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	<title>Conjuring-Reihe - lauterfilme.de</title>
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		<title>Filmkritik: The Nun 2</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Sep 2023 13:49:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Conjuring-Reihe geht weiter. Bevor die fürs kommende Jahr angekündigte vierte Folge der Hauptreihe in die Kinos kommt, bekommt eines der Spin-Offs eine Fortsetzung. Mit &#8222;The Nun 2&#8220; wird einer der schwächsten bisherigen Conjuring-Filme fortgesetzt und greift zumindest zum Teil auf die gleichen Schauspieler zurück, um tatsächlich eine echte Fortsetzung und nicht bloß einen zweiten Film zu präsentieren. Michael Chaves, der mit &#8222;Lloronas Fluch&#8220; den anderen sehr schwachen Conjuring-Spin-off-Film inszenierte, erzählt hier eine zweite Chance. Hat er sie genutzt? Das [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-the-nun-2/">Filmkritik: The Nun 2</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Conjuring-Reihe geht weiter. Bevor die fürs kommende Jahr angekündigte vierte Folge der Hauptreihe in die Kinos kommt, bekommt eines der Spin-Offs eine Fortsetzung. Mit &#8222;The Nun 2&#8220; wird einer der schwächsten bisherigen<a href="https://lauterfilme.de/the-conjuring-3-kritik-film/"> Conjuring-Filme</a> fortgesetzt und greift zumindest zum Teil auf die gleichen Schauspieler zurück, um tatsächlich eine echte Fortsetzung und nicht bloß einen zweiten Film zu präsentieren. Michael Chaves, der mit &#8222;<a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-lloronas-fluch/">Lloronas Fluch</a>&#8220; den anderen sehr schwachen Conjuring-Spin-off-Film inszenierte, erzählt hier eine zweite Chance. Hat er sie genutzt? Das klärt die Kritik.</p>
<figure id="attachment_14511" aria-describedby="caption-attachment-14511" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-14511 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/nun2-1.webp" alt="Taissa Farmiga" width="1024" height="593" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/nun2-1.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/nun2-1-300x174.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/nun2-1-768x445.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/nun2-1-750x434.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14511" class="wp-caption-text">Erneut muss Schwester Irene gegen den als Nonne auftretenden Dämon Valak antreten.</figcaption></figure>
<h2>Die Handlung</h2>
<p>1956. Nach den grauenerregenden Erlebnissen mit dem Dämonen Valak hat Schwester Irene (Taissa Farmiga) in einem italienischen Kloster wieder Ruhe gefunden. Doch die Geschichten um die dämonische Attacke auf ein Kloster verfolgen sie bis dorthin. Als schließlich die Kirche ein hohes Mitglied zu ihr schickt, um ihr von offenbar neuen Aktivitäten Valaks zu berichten, willigt sie schweren Herzens ein, sich der Sache anzunehmen. Gemeinsam mit der jungen Schwester Debra (Storm Reid) reist sie daraufhin in den kleinen französischen Ort Tarascon, in dem ein Priester unter den Augen eines Messdieners bei lebendigem Leib verbrannte &#8211; mitten in der Kirche! Weil es weitere ähnliche Vorfälle gab, die von Rumänien aus immer weiter westlich wanderten, hat Irene einen schrecklichen Verdacht.</p>
<p>Eine Autostunde von Tarascon entfernt, liegt in einem ehemaligen Kloster ein Mädcheninternat. Dort arbeitet die Lehrerin Kate (Anna Popplewell, &#8222;Die Chroniken von Narnia&#8220;) und hat auch ihre Tochter Sophia (Katelyn Rose Downey) bei sich, die oft von anderen Schülerinnen geärgert wird. Unterstützung erhält sie dann meist von Maurice (Jonas Bloquet), dem Lebensretter Irenes von damals, der mittlerweile als Gärtner in dem alten Gemäuer arbeitet. Während Irene und Debra in Tarascon nach Spuren suchen, offenbart sich der Dämon immer stärker und deutlicher in der Mädchenschule. Aber was sucht er dort? Kann Irene noch rechtzeitig dort eintreffen, um das Schlimmste zu verhindern?</p>
<p><iframe title="THE NUN II | OFFICIAL TRAILER" width="750" height="422" src="https://www.youtube.com/embed/QF-oyCwaArU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Sammelsurium der Exorzismus-Filme</h2>
