So langsam scheint niemand mehr zu wissen, wie es mit der preisgekrönten BBC-Serie „Sherlock“ weitergehen soll. Die beiden Showrunner Steven Moffat und Mark Gatiss denken jedenfalls sehr unterschiedlich über weitere Folgen.

Vor wenigen Tagen nahm Steven Moffat in einem Interview aus Anlass seines Ausscheidens bei Doctor Who auch Stellung zur Zukunft von Sherlock:

Ich habe irgendwie den Eindruck, dass wir wiederkommen.

Sherlock: Moffat ja, Gatiss nein

Zwar machte Moffat keinerlei Angaben über das wann oder wie, gab sich aber zuversichtlich, dass die Fans noch nicht das Letzte von Sherlock gesehen haben. Da klingt Co-Autor Mark Gatiss jetzt doch ganz anders:

Es war extrem schwierig, Staffel 4 zu planen wegen der engen Terminkalender von Benedict Cumberbatch und Martin Freeman. Daher bleibt immer die Möglichkeit des Fawlty Tower-Prinzips: Lasst uns einfach aufhören. Wir hatten die Schlüssel zur Baker Street für eine Weile. Es wäre kein Problem zu sagen, Ok, das war unsere Version der Geschichte, nun erzählt jemand anders seine.

Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es offenbar keinerlei Pläne für eine Rückkehr der Serie. Ob am Ende Gatiss oder Moffat Recht behält, werden wir wohl erst in einigen Jahren abschließend beurteilen können. Gründe für eine Fortführung und ein Ende der Serie gibt es hier.

Fawlty Towers war seine britische Serie, die 1975 und 1979 in zwei Staffeln ausgestrahlt wurde und vom „Monty Python“-Mitglied John Cleese stammt. Der hatte trotz großen Erfolgs nach zwei Staffeln das Ende der Show bekannt gegeben.

Sherlock

Mark Gatiss, der auch Mycroft Holmes spielt, sieht offenbar keine realistische Chance mehr für weitere Folgen.

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