Bereits seit Jahren geistert die Meldung durch die Welt, dass es ein Remake der „Dune“-Romane von Frank Herbert geben soll. Der Kinofilm von 1984, den David Lynch inszenierte, genießt zwar einen gewissen Kultstatus, ist vielen Fans der Bücher aber nicht authentisch genug. Nun gibt es nach Aussage von Herberts Sohn Brian endlich einen Regisseur.

Ob „Arrival“ den letzten Ausschlag gab? Laut Brian Herbert soll Denis Villeneuve, für Arrival als beste Regie und bester Film im Rennen um die Oscars 2017, auf dem Regiestuhl Platz nehmen und den ersten von mehreren Dune-Filmen inszenieren. Herbert sprach auf Twitter von einem „Dune-Series-Film-Project“, also scheint Rechteinhaber Legendary Pictures nicht nur das legendäre erste Werk des Autors für eine Verfilmung im Auge zu haben. Frank Herbert schrieb zu Lebzeiten sechs Romane des Zyklus, sein Sohn Brian schuf mit Sci-Fi-Autor Kevin J. Anderson weitere Romane, so dass die Saga mittlerweile auf fast 20 Bände angewachsen ist. Viele Fans lehnen die neuen Werke allerdings rigoros ab und bleiben dabei, dass es nur sechs Bände gibt.

Wann die Neu-Verfilmung eines der berühmtesten Science-Fiction-Bücher überhaupt startet, ist hingegen noch nicht bekannt, Villeneuve ist zurzeit noch mit der Post-Produktion seines Films „Blade Runner 2049“ beschäftigt. Ob er danach das Dune-Remake angeht, dazu hat sich der Regisseur bisher nicht geäußert. 

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