Die beiden „Sin City“-Filme sind sicher nicht jedermanns Geschmack, gelten aber völlig zurecht als brillante Umsetzungen der Comicvorlage. Nachdem der zweite Teil im Kino floppte, will die Weinstein-Company den Stoff nun als Serie neu umsetzen.

Momentan gibt es noch keinen Sender, der die Serie gekauft hat, Angebote sollen den Weinsteins allerdings bereits vorliegen. Ein Showrunner steht auch schon fest: Glenn Mazzara („The Walking Dead“, wird die Serie betreuen. Die Pilotfolge soll von Len Wiseman inszeniert werden, der für das Kino die „Underworld“-Reihe schuf und im TV an „Sleepy Hollow“ und „Lucifer“ mitarbeitete.

Sin City: Neue Inhalte

Während sich beide Filme von Regisseur Robert Rodriguez sehr strikt an die vorliegenden Storys von Frank Miller hielten, soll die Serie sich mehr Freiheiten herausnehmen. Zwar werden bekannte Figuren aus den Comics auftauchen, aber die TV-Serie wird auch neue Geschichten erzählen. Natürlich sollen die sich aber perfekt in das von Miller geschaffene düstere Comic-Universum von Sin City einfügen. Wer diese Storys schreiben soll, ist allerdings noch unklar. Eine Beteiligung von Sin City-Schöpfer Frank Miller scheint zurzeit jedenfalls kein Thema zu sein. 

Sollten sich Mazzara und Wiseman aber an die Comicvorgaben halten, kommen nur wenige Sender infrage, die Serie ins Programm zu nehmen. bei soviel Gewalt und Sex scheiden die großen US-Networks aus. Möglich wären Pay-TV-Sender wie HBO oder AMC, auch Netflix oder Amazon Prime sind sicher eine Option. Auch der aufwendige Look der Kinofilme ist eigentlich ein Muss für die Serie, aber nicht billig. Rodriguez drehte die Filme fast komplett vor Green-Screen in Farbe und wandelte die Bilder später in kontrastreiches Schwarz-Weiß um.

Wer nicht mehr weiß, wie Sin City aussah:

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