Mit gerade einmal 60 Jahren starb vor wenigen Tagen Carrie Fisher, Darstellerin der Leia Organa aus Star Wars IV-VII. Doch den Fans bleibt wenigstens ein weiterer Film, um sich von der Schauspielerin zu verabschieden: Ihre Rolle in Star Wars VIII, der in knapp einem Jahr weltweit in den Kinos anlaufen wird, konnte Fisher noch komplett abdrehen, bevor sie unerwartet verstarb.

Die Schauspielerin, die bereits als Kleinkind Hollywood kennen lernte – ihre Eltern waren Debbie Reynolds („Singin‘ in the Rain“) und Eddie Fisher, ein in den 50-er und 60-er Jahren recht berühmter Schauspieler und Sänger – hatte während ihrer gesamten Karriere gesundheitliche Probleme. Gerade 21 Jahre alt, wurde sie durch Star Wars quasi über Nacht weltberühmt, heiratete in den 80-ern den Sänger Paul Simon und wurde später mehr als Autorin denn als Schauspielerin wahrgenommen. Mit „Grüße aus Hollywood“ legte Carrie Fisher 1987 einen stark autobiographisch geprägten Roman vor, weitere folgten. Bei der langerwarteten Fortsetzung Star Wars: Das Erwachen der Macht nahm sie ihre wohl bekannteste Rolle nach 32 Jahren Pause wieder auf.

Größere Rolle in Teil VIII

Und konnte diese nach Angaben aus der Filmcrew auch beenden. Im achten Teil der Reihe soll ihre Rolle auch deutlich größer sein als der Kurzauftritt im siebten Film, ein Erscheinen in Star Wars IX dürfte aber wohl, trotz einer kleinen Rolle in Rogue One per Computer, ins Wasser fallen. Allerdings ist da auch noch Zeit, das Drehbuch entsprechend zu ändern, Star Wars VIII ist hingegen weitgehend abgedreht.

Besonders traurig für die Tochter Carrie Fishers, die junge Schauspielerin Billy Lourd („Scream Queens“): Nur einen Tag nach ihrer Mutter starb auch ihre Großmutter Debbie Reynolds an einem Schlaganfall.

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