlichen Gurke der Kulthit für Horrorfans, der der Film heute ist. Lediglich die erste Version, die inoffiziell von Howard Hawks stammt, konnte Geld einspielen. Dennoch gilt Carpenters Werk bis heute als die beste Umsetzung der Geschichte. An ihr wird sich jeder neue Film messen lassen müssen. Da neben den sparsamen Blumhouse Productions auch Universal mit im Boot sitzt, dürfte zumindest das Budget für einen effektlastigen Film ausreichen. Vor 2022 dürfte das Ergebnis allerdings nicht zu sehen sein.</p>
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		<title>Filmkritik: Mord im Orient Express</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Nov 2017 16:26:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Klassiker]]></category>
		<category><![CDATA[Krimi]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der britische Regisseur und Schauspieler Kenneth Branagh begann seine Karriere 1989 mit der Verfilmung von William Shakespeares &#8222;Henry V.&#8220; und blieb in seinen ersten Jahren dem unsterblichen Barden treu. Nun nimmt sich Branagh einen fast genauso großen Klassiker seiner britischen Heimat vor: Agatha Christie, die Grand Dame der Krimiliteratur und ihren &#8222;Mord im Orient Express&#8220;. Natürlich ließ es sich der mitunter als eitel verschriene Branagh es sich nicht nehmen, neben dem Regiestuhl auch noch den der Hauptfigur zu besetzen, der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der britische Regisseur und Schauspieler <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kenneth_Branagh" target="_blank" rel="noopener">Kenneth Branagh</a> begann seine Karriere 1989 mit der Verfilmung von William Shakespeares &#8222;Henry V.&#8220; und blieb in seinen ersten Jahren dem unsterblichen Barden treu. Nun nimmt sich Branagh einen fast genauso großen Klassiker seiner britischen Heimat vor: Agatha Christie, die Grand Dame der Krimiliteratur und ihren &#8222;Mord im Orient Express&#8220;.</strong></p>
<p>Natürlich ließ es sich der mitunter als eitel verschriene Branagh es sich nicht nehmen, neben dem Regiestuhl auch noch den der Hauptfigur zu besetzen, der bald 57-jährige spielt den belgischen Meisterdetektiv Hercule Poirot in einem seiner spektakulärsten Fälle. Kann der in Nordirland geborene Brite nach zuletzt eher durchwachsenen Filmen wieder an alte Erfolge anknüpfen?</p>
<figure id="attachment_3062" aria-describedby="caption-attachment-3062" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-3062 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/11/express-1-1024x684.jpg" alt="Mord im Orient Express" width="750" height="501" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/11/express-1-1024x684.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/11/express-1-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/11/express-1-768x513.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/11/express-1-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/11/express-1-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/11/express-1.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-3062" class="wp-caption-text">Kein netter Kerl: Johnny Depp spielt mit sichtlichem Vergnügen den bösen Buben &#8211; der allerdings nicht alt wird.</figcaption></figure>
<h3>Mord im Orient Express: Die Handlung</h3>
<p>Durch Zufall gerät Detektiv Hercule Poirot in den Orient Express, da er in einer dringenden Angelegenheit von Istanbul nach London muss. Schon früh ist Poirot erstaunt über die illustre Gästeschar, die sich in den Wagen der ersten Klasse tummelt, denkt sich aber zunächst nichts Böses dabei. Erst als der aalglatte Geschäftsmann Ratchet (Johnny Depp) eines Morgens tot aufgefunden wird, mit zwölf Messerstichen ermordet, erwacht in Poirot das Jagdfieber. Durch eine Lawine aufgehalten, muss Poirot mitten im Nirgendwo, ohne Aussicht auf Informationen von außerhalb des Zuges, den Fall lösen. In den sind unter anderem eine reichte Witwe (Michelle Pfeiffer), eine junge Gouvernante (Daisy Ridley), ein Butler (Derek Jacobi) und ein Arzt (Willem Dafoe) verwickelt &#8211; oder doch nicht?</p>
<h3>Klassisch in jeder Hinsicht</h3>
<p>Wer entweder den Roman gelesen oder die berühmte Verfilmung von 1974 gesehen hat, muss sich nicht auf Überraschungen gefasst machen. Mit minimalen Änderungen erzählt Branagh exakt die gleiche Geschichte und ändert nichts an der Idee. Für Kenner des Stoffes ist der Krimiplot also eher uninteressant. Sehenswert ist der Film aber auch für die, denn Branagh entzündet ein zeitloses Feuerwerk des klassischen Erzählkinos. Dabei kann er sich auf drei Säulen verlassen.</p>
