Fox macht Nägel mit Köpfen! In einer neuen Meldung kündigt das Hollywood-Studio gleich sechs neue X-Men-Filme bis 2021 an. Zwei davon sollen 2019 laufen, 2020 sind es sogar drei und mindestens einer 2021. Lauterfilme.de verrät und spekuliert, um welche Stoffe es sich dabei handeln könnte.

Für das kommende Jahr stehen neue X-Men-Filme ja bereits fest: Am 12. April starten die Neuen Mutanten unter dem Arbeitstitel „X-Men: New Mutants“ durch (mehr dazu gibt es hier). Am 1. November kommen dann die großen X-Men mit „X-Men: Dark Phönix“ in die Kinos (Infos dazu hier). Und am 1. Juni startet“Deadpool 2″, der diesmal den Mutanten „Cable“, gespielt von Josh Brolin, im Schlepptau haben wird. Aber welche Projekte kommen danach?

Neue X-Men-Filme: Das sind die wahrscheinlichsten Projekte

Ein weiteres Projekt ist bereits lange angekündigt und immer wieder verschoben worden – „Gambit“ mit Channing Tatum. Nach Aussage von Fox ist dieser Film aber noch am Leben und dürfte einer der sechs werden, die das Studio nun angekündigt hat. Gambit kam bereits in „Wolverine: Origins“ vor, wurde dort aber von Taylor Kitsch gespielt. Der Cajun, der mit richtigem Namen Remy LeBeau heißt, kann mit seiner Kraft leblose Gegenstande aufladen und zur Explosion bringen. Sein Lieblingsobjekt dazu sind Spielkarten. Wahrscheinlichkeit: sehr hoch

Neue X-Men-Filme

Sein Auftritt in „X-Force“ würde wohl ein R-Rated nach sich ziehen: Deadpool.

Ein anderes Projekt, dass schon lange in der Gerüchteküche brodelt, ist „X-Force“, zu dem es bereits sogar ein Drehbuch geben soll. Das Mutantenteam, dass von Cable geleitet wurde, ging aus den neuen Mutanten hervor und war deutlich aggressiver unterwegs als Xaviers X-Men. Da der Comic dazu bereits seit 1991 erscheint und diverse Mitglieder hatte – darunter auch Wolverine und Deadpool – lässt sich schwer sagen, welcher Teil der Historie Gegenstand des Films sein könnte. Es ist zwar unwahrscheinlich, dass Fox so schnell einen neuen Wolverine-Darsteller findet, dass Ryan Reynolds als Deadpool dabei ist, dürfte aber aufgrund des Erfolgs wahrscheinlich sein. Dagegen spräche nur, dass X-Force eigentlich ein eher ernstes, wenn nicht sogar düsteres Team ist, indem Deadpool eigentlich keinen Platz hätte. Wahrscheinlichkeit: hoch

Deadpool 3: Ob das der Film für das Jahr 2021 wird, ist noch unklar, aber wenn der zweite kein Totalausfall wird, dürfte die Nummer drei beschlossene Sache sein. Hier über eine mögliche Handlung zu spekulieren, ist allerdings vermessen – die dürfte noch nicht feststehen und wohl auch vom Erfolg des Duos Deadpool/Cable abhängig sein. Kommt der Mutant Cable alias Nathan Summers, Sohn von Cyclops, beim Publikum gut an, dürfte er auch in Teil drei wieder dabei sein. Wahrscheinlichkeit: sehr hoch

Neue X-Men-Filme: Mehr Magie?

Ab nach Kanada! Von den Teams, die mögliche neue X-Men-Filme füllen könnten, nannte Chefplaner Simon Kinberg auch das kanadische Superhelden-Team „Alpha Flight“. Damit würde Fox den Bereich der Magie und Mystik weiter öffnen, den das Studio mit der „Demon Bear“-Saga der New Mutants anlegt. Denn mit Shaman, Snowbird und Sasquatch gäbe es gleich drei Helden mit mythologischem indianischen Hintergrund. Dazu käme Puck, ebenfalls eine magisch veränderte Heldenfigur und als Kontrast Guardian, der ein Hightech-Kostüm trägt. Als Erfolgsgarantie müsste aber eigentlich Wolverine mit in den Film, der in den Comics eine Zeitlang Mitglied des Teams war. Die ersten Jahre des Comics von Zeichnerstar John Byrne, der die Serie auch schrieb, gehören zu den Highlights der Marvelhelden in den 80er Jahren. Wahrscheinlichkeit: mittel

Ein weiteres Team, das Kinberg ins Spiel brachte, sind die „Exiles“. Diese Mutantengruppe wechselte ihre Mitglieder häufig und war ein Team, das aus unterschiedlichen Dimensionen und Realitäten stammte. Das würde zwar dem Drehbuchautoren große Freiheiten beim Zusammenstellen des Teams lassen, ihn aber auch in arge Erklärungsnot bringen, welcher Charakter nun woher kommt. Außerdem sollen einige der Stammkräfte in der neuen Fox-TV-Serie „The Gifted“ auftauchen. Wahrscheinlichkeit daher: gering

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Eine Neubesetzung von Wolverine ist extrem unwahrscheinlich. Da käme Fox sicherlich ein Film mit der weiblichen Variante X-23 gerade Recht.

Der letzte Comic-Charakter, den Kinberg als möglichen Helden im eigenen Film nannte, ist X-23. Zwar ist diese Figur schon in „Logan“ verwendet worden, aber Fox würde vermutlich die erwachsene Version aus der jetzigen Zeitlinie nehmen. Das würde auch das Wolverine-Problem des Studios lösen, denn seit Wolverines Tod in den Comics ist sie der neue offizielle Wolverine bei Marvel. Das würde es ermöglichen, sie in Projekten wie X-Force und Alpha Flight unterzubringen, in die der Charakter eigentlich auch gehört. Und Fox würde die Fans nicht mit einem männlichen Nachfolger für den extrem beliebten Hugh Jackman verärgern. Wahrscheinlichkeit: hoch

Neue X-Men-Filme: Große X-Men-Saga?

Denkbar wäre es auch, dass Fox den Marvel-Weg geht und eine längere Story in mehreren Filmen erzählt. Da gäbe es durchaus auch einige lohnende Geschichten. In Dark Phönix wird Fox beispielsweise die außerirdische Rasse der Shi’ar einführen, die den Dsrk Phönix jagen und töten will. Deren Königin Lilandra, in den Comics die große Liebe von Charles Xavier, soll im nächsten X-Men-Film dabei sein – und dann sicher auch ihre Imperiale Garde, ein Alien-Superheldenteam. Aus dieser Story ließe sich sicher eine längere Weltall-Story machen, die in weiteren Filmen erzählt werden könnte – die „Brood“-Saga wäre beispielsweise eine Möglichkeit.

Gerüchteweise soll Magneto im nächsten Film neue Gehilfen bekommen – die Akolyten, die den Mutanten als eine Art Messias verehren. Daraus ließe sich die „Genosha“-Saga machen. In dieser Story befreit Magneto die Mutanten im Land Gensoha, wo sie wie Sklaven gehalten werden. Und macht aus dem Land dann eine Zufluchtsort für Mutanten aus aller Welt. Auch das wäre sicher Stoff für mehrere Filme. Sollte sich Fox tatsächlich entschließen, die Filme in einen großen Kontext zu stellen, wären solche Storylines sicher denkbar. Wahrscheinlichkeit: mittel

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