<p>So groß die Reihe mittlerweile auch ist, nur die beiden ersten Filme der Hauptreihe bekamen wirklich gute Kritiken. Auch der zweite &#8222;Annabelle&#8220;-Film konnte überzeugen, der ganze Rest wurde eher durchschnittlich bis mäßig aufgenommen. The Nun 2 setzt diesen Trend fort. Zwar führt der Film die zweite Woche in den USA die Charts an, die Kritiken sind mit etwa 50 Prozent aber wenig berauschend. Überraschend ist diese Wertung allerdings nicht. Denn The Nun 2 macht in vielerlei Hinsicht dort weiter, wo der erste Teil aufgehört hat. Das gilt vor allem für das schwache Drehbuch. Zwar haben die Produzenten mit Akela Cooper und Ian Goldberg durchaus Horror-Veteranen eingestellt, um das Script zu verfassen. Aber viel genutzt hat das nicht. The Nun 2 ist eine Parade aus bekannten Versatzstücken der Dämonen- und Exorzistenfilme.</p>
<p>Originell wird es lediglich dann, wenn es darum geht, Valak in neuen Formen und Variationen darzustellen. War es in <strong>The Conjuring 2</strong> ein Gemälde, das lebendig wurde, so darf der Dämon diesmal in Form von Covern am Zeitungsstand und als bröckelnder Putz an der Wand erscheinen. Mehr hat der Film an originellen Momenten aber auch nicht zu bieten. Vor allem die erste Stunde des Films ermüdet das Publikum mit immer gleichen Szenen vom lauernden Dämonen, der offenbar wahllos Menschen tötet, oder eben auch nicht. Denn so richtig klar wird es nicht, wer warum sterben muss oder überleben darf. Die Reihe, die durch Wans Filme den Kosmos des übernatürlichen Bösen ein wenig erweiterte, verengt diesen Blick mit<strong> The Nun 2</strong> wieder deutlich. Ein Rückschritt, nicht nur für das Conjuring-Universum.</p>
<figure id="attachment_14512" aria-describedby="caption-attachment-14512" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14512 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/nun2-2.webp" alt="Anna Popplewell" width="1024" height="657" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/nun2-2.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/nun2-2-300x192.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/nun2-2-768x493.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/nun2-2-750x481.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14512" class="wp-caption-text">Kate und ihre Tochter Sophie geraten in der Mädchenschule, die einst ein Kloster war, in Lebensgefahr.</figcaption></figure>
<h2>Kein großer Unterschied zum Vorgänger</h2>
<p>Ist <strong>The Nun 2</strong> nun besser oder schlechter als der Vorgänger? Das ist letztlich Geschmackssache. Der zweite Teil hat eines etwas bessere Story als der erste, der in Teilen überhaupt keinen Sinn ergab. Aber die Redundanz der Dämonenangriffe im zweiten Teil sind irgendwann einfach derart langweilig, dass es schwerfällt, nicht den Kopf zu schütteln. Und die letzte halbe Stunde ergeht sich dann in weiteren Verfolgungsjagden, fast schon albernen Monstern und einer recht platten Auflösung. Das ist Horror für Leute, die auch eine Fahrt in der Geisterbahn gruselig finden, weil sie gern erschreckt werden. Wer Horror mag, der tiefer geht, Atmosphäre entwickelt und statt mit Jump-Scares mit echter Story punktet, der ist bei <strong>The Nun 2</strong> eher falsch.</p>
<p>Lediglich optisch kann der Film weitgehend überzeugen, weil die Drehorte sehr gut gewählt sind und das West-Europa der 50er Jahre glaubhaft zum Leben erweckt wird. Enge Gassen mit Kopfsteinpflaster, alte Häuser mit kleinen Fenstern &#8211; hier zeigt <strong>The Nun 2</strong> kurz, dass es durchaus möglich gewesen wäre, auf eine zwar leicht klischeebehaftete, aber dafür stimmige Atmosphäre zu setzen &#8211; wenn man denn gewollt hätte. So ist es auch nicht sinnvoll, auf den Schauspielern herumzuhacken, denn die tun das, was man angesichts des schwachen Drehbuchs und der Geisterbahn-Attitüde noch herausholen kann.</p>
<figure id="attachment_14513" aria-describedby="caption-attachment-14513" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14513 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/nun2-3.webp" alt="The Nun 2" width="1024" height="614" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/nun2-3.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/nun2-3-300x180.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/nun2-3-768x461.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/nun2-3-750x450.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14513" class="wp-caption-text">Valak ist erbarmungslos gegen alle, die ihn an seinen Zielen hindern wollen.</figcaption></figure>
