Obwohl erst spät im Jahr gestartet, wurde Rogue One zu einem der erfolgreichsten Filme 2016. Vielen Fans fiel aber auf, dass manche Szenen aus den Trailern im fertigen Film gar nicht vorkamen und freuen sich seitdem auf einen ausgiebigen Director’s Cut mit viel neuem Material. Das muss allerdings nicht so kommen, wie unlängst einige Interviews verrieten.

Vor ein paar Tagen äußerten sich die beiden Cutter des Films, John Gilroy und Colin Goudie, ausführlich zu den Gerüchten um andere Fassungen des Films. Dabei kamen interessante Details zum Beginn des Films ans Licht:

Wir wollten mehr von den Charakteren Cassian und Bodhi zeigen, sie besser in die ganze Geschichte einführen – auch Jyn. Daher wurden neue Szenen hineingeschrieben, die das ermöglichten.

Änderungen im dritten Akt

Auch der Anfang sei zwar stets gleich gewesen – Jyn muss als Kind mitansehen, was ihren Eltern passiert, danach sei Jyn aber in einer Besprechung erstmals als Erwachsene zu sehen gewesen. Das sei in den spannenderen Gefängnisausbruch geändert worden, in den Cassian verwickelt war. Bedeckter gibt sich Gilroy, was den letzten Teil des Films angeht, der von der Kritik am meisten gelobt wurde.

Da hat sich viel getan, beim letzten Akt war viel in Bewegung. Ich möchte nicht zu sehr ins Detail gehen, aber hier gab es große Unterschiede. Einige Taten unserer Helden sind nicht mehr im fertigen Film.

Allerdings sei die erste Schnittfassung von Regisseur Gareth Edwards nicht viel länger gewesen als der fertige Film, sagte Goudie. Ein sagenhafter Vier-Stunden-Cut von Rogue One habe nie existiert. Daher sei momentan auch unklar, wie viel von dem nicht verwendeten Material den Weg auf eine DVD oder Blu-Ray fände und ob es so etwas wie einen Director’s Cut des Films geben werde.

Weitere Informationen zu Star Wars VIII und die Beteiligung von Carrie Fisher (Leia Organa) in dem Film, finden Sie hier.

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