Noch läuft das neueste Abenteuer des Wandkletterers noch gar nicht in den Kinos, da überschlagen sich bei Sony schon die Gerüchte über das, was zukünftig mit dem Spider-Man-Universum alles geschehen soll. Was kann man glauben, was nicht?

Glaubt man allen Meldungen und Gerüchten, die zurzeit im Internet die Runde machen, dann stehen uns in den kommenden Jahren mindestens sechs Filme ins Haus – aber nicht alle Projekte sind wirklich realistisch. Lauterfilme wirft einen Blick auf die Gerüchte und gibt eine Einschätzung dazu, ob wir diesen Film je sehen werden.

Spider-Man: Venom kommt

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In seinen Anfangszeiten sah Venom noch nicht ganz so monströs aus wie in ganz modernen Versionen, bei denen er nur noch aus Zähnen zu bestehen scheint.

Einer der wenigen Filme, der kein Gerücht mehr ist: Der schwarze Anti-Spider-Man Venom wird am 8. Oktober 2018 in die Kinos kommen – und zwar in Gestalt von Tom Hardy. Es ist wahrscheinlich, dass Hardy den bekanntesten Wirt des Symbionten Venom spielen wird: Eddie Brock. Angeblich wird der Parasit aus dem All einen weiteren Symbionten bekämpfen, der einst ein Teil von ihm war: Cletus Cassidy alias Carnage. In den Comics ist Cassidy ein Serienkiller, der im Gefängnis von Eddie Brock (zu dieser Zeit Venom), einen Tropfen des symbiotischen Kostüms abbekommt und zum mörderischen Monster mutiert. Regisseur Ruben Fleischer will also Venom gegen sein noch dunkleres Alter Ego antreten lassen. Ein Mitwirken von Tom Holland als Spider-Man in diesem Film wurde bislang weder bestätigt noch dementiert.

Spider-Man: Frauenpower

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Silver Sable und Black Cat sind eigentlich keine dicken Freundinnen – wie sie im Film zusammenkommen, bleibt abzuwarten.

Ebenfalls sehr wahrscheinlich ist der erste Auftritt zweier weiblicher Figuren aus dem Spider-Man-Universum: Black Cat und Silver Sable. Denn mit Gina Prince-Blythewood soll die Regisseurin für den Film, dessen Produktion im Herbst beginnt, schon feststehen. Außerhalb der Comics sind die beiden Figuren allerdings kaum bekannt.

Felicia Hardy alias Black Cat war in den frühen 80ern der Comics eine der wichtigsten Frauen im Leben von Peter Parker. Die Tochter eines Meisterdiebs trat in die Fußstapfen ihres Vaters und lernte dabei Spider-Man kennen. Er versuchte, sie auf den rechten Weg zu bringen und dabei verliebten sich die beiden ineinander. Allerdings liebte Felicia eigentlich nur den Superhelden und wollte Peter ohne Maske kaum ansehen. Weil sie im Gegensatz zu ihm keine Superkräfte besaß, ließ sie sich auf einen verhängnisvollen Deal mit dem Kingpin ein: Er sollte ihr Kräfte beschaffen und hätte dafür etwas gut. Tatsächlich erhielt Felicia von einem Wissenschaftler die Fähigkeit, anderen Pech zu bringen, doch sie konnte diese Kraft nicht kontrollieren und brachte auch Peter in Gefahr – sie trennten sich deshalb. Ob diese Version der Figur auch im Film vorkommt, ist bisher unklar.

Silver Sable ist eine Söldnerin, die in den mittleren 80ern erstmals auf den Seiten von Amazing Spider-Man auftauchte. Sie befehligt nicht nur das Wild Pack aus anderen Söldnern, sondern besitzt auch eine eigene Firma – und sehr viel Geld. Sie hat keine Superkräfte, ist aber ähnlich wie die Black Widow eine exzellente Nahkämpferin und kann mit Waffen aller Art umgehen. Ob der Film eine Art „Birds of Prey“ (DC-Comic mit Black Canary, Oracle und Huntress als Team) werden soll, ist unklar – Details zur Handlung gibt es noch nicht.

Spider-Man: Villain-Filme

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Ob Kraven oder Mysterio wirklich einen Film tragen können? Eher nicht …

Neueste Gerüchte: Zwei der bekanntesten Gegner von Spider-Man sollen eigene Filme bekommen. Mysterio, der Miester von Illusionen und Tricks und Kraven der Jäger, ein russischer Großwildjäger, der in Spider-Man das am schwersten zu jagende Ziel der Welt wahrnimmt.

Filme mit Bösewichtern? Ohne den Helden Spider-Man dürfte das kaum funktionieren. Auch wenn es zu Kraven die brillante Saga „Kravens letzte Jagd“ gibt, die sich als düsterer Film anbieten würde – dann wäre Spider-Man Pflicht. Und würde dann sicher als weiterer Film der Spider-Man-Reihe geplant. Auch als Start einer Reihe von Filmen, an deren Ende dann die Sinister Six“ stehen würden, der legendäre Zusammenschluss von Spider-Mans größten Gegnern, sind gerade diese beiden Schurken unwahrscheinlich. Da hätten Doctor Octopus oder der Sandman als Antihelden im eigenen Film sicher mehr Potenzial.

Spider-Man: Eigene Filme

In einem Interview erklärte Tom Holland kürzlich, statt einem weiteren Film bei Marvel würden es eher zwei, um eine neue Trilogie vollzumachen. Sony hat sich dazu aber bislang bedeckt gehalten. Fakt ist: Für Juli 2019 ist ein weiterer Spider-Man-Film eingeplant. In dem soll Iron Man nicht mehr auftauchen, dafür aber ein anderer Held ähnlich prominent an Peter Parkers Seite stehen. Wer das sein könnte?

Schwer zu sagen, da er nach dem vierten Avengers-Film spielen würde. Und für den erwarten viel Experten einige Tode im Marvel-Kinouniversum. Somit dürften eigentlich logische Ideen wie Captain America eher unwahrscheinlich sein. Vermutlich ist es ein Charakter, den jetzt kaum jemand auf dem Zettel hat. Lustiger Fakt dazu: Mit Marvel Team-Up war es auch Spider-Man, der in den späten 70ern eine eigene Heftserie hatte, in der er immer mit mindestens einem anderen Marvelhelden zusammen kämpfte. Das scheint auch für die neuen Filme die Idee zu sein.

Marvel oder nicht?

Offenbar schaffen Marvel und Sony eine für Kinofans neue Situation: Denn Sony möchte mit Tom Holland als Spider-Man noch lange zusammenarbeiten, aber nicht unbedingt noch lange mit Marvel. Das hieße, dass Sony eine Art Schatten-Universum schaffen würde, mit einem Spider-Man, der zum Marvel Cinematic Universe gehört und vielen anderen Figuren wie Venom, Black Cat und Co, die das nicht tun. Nicht unbedingt eine perfekte Lösung für die Fans. Vielleicht ist Sony aber auch klug genug, eine langfristige Zusammenarbeit mit Marvel anzustreben, dann  wären auch die weitere Sonyfilme Teil der großen Story. Die Zeit wird es zeigen: Falls Spider-Man: Homecomimg floppen sollte, dürfte das Thema ohnehin vom Tisch sein.

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