Netflix gab im Umfeld des Skandals um „House of Cards“-Star Kevin Spacey und dessen angebliche sexuelle Belästigung eines zum Tatzeitpunkt 14-jährigen bekannt, dass die Erfolgsserie im kommenden Jahr mit Staffel sechs enden werde.

Dem Schauspieler und Regisseur Kevin Spacey weht zurzeit ein heftiger Wind entgegen. Dass er sich kurz nach Bekanntwerden der Vorwürfe gegen ihn durch Anthony Rapp, einen Schauspieler von „Star Trek: Discovery„, als schwul outete, nehmen ihm zahlreiche schwule Schauspieler und Organisationen übel. Es läge nahe, dass ein Zusammenhang zwischen Schwulsein und sexueller Belästigung bestehe.

House of Cards: Skandal kein Grund

Netflix hingegen dementiert einen Zusammenhang zwischen dem beschlossenen Ende der Serie und dem jüngsten Skandal um Spacey. Laut dem Streaming-Portal sei bereits vor Monaten intern beschlossen worden, dass House of Cards mit Staffel sechs enden soll. Warum Netflix aber ausgerechnet jetzt das Ende verkündet hat, darüber schweigt sich das Unternehmen aus. Zurzeit hat Netflix die Dreharbeiten zur sechsten Staffel sogar gestoppt, bis geklärt wurde, ob Crewmitglieder ebenfalls von eventuellen Übergriffen durch Kevin Spacey betroffen waren.

So ganz in tiefe Trauer müssen Fans der Serie offenbar aber nicht versinken. Netflix kündigte an, mehrere Ideen für Spin-Offs zu verfolgen. Eine davon, die sich mit dem von Michael Kelly gespielten Doug Stamper beschäftigen soll, hat sogar bereits einen Autoren. Über die beiden anderen Möglichkeiten, die Netflix in Betracht zieht, ist bisher nichts bekannt. Die sehr beliebte Claire Underwood (Robin Wright) könnte aber eine davon sein.

Wer hätte Ihrer Meinung nach ein Spin-Off verdient?

House of Cards

Ein „Traumpaar“ der Politik: Claire und Francis Underwood.

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