<p>Taissa Farmiga spielt erneut die verletzlich wirkende und doch starke junge Nonne ansprechend und zieht so alle Sympathie auf sich. Jonas Bloquet hält sich ebenfalls wacker darin, die verschiedenen Seiten seiner Figur auf die Leinwand zu bringen. Beim Rest wird es dann schon dünn. Anna Popplewell, einst Kinderstar in den Narnia-Filmen, hat einfach nicht viel zu tun, Storm Reid als Schwester Debra ist ebenfalls unterfordert, da ihre Figur extrem schwach geschrieben ist und eigentlich keinen großen Zweck erfüllt. Dass The Nun 2 so oder ähnlich ausfallen würde, war aber eigentlich klar, konnte doch der erste Teil mit mehr als 360 Millionen Dollar am meisten aller Conjuring-Teile einspielen. Da weicht man vom Erfolgsrezept natürlich nicht großartig ab. Leider.</p>
<h2>Fazit:</h2>
<p><strong>The Nun 2</strong> ist exakt das, was man, je nach Geschmack, erwarten durfte &#8211; oder musste. Oberflächliche Schockmomente ohne großen Nachhall, eine völlig durchschnittliche Story und ein paar Szenen, die zeigen, dass es durchaus deutlich besser hätte ausfallen können. Leider entschieden sich die Produzenten und Regisseur Michael Chaves für die sichere Variante, einen Abklatsch des erfolgreichen ersten Films. Und vielleicht ist Teil 2 sogar einen Hauch besser geworden, weil er schlicht besser aussieht. Aber in weiten Teilen ist der Film ähnlich wirr, langweilig und streckenweise fast albern wie der Vorgänger. Daran ändern die größtenteils soliden Schauspiel-Leistungen auch nichts mehr. Immerhin: Eine Mid-Credit-Szene kündigt Teil 4 der Hauptreihe an &#8211; vielleicht das Beste an <strong>The Nun 2</strong>.</p>
<p><strong>The Nun 2 startet am 21. September 2023 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_14514" aria-describedby="caption-attachment-14514" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-14514 size-full" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/nun2-4.webp" alt="Jonas Bloquet" width="1024" height="573" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/nun2-4.webp 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/nun2-4-300x168.webp 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/nun2-4-768x430.webp 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2023/09/nun2-4-750x420.webp 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-14514" class="wp-caption-text">Auch Maurice leidet unter dem Dämonen, mit dem er unwissentlich noch immer eine Verbindung hat.</figcaption></figure>
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		<title>Filmkritik: Annabelle 3</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Markus Fiedler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jul 2019 13:02:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Film Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[70er]]></category>
		<category><![CDATA[Conjuring-Reihe]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[Serie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schon nach dem ersten &#8222;Conjuring&#8220;-Film bekam die dämonische Puppe &#8222;Annabelle&#8220; ihren ersten Solo-Auftritt. Und drei Jahre später mit einem zweiten Versuch sogar eine Entstehungsgeschichte &#8211; und den weitaus besseren Film. Nun steht mit Annabelle 3 ein weiteres Gruselstück mit dem grauenhaften Spielzeug an. Kann sich die zuletzt schwächelnde Horror-Serie, die sich im Kern um die beiden paranormalen Ermittler Ed und Lorraine Warren drehen, mit dem neuesten Film wieder in eine qualitativ bessere Richtung entwickeln? Annabelle 3 ist bereits der siebte [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schon nach dem ersten &#8222;Conjuring&#8220;-Film bekam die dämonische Puppe &#8222;Annabelle&#8220; ihren ersten Solo-Auftritt. Und drei Jahre später mit einem zweiten Versuch sogar eine Entstehungsgeschichte &#8211; und den weitaus besseren Film. Nun steht mit Annabelle 3 ein weiteres Gruselstück mit dem grauenhaften Spielzeug an. Kann sich die zuletzt schwächelnde Horror-Serie, die sich im Kern um die beiden paranormalen Ermittler Ed und Lorraine Warren drehen, mit dem neuesten Film wieder in eine qualitativ bessere Richtung entwickeln?</strong></p>
