An dieser Stelle gibt es jeden Samstag das Wichtigste der Woche von Film und Serie, das es nicht in eine reguläre Meldung geschafft hat, als Kurz-News.

Han Solo: Neuer Regisseur

Wegen kreativer Differenzen ist das Duo Phil Lord und Chris Miller („The Lego Movie“) aus dem Han-Solo-Projekt ausgestiegen. Es soll dabei tatsächlich um kreative Ausrichtungen des Films gegangen sein, so wollten die Regisseure angeblich einen lustigeren Film drehen als das Studio. Ein anderes Gerücht besagt, Alden Ehrenreich, Darsteller des Han Solo, sei mit Lord und Miller nicht gut ausgekommen. Einen neuen auf dem Regiestuhl gibt es auch schon: den erfahrenen Ron Howard („Inferno“). Der hat bereits versprochen, das schon vorhandene Material mit Respekt zu behandeln und nicht alles neu zu drehen. Der Starttermin 25. Mai 2018 soll durch diesen Wechsel aber nicht gefährdet sein.

Transformers: Wahlberg glaubt Bay nicht

Sowohl Mark Wahlberg als auch Regisseur Michael Bay verkündeten unlängst ihren Abschied von der Transformers-Reihe nach Teil fünf. Nun meldete sich der Schauspieler mit Zweifeln: 

Das sagt er doch nach jedem Film weil sie so hart zu machen sind.

Fest steht aber, dass er den geplanten Bumblebee-Spin-Off in jedem Fall nicht inszenieren wird. Ginge es nach dem US-Publikum, dürfte Bay ohnehin aufhören, denn Transformers: The Last Knight blieb mit nur 23 Millionen Dollar Umsatz nach zwei Tagen deutlich hinter den Erwartungen zurück. Nun hofft das Studio, dass die Topergebnisse der bisherigen Filme in China auch diesen Teil retten werden. Verdient hat er es nicht.

Bladerunner: Scott plant mehr Filme

Kurz-News

Es reicht offenbar nicht, dass der einstige Regiegigant Ridley Scott mit seinen Plänen die Alien-Reihe versaut hat, laut einer Interview-Aussage will der fast 80-jährige nun auch weitere Bladerunner-Filme produzieren. Er deutete sogar an, dass die Alien- und die Bladerunnerfilme im gleichen Universum spielen könnten. Und da sage noch einer, Scott können dem Publikum keine Angst mehr machen!

Avatar: Drehbeginn der Sequels

Manch einer hat vielleicht schon nicht mehr geglaubt, dass es überhaupt noch passiert, doch nun hat Regisseur James Cameron verraten, dass es am 25. September 2017 mit den Dreharbeiten zu vier weiteren Avatar-Filmen losgehen soll. Die dürften sich allerdings über deutlich mehr als ein Jahr ziehen. Cameron erzählte auch, dass jedes Sequel als Stand-Alone-Projekt gedacht ist und auch ohne die anderen Filme funktionieren soll. Alle fünf werden aber dennoch eine große Story erzählen. Ende 2020 wird das Publikum nach jetzigem Stand den ersten Film zu sehen bekommen.

Jurassic World: Sequel hat einen Namen

Dass der neue Film deutlich düsterer und horrorlastiger werden soll, haben die Macher bereits vor einer Weile verraten, einen Namen hatte das Projekt aber noch nicht. Das hat sich jetzt geändert: Jurassic World: Fallen Kingdom wird am 22. Juni 2018 in den US-Kinos starten.

Star Trek Discovery: Alte Regel geht über Bord

Bei der neuen Star Trek-Serie, die am 24. September endlich starten soll, gibt es mehr Veränderungen als bisher bekannt waren. So wird die 15-teiligen Serie nicht nur eine lange Story erzählen statt jede Woche eine neue. Auch die eiserne Roddenberry-Regel, dass die Crewmitglieder eines Föderationsschiffes untereinander keine Streitereien haben sollen, wird gekippt. So soll sich das Franchise weiterentwickeln und interessanter werden. Stress an Bord – das würde die Besetzung von Vorzeigebösewicht Jason Isaacs als Captain der Discovery erklären.

Watchmen: Geplante HBO-Serie mit neuem kreativen Kopf

Schon vor zwei Jahren bekundete HBO Interesse daran, die Story der Watchmen nach dem Jahrhundert-Comic von Alan Moore als Serie zu adaptieren. Zack Snyder sollte der mann sein, der diese Idee umsetzt. Doch der ist nun nicht mehr an der Entwicklung beteiligt. Ob das, wie bei seinem Ausscheiden bei „Justice League“, mit der Tragödie um den Selbstmord seiner Tochter zu tun hat oder kreative Gründe hat, ist nicht bekannt. Neuer Chef im Ring ist Damon Lindelof (Drehbuchautor von „Prometheus“ und „The Leftovers“). Angeblich wird Lindelof Snyders Arbeit nicht weiterführen, sondern die Serie komplett neu konzipieren.

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