<p>Am offensichtlichsten wird das bei der Ausstattung. Die Sets und Kostüme sind so detailverliebt und mit so viel Herzblut geschaffen, dass die 30er vom ersten Moment an lebendig werden. Eine Oscar-Nominierung sollte hier niemanden erstaunen. Dazu liefert Branaghs langjähriger Kameramann Haris Zambarloukos wunderschöne Bilder ab, die mit interessanten Blickwinkeln und edlen, langsamen Kamerafahrten bezaubern.</p>
<p>Und schließlich ist auch Branaghs Starensemble, das im Vergleich zur Version von 1974 locker mithalten kann, in bester Spiellaune und lässt seinen Regisseur nicht hängen. Vor allem Michelle Pfeiffer beeindruckt als burschikose Mrs. Hubbard. Und der Meister selbst gibt den selbstverliebten, arroganten, aber eben auch brillant denkenden Hercule Poirot ebenfalls derart launig, dass er für manche Lacher sorgt. Dass er dennoch gegen die Version von 1974 verliert, liegt an anderen Dingen.</p>
<figure id="attachment_3063" aria-describedby="caption-attachment-3063" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-3063 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/11/express-2-1024x684.jpg" alt="Mord im Orient Express" width="750" height="501" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/11/express-2-1024x684.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/11/express-2-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/11/express-2-768x513.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/11/express-2-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/11/express-2-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/11/express-2.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-3063" class="wp-caption-text">Vom Laserschwert zum Steakmesser: Daisy Ridley macht nach Star Wars auch in ihrem nächsten großen Film eine gute Figur.</figcaption></figure>
<h3>Drehbuch mit Schwächen</h3>
<p>Zwar ist Michael Green momentan einer der angesagtesten Drehbuchschreiber Hollywoods, aber leider auch einer mit sehr wechselhafter Qualität. 2017 lieferte er das Sript zu gleich drei Filmen. Während &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-logan/">Logan</a>&#8220; und &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-blade-runner-2049/">Blade Runner 2049</a>&#8220; durchaus gut gerieten, war &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-alien-covenant/">Alien: Covenant</a>&#8220; ein Schlag ins Wasser. Ganz so schlimm wie der hoffentlich letzte Alienfilm ist <em>Mord im Orient Express</em> zwar nicht. Aber mit der alten Version hält Green dennoch nicht mit. Viel zu früh streut er Hinweise auf den Täter in die Dialoge, sodass den Neulingen des Stoffes bald klar wird, wie der Hase hier läuft, oder besser, mordet.</p>
<p>Der alte Film deckte seine Karten erst im grandiosen Finale, dem Monolog des großen Detektivs, auf und trifft dann völlig unvermutet auf den Punkt. Green verschenkt diese Möglichkeit durch sein Vorgreifen. Dafür stellt er aber den Konflikt des Detektivs stärker in den Vordergrund, der sich zwischen verschiedenen Möglichkeiten, den Fall abzuschließen, entscheiden muss. Und dem diese Gewissensfrage sichtlich zu schaffen macht. In Sachen Spannung kann es Branaghs Neuauflage nicht mit dem Original aufnehmen. Dafür geht seine Version eventuell mehr zu Herzen als die alte.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Mit <em>Mord im Orient Express</em> findet der Regisseur und Schauspieler Kenneth Branagh nach zuletzt mäßigen Filmen zurück zu alter Form. Klassiker sind deutlich sichtbar einfach sein Ding. Zwar ist die erste große Verfilmung des Stoffes von 1974 einen Hauch spannender als die Neuinterpretation, dafür begeistert der Brite sein Publikum durch exquisite Ausstattung, eine wunderbare Kamera-Arbeit und tolle Schauspielstars, die sich gegenseitig Luft zum Atmen lassen. Auch 2017 lässt sich also noch zeitloses Kino erschaffen.</p>
<p><strong>Mord im Orient Express startet am 9. November in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_3064" aria-describedby="caption-attachment-3064" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-3064 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/11/express-3-1024x681.jpg" alt="Mord im Orient Express" width="750" height="499" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/11/express-3-1024x681.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/11/express-3-300x200.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/11/express-3-768x511.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/11/express-3-360x240.jpg 360w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/11/express-3-600x400.jpg 600w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2017/11/express-3.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-3064" class="wp-caption-text">Judy Dench adelt den Film mit ihrer Rolle als russische Prinzessin.</figcaption></figure>
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