<p><em>Annabelle 3</em> ist bereits der siebte Film im <em>Conjuring</em>-Universum. Neben den beiden <em>Conjuring</em>-Teilen (ein dritter kommt im September 2020) und drei <em>Annabelle</em>-Filmen gibt es auch noch <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-the-nun/">&#8222;The Nun&#8220;</a> und <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-lloronas-fluch/">&#8222;Lloronas Fluch&#8220;</a>, die zwar bei Publikum und Kritikern nicht gut ankamen, aber dennoch einen ordentlichen Gewinn erzielten. Denn die Filme sind in der Regel so kostengünstig produziert, dass sie schnell in die Gewinnzone kommen. Das dürfte bei <em>Annabelle 3</em> nicht anders sein. Aber kann er mit dem guten zweiten Teil mithalten oder ist er eher ein <em>The Nun</em>-Debakel?</p>
<figure id="attachment_6383" aria-describedby="caption-attachment-6383" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-6383 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/anna3-1-1024x561.jpg" alt="Annabelle 3" width="750" height="411" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/anna3-1-1024x561.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/anna3-1-300x164.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/anna3-1-768x421.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/anna3-1.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-6383" class="wp-caption-text">Die kleine Judy hat die gleiche Gabe wie ihre Mutter &#8211; und ist dadurch furchtbaren Schrecken ausgesetzt.</figcaption></figure>
<h3>Annabelle 3: Die Handlung</h3>
<p>Nach den Ereignissen aus <em>The Conjuring</em> beschließen Ed (Patrick Wilson) und Lorraine Warren (Vera Farmiga), dass die böse Puppe Annabelle (die in diesem Film einen Cameo-Auftritt hat) am besten in ihrem extra gesicherten Zimmer für verfluchte oder böse Gegenstände aufgehoben ist. Schon auf der Heimreise zeigt Annabelle ihre Macht und lehrt die Warrens das Fürchten. Doch als ein Priester sie im Warren-Haus in ein aus geweihtem Glas gebauten Schrank einschließt, scheint die Gefahr durch die dämonische Macht gebannt.</p>
<p>Und so lassen die Warrens ihre 10-jährige Tochter Judy (McKenna Grace, <a href="https://lauterfilme.de/serienkritik-spuk-in-hill-house/">&#8222;Spuk in Hill House&#8220;</a>) sorglos mit Babysitterin Mary Ellen (Madison Iseman) allein im Haus. Keine gute Idee. Denn Mary Ellens Freundin Daniela (Katie Sarife) hat vom &#8222;Geisterzimmer&#8220; der Warrens gehört und möchte nun aus sehr persönlichen Gründen dort hinein. Welchen Horror sie dadurch entfesselt, kann sich das junge Mädchen allerdings kaum vorstellen. Denn Annabelles dämonische Macht ist stärker denn je &#8211; und die tödliche Puppe will in dieser Nacht auf jeden Fall Blut sehen &#8230;<br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/gU6ataxqBtA" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h3>Annabelle 3: Billige Geisterbahn</h3>
<p>Regie führte bei diesem Film erstmals Erfolgs-Horror-Scriptschreiber Gary Dauberman (&#8222;ES&#8220;, beide Annabelle-Vorgänger), der nun zeigen darf, was er am Set von seinen Vorgängern gelernt hat. Und er macht deutlich: Das Handwerk des Erschreckens hat Dauberman völlig verstanden. Dass ein Film aber auch ein wenig Innovation und frische Ideen braucht, leider nicht. Unter Daubermans Regie verkommt sein eigenes Script zu einer immer schneller werdenden Geisterbahnfahrt mit billigen Schocks, die aber zu keinem Zeitpunkt echtes Interesse an den Figuren weckt.</p>
<p>Und auch keinerlei neue Erkenntnisse in Sachen <em>Annabelle</em> bringt. So verletzt Dauberman nicht nur die wichtige Regel, dass Fans eines Franchises mit jedem neuen Teil auch etwas Neues erfahren sollten. Sondern er verwechselt auch Jump-Scares mit Atmosphäre. Wenn die drei jungen Frauen des Nachts voneinander getrennt durch das unheimliche Warren-Anwesen irren und dabei den Attacken der freigesetzten Geister nahezu hilflos ausgesetzt sind, sind das Bilder, die man schon etliche Male gesehen hat &#8211; auch im <em>Conjuring</em>-Universum.</p>
<figure id="attachment_6384" aria-describedby="caption-attachment-6384" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-6384 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/anna3-2-1024x620.jpg" alt="Annabelle 3" width="750" height="454" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/anna3-2-1024x620.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/anna3-2-300x182.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/anna3-2-768x465.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/anna3-2.jpg 1981w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-6384" class="wp-caption-text">Die freundliche Mary Ellen ahnt nichts von den Gefahren, die im Warren-Haus lauern,</figcaption></figure>
<h3>Annabelle 3: Die Warrens retten es nicht</h3>
<p>Zudem erreicht Dauberman mit seiner Story nie die emotionale oder unheimliche Intensität der Hauptfilme. Die nicht nur mit zwei starken Hauptdarstellern glänzen konnten. Sondern auch so gut inszeniert waren, dass sie zu den Highlights der Horrorfilme in den vergangenen Jahren gehören. Denn obwohl Dauberman die beiden Stars zumindest für einen starken Beginn zur Verfügung hatte, kann er das Niveau nicht halten. Umständlich und langsam baut er die neue Situation der drei unterschiedlichen Mädchen auf und erzeugt dabei nur wenig Atmosphäre &#8211; und kaum Spannung.</p>
<p>Nun sollte man dem Film seinen geringen Bodycount nicht vorwerfen. Der ist in der gesamten Reihe nicht nur eine angenehme Abwechslung zu den sonstigen Horrorfilmen mit etlichen Toten. Aber zumindest eine greifbare Bedrohung sollte die Story schon liefern. Und das gelingt Dauberman trotz sympathischer Darsteller und einer wirklich guten McKenna Grace nicht. Zwar bietet der Regisseur durchaus gute Kamerafahrten und hat das Horror-Einmaleins im Griff, aber das ist alles viel zu ausgelutscht und vorhersehbar.</p>
<p>Daher ist <em>Annabelle 3</em> auch deutlich schwächer als <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-annabelle-2/">der Vorgänger</a>, den Regisseur David Sandberg als effektiven Horrorfilm mit guter Story auf die Leinwand brachte. Dauberman muss sich hier aber bei sich selbst beschweren, denn das Drehbuch, dass er schrieb, ist einfach zu schwach um zu überzeugen. Nach dem desolaten <em>The Nun</em> ist auch <em>Annabelle 3</em> keine Glanzleistung des Autors. Und führt das <em>Conjuring</em>-Universum weiter hinab in die Untiefen beliebigen Horrors. Die Hoffnung der Fans muss nun auf <em>The Conjuring 3</em> im kommenden Jahr ruhen.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Wenig Spannung, noch weniger Grusel und so gut wie keine Atmosphäre! Vielleicht sollte es Regie-Debütant Gary Dauberman doch lieber beim Drehbuch schreiben belassen &#8211; obwohl er auch dort zuletzt nicht überzeugte. <em>Annabelle 3</em> ist nach dem schwachen <em>The Nun</em> und dem nur unwesentlich besseren <em>Lloronas Fluch</em> der dritte <em>Conjuring</em>-Film in Reihe, der nicht ansatzweise an die Qualität der Hauptfilme herankommt. Mit solchen Filmen zerstört man sich irgendwann auch die treueste Fan-Basis. Etwas mehr Mühe geben, bitte!</p>
<p><strong>Annabelle 3 startet am 4. Juli 2019 in den deutschen Kinos.</strong></p>
<figure id="attachment_6385" aria-describedby="caption-attachment-6385" style="width: 750px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-6385 size-large" src="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/anna3-3-1024x547.jpg" alt="Annabelle 3" width="750" height="401" srcset="https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/anna3-3-1024x547.jpg 1024w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/anna3-3-300x160.jpg 300w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/anna3-3-768x410.jpg 768w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/anna3-3-750x400.jpg 750w, https://lauterfilme.de/wp-content/uploads/2019/07/anna3-3.jpg 1400w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-6385" class="wp-caption-text">Doch die Neugier von Mary Ellens Freundin Daniela setzt gefährliche Ereignisse in Gang. Werden die drei Mädchen die Nacht überstehen?</figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://lauterfilme.de/filmkritik-annabelle-3/">Filmkritik: Annabelle 3</a> erschien zuerst auf <a href="https://lauterfilme.de">lauterfilme.de</a>.</p>
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